Päpstlicher Kulturrat für Frauenpriestertum? – Der „erotische Buddhist“, den Franziskus zum Consultor machte

Pablo d´Ors, Schriftsteller - und Priester
Pablo d´Ors, Schriftsteller – und „moderner“ Priester

(Rom) Bereitet der Päpstliche Kulturrat eine „Öffnung“ in Richtung Frauenpriestertum vor? Von einer Neuausrichtung ist Pablo d‘Ors überzeugt, seit 1. Juli päpstlich ernannter Consultor des Kulturrats. „Während orthodoxe Kirchenvertreter aus dem Vatikan rausfliegen, werden Häretiker hineingeholt“, so Messa in Latino über den spanischen Priester, Romanautor und „Zen-Buddhisten“ und sein Interview in der Tageszeitung La Repubblica.

Der Päpstliche Kulturrat unter der Leitung von Kardinal Gianfranco Ravasi scheint sich nicht nur mit Kultur und Sport zu befassen, sondern auch mit der Glaubenslehre, und das auf vermintem Boden. Jedenfalls wenn man den Worten des spanischen Claretinerpaters Pablo d’Ors glauben kann. In einem Interview für La Repubblica vom 5. November sagte er, daß für „die nächste Vollversammlung“ des Päpstlichen Kulturrats, die für 2015 zum Thema „weibliche Kulturen“ einberufen ist, eine „Öffnung“ in Richtung Frauenpriestertum feststehe. Er selbst werde daran teilnehmen und sei „absolut dafür“. Pablo d’Ors fügte noch hinzu: „Und ich bin nicht allein.“ Am vergangenen 1. Juli ernannte Papst Franziskus Pablo d’Ors zum Consultor des Päpstlichen Kulturrats.

Kirchliches Kulturverständnis nur B-Ware: nicht mehr Alternative zur Welt, sondern „Dialog“ mit der Welt

Weibliche Kulturen
Weibliche Kulturen: Internetseite zur Vollversammlung des Kulturrats

Pater Pablo d’Ors bezeichnet sich selbst als „erotisch, mystisch und komisch“. Sein Leben sei „reich an Liebensbeziehungen, Lektüren und Reisen gewesen, auch waghalsigen“. Das habe ihm bei seiner Berufung geholfen, die er mit 27 Jahren entdeckte. „Die menschliche Liebe zu kennen, hilft die göttliche Liebe besser kennenzulernen“, so der Claretiner. „Mag sein. Ob das freilich die vielen keuschen Jungmänner und Jungfrauen auch so sehen, die sich im Lauf der Kirchengeschichte mit ganzer Seele und ganzem Körper Gott geweiht haben?“, meinte Messa in Latina dazu.

Vor allem ist für Pater d’Ors heute das kirchliche Kulturverständnis „unangemessen“. Im Vergleich zur hohen Kultur sei dieses Verständnis nur B-Ware. Man müsse sich anpassen, aufhören, eine „Alternative“ sein zu wollen, sondern das Christentum im „Dialog“ mit der Welt leben.

Priester leben mit einer Frau besser: „Die Zeit ist reif“

Er selbst hat bereits mehrere Romane geschrieben und gilt als der „deutscheste“ unter den lebenden spanischen Schriftstellern. In einem seiner Romane geht die Hauptfigur, eine Slowakin, mit allen großen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts ins Bett. Pablo d’Ors meint im Interview, ein Priester lebe besser mit einer Frau an seiner Seite. Warum? „Weil die Zeit inzwischen reif ist.“ Das sei aber nur seine „persönliche Meinung“.

Neuausrichtung der Kirche in Sachen Frauenpriestertum geplant?

Im Päpstlichen Kulturrat „wird man nicht darüber sprechen“. Dort werde man hingegen über das Frauenpriestertum sprechen: „Ich denke, daß es bei der nächsten Vollversammlung um diese Ausrichtung geht.“

Er legte auch einige Sachbücher vor, darunter sein wohl erfolgreichstes Buch Biografía del silencio (Biographie der Stille), in dem er meint, jeder „sollte ein Kunstwerk schaffen“. Ganz im Sinne dieser Prämisse scheint seine Grundeinstellung zu sein: „Ein wichtiges Kriterium, um die spirituelle Vitalität einer Person zu messen, ist ihre Bereitschaft zur Veränderung. Dem Leben zu widerstehen ist eine Sünde, weil das Leben ständige Entwicklung“ sei, ganz nach dem altgriechischen Aphorismus Panta rhei.

Sich vom „Leben mitreißen“ lassen – „Wäre ich nicht Christ, wäre ich Buddhist“

Pablo d'Ors und die Kunst sich zu "aggiornare"
Pablo d‘Ors und die Kunst sich zu „aggiornare“

Pablo d’Ors legt auch eine „neue Form“ der Askese vor. Es sei überholt, das Leben auf einen soliden Felsen zu bauen, denn auch auf dem Treibsand lasse sich vortrefflich eine „authentische spirituelle Vitalität“ leben. Regen, reißende Flüsse, Winde und Stürme seien kein Problem, denn man müsse sich vom „Leben mitreißen“ lassen.

Dazu bietet der neue Consultor des Päpstlichen Kulturrats seit Jahren Kurse an. Für die Teilnahme sei keine geistliche Formung oder Religionszugehörigkeit notwendig, wenngleich die Kursarbeit „in erster Linie“ von der christlichen Tradition und „in zweiter Linie“ vom Zen-Buddhismus ausgehe. Passend dazu sagte d’Ors in einem früheren Interview: „Wäre ich nicht Christ, wäre ich Buddhist.“

Auf die La Repubblica-Frage, wie man am besten einen Menschen zum Sterben begleite, antwortete d’Ors: „Zuhören und Schluß, indem man sich selbst vergißt, was das Schwerste ist“.

Nuova Bussola Quotidiana schreibt dazu: „Vor einigen Tagen besuchte ich meine alte Bergpfarre. Den Pfarrer gibt es schon seit einigen Jahren nicht mehr, er ist in den Himmel aufgefahren. Er hat sich regelrecht aufgeopfert, um die Kranken und Sterbenden zu besuchen und ihnen menschlichen, vor allem aber den sakramentalen Beistand und Trost zu bringen. Weil es sein Wunsch war, daß sich ihre Seelen retten.“

Wie kam der Kontakt zu Papst Franziskus zustande?

Die Frage läßt sich nicht beantworten. Pablo d‘Ors, derzeit Leiter der Theaterwerkstatt an der Universität Madrid, liefert keine Anhaltspunkte. Von La Repubblica gefragt, wie Papst Franziskus auf ihn gekommen sei, meinte er nur: „Er wird vielleicht gefragt haben: Wer ist der unbedeutendste Priester von Madrid?“

Pablo d’Ors, Enkel des bekannten spanischen Kunstkritikers Eugeni d’Ors ist ein Schüler des deutschen Benediktiners Pater Elmar Salmann. 1991 wurde er zum Priester geweiht und von seinem Orden, den Claretinern, zur Evangelisierung nach Honduras geschickt. Wieder nach Spanien zurückgekehrt, wurde er Hochschulseelsorger und spezialisierte sich auf literarische Werkstätten mit den Schwerpunkten Dramaturgie und theologische Ästhetik in Spanien und Argentinien.

Er lernte durch seine Kontakte nach Deutschland den Jesuiten Franz Jalics kennen und gründete mit diesem die Vereinigung Amigos del Desierto (Freunde der Wüste), so auch der Titel eines Romans von d‘Ors. Die Wüste steht für die Unendlichkeit. Der Roman schildert eine Wanderschaft zwischen christlicher Mystik und Zen-Buddhismus.

Wegen der Verhaftung von Pater Jalics und eines anderen Jesuiten während der Militärdiktatur in Argentinien, gab es im Orden Vorbehalte gegen Jorge Mario Bergoglio. Pater Jalics entlastete den argentinischen Kardinal nach dessen Wahl zum Papst. Nicht er habe ihn und die anderen Jesuiten damals angezeigt, wie fälschlich behauptet worden sei. Am 5. Oktober 2013 wurde Pater Jalics von Papst Franziskus in Santa Marta empfangen. Über den Inhalt der Begegnung wurde nichts bekannt.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons/NBQ

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94 Comments

    • und trotzdem werden die Bergoglio-Flagellanten ihren Groß-Meister der Barmherzigkeit weiter huldigen, kindisch um seine „Perlen“ hecheln und sagen „Das ist eben Papst Franziskus“, er ist „anders im Stil“ etc etc. Für alles gibt es eine exkulpierende Erklärung, sei sie noch so absurd. Falls nicht: „Aber ist ja so bescheiden, demütig und barmherzig“. Besonders die Neo-Konservativen sind derzeit ganz wieder auf ihrer naiven Führer-Sprich-Linie wie unter hl. Papst Johannes Paul II. (Papst Benedikt XVI. zu „intelektuell“ haben sie ohnehin nie verstanden und taugte nicht zum papolatrischen Super-Heros auf Erden) . Die Dekadenz und der Kollaps der Vernunft im katholischen Bereich ist bei dieser albernen Gruppe an neo-konservativen Jubel-Persern besonders manifest geworden.

