Franziskus, Kardinal Hummes und der Amazonas – „Werkstatt“ eines neuen Priestertums?

Hummes Zukunftsvision Priester mit Familie
Hummes Zukunftsvision: Priester mit Familie

(Rom) Am vergangenen 7. November wurde Claudio Kardinal Hummes in Santa Marta von Papst Franziskus empfangen. Der ehemalige Kardinalpräfekt der Kleruskongregation ist heute Delegierter der Brasilianischen Bischofskonferenz für Amazonien. Ist es nur die „langjährige Freundschaft“ (Radio Vatikan, Deutsche Sektion), die beide so regelmäßig zusammentreffen läßt, oder ist etwas im Busch im Amazonas?

Hummes, von 1998-2006 Erzbischof von Sao Paulo, war es – laut Aussage des Papstes – der ihm nahegelegt habe, sich den Namen Franziskus zuzulegen. Der neue Papst wollte ihn jedenfalls auf der Mittelloggia an seiner Seite, als er sich erstmals der Welt zeigte. Kardinal Hummes wird zum engeren Kreis der Papstmacher dieses Pontifikats gezählt.

Ja zu „Homo-Ehe“ und  Priesterinnen – Nein zu Zölibat und „vorkonziliarem Priesterbild“

Hummes ist allerdings nicht nur als Papstflüsterer, sondern auch wegen seiner heterodoxen Ansichten bekannt. Am vergangenen 27. Juli sprach sich der Kardinal in der brasilianischen Tageszeitung Zero Hora für die „Homo-Ehe“, für Priesterinnen und die Abschaffung des Priesterzölibats aus. Ebenso stemmte sich er sich gegen den Versuch Benedikts XVI., den heiligen Pfarrer von Ars zum Vorbild der Priester zu machen. Ein „vorkonziliares Priesterbild“, das Hummes rundweg ablehnte. Im Juni 2010 konnte der Brasilianer nur kopfschüttelnd staunen, als 17.000 Priester aus der ganzen Welt nach Rom kamen, um mit Benedikt XVI. unter der an der Fassade des Petersdoms ausgehängten Darstellung des Heiligen Johannes Maria Vianney an der Gebetsvigil und dem Pontifikalamt zum Abschluß des Priesterjahres teilzunehmen.

Der Papst und das Interesse für das Amazonasbecken

Kräutler (links) mit Hummes (3.v.l.)
Kräutler (links) mit Hummes (3.v.l.)

Radio Vatikan (Italienische Redaktion) sprach mit dem Kardinal, der über die Audienz berichtete. Hummes berichtete, daß er die 56 Diözesen und Territorialprälaturen des riesigen, aber dünnbesiedelten Gebietes besuche. „Ich bin erneut gekommen, um dem Papst ein bißchen zu erzählen, was man dort macht, um viele Dinge zu erzählen von dieser wunderschönen, lebendigen Kirche, die jedoch große Bedürfnisse hat. Es herrscht ein großer Mangel an Missionaren, Missionarinnen und auch materielle Bedürfnisse, weil sie nicht einmal das haben, was für die grundlegendsten Strukturen notwendig ist.“

Und weiter: „Wir wissen, wie sehr er [Papst Franziskus] die Angelegenheit des Amazonasbeckens schätzt und wie aufmerksam er darauf achtet, welche große Verantwortung die Kirche in Amazonien hat.“

Der Kardinal sagte zwar nichts darüber, doch „scheint es unwahrscheinlich, daß bei dieser Gelegenheit wegen ‚des großen Mangels an Missionaren und Missionarinnen‘ nicht auch über die Zulassung der viri probati zur Priesterweihe gesprochen wurde“, so Secretum meum mihi.

Verhandlungen über Priesterweihe für viri probati?

Zehn Tage vor der Hummes-Audienz bei Papst Franziskus berichtete der Vatikanist Marco Tosatti von einer Mitteilung aus Brasilien, die „eine regelrechte Revolution in der Kirche“ wäre. Die Brasilianische Bischofskonferenz führe mit der von Papst Franziskus eingesetzten neuen Führung der Kleruskongregation Gespräche über die Priesterweihe ad experimentum für viri probati, um den Priestermangel im Amazonasgebiet zu beheben.

„Gespräche“ mit der Kongregation, die Kardinal Hummes führt, der seit anderthalb Jahren zwischen Brasilien und Rom hin und her pendelt. Kardinal Mauro Piacenza, der die Weihe von viri probati ablehnte, wurde vom neuen Papst als Präfekt der Kleruskongregation zu seinem 69. Geburtstag entlassen. An seine Stelle setzte Franziskus seinen Vertrauten, den Diplomaten Beniamino Stella, den er im vergangenen Februar auch zum Kardinal kreierte.

Kardinal Hummes sagte im Gespräch mit Radio Vatikan, dem Papst liege das Amazonasgebiet „sehr am Herzen“, wie die regelmäßigen Audienzen zeigen würden.

Das Amazonasbecken als „Werkstatt“ für ein neues Priestertum?

„Amazonien könnte die erste Weltgegend sein, in der es im lateinischen Ritus Priester mit Familie gibt“, so Marco Tosatti. Das Amazonasbecken als „Werkstatt“ für ein neues Priestertum?

Hummes hatte bereits als Kardinalpräfekt der Kleruskongregation unter Johannes Paul II. versucht, die Weihe von viri probati voranzutreiben, scheiterte allerdings mit seiner Absicht und wurde wegen seines defizitären Verständnisses des Priestertums von Benedikt XVI. abgelöst. Im Gegensatz zu seinem Nachfolger Franziskus, tat dies der deutsche Papst nicht brüsk, sondern jeweils nach Ende einer regulären Amtszeit.

Neben Hummes tritt vor allem der österreichische Missionsbischof Erwin Kräutler CSSP von der Territorialprälatur Xingu als Verfechter breitgefächerter Priesterweihen auf. Bischof Kräutler, in Österreich ein Liebling des linken Spektrums, läßt in den Medien zu Hause nichts anbrennen, was sein Selbstbildnis als liberaler (im nordamerikanischen Sinn), weltoffener, sozial engagierter Bischof festigen könnte.

