Zum Tode verurteilte Asia Bibi schreibt erneut dem Papst

Asia Bibi
Asia Bibi

(Islamabad) Am vergangenen 16. Oktober wurde das Todesurteil gegen Asia Bibi, die pakistanische Christin und fünffache Familienmutter von einem Berufungsgericht in Lahore bestätigt. Die Katholikin sitzt seit Juni 2009 wegen Beleidigung des Islam im Gefängnis, seit November 2010 in der Todeszelle.

Bereits zu Weihnachten 2013 hatte Asia Bibi mit einem Brief an Papst Franziskus um Hilfe gebeten. Eine Reaktion auf das Schreiben ist nicht bekannt. Damals wartete die Christin auf ihr Berufungsverfahren. Es ist anzunehmen, daß über diplomatische Kanäle, der vom Heiligen Stuhl unter Benedikt XVI. begonnene Einsatz zur Befreiung von Asia Bibi fortgesetzt wird. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, erwähnte Papst Franziskus die pakistanische Katholikin bisher nie.

Dank- und Bittbrief an Papst Franziskus

Nun hat sie nach der Bestätigung ihres Todesurteils einen neuen Brief an Papst Franziskus geschrieben, in dem sie sich als „Deine Tochter“, an das katholische Kirchenoberhaupt wendet. Es ist Bittbrief, eine Bitte um Gebet: „Ich flehe Dich an, bete für mich, für meine Rettung und für meine Freiheit.“ Es ist auch ein Dankbrief: „Ich weiß, daß Du aus ganzem Herzen für mich betest. Ich weiß, daß dank Deiner Fürsprache meine Freiheit möglich werden könnte.“ Auch ein Dank dafür, „daß Du mir nahe bist in diesem Moment des Leidens und der Enttäuschung“.

Seit fast fünfeinhalb Jahren befindet sich Asia Bibi in Haft, derzeit im Frauengefängnis von Multan. Sie äußert im Brief an den Papst auch einen Wunsch: „Meine Hoffnung ist es, eines Tages meine Familie wieder vereint und glücklich zu sehen. Ich bin fest überzeugt, daß Gott mich nicht verlassen wird, sondern Pläne des Heils und des Glücks für mich hat, die sich bald verwirklichen werden.“

Ein Dank geht auch an alle Christen „der ganzen Welt, die für mich beten und alles tun, um mir zu helfen“.

Äußere Zwänge belasten das Gerichtsverfahren

Asia Bibi dankt in ihrem Schreiben auch der christlichen Renaissance Education Foundation von Lahore, die sie durch Rechtsbeistand, aber auch die Familie unterstützt, die den Großteil der Zeit seit ihrer Verhaftung wegen Morddrohungen versteckt oder zumindest möglichst unerkannt verbringen mußte. Joseph Nadeem, der Vorsitzende der Stiftung bestätigte gegenüber Vatican Insider, daß man derzeit die Begründung des Urteils abwarte, um über weitere Schritte entscheiden zu können.

Es war für die Verteidigung nicht schwer, den Hauptankläger Imam Muhammad Salam zu demontieren, da er beim Wortwechsel nicht anwesend war. Problematisch sind die Aussagen der beiden moslemischen Schwestern Mafia und Asma, von denen die Anschuldigung der Beleidigung des Islam gegen Asia Bibi ausging. Die beiden Schwestern wurden, obwohl der ganze Fall auf ihrer Aussage ruht, in erster Instanz nicht als Zeugen geladen. Damals konzentrierte sich alles auf den eigentlichen Ankläger Imam Muhammad Salam, der den Fall vor Gericht brachte und in der Öffentlichkeit die Bestrafung forderte.

Islamisten wollen Asia Bibi hängen sehen

Im Berufungsverfahren warf das Gericht der Verteidigung vor, warum sie nicht in erster Instanz auf die Vorladung der beiden Schwestern bestanden habe. Dort sei der Ort und der Zeitpunkt dafür gewesen, ihre Aussagen in Frage zu stellen. Eine Vorladung in zweiter Instanz wurde damit abgelehnt.

Die Angelegenheit ist durch eine ganze Reihe äußerer Zwänge kompliziert. Rechtsanwalt S.K. Chaudhry, der Asia Bibi in erster Instanz verteidigte, ist Moslem. Als solchem war es ihm unmöglich, den Streitgegenstand, um den sich alles dreht, in den Mund zu nehmen. Aus diesem Grund verzichtete er auf eine direkte Befragung der beiden Schwestern. Gegen den Rechtsanwalt standen Morddrohungen im Raum, die angesichts der Ermordung von Minister Bhatti und dem Gouverneur von Punjab todernst zu nehmen waren. Ein Richter des Berufungsgerichts hielt dem entgegen, die Justiz müsse laizistisch sein. Solche religiösen Gründe seien unzulässig. Zum Schaden auch noch der Spott. Asia Bibi muß sich von der Justiz gefoppt vorkommen. Die erste Instanz verurteilt sie im Namen der Religion zum Tode und die zweite Instanz bestätigt das Todesurteil im Namen des Laizismus?

Nun bleibt nur mehr der Gang vor den Obersten Gerichtshof. Der letzte Schritt, der „wohlüberlegt sein muß“, so Joseph Nadeem. Die Familie, aber auch die Stiftung befürchten, daß der Druck durch islamistische Kräfte zu stark wird und sich deshalb keine Richter fänden, die den Mut haben, das Urteil aufzuheben. Offiziell gibt man sich zuversichtlich und hoffnungsvoll, daß die Obersten Richter eine „Instrumentalisierung der Justiz“ nicht gutheißen werden.

Sollte der Oberste Gerichtshof das Urteil auch bestätigen und Staatspräsident Mamnoon Hussain eine Begnadigung verweigern, wird Asia Bibi hingerichtet werden, was in Pakistan am Galgen geschieht. Bestenfalls als Ironie der Geschichte ist es zu bezeichnen, daß ausgerechnet ein Christ ihr Henker sein wird. Der Dienst des Scharfrichters wird im islamischen Pakistan seit Generationen Christen übertragen. Die Moslems wollen sich damit nicht die Hände schmutzig machen. Für die Drecksarbeiten gibt es in Pakistan die Christen, die zum Großteil den ärmsten Bevölkerungsschichten angehören.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: AsiaNews

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36 Comments

  1. Wie kann Papst Franziskus zu so einem herzzerreißenden Brief schweigen und nicht reagieren.
    Er ist doch, wie er sagt für Barmherzigkeit und Demut. Allein von Amtswegen müsste Franziskus
    lautstark und mit allen Kräften für diese arme Frau, Mutter und Christin eintreten. Die Christin Asia
    Bibi ist zum Tode verurteilt und erwartet Hilfe. Kann Franziskus überhaupt noch schlafen ?
    Weltweit ist kaum etwas von diesem Schicksal zu erfahren, sie ist ja eine Christin und nicht Mus-
    lime oder Homo. Sollte Franziskus hier nicht aktiv werden, dann hat er sich als Papst selbst abge-
    setzt.