    • Das Ganze hat aber auch etwas Gutes, denn es wird fuer einen ueberzeugten Katholiken bald nicht mehr moeglich sein, einfach so mitzuschwimmen, sondern wir muessen Farbe bekennen und unserem Gewissen erklaeren, wozu wir gehoeren wollen.
      Entweder zur kleinen Herde, die sich Christus nach dem Schreckenskonzil um Bischof Lebfevre gesammelt hat (bzw. andere treue Traditionalisten) oder zur grossen, amorphen ferngelenkten Masse, die kritiklos „Perlensuechtig“ alles hinnimmt, was aus dem roemischen Tollhaus kommt.
      Und da kommen noch viele Sachen, der Angriff auf das 6.Gebot war erst der Anfang, es warten Frauenordination, Wegfall des Zoelibats, Tolerierung der Abtreibung, der Kaspersche Religions-Bauchladen hat noch so viele „schoene Dinge“ die man „auf Knien“ sich wuenschen kann.
      Da er Bergoglios Haustheologe ist wird Franz auch nichts unternehmen, sondern mangels Bildung und besserem Wissen alles abnicken, was so aus dem deutschen Horrorklerus kommt.
      Warten wir es ab, es kommt alles noch viel schlimmer, als wir es uns vorstellen koennen.
      Sage niemand er koenne den heiligmaessigen Bischof Lebferve nicht verstehen, er hat diese Katastrophe exakt gesehen.
      Danke lieber Bischof !

  1. Kardinal Burke sollte sich das mal durchlesen dann weiß er auch warum er in Ungnade gefallen ist. Das schöne an Bergoglio ist, man braucht gar keinen Verstand um ihn zu begreifen.
    Per Mariam ad Christum.

  2. Ich brech gleich zusammen 😉
    Werden dann die lustigen Ladys von dem lustigen Foto von letzter Woche eingeflogen?
    Krasse Theologie auf Knien.
    Der Mann kann echt was verändern. Er wird in die Geschichte eingehen.
    Definitiv.

    • Mir ist nicht zum Scherzen zu Mute! Die Entwicklungen in Rom sind besorgniserregend.

      WIR BRAUCHEN EINEN NEUEN PAPST!

      Jeder Gläubige begeht eine schwere Unterlassungssünde, wenn er diese Forderung nicht aufstellt!

      Es zieht bereits mehr als nur der Rauch der Hölle in die hl. Hallen unserer Hl. Mutter Kirche! Satan steht nicht mehr nur vor der Tür, er hat bereits seinen Pferdefuß in der Tür! Denkt an den Fall von Konstantinopel 1453! Wir dürfen nicht zulassen, daß Rom ebenfalls in die Hände des Verwirrers fällt!

      MIT BERGOGLIO IST DAS SCHISMA NICHT MEHR AUFZUHALTEN!

      • WIR BRAUCHEN EINEN NEUEN PAPST!

        Ja, ja, dreimal Ja, aber wie soll das gehen ?
        Es ist der Mehrheitsbeschluss eines Kardinalskollegiums was sich mehrheitlich in modernistischer Hand befindet.
        Nach Franz kommt wieder ein Franz, ein „Unfall“ wie mit Benedikt passiert diesen Herrschaften nicht mehr.
        Benedikt war auch nur deshalb ein Kandidat, weil er als einziger in der Lage war das lange Pontifikat seines Vorgaengers theologisch aufzuarbeiten.
        An diese Arbeit traute sich niemand heran.
        Und als man gesehen hatte das Benedikt eine Richtung einschlug die nicht passte, wurde er boykottiert und in der Welt laecherlich gemacht, in die Naehe der unsaeglichen Nazis gebracht und und und.
        Natuerlich hatte er dazu keine Kraft mehr.
        Nein, der Satan ist in Rom und zwar ganz tief im Kardinalskollegium zu suchen, von dort ist nichts zu erwarten.

      • In Anwesenheit von Papst Benedikt hat der Amtsinhaber bei der Einweihungsfeierlichkeit der St. Michaelsstatue im vatikanische Garten erklärt, daß sich der Teufel IM Vatikan befinde.

      • @Gladio: und was tun Sie dafür, dass wir einen neuen Papst bekommen??? Ich finde es allmählich sowas von deprimierend, einfach sich immer nur verbal auszuk…, statt etwas zu tun. Maulhelden haben wir genug. Also, Sie haben einen kämpferischen Nicknamen, machen Sie handfeste Vorschläge, wie wir vorgehen sollen, um einen anderen Papst zu kriegen. Viele wären dabei!

  3. „Pater Pablo d’Ors bezeichnet sich selbst als „erotisch, mystisch und komisch“.“
    Das scheint die kommende neue „Dreifaltigkeit“ in Rom zu werden. Komisch kommt mir das schon länger vor was da in Rom so abläuft. Aber das Tempo der Entwicklung hatte ich nicht so schnell eingeschätzt. Es ist ja atemberaubend. Hoffentlich hat der Erzengel Michael mit seinen Engeln richtig trainiert. Irgendwann wird wohl der Einsatzbefehl kommen.
    Per Mariam ad Christum.

  4. ….35 min später…ich breche immer noch zusammen.
    Ganz ehrlich. Ich bin wieder ein bisschen böse heute. Und erwarte den Tag (nix kann mich noch verblüffen), an dem KATHOLISCHES INFO seinen Namen ändert in:
    „Was guckst du? Satire aus Rom.

    • Haha, kenn ich, „Zusammenbruch in Zeitlupe“, geht mir seit … [überleg, rechne] … – hm, seit 1 a 8 m, in Worten: seit ziemlich präzise einem Jahr und acht Monaten so [oder?]. Da müssen wir wohl durch, hilft ja nix – sicher ist nur eines: Wird schon wieder! Sogar in Rom, ach wenn das nur ein bißchen schneller ginge … zieht sich wie Kaugummi, dieses Drama, oder wie alter Teer; da gibt es so einen physikalisch-chemischen Langzeit-Versuch zur Viskosität von „Flüssigkeiten“: vor nahezu hundert Jahren hatte mal ein Wissenschaftler einen Klumpen zähesten Teer in einen Trichter über ein Becherglas unter’nen Glassturz getan; ich meine, irgendwo gelesen zu haben, daß sich letztens der erste Teertropfen erfolgreich vom Trichter gelöst habe, wow!!! – Und die „Konzilskirche“ bricht schließlich erst seit fünfzig Jahren zusammen, in Permanenz; die Aussicht, sich das kollabierende Drama noch zwei weitere Generationen mit ansehen zu müssen, ist keine schöne für diese Welt, denn die krankt ja mit der Kirche, sogar notwendig. Aber Aufgabe der Hoffnung wäre Abfall vom Glauben wäre Sieg „von denen da unten“ – bin nicht gewillt, denen diesen „Gefallen“ zu tun. Non praevalebunt, inclusive allem völlig sinnfreien Geschwätz aller „Kulturpriester“ dieser Welt [sic! 'dieser Welt', nicht: 'der Kirche Christi'; die kennt nämlich keine "Kulturpriester", sondern nur Sacerdotes in aeternum secundum ordinem Melchisedech & puntcum]!!!

    • Und wieder lese ich bei dir von Zusammenbrechen und damit Hoffnungslosigkeit. Aber im Ernst, wir alle dürfen nicht zusammenbrechen, sondern unser Haupt erheben und
      uns wehren, durch Gebet und Glaubenstreue ! Es ist doch bekannt, dass nach dem 2.
      Vatikanum gleich mit dem Angriff auf die Sakramente der Kirche begonnen wurde. Mit
      de facto Abschaffung des Bußsakramentes, der Entwertung des Priesterbildes, der Dis-
      kussion über den Zölibat, der heiligen Messe als Mahlfeier, wurde die Weichenstellung
      eingeleitet. Das Frauenpriestertum soll nur dazu dienen, die Lehre der Kirche zu ver-
      wässern und zu schädigen. Das Ziel der Progressisten und Drahtzieher ( Freimaurer )
      ist, die Abschaffung der Sakramente, jedenfalls in der heutigen Form und der Auflö-
      sund der Dogmen. Auf dem Weg zur gottlosen Einheitskirche und der gottlosen Ein-
      heitsreligion, sind diese Mächte nicht aufzuhalten, siehe Rom und die Synode. Und
      dennoch werden zum Schluss die Herzen Jesu und Mariens, siegen und triumpfie-
      ren !!! Alleluja !

