Kardinal Burke – Hoffnungsträger Sisyphos?

Sysiphos, Skulptur von Andreas KuhnleinGastkommentar von Clemens Victor Oldendorf

Nachdem die Außerordentliche Bischofssynode zu Ehe und Familie in Rom zu Ende gegangen ist, habe ich mir einige Tage Zeit gelassen, meine Eindrücke und Überlegungen dazu zu formulieren. Ich habe mit verschiedenen Personen gesprochen, die die Synode ebenfalls mit Interesse verfolgt hatten, vor allem aber das Echo in den Medien und in katholischen Blogs zu analysieren versucht. Auch, was beispielsweise auf Katholisches.info und kath.net publiziert wurde, habe ich einbezogen und ebenso einschlägige Facebook-Kommentare, vielleicht die am wenigsten gefilterte vox populi zum Thema, nicht unbeachtet gelassen. Durchgesetzt haben sich dabei eigentlich nur recht wenige Beobachtungen, doch betreffen sie Grundsätzliches und erscheinen mir wegen ihrer Signifikanz gerade besonders bedenkens- und beachtenswert.

Was ist der wirkliche Glaubenskern?

Nach Erscheinen des Zwischenberichtes ist mir aufgefallen, wie nervös und beunruhigt Konservative und bestimmte Traditionalisten reagiert haben, also Vertreter der Lager, denen ich wahrscheinlich selbst vielfach zugeordnet werde. In einem bestimmten Sinne muß ich dieser Zuweisung offenbar widersprechen, denn ehrlich gesagt kann ich die ganze Aufregung nicht nachvollziehen. Da wurden Stimmen laut, die sagten, wenn im Bereich der Sexualmoral Änderungen einträten oder zivil wiederverheiratete Geschiedene zur heiligen Kommunion hinzutreten dürften, so ginge der Kern des katholischen Glaubens verloren. Wenn man sie stimmig argumentieren würde, nämlich mit dem Verlust der praktischen Wirksamkeit des Naturrechts, würden solche Änderungen in der Disziplin und Praxis den katholischen Glauben nach meiner Überzeugung tatsächlich nicht tangieren, geschweige denn seinen Kern in Mitleidenschaft ziehen. Meine erste Beobachtung ist also die, daß ich es sogar sehr bedenklich finde, wenn heutige, konservative Katholiken in Bereichen wie diesen den Kern des katholischen Glaubens sehen, denn die gesamte Fundierung dieses Feldes leistet ausschließlich das klassische Naturrechtsdenken, erst bestimmte Konsequenzen daraus, beispielsweise die Zulassung zu den Sakramenten, stehen gegebenenfalls überhaupt mit dem Offenbarungsglauben in Verbindung.

Naturrecht und Moral als Ersatzinhalt des Katholischen?

Hier glaube ich, Humanae Vitae tradendae und den jetzt ebenfalls seliggesprochenen Papst Paul VI. ins Spiel bringen zu müssen. Seit ihm und dann unter Johannes Paul II., der eine ganze Generation von Katholiken geprägt hat und der auch ich chronologisch selbst angehöre, waren es doch eigentlich quasi exklusiv ethische und moralische Fragenkreise, zu denen das aktuelle Lehramt noch wertkonservative und für unveränderbar gehaltene, klare Antworten gegeben hat. Diese Klarheit wurde offensichtlich für die heutigen Konservativen psychologisch zu dem entscheidenden Inhalt und Halt im katholischen Glauben. Wenn jetzt auch noch in diesem Bereich die Sicherheiten sich verflüchtigen und Wandelbarkeit eintritt, worauf könnten solche Katholiken sich dann noch verlassen? Wohl nur noch leer positivistisch auf den quasi apotheotisch überhöhten Heiligen Vater und auf das, was dieser jeweils sagt. Wie anders erklärt es sich, daß durchaus intelligente Personen die Konsequenz in den Raum gestellt haben, im Falle einer veränderten Praxis infolge der Synode (eigentlich müßte man ja sagen: der Synoden, wenn man jene in 2015 hinzunimmt), müßte man Sedisvakantist werden. Ich für meinen Teil finde, daß es kein schlechteres Argument geben könnte, sich dieser Theorie anzuschließen.

Prioritätensetzung der konservativen Synodalen

Meine zweite Beobachtung betrifft die Heftigkeit des Widerstandes, auf den mögliche Änderungen der gegenwärtigen, offiziellen Praxis in der Synode gestoßen sind. So sehr ich diesen Widerstand in seinem momentanen Effekt begrüße, so sehr deutet er für mich in dieselbe Richtung wie meine zuerst gemachte Bemerkung. Auch die konservativen Bischöfe sehen das Wesentliche des katholischen Glaubens anscheinend in moralischen Fragen. Sagen wir es deutlich: Gerade dadurch wird der Kern des Glaubens verfehlt, beziehungsweise zeigt sich, daß das rechte Verständnis des Eigentlich-Katholischen weithin schon länger verlorengegangen sein muß. Vielmehr wurde es für mich angesichts dieses Widerstandes noch rätselhafter als bis jetzt, wieso die Konservativen vor 50 Jahren in Rom und danach weltweit nicht zu wirkungsvollerem Widerstand fähig und willens waren, beziehungsweise, warum sie nicht in der Lage waren, die Ergebnisse und Reformen des II. Vaticanums im Sinne des überlieferten Glaubens besser unter Kontrolle zu halten.

