„Er liebt es, von allen geliebt zu werden“ – Vor einem Jahr schrieb Lucrecia Rego de Planas an Papst Franziskus

Papst Franziskus
Papst Franziskus

(Mexiko-Stadt) Am 23. September 2013 schrieb die mexikanische Katholikin Lucrecia Rego de Planas einen langen und persönlichen Brief an Papst Franziskus, indem sie ihr Leiden an diesem Pontifikat schilderte. Nachdem aus Rom keine Reaktion kam, machte die neunfache Familienmutter und bekannte katholische Publizistin den Brief publik. Heute vor einem Jahr veröffentlichte Katholisches.info den Brief, der wie eine Bombe einschlug, in deutscher Übersetzung.

Die  neunfache Familienmutter, von 1999-2011 Direktorin von Catholic.net, einer der größten katholischen Internetplattformen der Welt, die Jorge Mario Bergoglio schon seit zwölf Jahren persönlich kannte, machte die Persönlichkeitsstruktur des in Europa bis zum 13. März 2013 faktisch unbekannten Erzbischofs von Buenos Aires besser sichtbar: „Es ist so, als wolltest Du die Büchse der Pandora öffnen“. Dafür erntete Rego de Planas heftige Kritik, unter anderem wegen „Majestätsbeleidigung“. „Die bizarren Thesen der Lucrecia Rego de Planas“ schimpfte die Nachrichtenseite kath.net.

„Ein dramatisches Zeitdokument“, wie wir vor einem Jahr schrieben, das wir nach zwölf weiteren Monaten dieses Pontifikats erneut zur Lektüre empfehlen. Titel und Zwischentitel wurden von der Redaktion gewählt.

Rego de Planas nannte zunächst die mehrfachen Begegnungen mit Jorge Mario Kardinal Bergoglio in den „vergangenen zwölf Jahren“ bei Tagungen, Kirchenversammlungen und Einkehrtagen in verschiedenen Städten Mittel- und Südamerikas, „die mir die Gelegenheit boten, mit Dir verschiedene Tage unter demselben Dach zu schlafen, denselben Tisch und sogar denselben Schreibtisch zu teilen.“

Huixquilucan, Mexiko, 23. September 2013

Lucrecia-Rego-de-Planas
Lucrecia Rego de Planas

Liebster Papst Franziskus!

(…) Damals warst Du Erzbischof von Buenos Aires und ich war Direktorin eines der führenden katholischen Medien. Heute bist Du nichts mehr und nichts weniger als der Papst und ich bin … nur eine Mutter, Christin, verheiratet mit einem guten Mann und neun Kindern, die an der Universität Mathematik lehrt und die versucht, so gut sie kann, mit der Kirche zusammenzuarbeiten, dort, wo Gott mich hingestellt hat.

In den Begegnungen der vergangenen Jahre hast Du mich mehrfach aufgefordert: „Mädchen, nenn mich Jorge Mario. Wir sind Freunde!“. Ich antwortete erschrocken: „Absolut nicht, Herr Kardinal! Gott möge mich davor bewahren, zu einem Seiner Fürsten auf Erden Du zu sagen!“

Jetzt aber erlaube ich mir, Du zu sagen, weil Du nicht mehr der Kardinal Bergoglio bist, sondern der Papst, mein Papst, der süße Christus auf Erden, an den ich mich vertrauensvoll zu wenden wage, wie an meinen Vater.

Ich habe beschlossen, Dir zu schreiben, weil ich leide und ich es brauche, daß Du mich tröstest. (…) Ich weiß, daß es Dir gefällt, jene zu trösten, die leiden, und jetzt bin ich eine von ihnen.

Als ich diese Dinge sah, dachte ich mir: „Uff, was für ein Drang die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken!“

Als ich Dich bei diesen Einkehrtagen kennenlernte, als Du noch Kardinal Bergoglio warst, war ich erstaunt über die Tatsache, daß Du Dich nie so verhalten hast, wie sich die anderen Kardinäle und Bischöfe verhielten. Um einige Beispiele zu nennen: Du warst dort der Einzige, der vor dem Tabernakel oder während der Wandlung keine Kniebeuge machte; wenn alle Bischöfe in Soutane erschienen, weil es so die Vorschriften verlangen, bist Du in Straßenkleidung und Kollar gekommen. Wenn alle sich auf die für die Bischöfe und Kardinäle reservierten Plätze setzten, hast Du den Platz des Kardinal Bergoglio leer gelassen und Dich irgendwo hinten hingesetzt mit den Worten „hier sitze ich gut, hier fühle ich mich wohl“; wenn andere mit einem Auto ankamen, das der Würde eines Bischofs entspricht, dann kamst Du nach allen anderen, ganz geschäftig und in Eile und erzähltest mit lauter Stimme von Deinen Begegnungen im öffentlichen Verkehrsmittel, das Du benützt hattest, um zur Versammlung zu kommen. Als ich diese Dinge sah – und ich schäme mich, es Dir zu sagen – dachte ich mir: „Uff, was für ein Drang die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken! Denn, wenn man wirklich demütig und einfach sein will, ist es dann nicht besser, sich wie die anderen Bischöfe zu verhalten, um nicht aufzufallen?“

Er liebt es von allen geliebt zu werden

Erzbischof Jorge Mario Bergoglio in Buenos Aires
Erzbischof Jorge Mario Bergoglio in Buenos Aires

Auch einige meiner argentinischen Freunde, die an den Treffen teilnahmen, bemerkten irgendwie meine Verwirrung und sagten zu mir: „Du bist nicht die einzige. Er befremdet uns alle immer, aber wir wissen, daß er klare Kriterien hat und in seinen Reden vertritt er Überzeugungen, die immer treu zum Lehramt und zur Tradition der Kirche sind, er ist ein mutiger, treuer Verteidiger der rechten Lehre … Wie es allerdings scheint, liebt er es von allen geliebt zu werden und will allen gefallen. Und in diesem Sinn könnte er an einem Tag im Fernsehen gegen die Abtreibung sprechen und am Tag darauf in derselben Fernsehsendung die Abtreibungsfeministinnen der Plaza de Mayo segnen; könnte er eine wunderbare Rede gegen die Freimaurer halten und Stunden später mit ihnen im Club essen und trinken.“

Mein lieber Papst Franziskus, es stimmt, das war Kardinal Bergoglio, den ich aus der Nähe kennengelernt habe: An einem Tag damit beschäftigt, angeregt mit Bischof Duarte Aguer für die Verteidigung des Lebens und die Liturgie zu reden und am selben Tag, beim Abendessen, immer angeregt mit Msgr. Ysern und Msgr. Rosa Chavez für die Basisgemeinschaften und die schrecklichen Hürden der „dogmatischen Lehre“ der Kirche. An einem Tag Freund von Kardinal Cipriani und Kardinal Rodriguez Maradiaga, der über Unternehmensethik und gegen die New Age-Ideologien spricht, und wenig später Freund von Casaldaliga und Boff, der über Klassenkampf und den „Reichtum“ spricht, den die östlichen Praktiken der Kirche schenken könnten.

Von diesem Augenblick an habe ich für Dich und für meine geliebte Kirche gebetet

Aufgrund dieser Prämissen wirst Du verstehen, wie sehr ich die Augen aufgerissen habe, als ich Deinen Namen nach dem Habemus Papam hörte und von diesem Augenblick an (noch bevor Du darum gebeten hast) habe ich für Dich und für meine geliebte Kirche gebetet. Und es seither nicht einen Tag ausgelassen.

Als ich Dich auf dem Balkon ohne Mozetta sah und Du das Protokoll für den ersten Gruß und den lateinischen Text mißachtet hast, um Dich dadurch lächelnd von den anderen Päpsten der Geschichte zu unterscheiden, sagte ich besorgt zu mir selbst: „Ja, ohne Zweifel: das ist Kardinal Bergoglio“.

In den Tagen nach Deiner Wahl hast Du mir verschiedene Gelegenheiten geboten, die mir bestätigten, daß Du immer noch dieselbe Person bist, die ich aus der Nähe kennengelernt hatte, immer auf der Suche anders zu sein: Du wolltest andere Schuhe, einen anderen Ring, ein anderes Kreuz, einen anderen Stuhl und sogar ein anderes Zimmer als alle anderen Päpste, die sich immer demütig und ohne „Sonderwünsche“ mit den Dingen zufrieden gaben, die für sie vorgesehen waren.

Durch den Rücktritt meines geliebten Papstes Benedikt XVI. fühlte ich mich wie verlassen, inmitten des Krieges, des Erdbebens, des wildesten Orkans, und plötzlich bist Du gekommen

In jenen Tagen versuchte ich mich von jenem immensen Schmerz zu erholen, den ich durch den Rücktritt meines geliebten und sehr verehrten Papstes Benedikt XVI. erlitten hatte, mit dem ich mich von Anfang an identifizierte wegen der Klarheit seiner Unterweisung (der beste Lehrmeister der Welt), wegen seiner Treue zur Liturgie, wegen seines Mutes, die rechte Lehre inmitten der Feinde der Kirche zu verteidigen und tausend anderer Dinge, die ich hier nicht aufzählen will. (…) aber ich habe verstanden, daß die Winde wirklich stürmisch waren und das Papsttum etwas zu Bewegtes für seine Kräfte wurde, die mit dem Alter im harten und brutalen Kulturkampf den er führte, geschwunden waren.

In diesem Augenblick fühlte ich mich wie verlassen, inmitten des Krieges, des Erdbebens, des wildesten Orkans, und plötzlich bist Du gekommen, um ihn am Steuerrad zu ersetzen. Wir haben einen neuen Kapitän, danken wir Gott dafür! Ich vertraute vollkommen (ohne den Schatten eines Zweifels), daß Papst Franziskus mit dem Beistand des Heiligen Geistes, mit dem Gebet der Gläubigen, mit der Last der Verantwortung, mit der Hilfe seiner Mitarbeiter im Vatikan und dem Bewußtsein, von der ganzen Welt beobachtet zu werden, die Sonderwege und Zweideutigkeiten des Kardinals Bergoglio hinter sich lassen und unverzüglich das Kommando des Heeres übernehmen würde, um mit neuem Willen den Kampf fortzusetzen, den sein Vorgänger begonnen hatte.

Anstatt die Waffen zu ergreifen, begann mein General sein Mandat damit, mit seinem Friseur und seinem Zahnarzt zu telefonieren …

Zu meiner Überraschung und Verwirrung begann mein General sein Mandat, anstatt die Waffen zu ergreifen, leider damit, mit seinem Friseur und seinem Zahnarzt zu telefonieren, mit seinem Milchmann und seinem Zeitungshändler, und so lenkte er die Blicke auf seine Person und nicht auf die Bedeutung des Papsttums.

