Umbau des Linzer Mariendoms: „Meßtisch näher zu den Menschen rücken“

Linzer Dompfarrer Strasser läßt Altarraum umgestalten
Linzer Dompfarrer Strasser läßt Altarraum umgestalten

(Wien) Der „Linzer Weg“ ist bekannt und er ist bekanntlich viel, aber nicht katholisch. Als neueste Idee soll die Kathedralkirche der österreichischen Diözese Linz umgebaut werden. Der Altar soll „weiter in die Mitte“ hineingerückt werden.

Mariendom programmatischer Gegensatz zum „Linzer Weg“

Die Kathedralkirche von Linz ist eine im Volksmund als „Neuer Dom“ bezeichnete Marienkirche. Die zwischen 1862 und 1924 erbaute Bischofskirche ist der unbefleckten Empfängnis geweiht. Die Initiative zum Kirchenbau geht auf den Linzer Bischof Franz Joseph Rudigier zurück, der den neuen Dom zum Dank für das von Papst Pius IX. am 8. Dezember 1854 verkündete Dogma der immaculata conceptio errichten ließ. Der Mariendom stellt damit einen programmatischen Gegensatz zum „Linzer Weg“ dar.

Bis zum Neubau war die Kirche des damals gerade verbotenen Jesuitenordens Bischofskirche der jungen, erst 1784 von Kaiser Joseph II. errichteten und der Kirche aufgezwungenen Diözese Linz. Deren Gebiet hatte bis dahin zum alten Bistum Passau gehört. 1785 stimmte Papst Pius VI. notgedrungen zu und errichtete die Diözese auch kirchenrechtlich. Der neugotische Dom ist übrigens nach Fassungsvermögen die größte Kirche Österreichs.

Bischof durch Räteregiment isoliert

Mariendom Linz (im Vordergrund  das bischöfiche Palais)
Mariendom Linz (im Vordergrund das bischöfiche Palais)

Doch seit dem streitbaren Bischof Rudigier ist viel Wasser die Donau hinuntergeflossen. Heute hat der „Linzer Weg“ die Schalthebel in der Diözese fest im Griff. Die Räte haben das Sagen. Hausherr im Mariendom ist neben dem Bischof Dompfarrer Maximilian Strasser. Doch der amtierende Bischof von Linz hat wenig zu melden im Räteregiment.

Der liberale und häufig beweibte Klerus-Mittelbau hat den Bischof in Zusammenarbeit mit dem hauptamtlichen Laienapparat im bischöflichen Palais isoliert. Als 2009 der Bischof durch die Ernennung von Pfarrer Gerhard Maria Wagner zum Weihbischof aus seiner „Gefangenschaft“ befreit werden sollte, kam es mit medialer Anfeuerung zum Aufstand der Dechanten und der grün-liberalen Apparatschiks. Wiens Erzbischof versetzte dem Versuch in Rom den Gnadenstoß. Der Bischof, der die Ernennung zunächst „freudig begrüßt“ hatte, mußte wieder in seine Isolation zurückkehren und ließ nach der erfolgreichen Verhinderung Wagners artig über die Medien wissen: „Jetzt wird alles besser“.

Pastoralassistentinnen „spielen Priester“

Wels St. Franziskus
Priesterloser Gottesdienst in der Diözese Linz: Am „Rednerpult“ Diakon Franz (Samy) Schrittwieser in Zivil, am Altar Pastoralassistentin im „Gottesdienstgewand“. Schrittwieser wurde Ende 2014 von Bischof Schwarz zum Konsistorialrat befördert.

„Gut“ bedeutet in der Diözese Linz, daß in zahlreichen Pfarreien keine Heilige Messe mehr zelebriert wird und dies durch den Sammelbegriff „Gottesdienst“ verschleiert wird. Pfarrer arbeiten nach Kollektivvertrag, da kann es schon passieren, daß ein Priester, der zu einem Sterbenden gerufen wird, auf seinen „freien Tag“ pocht und zu einem „Kollegen“ weiterschickt.

Am Altar häufen sich Pastoralassistentinnen in meßgewandähnlicher Kostümierung, die bei der Wandlung neben dem Priester „konzelebrieren“ oder in dessen Abwesenheit gleich ganz den „Gottesdienst“ übernehmen. Die Verantwortlichen schauen weg. Niemand ist zuständig. Briefe an den Bischof bleiben unbeantwortet. Meßstipendien werden kassiert, dann aber von einer Pastoralassistentin oder einem Diakon eine Wort-Gottes-Feier gehalten. Gläubige sprechen von „Betrug“ in großem Stil und sind verbittert. Nicht wegen des Geldes, sondern weil Lebende und Verstorbene um die Gnadenmittel betrogen werden. Gläubige fragen sich, ob es in der Kirche keine verbindliche Anlaufstelle gibt, an die Eingaben zu Mißständen gemacht werden können.

