Das Gebet ist die Grundlage für jeden fruchtbaren ökumenischen Dialog unter der Führung des Heiligen Geistes

GeneralaudienzLiebe Brüder und Schwestern,

dankbar dem Herrn für die Apostolische Reise in die Türkei möchte ich heute die Tage meines Besuches in diesem Land Revue passieren lassen. Der erste Tag stand im Zeichen der Begegnung mit politischen und staatlichen Vertretern.

Ein Anliegen war es mir, auf die Notwendigkeit hinzuweisen, dass Christen und Muslime sich gemeinsam für Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit einsetzen und dass der Staat allen Bürgern und religiösen Gemeinschaften echte Religionsfreiheit und Ausübung ihres Glaubens gewährleistet. Am zweiten Tagen habe ich einige symbolträchtige Orte der verschiedenen Religionsbekenntnisse in der Türkei besucht. Im Mittelpunkt des Tages stand die gemeinsame Eucharistiefeier mit Gläubigen der verschiedenen katholischen Riten in der Türkei. Das Fest des heiligen Apostels Andreas am dritten Tag bot den Rahmen, um die brüderlichen Beziehungen zwischen dem Bischof von Rom und dem Ökumenischen Patriarch von Konstantinopel zu festigen und das beiderseitige Engagement auf dem Weg zur vollen Einheit von Katholiken und Orthodoxen in einer gemeinsamen Erklärung zu erneuern. Dies fand am Ende der Göttlichen Liturgie statt. Damit wurde deutlich, dass das Gebet die Grundlage für jeden fruchtbaren ökumenischen Dialog unter der Führung des Heiligen Geistes ist.

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache, insbesondere an die Mitglieder und Freunde der Schönstatt-Bewegung in Deutschland. Bitten wir den Heiligen Geist, alle Bemühungen um ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Religionen und Kulturen fruchtbar zu machen und die Einheit der Christen im Glauben und in der Liebe wachsen zu lassen, damit sie allen Völkern Jesus Christus verkünden, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Von Herzen segne ich euch alle.

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20 Comments

  1. An dem Bericht über die Papstreise in die Türkei, scheint auf den ersten Blick nichts ungewöhnli-
    ches zu sein. Wenn man aber einige Bemerkungen liest, wie zum Beispiel “ …zwischen dem Bi-
    schof von Rom und …“ oder „…Religionsfreiheit und Ausübung ihres Glaubens…“, dann weis man
    auch, dass hier Papst Franziskus spricht. Er will nur der Bischof von Rom sein. Was die Religions-
    freiheit und Ausübung ihres Glaubens anbelangt, sind das Worte, die er so nicht meint. Unbarm-
    herzig und mit Strafen werden Christen und Autoritäten angegangen. Man soll nicht der Tradition
    anhangen und Rosenkranz beten. Das ist die eine Seite. Auf der Anderen begrüßt er freundlich
    die Mitglieder der Schönstatt-Bewegung. Ist das nun ein Ja, Ja oder ein Nein, Nein ?

    O Maria hilf !

    • @alfredus

      „Was die Religionsfreiheit und Ausübung ihres Glaubens anbelangt, sind das Worte, die er so nicht meint. Unbarmherzig und mit Strafen werden Christen und Autoritäten angegangen. Man soll nicht der Tradition anhangen und Rosenkranz beten.“

      Der HEILIGE GEIST weht wo er will.

      (Und an diese Stelle gehört nun ein ganz großer Absatz.)

      In obigem Fall sind aber wohl aus einer ganz anderen Realität Winde entwichen. Ich nenne das Flatulenzen aus dem Abgrund.

      • Ben Hur @ Das ist echt beleidigend. Sie wollen es besser wissen. Was ich als
        Verteidiger der katholischen Kirche schreibe, bezieht sich das bis dato Ponti-
        fikat des “ Bischofs von Rom “. Der Geist weht wo er will. Ihre Bemerkung über den Abgrund, muss sich auf sie selber beziehen, sonst könnten Sie das
        nicht anderen unterstellen.

    • Lieber, lieber @Alfredus,

      da habe ich ja was angerichtet, daß mein Kommentar so mißverständlich rübergekommen ist. Das, was ich da geschrieben habe, bezieht sich auf das gegenwärtige Pontifikat und nicht auf Ihre Kommentare, die ich sehr schätze!
      Verzeihen Sie mir noch einmal?