  5. Leider wird auch das kommen. Bergoglio wickelt mit absoluter Unbarmherzigkeit sein Zerstörungsprogramm ab. Irgendwann wird er auch spöttisch die Soutane ablegen und allen erklären, das sei nur Tarnung für die neoconservativen Schwachköpfe gewesen. Die werden selbst dann noch jubeln, wenn sie Bergoglio in die Hölle führt. Stück für Stück ist alles genau so gekommen, wie wir es hier seit jenem unseligen Abend vorausgesagt haben. Es wird manifest, dass es jetzt auch ganz offen 2 Kirchen gibt: Die Freimaurerkirche des argentinischen Nuschlers und die Kirche der 2000 Jahre, die auf dem Fundament des Petrus gegründet ist. Niemand ist mehr zum Gehorsam gegenüber einem offenkundigen Häretikers verpflichtet. Jetzt gilt es, möglichst viele Seelen vor der Verdammnis und dem Irrweg eines Bergoglio zu retten. Wer jetzt immer noch Bergoglio mit wehenden Fahnen folgt, der folgt ihm in die ewige Nacht.

    • das wird niemals so weit kommen, denn die Pforten der Hölle werden die heilige Kirche, die Braut Christi niemals überwältigen höchstens den, der sie ihr ausliefern möchte fugite partes adversae, qui vicit leo de tribu juda Christus Dominus noster..

      • In der Untergrundkirche wird es nicht so weit kommen, ich befürchte die wahre Kirche wird untertauchen, in die Wüste gehen für einige Zeit

      • Liebe @hedi züger, ich höre immer wieder: Die Kirche Christi ist JESUS selbst oder auch – die Kirche Christi sei die Gemeinschaft der Gläubigen. Dazu passt auch, was unser Priester in der letzten Sonntagspredigt sagte: „Gott braucht keine Mauern und irdischen Gebäude. Aber wir Gläubigen brauchen ein sichtbares Gebäude, ein sichtbares Zeichen für die Gegenwart Gottes in der Welt, um uns zu versammeln, um Ruhe zu finden, um unsere Sorgen und Gebete hineinzutragen, um Trost und Kraft zu finden (…).“
        Wenn Gott also keine weltlichen Gebäude braucht, dann lebt ER in seinen treuen Anhängern, welche SEIN ewiggültiges Wort leben und bewahren.
        Wie @magdalena schreibt, ich halte es für möglich, dass die wahren Anhänger des Glaubens aus den sichtbaren Gebäuden geworfen werden und in den Untergrund gehen müssen, bis zu dem Tag, wo JESUS CHRISTUS selbst eingreift.

      • Liebe @Cleo,

        „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“. (Matt. 18,20) Das hat ER uns zugesagt.
        Im hl. Sakrament des Altares und im Tabernakel ist ER gegenwärtig, realpräsent und im hl. Brot sichtbar. Das ist Kraft und Quelle für den geistigen Bau, der wir ja als lebendige Steine sind / sein sollen. Was mich zunehmend bedenklicher und schmerzvoller werden lässt ist die Frage: Wo und in welchen Kirchen wird ER noch bei uns sein, wenn das hl. Messopfer abgeschafft wird? Und dies für zwölfhundertneuzig Tage! Gebe Gott, dass ich nicht falle, dies durchstehe und aushalte bis die 1335 Tage erreicht sind, wie es das Buch Daniel weissagt:

        12:11 Von der Zeit an, in der man das tägliche Opfer abschafft und den unheilvollen Greuel aufstellt, sind es zwölfhundertneunzig Tage.
        12:12 Wohl dem, der aushält und dreizehnhundertfünfunddreißig Tage erreicht!

      • @agrigola
        Es bleibt uns nichts anderes übrig, als Gott bedingungslos zu vertrauen. Gott lässt die seinen nicht hängen. Gott wird schon fügen, dass wir die Heilige Eucharistie und die Sakramente empfangen können.

  6. Ich stelle immer mehr fest, dass die Kirche Bergolios nicht meine Kirche ist. Ich könnte ehrlich gesagt nur noch heulen. Hier wo ich wohne kann ich auch nicht in die katholische Kirche gehen, obwohl ich sie von meinem Balkon aus sehen kann, der werte Herr dort ist Vater von drei Kindern und auch das ist für mich verlogen.

  7. Wenn ich diesen Beitrag und andere Beiträge lese, dann kann ich nicht umhin, festzustellen, dass die Kirche zunehmend in den Zustand der gefährlichen Geschwätzigkeit und des revolöutionären Schwadronierens verfällt, anstatt das Evangelium zu verkünden und es in das tägliche Leben zhu übersetzen. Daher kommt ja auch die pästliche Vorstellung, es werde zu viel über Abtreibung und die Sexcualmoral gesprochen. Aber: die sich aus dem Evangelium abgeleitete katholische Doktrin ist kein Wunschkonzert. Wenn ich die gegenwärtigen Strömungen des Zeitgeistes in der Kirche beobachte, dann kann ich nur Papst benedikt XVI zustimmen, der vor seiner Wahl zum Papst den Relativismus gegeißelt hat. Ist es eigentlich Taktik, dass Franzuiskus stets Papst Benedikt XVI lobet und sich anschließend von den Exponenten dieses Papstes in der Kurie trennt und damit einen deutlichen Kurswechsel dokumentiert. Erleben wir hier wiederr einmal jesuitische Spitzfindigkeit?

  8. Die Verblendung durch die wie Pilze aus dem Boden schiessenden Angebote von
    „Zen-Meditationen“ als vorgegaukelte „Ergänzung“ / Bereicherung“ „(?!) zur christlichen Kontemplation zieht gerade heutzutage weite Kreise.
    Traurig genug, dass sich diesem Treiben auch immer wieder Ordensgemeinschaften anschliessen und von einer angeblichen „Erfahrungserweiterung“ fabulieren.
    In diesen Gemeinschaften ist Einiges in Schieflage geraten.
    Wenn wir denn auf einer bestimmten Ordensgemeinschaft-Homepage den folgenden Satz lesen müssen….
    -
    „Wir Christen lernen am anderen d.h., die Wahrheit,
    die sich im Glauben des anderen findet,
    kann die Wahrheit unseres eigenen Glaubens bestätigen, bereichern
    und womöglich auch korrigieren bzw. modifizieren,
    was bei einem echten dialogischen Lernprozess möglich ein sollte.“
    -

    Bez. der Frauenfrage soll auch die „Celam-Rede“ von Papst Franziskus in Brasilien in Erinnerung gerufen. „Katholisches.info“ berichtete:

    http://www.katholisches.info/2013/08/24/wer-hat-teile-der-celam-rede-von-papst-franziskus-unterschlagen-zoelibatsaufhebung-frauenordination-enneagramm/

    Wir erinnern uns auch an die Aussage von Papst Franziskus bei der Internetseite der Jesuitenzeitschrift „Stimmen der Zeit“ (!? )
    -
    „Die Räume einer einschneidenden weiblichen Präsenz in der Kirche müssen weiter werden.
    Die katholische Kirche steht heute vor der Herausforderung, 
    über den „spezifischen Platz der Frau“ nachzudenken. 
    Das gilt „gerade auch dort, 
    wo in den verschiedenen Bereichen der Kirche Autorität ausgeübt wird“.

    Interessant auch wie sich die Aussagen des „Buddha verliebten“ Paters bez. der Frauenfrage mit denjenigen einer geistig umnachteten „Theologin“ – Monika Hungerbühler – „harmonieren“.
    Aus einem Interview:
    -
    „Frage: Was sagen Sie in knappen Worten jenen Katholiken, die der Überzeugung sind, die Frage der Frauenordination sei von päpstlicher Seite ein für alle Mal entschieden worden, und daran könne man jetzt nichts mehr ändern?
    Hungerbühler: Brennende Themen müssen immer wieder besprochen werden dürfen. Die Zeiten ändern sich. «Ecclesia semper reformanda est», die Kirche ist immer zu reformieren. Ein Diskussionsverbot ist nicht der richtige Weg. Das sagt sogar der Generalvikar des Bistums Basel, Markus Thürig.
    Separat:
    «Eine Frage der Gerechtigkeit»
    Die Initiativkomitees in Basel-Stadt und Basel-Landschaft machen laut Medienmitteilung vom 28. September zwei Beweggründe für das Anliegen der Gleichstellungsinitiative geltend.
    Erstens sei die Gleichstellung von Frau und Mann auch in der katholischen Kirche eine Frage der Gerechtigkeit. Das wichtigste theologische Argument dafür stehe auf der ersten Seite der Bibel, wo es um die Erschaffung von Mann und Frau als Bild Gottes gehe (Genesis 1,26-28). Die päpstliche Bibelkommission habe bereits 1976 festgehalten, dass es keine biblischen Gründe gegen die Ordination von Frauen gebe. Die beiden Initiativkomitees folgern daraus: «Deswegen muss die Zukunft unserer Kirche von Frauen und Männern gemeinsam verantwortet werden».

    Es se noch angemerkt, dass das letztendliche freimaurerische Ziel die eigentliche 
    „Entpriesterlichung“
    der Heiligen Mutter Kirche 
    „zu Gunsten einer „Laienkirche“ ist.
    Um dies bewerkstelligen zu können, bedarf es zunächst einer 
    „Uebergangsform“;
    zölibatäre Priester und verheiratete „Priester“ nebeneinander !