Seither sind sechs Monate vergangen und ich erkenne mit Liebe und Emotionen an, daß Du Tausende von guten Dingen getan hast. Mir gefallen Deine offiziellen Ansprachen sehr (die an die Politiker, die Gynäkologen, die Journalisten, zum Weltfriedenstag usw.) und Deine Predigten an den Festtagen, denn in ihnen erkennt man eine minutiöse Vorbereitung und eine tiefe Meditation in jedem darin gebrauchten Wort. Deine Worte und diese Reden und Predigten waren eine wahre Nahrung für meinen Geist und meine Seele. Mir gefällt es sehr, daß die Menschen Dich lieben und Dir applaudieren. Du bist mein Papst, das Oberhaupt meiner Kirche auf Erden, der Kirche Christi.

Dennoch – und das ist der Grund meines Schreibens – muß ich sagen, daß ich auch gelitten habe (und leide), wegen vieler Deiner Worte, weil Du Dinge sagst, die ich wie Stockschläge in meinen Unterleib verspüre, während meiner ständigen Bemühungen dem Papst und dem Lehramt treu zu sein. Ich fühle mich traurig, ja, aber das Wort, um meine Gefühle am besten zum Ausdruck zu bringen ist: Ratlosigkeit.

Ich brauche von Dir Orientierung, lieber Papst Franziskus

Ich weiß nicht mehr, was ich sagen soll und was ich nicht sagen soll, ich weiß nicht mehr, wo ich beharren soll und wo ich die Dinge laufenlassen soll. Ich brauche von Dir Orientierung, lieber Papst Franziskus. Ich leide wirklich und sehr wegen dieser Ratlosigkeit, die mich lähmt. Mein großes Problem ist, daß ich große Teile meines Lebens dem Studium der Heiligen Schrift, der Tradition und dem Lehramt gewidmet habe, so daß ich über eine klare Grundlage verfüge, um meinen Glauben zu verteidigen. Und nun stehen viele von diesen sicheren Fundamenten in Widerspruch zu dem, was mein geliebter Papst tut und sagt. Ich bin schockiert und brauche, daß Du mir sagst, was ich tun soll.

Ich will das anhand einiger Beispiele besser erklären.

Ich kann nicht einem Papst applaudieren, der sich weder vor dem Tabernakel noch während der Wandlung niederkniet wie es der Ritus der Heiligen Messe lehrt; aber ich kann ihn auch nicht kritisieren, weil er der Papst ist!

Soll ich die Anweisungen unseres emeritierten Papstes mißachten?

Benedikt XVI. hat uns in Redemptionis Sacramentum gebeten, daß wir den Bischof über liturgische Untreue und Mißbräuche, denen wir beiwohnen, informieren. Aber… wen soll ich informieren, wenn der Papst selbst die Liturgie nicht respektiert? Ich weiß nicht, was ich tun soll. Soll ich die Anweisungen unseres emeritierten Papstes mißachten?

Ich kann nicht glücklich sein über die Eliminierung der Patene und der Kniebänke für die Kommunikanten und es kann mir auch nicht gefallen, daß Du Dich nie erniedrigst, den Gläubigen die Kommunion zu spenden; daß Du Dich nicht selbst als „Papst“ bezeichnest, sondern nur als „Bischof von Rom“; oder daß Du nicht den Ring des Fischers trägst. Aber ich kann nicht einmal darüber klagen, weil Du der Papst bist!

Ich bin nicht stolz darauf, daß Du am Gründonnerstag einer Muslimin die Füße gewaschen hast, weil das eine Verletzung des liturgischen Gesetzes darstellt. Aber ich kann nichts sagen, weil Du der Papst bist, dem ich treu sein muß!

Aber wem kann ich meinen Schmerz klagen? Du bist der Papst!

Du hast mir schrecklich wehgetan, als Du die Franziskaner der Immakulata bestraft hast, weil sie mit ausdrücklicher Erlaubnis Deines Vorgängers in Summorum Pontificum die Heilige Messe im überlieferten Ritus zelebrierten. Sie zu bestrafen, bedeutet gegen die Lehre der Vorgängerpäpste vorzugehen. Aber wem kann ich meinen Schmerz klagen? Du bist der Papst!

Ich wußte nicht, was ich denken oder sagen sollte, als Du Dich öffentlich über eine Gruppe lustig gemacht hast, die für Dich Rosenkränze gebetet hat, indem Du sie „die, die Gebete zählen“, genannt hast. Der Rosenkranz ist eine wunderbare Tradition der Kirche, was soll ich also denken, wenn meinem Papst jene nicht gefallen und er sich über sie lustig macht, die diesen für ihn aufopfern?

Ich habe viele Freunde, die Lebensschützer sind, die Du vor wenigen Tagen betrübt hast, indem Du sie „versessen und besessen“ nanntest. Was soll ich tun? Sie trösten, indem ich Deine Worte verfälschend abzuschwächen versuche, oder sie noch mehr verletzen, indem ich wiederhole, was Du ihnen gesagt hast, um dem Papst und seiner Lehre treu sein zu wollen?

Am Weltjugendtag hast Du die Jugendlichen aufgefordert, „auf den Straßen Lärm zu machen“. Das von Dir gebrauchte Wort ist, soweit ich weiß, ein Synonym für „Durcheinander“, „Chaos“, „Konfusion“. Ist es wirklich das, was Du willst, daß junge Christen auf den Straßen machen sollen? Herrscht nicht schon genügend Durcheinander und Unordnung in der Welt?

Viele ehelose und alte Frauen, die sehr freundlich, sympathisch und großzügig sind, haben sich wirklich wie Abfall gefühlt …

Ich weiß, daß viele ehelose und alte Frauen, die sehr freundlich, sympathisch und großzügig sind, sich wirklich wie Abfall gefühlt haben, als Du zu den Ordensschwestern gesagt hast, sie sollen nicht wie „alte Jungfern“1 dreinschauen. Du hast damit meine Freundinnen und mich schlecht fühlen lassen. Es hat mir für sie in der Seele wehgetan, weil nichts Schlimmes daran ist, ehelos geblieben zu sein und das Leben guten Werken aufzuopfern (deshalb wird das Alleinsein vom Katechismus auch als eine Berufung bezeichnet). Was soll ich meinen ehelosen „Alten Jungfern“-Freundinnen sagen? Daß der Papst das nicht ernstgemeint hat (so etwas darf der Papst nicht tun), oder soll ich den Papst darin unterstützen, daß für ihn alle Ehelosen den Gesichtsausdruck einer verbitterten Ordensfrau haben?

Wenn der Kapitän nicht den Eisberg sieht, auf den wir zusteuern, ist es sehr wahrscheinlich, daß es zur Kollision kommt

Vor einigen Wochen hast Du gesagt, daß „es der Kirche nie so gut ging wie heute“. Wie kann das ein Papst sagen, wenn wir alle wissen, daß Millionen von jungen Katholiken im Konkubinat leben und in Millionen von katholischen Ehen die Pille gebraucht wird; wenn die Scheidung „unser tägliches Brot ist“ und Millionen von katholischen Müttern mit Hilfe von katholischen Ärzten ihre ungeborenen Kinder töten lassen; wenn Millionen von katholischen Unternehmern nicht von der Soziallehre der Kirche geleitet sind, sondern von Raffgier und Geiz; wenn Tausende von Priestern liturgischen Mißbrauch betreiben; wenn Hunderte von Millionen Christen nie wirklich Christus begegnet sind und nicht einmal grundlegende Dinge der Glaubenslehre kennen; wenn Bildung und Regierungen in der Hand der Freimaurer sind und die Weltwirtschaft in der Hand des Zionismus? Ist das der Zeitpunkt, in dem es der Kirche nie so gut ging wie heute?

Als Du das gesagt hast, geliebter Papst, wurde ich von Panik erfaßt. Wenn der Kapitän nicht den Eisberg sieht, auf den wir zusteuern, ist es sehr wahrscheinlich, daß es zur Kollision kommt. Glaubst Du das denn wirklich oder ist das nur so eine Redensart, lieber Papst?

Sollen wir die Sünder hätscheln und ihnen honigsüß sagen, daß sie ja den Katechismus lesen können?

Viele große Prediger fühlten sich vernichtet, als sie hörten, daß Du gesagt hast, daß man jetzt nicht mehr über Themen sprechen soll, über die die Kirche bereits gesprochen hat und die im Katechismus geschrieben stehen. Sag mir, lieber Papst Franziskus, was sollen wir Christen tun, die wir dem Papst und auch dem Lehramt und der Überlieferung treu sein wollen? Hören wir auf zu predigen, obwohl der Heilige Paulus uns sagt, daß man es immer tun soll? Machen wir Schluß mit den mutigen Predigern, zwingen wir sie zum Schweigen, während wir die Sünder hätscheln und ihnen honigsüß sagen, daß sie, wenn sie wollen, ja den Katechismus lesen können, um zu wissen, was die Kirche sagt?

Ich will keine Hirten, die wie Schafe riechen, sondern Schafe, die nicht nach Mist riechen, weil ihr Hirte sie pflegt

Jedes Mal, wenn Du von den „Hirten mit dem Geruch der Schafe“ sprichst, denke ich an all die Priester, die sich von den Dingen dieser Welt anstecken haben lassen und die ihren priesterlichen Geruch verloren haben, um einen gewissen Geruch der Verwesung anzunehmen. Ich will keine Hirten, die wie Schafe riechen, sondern Schafe, die nicht nach Mist riechen, weil ihr Hirte sie pflegt und sie immer sauberhält.

Vor einigen Tagen hast Du von der Berufung des Matthäus gesprochen mit den Worten: „Mich beeindruckt die Geste des Matthäus. Er klammert sich ans Geld, als würde er sagen: ‚Nein, nicht mir! Dieses Geld gehört mir!“ Man kann nicht anders, lieber Papst, als Deine Worte über das Evangelium (Matthäus 9,9) mit dem zu vergleichen, was Matthäus selbst über seine Bekehrung sagt: „Als Jesus weiterging, sah er einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matthäus auf und folgte ihm.“ Ich kann nicht erkennen, wo er am Geld hing (und ich sehe es auch nicht im Bild von Caravaggio). Ist sehe zwei völlig verschiedene Erzählungen und eine falsche Exegese. Wem soll ich glauben, dem Evangelium oder dem Papst, wenn ich dem Evangelium und dem Papst treu sein will?