Warum erleichtert, weshalb enttäuscht?

Die abschließende Botschaft der Synode und die Erleichterung, die die Konservativen darüber empfunden haben, leiten über zu meiner dritten Beobachtung. Ich bin nüchtern genug, um mich nicht von unsinnigen „Warnungen“ ins Bockshorn jagen zu lassen, kann aber auch nicht verstehen, wieso die Konservativen jetzt „Entwarnung“ geben oder umgekehrt, warum die Parteigänger Kaspers sich „enttäuscht“ zeigen. Letzteres verstehe ich schon irgendwie, es ist Taktik im Umgang mit den säkularen und den kirchlich liberalen Medien. Die Konservativen sollen wieder den Schwarzen Peter bekommen, der böse Hemmschuh sein, der sich dem reformfreudigen Franziskus und dem Fortschritt von Synode und Kirche entgegengestemmt hat.

Doch da die Abstimmungsergebnisse veröffentlicht sind, wissen wir, wie knapp in den meisten Fragen die qualifizierte Zweidrittelmehrheit verfehlt worden ist. Der Umkehrschluß daraus ist, daß nur noch eine Minderheit von nicht einmal einem Drittel der Väter, die jetzt an der Synode teilgenommen haben, in allen Punkten ohne Wenn und Aber die bisherige, offizielle, überlieferte Lehre und Praxis der Kirche bejaht. Da an der Ordentlichen Bischofssynode 2015 ein weit größerer Kreis von Synodalen beteiligt sein wird, können die Abstimmungsergebnisse ohnehin vollkommen anders ausfallen.

Die Abschlußansprache Papst Franziskus‘

Der Heilige Vater hat in seiner Ansprache zum Abschluß der Außerordentlichen Synode soziologisch-psychologisch sehr zutreffende Feststellungen über Traditionalisten getroffen, die „sich im Buchstaben abschließen“ und diese zumindest teilweise mit Intellektualisten gleichgesetzt. Gerade letzteres finde ich sehr bedenklich, nachdem er erst kürzlich gesagt hatte, gerne mit den intellektuell gut ausgebildeten, konservativen Bischöfen zu diskutieren. Es stimmt natürlich, daß vielen die Bereitschaft und auch die geistige Regsamkeit fehlt, sich intellektuell kreativ mit dem Faktum auseinanderzusetzen, daß man heute praktisch nur noch in inneren Zirkeln, mit denen man sowieso übereinstimmt, mit dem Naturrecht argumentieren kann. Doch in beide Richtungen, sowohl in die des Papstes, der gerne mit Konservativen spricht, sie dann aber Intellektualisten nennt, als auch in die tatsächlich steriler Traditionalisten, die nur in vorgefaßten Geleisen argumentieren wollen, die heute faktisch ins Leere gehen, richtet sich die Frage, was dann eine inhaltliche Argumentation überhaupt noch soll.

Zwar hat der Heilige Vater sich auch von Progressiven und Liberalen und deren „falscher Barmherzigkeit“ abgegrenzt, welche Wunden verbinde, ohne sie zuvor zu behandeln und zu pflegen, aber, anders als bei Benedikt XVI., meine ich nicht, daß es hierbei in erster Linie um eine dialektische Gegenüberstellung geht, sondern jedenfalls mehr darum, daß der Papst für seine Person und Agenda einen etwaigen traditionalistischen Vorwurf von sich weisen möchte, selbst eine falsche Barmherzigkeit zu verkörpern.

Letztentscheidung und Autorität des Papstes, Vorbildfunktion Pauls VI.

Gleichzeitig hat der Heilige Vater sehr stark betont, daß er der Papst ist und als solcher die letzte Entscheidung bei ihm liegt. Dabei hat er ausgiebig Benedikt XVI. zitiert, sich also in Richtung der Konservativen mit der Kontinuitätsfigur abgesichert. Deswegen ist meines Erachtens auch die Erwartung oder Aufforderung an Benedikt XVI. unrealistisch und den emeritierten Papst verkennend, er solle seine Stimme als Korrektiv erheben.

