Nach Präfekt auch Sekretär der Gottesdienstkongregation entlassen

Säuberung in der Gottesdienstkongregation
Säuberung in der Gottesdienstkongregation

(Vatikan) Papst Franziskus setzt die Säuberungsaktion gegen die liturgische Sensibilität seines Vorgängers Benedikt XVI. fort.

Am 5. November wurde im Tagesbulletin des Heiligen Stuhls bekanntgegeben, daß Papst Franziskus einen neuen Untersekretär für die Gottesdienstkongregation ernannte. Was nicht dort stand: daß damit die beiden bisherigen Untersekretäre entlassen wurden. Die Kongregation hat seit Anfang Oktober keinen Kardinalpräfekten, nachdem Papst Franziskus den bisherigen Dikasterienleiter, Antonio Kardinal Cañizares als Erzbischof von Valencia nach Spanien zurückschickte. Nun wurde auch die Nummer Zwei der Kongregation ausgetauscht und damit innerhalb eines Monats die gesamte Führungsspitze.

Bisherige Untersekretäre haben ihre Amtsenthebung aus dem Bulletin erfahren

Die bisherigen Untersekretäre, der Maristenpater Anthony Ward und Msgr. Juan Miguel Ferrer-Grenesche mußten mit der Veröffentlichung des Bulletins erfahren, daß sie nicht im Amt bestätigt wurden. Der Ablösung ging weder ein Gespräch mit dem Papst voraus, noch wurden sie auf andere Weise zuvor darüber informiert. Msgr. Ferrer ist Priester des Erzbistums Toledo, dessen Generalvikar er war. Kardinal Cañizares, der früher Erzbischof von Toledo, holte ihn 2009 nach Rom.

Msgr. Ferrer ist ein ausgewiesener Fachmann für den mozarabischen Ritus, jenen westgotischen Ritus, der in Spanien vor der Einführung des römischen Ritus zelebriert wurde und der sich während der moslemischen Herrschaft im Untergrund erhalten hat und noch heute an einigen Orten, darunter Toledo und Salamanca gepflegt wird. Msgr. Ferrer zeichnet besondere liturgische Sensibilität und ein Naheverhältnis zum Alten Ritus aus.

Neuer Untersekretär ein „überzeugter Bugninist“

Das Bulletin von Mittwoch gab die Ernennung des neuen Untersekretärs, des Monfortanerpaters Corrado Maggioni bekannt. Wie Papst Franziskus der liturgische Antipode zu Papst Benedikt XVI. scheint, so gilt das gleiche für Pater Maggioni im Vergleich zu seinen soeben abgesetzten Vorgängern.
Der Montfortaner ist „überzeugter Bugninist“, wie Riposte Catholique berichtet und ein „großer Freund von Msgr. Piero Marini“, dem päpstlichen Zeremonienmeister von Johannes Paul II. Msgr. Annibale Bugnini (1912-1982) war maßgeblich für die Erarbeitung und Durchführung der Liturgiereform von 1969/1970 verantwortlich.

Am Beginn seines Pontifikats entließ Papst Franziskus alle liturgisch Benedikt XVI. nahestehende Consultoren des Amtes für die päpstlichen Zeremonien. Von den Mitarbeitern Benedikts XVI. zur Durchführung im liturgischen Bereich einer „Reform der Reform“ ist nur der päpstlichen Zeremonienmeister Msgr. Guido Marini übriggeblieben. Einer der von Papst Franziskus ernannten neuen Consultoren war Pater Maggioni.

Innerhalb eines Monats vier Ratzingerianer entfernt

Mit Msgr. Miguel Ferrer fiel innerhalb weniger Tage ein weiterer Kopf unter der Ratzingerianern im Vatikan, nachdem Papst Franziskus bereits am 8. Oktober Msgr. Celso Morga Iruzubieta als Sekretär der Kleruskongregation und Msgr. Alberto Gonzalez-Chaves als Büroleiter der Bischofskongregation ablöste. Nimmt man noch Kardinal Cañizares als Ranghöchsten der Abgelösten hinzu, wurden im vergangenen Monat vier hochrangige Ratzingerianer entfernt. Darunter die vollständige Führungsspitze der Kleruskongregation und der Gottesdienstkongregation, jene beiden Kongregationen, die personell am deutlichsten die Handschrift Benedikts XVI. trugen.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Riposte Catholique

