Kardinal Kasper: Franziskus ein „intelligenter Konservativer“ – Synode 2015 bringt „breiten Konsens“

Walter Kasper: Papst Franziskus ein "intelligenter Konservativer"
Walter Kasper: Papst Franziskus ein „intelligenter Konservativer“

(Rom) Die Kardinäle Walter Kasper und Francesco Coccopalmerio sind sich sicher: Bei der Bischofsynode 2015 über die Familie werde ein „breiter Konsens“ gefunden.

Die beiden Kardinäle nahmen gestern an einer Veranstaltung mit dem Titel: „Mit Papst Franziskus auf dem synodalen Weg über die Familie. Ein Prüfstein für das Reform-Pontifikat“. Eine Veranstaltung, bei der die „Reformer“ unter sich waren. Für den deutschen Kardinal ist Papst Franziskus ein „intelligenter Konservativer“. Eingeladen hatte das Coenaculum Freunde von Franziskus (Cenacolo Amici di Francesco), das erstmals an die Öffentlichkeit trat. Das Treffen fand im katholischen Zentrum Ökumenisches Rußland (Centro Russia Ecumenica) in Rom statt.

Die ordentliche Bischofssynode über die Familie, die im Oktober 2015 nach der außerordentlichen Synode vom vergangenen Oktober stattfinden wird, werde einen breiten Konsens „zu allen Punkten“ bringen. Davon ist der deutsche Kardinal Walter Kasper überzeugt, das Sprachrohr der Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion. Gleicher Ansicht ist auch der italienische Kardinal Francesco Coccopalmerio, der Präsident des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte. Der Bewunderer des verstorbenen Kardinals Carlo Maria Martini und der deutsche Theologe kennen sich gut. Coccopalmerio ist seit 2007 Mitglied des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen.

Papst Franziskus ein „intelligenter Konservativer“ – Das Evangelium ein „Prozeß“

Bei der Tagung zogen beide Kardinäle auch persönliche Bilanz über die Synode, an der beide teilnahmen. Kardinal Coccopalmerio von Amts wegen, Kardinal Kasper auf persönliche Ernennung durch Papst Franziskus.

„Wie kann man Papst Franziskus beschreiben?“ fragte Kardinal Kasper in seiner Rede. „Ich würde sagen, daß die eines intelligenten Konservativen eine gute Beschreibung für ihn ist. Konservative waren übrigens auch Paul VI. und Johannes XXIII., aber intelligent, weil er weiß, daß das Evangelium nicht wie ein kostbarer Gegenstand hinter einer Glasvitrine eines Museums ist, sondern von Generation zu Generation weitergegeben werden muß, es ist ein Prozeß.“

Benedikt XVI. und seine „weniger intelligenten Anhänger“

Kardinal Kasper nützte die Gelegenheit vor gleichgesinntem Publikum gegen seine Gegenspielern einen Seitenhieb auszuteilen. Benedikt XVI., so der deutsche Theologe, sei schon auch „offen gewesen“, jedenfalls „etwas mehr als seine etwas weniger intelligenten Anhänger“.

Kasper zeigte sich sehr zufrieden über die wirklich „freie“ Diskussion bei der Synode. „Das ist nicht zum Nachteil der Kirche, die keine totalitäre Institution ist. Ich bin mir sicher, daß wir am Ende einen breiten Konsens haben werden“. Worin dieser „breite Konsens“ bestehen werde, sagte der Kardinal, selbst Partei in der Frage, zwischen Zeilen deutlich.

Im Kreis der „Freunde von Franziskus“ wurde auch die „große Rede“ von Papst Franziskus an die marxistisch orientieren „Volksbewegungen“ besprochen, die „ganz außergewöhnliche Wege öffne“.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

48 Comments

  1. Es gehört schon Niedertracht dazu, sich auf jemanden zu berufen und ihn zum Gewährsmann zu machen, der sich ausdrücklich zum Stillschweigen verpflichtet hat.
    Seit sich Kasper des Wohlwollens durch den amtierenden Papst und den Mainstream der Medien sicher ist, werden seine Äußerungen über Meinungsgegner immer tolldreister.

