Wenn Schweigen zur Schande wird – Wann ergreift Benedikt XVI. das Wort?

Benedikt XVI. mit dem Apostelfürsten Petrus
Benedikt XVI. mit dem Apostelfürsten Petrus

(Vatikan) In der Katholischen Kirche ist der Versuch eines Paradigmenwechsels revolutionären Ausmaßes im Gange. „Revolucion Francisco“ meldete der argentinische Fernsehsender Canal 9 zur Bischofssynode. „Schafft Papst Franziskus die Revolution?“ fragt sich der Österreichische Rundfunk heute hoffnungsvoll.
Die Französische Revolution soll in der einen Kirche Jesu Christi mit mehr als zweihundertjähriger Verspätung nachgeholt werden, so hatte es Kardinal Carlo Maria Martini gefordert. Teil der Stoßtruppe eines kasuistischen Umbaus der kirchlichen Morallehre, der die Ausnahme zur Regel erhebt, ist der Jesuitenorden. Was Kardinal Martini nicht gelang, ist Jorge Mario Bergoglio gelungen: der Aufstieg des ersten Jesuiten auf den Thron des Petrus.

Ein Kommentar von Giuseppe Nardi

Seit 17 Monaten geht ein verwirrender Wortschwall über das Volk Gottes nieder: Versuche die Sünde abzuschaffen, das Sündenverständnis aufzulösen, die Vorstellung von Gut und Böse ad absurdum zu führen und das autonome Gewissen zur Letztinstanz zu erheben. Vor wenigen Tagen rief der Papst den Menschen sogar zu: „Es gibt keinen Gott.“ Die Intention der Aussage ließe sich umständlich erklären. Die Frage, welchen Nutzen diese verwirrenden, ja destruktiven Wortmeldungen des Kirchenoberhauptes jedoch haben sollten, wird dadurch nicht beantwortet.

Wäre der Fall Heinrichs VIII. 2014 in der Hand jesuitischer Kasuistik anders „gelöst“ worden?

Die Einzigartigkeit der katholischen Barmherzigkeit der Ermahnung des Sünders, der Verurteilung der Sünde und der Lossprechung des zur Umkehr Bereiten im Beichtstuhl, wird durch eine „neue Barmherzigkeit“ des Laissez faire ersetzt und darin bis zur Unkenntlichkeit aufgelöst. Die Kirche soll nicht mehr die Welt durchdringen, sondern die Welt die Kirche. Der Umsturz der Ordnung in der Kirche von der Theozentrik zur Anthropozentrik strebt seiner Vollendung zu. Christus wird zum compañero, dem man zunächst ebenso kumpelhaft wie respektlos auf die Schulter klopft, um ihn dann schnell in den Prioritäten des individualistischen Egoismus unbeachtet zu entsorgen. Der Rest ist dialektische Selbstbeweihräucherung des eigenen Weges und Honig den Menschen um den Mund schmieren. Gilbert Keith Chesterton läßt seine Romanfigur Father Brown über die Heilsverantwortung und Bedeutung der Kirche und des Priestertums jedoch sagen: „Wir müssen das Wort sagen, das vor der Hölle rettet“.

Die Bischofssynode ließ erkennen, wie im Jahr 2014 von den Kardinälen Kasper, Marx und Schönborn mit päpstlicher Unterstützung der Fall des englischen Königs Heinrich VIII. von 1534 gelöst werden würde. Kasuistisch. Das Martyrium der Heiligen John Fisher und Thomas Morus galt übrigens nicht der Treue zum damals regierenden Papst, sondern der Treue zur Lehre und dem Auftrag Christi. Ein wesentlicher Unterschied.

Wann setzt Benedikt XVI. ein Zeichen des Widerspruchs?

So drängt sich die Frage auf, ob und wann der emeritierte Papst Benedikt XVI. ein Zeichen des Widerspruchs setzen und der Verteidigung der kirchlichen Lehre zu Hilfe eilen wird. Immerhin trägt er wesentlichen Anteil, daß es so gekommen ist, wie es gekommen ist. Unwiderlegbare Tatsache ist, daß der 76 Jahre alte Erzbischof von Buenos Aires wohl nie Papst geworden wäre, hätte Benedikt XVI. nicht seinen Amtsverzicht erklärt. Über die Hintergründe, die zu diesem aufsehenerregenden Schritt geführt haben, kann nur spekuliert werden. Fest steht lediglich, daß die offizielle Erklärung zur Kenntnis genommen werden muß, aber als Begründung für einen Schritt von solcher Tragweite wenig taugt.

Papst Benedikt XVI. kündigte im Februar 2013 an, „für die Welt unsichtbar“ zu werden, aber auf andere Weise, im Opfer und Gebet für die Kirche weiterzuwirken. Gekommen ist es anders. Wegen des radikalen Kontrastes zwischen Papst Franziskus und seinem Amtsvorgänger, drängte man nach dem Konklave im Vatikan bald, durch spektakuläre Bilder das unruhige Volk Gottes in dem Gefühl zu wiegen, zwischen beide Päpste, dem amtierenden und dem emeritierten, passe kein Blatt. Das Ergebnis waren Szenen von Begegnungen zweier Päpste, die in der Welt viel Spott auslösten und im gläubigen Volk viele aus gutem Grund mehr irritierten als beruhigten. Ein Pensionistendasein laut Kollektivvertrag mag verständlicherweise dem sozialgesetzgeberischen Denken von Gewerkschaften entsprechen, steht jedoch im Widerspruch zum Auftrag Christi, das spürt das gläubige Volk instinktiv.

Wann setzt Benedikt XVI. ein Zeichen des Widerspruchs?
Wann setzt Benedikt XVI. ein Zeichen des Widerspruchs?

Das Ende eines großen Hirten als ferngelenktes Schaf?

Statt für die Welt unsichtbar in Opfer und Gebet zu verharren, tritt Benedikt XVI., wann immer es sein Nachfolger will, an die Öffentlichkeit, stumm und als bloßer Statist. Durch sein punktuelles Sichtbarwerden vor den Augen soll Kontinuität vorgegaukelt und indirekt der Eindruck vermittelt werden, selbst Benedikt XVI. würde den von Papst Franziskus vorangetriebenen Umbruch gutheißen.

Das Ende eines großen Hirten als ferngelenktes Schaf ist Benedikts XVI. unwürdig und ist nur eine weitere Form der nachträglichen Demontage seines Pontifikats. Das Spektakel der Auftritte Benedikts XVI., jüngst am Tag der Senioren, wie im Seniorenclub der Pensionisten vorgeführt, vermittelt den Eindruck einer Marionette in der Hand eines Puppenspielers. Ein Eindruck der Instrumentalisierung, der etwas Unwürdiges an sich hat. Seinen verwirrenden Höhepunkt fand dies am vergangenen 27. April, als bei der umstrittenen, kirchenpolitisch korrekten Doppelheiligsprechung von Johannes Paul II. und dem wunderlosen Johannes XXIII. zwei Päpste auf dem Petersplatz konzelebrierten.

Versuch Hand an die Wurzeln der von Christus gestifteten Katholischen Kirche zu legen

Bei der Bischofssynode wurde der Versuch offensichtlich, die kirchliche Sakramentenlehre umzustoßen und damit Hand an die Wurzeln des Christentums und der Katholischen Kirche zu legen. Der unsägliche Zwischenbericht ist beredtes Zeugnis dafür. Er wird für den Abschlußbericht korrigiert und zurechtgebogen werden. Sollte er nicht ex novo verfaßt werden, wird er im Grundgerüst jedoch eine verdorbene Frucht bleiben. Angesichts dieser dramatischen Vorkommnisse in der Kirche, wäre es ein starkes Signal Benedikts XVI., wenn er der päpstlichen Einladung, am Sonntag beim Abschluß der Synode und der Seligsprechung Pauls VI. teilzunehmen, fernbleiben würde.

Er hätte noch ganz andere Möglichkeiten, als sich nur der choreographischen Rollenzuweisung zu entziehen. Ob als emeritierter Papst, einer Rolle, die er sich selbst zugeschrieben hat und bei der er sich sicher etwas gedacht haben wird, als Kardinal der Kirche, als Bischof oder als Priester, mit eigenem Willen ausgestattet, kann er sich Zurückhaltung und Schweigen auferlegen, muß es aber nicht. Erst recht nicht, nachdem er anderthalb Jahre zwar geschwiegen, sich aber von seinem Nachfolger instrumentalisieren hat lassen. Nirgends steht geschrieben, daß Benedikt XVI. nicht seine Stimme erheben darf. Keine kirchliche Bestimmung verbietet es ihm.

Benedikts Pflicht zur correctio fraterna seines Nachfolgers

Hätte er nicht vielmehr eine Pflicht gegenüber Christus und dessen Braut, der Kirche? Hat er nicht auch eine Verpflichtung zur correctio fraterna seines Nachfolgers und der Kardinäle und Bischöfe? Eine Verpflichtung, auch sichtbare Hilfe und Stütze für alle gottgeweihten und gläubigen Menschen zu sein? Die Behauptung, eine Wortmeldung Benedikts XVI. würde die Gefahr eines Schismas in sich bergen, entbehrt jeder Grundlage. Die Wahrheit kann nie Ursache eines Schismas sein, nur der Irrtum und daher die Abweichung von der Wahrheit.

So wie Kardinal Kasper seine Stimme geltend macht, so kann sie auch Joseph Kardinal Ratzinger als emeritierter Papst Benedikt XVI. geltend machen und das durchaus und vor allem mit seiner ganzen Autorität und seinem ganzen Gewicht. Es war ausgerechnet Kardinal Kasper, der wenige Tage nach dessen Amtsverzicht und wenige Tage vor Beginn des Konklave gegen Benedikt XVI. eine Warnung aussprach, die er selbst als „Ratschlag“ bezeichnete. Er warnte den zurückgetretenen Papst aus den Seiten der Tageszeitung La Repubblica, die kurz darauf unter Papst Franziskus eine ebenso wichtige, wie umstrittene Rolle spielen würde, sich auf keine Weise „in Fragen der Kirchenleitung und der Kirchenpolitik einzumischen“. Dabei war es, was für eine Ironie des Schicksals, just der wie auch immer zustande gekommene Zeitpunkt des Amtsverzichts, der für Kasper zur Gunst der Stunde wurde. Wäre der Amtsverzicht wenige Tage später erfolgt, hätte Kasper nicht mehr am Konklave teilnehmen, die Wahl des neuen Papstes maßgeblich beeinflussen und mit päpstlichem Auftrag zum Wortführer der „neuen Barmherzigkeit“ werden können. Kasper kann warnen, doch beeindrucken muß sich Benedikt XVI. davon nicht lassen: Wo immer er auftrat, wurde das Tu es Petrus angestimmt. Tu es Petrus! Das will doch etwas bedeuten, ganz unabhängig von den mit dem Rücktritt verbundenen und kontrovers diskutierten Fragen.

Der abgedankte Papst wird im Verborgenen für die Kirche opfern und beten. Fest steht aber auch, daß er mit seinen stummen Auftritten in der Öffentlichkeit, der Kirche weder dient noch dem Seelenheil von Millionen von mehr oder weniger desorientierten Menschen eine Hilfe bringt. Keine Autorität der Welt könnte Benedikt XVI. davon abhalten, auch in seiner jetzigen Position der Kirche durch andere Gesten als in den vergangenen Monaten und vor allem durch Stellungnahmen zur Verteidigung der Wahrheit, der kirchlichen Lehre und Ordnung Halt zu geben. Niemand, außer er sich selbst, könnte ihn auch davon abhalten, im Vatikan oder auch außerhalb das Heilige Meßopfer in der überlieferten Form zu zelebrieren.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

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152 Comments

  1. Einen Gegensatz zwischen Ratzinger und Bergoglio zu konstruieren wird stets scheitern. Beide sind glühende revolutionäre Modernisten im Neuerungswahn und ja es passt kein Blatt zwischen beide. Ratzinger blieb stets seinem Idealen am Konzil treu. Freilich hat er verstanden „konservative“ und neo-“Tradionalisten“ durch sein erudiertes Gebaren und manchmaligen Auftritt im barocken Dekorum zu täuschen. Auch sein Gerede von „lebendiger Tradition“ waren nicht mehr als geschickte Beschwichtigungen. Die Lektüre seiner „Einführung in das…“ kann jeden Rechtgläubigen nur erschaudern lassen.
    Der Unterschied zu Küng et al ist nur der, jene haben sich noch weiter radikalisiert. Ratzinger verharrte hingegen auf seinem Niveau von 1962-65. Er ist mitnichten „Traditionalist“ oder „Konservativer“ jemals gewesen. Das hat er mit seiner Abdankung nochmals eindrücklich manifest gemacht.

    • Was Sie sagen ist schlimm aber wahr.
      Viele von uns haben über die Klugheit dieses Mannes vergessen, das er auch das Konzil immer verteidigt hat, bzw. geglaubt hat die geistigen Teufel und die in Menschengestalt, bändigen zu können.
      Das war ein Irrtum.
      Ich denke Benedikt erkennt langsam aber sicher die Tragödie seines Lebens die darin besteht, sich NICHT auf die Seite Lebfevres geschlagen zu haben.
      Ihm ist bei seiner geistigen Potenz der Flächenbrand nicht verborgen geblieben den dieses Höllenkonzil ausgelöst hat.
      Weil ich ihn so mag und ihm keinen bösen Willen (wie der gesamten Kasperfraktion) unterstelle, denke ich seine Arbeit, unter dem gar nicht heiligen Joh Paul II als Nachfolger Pauls des Schrecklichen, war ein derartiges Fegefeuer, das er wohl dachte als Papst noch etwas retten zu können.
      Aber genau wie Sie lieber J.P.Ratkaj, kann ich ihn nicht verstehen, das er zu dem Darsteller in Weiß noch irgendeinen Kontakt hält.
      Benedikt zur FSSPX das wäre der Weg der Rettung.
      Ich glaube aber, das man fuer Benedikt beten muß, der jetztige Absturz ist auch für einen Verteidiger des Konzils eine absolute Hölle.
      Beten wir für ihn.

      • Als alter Mann, der ich nun bin erschüttert mich besonders, daß die greisen „Unheilspropheten“ meiner Jugend recht behielten und zwar in allen Punkten.
        Ich war Kardinal Nicola Canali (gest. 1961, Freund des Hl. Papa Sarto u Privatsekretär von Kardinal del Val, dessen Beatifikationsprozess er unermüdlich voranzutreiben versuchte. Leider ist dieser Prozess heute vollends in Stocken geraten) die letzten 7 Jahre seines Lebens als Hilfssekretär zugeordnet. Viele Momente mit ihm, in dem er den herannahenden Sturm vorausahnte, sind mir auch nach mehr als einem halben Jahrhundert noch in lebhafter Erinnerung. Gerade heute habe ich erneut an den guten Kardinal Canali gedacht, am Vorabend der Beatifikation von Paul VI,, Nichts als die Wahl Giovanni Battista Montinis zum Pontifex fürchtete er mehr.

      • An @J.G. Ratkaj

        (Wohl off-Topic aber vielleicht interessant für Sie)
        Vor kurzem erschien die englische Übersetzung eines Briefes von Dom Joseph Gajard OSB, dem langjährigem Leiter der Schola der Benediktinerabtei Solesmes und führendem Gregorianiker über mehr als 30 Jahren, von 1956 an den Leiter der Ritenkongregation (zitiert in der USamerikanischen Zeitschrift f. Kirchenmusik „Caecilia“ Sept. 2010).
        Dom Gajard warnt hierbei vor den reformistischen Umstrebungen mit Veränderung der Texten, weil dies intrinsische Veränderungen der Theologie mit nicht absehbaren Folgen auslösen werde.
        Es bestätigt die damaligen Befürchtungen Ihres geehrten Chefs Nicola Card. Canale vollkommen.

    • @ J.G.Ratkaj: Bei youtube, ‚Papal Coronation 24 -The Coronation itself 1′, etwa ab Minute 5:33, sieht man Ihren ehemaligen Chef bei der Krönung Johannes‘ XXIII. im Herbst 1958, in seiner Funktion als Kardinal-Protodiakon und somit, wenn man so will, als ‚päpstlicher Koronator‘ – Tonqualität recht gut, Bildqualität leider etwas weniger; trotzdem beeindruckende Bilder, (fast) die komplette Krönungsmesse, wertvolles Zeitdokument v.a. für uns ‚postkonziliar-Nachgeborene‘:

      http://www.youtube.com/watch?v=knBzW1Ur63g&list=UUNqN2-3zubYPihk0Gm4hY8Q&index=17

  2. „Das Martyrium der Heiligen John Fisher und Thomas Morus galt übrigens nicht der Treue zum damals regierenden Papst, sondern der Treue zur Lehre und dem Auftrag Christi. Ein wesentlicher Unterschied.“

    Eine sehr wichtige Unterscheidung! Beide Heilige können eben nicht für einen unkritischen Papalismus vereinnahmt werden.
    Zumal auch der damalige Papst Clemens VII. keine Lichtgestalt war.

