Papst Franziskus: 2017 sollen Katholiken und Lutheraner „gemeinsam 500 Jahre Reformation gedenken“

Deutsche Lutheraner und Lutheranerinnen bei Papst Franziskus
Deutsche Lutheraner und Lutheranerinnen bei Papst Franziskus

(Rom) Papst Franziskus empfing am heutigen Donnerstag eine Delegation der evangelisch-lutherischen Kirchen Deutschlands im Vatikan. In seiner Ansprache an die Lutheraner sagte das katholische Kirchenoberhaupt Erstaunliches. Katholiken und Lutheraner sollten „gemeinsam“ des 500. Jahrestages der Reformation „gedenken“. Die Kirchenspaltung als gemeinsam zu feierndes Ereignis? Eine eigenwillige Form der „Historisierung“ der Reformation?

Wörtlich sagte der Papst: „Der ökumenische Dialog kann heute nicht mehr von der Realität und dem Leben unserer Kirchen getrennt werden. Im Jahr 2017 gedenken lutherische und katholische Christen gemeinsam des fünhundertsten Jahrestags der Reformation. Aus diesem Anlass werden Lutheraner und Katholiken zum ersten Mal die Möglichkeit haben, weltweit ein und dasselbe ökumenische Gedenken zu halten, nicht in Form einer triumphalistischen Feier, sondern als Bekenntnis unseres gemeinsamen Glaubens an den Dreieinen Gott.“

Gegen dieses gemeinsame „Reformationsgedenken“ meldete Miguel Angel Yáñez, der Chefredakteur von Adelante la fe Bedenken an: „Ich frage mich wirklich: Sollen wir als Katholiken ernsthaft der unglückseligen Spatung gedenken, durch die Millionen von Seelen zum Abfall vom katholischen Glauben verleitet wurden?“

Lutheraner und Lefebvrianer?

Und Yáñez weiter: „Wenn dieser ökumenische Diskurs kohärent ist, dann müßten wir schon bald auch folgende Erklärung aus Rom zu hören bekommen:

‚Der ökumenische Dialog kann heute nicht mehr von der Realität und dem Leben unserer Kirche getrennt werden. Im Jahr 2018 gedenken wir gemeinsam mit den Erzbischof Lefebvre nahestehenden Katholiken des 30. Jahrestags der Bischofsweihen, die uns getrennt haben. Aus diesem Anlass werden beide Seiten zum ersten Mal die Möglichkeit haben, weltweit ein und dasselbe ökumenische Gedenken zu halten, nicht in Form einer triumphalistischen Feier, sondern als Bekenntnis unseres gemeinsamen Glaubens an den Dreieinen Gott.‘“ Soweit Miguel Angel Yáñez.

Papst Franziskus fügte gegenüber den deutschen Lutheranern noch hinzu: „Möge dieses Reformationsgedenken uns alle ermutigen, mit Gottes Hilfe und mit der Unterstützung durch seinen Geist weitere Schritte zur Einheit zu vollziehen und uns nicht einfach auf das zu beschränken, was wir bereits erreicht haben.“

Die Deutsche Bischofskonferenz bemüht sich aktiv um das „gemeinsame“ Gedenken an die Kirchenspaltung durch Martin Luther. Dazu wurde eine eigene „Projektstelle Reformationsgedenken“ eingerichtet.

2017: 100 Jahre Fatima

Das Jahr 2017 bedeutet nicht nur 500 Jahre Kirchenspaltung, sondern auch 100 Jahre Erscheinungen von Fatima. Zu letzterem Gedenken nahm Papst Franziskus bisher nicht Stellung. In Portugal bemüht man sich jedoch seit 2013 um den Besuch des Papstes anläßlich der 100-Jahrfeiern in Fatima. Im vergangenen April sagte der emeritierte portugiesische Kurienkardinal  José Saraiva Martins, es gebe noch keine sichere Zusage, doch sei es „natürlich und normal“, daß der Papst zu einem „so bedeutsamen Ereignis“ nach Fatima komme.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana

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Pascal13

Tango-Franze schlägt wieder zu 🙂
Fange jetzt an mich nicht mehr über solche Meldungen zu ärgern, sondern sie mit Humor zu nehmen… was bleibt einen anderes übrig als Humor

