Kardinal Burke: Appell an Papst Franziskus – umstrittene Themen bei Synode 2015 nicht mehr aufgreifen

Kardinal Burke: Gläubige sollen Bischöfen und Papst schreiben
Kardinal Burke: Gläubige sollen Bischöfen und Papst schreiben

(Dublin/Rom) Kardinal Raymond Burke, von Papst Franziskus wegen seines Widerstandes gegen die päpstliche Agenda als Kardinalpräfekt der Apostolischen Signatur abgesetzt und aus der Römischen Kurie entfernt, sprach am vergangenen 15. November auf einer Tagung im irischen Limerick.

Kardinal Burke wiederholte auf der Tagung seine Bedenken bezüglich der Bischofssynode über die Familie, die im Oktober 2015 ihre Fortsetzung findet. Durch seine Absetzung sorgte Papst Franziskus auch dafür, daß der amerikanische Kardinal nicht mehr von Amts wegen an der kommenden Synode teilnehmen kann.

Kardinal Burke erinnerte daran, daß die Angriffe gegen das Ehesakrament aus dem Inneren der Katholischen Kirche kommen. Eine Richtung habe versucht, die Synode zu mißbrauchen, um Verhaltensweisen hoffähig zu machen, „die der katholischen Lehre widersprechen“.

Kardinal Burke richtete einen Appell an Papst Franziskus, auf die weitere Behandlung der umstrittenen Themen bei der Synode 2015 zu verzichten. Gleichzeitig legte er den Gläubigen nahe, ihren Bischöfen und auch dem Papst zu schreiben. Sie sollten auf die Verteidigung der katholischen Lehre pochen und Bischöfe und Papst auffordern, eine weiteres Ausbreiten der Verwirrung zu unterbinden.

An der Tagung nahm auch Father Marcel Guarnizo als Referent teil. Father Guarnizo, Pfarrer in Maryland in den USA wurde von der Erzdiözese Washington gerügt, als er 2012 einer bekennenden Lesbe die Kommunion verweigerte. Die Rüge wurde ausgesprochen, nachdem wegen der Verweigerung eine wüste Homo-Kampagne gegen den katholischen Priester inszeniert und von einflußreichen linksliberalen Medien geschürt wurde.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Chiesa e Postconcilio

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44 Comments

  1. Kardinal Burke, als einsamer Rufer in der Wüste. Seine Bitte an Papst Franziskus, bei der Synode
    2015 auf die Themen “ Ehesakrament und Gleichgeschlechtlichkeit „zu verzichten, wird leider kein
    Echo finden. Diese Themen gehören doch zum Jahrhundertprogramm mit entsprechen Reformen,
    wie auch der Zölibat. Papst Franziskus ist dafür bekannt, seine Ziele durchzusetzen. Starke Ver-
    bündete hat er bei den deutschsprachigen Bischofskonferenzen und natürlich unter den Kardi-
    nälen, Der Papst will den Bischofskonferenzen wie bekannt, noch mehr Macht und Eigenständig-
    keit verleihen. Das Kirchenvolk hört das mit Unbehagen, hat doch der Sprecher der Bischofskon-ferenz in Deutschland Kardinal Marx, wie seine Vorgänger Zollitsch und Lehmann, öffentlich Glau-
    benssätze geläugnet. Den Bischöfen zu schreiben und den unverkürzten katholischen Glauben zu
    fordern, ist ein guter Vorschlag und sollte von vielen Gläubigen in die Tat umgesetzt werden.

    Gott gebe dazu seinen Segen ?

  2. In meinem Bistum wurden von acht Priestern gewisse „Kreise “ für eine „offene “ Kirche gegründet. In diesem Bistum werden treue Priester entfernt, oder versetzt, Ordensgemeinschaften sind generell ein Problem.
    Die Personalpolitik ist ähnlich wie derzeit in Rom, unser Bischof war seiner Zeit allerdings schon Jahre voraus.
    Das Porto schenke ich mir daher lieber.

  3. Oh das wird schief gehen. Die meisten Katholiken sind froh,wenn sich die Kirche endlich etwas bewegt. Für viele Menschen ist die Synode die letzte Hoffnung. Passiert nichts,wird es wohl noch mehr Austritte geben.

    • Die Freunde einer „Bewegung“ der Kirche wird es auf Dauer vom Austritt nicht abhalten – von weiterer innerer Entfernung auch nicht. Es wird nie ausreichen, was getan wird.
      Im Gegenteil erwarte ich eher eine (zumindest innere) Distanzierung von einer immer lauer werdenden Kirche.

