Geopolitik des Vatikans: Wenn Petrus die Schlüssel der UNO abtritt

Papst Franziskus auf dem Rückflug von Straßburg
Papst Franziskus auf dem Rückflug von Straßburg

(Rom) Am vergangenen 25. November von Journalisten gefragt, sprach Papst Franziskus auf dem Rückflug von Straßburg nach Rom erneut darüber, wie der Aggression des Islamischen Staates (IS) entgegenzutreten sei und sprach sich erneut für eine Auslieferung aller Staaten an die UNO aus.

„Es stimmt, es gibt die Gefahr dieser Terroristen. Es gibt aber auch eine andere Gefahr, das ist der Staatsterrorismus, wenn die Dinge zunehmen, zunehmen, zunehmen und jeder Staat auf eigene Faust meint, das Recht zu haben, die Terroristen zu massakrieren, und mit dem Terroristen sterben viele, die unschuldig sind. Das ist eine Anarchie auf höchster Ebene, die sehr gefährlich ist. Mit dem Terrorismus muß man ringen, aber ich wiederhole, was ich auf der vorigen Reise gesagt habe: wenn man einen ungerechten Angreifer stoppen muß, muß man es mit dem internationalen Konsens tun.“

Die „vorige Reise“ meinte den Rückflug aus Südkorea, auf dem der Papst sagte: „In diesen Fällen, wo es sich um einen ungerechten Angriff handelt, kann ich nur sagen, dass es legitim ist, dem ungerechten Angreifer Einhalt zu gebieten. Ich unterstreiche das Verb: Einhalt gebieten. Ich sage nicht: bombardieren, Krieg führen, sondern Einhalt gebieten. Die Mittel, mit denen man Einhalt gebieten kann, müssen abgewogen werden. Dem ungerechten Angreifer Einhalt zu gebieten, ist erlaubt. Doch wir müssen auch ein Gedächtnis haben! Wie oft haben die Mächte mit der Entschuldigung, dem ungerechten Angreifer Einhalt zu gebieten, Völker an sich gerissen und einen wirklichen Eroberungskrieg geführt! Eine einzelne Nation kann nicht darüber urteilen, wie einem ungerechten Angreifer Einhalt zu gebieten ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Idee der Vereinten Nationen auf: Dort muss man diskutieren und sagen: „Ist es ein ungerechter Angreifer? Anscheinend ja. Wie gebieten wir ihm Einhalt?“ Nur dies, und nichts mehr.“

Zwei neue Elemente zum Unterschied der bisherigen vatikanischen Geopolitik

„In beiden Antworten des Papstes finden sich im Gegensatz zur bisherigen Geopolitik des Vatikans zwei neue Elemente“, so der Vatikanist Sandro Magister.

Das erste Element ist die Akzentverschiebung von den Gefahren eines Angriffskrieges zu den Gefahren einer militärischen Reaktion auf einen Angriffskrieg. Laut Papst Franziskus kann die Reaktion noch gefährlicher sein als der Angriff. Man müsse sich daran erinnern, daß die „Ausrede“, einen Angreifer zu stoppen, in Wirklichkeit ganze Eroberungskriege zum Ziel hatten, die durch die nationalen Interessen eines Staates gegen die eines anderen ausgelöst wurden. Sie kann sogar zum „Staatsterrorismus“ werden, der durch willkürliche Massaker zusammen mit dem Feind auch viele unschuldige Opfer fordert.

Anspielung auf USA und Israel, ohne sie beim Namen zu nennen

„Worauf spielt der Papst damit an?“, fragt sich Magister und gibt auch eine Antwort dazu: „Abgesehen von den USA ist zweifellos Israel gemeint“. Allerdings würde die Zerstörung umgekehrt auch den Judenstaat treffen, wenn er den vom Papst festgelegten Bedingungen folgen würde, wenn er nämlich auf eine Genehmigung durch die UNO warten würde, um auf Angriffe zu reagieren.

Darin liegt das zweite neue Element: Die restriktiven Bedingungen, die laut Papst Franziskus eingehalten werden müssen, damit ein Staat legitim mit Waffengewalt einen ungerechten Angreifer bekämpfen darf.

Johannes Paul II. und Benedikt XVI. folgten der kirchlichen Tradition, die jedem Staat als eine Hauptaufgabe die Verantwortung zuerkannte, die eigene Bevölkerung von einem ungerechten Angreifer zu beschützen. Diese Schutzverantwortung sei eine Pflicht jedes Staates, während die „internationale Gemeinschaft“ nur einzugreifen habe, wenn ein Staat nicht imstande wäre, diesen Schutz zu gewährleisten. Die „internationale Gemeinschaft“ ist natürlich kein neutraler Akteur, sondern von den Interessen der starken Staaten geleitet, weshalb die Päpste Zurückhaltung walten ließen. Papst Benedikt XVI. sprach vor der UNO-Vollversammlung am 18. April 2008 über die Schutzverantwortung.