Papst Franziskus verschärfte Anfang November die Pensionierungsbestimmungen für Bischöfe. Eine Neuregelung, die in Windeseile von Kardinal Sardi eingefordert wurde, um die Abschiebung von Kardinal Burke zum Malteserorden durchziehen zu können. Bischof Kräutler, der am 12. Juli sein 75. Lebensjahr vollendete, steht hingegen nicht auf der Liste der päpstlichen Pensionabili.

Nein zu Gebet um Berufungen – Ja zu Strukturreformen

75. Geburtstag von Bischof Kräutler
75. Geburtstag von Bischof Kräutler

Xingu ist die flächengrößte Diözese Brasiliens. Auf einem Gebiet, das so groß ist wie die Bundesrepublik Deutschland, leben aber nur knapp 400.000 Menschen. In der Prälatur gibt es 800 „Basisgemeinschaften“ und 27 Priester. Mit der Seelsorge ist seit der Errichtung von Xingu im Jahr 1934 als Apostolischer Administration, dann als Territorialprälatur die Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut (CPPS) betraut. Bevor Erwin Kräutler 1981 die Territorialprälatur übernahm, hatte sie bereits sein Onkel Erwin Kräutler geleitet.

Am vergangenen 4. April wurde Kräutler von Papst Franziskus empfangen. Der Missionsbischof drängte dabei auf die Priesterweihe von viri probati, um die seelsorgliche Betreuung Gläubigen sicherzustellen. Dazu schlug Kräutler dem Papst vor, „Zölibat und Eucharistiefeier zu entkoppeln“. Daß eine Eucharistiefeier von einem zölibatären Priester abhängen solle, „da mache ich nicht mit“, erklärte Kräutler damals der österreichischen Tageszeitung Die Presse.

Würde Kräutler etwas die Kirchengeschichte kennen, wüßte er, daß die derzeitige Situation im Amazonas nicht anders ist, als sie irgendwann in jedem neu christianisierten Gebiet war. Im Frühmittelalter und Hochmittelalter war die Lage selbst in seiner Heimat Österreich genau dieselbe.

Über den Papst sagte der österreichische Missionar, er wolle „einen Prozeß in Gang bringen“, denn „dieser Prozeß war bisher nicht erlaubt. Benedikt XVI. hat gesagt, wir beten um Priesterberufungen. Bei diesem Papst ist es anders“. Jetzt würden Türen aufgehen.

Ganz linksgestrickt, kann Bischof Kräutler mit Gebet um Priesterberufungen nichts anfangen, sondern setzt auf Strukturreformen.

Was ist also im Busch im Amazonasbecken? Mit Kardinal Hummes und Bischof Kräutler ziehen in der Frage zwei Männer am gleichen Strick und Papst Franziskus läßt sich auffallend oft über den Amazonas informieren. Man wird sehen warum.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: padrescasados/Noticia da terra/Prelatura Xingu

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defendor
Zitat des Freimaurers Marsaudon über die neue Strategie der Freimaurerei: - „Nicht mehr die Vernichtung der Kirche ist das Ziel,  sondern man sucht sie zu benützen, indem man in sie eindringt“ - „In die Kirche eindringen“ ist denn die neue Strategie der Freimaurerei Letztendliches freimaurerische Ziel aber ist die eigentliche  „Entpriesterlichung“  der Heiligen Mutter Kirche  „zu Gunsten“ einer „Laienkirche.“ Um dies bewerkstelligen zu können, bedarf es denn z.b. zunächst einer  „Übergangsform“; zölibatäre Priester und verheiratete „Priester“ nebeneinander ! Und nun schauen wir uns um; unentwegt hören wir aus modernistischen Kreisen das Gerede von der angeblichen  „Notwendigkeit der Lockerung des Zölibates“.… weiter lesen »
wickerl

Na das ist ja voll und ganz gelungen, die Päpste ab 1962 sind ja mit den Herrschern dieser Welt auf ganz gutem Fuße, auch wenn sie noch so große Porno- Abtreibungs- , Homosexualitäts- und Gender – Politiker sind, man denke gerade an die herzlichen Empfänge des Papstes Franziskus

alfredus

Papst Franziskus ist kein intelligenter Traditionalist, sondern ein gewiefter Schachspieler. Er stellt
geschickt und bewusst, Kardinäle und Bischöfe so auf, dass seine eingeschlagene Richtung zum
Erfolg führen wird. Kritiker werden kalt gestellt oder ihres Amtes enthoben. Wer jetzt nicht erkennt,
wohin die Reise geht, dem ist nicht zu helfen, oder es ist ihm egal. Gespannt kann man darauf warten, wie lange sich Kardinal Müller von der Glaubenskongregation noch halten kann.
Gott, sende aus deinen Geist !

wickerl

Allen die das unter Benedikt und Johannes Paul ab 1995 nicht kapierten war es auch schon nicht.

Zoe

Völliger Quatsch!
Beide (Papst Benedikt und Joh. Paul) wollten nur eines:
die H E I L I G K E I T !

michael
Ich koennte explodieren ! Es ist nicht mehr auszuhalten, da tobt gegen die Kirche weltweit ein mehr oder minder offen gefuehrter Vernichtungskampf auf allen Ebenen, brutal, toedlich, mit Waffen, Worten, Todschweigen und allen Moeglichkeiten der Verfolgung. Und was macht ROM ? Man veranstaltet schwachsinnige Synoden und fuehrt inhaltslose Dialoge und erhebt Themen zur Wichtigkeit die alles andere sind als Katholisch. Das ist Tele- tubbieland vom Feinsten. Was sind wir ? Eine Glaubensgemeinschaft, deren Stfter Gottes Sohn ist. Die Kirche wurde am Kreuz gegruendet und an Pfingsten in die Welt ausgesandt. Die Sakramente sind zu spenden, es gilt immer noch der… weiter lesen »
Traditionstreuer

Warum treten Sie aus dem Verein nicht aus? Denn die Una Sancta ist längst ncht mehr in Rom.

sina

Bitte sagen Sie mir was man zu tun hätte, um auszutreten.
Was wäre denn dann mit dem Empfang der Sakramente.
Oder wenn man stirbt?
Wird man dann in den Rinnstein gestrichen?
- Jetzt, ernsthaft! Es würde mich interessieren. Zumal ich noch berufstätig bin und KSt abdrücken muss!

michael

Ich bin drauf und dran es zu tun, glauben Sie mir, in mir tobt ein heiliger Zorn.
Das Geld geht dann an FSSPX.