Und natürlich das Gebet

Frank

Vielleicht sollte ich für 2017 die Rückkehr in die lutherische Kirche in Betracht ziehen – um meinem Papst eine Freude zu machen. (Ironie off)

alfredus
Pascal 13 @ Das mit dem Humor ist so eine Sache, in diesem Fall bleibt das Lachen im Halse stecken. Es ist typisch für Franziskus so lapidar daher zu reden. Bedenkt er denn nicht, wie viel Leid Luther über die Christenheit gebracht hat, bis in die Familien hinein und das bis heute. Man kann es nicht glauben. Luther hat nicht reformiert, wie immer ge- sagt wird, sondern eine neue Kirche gegründet. Weis Franziskus denn nicht, dass die evangelische Kirche sich immer mehr profanisiert und unglaubwürdig wird und damit ih- ren Ruf als Kirche zu verlieren droht ? Weis er denn… weiter lesen »
hicesthodie

Ja, glauben Sie denn, zwischen Bergoglio, Kasper und der DBK passe ein Blatt?! Die sind völlig d‘accord!

Marienzweig

Die katholische Kirche hat sich mittlerweile in so vielem den Protestanten angepasst, auch hier in meiner Heimatpfarrei, dass ich mehr und mehr den Eindruck gewinne, dass sie eifrig darum bemüht ist, sich ihnen -passend zum „Jubiläum“- mit Jubel in die Arme zu werfen, als Geschenk sozusagen.
In dem Sinne: „Hurra, wir sind jetzt auch evangelisch!“
100 Jahre Fatima ….? Dieses Jubiläum scheint dagegen vernachlässigbar.
Man wird sehen!

Pascal13

Lieber Alfredus,

natürlich stimme ich Ihnen zu bis auf einen Punkt. Sie schreiben:

„Weis Franziskus denn nicht, dass die evangelische Kirche sich immer mehr profanisiert und unglaubwürdig wird und damit ihren Ruf als Kirche zu verlieren droht?“

Was meine Sie mit „Kirche“? Die evangelischen Christen bilden eben KEINE Kirche im eigentlichen Sinne sondern nur eine von der Kirche abgefallene Glaubensgemeinschaft! Nachzulesen selbst in den nachkonziliaren Verlautbarungen z.B. Dominus Iesus.

Es gibt nur eine wahre Kirche und die hat Christus selbst auf Petrus den Felsen gegründet. Das ist ja gerade das aktuelle schwere Dilemma, da Tango-Franze ja eher einem Kartoffelbrei ähnelt als einem Felsen…

alfredus

Pascal 13 @ Lieber Pascal, Sie haben vollkommen recht : Es gibt nur eine Kirche Jesu Christi und das ist die Heilige Katholische Kirche !
Es war schon beim Schreiben des Beitrages eine Frage der Formulierung
über diese Gemeinschaft. Deshalb vielen Dank für Ihren Hinweis.

Gottes Segen !

Traditionstreuer

@Hicesthodie:
Die haben bei Bergoglio, Kasper und DBK, zwischen die in der Tat kein Blatt passt, mindestens eine weitere Fiur vergessen: Ratzinger!!!

Markus

Werter Traditionstreuer,
welchen grund gibt es, dass sie ausgerechnet Ratzinger erwähnen? Warum nicht zum Beispiel Daneels? Bitte begründen Sie auch warum zwischen Ratzinger und den anderen kein Blatt passen sollte. Ratzinger hat 2011 in Erfurt ganz klar gesagt, dass es keine Einigung zwischen Katholiken und Protestanten geben wird bzw. kann. Bitte erklären Sie mir diese Tatsache und machen nicht wieder den Drückeberger, wie bei vorherigen Fragen, die ich Ihnen gestellt habe und die Sie nicht beantwortet haben.
Siehe Artikel:
http://www.katholisches.info/2014/12/03/wie-benedikt-xvi-doch-an-bischofssynode-teilnimmt-und-kasper-widerspricht/
Per Mariam ad Christum.