    • Freud’scher Verschreiber: sie wollten bestimmt „stiehlt“ schreiben: Er stiehlt den andern die Show, uns aber stiehlt er den Himmel! Dabei kann er nicht mal richtig sprechen – von Intelligenz kann keine Rede sein, von Schönheit ganz zu schweigen; er kann höchstens den Zahnlückenwettbewerb gewinnen!
      Ist schon verwunderlich, dass man so ne alte Kasperle-Comic-Figur noch mal aus der Puppenkiste geholt hat, wo doch keiner mehr mit dem Kasperletheater gerechnet hat …!!

  2. Man muß ihm ja fast schon dankbar sein, daß er so klar zu erkennen gibt, wo die Gegner unseres seit 2000 Jahren erprobten Glaubens sitzen…

  3. Heute wurde in Rom auch dem Amtsverzicht von Saragossas Erzbischof Manuel Ureña Pastor (69) entsprochen. Angeblich „gesundheitliche Gründe“. Der gute Erzbischof ist sehr dem überlieferten Ritus zugetan und hat als erster hoher spanischer Prälat nach dem motu proprio Summorum Pontificum öffentlich ein Hochamt gesungen.
    Die Säuberungen gehen ohne Unterlass weiter. Man wird sich auf vieles gefasst machen müssen.
    Jedenfalls geraten in der aktuellen Despotie sehr viele glaubenstreue Bischöfe in ärgste Bredouille .

    • Wir stehen am Übergang zur Hauskirche. Jeder, der geeignete Räumlichkeiten hat, sollte Vorbereitungen für das Abhalten von Hl. Messen treffen. Es ist abzusehen, dass Hl. Messen vielerorts im Geheimen werden gefeiert werden müssen.

      • Ihre Prognose ist sehr plausibel. Man wird sich an den recusants im elisabethanischen England orientieren müssen, die sich im Verborgenen privater Häuser und Anwesen zur Feier der Hl. Messe, gelesen von Geheimpriestern, einfanden

  4. Der „breite Konsens“ besteht bereits bei den Neukatholischen und die Altgläubigen sollen sich unterwerfen.

    Die Revoluzzer provozieren eine weitere Spaltung! Auf jeden Fall eine Vertiefung ggü den Piusbrüdern.

  5. Begeben wir uns in Ruhe in unsere Mitte und lassen Kardinal Kaspers Äusserungen, betreffs mangelnder Intelligenz der Anhänger Benedikts, an uns abprallen.
    Dass Papst Benedikt ein großer Denker war und ist, können sicher nicht nur seine Anhänger, sondern werden auch jene bestätigen, die ihm kritisch gegenüberstanden.
    Kardinal Kasper – er muss halt wieder ein bisschen von sich reden machen. Und dass Bescheidenheit nicht zu seinen hervorragendsten Tugenden gehört, wurde inzwischen auch schon bemerkt.

    Anders sind schon seine Bemerkungen über den zu erwartenden „breiten Konsens“ bei der Bischofssynode 2015 zu werten.
    Ist er Hellseher?
    Oder werden sich glaubenstreue Kardinäle unter Druck gesetzt fühlen und daher nicht aufmucken?
    Ja, dann kann´s zum breiten Konsens kommen, aber nur dann.
    Und was hätte solch ein „breiter Konsens“ für einen moralischen Wert?

  6. Die „Demut“ u „Barmherzigkeit“ dieses ultra-modernistischen Sanhedrins von Rom gilt sicher nicht Altgläubigen und konservativen Katholiken. Kasper und andere Erz-Häscher des Begoglio-Regime werden in ihren Attacken immer dreister weil sie sich gegenwärtig in Rom mit ihren akatholischen Neuerungen und Ideen, sicher wie nie seit dem Konzil, sich nicht nur offen austoben können sondern ihre umstürzlerischen Ideale 1:1 dieselben Seiner-Bischöflich-Römischen-All-Barmherzigkeit sind. Kasper spricht deswegen so offensiv weil er sich ganz der Gunst Bergoglios gewiß ist. Sonst redete er niemals so Klartext.

