Franziskus, Kardinal Hummes und der Amazonas – „Werkstatt“ eines neuen Priestertums?

Hummes Zukunftsvision Priester mit Familie
Hummes Zukunftsvision: Priester mit Familie

(Rom) Am vergangenen 7. November wurde Claudio Kardinal Hummes in Santa Marta von Papst Franziskus empfangen. Der ehemalige Kardinalpräfekt der Kleruskongregation ist heute Delegierter der Brasilianischen Bischofskonferenz für Amazonien. Ist es nur die „langjährige Freundschaft“ (Radio Vatikan, Deutsche Sektion), die beide so regelmäßig zusammentreffen läßt, oder ist etwas im Busch im Amazonas?

Hummes, von 1998-2006 Erzbischof von Sao Paulo, war es – laut Aussage des Papstes – der ihm nahegelegt habe, sich den Namen Franziskus zuzulegen. Der neue Papst wollte ihn jedenfalls auf der Mittelloggia an seiner Seite, als er sich erstmals der Welt zeigte. Kardinal Hummes wird zum engeren Kreis der Papstmacher dieses Pontifikats gezählt.

Ja zu „Homo-Ehe“ und  Priesterinnen – Nein zu Zölibat und „vorkonziliarem Priesterbild“

Hummes ist allerdings nicht nur als Papstflüsterer, sondern auch wegen seiner heterodoxen Ansichten bekannt. Am vergangenen 27. Juli sprach sich der Kardinal in der brasilianischen Tageszeitung Zero Hora für die „Homo-Ehe“, für Priesterinnen und die Abschaffung des Priesterzölibats aus. Ebenso stemmte sich er sich gegen den Versuch Benedikts XVI., den heiligen Pfarrer von Ars zum Vorbild der Priester zu machen. Ein „vorkonziliares Priesterbild“, das Hummes rundweg ablehnte. Im Juni 2010 konnte der Brasilianer nur kopfschüttelnd staunen, als 17.000 Priester aus der ganzen Welt nach Rom kamen, um mit Benedikt XVI. unter der an der Fassade des Petersdoms ausgehängten Darstellung des Heiligen Johannes Maria Vianney an der Gebetsvigil und dem Pontifikalamt zum Abschluß des Priesterjahres teilzunehmen.

Der Papst und das Interesse für das Amazonasbecken

Kräutler (links) mit Hummes (3.v.l.)
Kräutler (links) mit Hummes (3.v.l.)

Radio Vatikan (Italienische Redaktion) sprach mit dem Kardinal, der über die Audienz berichtete. Hummes berichtete, daß er die 56 Diözesen und Territorialprälaturen des riesigen, aber dünnbesiedelten Gebietes besuche. „Ich bin erneut gekommen, um dem Papst ein bißchen zu erzählen, was man dort macht, um viele Dinge zu erzählen von dieser wunderschönen, lebendigen Kirche, die jedoch große Bedürfnisse hat. Es herrscht ein großer Mangel an Missionaren, Missionarinnen und auch materielle Bedürfnisse, weil sie nicht einmal das haben, was für die grundlegendsten Strukturen notwendig ist.“

Und weiter: „Wir wissen, wie sehr er [Papst Franziskus] die Angelegenheit des Amazonasbeckens schätzt und wie aufmerksam er darauf achtet, welche große Verantwortung die Kirche in Amazonien hat.“

Der Kardinal sagte zwar nichts darüber, doch „scheint es unwahrscheinlich, daß bei dieser Gelegenheit wegen ‚des großen Mangels an Missionaren und Missionarinnen‘ nicht auch über die Zulassung der viri probati zur Priesterweihe gesprochen wurde“, so Secretum meum mihi.

Verhandlungen über Priesterweihe für viri probati?

Zehn Tage vor der Hummes-Audienz bei Papst Franziskus berichtete der Vatikanist Marco Tosatti von einer Mitteilung aus Brasilien, die „eine regelrechte Revolution in der Kirche“ wäre. Die Brasilianische Bischofskonferenz führe mit der von Papst Franziskus eingesetzten neuen Führung der Kleruskongregation Gespräche über die Priesterweihe ad experimentum für viri probati, um den Priestermangel im Amazonasgebiet zu beheben.

„Gespräche“ mit der Kongregation, die Kardinal Hummes führt, der seit anderthalb Jahren zwischen Brasilien und Rom hin und her pendelt. Kardinal Mauro Piacenza, der die Weihe von viri probati ablehnte, wurde vom neuen Papst als Präfekt der Kleruskongregation zu seinem 69. Geburtstag entlassen. An seine Stelle setzte Franziskus seinen Vertrauten, den Diplomaten Beniamino Stella, den er im vergangenen Februar auch zum Kardinal kreierte.

Kardinal Hummes sagte im Gespräch mit Radio Vatikan, dem Papst liege das Amazonasgebiet „sehr am Herzen“, wie die regelmäßigen Audienzen zeigen würden.

Das Amazonasbecken als „Werkstatt“ für ein neues Priestertum?

„Amazonien könnte die erste Weltgegend sein, in der es im lateinischen Ritus Priester mit Familie gibt“, so Marco Tosatti. Das Amazonasbecken als „Werkstatt“ für ein neues Priestertum?

Hummes hatte bereits als Kardinalpräfekt der Kleruskongregation unter Johannes Paul II. versucht, die Weihe von viri probati voranzutreiben, scheiterte allerdings mit seiner Absicht und wurde wegen seines defizitären Verständnisses des Priestertums von Benedikt XVI. abgelöst. Im Gegensatz zu seinem Nachfolger Franziskus, tat dies der deutsche Papst nicht brüsk, sondern jeweils nach Ende einer regulären Amtszeit.

Neben Hummes tritt vor allem der österreichische Missionsbischof Erwin Kräutler CSSP von der Territorialprälatur Xingu als Verfechter breitgefächerter Priesterweihen auf. Bischof Kräutler, in Österreich ein Liebling des linken Spektrums, läßt in den Medien zu Hause nichts anbrennen, was sein Selbstbildnis als liberaler (im nordamerikanischen Sinn), weltoffener, sozial engagierter Bischof festigen könnte.

Papst Franziskus verschärfte Anfang November die Pensionierungsbestimmungen für Bischöfe. Eine Neuregelung, die in Windeseile von Kardinal Sardi eingefordert wurde, um die Abschiebung von Kardinal Burke zum Malteserorden durchziehen zu können. Bischof Kräutler, der am 12. Juli sein 75. Lebensjahr vollendete, steht hingegen nicht auf der Liste der päpstlichen Pensionabili.

Nein zu Gebet um Berufungen – Ja zu Strukturreformen

75. Geburtstag von Bischof Kräutler
75. Geburtstag von Bischof Kräutler

Xingu ist die flächengrößte Diözese Brasiliens. Auf einem Gebiet, das so groß ist wie die Bundesrepublik Deutschland, leben aber nur knapp 400.000 Menschen. In der Prälatur gibt es 800 „Basisgemeinschaften“ und 27 Priester. Mit der Seelsorge ist seit der Errichtung von Xingu im Jahr 1934 als Apostolischer Administration, dann als Territorialprälatur die Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut (CPPS) betraut. Bevor Erwin Kräutler 1981 die Territorialprälatur übernahm, hatte sie bereits sein Onkel Erwin Kräutler geleitet.

Am vergangenen 4. April wurde Kräutler von Papst Franziskus empfangen. Der Missionsbischof drängte dabei auf die Priesterweihe von viri probati, um die seelsorgliche Betreuung Gläubigen sicherzustellen. Dazu schlug Kräutler dem Papst vor, „Zölibat und Eucharistiefeier zu entkoppeln“. Daß eine Eucharistiefeier von einem zölibatären Priester abhängen solle, „da mache ich nicht mit“, erklärte Kräutler damals der österreichischen Tageszeitung Die Presse.

Würde Kräutler etwas die Kirchengeschichte kennen, wüßte er, daß die derzeitige Situation im Amazonas nicht anders ist, als sie irgendwann in jedem neu christianisierten Gebiet war. Im Frühmittelalter und Hochmittelalter war die Lage selbst in seiner Heimat Österreich genau dieselbe.