  3. Den hervorragenden Artikel kann ich nur voll umfänglich bejahen ! Das entspricht zu 100% dem, was wir hier von Anfang an geäußert, befürchtet und erlitten haben. Ich wiederhole mich, wenn ich Seine Heiligkeit, Papst Benedikt XVI zum wiederholten Male auffordere, Seiner heiligsten Pflicht nachzukommen (was im Übrigen für jeden Katholiken Pflicht ist) und die katholische Wahrheit öffentlich und mutig zu bekennen ! Da ihm sowieso von Bergoglio nichts Gutes bevorsteht, braucht er auch keine Angst zu haben. Ob er vertrieben wird oder fliehen müsste- allein hier in meiner Heimat würde Tausende von Gläubigen ihm Obdach geben und mit ihrem Leben verteidigen. Papst Benedikt XVI hat durch Seinen Rücktritt die größte Krise unserer heiligen Kirche seit Menschengedenken ausgelöst. Der Rücktritt hat alle Türen für das Eindringen des Rauches Satans (Paul VI.) geöffnet, wenn nicht für den Teufel sogar selbst. Wie anders können wir die Tatsache beschreiben, dass auf allen Gebieten kirchlichen Glaubens die Axt angesetzt wird. Und die nuschelnden Lügen Bergoglios ( der Arme leidet so unter seinen kaputten Knieen- haha) nimmt diesem außer schwachgeistigen Verdrängern und Jublern sowieso niemand mehr ab. Bergoglio wird nur noch von seinem Lügenbaron Kasper übertroffen. Jetzt ist darum für S.H. Papst Benedikt XVI die Zeit des Handelns, des Bekennens und vielleicht des Martyriums gekommen. Das trifft aber für einen jeden von uns zu, der nicht dem Tier folgt. Anhänger des Tieres und seiner Gefolgschaft sollten daher auch keinerlei Möglichkeit mehr bekommen, hier auf diesem Portal ihre Lügenpropaganda weiter zu betreiben. Sie sind durchschaut und es gibt Wichtigeres, als sich damit auseinanderzusetzen.

    • Es ist nicht in Ordnung, Papst Benedikt den schwarzen Peter zuzuschieben: Er hat mit allen Kräften versucht die Herde Christi zusammenzuhalten! Was jetzt geschieht ist die Folge himmelschreiender Sünden, die den Zorn Gottes heraufbeschwören! Schlechte Hirten sind immer eine Strafe für das Volk! Außerdem kommen wir um die letzten Kapitel der Geheimen Offenbarung des Hl. Johannes nicht herum – es kommt alles so wie es kommen muss – wie es im Buch des Lebens verzeichnet ist!
      Allein unser Gebet und unsere Opfer können die Strafe mildern, aber nicht mehr abhalten!
      Maranatha!

  4. Papst Benedikt war ein Hirte. Er war ein Fels. Jedes seiner Worte hoch theologisch und voller Liebe zum Herrn. Warum er gegangen ist, wer weiß das von uns? Noch heute schaue ich mir seine Predigten auf YouTube an und noch heute weine ich um diesen Menschen. Am 13.03. 2013 hat man mich alleine gelassen unter Wölfen. Ob er unter Druck gesetzt wird mit dem Bischof von Rom aufzutreten weiß ich nicht. Aber ich weiß sicher, dass dieser Mann nichts Böses an sich hat. Die aktuelle Bischofssynode hat uns alle verraten. Gott segne Papst Benedikt, der Hl. Papst Johannes Paul II möge unser Fürsprecher sein. Ich verstehe einfach nicht, warum Benedikt hier stellenweise so angegriffen wird. Er hat uns nie was Böses getan. Ich liebe diesen Mann und dazu stehe ich bis zu meinem Lebensende!

      • Genau das was Herr Nardi schreibt, habe ich mir auch schon gedacht, so sehr ich Ppast Benedikt bewundert habe, aber er bleibt, wenn es um Bergoglio geht, nicht unsichtbar, jetzt, wo sich widerstand regt aber schon, er wirkt in der Tat wie eine Marionette, die unfähig und auch unwillig sich zu wehren, an den Strängen dieses fleischgewordenen Teufels Bergoglio hängt. Wollen wir zuerst für alle mutigen Kardinäle, allen voran Kardinal Burke, dann für Kardinal Müller, und dann für ihn beten.

    • Liebe Sabine F, der Einsatz meiner Winzigkeit auf diesem gigantischen geistigen Schlachtfeld ist, das muß ich leider sagen, mehr als dürftig, d. h. mehr Senf als Korn. Um so größer ist meine Hochachtung vor Papst Benedikt. Ich denke, das Ausmaß seines Kampfes für die Wahrheit ist gar nicht zu ermessen. Ja, auch ich habe ihn ganz besonders lieb. Ich maße mir auch nicht an, beurteilen zu können, warum er zurückgetreten ist.
      Jesus hat mal zu der Menschenmenge gesagt: „Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.“ Johannes hat seinen Kampf hier auf Erden für die Wahrheit optimal gekämpft und dasselbe denke ich von P. Benedikt. Beten wir intensiv für ihn, um Kraft, um Gottes Schutz und Segen, daß er in der Zeit, die ihm noch verbleibt, vom Heiligen Geist geleitet werden möge.

    • Liebe Sabine
      „Gott segne Papst Benedikt, der Hl. Papst Johannes Paul II möge unser Fürsprecher sein“

      Ja zu Bendikt, aber Joh Paul II hat mit seinem Korankuss die Katholiken des Orients zum Tode verurteilt.
      Solch einen Fürsprecher braucht niemand.
      Die Muttergottes hat alle Hände voll zu tun, ihn von seinen Höllenqualen zu befreien.
      Der Moslemmob, der die Christen abschlachtet, kann sich auf dieses katastrophale Zeichen der Unterwerfung berufen, bitte denken Sie einmal nach, bevor Sie so etwas schreckliches schreiben.

      • @michael
        bitte klären Sie mich über diesen ominösen Korankuss auf…wo….wann…..war das? Danke

    • habe es etwas später gelesen,
      Gott sei Dank gibt es sie noch, die Christen, die unseren geliebten Papst Benedikt verteidigen!!!Ich bin allen hier sehr dankbar. Ich bete für Papst Benedikt und wünsche ihm den reichen Segen des „lieben Gottes“

  5. Wollen wir uns nun gegen die Offenbarung und alles auflehnen! Ein Bischof wird weinen wurde vorausgesagt und tatsächlich hat ein afrikanischer Bischof geweint. Es wurde vorausgesagt, dass eine falsche Kirche aufstehen wird, die sich als die wahre Kirche ausgibt. Die Kirche ist nach dem Vat II entstanden. Sind wir blind geworden, dass wir das nicht sehen? Wer diese Kirche ändern will, vergeudet nur seine Energie anstatt, dass er sich der grössten Kraft hingibt, dem wahren Gebet. Aber wir brauchen Führer wie Burke und andere und hoffentlich verschwinden diese nicht in der Anonymität, sondern lösen eine weltweite Bewegung aus, auch unter Gefahr von der falschen Kirche exkommuniziert zu werden. Der Bericht muss aber auch nach der Synode ein Sturm der Entrüstung aufrechterhalten.

    • Kardinal Burke ist wahrlich ein Hoffnungsträger und in seiner vorgesehenen Position bei den Maltesern wird er über viel Zeit verfügen sich um die Kirche Jesu Christi zu kümmern.
      Normalerweise ist dieser Posten für hochbetagte Kardinäle vorgesehen. Wenn sich da nicht welche verrechnet haben.

      Von Papst Benedikt zu erwarten, bzw zu verlangen, dass er aufsteht um dieser zerstörerischen Entwicklung Einhalt zu gebieten ist unrealistisch.
      Wer würde ihm eine Plattform gewähren?
      Die Todesdrohungen gegen ihn dürften noch Geltung haben.
      VIELLEICHT ist es GERADE SEINEM GEBET zuzuschreiben, dass die Manipulation der Bischofssynode ans Tageslicht gekommen ist.
      Gott lässt Seiner nicht spotten!

      Beten und Opfern wir weiter für die Eine Heilige Katholische und Apostolische Kirche.
      Kein Gebet geht verloren.

  6. Bei allem Verständnis für Fassungslosigkeit,Trauer und Wut:
    vergessen wir nicht,was uns die Bibel dazu sagt, „zuerst MUSS der Abfall kommen“ !!
    Wie sollte er kommen,wenn nicht vorher eine Demontage der Kirche,wie es jetzt geschieht,erfolgt !?
    Außerdem ist für die Endzeit,die unbestritten JETZT gekommen ist,eine Prüfung der Menschheit angekündigt „so groß,wie noch niemals zuvor“ !
    Beten wir,das wir diese Zeit überstehen, „wer standhält,der wird gerettet werden “ .

    • Mag sein, dass der Abfall kommen „muss“. Das entbindet die Treuen aber nicht der Pflicht, sich dem Abfall entgegenzustellen. Wenn Papst Benedikt XVI. zu den Getreuen gehört, dann muss auch er sich dem Abfall entgegenstellen.

  7. Wunderbarer Bericht! Danke an die Redaktion! Genau so ist es. Kann es aber sein das Papst Benedikt XVI. eigentlich sagen wollte: „Ich erkläre meine Rücktritt und werde ab sofort nicht mehr reden und mich in den Kirchenangelegenheiten nicht einmischen!Das schwöre ich!“ und es wurde verkleidet mit einem: „Ich ziehe mich zurück im Gebet und werde unsichtbar!“ ? Zurückziehen und beten ist gut, aber in manchen Fällen (sagt sogar der heilige Grignon de Montfort), muss sogar eine Klausurnonne, die Klausur verlassen. In manchen Fällen muss sogar eine 17 jährige Jungfrau (eine FRAU) sich als Mann, als Soldat verkleiden, und mit Männern in den Krieg ziehen, wie es die heilige Jungfrau Jeanne d´Arc tun musste. In einigen Fällen muss sogar eine Frau von der Kanzel aus predigen und den Priestern und Bischöfen die Leviten lesen! wie es die heilige Hildegard von Bingen getan hat! In manchen Fällen, muss eine Frau sogar dem Papst eine Ohrfeige geben und ihn Feigling nennen, wie es die heilige Katherina von Siena getan hat. Wir brauchen dringend Streiter Christi. Wir brauchen Heilige! Die katholische Kirche nennt sich nicht um sonst: Streitende Kirche. Wir müssen STREITEN und wenn es eine Frau kann, um so mehr kann es auch ein Mann, ein waschechter Mann, und wie viel mehr sollte es ein Stellvertreter Christi wie Papst Benedikt es können. Er wollte seine Seele retten, deshalb trat er zurück? Doch erschien auf der Bühne als man zwei Männer in weiß Heilig sprach und am kommenden Sonntag wird er wohl ebenfalls erscheinen um den anti.katholischen Papst Paul VI. selig zu feiern und betreibt Schweigt, während man Christus abführt und am Kreuz nagelt? Ich bin sprachlos und kann nur weinen. Weinen, beten und Gott um Vergebung bitten. Was soll man sonst tun? Bitten wir Gott uns zu vergeben denn wir haben schwer gesündigt.

  8. Was seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI betrifft, stimmt mit ihm überein, was Jesus zu Petrus gesagt hat: „Wenn du alt geworden bist, wird dich ein anderer gürten und dich führen, wohin du nicht willst.“ Benedikt XVI hatte zum Zeitpunkt seines Amtsverzichtes wirklich vor, bis zu seinem päpstlichen Begräbnis nie wieder gesehen zu werden. Bergoglio hat ihm offensichtlich den Kopf verdreht und missbraucht ihn ganz offensichtlich dazu, um den Anschein einer Kontinuität zu wahren. Möge sich Papst Benedikt XVI von diesen Fesseln befreien.
    Was Herrn Bergoglio betrifft, so ist er durch die Aussage „Es gibt keinen Gott.“ abgesetzt.
    Möge Papst Benedikt XVI auf den Stuhl Petri zurückkehren.
    Per Mariam ad Christum.

    • @ Markus: Sic ! So sei es ! Seine Heiligkeit, Papst Benedikt XVI würde dadurch als Lichtgestalt in der Wanderschaft der Kirche durch die Zeiten auf ewig leuchten. Er mag vielleicht den Rücktritt ernst gemeint haben, aber angesichts der Zerstörungen durch Bergoglio und seine Kumpane muss der Papst auf den Stuhl Petri zurückkehren und sei es auch, dass die katholischen Kardinäle ihn nochmals wählen. Bergoglio aber muss durch einen kirchenrechtlichen Prozeß der Häresie und der Gotteslästerung überführt und exkommuniziert werden. Katholisch wurde ich geboren, katholisch habe ich gelebt, katholisch will ich sterben. Bergoglio hat sich durch seine Ketzereien und seinen Stolz ipso facto selbst exkommuniziert. Päpstliche Würde hat er ohnehin nie besessen, deshalb werde ich ihm auch keine Träne nachweinen.

    • Entschuldigen Sie,ich habe auch gelesen, dass der Papst gesagt haben soll, dass keinen Gott gibt, damit schien es aber, dass er sagen wollte: dass wir nicht den Gott der Moslems haben??? sondern den Dreifaltigen? denn er sagte: wir haben einen Vater, den Sohn und den heiligen Geist.Täusche ich mich da?
      Doch er redet wahrscheinlich so verschwommen und unklar, wie er selber glaubt. Er hätte es dann laut sagen müssen: UNSER GOTT IST DREIFALTIG.
      Gottes Segen

      • Na ja, Herr Nardi sagt „Die Intention der Aussage ließe sich umständlich erklären“, ich denke, er hätte einfach etwas länger zitieren sollen. Aber es ist klar, dass hier offensichtlich immer nur Papst Franziskus diskreditiert werden soll. Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich die ganze Aufregung nicht.
        Es gibt immer noch Millionen Menschen die hungern, furchtbare Kriege, Armut und Obdachlosigkeit auch in der westlichen Welt.
        Sie kennen alle die Geschichte vom Großinquisitor in den ‚Brüdern Karamasow‘, mein Eindruck ist, hier im Forum würden auch die Meisten Jesus verhaften, käme er nochmal zurück. Wovor zum Kuckuck haben Sie denn alle Angst hier. Das ist doch eine reines Glasperlenspiel, das hier betrieben wird.

      • @chiara @Leonie Sie sagen es beide, bei diesem Papst braucht es immer eine Gebrauchsanleitung, wie er es meint. Wie untauglich für einen Glaubensboten. Und was für einen Schwachsinn versuchen Sie hier auch noch zu rechtfertigen. Denken Sie nur eine Sekunde nach und überlegen sich, was von dem Geschwafel dieses Papstes unser Herr Jesus Christus je gesagt hätte. Sie werden schnell erschrecken. Genau… Einfach die Probe aufs Exempel machen.
        An innerweltlichen Gurus laufen schon massenweis herum, dazu braucht es die Kirche nicht. Lebensberater aller Sorten gibt es, für die Reichen, für die Armen, alle Altersgruppen, Portmonaise, Interessenlagen, Sensibilitäten… Nein, nein, die Kirche hat über das Seelenheil zu sprechen, über das, wovon die Welt nicht spricht, die Sünde, mit der der Mensch sich selbst tötet.
        @Leonie das ist eine infame Lüge, die sie mit dem „Verfaften“ auftischen. Schämen Sie sich. Eine solche Ausrede zu servieren. Das Ringen ist nicht ob BXVI oder FI oder welche Papst auch immer. Das Ringen ist zwischen Gut und Böse, dem Fürst der Welt und Christus. Den Menschen nach dem Mund zu reden, um sich auf Erden ein bequemen Klerikerleben zu machen, ist nicht die Nachfolge Christi. Weil man auf den Auftrag Christi an die Jünger hinzuweist, einer so schändliche Anklage zu erhalten, wie Sie sich vortragen, ist schon eine Form der Christenverfolgung. Warum vergeuden Sie soviel Zeit mit dem Versuch zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist? Lorbeeren für das Himmelreich verdient man sich anders: mit Liebe, der Liebe zur Wahrheit, die zum Handeln drängt.