Der Übergang erfolgt schleichend, aus Messe wird Gottesdienst wird Wort-Gottes-Feier. Alles sehr ähnlich, verblüffend ähnlich. Wer kennt schon noch den Unterschied. Das Volk wird nicht aufgeklärt. Mit „Priestermangel“ wird alles gerechtfertigt. Der Diakon, der als Priester auftritt, die Pastoralassistentin, die gleich gewandet wie der Priester auftritt. Wer kennt schon die unscheinbaren kleinen Unterschiede, die so gestaltet sind, daß sie dem Volk gar nicht auffallen sollen. Den Gläubigen wird nicht gesagt, daß sie ihre Sonntagspflicht nicht erfüllen, wenn sie dem „Gottesdienst“ eines Diakons oder einer Pastoralassistentin beiwohnen. Die beabsichtigte Gewöhnung soll den Zugang aller zum sakramentalen Priestertum vorbereiten.

Der „Linzer Weg“ ist bereits seit vielen Jahren im Gang. Das Bild mit der Pastoralassistentin am Altar stammt aus Wels aus dem Jahr 2004. In Linz und anderswo sieht es inzwischen genauso aus.  Daß der ständige Diakon Samy (Franz) Schrittwieser Unterzeichner des Aufrufs zum Ungehorsam der „Pfarrer-Initiative“ ist, versteht sich da geradezu von selbst. Von 2006-2014 war Schrittwieser in der Diözese als Referent für die ständigen Diakone zuständig, von denen es inzwischen 113 gibt. Ende 2014 wurde Samy Schrittwieser von Bischof Schwarz mit dem Ehrentitel Konsistorialrat ausgezeichnet.

„Meßtisch näher zu den Menschen rücken“

Linz Neuer Dom Inneres
Neuer Dom (Inneres). Blick auf den Altarraum: ungenützter Hochaltar (Hintergrund), Volksaltar (Vordergrund).

Wo „Räte“ an die Stelle von Glaubenseifer treten, werden Mission und Verkündigung durch Gremien, Sitzungen und geschäftiges „Machen“ ersetzt, Spiritualität durch Verwaltung. Äußeres Werken tritt an die Stelle von innerem Wirken. Ein Merkmal für dieses Machen statt Verkündigen sind ständige Bauprojekte, meist zur Umgestaltung des Kirchenraumes.

So ist es auch für den Mariendom von Linz geplant. Der „Meßtisch“ soll in das Kirchenschiff hineinversetzt werden. Darin sind sich die Macher einig. Für das „Wie“ wurden sieben Künstler- und Architektenpaare zu einem Gestaltungswettbewerb „eingeladen“.

Das Ganze läuft unter dem Stichwort: Den Altar „näher zu den Menschen rücken“. Damit sind Gremien und Rätewirtschaft wieder für einige Zeit beschäftigt und können für die Jahresberichte „Ergebnisse“ vorweisen. Und sie scheinen der Überzeugung zu sein, daß die geistliche Bedeutung von der Entfernung zwischen Volk und Altar abhängt, der mit dem Meterband gemessen werden kann.

Der „Stuhlkreis“ vollendet Marsch durch die Institutionen

Entleertes Presbyterium und Stuhlkreis im Kirchenschiff: Augustinerkirche Würzburg entleerter Altarraum
Entleertes Presbyterium und Stuhlkreis im Kirchenschiff: Augustinerkirche Würzburg (2010/2011 umgestaltet)

Manche werden es schon erahnen. Am Ende soll die Neugestaltung des Altares einen „Kreis“ ergeben. Zumindest an drei Seiten, soll der Altar von Bänken umgeben sein. Die Umsetzung des „Stuhlkreises“ der 68er-Pädagogik gelangt mit der Bischofskirche in ihr letztes Stadium. Oder anders gesagt: Vollendet ihren Marsch durch die (kirchlichen) Institutionen.

Was soll damit erreicht werden? Die Beschäftigungstherapie wurde bereits genannt. Zudem sollen, was nicht gesagt wird, die schrumpfenden Kirchenbesucher kaschiert werden. Man reduziert stillschweigend die Zahl der Kirchenbänke und rückt enger zusammen. Das sei ja viel heimeliger, denn schließlich solle man sich in der Kirche ja „wohlfühlen“. Kirchenraumneugestaltung, um gläubiges „Publikum“ bei Laune zu halten?

Was aber bedeutet es theologisch? Der „Stuhlkreis“ setzt den Paradigmenwechsel von der theozentrischen Vertikalität zur anthropozentrischen Horizontalität im Gotteshaus um. Dergleichen ist zwar völlig unbiblisch, man denke an die Gliederung des alten Tempels von Jerusalem in den Raum der Gläubigen, das Heiligste, das nur die Leviten betreten durften und das Allerheiligste, in das nur der Hohepriester Zugang hatte. Doch wen kümmert das in soziologisch demokratisierten Gremien.

Erweiterung oder Zertrümmerung des Presbyteriums?