      • Diese Distanzierung gibt es doch schon. Manche heiraten erst gar nicht kirchlich, um auf der sicheren Seite zu sein und werden glückliche Eltern…
        Und die nach der Kommunion begehrenden WvG sind so alt wie Kardinal Kasper oder schon weggestorben.

  4. Berdoglio wird sein Werk fortsetzen. Er ist unbelehrbar. Ein Zerstörer. Die Kirche wird auch diese Krise meistern. Klare Worte der Kritik sind angesagt.

  5. Kardinal Burke gibt den Weg vor. Wenn wir uns gut organisieren und die richtigen Strategien finden, können wir mit Gottes Hilfe die Pläne des Papstes durchkreuzen (im doppelten Sinne des Wortes). Die schlimmste Gefahr ist die des Fatalismus, gemäß dem Motto, die Entwicklung sei von Gott gewollt (als ob Gott die Sünde wollen könnte?!) und wir könnten das nicht ändern, sondern müssten es in Geduld ertragen. Das wäre der falsche Weg!

    • Kardinal Burke ist jedenfalls ein Kämpfer für die Wahrheit, werter @Jean-Louis.
      Ob aber die Mehrheit einschließlich des Papstes Bergoglio noch umkehren wird, ist zweifelhaft. Nein, der Zug ist abgefahren- sichtlich schon seit dem Tag der Rücktrittsbekundung von Papst Benedikt am 11.02.2013- könnte man rückblickend sagen.
      Es kommt sicher auch darauf an, wie und auf welche Weise sich Papst Benedikt XVI. noch äußern wird. Und er hat das ja nun bereits schon getan. Aber aufzuhalten ist die Lawine nicht mehr; das kann nur noch allein der Herr und Erlöser m.Er.
      Man muß sich warm anziehen, beten, opfern, aufopfern, wachsam sein,- würde ich sagen.

  6. Die Jakobiner setzten ihr Zerstörungswerk fort. Bis die Kirche derart entstellt ist, daß die Neuerungen so unumkehrbar ist wie es Bergoglio wünscht. Vermutlich sind das diese „Beulen“, Pestbeulen welche den Leib der Kirche zerfressen, die dieser Prädikant v S. Marta sich an der Kirche so sehr wünscht.

    • Wohl die meisten traditionellen Katholiken gehen davon aus, dass Papst Franziskus seine Neuerungen nur über die „Pastoral“ einführen will und sich nicht trauen wird, die Lehre anzutasten. Das könnte sich aber als Irrtum erweisen. Abgesehen davon, dass schon in seinen Schriften, auch in seiner Enzyklika, Häretisches enthalten ist, gibt es Hinweise, dass er kraft seiner (scheinbaren) päpstlichen Autorität Änderungen in der Lehre einführen will, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können:
      http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/11/francis-intends-to-go-all-way-sounds.html

  7. Unsere wichtigste geistige Waffe gegen die Feinde der Kirche und die allererste Pflicht dazu ist für den Papst und die Bischöfe zu beten. In keiner ihrer Botschaften fordert uns die Gottesmutter an die Bischöfe „zu schreiben“, sondern, sie mahnt uns, für sie zu beten. Dann ist uns Gottes segen sicher!

  8. In seinem äußerst lesenswerten Buch DAS KONZIL DER BUCHHALTER wirft der Verfasser der Kirche vor, Ihre Gläubigen dem bürgerlichen Zeitgeist ausgeliefert zu haben und so geht es weiter.

  9. Das traurige dabei ist, dass die Meisten in den Kirchengemeinden nicht einmal davon Kenntnis nehmen, was überhaupt in Rom geschehen ist und geschieht.

  10. Alle umstrittenen Themen einfach weiterhin unter den Teppich zu kehren wäre eine klare Bankrotterklärung, und würde aller Welt beweisen, dass unsere Kirche, wenn es um aktuelle Lebensfragen geht, mit ihrem Latein am Ende ist. Eine Situation, die in einer globalen Welt, in der nicht nur die katholische Kirche, sondern das Christentum überhaupt, nur Teil der tatsächlichen religiösen Wirklichkeit ist, wohl kaum erstrebenswert sein kann. Wer glaubt, dass Gott der Schöpfer von Himmel und Erde, also auch der Herr der Nichtchristen ist, wird akzeptieren müssen, dass ER die Menschen vermutlich eher an seinen, als an unsern engherzigen Massstäben misst. ER lässt sich nicht zwischen Buchdeckel packen. Sollte Jesus wirklich gesagt haben, dass niemand ohne ihn zum Vater komme, dann hätte er den Mund wohl etwas zu voll genommen. Oder wird jemand wirklich behaupten wollen, dass z.B. die Juden,die schon so lange unter uns leben, vor IHM keine Chance hätten, weil sie Jesus ablehnen?

