Papst Franziskus: 2017 sollen Katholiken und Lutheraner „gemeinsam 500 Jahre Reformation gedenken“

Deutsche Lutheraner und Lutheranerinnen bei Papst Franziskus
Deutsche Lutheraner und Lutheranerinnen bei Papst Franziskus

(Rom) Papst Franziskus empfing am heutigen Donnerstag eine Delegation der evangelisch-lutherischen Kirchen Deutschlands im Vatikan. In seiner Ansprache an die Lutheraner sagte das katholische Kirchenoberhaupt Erstaunliches. Katholiken und Lutheraner sollten „gemeinsam“ des 500. Jahrestages der Reformation „gedenken“. Die Kirchenspaltung als gemeinsam zu feierndes Ereignis? Eine eigenwillige Form der „Historisierung“ der Reformation?

Wörtlich sagte der Papst: „Der ökumenische Dialog kann heute nicht mehr von der Realität und dem Leben unserer Kirchen getrennt werden. Im Jahr 2017 gedenken lutherische und katholische Christen gemeinsam des fünhundertsten Jahrestags der Reformation. Aus diesem Anlass werden Lutheraner und Katholiken zum ersten Mal die Möglichkeit haben, weltweit ein und dasselbe ökumenische Gedenken zu halten, nicht in Form einer triumphalistischen Feier, sondern als Bekenntnis unseres gemeinsamen Glaubens an den Dreieinen Gott.“

Gegen dieses gemeinsame „Reformationsgedenken“ meldete Miguel Angel Yáñez, der Chefredakteur von Adelante la fe Bedenken an: „Ich frage mich wirklich: Sollen wir als Katholiken ernsthaft der unglückseligen Spatung gedenken, durch die Millionen von Seelen zum Abfall vom katholischen Glauben verleitet wurden?“

Lutheraner und Lefebvrianer?

Und Yáñez weiter: „Wenn dieser ökumenische Diskurs kohärent ist, dann müßten wir schon bald auch folgende Erklärung aus Rom zu hören bekommen:

‚Der ökumenische Dialog kann heute nicht mehr von der Realität und dem Leben unserer Kirche getrennt werden. Im Jahr 2018 gedenken wir gemeinsam mit den Erzbischof Lefebvre nahestehenden Katholiken des 30. Jahrestags der Bischofsweihen, die uns getrennt haben. Aus diesem Anlass werden beide Seiten zum ersten Mal die Möglichkeit haben, weltweit ein und dasselbe ökumenische Gedenken zu halten, nicht in Form einer triumphalistischen Feier, sondern als Bekenntnis unseres gemeinsamen Glaubens an den Dreieinen Gott.‘“ Soweit Miguel Angel Yáñez.

Papst Franziskus fügte gegenüber den deutschen Lutheranern noch hinzu: „Möge dieses Reformationsgedenken uns alle ermutigen, mit Gottes Hilfe und mit der Unterstützung durch seinen Geist weitere Schritte zur Einheit zu vollziehen und uns nicht einfach auf das zu beschränken, was wir bereits erreicht haben.“

Die Deutsche Bischofskonferenz bemüht sich aktiv um das „gemeinsame“ Gedenken an die Kirchenspaltung durch Martin Luther. Dazu wurde eine eigene „Projektstelle Reformationsgedenken“ eingerichtet.

2017: 100 Jahre Fatima

Das Jahr 2017 bedeutet nicht nur 500 Jahre Kirchenspaltung, sondern auch 100 Jahre Erscheinungen von Fatima. Zu letzterem Gedenken nahm Papst Franziskus bisher nicht Stellung. In Portugal bemüht man sich jedoch seit 2013 um den Besuch des Papstes anläßlich der 100-Jahrfeiern in Fatima. Im vergangenen April sagte der emeritierte portugiesische Kurienkardinal  José Saraiva Martins, es gebe noch keine sichere Zusage, doch sei es „natürlich und normal“, daß der Papst zu einem „so bedeutsamen Ereignis“ nach Fatima komme.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana

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48 Comments

  1. Tango-Franze schlägt wieder zu 🙂
    Fange jetzt an mich nicht mehr über solche Meldungen zu ärgern, sondern sie mit Humor zu nehmen… was bleibt einen anderes übrig als Humor

    Und natürlich das Gebet

    • Vielleicht sollte ich für 2017 die Rückkehr in die lutherische Kirche in Betracht ziehen – um meinem Papst eine Freude zu machen. (Ironie off)

    • Pascal 13 @ Das mit dem Humor ist so eine Sache, in diesem Fall bleibt das Lachen im Halse stecken. Es ist typisch für Franziskus so lapidar daher zu reden. Bedenkt er denn nicht, wie viel Leid Luther über die Christenheit gebracht hat, bis in die Familien hinein
      und das bis heute. Man kann es nicht glauben. Luther hat nicht reformiert, wie immer ge-
      sagt wird, sondern eine neue Kirche gegründet. Weis Franziskus denn nicht, dass die evangelische Kirche sich immer mehr profanisiert und unglaubwürdig wird und damit ih-
      ren Ruf als Kirche zu verlieren droht ? Weis er denn nicht, dass die Deutsche Bischofs-Konferenz es nicht erwarten kann, um mit lautem Jubelgeschrei und Anbiederung die- se traurige Begebenheit zu feiern ? Weis Franziskus denn nicht, dass in der Ökumene
      gerade durch die evangelische Kirche, die katholische Kirche Schaden genommen hat ?
      Dass im Jahr 2017 das 100. Jahr der Erscheinungen der Muttergottes in Fatima-Portu-
      gal begangen wird, sollte dazu dienen, dass das Erscheinungsbild der katholischen Kir-
      che geschärft und gefestigt wird.

      Der liebe Gott möge es geben und uns seinen Heiligen Geist schenken !

      • Ja, glauben Sie denn, zwischen Bergoglio, Kasper und der DBK passe ein Blatt?! Die sind völlig d‘accord!

      • Die katholische Kirche hat sich mittlerweile in so vielem den Protestanten angepasst, auch hier in meiner Heimatpfarrei, dass ich mehr und mehr den Eindruck gewinne, dass sie eifrig darum bemüht ist, sich ihnen -passend zum „Jubiläum“- mit Jubel in die Arme zu werfen, als Geschenk sozusagen.
        In dem Sinne: „Hurra, wir sind jetzt auch evangelisch!“
        100 Jahre Fatima ….? Dieses Jubiläum scheint dagegen vernachlässigbar.
        Man wird sehen!

      • Lieber Alfredus,

        natürlich stimme ich Ihnen zu bis auf einen Punkt. Sie schreiben:

        „Weis Franziskus denn nicht, dass die evangelische Kirche sich immer mehr profanisiert und unglaubwürdig wird und damit ihren Ruf als Kirche zu verlieren droht?“

        Was meine Sie mit „Kirche“? Die evangelischen Christen bilden eben KEINE Kirche im eigentlichen Sinne sondern nur eine von der Kirche abgefallene Glaubensgemeinschaft! Nachzulesen selbst in den nachkonziliaren Verlautbarungen z.B. Dominus Iesus.

        Es gibt nur eine wahre Kirche und die hat Christus selbst auf Petrus den Felsen gegründet. Das ist ja gerade das aktuelle schwere Dilemma, da Tango-Franze ja eher einem Kartoffelbrei ähnelt als einem Felsen…

      • Pascal 13 @ Lieber Pascal, Sie haben vollkommen recht : Es gibt nur eine Kirche Jesu Christi und das ist die Heilige Katholische Kirche !
        Es war schon beim Schreiben des Beitrages eine Frage der Formulierung
        über diese Gemeinschaft. Deshalb vielen Dank für Ihren Hinweis.