Die Päpste von Petrus bis Benedikt XVI. haben gesagt, daß es unmöglich ist, fern von Gott Frieden zu finden, aber Papst Franziskus behauptet es

Als Du von der Frau erzählt hast, die nach einer Scheidung und einer Abtreibung im Konkubinat lebt, sagtest Du: „jetzt lebt sie in Frieden“. Ich frage mich: Wie kann eine Frau, die sich willentlich von der Gnade Gottes entfernt hat, in Frieden leben?“

Die vorherigen Päpste, vom Heiligen Petrus bis Benedikt XVI. haben gesagt, daß es nicht möglich ist, fern von Gott Frieden zu finden, aber Papst Franziskus hat es behauptet. Worauf muß ich mich stützen, auf das Lehramt aller Zeiten oder auf diese Neuheit? Muß ich ab heute, um dem Papst treu zu sein, behaupten, daß man auch in einem Leben der Sünde Frieden finden kann?

So als wolltest Du die Büchse der Pandora öffnen

Dann hast Du die Frage hingeworfen, ohne Antwort darauf zu geben, wie sich ein Beichtvater verhalten soll, so als wolltest Du die Büchse der Pandora öffnen, da Du genau weißt, daß es Hunderte von Priestern gibt, die den falschen Rat geben, das Konkubinat fortzusetzen. Warum hat uns mein Papst, mein geliebter Papst nicht mit wenigen Worten gesagt, was in Fällen wie diesem zu raten ist, anstatt in den ehrlichen Herzen Zweifel zu wecken?

Ich habe Kardinal Bergoglio fast auf familiäre Weise kennengelernt und bin getreue Zeugin der Tatsache, daß er ein intelligenter, sympathischer, spontaner, witziger und scharfsinniger Mann ist. Aber es gefällt mir nicht, daß die Presse jede Wortmeldung und jeden Scherz von Dir veröffentlicht, weil Du kein Dorfpfarrer bist; Du bist nicht mehr der Erzbischof von Buenos Aires; Du bist jetzt der Papst! Und jedes Wort das Du als Papst sagst, erhält für viele, die Dich lesen und hören, den Wert des ordentlichen Lehramtes.

Ich habe bereits zuviel geschrieben und von Deiner kostbaren Zeit in Anspruch genommen, mein guter Papst. Ich denke, mit den Beispielen, die ich Dir gesagt habe (wobei es viele weitere gäbe), meinen Schmerz erklärt zu haben, den ich wegen der Ungewißheit und Ratlosigkeit durchleide.

Nur Du kannst mir helfen. Ich brauche einen Führer, der meine Schritte erleuchtet auf der Grundlage dessen, was die Kirche immer gesagt hat; der mit Mut und Klarheit spricht; der nicht beleidigt, wer sich bemüht, dem Auftrag Jesu treu zu sein; der „Brot zum Brot, Wein zum Wein“ sagt, und „Sünde“ zur Sünde und „Tugend“ zur Tugend, auch wenn er damit seine Popularität aufs Spiel setzen sollte. Ich brauche Deine Weisheit, Deine Entschlossenheit und Klarheit. Ich ersuche Dich um Hilfe, bitte, weil ich sehr leide.

Du verwirrst nicht nur den Feind, sondern auch uns

Ich weiß, daß Dir Gott einen scharfen Verstand geschenkt hat, und so habe ich mir, beim Versuch mich selbst zu trösten, vorgestellt, daß alles, was Du tust und was Du sagst, Teil einer Strategie ist, um den Feind zu verwirren, indem Du Dich vor ihm mit der weißen Fahne zeigst und damit erreichst, daß er seine Deckung verläßt. Aber es wäre mir lieber, wenn Du Deine Strategie mit jenen teilen würdest, die an Deiner Seite kämpfen, weil Du sonst nicht nur den Feind verwirrst, sondern auch uns, die wir nicht mehr wissen, wo unser Hauptquartier ist und wo genau die feindliche Linie verläuft.

Ich danke Dir noch einmal für alles Gute, das Du getan hast und was Du in feierlicher Weise gesagt hast, denn es hat uns sehr geholfen. Deine Worte haben uns bewegt und einen Impuls gegeben, noch mehr zu lieben und immer zu lieben, besser zu lieben und der ganzen Welt das liebevolle Antlitz Jesu zu zeigen.

Ich schicke Dir eine sehr liebevolle, kindliche Umarmung mit der Gewißheit meines Gebets. Ich bitte auch um das Deine für mich und für meine Familie, von der ich ein Foto beilege, damit Du unsere Gesichter kennst, wenn Du für uns betest.

Deine Tochter, die Dich liebt und jeden Tag für Dich betet.

Lucrecia Rego de Planas

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Einleitung und Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Panorama cattolico/Taringa/

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Zuwendungsübersicht
  1. Papst Franziskus gebrauchte am 8. Mai 2013 in seiner Ansprache an die Generaloberinnen katholischer Frauenorden das italienische Wort „zittelle“, das sowohl „ehelose“ Frauen als auch „alte Jungfern“ bedeutet. []

58 Comments

  1. Wer immer „Papst Bergoglio“ sein soll, seine Rolle als Kirchenzerstörer und Verwirrer spielt er gut.
    Das ist wie es aussieht seine Rolle, die er zu spielen hat. „Aber wehe dem Menschen … „sagt Jesus, der Herr. Man kann nur für ihn beten.

  2. Die Geschichte wird einmal ihr Urteil über Bergoglio fällen. Vieles kann er, selbst wenn er es wollte, nicht mehr ändern. Die düsteren Vorhersagen wurden bei weitem übertroffen. Die Bedenkenlosigkeit, mit der der Heilige Geist förmlich mißbraucht wird, erreicht die Dimensionen der Gotteslästerung. Denn Streit, Uneinigkeit, Spaltung, Intoleranz, Zerstörung der moralischen Grundlagen, Ehrfurchtslosigkeit in der Liturgie, Lügen und Intrigen sind alles, aber ganz sicher nicht die Früchte des Heiligen Geistes. Konsequent zerstört, zertrümmert und eliminiert Bergoglio ein katholisches Fundament nach dem anderen, aber ohne als Ausgleich etwas tragfähiges Neues zu schaffen. Wir hören fast nur dummdreiste, theologisch minderbemittelte, teilweise peinliche Aussagen und Reden, die so primitiv sind, dass man sich schämt, katholisch zu sein. Und leider folgen die Taten den Reden. Bergoglio ist weder demütig, noch barmherzig- er ist ein mittelmäßiger Schauspieler, der die Rolle des Bischofs von Rom spielt und neuerdings die Papstkeule zückt und damit zuhaut. Natürlich hat diese Seifenoper begeisterte Zuschauer, aber wer nur ein wenig nachdenkt, wendet sich mit Grausen ab. Bergoglio bietet keinen gangbaren Weg in die ewige Seligkeit an- nur Zweifel, Zerstörung und Ratlosigkeit. Frau Rego de Planas hat das treffend beschrieben und ihr kann man sicher keine Voreingenommenheit vorwerfen.

    • „Wir hören fast nur dummdreiste, theologisch minderbemittelte, teilweise peinliche Aussagen und Reden, die so primitiv sind, dass man sich schämt, katholisch zu sein.“
      Welch pharisäische Worte! Und wie hat Jesus über die Pharisäer geurteilt?

      • Die Pharisäer haben hiermit nichts zu tun.
        Und „pharisäisch“ i.Sinne v. „engstirnig, selbstgerecht“ sind die Worte v. Marcellus auch nicht.
        Ich habe am Anfang sehr interessiert und -ich gebe es ehrlich zu- auch neugierig die Aussagen v. FRanziskus sorgfältig gefolgt, gelesen und zum größten Teil auch aufbewahrt; und recht schnell dann sehr genau beobachtet und weiter observiert.
        Objektiv muß man leider feststellen daß diese Worte v. @Marcellus richtig sind:
        Sehr häufig dreist, theologisch arm an Inhalt und sprachlich gebrechlich, peinlich für die Umstehenden und für fast alle mit Ehrfurcht und Liebe für die sponsa Christi, und gerne auch primitiv.
        Nur mit dumm habe ich meine Bedenken:
        tatsächlich scheint hinter diesen verwirrenden Aktionen viel mehr als Dummheit zu sitzen; man hat sehr häufig den Eindruck daß hier etwas ganz anderes bezweckt werden soll (besonders merkwürdig ist das häufige Nennen des Teufels, vor zwei Tagen z.B. sehr exponiert bei der Schlußrede am Ende der Synode, wo Mt.12,22ff. noch falsch zitiert wurde („…Jesus würde Belzebub genannt…“, wo tatsächlich steht daß „…Er die Dämonen im Namen des Belzebubs, des Regierenden der Dämonen, austreibt“)
        (Eine genaue Untersuchung dieser Abschlußrede tut übrigens not)
        Daß die Mitglieder der Kirche häufig Beulen haben, ist bekannt; ob eine „verbeulte Kirche“ jetzt bessee ist als eine leuchtende wunderschöne, steht auf einem anderen Blatt; daß ein Mensch jedoch mit Absicht die Kirche nicht verbeulen darf, ist klar.

        Es scheint noch viel schlimmer zu sein als allgemein erwartet.
        Mein Herr und mein Gott.

      • Ich finde das keineswegs Pharisäertum, leider.

        Warum eigentlich muß man sich immer und überall verteidigen, wenn man den Geboten und der Ordnung in der Kirche das Wort redet, Verehrtester ?????
        Wann hat man aus Klerikermunde ( Franziskus und seine Freunde ) einmal laut und vernehmlich gehört das der Ehebruch eine schwere Sünde ist, Abtreibung Mord am unschuldigen Leben, Euthanasie Mord, ausgelebte Sexualität Homo- bzw.Hetero eine Todsünde wider die Keuschheit, PID ein Verbrechen und Genderei eine abartige Verdrehung der Schöpfungslehre.
        Nein wir hören weichgespültes gegen die üblichen Verdächtigen des Zeitgeistes, wie banal, wie langweilig und natürlich überbordendes vom Bruder Jesus dem guten Mensch von Nazareth.
        Was tut dieser Papst gegen die Glaubensverwässerung, gegen den renitenten Klerus (natürlich nur die bösen Konservativen) gegen Abfall und Zerstörung ?????
        Er wäscht Moslems im Knien die Füße (kann aber immer noch keine Kniebeuge bei der Wandllung), gibt zweideutige Interviews, erhebt Kirchenfeinde wie Scalfari indem er die Irrlehren großzügig kleinredet, schafft sich selbst ab, um nur noch den Bischof von Rom zu spielen, nein lieber Gallilei das ist beileibe kein Phariäertum sondern eine kleine Anzahl von Fakten, bei dem sich jedem einigermassen gebildeten Katholiken der Magen herumdreht.
        Das schockierende ist doch das die „Jubel-Katholen“ völlig kritiklos sind und sich um überhaupt nichts mehr kümmern, der Papst wird BEVOR er etwas tut, schon hochgepriesen.
        Was eine Ignoranz.

      • Galilei, häh?