Traditionstreuer
Bevor ich Ihre Frage beantworte, werter Markus, erwarte ich erst Ihre Beantwortung auf meine Frage, weshalb Ratzinger dann 2011 von dem Unhold Luther als „Lehrer im Glauben“ schwadroniert hat. - Und weshalb er den Gräuel „Assisi III“ veranstaltet hat. - Und weshalb er Kondome relativiert und sie damit als in sich verwerfliche Handlung und schwere Sünde entkleidet hat. - Und weshalb er seinen „alten Freund“ (sic!) Küng fünf Stunden bei sich im Wohnzimmer hatte. - Und weshab er nie die Messe aller Zeiten zelebriert hat - Und weshalb er, wie jetzt bekannt geworden ist, 2011 bereits die Versöhnung der beiden… weiter lesen »
Markus
Werter Traditionstreuer, dass Ratzinger über Luther als „Lehrer im Glauben“ schwadroniert hat, kann ich mich nicht erinnern. Können Sie mir vielleicht die Quelle nennen. Das Gräuel von Assisi ist so eine Sache. Assisi I war nun wirklich ein großes Gräuel, bei dem auch heilige Stätten entweiht wurden. Assisi II war dagegen schon harmloser. Man hat aus vergangenen Fehlern gelernt. Was aber treibt einen Papst überhaupt dazu, so eine Veranstaltung zu organisieren? Ich nehme mal an, dass es um Verständigung geht. Es ging Papst Benedikt XVI nicht um eine Vermischung der Religionen. Mit Blick auf den weltweiten Hass zwischen den Religionen,… weiter lesen »
Wickerl

@markus Wer nichts zu sagen hat muss viel schreiben!

Markus
Nein mein lieber Wickerl. Ich hatte was zu sagen und ich habe es ausführlich niedergeschrieben. Wenn Sie nicht mitgekommen sein sollten, dann tut es mir leid, aber das ist dann nicht meine schuld, das liegt dann an Ihrem begrenzten Intellekt. Mein Kommentar war eigentlich an den Traditionstreuen gerichtet, ich hoffe auch, dass er sich dieses mal nicht so wie beim letzten mal vor einer Antwort an mich drücken wird, aber das würde bedeuten, dass ihm die Argumente ausgegangen sind und ich die Argumentation gewonnen habe. Aber nett, dass sie sich auch angesprochen fühlen, denn Sie gehören genau wie er zu… weiter lesen »
Jupp

Luther wie er leibte und lebte
http://www.sarto.de/product_info.php?info=p1427_Luther-wie-er-leibte-und-lebte.html

sollte jeder Christ gelesen haben, egal welche Konfession.
Vieleicht gibt es ja auch eine italiensiche Version für den Papst.

Wickerl

Anstatt 100 Jahre Fatima zu gedenken und an die fehlende Weihe Russland an das Unbefleckte Herz zu denken, meines Erachtens war das kein Zufall dass die Muttergottes 400 Jahre nach dem Reformationsjahr erschien.

Frontinus

Wenn man in der Kirchengeschichte zurückblickt, könnte man die Feste noch erweitern um die Altkatholiken, Anglikaner, Hussiten, Waldenser, Orthodoxen, Nestorianer, Novatianer und viele andre mehr. Man könnte die Abspaltungen auch fest ins Kirchenjahr integrieren … Das ist alles so lachhaft.
Was ist aus Rom geworden?

Ralph

Das ist eine gute Aufzählung all derer, die sich von der Kirche getrennt haben. sie haben sich getrennt, die Kirche wurde nicht in Teile zerlegt. Darauf sollte man achten. Der Oberste Hirte will aber gar nicht, dass sie zurückkehren in die Kirche, sondern er feiert ihren Auszug. Unglaublich, wenn man Berdiglio jetzt nicht lange genug kennen würde.

michael

Gehts noch ?
Wann gibt diesem Herren endlich mal jemand Religionsunterricht und einen Crash Kurs in Kirchengeschichte ?
Selbst die Protestanten weichen inzwischen bei der Bewertung dieses Unholdes(Luther) zurück.
Ausserdem war das keine Reformation, sondern eine Revolution mit erschütterndsten Folgen (30 jähriger Krieg)
Ganz ehrlich, die Protestanten kommen doch gar nicht mehr aus dem Lachen heraus, bei soviel (Entschuldigung) Doofheit auf katholischer Seite.
Kluge Leute wie Petrus Canisius, haben schon früh die Irrlehren Luthers entlarvt und klar widerlegt, kann das dem Franz mal einer stecken !