Daher halte ich es für sehr gut denkbar, daß die Positionen, die jetzt, aber eben nur knapp, die qualifizierte Mehrheit verfehlt haben, im Endeffekt mit Franziskus‘ päpstlicher Autorität unterstützt werden könnten. Amoklaufen müssen traditionstreue Katholiken auch dann nicht. Aber sie sollten sich davon jedenfalls auch nicht überraschen lassen: 1967 hatte sich sogar eine qualifizierte Mehrheit gegen die sogenannte Missa Normativa ausgesprochen, 1969 führte der selige Papst Paul VI. dennoch den Novus Ordo Missae ein, der diesem Prototyp weitestgehend entspricht und setzte ihn mit der aus der Geschichte hinlänglich bekannten und unwiderleglichen Unnachgiebigkeit durch. Damals brach die konservative Opposition praktisch sofort in sich zusammen. Wo war der Coetus Internationalis Patrum nach dem Konzil? Wenn man es genau nimmt, wäre während der progressiven Vereinnahmung des Konzils und danach die Aufregung viel begründeter und ein Widerstand, der standhält, viel entscheidender gewesen. Auch, wenn er standhält: Wird der Hoffnungsträger Burke letztlich zwangsläufig zu Eminenz Sisyphos werden? Zum Gegenpapst Sisyphus sicher doch nicht.

Text: Clemens Victor Oldendorf
Bild: Sisyphos, Skulptur von Andreas Kuhnlein

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syntyche
Shalom ! Soeben habe ich die Gedanken des Herrn Clemens Victor Oldendorf gelesen und muss mein Erschrockensein mitteilen über so abgrundtiefe Gleichgültigkeit gegenüber dem Evangelium, dem depositum fidei, und dem ordentlichen Lehramt der kath. Kirche. Dem Herrn Clemens Victor Oldendorf ist offensichtlich die fast völlige Verödung der kath. Kirche vor Ort entgangen und auch, dass die kath.Kirche eine von Gott selber geschaffene Hierarchie ist und nicht eine Rätegemeinschaft mit dem Diktum des Mehrheitsvotums oder des Kommandodiktums des Präsidenten. In christlicher Nächsten Liebe empfehle ich Herrn Clemens Victor Oldendorf doch sehr gründlich den Artikel von Prof. Mattei zu lesen : „Die… weiter lesen »
Armin
Sehr geehrter Oldenburg, zählt also in ihren Augen der Heilige Wille Gottes unseres Herrn nicht zum katholischen Glaubenskern?? Lukas16. 16-18 Vom Gesetz und von der Ehescheidung: Bis zu Johannes hatte man nur das Gesetz und die Propheten: Seitdem wird das Evangelium vom Reich Gottes verkündet und alle drängen sich danach hinzukommen. Aber eher werden Himmel und Erde vergehen, als das auch nur der kleinste Buschstabe im Gesetz wegfällt. Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; auch wer eine Frau heiratet, die von ihrem Mann aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch. Denn nichts… weiter lesen »
Franzel
Der Glaubenskern ist im Glaubensbekenntnis zusammengefaßt und wird meist in den Sonntagsmessen des sog. NO nicht gebetet. Hat Herr Bergoglio, hat Herr Marx und haben die übrigen Herren das mal beanstandet? Wenn ja, wann und wo? Hat Herr Bergoglio mal beanstandet, daß der NO gemäß den vorgegebenen liturgischen Büchern/Anweisungen gefeiert werde? Ich vermisse in jeder Messe des NO so vieles, bete das notwendige Schuldbekenntnis und anderes selbst, knie mich auch hin zur Mundkommunion- und fühle mich manchmal geächtet. Das Glaubensbekenntnis beinhaltet, an die Lehren der katholischen Kirche zu glauben, sie zu beherzigen und nicht sie zu verwässern und irgendwann abzuschaffen.… weiter lesen »
jan

Werter Franzel,

wenn Sie wirklich das glauben was Sie hier schreiben
kann ich nicht verstehen, warum Sie (noch)
„Messen“ im NOM- Ritus besuchen !

BERNHARD

Sie haben einfach nur recht!

Pascal13

Bernhard, falls Sie damit direkt auf den Artikel antworten wollten, ich empfehle Ihnen hierüber nochmals nachzudenken und das Studium meines ausführlichen Kommentars zu dem Artikel.

Magdalena

Die Eucharistie ist doch der Kern des Glaubens! Auch das Sakrament der Ehe ist ein Herzstück der Katholischen Kirche. Mit der Zulassung von zB wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion wird die Bedeutung von gleich zwei Sakramenten heruntergespielt und langfristig würden diese Sakramente abgeschafft werden, weil niemand mehr deren Bedeutung erkennt. Es ist der Leib des Herrn, welchen die Konservativen als Kern betrachten und nicht sie Sexualmoral der Kirche.