Über den Papst sagte der österreichische Missionar, er wolle „einen Prozeß in Gang bringen“, denn „dieser Prozeß war bisher nicht erlaubt. Benedikt XVI. hat gesagt, wir beten um Priesterberufungen. Bei diesem Papst ist es anders“. Jetzt würden Türen aufgehen.

Ganz linksgestrickt, kann Bischof Kräutler mit Gebet um Priesterberufungen nichts anfangen, sondern setzt auf Strukturreformen.

Was ist also im Busch im Amazonasbecken? Mit Kardinal Hummes und Bischof Kräutler ziehen in der Frage zwei Männer am gleichen Strick und Papst Franziskus läßt sich auffallend oft über den Amazonas informieren. Man wird sehen warum.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: padrescasados/Noticia da terra/Prelatura Xingu

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

88 Comments

  1. Zitat des Freimaurers Marsaudon über die neue Strategie der Freimaurerei:
    -
    „Nicht mehr die Vernichtung der Kirche ist das Ziel, 
    sondern man sucht sie zu benützen, indem man in sie eindringt“
    -
    „In die Kirche eindringen“
    ist denn die neue Strategie der Freimaurerei
    Letztendliches freimaurerische Ziel aber ist die eigentliche 
    „Entpriesterlichung“ 
    der Heiligen Mutter Kirche 
    „zu Gunsten“ einer „Laienkirche.“
    Um dies bewerkstelligen zu können, bedarf es denn z.b. zunächst einer 
    „Übergangsform“;
    zölibatäre Priester und verheiratete „Priester“ nebeneinander !
    Und nun schauen wir uns um;
    unentwegt hören wir aus modernistischen Kreisen das Gerede von der angeblichen 
    „Notwendigkeit der Lockerung des Zölibates“.
    Missionsbischof Kräutler aktuell mit einer „neuen Variante“.
    „PatoralreferentInnen“ ( also Laien !) sind ohnehin schon übermässig viel vertreten !
    Letzendlich ist also diese Strategie der 
    „langsamen „Entpriesterlichung“ der Kirche auch dazu gedacht, das eigentliche Ansinnen der Freimaurerei zu forcieren;
    die Einheit der Heiligen Mutter Kirche und der EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS zu torpedieren, sprich die Heiligkeit der Kirche ins Natürliche herunterzuziehen.
    „Flüsterer“ wie Kardinal Hummes und Bischof Kräutler spielen dabei offenbar Vorreiterrollen.

    • Na das ist ja voll und ganz gelungen, die Päpste ab 1962 sind ja mit den Herrschern dieser Welt auf ganz gutem Fuße, auch wenn sie noch so große Porno- Abtreibungs- , Homosexualitäts- und Gender – Politiker sind, man denke gerade an die herzlichen Empfänge des Papstes Franziskus

  2. Papst Franziskus ist kein intelligenter Traditionalist, sondern ein gewiefter Schachspieler. Er stellt
    geschickt und bewusst, Kardinäle und Bischöfe so auf, dass seine eingeschlagene Richtung zum
    Erfolg führen wird. Kritiker werden kalt gestellt oder ihres Amtes enthoben. Wer jetzt nicht erkennt,
    wohin die Reise geht, dem ist nicht zu helfen, oder es ist ihm egal. Gespannt kann man darauf warten, wie lange sich Kardinal Müller von der Glaubenskongregation noch halten kann.
    Gott, sende aus deinen Geist !

  3. Ich koennte explodieren !
    Es ist nicht mehr auszuhalten, da tobt gegen die Kirche weltweit ein mehr oder minder offen gefuehrter Vernichtungskampf auf allen Ebenen, brutal, toedlich, mit Waffen, Worten, Todschweigen und allen Moeglichkeiten der Verfolgung.
    Und was macht ROM ?
    Man veranstaltet schwachsinnige Synoden und fuehrt inhaltslose Dialoge und erhebt Themen zur Wichtigkeit die alles andere sind als Katholisch.
    Das ist Tele- tubbieland vom Feinsten.
    Was sind wir ?
    Eine Glaubensgemeinschaft, deren Stfter Gottes Sohn ist.
    Die Kirche wurde am Kreuz gegruendet und an Pfingsten in die Welt ausgesandt.
    Die Sakramente sind zu spenden, es gilt immer noch der weltmissionarische Gedanke.
    Eines der wichtigsten Sakramente ist die wuerdige Feier der Liturgie.
    Wer zum Priester berufen ist, hat sich ganz Christus zu weihen, da ist eben kein Platz fuer Ehe und Familie und Sex oder andere Gelueste.
    Durch diese bekommt man nur die Sorgen der Welt aufgedrueckt und fuer das Himmelreich ist das komplett falsch.
    Wieso will das keiner verstehen ?
    Unfassbar.

      • Bitte sagen Sie mir was man zu tun hätte, um auszutreten.
        Was wäre denn dann mit dem Empfang der Sakramente.
        Oder wenn man stirbt?
        Wird man dann in den Rinnstein gestrichen?
        - Jetzt, ernsthaft! Es würde mich interessieren. Zumal ich noch berufstätig bin und KSt abdrücken muss!

      • Ich bin drauf und dran es zu tun, glauben Sie mir, in mir tobt ein heiliger Zorn.
        Das Geld geht dann an FSSPX.

      • @Sina: wie man – im bürokratischen Sinne – hierzulande aus der „Kirche“ austritt, dürfte Ihnen sicherlich bekannt sein.

        Zu den Sakramenten: die simonistische deutsche „Katholische Kirche“ (also die amtskirchliche „Körperschaft des öff. Rechts“, die sich fälschlicherweise so nennt) verweigert Ihnen die Sakramente damit. Aber pfeifen Sie darauf – bei diesem Verein bestehen ohnehin höchste Zweifel, ob von häretischen Priestern gespendete Sakramente noch gültig und heilswirksam sind. Gehen Sie zur FSSPX, auch wenn die Wege evt. weit sind – dort werden Sie die Sakramente gültig und voller ernsthafter Hirtensorge empfangen können. Und sie werden Ihnen gespendet! Denn Sie sind ja niemals aus der KIRCHE, der Una Sancta ausgetreten, sondern nur aus o.g. öff.-rechtlichem Verein.

        Ich habe vor fast 10 Jahren diesen Schritt getan und fühle mich seither in meinem Glauben viel gewisser.

    • @michael
      „Ich könnte explodieren“!
      Ich bin vollends in der Lage Ihren Schmerz und Ärger nachzuvollziehen, denn ich könnte ebenso explodieren!!
      Übrigens, (Bischof ? nee) Kräutler, auch einer der Schlimmsten, der sich nur Erwin nennen lässt, kann man komplett vergessen. Er steht jenseits aller katholischen Lehre. Welcher Urwald-Religion er anhängt, weiß der Geier!

      • Hauptsache Sie wissen was „katholisch“ ist. Ein Leben für die Kirche unter Gefahr für Leib und Leben bei Bischof Kräutler und Einsatz für die Ärmsten am Amazonas zählt da ja überhaupt nicht. Na danke, wenn das katholisch sein sollte.