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44 Comments

  1. Hw Rahner und Hw Vorgrimmler
    waren zwei massgeblich Beteiligte in den Vaticanum II. Gremien.
    Im
    „Kleinen Konzilskompendium“, konkret dort in der Einleitung
    zur „Konstitution über die hl. Liturgie“;
    machen sie ihrer offenkundigen Abneigung gegen die Alte Messe Luft:

    [….]
    Befremdet, nicht gerade verwirrt, waren jene Schichten des „gläubigen Volkes“, die Liturgie primär als Brauchtum und Folklore ansehen und den dieselben religiösen Anspruch einer erneuerten Liturgie als lästig empfinden.
    Es handelt sich um jene Schichten, denen die Heilssorge der Kirche zwar immer zu gelten hat,
    die aber keinesfalls zum Massstab kirchlicher Selbstvollzuges gemacht werden dürfen, da sie …
    aus eingepflanzter Trägheit nie zum Sebstvollzug der kirchlichen Liturgie beitragen
    ( es sei denn als Staffage bei Massendemonstrationen )
    Widerstände erheben sich aus sogenannten akademischen Kreisen, deren Anghörige ihre Unfähigkeit zur Kommunikation, ihren Bildungsdünkel und ihr steriles Verhältnis zur Geschichte hinter dem Anspruch besonderer Kirchlichkeit zu tarnen suchen, indem sie ihre Ressentiments als Massstab des Katholischen ausgeben.
    Dem Konzil war es leichter, als dies den einzelnen Bischofskonferenzen und Bischöfen geworden wäre, diese wortstarken und teilweise einflussreichen, aber in der Humanität gescheiterten tragikkomischen Randfiguren der Kirche völlig ausser acht zu lassen…“
    -

    Angesichts der traurigen Ereignisse im Vatikan scheinen obige Worte dort gleichsam aktuelles Programm zu sein.

      • Daß Vorgrimler vor knapp zwei Monaten gestorben ist, habe ich gar nicht mitbekommen. Zu Lebzeiten war er jedenfalls ein Freimaurer-Kuschler der harten Sorte, was sich ganz sicher sehr negativ auf sein Sündenkonto ausgewirkt hat. Man kann nur auf den Aufenthalt seiner Seele im Fegefeuer hoffen.

      • Doppel-m würde ihm aber besser stehen und vor allem besser zu seiner Theologie passen: „Im voraus alles mit Grimm betrachten!“
        Übrigens wurde Rahner auch von dem freimaurerischen (Un)Geist geleitet; sehr aufschlussreich dabei, sind die Liebesbriefe, die ihm seine Geliebte, die drei Mal geschiedene Schriftstellerin Luise Rinser geschrieben hat. Seine Liebesbriefe an sie sind von den Jesuiten unter Verschluss gehalten!
        Und wieder wurde hier von einem Weib versteckt Geschichte geschrieben!

      • Daß führende Progressisten des II. Vaticanum wie Rahner heimliche Beziehungen zu Frauen geführt haben sollen, habe ich ebenfalls mitbekommen. Unter den Klerikern der Tradition scheinen Abweichungen von der katholischen Morallehre die absolute Ausnahme zu sein. Man stelle sich bloß die linke Medienmeute vor, sollte auch nur ein Priester der Tradition schwerwiegende sittliche Verfehlungen begehen. Kommentare wie „erzreaktionäre Heuchler“ wären vorprogrammiert.

  2. Welcher Schwätzer wagt es da noch zu sagen, es passe zwischen Benedikt und Franziskus kein Papier?

    • Solange Benedikt, der selber ein Modernist war, nicth nur zu allem lärmend schweigt, sondern die Inszenierungen seines fatalen Nachfolgers auch noch mitmacht und sich brav rankarren lässt, wann immer Franz ihn vorführen will – solang passt zwischen die beiden kein Blatt Papier. Basta!