        Gottes Segen !

      • @Hicesthodie:
        Die haben bei Bergoglio, Kasper und DBK, zwischen die in der Tat kein Blatt passt, mindestens eine weitere Fiur vergessen: Ratzinger!!!

      • Werter Traditionstreuer,
        welchen grund gibt es, dass sie ausgerechnet Ratzinger erwähnen? Warum nicht zum Beispiel Daneels? Bitte begründen Sie auch warum zwischen Ratzinger und den anderen kein Blatt passen sollte. Ratzinger hat 2011 in Erfurt ganz klar gesagt, dass es keine Einigung zwischen Katholiken und Protestanten geben wird bzw. kann. Bitte erklären Sie mir diese Tatsache und machen nicht wieder den Drückeberger, wie bei vorherigen Fragen, die ich Ihnen gestellt habe und die Sie nicht beantwortet haben.
        Siehe Artikel:
        http://www.katholisches.info/2014/12/03/wie-benedikt-xvi-doch-an-bischofssynode-teilnimmt-und-kasper-widerspricht/
        Per Mariam ad Christum.

      • Bevor ich Ihre Frage beantworte, werter Markus, erwarte ich erst Ihre Beantwortung auf meine Frage, weshalb Ratzinger dann 2011 von dem Unhold Luther als „Lehrer im Glauben“ schwadroniert hat.
        - Und weshalb er den Gräuel „Assisi III“ veranstaltet hat.
        - Und weshalb er Kondome relativiert und sie damit als in sich verwerfliche Handlung und schwere Sünde entkleidet hat.
        - Und weshalb er seinen „alten Freund“ (sic!) Küng fünf Stunden bei sich im Wohnzimmer hatte.
        - Und weshab er nie die Messe aller Zeiten zelebriert hat
        - Und weshalb er, wie jetzt bekannt geworden ist, 2011 bereits die Versöhnung der beiden gleichermaßen satanischen Mächte „USA“ und kommunistisches Kuba vorbereitet hat
        Und und und…

      • Werter Traditionstreuer,
        dass Ratzinger über Luther als „Lehrer im Glauben“ schwadroniert hat, kann ich mich nicht erinnern. Können Sie mir vielleicht die Quelle nennen.
        Das Gräuel von Assisi ist so eine Sache. Assisi I war nun wirklich ein großes Gräuel, bei dem auch heilige Stätten entweiht wurden. Assisi II war dagegen schon harmloser. Man hat aus vergangenen Fehlern gelernt. Was aber treibt einen Papst überhaupt dazu, so eine Veranstaltung zu organisieren? Ich nehme mal an, dass es um Verständigung geht. Es ging Papst Benedikt XVI nicht um eine Vermischung der Religionen. Mit Blick auf den weltweiten Hass zwischen den Religionen, es gibt natürlich aus unserer christlichen Sicht nur eine wahre Religion, das Christentum, sollte ein friedlicher Austausch stattfinden. Ein Papst kann und darf nicht zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen, wie der Möchtegern-Kalif im nahen Osten. Der Papst darf auch niemanden zwingen, sich taufen zu lassen. Das würde sowieso nichts bringen, denn ein Mensch kann sich unter Zwang mit seinen Lippen zum Glauben bekennen, niemals aber mit seinem Herzen. Trotzdem ist es für einen Papst natürlich das ersehnte Ziel, so viele Menschen für Christus zu gewinnen, wie nur möglich. Dies geht aber natürlich, wie bereits gesagt, niemals unter Zwangskonversion. Nun ist es aber nicht so, dass sich schlagartig alle Menschen zu Christus bekehren, leider. Nun leben also Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen nebeneinander. Dieses Nebeneinander-Leben funktioniert leider oftmals nicht friedlich. Unser christlicher Glaube verbietet uns natürlich jede Form von Gewalt. In anderen Religionen ist dies leider oftmals nicht so, wie man es gerade im Islam und im Hinduismus mit seinem Kastensystem sieht. Es entstehen Reibungen. Oftmals versuchen, gerade im Islam, Menschen zur Konversion zum Islam zu zwingen, was im Zusammenhang mit dem traurigen Beispiel Asia Bibi, Gott beschütze sie, zu sehen ist. Es gibt zweifelsfrei aber auch friedliche Muslime. Dass nun der Islam an sich friedlich ist, das bezweifle ich zutiefst, es gibt aber auch friedliche Muslime. Ich persönlich kenne auch einige. Es ist eine Sache der Religionsauslegung. Viele westlichen Dekadenzpolitiker und Gutmenschen sehen beim Thema Islam und Gewalt sofort rot und es kommt das allseits bekannte „Das hat doch gar nichts mit dem Islam zu tun.“ Ein recht sowas zu sagen hätte nur derjenige, der den Koran gelesen hat und sich somit ein Bild über den Islam gemacht hat. Bei der Sache der Auslegung glaube ich selber, dass friedliche Muslime ihre Religion selber nicht genau kennen und sie auch nicht so ernst nehmen. Muslime, die beispielsweise die Scharia ablehnen, sind aus der Sicht konservativer Muslime keine richtigen Muslime. Ich glaube, dass gemäßigte Muslime eher lau im Glauben sind und mit ihren Mitmenschen, auch Nichtmuslimischen, friedlich zusammen leben wollen. Sie sehen nur das gute ihrer Religion und lehnen alle Gewaltverherrlichung ab. Nun gehört Gewalt aber zweifelsfrei zum Islam dazu. Dass sie Scharia und Dschihad ablehnen, dass ist aus unser christlichen Sicht so, als wenn man Dogmen ablehnen würde. Diese gemäßigten Muslime gelten unter Muslimen in etwa so, wie „Wie sind Kirche“ bei uns. Beide sind mit einigem in ihrer Religion nicht zufrieden und wollen sie verändern, an ihre Umwelt anpassen. Es ist nur so, dass die christlichen Dogmen den Pfad der Wahrheit und des Guten zeigen, „Wir sind Kirche“ will also was schlechtes“. Die Scharia dagegen mit ihrer Händeabhackerei kann dagegen nicht gut sein, ergo wollen die gemäßigten Muslime etwas gutes. Das lässt mich zu dem Gesamtbild kommen, dass der Islam an sich schlecht ist, im gesamten betrachtet. Die Gemäßigten versuchen daraus aber etwas gutes zu machen. Bestimmt gibt es im Koran auch Verse, die etwas Gutes aussagen, dass man zum Beispiel friedlich mit seinen Mitmenschen leben soll. Wenn diese Regel aus Sicht traditionalistischer Muslime nur auf andere Muslime anzuwenden ist, für die Ungläubigen, ein Schmähwort, dass aus konservativ-muslimischer Sicht alle Nichtmuslime, einschließlich Christen und Juden, bezeichnet, dagegen nicht gelte, diese könne man dagegen unterwerfen, man darf von ihnen Schutzgelder kassieren und ihre Frauen, auch gegen deren Willen, in seinen Harem packen, so versuchen die Gemäßigten diese Verse auf alle Menschen auszulegen. Es gibt also gemäßigte Muslime und sicher auch gemäßigte Gruppen anderer Religionen. Und mit solchen gemäßigten Religionsvertretern hat sich der Papst in Assisi getroffen. Man hätte sicher keine Hassprediger toleriert. Nochmal, der Papst kann niemanden zwingen, sich taufen zu lassen. Papst Benedikt XVI hätte keinen der Religionsvertreter die Taufe aufzwingen können. Aber die Menschen Leben nun mal zusammen, müssen zusammen leben. Und um ein derartiges friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen ging es bei diesem treffen. Es war, wie die offizielle Bezeichnung schon sagt, ein Friedenstreffen. Im tiefsten Inneren hätte sich Papst Benedikt XVI sicher die Taufe aller anwesenden Nichtchristen gewünscht, aber das geht nun mal nicht, es sei denn, sie entscheiden sich aus freiem Entschluss dazu. Auch sollte der Papst jetzt auch nicht anfangen, „Hasspredigten“ zu halten, dass alle in die Hölle kommen, die sich nicht zu Jesus Christus bekennen (aus unserer christlichen Sicht natürlich keine Hasspredigt, sondern eine wohlmeinende Predigt). Durch solche „Hasspredigten“ würden viele Menschen wieder nur abgeschreckt werden und sich vielleicht davor hüten, sich taufen zu lassen. Religion, die hasserfüllt wirkt, wirkt sich oftmals abschreckend aus. Gerade in dieser Zeit würde ich sagen, dass sich viele Menschen vor dem Islam abgeschreckt fühlen und deshalb kaum an einen freiwilligen Beitritt denken würden. Solche „Hasspredigten“, die eigentlich wohlwollend gemeint sind, würden ihren Zweck nicht erfüllen. Wenn man Menschen für Christus gewinnen will, dann sollte man nicht die „Hasskeule“ schwingen, sondern Nächstenliebe predigen und sie auch vorleben. Es geht natürlich im Kern immer darum, Menschen für Christus zu gewinnen und es wäre natürlich der Idealfall, wenn irgendwann in ferner Zukunft 100% der Weltbevölkerung getaufte Katholiken wären, aber man kann sie eben oftmals nicht durch Höllenandrohung für Christus gewinnen, auch wenn diese wohlgemeint ist. Ich empfehle ihnen in diesem Zusammenhang Lessing „Nathan der Weise“ (meine Kritik daran ist natürlich, dass die Religionen als gleichgestellt dargestellt werden). Es geht hier aber darum, ein friedliches Miteinander zu gestalten, unabhängig davon, wer nun die wahre Religion (den wahren Ring) besitzt. Wenn man nun mit allen Menschen friedlich zusammenleben will und vielleicht als Christ immer ein Vorreiter ist und die Menschen aller Religionen durch diese Vorreiterrolle beeindruckt sind, dann werden sie vielleicht irgendwann den Heilsweg Jesu Christi und die Sackgassen ihrer bisherigen Religion erkennen. Und dann würden sie sich vielleicht sogar taufen lassen. Damit wäre letztlich das Ziel erreicht. Meines Erachtens hatte Papst Benedikt XVI einen solchen oder ähnlichen Gedankengang wie ich. Der Papst wird, wie wir wissen, auch als Brückenbauer bezeichnet. In so einem Fall hätte er erfolgreich eine Brücke errichtet, die Menschen auf sicherem Weg zu Christus führt, und damit seine Aufgabe erfüllt. Was ich aber über Herrn Bergoglio sagten muss, ist, dass dieser mal gesagt hat, dass die Konversion zum Christentum für ihn keine so große Rolle spielt. Vor allem der Konversion von einer anderen christlichen Konfession (die Katholische Kirche ist natürlich die einzig wahre) zur Katholischen Kirche steht er eher ablehnend gegenüber. Dieses Verhalten ist nun wirklich häretisch und boshaft, denn man erklärt dadurch den einzigen Heilsweg für nebensächlich oder unwesentlich. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Papst Benedikt XVI jemals derartiges gesagt hat. Wenn sie dazu genaueres wissen, können sie mich ja etwas besseren belehren, wenn nicht, dann passt in dieser Hinsicht mindestens ein Blatt, wenn nicht sogar ein ganzer Aktenordner, zwischen Papst Benedikt XVI und Herrn Bergoglio.