      • Liebe Frau @Thalbauer, Sie schauen zuviel ORF. Die Roten feiern natürlich „Ihren“ roten Bischof ab. Die verstehen das Stichwort „Arme“ marxistisch, nicht christlich. Haben Sie sich noch nicht gefragt, warum Kräutler in den Medien so gut wegkommt, obwohl katholischer Bischof? Na, klingelts!?
        Aufpassen, nicht in die Ideologenfalle tappen. Ein Priester hat kein Linker zu sein. Linke wollen immer Strukturreformen, weil sie über das, was sie angreifen können, nicht hinauskommen. Kräutler redet nur von Strukturreformen. Der Beweis, dass er ein Linker ist. Und deshalb feiert in der ORF. Alles klar?
        So, nun zu Kräutler: In Xingu gibt es ja nicht nur ihn. Und bei den anderen schaut die Welt schon etwas anders aus. Nur nachfragen.
        Fragen Sie sich auch, warum hat denn Kräutler keinen Priesternachwuchs? Wenn die „Basis(gemeinden)“ so florieren, müßten sie ja Berufungen hervorbringen. Aber Kräutler ist so links wie Claudia von Werlhof und träumt vom „guten Wilden“-Paradies, das bewahren will, im Glaskasten. Es geht um seinen Willen, nicht den seiner Schützlinge.
        Wenn Kräutler als Bischof und nicht als Roter etwas taufen will, muss er von seinem sozialrevolutionären Ross heruntersteigen und im Menschen 1.) eine zu rettende Seelen sehen, 2.) eine zu rettende Seelen sehen, 3.) eine zu rettende Seelen sehen. Dazu hat er als Priester und Bischof alle Mittel in die Hand bekommen. Als Sozialrevolutionär ist er nur einer unter vielen meist fehlgeleiteten Gestalten und bewirkt nichts, außer Applaus von Gleichgesinnten zu erhalten. Der Priester ist kein Sozialarbeiter, er ist viel viel mehr, er kann viel Grösseres, viel Grösseres

      • Ja da muss sich wohl unser Heiliger Papst JP II. wohl geirrt haben als er Bischof Kräutler ob seines Einsatzes gelobt hat und ihn bat, weiter zu machen. Sein Mitschüler Bischof Küng (beide sind Vorarlberger), der nicht in Verdacht kommt, ein Linker zu sein, nimmt ihn gegen Angriffe stets in Schutz. Also ein „Kasterldenken“ ist zu einfach, Menschen abzuurteilen.

      • Ja, und was wollen Sie nun damit aber sagen? Seht her, er tritt ja auch für die Armen ein, und damit ist alles gut? Das behauptet jeder Linke von sich auch. Und Schuld ist immer das „System“!
        Hier geht es aber um Kräutlers Rolle als Bischof. Es geht um den Seelsorger. Sie haben schon verstanden, auf was Kräutler hinaus will? Das Priestertum sprengen. Priestermangel? Der Herr sagt: „Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. BITTET den HERRN der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte (Lk 10,2). Dass gilt seit 2000 Jahren, dass „der Arbeiter wenige sind“. Und der Herr zeigt den Weg auf, wie Arbeiter ausgesendet werden. Und was sagt Kräutler (und viele in Europa)?

    • Dieser Tage war ein katholischer Geistlicher bei mir der seit Jahren weiß, wer hinter meinem Pseudonym steckt, das ist kein sonderliches Geheimnis, und versuchte mir zu erklären, dass man nichts tun müsse weil ohnehin Gott seine Kirche retten wird, ( er meinte wohl ich sollte nicht so viel schreiben) und von Judas meinte er, dass man ihn nicht schlechtreden dürfe, weil er einen wichtigen Beitrag zur Erlösung der Welt geleistet habe. Sein Besuchszweck war offenkundig mich vom Schreiben abzubringen. Und er kam bestimmt auch nicht unentsandt! Papst Franzskus sei ein ganz toller Papst der die beiden kirchlichen Flügel wieder zusammenführen wird meinte er. Er lässt halt diskutieren, meinte er ,….. scheinbar auch das Undiskutable!

      • Hoffentlich bleiben Sie stark und unverzagt – ein eigenartiger Geistlicher, der Ihnen da hinterhergegangen – aber die Wahrheit, die hat noch niemandem geschadet.

      • Kleiner Tipp:
        Schreiben Sie doch fortan unter einem anderen Pseudonym! Schreiben Sie so viel Sie wollen, aber bitte, bitte, lassen Sie Papst Joh. Paul und Papst Benedikt in Ruhe – nichts Negatives mehr über diese heiligen Päpste!! – Danke!

      • Lieber Wickerl,

        die Idee Judas habe zur Erlösung beigetragen entstammt der Hochgrad-Freimaurerei, dort beruft man sich auf Frage der Jünger „Bin ich es etwa, Herr?/Doch nicht etwa ich?“ (Mt 26/22, Mk 14/19). Man geht davon aus es mache keinen Sinn da der Verrat Judas keine Freie Entscheidung gewesen sei, sondern spekuliert ob eine Auslosung stattgefunden hat (Mt 26/33, Mk 14/20) welche in einem direkten Auftrag an Judas endetet (Mt26/25, Joh 13/27). Sogar der ausdrückliche Wunsch Jesu wird dort in Betracht gezogen (Joh 16/7). Man übersieht aber oder belügt sich selbst bei diesem Gedankenkonstrukt das der Verrat des Judas schon vor dem Abendmahl geplant war (Mt 26/14, Mk 14/10, Lk 22/3, Joh 13/2) was schon klare Fakten sind, das Judas den Verrat aus freier Entscheidung schon vor dem Abendmahl ausführte und dieses freimaurerische Hirngespinst ad absurdum führt. Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen.

  4. So wird das nun täglich weitergehen, malm malm, das ist der zeitversetzte Untergang: Seit mindestens 50 Jahren schon geschehen, trommelt es sich nun auch ins Amazonasbecken durch und wieder zurück in die zurückgebliebenen Hirne hierzulande, die denken, man könne sich mithilfe einer Soutane gegen das alles geschützt haben, und die Frage danach, ob man überhaupt je gültig geweiht wurde schnell unter den Teppich kehren.

    Es ist vorbei.
    Es ist vorbei.
    Es ist vorbei.

    Das hab ich letztes Jahr sofort gesehen, als dieser Gnom auf die Balustrade kam, aber auch ich habe durch diesen finsteren „Katalysator“ erst geblickt, wie desolat der Zustand ist – überall, gleich ob in der „Konzilskirche“ oder in Tradi-Wonderland.

    Es kann nicht anders sein: es ist wirklich vorbei. Wenn jetzt noch eine Erneuerung kommt, dann entweder aus dem schmutzigen Hinterzimmer nach Gottes Willen und verachtet von aller Welt, oder durch Seine Wiederkunft.

    • Warum müssen Sie Ihre durchaus zutreffenden Analysen des völlig kurrumpierten Zustandes der V II-Kirche immer wieder mit völlig unbegründeten, aus der Luft gegriffenen gehässigen Angriffen auf die Tradition und die sog. „Tradis“ garnieren?!?

      Nein, verehrte Frau Z., die Erneuerung kann nur durch die Tradition kommen! Und die sitzt nun einmal nicht im schmutzigen Hinterzimmer, welches niemals nach Gottes Willen sein kann.

      • @traditionstreuer Das Posting von Zeitschnur beantwortet Ihre Frage , ich habe sie mit kleinem Anfangsbuchstaben geschrieben!

      • @wickerl: Ich bitte vielmals um Entschuldigung für meine so falasche „Verdächtigung“. Man kann in der Tat auch in einem Forum nicht aufmerksam genug lesen…
        Ja, ob Frau Zeitschnur evt. eine „Doppelagentin“ der Liberalen ist, habe ich mir ehrlich gesagt auch schon überlegt. Wagte es hier aber noch nicht zu schreiben.

      • @ Traditionstreuer

        Hahahaha! Köstlich!
        Vielleicht sogar ein Chamäleon?!
        Oder vielleicht schreiben mehrere unter dem Namen?
        Alles von geheimen Netzwerken gesteuert?!
        Ja, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
        Hahahahaha!

    • Sie sprechen mir aus der Seele.
      Meine Frau ist Lutheranerin und dort ausgetreten, weil diese alles vorgemacht haben was jetzt in „Katholien“ ausbricht.
      Benedikt war die Hoffnung fuer sie, in die RKK einzutreten, sein Ruecktritt war nur noch zum Heulen.
      Und als Fraenzchen auf der Balustrade erschien, haben wir beschlossen den Uebertritt doch nicht zu tun, eine gute Entscheidung.
      Ich lebe im Bistum LImburg !
      Hier ist wahrhaft die „Hoelle“ los, allen voran der mediensuechtige „Bischofsmoerder“ Joh.zu Eltz ! Widerlich !

