„Die Klarheit, die wir uns vom Papst erwarten“ – Lebensrecht und „ideologische“ Christen

Papst Franziskus Rede vor katholischen Ärzten
Papst Franziskus: Rede vor katholischen Ärzten

(Rom) Am 15. November hielt Papst Franziskus vor mehr als 7.000 Ärzten der Katholischen Ärztevereinigung Italiens (AMCI) eine auffallend klare Rede. „Es gibt kein Menschenleben das heiliger ist, als ein anderes: jedes Menschenleben ist heilig!“ Der Papst sprach in seiner „einfachen“, kolloquialen Art darüber, aber er hat gesprochen. Eine notwendige und fällige Klarstellung. Anlaß war der 70. Gründungstag der Ärztevereinigung. Die Internetseite Tre Sentieri weist nicht nur auf die wichtigen Worte des Papstes zum Lebensrecht hin, sondern stellt einige grundsätzliche Überlegungen zu der mißverständlichen Vokabel der „ideologischen“ Christen hin, die auf den argentinischen Papst zurückgeht.

Die katholischen Ärzte forderte er auf, in Wort und Beispiel zu bezeugen, „daß das menschliche Leben immer heilig, gültig und unverletzlich ist und als solches zu lieben, zu verteidigen und zu pflegen ist“. Der Papst erinnerte an den Eid des Hippokrates und die Verpflichtung der Ärzte, „immer Diener des Lebens“ sein zu sollen. Ebenso wandte sich das katholische Kirchenoberhaupt gegen das „falsche Mitleid“ des vorherrschenden Denkens, das die Förderung der Abtreibung für eine Hilfe für Frauen, die Euthanasie für einen Akt der Würde und die „Erzeugung“ eines Kindes durch künstliche Befruchtung für eine „wissenschaftliche Errungenschaft“ hält. Falsches Mitleid sei es ebenso, wenn „Menschenleben wie Versuchskaninchen im Labor gebraucht werden, um angeblich andere zu retten“.
Diesem irrigen Denken stellte Papst Franziskus das Beispiel des „guten Samariters“ gegenüber (Lk 10,33). Die „Treue zum Evangelium des Lebens und dem Respekt vor ihm als Geschenk Gottes verlangt manchmal mutige Entscheidungen gegen den Strom, die in besonderen Umständen bis zur Gewissensverweigerung reichen können.

Töten bedeutete zu allen Zeiten töten

Katholische Ärztevereinigung
Katholische Ärztevereinigung

„Wir erleben eine Zeit der Experimente mit dem Leben, aber ein schlechtes Experimentieren. Kinder machen, statt sie als Geschenk anzunehmen, wie ich sagte. Spielen mit dem Leben. Gebt acht, denn das ist eine Sünde gegen den Schöpfer, gegen den Schöpfergott, der die Dinge so geschaffen hat. Wenn ich viele Male in meinem Priesterleben den Einspruch hörte: ‚Sag mir, warum widersetzt sich die Kirche der Abtreibung zum Beispiel? Ist das ein religiöses Problem?‘ – ‚nein, nein. Es ist kein religiöses Problem. – ‚Ist es ein philosophisches Problem?‘ – Nein, es ist kein philosophisches Problem‘. Es ist ein wissenschaftliches Problem, denn dort ist ein Menschenleben und es ist falsch, es zu töten, um ein Problem zu lösen. ‚Aber nicht doch, das modernen Denken …‘ ‚Also hör mal, sowohl im alten wie im modernen Denken bedeutet das Wort töten dasselbe!‘ Das Gleiche gilt für die Euthanasie: Wir alle wissen, daß mit vielen Alten in dieser Wegwerfkultur, die versteckte Euthanasie praktiziert wird. (…) Das ist eine Sünde gegen den Schöpfergott.“