  2. Schade um die Briefmarke, Bergoglio wird das keinen Deut scheren! Seine Liebe gilt den JÜdInnen, MohammedanerInnen, FreimaurerInnen und andern, aber nicht den Brüdern und Schwestern Jesu, die er als Auftragstäter bei jeglicher Gelegenheit verspottet und haßt!

  3. Diese pakistanische katholische Christin
    ( Mutter von fünf Kindern ) wurde in einem üblen „juristischen“ Schmierentheater nach ihrer „Verhaftung“ im Jahre 2009 –
    im Jahre 2010 gar „zum Tode“ verurteilt…
    dieses „Urteil“ der Schande ist von einem muslimischen Mob erzwungen worden.
    Doch nun der „Grund“ für diese Raserei:
    Die Christin arbeitete auf einem Felde und brachte
    a l l e n
    Wasser, also auch den muslimischen ArbeiterInnen.
    Diese aber lehnten es ab mit der Begründung, dass sie dies nicht annehmen würden, weil das Wasser durch eine Christin überbracht „unrein“ (?!) wäre.
    Weiter drängten sie die Christin mehrfach dazu, dem christlichen Glauben abzuschwören..
    und nun die gemäss islamischer Irrlehre angebl. „todeswürdige“ Tat der bekennenden Christin;
    sie antwortete, dass unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS
    für die Sünden aller Menschen gestorben wäre und
    l e b e ….
    Mohammed aber tot sei !
    „Tatbestand“….“Beleidigung“ des (selbsternannten und somit falschen) „Propheten“ ????
    Unfassbar !
    Dies nahmen offenbar die beiden muslimischen Schwestern – eine heisst zum Vornamen „Mafia“(!) und kann denn auch als Titel für den Zustand des pakistanischen islamischen Terrorrstaates herhalten – zum Anlass, um Asia Bibi den geistig umnachteten „islamischen Religionswächtern“ auszuliefern.
    Einmal mehr zeigt sich hier in aller Deutlichkeit, dass Gnade und Erlösung der Irrlehre Islam unbekannt sind.

    Aber:
    Wie meinte doch Papst Franziskus anl. seines „Grusswortes“(?!) für den „Ramadan“ im August 2013: ?!:
    -

    „An die Muslime in der ganzen Welt

    Es ist mir eine große Freude, Ihnen zur Feier des `Id al-Fitr einen Gruß zu schicken. Das Fest beschließt den Monat Ramadan, der vor allem dem Fasten, dem Gebet und dem Almosengeben gewidmet ist.
    Wenn wir Respekt vor der Religion der anderen zeigen oder ihnen zu einem religiösen Fest gratulieren, versuchen wir natürlich einfach, ihre Freude zu teilen, ohne uns auf den Inhalt ihrer religiösen Überzeugungen zu beziehen.
    [….]
    Wenn wir nun zum gegenseitigen Respekt in den interreligiösen Beziehungen, speziell denen zwischen Christen und Muslimen kommen, dann sind wir aufgerufen, die Religion des anderen, ihre Lehren, Symbole und Werte zu respektieren. Ein besonderer Respekt ist den religiösen Führern und den Kultorten geschuldet. Wie viel Schmerz bereiten doch die Angriffe auf die einen oder anderen von ihnen! “
    -

    Wenn der Papst Derartiges verbreitet – im Fahrplan mit der fahrlässig naiv zusammengebastelten „Erklärung Nostra Aetate“ des Vaticanum II. – kann er sich nun nur schwerlich um 180 Grad drehen und der Irrlehre Islam ihr – entgegen den offensicjtlichen Gewaltaufrufen im Koran – fast schon unterwürfig bescheinigte „Friedfertigkeit“ wieder absprechen.
    Wo sind die Stimmen des ang. „gemässigten Islam“, die gegen das verbrecherische Vorgehen gegenüber Christen in Pakistan protestieren ????

    Jene, die genauer unter das von der Irrlehre Islam übergeworfene Mäntelchen eines ang. „friedfertigen und toleranten“ Islam blicken, erstaunen die täglichen Meldungen der systematischen Christenverfolgung nicht.
    An diesen werden auch die – theologisch sinnlosen – die Irrlehre Islam hofierenden „Dauer-Dialoge“ irgendetwas ändern.
    Die Problematik liegt viel tiefer….
    in der islamischen (Irr-)“Lehre“ selber.
    Eine zutreffende Analyse aus einer islamkritischen Seite (deislam) noch VOR dem Auftreten der IS-SS Kohorten der Hölle:
    -
    „Moslemische Christenverfolgungen – Monatsbericht April 2012
    Da die Verfolgung von Christen in der islamischen Welt mittlerweile epidemische Ausmaße annimmt, soll die Serie „Moslemische Christenverfolgungen“ für das Gatestone Institute einige – bei weitem nicht alle – der bekanntgewordenen Verfolgungsfälle laufend dokumentieren. Sie verfolgt dabei zwei Zielsetzungen:
    1 Festzuhalten, was die Mainstream-Medien nicht berichten: die laufenden, wenn nicht bereits chronischen moslemischen Christenverfolgungen.
    2 Aufzuzeigen, dass es sich dabei nicht um „zufällige“ Verfolgungshandlungen handelt, sondern dass diese systematisch erfolgen und miteinander verknüpft sind, nämlich in einem Weltbild verwurzelt, das von der Scharia inspiriert ist.
    Dementsprechend kann jede einzelne Verfolgungshandlung in der Regel einer bestimmten Kategorie zugeordnet werden, etwa Hass auf Kirchen und andere christliche Symbole; sexueller Missbrauch von christlichen Frauen; erzwungener Übertritt zum Islam; Gesetze betreffend Apostasie (Abfall vom Glauben) und Blasphemie (Gotteslästerung), durch die Menschen, die angeblich den Islam „beleidigen“, kriminalisiert und sogar mit dem Tod bestraft werden können; Diebstahl und Raub unter dem Titel der jizya (der von Nicht-Moslems eingeforderte Tribut); generell die Erwartung, dass Christen sich wie eingeschüchterte dhimmis oder „geduldete“ Bürger zweiter Klasse zu verhalten haben; und letztlich ganz gewöhnliche Gewalt- und Mordtaten. Manchmal handelt es sich um eine Kombination mehrerer Kategorien.
    Verbindender Aspekt bei Christenverfolgungen ist der Islam
    Auch wenn die Verfolgungshandlungen verschiedene geographische Regionen, Volks- und Sprachgebiete umfassen – von Marokko bis Indien und überall dort im Westen, wo Moslems leben –, sollte eines klar sein: der sie verbindende Aspekt ist immer der Islam – sei es die strikte Anwendung des islamischen Scharia-Rechts oder einfach die rassistische, an die eigene Überlegenheit glaubende Kultur, die der Islam geschaffen hat.“
    -