Antifebronius
Sehr geehrter Herr Oldendorf! Es geht keineswegs „nur“ um das Naturrecht, das angegriffen wird -was schlimm genug wäre. Es geht um die dogmatische Lehre der Kirche! Es geht um die (dogmatische Lehre der) Unauflöslichkeit der sakramentalen und vollzogenen Ehe und die sich daraus notwendig ergebenden Konsequenzen, um nur dieses Beispiel zu nennen. Was bedeutet dies für die Synode bzw. den Papst? Das liegt doch völlig klar auf der Hand! „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht….“ Eine Autorität, die mit dem Anspruch auf Unfehlbarkeit heute etwas behauptet, was sie morgen widerruft, demontiert sich selbst. Den Liberalen geht es -wahrscheinlich ganz… weiter lesen »
Aventin
Offen gesagt fällt es mir schwer, dem Verfasser zu folgen. Was will er uns eigentlich sagen? Will er allen Ernstes vertreten, dass der katholische Glaube im Grunde unangetastet bleibt, wenn die Kirche auf die Linie der Kardinäle, Kasper, Marx und Schönborn einschwenkt? Das kann doch nicht sein Ernst sein. Das Sakrament der Ehe, so wie wir es bisher verstanden haben, wird nur noch ein theoretisches Lehrgebäude sein, faktisch aber keine Rolle mehr spielen. Die Kirche wird in den Fragen der Sexualität völlig in der Gesellschaft aufgehen. Alles ist Gut, nichts ist Böse. Allenfalls ist das Eine etwas weniger Gut als… weiter lesen »
Antifebronius
@ Aventin: „Das kann doch nicht sein Ernst sein“, fragen Sie bestürzt. Ich fürchte, daß dies tatsächlich die Auffassung des Herrn Oldendorf ist. Nachdem sich der erste synodale Rauch verzogen hat, treten nun die selbsternannten Vordenker hervor. Sie geben ihre „Meinung“ kund -und zerren allein dadurch die zeitlos gültige Lehre der Kirche auf das Niveau irgendwelcher Polit-Diskussionen zwischen Herrn und Frau Jedermann herab. Damit tun sie den Modernisten einen unschätzbaren Dienst. Genau das wollen die Glaubenszerstörer: Die Lehre der Kirche als Gegenstand der „Diskussion“. Es geht nicht um diese oder jede „Meinung“, um eitles intellektuelles Geplänkel – das sei Herrn… weiter lesen »
Zeitlos
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, Herr Oldendorf, stimme ich Ihnen 100 % zu. Ich möchte Sie aber nicht vereinnahmen, wenn ich meine Meinung äußere. Man könnte derzeit den Eindruck gewinnen, die Ehelehre sei das Dogma schlechthin. Als sei die katholische Kirche ein Verein zur Aufrechterhaltung der Sexualmoral, die darin besteht, dass der Vollzug der Sexualität nur in der Ehe erlaubt ist. Nichts ist verkehrter. Es wirkt auch menschenfeindlich. Es gibt Ehen, die sind nicht mehr zu leben. Es hilft nur noch die Trennung von Tisch und Bett. Eine Kirche, fixiert nur noch auf die Sexualmoral, kann Gestrandeten in dieser… weiter lesen »
Antifebronius
Die Kirche ist keineswegs ein „Verein zur Aufrechterhaltung der Sexualmoral“. Die Kiche ist die von Gott eingesetzte unfehlbare Lehrerin der Glaubens- und Sittenlehre -und ein Bestandteil dieser Sittenlehre ist die Sexualmoral. Wer sagt, eine mit dem Anspruch von Unfehlbarkeit auftretende Autorität, irre sich oder könne ihre Lehren (partiell) widerrufen, lehnt diese Autorität ALS SOLCHE ab – und hört damit auf, Katholik zu sein. Die Annahme der ganzen (!) unfehlbaren Glaubenslehre ist konstitutiv für den Katholiken. Ob das Herrn Oldendorf einmal einleuchten wird? Das darf man bezweifeln. Er hat offenkundig das katholische Glaubensprinzip nicht einmal im Ansatz begriffen.So kann er denn… weiter lesen »
Zeitlos
Die Parallele zum Gnadenstreit war Schwachsinn. Sollte Herr Oldendorf dieses Mal gemeint haben, dass die eigentliche Sünde der Glaubensabfall während und nach dem 2. Vat. Konzil war, dann muss ich ihm recht geben. Das „Pastoralkonzil“ hat den Weg bereitet zu der Glaubenskrise und Kirchenkrise, in der wir uns derzeit befinden. Wenn es keine objektive Wahrheit mehr gibt, wenn die „jeweilige Wahrheit“ – ein Unsinn in sich – an die Zeitumstände anzupassen ist, dann musste das Sakrament der Ehe ausgehöhlt werden, an die Zeit angepasst werden. Es war nur eine Frage der Zeit. Der inzwischen heilige Johannes XXIII. glaubte, ein Konzil… weiter lesen »
Arrow
Wenn wir, wie der Autor des obigen Artikels es scheinbar tut, alles der Kreativität von Hermeneutikern überlassen, dann können wir auch gleich sagen, dass es keinen Sinn hätte, von Wahrheit zu reden. In einem muss man Herrn Oldendorf wohl recht geben: Die Fragen der Moral wurden in den letzten Tagen seitens der treuen Katholiken gefühlt zu hoch gewichtet. Das lag aber wohl an der in Rom stattfindenden Synodenschlacht. Freilich kann man von niemandem verlangen, die Sittenlehre der Kirche anzunehmen, dem man ihre Glaubenslehre vorenthält. Insofern hat der Feind strategisch richtig gehandelt, mit dem zweiten Vatikanum zunächst den Glauben zu zerstören… weiter lesen »
Pascal13
Sehr geehrter Herr von Oldendorf, ich bin ziemlich entsetzt über Ihren Artikel. Um nur ein Beispiel herauszunehmen – Sie schreiben: „In einem bestimmten Sinne muß ich dieser Zuweisung offenbar widersprechen, denn ehrlich gesagt kann ich die ganze Aufregung nicht nachvollziehen. Da wurden Stimmen laut, die sagten, wenn im Bereich der Sexualmoral Änderungen einträten oder zivil wiederverheiratete Geschiedene zur heiligen Kommunion hinzutreten dürften, so ginge der Kern des katholischen Glaubens verloren.“ Sie haben anscheinend nicht bedacht, dass das Thema der sogenannten wiederverheirateten Geschiedenen und der Homosexuellen nur zwei ganz exemplarische Kampffelder für eine viel tieferliegende und den Kern des Glaubens tatsächlich… weiter lesen »
SabineF