Klarheit nach irritierend „geräuschvollem“ Schweigen

Manche stoßen sich, nicht zu unrecht, an dem wenig feierlichen Redestil von Papst Franziskus. Meist ist es aber nicht der Stil, der in seinen Reden irritiert. In den 20 Monaten seines Pontifikats irritierte mehr sein geräuschvolles Schweigen zu bestimmten Themen, besonders zu den nicht verhandelbaren Werten. Im Gespräch mit dem Schriftleiter der Jesuitenzeitschrift La Civiltà Cattolica sagte Papst Franziskus im September 2013, er habe die Formulierung „nicht verhandelbare Werte“ nie verstanden. Damit stand die Frage im Raum, ob das katholische Kirchenoberhaupt nur die Wortwahl nie verstanden hat oder auch den Inhalt ablehnte. Die Formulierung ohne weitere Erklärung mußte in der Welt geradezu als eine Distanzierung vom Lebensschutz verstanden werden und wurde es auch. Erst recht, nachdem der neue Papst sich in den Monaten zuvor zum Thema Lebensrecht ausgeschwiegen hatte, was innerkirchlich schon zu einer vernehmbaren Unruhe geführt hatte. Da Papst Franziskus ein intuitives Gespür dafür hat, was gewünscht ist, war nicht anzunehmen, er habe die Tragweite seiner Aussage nicht erkannt.

Strategie, Gleichgültigkeit oder Nachlässigkeit?

Gleiches hatte er bereits zuvor mit der Aussage „Wer bin ich, um zu urteilen?“ zur Homosexualität gesagt. Obwohl dem Vatikan und auch Papst Franziskus nicht verborgen blieb, daß sich Politiker in verschiedenen Ländern bei der Legalisierung von „Homo-Rechten“ und der „Homo-Ehe“ ausdrücklich auf diese Papst-Worte stützten, erfolgte vom Vatikan bis heute keine Richtigstellung. Ein strategisches, sprich beabsichtigtes Handeln des Papstes muß daher angenommen werden. So kann auch nicht übersehen werden, daß der Papst seine Verteidigung des Lebensrechts vor der katholischen Ärzteschaft äußerte, wo Widerspruch kaum zu erwarten war, allerdings auch die Breitenwirkung geringer ist. Die bervorstehenden Reden vor dem Europäischen Parlament und der UNO-Vollversammlung wären geeignete Anlässe.

„Aus diesem Grund tut es wohl, wenn Papst Franziskus klar spricht. Wenn schon nicht klar im Stil, so zumindest im Inhalt“, kommentierte die katholische Internetseite I Tre sentieri. Es gehe aber noch um mehr: „Der Papst sagte Worte, die die Welt sich nicht sagen lassen will“. Dennoch äußert die Seite einen Wunsch: „Die Klarheit, von der die Rede ist, würden wir uns als Konstante des päpstlichen und bischöflichen Lehramtes wünschen. Die Klarheit zu reden, aufzuzeigen, anzuklagen und das ohne Furcht vor dem Urteil der Welt. Die Verweltlichung ist eine häßliche Sache, besonders in der Kirche. Sie ist der Verrat am Kirchesein selbst. Wenn von Verweltlichung die Rede ist, denkt man automatisch an Reichtum, an prunkvolle Residenzen von Bischöfen und Kardinälen, an eine Verquickung der Kirche mit den niederen weltlichen Besitzinteressen. Eine solche Form der Verweltlichung mag ärgerlich sein, sie ist aber keineswegs die schlimmste. Die schlimmere Verweltlichung ist das Reden um des Redens Willen, nicht um die Welt zu bekehren, sondern um sich der Welt anzupassen. Es gibt keine schlimmere Verweltlichung als die Angst vor dem Urteil der Welt.“

Wer sind die wirklichen ideologischen Christen?

Kardinal, Schönborn, Kardinal Baldisseri, Erzbischof Nosiglia: Warum fällt es so schwer, die katholische Lehre zu verteidigen?
Kardinal, Schönborn, Kardinal Baldisseri, Erzbischof Nosiglia: Warum fällt es so schwer, die katholische Lehre zu verteidigen?

Daraus folgert Tre Sentieri in Anspielung auf Worte von Papst Franziskus bei anderen Gelegenheiten, was die „wirkliche ideologische Abirrung“ ist:

„Die ideologischen Christen sind jene, die nicht sehen wollen, die der Meinung sind, daß alles gut läuft, wie es läuft, die sogar davon fabulieren, daß zwei zusammenlebende Homosexuelle sich gegenseitig helfen können. Oder um es noch mehr auf die Spitze zu treiben, wie der Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, daß die Homosexuellen als Homosexuelle „vorbildhaft“ für andere sein können. Worin sollen sie sich gegenseitig helfen? Gemeinsam zur Hölle zu fahren? Sagt der Katechismus nicht, daß die Homosexualität ein Sündengräuel ist, das nach der Rache Gotte schreit?