  9. Der ganze Text mit seinem „erotisch-mystischen“ Geschwurbel macht so einen widerlichen Eindruck, wie man es gar nicht ausdenken könnte. Katholisch ist das nicht.

  10. Frauen eine „Priesterweihe“ seitens der Kirche geben zu wollen, ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer des Schisma. Selbst in der anglikanischen Gemeinschaft gab es heftige Verwerfungen, als dort die Frauenordination eingeführt worden ist. Die ursprünglich anglikanischen Theologen, die zum Katholizismus konvertiert sind, wollen ganz sicher nicht ein gleiches Elend mit Rom durchmachen müssen. Der ganze glaubenstreue Episkopat auf unserer Erde würde die echte Kirche Christi weiterführen, während in die anderen endgültig in die Häresie abrutschen würden.

    • Ganz ehrlich, wir brauchen kein Schisma, weil wir es laengst haben.
      Franz ist nur der der es vielleicht manifestiert.

  11. Sehen wir doch der Wahrheit ins Auge, die EineWeltKirche entsteht. Denken wir das doch zu ende. Stellen wir uns darauf ein. Lassen wir uns doch nicht von jedem einzelnen Geschehen überraschen, oder überrascht tun. Was ist zu tun, das ist jetzt die Frage.
    Ich bete u.a. dieses Gebet:
    „Lieber Jesus, schütze mich vor dem Übel der neuen Eine-Welt-Religion, die nicht von Dir kommt. Steh mir bei auf meiner Reise in die Freiheit, auf dem Weg zu Deinem Heiligen Königreich.
    Lass mich mit Dir vereint bleiben, wann immer ich gequält und gezwungen werde, Lügen zu schlucken, die von Deinen Feinden verbreitet werden, um Seelen zu zerstören.
    Hilf mir, der Verfolgung standzuhalten und an dem Wahren Wort Gottes festzuhalten gegen falsche Lehren und andere Sakrilegien, die man mir möglicherweise aufzwingen will.
    Durch das Geschenk meines freien Willens bring mich in den Herrschaftsbereich Deines Königreiches, damit ich in der Lage bin, aufzustehen und die Wahrheit zu verkünden, wenn sie zur Lüge erklärt werden wird.
    Lass mich niemals ins Wanken geraten, zögern oder voll Angst davonlaufen, wenn ich verfolgt werde. Hilf mir, mein ganzes Leben lang fest und unerschütterlich zur Wahrheit zu stehen. Amen.“

  12. Es hat den Anschein – ja,die furchtbare Absicht und Möglichket, dass Bergoglio als ein Borgias – Papst Nr 2, in die Geschichte eingehen will. Mit seiner despotischen Art, wie er seine Mätressen und Schachfiguren einsetzt, ist das Ziel offensichtlich: Die Errichtung einer verweltlichten Afterkirche die zur Hurerei mit der Welt bereit ist. Es ist also doch wahr mit der Prophezeiung von La Salette.

    • Woher wissen Se. dass Bergoglio „Mätressen“ hat, also an seinem Zölibatsversprechen zuschanden geworden ist? Nennen Sie Namen, oder unterlassen Sie solche ungeheuerlichen Anschuldigungen.

      • @Ottaviani: „MÄTRESSEN“ WAR SYMBOLISCH GEMEINT: Wollen Sie Namen, Sie schlauer Bergoglio Fan? Hier einige ganz aktuell: Kasper, Volpi, d‘Ors, Marini und die übrigen Wölfe im Schafspelz. Ungeheuerlich ist Ihre Unterstellung. Aber das gehört wohl zu den Römlingen und Papisten wie Sie einer sind.

    • Papst Alexander war, was die Lehre angeht, kein Veraenderer oder Abweichler. Keinen Zentimeter. Seine Verfehlungen fanden in seinem „Privat“- und Familienleben statt.

      • @Gundula: Ein Papst hat kein „Privatleben“. Deshalb ist diese bei uns „Tradis“ leider mmer wieder anzutreffende Unterscheidung „Er war in der Lehre tadellos, seine Fehler waren nur rein privat“ gerade von der Lehre der Kirche her absurd. Wenn die damaligen Päpste moralisch schwerst gesündigt haben, sind sie auch Häretiker gewseen. Da können sie noch so oft „Herr, Herr“ gerufen haben.

      • So ist es. Papst Alexander VI. wäre es nie nur annähernd in den Sinn gekommen das depositum fidei anzutasten. Er war sehr marianisch in seiner persönlichen Spiritualität, hatte aber oft einen tadeligen Lebenswandel, litt auch darunter, fürchtete sich in späteren Jahren besonders um das Heil seiner Seele (eine fremde Vokabel in der Konzilskirche) wenngleich die gesponnene „legenda nera“ seiner politischen Widersacher und die Schilderungen Johannes Burckard bewußt reißerisch übertreiben und manches ihm gar unterstellen was so nie geschah. Jedenfalls ist er tausend mal tausend Bergoglio vorzuziehen.

      • @ Ultramontanus

        Einen Sünder, selbst im Amt des Heiligen Vaters, per se zum Häretiker machen zu wollen, ist grober Unfug. Ein Sünder, der in vollem Umfang die Objektivität der katholischen Lehre anerkennt, ist kein Häretiker. Nur der Sünder, der meint, er könne das Lehramt durch seine Subjektivismen ersetzen, ist ein Häretiker.

    • Ottaviani
      Wenn SIe Heilige Schrift lesen, dann erfahren Sie, dass die größte Hurerei vor Gott nicht die leibliche Unzucht ist, sondern Abfall derjenigen, die genau wissen oder wissen müssten, wer der einzige wahre Gott ist, zum Götzendienst.
      Wer zu Allah betet, ist vom wahren christlichen Glauben abgefallen, treibt Götzendienst und geistige Hurerei.
      Allah ist seine Mätresse.

      • Aha, „Allah ist seine Mätresse“. Dann gehe ich davon aus, daß Papst Johannes Paul II. für Sie nicht nur „Hurerei“ getrieben hat, sondern einer der schlimmsten Zuhälter war. Denn er hat sogar Allahs Heiliges Buch öffentlich geküsst, was Bergoglio bisher nicht getan hat.

        Finden Sie es angemessen, so über Päpste zu reden – auch wenn Sie Bergoglio offenbar nicht als Papst anerkennen, also Sedisvakantist sind?!

    • Einspruch Euer Ehren!
      Der Borgia – Papst hat zwar alle möglichen Schandtaten angehäuft, aber wenn er ex cathedra gesprochen hat, war er der kath. Kirche treu ergeben! Der ALLMÄCHTIGE hat es bisher ncht zugelassen, dass Häresien von höchster Stelle aus verbreitet werden. Sollte sich das jetzt ändern, wissen wir, in welcher Zeit wir leben.
      Life is short – pray hard !

  13. Solche Leute gehören in den Steinbruch, um sich mal den Unsinn ordentlich aus dem Hirn zu schwitzen, da könnte er dann seinen persönlichen Eros in Stein meißeln quasi als Zeugnis seiner mystischen Komik.

    • 🙂

      Ich stelle mir das gerade bildlich vor. Neben dem ganzen Elend gibt es doch hin und wieder was zum Lachen. Danke.

      • @ Kostadinov

        Was ich Peter Scholl-Latour sehr hoch anrechne, er hat sich öffentlich im dt. Fernsehen für die Messe aller Zeiten ausgesprochen, ohne Wenn und Aber. Ein Mann, eine Meinung. Von Scholl-Latour könnte dieser Pablo Eros Comicus noch einiges lernen… . Von solchen selbsternannten Komikern lasse ich mir bestimmt nicht die Lebensfreude und den Lebensmut verderben. Würde der mir über den Weg laufen und mir so einen Nonsens verzapfen, würde ich ihn unverzüglich am Schopf packen und in den Steinbruch zerren, gemäß dem Gleichnis vom Abendmahl siehe Lukas Kap.14, wo man Leute auch zu ihrem Glück zwingen darf 😉

  14. Grüß Gott!
    Seit längerem bin ich ein stiller Leser dieser Seite und möchte nun einmal etwas zu dieser Entwicklung schreiben!
    Ich bin 44 Jhare alt, wollte Priester werden, da ich jedoch kein Abitur besaß, sagte man mir, mach das Abitur nach und komm wieder, gesagt getan, leider gerreichte es nur zum Fachabitur. In einem kath. Spätberufenen-Internat mußte ich dabei interne Dinge erleben, die man nur als Sündenbabel der Homolobby bezeichnen kann! Also versuchte ich meine Hochschulzugangsberechtigung über das Studium der Religionspädagogik zu erwerben!
    Und in diesem Studium, das ich 2001 ohne Abschluß verließ, weil das Bistum mich entließ, dort wurden bereits die oben genannten Häresien gelehrt!