      • Mei, ob er Modernist war oder nicht kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall war er zu gutmütig… auf der anderen Seite hat er nach seinen durchaus modernistischen Frühwerken (man denke an seine Einführung ins Christentum) später durchaus viel für die Tradition getan (Summorum Pontificum), das ist schon sehr konträr zum Franz

      • Ach, und der Franz schwafelt dafür viel mehr vom Teufel als der Benedikt, also gleichen die beiden sich da wieder aus, was Feigenblätter für uns „Tradis“ betrifft. Aber letztlich waren und sind beide ganz auf der Linie des zerstörerischen Konzils.
        Ich bin immer aufs Neue fassungslos, wie gutgläubig, ja naiv die grosse Mehrzahl der Leute hier in Richtung Dr. Ratzinger ist. Sie scheinen allesamt seine Schriften nie gelesen zu haben. Wäre ja auch ein bisschen anstrengend. Es reicht ihnen, daß er rote Schuhe und Brokat auftrug. Und fertig ist der „traditionstreue“ Heldenpapst. Kein Wunder, dass die Modernisten mit solch einer „Tradition“ kinderleichtes Spiel haben. Ein Trauerspiel.

      • Schon wieder diese alte Leier! Sie mit ihrem Blatt Papier! Lassen Sie sich ‚mal etwas Neues einfallen! Eines ist ganz sicher: Papst Benedikt ist LIEBE und lebt die LIEBE ! Er ist „fleischgewordenes Evangelium“! Das ist nämlich oft genau das, was den Traditionstreuen fehlt! Immer diese ewige Paragraphenreiterei, ohne jegliches Mitgefühl – einfach nur abstoßended! So wird keine einzige Seele für das Reich Gottes gewonnen!
        DEUS CARITAS EST !!! Basta!

      • Ja mei, vielleicht ist Papst Benedikt wie andere große Geister aus Wissenschaft und Philosophie in seiner Jugend eben auch voller „Sturm und Drang“ gewesen und im Alter zunehmend konservativer geworden. Im Gegensatz zu manch anderem hat er jedoch bemerkt, was er seinerzeit losgetreten hat und betätigte die Bremse….

      • Das sibd aber tolle, wirkungsvolle Bremsen, die Ratzinger-Benedikt betätigte:
        - „Assisi III“
        - Andacht in einer Moschee in Istanbul
        - Predigt in einem „Gottesdienst“ der häretischen Lutheraner in Rom
        - Fünf Stunden lang den Erzketzer Küng bei sich zu Besuch gehabt und fürstlich mit ihm gespeist und getrunken
        - Privataudienz für den Abtreibungskanzler Kohl beis einem Freiburg-Besuch 2011
        - Niemals die Messe aller Zeiten zelebriert

        ect. pp.

  3. Bergoglio tobt im Weinberg des Herrn wie keiner vor ihm, er zerwühlt ihn und trachtet danach ihn zu vernichten.
    Ich studiere seit Jahrzehnten mit großem Interesse die Papstgeschichte des MA und der frühen Neuzeit.
    Gestern Abend las ich die Bannandrohungsbulle von Papst Leo X. „Exsurge Domine“ (1520). Man kann die Worte Papst Leos gegen den Wittenberger 1:1 auch ohne Schwierigkeit auf den Wüterich Bergoglio beziehen.

    • Sic est.
      Bleibt nur noch die Frage: Wo ist der heutige Karl V., der den Lutherus redivivus Bergoglio für vogelfrei erklärt und dem Drama damit ein Ende bereitet?
      Ob Präsident Putin oder Präsident Orban diesen Mut haben werden – die einzigen christlichen Herrscher dieser Zeit?

      • Zwar gilt Putin als Angehöriger der russischen Orthodoxie, aber wirkliches Christentum ist bei ihm nicht zu sehen. Er hat sich von seiner Frau scheiden lassen. Ihm wird eine „wilde Ehe“ zu einer weitaus jüngeren Sportlerin nachgesagt. Selbst im Sinne der Orthodoxie, die in der Ehemoral etwas weniger streng ist als der Katholizismus, ist ein solches Verhalten das Verharren in der Todsünde.

        Neuester Streich Putins ist seine Verharmlosung des Hitler-Stalin-Pakts vom August 1939. Früher hat er selbigen als „unmoralisch“ bezeichnet, da dieser gleich mehrere Staaten der Willkür der beiden Diktatoren ausgeliefert hatte. Er spürt nicht einmal als Staatsoberhaupt einer der wichtigsten Nationen der Welt Skrupel, den bluttriefenden Stalinismus zu verniedlichen, wenn es gerade innenpolitisch opportun erscheint.