  4. Wir wissen nicht, was Papst Franciscus auf diplomatischen Kanälen und / oder sonst unter der Hand für die Verurteilte tut, denn Druck von außen verschlimmert die Lage u. U. nur!

  5. Man sollte für diese Tochter Christi beten oder mit ihr tauschen, sich selbst an die pakistanischen Behörden wenden mit der Bitte, anstelle von Frau Bibi zu sterben in dem Falle, daß es für sie keine Begnadigung gibt. Wer macht mit?

    • Das klingt sehr mutig. Ich denke, das würde die Behörden möglicherweise auch beeindrucken. Dennoch habe ich Bedenken: Denn was im Christentum funktionieren würde und selbst im tiefsten Barbarentum des Nazionalsozialismus funktioniert hat – ich denke an Maximilan Kolbe – läuft beim Islam ins Leere. Wieso glaube ich das?
      Nun, ich denke, dass es den Drahtziehern um die Verurteilung der Christin nur Recht sein kann, hier Gewalt, Macht und Unnachgiebigkeit zu demonstrieren. Denn der Islam begegnet der verweichlichten Barmherzigkeit des Westens mit Konsequenz. Er statuiert und demonstriert ein Beispiel der Stärke. Die Logik des Islam ist, dass ihn Nachgiebigkeit und Barmherzigkeit schwächen. Je mehr wir trommeln, umso mehr wird gegengetrommelt.
      Deshalb halte ich es für sinnvoller, wenn es schon das Martyrium sein soll, dass Sie Gott ihr Leben im Gebet aufopfern. Aber seien Sie sich bewusst: er könnte sie erhören. Wir sollten da nicht zu mutig sein.
      Ich rate, das Anliegen der Befreiung vor Christus in das Opfer des Altares mit hineinzunehmen. Er wird auch das Maß des Mitleidens kennen, das er Ihnen (oder anderen Betern) möglicherweise aufbürden kann.
      Schlussendlich möchte ich auch warnen vor derart heroischen Glaubensbezeugungen, die mich zwar einerseits beeindrucken, andererseits aber schnell ins Fanatische abzugleiten drohen. Wir sind keine Gotteskrieger und müssen uns die Selbstmörder des Islam nicht zum Vorbild nehmen.
      Vor Ort machte ein Tausch vielleicht noch Sinn; d.h. wenn Sie sich z.B. mit der Beklagten, den Klägern und den Richtern im Gerichtsgebäude befänden.
      Ich selber rate zum moderaten vernünftien Verhalten. Zum Gebet. Das ist kein Kleinmut!
      Ob ein Schreiben an die pak. Behörden sinnvoll ist, vermag ich nicht abschließend zu beurteilen. Ich möchte ihnen, lieber Franzel, hiermit auch nicht das Feurer der Entschlossenheit nehmen. Denn vielleicht kommt ihr Impuls von Gott selber.

      • Danke für Ihre Worte lieber @Pater Pio. Ich denke, daß Asia Bibi für Christus, aber auch für uns hier in Europa stirbt- schon jetzt, ohne daß das Todesurteil vollstreckt wurde.
        Wenn sie an den Papst schreibt mit der Bitte um Freilassung, dann kann man ermessen wie groß ihre Not ist. Als Christ meine ich einfach, daß man ihr helfen sollte: mit Gebet aber eventuell auch mit der Bereitschaft zum Martyrium wie etwa der hl. Pater Maximilian Kolbe, der für einen Familienvater freiwillig einen furchtbaren Tod (im sog. Hungerbunker) erlitten hatte.
        Die Nachfolge Christi beinhaltet das Martyrium. Man soll sich das nicht aussuchen, gewiß nicht, aber darum beten, im gegebenen Falle standzuhalten und/oder sein Leben für andere hinzugeben- ganz wortwörtlich.

        Das Blut der Märtyrer ist der Same neuer Christen. Es wird nie anders sein. Die Kirche ist auf dem Fundament Christi selbst und auf dem Fundament der Apostel, mit Ausnahme des Johannes alles Blutzeugen, gegründet und besteht nur so auch weiter im Blutzeugnisgeben der Jahrhunderte.

    • @Franzel
      Ich mache Ihnen einen anderen Vorschlag. Wollen wir gemeinsam für Asia Bibi einen Fastentag einlegen – für den kommenden Freitag? Nur Wasser, kein Essen. Melden Sie sich, ich mache gerne mit.