Traditionstreuer
@Sina: wie man – im bürokratischen Sinne – hierzulande aus der „Kirche“ austritt, dürfte Ihnen sicherlich bekannt sein. Zu den Sakramenten: die simonistische deutsche „Katholische Kirche“ (also die amtskirchliche „Körperschaft des öff. Rechts“, die sich fälschlicherweise so nennt) verweigert Ihnen die Sakramente damit. Aber pfeifen Sie darauf – bei diesem Verein bestehen ohnehin höchste Zweifel, ob von häretischen Priestern gespendete Sakramente noch gültig und heilswirksam sind. Gehen Sie zur FSSPX, auch wenn die Wege evt. weit sind – dort werden Sie die Sakramente gültig und voller ernsthafter Hirtensorge empfangen können. Und sie werden Ihnen gespendet! Denn Sie sind ja niemals… weiter lesen »
sina

Danke, für Ihre Antwort!

Cornelius

@michael
„Ich könnte explodieren“!
Ich bin vollends in der Lage Ihren Schmerz und Ärger nachzuvollziehen, denn ich könnte ebenso explodieren!!
Übrigens, (Bischof ? nee) Kräutler, auch einer der Schlimmsten, der sich nur Erwin nennen lässt, kann man komplett vergessen. Er steht jenseits aller katholischen Lehre. Welcher Urwald-Religion er anhängt, weiß der Geier!

hedi züger

Aber eines ist sicher und sehr trostvoll: nicht nur meine Wenigkeit, auch Kräutler et consortes ejus sind den Gesetzen der Biologie unterworfen.

paula thalbauer

Hauptsache Sie wissen was „katholisch“ ist. Ein Leben für die Kirche unter Gefahr für Leib und Leben bei Bischof Kräutler und Einsatz für die Ärmsten am Amazonas zählt da ja überhaupt nicht. Na danke, wenn das katholisch sein sollte.

Lioba
Liebe Frau @Thalbauer, Sie schauen zuviel ORF. Die Roten feiern natürlich „Ihren“ roten Bischof ab. Die verstehen das Stichwort „Arme“ marxistisch, nicht christlich. Haben Sie sich noch nicht gefragt, warum Kräutler in den Medien so gut wegkommt, obwohl katholischer Bischof? Na, klingelts!? Aufpassen, nicht in die Ideologenfalle tappen. Ein Priester hat kein Linker zu sein. Linke wollen immer Strukturreformen, weil sie über das, was sie angreifen können, nicht hinauskommen. Kräutler redet nur von Strukturreformen. Der Beweis, dass er ein Linker ist. Und deshalb feiert in der ORF. Alles klar? So, nun zu Kräutler: In Xingu gibt es ja nicht nur… weiter lesen »
paula thalbauer

Ja da muss sich wohl unser Heiliger Papst JP II. wohl geirrt haben als er Bischof Kräutler ob seines Einsatzes gelobt hat und ihn bat, weiter zu machen. Sein Mitschüler Bischof Küng (beide sind Vorarlberger), der nicht in Verdacht kommt, ein Linker zu sein, nimmt ihn gegen Angriffe stets in Schutz. Also ein „Kasterldenken“ ist zu einfach, Menschen abzuurteilen.

Lioba
Ja, und was wollen Sie nun damit aber sagen? Seht her, er tritt ja auch für die Armen ein, und damit ist alles gut? Das behauptet jeder Linke von sich auch. Und Schuld ist immer das „System“! Hier geht es aber um Kräutlers Rolle als Bischof. Es geht um den Seelsorger. Sie haben schon verstanden, auf was Kräutler hinaus will? Das Priestertum sprengen. Priestermangel? Der Herr sagt: „Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. BITTET den HERRN der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte (Lk 10,2). Dass gilt seit 2000 Jahren, dass „der Arbeiter wenige sind“.… weiter lesen »
wickerl
Dieser Tage war ein katholischer Geistlicher bei mir der seit Jahren weiß, wer hinter meinem Pseudonym steckt, das ist kein sonderliches Geheimnis, und versuchte mir zu erklären, dass man nichts tun müsse weil ohnehin Gott seine Kirche retten wird, ( er meinte wohl ich sollte nicht so viel schreiben) und von Judas meinte er, dass man ihn nicht schlechtreden dürfe, weil er einen wichtigen Beitrag zur Erlösung der Welt geleistet habe. Sein Besuchszweck war offenkundig mich vom Schreiben abzubringen. Und er kam bestimmt auch nicht unentsandt! Papst Franzskus sei ein ganz toller Papst der die beiden kirchlichen Flügel wieder zusammenführen… weiter lesen »
hedi züger

Hoffentlich bleiben Sie stark und unverzagt – ein eigenartiger Geistlicher, der Ihnen da hinterhergegangen – aber die Wahrheit, die hat noch niemandem geschadet.

Zoe

Kleiner Tipp:
Schreiben Sie doch fortan unter einem anderen Pseudonym! Schreiben Sie so viel Sie wollen, aber bitte, bitte, lassen Sie Papst Joh. Paul und Papst Benedikt in Ruhe – nichts Negatives mehr über diese heiligen Päpste!! – Danke!