hedi züger

Nein ich zweifle immer mehr an der geistigen Verfassung dieses Papstes – jedem nach dem Mund schwätzen und die eigene Kirche verleugnen – wo ist da Petrus, der untrügliche Fels in der Brandung? Was ist zu tun mit einem Pontifex, der den Verstand und wohl bald den Glauben verloren hat?

defendor
Nun wird also tatsächlich auch von „katholischer“ Seite ein „Reformationsgedenken“ aufgetischt….womöglich mit „Vergebungsbitten“ an die protestantische Adresse !? „Gedenken“ wofür ? Für einen Millionen Seelen zum Abfall ( also KEINE Spaltung !) von der Kirche bewogen habenden Luther. Hw Sterninger benennt die Ergebnisse der unsäglichen „Reformation“ als B e t r u g  an Millionen Menschen. So zeichne sich der von der Heiligen Mutter Kirche abgefallene Luther für die Mutterlosigkeit der protestantischen Gemeinschaften verantwortlich. Hw Sterninger in einem mehrteiligen Vortrag über die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria: - „Luther hat Millionen Menschen,  ganze Nationen, von der Mutter getrennt…..und damit auch von Christus! Denn… weiter lesen »
alfredus

defendor @ Da kann man nur Zustimmen. Seit der Ökumene, welche das 2. Vatikanum
zu ihren Früchten zählt, geht es mit der Katholischen Kirche abwärts. Diese Anbiede-
rung an den Protestantismus ist nicht mehr auszuhalten.

Danke für den Beitrag.

Hans

All das, was wir hier lesen ist seit langer Zeit geplant und wird gut vorbereitet. Der Spiritus Rektor ist Kardinal Kasper.Das Adam Moehler Institut wird die gemeinsame „Abendmahlfeier“ vorbereiten. Aber was machen wir, wenn wir die Haeresie von höchster Stelle erkennen?
Oder glaubt jemand in diesem Forum, dass die Protestanten bekennen werden, dass Sie in der heiligen Kommunion das Fleisch und das Blut Christi empfangen? Spätestens hier wird das Schisma erkennbar werden.

Markus

Ich werde bestimmt nicht den 500. Jahrestag der Spaltung unserer Heiligen Katholischen Kirche feiern. Das kann Herr Bergoglio schön alleine machen. Auch werde ich ihm nicht gedenken, wie Herr Bergoglio sagt. Ich werde stattdessen für die Rückkehr der Abgefallenen in den Schoß der Heiligen Kirche beten. Der Gegenreformation aber, der werde ich gedenken.
Per Mariam ad Christum.

Gerd Hengsberger

Wieso immer dies Überraschung? Der Mann erfüllt konsequent seine Aufgabe/Auftrag im Einklang mit denen die im Vatikan, der Politik und in den Medien Papst Benedikt bekämpft haben.

voltenauer

Sie bringen es auf den Punkt !!

Traditionstreuer
Nein, werter Herr Hengsberger, Sie bringen es leider nicht auf den Punkt. Benedikt/Ratzinger hat genau denselben Kurs in Sachen Protestanten gefahren wie sein unsäglicher Nachfolger, nur konnte er sich als alteuropäischer Theologe gediegener ausdrücken. Aber: - Er sprach 2011 von Luther als „Lehrer im Glauben“ - Er predigte in einem „ökuenischen Gottesdienst“ in der lutheranischen Kirhe in Rom - Er redete den durchgrünten EKD-Chef mit „lieber Bruder Schneider“ an - Er reichte beim Requiem für JP II dem reformierten „Prior“ der „Taizé“-Gruppierung, „Frère Roger“ vro den Augen der Welt die Kommunion und verhöhnte damit die unwandelbare Lehre der Kirche -… weiter lesen »
zeitschnur
Aus einer Perspektive, die das Vaticanum II und danach v.a. Johannes Paul II. über Jahrzehnte propagiert, praktizert und verfestigt hat, ist die Einheit mit den Protestanten ein riesiges Ziel. Die Lutheraner stehen unter den Protestanten der katholischen Lehre am nächsten und sind daher gewissermaßen eine Brücke zum gesamten Protestantismus. Es ist nicht ganz fair, für diesen Kurs nun Bergoglio verantwortlich zu machen, als habe er damit ganz überraschend angefangen – so oder so ähnlich läuft das doch seit 1978 mindestens und massiv! Ich verstehe daher nicht, wie Leute, die sich an Assisi und Korankuss nicht mehr stören wollen, nun auf… weiter lesen »
IMEK