    • Genau das. Man sieht, daß Sie weder vom Glauben eine Ahnung haben noch daß er sie wirklich interessiert. Ansonsten würden sie nicht bei Ihrer ersten Wortmeldung schon gleich eine Gotteslästerung begehen.
      Meine Empfehlung (wenns dem modernen Menschen auch schwerfällt). Heilige Schrift und Katechismus der Katholischen Kirche zur Hand (am besten den von 1910, weil er viel verständlicher ist) und mit offenem Herzen lesen. Sie werden Ihre Wunder erleben.

    • Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!

      Muss man Ihnen die Bibelstelle nennen?

      Johannes 14, 6 :

      „ICH BIN DER WEG, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN. NIEMAND KOMMT ZUM VATER AUSSER DURCH MICH“

      Und hören Sie auf unseren HERRN JESUS CHRISTUS zu lästern und bitten Sie IHN um Verzeihung für Ihr frevlerisches Mundwerk. Sie werden sich sonst in Ihrer Todesstunde
      daran erinnern und es bitterlich bereuen. Spätenstens aber, wenn Sie diese Erde verlassen haben!!

    • Gotteslästerung nach dem Geschmack des argentinischen Wanderpredigers. Zwar bekehrt er keinen, aber seinen Willen setzt er durch. Da stört der liebe Gott und vor allem die Lehre der Kirche nur. Und die Nerds die ihm hinterher hopsen und seine Tiraden nachplärren, sind einfach bedauernswerte und verblendete Geschöpfe. Wer meint, mit Bergoglio in den Himmel zu kommen, wird einmal recht betröpfelt dreinschauen, wenn er merkt, dass er falsch abgebogen ist.

    • G. Plutschow
      „Sollte Jesus wirklich gesagt haben, dass niemand ohne ihn zum Vater komme, dann hätte er den Mund wohl etwas zu voll genommen.“
      Sie scheinen nicht das meiste von diesem Gott begriffen zu haben.
      „Johannes 8,58
      Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich. “
      Wenn sie dem Sohn Gottes vorwerfen er hätte den Mund zu voll genommen dann rate ich ihnen selbst erstmal zu kauen damit ihr Mund leer wird. Oder glauben sie in Wahrheit gar nicht das er der Sohn Gottes ist? Ansonsten verstehe ich ihren Text nicht.
      „Alle umstrittenen Themen einfach weiterhin unter den Teppich zu kehren wäre eine klare Bankrotterklärung, und würde aller Welt beweisen, dass unsere Kirche, wenn es um aktuelle Lebensfragen geht, mit ihrem Latein am Ende ist. “
      Aktuelle Lebensfragen? Umstrittene Themen?
      Da habe ich gleich was im Magazin.
      „Ich kenne euer Tun: Ihr seid weder warm noch kalt. Wenn ihr wenigstens eins von beiden wärt!
      Aber ihr seid weder warm noch kalt; ihr seid lauwarm. Darum werde ich euch aus meinem Mund ausspucken.“
      Sie sehen man sollte sehr vorsichtig sein dem Herrn einen vollen Mund vorzuwerfen. Er kann auch anders.
      Per Mariam ad Christum.

    • In einer Welt, in der nichts mehr wirklich wichtig ist, in der man tun kann, was man will, besteht die Gefahr, daß Prinzipien, Wahrheiten und Werte, die in Jahrhunderten mühsam erworben wurden, auf die Müllhalde eines übertriebenen Liberalismus gekippt werden.
      Hl Papst Johannes Paul II.
      Quelle: Ansprache im Vatikan an die bayerischen Bischöfe, am 4. Dezember 1992