  7. „Der breite Konsens“ hat dem Kasper sicher der Teufel eingeflösst. Er bewegt sich im Zirkel seiner Lüge, so dass ihm die Richtigkeit der Lüge als Wahrheit erscheint. Um 1900 hat Jesus dem Teufel im Beisein von Papst Leo XIII die Zusicherung gegeben ihm 75 Jahre zu gewähren und die Macht über einflussreiche Prälaten. Nach dem Konzil sind diese Prälaten in die Kirche eingedrungen und vollführen nun den Gräuel an heiliger Stätte.
    Im diesem Lächeln von Kasper und auch Franziskus meine ich immer, dass mir der Teufel sein Lachen ins Gesicht schmeisst.

    • Bitte nicht so rabiat. Wir müssen uns auch an Gottes Gebote halten, wie Jesus sagt, richtet nicht auf das ihr nicht gerichtet werdet. Menschen und auch Priester und Bischöfe brauchen unser Gebet, gerade wenn sie auf Abwegen sind. Beten wir für sie, und für uns das wir nicht vom Wege abkommen.

  8. Papst FranzI. hat darauf bestanden, entgegen des üblichen Vorgehens, die von der Bischofssynode nicht mit einer 2/3 Mehrheit bedachten Abschnitte, in der endgültigen Relatio zu belassen.

    Es benötigt nicht allzu viel Intelligenz zu verstehen, dass es nur einer entsprechenden Auswahl der Synodalen bedarf, um diese Relazio durch zuwinken. Darauf dürfte K. Kasper setzen.

    Letztlich ist aber das Kirchenoberhaupt für die Erhaltung der Lehre verantwortlich, Synodalität hin oder her.

  9. Ich fürchte, Kasper hat damit nicht unrecht:

    „Benedikt XVI., so der deutsche Theologe, sei schon auch „offen gewesen“, jedenfalls „etwas mehr als seine etwas weniger intelligenten Anhänger“. (Zitat von oben)

    Benedikt XVI. ist F. von der Tendenz her an sich nicht so weit entfernt, er hat sich nur kultivierter und wesentlich scharfsinniger geäußert und dabei eine private Option für bayerisch Traditionelle abgegeben.

    Was die „konservative Intelligenz“ F.s betrifft: was hat Kasper für ein Konstrukt von „Intelligenz“ und was für eins von „konservativ“?

    Naja – ist es wichtig?
    Nööö!

    Denn Konservativismus ist nur nach Meinung politisch tickender Leute wirklich wichtig für die Kirche, d.h. also angesichts der Wahrheit und des Glaubens kein Kritierium. Kasper will also damit die Neokonservativen ansprechen, die, die zu Tausenden sich nicht mehr kriegen über Gender und Homo.
    Intelligenz ist nicht einfach zu fassen.
    F. ist sicher nicht unintelligent, aber er ist auf intellektueller Ebene schwach, dafür aber bauernschlau. Sein tägliches Gequassel bietet für jeden etwas, und die schnelllebige Zeit vergisst selbst, dass er neulich behauptet hat, es gebe keinen Gott, sondern nur drei göttliche Personen – eine klare Häresie.
    Aber was soll’s. Time’s just marching on.
    Vielleicht sagt er morgen, es gibt v.a. den einen Gott und das mit den „in drei Personen“ sei untergeordnet. Who knows? Je nach Tagesverfassung und Opportunität. Vielleicht ein pastorales Konzilchen gefällig zur Vereinfachung des anstößigen Themas Hl. Dreifaltigkeit?

    Fehlt nur noch, dass es bald Workshops im kreativen Evangeliumschreiben gibt. Verfallszeit wie in der Buchbranche: 18 Monate. Danach bei Nichtverkauf Reißwolf.