Statt Schutzverantwortung des Staates soll Entscheidung über Gewaltanwendung exkusiv bei UNO liegen

Kardinal Parolin vor der UNO-Vollversammlung
Kardinal Parolin vor der UNO-Vollversammlung

Mit Papst Franziskus hingegen könne nicht ein einzelner Staat darüber entscheiden, wie ein ungerechter Angreifer zu stoppen sei. Diese Entscheidung und die daraus folgende Erlaubnis, Gewalt anzuwenden, liege immer und ausschließlich bei der „internationalen Gemeinschaft“ und damit bei der UNO.

Tatsächlich forderte Papst Franziskus in Sachen Islamischer Staat (IS) im vergangenen August die UNO auf, einzugreifen, „um jene zu schützen, die durch die Gewalt betroffen oder bedroht sind“ und um ihnen „die sichere Rückkehr in ihre Städte und ihre Häuser“ sicherzustellen. Eine solche Rückkehr setzt, wenn es der Papst auch nicht sagte, zunächst die bewaffnete Rückeroberung der betroffenen Gebiete voraus.

Der gleiche Appell an die UNO wurde im vergangenen September von Kardinalsstaatssekretär Pietro Parolin erneuert und im Oktober vom Ständigen Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York, dem Apostolischen Nuntius Bernardito Auza wiederholt. Der Vatikandiplomat Erzbischof Auza war von Papst Franziskus am 1. Juli 2014 auf diesen Posten berufen worden. Zwei Wochen später machte ihn der Papst auch zum Ständigen Beobachter des Heiligen Stuhles bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS).

Trotz der dreifachen Aufforderung fehlt bisher eine Reaktion der UNO. Eine solche dürfte wegen unterschiedlicher Interessenlagen der Vetomächte auch in der nächsten Zukunft nicht erfolgen.

Parolin brandmarkte „Apathie“ der UNO als „Synonym für Verantwortungslosigkeit“

Außenminister des Vatikans
Außenminister des Vatikans: Msgr. Mamberti (Mitte) und sein Nachfolger Msgr. Gallagher (links) bei der Verleihung in Melbourne.

Bei seiner Rede am 29. September im UNO-Glaspalast in New York zögerte Kardinalstaatssekretär Parolin nicht, die „Apathie“ der UNO als „Synonym für Verantwortungslosigkeit“ zu brandmarken. Kardinal Parolin hielt der Vollersammlung vor, daß die UNO „mit dem grundlegenden Ziel geschaffen wurde, künftige Generationen vor dem Horror des Krieges zu retten“. Heute aber schaue sie passiv den Feindseligkeiten des Islamischen Staates (IS) gegen eine schutzlose Bevölkerung zu.

Inzwischen ist eine komplizierte und nicht gefestigte Staatenkoalition in Syrien und im Irak mit begrenzten, aber keineswegs entschlossenen Militärinterventionen aktiv geworden. Die Koalition handelt ohne UNO-Genehmigung und damit fehlt ihr eine zentrale Voraussetzung für ein legitimes Vorgehen, wie es Papst Franziskus definiert.

Der inzwischen zum Präfekten der Apostolischen Signatur ernannte bisherige Außenminister des Vatikans, Kurienerzbischof Dominique Mamberti sagte am 24. November in Melbourne, daß „die gegenwärtige Lage in Syrien und im Irak eine Notlage ist, die eine schnelle Antwort verlangt“. Msgr. Mamberti wurde von der Australian Catholic University (ACU) die Ehrendoktorwürde verliehen. Eine Gelegenheit mit seinem bereits ernannten Nachfolger im „Außenministerium“, Erzbischof Paul Gallagher zusammenzutreffen, der noch Apostolischer Nuntius für Australien ist.

Manövriert Franziskus Vatikandiplomatie in die Sackgasse?

Der entscheidende Aspekt der Neuausrichtung der päpstlichen Weltpolitik ist, daß er ganz unabhängig von der Tatsache, daß die UNO derzeit gelähmt wirkt, alle Entscheidungen im Block der UNO übergeben hat. Man könnte auch von einem Ausliefern der Welt an die UNO sprechen. „Damit hat sich der Heilige Stuhl allerdings nicht nur in der Nahost-Frage in eine Sackgasse manövriert. Mit einer solchen bedingungslosen Preisgabe jeder Souveränität bleibt dem Vatikan auf diplomatischem Parkett nur mehr die Waffe des Jammerns“, so Sandro Magister. Und das nicht nur wegen des fortgesetzten Leids, das die vom Islamischen Staat (IS) geschundenen Menschen in Syrien und im Irak erdulden haben.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Settimo Cielo/Australische Bischofskonferenz

