Unbarmherziger Franziskus: Kardinal Burke abgesetzt und zum Malteserorden „abgeschoben“

Kardinal Raymond Burke von Papst Franziskus unbarmherzig abgesägt
Kardinal Raymond Burke von Papst Franziskus unbarmherzig abgesägt

(Rom) Seit vergangenem September waren Gerüchte in Umlauf, nun ist es Realität geworden. Papst Franziskus setzte den amerikanischen Kardinal Raymond Burke als Kardinalpräfekt der Apostolischen Signatur ab und ernannte ihn zum Kardinalpatron des Souveränen Malteserordens. Damit wird der Kardinal aus der Kirchenleitung entfernt, der er als Leiter des Obersten Gerichtshofs angehörte.

Die Strafaktion gegen den ungeliebten Gegenspieler durch Papst Franziskus stand bereits kurz vor Beginn der Bichofssynode über die Familie im Raum, nachdem Kardinal Burke in den Monaten zuvor als einer der Wortführer der Verteidigung der kirchlichen Ehe- und Morallehre gegen die „Öffnungs“-Thesen von Kardinal Kasper hervortrat (siehe Exil Malta? Endgültige päpstliche Säuberungsaktion gegen Kardinal Burke?). Die Drohung schüchterte den Kardinal aber nicht ein. Vielmehr wurde er auf der Bischofssynode zum sichtbarsten Widerpart des neuen von Papst Franziskus unterstützten Kurses von Kardinal Kasper. Mit scharfen Worten kritisierte Kardinal Burke auch außerhalb der Synodenaula das Vorgehen des Generalsekretariats der Bischofssynode, aber auch des Papstes (siehe Kardinal Burke: Papst hat „eine Menge Schaden angerichtet“ – Präfekt der Apostolischen Signatur bestätigt bevorstehende Absetzung ebenso Papst: „Wer bin ich, darüber zu urteilen?“ – Burke: „Wir müssen über Handlungen urteilen“).

Vergeltungsmaßnahme eines nachtragenden Papstes

Nur wenige Wochen nach Abschluß der Bischofssynode erscheint die „Wegbeförderung“ des Kardinals als Rache- und Vergeltungsmaßnahme von Papst Franziskus. Damit scheint es der regierende Papst ziemlich eilig gehabt zu haben. Am 3. November, nur 15 Tage nach Synodenende, approbierte er ein Rescriptum des Kardinalstaatssekretärs, mit dem die Pensionierungsvorschriften für Bischöfe und Kardinäle päpstlicher Nominierung verschärft wurden. Das am 5. November in Kraft getretene Rescriptum verlangte von allen über 75jährigen Amtsträgern (ausgenommen Kardinalpräfekten der Römischen Kurie) umgehend ihren Rücktritt anzubieten.

Das betraf auch den bisherigen Kardinalpatron Paolo Sardi des Malteserordens. Das Rücktrittsangebot von Kardinal Sardi wurde vom Papst sofort angenommen und damit ein Platz freigemacht, mit dem Kardinal Burke auf „elegante“ Weise aus einer Leitungsfunktion an der Römischen Kurie auf eine Ehrenfunktion abgeschoben werden konnte.

Lob von Benedikt XVI. nützte nichts

Da half auch das demonstrative Lob von Benedikt XVI. aus seinem selbstgewählten Exil nicht, der in einer Grußbotschaft an die Internationale Wallfahrt der Tradition am 26. Oktober den im Petersdom im Alten Ritus zelebrierenden Kardinal Burke als „großen Kardinal“ bezeichnete.

Die Absetzung eines der profiliertesten und jüngsten Kardinäle der Katholischen Kirche ist ein Affront für einen nicht unerheblichen Teil der Weltkirche, der mit der päpstlichen Vergeltungsaktion gemeint, indem Kardinal Burke bestraft wird.

Die Maßnahme bestätigt argentinische Stimmen, die Jorge Mario Bergoglio seit seiner Wahl zum Kirchenoberhaupt nachsagen, sehr nachtragend zu sein und Kritik an seiner Person und Widerspruch zu seinen Plänen nicht zu dulden. Sie bestätigt zudem, daß Papst Franziskus der eigentliche Regisseur hinter der „neuen Barmherzigkeit“ ist, die von Kardinal Kasper als Sprecher hinausgetragen wurde.

Durch die Absetzung als Dikasterienleiter kann Kardinal Burke im kommenden Jahr nicht mehr von Amts wegen an der Bischofssynode über die Familie teilnehmen. Papst Franziskus macht den Kardinal mit seiner „Umbesetzung“ in der Synode mundtot. Ein Signal, daß das argentinische Kirchenoberhaupt gewillt scheint, 2015 nachzuholen, was bei der außerordentlichen Bischofssynode 2014 noch nicht gelungen ist und seine „neue Barmherzigkeit“ durchzudrücken. Eine „neue Barmherzigkeit“, die sehr unbarmherzig sein kann.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

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108 Comments

  1. der Orden ist nicht glücklich drüber wie mir gerade am Telephon ein hohes Mitglied saggte „darf er bei uns 2 mal im Jahr ein Hochamt feiern nur im neuen Ritus , mehr aber auch nicht“

    • Kardinal Burke ist Patron des Ordens und ein Bischof der Heiligen Katholischen Kirche. Wer bitteschön maßt sich an, Burke vorschrifften zu machen. Nur ein Papst kann einem Kardinal Befehle erteilen und Vorschriften machen. Das besagte Ordensmitglied hat nichts zu sagen.
      Per Mariam ad Christum.

      • nur zur erklärung Der Orden ist unabhängik vom hl. Stuhl der Kardinal Patron ist nicht der chef der Malteser sonder nur ein Botschafter und als solcher hat er eben nur 2 mal im Jahr ein Hochamt mehr ist da nicht zu tun alles was der Patron mehr im Orden macht ist auf Wunsch des Ordens und der Orden hat an Em Burke eben keine Wünsche

    • Der Orden wird sich nach seinem neuen Chef zu richten haben und nicht umgekehrt! Ich bin überzeugt, dass viele Malteser die Wahl begrüßen. Spaltpilze gibt es überall.
      P.S. Natürlich bin ich auch über die Wegbeförderung enttäuscht und wütend,aber auch nicht im geringsten überrascht.

    • Franz von Assisi ging zum Sultan, ohne jede bewaffnete Begleitung, ruhig und ohne jede Angst.
      Die Kreuzritter bauten im Heiligen Land mächtige Burgen. Wer Macht zeigt, tut das aus Angst.
      Franz von Assisi, in der Nachfolge Jesu Christi, war ein freier, königlicher Mensch. Er war barmherzig und liebte die Menschen aus Liebe zu seinem Erlöser
      Franz von Buenos Aires besteht aus lauter Angst.
      Schaut ihn euch an: er schneidet ein „fröhliches“ Gesicht, wenn er sich der Meng zeigt. Sobald er sich aber unbeobachtet glaubt, zieht er unweigerlich einen Flunsch. Ich halt Ihn für hochdepressiv. Möglicherweise ist er gefährlich depressiv – es drängen sich ähnliche Fälle aus der Geschichte auf.
      Er ist nicht in der Lage, Gegner oder gar Feinde auszutragen. Sein Machtgebahren offenbart seine Schwäche. Aus dem dem Vatikan erfährt man, dass sich Jahsager, Neokonformisten und hochprofessionelle Speichellecker um ihn scharen.
      Dazu kommt: Die Bischöfe in der ganzen Welt lassen sicht nicht so ohne weiteres gleichschalten. Bischöfe sind im allgemeinen über vierzig und sind nicht so recht in der Lage, neue Lebensweisen zu übernehmen. Allenfalls lassen sie ein weiteres Textilstück weg.
      Das Directoire wird das Schicksal seines Vorbildes erleiden, spätestens wenn der erste Kardinal geköpft wird.
      Ich halte dies für die eigentliche Gefahr für die Kirche. Das kann nicht gut gehen. Schlussendlich wird er auch seine Pläne nicht verwirklichen können. Die Gefahr ist wirklich, dass er das „Schlachtfeld“ als Trümmerfeld zurücklässt.
      Principibus obsta!