Heinrich
Lieber Wickerl, die Idee Judas habe zur Erlösung beigetragen entstammt der Hochgrad-Freimaurerei, dort beruft man sich auf Frage der Jünger „Bin ich es etwa, Herr?/Doch nicht etwa ich?“ (Mt 26/22, Mk 14/19). Man geht davon aus es mache keinen Sinn da der Verrat Judas keine Freie Entscheidung gewesen sei, sondern spekuliert ob eine Auslosung stattgefunden hat (Mt 26/33, Mk 14/20) welche in einem direkten Auftrag an Judas endetet (Mt26/25, Joh 13/27). Sogar der ausdrückliche Wunsch Jesu wird dort in Betracht gezogen (Joh 16/7). Man übersieht aber oder belügt sich selbst bei diesem Gedankenkonstrukt das der Verrat des Judas schon vor… weiter lesen »
zeitschnur
So wird das nun täglich weitergehen, malm malm, das ist der zeitversetzte Untergang: Seit mindestens 50 Jahren schon geschehen, trommelt es sich nun auch ins Amazonasbecken durch und wieder zurück in die zurückgebliebenen Hirne hierzulande, die denken, man könne sich mithilfe einer Soutane gegen das alles geschützt haben, und die Frage danach, ob man überhaupt je gültig geweiht wurde schnell unter den Teppich kehren. Es ist vorbei. Es ist vorbei. Es ist vorbei. Das hab ich letztes Jahr sofort gesehen, als dieser Gnom auf die Balustrade kam, aber auch ich habe durch diesen finsteren „Katalysator“ erst geblickt, wie desolat der… weiter lesen »
Traditionstreuer

Warum müssen Sie Ihre durchaus zutreffenden Analysen des völlig kurrumpierten Zustandes der V II-Kirche immer wieder mit völlig unbegründeten, aus der Luft gegriffenen gehässigen Angriffen auf die Tradition und die sog. „Tradis“ garnieren?!?

Nein, verehrte Frau Z., die Erneuerung kann nur durch die Tradition kommen! Und die sitzt nun einmal nicht im schmutzigen Hinterzimmer, welches niemals nach Gottes Willen sein kann.

wickerl

Ich halte sie in diesem Forum hier für ein trojanisches Pferd!

Traditionstreuer

Soso. Und von wo meinen Sie, dass ich „eingeschleust“ wurde?? 🙂

zeitschnur

Hahahaha…! Perfekt!

wickerl

@traditionstreuer Das Posting von Zeitschnur beantwortet Ihre Frage , ich habe sie mit kleinem Anfangsbuchstaben geschrieben!

Traditionstreuer

@wickerl: Ich bitte vielmals um Entschuldigung für meine so falasche „Verdächtigung“. Man kann in der Tat auch in einem Forum nicht aufmerksam genug lesen…
Ja, ob Frau Zeitschnur evt. eine „Doppelagentin“ der Liberalen ist, habe ich mir ehrlich gesagt auch schon überlegt. Wagte es hier aber noch nicht zu schreiben.

zeitschnur

@ Traditionstreuer

Hahahaha! Köstlich!
Vielleicht sogar ein Chamäleon?!
Oder vielleicht schreiben mehrere unter dem Namen?
Alles von geheimen Netzwerken gesteuert?!
Ja, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
Hahahahaha!

michael

Sie sprechen mir aus der Seele.
Meine Frau ist Lutheranerin und dort ausgetreten, weil diese alles vorgemacht haben was jetzt in „Katholien“ ausbricht.
Benedikt war die Hoffnung fuer sie, in die RKK einzutreten, sein Ruecktritt war nur noch zum Heulen.
Und als Fraenzchen auf der Balustrade erschien, haben wir beschlossen den Uebertritt doch nicht zu tun, eine gute Entscheidung.
Ich lebe im Bistum LImburg !
Hier ist wahrhaft die „Hoelle“ los, allen voran der mediensuechtige „Bischofsmoerder“ Joh.zu Eltz ! Widerlich !

zeitschnur

…ja und jetzt? Wo ist Ihre Frau jetzt dabei?
Also abgesehen von der katastrophalen Lage in Katholien – aber evangelisch kann man ja nicht bleiben und sie möchte doch sicher Zugang zu den Sakramenten haben und irgendwie ein katholisches Leben leben, so gut es geht, mit allem Schmerz, aber eben doch katholisch, oder?

Filia

Um Himmels willen! Bitte machen Sie doch Ihre Entscheidung der einen, heiligen katholischen Kirche beizutreten, nicht von irgendeinem Bischof oder Papst abhängig! Wenn Sie die Gnade geschenkt bekommen haben zu erkennen, dass es nur die eine Kirche gibt – es ist die Kirche des 1., des 3. des 16. Jahrhundert, aller Zeiten! – dann schlagen Sie diese Gnade nicht aus, sondern tun Sie den Schritt! Die Kirche denkt in Jahrhunderten, da ist es völlig egal, wer in Rom sitzt.

alfredus
Es ist nicht vorbei, es fängt erst richtig an. Ironie und Lamentieren sind in dieser sehr ernsten Zeit nicht angebracht und nicht hilfreich. Es stimmt was “ Traditionstreuer „sagt. Nach fast 50 Jahren ist die Konzilskirche am Ende. Leere Kirchen, kaum noch Priester, Laien an den Altären, verschandelte Kirchen, keine Ehrfurcht, keine Anbetung des Aller- heiligsten Altarsakramentes, sind destruktive Früchte die alles lähmen. Dann der Ein- druck das unsere Hirten irgendwie erstarrt sind. Das Kirchenvolk wird allein gelassen. Es erfolgt keine Glaubensunterweisung, keine Neuevangelisierung, einfach nichts. Ja es gibt sie noch die nichtssagenden Hirtenbriefe. Sonst hört man nur bei Bischofskonferen-… weiter lesen »
ein besorgter Christ
@ Zeitschnur, es ist schon so, dass es nirgendwo eine Truppe der Guten gibt, die , wie der mythische Barbarossa aus dem Kyffhäuser hervorbrechen wird, und dann, wenn alles verloren erscheint, alles retten wird. Natürlich hat auch die Tradition ihr Macken und nicht zu knapp. Ist also alles verloren, so gilt „Richtet euch auf und erhebt euer Haupt, denn es nahet eure Erlösung!“ Aber ob es soweit ist, das wissen wir nicht. Der Punkt ist einfach der, dass Christentum ist die Religion der Underdogs, Skalvenreligion spöttelt der noch unheilige Augustinuns! Was Papst Franziskus vorexerziert ist eine Religion für die Underdogs,… weiter lesen »
zeitschnur

…aber Jeruslam und Israel war 70 n. Chr. gefallen, auch das ist eine Perpektive, die man nicht einfach verdrängen darf.

Ich bin keineswegs verzweifelt und äuße mich an sich ja nüchtern. und gerade diese „Schonungslosigkeit“ passt vielen nicht.