  6. Der Islam in sich ist tendenziös gewaltbereit, auch der moderate. Das will unser Innenminister nicht verstehen. Das versteht die gesamte Politikerzunft nicht. Ich kann mir nur immer wieder an den Kopf fassen, wenn es in den Verlautbarungen um die Kravalle in Köln heißt, man dürfe religiöse Minderheiten wie die Salafisten nicht diskriminieren. Diese sogenannten Minderheiten predigen hier Hass und rekrutieren Gotteskrieger für den IS.
    Wer sich nur ein bisschen mit dem Islam auskennt, wird wissen, dass sich lediglich 1% der in Deutschland lebenden Muslime unter dem öffentlich agierenden Zentralrat der Muslime zusammenfassen lassen, 99 % aber lediglich ihren Imamen unterstehen. Ein von allen anerkannter verfassungskonformer Dachverband existiert damit de facto nicht. Die agierenden Imame sind in ihren Ausrichtungen und Einstellungen grundsätzlich nicht verfassungskonform. Edogan sprach ja – ich erinnere daran – von Moscheen als Kasernen des Dschihad. –
    Einen Christen, der unserem Herrn Jesus Christus bis an das Kreuz folgt, kann man bespucken und beschimpfen. Seine Reaktion wird sein, dass er für seine Peiniger betet. Er geht nicht in die Gegengewalt, sondern beantwortet Lieblosigkeit und Hass mit Liebe!!! Er hält die andere Backe hin und hält den Teufel damit den Spiegel vor.
    Der Muslim ist hingegen stolz, nicht demütig. Man beleidige ihn, Allah oder den ‚Propheten‘ und er wird Gewalt und Tötung androhen. Weist man ihn auf seine Gewalt hin, wird er noch gewaltsamer. Ihm ist mit Worten nicht beizukommen. Die Fratze des Hasses kann er nur schwer zurückhalten.
    Möglicherweise weiß das Franziskus auch. Hier (Passivität bzgl. Verautbarungen) würde ich ihn gar nicht mal kritisieren wollen. Denn die Demut des Christen reizt (den Teufel) noch mehr. Das bedeutete möglichwerweise Öl ins Feuer zu gießen.
    Selbst ein spirituell ausgerichteter Lehrer der Kaballa (jüdische Mystik) sagte neulich, die Islamisten seien Menschen ‚ohne eine Seele‘.
    Leider steht der gesamte Islam meiner Einschätzung nach immer in der Gefahr ins Unmenschliche, Radikale, Mörderische zu kippen. Er bleibt nur im homogenen Glaubensmileau friedfertig.
    Allerdings bringt der Islam auch ein Ungleichgewicht des Christentums wieder ins Gleichgewicht: die Verehrung und Größe Gottes. SEINE Erhabenheit und die Strafbarkeit der Sünde. Der Islam verniedlicht nicht. Wenn man ein dialektisches Geschichtsverständnis voraussetzt, macht es sogar Sinn, dass Christentum und Islam nun aufeinandertreffen. Denn was hat der Westen aus Jesus gemacht? Nicht den Gottmenschen, sondern den verniedlichten Barmherzigkeitsjesus zum Knuddeln und Liebhaben, einen Jesus, den man schon gar nicht mehr ernst nehmen kann (Gottesbid). Dieser Jesus ist so sehr Mensch, dass unter ihm jede Sünde schön geredet worden ist.
    Tatsache ist, dass der Westen Jesus instrumentalisiert hat, um Gott nicht mehr ernst zu nehmen.
    Der Muslim lässt den Menschen zu sehr außer Acht, das liberale Christentum kennt die Ehre Gottes nicht mehr.

    • Sehr geehrter @Pater Pio: ein kleiner Widerspruch zu Ihren gut zu lesenden Ausführungen:
      ich meine, daß die „Politikerzunft“ sehr wohl versteht, also im allgemeinen. Es gibt bei uns jede Menge Politiker (insbesondere Grün-ROT, aber auch FDP), die nichts anderes im Sinne haben als ihre Feindlichkeit gegen Deutschland und die Deutschen zu zeigen und entsprechend zu handeln. Es sind dieselben, die nicht nur den gewälttätigen Islam (einen anderen gibts nicht) kleinreden, sondern uns und unseren Kindern tagtäglich das Leben zur Hölle machen bzw. zur Hölle zu machen versuchen.
      Was geht denn ab in den grün-rot regierten Bundesländern?- Da werden Kindern die pornographischen Produkte beigebracht- ganz zu schweigen vom Kindermord und anderem.
      Die Feinde- das sind „unsere“ Politiker.

      Wir haben 2 Hauptfeinde: die atheistischen und gotteslästerlichen Moslems und die atheistischen und gotteslästerlichen Gnostiker/Freimaurer oder wie die Anhänger Satans heißen mögen. Eigentlich besteht zwischen Moslems und Gnostikern kein Unterschied: beiden beten den Teufel an. Das ist so.

      • Sehr geehrter @Franzel: ich teile Ihre Meinung bezüglich der Auswrikungen bestimmter politischer wie religiöser Richtungen. Dabei haben Sie mir sicher voraus, dass Sie die Dinge sehr direkt ansprechen und sich nicht scheuen vor klaren Worten.
        Vielleicht ist die Zeit gekommen, in der von uns mehr verlangt wird als das Gebet und das Verharren im Schneckenhaus unseres Glaubens. Worte und Taten, d.h. Bekenntnisse und das Eintreten für diese müssen sich die Hand reichen.
        Wenn der Islam in Deutschland die Überhand gewonnen haben wird, was unzweifelhaft kommen wird, ist es vorbei mit der gespielten Toleranz. Wenn sich einmal 100 000 Muslime zusammenschließen, kann der beste Polzeiapparat nichts mehr ausrichten.
        Leider hat uns das Meinungsdiktat der medial gesteuerten und diskriminierenden Toleranzpropaganda, die Gleichschaltung durch den verflachenden Medienkonsum, die Sexualisierung schon durch die Erziehung in den Schulen zu Hohlköpfen gemacht. Solange wir konsumieren, sind wir beherrschbar. Alle Menschen machen ja so ziemlich das gleiche, sind bestens konditioniert. Ein Land voller sexsüchtiger, kinderfeindlicher, erlebnis- und bewegungshungriger, Ichsüchtiger Marionettenmenschen. Der Mensch gleicht heute mehr der Maschine. Ein gottloser Mensch.
        Deswegen weiß ich nicht, ob die Menschen hier soviel besser sind als die Menschen in muslimischen Ländern.
        Die Leser dieser Seite haben zwar einen anderen, d.h. christlichen, nicht-muslimischen Hintergrund, aber wir teilen mit dem Islam die Einschätzungen der dekadentten Entwiklungen einer Welt ohne Gott.
        Der Islam handelt noch abwehrend, er scheut die Berührung vor Praktiken wie „Sexualität vor der Ehe“, „Abtreibung“, „Versklavung der Frau unter dem Diktat einer vermeintlichen Emanzipation“, „Laizismus“, „Gottlosigkeit“ usw; er will die Integration nicht, noch weniger die Assimilation.
        Für einen Muslim ist eine christliche Welt ohne Glauben nicht überzeugend.