        Es ist wahr, dass Papst Benedikt XVI über Kondome gesagt hat, dass es im einem oder anderen Fall nützlich sein könnte, Kondome anzuwenden. Wozu dienen Kondome nun eigentlich? Kondome dienen der Vermeidung von geschlechtlich übertragbaren Krankheiten. Aids ist eine sehr gefährliche Krankheit, für die es immer noch kein Heilmittel gibt. Wie handelt man sich nun Aids ein? Aids ist eine Krankheit, die beim Geschlechtsakt zweier Menschen, von denen mindestens einer das HIV-Virus in sich trägt, übertragen wird. Kondome würden das verhindern oder zumindest die Gefahr eindämmen. Wozu dient aber nun der Geschlechtsakt? Der Geschlechtsakt dient einzig und allein der Fortpflanzung. Das ist bei allen Lebewesen so. Bei einigen Lebewesen sind zu Fortpflanzung männliches und weibliches Individuum nötig. Andere befruchten sich selbst. Es ist nun aber auch, nicht erst seit kurzem, sondern schon seit langer Zeit, mit dem Geschlechtsakt ein gewisser Spaß verbunden. Gerade in der Neuzeit wird der Geschlechtsakt immer mehr wie Spaß oder sogar wie eine käufliche Wahre angesehen, Stichwort Prostitution, bei dem die Entstehung neuen Lebens als lästige Nebenwirkung empfunden wird. Der Zweck eines Verhütungsmittels ist, neben der Vermeidung der Übertragung von HIV, auch die Vermeidung dieser „lästigen Nebenwirkung“. Man will nur den Geschlechtsakt, aber keine Kinder. Wo es mit der Verhütung dann vielleicht doch nicht so geklappt hat, wird das nun entstandene Kind und damit neues autonomes Individuum als „lästige Nebenwirkung“ entfernt, also umgebracht. Es ist bis hierhin schon mal so viel zu sagen, dass eine Verhütung in jedem Fall einem Schwangerschaftsabbruch und damit einem Mord vorzuziehen ist. Nun birgt aber die Anwendung von Kondomen die Gefahr, dass unter dem Anschein der absoluten Sicherheit von Kondomen, die Menschen glauben, ohne Rücksicht auf ihre eigene Gesundheit den Geschlechtsakt, ihre „Triebe“ hemmungslos ausleben zu können. Man provoziert also eine eventuelle Infektion, in dem man hemmungsloser wird. Dies war es auch, was Papst Benedikt XVI meinte, dass die Anwendung von Kondomen die Probleme eventuell noch verschlimmern würde. Nun hat Papst Benedikt XVI den Gebrauch von Kondomen im einen oder anderen Fall erlaubt. Warum hat er das getan. Ich glaube wir können bei dieser Frage auf das Alte Testament zurück sehen. Warum hat Gott den Juden ein so umfassendes und komplexes Gesetzeswerk auferlegt, nicht die 10 Gebote an sich, die oberste Gültigkeit hatten und haben, sondern die ganzen übrigen Gesetze, nachzulesen in Leviticus und Deuteronomium. Eine Antwort wurde darauf, soweit ich weiß, im neuen Testament gegeben, ich weiß nicht wo genau. Da steht Geschrieben, dass Gott den Menschen nur deshalb dieses Gesetz aufgeladen hat, weil sie es ohne diesen Wegweiser nicht schaffen würden, ein rechtes und sündenfreies Leben zu führen. Die Gebote galten zweifelsfrei schon vor den Ereignissen am Sinai, nur waren sie bis dahin nie offen genannt und ausgesprochen worden. Woher hätte zum Beispiel Kain wissen sollen, dass er durch den Mord seines Bruders schwere Schuld auf sich nehmen würde. Andererseits könnte man sich fragen, warum Kain überhaupt so reagiert hat. War es etwa die Absicht, seinen Bruder zu töten, oder wollte er sich vielleicht nur ein wenig mit ihm prügeln? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass Kain für seinen Mord von Gott getadelt wurde und mit dem Kainsmal versehen wurde. Es ist also eine gewisse Genugtuung, dass Gott den Menschen sein umfangreiches Gesetzeswerk aufgeladen hat, denn Gottes Hoffnung, die Menschen würden auch so Recht und Sünde auseinanderhalten, blieb oftmals aus. Ich denke, dass es auch eine Genugtuung ist, dass Papst Benedikt XVI in bestimmten Fällen, ich weiß auch nicht, wann genau, Kondome erlaubt. Der Papst wird denn hemmungslosen Trieb vieler Menschen zum Geschlechtsakt nicht verhindern können. Deswegen gesteht er ihnen Kondome zu, nach dem Motto: „Wenn ihr nicht auf mich hören wollt, auf mein Wort, das richtig ist, wenn ihr unbedingt müsst, dann macht es, dann gebt euch euren Trieben hin.“ Das erinnert mich übrigens sehr an Bileam aus dem Buch Numeri. Dort steht geschrieben, dass Balak, der König der Moabiter, Bileam bittet, den bedrohlichen Vormarsch Israels aus Ägypten durch einen Fluch zu stoppen. Bileam lehnt eine erste, schmeichelnde Einladung Balaks, wenn auch widerwillig, nach Rücksprache mit Gott ab. Er wird erneut von Balak eingeladen und folgt jetzt der Einladung, nachdem Gott ihn diesmal ziehen lässt. Bileam reitet auf seiner Eselin los, die vor einem Engel mit Schwert auf dem Weg zurückscheut. Als sie deswegen geschlagen wird, verleiht ihr JHWH die Stimme, und sie klagt darüber bei ihrem Herrn. Bileam erreicht darauf die Stadt Balaks. Dort will er sich einerseits Balak zur Verfügung stellen, um Gottes Volk zu verfluchen. Andererseits will er nach wie vor Gott gehören, der gesagt hat, dass sein Volk gesegnet sei. Erst auf der „Höhe Baals“, dann auf der „Höhe Pisga“, dann auf dem „Berg Peor“, von denen aus man das Volk Israel sehen kann, lässt Balak auf Geheiß Bileams sieben Altäre bauen, auf denen Bileam und Balak je einen Farren und je einen Widder opfern. Unter Darbringung dieser Opfer gerät der erwünschte Fluch, den Bileam aussprechen soll, zu einem dreimaligen Segen, worauf Bileam die Flucht ergreift, nachdem er seinen Auftraggebern den Untergang prophezeit hat. Man merkt gewisse Paralelen. Bileam bekam von Gott das erste mal ein klares „Nein“. Dass er sich darauf ein zweites mal an Gott gesandt hat, lässt auf eine Wiederwilligkeit schließen, diese Anweisung hinzunehmen. So lässt Gott ihn ziehen, eben wegen dieser Wiederwilligkeit und nicht, weil Gott Bileams Entscheidung gut heißt, denn sonst hätte er wohl kaum einen mit einem Schwert bewaffneten Engel in seinen Weg gestellt. Aber auch von dieser Warnung, Bileam hätte hier eigentlich sehen müssen, dass er falsch handelt, wenn sich ihm schon ein Engel Gottes in den Weg stellt, ließ sich Bileam nicht davon abbringen, weiterzuzieh. Auf diese Wiederwilligkeit reagiert auch Papst Benedikt XVI und lässt deshalb Kondome zu. Bei Bileam ging es ums Geld, dass er von Balak bekommen würde, bei den Menschen heute geht es um ein hemmungsloses Ausleben der Sexualität.