Wallfahrtskirche Sonntagberg: vor (links) und nach Umgestaltung (rechts): entleertes Presbyterium mit neuer Altarinsel im Kirchenschiff und kreisförmiger Bestuhlung (drei Seiten)
Entleertes Presbyterium mit neuer Altarinsel im Kirchenschiff und kreisförmiger Bestuhlung (drei Seiten): Wallfahrtskirche Sonntagberg vor (links) und nach der Umgestaltung 2014

Der Altarraum bildete den nur Befugten zugänglichen Raum, in den es während der Liturgie für alle anderen keinen Zutritt gibt. Aus diesem Grund wird im überlieferten Ritus am Beginn der Liturgie das Gitter zum Presbyterium geschlossen und erst am Ende wieder geöffnet.

Seit der Liturgiereform herrscht hingegen ein seltsames Gedränge im Altarraum. Dabei kennt auch der Neue Ritus klare Vorschriften darüber, wer sich während der Liturgie im Presbyterium aufhalten darf und wer nicht. Doch wen scheren schon kirchliche Vorschriften. Die Linzer Räte in der Regel nicht.

Mit der Liturgiereform wurde der Altarraum geöffnet und damit stückweise entsakralisiert. Der Hochaltar mit dem Tabernakel, dem Allerheiligsten, wurde zu einem leblosen Relikt vergangener Zeiten degradiert. In manchen Orten wurde er sogar abgerissen. Überall wurde der Hochaltar durch einen „Meßtisch“ im Altarraum ersetzt. Eine liturgisch befremdliche Doppelung.

Auf Entledigung des Hochaltars folgt Entledigung des Altarraums

Doch die Gremien brauchen etwas zum Tun, um ihre häufig bezahlte Existenzberechtigung zu belegen. Also muß eine neue Umgestaltungsstufe folgen. Auf die Entsorgung des Hochaltars folgt nun die Entsorgung des ganzen Altarraums. Nach dem Allerheiligsten, in der Gliederung des Alten Tempels, Prototyp des Gotteshauses, entledigt man sich nun auch des Heiligsten.

Übrigbleibt nur mehr der Raum für die Gläubigen, wo kein Kultus stattfand. Die Umgestaltung symbolisiert damit de facto den Weg in die Kultlosigkeit, weil Bedeutung und Inhalt des Meßopfers nicht mehr verstanden werden. Endstation ist der kultlose und damit priesterlose Stuhlkreis.

Dieser Logik folgend sollen auch im Linzer Dom nicht nur der Altar, sondern auch der Bischofssitz und der Priestersitz aus dem Altarraum hinausgenommen und in das Kirchenschiff hineingesetzt werden. Denn, so die rechtfertigende Begründung von Dompfarrer Strasser, bei „großen Feierlichkeiten“, wenn zum Beispiel „viele Chöre anwesend sind“, brauche man „mehr Raum hinter dem Altar“.

„Hinter dem Altar“ meint natürlich den Volksaltar, da der Blick von Priester und Volk im neuen Ritus nicht mehr gemeinsam auf Gott gerichtet ist, sondern ziemlich profan auf den Mitmenschen. Im Linzer Dom steht bei „großen Feierlichkeiten“ ohnehin der Domchor im Altarraum, verdeckt den Hochaltar, schaut ins „Publikum“ und ist Blickfang für selbiges. Da braucht es eben „mehr Raum“.

Steht Juroren Entscheidung über Altargestaltung zu ?

Der „Gestaltungswettbewerb“ wurde nicht allgemein ausgeschrieben, sondern ist exklusiv nur ausgewählten Künstlern und Architekten vorbehalten. Es handelt sich jeweils aus einem Paar bestehend aus einem Architekten und einem Künstler. Die Gremien wollen ja beschäftigt sein, unter anderem durch solche Vorentscheidungen. Dompfarrer Strasser gibt sich ganz „neutral“, als hätten Fachjuroren eines Künstlerwettbewerbs über die Altargestaltung einer Bischofskirche zu befinden. „Ich bin auf die Entscheidung gespannt und neugierig, wie der Altar dann aussehen wird“, wird Strasser von den Oberösterreichischen Nachrichten zitiert.

Und eine gewisse Eile legt man plötzlich an den Tag. „Ende Mai“ soll der Wettbewerb abgeschlossen und durch eine „Jury“ eine Entscheidung getroffen sein. Die Eile scheint mit dem anstehenden Bischofswechsel zusammenzuhängen. Im Juni wird Bischof Ludwig Schwarz aus dem Salesianerorden 75. Aufgrund der erkennbaren Praxis von Papst Franziskus ist mit seiner baldigen Emeritierung zu rechnen. Die erwähnten Gremien sollen sich bereits seit über einem Jahr eifrig den Kopf über eine „geeignete“ Nachfolge zerbrechen, der den „Linzer Weg“ nicht stört.

Die Zeit der Sedisvakanz eignet sich zudem vortrefflich, vollendete Tatsachen zu schaffen. Vor allem scheinen die Diözesen noch immer zuviel Geld zu haben. Die sinnlose, ja theologisch bedenkliche Umgestaltung wird „Kosten im sechsstelligen Bereich“ verursachen. Damit allemal rechnet jedenfalls Dompfarrer Strasser. Genaue Zahlen sind noch nicht absehbar. Es könnte also auch erheblich mehr sein.