      Ich wünsche Ihnen eine gesegnete vorweihnachtliche Zeit.

      In dieser Adventszeit spricht mich besonders folgendes Lied an (habe es im neuen Gotteslob entdeckt), geschrieben von Jochen Klepper (1903 -1942) ein evangelischer Theologe und Dichter, der, als sich die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten schon abzeichnete, eine jüdische Witwe, Hanna Stein, heiratete, die sich später noch taufen ließ. Jochen Klepper wählte im Dezember 1942 mit seiner Frau und deren Tochter den Selbstmord, kurz vor dem drohenden Abtransport der beiden Frauen ins KZ.

      https://www.youtube.com/watch?v=18cBsAxx1Hs

      • @Ben Hur
        Da weht schon wieder dieser Harmonie-Geist des Bergoglio. Ein wunderbares Lied, ein(für mich) neuer Hinweis zu schauen, zu hören… Danke.

      • Ein Christ begeht keinen Selbstmord, er nimmt das Kreuz auf sich und trägt es, er ist EINS mit dem Herrn Jesus Christus! Dieses mediale Abfeiern von Selbstmördern heutzutage ist abartig, das so etwas allerdings sogar im neuen Gotteslob auftritt ist sehr interessant und aufschlussreich, es spricht Bände, wer sehen will der sehe.

      • Geehrter @Heinrich,

        Das Lied verherrlicht keinen Selbstmord. Ich gehe davon aus, daß J. Keppler 1938, als er den Text schrieb, nicht wußte, daß er 1942 eine so tragische Entscheidung treffen würde. Ich werde die Tat dieses schwer geprüften Mannes nicht be- oder verurteilen.
        Mögen wir uns der Nähe unseres Herrn Jesus Christus in jeder noch so schweren Prüfung immer gewiss sein.

      • @Heinrich

        Noch ein kleiner Nachsatz: Im Gotteslob wird sein Selbstmord nicht abgefeiert, da ist nur sein vertonter Text abgedruckt, der mich anspricht, wie ich oben erwähnte. Informationen zu J. Keppler habe ich mir anschließend aus dem Internet geholt; wer so etwas Schönes schreibt, weckt mein Interesse.

        Auch Ihnen einen gesegneten Advent, mit den Liedern, die Sie mögen.

      • @ Ben Hur
        Ich meinte auch nicht das Lied verherrliche Selbstmord. Die Problematik ist folgende, medial werden momentan Selbstmörder tagelang abgefeiert dabei ist es Todsünde. Ob es vorbildlich ist solche Personen mit so einem Schicksal in ein Gotteslob aufzunehmen ist für mich sehr umstritten. Man kann das Lied nicht von der Person trennen da es ja von ihr ist, das ist die eigentliche Problematik daran auch wenn Selbstmord in keiner Intention zu den Liedern besteht. Was soll denn aus der Jugend werden wenn man dauernd solche Schicksale vorgehalten bekommt?
        Ich persönlich hätte es nicht ins Gotteslob aufgenommen, nicht weil ich streng bin sondern mir selbst gegenüber konsequent, es ist eine Frage der Disziplin des Glaubens die nur durch aufrichtige Liebe zum Herrn legitimiert ist und gewissen schweren Prüfungen dann auch durch diese Liebe Stand halten kann. Diese Konsequente Haltung ist selbstlos, sie ist Christo zentrisch, daher kann es nach meiner Auffassung nicht eine Aufnahme ins Gotteslob geben da es dem Geiste Christi durch Selbstmord entgegensteht.

      • @Heinrich

        Ja, von diesem Blickwinkel aus betrachtet, stimme ich Ihnen zu.
        Aber ich mache mir auf dieser Seite im Moment ganz andere Sorgen, und zwar daß ich Alfredus vertrieben habe.