        Warum hatte Papst Benedikt XVI seinen „alten Freund“ Küng fünf Stunden bei sich im Wohnzimmer. Ja, dass ist eine gute Frage, auf die ich ihnen leider auch keine genaue Antwort geben kann, denn ich war da leider nicht anwesend. Waren es wirklich 5 Stunden? Es steht außer Frage, dass sich Ratzinger und Küng sich in der Vergangenheit nahe standen. Ich habe selber auch nie geleugnet, dass Ratzinger in der Vergangenheit progressive Züge aufwies. Nur ist er, wie alle Menschen, älter und reifer geworden und hat sich zunehmend von progressiven Ansichten abgewandt. Ein gutes Beispiel ist seine erst kürzlich von ihm überarbeitete Schrift über die Ehe, die er als junger Professor geschrieben hat. Vielleicht werden weitere Überarbeitungen folgen. Der Grund für eine so späte Abänderung könnte sein, dass er vorher nie dazu gekommen ist. Jetzt als Papst im Ruhestand hat er alle Zeit der Welt, sich Dingen zu widmen, zu denen er vorher nie oder nur sehr schwer gekommen ist. Und da er recht viele Schriften erstellt hat, muss er die Texte bestimmt auch noch einmal durchgehen, um den einen oder anderen früheren Fehler seinerseits zu finden und zu korrigieren. Das dürfte Papst Benedikt XVI unter anderem in seinem Kloster jetzt tun. Es ist aber auf jeden Fall ersichtlich, dass sich Ratzinger und Küng zunehmend entfremdet haben. Wo Ratzinger immer katholischer wurde, wurde Küng immer häretischer. Und Küng selbst war ja nie mit dem Pontifikat von Papst Benedikt XVI zufrieden, er war international als Papstkritiker bekannt. Aber jetzt unter Herrn Bergoglio muss er nicht mehr als Papstkritiker auftreten. Das hat er selber gesagt, woraus sich deuten lässt, dass er mit dem jetzigen Kurs unter Herrn Bergoglio zufrieden ist. Ein weiteres Zeichen dafür, dass zwischen Papst Benedikt XVI und Herrn Bergoglio eines oder auch mehrere Blätter passen. Warum hat sich Papst Benedikt XVI aber nun so viel Zeit für Küng genommen? Ich denke, dass dies ein Gespräch zwischen 2 Experten war, genaugenommen einem Experten und einem Antiexperten. Der Papst hat sich mit Küng vielleicht nochmal über ihren gemeinsamen Lebensweg und ihren späteren Bruch unterhalten. Auch vielleicht, warum sich Benedikt XVI von seinen früheren progressiven Ansichten abgewandt und sich wieder mehr der katholischen Tradition zugewandt hat. Vielleicht wollte der Papst ja Küng auch überzeugen, dass sein Weg falsch ist, wie gesagt es ist ein Gespräch unter Gelehrten, bei dem mit Sicherheit keine Kraftausdrücke fallen, aber so ein Gespräch zieht sich natürlich. So können daraus leicht 5 Stunden werden. Es ist die Aufgabe des Papstes, so viele Menschen wie nur möglich für Christus zu gewinnen. Auch Küng ist da keine Ausnahme. Und Papst Benedikt XVI jubelt sicher nicht, wenn Küng nach seinem Tod als Erzhäretiker in die Hölle fährt, kein guter Christ sollte das. Ich selber bete auch für Küng, dass er zum Glauben zurückfindet, Sie hoffentlich auch, werter Traditionstreuer. Es war vielleicht ein, letztendlich gescheitertes, Überzeugungs- und Versöhnungsgespräch. Und wie wir ja wissen freut sich Gott mehr über einen einzigen Sünder der umkehrt, als über 99 Gerechte. Nicht die gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken, werter Traditionstreuer.