      • @ Leonie: Sie wagen es angesichts der offenkundigen Tatsachen immer noch, Bergoglio in Schutz zu nehmen ? Ihr linkes Rumgejammer ob der vielen Leidenden können Sie Sich ebenfalls sparen. Dieses verlogene Gemaunze vom ach so barmherzigen Bergoglio verfängt nicht mehr. Trollen Sie Sich schnellstens zu Ihresgleichen, aber jammern Sie nicht, wenn das Unglück, dass dieser Häretiker in Rom über Kirche und Welt bringt, auch Sie trifft. Denn nur ein Troll begreift nicht, wie eng die Zusammenhänge sind. Bergoglio entlarvt sich selber durch seine Lügen- da bedarf es keiner Ankläger von unserer Seite. Und wenn Sie, verehrte Leonie, jetzt wieder so furchtbar betroffen sind, dann schleichen Sie einfach zum großen Lügenbaron Kasper- der wird mit seinen Lügen Ihr Weltbild ganz sicher bestärken.

  9. Dank an Herrn Nardi, ob seiner ausgezeichneten Analyse sowie Dank auch an die anderen Zuschreiber. Aber ich glaube nicht daran, dass Benedikt freiwillig das Handtuch geworfen hat.
    Ich bin aber überzeugt, dass sein freier Wille längstens gebrochen ist. Dafür gibt es Mittel.
    Beobachten wir seine Gestik bei den wenigen inzenierten öffentlichen Auftritten. Die Gestik lügt nicht und kann uns zu einer richtigen Beurteilung des Zustandes verhelfen !!!!

  10. Das Festhalten vieler Tradis an Dr. Ratzinger als angeblichem „Mann der Tradition“ hat etwas Lemminghaftes. Sie starren, gehalten und fixiert, auf den verstummten „Papa emeritus“ und glauben allen Ernstes, dieser würde seinem Nachfolger widersprechen. Ratzinger war IMMER, auch als Benedikt, theologisch ein Modernist, ein milder „Konservativer“, was zu den Liberalen lediglich ein – um das neueste Zauberwort zu benutzen – „gradueller“, aber niemals ein kategorialer Unterschied ist.
    Man hat den Einruck, dass die Mehrzahl der Community hier niemals eines der modernistischen Bücher Ratzingers gelesen hat, sondern sich wie kleinen Kinder an dem einen Motu prorio festhält. Das er übrigens nie eingelöst hat – er hat als Papst niemals die Messe aller Zeiten zelebriert und damit aller Welt demonstriert, was er von ihr hält.
    Wann wacht ihr endlich auf und lasst euch von diesem eifrigen Mitakteur einer unfassbaren Kirchenzerstörung nicht länger Sand in die Augen streuen???

    • Kommen Sie herunter von Ihrem hohen Ross, hören Sie auf, Andersdenkende ad personam zu schmähen, denn die Sache ist viel komplizierter!

      Ratzinger hat in der Tat den alten Glanz des Papsttums noch einmal durch seine private Option für manches „Traditionelle“ aufschimmern lassen, die er allerdings nicht verbindlich vertreten wollte. Und die Generationen, die nach Jahrzehnten häretisch-grauen Papsttums seit dem Konzil dieses alten Bildes entwöhnt waren, wurden auf diese Weise noch einmal kurz mit Hoffnung angesteckt:
      Die Alten fühlten sich erinnert an Altes. Die Jungen erhielten eine Ahnung davon, was das Papsttum einmal gewesen sein könnte.

      Ob Ratzinger dies bewusst demagogisch inszeniert hat, kann keiner von uns beurteilen. Denn in aller Regel sind die wenigsten in der Lage, seine gelehrten Bücher zu rezipieren.

      Sie sind doch derjenige, der hier allzu oft herumposaunt, die Laien müssten aus der Theologie gehalten werden etc., selbst sind Sie ja auch nur ein Hobbytheologe…

      Was regen Sie sich also auf über naive Gläubige – das ist das Ergebnis dessen, was Sie für „Tradition“ halten und wofür Sie so oft zu äußerst hämischen und anmaßenden Worten greifen! Diese Menschen wurden dazu erzogen, sich aus der Theologie rauszuhalten und zu glauben, was man ihnen als richtig vorträgt. Und jetzt prügeln ausgerechnet Sie auf die gehorsamen armen Leutchen ein!? Das ist ein perfides und übles Double-Bind-Spiel, das Sie hier zum besten geben!

      Dass jedoch das Vat. I, samt Leo XIII. und Pius X. eine ganz andere Sprache gesprochen haben und sehr wohl größten Wert auf die theologische Bildung uns Partizipation aller echten Gläubigen gelegt haben, kam nach langen Jahrzehnten der Dominierung und Verdummung auch zu „rechtgläubigen“ Zeiten des Kirchenvolkes einfach zu spät.

    • Papst Benedikt ist der größte Theologe aller Zeiten und wird es wahrscheinlich auch immer bleiben. Ihm kann und konnte bisher keiner das Wasser reichen. Sein ganzes Wesen und seine Ausstrahlung beweisen, dass er ein Mann Gottes, ein durch und durch vom Hl. Geist Erleuchteter ist! Er wäre der letzte, der nicht die Ränkespiele in der kirchl. Hierarchie durchschauen würde, kennt er doch genauestens das 3. Geheimnis von Fatima und hat er doch von Anfang an die Freimaurerei bekämpft! Mich würde auch nicht wundern, wenn er die Gabe der Seelenschau hätte. Er weiß genau, welche Stunde geschlagen und was er zu tun oder zu lassen hat! Ein Jahr nach seinem Amtsantritt 2006 ließ er schon verlauten: „Betet für mich, ich bin von reißenenden Wölfen umgeben!“ Jeder, der auf ihn schimpft, sollte ‚mal einen Tag in seine Fußstapfen treten! Und dieser Mann ist schließlich schon 87 Jahre alt und hat einige Gehirnblutungen und einen Schlaganfall hinter sich! Trotzdem hat Gott noch Pläne mit ihm, da bin ich mir sicher!
      Lasst uns für diesen Großen Papst beten!

      • Ich liebe ihn auch über alles und schließe mich gerne im Gebet für ihn an.
        Es ist sicher so, wie Sie sagen!
        Haben wir doch Vertrauen in Benedikt und in die Führung Gottes.
        Benedikt wird doch nur bei solchen Auftritten „herausgekramt“, um der Allgemeinheit glauben machen zu wollen, dass er und F. ein Herz und eine Seele sind! Das ist so durchschaubar wie Glas!
        Mir fällt dabei ein, dass ER SEINE eigenen Pläne hat, die wir nicht immer gleich verstehen oder nachvollziehen können: …(Meine Wege sind nicht eure Wege…)

    • Danke! Sehr ordentlich auf den Punkt gebracht. Sehr wichtig war Ihre Hervorhebung, Benedikt hätte mal die Messe aller Zeiten zelebrieren sollen, das wäre wahrlich ein Bekenntnis eines Hirten gewesen.
      Der Personenkult um Benedikt XVI.ist widerlich, diese Beweihräucherung Ratzingers erinnert mich an meine Jugendzeit, da gab es eine Zeitschrift namens Bravo dort wurde auch so ein Idol und Götzenkult betrieben. Wir sind alle Sünder, Du (Leser), Ich, und Josef Ratzinger auch. Auf einen Erlösungsakt von Benedikt zu hoffen, ist auch eine Art und Weise die Verantwortung von sich zu weisen und Jesu nicht zu folgen. Für mich gibt es zum Beispiel keine schönen und hässlichen Frauen, alle Frauen sind schön, und wenn eine Dame was schmutziger erscheint, denke ich mir man kann die Schönheit auch herauskehren und sichtbar machen, jeder Mensch ist in seiner Einzigartigkeit schön, wir müssen nur diese Einzigartigkeit suchen.Verstehen Sie mich bitte nicht falsch ich bin kein Schürzenjäger. Ich glaube Jesus hat diese Schönheit auch in jedem gesehen. Warum dann bitte andere Leute als Götzen verehren, wir sind alle Kinder Gottes.

      • Das klingt alles sehr protestantisch. Luther hielt auch nichts vom „Personenkult“ um den Papst. Aber es ist wahr: Wir beten nicht den Papst an, wir beten auch nicht die Heiligen an, diese werden angerufen, aber nicht angebetet, sondern wir beten allein Gott an.
        Sie müssen Ehrfurcht und Respekt vor einer Person mit Niederfallen und Hosannarufen auseinanderhalten. Kein wahrer Katholik betet den Papst an und kein wahrer Papst will angebetet werden, auch und erst recht nicht Papst Benedikt XVI. Denken Sie darüber nach.
        Per Mariam ad Christum.

      • Es handelt sich hier doch nicht um Götzenkult! Ich zum Beispiel war als Teenie furchtbar vernarrt in die Backstreet Boys. Das war Götzenkult. Wissen Sie, hier sprechen die Leute voll von Liebe zu diesem Mann.

      • Liebe und Verehrung bin ich auch mit einverstanden, ich schätze den Menschen Josef Ratzinger sehr, nur betreiben manche einen Kult in der Form das man bewusst theologische Fehltritte die er als Kardinal damals machte ausblendet, und da fängt schon Kult an. Kult lebt auch von Verblendung. Anbetung habe ich in kleinster Weise erwähnt! Es sollte sich auch nicht jeder angesprochen fühlen, Liebe und Verehrung akzeptiere ich, jedoch sind hier Leute schon im Forum beleidigt worden da man die Häresien des Kardinals Ratzinger von damals erwähnte. Dabei ist es bei traditionellen Priestern und Bischöfen so, das klar gesagt wurde er habe Häresien geäußert und nie widerrufen. Auf dieses Ausblenden der Häresien war mein Vergleich mit den Götzen bezogen. Vielleicht war ich nicht deutlich genug.

      • Korrektur: Anbetung habe ich in keiner Weise erwähnt!
        Die Rechtschreibkorrektur hat da sich eingemischt und ein L reingeschleust.

      • Die Wertschätzung der großartigen Theologie Benedikts XVI. mit Bravo zu vergleichen ist einfach nur dümmlich und infam.

      • Ja, die Papolatrie, die hier um Ratzinger betrieben wird, ist grotesk und widerwärtig. Gegenüber einem, der

        - in seiner „Einführung in das Christentum“ eine Häresie nach der anderen gelehrt hat (Leugnung des Sühnopfers in der Messe, Leugnung der biologischen Jungfrauenschaft Mariens, Leugnung der Schuld der reformatorischen Kirchen“ am Schisma u.v.a.m.);
        - als eine der ersten Amtshandlungen nach seiner Wahl zum Papst den Erzhäretiker Küng in alter Kumpeligkeit stundenlang zum Dinner bei sich hat, während der für EB Fellay grade mal ne halbe Stunde Zeit hatte:
        - der NIE die Messe aller Zeiten zelebrierte,;
        - den synchretistischen Gräuel „Assisi III“ veranstaltet hat;
        - der in Instanbul in der Moschee betete(!!),
        - der unter „graduellen“ Umständen den Gebrauch von Kondomen erlaubte
        - in Erfurt im Auge des häretischen Luther-Orkans einen „Wortgottesdienst“ mit den Luther-Nachfahren hielt und den häretischen EKD-Chef mit „Lieber Bruder Schneider“ anredete…

        …so einer soll also, wie man uns hier weismacht, „der größte Theologe aller Zeiten“ (s.o.) gewesen sein.
        Es ist nur noch zum Schreien und Davonlaufen, wie theologisch unterbelichtet die meisten Vertreter der Tradition sind. Das ist der eigentliche Grund, weshalb wir so in die Defensive geraten sind und die Linken ihren Siegeszug der Zerstörung fortsetzen können.

      • @ Seinsheim

        Nein ich lasse mich aber nicht mehr verblenden, weh denen die weder warm noch kalt sind. Titel und Ehren schützen auch davor nicht! Ihr großartiger Theologe ist doch einer der Baumeister dieser Kirche die sie heute haben ;).
        Ich lass mich jedenfalls nicht mehr im Kreis drehen, Blinde Kuh Spielen, nein danke.

    • J.G.Ratkaj und Semper Catholicus haben Recht.

      Die “Konservativen“ lassen sich zu leicht täuschen und kennen die einzelnen „Progessiven“ und ihre ausgefeilte Taktik viel zu wenig und verstehen vor allem ihre Spezialsprache (!!) nicht, in der „Tradis“ auch dann noch „Konservatives“ erkennen, können, wenn alle Progessiven über den tatsächlichen Inhalt nur so jubeln.

      Das wissen die Revolutionäre, allen voran Ratzingerfreund Küng schon lange, der sich schon vor Jahrzehnten über Konservative daher auch enorm lustig macht.:

      http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2014/04/hans-kung-wir-kontrollieren-alles.html

      • Nun, ist man lange genug vor dem Konzil noch sozialisiert worden wird man Ratzinger schwerlich als „konservativ“ oder „traditionsaffin“ etikettieren können.
        Das ist nicht möglich.
        Aber auch als „Nachgeborener“ kann man Vita und Werk studieren und zum selben Resultat gelangen.
        Mich hat es stets überrascht wie sehr die Fama des „konservativen Glaubenshüters“ in den diversen kirchlichen Milieus die Runde machte.

  11. Genau auf den Punkt gebracht. Vielen Dank für den Kommentar. BXVI wird morgen an der Seligsprechung teilnehmen. Ich rechne nicht mit einer Geste. Aber: ich hoffe darauf und es ist richtig, darauf hinzuweisen, weil es seine Pflicht wäre, sonst endet ein „grosser Hirte“ wirklich als „ferngelenktes Schaf“. Das wäre traurig, sehr traurig. Ich habe durch diesen grossen Papst die heilige Messe aller Zeiten wiederentdeckt. Danke dafür allemal, tausendfacher Dank

  12. @ Semper Catholicus:

    Ratzinger ist ohne jeden Zweifel ein Anhänger der „Nouvelle Theologie“ und steht der Scholastik distanziert gegenüber. Matha OP hat in seinem wertvollen Werk „Die Neue Theologie“ den „Konfusionismus“ als eines der Merkmale genannt, die diese Denkrichtung kennzeichnen. Genau dieses Charakteristikum zeichnet die Schriften Ratzingers aus. Begriffliche Klarheit und Logik der Gedankenführung sucht man hier auf weite Strecken vergeblich, beispielsweise in seiner „Einführung in das Christentum“.

    Pius X. hat in seiner herrlichen Enzyklika „Pascendi“ betont, daß die Verachtung der Scholastik ein sicheres Kennzeichen dafür ist, daß man dem Modernismus mindestens zuneigt. Eine Geringschätzung der Scholastik wird man bei Ratzinger sicher annehmen müssen, nicht nur aus dem tatsächlichen Befund seiner wichtigsten Werke. In seiner Autobiographie hat er sich nicht gescheut, ausdrücklich kundzutun, daß er der Lehre des Doctor Angelicus fernsteht, und zwar -unglaublich, aber wahr- „wegen deren allzu kristallklarer Logik“.

    Ratzinger ist zwar kein Modernist im eigentlichen Sinne -den lt. „Pascendi“ für den Modernismus konstitutiven Agnostizismus z.B. kann man ihm nicht nachweisen. Aber er ist m. E. ein Liberaler -das sagt er übrigens auch von sich selbst. (Ihn den „Mozart der Theologie“ zu nennen, ist eine Beleidigung – für Mozart.)

    Wie man auch immer zum theologischen Werk Ratzingers stehen mag – in seiner Regierung hat er so gut wie restlos versagt. Er hat sich -so der Ratzinger persönlich wohlgesinnte Georg May- praktisch gar nicht in „ortskirchliche Belange“ eingeschaltet, sondern alles laufen lassen. Seine Personalentscheidungen (Tagle, Braz de Aviz usw. usw.) waren Weichenstellungen, die zur jetzigen Tragödie entscheidend beigetragen haben. Sein Abdanken, um sich gemütlich aufs Altenteil zurückzuziehen, war ein Schlag gegen das Papsttum von geradezu unglaublicher Verantwortungslosigkeit. Nun haben wir die Bescherung, die er sich in seiner typisch professoral-deutschen Realitätsferne wohl auch nicht gewünscht hat:

    Anstelle eines gemäßigten Liberalen ohne jede administrative Festigkeit sitzt jetzt ein liberaler Despot auf dem Stuhl Petri, dessen Amtsführung in einem heute auf dem amerikanischen Blog „Rorate Caeli“ erschienen Beitrag treffend als unerträgliches Schreckensregime bezeichnet wird. Doch hat sich Bergoglio offenbar verrechnet, da er in seiner unglaublichen Hybris den auf der Synode losgebrochenen Aufstand gegen seine totalitären Manipulationsversuche nicht vorausgesehen hat. Ein afrikanischer Bischof nannte ihn in Rom einen „Agenten des Umsturzes“, Baldisseri und Kasper sind zu Witzfiguren herabgesunken. Mit etwas Glück -und dem notwendigen Segen von oben- waren die letzten Tage der Anfang vom Ende des Barmherzigkeitsterrors Bergoglios. Man traue nur den Medien nicht, die die Fassade krampfhaft aufrechterhalten wollen – in der Synodenaula sind die Dinge anders gelaufen, wie wir aus glaubhaften Quellen wissen.