      • Hochinteressant!
        Depresiv kann sein, ich pesönlich halte ihn für hochgradig ungebildet, das ist viel gefährlicher.

      • Für Michael.
        Ungebildet ist er noch dazu.

        Er ist zwei Wochen nach Einführung des Novus Ordo geweiht worden, die Alte Messe hat er nie gelesen, sie ist ihm nicht nur zuwider, er ist zu ihrer Feier auch nicht imstande. Als Jesuit ist ihm ein gesungenes Amt – und vielleicht die ganze Liturgie schlechthin – ohnehin ein Gräuel. Da gefällt es ihm bei den Charismatikern schon besser.

        Die alte scholastische Theologie oder gar die klassische Thomismus wie denn auch die Grundlage für alles, die aristotelisch-thomistisch, wie sie noch bis in die Zeit des CVII an den römischen Hochschulen – nicht aus Handbüchern sondern vom Text ausgehend – gelehrt wurden, dürfte er höchstens spurenweise und widerwillig zur Kenntnis genommen haben.

        Wenn er die Theologie überhaupt zugunsten der Pastoral – was immer er damit meint – in in den Hintergrund drängen will, so liegt das großteils an der modernen Theologie selbst, die unübersichtlich, uneinheitlich und langweilig ist. Dies würde ihn geradezu ehren, wenn die Folgen nicht so entsetzlich wären.

        Indessen hat sein Doktorvater an der Frankfurter Jesuitenhochschule, den er nach sechs Wochen Aufenthalt irgendwo am Mittelrhein wieder verlassen hat und den er wenige Tage nach seinem „Buonasera“ auf der Loggia zu sich und zur hl. Martha bestellt hat, wohl einige Aussicht, Kardinal zu werden.

        Was das Kirchenrecht angeht, spottete man in Rom lange Zeit, den Südamerikanern genüge ein einziger Kanon: Sumus in Indis et Deus est grandis, grandis.

        Dass er den Fußball der klassischen Musik vorzieht, hängt wohl mit seiner Herkunft zusammen. Um klassische Musik zu lieben muss man sein: Aristokrat (Pius XII.), Bauer (Johannes XXIII.), Großbürger (Paul VI.), domspatzennaher Oberbayer (Benedikt XVI.) oder allenfalls noch Pole – dies allerdings mit Abstrichen.

        Wahrscheinlich löst er in seiner freien Zeit Sadokus.

      • Bergoglio verfügt über keinerlei humanistische Bildung und noch schlimmer ihm fehlt jedes Sensorium dafür. Ein Novum der Papstgeschichte, zumindest der letzten 600 Jahre.

  2. Dies war zu erwarten. Doch dieser wildgewordene Bergoglio der mit seinem Haß gegen die Tradition, alle gnadenlos verfolgt die seinen Weg in den Abgrund nicht folgen, wird es nicht schaffen die Tradition zu zerstören. Er und seine Getreuen werden ihr Ende finden. Kardinal Burke und andere der Tradition verbundenen Kardinäle und Bischöfe werden jetzt erkennen, daß die Zeit gekommen ist, diesen progressistischen Mietlingen die Stirn zu bieten und Widerstand zu leisten. In erster Linie diesem Wolf im Schafspelz Franziskus.

      • Auch ich möchte dem voll und ganz zustimmen.
        Es war klar dass dieser Papst nur „seinesgleichen“ um sich haben will.
        Nur dann ist sein Programm durchzusetzen.
        DAS war der GROSSE FEHLER von Papst Benedikt XVI. Er hat nicht mit den Modernisten im Vatikan „aufgeräumt“! Leider. Und das wurde ihm zum Verhängnis seiner unseligen Abdankung.

    • [email protected] werfen dem Papst Hass vor und aus jedem Ihrer Sätze höre ich einen gewissen Hass gegen den Papst heraus. Aufruf zu Widerstand – Widerstand in welcher Form? Sie werden „ihr Ende finden“? Hoffen Sie etwa auf ein überirdisches Eingreifen eines rächenden Gottes? Apokalypse now?

  3. Die Absetzung von Kardinal Burke und anderer bildet das Fanal der bergoglianischen Tschistka. Diese seine systematische Säuberung ist unabdingbar für sein Begehr die römische Kirche bleibend und unumkehrbar in seinem Sinne zu ver-ändern. Es darf nur des Demuts-Primus Brgoglios eigener „Stallgeruch“ über bleiben. Und die „Francesco“-Flagellanten machen weiter ihre albernen Freuden-Kopfstände wenn der Meister ihnen neue „Perlen“ wirft.

    • Und dafür, dass ihm diese unumkehrbare Veränderung der Einen Heiligen katholische und apostolische Kirche gelinge, verlangt er das Gebet seiner Anhänger.
      Schaurig!

  4. Damit habe ich in dieser scheinheiligen Amtskirche nichts mehr verloren, in der nur das Geld regiert, gerade innerhalb der deutschen katholischen Kirche. Mögen viele diesen Schritt mitgehen, denn nur eine arme Kirche ist zu wahren Reformen (Tradition) fähig.

    • Fr. Romanza, bitte geben sie dem Vatikan und den traditionsbewussten Kardinälen, die es gibt und die nicht der zeigeistgemäße Beliebigkeit fröhnen, noch eine Chance, vielleich ist es mit dem Bergoglio Lager, er ist ja nicht alleine, in ein paar Monaten vorbei. Sollte das nicht der Fall sein können Sie immer noch zu den Freikirchen gehen.

      • Aus der Kirche austreten heisst in D nicht den Glauben verlieren, sondern die DBK nicht mehr zu finanzieren auf ihren Freimaurer Irrwegen.
        Gratulation zu diesem Schritt, einen Teil der gesparten KisT an die FSSPX da tut man wirklich e´twas sinnvolles.

  5. Ein Dissident wird kaltgestellt
    Wenn Liberale von freimütig offenem Dialog sprechen, dann meinen sie damit alles, nur nicht, daß auch Conservative und der katholischen Tradition sich verpflichtet Fühlende das Wort ergreifen dürfen. Kardinal Burke verteidigte mutig und mit guten Argumenten auf der Familiensynode das, was die Kirche immer und zu allen Zeiten lehrte und lehrt. Er war wohl damit zu ergfolgreich-es fehlten bei den Abschlußabstimmungen viele Stimmen für die Aufweichung der Lehre der Kirche und die Einpassung an den Zeitgeist. Unklar ist mir noch, ob diese Abschiebung des Dissidentenkardinales primär eine Reaktion der verletzten Eitelkeit des Papstes ist ( Niemand darf mich kritisieren!) oder bedeutet dies wirklich, daß der Papst die treibende Kraft der Zeitgeisteinpassung ist und er nur andere vorschickte, die für ihn die Kastanien aus dem Feuer holen sollten. Aber der heutigen Spiritualität der Jesuiten entspricht es ja, alle Tradition und alles Conservative´abzulehnen. Man wird diesen Papst nicht begreifen, wenn man nicht das Besondere des Jesuitischen bedenkt! Des Pudels Kern liegt dabei in der Verhältnisbestimmung von Autorität und Wahrheit beim Gründer der Socitas Jesu. Der hl. Thomas würde sagen: weil es wahr ist, lehrt die Kirche das-Ignatius tendiert dagegen dazu: weil die Kirche es lehrt, ist es wahr. Und der Autorität der Kirche ist zu gehorchen im Kadavergehorsam, weil das, was sie lehrt, wahr ist, weil sie es lehrt. Aber wenn nun ein Jesuit selbst zur höchsten Autorität der Kirche geworden ist als Papst, dann gilt nun-jesuitisch: was die Autorität lehrt, ist wahr, weil sie es lehrt. Der Papst könnte also in diesem Autoritätsverständnis der „Versuchung“ erliegen, die Lehrtradition der Kirche aufzuweichen, weil er als Autorität einfach festlegt, diktiert, was gemäß ihr ist und was nicht und sie so faktisch aufzuweichen. Aber uns Katholiken zum Troste: die Kirche hat den Koran küssenden Papst überlebt, sie wird auch diesen Zeitgeistpapst überleben, wenn auch verletzt und beschädigt.
    Uwe C. Lay /Pro Theol Blogspot
    P.S. Der Reformator Calvin meint in seiner Lehre vom Staat, der Obrigkeit, daß eine gute wie auch eine schlechte Obrigkeit von Gott sei, da jede von ihm sei. Die schlechte gäbe uns Gott zur Strafe der Sünden des Volkes. Straft vielleicht Gott sein Volk mit diesem Papst ? Ist das vorstellbar??