Bemerkenswert an Bergoglio ist, dass ihm jedwede Hemmung sich zu einem falschen Ökumenismus zu bekennen fehlt. Er selbst nennt dies Demut (s.Scalfari Interview)

Franzel
Es kommt sicherlich immer darauf an, wer was sagt. Bei Papst Benedikt XVI. stand die Verteidigung der katholischen Lehre im Vordergrund wie auch bei Papst Johannes Paul II. Letztens hatte der em. Papst doch noch an das Dukument Dominus Iesus aus dem jahre 2000 erinnert, das die Grundlage für den Umgang und das Gespräch mit den protestantischen Gemeinschaften und den orthodoxen Kirchen bildet. Papst Franziskus hat dieses Dokumant bislang offenkundig links liegen lassen. Somit sind seine neuen Äußerungen mit Vorsicht- so oder so- zu genießen. Klarerweise kommt man um eine Art von Gedenken nicht herum, weil es ja die Kirche… weiter lesen »
michael
„Dominus Jesus“ ist genau wie das „Pro Multis“ innerkirchlich zum Anathema erklärt worden, denn es stört die Gschaftelhuber bei ihren Machenschaften. Herr Lehmann als Oberprotestant hat sich bei seinen Glaubensbrüdern fuer den „Fehltritt“ Benedikts entschuldigt. Nachdem die letzten Bischöfe mit einer Affinität zum letzten Papst emeritiert bzw. herausgemobbt wurden (Meissner, Tebartz, Mixa) sind die Reihen geschlossen und man trampelt einheitlich auf Freimaurer und Protestantenpfaden. Die Glaeubigen „verdunsten“ zwar weiter, parrallel zum Glauben, aber das interessiert die Kleriker nur am Rande. 2017 kann man dann im Rahmen der Ökumene die Wiedervereinigung mit den Protestanten feiern, weil die Kath. Kirche sich so… weiter lesen »
Traditionstreuer

Ich muss Frau Zeitschnur hier sogar zustimmen. Das alles hat nicht der Herr Franz I. erfunden. Das ist von allen (!!) Päpsten des Räuberkonzils so propagiert und planvoll vorangetrieben worden. Auch von dem bei manchen Möchtegern-“Tradis“ zu verklärten Ratzinger. Noch als Benedikt biederte er sich 2011 ausgerechnet in Erfurt bei dem kirchlichen Vorposten der Linksgrünen namens „EKD“ an, indem er von Luther als „Lehrer im Glauben“ bramabarsierte.

Markus

Dann ist der Stuhl Petri ja doch seit ca. 50 Jahren vakant, denn Häretiker können keine Päpste sein.
Und wir alle wissen ja schließlich, dass Ratzinger nicht Papst, sondern Imperator ist
http://sommers-sonntag.de/FTP/tawato/uploads/2013/06/Better-Job.jpg
nicht wahr, werter Traditionstreuer. B)
Und Herr Bergoglio ist dann Darth Vader, der Befehlsempfänger von Imperator Ratzinger, der aus seinem Kloster heimlich weiterregiert.
Und Sie sind dann wohl Luke Skywalker, der das böse Imperium zu stürzen versucht.
Ja dann, auf in den Kampf, ne.
Per Mariam ad Christum.