        Warum hat Papst Benedikt XVI nie die Messe aller Zeiten zelebriert. Zu allererst, was ist die Messe aller Zeiten? Ich habe zu diesem Thema ein Video eines ziemlich vernünftigen und vorurteilslosen Priesters, Hochschulpfarrer Dr. Johannes J. Kreier, gefunden, der sich sowohl über Überkommenes aus der Vergangenheit, als auch über Fehler in der Gegenwart äußert:
        https://www.youtube.com/watch?v=t6awL45-ETM&list=PLvkfaLKe0rL89OMZuaDvnVj1hPuNAz_tO&index=4
        Sind Sie der Meinung, werter Traditionstreuer, dass Jesus Christus das letzte Abendmahl so gefeiert hat, wie es in der lateinischen Kirche bis 1969 der Fall war, natürlich mit dem Unterschied, dass immer, wo der Name Jesus Christus genannt wird, Jesus in der Ich-Form gesprochen hat? Es ist richtig, dass die Messe, die alte lateinische Messe, sehr alt ist, fälschlich wird sie oft als tridentinische Messe bezeichnet, obwohl sie selber wesentlich älter ist und beim Tridentinischen Konzil nur für die Gesamtkirche festgelegt worden ist und dort nicht entstanden ist. Alle sonstigen Riten, mit Ausnahme der Riten, die zur Zeit des Tridentinischen Konzils älter als 200 Jahre waren, wurden abgeschafft. Jesus hat also die „alte Messe“ in der Form wie wir sie heute kennen mit Sicherheit nicht gefeiert. Wenn ich mich hier irren sollte und Sie es besser wissen, dann dürfen Sie mich natürlich gerne korrigieren. Es steht also fest, dass die Messe im Laufe der Jahrhunderte gewachsen ist. Und Texte und Gebete sind natürlich auch veränderbar, wenn diese dem Glauben nicht widersprechen. Was aber nicht veränderbar ist, sind die kanonischen Worte Jesu beim Einsetzungsbericht. Wenn überliefert ist, dass Jesus „für viele“ gesagt hat, dann gibt es da nichts zu ändern. Ich will jetzt nicht darüber urteilen, ob, wenn die kanonischen Worte absichtlich verändert werden sollten, die Messe ungültig bzw. die Wandlung ausgeblieben ist. Wenn dem so sein sollte, dann haben ich und viele andere Katholiken noch nie den Leib des Herrn empfangen, was ich natürlich nicht hoffe. Und bevor Sie fragen, ich habe weit und breit nicht die Möglichkeit, eine „alte Messe“ zu besuchen. Die Worte „für alle“ sollen aber bei der nächsten Ausgabe des römischen Messbuchs in Deutschland berichtigt werden. Es steht Benedikt XVI natürlich frei, die Messe in der Form zu feiern, wie es ihm seiner Meinung nach richtig erscheint, solange Sie keine häretischen Inhalte besitzt. Sollte die „Neue Messe“ häretische Inhalte aufweisen, dann können Sie mich gerne eines besseren belehren. Und es ist auch zu beachten, dass er immer „pro multis“ und nicht „pro cunctis“ gesagt hat. Und zum Schluss noch, ganz unter uns, ich schätze die „alte Messe“ wirklich sehr und bewundere Sie auch. Ich würde Sie der „Neuen Messe“ vorziehen, wenn ich in meiner wohnlichen Umgebung die Gelegenheit hätte, leider trifft dies nicht zu. Und ich lehne auch sämtliche Formen liturgischen Missbrauchs (Karnevalsmessen etc.) entschieden ab.

        Und weshalb hat Papst Benedikt XVI 2011 bereits die Versöhnung der beiden gleichermaßen satanischen Mächte „USA“ und kommunistisches Kuba vorbereitet? Nun ich denke, es gehört auch zu den Aufgaben eines Brückenbauers, Versöhnung zu stiften und Krieg zu vermeiden. Aber es gehört natürlich auch dazu, diese „satanischen Mächte“ zu bekehren und sie für den Glauben zu gewinnen. Natürlich hatte Papst Benedikt XVI auch das vor, aber er ist nun mal nicht Gott.

        So, ich hoffe ich habe alle ihre Fragen einigermaßen gut beantworten können und bin jetzt auch gespannt auf Ihre Beantwortung meiner Fragen.
        Per Mariam ad Christum.

      • Nein mein lieber Wickerl. Ich hatte was zu sagen und ich habe es ausführlich niedergeschrieben. Wenn Sie nicht mitgekommen sein sollten, dann tut es mir leid, aber das ist dann nicht meine schuld, das liegt dann an Ihrem begrenzten Intellekt. Mein Kommentar war eigentlich an den Traditionstreuen gerichtet, ich hoffe auch, dass er sich dieses mal nicht so wie beim letzten mal vor einer Antwort an mich drücken wird, aber das würde bedeuten, dass ihm die Argumente ausgegangen sind und ich die Argumentation gewonnen habe. Aber nett, dass sie sich auch angesprochen fühlen, denn Sie gehören genau wie er zu den Benedikt-Hassern. Warum gründen Sie und der Traditionstreue nicht eine Wiederstandseinheit, stürmen den Vatikan, zwingen Herrn Bergoglio und seine ganze Clique zum Rücktritt und jagen Sie aus dem Vatikan. Danach können Sie sich dann selber zum Papst ausrufen und die Kirche aus der Krise bringen.
        Ihnen trotzdem frohe Weihnachten.
        Per Mariam ad Christum.

  2. Anstatt 100 Jahre Fatima zu gedenken und an die fehlende Weihe Russland an das Unbefleckte Herz zu denken, meines Erachtens war das kein Zufall dass die Muttergottes 400 Jahre nach dem Reformationsjahr erschien.

  3. Wenn man in der Kirchengeschichte zurückblickt, könnte man die Feste noch erweitern um die Altkatholiken, Anglikaner, Hussiten, Waldenser, Orthodoxen, Nestorianer, Novatianer und viele andre mehr. Man könnte die Abspaltungen auch fest ins Kirchenjahr integrieren … Das ist alles so lachhaft.
    Was ist aus Rom geworden?

    • Das ist eine gute Aufzählung all derer, die sich von der Kirche getrennt haben. sie haben sich getrennt, die Kirche wurde nicht in Teile zerlegt. Darauf sollte man achten. Der Oberste Hirte will aber gar nicht, dass sie zurückkehren in die Kirche, sondern er feiert ihren Auszug. Unglaublich, wenn man Berdiglio jetzt nicht lange genug kennen würde.

  4. Gehts noch ?
    Wann gibt diesem Herren endlich mal jemand Religionsunterricht und einen Crash Kurs in Kirchengeschichte ?
    Selbst die Protestanten weichen inzwischen bei der Bewertung dieses Unholdes(Luther) zurück.
    Ausserdem war das keine Reformation, sondern eine Revolution mit erschütterndsten Folgen (30 jähriger Krieg)
    Ganz ehrlich, die Protestanten kommen doch gar nicht mehr aus dem Lachen heraus, bei soviel (Entschuldigung) Doofheit auf katholischer Seite.
    Kluge Leute wie Petrus Canisius, haben schon früh die Irrlehren Luthers entlarvt und klar widerlegt, kann das dem Franz mal einer stecken !

    • Nein ich zweifle immer mehr an der geistigen Verfassung dieses Papstes – jedem nach dem Mund schwätzen und die eigene Kirche verleugnen – wo ist da Petrus, der untrügliche Fels in der Brandung? Was ist zu tun mit einem Pontifex, der den Verstand und wohl bald den Glauben verloren hat?

  5. Nun wird also tatsächlich auch von „katholischer“ Seite ein „Reformationsgedenken“ aufgetischt….womöglich mit „Vergebungsbitten“ an die protestantische Adresse !? „Gedenken“ wofür ? Für einen Millionen Seelen zum Abfall ( also KEINE Spaltung !) von der Kirche bewogen habenden Luther.
    Hw Sterninger
    benennt die Ergebnisse der unsäglichen „Reformation“ als
    B e t r u g 
    an Millionen Menschen.
    So zeichne sich der von der Heiligen Mutter Kirche abgefallene
    Luther für die Mutterlosigkeit der protestantischen Gemeinschaften verantwortlich.
    Hw Sterninger in einem mehrteiligen Vortrag über die
    allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria:
    -
    „Luther hat Millionen Menschen, 
    ganze Nationen, von der Mutter getrennt…..und damit auch von
    Christus!
    Denn wo Maria ist, ist auch der wahre Christus.
    Maria ist die Überwinderin aller Häresien.“
    -
    Und gleichsam als Zusammenfassung:“
    -
    „Bei den Protestanten ist die Mutter gestorben.“
    -

    Welch ein „Gedenken“ !?