Auch sind mir die privaten „Macken“ der Tradis völlig egal – es geht hier um grundsätzliche Erwägungen. Ich hab es nicht so mit n=1-Argumenten…

Es ist objektiv vorbei. Warum ich das denke, habe ich vielfach begründet.
Es ist der Untergang der Titanic, aber kleiner sollte man das, was hier geschieht, aus Respekt vor der Kirche nicht veranschlagen!

ein besorgter Christ
Der Tempel wurde zerstört, das ist korrekt, er wird nie wieder errichtet werden, auch das ist korrekt. Aber die Verblendung liegt (von Gott her, weswegen sie daran schuldlos sind) auf den Juden, bis sich die Vollzahl der Heiden erfüllt hat! Und das Schifflein Petri geht nicht unter, weil es im Gegensatz zur Titanic unsinkbar ist, lesen Sie das bitte bei Matthäus nach. Glauben bedeutet übrigens feststehen in dem was man genau nicht sieht! Sie sehen vieles richtig, sehr richtig und sind auch in der Lage es auszusprechen, aber ihre Schlussfolgerungen stimmen so nicht. FInden sich in unserer Generation keine Heiligen,… weiter lesen »
zeitschnur
@ besorgter christ O – in aller Bescheidenheit sollten Sie doch genauer nachdenken darüber und in Erwägung ziehen, dass vielleicht Sie selbst irren: In der Schrift steht, dass der Tempel vom Antichristen besetzt werden wird. Ich nehme nur wörtlich, was da steht. Das heißt, dass das, was bislang der Tempel war, nicht mehr der Tempel sein kann, so wie auch die Hagia Sofia nicht mehr Ort einer Kulthandlung ist, sondern eben eine entweihte Kirche, die damit keine mehr ist…, wenn andererseits – nach einer gigantischen Apostasie (alles Schriftworte!) – ein „heiliger Rest“ übrigbleibt, der fliehen muss mit der apokalyptischen Frau,… weiter lesen »
ein besorgter Christ
Ein Zeichen für das Ende ist, dass die Blindheit von Israel genommen wird, und sie in Christus den Messias erkennen, davon ist nichts zu spüren und deshalb kommt das Ende noch nicht. Ob das Schiff nun groß oder klein ist, das ist unerheblich. Natürlich geht im Westen eine lange Epoche zuende, die der Verquickung von Macht und Glaube, die das geschaffen hat, was wir abendländische Kultur nennen. Es scheint auch so, als sei diese Kultur auch nach fast 2000 Jahren Christentum in Europa immer noch irgendwie oberflächlich geblieben, und man ist schon erstaunt mit welchen Leichtigkeit Europa wieder gottlos wird.… weiter lesen »
zeitschnur
@ besorgter christ Die Bekehrung Israels scheint nach der Schrift nicht VOR dem Untergang, sondern im Untergang zu geschehen. Ich finde diesbezgl. die Kleine Erzählung vom Antichristen v. Solowjew ganz interessant. Dass sich aber in und um Israel gewaltiges Bewegungen vollziehen, sieht doch wirklich jeder! Nach 2000 Jahren sind sie in ihr Land zurückgekehrt (was auch vorhergesagt ist), und im Gegensatz zu vielen katholischen Antizionisten glaube ich, dass das bereits Teil der Erfüllung der Prophetie ist. Nicht in dem Sinn, dass dieses unbekehrte Israel bereits das bekehrte Israel wäre. Aber in dem Sinn, dass dennoch die historischen Ereignisse um das… weiter lesen »
ein besorgter Christ
Eben, eben, der Staat Israel (das was wie Sie richtig sagen fast 1900 Jahre lang unerfüllter, unerfüllbarer Traum war ) wurde sozusagen als Frucht der umfassendsten Verfolgung gegründet, der die Juden in ihrer Geschichte jemals ausgesetzt waren. man sieht daran die Treue Gottes, die auch dann noch gilt, wenn das Subjekt der Treue, naja ist. Natürlich ist das ein Hinweis Gottes, nämlich der, dass er der Herr der Geschichte ist, und alles vermag! Nur, wie gesagt die Zeichen stehen auf Apokalypse now, aber ob Kirche udn Welt noch mal die Kurve kriegen hängt von den Heiligen ab, und ob die… weiter lesen »
zeitschnur
Nanana, Sie schaffen da zuletzt aber künstliche Gegensätze! Wie schon oben gesagt, ist die Zeit nicht neutral oder ohne Struktur. Ob die Zahl der Heiden voll ist, wissen wir natürlich absolut nicht, aber wir wissen, dass sie wesentlich voll ist, weil das Evangelium überall vorgedrungen war und ist. Das konnte man vor 500 Jahren nicht sagen! Lassen Sie doch einfach die Hochmutskeule weg – was soll das! Auch dieser gigantische Glaubensabfall ist ohne Vergleich in der Größenordnung, v.a. auch das Ausmaß der Verwirrung, das überhaupt erst durch die moderne Technologie so eskalieren konnte. Wie ein Dieb in der Nacht –… weiter lesen »
Gläubiger Katholik
Wie ich aus meinen Erfahrungen schon hier schrieb, sie setzen nun offen das um, was sie seit Jahren an den Theologischen Fakultäten lehrten und den Studenten eingeimpft haben! Das Gift wirkt, es ist ein Langzeitgift! Es sind vorallem immer hier Herren eines bestimmten Jahrganges und Types, der nun im zweiten Frühling meint sich besonders desaströs hervorzutun! Interessant wäre auch ein Blick auf die Netzwerke, die diese Personen haben, nicht nur zu Logen, sondern auch in weit schlimmere Gefilden! Man setzt jetzt an, der kath Kirche ideologisch von innen heraus den Garaus zu machen! La Salette wird immer klarer. Hatte gestern… weiter lesen »
wickerl

Meinen Sie da den Herrn Professor Ratzinger, wenn man sich so seine Schüler anschaut, Schönborn, und seine Günstlinge , Kasper, und Gegner, Dr. Krenn und Dr. Wagner, dann weiß man wohin in all den Jahren die Reise ging. Wenn es stimmt dass Kardinal Wyschinski 1978 zum Papst gewählt worden ist und er diese Wahl einfach an Karol Wojtila weiter gereicht hat, dann weiß man heute was für einen Fehler er machte, und wie schlecht es ist die göttliche Vorsehung zu korrigieren.