hicesthodie
@Traditionstreuer: Was zeitschnur da sagt, ist doch im Grunde eine Binsenweisheit. Natürlich wurde das Vatikanum II nur aus einem einzigen Grund einberufen und durchgezogen, um die Einheit mit den Protestanten und (was für viele damals noch jenseits des Vorstellbaren lag) in letzter Konsequenz (vorbereitet durch Nostra aetate) auch die Welteinheitsreligion vorzubereiten. Das ging einher mit einer vollständigen Uminterpretation dessen, was „Einheit“ im katholischen Sinne bedeutete. Vor dem Konzil bestand diese Einheit in der Wahrheit. Daher war es die vornehmste Aufgabe des Lehramtes, diese Einheit zu wahren, indem es jene, die die Unwahrheit sagten/lehrten/glaubten anathematisierte. Nach dem Konzil wurde die Einheit… weiter lesen »
IMEK

Vollste Zustimmung

Hans
Zwei Fragen müssen gestellt werden: 1. Was soll den eigentlich gefeiert werden 500 Jahre Haeresie? Söllen wir feiern, dass die Gemeinsamkeiten durch Frauenordination, Ordination von Homosexuellen, durch ein immer andropozentrischeres Weltbild mit Verlust der Christozentrik immer geringer werden? Können wir feiern, dass sola scriptura imeer freier und beliebiger interpretiert wird? Wo gibt es denn zu feiernde und in die Zukunft weisende Gemeinsamkeiten? 2. Wie soll gefeiert werden Die höchste Form einer katholischen Feier ist die Feier des hl. Messopfers mit der Wandlung von Brot und Wein in Christi Leib und Blut. Damit wäre die außere Form für die Mehrzahl der… weiter lesen »
rampolla
Geehrter Leser @Hans : Es geht nicht um eine Zwangsveranstaltung , sondern um eine Anerkennung einer anderen Interpretation christlichen Gedankenguts sowie um erneute Besinnung auf gemeinsame Schnittmengen . Historisch gesehen hat damals die Reformation zu einer katholischen Neubesinnung ge- führt .(Gegenreformation) . Leider orientiert sich die sog, Tradition eher an dieser teil- weise doch sehr düsteren Epoche mit ihrem Übereifer und ihrer übertriebenen Strenge . Immer noch , im Licht des 16. Jhts , die Protestanten als häretisch zu bezeichnen ,ist heute schwer nachvollziehbar . Es ist doch typisch für Buchreligionen , dass sie ver- schieden Ableger eines gemeinsamen Stammes… weiter lesen »
Arrow

Was soll denn an einer „anderen Interpretation christlichen Gedankenguts“ als der von Gott selbst zugemessenen anerkennenswert sein? Sie haben da ein massives Logikproblem. Wir Menschen sind doch nicht die Interpreten Gottes. Solches tut der Höchste höchstselbst.

Augustinus
Ich auch Hans, ich auch. Allerdings, lass doch mal die Schwulen in Ruhe . Diese Hetzererei geht mir allmählich auf die Nerven. Nein, die Lutheraner werden es kaum annehmen. Ich brauche nicht mal so wissenschaftlich zu werden wie Sie. Viele (die meisten) dieser Ketzer und Abtrünige nennen sich „Potestanten. Der Name ist Programm!!! Ich möchte von diesen Leuten auch nicht als „Brüder und Schwestern im Herrn“ angesprochen werden! Diese schwülstige Anbiederung dieser irregeführten Scheinchristen geht mir gehörig mehr auf die Nerven, als mich böse über Schwule äussern zu müssen. Dieser Papst macht es einem aber auch nicht gerade leicht. Ich… weiter lesen »
Traditionstreuer

@Agstinus: Ihr geliebter Heiiger Vater Benedikt hat aber genau das getan, was Sie zu Recht als „schwülstige Anbiederung irregeführter Scheinchristen“ gebrandmarkt haben: er hat den unsäglichen EKD-Häuptling „Bischof“ Nikolaus Schneider 2011 im Erfurter Augustinerkloster expolizit mit „lieber Bruder Schneider“ angeredet. Die Anrede „Brüder und Schwestern“ hat er überhaupt im Blick auf die Lutheranischen immer wieder verwendet.

Leute, wenn Ihr wirklich der Tradition treu seid, dann hört endlich auf mit dieser Benediktolatrie!!!!!