        Was ist denn an der Aussage „Wir hören fast nur dummdreiste, theologisch minderbemittelte, teilweise peinliche Aussagen und Reden, die so primitiv sind, dass man sich schämt, katholisch zu sein“ pharisäisch?

        1) Leider, leider ist diese in der Sache Aussage so wahr wie das Amen in der Kirche – so Leid es mir tut. Franziskus ist ohne Frage ein „papa haereticus“. Falls Sie dazu „Beweise“ brauchen, dann brauchen Sie nur einige Artikel auf dieser Seite oder auf rorate-caeli zu recherchieren… natürlich nicht auf der angeblich konservativen „Papst-Jubel-Plattform“ kath.net

        2) Hat die Aussage auch (wenn sie nicht stimmen würde) sachlogisch nichts mit dem Pharisäertum zun tun, wissen Sie den überhaupt was das ist?

      • @ Pascal13:

        Ja, wenn’s ihn denn (als solchen) gäbe, den ‚papa haereticus‘! Man kann ja ‚nur sozusagen‘ vom ‚papa haereticus‘ reden; in Wirklichkeit ist dieser so wenig ‚Papst‘, wie eine geschmolzene Goldmünze noch eine ‚Münze‘ ist. Wenn man eine Goldmünze sehr heiß macht, so daß sie schmilzt, hat man ja nur noch ’sozusagen‘ eine ‚geschmolzene Münze‘ – die Münze hat aufgehört, Münze zu sein, man sieht dem flüssigen Metall nicht mehr an, daß es mal eine Münze war. Beim Schmelzen der Münze verschwindet die Form, allein die Materie, das flüssige Gold, bleibt; die Münze als solche hört auf, Münze zu sein. So auch beim ‚papa haereticus‘: fällt (falls dies möglich ist) ein Papst in Häresie, dann nicht mehr als Papst, d.h. der Papst ‚verschwindet in die Häresie‘, hört auf, Papst zu sein. Es bleibt nur der Mensch (‚die Materie‘), der einmal Papst war. – Falls dies möglich ist, das heißt: wenn es nicht möglich ist, daß ein Papst als Papst in Häresie fällt, wenn aber dennoch ein Mensch, der Papst zu sein scheint, sich offensichtlich in manifester Häresie (oder sogar Apostasie) befindet, dann steht sofort fest, daß dieser Mensch niemals Papst war, daß also schon seine Wahl ungültig gewesen sein muß, etwa, weil er schon zum Zeitpunkt der Wahl nicht mehr Mitglied der Kirche Christi war (z.B. durch Häresie). – In jedem Falle gilt also: ein Mensch, der manifester Häretiker (oder sogar Apostat) ist, der somit nicht (mehr) Glied der Kirche Christi ist, kann nicht Papst sein; entweder, er war es nie, oder (falls dies möglich ist) er hat aufgehört, Papst zu sein.

      • Ergänzung: die Einschränkung, ‚falls dies möglich ist‘, muß man aufgrund dieses Christuswortes machen:
        „Simon, Simon, der Satan hat verlangt, daß er euch wie Weizen sieben darf. Ich aber habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder.“ (Lk 22,31)

        Aber der Schluß, daß ein Häretiker – oder allgemein: ein Mensch, der nicht den vollen katholischen Glauben bekennt (s.u. ‚Mystici corporis‘) – niemals Papst sein kann, gilt ja in jedem Falle. –

        „Den Gliedern der Kirche aber sind in Wahrheit nur jene zuzuzählen, die das Bad der Wiedergeburt empfingen, sich zum wahren Glauben bekennen und sich weder selbst zu ihrem Unsegen vom Zusammenhang des Leibes getrennt haben, noch wegen schwerer Verstöße durch die rechtmäßige kirchliche Obrigkeit davon ausgeschlossen worden sind. „Denn – so sagt der Apostel – durch einen Geist wurden wir alle zu einem Leibe getauft, ob Juden oder Heiden, ob Sklaven oder Freie“ (l. Cor. 12, 13.).

        Wie es also in der wahren Gemeinschaft der Christgläubigen nur einen Leib gibt, nur einen Geist, einen Herrn und eine Taufe, so kann es auch nur einen Glauben in ihr geben (Eph. 4, 5.); und deshalb ist, wer die Kirche zu hören sich weigert, nach dem Gebot des Herrn als Heide und öffentlicher Sünder zu betrachten (Matth. 18, 17.). Aus diesem Grunde können die, welche im Glauben oder in der Leitung voneinander getrennt sind, nicht in diesem einen Leib und aus seinem einen göttlichen Geiste leben.

        Es wäre aber auch falsch zu glauben, daß der Leib der Kirche deshalb, weil er den Namen Christi trägt, schon hienieden, zur Zeit seiner irdischen Pilgerschaft nur aus heiligmäßigen Gliedern oder nur aus der Schar derer bestehe, die von Gott zur ewigen Seligkeit vorherbestimmt sind. In seiner unendlichen Barmherzigkeit versagt nämlich unser Heiland in seinem mystischen Leib auch denen den Platz nicht, welchen Er ihn einst beim Gastmahl nicht versagte (Matth. 9, 11; Marc. 2, 16; Luc. 15, 2.). Denn nicht jede Schuld, mag sie auch ein schweres Vergehen sein, ist dergestalt, daß sie, wie dies die Folge der Glaubensspaltung, des Irrglaubens und des Abfalls vom Glauben ist, ihrer Natur gemäß, den Menschen vom Leib der Kirche trennt. Auch gehen die nicht allen übernatürlichen Lebens verlustig, die zwar durch ihre Sünde die Liebe und heiligmachende Gnade verloren haben und deswegen unfähig geworden sind zu übernatürlichem Verdienst, die aber den Glauben und die christliche Hoffnung bewahren und durch himmlisches Licht erleuchtet, durch die Einsprechungen und inneren Antriebe des Heiligen Geistes zu heilsamer Furcht gebracht und zum Gebet und zur Reue über ihren Fall angespornt werden.“ (Pius XII. in der Enzyklika ‚Mystici corporis‘, 1943)

        http://www.stjosef.at/dokumente/mystici_corporis.htm

    • Genauso ist es,

      Fränzchen ist von den „Kaspers“ der Kirche gewählt worden um den salbadernden Grüßaugust zu spielen und wenn sie beisammen sitzen fragt er wahrscheinlich :“ War ich heute gut ?“ Na ja und die Äffchen applaudieren.
      Was ich am peinlichsten finde, sind seine zu – Perlen – hochstilisierten Einlassungen, die wegen ihrer Banalität aus jedem Erstsemeter Theologie gestrichen würden, wegen ihrer Flachheit.
      Natürlich ist es schwer Bendikt zu benachfolgern, aber dieser Herr strahlt so gar nichts aus, ausser seines Geltungsbedürfnisses.
      Das ist keine Führung, sondern billigste Anbiederung.
      Sein Verhalten in der Messe – unwürdig – , die Behandlung der Moslems, nur noch zum Fremdschämen.
      Nein er wirkt wie ein unbeholfener Kandidat aus einer idiotischen Realityshow.
      Und das als Papst.
      Die Zeit ist erfüllt, lange dauert es nicht mehr, bis der kommt, der richtet.
      Benedikt war definitiv der letzte Papst, aus gutem Grund ist fürs Fränzchen kein Platz mehr frei.
      Komm Herr Jesus !
      .

      • Jedesmal wenn er irgendwo zu sehen ist, denke ich an einen dicken, schweren Elefanten im Porzelanladen, der gerade wieder dabei ist das gute, feine, teure und ach so kostbare Geschirr zu zerdäppern!

      • Im wievielten Semester seines Theologiestudiums war denn dieser Jesus von Nazareth?
        Seit 2000 Jahren wird immer wieder die Wiederkunft Christi als unmittelbar bevorstehend vorausgesagt. Alle inklusive der ersten Christen (siehe Apostelgeschichte) haben sich geirrt, weil sie Christi Wort missverstanden haben. Aber michael weiß es natürlich, er irrt nicht!

      • @Galilei: Typisch modernistisches Gequatsche, was Sie hier abziehen. Michael hat nicht behauptet, dass das Kommen Jesu vor der Tür steht, sondern es als liturgischen Wunsch ausgedrückt: Komm, Herr Jesus. Aber das ist ja die neue Linie: Behaupten- irgendwas wird schon hängen bleiben. Ihr Lügenkaspar hat das ja glänzend vorexerziert. Aber gehen Sie ruhig mit Bergoglio den Weg in die relativistische Zukunft, in der Gott nur noch als Symbol existiert. Versuchen Sie aber doch bitte nicht, mit Ihren „huch- ich bin ja sooooooooo betroffen Sprüchen“ uns zu langweilen. Sie haben keine kleine Jubeläffchen hier vor sich.

      • @ Galilei:

        „[D]ieser Jesus von Nazareth“ war, IST und WIRD immer SEIN in Ewigkeit:

        Gott von Gott, Licht vom Lichte, wahrer Gott vom wahren Gott.

        Also, noch Fragen bezüglich des „Theologiestudiums Christi“???

      • Alle, die sich in irgendeiner Weise beunruhigen bezüglich eines evtl. bevorstehenden Weltuntergangs, seien verwiesen auf die Hl. Anna Maria Taigi, die bekanntlich in einer symbolischen Sonne, die die göttl. Weisheit darstellte, alle Geschehnisse der Weltgeschichte sehen konnte; die der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie sagte, die Welt gehe noch lange nicht unter. Wenn ich mich erinnere, sprach sie von mehreren tausend Jahren, die Welt & Menschheit noch Bestand haben.
        Im übrigen konnte sie auch genau die Sterbestunde eines Menschen vorhersehen.
        Diese Beobachtungen decken sich mit den Aussagen des Augustinus, dass Gott Gute und Böse geschaffen hat. Er weiß im voraus, welcher Mensch das Heil erlangen wird und wer nicht.
        Augustinus sagte, die Bösen sind für die Guten geschaffen, dass diese durch das Böse geprüft werden.
        Wie man denn sicher gehen könne, zu den Geretteten/Auserwählten zu gehören, fragte man ihm. Seine Antwort: man solle jederzeit so handeln, als gehöre man zu den Auswerwählten; eine andere Gewissheit gäbe es nicht.
        Auch Pater Pio sagte zu einer Frau: „Ich weiß alles, was du getan hast, was du tun wirst und welchen Platz du im Himmel einnnehmen wirst.“
        Wir können also nicht spielen mit den göttlichen Geboten und nach Belieben herumspringen mit der Wahrheit.
        So gesehen sind wir verplichtet für die Wahrheit Zeugnis abzulegen; auch in aller Entschiedenheit, d.h. mit dem Schwert der Gerechtigkeit, die immer schon trennt und trennen wird. Und trotzdem müssen wir mit Liebe vorgehen. Jesus zog das Böse als Ganzopfer auf sich, band es damit (und bindet es immer noch in jeder Hl. Messe), so dass andere frei werden können; dass Gnaden fließen können.
        Der Weg eines jeden Menschen geht nur über das Kreuz.