Die ideologischen Christen sind jene, die die Botschaft Christi auf eine weltimmanente und soziologische Perspektive reduzieren. Die den Kern des Christentums von der Heilsnotwendigkeit in eine utopische Liebe umdeuten. Die den christlichen Horizont faktisch durch den Tod begrenzen ohne authentische Sehnsucht nach Rettung und Ewigem Leben.

Die ideologischen und neopharisäischen Christen sind jene, die die Zentralität des Gnadenlebens vergessen haben und die nicht einmal mehr verstehen, daß es ohne die Gnade gar kein christliches Leben gibt. Sie haben es vergessen, weil sie vergessen haben, daß die Sünde das schlimmste Unglück auf Erden ist. Eine einzige Todsünde ist schlimmer als alle Kriege.

Die ideologischen Christen sind jene, die feig die Medien und Lobbys fürchten. Sind jene, die abenteuerlichste Verrenkungen vollziehen, nur um nicht die Wahrheit verkünden zu müssen. Sie lassen den Pfarrer oder Laien im Stich, der es wagt, die Wahrheit auszusprechen, daß eine kurzzeitige Sünde vergeben werden kann, aber nicht ein anhaltender sündhafter Zustand, wie das Zusammenleben. Man denke an den Priester der Diözese Novara, der sogar vom Generalsekretär der Bischofssynode Lorenzo Kardinal Baldisseri öffentlich gemaßregelt wurde (siehe Kirchliche Ehelehre für Kardinal Baldisseri „Wahnsinn“?). Oder jene, die sich an der Lynchjustiz gegen Religionslehrer beteiligen, die es gewagt haben, die Lehre der Kirche zur Homosexualität aufzuzeigen. Wenn Logik nicht nur eine Option ist, dann ermahnen diese ideologischen Christen in Wirklichkeit den Apostelfürsten Paulus, ja Christus selbst und sogar den Heiligen Geist. Man denke an den jüngsten Fall einer Religionslehrerin in Turin. Was fiel dem Erzbischof von Turin dazu ein? „Ich finde, daß die sexuellen Entscheidungen der Personen nicht in Frage gestellt werden sollten, schon gar nicht in einem erzieherischen Bereich wie der Schule.“ Er wollte offensichtlich vor allem seinen eigenen Kopf vor der Lynchschlinge bewahren, ließ die Religionslehrerin im Stich und vermittelte den Menschen, einschließlich den Gläubigen einen völlig falschen Eindruck von der katholischen Lehre.

Die ideologischen Christen sind jene, die im Namen eines politisch, besser gesagt ideologisch korrekten Mitleids nur an die denken, die sich ohnehin wehren und die eigenen „Rechte“ lautstark durchsetzen können. Wenn sie sich um wirkliche Schwache kümmern, dann meist um solche, die weit, weit weg sind und bei denen die Hilfe nur auf Distanz erfolgt. Man wird einwenden, ja und die „Flüchtlinge“, für die sie sich einsetzen. Eben, der gesamte Zeitgeistchor singt für die „Flüchtlinge“. Sie singen nur im Chor mit und heimsen leichten Applaus. Sie schweigen aber betreten oder empören sich sogar, wenn sie für das Recht der ebenso wehrlosen wie alleingelassenen ungeborenen Kinder die Stimmen erheben sollten. Wie kleinlaut sie dann doch werden. So „laut“, daß man nichts mehr von ihnen hört. Und jene, von denen man noch etwas hört, haben sich auf die Seite der Starken geschlagen, der Kindesmörder, und bekämpfen „im katholischen Namen“ die Lebensschützer.