Gläubiger Katholik

@Wickerl
Ich dachte da an solch „grandiose Theologen“ wie Küng, Rahner, Lehmann, Hasenhüttl et al

Diese und wiederum deren Doktoranden trugen dieses Übel überall hin!
Die Professorin, welche ich in Exegese hatte war eine glühende Anhängerin der „Befreiung-“ und vorallem der „feminitischen Theologie“, also Dumpfbacken Theologie, die nur das diesseitige kennt und ehrt!

Das schlimme daran ist, was diese Professoren damit anrichten und welchen Nachwuchs diese „Theologen“ hervorbringen!

Der Widersacher hat sie gut im Griff, die verloren Theolunken aber halt, nach deren unseeliger Theologie ist die Hölle ja leer!

michael

Sie haben in Ihrer Aufzaehlung den Hauptsatz vergessen: “ Jesuuuuuuus unser Bruder und Herr “, ein Satz, bei dem sich mir regelmaeesig die Fussnaegel aufrollen !!!!!

Gläubiger Katholik
@michael Oder noch besser, eine gebatikte Stola auf dem t-shirt und die „Messe“ wird im Schneidersitz oder auf Höckerchen gefeiert, ohne Altar der ist ja reaktionär, nein direkt auf dem Boden! Mit frei formulierten Hochgebeten und jede und jeder darf was sagen! „Ich lade euch ein, tragt das vor was ihr wollt Jesus unser Bruder und Gott unser Bruder und Schwester ist ganz bei dir!“ Mußte ich erleben bzw erleiden als ich in Exerzitien war! Da bin aus den Raum gegangen! Auf die Frage warum, stellte ich demjenigen seinen Teller auf den Fußboden! Was ich ihm damit andeuten wollte, das… weiter lesen »
IMEK

Auch ein mäßig intelligenter Katholik versteht das.
Ist erst einmal das Sakrament der Ehe abgeräumt (Bischofsynode 2015), dann purzelt der Zölibat hinterher und dann wird sich auch das Sakrament des Hl. Eucharistie erledigt haben.
Es reicht dann irgendein neu – heidnischer Kult (vielleicht Kuchen essen) um Gemeinschaft zu leben. Für jeden halt sein individueller Götzendienst.
So offenbar die Vorstellung dieser scheinbar gewitzten Neukirchler ihrer „Afterkirche“.

Es gilt: Ruhe bewahren und beten.
Eigentlich ist dies alles nur noch zum Heulen. Herr erbarme Dich, unser

wickerl

Ja und dafür legten den Grundstein schon die Piuspäpste, XI und XII, beide waren beteiligt, als Papst und als deutscher Nuntius, als sie sich im Konkordat mit dem Deutschen Reich auf die verpflichtende Zivilehe einließen! Da hat man dem Teufel die Türe geöffnet, weil das für das gläubige Volk zu unpädagogisch ist, dass man zwar zivilrechtlich heiraten muss, das dann aber keine Ehe sein soll!

Sabine F

@IMEK
Ich bin da ganz bei Ihnen und sehe es genauso.
Allerdings glaube ich, dass alle von Ihnen aufgeführten Dinge in einem Rutsch passieren.
Da wird sicherlich nicht noch einmal 2 Jahre gewartet.
Mensch, wir haben doch erst November. Spätestens im Januar bekommt Herr Kasper wieder ein Laufzettelchen in die Hand gedrückt , eines zum Niederknien 🙂
Der Rest geht dann schnell, wir haben in diesem Punkt einen wirklich „eiligen Vater“.

Cleo
Ich habe schon seit über einem Jahr mit diversen gläubigen Katholiken geredet. Alle (mit denen ich geredet habe) sagen: solange man nach den 10 Geboten lebt und möglichst oft die Sakramente nutzt, dann ist alles gut. Ich würde sie ja so gerne wach rütteln, aber es geht einfach nicht. Wenn mal was negatives über den Bischof von Rom kommt heisst es: sicher Übersetzungsfehler oder das wurde sicher von den Medien falsch interpretiert. Man will ihn (den Bischof von Rom) sicher nur fertig machen. Es ist, als würden sie den Kopf in den Sand stecken und darauf warten, bis wieder gutes… weiter lesen »
Ultramontanus

Das haben gläubige Menschen zu JEDER Zeit so empfunden, dass Kirche und Welt in Chaos und Sünde versinken. Glaube keiner, das sei vor 1962 anders erlebt worden, gerade unter wirklich echt Katholischen. Daran tröste ich mich.

sina

Dann trösten Sie sich falsch!
Die Erkenntnis können Sie NUR durch IHN erlangen.
SEINE Kirche wird – wie versprochen – nicht untergehen! Aber es wird so aussehen, als ob. Aber der treue Rest wird von IHM geführt werden.
Da bin ich sicher! Beten wir viel zum Hl. Geist. Er wird uns sicher führen und bleiben wir SEINER wahren Kirche treu!

Cleo

Nachtrag zum Satz: „Es wird nicht wieder gut, es ist vorbei“
Dieser Satz ist vielleicht etwas missverständlich gewählt. Ich habe es nicht so interpretieren wollen, dass nun alles hoffnungslos und verloren ist. Wer glaubt, der vertraut auf Gott und übergibt sich in seine Obhut.
Ich meinte, dass ein gigantischer Stein (in Welt und Kirche) ins Rollen gekommen ist, der jetzt unaufhaltsam auf dem Weg ins Tal sogar noch an Fahrt zunehmen dürfte.

Hofmeister Haiko

Nichts ist vorbei! Alles wird gut!

Cornelius

Mit „Frau aller Völker“ beziehen Sie sich doch hoffentlich nicht auf die „Botschaften“ von Amsterdam?

sina

Why not?