Ein Bericht der Oberösterreichischen Nachrichten, der wichtigsten Tageszeitung des Landes macht den dürftigen, aber verbreiteten Kenntnisstand zur Heiligen Messe sichtbar: „Was wohl wenige wissen, ist, dass der derzeit benützte Altar nur ein Provisorium ist. Ursprünglich feierten die Priester die Messe von einem Hochaltar aus. Die Geistlichen standen dabei mit dem Rücken zu den Gläubigen. Erst Ende der 1960er Jahre erlaubte es die Kirche, dass Priester mit dem Gesicht zu den Teilnehmern der Messen predigen. 1984 wurde der heutige Altar im Mariendom errichtet.“

Text: Martha Weinzl
Bild: Wikicommons/OÖNarchrichten (Screenshot)/Die Wahrheit

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16 Comments

  1. Wie Recht doch Kardinal Burke mit seinen Aussagen in einem Interview mit dem US-amerikanischen The „New EMANgelization“, (einer Evangelisierungmission für Männer) hat; insbesondere die fortschreitende Verweiblichung der Kirche trägt zur sichtbaren Verwüstung der Kirche bei:

    -
    „Der radikale Feminismus, 
    der seit den 1960er Jahren die Kirche und die Gesellschaft überfallen hat, 
    hat die Männer sehr an den Rand gedrängt 
    Leider 
    beeinflusst die radikal-feministische Bewegung stark die Kirche, was dazu führt, dass die Kirche sich 
    ständig mit Frauenfragen beschäftigt und dies auf Kosten der Bewältigung kritischer Fragen, die für Männer wichtig sind: 
    die Bedeutung des Vaters, ob in der ehelichen Gemeinschaft oder nicht; 
    die Bedeutung des Vaters für die Kinder; 
    die Bedeutung der Vaterschaft für die Priester; 
    [….]
    Meine Generation 
    lässt all diesen Unsinn der sexuellen Verwirrung, des radikalen Feminismus 
    und des Zusammenbruchs der Familie weiterlaufen, 
    ohne zu wissen, 
    dass wir die nächsten Generationen der wertvollsten Geschenke berauben, 
    die wir als Segen empfangen haben. 
    Wir haben die gegenwärtigen Generationen schwer verwundet. 

    Die Kirche hat sich so „verweiblicht“, 
    dass Männer oft nur sehr ungern in der Kirche aktiv werden.
    Die feminisierte Umwelt 
    und der Mangel an Bemühungen der Kirche, Männer zu engagieren, 
    hat viele Männer dazu geführte, einfach auszusteigen.
    [….]
    Die Einführung weiblicher Messdienerinnen führt auch dazu, dass viele Jungen den Altardienst verlassen.
    [….]
    Die Einführung von Ministrantinnen 
    hat zu einem Verlust von Priesterberufungen beigetragen.
    [….]
    Ich empfehle den Männer, vor allem jungen Männern, 
    die traditionelle lateinische Messe, 
    da sie eine große Anziehungskraft hat.“
    [….]
    -

    • Die „Verweiblichung“ Hauptgrund der „Verwüstung“ der Kirche?!
      Greift der Hetzstil nun auch auf Kardinäle über?
      Man meint den alten Adam im Garten zu hören: An meinem Versagen ist nur die Frau schuld!

      Es ist schon mal als erstes unwahr, dass in der Kirche nur noch Frauenfragen im Vordergrund stünden. Ich war wirklich lange unterwegs in der „Konzilskirche“ und kann das nicht bestätigen.

      Der Zusammenhang ist liegt woanders:

      Durch die „Volk-Gottes“-Theologie ist dieser Wahn aufgekommen, die Laien müssten mehr „mitreden“ in administrativen und liturgischen Fragen.
      Dass naturgemäß dann die Frauen eher diesen Part erfüllen, liegt nicht am „radikalen Feminismus“ (was soll das eigentlich genau sein in dem Zusammenhang?), sondern daran, dass die Frauen auch vor dem Konzil das Bild der Gläubigen dominierten.

      Die Kirche ist als „Braut Christi“ nun mal weiblich gedacht und war stets stark von Frauen geprägt. Diese „Weiblichkeit“ warfen ja viele bohafte Kritiker der Kirche von alters her vor – die „Eunuchen Christi“ (Priester) sind dem heidnischen Männerbild ein Graus: weibisch, schwächlich und wegen des Verzichts auf Sexualität ein echter Witz!

      Es gab immer mehr weibliche als männliche Ordensleute und die Frauen bestimmten daher in den Familien und Ordensaktivitäten das Bild der Kirche und waren hauptsächliche Zeuginnen des Glaubens in ihrem Umfeld.
      Das ist also weder unnatürlich noch gegen die Ordnungen noch hat das etwas mit „Radikalfeminismus“ zu tun.

      Wir müssen schon wissen, ob wir nun hüh oder hott sagen:
      Ist die Frau Mutter und Zentrum der Familie, dann ist sie es zwangläufig auch in allen sozialen Gemeinschaften, die für die gesamte Gesellschaft offen und durchlässig sind. Das ist so, war schon immer so und wird immer so sein.
      Es heißt ja nicht umsonst in der Schrift: Der Mann wird der Frau anhängen (nicht umgekehrt). Diese Ordnung bildet sich darin ab, dass nicht mal Gott sich zu fein war, Seiner Erscheinung auf Erden das Jawort und die „offene Pforte“ einer Frau – Maria – vorzulagern.