        Darüber hinaus bin ich mir im Klaren, dass auch diese Postings hier überwacht werden bzw. überwachbar sind. Manchmal gehört es auch zur Klugkeit dazu, die Dinge nur anzusprechen. Das Wort muss im Internet eine Grenze haben.
        Wenn Sie hier klar Stellung beziehen gegen den Islam, kann es sein, dass Sie bei Bekanntwerden ihres Namens morgen schon ein toter Mann sind.
        Die Freiheit in diesem Land ist leider nur noch ein Märchen, dem ich nicht mehr aufsitze.
        Vielleicht haben Sie Dieter Nuhrs Äußerungen bezüglich des Islam mit bekommen. Nuhr lebt „äußerst“ gefährlich!!!!
        Dieses Land ist auf einen kreigerischen Erstfall überhaupt nicht eingerichtet, noch viel weniger auf einen Bürger- bzw. Religionskrieg. Ich wüsste auch nicht, zwischen wem der stattfinden sollte. Man weiß längst, dass der Islam nicht mehr nur zu Deutschland gehört, sondern Deutschland dem Islam. Man rollt ihm ja geardezu den roten Teppich aus. Muslimen wird jede mögliche Freiheit eingeräumt, während echtes Christsein unter dem Generalverdacht der Inhumanitat steht. RIP

      • @Pater Pio
        Wer sagt, dass man nicht auf einen Bürgerkrieg vorbereitet ist? Glauben Sie ernsthaft 99% der Deutschen, geschweige denn die Moslems oder der Politiker, wissen was hier hinter den Kulissen läuft? Ich zitiere hier mal einen KSK Hauptmann der sich öffentlich einem anderen kritischen aber systemorientierten Soldaten gegenüber äußerte:

        „Ich beurteile Sie als Feind im Inneren und werde mein Handeln daran ausrichten, diesen Feind im Schwerpunkt zu zerschlagen. Sie werden beobachtet, nein nicht von impotenten instrumentalisierten Diensten, sondern von Offizieren einer neuen Generation, die handeln werden, wenn es die Zeit erforderlich macht.“
        Ich werde hier mit Sicherheit nicht auf Dinge bezüglich Kriegsvorbereitungen etc. hinweisen oder Ihnen Links zur Verfügung stellen um Sie zu beruhigen, da wie Sie richtig bemerkt haben, auch diese Internetseite beobachtet wird. Man würde den Feinden eines neuen christlichen Europas etwa Perlen vor die Säue schmeißen. Sehr einfach formuliert, selbst wenn Ali zehn Kinder zeugt, rennt am Ende keines der zehn Kinder Alis schneller als das Geschoss eines Sturmgewehrs fliegen kann, und wir haben halt immer denen ETWAS (nicht auf den Mensch bezogen!) voraus. Der Sieg ist gewiss, die Frage ist wieviel Späne fallen zu Boden wenn gehobelt wird und es wird bald gehobelt. Zehn Millionen Moslems sind weniger ein Problem. Was viele nicht sehen wollen(!) ist der Neuaufstieg eines neuen Kommunismus, in Europa revolutionärer Mentalität, jedoch in seinem Heimatland Russland mit militärischer Macht verknüpft. Schauen sie mal nach Südeuropa wieviel rote Fahnen dort immer mehr wieder mit Hammer und Sichel auftauchen und nun auch langsam hier. Es entsteht gerade eine Neue Internationale. Ich verwies nicht umsonst in dem Adolfo Nicolas Artikel zuletzt darauf, das zwei Jesuiten 2008 vom einem der beiden russischen Nachrichtendienste exekutiert worden sind und die daraus entstanden Folgen. Einer der beiden Exekutierten war in der Angelegenheit Kasachstan vertraut, verbunden damit an geopolitischen Folgen für Russland. Ottonormalverbraucher sieht heute erst die Wirkung der Ursachen, dies ist aber nicht das Ende der Fahnenstange, bei weitem nicht. Theologisch ist der Islam ein Problem von Vielen, sicherheitspolitsch aber nicht das Hauptproblem, es entbehrt jeglicher Realität. Sie können auf einen Moslem der in einem Bürgerkrieg rebellieren würde, selbst als Jäger diesen problemlos im Kleinkrieg bekämpfen mit ihrem Repetiergewehr, aber bekämpfen Sie mal damit den neuen russischen T-99 der im kommenden Jahr in Serie geht. Der Islam hat Europa nie militärisch besiegt, und wird dies auch nie militärisch schaffen, Impotente können keine Kinder zeugen. Allein der Erfolg Israels gegenüber den islamischen Staaten spricht für sich Erfolg braucht keine Argumente.

    • Anmerkung zu meinem Kommentar:

      Ein Tipp in dieser Angelegenheit: Wer konstruktiv etwas bewirken will macht dies nicht über elektronische Geräte egal welcher Art!!! Machen sie im Internet eine Kommunistenseite auf, eine Naziseite, eine Homoseite, eine Protestanten Moslem und Katholikenseite vielleicht auch noch eine Buddhistische und schreiben dem Dalai Lama eine Grußbotschaft, 😉 lassen Sie den PC an , das Handy zu Haus und werden dann erst aktiv. Weniger ist mehr.

  7. Franzel und Pater Pio!
    Ich teile vollkommen Ihre Einschätzung der derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Lage.

    Was mich bei alldem verwundert ist, wie es möglich sein kann, dass die christliche -katholische- Lehre als einschränkend, geradezu als Fessel empfunden wird, als Hemmnis für ein selbstbestimmtes Leben.
    Der Islam hingegen (immerhin mit der ihm innewohnenden Erlaubnis zum Töten) wird toleriert.
    Und alle, die ihm angehören werden hofiert.

    Jesus sagt: „Liebet Eure Feinde!“ – was nicht immer leicht ist.
    Wurden und werden Christen elend verfolgt und zahlen mit ihrem Leben für ihre Liebe und Treue zu Christus, sind sie Märtyrer – und das mit Recht.
    Verlieren Islamisten ihr Leben, nachdem sie zuvor mit Billigung des Koran „Ungläubige“ umgebracht haben, nennt man sie ebenfalls Märtyrer.
    Welch ein Unterschied!
    JESUS liebt – bis zu seinem Tod am Kreuz!
    Und was erlaubt der Koran? – Den Tod anderer!
    Warum nur will man dies nicht sehen?