Völlig sinnfreier Artikel

Martin

Die größte Gefahr der Kath.- Kirche besteht in einem solchen Gedankengut wie dieses des H .O.
Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge, auf diesem Weg wurde schon das 2. V aufgebaut.

Martina

„Amoklaufen müssen traditionstreue Katholiken auch dann nicht.“

Frage 1: Was sollte ein „amoklaufender tradtionstreuer Katholik“ sein?
Frage 2: Möchte jetzt auch Katholisches.info seine Leser ruhig stellen?

Außerdem stimme ich Frau SabineF zu.

Hans

@Sabine
Sie meinten doch sinnfrei im Sinne von unsinnig!!!
Wenn es so wäre, wie Herr Oldendorf (Kreidefeuer) schreibt, dann hätte ich mich 74 Jahre
zum falschen Verein bekannt, derweil die Vorturner heute nur mehr Sophistisches labern und die Logik der heiligen Lehre leugnen und das Heilige den Säuen und Hunden zum Fraße vorwerfen.

Sabine F

Lieber @Hans,
ganz genau. Ich meine im Sinne von unsinnig. Statt diesen Artikel zu lesen, hätte ich mir auch meine Nägel machen können.
Fast im Stil von Bergolio geschrieben, Verwirrung, bla bla und am Ende wußte ich nicht mehr was er uns eigentlich sagen wollte.
Vielleicht bin ich einfach zu schlicht.

voltenauer

Nein, Sie sind nicht zu schlicht.
Sie denken einfach noch normal. Was man von einem Großteil der „Gläubigen“ nicht mehr annehmen kann. Die Masse der Leute ist verblendet und redet nur noch Stuss. Die Masse versteht mittlerweile die wirklich wichtigen Dinge nicht mehr. Das ist nicht nur in der Religion so.
Es zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Gesellschaftsaspekte.
Das ist von den Freimaurern so gewollt. Die Masse der Leute soll sich mit den wichtigen Dingen nicht mehr befassen, sondern nur noch mit unwichtigem.
Beispiel: Umwelt und „Klimawandel“. Daran werden wir nicht Zugrunde gehen !!

Carolus

Als Kreidfeuerwart weise ich jeden Zusammenhang mit Herrn Oldendorf zurück; ich kann auch seinen letzten Texten überhaupt nicht zustimmen.

Leonie

Vielen Dank, eine wohltuend klare und entspannte Analyse nach den vielen hyperventilierenden Reaktionen zum Thema.

Pascal13

Nochmals meine Frage an Sie Leonie: was machen Sie als Protestantin auf einer katholischen Internet-Plattform?

Bitte lesen Sie aufmerksam meine Kommentar von oben, dann werden Sie hoffentlich einsehen was für einen Blödsinn Sie hier verbreiten

Cinderella001

Sind Sie der Großinquisitor??
Woher massen Sie sich an zu wissen, dass „Lenie“ Protestantin ist???

Pascal13

Nein bin ich nicht

Das ist an Ihren kommentaren klar zu erkennen – entweder Protestantin oder Modernistin

Sie auch?

Carlo

Festzustellen, dass „Leonies“ Beiträge protestantischen Inhalt transportieren, muss Pascal13 kein „Großinquisitor“ sein (btw wissen Sie überhaupt, was das ist?).

zeitschnur

Ah ja – und was ist nun spezifisch „protestantisch“ an diesem kurzen Satz Leonies?
Ich kann allenfalls erkennen, dass er gefühlt oberflächlich ist.

Ausdrücklich und erkennbar protestantisch gibt sich nur Leo Lämmlein hier im Forum.
Aber den Typen, die mit der Protestantismuskeule kommen, bleibt angesichts offensichtlichen Protestantismus die Hetze im Hals stecken.
Merkwürdig – nicht?
Das Messen mit zweierlei Maß – auch eine gute traditionelle katholische Tugend?!