      • Der „bluttriefende Stalinismus“ sollte gerade vom Stadnpunkt der Tradition aus nicht so plump verurteilt werden, wie dies die Liberalen tun. Moralisch war Rußland unter Stalin dem bereits damals degenerierten Westen überlegen. Das hat Papst Pius XII. immer anerkannt.

  4. Worte, ja Worte, es fehlen einem die Worte wenn man sieht mit welcher Leichtigkeit und ohne Widerstand der „Barmherzige“ Papst, seine Massnahmen durchfuehrt.
    Natuerlich sind Personalrochaden normal und er muss auch nicht mit jedem, den er entlaesst sprechen, nein solange er sich nur inszenieren kann ist doch alles in Ordnung.
    Ich warte wohl vergeblich einmal auf eine theologische Begruendung, die seinem Handeln zugrunde liegt.
    Wahrscheinlich ist er nur der Handlanger verschiendenster Gschaftelhuber ala Kasper Lehmann und wie diese Haeretiker alle heissen und ist einfach zu wurschtig und ungebildet um das was mit ihm und durch ihn passiert selbst zu reflektieren.
    Ein schlimmer Politiker in Deutschland hat mal gesagt er wolle die Wirtschaft auf ihre Belastungsfaehigkeit testen, genauso kann man analog auch Bergoglios Vorhaben fuer die Kirche interpretieren.
    Schlimm.

    • Wäre meine Wenigkeit an der Stelle von Papst Benedikt XVI. gewesen (ein kindliches Gedankenspiel), dann hätte ich die böse Bande im Vatikan durch eine zuverlässige Truppe aus der Schweizer Garde in einem Überraschungscoup arretieren und zur Zwangsklausur ins streng bewachte Kloster Mater Ecclesiae verbringen lassen, wo sie jetzt das täten, was Benedikt jetzt tut: für das Wohl der Kirche beten.

  5. Das, was sich da abspielt, ist ein seit Jahrzehnten schleichender Prozess. Es war Papst Benedikt der Dr. Wagner 2005 als Bischof von Linz blockierte, er stand schon fest als Nachfolger, und er war es auch. der als Präfekt der Glaubenskongregation Dr. Krenn als Erzbischof von Wien blockierte, aber nie einen Kasper und dergleichen! Auch Johannes Paul II. hat nur einmal wirklich durchgegriffen, nämlich 1988 gegen die Priesterbruderschaft St. Pius X.

    • Stimmt, die Personalentscheidungen von Papst Benedikt sind teilweise nicht nachvollziehbar und im Nachhinein haben sie sich als Fehler erwiesen.
      Ihm fehlte wohl der Durchsetzungswillen und die breite Unterstuetzung, wobei das Scheitern seiner „pro multis“ Bitte sehr beispielhaft war (Pure Ignoranz des Klerus)
      Benedikt als Intellektueller war der Ueberzeugung, das Argumente sich durchsetzen.
      Das mag im akademischen Betrieb gelten, aber nicht in dem „Tollhaus“ Kath.Kirche.
      Bei hierarchischen Strukturen hilft nur Befehl und Gehorsam und „Gnadenlose“ Versetzung der Missliebigen an Orte, wo sie keinen Schaden mehr anrichten koennen.
      Papst Franz zeigt wie es geht !

      Haette Benedikt von Anfang an so regiert, vieles waere uns erspart geblieben, vielleicht auch das jetzige Schreckens-Pontifikat !
      Das ist leider die Tragik eines der groessten Gelehrten, seit Thomas von Aquin.
      Beten wir fuer ihn, er ist trotzdem der Papst meines Herzens, ich liebe ihn sehr !
      Trotz allem ein grosses Danke an Benedikt !

  6. @J-G.Ratkaj Bitte, zitieren sie aus der Bulle „Exsurge Domini“ die entscheidenden Passagen.
    Bergoglio ist an diese päpstlichen Lehrschreiben gebunden. Er kann nicht- wie ein Diktator – machen, was er will. Von Amts wegen steht er in der Nachfolge Christi und seiner Vorgänger
    im Petrusamt. Nur unter dieser Voraussetzung können auch wir ihm folgen.