Die Worte von Papst Franziskus vom Samstag waren klar. Klar in Bezug auf die Wahrheit, die gekommen ist, um die Welt zu retten und nicht, um sich auf deren Seite zu schlagen.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: AMCI/RC

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13 Comments

  1. Das Problem sind die vielen widersprüchlichen Ansichten die zu schnell publiziert werden.
    Was der Kirche wirklich fehlt sind eigene Medien die Klartext bringen
    Zum Beispiel die Zerstörung der Ehe die von den Saban Sendern verbreitet werden.
    Die Sendung Hochzeit auf den ersten Blick, hat nur das Ziel die Ehe zu zerstören! Solche Sendungen gibt es hunderte. Auch die sogenannte Toleranzwoche in der ARD schlägt in die gleiche Gender Kerbe.
    Es gibt ein Buch von Sohn Steinbeck: „Meine Reise mit Charly“
    Dort beschrieb er auch den Besuch von vielen Kirchen im Bibelbelt. Am meisten beeindruckt war Steinbeck von den Predigten die Klartext brachten.
    Manchmal bleibt ein solcher Satz hängen.
    Auf einer Schweizer Katholischen Seite, wird der Einfluss der Freimaurer auf die Kirche beschrieben. Vielleicht ist dort ein Problem zu finden. Die Zerstörung der Kirche von Innen!
    Im Dezember 1991 erschien in der Zeitung „N.D. des Victoires“, South Dakota, USA, ein Artikel,

    aus dem hervorgeht, dass die Großmeister der Hochgradfreimaurer in den Jahren von 1961 bis 1966 25 Befehle an ihre Mitglieder herausgegeben haben, die dazu dienten, die Kirche im Inneren zu zerstören. Erwähnt wurde, dass 124 Freimaurer in die Führungen der italienischen und französischen Kirche eingedrungen sind, 20 davon in den Vatikan. Diese würden auch den Papst beraten. Die Befehle der Freimaurer haben folgenden Wortlaut:

    1. Die Messe (von Pius V.) ist einer protestantischen ‚Messe‘ anzugleichen; der Zelebrant soll gegen das Volk schauen.

    2. Die lateinische Sprache ist sukzessive abzubauen, die Kniebeuge und das Niederknien in der Kirche sollen nicht mehr erlaubt werden.

    3. Laien und vor allem Frauen sind auszuwählen, um am Altar zu sprechen und die Kommunion (in die Hand) auszuteilen.

    4. Die private Beichte und die Beichte im Beichtstuhl haben aufzuhören; eingeführt wird die Bußfeier.

    5. Über Hölle, Fegefeuer und das ewige Leben im Himmel darf nie mehr gesprochen werden.

    6. Nach dem Konzil dürfen Erscheinungen der hl. Maria, des hl. Michael oder anderer Heiliger nicht mehr anerkannt werden.

    7. Die Kirchenautoritäten, welche an die Erscheinungsorte gehen und die Botschaften verbreiten, werden mit Exkommunikation wegen Ungehorsams bedroht.

    8. In der Predigt ist von der Liebe zwischen den Menschen und nicht mehr von der Liebe Gottes zu sprechen.

    9. Kinder sollen vor ihrer ersten hl. Kommunion nicht mehr beichten.

    10. Über die Heiligen darf auf der Kanzel nicht mehr gesprochen werden, außer wenn diese im Evangelium erwähnt werden.

    11. Alle privaten Gebetbücher haben zu verschwinden, alle Katechismen sind zu verbrennen …

    12. Die Kirchen kleinerer Pfarreien sind zu schließen.

    13. Die Reliquien von Heiligen sind von den Altären zu entfernen. Die Messe soll auf einem Tisch oder einem Brett zelebriert werden.

    14. Hinter dem Messtisch ist ein Stuhl hinzustellen, damit der Priester nach der Kommunion wie nach einer Mahlzeit sitzen kann. Gleichzeitig sind auch die Leute zum Sitzen zu zwingen.

    15. In der Kirche soll der Rosenkranz nicht mehr gebetet werden, auch nicht die Litaneien von Maria, vom Herzen Jesu und von den Heiligen.

    16. Die Macht des Papstes ist durch Manipulation und permanente Synoden (Versammlungen der Bischöfe und Kollegialität) zu entkräften.

    17. Die Autorität des Priesters ist durch Laiengruppen zu entkräften, welche ihn beraten und führen.

    18. Die römische Kurie ist neu zu organisieren, damit die Kardinale für den Gegenpapst stimmen können, welcher dann als Diktator regieren wird.

    19. In dieser Art ist eine neue Religion zu gründen, eine Mischung aus allen Religionen der Welt. Die Christen werden gezwungen, ohne Kritik zu gehorchen.