    • @G.Plutschow: Sie sind offenbar „neu“ hier in diesem Forum,das aber vorwiegend und hauptsächlich ein katholisches ist! Aus Ihrem Geschwurbel ist aber zu entnehmen, dass Sie höchstwahrscheinlich kein Christ, gechweige denn ein Katholik sein können. Selbst wenn Sie dazu schreiben: “..dass unsere Kirche,wenn es um aktuelle Lebensfragen geht, mi ihrem Latein am Ende ist“(!). Wobei Sie das Latein gefälligst aussen vor lassen können! Latein gibt es in der Konzilskirche gar keines mehr und wenn, dann höchstens mal an einem kirchlichen Hochfes… Und dann – Sie schreiben Sie hier wie ein Koch eines Hotels: „Wer glaubt, dass Gott der Schöpfer (Viele Theologen aber glauben das inzwischen eben nicht, oder nicht mehr!)- der Schöpfer von Himmel und Erde, also auch (auch ?) der Herr der Nichchristen ist“; ect,ect,usw: Seit wann denn? Und dann-so mir nichts Dir nichts,wagen Sie Ihren grossen Mund aufzumachen und erdreisten Sich wie ein Rotzlöffel zu sagen: „Solle Jesus wirklich gesagt haben, dass niemand ohne Ihn zum Vater komme,dann hätte Er den Mund wohl zu voll genommen“. Nein, Sie weiser Nobody! Wenn jeman den Mund zu voll genommen hat, dann sind Sie es!

      • Für mich gibt es nur einen Gott, eine Erde und eine Menschheit, alles andere macht für mich keinen Sinn. Will etwa jemand behaupten, da hätten mehrere Götter diese Welt gemeinsam erschaffen und sie dann hinterher unter sich aufgeteilt? Wenn nicht, dann kann das doch nur heissen, dass dieser eine Gott Herr über uns alle ist, egal welcher Religion wir angehören. Für mich sind alle Religionen nichts anderes als der letztlich gescheiterte Versuch, diesen einen Gott uns ‚begreiflich‘ zu machen, und in unser Weltbild einzufügen. Diese Haltung hat ihren Grund, bin ich doch in eine konfessionell tief gespaltene Sippe hineingeboren, und umständehalber in beiden Konfessionen aufgewachsen. Ich habe noch jenen unglaublichen Hass zwischen ihnen erlebt. Glücklicherweise hat das 2.Vatikanum hier für eine wesentliche Entspannung gesorgt. Ich habe in Moscheen, in Hindu-, Buddha- und Shintotempeln gestanden und dort Menschen ihre Andacht verrichten sehen. Vieles blieb mir fremd, aber darf ich es mir deshalb erlauben, alles Nichtchristliche für Humbug zu halten?
        Würden wir es schätzen, wenn Andersgläubige, die hier in unsern Kirchen, z.B. in Einsiedeln stehen, und nicht verstehen können, weshalb hier Leute vor einer schwarzen Figur niederknien und beten, sich abschätzig darüber äussern würden? Ich beurteile Menschen nach ihrer Gesinnung, ihrem Verhalten, und dabei ist es mir völlig egal, welcher Religionsgemeinschaft sie angehören. Mir ist jeder Nichtchrist, der sich im Leben um Fairness, Toleranz und Mitmenschlichkeit bemüht lieber, als manche Leute, die in diesem Forum über Andersdenkende in verletzender Weise vom Leder ziehen. Wer nicht ihrer Meinung ist, ist ein Häretiker und wird dereinst in der Hölle schmoren, und das soll wahrhaft katholisch sein???