    • Endlich ein wirklich informativer Beitrag in diesem Thread. Nachdem selbst Leute, die sonst – zu recht – stets zu Sachlichkeit mahnen, nun mit persönlichen Angriffen nur so herumschmeißen, eine echte Wohltat. Vielen Dank, Antifebronius !

      • @ Carlo

        Es wäre ein Zeichen von Format, solche emotionalen Kommentare da zu setzen, wo man sie auch meint, nicht wahr?
        Sie sind in der komfortablen Lage, dass Sie von niemandem angegriffen werden. Das Leben sieht anders aus, wenn Sie aus Neid, Missgunst und der Unfähigkeit, Ihnen geistig zu folgen, permanent beschossen werden. Gerade von gewissen Postern, die alleine schon in ihren Namen die Annahme der eigenen Zeitlosigkeit, der eigenen Katholizität oder der eigenen Traditionstreue wie einen Bauchladen vor sich hertragen, hinter diesem Deckmäntelchen aber vor allem Eitelkeiten und alle möglichen Ungereimtheiten der Vergangenheit UND der Gegenwart (!) als „katholisch“ verkaufen wollen. Bei manchen Postern mit Y-Chromosom ist der Geist bereits so schwach, dass sie nur noch mit der peinlichen Platte kommen, man habe deswegen nicht recht, weil man eine Frau ist – womit man nicht recht habe, können sie allerdings weder konkret sagen noch sachlich widerlegen…es ist so peinlich – man kann dieses Forum eigentlich niemandem mehr empfehlen angesichts all dieser geistigen Tiefschläge der letzten Wochen..

      • @Zeitschnur:
        Kennen Sie die Aussagen, die der Jahrtausendpapst der Hl. Pius X. an verschiedenen Stellen zur Rolle und (eigenen) Würde der Frau getan hat? Offensichtlich leider nicht. Sonst würden Sie als Frau mehr über die Witergabe des Glaubens in der Familie und das Hausapostolat posten als über theologische Themen, die nach dem Hl. Thomas die Frau nicht berühren soll.

      • @Zeitschnur

        Ich lese die Beiträge und gebe ggf. einen Kommentar ab unabhängig des Namens, der darüber steht. Entweder ist der Beitrag sachlich-informativ, oder eben nicht; Ihr letzter erfüllte die Sachlichkeit nicht, was Sie genau wissen. Es stimmt indes, dass ich mir einen Seitenhieb erlaubte, was ich nicht mehr tun würde.

        Dass ich Ihre ansonsten wirklich lehrreichen Beiträge schätze, wissen Sie ebenso gut. Dabei halte ich es nicht für notwendig, Ihnen zu widersprechen, wo Sie Mgr. Lefebvre in völlig isolierter Sichtweise angreifen; weder er noch die Priesterbruderschaft bedürfen einer solchen – sicher unbedarft ausfallenden – Verteidigung, vor allem aber sprechen die Fakten für sich.

        So hoffe ich, dass Sie sich von tumben Angriffen von sogenannten Traditionalisten nicht weiter beeindrucken lassen, wie ich auch vor Ihrem Mut, sozusagen unter Klarnamen zu posten, einmal mehr den Hut ziehe. Wer Sie wegen Ihrer Stellungnahme anonym persönlich angreift und anmotzt, erfüllt den jämmerlichen Status eines (Vor-)Gartenzwergs.

      • @ Carlo

        Na schön – frage mich bloß, welche „Fakten für sich sprechen“? Das ist es ja gerade – auch aus meiner Sicht sprechen die Fakten für sich. Aber offenbar komme ich zu anderen Schlüssen als Sie…
        Belassen wirs dabei. Kommt es von ungefähr, dass sich in dieser Szene so viele „(Vor-)Gartenzwerge“ antreffen lassen, wie Sie selbst solche Leute noch sehr freundlich nennen?

        Neulich hat Herr Nardi erwähnt, dass es eigentlich darum gehen müsste, zu missionieren.
        Wie soll in einer derart ressentimentgeladenen Atmosphäre noch missioniert werden können?

        Es müsste darum gehen, theologische Neuansätze zu finden, die die echte Tradition wiederfinden.
        Daran haben aber die meisten Poster hier null Interesse. Jeder, der ein bisschen den Kopf hebt, wird gnadenlos zusammengeprügelt – ich möchte Ihnen nicht erzählen, was meine ungläubigen Bekannten über den Umgangsstil hier denken.
        Auf jeden Fall flüchten sie und sagen: Gott sei Dank, sind wir nicht religiös, das ist ja furchtbar, was hier abgeht. -
        Aber auch das, verehrter Carlo, sind die Fakten, die für sich sprechen.
        Ich frage Sie: Wie kann ein gesunder Baum so faule Früchte tragen?

      • Ein Schmankerl:

        Pius X. war es, der Jeanne d‘Arc endlich selig sprach – eine Frau, die sich alles andere als auf zwanghafte „Hausapostolate“ und ähnliche Geistkäfige des schwachen Mannes festlegen ließ. Die damaligen Dumpfbacken aber warfen ihr vor, sie habe sich angemaßt „als Frau“ Dinge zu tun, die einer Frau nicht zustünden (selbstverständlich fanden sich dafür ein paar irrige Väterzitate…), sie habe „Männerkleidung“ getragen und sie sei überhaupt eine Hexe.

        Die FSSPX hat sich in Frankreich ausgerechnet Jeanne d‘Arc auf die Fahnen geheftet bzw. ihr Schicksal mit dem Lefebvres verglichen. Dabei ist Lefebvre verglichen mit dieser tapferen Frau doch überhaupt nichts geschehen! Die Zeiten, in denen man exkommuniziert, wochenlang verhört, in Kerker zu Ratten und Würmen geworfen und am Schluss unter hämischen Bemerkungen zur Belustigung der Gegener öffentlich verbrannt wurde, sind ja nun vorbei gewesen. Und nicht nur das. Dass sich die FSSPX ihre ganze Parallelkirche und Parallel“autorität“ (wann hat es denn so etwas je gegeben!?) mit vorgeschobener aber unglaubwürdiger Akzeptanz des Papstes überhaupt jahrzehntelang leisten kann, ist durchaus der Laxheit der „Konzilskirche“ geschuldet und der verhassten Trennung von Kirche und Staat. In früheren Zeiten wäre der ganze Laden bereits unter der Erde. Man hätte kaum lange gefackelt! Es hätte einen „Lefebvreisten-Kreuzzug“ gegeben und in kürzster Zeit wäre die Bewegung verschwunden – das waren die Vorgehensweisen in der guten alten Zeit bei Leuten, die so auftraten, wie es heute die Lefebvristen gegenüber der „Konzilskirche“ tun: den Papst anerkennen und ihm permanent nicht gehorchen und stattdessen sich selbst zum Kryptolehramt erheben – das ist doch Irrsinn.
        (Nicht dass mich einer falsch versteht: ich selbst halte die „Konzilskirche“ für eine Scheinkirche, aber genau das tut die FSSPX ja erklärtermaßen nicht…)

        Das ist also ein Treppenwitz der Geschichte, wenn dieser tatsächlich einfach nur verwöhnte und geduldete „Widerstand“ sich den Todesmut einer jungen Frau von vor Jahrhunderten aufs eigene Konto schreibt!
        Wie man dagegen auch hier im Forum sieht, werden nirgends die damaligen unsäglichen Vorwürfe gegen Jeanne d‘Arc als Frau in ihrer Aufgabe substanziell mehr lebendig gehalten als in diesen Kreisen…teilweise bis in die Details hinein…
        Pius X. war es auch, der endlich Mary Ward nach jahrhundertelanger maskuliner Unterdrückung in der Kirche zu ihrem Recht verhalf.
        Pius X. kann also leider für die zwanghaften Vorstellungen gewisser Herren hier nicht herangezogen werden, denn offenbar „tickte“ er durchaus differenziert…und er war ja auch ein intelligenter Mann, der das wohl kaum nötig hatte…

        Manchmal sollte man einfach das rezipieren, was weltliche Philosophen wie z.B. Fink-Eitel („Angst und Macht“) so scharfsinnig beschrieben haben. Dann versteht man das Desaster im Reich des katholischen „Billigen Jakob“ plötzlich besser.

      • @ Zeitschnur, lesen Sie einfach mal Genesis 3 und sie werden feststellen, dass all der moderne Frauenrechtlerkram schon im Anfang als Versuchung stand.
        haben Sie mal einen Moment drüber nachgedacht, wie es früher den Männern ergangen ist?
        Und haben Sie mal drüber nachgedacht was mehr Würde hat, so ein altmodischen Marienbild oder so ne taffe Managerfrau?

    • Sehr starker Kommentar. Was mich allein wundert: Wenn Benedikt so ein ausgemachter Liberaler wäre, was ich wegen seiner offenkundigen Inkonsequenz gern glaube, warum hat er dann dennoch so viele Angriffe aus Kirche und Welt ertragen müssen?

      • Weil er eine private Option fürs Traditionelle, jedenfalls dem Oufit nach, vorgenommen hat.
        Er wirkt also auf der Oberflächenstruktur „traditionell“, ohne es zu sein.
        Seine Befürworter aus dem Tradilager verkennen das genauso wie seine Gegner im Modernistenlager.
        Beide erfassen nicht, dass er ein postmoderner Theologe ist, der prinzipiell für eine Pluralität der Liturgie ebenso wie der Theologie plädiert, selbst und ganz privat aber in vielem bei dem geblieben ist, was er selbst noch empfangen hat.

        Er ist, wie alle Postmodernisten, aus einer mehr dem normativen Denken zuneigenden Perspektive jedenfalls, „doppelzüngig“. Lefebvre nannte ihn deshalb „le serpent“ (wobei Lefebvre selbst in vielem demselben Trend erlag, was wiederum auch weder von seinen glühenden Anhängern noch seinen Gegnern – und zwar aus demselben Grund – erkannt wird.

      • Ein Nachtrag:

        Ich meine, dass Benedikt XVI. gewissermaßen ein postmodernes Paradigma ist. Er ist die vielleicht intellgenteste und stilvollste Gestalt, der – oft ungewollt und wesentlich weniger geistvoll – eigentlich alle derzeitigen Exponenten in „Konzilskirche“ wie „Tradition“ gleichen wie Zwillinge, auch wenn sie sich nicht alle gleich kleiden.
        Es hat eine gewisse Ironie, dass der „Kampf der Giganten“ unserer Tage ein Kampf desselben Geistes mit sich selbst war und ist.
        Das ist m.E. auch der tiefste Grund dafür, dass die FSSPX mit allen Bandagen kämpft, um die „Sedisvakantisten“ totzuknüppeln – denn ließe man sie mitkämpfen in der Arena, träten in jedem Fall anders gelagerte Gestalten mit in den Ring, wie immer man zu ihrer Theologie nun im einzelnen stehen mag.
        Es ist andererseits auch der Grund, warum Rom mit der FSSPX nicht längst kurzen Prozess gemacht hat. Der große Abfall funktioniert nur…MIT denen, die sich für „Tradition“ halten, sonst wäre es nicht der GROSSE, sondern nur ein kleiner Abfall.

      • @ Arrow:

        Die Angriffe auf ihn waren tatsächlich heftig.

        Kard. Meisner sagte einmal (lange vor der Wahl Ratzingers zum Papst), daß Ratzinger, obwohl er in den 60er Jahren als „linker Theologe“ galt, später zum „Konservativen“ gestempelt wurde – obwohl er sich, so Meisner ausdrücklich, „nicht bewegt“ habe.

        Die Feststellung Meisners trifft m.E. in folgendem Sinne zu: Ratzinger war -und blieb- sich prinzipiell immer gleich. Meisner würde es zwar nie akseptieren, Ratzinger einen „Linken“ zu nennen – das hat aber eher damit zu tun, daß er selbst so denkt wie er. (Man frage einmal Personen, die Meisner als Kaplan im Eichsfeld gekannt haben, nach dessen Verhalten direkt nach dem letzten Konzil). — Mir liegt -durch private Vermittlung- z.B. eine Kopie der privaten Mitschrift von Vorlesungen über die Eucharistie vor, die Ratzinger in Münster im WS 1963 gehalten hat – die Mitschrift gibt nach der Bemerkung eines damaligen Hörers (jetzt deutscher Diözesanbischof) die Ausführungen Ratzingers gut wieder. Inhaltlich kann man dieselben nur als haarsträubend bezeichnen. Mit der gesunden Lehre hat all dies kaum etwas zu tun, weder formal, noch inhaltlich.

        Zwar ist zuzugeben, daß Ratzinger sich gegen Ende der 60er Jahre etwas gemäßigt hat. Aber im Prinzip blieb er immer ein Mann der „Nouvelle Theologie“. Daß er später dem geballten Haß der öffentlichen Meinung zum Opfer fiel, hat seine Ursache ausschließlich darin, daß die kritikunfähige Masse inzwischen -durch langsame mediale Gehirnwäsche- zu einem vulgären Linksextremismus übelster Art hindressiert wurde.So gilt in der deutschen Öffentlichkeit inzwischen alles Mögliche als „konservativ“, was in Wirklichkeit nur elementarer gesunder Menschenverstand bzw. Grundbestand der Zivilisation ist (und bleibt).

        Was Ratzinger widerfahren ist, sagt nichts über seinen „Konservatismus“ – und alles darüber, wie man durch gezielte Manipulation der Öffentlichkeit die Begriffe verfälscht.

      • Korrekturen zu meinen obigen Kommentaren:

        Statt „Matha OP“ lies „Maltha OP“

        Statt (peinlich) „akseptieren“ lies „akzeptieren“

    • @Antifebronius: ein herzliches Verrgelt’s Got für Ihren profunden Kommentar. Wenn nur jeder dritte Tradi so viel von Theologie verstünde wie Sie, dann würde diese klebrige Ratzinger-Papolatrie hier nicht diese Urständ feiern. Man ist aber derart auf Äusserlichkeiten fixiert in weiten Teilen der Tradition, dass man schon aus der Tatsache, dass Ratzinger als Papst gerne die alten Prunk-Gewänder wieder aufgetragen hat (was reiner Ästhetizismus war, theologisch-liturgisch fehlte ihm jeder Sinn dafür, sonst hätte er in diesen Kleidern niemals den protestantischen „NOM“ zelebriert!) und seine schlausophistischen Gedanken gerne mit süßlichem Gefrömmel drapiert hat, schließt, er sei ein Traditionalist gewesen bzw. „der größte Theologe aller Zeiten“. Unfassbar.

    • Rutschte Papst Benedikt nicht zuletzt durch die Attacken von Hans Küng (seinem „Gegenpapst“) in die Tradi-Ecke?

    • Ihre verzweifelten Versuche, mit jesuitisch-bergoglianischer Gerissenheit hier von hinten durch die Brust ins Auge den „Feminismus“ theologisch hoffähig zu machen und als angeblich zur Tradition gehörend zu beweisen, sind unsäglich peinlich. Jeanne d‘Arc ist die allerletzte, die zujm Beweis für Ihre wirren Thesen taugt. Offear wollen Sie einfach nicht zur Kenntnis nehmen, was Pius X. über die natur- und gottgebenene Bestimmung der Frau geschrieben und gelehrt hat.

  13. Können wir folgende Definitionen bez. der Kirche, ihrer Lehre und der ihr dienenden Hirten auch heute uneingeschränkt als in der Realität gegeben sehen ?

    Der hl. Vinzenz v. Lerin ( gest. vor 450 ) -
    in seiner Schrift „Commonitorium“ ( Kapitel „Fortschritt im Glauben )“
    -
    „Die Kirche Christi aber, die eifrige und sorgsame 
    Wächterin der bei ihr hinterlegten 
    Glaubenslehren, 
    ändert an ihnen niemals etwas, nimmt nichts hinweg und tut nichts hinzu; 
    sie schneidet Notwendiges nicht ab und fügt Überflüssiges nicht bei; 
    sie läßt das Ihrige nicht fahren und eignet sich Fremdes nicht an; 
    sie ist vielmehr mit aller Sorgfalt nur darauf bedacht, 
    das Alte treu und weise zu verwalten, und zwar das, 
    was von alters her ungeformt und keimhaft überliefert war, 
    genauer zu gestalten und zu feilen, 
    was schon gehörig ausgedrückt und entwickelt war, 
    zu kräftigen und zu sichern, was schon klar- und festgestellt war, zu bewahren.“
    [….]
    -

    Der hl. Kirchenvater Irenäus ( gest. um 200)  in seinem Lehrschreiben 
    „Gegen die Häresien (Contra Haereses)“ :
    -
    [….]
    „So wie Gottes Sonne in der ganzen Welt eine und dieselbe ist, 
    so dringt auch die Botschaft der Wahrheit überall hin und erleuchtet alle Menschen, 
    die zur Erkenntnis der Wahrheit kommen wollen. 
    Der größte Redner unter den Vorstehern der Kirche 
    kann nichts anders verkünden, 
    denn niemand geht über den Meister; 
    und auch der Schwachbegabte wird 
    nichts von der Überlieferung weglassen.
    Es ist nur ein und derselbe Glaube, 
    ihn kann 
    nicht vermehren, wer viel versteht zu reden,
    nicht vermindern, wer wenig spricht.