    • Ja, es ist wahr. Bestraft werden vor allem die feigen Neokonservativen, die seit 50 Jahren den Gehorsam (Menschen gebenüber) über den Glauben und dem Gehorsam Gott gegenüber stellen, die immer gemeint haben, sie könnte auf diese Weise noch etwas Retten.
      Das sind mehr oder weniger wir alle.

    • Ob es wohl sein kann, dass der Kardinal eine doch etwas ungewohnte Schärfe in seine Worte gelegt hat? Ich habe so manches Interview gelesen und war schon erstaunt. Das war sprachlich ein scharfer Grat… Inhaltlich ist das für mich eine andere Frage. Aber da waren auch Kardinal Burke auch noch andere Kardinäle und Bischöfe da, die ihr Wort gemacht haben und der Sache Jesu vielleicht mehr dienen als jemand, der nun auf einem klangvollen Posten sitzt und Einfluß verloren hat.

      • Das alte ungerechte Argument „Der Ton macht die Musik“ ist der Gotteslästerungsparagraf des christlichen Spießers: Damit können Sie wirklich jede missliebige Wahrheit, jeden unliebsamen Menschen, jede Bemühung um gerechtigkeit, ja selbst den Herrn persönlich abschmettern. Was immer einer sagt, war der Ton dem subjektivistisch-verlogenen Ohr zu scharf (sprich: es passt ihm nicht, was der andere inhaltlich sagt), wird er in bürgerlicher Empörung gesteinigt.
        Und siehe – auch der Herr musste sich anhörn, sein „Ton“ sei nicht der rechte…

      • Das stimmt nicht. Wenn man bedenkt dass Franz ein Häretiker übelster Sorte ist (und damit wohl auch kein Papst mehr, da papa haereticus) hat sich Kardinal Burke doch sehr gewählt und in keinster Weise scharf ausgedrückt!?

      • Zeitschnur, leider kann ich nicht direkt antworten… Ihre Anmerkungen sind sicher bedenkenswert. Dennoch halte ich daran fest, dass es gewisse Formen des Umgangs miteinander geben muss und dass der „Ton“ schon eine Bedeutung hat. Eine andere Diskussion sind die Inhalte. Aber da haben wir zahlreiche Bischöfe und Kardinäle, die die Position von Kardinal Burke in anderer „Form“ aber inhaltlich ohne Abstriche weiter vertreten werden. Ich bin ganz unbesorgt.

  6. Wo steht geschrieben, daß der Vatikan das Zentrum unserer „römischen“ Kirche sein muß?
    Reform der Reform ist zwingend angesagt.

      • Lieber Leo Lämmlein!

        So traditionstreu und kennen Sie nicht die Kirchenväter?
        Spannend…
        Sie wollen, mit all Ihren wissen, nicht ernsthaft bestreiten, dass der Kirche von Rom das Primat der Liebe innewohnt, oder?

    • Wenn Sie auf eine Spaltung der Katholischen Kirche aus sind:
      Es gibt schon einen Gegenvatikan und einen Gegenpapst, nämlich in Palmar de Troya.
      Ich spreche von der Palmarianisch-Katholische Kirche mit „Papst“ Gregor XVIII an der Spitze. Jeder, auch Sie, könnte irgendwo einen eigenen „Vatikan“ gründen und sich zum Papst ausrufen lassen. Ich könnte das auch. Nur es würden Ihnen nicht sehr viele Menschen folgen. Das ist auch der Grund, warum Herr Bergoglio in der Katholischen Kirche verbleibt und nicht irgendwo eine eigene „Kirche“ nach seinem Geschmack gründet. Er will möglichst viele Menschen guten Glaubens, die ihm blind vertrauen, mit sich in die Tiefe reißen.
      Und zum Schluss:
      Sie befürworten doch nicht ernsthaft, den Häretikern die Heiligen Stätten in Rom zu überlassen, darunter das Petrusgrab und das Paulusgrab. Rom wird für den Katholischen Glauben zurückerobert werden, aber nicht mit Gewalt, sondern durch das Gebet.
      Per Mariam ad Christum.

      • S.g. Markus!

        Was halten Sie von der Wirkung des Heiligen Geistes bei der Konklave?
        Was wenn der Papst doch rechtmäßig wäre?
        Und Sie irren sich?

      • Lieber Dax,
        der Papst wurde rechtmäßig gewählt, hat sich aber seitdem selbst exkommuniziert (durch seine häretischen Äußerungen), damit ist er ipse facto kein Papst dem man als Katholik folgen muss

      • Lieber Pascal!

        Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie die Häresien auflisten könnten, hat noch keine in diesem Forum geschafft, obwohl ich beharrlich danach verlange. Danke.

      • Lieber Pascal!

        Den ersten Link haben ich mir angeschaut.
        Ich habe keinen handgreiflichen Argument gefunden dafür, dass der Papst wirklich ein Häretiker wäre. Dass Bischoff Felay das anders sieht ist zwar naheliegend, denn nicht umsonst ist er geistlicher Sohn jenes exkommunizierten Mannes, der auch den Hl. Johannes Paus II als ein „Mensch mit häretischen Ideen“ nannte. Das ändert aber nichts an der Wirklichkeit.
        Ich habe auch kein Wort über den Frieden Christi, keine Ermutigung auf das Gottesvertrauen, oder ähnliches, in seiner Predigt gefunden. Das macht mich stutzig. Christus, der Sieger, ist auferstanden. Und selbst wenn die Lage so schlimm wäre, wir Bischof Fellay sich malt, oder tausendmal schlimmer, wäre sie nicht finster, nicht aussichtslos, sofern man ihn vertraut und an seiner Seite bleibt.
        Es täte, so glaube ich, ihn gut, nicht nur auf die „theologische“ Tradition der Kirche zurückzugreifen, sondern ebenfalls auf die mystische.

        „Beten, beten, beten“, sagt er. Richtig. Ich würde ihn folgendes Gebet empfehlen. Es kommt aus guter, bewährter Hand: Hl. Theresia von Avila. Die Übersetzung ist von mir.

        Nichts soll dich ängstigen,
        nichts dich erschrecken.
        Alles geht vorüber.
        Gott ändert sich nicht.
        Geduld erreicht alles.
        Wer Gott hat, dem fehlt nichts-

        GOTT ALLEIN GENÜGT.

        Den zweiten Link schaut in der Tat interessanter aus. Danke sehr.
        LG,
        Dax

      • Lieber Dax!

        Johannes Paul II war der Papst meiner Jugend, mit ihm bin ich groß geworden. Daher habe ich eine orginäre Sympathie für ihn. Dennoch kann ich per heute verstehen warum ihn Bischof Levebvre wie Sie schreiben einen „Mensch mit häretischen Ideen“ nannte – man denke an das Küssen des Korans… wenn ein Papst ein Buch küsst, in dem z.B. die Gottheit Christi geleugnet wird, denke ich (rein objektiv betrachtet) schon dass dieser Papst nicht ganz frei von häretischen Ideen ist … und das wie gesagt bei aller Sympathie für ihn.

        Zudem möchte ich mich für Ihren Zuspruch (ich habe mir vorgenommen größere Ruhe zu bewahren) und das wunderschöne Gebet bedanken. Es ist für mich sehr passend.