    • Ja – mehr noch: nur unter dieser Voraussetzung: Nachfolge Christi, Treue zu seinen Vorgängern im Petrusamt, d.h. Treue zum Glauben, zum gesamten Lehramt der Kirche, hätte jemand das Amt, das er innezuhaben scheint, auch tatsächlich inne – und könnten und müßten ihm dann auch folgen. Ich darf mich nur dem unterstellen, der sich ganz und gar Christus unterstellt und Ihn und Seine Lehre vor den Menschen, vor der Welt bekennt, unverkürzt und unverfälscht, sei es gelegen oder ungelegen! Nicht ‚die Welt‘ ist Offenbarungsquelle, auf die ‚zu hören‘ wäre, sondern Christus allein!

  7. Übrigens konnte ich unter den Besuchern des Pontifikalamtes am 4. Nov. auch einige prominente Geistliche der Piusbruderschaft ausmachen: Pater Andreas Steiner und Pater Stefan Frey u.a.
    Beide mit aufgeschlagenem Brevier … Da braut sich was z‘amm ….

    • Freuen Sie sich doch wenn Sie eine von Kardinal Burke zelebrierte heilige Messe besuchen! Was ist schlecht an einem aufgeschlagenen Brevier!

      • Ich habe das „da braut sich was zusammen“ positiv interpretiert, ich hoffe dass sich was zusammenbraut und die traditionstreuen Katholiken endlich zusammenhalten!

    • Frei nach Erich Mielke, dem „grossen Stasi Chef“ und erstem Moerder der DDR: „Was wollt Ihr denn, Ich liebe euch doch alle“ !
      Wahrscheinlich muss man bei Bergoglio das Wort „Barmherzigkeit“ entsprechend umdeuten, wie bei og. Herren das Wort „Liebe“.
      Schlimm !

      • Wir sind die Zeugen der bergoglianischen Tschistka. Er säubert und denunziert selber und mittels seiner Tscheka solange bis nur der „Stallgeruch“ seinesgleichen über bleibt.
        Wahrhaft ein Schreckensregime, das in der Geschichte der römischen Kirche ihresgleichen sucht.

  8. Wenn der jetzige Heilige Vater selbst die vortridentinischen Riten ablehnen sollte, würde es mich nicht wundern, wenn er den unierten Ostkirchen eines Tages sagt, sie mögen doch den neuen Ritus der lateinischen Kirche übernehmen, eben nur in den jeweiligen Muttersprachen der Gläubigen. Das würde den Graben zu den orthodoxen Pendants der unierten Ostkirchen größer reißen, aber liturgisch wäre dann alles auf Post-Vaticanum II gleichgeschaltet.

    • Oder die kriegen auch noch ihr eigenes ‚consilium‘ verpaßt, und ihren ‚Bugnini‘ – könnt‘ ich mir durchaus vorstellen, ganz „kleinschrittig-behutsam“ natürlich, und „total pastoral“, um möglichst alle „mitzunehmen auf dem gemeinsamen Weg“ – wobei geflissentlich verschwiegen wird, wie unauffällig-abschüssig der sein wird bzw. wo der sich hin-asymptotelt, dieser „Weg“ …

  9. “ Innerhalb eines Monats vier Ratzingerianer entfernt“ Um die ist am wenigsten schade, Laodicea wird aus dem Munde wegen seiner Lauheit ausgespeit, die Bugninisten sind wenigstens kalt!

    • Sie sagen es! Danke für ihre stets klaren Worte, an denen sich andere angebliche „Traditionfreunde“ ein Beispiel nehmen können.

  10. Wir alle glauben, dass Gott seiner nicht spotten lässt, und müssen erkennen, dass der Spötter
    auf dem Throne Petri sitzt.
    Gott nicht kennt- außer – wie er sagt -den Vater, den Sohn und den hl. Geist.
    die Heiligen lehrt, im Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes zu sündigen,
    die Moral verleugnet,
    Grüne Männchen taufen lasst.
    die Evolutiondlehre als wahr anerkennt
    etc.
    sowie … die Heiligen – wie Burke – thyranisiert,
    …………………………………………………………….

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