Carlo

Es gibt Vorgängerbeiträge; machen Sie sich kundig, wenn Sie diese nicht präsent haben und dennoch mitreden wollen.

zeitschnur

@ Carlo

Keep cool – auch Sie meinten neulich, mir ein Posting vorhalten zu müssen, ohne in den Threads davor die Vorgeschichte ansehen zu müssen, die wie üblich unter der Gürtellinie und ad hominem, also haarsträubend war.
Ich kann allerdings, gemessen an der geballten Ladung Krypto-Protestantismus, der hier täglich durch die Kommentarfelder geht, das, was Leonie auftischt, nicht als so schwergewichtig erkennen, dass man ihr gewissermaßen das Posten hier madig macht….
Sie verzeihen und erlauben mir sicher eine eigenständige Meinung dazu.

Carlo

Aber gewiss doch ! 🙂

IMEK

Für SÜNDE kann es keine Toleranz geben.
Die Folgen der Sünde beraubt den Menschen der Gegenwart Gottes und Seiner Gnade.
Vergessen wird allzu gerne, daß es ein zu spät gibt!

Besser wäre es zu Umkehr des Geistes und des Herzens zur Gottesliebe aufzurufen.

Agricola

Punktlandung! Danke, genau so ist es!

Jede noch so menschlich gemeinte facettenreiche „Gradualität“ ist eine gefährliche Beruhigungspille, die die Brisanz des „zu spät“ verkennt und jede Anstrengung entsorgt.
Beruhigungspillen können tödlich sein.
Niemand kennt den Tag und die Stunde und ewig ist ewig.

Marcellus

Über die Moral wird auch das Dogma aufgeweicht. Wer das übersieht, macht die Arbeit der Modernisten. Unzählige andere christliche Gruppen sind da ein warnendes Beispiel. Die Arbeit der Herren Marx, Schöborn und Kaspar zu machen, ist für einen treuen Katholiken keine Auszeichnung, sondern eher eine Kapitulation. Aber vielleicht greift beim Autor schon der bergoglianische Repressionsapparat. Wer weiß, ob nicht Lügenkaspar schon bei ihm angerufen und gedroht hat.

zeitschnur
Es ist zwar m.E. richtig, dass die „Traditionalisten“ ein „steriles“ und auch infantiles Geschlechterbild und darum auch irreale Ehevorstellungen pflegen und ein halbwegs vernünftiger Mensch davon einfach nur peinlich berührt sein kann. Die Frage ist aber, ob irgendwelche „Intellektuellen“ hier wirklich einen Ausweg bieten können… Die Ehemoral steht tatsächlich im Zentrum des Glaubens. Nicht wegen einer prüden Sexualmoral! Nicht wegen des o.g. infantilen Geschlechterbildes! Nein – es ist nur ein einziger Grund, und der ist gewichtig: Weil die Ehe das Abbild der Beziehung zwischen Christus und Kirche ist. Die Ehe in dieser übernatürlichen Fassung (das Naturrecht könnte das niemals hergeben!)… weiter lesen »
Semper Catholicus

@Zeitschnur:
Ihre Herzze gege die Tradition wird immer maßloser. Es ist ein Rätsel, was bzw. wer da in Sie gefahren ist. Kehren Sie um, es sind SIE, die „radikale und öffentliche Reue und Buße“ nötig hat.

Heinrich
huhu zeitschnur, ich habe Ihnen gegenüber zuletzt schon mal erwähnt, Gott ist totalitär. Gott ist so totalitär das nichts in dieser Welt an ihm vorbei kommt. Was ist daran schlecht? Das Problem ist das der Mensch nicht totalitär wie Gott sein kann, quis ut deus. Aber es gilt dieser totalitären Ausrichtung zu folgen so gut man kann aber nicht selber zu diesem Totalitarismus zu werden. Christus beugte diesem Anspruch vor, indem er sagte, wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein, es hebt auch die Vollkommenheit Gottes hervor. Also warum soll die Lehre Gottes nicht totalitär sein? Dadurch… weiter lesen »
zeitschnur
„Totalitär““/“Totalitarismus“ ist ein festgelegter politischer Begriff. Bitte mal im Wörterbuch nachsehen. Gott ist Gott. Er ist heilig, gerecht und barmherzig. Ein Politiker ist Er nicht…und wem er Autorität gibt, ganz bestimmt nicht dazu, diktatorisch vorzugehen. Mit einer strukturellen Islamisierung des katholischen Glaubens als Antwort auf den Liberalismus ist niemandem gedient! Sie bieten gerade unbewusst ein gutes Beispiel für das, was ich meine. Es ist der helle Wahnsinn, auf den objektiven Autoritätsmangel in der Kirche mit laienhaftem „Totalitarismus“ zu reagieren (auch wenn diese Laienhaftigkeit von Priestern ausgeht!). Darauf liegt niemals ein Segen. Was nützt es, alle Weisheit der Welt zu wissen… weiter lesen »
Antifebronius

@zeitschnur:

„Die Konservativen und Traditionalisten sind zu weiten Teilen abgefallen vom Glauben, denn sie sind Prinzpienreiter.“ Eine beachtliche Aussage!