Augustinus

@Traditionstreuer: Das weissich doch alles. Aber glauben Sie im Ernst, er hat das gerne getan. Wohl kaum. Unsere Kirche wurde zu diesem Zeitpunkt doch von allen Seiten medial attackiert. Missbrauch, Reichtum, Zölibat, schwule. Alles bewusst lanciert, um aus der Kirche einen Zwerg zu machen.!
In diesem Dillema war Benedikt nun einmal. Noch eine kontroverse Diskussion wollte und konnte er sich damals nicht erlauben. Dann auch noch ins Mutterland der Reformation. Er hätte gekonnt, durchaus und er hätte den Schnieder mit Sicherheit argumentativ niedergewalzt. All das ging aber nicht, um Sielverderber zu sein

Semper Catholicus

Ratzinger hat bei seiner Priesterweihe gelobt, die Wahrheit zu verkünden, sei es gelegen oder ungelegen. Sie nennen jetzt lauter sekundäre, politisch-psychologisch-diplomatische Gründe, weshalb Ratzinger die Wahrheit nicht verkündigen „konnte“, obwohl er es eigentlich gewollt hätte.

Wenn das stimmt, hätte er sein Weihegelübde gebrochen. Erbärmlich,

Augustinus

Korrektur und Ergänzung!

um kein Spielverderber zu sein!

Chiara
Wieso hat man die „Exkommunikation“ von Lefebvre aufgehoben? (Auch wenn es keine wahre Exkommunikation war) Wie kam das? Es war alles ein Plan! Die Feinde der Kirche Gottes sind ganz raffiniert und hinterlistig. Es lief alles nach Plan und der Plan ist: aufgrund einer aufgehobenen „Exkommunikation“ von Lefebvre, wird man 2017 als Höhepunkt dieser Reformfeier, eventuell öffentlich bekannt geben, dass Luther nicht mehr exkommuniziert ist. Danach wird Papst Franziskus seinen Rücktritt bekannt geben und ein zukünftiger Papst wird eines Tages Luther Seligsprechen (oder Franziskus bleibt und wird es selber tun). Dazu braucht es aber erstmal mehr „Luther Geist“ in unserer… weiter lesen »
magda

Bergoglio ist lediglich derjenige, der das Faß zum Überlaufen bringt. Es ist ähnlich wie in der Politik. Seit Jahrzehnten werden wir betrogen, und jetzt erst gehen bei uns in Dresden die Menschen zu Tausenden auf die Straße.

Augustinus

Und unsere Kirche/n umarmen die Muslime!
Ich lach mich kaputt. Papst Franziskus hat dem Narrenschiff Rom den Stöpsel gezogen, tärääää und Alaaf!

Shuca
Ich schreibe das schon jahrelang. Die Konzilsknechte wollen der Reformation nicht gedenken sondern sie wollen sie mitfeiern. Das reformatorische Konzil war eine Reformation. Sie haben sich dieser Welt geöffnet und rennen ihr samt ihrer Sünden hinterher. Und natürlich werden sie die Sünde feiern und alle Sakramente ihr gegenüber zerstören. Das letzte Konzil ist ein mörderischer Angriff auf Christus und alle die zu ihm gehören. Ich halte alle Päpste des Konzils für Verräter vor Christus. Der Herr sagt „Du bist Petrus der Fels und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Hölle werden sich nicht überwältigen“.… weiter lesen »
Shuca

„Und diese Witzfigur in Rom wird alles absegnen.“
Das muß ich noch loswerden. Wenn der Herr diesen heutigen Jesuitenorden zu Kleinholz verarbeitet würde ich vor der Mutter Gottes eine Kerze anstecken.
Per Mariam ad Christum.

Augustinus

Na ja, ein Freund dieses Ordens war ich auch nie. Allerdings hat er verhindert, daß damals ganz Europa protestantisch wurde. Bergolio, dieser „Tangotänzer“ sollte sich auch mal daran erinnern… Tut er aber nicht! Stattdessen flirtet er per Liveschaltung mit Evangelikalen, und die lachen sich natürlich kaputt.
Nicht mal Benedikt wäre so weit gegangen, nicht mal er!!!

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