    Da ist es nicht das Schlechteste, die schönen alten Evangeliare im Museum zu hüten.

    • So ist es, hier kann ich Ihnen für einmal ganz zustimmen: Benedikt/Ratzinge rwar immer ein kaum verbrämter Modernist. Nur theologisch und intellektuell schwachbrüstige „Tradis“, von denen es leider nur so wimmelt, konnten ihn als einen der Ihren ansehen.
      Insofern hat Kasper an der Stelle komplett Recht. Dumm ist er ja nicht, Satan bringt bekanntlich viel Schläue unter die Seinen.

      • Herzlichen Glückwunsch, der Herr, es geschehen Zeichen und Wunder – nun sprechen Sie ja selbst eine Antwort auf Ihre häufige Frage an mich aus, was ich gegen die Tradis habe…vielleicht stellt sich ja nun nach und nach Verständnis dafür ein, was ich im dann jeweiligen Fall meine, denn es „wimmelt“ nicht nur in der P-Frage „intellektuell schwachbrüstig“…

      • zeitschnur
        In einem Kommentar berührten Sie das Problem der Kommemoration eines häretischen Papstes bzw. Oberhirten im Hochgebet der Heiligen Messe, welche nach Dom Guéranger blasphemisch sei? Können Sie das genauer ausführen oder dazu Internet-Verweise geben?

      • @ Leo Lämmlein

        Im Internet nicht, aber hier: Dom Prosper Guéranger: Die Heilige Messe. Sarto 2004 (als Neuauflage, Original 19. Jh)

        Dort v.a. das Kapitel „Te igitur“ (S. 77)

        Auszug:
        „Darauf wird das Streben des Antichrists gerichtet sein. Er wird alle Mittel anwenden, um die Darbringung des heiligen Messopfers zu verhindern, damit dies mächtige Gegengewicht gegen seine Herrschaft in Wegfall komme, und Gott die Schöpfung vernichte; denn es ist dann kein Grund mehr vorhanden, dieselbe bestehen zu lassen. Wir erfahren diese Tatsache seit dem Bestehen des Protestantismus, der die Messe abgeschafft hat. (…) Das ist der Anfang dessen, was geschehen wird, wenn der über die Erde entfesslte Teufel und seine Anhänger Verwirrung und Trostlosigkeit verbreiten; wie dies Daniel vorherverkündigt hat. Er wird die Weihen verhindern, die Priester aussterben lassen, und so der Darbringung des großen Opfers immer engere Grenzen ziehen. Dann kommen die Tage des Unglücks.“ (S. 79)

        Zuvor wird geklärt, dass an der Stelle keinesfalls ein Häretiker genannt werden darf!

        Das Buch ist ohnehin zu empfehlen, wäre eine Anschaffung wert und kostet nicht viel – man lernt hier, was die Hl. Messe ist!

        Uops – scheint gerade rar zu sein? http://www.amazon.de/Heilige-Messe-Erkl%C3%A4rung-Gebete-Zeremonien/dp/3932691423

      • ad zeitschnur
        Danke für das Zitat und die Hinweise.–
        Oft wird die Abschaffung des Messopfers durch eine Änderung am Wortlaut des Kanons befürchtet. Der amerikanische Katholik William Tapley weist auf eine andere Möglichkeit hin: eine offizielle fundamentale Änderung der Intention. Eine solche würde die pastorale Anordnung darstellen, wiederverheiratet Geschiedenen und/ oder anderen Personen in statu peccati gravis (sive mortalis) die heilige Kommunion zu reichen.

  10. So manche Bischöfe oder gar Kardinäle phantasieren tatsächlich
    von einer „neuen Kirche“ und versuchen dementsprechende Verbiegungen 
    an der Lehre der Kirche vorzunehmen oder dies zumindest ansatzweise zu versuchen.