      Das ist nun mal die Frauendomäne und kommt keinem Mann in dieser Weise zu – will der Kardinal Gottes Ordnungen abschaffen?

      Die Verabschiedung der Männer aus ihren eigenen Aufgaben ist dagegen hausgemacht. Der Feminismus ist Folge männlicher Verantwortungslosigkeit und Herrschsucht. Wie viele Frauen wurden alleine gelassen mit den Kindern – bis zum heutigen Tag? Wie viele Väter haben sich ihrer Verantwortung entzogen?
      Und so ist es nämlich auch beim Priestertum!

      Daher nun zum Wichtigsten:

      Die ureigenste Männerdomäne in der Kirche ist das Priestertum.
      Hätte Kardinal Burke recht, müssten sich die allerärmsten, feminismusgeschädigten Männer nun auf diese Domäne geradezu stürzen, denn dort sind sie endlich ungestört.
      Wir wissen, dass das Gegenteil der Fall ist.

      Der Mann braucht die Frau als Hilfe. Das wird in der Schrift tatsächlich einseitig festgestellt.
      Anstatt den Mann „unter Männern“ liebevoll aufzubauen hetzt ein Kardinal (!) gegen die Frau!

      • Kardinal Burke sprach von Feminismus und hetzt nicht gegen Frauen. Wie Sie Feminismus mit der Frau gleichsetzen zeigt welch Geistes Kind Sie sind, Sie reden wie ein Christ, handeln aber wie ein Feind Christi, Sie schreiben mit gespaltener Feder. Das die Frau das Zentrum der Familie ist, ist mir neu, ich dachte immer Jesus Christus sei dies. War es nicht eine Frau die auf den Altar gelegt wurde während der französischen Revolution? Versammeln sich nicht Mann und Weib vor dem Altar des Herrn? Sie hätten sich in damals in Frankreich bestimmt wohl gefühlt zeitschnur 😉

        Zu ihrem philosophischen geschlechtsspezifischen Geplänkel:
        Ein Mann führt nicht die Frau, er dient, aber hat die Entscheidungsverantwortung, ich spreche bewusst nicht von Entscheidungshoheit oder Entscheidungsgewalt, es ist eine Gabe kein Privileg – wir sind nicht im Islam. Dies setzt im Umkehrschluss aber auch von weiblicher Seite Gehorsam voraus. Den Ungehorsam blenden Sie in Ihrem Kommentar leider aus bei Ihrer einseitigen feministischen Beleuchtung bürgerlicher ehelicher Probleme. Eine Halbwahrheit ist genauso nah an der Lüge wie sie von der Wahrheit entfernt ist. Ist der Ungehorsam wichtig? Ja absolut, genau dieser Ungehorsam ist der Kern des Feminismus und seinem Zögling Genderwahn. Ungehorsam seit Adams Fall, und der Ungehorsam wiederholte sich als man den Herrn Jesus Christus nicht erkennen wollte. „Ein ungezügelter Haufen ist so wenig eine Armee, wie ein Haufen Baumaterial ein Haus ist“ – Sokrates. Sokrates Gedankengang kann man in Bezug auf Gehorsam und Disziplin auch getrost auf Familien anwenden, da sie als kleinste Einheiten gesellschaftlicher Art ständig im Überlebenskampf sind. Disziplin ist das Rückgrat jeder Armee, dies gilt absolut auch für die Familie. Ein Angriff auf die Disziplin und Gehorsam, egal in welcher Form, ist auch ein Angriff auf die Kirche, die Braut Christi. Etymologisch beinhaltet das Wort Gehorsam den Laut –sam, was mit Same zu tun hat, also auch Fruchtbarkeit, Sprache ist ein Gut. Der Gehorsam und die Disziplin verhindern Krieg bei korrekter Anwendung, dies wird von diesem Hippie-Jesus-Feminismus Nonsens gerne übersehen, Bernhard von Clairvaux hat dies jedoch verstanden, ein wahrer Heiliger. Was Ihre erwähnte Verantwortungslosigkeit von Männern betrifft, muss ich Ihnen Recht geben, „drum prüfe wer sich bindet“ gilt aber auch in der Umkehr, viele Männer heiraten einen „Gaul“ den sie gar nicht Reiten können, männlicher Hochmut und Eitelkeit vor dem Fall vielleicht manchmal auch Naivität oder pure Geilheit auf ein bestimmtes Weibchen.

        „Hätte Kardinal Burke recht, müssten sich die allerärmsten, feminismusgeschädigten Männer …“
        Geschädigt werden beide Ehepartner durch Feminismus, Ihre einseitige Betrachtung der Dinge polarisiert und spaltet, dient nicht der Sache.