    20. Die Nichtteilnahme an der Sonntags-Messe darf nicht mehr als schwere Sünde behandelt werden.

    21. Aus den Kirchen sind die Statuen des hl. Michael und der anderen Heiligen zu entfernen.

    22. Die Exorzisten, welche die Dämonen der Besessenen wegschaffen, sind zu eliminieren. Dagegen ist zu verbreiten, dass der Dämon nicht existiert. Man wird nachher nicht mehr an die Hölle glauben.

    23.Reduziert die Berufungen zum Priester dadurch, daß die Laien die Ehrfurcht vor ihnen verlieren. Ein Skandal eines Priesters in der Öffentlichkeit wird Tausende Berufungen vernichten. Lobt abgefallene Priester, die wegen der Liebe zu einer Frau, alles aufgegeben haben. Nennt sie heroisch, heldenhaft. Ehrt die laisierten Priester als wahre Märtyrer, die so unterdrückt wurden, daß sie es nicht länger ertragen konnten.

    24. Verurteilt es auch als einen Skandal, daß unsere Freimaurerbrüder im Priesteramt bekannt gemacht und ihre Namen veröffentlicht“ werden sollen. Seid tolerant gegen die Homosexualität bei Priestern. Sagt den Menschen, daß die Priester einsam sind.

    25. Erlaubt keine Gebete für den Papst oder zu Maria, da sie die Ökumene entmutigen. Verkündet, dass die Ortsbischöfe die zuständigen Autoritäten sind. Sagt, dass der Papst nur eine Repräsentationsfigur ist. Sagt den Menschen, das Lehren des Papstes diene nur der Unterhaltung, habe aber sonst keine Bedeutung.

    26. Greift die Autorität des Papstes an, indem ihr eine Altengrenze seines Amtes festsetzt. Setzt sie allmählich herab. Sagt, dass ihr ihn vor der Überarbeitung bewahren wollt.

    27. Seid kühn. Schwächt den Papst, indem ihr Bischofssynoden einrichtet. Der Papst wird dann nur eine Repräsentationsfigur sein, wie in England, wo das Ober- und Unterhaus regieren und die Königin von dort ihre Befehle bekommt. Dann schwächt die Autorität des Bischofs, indem ihr eine Gegeninstitution auf Priesterebene errichtet. Sagt, die Priester bekommen so die Anerkennung, die sie verdienen.

    28. Dann schwächt die Autorität des Priesters durch Aufstellen von Laiengruppen, die den Priester beherrschen. Es wird soviel Hass dadurch entwickelt, dass sogar Kardinäle die Kirche verlassen, so dassi, die Kirche nun demokratisch ist ……… DIE NEUE ……….

    29. Reduziert die Berufungen zum Priester dadurch, dass die Laien diel Ehrfurcht vor ihnen verlieren. Ein Skandal eines Priesters in der Öffentlichkeit wird Tausende Berufungen vernichten.

    30. Lobt abgefallene Priester, die wegen der Liebe zu einer Frau, alles aufgegeben haben. Nennt sie heroisch, heldenhaft. Ehrt die laisierten Priester als wahre Märthyrer, die so unterdrückt wurden, dass sie es nicht länger ertragen konnten.

    31. Verurteilt es auch als einen Skandal, dass unsere Freimaurerbrüder im Priesteramt bekannt gemacht und ihre Namen veröffentlicht werden sollen. Seid tolerant gegen die Homosexualität bei Priestern. Sagt den Menschen, dass die Priester einsam sind.

    32. Beginnt damit, Kirchen wegen Priestermangels zu schließen. Nennt es wirtschaftlich und gute Geschäftspraxis.

    33. Sagt, dass Gott überall Gebete erhört. So sind Kirchen extravagante Geldverschwendung. Schließt zuerst die Kirchen, in denen altmodische Traditionen praktiziert werden.

    34. Nutzt Laienkommissionen und Priester, die schwach im Glauben sind, die jede Marienerscheinung und jedes angebliche Wunder, besonders von St. Michael, dem Erzengel, schnell verdammen und verurteilen.

