Kardinal Burke: Papst hat „eine Menge Schaden angerichtet“ – Präfekt der Apostolischen Signatur bestätigt bevorstehende Absetzung

Kardinal Burke, Gegengewicht zum Papst
Kardinal Burke, Gegengewicht zum Papst

(Vatikan) Erneut hat sich Raymond Leo Kardinal Burke in einem explosiven Interview zu Wort gemeldet, und zwar offensiver als je zuvor. Gegenüber BuzzFeed erklärte der Präfekt des Obersten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur gestern, Papst Franziskus habe „eine Menge Schaden angerichtet“, indem er nicht öffentlich dargelegt habe, „was seine Position ist“. Falls der Papst gewisse Kardinäle ausgewählt haben sollte, um seine persönlichen Positionen hinsichtlich Scheidung und der Behandlung von Homosexuellen voranzutreiben, so würde er sein Mandat als Führer der katholischen Kirche nicht erfüllen, betonte Burke im Konjunktiv.

Immerhin habe der Papst den Eindruck vermittelt, er unterstütze einige der kontroversesten Teile des Zwischenberichts vom letzten Montag. Die sich dem Ende zuneigende Bischofssynode scheine konzipiert worden zu sein mit der Absicht, „die Lehre und Praxis der Kirche zu schwächen“, und zwar mit dem Segen des Heiligen Vaters.

Die Rolle des Papstes sei demgegenüber eindeutig: „Der Papst, mehr als jeder andere der Hirte der universalen Kirche, ist daran gebunden, der Wahrheit zu dienen. Es steht dem Papst nicht frei, die Lehre der Kirche zu ändern, was die Unmoral von homosexuellen Handlungen oder die Unauflöslichkeit der Ehe oder jede andere Lehre des Glaubens betrifft.“

Ferner legte Kardinal Burke dar, dass die Kirche keinen Menschen guten Willens ausschließe, selbst wenn er sich zu einem anderen Menschen gleichen Geschlechts hingezogen fühle oder sogar entsprechend handle. Sie müsse aber immer „alle Menschen, die in sündhafte Handlungen verstrickt sind, zur Umkehr auf den rechten Weg rufen“, liebevoll aber entschlossen, wie ein Vater und eine Mutter in einer Familie.

Aber: „Wenn die Leute die Lehre der Kirche in diesen Angelegenheiten nicht akzeptieren, dann denken sie nicht mit der Kirche. Sie müssen sich diesbezüglich selbst überprüfen und ihr Denken korrigieren oder die Kirche verlassen, falls sie [die Lehre] nicht annehmen können. Es steht ihnen sicherlich nicht frei, die Lehre der Kirche zu ändern, um sie ihren eigenen Vorstellungen anzupassen.“

Hoffnung auf Abschlussbericht als „würdiges Dokument“

Am gestrigen Freitag wurden die Arbeiten am Abschlussbericht der Bischofssynode vorgenommen. Der Bericht soll auf den Stellungnahmen der circuli minores, der nach Sprachen organisierten Kleingruppen, basieren, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Am heutigen Samstag werden die Synodenväter über den Bericht abstimmen.

Burke verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Verantwortlichen ein „würdiges Dokument“ verfassten. Allerdings sei sein „Vertrauen […] ein bisschen erschüttert“ durch die Sprache des Zwischenberichts, dem es an einer „guten Fundierung sowohl in der Heiligen Schrift als auch in der immerwährenden Lehre der Kirche“ fehle.

Burke bestätigt erstmals seine bevorstehende Absetzung als Präfekt der Apostolischen Signatur

Kardinal Burke bestätigte gegenüber „BuzzFeed“ erstmals öffentlich seine bevorstehende Absetzung als Präfekt des Obersten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur, über die wenige Wochen vor Beginn der Bischofssynode als ziemlich handfestes Gerücht berichtet worden war. Zwar habe es noch keine offizielle Versetzung gegeben, doch sei er mündlich darüber informiert worden.

Indirekt bestätigte Burke auch seinen neuen Posten als Kardinalpatron des Souveränen Malteserordens. Es sei jedoch schwierig für ihn, über diese Dinge zu sprechen, da es auf den offiziellen (schriftlichen) Akt der Versetzung ankomme. Lediglich zu folgender Stellungnahme zeigte der Kardinal sich bereit:

„Nun, ich muss sagen, das Gebiet, auf dem ich arbeite, ist ein Gebiet, auf das ich vorbereitet bin, und ich habe versucht, einen sehr guten Dienst zu leisten. Ich habe großen Gefallen daran gefunden und war glücklich, diesen Dienst zu leisten, also ist es nicht meine Entscheidung, ihn zu verlassen. Andererseits müssen wir in der Kirche als Priester stets bereit sein, zu akzeptieren welche Aufgabe auch immer wir übertragen bekommen. Und so vertraue ich, dass durch meine Annahme dieser Aufgabe – ich vertraue, dass Gott mich segnen wird, und das ist, was am Ende am wichtigsten ist. Und obwohl ich daran Gefallen gefunden hätte, weiterhin in der Apostolischen Signatur zu arbeiten, so werde ich mich jener neuen Aufgabe hingeben, wozu auch immer ich beauftragt werde.“

Text: M. Benedikt Buerger
Bild: MiL

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kirche

Ich wette, dass Bergoglio und Kasper die Drahtzieher der Vatileaks-Affäre waren. Reichten die Fäden nicht nach Südamerika? Es geht um eine Agenda, die man mit allen Mitteln durchzusetzen hat. Ziel ist die Eine-Welt-Religion unter der Herrschaft des Tieres. Reißende Wölfe sind in die Schafherde Gottes eingedrungen, rette sich wer kann!!!!

SpemMiram

Als Leo XIV. würde Kardinal Burke auf der Benediktionsloggia sehr gut wirken!!!

romanza

Hoffentlich bald.

Schneeflöckchen

+1

hicesthodie

Gott segne Sie, Eminenz! Tausend Dank für Ihre klare Sprache und Ihre unverbrüchliche Treue zur Lehre der Kirche. Sie sind für mich der Stauffenberg unter den Kardinälen. Bergoglio und seine Kamarilla verachte ich zutiefst. Sie sind allesamt nicht nur theologisch, sondern vor allem auch menschlich auf niedrigstem Niveau angesiedelt. Eine furchtbare Prüfung und Geißel für die Kirche.

hedi züger

Gott segne diesen mutigen und treuen Kardinal in Zeit und Ewigkeit!

Schatzgräber

„Sie müssen sich diesbezüglich selbst überprüfen und ihr Denken korrigieren oder die Kirche verlassen, falls sie [die Lehre] nicht annehmen können.“ Dieses Wort des obersten Richters in der Kirche, gilt es nicht auch für den gegenwärtigen Papstdarsteller Bergoglio, sowie für die ganze Deutsche Bischofskonferenz und allen voran Kard. Kasper! Welchen Schachzug wird sich Bergoglio nun einfallen lassen? Kann er nun seinen Widersacher wirkllich noch absetzen, ohne sein Gesicht vollends zu verlieren?

Carlos Sierra Moreno

Wieso Papstdarsteller?

Seine war legitim und gültig.

Schatzgräber

Ein offener Häretiker kann niemals ein gütiger Papst sein!

hicesthodie
Ach, ein paar psychedelische Pilze in den Tee der Kardinäle gemischt, und schon setzen die Halluzinationen ein: „der Heilige Geist lenkte uns zu diesem Mann, der in der hintersten Ecke der Sixtinischen Kapelle saß: Dieser Mann, er ist der Auserwählte“. Es gibt unzählige Mittel der Manipulation. Dass ein theologisch mittelmäßiger, sprachlich ungewandter, psychisch (nach eigenem Bekunden!) instabiler, charakterlich despotischer, gesundheitlich angeschlagener, mit dem Ruf zweifelhafter Vergangenheit behafteter Kandidat die Mehrheit der Kardinäle hinter sich bringen konnte, da kann es ja, meinem Empfinden nach, bei diesem Wahlergebnis gar nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Freilich, das ist nur meine ganz persönliche… weiter lesen »
GW
Eine Papstwahl ist nur dann ‚legitim und gültig‘, wenn der Erwählte zum Zeitpunkt dieser Wahl Mitglied der katholischen Kirche ist, d.h. insbesondere den vollen katholischen Glauben bekannt hat und bekennt (schriftlich und mündlich). Die – sogar einstimmige – Wahl eines Häretikers (und erstrecht Apostaten) wäre selbst dann von vorneherein null und nichtig, wenn sich erst später herausstellen sollte, daß der Gewählte zum Zeitpunkt seiner Wahl in Häresie war, d.h. auch dann, wenn dieser Tatbestand vorher noch nicht bekannt und als solcher deklariert worden wäre – wenn die Kardinäle also jemanden guten Glaubens gewählt hätten [Paul IV. in 'Cum ex apostolatus… weiter lesen »
zeitschnur

@ GW

Danke für diese Klarstellung!
Das Problem trifft dann aber nicht erst auf F. zu, sondern …