    • @Marienzweig
      Ich wundere mich auch, wie man den Leuten den Islam als friedfertige Reigion verkaufen kann.
      Die Erklärung: es ist alles noch viel schlimmer, als wir ahnen. Was soll denn ‚noch‘ unterlaufen werden, was nicht schon kaputt gemacht wurde?!
      Wir brauchen keine Verschwörungstheorien mehr.
      Auch die Freimaurerei hat ihre Ziele längst erreicht.
      Das „Höschstmaß“ ist erreicht, ja überschritten, wenn Leute Freimaurer sind, ohne es zu wissen; wenn sie Kirchenzerstörer sind und gleichzeitig glauben, sie stünden im Dienste der Kirche!
      Mit was für Mitmenschen haben wir es denn zu tun? Atheisten, Agnostikern, Freidenkern resp. Freimaurern, Sektierern, Hedonisten, – und konkreter: mit Geschiedenen, Depressiven, Entmutigten, Getriebenen, Aufgebenden, Mördern, Selbstmördern, Selbstverwirklichern, Sexsüchtigen, Abtreibenden; Individualisten so weit das Auge reicht. Konsum, Konsum, Konsum heißt die Dauerdroge, nach der sich alle richten. Die Menschen haben Nebelschwaden vor den Augen, geformt aus ihrer Erlebnisgier nach dem immer Neuen.
      Der Blick in die Kirchen und auf die Kirchenbesucherzahlen gibt so ziemlich ein genauses Bild des Zustandes unsere entchristlichten Kultur wieder. In 10 Jahren wird die Kirche völlig(st) ausgeblutet sein. Keine alten Leute mehr darin… Keine Besucher mehr…. Um das festzustellen, braucht man kein Pessimist zu sein.
      Und man kann es nicht oft genug wiederholen: Blinde Totengräber schaufeln Deutschlands Grab, weil der seelenlose Mammon uns regiert. Wer aber ist der Mammon? Es ist der Satan selbst!!!
      Das System funktioniert nur noch als Glaubenssatz: den Menschen wird suggeriert, alles werde wieder gut. Und wenn in einer zielgerichteten Diskussion „schwarzgemalt“ wird, reicht auch nur einer aus, der sagt, alles sei gar nicht so schlimm, die Schwarzseher sollten schweigen, dass es alle nur zu gerne glauben. Genau darin liegt die Strategie des Bösen: es nicht ’so ernst nehmen‘.

      • Pater Pio!
        Sie haben auch meine eigenen Befürchtungen ausgesprochen, bezüglich der Kirche und der Gesellschaft in der sie (wie lange noch?) wirkt.
        Ist die Situation, die Sie beschreiben, der Beginn einer Entwicklung, von der ich mich frage, ob sie noch aufzuhalten sein wird?

        Wenn wir alle, die wir Christus wirklich von Herzen lieben und IHM nachfolgen wollen, unseren ganzen Mut zusammen nähmen, um Zeugnis zu geben.
        Wenn wir Widerstand leisteten gegen die uns verordnete Doktrin, so gut es uns möglich ist, könnte dies sicher vieles bewirken.
        Doch meine Vermutung ist die, dass ein starkes Grundgefühl der Angst unsere Gesellschaft bestimmt.
        Eine Gesellschaft jedoch, deren Grundgefühl die Angst ist, kann nicht gesund sein.

        Es scheint, alle haben Angst: Die Hartz IV-Empfänger, weil sie keine Perspektive haben, besonders dann, wenn sie schon älter sind.
        Die Berufstätigen, weil sie um ihren Arbeitsplatz bangen.
        Die Alten haben Angst.
        Dürfen sie auf liebevolle Pflege bis zu ihrem Ende hoffen?
        Und auch die Kinder haben schon Angst und kennen Gefühle der Depression.
        Überschüttet man sie deshalb mit Geschenken?

        Haben Sie sich schon einmal die Werbung angeschaut, die speziell für Kinder ausgestrahlt wird?
        Laut, hektisch, schnelle Schnitte, unnatürliche, schrille Farben, ein Wortschwall, um irgendwelche Produkte anzupreisen – dies alles wird schon Kindern zugemutet, um sie beizeiten auf Konsum zu trimmen.
        Dann die unzähligen Serien für Dauergucker, die aus der USA kommen, inhaltslos, doch alle sind perfekt gestylt.

        Eine große Angst scheint mir auch die vor dem “Ausgeschlossen werden” zu sein.
        Uns leitet das starke Gefühl des “Dazugehören wollens”.
        Es fehlt uns an Mut, “aus der Reihe” zu tanzen und uns ausserhalb zu stellen.
        Dies scheint mir mit ein Grund zu sein, warum nicht massiver gegen die Ideologien unserer Zeit protestiert wird.
        Und so lacht man halt mit, wo alle lachen.
        Man reißt Witze, wo alle Witze reißen, meist auf Kosten des anderen.
        Man teilt die Meinung, die alle haben.
        Alles nur, um dazuzugehören!
        Mangel an persönlichem Mut, Mangel an Vertrauen!
        Wenn noch ein Mangel an Glauben hinzukommt oder gar keiner mehr vorhanden ist, was bleibt dann noch?
        Was gibt den Menschen dann die Kraft für das Leben?

        Wie wird es mit der Kirche, mit den Menschen, mit uns allen weitergehen?
        Geben wir beherzt Zeugnis von dem, was uns erfüllt -
        in Leserbriefen, im Internet, warum auch nicht mal auf einer kirchenfeindlichen Seite?
        In die Situation, in die wir gerade hineingestellt sind, uns so gut bewähren, wie es eben geht.
        Für die weniger Tapferen unter uns bleibt immer noch das Gebet.
        Und das ist nicht wenig! Im Gegenteil – es ist machtvoll.
        Ganz im Sinne Reinhold Schneiders: “Nur den Betern kann es noch gelingen, …..”

        Wir Christen brauchen keine Angst zu haben, wie schlimm es auch kommen mag.
        Wir haben Jesus Christus als unseren Beistand!
        Und darüber wollen wir uns freuen und Ihm wollen wir vertrauen, auch in den Sorgen, die uns bedrängen.

      • Ich glaube, sie beschreiben das Grundgefühl einer Welt ohne Gott, sehr genau: es ist die Angst, die uns alle verfolgt.
        Was fehlt, ist das unbedingte Vertrauen.
        Diese Rüstung, diese unbedingte Stärke, die wünsche ich mir.
        Denn Sie kann die Welt bewegen.
        Wo einer nicht wankt, ruht in sich – nicht mit Worten um sich schlägt –
        da kommt es zur Kernspaltung des Glaubens; da expodiet etwas, der Atomkern der Liebe!

    • Die Sozialisten sind doch des Moslems bester Freund, man sieht doch wie gut der Russe sich mit dem Perser versteht, oder Hochgradmaurer egal welcher religiösen Herkunft auf den Koran schwören. Der größte (Ver-)Führer aller Zeiten war ja ein guter Freund der Moslems, das sagt genug über den Islam aus, sag mir wer deine Freunde sind, und ich sag dir wer du bist. Die EU ist schizophren und eine Persönlichkeit davon ist Sozialismus.