      • @G.Plutschow
        „Will etwa jemand behaupten, da hätten mehrere Götter diese Welt gemeinsam erschaffen und sie dann hinterher unter sich aufgeteilt?“
        Wer hat denn das behauptet?
        „Für mich sind alle Religionen nichts anderes als der letztlich gescheiterte Versuch, diesen einen Gott uns ‚begreiflich‘ zu machen, und in unser Weltbild einzufügen.“
        Was denn nun? „Für mich oder in unser“. Also es ihr Gott und ich zb. habe mit ihm nichts zu tun.
        „Diese Haltung hat ihren Grund, bin ich doch in eine konfessionell tief gespaltene Sippe hineingeboren, und umständehalber in beiden Konfessionen aufgewachsen. Ich habe noch jenen unglaublichen Hass zwischen ihnen erlebt.“
        Ja ich verstehe sie nun besser.
        „Glücklicherweise hat das 2.Vatikanum hier für eine wesentliche Entspannung gesorgt.“
        Ist ihnen klar wenn sie dieses Konzil loben obwohl sie keinen Glauben an Christus haben und mit dem „dreifaltigen Gott“ nichts anfangen können sie das 2. Vatikanum der Lächerlichkeit preisgegeben haben. Aber warum sollen wir Lob aus berufenem Munde nicht mitnehmen.
        „Ich beurteile Menschen nach ihrer Gesinnung, ihrem Verhalten, und dabei ist es mir völlig egal, welcher Religionsgemeinschaft sie angehören.“
        Was hat denn ihr Gott an dem sie glauben für ein Verhalten und für eine Gesinnung? Das würde mich interessieren.
        „Würden wir es schätzen, wenn Andersgläubige, die hier in unsern Kirchen, z.B. in Einsiedeln stehen, und nicht verstehen können, weshalb hier Leute vor einer schwarzen Figur niederknien und beten, sich abschätzig darüber äussern würden?“
        Nein zb. wenn einer in katholisches Forum reingeht und dieses schreibt.
        „Sollte Jesus wirklich gesagt haben, dass niemand ohne ihn zum Vater komme, dann hätte er den Mund wohl etwas zu voll genommen.“
        Also sie sollten in ihrer unglaublichen Tolleranz ein bißchen besser auf ihre Tastatur aufpassen. Wer nicht für Christus ist, ist gegen ihn. Auch meine Tastatur schreibt manchmal Sachen die ich gar nicht gesagt habe.
        Per Mariam ad Christum.

      • G. Plutschow
        Entschuldigung. Das so wichtige Wort „Toleranz“ habe ich verkehrt geschrieben obwohl ich es im TV jeden Tag ein paar hundertmal höre. Ich kann es bald singen.
        Per Mariam ad Christum.

      • Liebe/r G. Plutschov!
        Die Art, wie Sie den Ausdruck „für mich“ gebrauchen, ist höchst bedenklich. „Für mich“! Wieso aber dann auch für andere? Wie wollen jemanden auf diese – im Grunde genommen – höchst subjektivistische Gesprächsbasis ziehen? Ich habe auch mein „für mich“, aber daraus resultiert noch lang kein „für uns“ und erst recht kein „allgemein für alle“.
        Kurz: Was werden Sie mir sagen, wenn ich behaupte: „Für mich ist zwei und zwei gleich vier“?
        Was Sie also auf der Basis dieses „für mich“ von sich geben, ist lediglich Gefühlsausdruck und bestensfalls Poesie.
        Schlimmstenfalls haben Sie überhaupt nichts gesagt.

      • @ Shuca

        Sie haben dem Herrn G. Plutschow viele gute Antworten gegeben, aber nicht auf alles, z.B. nicht darauf:

        //und nicht verstehen können, weshalb hier Leute vor einer schwarzen Figur niederknien und beten,//

    • @Plutschow

      Ihre Argumente hört man inzwischen oft. Auch innerhalb der katholischen Kirche sind sie längst deutlich zu hören. Die ökumenisch geprägten Gebetstreffen zumindest seit Fatima sind bisher alle von diesem Geist geprägt. Man wünscht eine „Eine-Welt-Religion“ zu gründen, um alle Religionen „barmherzig“ zu vereinen. Auch Sie tendieren zu dieser religiösen Option.

      Doch wie denkt Gott darüber ? Wünscht er sich eine „Eine-Welt-Religion“ ?
      Akzeptiert er alle Arten von Anbetung ? Ich denke nicht.

      Gott liebt alle Menschen aber er liebt nicht die Sünde. Seine heilige biblisch dargelegte agape-Liebe ist eine grundsatztreue gerechte Liebe, die nicht akzeptieren kann, dass Sünde zwischen Gott und den Menschen steht.
      Darum ist der sündenlose Christus für uns Sünder gestorben, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht. Diese Rettungsvorkehrung, die jeder Mensch mit seinem freien Willen annehmen muss, macht es allein möglich, dass Menschen Frieden mit Gott finden zu können. Um gerettet zu werden, müssen wir Gott lieben und unseren Nächsten wie uns selbst und Christi Opfer anerkennen.

      Aber wie Christus sagte, müssen wir alle Menschen und sogar unsere Feinde lieben, indem wir für sie beten, damit ihnen die Augen und das Herz geöffnet werden und damit sie zu Christus umkehren und ihre Sünden bereuen.
      Biblisch erklärt, gibt es keinen anderen Weg, um Rettung zu erlangen.
      Johannes 14, 6

      In der Bibel wird erklärt, dass jede Akzeptanz anderer Götter verurteilt wird, insofern diese antigöttlichen Religionen von Dämonen gegründet wurden, die die Menschen von der wahren Anbetung abbringen wollen, was in der Bibel als Götzendienst verurteilt ist. Eine Ökumene mit falschen Religionen und Göttern ist für den wahren Gott abscheulich.