    Eine Professorin sagte klipp und klar, sie lehre nur „feministische Theologie“ und bereite im Geheimen Frauen auf das Diakonat und Priesteramt vor! Auf die Frage meinerseits, was diese Häresie soll, wurde ich zum Dekan beordet und bekam eine Verwarnung seitens des Bistums!
    Die anderen Professoren ebenso linksextrem und alle Modernisten!
    Von den 23 Studenten waren 18 Frauen, die alle durch die Bank diese Ideologie teilten und sich offen gegen die kath. Lehre stellten!
    Auch die sog „Ausbildungsleitung“ meines Bistum, war eine Feministin!
    Ich bin damals für den Glauben und die Kirche eingestanden. Heute weiß ich: das Netzwerk dieser Leute ist so stark und groß, daß ich als kleiner Student nur verlieren konnte!

    Mir brennt es in der Seele und es ist schmerzhaft zu sehen, wie sehr der innere Verfall bis nach Rom vorgedrungen ist! Aus meinen bisherigen Erfahrungen leider ein zu erwartender Niedergang!

    Ich habe in keinem Bistum in Deutschland eine Aufnahme gefunden, denn man sagte mir bei meinem mündlichen Rauswurf, in dem ich erfuhr, daß man mich absichtlich durch das Vordiplom fallen lies, man habe dafür gesorgt und werde dafür sorgen, daß ich niemals Priester werden kann, in keinem Bistum in Deutschland!

    So tickt die katholische Kirche in Deutschland! Sie ist unterwandert von HäretikerInnen!
    Wer heute noch Priester werden will, der muß sich verbiegen bis zur Priesterweihe und danach geht der Hexentanz um den Zeitgeist in den Pfarreien weiter!

    • Danke, für diese wichtige Enthüllung !!!
      Wie kann man in dieser katholischen Kirche noch Katholik sein?
      Ernstgemeinte Frage!
      Mit welchen Priestern muss man sich zusammentun?

    • Von Herzen DANKE, für dieses mutige Zeugnis! Sie wollten Priester werden, aber nicht um jeden Preis. Eins ist sicher: Gott hat Sie dazu berufen 🙂
      Wissen Sie, ich denke Gott hat noch etwas vor mit Ihnen 😉 Sie haben sich NICHT verbiegen lassen und sie haben trotz grossem Druck von allen Seiten an der immergültigen Wahrheit festgehalten. Das ist eine grosse Gnade Gottes!
      Gott segne und begleite Sie auf Ihrem (Kreuz-) Weg 🙂

    • Wie schmerzlich Ihre Erfahrung ist. Wie viele Berufungen mögen wohl diesen Apostaten zum Opfer gefallen sein?
      Danke für ihr Zeugnis.

    • Eine echt ungeheuerliche Geschichte… schlimm was Sie durchleben mussten.
      Eine Frage: haben Sie in all dieser Zeit nicht mal daran gedacht in das Priesterseminar der FSSP oder FSSPX einzutreten?

    • Gläubiger Katholik:
      Wieso sind Sie nicht zu FSSPX gegangen?
      Ich konnte letzten Sonntag einen jungen Priester kennen lernen, ein WAHRER Priester trotz seines zarten Alters! Ein begeisterter,, heiligmäßiger Mann!

    • @Gläubiger Katholik
      Seien sie dankbar. Vielleicht wollte der Herr nicht das sie in dieser Häresienschleuder ihren Glauben verlieren. Wo ist Kommissar Volpi? Es gibt viel zu tun in Deutschland. Ein eiserner Besen reicht schon lange nicht mehr es sollte schon mit schweren Gerät hier in Deutschland geräumt werden. Aber ich glaube das wird alles nichts mehr. Das wird wohl Chefsache sein denn der Herr kennt den Tag und die Stunde.
      Per Mariam ad Christum.

      • Vielen herzlichen Dank für die Teilhabe an meinem Artikel!
        Es tut gut, auch einmal Zuspruch zu erfahren!
        Es brennt in mir immer noch die Sehnsucht Gott ganz zu dienen!

        Und auf die Frage von Austria und Pascal 13, ich kann ihre Fragen nicht inhaltlich und abschließend beantworten, weshalb ich es nicht tat!

        Als ich nach diesen leidvollen und sehr schmerzlichen Erlebnissen in Mainz, zu Hause saß ohne irgendetwas in den Händen zu halten, da bewarb ich mich nach einem Jahr in zwei Bistümern und siehe da, die Absagen kamen nach den Vorstellungsgesprächen ohne Begründung, aber heute weiß ich, es war das Heimat-Bistum, sie hielten Wort!

        Ich denke, weshalb ich nicht zu FSSPX gegangen bin, lag daran, daß ich damals dermaßen verletzt und enttäuscht war, daß ich diese Option, die sehr naheliegend gewesen wäre, gar nicht sah!
        Heute bin ich leider zu alt! Heute ginge ich sofort!
        Wie gern würde ich dem Herrn dienen als sein einfacher und sich opfernder Priester, der sich ganz und gar hingibt für IHN und die ihm anvertrauten Menschen!

        Ich hasse die Leute nicht, die mir dies antaten, ich bete für sie und unsere Kirche!

        Geben wir die Hoffnung nicht auf! Beten wir zur Mutter des Herrn!

        Ein von ganzem Herzen kommendes: Vergelt`s Gott für Ihre stärkende Worte!

      • Nicht aufgeben. Sie sind doch keineswegs „zu alt“. Wirklich nicht. Ich kenne einen Priester, der mit seiner Ausbildung erst begann, nachdem seine Frau gestorben und die Kinder erwachsen waren.

        Es gibt noch das Priesterseminar der Petrusbruderschaft in Wigratzbad nahe dem Bodensee (ausgezeichnete Ausbildung), das Institut Christus König und Hoherpriester. Sitz des deutschen Distrikts ist in Bayern nahe Berchtesgaden, die Akademie des Instituts St. Philipp Neri von Prälat Gösche in Berlin.

        Haben Sie Mut. Wenn Sie berufen sind, wird sich ein Weg finden und Sie werden segensreich wirken. Haben Sie Vertrauen zum dreifaltigen Gott. Alles Gute und Gottes Segen.

      • @Gläubiger Katholik: sind Sie wirklich schon zu alt dafür? Ich habe gelesen, dass es sowohl in Zaitzkofen als auch in Witzgrabad sogenannte Orientierungstage geben soll für alle die eine Berufung verspüren aber nicht bzw. noch nicht wissen wie sie damit umgehen sollen. Zu alt ist man doch nie… vielleicht nehmen Sie dort mal entsprechenden Kontakt auf? Vielleicht ist auch ein Priester der FSSP oder FSSPX hier im Forum, dem Sie sich anvertrauen können?

    • Gläubiger Katholik!
      Dass Sie trotz all´ Ihrer negativen Erfahrungen und der Ihnen zugefügten Demütigung noch so treu am Glauben und letztlich auch an der katholischen Kirche festhalten, ist ganz wunderbar und zeugt von Ihrer treuen Art.
      Mit @Shuca sage auch ich: Vielleicht war das nicht der von Gott vorgesehene Weg für Sie.
      Stellen Sie sich vor, Sie wären heute Priester, fühlten sich lediglich als Befehlsausführer des Pfarrgemeinderates, müssten sich einem Heer von Laien erwehren, die alle danach trachteten, Sie zu ersetzen.
      Sie wären, was dies betrift, sicher nicht glücklich.
      Nur die Erfüllung, als Priester am Altar Dienst tun zu dürfen, würde Sie durch die schweren Tage retten.
      Ich habe es in unserer Pfarrei erlebt.
      Vor 6 Jahren bekamen wir einen Priester. Er war so voller Freude und Enthusiasmus und fromm dazu.
      „Er ist zu fromm“, sagten viele und störten sich daran.
      Jetzt, am vorigen Wochenende, hat er uns verlassen.
      Von seiner Freude ist nicht viel übriggeblieben.
      Ich wünsche ihm, dass er an seinem neuen Wirkungsort auf verständnisvollere Menschen trifft.

      Ihnen, lieber Gläubiger Katholik, wünsche ich das Vertrauen, die Geduld und Zuversicht, Ihren Platz zu finden.
      Ob als Seelsorger in einer Klinik, ob als Ansprechpartner für Suchende oder Trauernde.
      @Lioba nannte Ihnen weitere Möglichkeiten.

      Menschen mit einem solchen starken Glauben brauchen wir, heute dringender denn je!
      Ich wünsche Ihnen den Segen und Beistand Gottes!
      ER hat einen langen Atem, Sie bitte auch!