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24 Comments

  1. Man soll sich doch nichts vormachen, die römische und päpstliche „Diplomatie“ ist seit dem Konzil nicht mehr ernst zu nehmen und ein kümmerlich mickriger Schatten vergangener Größe. Paul VI., der einen „Weltstaat“ propagierte und seine Nachfolger, die in New York der neuen Weltordnung Lob priesen, sind an die Stelle verantwortungsvollen Agierens getreten.
    Daß der Demoskope v. Rom Bergoglio ein glühender Agitator der Sache der UN ist ist nur folgerichtig. Seine beschwichtigenden Äußerungen zum IS, in welchen er auch „Verhandlungen“ mit diesen blutbeschmierten Mordbrennern Mahomets nicht ausschließt, sind zudem nicht nur skandalös sondern eine Beleidigung der Vernunft und des Anstandes.
    Doch beides ist man von ihm in seine anstößigen „Interviews“ und Perlenspielen gewohnt.

    • Langen Beitrags kurzer Kommentar: Bergoglio ist eine Last für die Kirche. Die lächerlichen Perlenspiele sind so peinlich, es geht nicht mehr.

      • Allein sein schon singulär für sich diese seine heutige „Meditation“ oder doch „stille Anbetung“ inklusive „Verneigung“ Richtung Mekka, das Doppelsprech Lombardi des „Vatikan“ ist sich noch ganz sicher, in der „Sultan Ahmet Moschee“ sind ein zum Himmel schreiendes skandalon.
        Natürlich sind die eifrigen neo-con Blockwarte beim albernsten Bergoglio-Jubel-Portal voran Schlegl und Pytlik schon parat um zu beschwichtigen und Kritiker dieses obszönen bergoglioanischen Zirkus als „Fundamentalisten“ und anderen Scheltworten zu diffamieren.

  2. Die Geister (Völkerbund und Nachfolgerorganisation UNO), die man rief, wird man nicht mehr los.

    > Da aber heute das allgemeine Wohl der Völker Fragen aufwirft, die alle Nationen der Welt betreffen, und da diese Fragen nur durch eine politische Gewalt geklärt werden können, deren Macht und Organisation und deren Mittel einen dementsprechenden Umfang haben müssen, deren Wirksamkeit sich somit über den ganzen Erdkreis erstrecken muss, so folgt um der sittlichen Ordnung willen zwingend, dass eine weltweite politische Gewalt eingesetzt werden muss. < (Enzyklika "Pacem in terris" 1963)

    In diesem satan. System wird es, wie biblisch beschrieben, bevor Christus wiederkommt, keinen Frieden geben. Im Gegenteil.
    Wer Anderes glaubt, unterliegt einer fatalen Illusion.

  3. Ich verteidige mich, meine Kinder, meine Familie gegen ungerechte Agressoren sofort selbst – das nennt man NOTWEHR. Besteht kein sofortiger Handlungsbedarf kann ich versuchen, den Staat mit seinem Gewaltmonopol zu Hilfe zu rufen. Erst wenn auch der Staat z.B. auf Grund der Anzahl der Agressoren handlungsunfähig ist, wird staatsübergreifend nach Hilfe gesucht.

    Die Verantwortung abzugeben, die jeder Familienvater, jeder Staatsmann hat, und auf eine diskutierende Institution zu verlagern ist, wenn Hilfe sofort erforderlich ist und hier ist sie sofort erforderlich, unterlassene Hilfeleistung.

    Dazu drei Beispiele:
    1. ……- ein Mann fiel unter die Räuber, der Rabbiner ging vorbei, ein Mann aus Samarien half dem Überfallenen
    2. vor wenigen Tagen in Berlin, ein Gastwirt hat Drogendealer mit einem Messer angegriffen, die sein Lokal bedrohten, nachdem er ca. 70 mal die Polizei angerufen hatte.
    3. Fortbildung bei der Kriminalpolizei zur Bedrohung in öffentlichen Verkehrsmitteln: Sprechen sie als Opfer die anderen Fahrgäste konkret an „Sie mit der roten Mütze, helfen sie mir“

    Anstatt auf die UNO zu verweisen hätte der Papst Herrn Erdogan in seinem Protzpalast fragen müssen, was die Türkei gegen IS unternimmt, denn er ist in der Türkei und die Türkei kann nur für sich sprechen. Er hätte anmahnen müssen, dass Christen ohne Erlaubnis ihre Gotteshäuser renovieren dürfen, dass neue Gotteshäuser unbürokratisch gebaut werden können, dass unbegrenzt Priesterseminare aufgebaut werden können. Herr Erdogan hat die Macht gegen den IS vorzugehen, die muslimische Welt-Gemeinschaft zur Verurteilung der barbarischen Morde aufzurufen, er kann in der Türkei Gotteshäuser bauen und renovieren lassen und er kann Priesterseminare aufbauen und arbeiten lassen. Erdogan kann das alles, deshalb muss man ihn fragen.
    Die Türken hatten durchaus ein Programm, sie wollten über ansteigende „Islamophobie“ sprechen und den Islam als „Frieden“ vorstellen. Und was wollte der Papst in der Türkei? Wenn er etwas von der UNO will, hätte er zur Uno reisen müssen und nicht in die Türkei.