      Wenn Menschen in solchem Eine-Welt-Religionsstreben die Lösung sehen für den Frieden in der Welt und meinen, dass dies auch Gott gefällt, so ist dies aus biblischer Sicht nicht der Fall. Im Gegenteil.

      Trotzdem besteht noch für Juden und die Menschen der Welt die Möglichkeit, dass sie gerettet werden, indem sie zu Christus umkehren, was biblisch auch erläutert wird.

      Juden werden beispielsweise, auch wenn sie sich jederzeit Christus zuwenden können, in Gottes festgesetzter Endzeit gerettet werden, bevor Christus wiederkommt.
      Sie werden den erkennen, den sie durchstochen haben und werden bitterlich weinen, dass sie den Messias verworfen haben und es bereuen. Sacharja 12 (bis 14)
      „Um der Väter willen“ wird Gott sich, wenn die Vollzahl der Christen aus den Nationen eingesammelt ist, sich den Juden zuwenden und sie werden die Möglichkeit erhalten, Christen zu werden, damit Gott ihnen die Sünden wegnimmt. Römer 11

      Alle anderen Menschen erhalten ebenfalls die Möglichkeit, dass sie zu Christus hingezogen werden. Jeder, dessen Herz dies zulässt, wird von Gott gezogen, um gerettet zu werden. Johannes 6, 44
      Es liegen Berichte vor, dass Christus heute aus allen Religionen Menschen herausholt, die sich zu ihm bekehren.

      • @ Leo Laemmlein
        //und nicht verstehen können, weshalb hier Leute vor einer schwarzen Figur niederknien und beten,//
        Ich danke ihnen für diesen Hinweis. Das ist an mir ohne große Reaktion vorbei gelaufen. Man muß sich mehr konzentrieren.
        Per Mariam ad Christum.

    • Aus Christ und Welt

      Ökumene

      Der Papst ist davon überzeugt, dass es nur eine einzige Kirche geben kann. Gerade davon leitet er seine besondere Verantwortung ab. Er trägt der mit dieser Überzeugung verbundenen Tatsache Rechnung, dass er für alle Verantwortung trägt, die die Nähe Jesu Christi oder auch nur die Nähe derer suchen, die sich auf Christus berufen. Er verhält sich deshalb so, dass der Sinn der Katholizität nicht verdunkelt wird, und entlarvt vom Kern der biblischen Botschaft her jeden Versuch, die perfekte Kirche aufzubauen. Wo Christen von sich behaupten, besser als andere Christen (oder andere Menschen) zu sein, muss der Papst unwillkürlich lachen.

      • „Er verhält sich deshalb so, dass der Sinn der Katholizität nicht verdunkelt wird, und entlarvt vom Kern der biblischen Botschaft her jeden Versuch, die perfekte Kirche aufzubauen.“
        Perfekte Kirche? Reicht es nicht aus das sie heilig ist oder habe ich das falsche Glaubensbekenntnis auswendig gelernt.
        „Wo Christen von sich behaupten, besser als andere Christen (oder andere Menschen) zu sein, muss der Papst unwillkürlich lachen.“
        Was gibt es da zu lachen. Wenn wir nicht mehr das Salz der Erde sind werden wir sowieso weggeworfen und zertreten.
        Per Mariam ad Christum.

      • Man sollte doch meinen, daß ein Papst nicht nur davon ‚überzeugt‘ ist, daß es ‚nur eine Kirche‘ geben ‚kann‘, sondern daß er ganz genau weiß, daß es nur eine Kirche gibt – und immer geben wird bis ans Ende der Zeit.
        Und zu diesem ‚Bessersein‘: klar, wenn irgendein Mensch wähnt, er sei moralisch[!] ‚besser‘ als ‚jene da‘, dann kann das zum Lachen sein bzw. sogar sündhaft. Das trifft auch auf jede Gruppe von Menschen zu; auch auf die Menge aller Menschen, die Glieder der einen Kirche sind. Von den Gliedern der streitenden Kirche hier auf Erden ist sogar jeder einzelne ein Sünder. Unbeschadet jedoch der Tatsache, daß dieser einen Kirche die eine Wahrheit ganz geoffenbart und sie allein und als solche, in den hl. Aposteln und deren rechtmäßigen Nachfolgern, zur treuen Hüterin und Verkünderin dieser Wahrheit bestellt worden ist, von dem Einen und Einzigen, der von Sich sagen kann und sagt: „Ich bin die Wahrheit!“