    • Eben habe ich verehrter @Gläubiger Katholik Ihren Beitrag gelesen und bin unsagbar traurig und von furchtbarer Wut erfüllt. Diese Situation findet sich leider auch in der Schweiz – selbst im allerbesten Seminar nämlich Chur – des guten, besten Bischofs Huonder – der leider gar nichts gegen diese fürchterlichen Zustände machen kann und darunter sehr leidet. Da stehen die schweizerischen Gegebenheiten gegen (Gesetze): Bischofskonferenz mit dem übelsten Bischof Büchel et sequaces ejus, der gegen den Papst Benedikt und die hl. Tradition in seinen „Predigten“ des öftern gelästert, aufmüpfige hochbezahlte Mitarbeiter in Meuterei unterstützt, etc etc.
      Mir haben Seminaristen das gleiche erzählt, wie sie sich verbiegen und verleugnen mussten, um bei einer dieser akatholischen Professorinnen, welche e.g. unter anderem Calvin als Vorbild und Idol verkaufte, das notwendige Examen zu bestehen!
      Ich hätte nie gedacht, dass das in Deutschland genau so ist. Vor allem die gestapohafte Verfolgung gegen Sie in den einzelnen Diözesen spricht für sich: einfach grauenhaft. Alle diese Verantwortlichen werden sich vor dem untrüglichen Gericht Gottes verantworten müssen. Jeder und Jede. Denn hinter jeder Berufung steht Gott mit seiner Allgüte und Allmacht.
      Sie haben eine grosse Gottes- und Kirchenliebe, die verwundet und tiefverletzt ist, aber Gott wird Sie niemals enttäuschen – auch wenns im Moment noch so ausschaut. Ich bete jetzt jeden Tag, dass Sie an den Altar kommen, falls es der hochheilige Wille Gottes ist. Und wenn es nicht sein soll, dass der Gedanke sie tröste, nicht mehr einer so schlimmen geistigen Verfolgung innerhalb der hl.Kiche ausgesetzt zu sein. Wenn Sie sich ganz dem liebenden Heilswillen des Herrn ausliefern, werden Sie unsagbar glücklich werden – schon auf dieser Welt –, denn Gottes Tröstungen sind unaussprechlich. Ich habs selber immer wieder erfahren dürfen. Gott segne und stärke Sie auf die Fürbitte der Allerseligsten Jungfrau und Gottes Mutter Maria.

      • Vielen herzlichen Dank Ihnen allen, für Ihre Unterstützung im Gebet und im Zuspruch!

        Ja, leider ist vieles in der Kirche, die ich liebe und deren Haupt der Herr ist, vollkommen aus dem Ruder gelaufen!

        Die Mißstände mehren sich innerhalb der Kirche und etliche, machen aus ihrem Hass gegen die treuen Söhne und Töchter der Kirche keinen Hehl!

        Es geht nicht um mich, ich bin nur ein kleines, aber treues Handwerkzeug, der dem Herrn dient!
        Ich habe damals viele Tränen geweint, als ich ohne Abschluss mich vor meinen Eltern rechtfertigen mußte! Das tat sehr weh!

        Leider sind in der Kirche viele nur dann „tolerant“, wenn es um ihre eigene ideologische Ausrichtung geht!
        Etliche Priester sehen es als Job und haben dabei, den Herzensbezug zu Gott und unserem Herrn und Heiland verloren!

        Ich werde in den nächsten Tagen meinen ganzen Mut zusammennehmen und Kontakt zu den genannten Priestergemeinschaften aufnehmen!
        Dieser Gedanke kam schon des öfteren auf, aber ich rang ihn nieder wegen meines Alters!

        Ich nehme Sie alle mit in meine Gebete auf, wenn ich den Rosenkranz bete und ich bitte für uns, daß wir durch alle Stürme, dennoch die Liebe zu unserer heiligen und apostolischen Kirche nicht verlieren!

    • @ Gläubiger Katholik

      Ihre Erfahrung haben schon viele traditionstreue Katholiken durchgemacht. Das einzige größere Seminar in Deutschland, das empfehlenswert ist, ist Wigratzbad von der FSSP. Die wohl einzigen Diözesen im deutschsprachigen Raum, in die man als Priester mit einer Vorliebe für die tridentinische Messe inkardiniert werden kann, sind momentan das Bistum Chur (Schweiz) und das Erzbistum Vaduz (Liechtenstein).

  15. Papst Borgia mag seine moralischen Probleme gehabt haben. Er war aber mit Sicherheit kein Häretiker. Vielleicht hat er im persönlichen Leben einige Fehler gemacht (weniger, als man heute annimmt), als Papst hat er immer den Glauben bewahrt. Ein Vergleich zwischen Papst Alexander und dem gegenwärtigen Papst verbietet sich daher.

  16. Das alles erinnert so sehr an die Prophezeiungen der Gottesmutter in La Salette, es scheint ernst zu werden! Wir gehen schlimmen Zeiten entgegen, man muss den Rosenkranz (verstärkt) beten!

  17. Aus Äußerungen, Maßnahmen und Aktionen von Papst Franziskus wird für jeden, der sich nicht selbst verblendet, sein Wille zur Zerstörung der katholischen Kirche offenkundig. Er ist der Papa distruttore, der Zerstörerpapst aus der Prophezeiung des hl. Franziskus. Wer, wenn nicht er?
    Die Blanko-Gehorsamserkärung von Papst Benedikt XVI. gegenüber diesem Zerstörer (der er schon in Buenos Aires gewesen war !) empfinde ich als schweres Ärgernis.
    Es ist m.M. tatsächlich so, wie jemand dieser Tage in einem Kommentar vermutete: Diese Kirchenführung setzt mit voller Absicht W i d e r s p r ü c h e. Sie tut das wie eine revolutionäre marxistische Partei, die die Gesetze des dialektischen und historischen Materialismus anwendet, um eine revolutionäre Strategie zu entfalten mit dem Ziel des Umsturzes der Gesellschaft.
    Jeder interessierte Katholik kennt die feierliche Erklärung Papst Johannes Pauls II., wonach die Kirche nicht befugt ist, Frauen zum Priestertum zu weihen. Trotzdem rebellieren seit Jahrzehnten versteckt oder offen katholische Hierarchen und jetzt auch dieser Papst gegen diese endgültige Entscheidung
    Zur Erinnerung:
    „Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (Lk 22,32 EU), dass die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und dass sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben. (OS Nr. 4)“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Ordinatio_sacerdotalis).
    Dazu diese Klarstellung der Glaubenskongregation:
    „Diese Lehre fordert eine endgültige Zustimmung [„assensum definitivum“], weil sie, auf dem geschriebenen Wort Gottes gegründet und in der Überlieferung der Kirche von Anfang an beständig bewahrt und angewandt, vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgetragen worden ist (vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 25,2). Aus diesem Grund hat der Papst angesichts der gegenwärtigen Lage in Ausübung seines eigentlichen Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32 EU), die gleiche Lehre mit einer förmlichen Erklärung vorgelegt, in ausdrücklicher Darlegung dessen, was immer, überall und von allen Gläubigen festzuhalten ist, insofern es zum Glaubensgut gehört“. (Kongregation für die Glaubenslehre: Antwort auf den Zweifel bezüglich der im Apostolischen Schreiben Ordinatio sacerdotalis vorgelegten Lehre, 28. Oktober 1995, publiziert unter anderem in: L’Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache 47/1995, S. 4.; auch in DH 5040-5041); zitiert nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Ordinatio_sacerdotalis

  18. @ Marcellus : Mit Etiketten umhängen ( neo-konservative Schachköpfe, Nuschler , nuscheln) und
    dieselben in ständiger Wiederkehr breittreten , ist das Problem wohl kaum erfasst . Es ist doch nicht
    Bergoglio , der ein „zerstörungsprogramm“ in Gang gesetzt hat , sondern der enorme gesellschaft-
    liche Druck von außen , der Antworten verlangt ,nachdem solange keine gegeben wurden . Das
    Spannungsverhältnis zwischen konservativer Erstarrung und drauf-los Experimentieren ist wahrlich
    verwirrend , die Schuld daran ist dem Papst alleine und noch nicht einmal Teilen des Episkopats
    anzulasten ,sondern eben der gesellschaftlichen Entwicklung .Ich möchte den Papst nicht generell
    verteidigen , zumal mir , wie schon bei JP2 die dauernde Medienpräsenz gegen den Strich geht ,
    aber ich glaube , dass seine Dialogbereitschaft und sein Aufklappen des Visiers eher der biblischen
    Botschaft entspricht , als das sich in ehrwürdige Riten zurückziehen .Das Christentum ist eine
    Buchreligion und muss sich immer erneut mit den Schriften und ihrer Bedeutung auseinander
    setzen . Wie etwas zu interpretieren ist , darüber streiten sich die Schriftgelehrten aller Religionen ,
    und erst der „Streit“ macht lebendig .

    • @rampolla: Bitte nicht Schachköpfe, denn das setzt eine gewisse Fähigkeit, logisch zu denken voraus, sondern Schwachköpfe. Ansonsten habe ich keinerlei Lust, mich mit Ihnen auseinanderzusetzen. Gehen Sie Ihren Weg und wir den unsrigen. Am Ende wird sich weisen, wer recht hatte.