    Unglaublich, jeder Staat ruft seine Bürger zur Zivilcourage auf und kommt in der Regel seinen Pflichten aus seinem Gewaltmonopol nach und der Papst rät Notwehr, Hilfeleistung zu unterlassen und die UNO zum Diskutieren anzuregen.

    Ist noch nicht genug bekannt, dass Muslime nur eine eindeutige Sprache verstehen, alles andere als Schwäche und freiwillige Unterwerfung ansehen? Diese eindeutige Sprache wurde z. B. bei der Vertreibung der Türken aus Wien gesprochen, die Menschen haben Maria um Hilfe gebeten. Was ist daraus zu lernen?
    Die Menschen sollen tatkräftig selbst handeln unter Anflehung Gottes und Mariens um Hilfe.

  4. „Wenn Petrus die Schlüssel der UNO abtritt“
    Die Überschrift sagt etwas Bedeutendes aus, sollte aber unter Anführungsstrichen stehen.
    Zu heilig sind uns Katholiken die Schlüssel des Himmelreiches (Bindegewalt), welche Christus dem Petrus anvertraut hat.

    Franziskus ist ein falscher Petrus?
    Bergoglio fordert alle Saatenführer auf, sich der Führungshoheit und Entscheidungsgewalt der UNO zu unterstellen und tut dies gleichzeitig mit seiner Rede defacto für den Vatikan und die katholische Kirche. Die UNO ist eine verbrecherische Organisation. Wem also führt Franziskus die Seelen zu?
    Welchem Herrn dient er?
    Ist seine Rede die Mitwirkung am Aufbau der Eine-Welt-Regierung?

    Gehört diese Mitwirkung zum Hirtendienst des Papstes, Stellvertreter Christi auf Erden: die Seelen zu lehren, leiten und heiligen?

    Bergoglio hat meiner Ansicht nach die Schlüssel Rom’s niemals erhalten. Darüber verfügt der Himmel seit dem Rücktritt von Benedikt XVI.

  5. Anzumerken ist: Papst Bergoglio hat nicht nur die Linie seiner Vorgänger Johannes Paul II. und Benedikt XVI. verlassen. Wäre es nur das, wäre es evtl. nur festzustellen und zu fragen, hat er Recht oder nicht.

    Päpste sind nie nur an zwei Vorgängern zu messen, diese allein können für den aktuell regierenden Papst kein verbindlicher Maßstab sein.

    Bedenklich ist, dass Bergoglio die Linie aller Päpste – mit Ausnahmen – gravierend ändert. Die Päpste der Vergangenheit haben stets die Souveränität des jeweiligen Staates als selbstverständlich geachtet, nie kam für sie in Frage, die Souveränität einzelner Staaten zu zerbrechen, in dem sie an eine Weltorganisation abgetreten wird.

    Paul VI. hat mit seiner Huldigung an die UNO jedoch den Anfang gemacht, den Bergoglio weiterführen und durch seine Nachfolger unumkehrbar machen will.

    Die entscheidend wichtige Frage darf nicht ausgespart bleiben: Wie ist das Verhältnis dieser UNO, dieser Weltorganisation, die mit einer einmaligen politisch- moralischen Autorität ausgestattet werden soll zur katholischen Kirche?

    Wie steht Bergoglio zu dieser UNO, die es so – zum Glück – noch nicht gibt? Welchen Platz räumt er der katholischen Kirche ein? Hat sie sich der UNO zu unterwerfen in Fragen, die zwar ihrer Natur nach politisch sind, jedoch die Ausübung des Glaubens ebenfalls betreffen?

    Ist sie eine Religion, eine „religiöse Fraktion“ unter den anderen Weltanschauungen unter der Weltherrschaft der UNO?

    Anders gefragt: Ist Papst Bergoglio politisch nur naiv oder ist er ein aktiver Kämpfer für die Neue Weltordnung?

    Ich kann mir zum 1. Adventssonntag Fragen vorstellen, die weniger schmerzlich sind. Dennoch sind sie nicht auszusparen.