      • @ Shuca
        Wenn es heute eine Kirche gäbe, die so wäre, wie die (Orts-)Kirchen, die von den Aposteln gegründet wurden – würden Sie sie erkennen?
        Denn dass die heutige römische Kirche diese Kirche nicht ist, kann ein Blinder mit dem Krückstock sehen, oder?

  11. @G. Pluschow; etwas zum Nachdenken;
    aus „Wetzer und Welte’s Kirchenlexikon oder Encyklopädie der katholischen Theologie und ihrer Hülfswissenschaften.” , 1897 :

    -
    „Es gibt nur eine Religion

    Das Wort “Religion” kommt von re-ligare, wobei “ligare” anbinden, 
    verbinden heißt (vgl. ligation), und die Vorsilbe “re” wieder und zurück bedeutet.
    Zusammen also: (Wieder-)Anbindung, 
    Zurückbindung an Gott. 
    Das ist auch die etymologische Interpretation des 
    Kirchenvaters Lactantius (250-317) und des 
    Kirchenlehrers Augustinus (354-430), 
    der auch noch den Ehrentitel “Kirchenvater” trägt! 
    Auch der hl. Isidor von Sevilla (560-636) als “letzter Kirchenvater des Westens” deutet das Wort “Religion” so: 
    «Llamada religión porque por ella religamos nuestras almas a Dios».
    Religion ist demnach das Gesamt des Spezifischen dessen, 
    was uns Menschen mit Gott verbindet. 
    (Ist das Band des Geschöpfes zum Schöpfer.) 
    Da es nur einen wahren Gott gibt, gibt es auch nur eine wahre Religion. 
    Danebst gibt es viele *Pseudo-Religionen*:
    Glaubenssysteme, die sich “Religion” nennen und “Religion” genannt werden, 
    es aber in Wirklichkeit, vor dem einen Gott, nicht sind, 
    weil sie der einen, von Gott Selbst offenbarten Religion widersprechen. 
    Religion hat und religiös ist also nur derjenige, 
    der verbunden ist mit dem einen wahren Gott durch den einen wahren Glauben, 
    und dieser ist der christliche und kein anderer.

    Und echt und wahr und vollkommen christlich ist nur der Glaube, 
    der Alles umfaßt, was Christus und der von Ihm bis zum Ende der Zeiten 
    gesandte Heilige Geist offenbart und lehrt und gebietet, 
    und Alles ausschließt, was Er, was der Heilige Geist
    als Unwahrheit, als Verführung, als Täuschung, als Lüge, als Irrlehre verurteilt.
    Die römisch-katholische, apostolische Kirche, 
    das Reich Christi auf Erden, 
    ist die Trägerin, 
    die Hüterin und Schatzmeisterin und Ausspenderin (der “Kanal”) dieser einen Religion. 
    “ICH BIN der WEG, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch MICH.” (Johannes 14,6)“
    -

  12. Ja ich glaube auch dass man dem Papst und den Bischöfen höflich Widerspruch leisten soll und muss, ich glaube aber nicht , dass es etwas nützen wird. In diesen Tagen braucht es viel Gebet , wenn möglich sogar in der Form des Rosenkranzes.

  13. Wenn die Meinungen derart auseinadergehen, wäre eine neue, zunächst als Kirchenspaltung, später aber vielleicht als heilsame Entwicklung bewertetet vorübergehende Separierung erforderlich. Hier die „Fortschrittlichen“, die Traditionen gering schätzenden Mitglieder, dort die Bewahrer.

  14. Der argentinische Vatikanist Andrés Beltramo Álvarez, der für mexikanische Zeitungen und die spanische Ausgabe von La Stampa`s Vatican Insider schreibt, gab zum Besten, dass mehrere Kurienmitarbeiter direkt zu Franziskus gegangen seien um ihn dazu zu bewegen von Kardinal Burke den Kardinalshut zurückzufordern und zwar wegen dessen Interviews.

    http://archivo.e-consulta.com/blogs/sacroyprofano/?p=7082

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