      • …ja und jetzt? Wo ist Ihre Frau jetzt dabei?
        Also abgesehen von der katastrophalen Lage in Katholien – aber evangelisch kann man ja nicht bleiben und sie möchte doch sicher Zugang zu den Sakramenten haben und irgendwie ein katholisches Leben leben, so gut es geht, mit allem Schmerz, aber eben doch katholisch, oder?

      • Um Himmels willen! Bitte machen Sie doch Ihre Entscheidung der einen, heiligen katholischen Kirche beizutreten, nicht von irgendeinem Bischof oder Papst abhängig! Wenn Sie die Gnade geschenkt bekommen haben zu erkennen, dass es nur die eine Kirche gibt – es ist die Kirche des 1., des 3. des 16. Jahrhundert, aller Zeiten! – dann schlagen Sie diese Gnade nicht aus, sondern tun Sie den Schritt! Die Kirche denkt in Jahrhunderten, da ist es völlig egal, wer in Rom sitzt.

    • Es ist nicht vorbei, es fängt erst richtig an. Ironie und Lamentieren sind in dieser sehr ernsten Zeit nicht angebracht und nicht hilfreich. Es stimmt was “ Traditionstreuer „sagt.
      Nach fast 50 Jahren ist die Konzilskirche am Ende. Leere Kirchen, kaum noch Priester,
      Laien an den Altären, verschandelte Kirchen, keine Ehrfurcht, keine Anbetung des Aller-
      heiligsten Altarsakramentes, sind destruktive Früchte die alles lähmen. Dann der Ein-
      druck das unsere Hirten irgendwie erstarrt sind. Das Kirchenvolk wird allein gelassen. Es
      erfolgt keine Glaubensunterweisung, keine Neuevangelisierung, einfach nichts. Ja es
      gibt sie noch die nichtssagenden Hirtenbriefe. Sonst hört man nur bei Bischofskonferen-
      zen, dass es Bischöfe gibt. Aber wie das Leben so spielt, da werden bei verschlossenen
      Türen und viel Kaffee, Glaubenswahrheiten in den Sand gesetzt. Den Gläubigen wird das alles als notwendig und zeitgemäß dargestellt. Mit dem neuen Sprecher hat die Bi-
      schofskonferenz in Folge, wieder einen Mann an der Spitze, der wie seine Vorgänger
      Glaubenswahrheiten leugnet. Kardinal Marx untermauert die Ergebnisse, die mit der
      breiten Zustimmung der Bischöfe zustande gekommen sein sollen, auf der Synode voll-
      mundig und laut. Was kann aus dem Land der Reformation schon gutes kommen. Wir
      sehen die faulen Früchte. Wir lassen nicht zu, dass unser katholischer Glaube verwäs-
      sert und kaputt gemacht wird. Und nochmal muss gesagt werden: “ Traditiontreuer “ hat recht, wenn er sagt, eine Erneuerung kann nur durch die Tradition kommen !
      Möge Gott es geben !

    • @ Zeitschnur,
      es ist schon so, dass es nirgendwo eine Truppe der Guten gibt, die , wie der mythische Barbarossa aus dem Kyffhäuser hervorbrechen wird, und dann, wenn alles verloren erscheint, alles retten wird.
      Natürlich hat auch die Tradition ihr Macken und nicht zu knapp.

      Ist also alles verloren, so gilt „Richtet euch auf und erhebt euer Haupt, denn es nahet eure Erlösung!“
      Aber ob es soweit ist, das wissen wir nicht.

      Der Punkt ist einfach der, dass Christentum ist die Religion der Underdogs, Skalvenreligion spöttelt der noch unheilige Augustinuns!

      Was Papst Franziskus vorexerziert ist eine Religion für die Underdogs, die also den Underdogs helfen soll keine solchen mehr zu sein, und damit hat er wenig begriffen!
      Jedoch ist es mehr Symptom, denn Ursache!

      All das ist jedoch kein Grund zu verzweifeln, lesen sie Schrift, versuchen sie die AT Geschichten ins heutige zu übersetzen, Sie werden feststellen, alles schon mal dagewesen.
      Das soll jetzt kein billiger Trost sein, aber zur Verzweiflung besteht kein Grund, der Herr prüft die Seinen und wie gesagt, Karthago war auch nicht mehr vorhanden nach dem dritten punischen Krieg!

      • …aber Jeruslam und Israel war 70 n. Chr. gefallen, auch das ist eine Perpektive, die man nicht einfach verdrängen darf.

        Ich bin keineswegs verzweifelt und äuße mich an sich ja nüchtern. und gerade diese „Schonungslosigkeit“ passt vielen nicht.

        Auch sind mir die privaten „Macken“ der Tradis völlig egal – es geht hier um grundsätzliche Erwägungen. Ich hab es nicht so mit n=1-Argumenten…

        Es ist objektiv vorbei. Warum ich das denke, habe ich vielfach begründet.
        Es ist der Untergang der Titanic, aber kleiner sollte man das, was hier geschieht, aus Respekt vor der Kirche nicht veranschlagen!

      • Der Tempel wurde zerstört, das ist korrekt, er wird nie wieder errichtet werden, auch das ist korrekt.
        Aber die Verblendung liegt (von Gott her, weswegen sie daran schuldlos sind) auf den Juden, bis sich die Vollzahl der Heiden erfüllt hat!

        Und das Schifflein Petri geht nicht unter, weil es im Gegensatz zur Titanic unsinkbar ist, lesen Sie das bitte bei Matthäus nach.

        Glauben bedeutet übrigens feststehen in dem was man genau nicht sieht!

        Sie sehen vieles richtig, sehr richtig und sind auch in der Lage es auszusprechen, aber ihre Schlussfolgerungen stimmen so nicht.
        FInden sich in unserer Generation keine Heiligen, die das taumelnde Schiff wieder auf Kurs bringen, so crasht es in den Hafen, wir können die letzten paar Meter schwimmen (Vorausbild Schiffbruch des Paulus auf Malta) und das Ende aller DInge ist da, oder das Schiff kann von den Heiligen der nächsten Generation repariert werden!

      • @ besorgter christ

        O – in aller Bescheidenheit sollten Sie doch genauer nachdenken darüber und in Erwägung ziehen, dass vielleicht Sie selbst irren: In der Schrift steht, dass der Tempel vom Antichristen besetzt werden wird. Ich nehme nur wörtlich, was da steht.
        Das heißt, dass das, was bislang der Tempel war, nicht mehr der Tempel sein kann, so wie auch die Hagia Sofia nicht mehr Ort einer Kulthandlung ist, sondern eben eine entweihte Kirche, die damit keine mehr ist…, wenn andererseits – nach einer gigantischen Apostasie (alles Schriftworte!) – ein „heiliger Rest“ übrigbleibt, der fliehen muss mit der apokalyptischen Frau, in die „Wüste“, was gewiss kein europäisch-grotzpompiges Schloss ist…

        Ich denke, das haben Heilige der Kirche immer so gedeutet, dass es ein Ende dieser vertrauten Erscheinung der Kirche geben wird.
        Darum sollte man nicht sinnlos streiten.

        Was wir sehen ist der Untergang der einstmals immer größer gewachsenen Kirche – in ihrer „prachtvollen Form“ – für immer.

        Ich verstehe, dass Sie gerne weiterschlafen wollen. Dass es viel angenehmer ist, sich vorzustellen, dass auf wundersame Weise aus dem Nichts plötzlich zahlreiche Generationen junger Gläubiger alles wieder aufbauen…

        Nicht dass ich nicht auch glauben könnte, dass das passieren könnte! Aber wenn es passiert, dann durch das kleinste geistliche Nadelöhr, das denkbar ist. Wer jetzt nicht alle europäische Großmannssucht, alle heillose Vermischung von Religion und Macht ablegt, hat keine Chance.

        Nicht zuletzt haben zahlreiche Heilige und Mystiker -zusätzlich und zur Bekräftigung des Schriftwortes – anerkannt durch die Kirche, solange sie noch ein Lehramt hatte, all das, was uns heute betrifft als die Vorboten des Endes vorausgesehen. Wollen Sie wirklich mögliche Hilfen des Himmels, die ja schon in der Schrift stehen, ausschlagen, um sicher durch die Zeit zu kommen, gewissermaßen sich-tot-stellen, nach dem Motto: „Ich glaub nur, was ich sehen….will“?