  7. „Sie bestätigt zudem, daß Papst Franziskus der eigentliche Regisseur hinter der „neuen Barmherzigkeit“ ist, die von Kardinal Kasper als Sprecher hinausgetragen wurde.“
    Natürlich. Der Kardinal Kasper würde sich niemals so aufplustern wenn der „Durcheinanderbringer“ ihn nicht ständig anfeuern würde.
    Per Mariam ad Christum.

  8. @ Uwe C. Lay,

    wo Calvin recht hat, hat er recht. Sogar seine Schlußfolgerungen kann man annehmen. Sonst habe ich nichts mit ihm am Hut.
    Paulus, der umfassendst vor Damaskus Aufgeklärte und Gebildete, sagt, daß jede Regierung von Gott kommt. Das hat Jesus vor Pilatus bestätigt.

    Ihre anderen Ausführungen muß ich mir noch genauer ansehen. Sie sind es wert.

  9. Das ist also die große vatikanische „Säuberung“ dieses Scheinheiligen aus Buenos Aires. So viel Ungeist war schon lang nicht mehr.

  10. Man kann wohl einen Kardinal absetzen, aber nicht die Wahrheit.

    „Selig die Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen.“ In diesem Sinne die herzlichsten Glück- und Segenswünsche Kardinal Burke! SeinenEinsatz für den unverfälschten Glauben wird er fortsetzen. Danke, Hochwürdigste Eminenz! Ad multos annos!

  11. Ich verachte Bergoglio zutiefst und bete jeden Tag zu Gott, dass er uns von dieser Geißel befreien möge. Diese Absetzung ist ein Fanal! Widerstand ist nun geboten, klug und organisiert!

    • Bitte wie um Gottes Willen??? Wo doch wirklich alle Welt applaudiert… demnächst darf Berg. im Europaparlament sprechen… Applaus… Applaus
      Oh Gott hilf!!!

      • Beim Papst gilt diese Regel aber nicht. Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Ich persönlich hasse ihn. Ansonsten haben Sie recht.
        Per Mariam ad Christum.

      • Ist schon Wahnsinn, dass man sich jetzt darüber Gedanken machen muss ob das Gebot der Feindesliebe auch für den Papst gilt… Ich habe mich gestern dabei ertappt auf seine Abberufung von dieser Welt zu hoffen; schäme mich irgendwie dafür, aber in der Sache wäre es das Beste. Verrückte Zeiten

      • Pascal ich schäme mich nichtmehr dafür das zu hoffen, da jeder Tag länger ein verlorener Tag ist.

      • Nein, Verachtung ist nicht richtig. @ GW hat an anderer Stelle heute schon gesagt: F. ist nur eine logische Folge dessen, was sich seit Jahrzehnten aufgebaut hat.
        Wer das Problem nur in F. sieht, hat wohl noch nicht verstanden, wo wir stehen …hängen: IM Vulkankrater kurz vor der jahrhundertelang erwarteten finalen Eruption.

      • Das Gebot der Feindesliebe, oberflächlich, lässt sich als Ideal missbrauchen. Auch ein Feind kann umkehren, so Gott es will. Da dieser Papst fast zwanghaft vom Teufel und Satan redet, frage ich mich, ob ich blind einen Satan lieben muss.

      • @ alle in diesem Post: Haben Sie mal probiert, ein bisschen für den Papst zu beten? Vielleicht würde voll die win-win Situation sein: Der Papst würde besser sein Petrusamt erfüllen, und Sie würden ein bisschen mehr denjenigen lieben, den Sie als Feind angenommen haben… Obwohl in manchen Fällen denke ich mir, ob es nicht in Wirklichkeit eine oberflächliche Feindschaft ist…

      • @Dax
        Ich bete täglich für den gesamten Klerus (darin befindet sich ja auch F. wohl oder übel!). Aber ich bete mit der Intention, dass die Seelen vor ihm (F.) geschützt sein mögen und nur SEIN Wille geschehen möge!

    • Hass kommt nie von Gott, niemals. Hassen ist nicht christlich. Die Taten Franziskus‘ zu verachten ist etwas anderes als die Person an sich zu hassen.

    • Der nuschelnde Papstdarsteller in Rom ist sogar als Schauspieler eine Niete: Seine Barmherzigkeits- und Schleimtiraden vom Anfang seiner Schmierentragödie führt er selber ad absurdum. Tja, verehrte Bergogliokriecher allerorten- das ist also eure Vorstellung von Toleranz und Barmherzigkeit. Pfui Teufel. Schämt euch für Bergoglio! Denn der große Selbstdarsteller in Rom kennt so etwas wie Scham nicht. Er hat die Einheit der Kirche zerstört, hetzt die Katholiken gegeneinander auf, greift nicht ein, wenn die Fundamente unseres Glaubens in Frage gestellt werden und lässt Kirchenfeinde sein Lehramt darstellen und definieren. Man kann darob gar nicht so viel im Magen haben, wie man speien möchte.

      • Marcellus – deine Worte klingen hart und derb – ABER: du hast in jedem RECHT!
        Ich denke mir, er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kirche zu unterwandern, die Zeiten stehen auf STURM. Er ist nicht im Stande, klipp und klar sich zu äußern. Es kommen laufend zweideutige Erklärungen über Evangelium udgl. – Eigenartigerweise werden alle Kirchentreuen Priester „entsorgt“ – weit weg geschickt, um ihm ja nicht mehr in die Quere zu kommen und er somit freie Hand hat, den Gräuel in den Vatikan Tür und Tor zu öffnen. Hoffentlich dauert das ganze Theater nicht mehr lange, er ist einfach unerträglich. Leider!

    • Ein Mensch, der mir persönlich schweres Unrecht antut, ist mein Feind. Diesem Feind soll ich als Christ vergeben und Feindschaft mit Liebe beantworten. Das ist schwer, aber möglich. Bergoglio ist nicht mein Feind. Er hat mir persönlich nichts getan. Er ist schlimmer als ein Feind, denn er nutzt sein hohes Amt, dem er nach bestem Wissen und Gewissen dienen sollte, um seine Ideologie durchzusetzen. Freilich ist er da ein Produkt seiner Zeit und der Umstände, das ist eine Binsenweisheit. Man darf ihn dafür bedauern, man dürfte ihm sogar guten Willen und also persönliche Integrität unterstellen und also für ihn bei Gott um Erkenntnis und Umkehr bitten, wenn, ja wenn er nicht damit beginnen würde, sein Amt zu missbrauchen, indem er vermeintliche Gegenspieler nicht nur verbal herabsetzt, sondern sie gezielt verfolgt, menschlich vernichtet und sich um das Heil der Seelen prinzipiell keinen Deut schert, indem er Interviews und Synoden benutzt, um Verwirrung zu stiften und sich dabei zugleich geschickt als ein großer Menschenfreund in Szene setzt. Ein solch infamer Mensch verdient keine Achtung, schon gar nicht die Achtung, die man als Katholik seinem Amt gegenüber natürlicher und kindlicher Weise zum Ausdruck bringen muss. Einem solchen Menschen muss man, um das Heil der Seelen und der Wahrheit Jesu Christi willen, ins Angesicht Widerstehen. Schade nur, dass der Widerstand immer erst dann gewürdigt und nicht von Bedenkenträgern zerredet wird, wenn er geglückt oder gescheitert ist, wenn er also keine persönliche Entscheidung mehr abverlangt.

  12. Die Enthüllungen von Kardinal Burke über die dubiosen Geschenisse an der Synodedürfte seine Absetzung „barmherzig“ beschleunigt haben.
    Aus einem Intetview mit einer spanischen Zeitschrift:
    -
    ‚ Es gab eine offene und kräftige Diskussion. Früher wurden die Wortmeldungen der Synodenväter immer veröffentlicht, jetzt aber nicht. Alle Informationen stammten aus den Zusammenfassungen von P. Lombardi und von den Treffen, die er mit der Presse organisierte.
    Diese Zusammenfassungen überraschten mich, sie gaben den Inhalt der Diskussionen nicht gut wie[sondern] gaben den Eindruck, dass alles auf die von Kardinal Kasper vorgebrachte Position zusteuern würde. 