  3. „Deine Rede sei ja,ja oder nein,nein“
    Das kam mir schon damals spontan in den Sinn,als ich das, mit Verlaub, Gesülze dieser Frau das erste mal las.
    Entweder man kritisiert oder man schleimt, beides geht nicht gut und wirkt eher peinlich.
    Jede Wette, F. hat nur das Geschleime rausgehört!

    • @Stella Was für ein „intelligenter“ Kommentar???
      Diese Mexikanerin hat jedenfalls den Mumm gehabt und etwas getan, was so sonst niemand gemacht hat. Ich kenne kein anderes Beispiel. Sie hat mit ihrem Namen und ihrem Gesicht dem Papst direkt ihre Meinung gesagt.
      Sie tut das als Katholikin, die dem Papst Ehrerbietung gegenüberbringt, dem Amt, das kann man ja nicht wegdenken, wenn man nicht schizophren oder zynisch ist. Und aus dieser Liebe heraus hat sie ihm ihr Leiden geklagt.
      Würden das nur mehrere tun. Die könenn es dann ja „besser“ machen.
      Danke Frau Rego de Planas!!! Bravo

    • Man soll den Sünder ja lieben! Man muss oder soll auch bei angebrachter Kritik nicht gehässig sein. Das schafft nicht jeder. Man schneidet sich von Jesus ab, wenn man den Nächsten hasst.

      • @ Magdalena:

        Sie hatten ja neulich auf Antonio Socci hingewiesen (danke!) – ich hatte da etwas voreilig geantwortet, wußte noch gar nicht, daß Socci ein neues Buch geschrieben hat, ‚Non è Francesco‘. Habe gestern erst darüber gelesen, ‚Novus Ordo Watch‘ brachte etwas darüber. Tja … schwer zu sagen … – ich meine [! – kann’s aber im Moment nicht belegen], daß im Bezug auf eine Papstwahl doch Folgendes gilt: WENN der Gewählte alle Voraussetzungen erfüllt UND von der gesamten Kirche als Papst anerkannt ist, dann IST er Papst und bleibt es selbst dann, wenn später herauskommen sollte, daß es beim Konklave zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist, also selbst wenn die Wahl nicht dem kanonischen Verfahren gemäß erfolgt sein sollte. Wissen Sie, weiß jemand da Genaueres? – Viel wichtiger, als die Anzahl der Wahlgänge an einem Tag oder das Vorhandensein eines ‚überzähligen Zettels‘ ist aber doch, ob der Gewählte überhaupt die notwendigen Voraussetzungen mitbringt; also insbesondere das, was er vor und nach seiner ‚Wahl‘ öffentlich (und damit handfest überprüfbar, im Ggs. zu den ‚Konklave-Interna‘) mündlich und schriftlich geäußert hat! Zumal ja die Bedingung der Mitgliedschaft in der Kirche Christi – für das Innehaben jeglicher Jurisdiktion, jeglichen Amtes in der Kirche – indispensables göttliches Recht ist, im Ggs. zu solchen rein-kirchenrechtlichen Verfahrensvorschriften …
        … jedenfalls bin ich schon sehr gespannt auf die Reaktionen auf Soccis Buch; schon einmal brachte er ‚den Vatikan‘ durch seine sauberen und gründlichen Recherchen ja ziemlich in die Brédouille!^^

  4. Demonstrative Demut ist Hochmut. Das hat die Autorin richtig erkannt und das ist das Problem des gegenwärtigen Papstes. Sicher kann es ein Akt der Demut sein, den gebrauchten Mittelklassewagen einer Luxuslimousine mit allem Komfort vorzuziehen. Es verändert sich aber alles, wenn man weiß, dass diese Entscheidung im Lichte der Weltöffentlichkeit geschieht, also vor laufender Kamera, und in aller Regel für viel Applaus (auch von falscher Seite) sorgt.
    Eine neue Form von Frömmelei!

  5. Diesen Text empfinde ich, auch rückblickend, zu 95 Prozent gut, aber einige Tropfen Gift sind drin: Wer Juda flucht ist selbst verflucht, gesegnet ist wer Juda segnet, sie hat behauptet, die Wirtschaft befände sich in der Hand von Zionisten, eine Behauptung, die sich gerade zu Zeiten der IS, die von allen Seiten, aber sicher nicht von Israel unterstützt wird, und der allgemeinen falschen Solidarität mit Palästina als der reinste Hohn erweist.
    Und ich habe, wenn ich bisher auch nur wenige Predigten und einige „Perlen“ auf kath.net und Kirche in Not von Bergoglio gelesen habe, niemals den Eindruck von „tiefer Meditation und Frömmigkeit“ bei diesem Papst gehabt, nie auch nur ansatzweise, und auch sonst niemand den ich kenne!

    • Viele schreiben, man könne Bergoglio keine Demut attestieren. Auch wenn ich kein Freund von ihm bin, muss ich sagen, dass man hier sehr falsch liegen kann, wenn man sie ihm absprechen will.
      Denn gerade wenn man meint, er verfüge nicht über tiefe Meditation und Frömmigkeit, kann es sich in Wirklichkeit so verhalten, dass er sie eben doch hat. ‚Diese‘ stellt er vielleicht bewusst nicht zur Schau.
      Seine Demutsgesten, etwa der Verzicht auf bestimmte Insignien seines Amtes oder das provokative Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel kann auch als Botschaft ausgelegt werden, die vorbildhaft ist.
      Zudem möchte ich darauf hinweisen, dass die liberale Linie um ihn und Kasper nicht das Ehesakrament abzuschaffen sucht. Dieser Eindruck mag bisweilen entstehen. Man bedenke auch, dass Jesus auf die gewohnheitsmäßige Verfahrensweise im Zusammenhang mit der Scheidungspraxis im Judentum sagte: Mose hat euch dies gestattet, weil ihr so hartherzig seid.
      Heute gilt dies wieder. Die Menschen sind hartherzig, weil sie in den Strukturen der Systeme zu dieser Hartherzigkeit erzogen werden. Man muss sehr vorsichtig sein: einerseits muss man die klare Lehre zur Befreiung des Menschen herausstellen, auf der andren Seite darf man den Sünder nicht verdammen. Auch das Verurteilen steht uns nicht zu. Der Satz, ‚die Kommunion‘ ist keine Belohnung für besonders Fromme‘ hat mir immerhin zu denken gegeben.
      Man stelle sich auch einmal die Frage, wie Jesus in bestimmten Fällen reagiert hätte. Manch Konservativer hätte ‚mit der Frau am Brunnen‘, die fünf Männer gehabt hatte, aber keinen als den ihren erkannte, nicht mehr geredet. Jesus sprach trotzdem mit ihr, um ihr das Wasser anzubieten, nach deren Genuss man nicht mehr dürstet, das Evangelium. Deshalb liegt es auch in der Verantwortung der Hirten, diese Klarheit und Frische des reinen Wassers durchscheinen zu lassen. Wenn wir hart und ohne Liebe sind, strahlen wir das ab. Wir beweihräuchern uns selbst als die letzten Guten, den letzten heiligen Rest. Aber das ist Hochmut.
      Wenn es im Leben der Kirche zentral um das Opfer geht, muss ich es auch ertragen, wenn der Sünder zusammen mit mir das Brot isst. Auch, wenn die göttliche Gerechtigkeit es verlangt, dass gerade ‚ich‘ für seine Bekehrung leide.
      An Bergoglio wird ja gemeinhin kein gutes Haar mehr gelassen. So las ich, er habe gesagt: ‚Gott gibt es nicht.‘ Aber ja. Recht hat er, wenn wir nur den toten Begriff anschauen. Er hat aber auch gesagt: „Gott ist Person, Vater, Sohn und heiliger Geist.“ D.h. er ist Begegnung.
      Ich will mit dem Geschriebenen keine Kehrtwende machen, sondern nur darauf hinweisen, dass alle gut gemeinte und berechtigte Polemik auch in Verhärtung und Hass abgleiten kann. Mich jedenfalls bringt das Lesen der Artikel hier immer ungemein auf gegen Bergoglio.
      Vielleicht muss es so sein, dass sich die Strömungen innerhalb der Kirche endlich einmal ungeschminkt entgegen stehen und dass es zu einem offenem Kampf kommt, der letztlich der reinen Wahrhheit dient.

      • Es ist keine Demut wenn einer, der Geld hat es nicht ausgibt.
        Das ist Geiz.
        Es wäre Demut,w enn er in aller Demut das nehmen würde was da ist und kapieren würden, dass all dieser, von ihm abgelehnte Kram dazu dient ihn zuzudecken!

      • Priester, die den in Sünde Lebenden die Kommunion nicht geben, sind Märtyrer. Sie ernten dafür Hass und Spott. Das tun sie, weil sie die Sünder lieben, und sie nicht wollen, dass diese sich das Gericht essen. Hier kann von Hartherzigkeit nicht die Rede sein!. Hier ist Barmherzigkeit angebracht! Und zwar in der Verkündigung der Wahrheit. Jede Seele ist kostbar und darf nicht verlorengehen. Wir haben in unserem Dekanat nur einen Priester, der der ganzen Wahrheit treu geblieben ist und auch Ehebrecher vor dem unwürdigen Empfang des Leib des Herren warnt. Die meisten anderen Pfarrern fallen ihm in den Rücken. Er hätte ein sehr viel leichteres Leben, würde er nicht auch besorgt sein um jede Seele, über die er einst beim Herrn Rechenschaft ablegen müssen wird.

      • Zuzudecken in dem Sinne wie es aus dem Mainzer Priesterseminar aus der Zeit unmittelbar nach dem Konzil berichtet wurde.
        da soll nämlich ein aufmüpfiger Priesteramtskandidat den damaligen Mainzer Bischof Hermann Kardinal Volk gefragt haben, „für was braucht man denn (noch) Messgewänder?“ und bekam die Antwort „Damit du zugedeckt wirst, mein Sohn!“

      • Mit Demutsgesten haben Sie im Grunde alles gesagt, es handelt sich um „Gesten“ eines Darstellers.