    Angesichts solcher Beweise 
    darf man nicht lange bei andern nach der Wahrheit suchen.
    Ohne Mühe kann man sie von der Kirche in Empfang nehmen.
    In sie haben die Apostel wie in eine reiche Schatzkammer auf das vollständigste 
    alles hineingetragen, was zur Wahrheit gehört,so daß jeder, der will, aus ihr den Trunk des Lebens schöpfen kann. 
    Sie ist der Eingang zum Leben;

    alle übrigen sind „Räuber und Diebe“.
    Diese muß man deshalb meiden, alles aber, was zur Kirche gehört, auf das innigste lieben 
    und die Überlieferung der Wahrheit umklammern.“
    [….]
    -

  14. Man erinnere sich einfach an die graue Gesichtsfarbe und das merkliche blanke Entsetzen beim Rücktritt. So sieht niemand aus, der sich gerade freiwillig der Last seines Amtes entledigt hat. Es dürfte eindeutig sein, daß Benedikt – womit auch immer – zum Rücktritt gezwungen wurde. Es steht darüber hinaus zu vermuten, daß die Druckmittel die – wer auch immer – damals in der Hand hatte, auch heute noch vorhanden sind. Folglich ist von Benedikt ganz sicher keine Gegenrede zu erwarten.

    Leider werden wir wohl nie herausbekommen, was wirklich passiert ist. Jedenfalls ist er nicht freiwillig zurückgetreten und wird sich deswegen jetzt auch nicht frei äußern können, das steht fest.

    • Danke für deine Worte. Ich denke gleich wie du. Im Übriegen hat sich Gänswein schon am 1. Oktober zu Wort gemeldet. Es waren die Worte Benedikts. Nur er darf halt nichts sagen.

      • Die Rolle Gänsweins verstehe ich noch nicht ganz. Ich vermute, er wird bald in ein unbedeutendes Bistum in Deutschland versetzt (München vielleicht, und Marx kommt als Belohnung in das neue DBKBistum Berlin?).

        Es muß etwas schlimmes passiert sein. Wie konnten die gleiche Kardinäle, die Benedikt gewählt haben, oder von ihm ernannt wurden, Bergoglio wählen? Das kann man doch nicht verstehen….

  15. Ich würde es auch gerne sehen, wenn der liebe Emeritus etwas sagen würde. Leider kommt mir immer wieder der Gedanke, daß er so etwas wie ein „Gefangener“ des Vatican ist. Wie sollte er zum Beispiel etwas sagen, sollte er eine Pressekonferenz einberufen? Er ist ein ganz stiller feinfühliger Mensch und ich denke, er kann sich einfach nicht gegen dieses Wolfsrudel durchsetzen, welches den Vatikan occupiert hat. Wer weiß, womit er bedroht wurde, damit er schweigt und dieses böse Spiel mitmacht. Ich finde es auch richtiggehend übel, daß ständig diese Bilder von Benedikt mit Rollator durch facebook kreisen. Welcher Paparazzi erlaubt sich, solche Photos zu schießen, für mich ist das ein Eindringen in die Privatsphäre. Ich glaube nicht, daß Benedikt Photographen beauftragt, die ihn mit dem Rollator gehend knipsen sollen. Ich denke, er wird ein seelisch-geistiges Martyrium leiden, dort in der zum Schweigen verurteilten Verbannung. Beten wir für ihn!

  16. Kann es denn nicht einfach der WILLE GOTTES sein?
    Vertrauen wir Gott so wenig?
    Als Jesus verhaftet wurde, wusste Er vorher, wer Ihn verraten würde.
    Jesus kannte auch vorher den Zeitpunkt des Verrats.
    Jesus wusste vorher was ihn erwartete. Aber Er hat es zugelassen.
    Jesus hätte sich auch wehren können. Aber Er hat sich ergeben.
    Jesus hätte sich auch verteidigen können. Aber Er schwieg.
    Jesus hätte auch seine Macht demonstrieren können. Aber Er hat verzichtet.
    Stattdessen hat Er sich dem Hohn, dem Spott, der Folter, dem Hass, dem Gerede und der „Niederlage“ ausgeliefert – ja sogar hingegeben.
    Jesus tat es aus Liebe und Gehorsam. Und weil sein Vertrauen in Gott so unerschütterlich war, dass Er den Willen Gottes bedingungslos ausführte. Weil Er wusste, dass die Vorsehung Gottes erfüllt werden MUSSTE.
    Wenn wir dem Ende der Zeiten entgegen gehen, die Wiederkunft Christi uns bevorsteht, könnte es denn nicht sein, dass sich die Zeiten wiederholen? Papst Benedikt, der als letzter wahrer Stellvertreter Christi das Kreuz trägt, die katholische Kirche (der mystische Leib Christi) die jetzt die Geisselung, Kreuzigung und den scheinbaren Tod erlebt? Doch die wahre Kirche Christi kann nicht sterben. Und das unbefleckte Herz Mariens wird triumphieren. Darauf vertraue ich – bedingungslos!

    • Danke Cleo, Sie haben meine volle Zustimmung. Besonders bei „Und das unbefleckte Herz Mariens wird triumphieren. Darauf vertraue ich – bedingungslos!“ sage ich: Ich auch!

    • @ Cleo: genau so sehe ich es auch.
      Hier sieht man manchmal den Wald vor (theologisch-theoretischen) Bäumen nicht.
      Es hat doch alles einen weitaus höheren und tieferen Sinn !

  17. Nun, eine solche „correctio fraterna“ dürfte schon statt gefunden haben, möglicherweise mehrmals.

    Nur dumm, dass der Korrigierte zwar zuhört, aber am Ende sagt; „Vielen Dank, ich werde entscheiden, wie ich es für richtig erachte.“ Was hatte er den Franziskanern der Immakulata gesagt?

    „Wir müssen, um in allem sicher zu gehen, stets festhalten: was meinen Augen weiß erscheint, halte ich für schwarz, wenn die hierarchische Kirche so entscheidet.“

  18. Klein und zartgliedrig von Statur, hatte Papst Benedikt neben seiner wahrnehmbaren Schüchternheit eine enorm starke Ausstrahlung, die mich in den Bann zog.
    Es war anlässlich seines Deutschlandbesuchs beim Freiburger Münstergebet.
    Ich hätte damals nicht sagen können, ob er treugläubig oder eher modern(istisch) geprägt war.
    Papst Benedikt war einfach „mein“ Papst.
    Kurz zuvor hatte ich eine tiefgehende Umkehr erfahren.
    Ich schätzte seine klare Sprache, seine Intelligenz, sein Auftreten.
    Die vielen Angriffe, denen er ausgesetzt war (Beispiel „Titanic“-Titelbild), weckten zusätzlich Solidaritätsgefühle in mir.
    Von Papst Benedikt wusste ich mich fortan an die Hand genommen.
    Das blieb so bis zu seinem Rücktritt.
    Ich war bestürzt.
    Seinen Wunsch, sich in die Stille zurückzuziehen, um das wichtige Werk des beständigen Gebetes zu verrichten, habe ich schweren Herzens akzeptiert.
    Umso mehr irritiert mich sein Schweigen bezüglich der aktuellen Vorgänge.
    Weiß er davon?
    Das Auftreten in der Öffentlichkeit – was bezweckt er damit?
    Kann es tatsächlich sein, dass er dadurch Papst Franziskus den Rücken stärken möchte?
    Oder erhält er eine freundliche Einladung, in der man zum Ausdruck bringt, wie sehr man sich über seine Anwesenheit freuen würde.
    Möglicherweise durchschaut er nicht, dass er nur Mittel zum Zweck ist.
    Aber bei seiner Intelligenz ist das fast nicht möglich.
    Wem kann ich noch vertrauen?
    Nur Jesu Zusage: „…Ich bin bei euch … hilft mir hier noch weiter.

    • Liebe Marienzweig ich war auch ganz bestürzt über den Rücktritt und richtig wütend auf Papst Benedikt, fühlte mich im Stich gelassen und je mehr sich all meine Vorahnungen meine Befürchtungen bzgl. Papst Franziskus bestätigten, um so wütenden war ich auf Papst Benedikt.
      Hatten doch die Schriften des Kardinal Ratzinger mit den Weg in die Kirche geöffnet und ja beim Papstbesuch in Freiburg war ich auch, und ja das war wunderschön, die kurze Zeit als nach der Wandlung all die Leute in Stille versanken.. Die Angelusse in Rom, wo ich dann immer dachte, „jetzt brauchst du eigentlich gar kein Flugzeug mehr, du bist so glücklich, du kannst grad schweben“ das Gute Gefühl einen gelehrten, heiligen Mann gesehen zu haben…. all das erschien mir plötzlich wie Lüge, wie Spinnweb, wie ach ich weiß nicht.
      Auf jeden Fall (und jetzt wird es schwierig, weil das hier schon öffentlich) ist ging mir auf, dass Papst benedikt nicht gelogen hat bei seiner Rücktrittserklärung. Will heißen frühere Päpste wurden auch das, was man siech nannte, und konnten gar nichts mehr machen, außer ihre Leiden Gott aufopfern.
      Jedoch in der ganz aktuellen und ganz konkreten Situation, wo man davon ausgehen musste, das was Papst Benedikt zu schaffen macht, kann sehr lange dauern und geht schleichend und ja die Wölfe würden sich auf das arme Papstlamm stürzen und es so zu drehen wissen, dass vieles von dem was er unterschreibt, was er sagt, so aussieht, als stünde er dahinter, der Schaden wäre wohl noch größer, als der aktuelle.
      Ich denke einfach Papst Benedikt stand vor der Wahl entweder sich komplett auf Gott zu verlassen, dass trotz seiner Schwäche der Kirche kein Schaden entstünde, und er wusste, im Gegensatz zu JPII hatte er keinen Kardinal Ratzinger, oder er musste den Weg in den Rücktritt wählen, was das kleinere Übel ist.
      JPII konnte sich darauf verlassen, dass Details seiner Krankheit nicht öffentlich ventiliert werden, Benedikt konnte sich nach Vatikanleaks nicht darauf verlassen.

      Um es mal kurz zu machen, wenn der Herr nicht ein WUnder wirkt und Benedikt wieder gesund macht, wird er nicht wieder das Heft ergreifen und ich geh davon aus, dass er nicht wirklich mitbekommt was geschieht.
      Ich geh davon aus, er betet und kümmert sich nicht um das was außerhalb von Mater Ecclesia geschieht, weil er es auch nicht kann.
      Weil Papst Benedikt nciht zurückgetreten ist, weil ihm nach einem gemütlichen Lebensabend war, sondern weil er die Kirche definitiv nicht mehr hat leiten können und er sich außerstande sah, die innerkirchlichen Differenzen, die er mit purer Willenskraft zusammengehalten hatte, weiter zusammenzuhalten.

      Um es zusammenzufassen die Zeiten sind schlimm und wie schlimm sie sind kann man an dem Rücktritt ablesen, aber das Papst Benedikt anzulasten ist nicht fait

      • Ich kann mich sehr gut in Sie hineinfühlen, lieber Mit-Christ!
        Wie Sie fühlte auch ich mich alleingelassen, der Boden unter mir begann wegzurutschen.
        Aber ich habe letztendlich den Rücktritt akzeptiert, was hätte man auch anders tun können?
        Wut war es nie, die ich Papst Benedikt gegenüber empfand, eher ein Groll und auch Enttäuschung, als ich nach einiger Zeit den Eindruck gewann, es ginge ihm eigentlich wieder ganz prächtig.
        Einerseits habe ich ihm die Besserung seiner Gesundheit gegönnt, andererseits dachte ich aber auch:
        Ein Papstamt ist doch nicht vergleichbar mit der x-beliebigen Situation eines Firmenchefs, der seine Firma zu gegebener Zeit in jüngere Hände gibt, einfach so.
        Mangels theologischem Wissen kann ich nicht wirklich die Qualität des emeritierten Papstes beurteilen und würde es auch nicht wollen.
        Für mich stand einfach immer fest, dass Papst Benedikt erst nach vielen Jahren die Anerkennung finden würde, die ihm versagt wurde und die er verdient.

        Ich bin sicher: Er ist von gutem Charakter.
        Wenn er als Papst nicht genug durchsetzungsfähig war, war dies gewiss nicht seine alleinige Schuld.
        Hätte er beispielsweise alle deutschen Bischöfe “ gesammelt in die Wüste schicken“ sollen, als sie ihm nicht folgten, Stichwort Wandlungsworte: „für viele“.

        Ich erinnere mich noch sehr gut, wie fix vor Jahren -war das noch vor seiner Zeit?- die kleinen Zettelchen gedruckt und ausgeliefert wurden, um sie in das damalige Gotteslob einkleben zu können, weil sich einige Lieder (teilweise damals schon gendermäßig) änderten.

        Wie Sie frage auch ich mich, wie intensiv der emeritierte Papst über die aktuellen Geschehnisse informiert ist.
        Wenn ja, heißt er sie gut oder leidet er unter ihnen?
        Eines irritiert mich aber wirklich, nämlich dass er seinem Vorsatz untreu geworden ist, sich ganz in der Stille dem Gebet für die Kirche zu widmen.
        Ich hoffe nicht, dass sein wiederholtes öffentliches Erscheinen aus Eitelkeit geschieht, sondern dass er tatsächlich nicht das Ausmaß an Irritation überblickt, die Papst Franziskus in Wort und Verhalten auslöst.

        Denken wir einfach -Sie und ich und andere- gerne an die
        schönen Tage in Freiburg zurück.
        Beim Münstergebet, als er mit einem Abstand von höchstens zwei Metern an mir vorüberzog.
        Diese Ausstrahlung von wahrhafter Bescheidenheit war wirklich überwältigend. Sie war nicht gekünstelt, nicht aufgesetzt, sondern echt!
        Dies alles werde ich nie vergessen und die hl. Messe auf dem Flugplatz auch nicht.
        Diese Erinnerungen bleiben …
        und es ist nicht nötig, sie uns selbst kaputtzumachen, lieber besorgter Christ.
        Trotz allem!
        Verbleiben wir so?

      • Schade, lieber besorgter Christ, meine Antwort von gestern abend finde ich hier nicht.
        Vielleicht war sie zu ausufernd.
        Hier also noch mal ein Versuch:
        Ihre Gefühle kann ich sehr genau nachempfinden.
        Nur statt Wut wie bei Ihnen, war es Groll und Enttäuschung, vor allem, als ich bemerkte, wie sehr sich Papst Benedikt wieder erholte.
        Ich freute mich für ihn, andererseits dachte ich: Ein Papstamt ist ja nicht unbedingt vergleichbar mit der Situation des alten Familienoberhauptes, der seine Firma in jüngere Hände übergibt und sich fortan der Ruhe hingibt.

        Mangelnde Kenntnisse hindern mich daran zu beurteilen, ob Benedikt ein theologisch „korrekter“ Papst war – und ich möchte es auch grundsätzlich nicht tun.
        Aber ich bin sicher, dass er ein Mann von gutem Charakter war und vermutlich das Richtige wollte.
        Ob sein Handeln gut war, mögen andere entscheiden. Oder ER!
        Mit Ihnen teile ich die überwiegend positiven Erinnerungen an Freiburg.
        Und ich glaube, es wäre gut und wichtig, sie auch gut bleiben zu lassen.
        Das Münstergebet, bei dem er keine 2 Meter entfernt an mir vorüberging und ich seine große Ausstrahlung, verbunden mit echter -keiner gekünstelten und aufgesetzten- Bescheidenheit wahrnehmen konnte.
        Die hl. Messe auf dem Flugplatz (leider mit vielen Kommunionhelfern, trotz der Anwesenheit vieler Priester) – dies alles wird bleiben und ich hoffe, auch bei Ihnen.
        Was das jetzige Verhalten des emeritierten Papstes anbelangt, bin ich verunsichert, auch enttäuscht.
        Er lässt sich in den Arm nehmen.
        Es mag ihm guttun, keine Frage!
        Weiß er nichts oder nur unvollständig von den Irritationen, die Papst Franziskus reihenweise auslöst?
        Wie frei ist ist Benedikt innerlich?
        Und wie frei im Rahmen der Konventionen?

      • Doppelt gemoppelt!
        Entschuldigung, ich habe mich geirrt
        Der Kommentar ist ja da!
        Ich muss blind gewesen sein.
        Pace e bene – für die Redaktion und für Sie, lieber besorgter Christ!