        Und auch wenn wir nicht wissen, wann das Ende ist, sind uns doch klar die Zeichen des Endes kundgetan – auch in der Schrift. Ich verstehe nicht, wieso Sie davon nichts wissen, wo Sie doch so oft mich auffordern, die Schrift zu lesen…Tag und Nacht tue ich kaum anderes und finde darin sehr wohl die Gnade recht präziser Angaben, die natürlich nicht Tag und Stunde, aber zumindest schon im Jahrhundertrahmen sehr wohl erkennbar sind.
        und eine gigantische Apostasie ist das Sinken eines riesigen Schiffs.

        Wie sollten die klugen Jungfrauen auch wachbleiben, wenn ihnen nicht ein Kompass mitgegeben worden wäre? Die Zeit ist nicht statisch, war es nie, sie war nie „zeitlos“ im neutralen Sinne. In der Zeit ereignet sich ein bstimmtes Geschehen, an dem wir nicht passiv, sondern gnadenhaft aktiv Anteil …und Pflicht! …erhalten.

      • Ein Zeichen für das Ende ist, dass die Blindheit von Israel genommen wird, und sie in Christus den Messias erkennen, davon ist nichts zu spüren und deshalb kommt das Ende noch nicht.
        Ob das Schiff nun groß oder klein ist, das ist unerheblich.
        Natürlich geht im Westen eine lange Epoche zuende, die der Verquickung von Macht und Glaube, die das geschaffen hat, was wir abendländische Kultur nennen.
        Es scheint auch so, als sei diese Kultur auch nach fast 2000 Jahren Christentum in Europa immer noch irgendwie oberflächlich geblieben, und man ist schon erstaunt mit welchen Leichtigkeit Europa wieder gottlos wird.
        Aber davon auf das vor der Tür stehende Ende zu schließen, das halte ich für Hochmut.
        Der Satz mit der kleinen Herde und dem heiligen Rest, der gilt halt für alle Zeiten!

      • @ besorgter christ

        Die Bekehrung Israels scheint nach der Schrift nicht VOR dem Untergang, sondern im Untergang zu geschehen. Ich finde diesbezgl. die Kleine Erzählung vom Antichristen v. Solowjew ganz interessant.

        Dass sich aber in und um Israel gewaltiges Bewegungen vollziehen, sieht doch wirklich jeder!
        Nach 2000 Jahren sind sie in ihr Land zurückgekehrt (was auch vorhergesagt ist), und im Gegensatz zu vielen katholischen Antizionisten glaube ich, dass das bereits Teil der Erfüllung der Prophetie ist. Nicht in dem Sinn, dass dieses unbekehrte Israel bereits das bekehrte Israel wäre.
        Aber in dem Sinn, dass dennoch die historischen Ereignisse um das jüdische Volk herum seit ca. 100 Jahren apokalyptische Ausmaße erreicht hat.
        Der Denkfehler der Traditionalisten ist m.E., dass sie nicht erfassen, dass nirgends je behauptet wurde, diese Ereignisse um Israel seien von Anfang an „perfekt“ oder „rechtgläubig“ – die Schrift ließ das offen, und darum ist es auch offen.
        Wie schon das Volk sagt: „Gott schreibt auf krummen Linien dennoch gerade“, kann das sewhr wohl auch hinsichtlich Israels gelten.

        Gerade Israel IST also doch apokalyptisches Zeichen! So, wie die Schrift es uns ahnen lässt. Der Zeitpunkt seiner Bekehrung liegt nicht vor, sondern im Untergang.

        Es ist kein Hochmut, wenn Menschen wach sind und in die Zeit schauen.
        Aber es berührt merkwürdig, wenn man, sobald man über diese apokalyptischen zeichen nachdenkt, sofort mit der „Hochmut“-Keule zurechtgewiesen wird.

        Jeder lasse sich hier nicht abhalten davon, trotz dieser geschwungenen Keule doch genau hinzusehen, denn davon hängt – auch nach der Schrift – am Ende sogar das Seelenheil ab.

      • Eben, eben, der Staat Israel (das was wie Sie richtig sagen fast 1900 Jahre lang unerfüllter, unerfüllbarer Traum war ) wurde sozusagen als Frucht der umfassendsten Verfolgung gegründet, der die Juden in ihrer Geschichte jemals ausgesetzt waren.
        man sieht daran die Treue Gottes, die auch dann noch gilt, wenn das Subjekt der Treue, naja ist.
        Natürlich ist das ein Hinweis Gottes, nämlich der, dass er der Herr der Geschichte ist, und alles vermag!
        Nur, wie gesagt die Zeichen stehen auf Apokalypse now, aber ob Kirche udn Welt noch mal die Kurve kriegen hängt von den Heiligen ab, und ob die Zahl der Heiden sich erfüllt hat, dass wissen wir nicht, solange noch Menschen geboren werden, sind die Gedanken Gottes, und geboren um gerettet zu werden.
        Wenn er kommt, kommt er, wie der Dieb in der Nacht!

        Es ist Hochmut, wenn man denkt man lebe in Zeiten, die ausgesucht schlecht sind. In diesen Zeiten leben die Menschen seit 2000 Jahren, weil die Endzeit mit Christus begonnen hat.
        Die Haltung vieler Christen ist verständlich, aber nichts als eine Gegenreaktion auf die Haltung der Welt die die Menschen aktuell für besser hält als früher, weil man Computer bedienen und Bypässe setzen kann.

        Wie gesagt, wenn die Kirche untergeht, dann weil sie nciht mehr nötig ist,weil das Ende der Welt da ist, und genau nicht damit gerechnet haben die klugen JUngfrauen, die deshalb noch ÖL mitgenommen haben, während die törichten davon ausgegangen sind, dass der HERR gleich kommt und es nicht noch eine lange Zeit dauert.

      • Nanana, Sie schaffen da zuletzt aber künstliche Gegensätze!
        Wie schon oben gesagt, ist die Zeit nicht neutral oder ohne Struktur.
        Ob die Zahl der Heiden voll ist, wissen wir natürlich absolut nicht, aber wir wissen, dass sie wesentlich voll ist, weil das Evangelium überall vorgedrungen war und ist. Das konnte man vor 500 Jahren nicht sagen!
        Lassen Sie doch einfach die Hochmutskeule weg – was soll das!
        Auch dieser gigantische Glaubensabfall ist ohne Vergleich in der Größenordnung, v.a. auch das Ausmaß der Verwirrung, das überhaupt erst durch die moderne Technologie so eskalieren konnte.

        Wie ein Dieb in der Nacht – also das kann Ihre Haltung ebenso überraschen wie die eines Menschen, der schon tausendmal „Haltet den Dieb“ rief ohne, dass der Dieb kam und dem keiner mehr glaubt.

  5. Wie ich aus meinen Erfahrungen schon hier schrieb, sie setzen nun offen das um, was sie seit Jahren an den Theologischen Fakultäten lehrten und den Studenten eingeimpft haben!

    Das Gift wirkt, es ist ein Langzeitgift!

    Es sind vorallem immer hier Herren eines bestimmten Jahrganges und Types, der nun im zweiten Frühling meint sich besonders desaströs hervorzutun!

    Interessant wäre auch ein Blick auf die Netzwerke, die diese Personen haben, nicht nur zu Logen, sondern auch in weit schlimmere Gefilden!

    Man setzt jetzt an, der kath Kirche ideologisch von innen heraus den Garaus zu machen!

    La Salette wird immer klarer.

    Hatte gestern im BR die Sendung „Stationen“ gesehen, wo franziskanische Ordenschwestern ohne Habit, in Räuberzivil, mit Gitarre und tralala Theologie sich vorstellten!
    Ich habe diese Leute gesehen und bevor sie auch nur was sagten, wußte ich genau was kommt, die üblichen seit der alt 68 ziger Thelogie bekannten Phrasen: Teilhabe, wir sind alle Geschwister, Frauenpriestertum indirekt angedeutet, Emazipation, Gerechtigkeit usw…

    Worte die man kennt, die hohl und inhaltsleer sind, die aber in dieser Gemeinschaft gelebt werden, die ebenso symptomatisch für den Zerfall der Kirche im inneren stehen!
    Besonders verwirrend waren, daß diese Schwestern sich nur für Mädchen und Frauen einsetzen und eine hatte einen gebatikten Regebogen Schal um, wir wissen also was diese damit ausdrückt!