      • Ich spreche mich nicht für einen Kommunionempfang für wiederverh. Geschiedene aus.
        Es gibt aber Situationen, in denen das Ehesakrament vor Gott gar nicht zustande kommen konnte. Ich behaupte, die überwiegende Zahl der sakramental geschlossenen Ehen sind sakrilegisch. Das muss man bedenken. Viele wissen überhaupt nicht, worauf sie sich einlassen. Sie werden zwar unterwiesen, durchdringen das Gesagte aber gar nicht!
        Oder schauen wir die Praxis der Taufe und Kommunion an. Auch hier dasselbe Bild: das Gesagte wird nicht durchdrungen. Und im Resultat? Für viele Kinder ist die Erste Heilige Kommunion auch die letzte.
        Wenn ein Priester einen Menschen zur Ehe zulässt, der vorher kein keusches Leben geführt hat, macht er sich mitschuldig, wenn die Ehe später auseinander geht. Denn er hätte das Sakrament niemals spenden dürfen. Ich weiß, das klingt hart.
        Aber wenn wir vorher nicht entschieden sind, brauchen wir uns im Nachhinein nicht zu wundern.
        Wir können deshalb nicht auf irgendwelchen theologischen Ebenen diskutieren, die den normalen Menschen nie erreichen.
        Erst wenn sich die Gesellschaft, der Geist derselben und die Pastoral ändern, kann Kirche auch tatsächlich ‚ansprechen‘. Dazu gehört es aber schlichtweg, überhaupt erst einmal ‚gehört‘ zu werden.
        In der Praxis verspricht ein Ehepaar natürlich alles, um in den Genuss der kirchlichen Trauung zu kommen. Sie will ja das ‚Dienstleistungsgut Trauung‘. Auch wenn frisch Verliebten Enthaltsamkeit abverlangt wird, werden sie diese versprechen, aber nicht halten.
        Die Gesellschaft als Ganze, insbesondere die Politik, v.a. das Schulwesen, müsste mitziehen. Selbst der sog. Kupplerpararaph müsste wieder eingeführt werden.
        Wenn wir die Menschen sich hingegen selbst überlassen, können wir sie nicht in die Verantwortung nehmen. Sie fallen mit einem völlig verdunkelten Gewissen sogar aus dem Bereich der schweren Sünde heraus, selbst wenn sie diese begehen. Aber wer wie ein Tier lebt, vergisst, dass er ein Mensch sein könnte.

      • Auf die päpstlichen Insignien zu verzichten ist, gerade in Zeiten des allgemeinen Werterealtivismus und der allgemein herrschenden sozialistischen Verachtung allen Wohlstands und insbesonderer kirchlicher Würde, ein klares Zeichen von Feigheit und Verachtung der Herrlichkeit, die diese Kirche eigentlich ausdrücken soll. Und zumindest der Demutsbegriff, und wie falsch Bergoglios Demut ist, ist hat Frau Lucrecia Rego de Planas gut und klar herausgearbeitet.
        Gewiss KÖNNEN harte Urteile auch das Herz verhärten, aber dieses Risiko muss man eingehen, wenn man den schmalen Pfad beschreiten will. Der Werterelativismus allerdings zeugt zu hundertprozent von starker Verhärtung des Herzens und sorgt mit fast genauso großer Wahrscheinlichkeit für die Verhärtung bzw. Verbitterung vieler weiterer Herzen.
        Nun hat Bergoglio doch was er wollte, er wollte doch kein Papst, sondern nur Bischof von Rom sein, er wollte doch unbedingt die Synode aufwerten, was für ihn heißt, ihr mehr Mitspracherecht einzuräumen, er will doch unbedingt, dass ihn keiner wie einen Papst behandelt, er will doch unbedongt eine Kirche, in der die Schäfchen emanzipiert sind, und sichrem seinem Gewissen folgen, und felxibel sind!
        Bitte, jetzt hat er doch was er immer empfohlen hat!
        Ich habe mich aus meinem Gewissen heraus frei dafür entschieden, den Kirchenvätern und lehrern bzw. lehrerinnen, wie z.B. der heiligen Katharina von Siena zu folgen, und ihrem Vorbild gemäß Gott mehr zu gehorchen als irgendeinem oder auch ganz vielen Menschen, ich nenne Bergoglio, so wie er es will, auch nicht Papst, sondern eben Bergoglio, so wie er gesagt hat!
        Ich habe Bergoglio doch gehorcht!!!

      • Ich möchte ihnen danken für diesen Beitrag! Ich kann diesem nur voll zustimmen!
        Besonders gut finde ich die Stelle aus dem Evangelium, welche sie gewählt haben. Sie sagt sehr viel aus!

  6. Der Text ist zu 100 Prozent gut, die Sprache ist lateinamerikanisch, aber darüber haben wir uns nicht aufzuregen, gehört zu ihrer Identität.
    @euca Warum die Einschränkung? Ist zwar nur eine Nebensache, aber offenbar doch nicht, weil beim Stichwort Juden der brave deutsche Michl vor Schauder erstarrt. Hätte er nicht einmal so wild gehaust, müsste er heute nicht erstarren. Anomal sind beide Verhaltensweisen. Zur Sache:
    1.) Rego de Planas spricht mit keinem Wort von Juden, weshalb der Vergleich schon nicht zutrifft
    2.) Zionismus ist eine politische Richtung, ein Nationlismus, das ist nicht mit Religion und schon gar nicht ,mit Heilsgeschichte durcheinander zu bringen
    3.) Sie nützen Internet: machen Sie sich ein bißchen schlau, wer das Geld dieser Welt kontrolliert. Sie müssen sich gar nicht viel Mühe machen. Warum sollte Frau de Planas nicht sagen, was Tatsache ist? Nur weil sie einer bestimmetn Religion angehören? Na und? Wenn es Moslems oder Buddhisten wären, würden wir ja auch keine Sekunde zögern, sie beim namen zu nennen.
    4.) Und noch zum Eigentlichen: das Juda, das Sie meinen, gibt es nicht (mehr), das ist durch die Menschwerdung Christi die durch ihn gestiftete Heilige Kirche. Der Vergleich ist daher inhaltlich völlig unzutreffen.
    Beste Grüsse

    • Lieber Friedolin
      Vielen Dank für ihre Antwort, lag mir auch auf der Zunge, super ruhig logisch erklärt, unerklärlicher Weise verstehens nicht viele.
      Ach nein, wird ja in der Bibel erklärt.
      Ich wünsche ihnen Treue, Demut, Liebe durch Jesus Christus

    • Bei Punkt 4 von Ihnen muss ich selber nachdenken, und habe da Fragen die sich bei mir auftun. In der jüdischen Enzyklopädie wird schon noch versucht bis in die Neuzeit zwischen Juden und Israeliten zu unterscheiden. Dort wird klar gesagt, polnische Assimilisations-Juden hätten versucht sich als Israeliten oder als Polen mosaischer Konfession zu bezeichnen. Auch der Hinweis, dass Martin Bubers Zeitschrift der Jude und nicht der Israelit heißt sagt klar, bis heute gibt es Leute die sich als Juden sehen. Und die orthodoxen Juden sind ja existent, sie nennen sich ja auch nicht orthodoxe Israeliten. Ist es nicht viel mehr so das das Reich Gottes wie der Apostel Matthäus sagt in K21V43 das Reich Gottes wird von den Juden genommen und einem anderen Volk gegeben? Jesus war nicht speziell für die Juden oder eine selbsternannte Elite irgendeiner Coleur der Erlöser, es geht darum das der Mensch sich Gott unterordnet und mit ihm lebt und nicht neben Gott, egal welcher Herkunft oder Lebensgeschichte. Ich denke eher mit der Kreuzigung wurde auch die jüdische Idee eines elitären Erlösers ans Kreuz geschlagen, was dann wieder für den Apostel Matthäus spricht. Zionismus ist hingegen ist eine Ideologie, aber nichts weiter wie ein hegelianisches trojanisches Pferd um letztendlich über eine jüdische Rehabilitation zu diskutieren die vor 2000 Jahren mit der Kreuzigung schon längst ihr Ende fand. Die einzige Existenzberechtigung sich heute noch Jude nennen zu können liegt doch nur in der Infragestellung Jesu Christi, also dem Leugnen Jesus sei der wahre Messias, denn würden die Juden ihn anerkennen wofür brauchten sie dann ihre Religion noch? Also Juden gibt es schon noch oder? Und wenn ja, haben sie nicht nur den Pfad Gottes verlassen? Die Kirche hat zwar biblische jüdische Elemente und auch Historie, aber deswegen ist sie keinesfalls jüdisch, das hat auch der Apostel Matthäus glaube ich erkannt mit seiner Aussage. Der Versuch die Kirche als jüdisch zu stempeln ist so, genau das was die anglikanische Kirche versucht mit dem britischen Thron und dem Katholizismus. Ich sage das bewusst weil die britische Krone sich auf Juda beruft.
      God shave the Queen. Long live Jesus Christ. God shave the Queen. May Jesus Christ live forever!

      • Korrektur: unten der vorletzte Satz müsste Lauten….so genau das was die britische Krone versucht mit der anglikanischen Kirche und dem Katholizismus.

      • Vielleicht ist treffender: Juda ist in der Kirche aufgegangen, aber es gibt Leute die das nie akzeptiert haben und sich bis heute Juden nennen.

      • Ich habe mich sehr knapp gefasst, und möchte eigentlich nicht diesen Brief von Frau de Planas hernehmen, um eine Diskussion über die Juden zu führen. Das lenkt doch vom Eigentlichen ab.
        Nur soviel: Die Frage ist nicht, ob Teile des Judentums sich so oder anders definieren. Das ist ihr gutes Recht. Mir geht es darum, wie die Frage aus christlicher Sicht zu betrachten ist. Da gibt es nur ein Volk Israel, das linear durch die Geschichte zieht, aber laufend einer Erweiterung unterzogen wurde (Scott Hahn hat das in einem Buch über den Bund Gottes gut dargestellt). Das Volk Israel des Alten Bundes ist die Kirche des Neuen Bundes. Das sind nicht unterschiedliche Völker, es ist immer das eine Volk Gottes. Die Nachkommen derer, die sich heute Juden nennen, sind die Nachkommen jener, die Christus nicht erkannt und ihn verleugnet haben, sie haben keinen Anteil mehr am Volk Gottes, außer sie kehren um, bekehren sich und erkennen Christus an, wie es Maria, Petrus, Paulus usw. getan haben, Juden und Heiden.
        Irreführend ist eben leider, wie Sie zu recht hinweisen, dass man undifferenziert von Juden spricht und dann meint, dass ein Jude von heute, deckungsgleich mit den Juden zur Zeit von Jesu Geburt oder früher ist. Es wäre besser, man würde beispielsweise das Bundesvolk vor Christus anders benennen als die Juden nach deren Abfall vom Bund durch die Nicht-Anerkennung Jesu. Wie gesagt, es geht um die Heilsgeschichte, nicht um historische oder ethnologische Begriffe und Bezeichnungen.
        Zu seltsamen philosemitische Strömungen und dem britischen Protestantismus ein Artikel zu ganz anderem Thema aber interessant skurrilen Querverweisen:
        http://www.katholisches.info/?p=12475

    • @ Fridolin: Daß Sie die NS-Verbrechen mit „wild gehaust“ beschreiben, ist durchaus bemerkenswert, aber immerhin ist es für Sie annormal.
      Aber zu Ihren Thesen:

      Frau Rego de Planas schrieb von „Zionisten“. Aber da der Zionismus eine von Juden initiierte und getragene Bewegung war und ist, ist für mich völlig klar, sie meinte „die Juden“, niemand sonst. Was Sie geschrieben haben, ist Wortklauberei.