Cornelius
@sina „Why not“? Deswegen, liebe sina – man kann den Rauch sehen!! Die Frau spricht – Erscheinungsgeschichte der Frau aller Völker, Knuvelder L. Auszug aus der „Botschaft“ – Dann faltet die FRAU die Hände und ich sehe wieder den Papst mit Kardinälen und Bischöfen stehen. Dann sagt die FRAU als ob sie zum Papst spreche: „Du kannst diese Welt retten. Ich habe des öfteren gesagt: Rom hat eine Chance. Ergreif die gegenwärtige Stunde. Keine Kirche der Welt ist so aufgebaut wie die deine. Aber geh mit der Zeit und dränge doch auf deine modernen Änderungen bei den Ordensleuten, Priestern, Priesterstudenten… weiter lesen »
voltenauer

Was wäre daran so falsch ?
Bitte klären Sie mich auf !!

Cornelius
Cornelius

@sina
@Voltenauer
Keine Rückmeldung von Ihnen zu meinen Links bzgl. des Themas: Frau aller Völker ?

michael

Und noch eins.
Ich kenne einige Fälle dieser „sog.Ehen“.
Es liegt kein Segen darüber, man nimmt Christus nicht einfach die Priester weg.
Weder durch Mord nund Todschlag oder auch durch sexuelle Verführung.
Meistens gingen diese Ehen schnell kaputt, oder wurden von furchtbaren Schicksalsschlägen heimgesucht.
Versucht den Herrn nicht, seine Rache ist grauenhaft.
Beten wir fuer die abgellenen Priester.

Sabine F

Ich suche schon ständig die „Warteschlangen der Geschiedenen“ die uns in der Kirche die Tür einrennen um endlich zur Kommunion gehen zu dürfen.
Ich sehe nur keine…..

Ralph

Wir wollen aber bei aller Zustimmung im Übrigen dem Herrn nichts
„Grauenhaftes „unterstellen. Der Herr ist gerecht.

michael

Ja das ist er aber Gerechtigkeit bei ihm ist bestimmt anders als wir uns das so vorstellen.

Romanissimus

Ja, sie wird viel gerechter und darum schrecklicher sein, als wir uns das nach unseren weichgespülten Stuhlkreis-Kategorien denken!

wickerl

„Hummes Zukunftsvision: Priester mit Familie“ Die heilige Birgitta von Schweden, die im 13, Jahrhundert lebte hat Aufzeichnungen hinterlassen, dass die Muttergottes ihr gesagt hätte, dass dem Papst, der den Zölibat aufhebt ein sehr schlimmes Schicksal beschieden sei!

Zoe

Jesus sagte ihr, dass der Papst, der den Zölibat aufheben würde, E W I G verdammt werden würde!

Ralph

Das Foto sieht schon sehr stark gekünstelt aus. Der Priester soll in eine Rolle gezwungen werden, die nicht seine ist. Man will Abwendungen vom Glauben und seiner Praxis aus Gründen, die nicht im Dienste zum Herrn begründet sind.

Ralph

Noch ein Wort zu Kräutler: Die Ureinwohner in seiner Diözese will er mit aller Gewalt sozusagen im Kampf gegen jegliche Modernisierung festhalten. Er spielt sich als politischer Vormund auf.

J.G.Ratkaj

Der Klassenkampf großer Teile des lateinamerikanischen Episkopats seit den 1960ern hat den Armen oder Indiginen überhaupt nichts gebracht, vielmehr hat er den sozialen Status dieser Schichten perpetuiert. Von wegen „Option für die Armen“, sondern Option „gegen jegliche Modernisierung“ wie Sie es sagten und dem verbrieften Recht auf Eigentum . Kräutler ist diesbezüglich ein besonders lauter Polterer, der sein Bischofsamt als Umstürzler und Sozialrevolutionär versieht. Die massenhafte Exodus zu den Pfingstlern und anderen Sekten kommt in Lateinamerika nicht von ungefähr.

Franzel
il Duce Bergoglio Das Zerstörungswerk nimmt unvermindert seinen Lauf. Papst Bergoglio ist dazu auf dem besten Wege. Leider ist er nicht „nur“ der Duce von Italien wie weiland Benito Mussolini, sondern derjenige der gesamten Kirche. Wenn man sich seine Vita anschaut, dann kommt man nicht umhin, eklatante Ungereimtheiten festzustellen. Er sagt selber, daß es ihm seine Großmutter Rosa sehr angetan habe. Diese Frau, so schreibt etwa M. Hesemann in seinem sicher gut recherchierten Buch „Papst Franziskus“, hatte die Angewohnheit, damals in Italien nach der hl. Messe und nach dem Rosenkranzgebet auf die Kanzel zu steigen und den Duce Mussolini aufs… weiter lesen »
J.G.Ratkaj

Bergoglio ist von A bis Z Populist und Demagoge im Sinne von Juan Perón. Er wird wie dieser versagen und ein verwüstetes Feld hinterlassen.

Sabine F
Jesus sprach: Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie –, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe. Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere… weiter lesen »
the_true-life

Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes.

Senfkorn

Um diesen Bericht etwas zu neutralisieren, ein Text von beiboot-petri:

Jetzt auch in Südamerika: Der Franziskus-Effekt!

http://beiboot-petri.blogspot.de/2014/11/jetzt-auch-in-sudamerika-der-franziskus_13.html#more

barbara

Wer Vater ist und Kinder hat, der weiß, dass er keine Zeit hat, Priester zu sein.
Der zölibatäre Priester lebt hier auf Erden schon sein ewiges Zölibat.
Eheleute leben erst in der Ewigkeit ihr Zölibat.
Der Mann im Islam freut sich auf 99 Jungfrauen, der Christ auf zölibatäres Leben in und mit Gott, der Atheist?… besonders der sexualsierte in Europa will das ewige Leben nicht wahrhaben, vielleicht, weil es dort keinen Sex gibt?
Wenn wir den Geschlechtstrieb nicht endlich (wieder) zivilisieren und dem Geist unterstellen, dann bringt er uns um, in der Familie, im Priestertum.

Leonie

@Franzel
Ich bin ja einiges gewöhnt hier, aber könnten Sie mir kurz erklären, was Sie unter Verhunzung verstehen und wieso diese auf faschistischen Gedankengut basiert?