      • @Heinrich
        Hier ein Fragment eines Interviews aus den Tiefen des Internets, das gut zu Ihren Ausführungen passt:

        Beim „Kampf gegen rechts“ geht es in Wirklichkeit um „Kampf gegen Recht“ – an die Stelle der Rechtsordnung soll nämlich eine ganz fiese totalitäre Ordnung ganz eigener Art treten. In den 30er Jahren nannte man das Faschismus. In den 60er Jahren Sozialismus. In den 90er Jahren fing man dann an, es Europa zu nennen. Aber es ist immer das gleiche gewesen, weil es ganz egal ist, ob man einen Mülleimer braun, rot oder blau mit gelben Sternen lackiert: Es ist immer nur Dreck drin.

  8. Asia Bibi ist, wenn man sich das mal einen Tag hat durch den Kopf gehen lassen, inzwischen auch ein Politikum sozusagen. Wenn sie nämlich einen Brief an den Papst schreiben kann, dann haben ihre islamischen Quäler diesen Brief ja gelesen und sind im Bilde. Möglicherweise mußte sie auch diesen Brief so schreiben, um die Reaktion des Papstes wie auch die der Christen in Europa zu testen.

    Es geht eindeutig um eine Demütigung der gesamten Christenheit mit dem Papst an der Spitze. Das ist das menschverachtende perfide „Spiel“, das die Moslems hier mit uns, mit mir, mit Euch, mit uns ganz persönlich treiben. Papst Franziskus hat dem Islam leider aber eine Generalamnestie erteilt. Man macht sich dort, siehe Brief von Frau Bibi, über ihn offenkundig lustig. Das muß nicht sein, abere es kann so sein.

  9. @Heinrich
    Ihre Aussagen beruhigen mich und regen mich zum Nachdenken an.
    Dennoch glaube ich, dass man sich in Bezug auf die Kontrollierbarkeit des inhärenten Gewaltpotentials des Islam auch schwer täuschen kann.
    Ein Angehöriger des Sicherheitspersonals der BRD wird natürlich immer behaupten, alles sei unter Kontrolle.
    Glauben Sie nicht, dass man den NS zwischen 1930-33-39 ebenso unterchätzt hat? Hitler sah man lediglich als Steigbügelhalter an, nicht mehr…
    Bezüglich meiner Verhältnisbestimmung 99%/1% möchte ich der Deutlichkeit halber noch einmal herausstellen, dass 99% der Muslime eben doch wissen, worauf das Unternehmen Islam in Deutschland hinauslaufen soll. Es geht nicht um eine friedliche, jederzeit kontrollierbare Koexistenz! Hinterhofmoscheen lassen sich nur schwer kontrollieren. Wäre das Zahlenverhältnis umgekehrt, könnte man beruhigt sein. Aber der verfassungskonforme Dachverband des Zentralrates der Muslime vereint eben nur 1% der Muslime (nicht „Moslems“) unter sich.
    Als Christen sollen wir Gewalt verhindern und in ihrer Entstehung, wenn möglich mit Klugheit, verhindern. Mir geht es darum aufzuzeigen, dass der Islam keine Religion der Toleranz ist und dass man völlig falsch denkt, wenn man jetzt schon über eine eventuelle Auseinandersetzung mit Panzern und Sturmgewehren nachdenkt. Das ist doch keine Lösung.
    Ich sehe mit Befürchtung, dass die Probleme einer drohenden Auseinandersetzung hausgemacht sind, da sich unsere Politiker nicht mehr ausdrücklich und entschlossen auf den Kern unserer christlich gepägten Verfassung beziehen. Dieser Mangel zieht sich durch alle Lebensbereiche. Verschiedene Problemfelder sprach ich ja an.
    Ein Zuviel an Freiheit ist nicht gut für ein Volkswesen. Es ist nicht nachhaltig. So gesehen sind wir auf Einwanderung angewiesen. Das Problem sind nicht Italiener, Polen, Portugiesen, Greichen… Alle haben sich immer gut integriert. Unsere Witschaft wäre nicht das gewesen, was sie heute noch ist und über lange Jahre war, ohne die Pablowskis und Podolskis.
    Aber der Muslim lässt sich nur schwer integrieren. Wir sprechen deshalb auch von Integrationsproblemen.
    Der Weisheit letzter Schluss sollen meine Überlegungen aber auch nicht sein. Denn der größte Feind einer jeden Religion ist bekanntlich der Wohlstand. Sollten wir es schaffen, die Muslime in entscheidendem Maße daran teilnehmen zu lassen, würde sich auch die Radikalität des Islam/ vernachlässigter Muslime abschwächen, ja aufheben. So zumindest die Hoffnung. Die Randständigkeit und Armut vieler Muslime treibt diese jedoch tiefer und tiefer in Isolation und Radikalismusanfälligkeit. Die Probleme sind sehr vielschichtig.
    Gleichzweitig sehen wir, wie sich andere Gruppen radikalisieren. Sie können das herunterbrechen auf diese Seite. Hier schreiben keine gesunden, voll integrierten Menschen mit vollem Bauch, sondern Menschen mit entscheidenden Defiziten, Sehnsüchten, Krankheiten. Möglicherweise isolierten Menschen, die Sehnsuchtsdefizite ausgleichen wollen…

    • …womit ich niemanden beleidigen möchte. Ich möchte nur klarmachen – zuvorderst mir selbst – welche Menschen religiös besonders ansprechbar sind. Es sind sensible Menschen, die in unserer lauten und schnellen Zeit häufig an Halt verloren haben, tiefe Verunsicherungen spüren und im Gebet und der Hinwendung zu Gott Halt und Sicherheit suchen. Vielleicht sind es auch gerade diese Menschen, die sich überhaupt dem Menschsein und seiner Natur am deutlichsten bewusst sind.
      Immer noch gilt der Spruch: Not lehrt beten. Das ist die bessere Variante von zweien. Die andere heißt nicht Wahrhabenwollen, Leben ohne Gott, Abgleiten in die Depression, dem Wahn aufsitzen, es ohne ihn schaffen zu können, mit Psychologen, mit Drogen, mit Verzweiflungsakten….
      Dies möchte ich der Klarheit halber noch einmal hinzufügen. Denn es steht mir nicht zu, über irgend einen User dieser Seite zu urteilen. Womöglich schließt man am Ende zudem immer mehr von sich auf andere. Damit will ich sagen, dass auch ich an dieser Zeit leide und sie nicht in Ordnung (der OrdnungGottes) (emp) finde.

      • Übrigens entgegnete Pater Pio einem Religionskritiker, der sagte Religion mache die Menschen krank bzw. sei selbst eine Krankheit: „Nein, es verhält sich andersherum: Religion ist eine Medizin für diejenigen, die gesund werden wollen.“ Nehmen wir deshalb reichlich von dieser Medizin; und wohlweislich von der richtigen, der christlichen, in der nicht Hass, sondern Liebe ist. Aber Vorsicht! Auch hier gilt: nicht zuviel auf einmal einnnehmen; denn erst die Dosis macht das Gift resp. die Heilwirkung.