    Die Einheit war, ist und wird sein…. diejenige in der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche.
    „Volle Einheit“ also, die nicht künstlich erweitert werden kann.
    Die protestantischen Gemeinschaften sind eingeladen zu dieser bestehenden vollen Einheit zurückzukehren.

    • defendor @ Da kann man nur Zustimmen. Seit der Ökumene, welche das 2. Vatikanum
      zu ihren Früchten zählt, geht es mit der Katholischen Kirche abwärts. Diese Anbiede-
      rung an den Protestantismus ist nicht mehr auszuhalten.

      Danke für den Beitrag.

  6. All das, was wir hier lesen ist seit langer Zeit geplant und wird gut vorbereitet. Der Spiritus Rektor ist Kardinal Kasper.Das Adam Moehler Institut wird die gemeinsame „Abendmahlfeier“ vorbereiten. Aber was machen wir, wenn wir die Haeresie von höchster Stelle erkennen?
    Oder glaubt jemand in diesem Forum, dass die Protestanten bekennen werden, dass Sie in der heiligen Kommunion das Fleisch und das Blut Christi empfangen? Spätestens hier wird das Schisma erkennbar werden.

  7. Ich werde bestimmt nicht den 500. Jahrestag der Spaltung unserer Heiligen Katholischen Kirche feiern. Das kann Herr Bergoglio schön alleine machen. Auch werde ich ihm nicht gedenken, wie Herr Bergoglio sagt. Ich werde stattdessen für die Rückkehr der Abgefallenen in den Schoß der Heiligen Kirche beten. Der Gegenreformation aber, der werde ich gedenken.
    Per Mariam ad Christum.

  8. Wieso immer dies Überraschung? Der Mann erfüllt konsequent seine Aufgabe/Auftrag im Einklang mit denen die im Vatikan, der Politik und in den Medien Papst Benedikt bekämpft haben.

    • Nein, werter Herr Hengsberger, Sie bringen es leider nicht auf den Punkt. Benedikt/Ratzinger hat genau denselben Kurs in Sachen Protestanten gefahren wie sein unsäglicher Nachfolger, nur konnte er sich als alteuropäischer Theologe gediegener ausdrücken.

      Aber:
      - Er sprach 2011 von Luther als „Lehrer im Glauben“
      - Er predigte in einem „ökuenischen Gottesdienst“ in der lutheranischen Kirhe in Rom
      - Er redete den durchgrünten EKD-Chef mit „lieber Bruder Schneider“ an
      - Er reichte beim Requiem für JP II dem reformierten „Prior“ der „Taizé“-Gruppierung, „Frère Roger“ vro den Augen der Welt die Kommunion und verhöhnte damit die unwandelbare Lehre der Kirche
      - Er war als Professor Ratzinger jahrzehntelang führendes Mitglied eines bezeichnender Weise vom Bischof Lehmann geleiteten „Evangelisch-katholischen-Gesprächskreises“…

      Noch Fragen?

  9. Aus einer Perspektive, die das Vaticanum II und danach v.a. Johannes Paul II. über Jahrzehnte propagiert, praktizert und verfestigt hat, ist die Einheit mit den Protestanten ein riesiges Ziel. Die Lutheraner stehen unter den Protestanten der katholischen Lehre am nächsten und sind daher gewissermaßen eine Brücke zum gesamten Protestantismus.

    Es ist nicht ganz fair, für diesen Kurs nun Bergoglio verantwortlich zu machen, als habe er damit ganz überraschend angefangen – so oder so ähnlich läuft das doch seit 1978 mindestens und massiv!

    Ich verstehe daher nicht, wie Leute, die sich an Assisi und Korankuss nicht mehr stören wollen, nun auf Bergoglio herumhacken wegen dessen Kursfortsetzung von Assisi und Korankuss.
    .
    Damit führen sie uns nur vor, wie eben auch das heutige Rom tickt: Es gibt eine Verjährung des Irrtums – wurde er vor dem Jahr X begangen, kann man ihn integrieren, danach muss man noch etwas kämpfen.
    Insofern ist auch der Vergleich mit den Lefebvrianern erklärt: die irren sich einfach noch nicht lange genug.

    Ich fänd es gut, wenn wir hier sachlich bleiben, auch fair und uns nicht selbst entlarven als Personen, die eigentlich im selben Geist denken und reden wie die, die wir so scharf verurteilen.
    Bergoglio bezieht sich ja auch in seinen Worten auf den Weg der Ökumene, den seine Vorgänger bereits gegangen sind.

    Da sind wir aber wieder am Anfang vieler Debatten: Kann eine Kirche, die seit Jahrzehnten diesen falschen Weg geht, die Kirche sein, können solche irrlehrenden Päpste der Papst sein? Aber da stößt man dann auch bei den erbitterten F.-Kritikern wieder auf ein Tabu, weil damit eine riesige konservative konzilskirchliche Illusion zerplatzen würde. Und dann wird auch für uns die Dauer zum Argument, das Etablierte erhält seinen Glorienschein durch die lange Zeit, die es sich schon hält. Und die Bequemlichkeit tut das Ihre noch dazu.
    Gut – aber wenn man dieses Tabu nicht aufgibt, darf man sich fairerweise über F. auch nicht aufregen…

    • Bemerkenswert an Bergoglio ist, dass ihm jedwede Hemmung sich zu einem falschen Ökumenismus zu bekennen fehlt. Er selbst nennt dies Demut (s.Scalfari Interview)

  10. Es kommt sicherlich immer darauf an, wer was sagt. Bei Papst Benedikt XVI. stand die Verteidigung der katholischen Lehre im Vordergrund wie auch bei Papst Johannes Paul II.
    Letztens hatte der em. Papst doch noch an das Dukument Dominus Iesus aus dem jahre 2000 erinnert, das die Grundlage für den Umgang und das Gespräch mit den protestantischen Gemeinschaften und den orthodoxen Kirchen bildet.
    Papst Franziskus hat dieses Dokumant bislang offenkundig links liegen lassen. Somit sind seine neuen Äußerungen mit Vorsicht- so oder so- zu genießen.

    Klarerweise kommt man um eine Art von Gedenken nicht herum, weil es ja die Kirche betrifft und betroffen hat. Es kommt aber auf den richtigen, den katholischen Geist an m.Er.
    Und da ergeben sich große Fragezeichen in diesem Pontifikat.

    Außerdem ist es ja nicht so, daß Papst Bergoglio bei den Protestanten unumstritten wäre, weder in D noch weltweit. Da wird Papst Franziskus sehr wahrscheinlich noch sein Waterloo erleben. Die riechen ja auch wer wahrhaftig und redlich ist und wer sich anbiedert und schmeichelt. Papst Benedikt hat den Protestanten in Erfurt das Nötige und Richtige gesagt.
    Tatsache ist, daß sich die Protestanten nicht vereinnahmen lassen wollen. Sie wollen so bleiben wie sie sind und nehmen sich, was möglich ist.