Mir scheint Prinzipienreiterei eher eine charakterologische Kategorie zu sein, die gar nichts darüber aussagt, ob eine Person gläubig ist oder nicht. Der wahre Glaube ist keine Garantie für das Freisein von Charakterfehlern. Wer das bestreitet, betreibt unverkennbar Prinzipienreiterei!

zeitschnur
Das glaube ich eher nicht – wieso sollte „Prinzipienreiterei“ eine Charakterfrage sein? Aber gleich, was Sie darunter verstehen – ich meinte damit folgendes: Unter den Traditionalisten findet sich ein schmerzlich spürbarer Überhang an Personen, die wenig Bezug zum Mysterium und darüber hinaus weder so etwas wie „Liebe“ noch gar Benimm haben. Nun sind aber alle Sakramente objektiv definiert und unveränderlich UND Mysterien. Das, was dogmatisch definiert wurde, ist ja nicht einfach ein „moralisches“ oder begriffliches Gerüst, das sich selbst dient und ideologisiert werden dürfte, sondern die objektive Definition ist gewissermaßen die Fassung, die der menschlichen Natur geschuldet ist, um sich… weiter lesen »
Antifebronius
@ zeitschnur: Mit dem, was Sie antworten, wäre allenfalls bewiesen, daß es an Liebe (und Höflichkeit) mangelt – aber nicht, daß der von Ihnen angesprochene Personenkreis vom Glauben abgefallen ist. Letzteres hatten Sie behauptet. Der Bezug zum Mysterium, auf den Sie hinweisen, ist etwas innerliches und unterliegt daher letztlich ausschließlich der Beurteilung Gottes und -inquantum fieri potest- den von ihm eingesetzten Autoritäten in foro interno. Man kann nicht eine Gewissenserforschung für andere Leute anstellen wollen, schon gar nicht für einen größeren Personenkreis. Sie werden sicher nicht bestreiten wollen, daß hier jeder am besten zuallererst vor der eigenen Türe kehrt. Schließlich:… weiter lesen »
zeitschnur
Naja – es gibt auch noch eine katholische Welt jenseits dieses Forums, verehrter Antifebronius, nicht wahr? Woher wollen denn Sie wissen, wen ich alles kenne und wo ich herumkomme? Ich habe übrigens nirgends eine „Gewissenserforschung“ bei anderen betrieben. Sie verwechseln da etwas. Aber Sie wissen vielleicht, dass Gott uns allen Verstand gegeben hat und Urteilsfähigkeit aufgrund vorliegender Fakten? Jeder Gläubige soll prüfen – andernfalls würde nicht jeder am Ende zur Rechenschaft gezogen. das ist auch die durchgehende Linie in der Schrift und bei den heiligen, die aus allen Ständen kamen. Ich betreibe dagegen etwas eher Nüchternes: ich habe Augen und… weiter lesen »
Heinrich
@ zeitschnur Den Begriff Totalitarismus in Bezug auf die Tradition haben ins Spiel gebracht. Weil Ihnen die Antwort nicht schmeckt wollen Sie auf einmal den Begriff ausradieren. Es ist nicht gerecht den Begriff selber verfälscht in den Raum zu werfen und dann anderen mit dem Wörterbuch zu kommen. Von mir aus ersetzen Sie ihn auch mit absolut oder wenn Ihnen etwas Passenderes einfällt mit diesem Wort dann. Warum glauben Sie sollte man eine neue Antwort auf den Liberalismus überhaupt neu erfinden? Warum bitte das Rad neu erfinden? Warum? Zur Liebe hat Antifebronius schon sehr gut und einfach gesagt, was zu… weiter lesen »
Antifebronius
@ zeitschnur: „Woher wollen denn Sie wissen, wen ich alles kenne und wo ich herumkomme?“ Habe ich etwa behauptet, das zu wissen? Interessiert mich übrigens auch nicht. Die Art, wie Sie an gewisse Probleme -die es unleugbar gibt -herangehen, ist mit Sicherheit nicht zielführend. Sie machen eine Staatsaffäre daraus, wenn die armen und geschundenen Gläubigen mitunter in ihrer Kritik zu weit gehen, es an der nötigen Liebe und Höflichkeit fehlen lassen, die Glaubenslehre nicht hinreichend kennen. Natürlich ist das alles nicht gerade erfreulich. Aber: Wenn Menschen gequält, ihrer objektiv heiligsten Güter beraubt und mitunter sogar sozial geächtet werden, braucht man… weiter lesen »
zeitschnur
@ Heinrich Ich behaupte (i.S. einer These), dass „die“ Tradition versucht, mithilfe einer totalitären Ideologisierung des Glaubens und – wo sie es sich erlauben kann – auch des Handelns ihre Ziele durchzuzwingen. Sie haben mir darauf hin erklärt, dass Sie finden, Gott sei totalitär und deswegen müssten wir es auch sein. Meine Antwort darauf war, dass Gott nicht totalitär ist, weil er Gott ist und nicht ein kleiner, machtgeiler Geist, der es nötig hätte, via Totalitarismus andere dazu zu zwingen, sich IHm zu unterwerfen. Traditionalisten denken unablässig, sie müssten etwas retten, heroisch gegen dies und jenes kämpfen und Strategien ersinnen,… weiter lesen »
Heinrich