    • Nun, Benedikt hat bei seiner Erklärung zum Amtsverzicht seinem Nachfolger unbedingten Gehorsam und absolute Loyalität gelobt. Daran hält er sich nun – und so kommt er brav, wenn er gebeten wird, zu den jeweiligen Veranstaltungen. Und es ist in der Tat ein Riesenproblem, wenn jemand von einem Amt resigniert und dann seinen Nachfolger kritisiert, auch wenn dieser große Fehler begeht. Aber nichtsdestoweniger hat die ganze Situation etwas enorm Verstörendes und Unerträgliches. Es ist einfach nur bedrückend!!

      • @Seinsheim: volle Zustimmung.

        Erlaube mir noch anzufügen: Weshalb vertraute er nicht auf die VORSEHUNG, vom Allerhöchsten die Kraft zu erhalten, die Kirche weiterhin zu leiten ? Ich finde dies nach wie vor unfassbar.

    • Marienzweig das frage ich mich schon lange wem ich vertrauen kann? Ich liebte Papst Benedikt immer noch, seine Aussagen waren immer so klar und deutlich, bei ihm wusste man wie man dran war, man darf es in der Öffentlichkeit kaum erwähnen, dass uns Papst Benedikt fehlt ohne dass man kritisiert wird, denn er hat rote Schuhe getragen, goldenes Kreuz getragen, wohnte nicht im Gästehaus !!!! bla , bla,bla,!
      Von der Bischofssynode bin auch auch enttäuscht, keine klare Antwort, immer eine Hintertür offen! Jesus sagt ein Ja Soll ein Ja sein, nein soll ein Nein sein!

  19. Wir stellen fest, dass Papst Benedikt schweigt und seinem Versprechen folgt und seinem Nachfolger Gehorsam leistet. Ebenso wird Kard. Burke den Posten annehmen, der ihm zugewiesen wird. Und die Franziskaner der Immakulata sehen zu, wie ihr Orden zerstört wird. Ist das korrekt oder sollten sie in offene Rebellion gehen, weil der Mann auf dem Thron Petri ihnen oder der Kirche Unrecht antut?
    Denken wir daran, was der hl. Petrus den Sklaven geraten hat, obwohl alle Sklaverei menschenunwürdig ist: „Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Ehrfurcht euren Herren unter, nicht nur den guten und freundlichen, sondern auch den launenhaften. Denn es ist eine Gnade, wenn jemand deswegen Kränkungen erträgt und zu Unrecht leidet, weil er sich in seinem Gewissen nach Gott richtet. Ist es vielleicht etwas Besonderes, wenn ihr wegen einer Verfehlung Schläge erduldet? Wenn ihr aber recht handelt und trotzdem Leiden erduldet, das ist eine Gnade in den Augen Gottes.“ (2 Petr. 2, 18-20) Und dann weist Petrus auf unseren Herrn hin, dessen Fußstapfen wir folgen sollen. Er hat sich auch seinem ungerechten Richter gebeugt.
    Das ist nicht die Weisheit dieser Welt, sondern die Weisheit des Evangeliums. Und dann sollten alle noch einmal lesen, was Papst Benedikt zu all diesen Themen gesagt und gelehrt hat. Er hat wahrlich genug gesprochen, aber die Verantwortlichen haben es nicht hören wollen. Jetzt sind andere gefordert.

    • Es ist immer schwierig, sich bestimmte Bibelstellen rauszupicken und nicht die Bibel als Ganzes zu lesen, im Licht des Lehramtes.

      Denn ebenso könnte ich mit Apostelgeschichte 5,27-29 argumentieren:
      Und der Hohepriester fragte sie und sprach: Haben wir euch nicht streng geboten, in diesem Namen nicht zu lehren? Und seht, ihr habt Jerusalem erfüllt mit eurer Lehre und wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen. Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

  20. @Leonie: Sie erwähnen hier putzig den Grossinquistor. Wir haben es jetzt mit einem solchen Grossinquisitor zu tun. Er sitzt auf dem Stuhl Petri und erweist sich täglich immer mehr als Destroyer alles katholischen, alles was die Kirchenväter bis zum Räuberkonzil V 2 gelehrt haben. Tun Sie doch nicht so heuchlerisch und verdrehen Sie hier die nacken Tatsachen. Ich nehme an Sie fungieren hier in der Rolle eines Trolls von Bergoglios Companie. Auch Sie werden den Sturz dieses Herrn noch erleben……

  21. Ein Papst der keiner mehr ist sollte gar nichts mehr sagen, das wäre der schlechteste Weg. Franziskus I. ist Papst, und wir werden ihn so lange haben als Gott der Herr ihn im Amte lässt. Das Einzige was Papst Benedikt für die Kirche noch tun kann , ist das Papstgewand ablegen und in aller Stille die Heilige Messe lesen und beten!

    • Warum sollte er sein Papstgewand ablegen. Das käme einem Bruch mit der Tradition gleich. Ich nehme mal an, dass sie zu der Gruppe zählen, die die Papstwürde für vergänglich halten. Soll heißen, ein Papst, der zurücktritt, fällt wieder in den Kardinalsstand zurück. Wenn das aber so ist, fällt auch ein Papst, der stirbt, wieder in den Kardinalsstand zurück. Kirchenrechtlich gesehen, ist das die gleiche Situation. Soll heißen, dass wenn es keine emeritierten Päpste gibt, es auch keine heiligen Päpste geben kann. Streng genommen ist auch Pius X ein emeritierter Papst, denn amtieren tut er nicht mehr. Mich würde interessieren, ob sie Pius X als heiligen Papst Pius X anrufen, oder „nur“ als heilige Giuseppe Melchiorre Sarto. Sie müssen Papstamt, das Benedikt XVI wie auch Pius X, nicht mehr inne haben, von der Papstwürde unterscheiden, die ewig ist. Sollte sie nicht ewig sein, sollte man auch die Titulatur eines Heiligen Papstes abschaffen und die Bruderschaft St Pius X sollte sich unbenennen. Gerade sie sollten doch mit gutem Beispiel vorangehen. Papst Franziskus spricht also morgen im Beisein von Bischof Ratzinger Bischof Montini selig.
      Denken sie drüber nach.
      Per Mariam ad Christum.

      • Geehrte/r Herr oder Frau Wickerl, ich tippe mal Herr,
        Sie benehmen sich wirklich wie ein stures Kind. Ich habe Ihnen eine hinreichende und begründete Analyse bezüglich des Papstamtes und der Ewigkeit der Papstwürde gemacht und sie kommen hier mit so einer flachen Antwort an. Ich denke, Sie wollen es einfach nicht verstehen. Da kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen. Aber ich kenne ja Ihren Hass auf Papst Benedikt XVI.
        Per Mariam ad Christum.

      • Nachtrag
        Ich bin mal so frei und ergänze Ihre Antwort, geehrter Herr Wickerl:
        „Er ist nur noch einfacher Priester und Inhaber einer Bischofsweihe! Deswegen sollte Bischof Dr. Ratzinger sein Papstgewand ablegen. Ja, selbstverständlich ist auch Bischof Sarto nur noch einfacher Priester und Inhaber einer Bischofsweihe. Das ist er im Reich Gottes, des Herrn, für die Ewigkeit, und als heiliger Bischof der heiligen katholischen und apostolischen Kirche muss er besondere Fürsprache für die Kirche einlegen. Es ist natürlich auch nicht gut, dass Bischof Sarto in seinen Papstgewändern begraben ist, denn schließlich ist er nicht mehr Papst. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für all die anderen Expäpste, die in Glassärgen in St. Peter oder in anderen Kirchen aufgebahrt sind. Und es ist wahr, dass die Papstwürde nichts Ewiges ist. Sie kommt und geht, sie ist nicht ewig. Die Papstwürde kommt durch die Papstwahl und geht durch Tod oder freiwilligen Amtsverzicht des Amtsinhabers. Es ist falsch, einen zurückgetretenen oder verstorbenen Papst weiterhin als Papst zu bezeichnen. Deswegen ist es auch falsch, vom Heiligen Papst Pius X zu sprechen. Seine richtige Anrede lautet Heiliger Bischof Giuseppe Melchiorre Sarto. Sarto hatte den Namen Pius X als Oberhaupt der katholischen Kirche inne und ihn nach seinem Tod verloren, wie Ratzinger ihn nach seinem Amtsverzicht verloren hat. Deswegen wird ein Expapst nach seinem Ausscheiden aus dem Papstamt und dem Verlust der päpstlichen Würde auch mit seinem Taufnahmen angesprochen, wenn der Camerlengo mit dem silbernen Hammer gegen die Stirn des Expapstes und nunmehrig wieder einfachen Bischofs klopft. Ja, es gibt keine heiligen Päpste, da es keine verstorbenen Päpste und keine lebenden Heiligen gibt. Der Ausdruck „heiliger Papst“ verwirrt zusammen mit den Begriffen „Papstbegräbnis“ und „Papstgrab“ die Gläubigen, als sei der Verstorbene weiterhin Papst. Diese Ausdrücke sind unverzüglich abzuschaffen, da sie die Gläubigen, zu denen wohl auch sie gehören, werter @Markus, verwirren. Ich habe Ihnen nun das Verständnis des Papsttums erklärt. Es gibt nur einen Papst. Weder gibt es andere lebende, noch verstorbene Päpste, als den rechtmäßig amtierenden Papst, der momentan Franziskus heißt. Wenn dieser stirbt oder zurücktritt, wird auch dieser wieder zu einem einfachen Priester und Inhaber einer Bischofsweihe, genau wie Ratzinger und Sarto. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiter helfen, werter @Markus.
        Ihr @Wickerl“
        😀

    • Ein Lendenschurz dürfte reichen? So ist es immer wieder und solche, wie sie, Herr W.wollen „Blut“sehen.

  22. Ratzinger, Liberaler i.R., mag ruhig weiter in seinem Schaukelstuhl sitzen und schweigen. Er hat freiwillig den Kampfplatz verlassen, auf dem heute die katholische Sache einen Sieg errungen hat:

    Die Synode hat den Liberalen eine Abfuhr erteilt. Man vergleiche den interessanten Bericht auf dem amerikanischen Blog „Rorate caeli“. Nicht einmal in stark modifizierter Form („weiteres Studium“ der „Frage“ sei nötig usw. usf.) hat die Irrlehre Kaspers die Zustimmung der erforderlichen Mehrheit gefunden.

    Kasper kann einpacken. Zwar wird er in seniler Unbelehrbarkeit versuchen, seinen Unsinn doch noch an den Mann zu bringen. Nützen wird es ihm nichts.

    • Diese Schlacht wurde von der katholischen Sache gewonnen.
      Eine nächste Synode über „die Familie“ (de facto: Anerkennung der Scheidung für Verehelichten, Homosexualität als Normalität, Anerkennung von Homoverbindungen) ist jedoch für 2015 angekündigt worden.
      Da läßt man dann erneut wählen.
      Und die Abstimmungsziffern (z.B. neuer Ansatz für Homos.: 118 pro, 62 contra- die 2/3-Mehrheit (bei 180 Wählern) wurde ganz knapp verfehlt) sind nicht sehr beruhigend.
      Es wird bestimmt genügend Tricks geben diese Verhältnisse noch etwas besser umzubiegen.
      Der Pontifex hat an das Tor geklopft- und er wurde abgewiesen. Er kommt jedoch mit Sicherheit zurück.
      Kasper, Danneels en Bonny haben wohl den Deckel auf die Nase bekommen; aber wie Sie richtig schreiben: sie sind unbelehrbar.
      Auf in die 2. Runde!

      • Das „Kaschperletheater“ geht also weiter. Ich bezweifle auch, dass bei der nächsten Aufführung der Gendarm und die Großmutter eine Chance gegen das Kaschperle und das Teufelchen haben !!!

      • Kein Mensch kann in die Zukunft schauen.

        Die Danneels-Clique (und dazu gehören neben Danneels u.a. vanGheluwe, Bonny, DeKesel und ein Großteil der Seminarprofessoren und der Professoren der Uni Löwen und der Kirchenmedien) ist unentwirrbar in den Mißbrauchs- und Homoskandalen verwickelt.
        Dies hat zu einer großen Erosion des Gottesvolk geführt; und eine abwesende oder defekte Dogmatik, eine infantilisierende und desorientierte Liturgie hat null Attraktivität.
        Der Mensch ist jedoch ein religiöses Wesen; und der Geist weht, wohin Er will.
        In großen Gebieten von Nordbelgien ist die katholische Tradition auf den Vormarsch; und der Widerstand der bisher etablierten Milieus ist äusserst schwach.
        Das ist dort sowie auch universal ein Grund für Optimismus.

    • Ich vermag Ihren Optimismus da nicht zu teilen.
      Denn rein strategisch betrachtet ist es doch ganz egal, wie das nun ausgeht. Wichtig war es, das häretische Gift so massiv einzuflößen, dass endlich ein paar schwache Reaktiönchen kamen. es tut mir leid – aber ob der Widersprüche einzelner und angesichts des Schweigens der „konservativen Gegner“ nach außen hin kann ich kaum in Jubel ausbrechen.
      Ich wette mit Ihnen, dass bis zu Teil II der Synode 2015 all jene Bischöfe, die sich nun 2014 ausdrücklich als Gegner und „Blockierer“ geoutet haben, entweder versetzt, suspendiert oder medial kaltgestellt werden und durch entsprechende Nachrücker ersetzt werden.
      Der Klamauk jetzt war doch nur eine strategische Klärung der Fronten, die man anschließend systematisch abbauen wird.
      Die Diözesen sind bestens vorbereitet auf den endgültigen Erdrutsch. Sie werden in einem Jahr noch besser vorbereitet sein!

    • @Adrien Antoine, @ Zeitschnur:

      Bin keineswegs in dem Sinne optimistisch, daß nun alles in Ordnung und die Angelegenheit „erledigt“ sei. Aber: Bergoglio hat einen Dämpfer bekommen. Er weiß jetzt, daß die Thesen Kaspers nur um den Preis eines Schismas von ihm übernommen werden können. Die Taktik Bergoglios, die Sache durch eine Reihe von faits accomplits zu regeln, stieß auch keineswegs nur auf „schwachen Widerstand“. Sogar Guido Horst, der für gewöhnlich gegenüber allem und jedem, was „aus Rom kommt“, katzbuckelt, gibt in einem Artikel zu, daß es am letzten Donnerstag in der Synodenaula zu lautstarken Szenen gekommen ist. Der für gewöhnlich bestens informierte hw. Herr Confrater Zuhlsdorf sprach in seinem „Blog“ davon, daß Baldisseri „im eigentlichen Sinne niedergeschrieen wurde“ („…he was effectively shouted down…“).

      Nach meiner umaßgeblichen Ansicht -die übrigens auch von „qualifizierten“ Linken geteilt wird, vgl. den neuesten Artikel von „Rorate Caeli“- wird Bergoglio nicht aus besserer Einsicht, sondern wegen der faktischen (universalkirchkichen) Undurchsetzbarkeit von dem „Projekt Kasper“ und seinen Modifikationen letztendlich ablassen (müssen).

      Wer übrigens bei all dem Elend auch einmal etwas zu lachen haben will, lese einmal die Bemerkungen des Marx zum Verlauf der Synode. Ein wahrer Eiertanz. Er verkauft die Sache jetzt so, als sei man „immerhin ein Stückchen weitergekommen“. Richtig, möchte man sagen. So ist auch jemand „ein Stückchen weitergekommen“, der bis zum Rand eines Abgrundes gegangen ist. Wer verrückt genug ist, kann nun weitermarschieren, allerdings nur sehr kurze Zeit…

      • Habe mir gerade den Artikel auf rorate-caeli angeschaut – ich bin immer noch nicht überzeugt. Dass Bergoglio zurückrudert für den Moment – stattgegeben.

        Tatsächlich aber wird ja diese dogmatische Lichtschranke schon so lange unterlaufen, und dies auch mit offenem Visier (sehen Sie hier: http://www.memorandum-priester-und-diakone-freiburg.de/?page_id=273), dass ich nicht sehen kann, dass die derzeitige Synodenlage daran auch nur das geringste ändern wird.
        Die Vorgänge vor der Synode wiesen aber darauf hin, dass missliebige Bischöfe versetzt oder sogar suspendiert werden.
        Man kann durch solche Aktionen Mehrheitsverhältnisse erheblich manipulieren.

      • Haben Sie doch ein bisschen Gottvertrauen werte Zetischnur!
        natürlich ist man vorbereitet, aber bedenken sie mal wie blöd die alle gucken werden, wenn den modernistischen Kräften wirklich ihr Coup gelingt, Ein Phyrrussieg wird ein Klacks dagegen sein.
        Man wird die Kirche dekorieren für die Scharen der WvG’s und keiner wird kommen!
        Man wird sich sowas von dermaßen blamiert haben, dass man sich absolut lächerlich gemacht haben wird.
        Es ist immer noch der Herrgott der seine Kirche leitet und erhält, auch wenn, da stimme ich Ihnen ja zu, es im Moment absolut furchtbar aussieht.