    • „Dominus Jesus“ ist genau wie das „Pro Multis“ innerkirchlich zum Anathema erklärt worden, denn es stört die Gschaftelhuber bei ihren Machenschaften.
      Herr Lehmann als Oberprotestant hat sich bei seinen Glaubensbrüdern fuer den „Fehltritt“ Benedikts entschuldigt.
      Nachdem die letzten Bischöfe mit einer Affinität zum letzten Papst emeritiert bzw. herausgemobbt wurden (Meissner, Tebartz, Mixa) sind die Reihen geschlossen und man trampelt einheitlich auf Freimaurer und Protestantenpfaden.
      Die Glaeubigen „verdunsten“ zwar weiter, parrallel zum Glauben, aber das interessiert die Kleriker nur am Rande.
      2017 kann man dann im Rahmen der Ökumene die Wiedervereinigung mit den Protestanten feiern, weil die Kath. Kirche sich so „gesundgeschrumpft“ hat wie man es braucht, der NOM ist ja heute kaum noch von einer Abendmahlsfeier zu unterscheiden.
      Also auf hinein ins „Vergnügen“ !

  11. Ich muss Frau Zeitschnur hier sogar zustimmen. Das alles hat nicht der Herr Franz I. erfunden. Das ist von allen (!!) Päpsten des Räuberkonzils so propagiert und planvoll vorangetrieben worden. Auch von dem bei manchen Möchtegern-“Tradis“ zu verklärten Ratzinger. Noch als Benedikt biederte er sich 2011 ausgerechnet in Erfurt bei dem kirchlichen Vorposten der Linksgrünen namens „EKD“ an, indem er von Luther als „Lehrer im Glauben“ bramabarsierte.

    • Dann ist der Stuhl Petri ja doch seit ca. 50 Jahren vakant, denn Häretiker können keine Päpste sein.
      Und wir alle wissen ja schließlich, dass Ratzinger nicht Papst, sondern Imperator ist
      http://sommers-sonntag.de/FTP/tawato/uploads/2013/06/Better-Job.jpg
      nicht wahr, werter Traditionstreuer. B)
      Und Herr Bergoglio ist dann Darth Vader, der Befehlsempfänger von Imperator Ratzinger, der aus seinem Kloster heimlich weiterregiert.
      Und Sie sind dann wohl Luke Skywalker, der das böse Imperium zu stürzen versucht.
      Ja dann, auf in den Kampf, ne.
      Per Mariam ad Christum.

    • @Traditionstreuer: Was zeitschnur da sagt, ist doch im Grunde eine Binsenweisheit. Natürlich wurde das Vatikanum II nur aus einem einzigen Grund einberufen und durchgezogen, um die Einheit mit den Protestanten und (was für viele damals noch jenseits des Vorstellbaren lag) in letzter Konsequenz (vorbereitet durch Nostra aetate) auch die Welteinheitsreligion vorzubereiten. Das ging einher mit einer vollständigen Uminterpretation dessen, was „Einheit“ im katholischen Sinne bedeutete. Vor dem Konzil bestand diese Einheit in der Wahrheit. Daher war es die vornehmste Aufgabe des Lehramtes, diese Einheit zu wahren, indem es jene, die die Unwahrheit sagten/lehrten/glaubten anathematisierte. Nach dem Konzil wurde die Einheit auf dem Niveau des kleinsten gemeinsamen Nenners, des „Anteils an der Wahrheit“ angesiedelt. Lehrunterschiede zu benennen, galt als ein zunehmend schrecklicherer Fauxpas gegen die Ideologie einer herbeigeredeten/-gewünschten „Einheit im Glauben“. Wollte man nun Erfolge in der Ökumene erzielen, war die logische Konsequenz eine fortschreitende Relativierung der Wahrheitsfrage. Damit die Gläubigen da ohne zu murren mitgingen, musste ihnen das katholische Glaubenswissen, das katholische Brauchtum, die katholische Liturgie nach und nach schlechtgeredet und ausgetrieben werden. Das waren ganz bewusst gesteuerte Vorgänge, die von Rom sicher insgeheim (man durfte ja sein Gesicht nicht verlieren) unterstützt wurden, indem man eben nicht oder nur sehr halbherzig gegen die Phalanx der Ökumenisten und Reformer im Geiste des Konzils vorging. Johannes Paul II. war sicher auch ein Vertreter dieser Linie, aber den Ökumenisten erschien er schon er als retardierendes Moment, weil zu sehr im Katholischen (Fatima) verwurzelt. Ratzinger hat sogar versucht, der Relativierung der Wahrheit (des katholischen Glaubens) im Rahmen seiner Möglichkeiten entgegenzuwirken. Er hat an die alten Formen des Katholischen angeknüpft, weil er darauf vertraute, dass der ihnen innewohnenden Schönheit/Wahrheit/Gutheit am Ende der Sieg über die faulen Früchte des Konzils gehören würde. Traditionalisten wie Sie haben ihn nicht verstanden und sich stur gestellt. Die Ökumenisten wussten jedoch: der muss weg, wenn eine vierzigjährige Wühlarbeit im Weinberg des Herrn nicht umsonst gewesen sein soll. Mit Franziskus hat sich nunmehr die Relativierung zu einer Nivellierung der Wahrheit von höchster Stelle aus gesteigert. Deshalb nannte ich ihn die giftigste Frucht des Konzils. In diesem Sinne klafft zwischen Ratzinger und Bergoglio ein wahrer Abgrund und jeder, der das verneint, ist ein Lügner oder Dummschwätzer, egal ob Traditionalist, Neokonservativer oder Reformer!

  12. Zwei Fragen müssen gestellt werden:
    1. Was soll den eigentlich gefeiert werden
    500 Jahre Haeresie? Söllen wir feiern, dass die Gemeinsamkeiten durch Frauenordination, Ordination von Homosexuellen, durch ein immer andropozentrischeres Weltbild mit Verlust der Christozentrik immer geringer werden? Können wir feiern, dass sola scriptura imeer freier und beliebiger interpretiert wird? Wo gibt es denn zu feiernde und in die Zukunft weisende Gemeinsamkeiten?
    2. Wie soll gefeiert werden
    Die höchste Form einer katholischen Feier ist die Feier des hl. Messopfers mit der Wandlung von Brot und Wein in Christi Leib und Blut. Damit wäre die außere Form für die Mehrzahl der Feiernden vorgegeben. Aber werden die Lutheraner diese Form akzeptieren. Das hiesse, sie würden damit unsere Sakramente als Mittel zum Heil akzeptieren. Dann würde ich frohen Herzens mitfeiern.

    • Geehrter Leser @Hans : Es geht nicht um eine Zwangsveranstaltung , sondern um eine
      Anerkennung einer anderen Interpretation christlichen Gedankenguts sowie um erneute
      Besinnung auf gemeinsame Schnittmengen .
      Historisch gesehen hat damals die Reformation zu einer katholischen Neubesinnung ge-
      führt .(Gegenreformation) . Leider orientiert sich die sog, Tradition eher an dieser teil-
      weise doch sehr düsteren Epoche mit ihrem Übereifer und ihrer übertriebenen Strenge .
      Immer noch , im Licht des 16. Jhts , die Protestanten als häretisch zu bezeichnen ,ist
      heute schwer nachvollziehbar . Es ist doch typisch für Buchreligionen , dass sie ver-
      schieden Ableger eines gemeinsamen Stammes hervorbringen . Warum sollte man diese
      historischen prozesse hier einfach ausblenden/verdrängen .

      • Was soll denn an einer „anderen Interpretation christlichen Gedankenguts“ als der von Gott selbst zugemessenen anerkennenswert sein? Sie haben da ein massives Logikproblem. Wir Menschen sind doch nicht die Interpreten Gottes. Solches tut der Höchste höchstselbst.

    • Ich auch Hans, ich auch. Allerdings, lass doch mal die Schwulen in Ruhe . Diese Hetzererei geht mir allmählich auf die Nerven.