    Es bleibt zu resümieren: Mit den Konzilspäpsten, mit Johannes XXIII., begann sich der Glaube der katholischen Kirche nicht mehr zu vertiefen, sondern zu verändern. Auch dadurch, dass Modernisten-Progressisten die theologischen Fakultäten beherrschten und führende Positionen innerhalb der Hierarchie erlangten. Auch wenn die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. in Einzelfragen durchaus gegensteuerten, gerade Benedikt XVI. Die Strömung war so breit, so stark, die Entwicklung zu einer veränderten Kirche war nicht mehr aufzuhalten. Sie ist nicht mehr aufzuhalten. Nur um den Preis des Schismas. Und dieser Preis ist in der Regel zu hoch.

    Der „veränderte Glaube“ wird an die NWO angepasst: Ehe- und Familie, die Stellung zur Homosexualität, müssen der NWO angepasst werden. Ebenfalls die Haltung zur Abtreibung und zur aktiven Sterbehilfe.

    Johannes Paul II. und Benedikt XVI. waren in diesen Fragen klar auf der Linie der vorkonziliaren Päpste. Doch die seit dem 2. Vatikanischen Konzil im Glauben ausgemergelte katholische Kirche hat nun den Papst, der rücksichtslos den endgültigen Bruch mit der vorkonziliaren Kirche vollziehen wird.

    Etwas anderes anzunehmen wird leider eine Illusion sein. Nach meiner Überzeugung jedenfalls.

    • Der vollkommene Bruch mit der vorkonziliaren Kirche, bedeutet doch auch der Bruch der rechtmässigen Nachfolge. Damit wird doch die neue Kirche zu einer Sekte (von seccare = abschneiden) mit einem sogenannten Papst an der Spitze, im Vergleich zum Grossteil der katholischen Kirche aller Verstorbenen und Heiligen der 2000-jährigen Geschichte.

    • Liebe Zeitschnur,

      die Analyse in der ersten Hälfte Ihres Beitrags finde ich recht zutreffend. Gerade habe ich mir – eigentlich wg der Rede vor dem Europaparlament – die Rede des em. Papstes vor dem Bundestag herausgezogen. Als er damals Origenes über den gebotenen Widerstand der Christen gegen die Skythen zitierte, wollte er den Christen sagen, dass sie nicht in allem blind dem Staat folgen dürfen, sondern da, wo dieser die Wahrheit verläßt, Widerstand leisten muss. Ich frage mich – erneut – ob das, was ich als Lehre und Tradition der Kirche betrachte, derzeit wie in diesem Interview nicht um 180 Grad auf den Kopf gestellt wird. Was ja bekannte Konsequenzen hätte, denn dass das ja ein ja sein solle gilt natürlich auch insbesondere für die Kirche.

      Sie haben wahrscheinlich darauf gewartet, ich hatte es impliziet angekündigt. Zur zweiten Hälfte muss ich sagen, dass das Konzil zwar vieles schlimmer gemacht hat, die Liturgiereform unter Paul VI. ebenfalls, aber es gab eben auch zuvor schon vieles schlimme in der HRKK. Oder wie sehen Sie es z.B., dass ausgerechnet die deutschen Hochschulen vom Antimodernisten-Eid ausgenommen waren? Dennoch hat der Herr seine Kirche durch den Heiligen Geist geführt. Was allerdings derzeit geschieht, seit dem historischen Rückzug nach dem großen Abfall, das hat eine ganz andere Qualität.

      Totus tuus

      • @140968

        Ehe ich inhaltlich antworte, noch ein Hinweis: Ich bin nicht „Zeitschnur“, sondern „Zeitlos.“

        Dass es bis hin zum 2. Vatikanischen Konzil eine längere Entwicklungsphase gab, davon gehe ich auch aus, wenn Sie das meinen, stimme ich Ihnen zu. Ich wusste übrigens nicht, dass die Lehrenden der deutschen Hochschulen vom Antimodernisteneid ausgenommen waren. Wie war das nur möglich? Paul VI. hat ihn doch erst nach dem 2. Vatikanischen Konzil für alle aufgehoben.

        Wie es an katholischen Fakultäten vor dem 2. Vatikanischen Konzil üblicherweise zuging, weiß ich nicht. Ich lese nur, dass es schon Widerstand gegen Rom gab, der aber noch nicht offen gelehrt wurde.

        Ich habe Gebetbücher aus verschiedenen Diözesen und verschiedenen Zeitabschnitten. Es ist festzustellen, dass die „jüngeren“ diözesanen Gebet-Gesangbücher, flacher wurden, ohne häresiebegünstigende Inhalte. Ältere Gesangbücher schwelgten manchmal in einer Herzensfrömmigkeit, die sentimental wirkt. Romano Guardini behauptete, dass es einen sprachlichen Niedergang seit zwei Jahrhunderten gegeben habe, Ida Friederike Görres setzt diesen sprachlichen Niedergang nach einem Aufbruch nach dem Konzil von Trient an.