      • Gemach gemach. Wenn einer schreibt:

        „Der radikale Feminismus,
        der seit den 1960er Jahren die Kirche und die Gesellschaft überfallen hat,
        hat die Männer sehr an den Rand gedrängt
        Leider
        beeinflusst die radikal-feministische Bewegung stark die Kirche, was dazu führt, dass die Kirche sich
        ständig mit Frauenfragen beschäftigt…“

        dann ist das nicht bloß gegen den „Feminismus formuliert, sondern über die Behauptung, der Feminismus habe sich durchgesetzt, wird weiter behauptet, die Kirche sei „verweiblicht“ (auch seine Vokabel.
        Und das ist dann bereits im bereich der Verallgemeinerung..

        Ansonsten drehen Sie mir das Wort im Mund herum.
        Ich sagte nicht, dass Christus nicht – geistlich gesehen – der Erbe des Alls ist und somit das Ziel und zentrum aller Dinge.
        Ich sprach von der Ebene der natürlichen Familie.
        Und das Zentrum der natürlichen Familie ist und bleibt nun mal die Mutter.

        Und noch etwas: Ihre Vokabeln im Umgang mit mir sind wie üblich hier im Forum unwürdig und unverschämt („Geilheit auf ein bestimmtes Weibchen“, „Ihr geschlechtsspezifisches Geplänkel“ etc. pfui!).

        Der Rest Ihrer Meinungen scheint mir zu zeigen, dass Sie nicht wissen, was eine Ehe ist – eine gelebte reale Ehe. „Entscheidungsgewalt“? Das ist mit Verlaub unsinnig. Kein (Mann, der gut mit seiner Frau lebt, würde je ohne ihr Jawort zu allem handeln. Und eine Frau, die ihren Mann liebt, wird alles zu seinem Wohl tun, was sie tut.)
        Nicht einmal Gott hat das Jawort der Frau ausgelassen. Maria. Uns sie tat für ihn bucgstäblich alles, weil er seine Liebe an die Menscen gebunden hat.

        Das sagt uns alles über die wirklichen christlichen Ordnungen und über die Verkehrtheit solcher Überlegungen, wie Sie sie hier unter Schmähungen (und alleine das spricht schon für sich!!!) hervorstoßen müssen.

      • @ zeitschnur
        An der Aussage aus Ihrem ersten zitierten Absatz gibt es nichts zu Bemäkeln, weil es der Realität entspricht.
        Zur Ehe, es sollte natürlich sein, das der Mann immer sich mit der Frau abspricht und weiblichen Rat einbezieht, oft genug geschieht dies leider nicht. Den Unsinn mit den Schmähungen können Sie sich sparen. Der Begriff „Weibchen“ war im Kontext mit der Geilheit gesetzt und passt da ganz genau wie die Faust aufs Auge, da die Frau zum Lustobjekt in der breiten Gesellschaft verkommen ist. In der modernistischen Welt kann die Frau Königin und Hure gleichzeitig sein, diesen Spagat schafft keine Frau, der Fall wird schmerzen und das Geheule groß sein. Nur ein Krieg kann diese falsche Weiblichkeit wieder gerade rücken und der Frau zeigen wo Sie steht, da Frauen und Kinder im Krieg die ersten Opfer sind. In einem Krieg wird die Frau sehen was Männer für und gegen sie tun können, die Frauen die es überleben, werden sich danach ihrer Entscheidung bewusst sein, sofern sie nicht im Geschehen vorher den Verstand verlieren werden. Es ist schizophren auf der einen Seite für Frieden zu demonstrieren auf den Straßen und dann auch noch Feminismus einzufordern, es steht in totaler Polarität gegeneinander, Feminismus stört schon den ehelichen Frieden. Sie können gerne demnächst mit russischen Fallschirmjägern über Feminismus debattieren, Sie wohnen ja im Durchmarschgebiet. Friedlich kann das Feminismus Problem nur gelöst werden, indem man es anspricht und die Betroffenen aufmerksam macht, dass kein Dialog mit diesen Menschen möglich ist da sie sich selbst belügen und eine Umkehr notwendig ist. Wie soll man mit Lügnern verhandeln? Kapiert man das nicht rappelt es sehr bald. Kardinal Burke spricht offen und ehrlich dieses Problem an, damit handelt er im Sinne des Friedens und eines wahren Hirten würdig. Wer Feminismus betreibt ist ein Kriegstreiber!

  2. Neuer Bischof für die Diözese Linz?
    Aus dem Artikel genommen:
    „Als 2009 der Bischof durch die Ernennung von Pfarrer Gerhard Maria Wagner zum Weihbischof aus seiner „Gefangenschaft“ befreit werden sollte, kam es mit medialer Anfeuerung zum Aufstand der Dechanten und der grün-liberalen Apparatschiks. Wiens Erzbischof versetzte dem Versuch in Rom den Gnadenstoß. Der Bischof, der die Ernennung zunächst „freudig begrüßt“ hatte, mußte wieder in seine Isolation zurückkehren und ließ nach der erfolgreichen Verhinderung Wagners artig über die Medien wissen: „Jetzt wird alles besser“.