Austria
Leonie: Sicher ist die NUM-“Messe“ faschistoid: Eine Gemeinschaft steht im Mittelpunkt, eine DEUTSCH sprechende Gemeinschaft ergötzt sich an sich selbst, „heiligt“ sich. Der dreifaltige Gott, der Heiland tritt in den Hintergrund. Nicht mehr Gott handelt, sondern die deutsch sprechende Gemeinschaft. Gruppendynamik entsteht, alles wird horizontal, die Vertikalität verdurstet. Es wird kaum ein Opfer dargebracht, sondern ein gemeinschaftsstärkendes Mahl steht im Mittelunkt. Alle machen mit. Jeder soll sich einbringen. Der, der bei diesem Gemeinschaftswahn nicht mitmachen will, wird ausgegrenzt. Ist doch ziemlich nationalsozialistisch, nicht wahr??? Damals wurde auch die deutsche Gemeinschaft „angebetet“, war sie im Mittelpunkt und nicht der dreifaltige Gott.… weiter lesen »
zeitschnur

Wobei beim Faschismus immer auch eine männerbündische „Elite“ dazugedacht ist, die diesen „Volkskörper“ dominieren und als „Niedrigen“ zu seinem Glück zwingen soll.
Man kann die Kirche – obgleich sie so nicht gedacht ist und war – tatsächlich in diesem Sinne pervertieren!
Und zwar nach zwei Richtungen: einerseits in Richtung einer liberalen Elitenwirtschaft mit Wohltätigkeitnachmittagen, andererseits in Richtung eines rechtgerichteten maskuinisierten Apparates (was historisch stets eine Versuchung war – vor allem, wenn die gesunde und rechtgläubige Marienverehrung abflaute.)
Die Kirche aber als „Braut“ wird durch diese faschistischen Konzepte so oder so eliminiert.

Gerd Hengsberger
Wie gesagt gehen wir vom schlimmsten aus und beten wir, ich bete jeden Tag: „O Liebster Vater, O Ewiger, Gott der Allerhöchste, Mache mich Deiner Liebe würdig. Bitte vergib mir, dass ich andere verletze, und verzeih mir jedes Fehlverhalten, das irgendeinem Deiner Kinder Leid verursacht hat. Öffne mein Herz, damit ich Dich in meiner Seele willkommen heißen kann, und reinige mich von jedem Hass, den ich möglicherweise gegen eine andere Person empfinde. Hilf mir, meinen Feinde zu vergeben und die Samenkörner Deiner Liebe zu säen, wo auch immer ich gehe und unter denen, auf die ich jeden Tag treffe. Schenke… weiter lesen »
Ralph

Was soll denn das mit den Viri probati ? Das sind Leute (Frauen kommen da wohl auch anschließend dazu), die allenfalls Hilfscharakter haben können. Kann man auf die Ausbildung denn auch verzichten ? Würde man sich von einem tüchtigen Laien operieren lassen, weil er einen schönen Schnitt hat ?

Zoe

Es gibt auch gut ausgebildete Laien, wenn’s sein muss mit Doktortitel, die trotzdem vollkommen unwürdig sind, die hl. Sakramente zu spenden! An der Bildung liegt’s nicht, sondern an der Eignung – und die zu bestimmen, behält sich allein der Herr vor!

Ahenobarbus

Das Foto allerdings zeigt keinen Priester mit Familie, sondern ganz offenbar einen Diakon in Dalmatik mit Familie, wobei wir nicht mal wissen, ob es sich um seine Frau und sein Kind handelt.

Franzel
@Leonie: es gibt ein unwiderlegbaren Zusammenhang zwischen faschistischem-antichristlichem Gedankengut (propagiert bis 1945 in D und Ö- anderswo noch länger) und der Zerstörung der hl. Messe am Hochaltar. Was 20 Jahre nach Ende des sog. 3. Reiches sich in der Kirche Gehör verschaffte und mit Gewalt durchsetzte, ist die Fortsetzung faschistischen Wirkens. Was die Nazis und Faschisten in D, Ö, I, auch F usw. nicht (mehr) schafften, das vollbrachten nur eine Generation später ihre geistigen Kinder. Damit soll nicht gesagt sein, daß der sog. NO allein auf faschistischem oder faschistoiden Denken basiert, aber gewiß teilweise wie die ganze Entwicklung ja deutlich… weiter lesen »
Traditionstreuer
@Franzel: Wenn Sie „Faschisten“ und „faschistisch“ durch „Kommunisten“ und „kommunistisch“ ersetzen würden, dann könnte man Ihnen zu 100% Recht geben. So aber bleibt ein fader Beigeschmack. Der sog. Faschismus muss aus katholisch-traditionstreuer Sicht differenziert beurteilt werden. Es gab nicht nur den Hitlerischen Faschismus, sondern eben auch den spanischen Faschismus unter dem unvergessenen Generalisimo Franco, einem treuen Sohn der Kirche. Blütezeiten wie unter ihm hat die Kirche im 20. Jahrhundert in Europa sonst kaum irgendwo erleben dürfen. Zudem hat er durch sein entschlossenes Durchgreifen gegen die linken Massenmörder im spanischen Bürgerkrieg das Land vor dem Kommunismus bewahrt. Ähnliches gilt für den… weiter lesen »
ein besorgter Christ

@ traditionstreuer
Frau Zeitschnur hat zu ihren Thesen alles gesagt!
Es gibt immer wieder die Versuchung der Gnosis, also Kirche als Verein der Guten,Besseren, derer die für das normale, dumme Fußvolk bestimmen, zu dessen Wohl und Heil, wo es langgehen soll.
Das was Sie ansprechen ist die Verlängerung dieser gnostischen donatistichen Versuchung.
Der Weg ist bekannt,ich schmal und man kann auf beiden Seiten in den Abgrund fallen.

Cornelius

@michael
„Und das Geld geht dann an die FSSPX“
Wenn die sich demnächst Rom anschließen, was machen sie dann?

rampolla

@ Lioba : gestern ging es um das Einäschern von Literatur , heut geht es mit zynischen Bemerkungen
weiter . Ich weiß nicht wie ausgerechnet SIE von Ideolgiefallen reden können , bzw . andere davor
bewahren wollen . Ich weiß auch nicht wovon Ihr „Argumentationsstil“ beeinflusst ist : SICHER
NICHT von der Lehre der Kirche .

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