      Daß „die Juden“ das Geld dieser Welt kontrollierten und damit die Welt selbst, ist ein klassisches antisemitisches Vorurteil, das seit dem 19. Jahrhundert durch die Köpfe geistert. Und wird nicht wahrer, nur weil es im Internet im Verschwörungsblog Ihres Vertrauens zu lesen ist.

      Und was Ihren Verweis auf das Internet angeht: Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen TV und Zeitungen nichts mehr glauben wollen und sie als „Mainstreammedien“ abqualifizieren. Zugleich sind oft dieselben Leute bereit, jede noch so abstruse Idee für wahr und für „die wahren Hintergründe“ von was auch immer zu halten, nur, weil es im Netz steht.

      Ein Phänomen, das sich interessanterweise sowohl bei Konservativen, wie auch bei Linken gleichermaßen findet.

      Daß man sich in Deutschland mit Kritik an Israel und dem Verhalten von Juden (nicht DEN Juden!) schwertut und es dabei mit deutscher Gründlichkeit übertreibt, ist richtig. Aber das hat ja Gründe und wir werden damit noch eine Weile leben müssen, auch wenn es mich gelegentlich auch stört.

      • Uff, das war eine flapsige Bemerkung, weil es nervt, dass Ihr Deutschen beim Stichwort Juden immer so zusammenzuckt. Wir streichen meine diesbezügliche Passage und beschränken uns auf den Rest:)

        Zur Sache: Nein, Frau de Planas spricht von Zionisten und nicht von Juden. Steht schwarz auf weiß da. Zionisten sind auch Juden, aber nicht alle Juden sind Zionisten. SED-Mitglieder waren Deutsche, aber nicht alle Deutschen waren SED-Mitglieder. Wir haben die Sprache, um Dinge genau zu benennen.
        1.) Ich ignoriere daher Ihre willkürliche Ersetzung von Zionisten durch Juden
        2.) Wer redet von Verschwörungstheorien? Warum gleich eine weitere willkürliche Verzerrung. Ich habe von Besitzverhältnissen gesprochen. Machen wir es einfach: Falls Sie Wikiblödia für eine seriöse Quelle halten, dann klicken sie auf die wichtigsten westlichen börsennotierten Unternehmen, vor allem im Finanzsektor, gehen auf die informativere englische Wikiblödia-Seite und sehen sich einfach frisch-fröhlich die Biographien an.
        Die Besitzverhältnisse der Federal Reserve (Fed) sollten genügen. Sie brauchen etwas Geduld, die müssen nun, allerdings schon aufbringen. Sie werden sehen, es ist spannend und wenn die den Faden einmal gefunden haben, dann brauchen sie nur immer weiterklicken und weiterklicken… Geht dann fast ganz von alleine. Sie können dann gerne auf jüdischen Seiten verifizieren. Dann gehen Sie auf Nummer sicher. Die Schlussfolgerungen überlasse ich dann gerne ihnen.
        Warum es so ist, dass sich das Geld so in bestimmten Händen konzentriert und das immer neu und immer intensiver (man denke an seriöse Schilderungen des späten 19. Jh., nicht antisemitische Hetzliteratur), das ist mir allerdings ein ziemliches Rästel. Ich kann es nur feststellen, nicht erklären. Da sollten Wirtschftshistoriker können. Ich wünsche vorerst jedenfalls Gute Lektüre und Salü

    • Vielen Dank für den von Ihnen verlinkten guten Artikel, ich habe ihn gelesen. Es deckt sich genau was im Artikel kurz angedeutet wurde mit meinen persönlichen Recherchen, was den britischen Protestantismus und das Thema Juda betrifft. Die ganze Thematik der Hyksos, Ägypten, historischer Jesus etc. kommt immer aus freimaurerischen Quellen, was in der Freimaurerei von zentraler Bedeutung zu sein scheint. Nach dieser Wunschvorstellung sei der britische Thron der Thron Judas, wie die britische Krönungszeremonie mit dem britischen Regenten auf dem falschen Stein Jakobs sitzend unter anderem zeigt. Es ist aber mehr als ein Luftschloss von verwirrten Logenbesuchern. Dass sogar die britische Elite selbst daran zu Glauben scheint, wird ja schon bezeugt durch die britische Krone, dadurch dass man sich auf den falschen Stein Jakobs setzt. Es gibt über diese Schiene auch eine tiefgreifende Verbindung zum Islam, so langsam nimmt die Hydra Gestalt an. Unterschätzen sollte man dieses Thema nicht, denn eine Vernichtung des Katholizismus wäre für so eine Idee die Voraussetzung! Danke nochmals.

    • Die Wirtschaft wird nicht von Juden kontrolliert, mit Zion meint man Israel und damit auch Juden, es war und ist Schwachsinn das trennen zu wollen, schon Martin Luther King wusste, dass, wer meint gegen Zion zu sein gegen die Juden ist, auch er meinte, dass eine Trennung nicht sinnvoll ist! (Hier lege ich Ihnen nun nahe, einmal Martin Luther King und die Juden oder Israel zu googlen. Quellen die vor angeblichem Zionismus warnen kenne ich genug, danke)
      Wenn die Wirtschaft von Israel kontrolliert werden würde, dann würde die IS und alle ihre Verbündeten nicht so viel Geld erhalten. Und Heilsgeschichte spielt nun einmal auf der Erde, und wird durch von JHWH gelenkten Menschen gestaltet, so sehe ich keinen Grund, warum die Gründung Israels nicht Teil des Heilsplanes sein soll. Mein Gott nimmt nie etwas zurück, so auch nicht, dass er seinen Erstgeborenen Sohn, sein Volk Israel, liebt, und sich ihm, nachdem er ihn, weil es nicht anders ging, gestraftt hat, wieder zuwenden wird bzw. wieder zugewandt hat!
      Ich warne SIe: JHWH liebt sein Volk, der Gott Zebaoth hat es auserwählt, in vollem Bewusstsein, wie es handeln würde, mein Gott liebt dieses Volk bedingungslos.
      Und der Satan hasst es bedingungslos. Wer Israel hasst, und seinen immer unverschämter werdenden Verleugnern mehr glaubt als ihm, der hat sich dem Satan geöffnet(was nicht heißen soll, dass alle die Israel verachten besessen sind, nein, dann hätte keiner von denen Verantwortung für seine Entscheidungen bzw. sein handeln, Haben sie aber, und SIE, Fridolin, auch! )

      • Lassen wir das mit der Wirtschaft sein, das können sie „glauben“ oder auch nicht. Sie wollen sich offenbar nicht informieren. Für den Glauben ist das aber nicht weiter relevant.
        Machen wir es möglichst kurz: Sie scheinen Ihr „Wissen“ von einer freikirchlichen, pro-zionistischen Sekte bezogen zu haben. Alles was Sie schreiben, was dem droht, der Zion, Israel, Juda missachtet, beleidigt usw. stimmt. Nur, ACHTUNG, sie meinen den falschen Adressaten:
        Das neue Zion, Israel, Juda ist die von Christus gestiftete Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, deren Haupt Christus selbst ist.
        Es ist ein völliger Irrrtum (Häresie) zu meinen, damit sei der Staat Israel oder das heutige Judentum gemeint.
        Das ist ganz leicht zu verstehen: Wie könnte das Judentum gemeint sein, das Christus ja ablehnt als größter „Gottesläster“ der Menschheitsgeschichte. Ein Widerspruch in sich schwerster Art, der ihnen schon die Haare zu Berge treiben müsste. Ein politisches Konstrukt wie der Staat Israel kann es ohnehin nicht sein, das würde jeder Intelligenz Hohn spotten.

        Sie sehen, in welch trüben Gewässern der verworrene und verwirrte philosemitismus und noch mehr der philozionismus fischt. Machen Sie die Augen auf, werden Sie katholisch, Christus ist der menschgewordene Gott, die Kirche ist Zion, ist Israel, ist Juda. Vergessen Sie bitte schnell den unchristlichen, gotteslästerlichen freikirchlichen Zionistenschmus. Er hat mit der Offenbarung nichts zu tun, beleidigt Christus und den Dreieinigen Gott und die Gemeinschaft der Heiligen.
        Vertiefen Sie sich in die Lehre der Heilige Schrift, die Lehre der Heiligen Kirche und die Weisheit der Kirchenväter, die sind 2000 Jahre alt (und nicht 65 Jahre wie der Staat Israel).
        Beten Sie offenen Herzens um die Gabe der Unterscheidung der Geister und sie wird Ihnen geschenkt werden. Gott behüte Sie.

      • Von dem Kainsmal, welches die Juden, laut des heilgen Kirchenlehrers Augustinus auf der Stirn haben, welches ihren angeblichen Widerspruch zwischen der Geschichte der Juden und der Geschichte Christi und seiner Kirche auflösen würde, haben Sie wohl noch gar nichts gehört, wie? Die Geschichte mit den Juden geht weiter, sie ist auch mit Kain weiter gegangen!
        Falls Sie denken, dass ich die Juden für ein heiliges frommes Volk halte, dann irren Sie sich, und zwar gewaltig, von ein paar rotgrünen Katholiken; ultrapazifistischen Freikirchlern, grünen protestuntischen Frauen abgesehen, war mir selten eine Person so unangenehm wie eine messianische Jüdin, mit der ich einmal gesprochen habe! Der Herr kann aber mit Versagen am besten arbeiten!
        Und Ihre Gabe der Geistesunterscheidung sollten Sie noch einmal gründlich überprüfen, was die Herkunft meiner Informationen betrifft, liegen Sie nämlich total falsch!
        Sie sollten sich besser einmal gründlich mit einem der ältesten Kirchenlehrer der katholischen Kirche, nämlich dem heiligen Augustinus, beschäftigen!

  7. Es geht nicht nur um den unseligen „Zionismus“, sondern auch um die BEKEHRUNG und UMKEHR Judas von seinem fatalen Irrweg. Wir sollten Benedikt ewig dankbar sein, daß er die Fürbitte für die verirrte Judenheit wieder in die Liturge reingeholt hat. Dieser unselige linksgrüne Philosemitismus ist verheerend.