        Wie auch immer: Ein Glaube, der teilweise sentimental bzw. flach ausgedrückt wird im Liedgut und in Gebeten, ist anfällig für Häresien. Oder anders ausgedrückt: Wenn das Opfer Jesu Christi, durch das wir erlöst werden, nicht mehr im Zentrum auch der Frömmigkeit steht, gerät der Glaube notwendig in Gefahr.

        Wenn die hl. Messe zur „Kleriker-Messe“ wird und nicht auch das Gebetsleben prägt, verblasst die zentrale Glaubenswahrheit unserer Erlösung.

        Hätte die vorkonziliare Kirche aus dem Messopfer wirklich gelebt, hätte Paul VI. niemals seine Eucharistiefeier dem ganzen katholischen Erdkreis aufzwingen können. In relativ kurzer Zeit. Eine Rückkehr zur Kirche von 1958 oder von 1954 kann ich nicht als erstrebenswert ansehen. Der Weg dürfte weit sein. Zurück nach Trient als Ausgangspunkt.

      • @Zeitlos

        Ich bitte um Entschuldigung für die Verwechslung mit Zeitschnur und danke für Ihre Antwort. Gott wird seine Kirche erneuern, und ich fürchte, wenn wir nicht schnell umdenken dann nicht durch ein Konzil, sondern wie es in Offb11,13 geschieht.

        Die Info, dass ausgerechnet die deutschen Hochschulen vom Antimodernisten-Eid ausgenommen waren habe ich aus einem Vortrag von Prälat Imkamp beim Kongress „Freude am Glauben“ zum Thema „Der Modernismus in Deutschland“, der bei Radio Horeb heruntergeladen werden kann:

        http://www.horeb.org/xyz/podcast/s_event/20130831s1100.mp3

        Totus tuus

  6. Es ist zweiffellos richtig, daß unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung Staaten, insbesondere die USA) sich das eigene Recht herausnehmen, ganze Völker in Schutt und Elend zu bombardieren- Bsp. Irak. Genauso war es auch in Libyen durch insbesondere Frankreich und UK. Heute ist Libyen ein Hort von Terror und „Bürger“-Krieg.
    Ohne die Hilfe durch Rußland wäre auch Syrien einem westlichen Angriff ausgesetzt gewesen mit all den fatalen Folgen wie im Irak: besonders denjenigen, daß die Christen allesamt vertrieben und ermordet werden. Aber auch ohne Bombardierungen hat das Obama-Regime die Hauptverantwortung für ISIS. Jetzt tut Amerika so, als hätte es ein Interesse an der Vernichtung der Monsterbanden. Dem ist aber nicht so.
    Ich schlage vor: die USA müssen entwaffnet werden. Nur dann wird die Welt „a better place“.
    Amerika hat immer die UNO umgangen und hält sich nicht an internationales Recht.

    Die Appelle des Papstes sind also wohlbegründet und gut.

  7. Ich denke man denkt im Vatikan schon etwas weiter, blickt über den Tellerrand hinaus. Selbst ein Blinder weiß die UN taugt nichts mehr weil es die Spatzen vom Dach pfeifen, die UN steht vor einem öffentlichen Bruch. Erstmal wird jetzt nüchtern festgestellt in der UN geht nichts mehr (siehe diesen Artikel), ergo muss ein neuer Völkerbund her, diese Überlegung ist die nächste und erinnert mich an seine Rede im Europaparlament, man muss alle Farben betrachten um das Bild zu erkennen. Die Aufgabe staatlicher Souveränität hätte Grundvoraussetzung für eine Vollmitgliedschaft in der UN von Anfang an sein müssen, daran scheitert jetzt die UN. Der Zug ist abgefahren für diese Welteinheitsarchitekten, möchte Franziskus noch auf den Zug muss er allerdings Fersengeld geben, das wird man im Vatikan wissen. Die UN wird sich zerfleischen im wahrsten Sinn des Wortes, die Frage ist was ist für Europa noch zu retten? Im letzten Absatz seiner Rede ging es auch um die Vergangenheit Europas und um einen Aufbruch, Aufbruch wohin? Da er von der Vergangenheit sprach setzt dies auch im Wandel des Wertesystems (Abtreibung, Ehe etc.) Europas voraus. Momentan erhebt sich Ethnos gegen Ethnos und pocht auf Souveränität, so schwachsinnig sind nicht mal die diplomatischen Eliten des Vatikans dann ausgerechnet eine Aufgabe der Souveränität zu fordern, dahinter steckt definitiv mehr. Der Vatikan ist nicht mal Vollmitglied der UN, sondern hat nur einen Beobachterstatus, ergo muss man auch nicht von vatikanischer Seite die Souveränität opfern, wenn dann für Entgegenkommen entsprechende Zusagen machen auf anderer Ebene. Franziskus‘ Limit ist jedoch begrenzt, es ist nicht sein Spielgeld sondern das des Herrn und damit stößt man auch folglich in der UN an eine Grenze. Das Einfordern der Aufgabe staatlicher Souveränität kann sich nur auf Mitgliedstaaten wie z.B. Israel beziehen das überhaupt keinen Grund hat seine Souveränität aufzugeben. Israel würde sich selbst eliminieren mit einer Aufgabe der Souveränität. Wie gesagt die UN ist schon mit ihrer Gründung gescheitert, sollte ein Katholisches Europa kommen können sich einige warm anziehen. Die Zeit ist reif.
    P.S.: Zur politischen Bildung des Papstes, wäre die UN nach dem 2. WK gegründet worden wäre das Deutsche Reich nicht durch die UN Feindstaatenklausel betroffen gewesen, da stimmt was nicht. 😉