    Anschliessend eine aus dem 
    „St. Athanasius Bote“ entnommene kaum zu fassende Äusserung des 
    gerade auch von Papst Franziskus so hoch geschätzten 
    Kardinal Kasper 
    in dessen Buch „Einführung in den Glauben“ 
    ( 7. Auflage 1983, Kapitel 9,4 S. 148) 
    schreibt er die Unfassbarkeit….
    er meint,
    Dogmen können
    -
    „durchaus einseitig, oberflächlich, rechthaberisch, dumm und voreilig sein“
    -

  11. Benedikt XVI., so der deutsche Theologe, sei schon auch „offen gewesen“, jedenfalls „etwas mehr als seine etwas weniger intelligenten Anhänger“.

    Ich bekenne: ich bin weniger intelligent als Benedikt XVI.
    Deo gratias

    • Aber,aber ! Man kann hier keinen Vergleich anbringen. Jeder auf seinem Platz, denn Gott will es so. Außerdem soll man sein Licht nicht unter den Schemel, zu neukonzil-
      lisch, Eimer stellen.
      Gott zum Gruß !

  12. Jetzt kommen wieder diese unsinnigen Kasper-Wortmeldungen, genauso wie vor der Bischofssynode.
    Papst Franziskus ist weder konservativ, noch bringt die Bischofssynode 2015 einen breiten Konsens, höchstens einen erzwungenen. Schon wieder versucht Papst Franziskus‘ Gefolgschaft die Kommunion für Wiederverheiratete Geschiedene herbeizureden, mit der Schwulen-Toleranz im Schlepptau.
    Es ist einfach hässlich und viel zu leicht durchschaubar was da schon wieder bzw weiterhin passiert.

    Die Heilige Schrift erlaubt es nie und nimmer irgendwelche Änderungen in der katholischen Ehelehre oder dem Verhalten Schwulen gegenüber herbeizuführen. Alles was da versucht wird ist nichts anderes als Manipulation.

    @Zeitschnur:

    Lassen wir uns von Kaspers Reden nicht vereinnahmen oder gar verdummen, was nützt es denn wenn der innerkirchliche Dialog über die Themen der Bischofssynode immer weiter verkompliziert oder politisiert wird? Am Besten nimmt man ihn als gläubiger Katholik gleich gar nicht weiter ernst!

    • Eben – dann sind wir ja beim selben Ergebnis angekomme, denn genau das tu ich nicht mehr, schon lange nicht mehr, und dies mit allen Konsequenzen. Sie auch?

  13. Bergoglio: „Kasper betreibt Theologie auf den Knieen.“ (NB: Kasper ist ein notorischer Häretiker.)

    Kasper: „Franziskus ist intelligent.“ (NB: Bergoglio wurde beim Versuch, den Doktortitel zu erwerben, nach acht Wochen als hoffnungsloser Fall nach Hause geschickt.)

    Latrinenparolen für Hohlköpfe.

  14. Wenn man diesen Quatsch von Kasper hört bzw. liest kann man nichts anderes tun als für die Kirche und Ihren Glauben zu beten. Gott sei Dank wird auch dieses Pontifikat einmal enden. Beten wir, dass bis dahin die Kirche ihren Glauben nicht auf dem Markt des Relativismus verscherbelt hat.

    Wie heißt eine allseits bekannte Sentenz: Der Fisch stinkt vom Kopf. Die Kirche wird von ihren „Hirten“ zerstört!

  15. Ein intelligenter Konservativer, also ein Politiker!? Der Befreiungs-“theologe“!!!???
    ….daß das Evangelium nicht wie ein kostbarer Gegenstand hinter einer Glasvitrine eines Museums ist, sondern von Generation zu Generation weitergegeben werden muß, es ist ein Prozeß.“
    Das Evangelium ist in Stein gemeißelt und niemand hat das Recht es verändern oder umzuinterpretieren. Es muss gelebt werden in den Seelen aller Kinder Gottes in der Liebe zu Gott und dem Nächsten. Dieses Evangelium weiterzugeben und zu verbreiten ist die Aufgabe der Wahren Kirche und nichts anders.