    Diese „Schwestern“ wollen das leben was viele neuheidnische Theologen ebenfalls nicht mehr wollen, das Leben auf das Gebet ausrichten!
    Stattdessen sind sie eine Regebogen bunte feministische „Eine Welt Kirche“ mit Wohlfühlcharakter und du wir haben uns alle lieb Manifestationen!

    • Meinen Sie da den Herrn Professor Ratzinger, wenn man sich so seine Schüler anschaut, Schönborn, und seine Günstlinge , Kasper, und Gegner, Dr. Krenn und Dr. Wagner, dann weiß man wohin in all den Jahren die Reise ging. Wenn es stimmt dass Kardinal Wyschinski 1978 zum Papst gewählt worden ist und er diese Wahl einfach an Karol Wojtila weiter gereicht hat, dann weiß man heute was für einen Fehler er machte, und wie schlecht es ist die göttliche Vorsehung zu korrigieren.

      • @Wickerl
        Ich dachte da an solch „grandiose Theologen“ wie Küng, Rahner, Lehmann, Hasenhüttl et al

        Diese und wiederum deren Doktoranden trugen dieses Übel überall hin!
        Die Professorin, welche ich in Exegese hatte war eine glühende Anhängerin der „Befreiung-“ und vorallem der „feminitischen Theologie“, also Dumpfbacken Theologie, die nur das diesseitige kennt und ehrt!

        Das schlimme daran ist, was diese Professoren damit anrichten und welchen Nachwuchs diese „Theologen“ hervorbringen!

        Der Widersacher hat sie gut im Griff, die verloren Theolunken aber halt, nach deren unseeliger Theologie ist die Hölle ja leer!

    • Sie haben in Ihrer Aufzaehlung den Hauptsatz vergessen: “ Jesuuuuuuus unser Bruder und Herr “, ein Satz, bei dem sich mir regelmaeesig die Fussnaegel aufrollen !!!!!

      • @michael
        Oder noch besser, eine gebatikte Stola auf dem t-shirt und die „Messe“ wird im Schneidersitz oder auf Höckerchen gefeiert, ohne Altar der ist ja reaktionär, nein direkt auf dem Boden!
        Mit frei formulierten Hochgebeten und jede und jeder darf was sagen!
        „Ich lade euch ein, tragt das vor was ihr wollt Jesus unser Bruder und Gott unser Bruder und Schwester ist ganz bei dir!“

        Mußte ich erleben bzw erleiden als ich in Exerzitien war!
        Da bin aus den Raum gegangen!

        Auf die Frage warum, stellte ich demjenigen seinen Teller auf den Fußboden! Was ich ihm damit andeuten wollte, das hat derjenige aber nicht verstanden!

        Aber ich wurde abgestraft, weil ich den Rosenkranz gebetet habe und das Stundengebet verrichte!
        Irre, mehr kann man zu solchen Zuständen nicht mehr sagen!

  6. Auch ein mäßig intelligenter Katholik versteht das.
    Ist erst einmal das Sakrament der Ehe abgeräumt (Bischofsynode 2015), dann purzelt der Zölibat hinterher und dann wird sich auch das Sakrament des Hl. Eucharistie erledigt haben.
    Es reicht dann irgendein neu – heidnischer Kult (vielleicht Kuchen essen) um Gemeinschaft zu leben. Für jeden halt sein individueller Götzendienst.
    So offenbar die Vorstellung dieser scheinbar gewitzten Neukirchler ihrer „Afterkirche“.

    Es gilt: Ruhe bewahren und beten.
    Eigentlich ist dies alles nur noch zum Heulen. Herr erbarme Dich, unser

    • Ja und dafür legten den Grundstein schon die Piuspäpste, XI und XII, beide waren beteiligt, als Papst und als deutscher Nuntius, als sie sich im Konkordat mit dem Deutschen Reich auf die verpflichtende Zivilehe einließen! Da hat man dem Teufel die Türe geöffnet, weil das für das gläubige Volk zu unpädagogisch ist, dass man zwar zivilrechtlich heiraten muss, das dann aber keine Ehe sein soll!

    • @IMEK
      Ich bin da ganz bei Ihnen und sehe es genauso.
      Allerdings glaube ich, dass alle von Ihnen aufgeführten Dinge in einem Rutsch passieren.
      Da wird sicherlich nicht noch einmal 2 Jahre gewartet.
      Mensch, wir haben doch erst November. Spätestens im Januar bekommt Herr Kasper wieder ein Laufzettelchen in die Hand gedrückt , eines zum Niederknien 🙂
      Der Rest geht dann schnell, wir haben in diesem Punkt einen wirklich „eiligen Vater“.

  7. Ich habe schon seit über einem Jahr mit diversen gläubigen Katholiken geredet. Alle (mit denen ich geredet habe) sagen: solange man nach den 10 Geboten lebt und möglichst oft die Sakramente nutzt, dann ist alles gut.
    Ich würde sie ja so gerne wach rütteln, aber es geht einfach nicht. Wenn mal was negatives über den Bischof von Rom kommt heisst es: sicher Übersetzungsfehler oder das wurde sicher von den Medien falsch interpretiert. Man will ihn (den Bischof von Rom) sicher nur fertig machen. Es ist, als würden sie den Kopf in den Sand stecken und darauf warten, bis wieder gutes Wetter ist.

    Wie @Zeitschnur richtig sagt: Es wird nicht wieder gut, es ist vorbei. Das hat nichts mit Pessimismus oder mangelndem Glauben zu tun, sondern mit Einsicht. Und nicht nur die Kirche, sondern die ganze Welt versinkt zeitgleich im Chaos und in der Sünde. ALLES steht auf dem Kopf. Nur Gott allein kann jetzt noch rettend eingreifen. Für mich ist nur die Frage wann und wie, und nicht ob ER eingreifen wird. Aber bis dahin, wird der kleine Rest wohl ums Überleben kämpfen und noch viel Verfolgung aushalten müssen. Da hilft nur Ruhe bewahren und viel beten.
    JESUS CHRISTUS, Sohn Gottes, erbarme dich unser!
    Mutter Gottes, Frau aller Völker, Mutter der Erlösung, nimm uns unter deinen Schutz und führe uns zum Sieg!

    • Das haben gläubige Menschen zu JEDER Zeit so empfunden, dass Kirche und Welt in Chaos und Sünde versinken. Glaube keiner, das sei vor 1962 anders erlebt worden, gerade unter wirklich echt Katholischen. Daran tröste ich mich.

      • Dann trösten Sie sich falsch!
        Die Erkenntnis können Sie NUR durch IHN erlangen.
        SEINE Kirche wird – wie versprochen – nicht untergehen! Aber es wird so aussehen, als ob. Aber der treue Rest wird von IHM geführt werden.
        Da bin ich sicher! Beten wir viel zum Hl. Geist. Er wird uns sicher führen und bleiben wir SEINER wahren Kirche treu!

    • Nachtrag zum Satz: „Es wird nicht wieder gut, es ist vorbei“
      Dieser Satz ist vielleicht etwas missverständlich gewählt. Ich habe es nicht so interpretieren wollen, dass nun alles hoffnungslos und verloren ist. Wer glaubt, der vertraut auf Gott und übergibt sich in seine Obhut.
      Ich meinte, dass ein gigantischer Stein (in Welt und Kirche) ins Rollen gekommen ist, der jetzt unaufhaltsam auf dem Weg ins Tal sogar noch an Fahrt zunehmen dürfte.

    • Mit „Frau aller Völker“ beziehen Sie sich doch hoffentlich nicht auf die „Botschaften“ von Amsterdam?