Wäre die Tradition totalitär, würde Sie Ungläubige zwingen zu Glauben. Tut Sie das? Nein, im Gegenteil. Es steht jedem frei zu Glauben, uns beiden auch aber die Lehre ist absolut, die Ausrichtung ist absolut aber wir können diese Absolutheit Gottes nicht erreichen aufgrund unserer Sündhaftigkeit, quis ut deus. Wir können daran teilhaben. Was der Katholizismus braucht ist ein Hirte der wirklich mit der Lehre auf dem Banner wie ein Apostel voranschreitet alle Schafe sammelnd, er muss nicht einmal Papst sein. Jeder Kompass braucht seine Nadel.

zeitschnur
Antifebronius – Sie müssen ja meine Postings nicht lesen, wenn das Ihre Emotionen durcheinander bringt, aber ich frage mich, wie ein Priester ein derart persönlich beleidigendes Posting verfassen kann, ohne auch nur einen Satz in der Sache zu sagen. Und Sie können sich nicht auf das herausreden, was auf manche – wie Sie sagen – sicherlich zutrifft. Es ist ganz einfach: ich sage Sachen, die Ihnen nicht passen, aber ich habe Sie nicht persönlich angegriffen oder beleidigt. Wie kommt das, dass Sie als Geistlicher mir dann auf diesem Niveau etwas entgegenspucken? Ich bin ein Mensch, und bloß, weil ich Ihnen… weiter lesen »
zeitschnur
@ Heinrich Ja, da haben Sie Recht – aber das ist doch was anderes! Dass in Gott keine Unklarheit und keine Halbschatten sind – stattgegeben, insofern absolut. Die Frage ist aber, was denn diese Absolutheit Gottes für uns heißt. Es sind die Dogmen und die Gebote, ganz sicher – aber das meinte ich nicht. Man kann auch hinter verschlossenen Türen totalitär sein, und das hat nichts mehr mit den Normen Gottes zu tun, sondern mit menschlichen Normen, die einer setzt und dabei noch behauptet, das sei von Gott. Ich sehe dieses Problem durchaus bei den Priesterbrüdern ebenso wie bei Willimason… weiter lesen »
Fragender
Man muss Oldendorfs andere beiden Artikel, die hier erschienen sind, lesen, dann versteht man v besser, was er vermutlich meint. Er geht offenbar davon aus, dass Kasper das Naturecht nur für ein bestenfalls philosophiegeschichtliches Konstrukt hält. Deswegen gibt es für Kasper dann keine in sich schlechten Handlungen mehr. Kasper will aber dann in Zivilehen und sogar in Homopartnerschaften „Elemente der sakramentalen Ehe“ erkennen: Treue, Gegenseitige Fürsorge oder gegebenenfalls die gemeinsame Verantwortung für Kinder. Wegen dieser Gemeinsamkeiten sei der Kommunionempfang möglich. Oldendorf Argumentiert genau umgekehrt. Er anerkennt das Naturrecht, aber findet offenbar, dass man die Augen nicht davor verschließen kann, dass… weiter lesen »
Antifebronius

@ Fragender:

Oldendorfs Argumentation „intellektuell nicht begreifen“…

Herrlich! Nun, dann sind wir eben lauter Einfaltspinsel. So ein Pech…

bavaria

Sie fassen das zusammen was ich mir auch denke:

Dieser heutige Konservatismus-zumindest bei nicht-traditionalistischen Bischöfen ist rein auf die Moral ausgelegt-die letzte Bastion sozusagen.

In diesem einen Jahr wird noch so viel passieren und der „heilige geist“ wird noch so wirken oder es zumindest versuchen die bösen ewig gestrigen Prälaten umzustimmen.

die einzige „Hoffnung“ wäre ein neues Konklave vor der nächsten Synode-aber das ist böse zu denken.

Thomas Kovacs
Ich habe mir jetzt in aller Hergottsfrüh die Arbeit gemacht und die gesammten Lesermeinungen gelesen und darf festellen über 80% der Leser haben den Sinn des Artikels nicht verstanden und zeigen damit klar daß Papst Franziskus völlig recht hat mit der Diagnose die er in der Schlußansprache der Synode bezüglich der „Traditionalisten “ gestellt hat. Es ist erschreckend welchen geistigen Niedergang das „Traditiionalistische Lager“ in den letzten 30 Jahren erleben mußte Nach dem der mir seit fast 10 Jahren freundschaftlich verbundene Autor hier bereits eine Erläuterung hat folgen lassen kann ich mir eine Erklärung sparen Ich will mich hier aber… weiter lesen »
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