    • @rampolla!
      Sie nennen den „enormen gesellschaftlichen Druck von außen , der Antworten verlangt ,…“ als Grund, dass sich etwas bewegen muss.
      Sollte die katholische Kirche nicht ein Bollwerk sein, das in der Lage ist, sich der Welt und ihren ständig wechselnden Bedürfnissen als sichere Heimstätte anzubieten?
      Ähnlich wie das Boot in stürmischen Gewässern – und Jesus schlief darin, während seine Jünger vor Angst ganz aufgeregt waren.
      Die katholische Kirche hat ein Angebot zu machen, das beste, was es gibt.
      Es liegt an den Menschen, dieses Angebot anzunehmen oder es abzulehnen.
      Gott gab uns allen diese Freiheit!
      Dass die Kirche auf die Menschen zugehen muss in all´ ihren Nöten, dies ist ja unbestritten.
      Aber muss sie deshalb an ihren eigenen Fundamenten rütteln, um sie für die Leute attraktiv zu machen, um Menschen in die Gottesdienste zu schaufeln.
      Wir wissen doch alle, wie die evangelische Kirche lahmt, wie ihr die Gläubigen davonlaufen, trotz verheirateter Pfarrer, trotz Pfarrerinnen, trotz Aufweichung ihrer Anforderungen.
      Soll die katholische Kirche wirklich denselben Weg einschlagen?

      • @ Marienzeig : Die RKK erscheint vielen als unglaubwürdig , nicht nur in
        einzelnen „Skandalen“ (Vatikanbank ,Missbrauch ,Geldverschwendung etc.)
        sondern auch in ihrer Verkündigung , wobei das Spektrum von einer eher dunkel
        gefärbten Theologie bis zu ihrem Gegenteil , nämlich einer unbestimmten Un-
        verbindlichkeit reicht . Die Reaktionen sind oft nur noch Achselzucken und
        Indifferenz , natürlich auch Häme .
        Das Bollwerk hat also Risse und lässt bei dem ganzen Tohuwabohu darin er-
        innern,wer eigentlich das Bollwerk sein sollte : „Ein feste Burg ist unser Gott“
        protestantisches Lied nach einem Psalm . „Der Grund auf den ich gründe ,ist
        Christus und sein Blut “ (ebenfalls prot. , aber deswegen nicht unbedingt falsch .

    • @rampolla
      Ich bin mir sicher, daß wir k e i n e Buchreligion sind. Unser Glaube gilt keinem „Buch“
      sondern dem DREIFALTIGEN GOTT . Gott ist Person und hat SICH in JESUS dem CHRISTUS geoffenbart. Die Heiligen Schriften des Alten und Neuen Testamentes geben davon Kunde.

  19. Die möchten nun ihr Zerstörungswerk ohne alle Schminke schnell, schnell vollbringen, weil ihnen ja die Zeit davonläuft. Man soll und kann sie dabei nicht aufhalten. Es wäre zwecklos, dahingehend noch seine Energie zu vergeuden. Das Ganze geht vorbei so wie auch 1945 der Nazi-Spuk vorbeiging. Man muß an die Zeit danach denken.
    Leid tun mir insbesondere die vielen Kinder und Jugendlichen wie auch viele Erwachsene, die keine Informationen über die Zustände haben- und wenn dann nur über „Feindsender“.

  20. @ Kostadinov

    Ja, Sie haben Recht. Ein echtes, freies Lachen ist es nicht mehr. Eher wie das Pfeifen im dunklen Keller, um sich etwas Mut zu machen. Meine Glaubens-Kompaßnadel bewegt sich auch nicht mehr horizontal (Richtung Rom) sondern vertikal; Abgrenzung, Stille, Natur – Gebet und der Besuch der Hl. Messe, soweit sie in meiner Gegend noch angeboten wird, verschaffen mir Frieden. Und ich bin dankbar dafür, wie gut es mir noch geht – P. Schollatour – habe gerade damit angefangen, sein Buch „Der Fluch der bösen Tat“ zu lesen.

  21. Hier zehn Ratschläge wie ein zerstörerischer Papst überlebt werden kann:
    http://conmilupa.blogspot.de/2014/10/diez-consejos-para-sobrevivir-un-papa.html
    (Kurzform):
    Erstens: RUHE BEWAHREN
    Zweitens: Gute Bücher lesen über die Geschichte der Kirche und Päpste
    Drittens: Gib nicht irgendwelchen apokalyptischen Warnungen nach (wir müssen den Kampf unserer Zeit kämpfen)
    Viertens: Nicht schweigen oder wegschauen
    Fünftens: Nicht verallgemeinern
    Sechstens: Unterstütze keine Initiativen die der größeren Ehre des zerstörerischen Papstes dienen
    Siebtens: Leiste keinen päpstlichen Instruktionen folge die vom Kirchenschatz abweichen.
    Achtens: Unterstütze keine kollaborierende Diözesen.
    Neuntens: Unterstütze kein Schisma.
    Zehntens: BETE!

    • @IMEK Ruhe bewahren ist angesichts der grassierenden Hysterie dringend notwendig .
      Wie die Lage hier beurteilt wird und die „Häresien“ sich überschlagen , so wird sie nur
      im Tradilager gesehen . Hinterm Berg wohnen auch noch Leute , und denen ist doch
      nicht allen die Vernunft abhanden gekommen . Lesen Sie mal eine normale/neutrale
      Berichterstattung .
      PAPSTgeschichte : Gerade dort , auch in katholischen Standardwerken (Seppelt-
      Löffler , NEW ADVENT) werden Sie abenteuliche Sachen finden .
      Nicht schweigen , aber vorher sich ein umfassendes Bild machen , und mal Leute
      zu Wort kommen lassen , die nicht der eigenen „Partei“ angehören .Die Suche nach
      der Wahrheit fängt erst jenseits der eigen , situationsgegebenen „beschränktheit“ an .
      Der Kirchenschatz gehört ALLEN,die RK ist für alle Getauften da !
      SCHISMA : Ich habe das Gefühl , das Schisma wird gerade hier herbeigesehnt .
      BETE , aber auch darum , dass man nicht der Selbsttäuschung verfällt .

      • Betreffend diese bedeutsame Zeit – wahrscheinlich die bedeutsamste mithin: Mt. 10:34 : ….Ich bin nicht gekommen, um den Frieden zu bringen – sondern das Schwert!

    • Sehr gut!

      Nichts wird kirchenmilitärisch so gefürchtet wie ein lethargischer theologischer Scharfschütze.
      Aber @rampolla, man sollte doch differenzieren:
      - es gibt jubelperserische Websites, am Ende immer noch „Alleluia“ rufend als sie verletzt werden (Identisches spielte sich vor genau 100 Jahren vor meiner Haustüre in Bikschote ab (5 km nordwestlich von Langemark) – da ist nicht viel Vernunft vorhanden, aber die Hoffnung stirbt zuletzt;
      – es gibt offizielle Websites, die bei den jetzigen Problemen immer schweigender und weniger informativ werden (die Website des Bistums Hasselt ist seit 6 Monaten unverändert; das Bistum Brügge ist seit einem kolossalen Blünder seines Bischofs DeKesel in einer chronisch-schmutzigen Pädophiliesache total auf Unterseestation gegangen);
      - und es gibt dann noch die wenigen modernistischen Websites, die ich besonders gerne lese wegen der Häresien, der Unsinn, der Lügen und der sehr oft vollmundigen Kommentaren, die sich dann nicht selten als selbstzerstörend herausstellen.

      Merke: Gott ist allwissend und überall gegenwärtig; der Teufel nicht (Ez.).

      Für ein Schisma müßen übrigens beide Teile in der Rechtgläubigkeit stehen;
      Die Trennung von den schlechten Elementen gehört vom Anfang an zum Christentum (explizit referiert beim 1. Clemensbrief, sehr ausgeprägt bei Origines (hier in Kontrast zu „oi polloi“ und bei Tertullian).
      Es geht direkt auf den Heiligen Rest zurück, der den Glauben Israels unverfälscht bewahrt hat und aus dem der Erlöser kam.
      Mögen andere neuen Lehren anhängen, ich möchte in dem Einen Wahren Glauben leben und sterben.

  22. Zur Erinnerung; vor gut vier Jahren bemerkenwerte
    Aussagen des Chefexorzisten der Kirche
    P. Gabriele Amorth,
    in denen er davon berichtete, dass sich “selbst im Vatican „glaubensfeindliche Tendenzen breitgemacht hätten.

    Diese Darlegungen finden sich auch in seinen herausgegebenen Memoiren 
    Er nannte konkret gar 
    „Satanisten im Vatican“ und bemerkte, dass es “etliche Kardinäle geben würde, die nicht an Gott glauben würden“ und 
    „einige Bischöfe mit dem Teufel im Bunde“ wären .