    Aus einer vertrauenswürdigen Journalistenquelle (bekannter kath. Journalist tätig im kirchlichen Bereich in Österreich, schreibt unter anderem auch für die Tagespost) war in 2009 zu erfahren, dass nach der Verhinderung von Pfarrer Gerhard Maria Wagner als Weihbischof ein anderer Geistlicher ins Auge gefasst wurde, Weihbischof in Linz zu werden.
    Kardinal Schönborn soll seinen damaligen Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, Ägidius Zsifkovics (inzw. Bischof Diözese Eisenstadt), entsandt haben, den Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich, Msgr. Leo Maasburg, zu fragen, ob dieser das Amt des Weihbischofs in Linz annehmen möchte.
    Maasburg habe abgelehnt, er wolle lieber eine 2. Amtsperiode als Nationaldirektor des päpstlichen Werkes abdienen.
    Die 2. Amtsperiode des Nationaldirektors läuft im Februar 2015 ab.
    Bischof Ludwig Schwarz war der Vorgänger von Msgr. Maasburg als Nationaldirektor des päpstlichen Missionswerkes.
    Wird Msgr. Maasburg nun der Nachfolger von Bischof Schwarz in der Diözese Linz? Könnte Maasburg den „Linzer Weg“ heilen und sich Pfarrer Wagner als Weihbischof holen?
    Alles Gute nach Linz!

  3. Da kann ich nur noch aus dem Gedicht von Pfarrer Franz Sales Handwercher (1830) zitieren:

    (5. Sonntag:)
    „…Da ich nun das Innere schaute,
    Hat sich mir das Herz empöret;
    Betstühl, Kanzel und Altäre
    sind gestürzet und zerstöret.“
    ….
    (6. Sonntag:)
    „…Und es wurden alle Stühle (=Beichtstühle)
    Samt den Priestern, die drin saßen,
    Dorthin, wo sie niemand schaden,
    In die Wüste fortgeblasen.“ ….

  4. Sehr lesenswerter Artikel, der vorletzte Satz („Erst Ende der 1960er Jahre erlaubte es die Kirche, dass Priester mit dem Gesicht zu den Teilnehmern der Messen predigen“) ist so formuliert allerdings Blödsinn. Ich bin zwar Jahrgang 1966, also „nachkonziliar“ aufgewachsen, aber dass früher mit dem Rücken zum Volk gepredigt (!) wurde, schließe ich aus. Der Satz könnte -ich bitte die Verfasserin um Verzeihung- von einem Protestanten stammen. Eine Predigt mit dem Rücken zum Volk wäre doch völlig sinnlos. Die Verfasserin bringt hier offenbar Predigt und Darbringung des Messopfers durcheinander. Für letzteres wäre die Wortwahl „mit dem Rücken zum Volk“ zwar in der Sache nicht falsch, sie träfe allerdings nicht den Kern. Richtig muss es heißen „versus orientem“.

    • Dieser Satz ist ein Zitat aus der führenden Tageszeitung Oberösterreichs. Frau Weinzl hat ihn eingefügt, um den „Kenntnisstand“ der meinungsbildenden Presse aufzuzeigen. Es wurde natürlich nie „mit dem Rücken zum Volk“ gepredigt. Es wurde vor allem nie eine Messe „gepredigt“.

  5. Mea culpa. Ich habe den letzten Absatz als Ganzes etwas zu flüchtig gelesen, und entschuldige mich bei Frau Weinzl. Ähnlichen Unsinn wie in den Oberösterreichischen Nachrichten muss man leider auch in anderen Zeitungen lesen. Meine Exchefin, eine ehemalige Journalistin, antwortete mir einmal mit den Worten: „Da haben Sie völlig recht, Herr …. “, als ich ihr gegenüber anmerkte, nach meinem Eindruck dürften bei den Zeitungen Leute über kirchliche Themen schreiben, die von diesen überhaupt keine Ahnung hätten.

  6. Solche Zustände sind einfach nur der sichtbare Beweis dafür, dass dies nicht die Braut Christi sein kann.
    Und weil das nicht die Braut Christi ist, geht es auch immer weiter bergab.
    Die Päpste haben diese Zustände massiv gefördert – entweder durch Ernennung häretischer Bischöfe oder durch Einknicken, wenn sie ihren Mann hätten stehen sollen gegen die Häretiker.
    Mit solchen Männern – s.o. zu Kardinal Burke bei @ defendor – kann die Kirche nicht gedeihen. Und die Frauen sind nicht schuld daran. Sie tun nur das, was aus den falschen Entscheidungen der Männer folgt.
    Und es sind nun mal ausschließlich Entscheidungen durch Männer.
    das wird immer vergessen: keine Frau hat bisher Zugang zur Hierarchie und keine Frau hat je über irgendetwas abgestimmt in diesem Zirkel.
    Und: nicht die Frauen haben das unsägliche Vaticanum II vollzogen.
    Nein – die Frauen sind nicht der Urgurnd für das Desaster, sondern das Versagen des Klerus.

    Das wird auch kein Mensch mehr aufhalten können.