    35. Seid absolut sicher, dass nichts hiervon, was auch immer, die Anerkennung nach Vaticanum II bekommt. Nennt es ungehorsam gegenüber der Autorität, wenn irgendeiner den Botschaften folgt oder sogar darüber nachdenkt. Bezeichnet die Seher als ungehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität. Bringt ihren guten Namen in Verruf, dann wird es keinem einfallen, ihre Botschaft zu beachten.

    36. Wählt einen Antipapst. Sagt, dass er die Protestanten in die Kirche zurückbringt und vielleicht sogar die Juden.

    37. Ein Antipapst kann gewählt werden, wenn man den Bischöfen das Wahlrecht gibt. Es werden dann so viele Päpste gewählt werden, dass der Antipapst als Kompromiss eingesetzt wird. – Sagt, dass der richtige Papst gestorben ist.

    38. Beseitigt die Beichte vor der Heiligen Kommunion für den 2. und 3. Jahrgang der Kinder, so dass sie sich nichts aus der Beichte machen, wenn sie in die 4. und 5. Klasse und dann in die höheren Klassen gehen. Die Beichte wird dann verschwinden. Führt Gruppenbeichten (in Stille) ein, mit Gruppenabsolution. Sagt den Leuten, dass es aus Priestermangel geschieht.

    39. Lasst Frauen und Laien die Kommunion austeilen. Sagt, dass dies die Zeit der Laien ist. Beginnt damit, die Kommunion in die Hand zu geben, wie die Protestanten, anstatt auf die Zunge. Sagt, dass Christus es in der gleichen Weise getan hat.

    40. Sammelt einige Hostien für „Schwarze Messen“ in unseren Tempeln. Dann gebt an die Stelle der persönlichen Kommunion eine Schale von Oblaten, die man mit nach Hause nehmen kann. Sagt, so wird man die Geschenke Gottes in das tägliche Leben nehmen. Bringt Kommunionautomaten an und nennt sie Tabernakel.

    41. Sagt, dass das Zeichen des Friedens gegeben werden muss. Ermutigt die Leute, umherzugehen, um die Andacht und das Gebet zu unterbrechen. Macht keine Kreuzzeichen, statt dessen aber ein Friedenszeichen. Sagt, dass Christus auch hinausging, um seine Jünger zu grüßen. Erlaubt keine Andacht zu dieser Zeit. – Priester sollen den Rücken zur Eucharistie kehren und dem Volk die Ehre geben.

    42. Nachdem der Antipapst gewählt worden ist, löst die Bischofssynoden auf und auch die Priestervereinigungen und die Pfarrgremien. Verbietet allen Geistlichen, neue Richtlinien ohne Erlaubnis in Frage zu stellen. Sagt, dass Gott die Demut liebt und diejenigen hasst, die nach Ehre suchen. Beschuldigt alle, die Fragen stellen, als Ungehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität. Entmutigt den Gehorsam gegen Gott. Sagt den Menschen, dass sie diesen Kirchenführern gehorchen müssen.

    43. Gebt dem Papst (Antipapst) die höchste Macht, um seine Nachfolger auszuwählen. Befehlt unter Strafe der Exkommunikation allen, die Gott lieben, das Zeichen des Tieres zu tragen. – Nennt es nicht „Zeichen des Tieres“.

    44. Das Kreuzzeichen soll nicht mehr benutzt oder gemacht werden über oder durch Menschen. (Es soll nicht mehr gesegnet werden.) Das Kreuzzeichen zu machen wird dann als Götzendienst und Ungehorsam bezeichnet werden.

    45. Erklärt die früheren Dogmen für falsch, außer dem Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes. Sagt, dass Jesus Christus ein Revolutionär war, der es nicht geschafft hat. Sagt, dass der wahre Christus bald kommen wird. Nur dem gewählten Antipapst muss gehorcht werden. Sagt den Menschen, dass sie sich niederbeugen müssen, wenn sein Name genannt wird.

    46. Befehlt allen Untergebenen des Papstes, in „Heiligen Kreuzzügen“ zu kämpfen, um die eine „Weltreligion“ zu verbreiten. – Satan weiß, wo alles verlorene Gold ist. Erobert erbarmungslos die Welt!