    • Das stimmt. Ich habe es letzten Monat auch gelesen. Es ist prägnant zum Punkt geschrieben und sogar für einen Laien wie mich sehr gut zu verstehen. Ich kann es ebenfalls voll und ganz empfehlen

  2. “ …. der verschiedenen Religionsbekenntnisse besucht.“ Wirklich interessant, wie Hasan Mustafa Bergoglio die Religion unseres Herrn Jesus Christus in einen Topf mit Allah wirft. Bis vor einem Jahr habe ich das seiner primitiven Theologie zugeschrieben, aber mittlerweile ist ja glasklar, worauf dieser argentinische Nuschler hinaus will: Zerstörung der katholischen Kirche in ihrer traditio apostolica und Schaffung eines neuen ökumenischen Ungetüms, das alles, was dieser Welt nicht passt über Bord wirft. Bergoglio macht es vor: keine Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten, Vergeschwisterung und Götzendienst in den vatikanischen Gärten, eine unerträgliche Dummrederei über alles und nichts, die Relativierung aller moralischen Werte usw.usw. Und der rote notorische Kasper platzt vor Freude, weil der Argentinier seinen ständig propagierten Unsinn gut findet. O tempora, o mores.

    • Der Türsteher und Tangotänzer Bergoglio ist Antikultur, Antitheologie und Antikatholizität in Person.
      Der Fleisch gewordene Modernismus.

  3. Ich kann das Wort „Ökumene“ langsam nicht mehr hören.
    Ich denke es gilt als Synonym für Glaubensaufgabe, Unbildung, Desinteresse und möglichst wenig Schwierigkeiten.
    Fettheit, Faulheit und Unglaube sind die größten Unterstützer deises Unwortes in der Kirche.
    Wann hört man endlich mal wieder etwas von Mission, Treue zu den Sakramenten, Feststehen im Glauben ?
    Heute ist das Fest des grossen Franziskus Xaver, was würde dieser herausragende Missionar wohl zu Ökumene, Dialog und dem andern Gefasel wohl sagen ?
    Er würde sich mit Grausen abwenden und die Katholische Kirche Christi suchen, für die er all die Mühen auf sich genommen hat.
    In Rom würde er sie heutzutage NICHT mehr finden.

    • Stimmt. Es ist ein Synonym. Was soll es denn auch sonst bedeuten. Man verschone uns von dem Islam, der Jesus Christus verleugnet. Da gibt es nichts auszuhandeln. Berdoglio soll seine Sprüche für sich behalten.

  4. Papst Franziskus im berüchtigten Interview mit dem Freimaurer Scalfari:
    -
    [….]
    „Die Konzilsväter wussten, dass Öffnung zur 
    modernen Kultur 
    religiöse Ökumene bedeutete und Dialog mit den Nichtglaubenden.“
    [….]
    -

    Der jetzige 
    Kardinal Malcolm Ranjith,
    - ein mit der hl. Tradition sehr verbundener Kardinal - 
    hat seinerzeit als damaliger Sekretär der vatikanischen Gottesdienstkongregation
    im Vorwort zu einem neuen Buch über liturgische Anliegen auch 
    nebst markanten liturgischen auch weitere eklatante nachkonziliäre
    Versäumnisse angemahnt…. eine Momentaufnahme der nachkonziliären „Öffnung“ ;
    u.a.
    Verdrängung von 
    fundamentalen Glaubensgrundlagen
    wie
    Opfer und Erlösung,
    Mission,
    Verkündigung und Bekehrung,
    Anbetung und
    die
    Kirche als Notwendigkeit für die Rettung…

    stattdessen

    …„Dialog“, 
    Inkulturation, 
    Ökumene, 
    Eucharistie als Mahl, 
    Evangelisierung als Bezeugung…etc…

  5. Berdoglio stellt Dinge fest, die es gar nicht gibt. Was er hätte ansprechen müssen, hat er -erwartungsgemäß- nicht getan.

  6. Immer wieder wird der Heilige Geist missbraucht. Er soll Bergoglio Legitimation in den Augen der Christen/Katholiken schaffen und gleichzeitig sein zerstörerisches Tun absichern.
    Da er ja jedem Christen einen individuellen Heiligen Geist zugebilligt hat ruft er damit alle „Reformer, Erneuerer“ auf ebenfalls in seinem Sinne zu handeln und die Kirche zu zerstören, ja er ruft sie zur Sünde auf.
    Das Ergebnis ist die Zerstörung der Katholischen Kirche, der Kirche Christ. Damit wird die Basis für die EineWeltKirche gelegt. Die Freimaurer haben ihr Ziel erreicht.

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