    • Frauen sind auch nicht immer die besseren Menschen. Ich bin zwar eine, aber ich könnte einige Beispiele (aus meinem Umfeld) nennen, in denen Frauen in hohen Verantwortungspositionen genauso Karrieresüchtig, egoistisch und destruktiv sind. Den Manipulationen infolge des Vaticanum II hätten auch Frauen wahrscheinlich kaum standhalten können. Ich sehe vor allem einen unheilvollen Einfluss durch protestantisch – okkult gelenkte Personen, die subversiv das Ganze ausgehöhlt hatten.

      • Ich sagte nicht, dass Frauen die besseren Menschen sind. Ich sagte vielmehr, dass es eines Kardinals nicht würdig ist, nun im Versagen einiger Frauen das Problem zu sehen oder gar in der „Verweiblichung“ der Kirche!
        Die Kirche war von Anfang als „Braut“ weiblich gedacht.

        Ich wies daraufhin, dass die Frauen nicht die Erfinderinnen des Desasters sind, sondern – was die Kirche betrifft- sogar nachweislich AUSSCHLIESSLICH Männer diese Hölle inszeniert haben!

        Dass Frauen dieses negative Bild des Mannes nun heute öfters „nachspielen“, wenn sie Autorität haben, bestätigt das alles an sich ja nur.

        Viele Frauen hatten dagegen an dem Ort, an dem sie Autorität verliehen bekommen haben, zuerst als Mütter, aber auch als Prophetinnen oder Lehrerinnen, nicht diese „männlichen“ Verhaltensweisen angenommen und dennoch ein kluges und wohltuendes Regiment geführt. Nicht gegen den Mann, sondern ihm zu Hilfe und seinen Entscheidungen zur Voraussetzung.

        Wo man diesen organischen Zusammenhang zerstört hat, brach alles zusammen.
        Im Reich Gottes gelten keine Befehlsketten! Wir sind nicht in der Armee, wenn es um das Reich Gottes geht (s.o. Heinrich). Wer liebt, tut alles, was ihm zu Recht aufgetragen ist.

        Wer der Größte sein will, soll der Diener aller sein, sagt Jesus auf den ewigen sinnlosen Rangstreit unter den männlichen Jüngern.

        Der Mann hat in sich und aus eigenem Verschulden total versagt und sollte nicht – wie der alte Adam – die Frauen schelten, sondern in sich gehen. Die Frauen wiederum müssen ihren Teil bearbeiten. Leider tut aber die durchschnittliche Frau nur, was man ihr einflößt und merkt es nicht mal. Egal wie herum.

        Wie tapfer waren dagegen die frühen weiblichen Heiligen. Ja, sie waren ihren Vätern und Familien ungehorsam, brüskierten ihre Familien um Christi willen – und die Kirche hat sie für ihren Mut und ihr Martyrium heiliggesprochen.

        Eine Kirche ohne solche tapferen Frauen ist keine Kirche mehr.
        Es ist, als hätte ein Kirchenmainstream in allen Lagern übereinstimmend dieses satanische Treiben, das Sie erwähnen, schleichend mitvollzogen. Der Satan aber ist nach der Genesis nicht in Feindschaft zum Mann, sondern zur Frau, und wer Feindschaft zur Frau äußert, steht in Feindschaft zu Christus. Denn in der Frau hasst der Satan den Christus, der durch die Frau in unser Fleisch kam und sich unwiderruflich dadurch mit dem Menschen verbunden hat. Die okkulten Praktiken nun opfern durchweg die Frau oder auch Neugeborene, so als ob sie die Vollmacht Marias mit dem Jesuskind zerbrechen wollten. Die Abwertung der Frau und Mutter und der Kinder in sämtlichen heidnischen Kulturen spiegelt diesen Satanismus wider.

        Und Kardinal Burke ist nicht bereit, die Grundproblematik der nachkonziliaren Kirche zu nennen und haut stattdessen pauschal auf die Frauen ein – und das führt nur zu neuen Verblendungen, weil es nicht das eigentliche Problem ist!

  7. Hw. Strasser – da typische Antlitz eines konziliaren Kultfunktionärs!
    NOM hinterläßt Spuren in der Physiognomie der Kirche und ihrer Diener.

  8. In vielen Diözesen geht die Talfahrt munter weiter! Aber das darf uns gar nicht wundern. Vieles ist vorhergesagt, denken wir etwa an die Voraussagen des Knechtes Sepp Wudy (1870-1915, aus dem böhmischen Brčálník). Daraus ein kleiner Ausschnitt:

    Mit dem Glauben geht es bergab, und alles wird verdreht. Kennt sich niemand mehr aus. Die Oberen glauben schon gar nichts mehr, die kleinen Leut werden irre gemacht. In der Kirche spielen sie Tanzmusik, und der Pfarrer singt mit. Dann tanzen sie auch noch, aber draußen wird ein Himmelszeichen stehen, das den Anfang vom großen Unheil ankündigt.
Es steht gegen Norden ein Schein, wie ihn noch niemand gesehen hat, und dann wird ringsum das Feuer aufgehen.
Geh nach Bayern, dort hält die Muttergottes ihren Mantel über die Leut, aber auch dort wird alles drunter und drüber gehen.
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