      • @sina
        „Why not“?
        Deswegen, liebe sina – man kann den Rauch sehen!!
        Die Frau spricht – Erscheinungsgeschichte der Frau aller Völker, Knuvelder L.
        Auszug aus der „Botschaft“ –

        Dann faltet die FRAU die Hände und ich sehe wieder den Papst mit Kardinälen und Bischöfen stehen. Dann sagt die FRAU als ob sie zum Papst spreche:
        „Du kannst diese Welt retten. Ich habe des öfteren gesagt: Rom hat eine Chance. Ergreif die gegenwärtige Stunde. Keine Kirche der Welt ist so aufgebaut wie die deine. Aber geh mit der Zeit und dränge doch auf deine modernen Änderungen bei den Ordensleuten, Priestern, Priesterstudenten usw. Halte doch ein Auge darauf! Führe es doch durch bis ins kleinste. Die Lehre bleibt, aber die Gesetze können geändert werden“. S.51

        Jetzt hörte ich die Stimme der FRAU sagen:
        „Es wird ein Dekret ausgefertigt werden, daß die Menschen nicht mehr nüchtern sein brauchen, um zu kommunizieren. Es gibt so viele Menschen, die gerade wenn siein der Kirche sind, ein großes Verlangen haben können, um zum Tisch des Herrn zu gehen und davon ausgeschlossen sind, weil sie nicht nüchtern sind“. Dann zeigt die FRAU auf die Männer und sagt: „Diese Männer gingen auch so von der Straße an den Tisch“ und plötzlich sah ich ganz schnell wieder den Saal. „Sieh mal“, sagte die FRAU, erst wenig Menschen gehen zur Kommunionbank“. Und dann hörte ich plötzlich eine Stimme, als ob sie von draußen komme und das Dekret ausfertigte, und jetzt sah ich die Menschen zur Kommunionbank strömen. „So muß und wird es geschehen“, sagte die FRAU. „Siehst du jetzt den Unterschied?“ S.61

        am 17. Feb. 1952 sagt die FRAU: …“Bischöfe ihr könnt das Opfer mehr gemeinschaftlich darbringen lassen. Begreift diese Worte gut!“

      • @sina
        @Voltenauer
        Keine Rückmeldung von Ihnen zu meinen Links bzgl. des Themas: Frau aller Völker ?

  8. Und noch eins.
    Ich kenne einige Fälle dieser „sog.Ehen“.
    Es liegt kein Segen darüber, man nimmt Christus nicht einfach die Priester weg.
    Weder durch Mord nund Todschlag oder auch durch sexuelle Verführung.
    Meistens gingen diese Ehen schnell kaputt, oder wurden von furchtbaren Schicksalsschlägen heimgesucht.
    Versucht den Herrn nicht, seine Rache ist grauenhaft.
    Beten wir fuer die abgellenen Priester.

    • Ich suche schon ständig die „Warteschlangen der Geschiedenen“ die uns in der Kirche die Tür einrennen um endlich zur Kommunion gehen zu dürfen.
      Ich sehe nur keine…..

    • Wir wollen aber bei aller Zustimmung im Übrigen dem Herrn nichts
      „Grauenhaftes „unterstellen. Der Herr ist gerecht.

      • Ja, sie wird viel gerechter und darum schrecklicher sein, als wir uns das nach unseren weichgespülten Stuhlkreis-Kategorien denken!

  9. „Hummes Zukunftsvision: Priester mit Familie“ Die heilige Birgitta von Schweden, die im 13, Jahrhundert lebte hat Aufzeichnungen hinterlassen, dass die Muttergottes ihr gesagt hätte, dass dem Papst, der den Zölibat aufhebt ein sehr schlimmes Schicksal beschieden sei!

  10. Das Foto sieht schon sehr stark gekünstelt aus. Der Priester soll in eine Rolle gezwungen werden, die nicht seine ist. Man will Abwendungen vom Glauben und seiner Praxis aus Gründen, die nicht im Dienste zum Herrn begründet sind.

  11. Noch ein Wort zu Kräutler: Die Ureinwohner in seiner Diözese will er mit aller Gewalt sozusagen im Kampf gegen jegliche Modernisierung festhalten. Er spielt sich als politischer Vormund auf.

    • Der Klassenkampf großer Teile des lateinamerikanischen Episkopats seit den 1960ern hat den Armen oder Indiginen überhaupt nichts gebracht, vielmehr hat er den sozialen Status dieser Schichten perpetuiert. Von wegen „Option für die Armen“, sondern Option „gegen jegliche Modernisierung“ wie Sie es sagten und dem verbrieften Recht auf Eigentum . Kräutler ist diesbezüglich ein besonders lauter Polterer, der sein Bischofsamt als Umstürzler und Sozialrevolutionär versieht. Die massenhafte Exodus zu den Pfingstlern und anderen Sekten kommt in Lateinamerika nicht von ungefähr.

  12. il Duce Bergoglio

    Das Zerstörungswerk nimmt unvermindert seinen Lauf.
    Papst Bergoglio ist dazu auf dem besten Wege.
    Leider ist er nicht „nur“ der Duce von Italien wie weiland Benito Mussolini, sondern derjenige der gesamten Kirche.
    Wenn man sich seine Vita anschaut, dann kommt man nicht umhin, eklatante Ungereimtheiten festzustellen. Er sagt selber, daß es ihm seine Großmutter Rosa sehr angetan habe. Diese Frau, so schreibt etwa M. Hesemann in seinem sicher gut recherchierten Buch „Papst Franziskus“, hatte die Angewohnheit, damals in Italien nach der hl. Messe und nach dem Rosenkranzgebet auf die Kanzel zu steigen und den Duce Mussolini aufs Korn zu nehmen. Welch ein Vorgang! Das Ganze blieb nicht unbemerkt und die Familie packte ihre Sachen, um sich nach Argentinien zu begeben, dorthin abzuhauen, was ja durchaus in Ordnung gewesen sein mag.

    Es war dann nachweislich so gewesen, daß diese Oma Rosa ihrem Enkel doch arg viel von Italien, Mussolini, ihrem politischen Engagement in den Mauern einer Kirche usw. erzählt hat.
    Nun ist J.M. Bergoglio selbst zum Duce geworden. Welch eine Überraschung! Da müssen aus den Erzählungen seiner Großmutter einige Funken übergesprungen sein; irgendwie in die vermutlich von seiner Oma kritisierten Richtung. So etwas soll ja vorkommen.
    Duce Bergoglio hat dann andere an seiner Seite, die ebenfalls ziemlich faschistisch agieren wie die deutschen Kardinäle Kasper, Lehmann und Marx samt einigen sich offenbarenden Bischöfen von A wie Ackermann bis XYZ.
    Ja, der Faschismus, der hat die Kirche im Würgegriff. Daran besteht kein Zweifel. Auch die Verhunzung der hl. Messe basiert auf faschistischem Ideengut. Aufklärung tut not.

    • Bergoglio ist von A bis Z Populist und Demagoge im Sinne von Juan Perón. Er wird wie dieser versagen und ein verwüstetes Feld hinterlassen.

  13. Jesus sprach: Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie –, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe. Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins

    Joh 10,11-30

  14. Wer Vater ist und Kinder hat, der weiß, dass er keine Zeit hat, Priester zu sein.
    Der zölibatäre Priester lebt hier auf Erden schon sein ewiges Zölibat.
    Eheleute leben erst in der Ewigkeit ihr Zölibat.
    Der Mann im Islam freut sich auf 99 Jungfrauen, der Christ auf zölibatäres Leben in und mit Gott, der Atheist?… besonders der sexualsierte in Europa will das ewige Leben nicht wahrhaben, vielleicht, weil es dort keinen Sex gibt?
    Wenn wir den Geschlechtstrieb nicht endlich (wieder) zivilisieren und dem Geist unterstellen, dann bringt er uns um, in der Familie, im Priestertum.

  15. @Franzel
    Ich bin ja einiges gewöhnt hier, aber könnten Sie mir kurz erklären, was Sie unter Verhunzung verstehen und wieso diese auf faschistischen Gedankengut basiert?