    Der eigentliche Schock kam mit der Relatio post disceptationem [Zusammenfassung der Wortmeldungen der ersten Synodenwoche]. Sie schien ein Manifest für die Änderung der Kirchendisziplin gegenüber den irregulären Verbindungen zu sein. Sie bot eine größere Offenheit für die ohne das Sakrament der Ehe zusammenlebenden Paare und für die Personen, welche den homosexuellen Zustand erleiden.

    Wir alle in meiner Kleinen Arbeitsgruppe [Circulus minor] waren überrascht. Wir verbrachten viel Zeit damit, das Schlussdokument auf der Heiligen Schrift und dem Lehramt zu gründen. Es mussten die Irrtümer berichtigt werden, wie zum Beispiel die Aussage, dass man positive Elemente finden kann in sündhaften Handlungen, wie der Kohabitation, der Unzucht, dem Ehebruch oder in sexuellen Handlungen zwischen Personen, welche an der homosexuellen Kondition leiden. Diese Verwirrung war sehr schlimm. 

    Wir haben versucht, die Schönheit des Ehestandes wieder aufscheinen zu lassen, als von Gott geschaffene unauflösliche, treue und auf Zeugung hin geordnete Verbindung. 

    Bei den schwierigen Situationen unterscheiden wir zwischen der Liebe für den Sünder und dem Hass gegen die Sünde. Wir Moderatoren und Relatoren der Kleinen Arbeitsgruppen [Circuli minori] haben darum gebeten, dass unsere Arbeiten veröffentlicht würden. Bis dahin wusste die Öffentlichkeit nicht, was wir dachten. Alles war kontrolliert und manipuliert, wenn ich das sagen darf.

  13. Dumm!
    Ein großer Charakter toleriert Widerspruch, versucht diesen ggf. auch für sich selbst nützlich zu verwenden.
    Erst sehr lange eine Abberufung im Tratsch und Hintergrundinformation durchsickern lassen, dann auf der Synode eine Niederlage ohnegleichen erleiden, dann knapp 3 Wochen kaum agieren, und dann am Anfang des Wochenende (Samstag 8.November 2014) den hochverdienten tapferen Haudegen den Eselstritt verpassen: erbärmlicher geht es kaum.
    Petit esprit: enggeistig, nachtragend, die Tradition und die Traditionsfreundlichen jagend, das kirchliche Porzellan wie mit orthopädischen Schuhen zertrampelnd- es ist kein schönes Vorbild!

    Dies erinnert mich sehr stark an die durch Napoleon angestiftete Ermordung des Herzog von Enghien, wo dder alte Talleyrand zu Napoleon sagte: „Es ist schlimmer als eine Sünde, Sire, es ist ein Fehler!“.
    Ich meine daß Bergoglio hier einen gewaltigen Fehler gemacht hat:
    er hat einen seiner fähigsten Kardinäle in die Wüste geschickt und sammelt immer mehr eine Truppe Jasager seines Gusto um sich.
    Excita Domine potentiam tuam et veni ut salvos facias nos.
    (Entflamme, Herr, Deine Macht und komm um uns zu retten)

    • Adrion Antoine.“Dies erinnert mich sehr stark an die durch Napoleon angestiftete Ermordung des Herzog von Enghien“.Richtig.Und mich erinnert das despotische Gebaren des Bergoglio Papstes,an den unrühmlichen römischen Kaiser Sulla.Der-wie ich schon öfter erwähnte, darüber hinaus auch ein Stoiker war.Nun,das Ende dieses Kaisers war äusserts unrühmlich,wie man weis.Kaiser Nero liess ihn ermorden.Eine Ermordung wünsche ich Bergoglio zwar nicht,aber dass dieser seinen grossen Mund nicht mehr lange auftut,das schon!

      • Ich wünsche Herrn Bergoglio auch nicht den Tod, aber ich wünsche mir, dass er den Stuhl Petri möglichst bald reumt; zum Wohle aller, auch seiner eigenen Person.
        Per Mariam ad Christum.

      • Entschuldigung, aber Ihre Ausführungen sind falsch. Sulla war weder Kaiser, noch wurde er von Nero ermordet. Als letzterer geboren wurde, war ersterer schon über 100 Jahre Tod. Der erwähnte Stoiker dürfte Seneca sein, nicht Sulla.

  14. Der edle und tapfere Kard. Burke wird geschaßt.
    Kard. Danneels, seit 3 Jahrzehnten total verstrickt in Pädo-und Homophilieskandalen, wird extra auf eigenen Wunsch von Bergoglio auf die Synode für die Familie eingeladen.
    (Gerade in diesen Tagen ist in Westflandern, Heimatbistum von Danneels, wieder ein Pädoaffäre im kirchlichen Milieu aufgetreten)(vanGheluwe läßt grüßen)

    Iusti epulentur

  15. Das ist fast wie ein Ritterschlag für Kardinal Burke.
    Wer dieser barmherzigen Säuberung zum Opfer fällt, ist wahrhaft katholisch.
    Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.

    Wenn du an das aktuelle Ponzifikat denkst und du meinst, es geht nicht schlimmer… belehrt dich Bergolio eines Besseren.

    • Sehr richtig gesehen.
      Durch ganz Nordamerika, auch durch die Welt, geht im Augenblick eine gewaltige Dank-, Unterstützungs- und Solidaritätsaktion für S.E. Kard. Burke.
      Die äusserst gut vernetzte Internetfora berichten sehr detailliert und sehr ausführlich.

      „Ance Deus nunco sera eroe anonymo“

  16. Wie werden sich nun die verbleibenden glaubenstreuen Bischöfe und Kardinäle verhalten?
    Werden sie sich aus Angst wegducken?
    Denn nicht jeder Mensch ist aus dem Holz geschnitzt, ein Held zu sein.
    Oder wird doch der eine oder andere aufstehen und bei passender Gelegenheit es wagen, absolut nicht politisch korrekt -papst korrekt- mit seiner eigenen Einschätzung nicht hinter dem Berg zu halten?

  17. Der Widersacher Gottes unseres Herrn, wusste ganz genau wo er den Hebel ansetzen musste um der Kirche Gottes unseres Herrn einen immensen Schaden zuzufügen. Und der wundeste Punkt der Kirche ist nun einmal der „irdische Stellvertreter Gottes unseres Herrn“, der Nachfolger des Heiligen Apostel Petrus, der Bischof von Rom, der Pontifex Maximus , den mit diesen steht und fällt die Kirche. Und seit dem VK II wurde ja genau dieses Papstamt ins Lächerliche gezogen und zu antikatholischen Wüten missbraucht.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

  18. Das ist gut so, damit hat man ihn auch einer Verantwortung enthoben, und er könnte nichts mehr aufhalten!

  19. Der nuschelnde Papstdarsteller in Rom ist sogar als Schauspieler eine Niete: Seine „Barmherzigkeits-“tiraden vom Anfang seiner Schmierentragödie an führt er selber ad absurdum. Tja, verehrte Bergogliokriecher allerorten – das ist also eure Vorstellung von Toleranz und Barmherzigkeit. Pfui Teufel. Schämt euch für Bergoglio! Denn der große Selbstdarsteller in Rom kennt so etwas wie Scham nicht. Er hat die Einheit der Kirche zerstört, hetzt die Katholiken gegeneinander auf, greift nicht ein, wenn die Fundamente unseres Glaubens in Frage gestellt werden und lässt Kirchenfeinde sein Lehramt darstellen und definieren. Man kann darob gar nicht so viel im Magen haben, wie man speien möchte.

  20. Es bleibt noch Kardinal Müller …

    „Et ego dico tibi, quia tu es Petrus, et super hanc petram aedificabo Ecclesiam meam, et portae inferi non praevalebunt adversus eam!“
    Was auch immer kommen wird, die Kirche wird in irgendeiner Form weiterbestehen.