  8. In meinem Kommentar um 9.43 Uhr habe ich scheinbar das Thema verfehlt. Es ging nicht um Ehe, Familie, Homosexualität, sondern um Maßnahmen gegen den Terrorismus und die Aufhebung der staatlichen Souveränität in dem Zusammenhang.

    Doch die Vertreter der NWO erstreben die Herrschaft über alle Bereiche menschlichen, gesellschaftlichen Lebens. Dazu gehört neben dem militärisch-industriellen Komplex entscheidend die Stellung der Familie, der Ehe, der gesamten Moral.

    Der Blick auf die gegenwärtige UNO in ihrer Zerstrittenheit mag uns täuschen: Ihre Unterorganisationen arbeiten teilweise zielstrebig gegen christliche Werte. Gerade auch mit Hilfe des Entzugs der Finanzmittel für Entwicklungsländer, wenn sie nicht vor den „Unwerten“ der NWO kuschen.

    Wir, in Deutschland, machen uns zu selten bewusst, dass wir mehr von einer europäischen Bürokratie beherrscht werden als von den gewählten sogenannten Volksvertretern und unserer Regierung.

    Zu @ Heinrich
    Alles wird kommen, nur kein „Katholisches Europa.“ Deshalb muss sich auch niemand „warm anziehen.“ Denn die katholische Kirche müsste sich erst wieder vollumfänglich zum katholischen Glauben bekennen. Dass dann über die in Christus erneuerte Kirche durch die Leitmedien eine grausame Kirchenverfolgung kommen würde, dürfte unausweichlich sein.
    Der Hass, mit dem Benedikt XVI. verfolgt wurde, in den Leitmedien, dürfte dann nur ein Vorspiel gewesen sein.

    Der moderne Kirchenkampf braucht keine Gefängnisse und Hinrichtungen mehr im traditionellen Sinne. Die Wahrheit kann totgeschwiegen werden, eingemauert wie im Gefängnis. Medien können Menschen durch ihre Verleumdungen so zerstören, dass der Vergleich mit einer Hinrichtung gerechtfertigt ist. Dies scheint der Weg der katholischen Kirche zu sein, wenn sie vollumfänglich am katholischen Glauben wieder festhält und nicht an Fragmenten.

    „Der Verrat an der Religion zieht den Verrat der Kultur nach sich. Die abendländische Kultur wird genauso lange leben wie die abendländische Religion.“ (Gertrud von le Fort, zitiert n. Kirchliche Umschau Nr. 11, 2014, S. 57). Was die vorausschauende Künstlerin nicht sehen konnte, war der Verrat innerhalb der katholischen Kirche am Glauben selbst. Sie ist 1971 verstorben, das Zitat stammt ursprünglich aus einem ihrer Werke vor dem 2. Vatikanischen Konzil.

    • Zweifellos haben sie Recht es wird über einen Bürgerkrieg und damit folgenden konventionellen Krieg gehen aber das neue Europa kommt danach. Genau das meinte ich mit warm anziehen, für mich ist das noch lange kein Weltuntergang, Apokalypse heißt ja Entschleierung nicht Weltuntergang.

    • Diplomatisch ist die UN zerrissen, siehe Nahost oder Ukraine, Geldfluss in Entwicklungsländer ändert nichts an dieser Tatsache, genau dieser Geldfluss täuscht über die Differenzen die vorhanden sind hinweg und Amerikas Druckerpressen werden kurz oder lang still stehen da Europa wirtschaftlich wie auch wissenschaftlich mehr leistet. Und nein, nein und nochmals nein hört bitte auf mit der Weltregierung die gibt es schon in parlamentarischer Form seit der Gründung der UN, scheinbar haben es viele über einige Dekaden nicht bemerkt, wozu ein Gespenst erfinden was längst da ist und sich gerade verflüchtigt.