    DAS WIRD DER MENSCHHEIT BRINGEN, WONACH SIE SICH

    IMMER GESEHNT HAT: „DIE GOLDENE ZEIT DES FRIEDENS.“

    (Ende des freimaurerischen Edikts gegen die kath. Kirche)

    • Paschasius@ Klarer Beitrag über die “ Freimaurer “, dem nichts hinzu gefügt werden braucht, außer, dass das meiste davon schon umgesetzt worden ist. Die Mutter Gottes
      hat das bei mehreren Erscheinungen angekündigt “ In Rom werden die Freimaurer ih-
      ren Sitz “ errichten und regieren.

      Zum Trost sagt Maria : “ Aber am Schluss wird mein Herz triumphfieren “ !

    • „1. Die Messe (von Pius V.) ist einer protestantischen ‚Messe‘ anzugleichen; der Zelebrant soll gegen das Volk schauen.“
      Nur dass bei den Protestanten, zumindest bei den Lutheranern, die „Messe“ mit dem Rücken zum Volk zelebriert wird. Es gibt in lutherischen Kirchen keine freistehenden Volksaltäre.
      Per Mariam ad Christum.

    • Danke für diesen Beitrag. Wir kennen auch die ständige Anweisung der Alta Vendita. Natürlich wird das alles als „Verschwörungstheorie“ der heiligmäßigen Päpsten Gregor XVI. Pius IX. und Leo XIII. abgetan. Alle drei haben die Authentizität der ständigen Anweisung bestätigt.

  2. Das eigentlich Selbstverständliche und längst Überfällige aus dem Munde eines Papstes wird nun dankbar kommentiert.
    Ja, wir sollten die klaren Worte, die Papst Franziskus den Ärzten gegenüber zu diesem Thema sprach, auch anerkennen.
    Aber die jetzigen und die noch folgenden dankbaren Reaktionen zeigen auch, wie sehr bescheiden wir inzwischen geworden sind.

    EU und UNO -Straßburg und New York- werden es zeigen, ob diese klaren Aussagen auch dort noch einmal bekräftigt werden.

    • Welche klaren Worte? Lein Wort davon das jede Abtreibung eine himmelschreiende Sünde ist, keine Rede davon das jeder der eine solche auch an „in Vitro“ gezeugten Kinder vornimmt automatisch Exkommuniziert ist, keine Rede davon das Großteils die Politiker den „Massenmord an ungeborenen Kindern“ ermöglich und somit ebenso automatisch ebenfalls Exkommuniziert wie die Angehörigen der „Mafia“ den die Politiker de ja sagten zur „Fristenregelung“ haben vermutlich 1000 x mehr Menschenlebe auf den Gewissen als der schlimmste Mafiosi. Das wären wahrlich TATEN, aber seit VK II hört man ja nur mehr Hohlphrasige Wörter.

      Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

      • Stichwort „klare Worte“: Im Vergleich zu dem vielen Undefinierbaren, das er sonst schon so geäussert hat, sind diese Worte klar.
        Ich schrieb doch, wie sehr wir inzwischen bescheiden geworden sind.
        Wie ja oben im Beitrag zu lesen ist, Papst Franziskus sprach zu Ärzten.
        Ob er ähnliches auch im EU-Parlament in Straßburg sagen wird, vor Politikern?
        Da bin ich eher skeptisch, lasse mich aber gerne überraschen.

  3. „Die schlimmere Verweltlichung ist das Reden um des Redens Willen, nicht um die Welt zu bekehren, sondern um sich der Welt anzupassen. Es gibt keine schlimmere Verweltlichung als die Angst vor dem Urteil der Welt.“

    Weshalb auch die deutschsprachigen Bischöfe sich zu den misslichen Themen nur vor kleinem Publikum im Sinne der kirchlichen Lehre zu äußern wagen, nicht nur der Bischof von Rom.

    Trotzdem bin ich dankbar dass endlich keine allzu widersprüchlichen Aussagen vom Papst kommen.

    (Socci hat die meisten päpstlichen Widersprüche in seinem über 300 Seiten langen Buch `non è Francesco` aufgeführt. Ein einziges Trauerspiel.)