      • Gottvertrauen ist, wenn wirklich alles den Bach hinuntergeht, zur Seite schauen und sagen „Herr denk an mich, in deinem Reich“
        Gottvertrauen ist, wenn man sich, wie Hiob nichts vorzuwerfen hat, und einem wirklich alles genommen wird und Gott zu einem spricht und sagt „Hey du hast du das Nilpferd geschaffen? Warst du in den Kammern des Schnees?“ also einem auf berechtigte Klage echt keine vernünftige Antwort gibt,. sagen „Ich atme auf in Staub und Asche!“
        Gottvertrauen ist, es Gott zu überlassen ob die Welt weiter geht, oder ihre letzten Drehung dreht.
        So leben, dass man bereit ist, wenn der HERR kommt und damit rechnen dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit noch lange weitergehen, aber glauben, dass Gott es zugelassen hat, weil es einen Weg gibt.
        Gottvertrauen ist das was der unbekannte Soldat in Stalingrad gebetet hat „Ich weiß in tiefster Todesnacht, dass Gott keinen Fehler macht“

  23. „Der abgedankte Papst wird im Verborgenen für die Kirche opfern und beten.“
    Oder er schreibt kleine Zettel und Gänswein bringt sie zu Bergoglio und umgekehrt.
    Nichts geht über einen gut funktionierenden Verbindungsoffizier.
    Per Mariam ad Christum.

    • Gute Idee, aber ist das die Wirklichkeit ? Und wenn schon, Berrgoglio macht, was er will. Die Zettel kann sich Ratzinger sparen. Machen wir uns doch nichts mehr vor. Scharen wir uns um die verbliebenen glaubenstreuen Hirten.

  24. Unfassbar peinlich hier einen alten geschwächten Mann anzugreifen. Benedikt XVI. ist nicht mehr Papst. Ihm Vorwürfe zu machen ist einfach nur peinlich.

  25. Ein hervorragender Artikel von Giuseppe Nardi.
    Das immer wieder Vorführen v. Papst Benedikt XVI ist in der Tat besonders entwürdigend.
    Einerseits weil es immer im theatralischen Kontext geschieht, zur Dekoration und stillschweigender Bestätigung der eigenen Papstwürde;
    aber auch, und das ist nun gerade so schmerzlich und entwürdigend, weil P. Benedikt XVI hier schweigt während sein Nachfolger soviel Unsinn sagt.
    Die kleine Rede beim Ende der Synode (u.A. mit Steinen die zu Brot werden und Brot das zu Steinen wird, mit plattestem Kontrast zwischen Gnade und Gesetz, mit Christen die am Kreuz hängen und besser nach unten kommen sollten)(zit. aus http://www.kavlaanderen.blogspot.be) ist knetterjeck.
    Deus in adiutorium intende.

    • Knetterjeck
      Selten schimmerten die „psychiatrischen Gründe“ mit denen seine HH so gerne hausieren geht deutlicher durch wie in dieser famosen Abschlußrede.
      Unser unveränderlicher und treue Gott wird über diesen „Gott der Überraschungen“ obsiegen.

  26. Ratzinger war Gold gegen Bergoglio, aber er hatte genügend Dinge in den Raum gesetzt, die auch bedenklich waren. Die deutsche Bischofskonferenz ließ er gewähren. Das war auch eine Art von Amtsauffassung.

  27. Wie wenig Glauben ist eigentlich selbst bei denen noch vorhanden die von sich behaupten die wahren Christen zu sein.
    Benedikt XVI ist nicht mehr Papst. Er sagte, dass er sich zurückzieht und sich auf das Gebet konzentriert. Er gibt uns damit Beispiel was wir tun müssen.
    Bergoglio ist alles andere aber kein Papst.
    Der Dreifaltige handelt unmittelbar, braucht dazu aber das Gebt der treuen Christen, selbst für die die Ihn verraten, damit er deren Seelen Satan entreißen kann.
    Ein Ergebnis sehen wir schon, denn die Freimaurer haben keine wirkliche Macht:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/familiensynode-im-vatikan-zwei-schritte-nach-vorne-und-einen-zurueck-13216705.html

  28. Papst Benedikt geht den Kreuzweg und schon lange- das ist sicher. Ich bin ja absolut kein „Traditionalist“, trotzdem aber auch traditionell, und ich verstehe ihn gut- in mehrerlei Hinsicht.
    Ich halte ihn für einen neuen Apostel und Evangelisten, so wie Johannes. Mag sein, daß das jetzt zu hoch gegriffen ist, aber er kommt dahin, auf diese Stufe. Da muß man nur seine Schriften lesen und sein demütiges, bescheidenes Auftreten sehen. Wer ihn angreift, ob offen oder versteckt, hätte auch den Apostel Johannes angegriffen, damals.

    Mag sein, daß es so aussieht, daß er sich durch den Kakao ziehen läßt, aber er ist 87! Mein Gott nochmal! Er hatte seit 1967/68 Jahre erkannt, daß vieles umgedeutet und mißgedeutet wird und hat seitdem ununterbrochen den Wölfen in beherzter Manier Widerstand geleistet, die Dinge zurechtgerückt: man denke an den Katechismus. Er ist doch am Ende mit seiner Kraft. Man soll ihn doch in Ruhe lassen. Er hat die richtige Lesart des Konzils immer wieder vorgetragen. Und dann gegen massivsten Widerstand alsPapst die tridentinische Meßform wieder offiziell genehmig usw.

    Er hat uns in Manoppello das lang verschwundene Angesicht des Herrn wieder gezeigt! Allein das hat schon den Kirchennobelpreis verdient. Er hat die mutigen, großen Reden in Berlin und Erfurt (vor den Protestanten) gehalten und in Freiburg ebenso und erst recht in Regensburg.
    Was wollen diejenigen, die schlecht von ihm reden? – Sollen doch ihren Mund, ihre Gosch halten! Es sind Unbelehrbare, Feinde Christi, Diener Satans, die das tun, nicht mehr und nicht weniger.

    • Verehrter Franzel,
      vielen Dank für Ihren Kommentar, den ich voll umfänglich unterschreiben kann. Denn wer denkt, hier seien nur klassische Traditionalisten unterwegs, täuscht sich in der Tat. Auch ich gehöre zu den traditionellen Katholiken, habe aber keinerlei Kontakte mit Pius oder Petrus. Und das weiß ich auch von etlichen anderen Usern hier. Was S.H. Papst Benedikt XVI betrifft: Seine gute Absicht, seine Güte und sein Wille, die Kirche zu retten waren das, was ich von ihm wahrgenommen habe. Mag er in jungen Jahren auch Unsinn verzapft haben- wer hat das nicht? Wichtig ist, dass er fromm, gläubig und liebevoll gewesen ist. Was er für die Kirche getan hat, erforderte Mut, Kraft und tiefes Vertrauen auf Gott. Ihm verdanken wir die Rehabilitierung der alten Messe und vielerlei Traditionen, die unter seinem Pontifikat wieder aufleben konnten. Wenn nun schon dieser Papst für manche Stein des Anstoßes ist, was ist denn dann Bergoglio? Auf einen tief gläubigen und bescheidenen Papst (der er für mich bis an sein Lebensende bleiben wird) kam die traurige Lachnummer Bergoglio, über die aber eigentlich keiner mehr lachen kann. Denn was er in kurzer Zeit an Streit, Unfrieden und Intoleranz gebracht hat, ist erschütternd und entsetzlich. Dreiste Lügenbarone und Rassisten lobt er öffentlich. Und das unter dem Etikett angeblicher Barmherzigkeit. So eine Heuchelei und Verlogenheit muss man wirklich erstmal finden. Selbst wenn ich die Theologie und Amtsausübung von Papst Benedikt kritiseren mag, so muss ich doch so fair sein, seine liebenswürdige Art anzuerkennen. Wer Barmherzigkeit und Liebe sucht, der wird sie bei Papst Benedikt finden. Der Andere aber, der da auf dem Stuhl Petri rumlungert, soll gut aufpassen, dass er nicht über seine eigene Barmherzigkeit stolpert und auf die Schnauze fällt.

      • Es geht doch nicht um „Pius“ oder „Petrus“.

        SIE aber nehmen Benedikt XVI. nicht ernst, unterstellen ihm sogar eine Art von Schauspielerei. Als würde er nicht freiwillig an diversen Alten-, Selig- und Heiligsprechungs-Zeremonien teilnehmen, sogar „in Konzelebration“ mit seinem Nachfolger. Was wollen Sie denn noch mehr?

  29. Ich bin nur froh, dass Benedikt XVI. sich entschloss zurückzutreten, denn wenn er gestorben wäre und ihm jemand wie Bergoglio gefolgt wäre, hätten alle Benedikt-Enthusiasten behauptet, dass Ratzinger sich mutig gegen so einen Franziskus gestellt hätte. Jetzt ist es nunmal so, dass Ratzinger gesagt hat, dass Bergoglio und er sehr auf einer Linie sind und es für jeden sichtbar ist, dass Ratzinger gehorcht und nicht die leiseste Kritik hören lässt.

  30. Da sich die Kirche zur Welt verhält, wie die Perle zur Auster, kann die Kirche nur dadurch als Perle glänzen, dass sie sich dem Abwehrkampfe der Welt in der Welt widersetzt. Man muss hoffen, dass auch Benedikt dies weiß, und den Kampf, den die Welt bereits gegen ihn geführt hat, weiter in der Welt (und nicht in weltabgewandter Kontemplation) führt.

  31. Sehr geehrte Redaktion, sehr geehrte Damen und Herren,

    bisher schätzte ich diese Internetseite sehr und ich bin nachwievor ein Freund der redaktionellen Inhalte – die Diskussion unter diesem Post ist indes unter jedem Niveau und ich möchte die Redaktion nachdrücklich bitten, hier einzuschreiten! Die Duldung solcher hasserfüllten und schismatischen Kommentare ist aus meiner Sicht schwer sündhaft (!!!).

    Mit freundlichen Grüßen

    • Wenn Sie der Redaktion und den Lesern dann noch mitteilten, welche Kommentare „hasserfüllt“ und „schismatisch“ sind, kann die Redaktion zur Tat schreiten und können auch die betroffenen Leser erkennen, dass sie auf Irrwegen wandeln.

  32. So traurig und schmerzhaft das alles auch sein mag: Mich verwundert das nicht. Ich selber bin kein besserer Mensch als irgendwer und auch kein besserer Katholik als irgendwer, und ich vermute, daß der von mir ansonsten hochgeschätzte Autor Giuseppe Nardi mit seiner Einschätzung hinsichtlich Rolle, Bedeutung und Theologie Benedikts XVI. daneben liegt, weil zu positiv eingeschätzt. Daß Benedikt XVI. auf viele Gläubigen, mich eingeschlossen, sympathisch wirkte, ist nur das eine, das verhältnismäßig Unwichtige; er muß vielmehr an seinen Taten und an seinem Wirken gemessen werden. Ich vermute ansonsten vielmehr, daß Benedikt XVI. in die Geschichte eingehen wird als eine tragische Figur, und das aus mehreren Gründen.
    Benedikt XVI. ist bis dato ein hartgesottener Konzils-Kleriker, der seit dem Konzil keine einziges Mal mehr die Heilige Tridentina zelebriert hat – ganz im Gegenteil: Es waren sein ureigener Kampf gegen die Katholische Tradition, seine persönliche Hinhalte-Taktik gegen S.E. Marcel Lefebvre bis zum Schluß, es war sein Versagen, per Kosmetik oder Retouche lediglich die Wandlungsworte wieder zu deren wahren Wortlaut zurückzuführen – und er war es auch, der einerseits den Relativismus zwar mit harten Worten gegeißelt, ihn andererseits jedoch permanent und synchron auch praktiziert und im Munde geführt hatte. Ob Benedikt XVI. wohl ein Freimaurer sein könnte, so, wie Johannes XXIII., Paul VI. und ganz besonders jetzt Franziskus I.? Womöglich nein, aber genau weiß ich es nicht. Wer allerdings unter den beiden Rubriken „Benedikt XVI.“ und „Satanismus“ Bildersuche im Netz betreibt, der bekommt eben auch Bilder geliefert, wo Benedikt XVI. eine Tiara mit fünf-zackigen Sternen trägt…
    Benedikt XVI. ist inzwischen hochbetagt; er ist ein kluger, intelligenter Mann, der die Unterschiede zwischen „versus Dóminum“ und „versus pópulum“ ganz genau kennt; er kann sich keinesfalls herausreden, denn er hat die wahre Heilige Messe noch von Kindesbeinen an kennengelernt. Nach menschlichem Ermessen dauert es nicht mehr allzu lange, und dann wird er vor Seinem / Unserem Schöpfer stehen und sich verantworten müssen, so, wie wir alle auch irgendwann einmal. Ansonsten schließe ich ihn in meine Gebet mit ein und freue mich, wenn dies meine Mitmenschen auf mich bezogen ebenso tun. Wenn also Benedikt XVI., trotz alledem, seitens traditionstreu-katholischer Kreise ein gewisses Quantum an Mißtrauen dauerhaft entgegenschlägt, dann geht das zu 100% auf sein eigenes päpstliches Pilǽulus; Zeit genug, eben dieses Mißtrauen ihm gegenüber RESTLOS zu beseitigen, hatte er zeitlebens ja weiß Gott zur Genüge.

    carlosmiguel

    • Jetzt sagen Sie mal was hätte er denn machen sollen. der Papst Benedikt 90% aller Priester und Bischöfe suspendieren, in die Wüste schicken?
      Die Spaltung vollziehen? Das hätte auch bedeutete sich aller Möglichkeiten zu entledigen und man denke an die Shitstorms die wir in den letzten Jahren in den Medien erlebt haben, man denke nur an Tebartz van Elst, wo jeder, aber auch jeder der Ansicht ist der frühstücke Perlen in Essig.
      Benedikt war ein Mensch, ein Mensch der das menschenmögliche versucht hat.
      Er hat versucht, als Papst, die Piusbruderschaft in die Kirche zurückzuholen, er ist da soweit gegangen wie er konnte.
      Benedikt hat der Tradition eine Atempause verschafft, er hat mit dem MOtu Proprio versucht Türen zu öffnen, er hat versucht zu lavieren und das auseinanderbrechende Schiff auf den rechten Kurs zu bringen, er hat versucht, das zerknickte Rohr nciht zu zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auszulöschen, oder anders den Patienten Kirche zu operieren, ohne dass der es merkt ,
      Es ist, so muss man konstatieren, schief gegangen, aber wie gesagt „Was hätte er tun sollen?“

      • Danke für diesen wunderbaren Beitrag! Endlich ‚mal jemand, der realitisch denkt und sich die Mühe macht, in die Situation des Papa emeritus hineinzuversetzen!

  33. Meine Güte, ich hab Kardinal Ratzinger in den 90ern in Regensburg ein paar Mal getroffen, und schon damals erschien er mir sehr gebrechlich, dazu eine große Sehschwäche

    wie soll er an den Bergoglio-Seilschaften vorbei jetzt öffentlich auf die Pauke hauen können? Jetzt müssen eben Müller, Burke, die Afrikaner und alle anderen ran, um die Kirchensteuer-Maximierer zu bremsen…

  34. Die Zeitungen schreiben, dass Benedikt die Bischöfe die ihn um Hilfe baten , abgewiesen hat. Das haben die Benediktfans von ihrem großen Idol, ich schreibe es schon seit Jahren, dass er einer ist der nur rechts blinkt und nach links dann abbiegt.

    • Wickerl, warum solche Kommentare? Lassen Sie die „Fans“ doch „Fans“ sein. Es braucht hier nichts bewiesen werden.

  35. Ich habe natürlich nicht alle Kommentare zu Benedikt XVI gelesen, muss aber sagen, dass die meisten bisherigen Kommentare zu ihm überkritisch und verzichtbar gewesen sind. Jemanden medial so abzuwatschen, der alt ist und sich nicht wehren kann, ist meines Erachtens moralisch sehr bedenklich.
    Für mich war Benedikt XVI ein sehr guter Papst, den ich wirklich geschätzt habe. Was er jetzt in seiner Zeit macht ist seine Sache und geht uns eigentlich nichts an. Spekulationen über die Rücktrittsgründe vom Papstamt sind mangels genauer Informationen höchst entbehrlich.

    • Insofern keine ernstzunehmenden Rücktrittsgründe bekanntgemacht wurden, ist man leider auf „Spekulationen“ verwiesen.