    • Ich stimme ihnen voll zu. Vielleicht war ich nicht klar genug, meine 99% bezogen sich auf die Gegenmaßnahmen zum Schutz der Europäer, darüber haben 99% keine Ahnung, weder die Moslems noch die meisten Menschen. Es wird auch viel versucht ohne Gewalt die Situationen zu meistern, Israel macht dies seit Jahren erfolgreich, über nachrichtendienstliche Prävention. Die optimalste Lösung ist da stimme ich Ihnen zu, gar nicht erst so eine asymmetrische Aggression aufkommen zu lassen. Das Versäumnis vergangener Tage dem man heute Rechnung trägt. Wer den Kopf benutzt braucht seine Fäuste nicht. Jetzt sind alle Theologen und Politiker gefordert. Jeder Tag an dem geschwiegen wird werden Opfer entstehen, auch hier!!!
      Das Zitat von Pater Pio mit der Medizin gefällt mir, auch das mit der Dosis, Paracelsus war genial.

  10. @Franzel

    Dann sind wir mindestens Drei. Paulus ist auch dabei (aus der heutigen Tageslesung im Brief an die Epheser):

    Brüder! Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn!
    Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt.
    Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs.
    Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt.
    Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an
    und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen.
    Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen.
    Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.
    Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen,

    Es grüßt Sie herzlich Senfkorn

  11. @pater Pio: wenn ich das so sagen darf: es sind nicht, weitgehend nicht, die Armen, die radikalistisch und menschenfeindlich sind, sondern die materiell Satten und Übersatten, die demzufolge schnell an Überdruß leiden können.

    Wenn man sich die Terroristen um Bader-Meinhof und andere anschaut: es waren junge, gebildete Leute, oft auch mit Hochschulstudium oder zumindest aus dem Bildungsbürgertum, die in der Regel nicht nur zu Terroristen wurden, sondern ja auch diese schändliche 68-er Revolution initiiert und durchgeführt hatten- bis heute quälen sie uns. Überall, ob bei uns oder in den USA, Frankreich usw. Das waren keine Armen, keine Arbeiter usw.
    Die „Grünen“ sind vollständig eine Partei dieses Bildungsbürgertums. Dieses war auch das Rückrat der Nationalsozialisten. Die falsche Bildung, die teilweise und oft gänzlich anti-christlichen Universitätslehrer sind die Hauptverantwortlichen für alles Übel in Deutschland und sonstwo. Da kommen die verdorbenen Lehrer her und gießen ihre Verderbnis auf die Kinder. Lauter Ver-rückte: es ist so.

    Der „kleine Mann“, der Arbeiter, Bauer oder Angestellte denkt in der Regel nicht an Aufruhr, Revolution oder „Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse“. Der kleine Mann denkt an Frieden und die täglichen Freuden und auch Beschwernisse.
    Nein: es sind die, die nicht arbeiten im landläufigen Sinne, zuviel „Freizeit“ haben und sich auf sich eine Menge einbilden.
    Das ist ja auch das Problem in der Theologie: zuviele sind ohne Kontakt zu Christus, der ein Arbeiter/Handwerker war und auch oft bodenständige Gleichnisse erzählte. Damit haben Bildungsbürger ihre Probleme, weil sie ja lieber in ihrer Scheinwelt leben. „Pharisäer“ ist ja zum geflügelten Wort dafür geworden.

    Ähnlich ists im Islam: die Mehrzahl der Mordbuben sind gutsituierte, wohlhabende Moslems; keine Armen. Bestens Beispiel ist/war Osama-bin-Laden, ein schwerreicher Saudi.

    Der Feind der „Religion“, Gottes, der sich arm gemacht hat und macht, ist in der Tat der Wohlstand: da stimme ich mit Ihnen überein. Aber der Wohlstand will in der Regel mit Gott nichts zu tun haben, die Religion, den Glauben an Ihn obsolet machen. Es lebt sich ja ganz gut ohne Gott, meint man.

    • @Franzel: Vielen Dank für ihre Einwendungen bzw. Richtigstellungen.
      Bei allem was Sie, verehrter @Franzel sagen, glaube ich dennoch, dass die Gefährdungen von zwei Seiten kommen:
      Zum einen sind es – genau wie sie sagen – nicht die einfachen, arbeitenden Leute. Diese sind integriert. Sie haben genug mit dem Erwerb ihres Lebensunterhaltes zu tun.
      Zum anderen und vielmehr gehen die Gefärungen von den Ideologien der Reichen und Satten aus, welche gemeinhin jene sind, die andere für sich arbeiten lassen. Ebenso gefährlich/gefährdet sind meiner Einschätzung nach aber jene, die in sozialer Not – eben nicht arbeitend, nicht könnend/ nicht dürfend/ nicht findend – am Rande der Gesellschaft stehen. Wenn es einer medialen Propaganda gelingt, sie hinter den Fernsehbildschirmen und damit aus einem tumben Dasein herauszulocken, wenn es gelingt ihnen Sündenböcke für ihr Elend glaubhaft vorzuführen, sind sie anfällig für Gewalt. Dabei trifft die Ideologie auf angestauten Frust, auf Wut gegen das System, auf Minderwertigkeitsgefühle und angestauten Hass gegen sich selbst, der nun gezielt nach außen vom Opfer weggelenkt wird.
      Ich denke, diese letzte Gruppe darf nicht unterschätzt werden. Denn diese ist sehr leicht lenkbar bzw. manipulierbar. Ich halte deshalb auch den einzelnen Muslim in der Moschee nicht für bösartig, sondern – wenn überhaupt – nur aufgehetzt von eben jenen kopflastigen Imamen ( nach den Freitagsgebeten), die Hass predigen und das ganze Gewaltpotential des Islam politisch zu instrumentalisieren suchen.
      Also sind es die ganz unten und die oben, die eine Symbiose eingehen. Die einen lenken und programmieren, die anderen suchen nach Halt in ihrer Haltlosigkeit.
      Fragen Sie hingegen einen normalen bodenständigen Arbeiter: er wird bider und gut sein, immer auf ein rechtes Maß bedacht sein und auch der Religion ein rechtes – aber nicht übertriebenes Maß – zuordnen. Denn zu seinem Gebet gehört seine Arbeit. Ganz so, wie es ein sollte.

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