  4. Die Taktik von Papst Franziskus ist folgende: Einmal predigt oder spricht er tiefgründig katholisch,
    was als Franziskusperle verkauft wird, um bei der nächsten Gelegenheit Aussagen zu machen,
    welche nicht zu einem Papst und Stellvertreter Christi, nicht nur nicht passen, sondern verwirren.
    Das Kirchenvolk sieht gewohnheitsmäßig den Hl.Vater und vertraut seinen Worten und hofft, das
    alles gut gehen möge. Und dennoch wird auf ein klares Wort gehofft, denn von den Bischofskon-
    ferenzen ist diesbezüglich nichts zu erwarten. Jeder ist so auf sich gestellt und praktiziert so ei-
    nen Glauben ohne Stärkung und Sicherheit.

    • `Jeder ist so auf sich gestellt und praktiziert so einen Glauben ohne Stärkung und Sicherheit.`
      Stimmt so nicht.
      Wer glaubt ist nie allein. Stärkung und Sicherheit erfahren wir aus den Hl. Sakramenten, vor allem Sakrament der Versöhnung und Eucharistie.
      Wir haben den Katechismus der Katholischen Kirche.

      Im Gebet verbunden.

  5. Das ist jetzt mal lobenswert und vielleicht wird aus dem Saulus noch ein Paulus. Es bleibt zu hoffen, daß seine Worte auch von seinen „Anhängern“ zur Kenntnis genommen und daß danach dann auch entsprechend geredet und gehandelt wird.
    In Deutschland scheuen die meisten Bischöfe ein klares Wort zu der nicht hinzunehmenden Abtreibung, weil sie nämlich keinen Glauben haben. Die Bischöfe trauen Gott, Jesus Christus nicht.

  6. Was haben wir denn jetzt wieder gehört? Bergoglio äußert sich mit einer Meinung, wahrscheinlich seiner privaten. Alles was er anmahnt beschreibt er sehr allgemein und subsumiert sie unter der
    Formulierung „falsches Mitleid“, Was ist das? Handelt es sich bei den Handlungen um einen Akt des „falschen Mitleids“? Selbst wenn ja, was ist die Konsequenz? Der Gewissensentscheid?
    Da sind wir wieder bei dem neuen Gesetz von Bergoglio der ja das Gewissen eines jeden zur höchsten Instanz erklärt. Wie will der Bischof aber mit den pluralen Gewissenentscheiden umgehen? Natürlich sagt und wird er dazu nichts sagen.
    Seine Aussage zu der „Sünde gegen den Schöpfergott“ wurde ja offensichtlich in einem anderen Zusammenhang und nicht vor den Ärzten formuliert. Also alles nach der bewährten Art der Gehirnwäsche und der Nebelkerzen.

  7. Papst Franziskus ist ein Weltmeister im Schimpfen und beleidigen, das kann er sehr gut. Wollt Ihr einen kleinen Auszug davon? Hier ist er und ich hoffe das bisschen English versteht jedermann:“Alte Jungfern – Old maid! Formenter of coprophagial – Specialist at the Logos! – Rosary Counter! – Functionari! – Self absorbed, Promethian neo-Pelagian! – Restorationist! – Ideological Christians! – Pelagian – Mr and Mrs Whiner¨! – Triumphalist¨! – Rigid Christians! – Modern gnostics! – Liquid Chrisians! – Superfical Christians! – Slaves of superficiality- Museum mummy! – Renaissance Prince ! – Airport Bishop – …Und weiter geht’s mit Beleidigungen aus dem Munde von Papst Franziskus: Saurpuss! – Authoritarian! – Elitist – Queruelous and disilliusioned Pessimist! – Sad Christians – Children! – Afraid to Dance To Cray! – Afraid of everything-Older People nostalgic for structures and custumes which are no longer life-gifing in today’s world! -Young People addicted to Fashion!- Pastry -Shop Christians! – Luscious cakes, sweet daintes,Delectable, but not real Christians! – Existenial Tourist-Worshiper of the god Narcissus – Vain buttterfly-priest – Priest -wheeler dealer – Christians allergic to proching! – Little Monster! – Fundamentalist christians! – Creel-reciting , parrat Christian – Closed, sad, frapped, Christians who is not a free Christian! – Wafered-down faith, weak-haped Christian – Inquisitorial beater – Seminarians who gif their feeth and wait to finish, fallow rules and smile (who) reveal the hipocrisy at clericalism- one at the worst ewils- Abstract ideologue! – Smarmy, idolator priest! – Die Liste ist nicht vollständig,sie ist länger…Das sind nun Bergoglios Auswürfe-genannt „Perlen“…………

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