      Nein, die Lutheraner werden es kaum annehmen. Ich brauche nicht mal so wissenschaftlich zu werden wie Sie. Viele (die meisten) dieser Ketzer und Abtrünige nennen sich „Potestanten. Der Name ist Programm!!!
      Ich möchte von diesen Leuten auch nicht als „Brüder und Schwestern im Herrn“ angesprochen werden! Diese schwülstige Anbiederung dieser irregeführten Scheinchristen geht mir gehörig mehr auf die Nerven, als mich böse über Schwule äussern zu müssen.
      Dieser Papst macht es einem aber auch nicht gerade leicht. Ich bete täglich darum, daß unser Heiliger Vater, Papst Benedikt, endlich wieder den Pertus-Stuhl besetzen würde. Wie gerne hätte ich es, und wie unrealistisch jedoch zugleich……..
      Papst Franziskus ist gegen unseren Heiligen Vater ein Zwerg! Ich kann ihm nicht folgen, sonst fällt mir die Hand ab.
      Was hatten sich die Herren Kardinäle wohl dabei gedacht, als man ihn mehrheitlich wählte. Nein, bei diesem Konklave war der Heilige Geist definitiv abwesend.
      Natürlich hat diese Wahl auch etwas Gutes. Die Herde kann noch zu Lebzeiten von Benedikt wahrnehmen, wem sie da haben ziehen lassen, und was sie dafür bekommen haben. Frohe Weihnachten!!

      • @Agstinus: Ihr geliebter Heiiger Vater Benedikt hat aber genau das getan, was Sie zu Recht als „schwülstige Anbiederung irregeführter Scheinchristen“ gebrandmarkt haben: er hat den unsäglichen EKD-Häuptling „Bischof“ Nikolaus Schneider 2011 im Erfurter Augustinerkloster expolizit mit „lieber Bruder Schneider“ angeredet. Die Anrede „Brüder und Schwestern“ hat er überhaupt im Blick auf die Lutheranischen immer wieder verwendet.

        Leute, wenn Ihr wirklich der Tradition treu seid, dann hört endlich auf mit dieser Benediktolatrie!!!!!

      • @Traditionstreuer: Das weissich doch alles. Aber glauben Sie im Ernst, er hat das gerne getan. Wohl kaum. Unsere Kirche wurde zu diesem Zeitpunkt doch von allen Seiten medial attackiert. Missbrauch, Reichtum, Zölibat, schwule. Alles bewusst lanciert, um aus der Kirche einen Zwerg zu machen.!
        In diesem Dillema war Benedikt nun einmal. Noch eine kontroverse Diskussion wollte und konnte er sich damals nicht erlauben. Dann auch noch ins Mutterland der Reformation. Er hätte gekonnt, durchaus und er hätte den Schnieder mit Sicherheit argumentativ niedergewalzt. All das ging aber nicht, um Sielverderber zu sein

      • Ratzinger hat bei seiner Priesterweihe gelobt, die Wahrheit zu verkünden, sei es gelegen oder ungelegen. Sie nennen jetzt lauter sekundäre, politisch-psychologisch-diplomatische Gründe, weshalb Ratzinger die Wahrheit nicht verkündigen „konnte“, obwohl er es eigentlich gewollt hätte.

        Wenn das stimmt, hätte er sein Weihegelübde gebrochen. Erbärmlich,

  13. Wieso hat man die „Exkommunikation“ von Lefebvre aufgehoben? (Auch wenn es keine wahre Exkommunikation war) Wie kam das? Es war alles ein Plan! Die Feinde der Kirche Gottes sind ganz raffiniert und hinterlistig. Es lief alles nach Plan und der Plan ist: aufgrund einer aufgehobenen „Exkommunikation“ von Lefebvre, wird man 2017 als Höhepunkt dieser Reformfeier, eventuell öffentlich bekannt geben, dass Luther nicht mehr exkommuniziert ist. Danach wird Papst Franziskus seinen Rücktritt bekannt geben und ein zukünftiger Papst wird eines Tages Luther Seligsprechen (oder Franziskus bleibt und wird es selber tun). Dazu braucht es aber erstmal mehr „Luther Geist“ in unserer Kirche und Lutherische Menschen unter unserem Dach, dann kann man auch den nächsten Schritt wagen: seine Seligsprechung. Die Selige Anna Katharina Emmerick, hat es voraus, dass die Kirche-Rom protestantisch wird, dass Rom eine Ruine wird und wenn dann alle Protestanten drinnen sind, werden sie feststellen, dass die „katholische“ bzw.“Rom“ nicht anders ist als die „Kirche“ aus der sie kommen: LEER! Aber parallel dazu werden die traditionstreuen Katholiken die Kirche wieder aufgebaut haben, und zwar in der Wüste, im Verborgenem. Während die Feinde der Kirche, die Feinde Christi Rom zerstörten und ihr das Allerheiligste nahmen, überlebt die Kirche, in der Wüste, im Verborgendem, denn die Mächte der Unterwelt werden die Kirche Gottes nie überwältigen! Gelobt sei Jesus Christus!

  14. Bergoglio ist lediglich derjenige, der das Faß zum Überlaufen bringt. Es ist ähnlich wie in der Politik. Seit Jahrzehnten werden wir betrogen, und jetzt erst gehen bei uns in Dresden die Menschen zu Tausenden auf die Straße.

    • Und unsere Kirche/n umarmen die Muslime!
      Ich lach mich kaputt. Papst Franziskus hat dem Narrenschiff Rom den Stöpsel gezogen, tärääää und Alaaf!

  15. Ich schreibe das schon jahrelang. Die Konzilsknechte wollen der Reformation nicht gedenken sondern sie wollen sie mitfeiern. Das reformatorische Konzil war eine Reformation. Sie haben sich dieser Welt geöffnet und rennen ihr samt ihrer Sünden hinterher. Und natürlich werden sie die Sünde feiern und alle Sakramente ihr gegenüber zerstören. Das letzte Konzil ist ein mörderischer Angriff auf Christus und alle die zu ihm gehören. Ich halte alle Päpste des Konzils für Verräter vor Christus. Der Herr sagt „Du bist Petrus der Fels und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Hölle werden sich nicht überwältigen“. Er sagt aber auch „Ehe der Hahn zweimal kräht hast du mich schon dreimal verraten“. Fragt doch mal Luzifer was er von diesem Konzil hält und er wird vor Lachen vor Rahner, Bea, Congar, de Lubac, und Ratzinger vor Lachen nicht in den Schlaf kommen.
    Die haben es drauf und schleppen 2017 die Mutter Gottes von Fatima nach Wittenberg wo Luther nie irgendwelche Thesen angeschlagen hat und brüllen eine Ökumene in die Welt die keinerlei Heiligkeit und Wahrheit mehr besitzt. Und diese Witzfigur in Rom wird alles absegnen.
    Per Mariam ad Christum.

    • „Und diese Witzfigur in Rom wird alles absegnen.“
      Das muß ich noch loswerden. Wenn der Herr diesen heutigen Jesuitenorden zu Kleinholz verarbeitet würde ich vor der Mutter Gottes eine Kerze anstecken.
      Per Mariam ad Christum.

      • Na ja, ein Freund dieses Ordens war ich auch nie. Allerdings hat er verhindert, daß damals ganz Europa protestantisch wurde. Bergolio, dieser „Tangotänzer“ sollte sich auch mal daran erinnern… Tut er aber nicht! Stattdessen flirtet er per Liveschaltung mit Evangelikalen, und die lachen sich natürlich kaputt.
        Nicht mal Benedikt wäre so weit gegangen, nicht mal er!!!

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