    Ich habe bereits nach der Synode ausgeführt das bis zur nächsten 2015 Gottes treue Diener vertrieben, eingeschüchtert oder ins Abseits gestellt werden.
    Aber das alles ist vorhergesagt.
    Beten wir das Jesus seine Diener erleuchtet damit sie sehen wer welche Veränderungen in seiner Kirche betreibt. Beten wir für seine Feinde.

  16. Faschistisches Gedankengut ist in der Kirche weithin verbreitet, insbesondere in der Kirche Deutschlands wie auch Österreichs. In Argentinien kennt man das ebenfalls.
    Kardinal Kasper hat das mit seiner aktuellen Wortmeldung nicht zum ersten Mal bestätigt. Seine jüngsten Ausfälle gegen kirchentreue afrikanische Kardinäle sind noch in frischer Erinnerung wie auch seine tagelange Ableugnung dazu.
    Die Lehre wird Stück für Stück für billiges Wohlwollen/Silberlinge verkauft und verraten und gute Kardinäle werden entlassen und abgeschoben.
    Kardinal Kasper hat das Wohlwollen des Duce Bergoglio. Italien hatte einen solchen und nun ist einer Duce, der im Vatikan residiert.

  17. Es ist immer schwierig die Intelligenz anderer Menschen zu bewerten;
    es ist übrigens nicht weise, daß plappernd vor den Mikrophonen zu tun.
    Dagegen ist es sehr wohltuend, wider etwas persönliche Demut lernen zu können.

    Bei allen Turbulenzen in Rom darf vielleicht kurz auf Nordbelgien verwiesen werden:
    Hier hat der Bischof von Brügge DeKesel einen kapitalen Bock geschossen durch sehr unsensibel, ohne jeden Hauch von Empathie und ohne Zurkenntnisnahme der eigenen Richtlinien für den Umgang mit Pädophilen, einen pädophil verbrannten Priester wieder in eine Gemeinde einsetzen zu wollen (Fall T.F., Middelkerke) dd. 29.10 bis 31.10.2014.

    Seitdem ist katholisches Nordbelgien in Aufruhr; der schwer angeschlagene Bischof muß mit dem Bischof-Spezialist für Mißbrauch-Bonny!- vor einer Parlamentskommission erscheinen.
    Darüberhinaus hat er einen anderen pädophilen Priester plötzlich entpflichtet-“akutes Auftreten“ wie das Bistum sagt-, wobei der Bischof leider diese Person entgegen jegliche Richtlinien noch 4,5 Jahren in der Seelsorge inkl. Erstkommunikanten- und Firmlingenunterricht eingesetzt hat.
    In diesem Kontext wird jetzt die schwerste pädo-und homophile Durchsetzung dieser lokalen, von Modernismus geprägten, Strukturen deutlich.
    Eine lokale Geschichte und vielleicht trotzdem wichtig:

    Die ganze Danneelsclique steht in der Unterwäsche da.
    Der Modernismus ist hier am Ende.
    Inzwischen ist die Welt, besonders Nordamerika, briet informiert.
    Und Rom tut nichts (verglichen mit Paraguay und Ligurien: eine Schande)
    Santé!

  18. Wenn ausgerechnet Kardinal Kasper von „konservativ“ im Zusammenhang mit J.M.Bergoglio spricht, dann meint er wohl dessen Hang einzig das was das Vatikanum II und den viel zitierten Geist desselbigen ausmacht als konservierungswürdig zu halten.

    Derartige Bezeichnungen sind nicht besonders erhellend.
    Für Heidi(land)katholiken alle Male ein Beruhigungsmittel.

  19. Aus Kaspers Munde gehet das Evangelium,
    auf diesem Grunde stehet das falsche Christentum.
    Kasper selbst ist´s der uns verleitet, der ein Apostat ist,
    der seine Häresien höret, wie unfroh ist der Christ, wie unfroh ist der Christ!