    Der langjährige Chef-Exorzist 
    ( über 70′000 ) warnte auch vor jenen Priestern und Bischöfen, die nicht ( mehr ) an die Existenz Satans glauben würden und bemerkte:
    -
    „Und dennoch spricht Jesus im Evangelium ausführlich darüber. Also muss gesagt werden, dass sie (diese Geistlichen) entweder nie das Evangelium gelesen haben oder sie einfach nicht daran glauben!“
    -

  23. @ Ratkaj : Das Wort Vernuft wäre hier besser nicht bemüht worden .Was haben denn die Flagellanten
    hier zu suchen . Soll das Ironie sein ? Wer bitte sind die NEOkonservativen , das ist doch auch so
    ein Schnack der von Kreti und Pleti nachgeplappert wird , ohne genau zu wissen , wen/was man damit meint . Wie würden Sie denn die Tradis bezeichnen ?
    Führer sprich ist ebenfalls bedenklich angesichts der kritiklosen Verherrlichung umstrittener Personen
    die auf einmal zu Bekennern , Dissidenten und Märtyrern werden , obwohl sie nur das machen, was
    in einer modernen Gesellschaft üblich ist : Sich mutig und freimütig zu äußern zu dem was man
    verurteilt . Exkulpieren klingt natürlich gut , aber wie wärs mal mit Audiatur etiam altera pars .

    • @rampolla: Was treiben Sie Sich denn eigentlich dann noch hier herum? Gehen Sie doch zu Ihresgleichen. Angeblich seien die hinterm Berg doch in der Überzahl? Sie täuschen Sich gewaltig, wenn Sie meinen, die veröffentlichte Meinung sei gleichzusetzen mit dem Denken der meisten Katholiken. Viele äußern sich nur nicht- sind aber genau entsetzt wie wir hier in katholisches.info über den brandgefährlichen Barmherzigkeitsplauderer in Rom. Das Seufzen nach Papst Benedikt ist bei uns überall zu hören- und das sind keine Tradis, sondern normale Katholiken. Übrigens sind den neoconservativen Jublern des argentinischen Nuschelpropheten mittlerweile die Perlen ausgegangen. Vielleicht haben sie zu viele davon vor die Säue geworfen.

      • @ Marcellus : 1. Wen meinen Sie mit „Ihresgleichen“ . Ich bin gewiss nicht der
        Papalatrie verfallen und habe mich entsprechend geäußert . Ich kann für
        mich selber denken und versuche mir auch hier ein Bild zu machen , wohin die
        reise mit „meiner“ Kirche geht . Ich verstehe auch die Betroffenheit des einen
        oder anderen Posters , nur nicht die Feindseligkeiten und Hassgefühle. Uns
        fehlt im Moment die zeitliche Distanz , um momentan verwirrend wirkende Vorgänge , deren Ausgang wir noch nicht voraussehen , richtig einzuordnen .
        2. Wenn , wie Sie sagen der Modernisierungsdruck als zu stark empfunden wird , wird er sich eines Tages ohnehin auf breiterer Grundlage Luft machen .
        3.Ob eine Verblendung vorliegt , und wer davon betroffen ist , auch das wird
        sich irgendwann herausstellen . man sollte nur immer davon ausgehen , dass
        man selbst im Irrtum sein könnte , nicht unbedingt aus Bosheit , sondern ,
        nach Paulus , aus Mangel an Erkenntnis .

  24. @ Herr Ratkaj : Wenn Alexander der Form genügt hat , wie hat er dann diese Form mit dem da-
    zugehörigen Inhalt gefüllt ?
    Wie würden Sie denn jemanden bezeichnen , bei dem Bekenntnis und Lebensführung so weit
    auseinanderdriften .Vielleicht ist die Legende nicht allertiefstes Schwarz , aber hier eigenmächtig ,
    und die Tatsachen verdrängend , daraus einen ganz anderen Farbton zu machen , das wirkt
    doch seltsam . Literaturempfehlung : (kath.) Papstgeschte von Seppelt-Löffler (Standardwerk).
    NEW ADVENT (kath ) Internet .

    • ich halte mich an neuere aktuelle italienische und französische Literatur basierend auf archivalischer Quellen und nicht an verstaubte und längst überholte Darstellungen. Es ging auch nicht um die Lebensführung, Alexander VI. Borgia hat das depositum fidei niemals angetastet deswegen fand er in den Kommentaren hier Erwähnung.
      Auch wenn Sie nicht der italienischen Sprache mächtig sind, für andere Leser:

      1. Ruggeri, Alvaro, Alessandro VI Borgia. Rom 2003

      besonders aufschlußreich, da es Vorwürfe seiner damaligen Widersacher kritisch anhand von Quellen überprüft und vieles als Propaganda derselben entlarvt:
      2. Pingiotti, Lorenzo, La Leggenda Nera di Papa Borgia. Verona, 2008

      und die vier großen Tagungsbände:
      3. Alessandro VI e lo Stato della Chiesa (atti del convegno Perugia, 13-15 marzo 2000).

      4. Principato ecclesiastico e riuso dei classici. Gli umanisti e Alessandro VI.
      ( Bari-Monte Sant‘Angelo, 22-24 maggio, 2000.)
      Rom, 2002

      5. Alessandro VI e lo Stato dell Chiesa. (Perugia, 13-15 marzo 2000).
      Rom, 2003

      6. Alessandro VI dal Mediterraneo all‘Atlantico. Atti del Convegno (Cagliari, 17-19 maggio 2001). Rom, 2004

      • Basierend auf den Erkenntnissen dieser Werke habe ich meinen obigen von Ihnen inkriminierten Kommentar verfasst.

      • Herr @ Ratkaj : Hätte Alexander das depositum angetastet , so hätte er sich
        doch die eigene Legitimation als geistl . Oberhaupt selbst entzogen . Und
        genau darum geht’s : Wer dieses geistliche Amt innehat , muss ein spirituelles
        Vorbild sein , dass es ihm aber vor allem um die Versorgung seiner Familie
        mit guten Posten ging , genauso wie um seine eigenen Machtgelüste , das ist
        einfach eine Tatsache , die fleischl . Gelüste lasse ich mal außen vor . Es bleiben,
        trotz Legendenbildung unbestreitbar negative Eindrücke , die wiederum die
        an eine teilweise unrühmliche Vergangenheit des Papstums anklingen lassen .
        Der Kirchenstaat , der so lange bestand ,und der immer wieder von Päpsten
        und päpstlichen Armeen verteidigt und erweitert wurde , wie kam er zustande ,
        und wie ist er mit der christl. Lehre vereinbar.?
        Es geht also nicht darum ,festzustellen , dass A. doch nicht so ganz böse war ,
        sondern , wie er im Sinne der Historikerin B. Tuchman (+1989) („Die Torheit
        der Regierenden“) , MITgeholfen hat , die Kirchenspaltung heraufzubeschwören .

  25. Rampolla, Das ist eben ihr Standpunkt, den ich so niemals teilen werden kann (bezüglich Alexander VI., päpstliche Staaten, Nepotismus im damaligen Sinn als unabdingbares Instrumentarium effektiver Herrschaft etc.). Aber das ist nicht der Sinn dieses Forums solche Dinge zu klären.

  26. @ rampolla, 12. November 2014 um 9:00
    “ Die RKK erscheint vielen als unglaubwürdig,…“

    Ja, ich weiß, dass dies so ist und mag in manchen Dingen auch berechtigt sein.
    Aber ich meinte mit dem Bild des „Bollwerks“ ja nicht die Menschen, die die Kirche nach aussen repräsentieren.
    Ich meinte die Botschaft, die die katholische Kirche weiterzugeben hat, also ihre Aufgabe ist.

    In mir stieg soeben ein Bild auf, das dies veranschaulichen könnte:
    Ein Buch – schon alt, vergilbt, teilweise zerrissen.
    Doch der zwischen den Buchdeckeln verborgene Schatz ist noch immer vorhanden und wert, gehoben und vielleicht sogar angenommen zu werden.
    Stattdessen ist es so, wie Sie schreiben:
    “ Die Reaktionen sind oft nur noch Achselzucken und Indifferenz , natürlich auch Häme.“

    Ist es immer nur die alleinige Schuld der Kirche, wenn sich die Leute abwenden?
    Gestern hatte ich ein langes Telefonat mit meinem Sohn, einem erklärten Agnostiker.
    Zum erstenmal erzählte er mir, dass er so gerne glauben möchte.
    Er sprach sogar von eine Art Sehnsucht, glauben zu können.
    Aber es gelingt ihm nicht, ihm fehlt wohl die Fähigkeit, sich spirituell in etwas fallenlassen zu können, was nicht greifbar ist.
    Das hat mit Schuld selbstverständlich nichts zu tun, es ist ein Unvermögen.
    Aber daneben gibt es noch die immer mehr um sich greifende Gottlosigkeit.
    Die Welt, die sich mit ihren verführerischen Angeboten der Herzen und Seelen bemächtigt. Eine Welt, die kein großes Interesse daran hat, sich diesen Einfluss wegnehmen zu lassen.

  27. @rampolla
    das Vergangene ist mit Gottes Willen vergangen, aber es lehrt uns für die Zukunft.
    Das Problem ist jedoch die Gegenwart, in der das Depositum fidei erkennbar nicht mehr bewahrt wird. Das ist doch die große Sorge

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