    • Leonie:
      Sicher ist die NUM-“Messe“ faschistoid: Eine Gemeinschaft steht im Mittelpunkt, eine DEUTSCH sprechende Gemeinschaft ergötzt sich an sich selbst, „heiligt“ sich. Der dreifaltige Gott, der Heiland tritt in den Hintergrund. Nicht mehr Gott handelt, sondern die deutsch sprechende Gemeinschaft. Gruppendynamik entsteht, alles wird horizontal, die Vertikalität verdurstet. Es wird kaum ein Opfer dargebracht, sondern ein gemeinschaftsstärkendes Mahl steht im Mittelunkt. Alle machen mit. Jeder soll sich einbringen. Der, der bei diesem Gemeinschaftswahn nicht mitmachen will, wird ausgegrenzt.

      Ist doch ziemlich nationalsozialistisch, nicht wahr??? Damals wurde auch die deutsche Gemeinschaft „angebetet“, war sie im Mittelpunkt und nicht der dreifaltige Gott. Wo das Meßopfer verschwindet, muß das Menschenopfer her: im NS-Staat die Juden, im Sozialismus der Klassenfeind und im heutigen System die Ungeborenen. Menschen werden verschlungen, wo sich unser Heiland nicht mehr selber opfern kann.
      In der NS-Zeit galt „Mir san mir“ und WIR können tun was WIR wollen. Heute ist es ähnlich: Die Gemeinschaft will auch tun was sie wollen, sie richten sich nicht mehr am Heiland aus. Jeder, der da heraussticht, ist schon verdächtig, immer dieses unsägliche KOLLEKTIV! Egal, ob Rassen oder Klassen oder Dummkonsumenten-Wellness – immer ein Kollektiv!

      • Wobei beim Faschismus immer auch eine männerbündische „Elite“ dazugedacht ist, die diesen „Volkskörper“ dominieren und als „Niedrigen“ zu seinem Glück zwingen soll.
        Man kann die Kirche – obgleich sie so nicht gedacht ist und war – tatsächlich in diesem Sinne pervertieren!
        Und zwar nach zwei Richtungen: einerseits in Richtung einer liberalen Elitenwirtschaft mit Wohltätigkeitnachmittagen, andererseits in Richtung eines rechtgerichteten maskuinisierten Apparates (was historisch stets eine Versuchung war – vor allem, wenn die gesunde und rechtgläubige Marienverehrung abflaute.)
        Die Kirche aber als „Braut“ wird durch diese faschistischen Konzepte so oder so eliminiert.

  16. Wie gesagt gehen wir vom schlimmsten aus und beten wir, ich bete jeden Tag:
    „O Liebster Vater,
    O Ewiger,
    Gott der Allerhöchste,
    Mache mich Deiner Liebe würdig.
    Bitte vergib mir, dass ich andere verletze, und verzeih mir jedes Fehlverhalten, das irgendeinem Deiner Kinder Leid verursacht hat.
    Öffne mein Herz, damit ich Dich in meiner Seele willkommen heißen kann, und reinige mich von jedem Hass, den ich möglicherweise gegen eine andere Person empfinde.
    Hilf mir, meinen Feinde zu vergeben und die Samenkörner Deiner Liebe zu säen, wo auch immer ich gehe und unter denen, auf die ich jeden Tag treffe.
    Schenke mir, Lieber Vater, die Gaben der Beharrlichkeit und des Vertrauens, damit ich Dein Heiliges Wort aufrechterhalten und dadurch in einer finsteren Welt die Flamme Deiner großen Liebe und Barmherzigkeit lebendig halten kann. Amen.

  17. Was soll denn das mit den Viri probati ? Das sind Leute (Frauen kommen da wohl auch anschließend dazu), die allenfalls Hilfscharakter haben können. Kann man auf die Ausbildung denn auch verzichten ? Würde man sich von einem tüchtigen Laien operieren lassen, weil er einen schönen Schnitt hat ?

    • Es gibt auch gut ausgebildete Laien, wenn’s sein muss mit Doktortitel, die trotzdem vollkommen unwürdig sind, die hl. Sakramente zu spenden! An der Bildung liegt’s nicht, sondern an der Eignung – und die zu bestimmen, behält sich allein der Herr vor!

  18. Das Foto allerdings zeigt keinen Priester mit Familie, sondern ganz offenbar einen Diakon in Dalmatik mit Familie, wobei wir nicht mal wissen, ob es sich um seine Frau und sein Kind handelt.

  19. @Leonie: es gibt ein unwiderlegbaren Zusammenhang zwischen faschistischem-antichristlichem Gedankengut (propagiert bis 1945 in D und Ö- anderswo noch länger) und der Zerstörung der hl. Messe am Hochaltar. Was 20 Jahre nach Ende des sog. 3. Reiches sich in der Kirche Gehör verschaffte und mit Gewalt durchsetzte, ist die Fortsetzung faschistischen Wirkens.
    Was die Nazis und Faschisten in D, Ö, I, auch F usw. nicht (mehr) schafften, das vollbrachten nur eine Generation später ihre geistigen Kinder. Damit soll nicht gesagt sein, daß der sog. NO allein auf faschistischem oder faschistoiden Denken basiert, aber gewiß teilweise wie die ganze Entwicklung ja deutlich zeigt.
    Diejenigen, die sich so gerne als progressiv verstehen, sind durch die Wolle Faschisten. Das ist immer wieder in der Kirche eine große Versuchung, dieses bequeme, volksnahe, „gutmenschliche“, faschistische Denken und deswegen besteht immerzu ein Reformbedarf in der Kirche, man kann auch sagen Bekehrungsbedarf- ecclesia semper reformanda! Genau da muß immer wieder aufgepaßt werden und eine Neubekehrung erfolgen, in der Gesamtkirche sowie bei jedem selbst im Hinblick auf die Wahrheit, die wahre Lehre, den wahren Gottesdienst.

    • @Franzel: Wenn Sie „Faschisten“ und „faschistisch“ durch „Kommunisten“ und „kommunistisch“ ersetzen würden, dann könnte man Ihnen zu 100% Recht geben. So aber bleibt ein fader Beigeschmack. Der sog. Faschismus muss aus katholisch-traditionstreuer Sicht differenziert beurteilt werden. Es gab nicht nur den Hitlerischen Faschismus, sondern eben auch den spanischen Faschismus unter dem unvergessenen Generalisimo Franco, einem treuen Sohn der Kirche. Blütezeiten wie unter ihm hat die Kirche im 20. Jahrhundert in Europa sonst kaum irgendwo erleben dürfen. Zudem hat er durch sein entschlossenes Durchgreifen gegen die linken Massenmörder im spanischen Bürgerkrieg das Land vor dem Kommunismus bewahrt. Ähnliches gilt für den „Begründer“ des Faschismus, den „Duce“ in Italien. Er hat mit dem Vatikan die Lateranverträge geschlossen, die der Kirche freie Wirkamkeit sicherten. Und er hat für viele katholische Werte gestanden. Auch er muss aus katholischer Sicht positiv beurteilt werden.

      • @ traditionstreuer
        Frau Zeitschnur hat zu ihren Thesen alles gesagt!
        Es gibt immer wieder die Versuchung der Gnosis, also Kirche als Verein der Guten,Besseren, derer die für das normale, dumme Fußvolk bestimmen, zu dessen Wohl und Heil, wo es langgehen soll.
        Das was Sie ansprechen ist die Verlängerung dieser gnostischen donatistichen Versuchung.
        Der Weg ist bekannt,ich schmal und man kann auf beiden Seiten in den Abgrund fallen.

  20. @michael
    „Und das Geld geht dann an die FSSPX“
    Wenn die sich demnächst Rom anschließen, was machen sie dann?

  21. @ Lioba : gestern ging es um das Einäschern von Literatur , heut geht es mit zynischen Bemerkungen
    weiter . Ich weiß nicht wie ausgerechnet SIE von Ideolgiefallen reden können , bzw . andere davor
    bewahren wollen . Ich weiß auch nicht wovon Ihr „Argumentationsstil“ beeinflusst ist : SICHER
    NICHT von der Lehre der Kirche .

Comments are closed.