  21. Vielleicht werden wir erst später erkennen, daß es auch etwas Gutes haben könnte, daß die glaubenstreuen Kardinäle und Bischöfe jetzt wortwörtlich „gegangen werden“. Dann wird die unheilige Allianz eben glauben, daß sie jetzt triumphieren kann. Gott wird im entscheidenden Moment den Riegel vorschieben, vielleicht, wenn sie alle auf einem Haufen sind; wie das für die Glaubensverräter aussehen mag, wage ich mir gar nicht vorzustellen. Ich denke, Kardinal Burke und andere werden noch zu einem späteren Zeitpunkt zum „Einsatz“ kommen.

  22. Herr @ Lay : Dissident zu sein , ist in der Regel eine gefährliche Sache (in autoritären Regimen /
    Diktaturen , wo dieser Begriff eher auftaucht ) und die Kaltstellung ist mit Gefahr für Leib und Leben
    verbunden , und nicht wie hier mit einer Art Abschiebung auf einen relativ einflussarmen Posten .
    Der Mann hat seine Meinung klar zum Ausdruck gebracht und Mut bewiesen , für das sich anbahnende Neue schien er nicht mehr geeignet . Das erinnert fatal an die Personalpolitik von
    Firmen , die ein neues Konzept durchsetzen wollen .Wer nicht mehr passt fliegt und wird entsprechend entschädigt . Es bleibt ihm unbenommen , sich in Wort und Schrift zu äußern , und
    er wird sicher Leute finden , die ihn unterstützen . Die Frage ist ,ob das neue Konzept überhaupt
    verwirklicht werden kann , und wenn ,ob die Leute ,die es betrifft ,überhaupt davon Kenntnis nehmen werden , da sie sich von „oben“ sowieso nichts mehr vorschreiben lassen ,und / oder auf
    Gnadenakte verzichten können .
    Was Franziskus richtig sieht , ist , dass das priesterliche Amt nicht in erster Linie das eines Richtenden und Urteilenden sein sollte , sondern eher das eines BEurteilenden . ( „Der mich richtet,ist der Herr“ , „Richtet nicht , damit ihr nicht gerichtet werdet “)

  23. An alle:
    Aus den Kommentaren ist zu erkennen, dass immer mehr Personen mit negativen Gefühlen betreffend die Person Bergoglio zu kämpfen haben.
    Wie Magdalena und andere schon schreiben: Hass kommt niemals von Gott; das gilt auch für die Verachtung einer Person.

    Es sind Anfechtungen und Versuchungen des Bösen, uns in Hassgefühle zu leiten. Jeder erleidet solche Situationen in seinem Leben. Ich bezeuge, dass die Anrufung der Namen „Jesus und Maria“, aus tiefstem Herzen kommend, also mit festem Glauben, sofort die Befreiung von solchen Gefühlen schenken kann. Das ist wirklich wichtig! Denn sonst laufen wir Gefahr, dass Hassgefühle in uns Hassgedanken erzeugen, wir Hassworte aussprechen oder sogar zu Hass-Taten fähig werden.

    Geben wir dem Teufel und seinen Dämonen keinen Raum in uns und damit keine Macht über uns. Die Sinne und somit auch die Gefühle sind ein Haupteinfallstor für den Teufel. Zu oft bemerken wir ihn nicht, weil wir nicht auf ihn achten…. und doch sollte die Art, wie wir uns „Luft machen“ uns aufwecken: wessen Geistes sind meine Gedanken und Worte….

    Unterscheidung der Geister tut mehr als not, bitten und beten wir stetig um diese Gabe. Wir stehen in einem geistlichen Kampf und alle Engel und Heiligen stehen uns helfend zur Seite. Die Bedingung ist, dass der Mensch die Engel und Heiligen um Hilfe anruft. Meinen Schutzengel bitte ich u.a. um seine heiligen Einsprechungen und bezeuge sein Wirken in der Entwicklung meiner Gedanken. Es kommt auch vor, dass ich erst im Nachhinein erkenne, dass ein gewisser Gedanke, den ich weggedrückt und nicht befolgt habe, wohl von meinem Schutzengel war. Er wäre zu meinem Besseren gewesen, hätte ich auf diesen Gedanken geachtet und über ihn nachgesinnt…., befolgt…

    Jetzt noch ein Hinweis: bitte nur lesen wer „einen guten Magen hat“
    Link:
    http://www.herzmariens.de/Aktuelles/Unterteilung/aktuelles_8.htm
    Datum suchen: 29.06.2014
    Warum Bergoglio nicht vor dem Allerheiligsten knien kann!
    Hier ist der Grund, weshalb Bergoglio den Leib Christi nicht lange offenbaren kann:
    “Die Vision von dem Herzen Bergoglios (d.h. des Papstes)“

    • @Eckstein.
      Ich gebe ihnen da recht. Ich konnte mich auch tagelang nicht mehr dazu entschließen, hier zu posten, da die Sprache von gewissen Usern immer wieder abgleitet.
      So sehr sie für die gute Sache zu kämpfen bereit sind, vergessen sie, dass sie ihren eigenen Seelenraum beschmutzen, wenn sie ausfällig werden.
      Dahinter steckt kein freier Geist! Dahinter – sorry – stecken deprimierte und eisame Menschen, die sich immer tiefer in ein Feindbild hineinsteigern.
      Ich behaupte jetzt mal: ihr seid isoliert und nennt das Wahrheit, weil dies eure einzige verhärtete Projektionsfläche ist. – Mein Gott, jetzt rede ich fast schon wie der Papst selber.
      Ich meine nur: regt euch doch nicht so auf! Gott hat die Geschichte doch in seinen Händen; und wenn ganz Rom zum Protestantismus übergelaufen sein wird, übernehmen die Priester der Tradition.
      Der römische Schein-Katholizismus stirbt; das ist doch klar. Gleichzeitig erstarkt die Tradition. Denn nur die Wahrheit vermag wirklich Neuanfänge auf sicherem Fundament zu begründen. Die Tradition wird in der Zukunft immer mehr Menschen anziehen.
      Außerdem, selbst wenn der Papst mitsamt seiner ausgehöhlten Amtskirche am Boden liegen wird, dann ist das der Zeitpunkt der Wiederkunft Christi.
      Franziskus bereitet nur das Fundament vor, ohne es zu wollen. Deshalb kann ich mich gar nicht mehr in Rage reden. Denn erst die totale Zerstörung ruft den Neuanfang hervor. Das war in der Geschichte immer so. Und so wird es auch in Zukunft sein.

      • Ach ja: Das Fundament ist die Auslöschung, also die Selbstvernichtung. Im Grunde müsste man sich doch freuen, dass da einer mit so offenem Visier kämpft, dass man da gar nis mehr reinzuinterpretieren braucht. Das wurde hier mehrfach schon erwähnt.

      • „Ich meine nur: regt euch doch nicht so auf!“ – Naja, das ist schwierig, wenn der Leib des Herrn (die Kirche) gegeißelt wird. Aber wie Sie schon sagen – wenn man sich schon aufregt, dann alles dem Herrn übergeben, nicht darüber schweigen, aber auf keinem Fall ausfällig werden!

      • @Pater Pio

        Sie schreiben:
        „Dahinter steckt kein freier Geist! Dahinter – sorry – stecken deprimierte und eisame Menschen, die sich immer tiefer in ein Feindbild hineinsteigern.
        Ich behaupte jetzt mal: ihr seid isoliert und nennt das Wahrheit, weil dies eure einzige verhärtete Projektionsfläche ist.“

        Diese Auslegung sollten Sie vielleicht überdenken und zurücknehmen?