  9. Der falsche Prophet, wie Jesus einer begnadeten Seele 2010 ff. mitgeteilt hat? Die eine Welt-Religion und der Papst als Führer. Dies wurde von Simon Peres „ihm“ bereits vorgeschlagen. Vergessen wir nicht, was er, Franziskus, kürzlich über den Schöpfungsbericht aussagte:

    »Wenn wir in der Genesis den Schöpfungsbericht lesen, könnten wir auf die Vorstellung verfallen, dass Gott eine Art Zauberer wäre, mit einem Zauberstab in Händen, der alles ins Leben ruft. Aber so ist es nicht.«

    »Die heute gängige Urknall-Theorie widerspricht nicht einem Eingreifen des Schöpfers, sondern sie verlangt es.«

    »Die Evolution in der Natur prallt nicht mit der Schöpfungsvorstellung zusammen, weil die Evolution ja geradezu die Schöpfung der lebenden Wesen voraussetzt, die sich dann entwickeln!«

    Die Spekulationstheorien des Urknalls und der Evolution setzen den Zufall voraus. Ob nun der Papst diesen Zufall Gott nennt, ändert nichts an der Tatsache. Sehen wir doch die Folgen, die Früchte unseres modernen atheistischen Wissenschaftsglaubens. Hat die Wissenschaft uns das Paradies gebracht oder stehen wir am Abgrund? Wenn der Papst dafür einen Gott an den Anfang spannt, der dann noch für diese Früchte verantwortlich ist, dann verkündet er die Botschaft des falschen Propheten, des Fürsten dieser Welt. Wenn der Papst wirklich vom Heiligen Geist erleuchtet wäre, dann würde er das Wort Gottes nicht als Zauberei abtun. Wer nur ein wenig die Gabe der Unterscheidung der Geister besitzt, muss nun alle Handlungen dieses Papstes mit Vorsicht aufnehmen.
    Die begnadete Seele sagt, dass es erst der Anfang ist, dass es noch schlimmer wird.

    • Mit den Mitteilungen seit 2010, die vermeintlich von Jesus Christus stammen, meinen Sie „Die Warnung“. Da offenbar finanzielle Interessen im Kontext „Der Warnung“ eine Rolle spielen, und Passagen nicht mit der kirchlichen Lehre vereinbar sind, raten „offizielle“ Kirche wie auch die Piusbruderschaft davon ab, sich von diesem Machwerk beeindrucken zu lassen. Von künftigen Irrlehrern ist auch im NT die Rede, dafür braucht man keine Texte zweifelhafter Herkunft.

      • Dass bei der Warnung finanzielle Interessen im Vordergrund stehen, ist schlichtweg Verleumdung hoch 10.
        Irgendwer wirft was in den Raum und andere plappern nach…
        Zu Jesus Lebzeiten wurde Er auch als Irrlehrer gesehen, es wurde geglaubt, dass er vom Teufel wäre etc.,. etc.
        Wie viele standen denn zuletzt treu zu Ihm?
        Alles wiederholt sich eben vor Seiner Wiederkunft.
        Dies erscheint mir sehr glaubwürdig!
        Keiner muss daran glauben, der nicht will. Ich persönlich habe keine Zweifel!

  10. Mit Papst Franziskus tue ich mich immer schwerer. Ich mag zwar nicht, dass er oftmals regelrecht verteufelt wird, aber identifizieren kann ich mich leider auch nicht mit ihm.

  11. Seine Heiligkeit sollte davor gewarnt werden, der UNO mit solchem Gerede einen Legitimationsvorsprung gegenüber anderen supranationalen Akteuren (z.B. der Kirche Gottes) zu verschaffen. Er sollte darauf achten, dass jede Macht einer Machtkontrolle bedarf. Wie aber lässt sich ein Unrecht, das UN-Mandat genießt, delegitimieren? Dazu fehlen offenbar Äußerungen in der zitierten Rede.

  12. Eine einzelne Nation kann nicht darüber urteilen, wie einem ungerechten Angreifer Einhalt zu gebieten ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Idee der Vereinten Nationen auf: Dort muss man diskutieren und sagen: „Ist es ein ungerechter Angreifer? Anscheinend ja. Wie gebieten wir ihm Einhalt?“ Nur dies, und nichts mehr.“
    Diese Aussage von Bergoglio entspricht voll der Idee und dem Konzept der EineWeltRegierung (NWO) sie behauptet das alle Kriege nur Kriege der Religionen und er Nationalstaaten waren.
    Das es also eine EinWeltRegierung geben muss, aus den Finanzeliten, Wissenschaftlern und Militärs. Natürlich müssen diese nicht gewählt werden, den wie wollen den national,religiös und kulturell verseuchte Menschen/Wähler in der Lage sein, die Ziele und Ideen der Machteliten zu verstehen.
    Bergoglio, der Befreiungstheologe versteht natürlich davon etwas.
    Übrigens glaubt jemand ernsthaft das er die Spitze der Bewegung ist, der Kopf? Nein er ist Instrument, allerdings in der mächtigsten Institutionen der Welt und überhaupt.

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