  20. Was ich ja nicht begreife ist die Tatsache, dass ein solcher Kasper, der nur spaltet und polarisiert, der hetzt und leugnet, ständig die Möglichkeit erhält, seine Häresien und dumm-dreisten Anwürfe auszubreiten. Offensichtlich ist der „intelligente Konservative“ (zwei völlig unpassende Begriffe für den Argentinier) Bergoglio der Drahtzieher hinter den Kulissen, der seinen Kulissenclown hemmungslos gewähren lässt. Es ist an der Zeit, dass dieser aufgrund seiner Ausfälle brandgefährliche Kasper ins Altenheim kommt, damit endlich Schluß mit seinen Giftcocktails ist, die er der Kirche einzuflößen versucht. Ich würe würde Bergoglio gleich als geistlichen Begleiter mitschicken. Geschähe das noch heute, würde der Kirche vieles erspart bleiben. Zur Erinnerung: Einige wirklich intelligente User haben unmittelbar nach der „Wahl“ Bergoglios folgende Reihenfolge erstellt:
    1.) Abschaffung der feierlichen äußeren Formen der Papstliturgie
    2.) Erbitterter Kampf gegen die Tradition- vor allem gegen die alte Messe.
    3.) Diskussion über den Zölibat
    4.) Eliminierung glaubenstreuer Kardinäle und Bischöfe
    5.) Diskussion über die Unauflöslichkeit der Ehe
    6.) Öffnung des Weiheamtes für Frauen- zunächst als Diakonat
    7.) Abschaffung des Papsttums in der bisherigen Form (Zurück bleibt ein Ehrenprimat)
    8.) Alle äußeren Formen der Ehrfurcht und Anbetung werden abgeschafft.
    Was tobte hier damals der linksprogressistische Mob. Keine Chance bekomme Franziskus. Wir seien ohne jede Nächstenliebe. Wir seien keine Christen. Wir seien intolerant. Franziskus bringe die Einheit und die Barmherzigkeit.
    ———————- Ohne Worte ——————————————————————————–

    • @Marcellus:

      Es ist erschreckend wie Recht sie mit ihrem Kommentar letztendlich haben. Genauso war es, als Bergoglio zum Papst „gewählt“ wurde hieß es sofort man solle ihm Nächstenliebe zeigen und eine Chance geben. Je mehr Zeit verstrich desto mehr kamen die von ihnen angeführten 8 Punkte zum Vorschein.
      Da die Menschen heute ein eher schwaches Gedächtnis haben was Medien-Schlagzeilen angeht, weil ja Informations-Überangebot herrscht, kam es wie es kommen musste.
      Ich hatte gleich ein schlechtes Gefühl, als erst Benedikt XVI zurücktrat und dann „Papst“ Bergoglio wie ein lebender Toter auf der vatikanischen Loggia erschien. Der Teufel muss vor Freude getanzt haben, als das passierte.
      Und als all die falschen Kardinäle die zu Benedikts und JP IIs Zeiten schön lehramts- und papsttreu waren plötzlich zu Bergoglio hielten. Diese charakterlosen Pharisäer widern mich an mit ihren verlogenen, manipulativen Äußerungen, wo jedes Wort einer Lüge gleicht.
      Es stellt sich auch die Frage was höher steht, die Heilige Schrift, die Gottes Wort ist oder ein von Menschen gewählter Papst, der dem ganz offensichtlich entgegenwirkt.

  21. Ist klar, alle die nicht Kaspers Meinung teilen sind eben unintelligente Deppen. Das ist wohl die neue Barmeherzigkeit und Demut der Kampfgenossen des neuen Papstes. Vielleicht fängt er mal bei den selbstgerechten und überheblichen und mit Staatsknete alimentierten (deutschen) Theologieprofessoren an, die über Jahre systematisch die angehenden Priester ihres katholischen Glaubens beraubt haben und sich für Superintellektuelle halten. Für Glauben und CFrömmigkeit ist da kein Platz!

Comments are closed.