        Jeder lebende Mensch steht im geistlichen Kampf, doch „(gar) keinen freien Geist“ hat nur, wer sich mit freiem Willen und wissentlich ganz und gar Satan übergeben hat. Die überwiegende Mehrheit der Menschen wird dies wohl nicht getan haben.
        Realität ist, dass der Mensch dann und wann dem Ungeist nachgibt und sündigt, gegen die Nächstenliebe fehlt usw…. Das Sakrament der Beichte befreit und reinigt die Seele wieder. Eine reine und damit gesunde Seele wirkt auf die Psyche des Menschen heilend zurück. Auch auf den Leib. Die Psyche ist nicht gleich Seele. Diese 2 Begriffe sind unbedingt voneinander zu unterscheiden.
        Sie verwenden in Ihrer Auslegung das Wort „depremiert“. Die Depression ist eine Erkrankung der Psyche. Das Gefühlsleben wirkt stark auf die Psyche. Daher ist ein Prüfen, Hinterfragen und Disziplinieren der Gefühle eine wichtige Sache. Oft passiert es uns, dass Gefühle unsere Entscheidungen beeinflussen, ja übersteuern. Hinterher tut uns dann vielleicht leid, wozu wir uns haben hinreißen lassen. Gefühle kommen und gehen. Sie sind nicht das Herz. Mit dem Herzen, in dem die Seelenkräfte wirken, sollten die Entscheidungen getroffen werden.

        Die Seele wird gebildet vom freien Willen + dem Verstand (der Vernunft)
        + dem Gedächtnis.

        Niemand muss seinen Feind mit seinen menschlichen Gefühlen „lieben“. Die Feindesliebe, die der Herr von uns wünscht: verzeihen, für den anderen beten und Gott bitten, er möge ihm die Sünde nicht anrechnen.
        Das kann ich nur, wenn ich mich mit Verstand und freiem Willen dafür entscheide, das Gebot der Feindesliebe erfüllen zu wollen. Eine Herzensentscheidung.
        Da können gleichzeitig heftig widerstrebende negative Gefühle in mir herrschen…. Diese sind nicht maßgebend für ein JA oder NEIN zum Gebot der Feindesliebe.

        Gottes Segen!

    • [email protected] Vielen Dank für Ihre mahnenden Worte. Sie haben Ihre tiefe Berechtigung! Allein, man kann angesichts bestimmter Handlungen und Taten eines Menschen nicht mit positiven oder neutralen Gefühlen antworten. Man muss für sich selbst Stellung beziehen. Hass ist niemals angebracht, da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Ich hasse Bergoglio nicht. Wohl aber verachte ich seine ungerechte Amtsführung, seine ideologischen Verblendung, den Schaden, den er an den Seelen anrichtet mit seinem pastoralen Relativismus. All das ist eines Papstes unwürdig. Je eher er dies erkennt oder darüber zur Erkenntnis gebracht wird und daraus die entsprechenden Konsequenzen zieht, desto besser für die Kirche und das Heil der Seelen.

    • Danke Eckstein, für diese Worte, die wirklich nötig waren. Wie können wir Gottes „Armee“ angehören, wenn wir Hass (und damit den Feind) in unserem Herzen haben. Das ist ein innerer Kampf, der jeder von uns zu bestreiten hat. Das Gebet zum Heiligen Erzengel Michael ist bestimmt auch ein gutes Mittel, um das Böse in uns zu beseitigen, damit der Heilige Geist in uns Wohnung nehmen kann und damit wir zu den Waffen greifen können, um auch das Böse in der Welt besiegen zu können.

  24. Marcellus – deine Worte klingen hart und derb – ABER: du hast in jedem RECHT!
    Ich denke mir, er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kirche zu unterwandern, die Zeiten stehen auf STURM. Er ist nicht im Stande, klipp und klar sich zu äußern. Es kommen laufend zweideutige Erklärungen über Evangelium udgl. – Eigenartigerweise werden alle Kirchentreuen Priester „entsorgt“ – weit weg geschickt, um ihm ja nicht mehr in die Quere zu kommen und er somit freie Hand hat, den Gräuel in den Vatikan Tür und Tor zu öffnen. Hoffentlich dauert das ganze Theater nicht mehr lange, er ist einfach unerträglich. Leider!

  25. @ Methodus: Sie schreiben
    “ Da dieser Papst fast zwanghaft vom Teufel und Satan redet, frage ich mich, ob ich blind einen Satan lieben muss.“

    Siehe mein Linkhinweis zuvor.
    „Die Vision vom Herzen Bergoglios“ stellt das häufige Reden von Franziskus über den Satan und Teufel in ein neues/anderes Licht.

    Beten wir. Amen.

  26. Die Kath. Kirche ist eine Kirche der Blinden geworden , the_true-life und geistige Verwandtschaft sind ihre Aushängeschilder. In der Deozöse Paderborn gibt es noch einige wenige Priester die den Mut haben den unverfälschten Kath.- Glauben zu praktizieren und den ” Gläubigen” zu vermitteln .
    Leider erfahren diese Priester nur Nackenschläge und keine Rückendeckung seitens der verantwortlichen Vorgesetzen noch der Bischöfe . Ja, es geht so weit das diese Priester verleumdet und gemoppt werden. Und was unternimmt ein solcher Bischof und sein Stab, dass gleiche was der Papst F. macht.
    Diese Organisation verleugnet ihre Aufsichtspflicht und maßregelt solche verirrten Blindgänger nicht. Aus Feigheit gehen sie den Weg des geringsten Widerstands und vergreifen sich am schwächsten Glied in der Kette, den treuen Priestern. Siehe unser obersten Hirten, dies ist eine Parallel hierzu.

  27. Endlich greift der Papst mal durch. Sowohl JP2 als auch Benedikt 16 haben sich nicht Lumpen lassen, was das Durchsetzen von Interessen angeht – bestes Beispiel: Piusbrüder – und damit inner- als auch ausserkirchlich Schaden angerichtet. Endlich räumt Papst Franziskus auf. U d im Gegensatz zu seinem weltlichen Pendant Obama hat er die Macht dazu!

    • Wenn er das Pendant zu Obama wäre, was ich sehr bezweifle und ihm nicht wünschen würde, so hätte der von ihnen so verehrte Herr Bergoglio keinen Auftrag von Gott sondern von der Welt.

    • @probergoglio
      „Endlich räumt Papst Franziskus auf. U d im Gegensatz zu seinem weltlichen Pendant Obama hat er die Macht dazu.2
      Er hat überhaupt keine Macht. Er gehorcht ganz brav dieser Welt. Aber ich kenne einen dessen Reich nicht von dieser Welt ist und vor dem am Ende sich alles beugen muß, auch Bergoglio trotz seiner Kniebeschwerden. Übrigens werden bei diesem Aufräumen viele getroffen werden die glauben auf der richtigen Seite zu stehen. Keiner ist sicher. Der Karneval in der Kirche wird ein Ende haben.
      Per Mariam ad Christum.

  28. @Pater Pio
    Ihr Kommentar vom 9. November, 20.36 Uhr stellt für mich eine Herausforderung dar: Weil Sie nach meiner Meinung Recht und Unrecht haben und weil das so ineinander verwickelt ist, dass ich aufpassen muss, mich nicht ebenfalls in Widersprüche zu verwickeln.
    Vielleicht ist das Motto des hl. Augustinus hier von unschätzbarem Wert: „Man soll den Irrtum töten, den Irrenden lieben.“

    Doch in der Situation, in der wir uns befinden dem gewählten Papst gegenüber, ist das außergewöhnlich schwer: Der Papst ist nicht nur eine weltbekannte öffentliche Person, er leitet nicht nur eine zahlenmäßig riesengroße Institution, mit seinem Amt ist der Anspruch verbunden, der Stellvertreter Jesu Christi auf Erden zu sein. Des Gottmenschen, füge ich hinzu.