    • @Traditionstreuer:
      Die Juden sind zwar ein halsstarriges und stures, sich und ihren und Gott verachtendes Volk, aber dank des heiligen Augustinus müssen Sie sich über die schlechten Eigenschaften der Juden keine Illusionen machen, und können es trotzdem unterstützen!
      In der herrlichen katholischen Kirche ist doch schon alles vorhanden was man braucht, um in dieser Zeit der Verwirrung, so auch in der Frage der Juden, klar zu wissen was warum zu tun ist (wenn es auch nicht leicht ist; dem Folge zu leisten) nutzt diesen unendlich kostbaren WIssensschatz doch!

  8. Man kann froh sein @geehrter Pater Pio, daß es letzte Woche mutige Kardinäle gab, die, wie hier berichtet, vehementen Widerstand gegen die Verfälschungen der Lehre, von Moral und Sitte eben durch die Parteigänger des argentinischen Papstes geleistet haben.

    Papst Bergoglio wollte und will weiterhin die Kirche dem laissez-faire angleichen. Er hatte am 16. Oktober aber einen Rückzieher machen müssen, auch da sein bevorzugter Wortführer/Stichwortgeber, Kardinal Kasper, nachweislich und inzwischen zugegeben, abschätzige Äußerungen tat.
    Letzten Sonntag aber mußte Papst Bergoglio seinem Ansehensverlust unter den Kardinälen indirekt Tribut zollen. Er redete nicht mehr in der Sprache der „Barmherzigkeit“, sondern wie ein Machttechnokrat. Er verwies unmißverständlich darauf, daß er der Papst sei- ganz neue Töne.
    Hat Papst Bergoglio aber ein Machtwort für die wahre und überlieferte Lehren gesprochen?- Nein!
    Er ist somit kaum als „Fels“ zu bezeichnen. Die Verwirrung im Kirchenvolk und dem Abgleiten in die neuheidnischen Strömungen wurde kein Riegel vorgesetzt. Warum tut er das nicht?

    Das fragt sich alle Welt. Können Sie eine Erklärung geben? Ist er unfrei? Wird er von den Freimaurern unter Druck gesetzt? Warum bekennt er sich gegenüber Scalfari offen zu einem „autonomen Gewissen“ als Letztinstanz usw. und so fort? Warum reißt er immer wieder neue Gräben auf?
    Persönlich ist meine Meinung, daß am 16. Oktober der Bruch in der Kirche offensichtlich geworden ist und das bezeugen nicht zuletzt Kardinäle wie Marx und Schönborn. Es gibt da kein Zurück mehr, wenn nicht ein Wunder passiert. Der Bruch ist da. Jetzt muß nach vorne geschaut werden m.Er. Es ist sinnlos, Reisende/Verhärtete länger aufhalten zu wollen. Das wurde über Jahre hinweg getan.

    Man muß aber für Papst Bergoglio, der ja unrechtmäßig gewählt wurde, beten- das ist meine Ansicht.

    • Franziskus glaubt nicht an einen Gott der Dualitäten. Er bringt Gottes LIebe nicht mit der Möglichkeit einer ewigen Verdammnis überein. Das ist des Rätsels Lösung. “
      Er wird sagen: „Wenn Gott es zulässt, ist es gut wie es ist. Und ich ändere es auch nicht.“
      Und zur Wahrheit: „Seit zweitausend Jahren verkünden wir sie und die Menschen leben doch ihr Leben.“ Vielleicht ist er schlichtweg ein Mensch, der resigniert hat. Gott sprach „Ich bin der ICH BIN DA.“ Bergoglio schaut auf die Gegenwart und sieht in dem Was IST schon das Göttliche.
      Im Grunde wäre er besser im buddhistisch-esoterisch-freimaurerischen Lager aufgehoben. Ich glaube schon, dass er die Einweltreligion will.
      Konkrete Schlussfolgerungen wird es bei Franziskus nicht geben. Sie müssen daher spekulativ bleiben.
      Man kann nur aus seinem Handeln und Reden ableiten, worauf es ihm ankommt. Offenbar verfolgt er andere Wertigkeiten und hat eine andere Vorstellung von der Liebe Gottes als die orthodoxe Moralehre der Kirche es vertritt, resp. lehrt.
      In jedem Menschen ist etwas Licht, wird er sich sagen. Kein Mensch lebt im vollständigen Dunkel. Kein Mensch handelt schlecht und fühlt sich gut dabei, wird er sich sagen. Somit hat er in allem teilweise recht, aber eben nur teilweise.
      Möglicherweise versündigt er sich gegenüber der Wahrheit. Ich will es einmal böse sagen: Er versucht 2000 Jahre Christentum auszublenden und will Jesus (nach-) spielen.

  9. Vielleicht wird der Bischof von Rom irgendwann Ehrenmitglied von Bayern München.
    Morgen ist Privataudienz. Popularität hilft enorm um bestimmte Ziele zu erreichen.
    Per Mariam ad Christum.

  10. Die Verfasserin des Briefes wußte von Berdoglio. Das hatte alles Hand und Fuß und die Richtigkeit war allen klar, die nicht ihre Augen verschlossen oder wie Wirklichkeit leugnen wie ein anderes Blogsystem.

  11. Dem „Besorgten Christen“ muss ich noch Zustimmung zollen, denn es ist doch keine Demut, wenn man Geld, das man hat, nicht ausgibt. Seit der unsäglichen Kampagne gegen einen bischof ist auch unter vielen Gläubigen eine Verwirrung eingetreten.

  12. Ich will nur noch kurz erinnern,das der Brief vor ca.einem Jahr auch hier im Forum kritisiert wurde.
    Ob man sich heutzutage in Lateinamerika so geschwollen ausdrückt,wage ich zu bezweifeln,diese Sprache erinnert eher an das 19.als an das 21.Jahrhundert.
    Wenn man Kritik an wem auch immer üben will,sollte man natürlich sachlich bleiben und die Kontenance wahren aber Gefühlsduselei lieber außen vor lassen.
    Wenn die Frau das nicht schafft,sollte sie es bleiben lassen,in die Öffentlichkeit zu gehen ( hier muß man wieder Paulus recht geben (:-) )und in der Stille beten.

    • Nun, lieber sich antikisierend ausdrücken als ins vulgär-primitive a la „„Mädchen, nenn mich Jorge Mario. Wir sind Freunde!“ abfallen.
      Das müßte mehr beunruhigen, da dieser banale Habitus und die dahinterstehende Ideologie sich für einen Kleriker nicht schickt. Aber vermutlich ist Bergoglio im 21.Jahrhundert angelangt.

    • Man drückt sich in Lateinamerika immer noch so geschwollen aus, liegt, denke ich am Spanischen.
      Und warum soll Frau de Planas nicht über ihre Gefühle schreiben??? Sie müssen es ja nicht lesen!

      • Weil es nicht um private Gefühle geht,sondern um den Glauben!
        Und wenn ich nicht gelesen werden will,muß ich nicht an die Öffentlichkeit gehen,so einfach ist das.

      • um mal ausnahmsweise Albus Dumbledore zu zitieren : „Really, Hagrid, if you are holding out for universal popularity, I‘m afraid you will be in this cabin for a very long time.“

  13. Im wievielten Semester seines Theologiestudiums war denn dieser Jesus von Nazareth?
    fragt „Gallilei“
    „GW“ hat eigentlich schon treffend geantwortet.

    Genauso wie Sie fragen, ist das Jesusbild seit Vat II in die Kirche eingedrungen und deshalb ist es auch seitdem nicht mehr die Kirche Christi, sondern ein Modernistenverein im Freimaurerkostüm immer genau an der Wahrheit vorbei, schön weltimmanent.
    Nein lieber Modernist, Jesus Christus ist der Urgrund der Theologie, er ist es um den die Welt sich dreht, er ist in der Dreieinigkeit der Person, die Kraft die alles erschaffen hat.
    Er sagt BEVOR ABRAHAM WAR; BIN ICH ein Satz der das All zusammenfasst, ein Satz der die Fiktion ZEIT ad absurdum führt, die nur von den Menschen geschaffen wurde, um das gestern vom morgen zu trennen.
    Dieser Christus liebte die Menschen so, das er den Sündenfall mit dem Kreuzestod repariert hat.
    ER hat das alte Testament erfüllt und das Neue gebracht, daher ist der Glaube der Juden, soweit er sich auf das AT beruft überholt, antiquiert und stark missionsbedürftig.
    Christus wird wiederkommen in Herrlichkeit, aber wird er noch Glauben in der Welt, in der Kirche vorfinden ? In einem Freimaurerverein Bergoglios mit Vat II Anstrich sicher nicht.
    In kleinen Herden der FSSPX, den Märtyrern auf der ganzen Welt ganz bestimmt.
    Insofern ist es auch ziemlich egal, was irgendwelche Blödsinnssynoden sich zusammenträumen.
    Es kommt sowieso anders, als wir es uns vorstellen.
    Ich bleibe lieber bei dem überlieferten, da bin ich allemal auf der sicheren Seite.

  14. Danke an Katholisches, dass der Brief von Frau Rego de Planas neu veröffentlicht wurde. Vor allem wird beim Lesen dessen deutlich, wieviele bedeutsame Fehltritte Bergoglio sich bereits in der Anfangszeit leistete. Heutzutage vergisst man ja manche Dinge schnell, aufgrund der Überinformation in den Medien. Da ist es gut, an Manches erinnert zu werden.
    Dass kath.net den Brief von de Planas ganz anders bewertete, erhärtet meinen Eindruck von dieser Internetseite nur noch. Wobei ich mich höchstens noch durch großen Zufall auf kath.net verirren könnte.
    Eines fällt mir ebenfalls einmal mehr auf – Papst Franziskus macht einfache Dinge unseres Glaubens unnötig kompliziert, u.a. indem er sich nicht eindeutig äußert. Dass einer wie er in der Kirche so frei sein Spiel treiben kann, liegt auch an dem mangelnden Verständnis und Interesse der Katholiken an der Heiligen Schrift(an die Bergoglio sich nicht hält) und an dem Modernismus der ja seit dem „Konzil“ Einzug in vielen Gemeinden gehalten hat. Hauptsache die Predigt ist kurz, der Priester hält keine Moralschelte und man ist schnell wieder draußen. Dazu wird die Hl. Messe gerne zur Modeschau und zu Selbstdarstellungszwecken umfunktioniert, wobei einem manchmal übel werden könnte. Die Beichte ist vielen fremd geworden, weil man ja ‚keine Sünden habe‘ und zur Kommunion gehen sie dann, ‚weil die anderen auch gehen‘.
    Besonders der neumoderne, religiöse Konformismus ist eine bedeutende Gefahr für das Seelenheil aller Katholiken geworden.

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