  36. Die Blockierung der Zweidrittelsmehrheit darf als Bestärkung dessen aufgefasst werden, dass nicht menschengewünschte „Öffnungen“ die Lehre der Kirche bestimmen können. Ein sehr schönes Gebet des grossen anglikanischen Konvertiten 
    - des sel. Kardinal Newman - 
    als Bekenntnis der 
    - trotz Verfehlungen einzelner ihrer Glieder - 
    unveränderlichen Heiligkeit der Mutter Kirche.
    Gerade auch in Zeiten der „zeitgemässen“ Verwirrungen wie heute aktueller denn je….
    ein Lobpreis auf den mystischen Leib Christi, 
    die Heilige Mutter Kirche und ihre unfehlbare Lehre:
    -
    „Lass mich nie vergessen, dass Du auf Erden ein eigenes Reich gegründet hast,
    dass die Kirche 
    Dein Werk, 
    Deine Stiftung und Dein Werkzug ist,
    dass wir unter 
    Deiner Leitung, 
    Deinen Gesetzen und Deinem Auge stehen -
    dass 
    Du es bist, der durch die Kirche spricht.
    Laß nicht zu, 
    dass mich die Vertrautheit mit dieser wundervollen Wahrheit
    gegen sie gleichgültig mache 
    - trotz Schwäche Deiner menschlichen Stellvertreter
    laß mich nie vergessen, 
    dass Du es bist, der 
    durch sie spricht und handelt.“
    -

  37. In der Zwischenzeit bereue ich es zutiefst, dass ich die Anfeindungen und Verdächtigungen gegen Papst Franziskus, die auf dieser Webseite verbreitet werden, ernstnahm. Ich habe Gott schon um Vergebung gebeten. Er ist mir nicht so nahe wie Papst Benedikt. Wird er wohl auch nicht. Gleichwohl kann ich nicht nachvollziehen, dass nun Benedikt hier gegen ihn ausgespielt wird. Noch bevor Papst Franziskus überhaupt gewählt wurde, teilte Benedikt mit, dass er sich als Beter zurückziehen werde. Außerdem sollten Sie sich einmal vor Augen führen, welch fatale Folgen es hätte, wenn Benedikt als Papst emer. sich irgendwie gegen den amtierenden Papst Franziskus stellen würde. Ich denke, hier sollten einige Herrschaften ihre Prioritäten klären. Und ich stimme dem vorherigen Kommentator zu, viele Äußerungen sind hasserfüllt. Ob man Papst Franziskus mag, oder nicht. Ganz egal. Jesus Christus hat uns gelehrt unseren Nächsten zu lieben.

    • @ „chrissilein“:

      „Gefühle“ helfen hier nicht weiter, weder solche des Hasses, noch solche eines weichlichen Harmoniebedürfnisses (welches in gar keinem Falle mit Liebe im Sinne der Lehre Christi gleichzusetzen ist). Wer mit dem Gefühl „denkt“, kann nicht zu gültigen Schlußfolgerungen gelangen. In diesem Sinne ist es völlig belanglos, ob man Papst Franziskus oder seinen Vorgänger mehr oder weniger „mag“.

      Was einzig zählt, sind die Fakten. Und die sprechen eine deutliche Sprache.

      Franziskus hat einen offensichtlichen Häretiker (Kasper) schon vor der Synode unwidersprochen die Kunde verbreiten lassen, der Papst stehe hinter seinen Irrtümern. Dann ist -mit absoluter Sicherheit nicht ohne Franziskus‘ Zustimmung- eine vorläufige (erste) Relatio der Synode verbreitet worden, die nicht nur der Glaubenslehre eklatant widerspricht, sondern auch noch die Synodenväter de facto entmündigt hat. Erst auf massiven Protest hin wurde diese Manipulationsversuche abgestellt. Und die abschließende Relatio, so wie sie auf der Internetpräsenz des Hl. Stuhles erscheint, enthält, obwohl sie NICHT Bestandteil des definitiven Textes sind, die von der Synode ABGELEHNTEN Passagen, die auf eine Aufweichung der Lehre abzielen.

      In jedem Falle möchte ich mich Ihrer Bemerkung anschließen, daß es gilt, die Prioritäten zu klären.

      Was ist wichtiger: Die unveränderliche Botschaft Christi, die eine Botschaft der Wahrheit und der Liebe ist -und die gegen Angriffe verteidigt werden muß. Oder die menschlich-allzumenschliche Neigung, Dinge, die schwer erträglich sind, lieber durch die rosarote Brille zu betrachten.

      In diesem Sinne sei Ihnen, werte(s) „Chrissilein“, die Gabe der Unterscheidung der Geister gewünscht!

  38. Bis zu der Synode zweitem Teil werden die jetzt noch Widerspenstigen entweder gezähmt oder abserviert. 2015 wird das gewünschte Ergebnis dann wohl erzielt werden. Mit der Klappe der Familiensynode kann der Feind Gottes mehrere Fliegen auf einmal schlagen. Gleichzeitig mit der moralischen Dekadenz wird die ökumenistische und interreligiöse Agenda vorangetrieben, bis die Zeit reif ist für den Greuel der Verwüstung.

  39. >> Er warnte den zurückgetretenen Papst aus den Seiten der Tageszeitung La Repubblica, die kurz darauf unter Papst Franziskus eine ebenso wichtige, wie umstrittene Rolle spielen würde, sich auf keine Weise „in Fragen der Kirchenleitung und der Kirchenpolitik einzumischen“. >>
    Diese Warnung sprach Kasper, wie im Artikel oben genannt, unmittelbar nach Benedikts Rücktritt aus.

    aktuelle Info dazu:

    Spiegel-online brachte heute mittag einen Artikel mit dem Thema:
    „Familiensynode im Vatikan: Benedikt soll Hardliner abgewiesen haben“
    und zitiert darin die italienische Zeitschrift „La Republica“, worin behauptet wird, dass Bendedikt geantwortet haben soll: „Ich bin nicht Papst, wenden Sie sich nicht an mich“.

    • Hinzufügen möchte ich noch, dass ebenfalls in La Republica heute sinngemäß übersetzt noch zugespitzter zu lesen ist:
      „Papst Benedict gibt an, er stünde, was die Synodenthematik anbelangt, auf der Seite von Papst Franziskus“.

      Dazu fällt mir ein, dass Benedikt ebenfalls in einem Interview vor einiger Zeit antwortete, als er nach den Gründen seines Rücktritts befragt wurde, dass sein Rücktritt zustande gekommen sei, „weil Gott es ihm sagte“.

      Wir können, so wie wir nie sicher sein können, wie weit Zeitungsberichte der Wahrheit entsprechen, zumindest sicher sein, dass wir nicht in alle Hintergründe eingeweiht sind, die den Rücktritt Benedikts, seine Gewissensentscheidungen, Bedrängnisse, eventuelle Erpressungen durch sein Umfeld und sein Verhältnis zu Gott betreffen, wodurch für mich gilt, dass ich solche Presse-Meldungen insgesamt kritisch unter Vorbehalt betrachte.

      Wichtig ist, dass wir böse Taten kritisieren dürfen, dass wir aber das Richten über Menschen, wie biblisch gefordert, Gott überlassen sollen.

  40. 2. Nachtrag:

    „La Republica“ wurde übrigens von Scalfari gegründet, dessen Interview mit Franziskus auch in La Republica stand, wobei Scalfari behauptete, dass er Franziskus so verstand, dass „die Sünde quasi nicht existiert“, was auch auf dieser Plattform hier diskutiert wurde.
    Zwischendurch war Berlusconi Besitzer dieser Zeitung, wobei sie jetzt eher links ausgerichtet ist.

    Es ist durchaus möglich, dass nicht alles stimmt, was dort berichtet wird. 😉

    • Der Gedanke ist mir auch mehrmals gekommen, das Thema ist ja länger bekannt. Was dafür sprechen würde, wäre die Erklärung Benedikts der Rücktritt erfolge zum Wohle der Kirche. Anderseits würde es auch erklären warum er das Gelände des Vatikans nicht verlässt bzw. verlassen kann. Weder eine Homo Lobby noch der Vatikan wäre allerdings an der Veröffentlichung solcher Dinge interessiert. Die Folgen, wenn das die Spitze des Eisberges wäre, könnten katastrophal auch für die europäische Wirtschaft sein. Mit dem Thema lieber Leo sitzen Sie, bildlich gesprochen, auf einer geistigen Atombombe im Herzen Europas! Adolfo Nicolas SJ war ja auch betroffen von den Vorwürfen, wenn ich mich nicht irre. Die Frage ist wie viel ist an den Vorwürfen dran, es müsste mindestens damit es haltbar ist auch bezüglich eines Haftbefehls ja ein juristisches Aktenzeichen vorhanden sein. Ich weiß nicht, ob es bisher vorgelegt wurde. Ich habe die Sache nicht weiter verfolgt damals. Wissen Sie da etwa mehr? Wenn ja bin ich für jeden Hinweis dankbar.
      Aber in dubio pro reo. Ich weiß selber auch nicht ob es sich dabei nur um eine protestantisch-anglikanische Schmutzkampagne medialer Art handelt. Wie gesagt ohne Aktenzeichen offizieller Gerichtsakten, ist es soviel Wert wie die Existenz der Marsmenschen aus Hollywood. Aber erklären würden die Vorwürfe einiges da teile ich Ihre Meinung voll und ganz.

      • Anmerkung
        Was allerdings gefährlich wäre, wenn die Homo Lobby damit den Vatikan erpressen würde, was sehr gut möglich wäre. Dann müsste diese geistige Atombombe gezündet werden um schlimmeres Unheil von der Kirche abzuwenden, egal wie schmerzhaft das dann für jeden Einzelnen würde.

    • Es mag sein,lieber Leo Laemmlein, dass die Anschuldigungen durch ITCCS gegen Benedikt und Franziskus bezüglich Verstrickung in Kindesmissbrauch bzw. Ritualmord im Internet geäußert und teilweise auf kleinen Plattformen wiederholt wurden.

      Wenn es jedoch wirklich BERECHTIGTE gerichtliche Anklagen einschließlich Gerichtsurteil gegen Benedikt wegen Ritualkindesmord kurz vor Benedikts Rücktritt gegeben hätte, dann wäre darüber in allen großen Medien seit einem Jahr ohne Unterlass bis heute berichtet worden.

      Gleiches sehe ich bei Franziskus:
      Wenn er in Argentinien wirklich in dieser Sache rechtskräftig angeklagt und verurteilt worden wäre, würden sich auch hier die großen Medien wie die Geier drauf stürzen.

      Darüberhinaus soll in diesen Gerichtsurteilen verfügt worden sein, dass finanziell die Vatikanbank wegen dieser Taten haftet. Auch dieser Vorgang mit eklatanten finanz. Forderungen wäre nicht vor den Medien verborgen geblieben.

      Ich glaube nicht, dass Benedikt in Italien und Franziskus in Argentinien IN DIESER SACHE schuldig sind, zumal ITCCS nicht zur etablierten Gerichtsbarkeit gehört und weil nicht klargelegt ist, wie die merkwürdigen Zeugenaussagen überprüfbar sind.

      Eher glaube ich, dass Benedikt starker Angriffe und Verleumdungen in Form von Verfolgungen ausgesetzt war, die er öffentlich nicht ausfechten wollte, weil er die Kirche nicht durch Verleumdungen schädigen lassen wollte.

      Eigentlich sollte jeder, der solche Vorwürfe vorbringt, auch in der Lage sein, dies zu beweisen.
      Meinen Sie das nicht auch ?

      • Genau da liegt der Hase im Pfeffer, ITCCS gehört nicht zur Gerichtsbarkeit versucht aber diesen Eindruck zu vermitteln. Zeugenaussagen und Haftbefehle hin und her, ich habe damals davon auch nichts handfestes gesehen. Ob das in Medien öffentlich dargestellt würde bezweifle ich, berücksichtigen Sie die Krankenhäuser, Pflegeheime der Kirche allein in Deutschland, wenn das alles mit so einem Sturm kollabieren würde, ganz zu schweigen von der Börsenreaktion in diesem Zusammenhang. Das Risiko bestünde es handelt sich ja um organisiertes Verbrechen laut ITCCS. Aber so laut wie ITCCS poltert müsste schon was vorgelegt werden. So lange dies nicht passiert, was sehr fragwürdig ist bei so schweren Beschuldigungen, entsteht schon der Verdacht einer Schmutz Kampagne.

      • Bereits bei einer einstweiligen Verfügung gegen ITCCS müsste ITCCS schweigen oder Beweise liefern.

        Die Medien sind heute überwiegend atheistisch gesinnt, so dass sie sich wie die Geier darauf stürzen würden, wenn sie Belege oder einen Anfangsverdacht für die Vorwürfe hätten. Da bin ich ganz sicher.

        Wer in den Medien darüber berichten würde, verdient sich eine goldene Nase. Sowas würden die sofort aufgreifen.
        Das nennt man dann erst mal „berechtigtes Öffentliches Interesse“, wenn Medien ungeprüften Anfangsverdacht recherchieren und berichten.

      • In Malachi Martins Papst-Rücktritts-Roman spielt ritueller Kindesmissbrauch eine wichtige, ja fast zentrale Rolle.
        Dass die Medien sich an einer Enthüllung eben keine „goldene Nase“ verdienen würden, liegt an der Schwierigkeit, im Internetzeitalter seine Story so zu vermarkten, dass man über einen gewissen Zeitraum exklusiver Berichterstatter in so einer Sache bliebe.

    • Die Wölfe, von denen unser geliebter Papst Benedikt sprach, sind tollwütige Höllenhunde. Wie können wir ihm, außer mit Gebet, nur helfen, dieses schwere Kreuz mitzutragen? Einige Intelligente haben ja inzwischen schon entdeckt, daß in seiner lateinischen Rücktrittsrede seltsame Fehler stecken.

    • Vergleichen Sie mal Lorbers Aussagen mit den aktuellen Botschaften seit 2010, die fast täglich erscheinen, in
      https://www.dasbuchderwahrheit.de

      Im „Buch der Wahrheit“ wird gesagt, dass es sich bei den Botschaften um DAS bis zur Endzeit versiegelte Buch der Wahrheit handelt, wovon in Daniel Kapitel 10 bis 12 die Rede ist, das allein Christus unterliegt gem. Offenbarung 5.

      Im Wesentlichen bestätigen diese Botschaften die katholische Lehre. Sie gehen jedoch davon aus, dass nach Benedikt, falsche Lehren in die Kirche eindringen usw. und teilen mit, wie wir uns in der Zeit des Endes, gem. der biblischen Offenbarung usw. verhalten sollen, wenn wir gerettet werden wollen. Benedikts Rücktritt wurde darin übrigens bereits genau ein Jahr vor seinem Rücktritt vorhergesagt.

      Betrachten Sie diesen Hinweis bitte vorerst als wertfrei. Bitte selbst ein Urteil bilden !

      • mein gestern genannter Link (dasbuchderwahrheit) scheint nicht zu funktionieren. Bitte besser den Linknamen selbst eingeben!

      • danke!
        Der Dreifaltige hat immer Propheten und Boten gesandt um die Seelen vor Satan zu retten und er tut es heute mit aller Macht.
        Der Dreifaltige will alle Seelen vor Satan retten. Wegen des dem Menschen gegebenen Freien Willens braucht er dazu unser Gebet. Gerade auch für die schlimmsten Sünder auch die in der Hierarchie, denn sie sind in der Gewalt des Widersachers.
        Für alle müssen wir beten, argumentieren hilft nicht. Nur der Falsche Prophet ist davon ausgenommen, denn er ist kein Kind Gottes.

  41. Dem von uns allen sehr geliebten und verehrten, emeritierten Papst Benedikt XVI. den Vorwurf zu machen, dass er zu den Irrtümern und Fehlern Bergoglios schweigt, ist vollkommen absurd! Franziskus ist Papst – ob es uns gefällt oder nicht. Wenn Joseph Ratzinger sich gegen seinen Nachfolger äußern würde, würde er sich an der Kirche versündigen. Er würde ein Schisma riskieren und die Kirche in noch viel größere Schwierigkeiten als im Moment stürzen. Ratzinger hat seinem Nachfolger Gehorsam versprochen. Das wird er auch einhalten. Er wird inständig beten. Und er hat Bergoglio seinen Rat angeboten, wann immer er ihn möchte. Mehr kann Benedikt nicht tun! Beten wir für den Papst, die heilige katholische Kirche und unseren geliebten em. heiligen Vater.

    • Stimmt alles, was Sie sagen @Michael. Denn darauf würden sie, ich sage mal die Wölfe, gerade warten, das käme ihnen gerade zupaß, wenn Papst Benedikt jetzt was sagen würde. Denn die Wölfe sind ja nicht verschwunden. Und die Lustknaben/die Homoseilschaft aus dem Vatikan ebenfalls nicht. Man kann, meine ich, nur beten, daß Papst Benedikt das alles durchhält.

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