    Und diese öffentliche Person redet und handelt wie ein Feind Jesu Christi. In seinen Aussagen, die den geoffenbarten Glauben betreffen. Darüber hinaus redet und handelt er heuchlerisch, man muss von einer verlogenen Persönlichkeitsstruktur sprechen.
    Es geht doch nicht an, dauernd von „Barmherzigkeit“ zu reden, und selbst unbarmherzig gegen alle vorzugehen, die nicht seiner Überzeugung sind. Das Wort Barmherzigkeit in einer Weise zu missbrauchen, die gegen den katholischen Glauben gerichtet ist. Gegen unseren Herrn Jesus Christus. Ja, er war während seines Erdenlebens den Sündern gegenüber immer wieder barmherzig. Wenn sie Reue gezeigt haben, wenn sie umkehren wollten. „Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein“, bekommt der bereuende Kriminelle am Kreuz vom Erlöser am Kreuz zu hören. Die Erlöserliebe geht weiter: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“, bittet unser Herr für seine Peiniger. Und weil Er in seiner menschlichen Person den Dreifaltigen Gott offenbart, ist Gottes Barmherzigkeit unermesslich.

    Doch es gibt auch den zürnenden Herrn, der die religiösen Autoritäten „übertünchte Gräber“ nennt, ihren Heuchelei, ihren Legalismus in markanten Worten vorwirft. Der die Tische der Händler im Vorhof des Tempels umstößt, der denjenigen, die die „Kleinen“ verführen, wünscht, ihnen möge ein Mühlstein um den Hals gehängt werden und sie mögen im See ertrinken.

    Natürlich dürfen wir uns nicht mit unserem Herrn vergleichen. Aber es gibt auch den gerechten Zorn. Und diesen Zorn hat Bergoglio verdient, nach meiner Meinung.

    Natürlich sind wir alle in Gottes Hand. Gott lenkt die Geschichte. Ein Bergoglio mag in dieser Situation genau der richtige Papst sein, damit dieses schleichende Siechtum der Kirche beendet wird. Er ist vielleicht die einzige Möglichkeit für einen Neuanfang, die „Konzilskirche“ muss sich vorher zerstören.

    Doch ein Trost ist das nur bedingt. Unser Herr, der Gottmensch, hat über Jerusalem geweint, das sich ihm verweigert hat. Obwohl er Gott ist.

    Ich denke, wir haben diese Spannung auszuhalten: Unerschütterlich an die Vorsehung Gottes zu glauben und Schmerz und Zorn zu empfinden und auch auszudrücken gegenüber einem Papst, der den Glauben zerstört.

    • Fortsetzung:
      „Irgendwann übernehmen die Priester der Tradition.“ Ja, das wird so sein, anders ist eine Erneuerung nicht möglich.
      Doch wir Gläubigen jetzt, in der tristen bis trostlosen Gegenwart, was die katholische Kirche anbetrifft, wir müssen nicht selten suchen und uns mühen, einen Beichtvater zu finden, der die Beichte überhaupt noch ernst nimmt, wir müssen teilweise weite Strecken zurücklegen, um überhaupt an der Tridentinischen Messe teilnehmen zu können. Wir wünschen einen Priester der Tradition, doch der Diözesanbischof lässt nicht mit sich reden.

      Es ist die reinste Erpressung. Je nach Diözese müssen Gläubige sich sogar wünschen, dass sich der Bischof duckt, dass er schweigt, damit er nicht ins Visier der DBK gerät und unter Druck die „Alte Messe“ nicht erlaubt, wo sie gewünscht wird.
      Unter Benedikt XVI. konnten diejenigen aufatmen, für die die Tridentinische Messe unentbehrlich ist. Jetzt, unter dem Barherzigkeistverzerrer Bergoglio, kann man fürchten, dass wir uns wieder den schlimmsten Indult-Zeiten nähern.

      • Schwankend zwischen Bedrückung, Verunsicherung, Zorn und was noch alles, habe ich heute einen Termin bei einem Kapuzinerpater vereinbart.
        Morgen früh werde ich zum Kapuzinerkloster fahren, um 10 Uhr vor Pater Pius sitzen und von dem sprechen, was Gedanken und Herz verdunkelt.

  29. Auch „Priester der Tradition“ sind angefallen vom Verkehrten. Denn so ist es nicht unbedingt: nämlich in die hl.Messe des überlieferten Ritus zu gehen und Augen und Ohren zu schließen. Auch da können indirekt Irrtümer, kann nicht ganz Richtiges verbreitet und gesagt werden. Da soll man sich nichts vormachen.

    Gott soll das alles zulassen, habe ich gelesen. Die Kirche kann nicht mehr gerettet werden außer von Jesus Christus allein.
    Es ehrt Kardinal Burke, daß ihm solches widerfährt. Er wird irgendwann offiziell zu den Gerechten gezählt werden. Es ehrt alle, die von Papst Bergoglio gefeuert werden. Wer nicht gefeuert wird, muß etwas falsch machen.
    Bald wird auch Papst Benedikt den Vatikan verlassen müssen.

    • Um Ihren Punkt aufzunehmen Franzel, ein reines Gedankenspiel: dass Papst Benedikt den Vatikan verlassen muss glaube ich nicht, denn dann wäre das Schisma da, oder? Er ist zwar Emeritus aber doch immer noch Papst, eben nicht regierender Papst (komisch, dass es das gibt, aber es scheint so zu sein). Wenn nun der regierende Papst einen nicht regierenden Papst aus dem Vatikan wirft, wäre dann der nicht regierende Papst nicht automatisch Gegenpast?

      • Keine Ahnung bzgl. Ihrer letzten Frage. Da fehlt mir ehrlich gesagt der Durchblick.
        Ich weiß lediglich, daß Papst Benedikt zurückgetreten wurde, daß es ihm nicht gut ging und er das ja auch selsbt bestätigt, da ersagt, er wäre aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten.
        Daß sein „Rücktritt“ nicht so ganz ohne war, ergibt sich allein schon aus der Tatsache, daß seine Rücktrittserklärung auf Latein ja einige Fehler aufweist: http://ahlambauer.wordpress.com/2013/02/23/ist-die-rucktrittserklarung-benedikts-xvi-vom-11-februar-2013-rechtsgultig/#comment-414

        Sein „Nachfolger“ wurde kanonisch nicht richtig gewählt. Im Grunde genommen haben wir 2 Päpste, aber keiner ist wirklich in Gänze Papst wie es aussieht.
        Seit dem 28. Februar 2013 20 Uhr MEZ ist die Kirche irgendwie ohne Petrus.

  30. Eigentlich sollte man es als Fügung Gottes ansehen, dass Burke entfernt wurde. Denn so können ihm keine Beschränkungen auferlegt werden. Wichtig ist, dass Burke Wortführer bleibt und mit den Gleichgesinnten in der Familiensynode ein dauerndes Organ bildet und einen Ersatzwortführer in der nächsten Synode bestimmt. Wichtig ist, dass das Sprachrohr Burke in die Welt hinausruft. Vielleicht wird er gerade als Nuntius des Malteserordens eine weltweite Organisation zur Verfügung haben. Dies sind alles nur Spekulationen.

    Befolgen wir die Benediktinerregel “ Ora et Labora. Beten wir und arbeiten wir mit Burke. Beten wir für die, die nicht beten, damit sie beten.

    Es ist die Zeit gekommen, dass sich das Wort des Propheten Sacharias erfüllen wird (Sach,13,7ff.)
    „Schwert, wach auf gegen meinen Hirten und gegen den Mann, der mir am nächsten steht – Spruch des Herren der Heerscharen.
    Schlag den Hirten, dass sich die Schafe zerstreuen. Ich richte meine Hand gegen die Geringsten.

    Dies könnte wohl bedeuten, dass das Wort Burkes nun Kraft bekommt und die nach Rom blökende Herde bald wahllos umherirrt.

    Es wird geschehen im ganzen Land. Spruch des Herrn. Zwei Drittel darin werden vernichtet, kommen um, nur ein Drittel bleibt darin übrig………

    Franziskus hat sich selbst das Schwert angesetzt.

  31. Die Menschheit, die sie da schildern, hat sich wirklich erst zu einem Superaffen entwickelt. Auf die können wir getrost verzichten. Alle Äusserungen sind dermassen abstrus, dass sich ein Kommentar kaum lohnt.

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