GW
@ zeitschnur … ja, allermindestens schon auf … den, dessen Namenspatron der hl. Johannes der Täufer war, und vielleicht schon auf … – es ist schockierend, es kann einem (erstmal) den Teppich unter den Füßen wegziehen; ach wenn’s doch wirklich nur ein paar lyserg-saure oder psilocybin-“selige“ Kardinäle gewesen wären, „altgewordene Blumenkinder“ … ein ganz böser (kollektiver) ‚horror trip‘ oder sowas … … aber kein ‚böser Traum‘, sondern bitterste Wirklichkeit – und wir sind mittendrin. Mittendrin – aber nicht allein, Christus hat uns eben nicht als Waisen zurückgelassen, Seine Zusage gilt bis ans Ende aller Zeit, Sein Wort wird bestehen über… weiter lesen »
Magdalena

Angeblich wurde Bergoglio im 5. Wahlgang gewählt. Der 4. Wahlgang wurde annulliert. Ein Bericht von Andrea Socci erwähnt, dass es laut Kirchenrecht aber nur 4 Wahlgänge an einem Tag geben kann.

GW
@ Magdalena: Ja, auch so eine ‚Merkwürdigkeit‘, das; ich vermute[!] aber, daß das wohl wirklich nur eine Panne war, vielleicht hatte ein Kardinal versehentlich zwei Wahlzettel auf einmal / über einander zusammengefaltet oder sowas. Dann wurde dieser Wahlgang ‚mit überzähliger Stimme‘ eben für ungültig erklärt und auch aus der Zählung der Wahlgänge herausgenommen, so daß man sagen müßte, J. M. Bergoglio wurde tatsächlich im 4. (gültigen und gezählten) Wahlgang gewählt (oder?). – Solange wir nichts genaueres wissen, müssen wir wohl davon ausgehen, daß bei diesem Konklave formal, also zumindest im Bezug auf die Einhaltung des ‚kanonischen Verfahrens‘, alles seine Richtigkeit… weiter lesen »
Antifebronius
Die totalitäre Maßnahme, Burke abzuschieben, trägt zu einer Erhöhung seines Ansehens bei. Und sollte Bergoglio als offensichtlicher Häretiker oder Schismatiker enden, dann wird gerade die Weise, wie Burke behandelt wurde, diesen für eine herausragende Position unter dem dann zu wählenden neuen Papst qualifizieren – wenn nicht für mehr. Interessante Frage in diesem Zusammenhang: Was wird nun eigentlich mit dem Rassisten, Lügner und Häretiker Kasper geschehen? Er hat nicht, wie Burke dies getan hat, Bergoglio, sondern Jesus Christus kritisiert! Denn wer behauptet, man dürfe geschiedene „Wiederverheiratete“ nicht Ehebrecher nennen (weil das „beleidigend“ sei), wendet sich gegen den Herrn selbst: „Wer eine… weiter lesen »
IMEK

K. Kasper zeigt im Interview auf RV seine gespaltene Zunge. Keine Sorge dem passiert nichts. Nicht in dieser menschenzentrierten Neukirche.

Carlos Sierra Moreno

Eins ist SICHER:

Die sogenannten konservativen Bischöfe und Kardinäle werden alles, ABSOLUT ALLES, was diese Synode beschliesst, vehement verteidigen, auch wenn sie jetzt noch protestieren.

Konservative zeichnen sich dadurch aus, dass sie IMMER vor dem Zeitgeist einknicken und zur eigenen Verteidigung den „Gehorsam“ ins Feld führen.

Burke wird bald gar nichts mehr zu sagen haben – oder dürfen.

Im übrigen frage ich mich, warum konservative Bischöfe unfähig sind, eine Allianz zu schmieden. Die Progressisten schaffen es ja auch!

J.G.Ratkaj

Barmherzigkeits-Bergoglio ist ein zynischer und brutaler Machiavellist, der mit Verve jene eliminiert, die nicht an seinem Zerstörungswerk mitwirken möchten.
Kardinal Burke erweist sich erneut als mutiger Bekenner der katholischen Religion, die er eindeutig über seine eigene irdische und geistliche Laufbahn gestellt hat, ganz im Gegenteil zu den Vorzeige-Mietlingen des derzeitigen römischen Regimes.

Marcellus

Gott segne Sie, Hochwürdigster Herr Kardinal ! Von ganzem Herzen sage ich Ihnen Dank für Ihren Mut, der den Papstdarsteller Bergoglio und seine hechelnde Kriechermeute endlich auch von höchster Stelle aus entlarvt. Wir in katholisches.info werden durch Ihre Heldentat, Hochwürdigste Eminenz, eindrucksvoll in unserer Einschätzung der Lage bestätigt. Da sitzt ein geschworener Feind der Kirche auf Petri Stuhl- das ist nun klar und wird von Hinterhältigkeit nur noch von seinem Büchsenspanner, dem Lügenbaron Kasper übertroffen. das sind jetzt also die neuen Vorbilder eines gottgefälligen Lebens. ich sage nur: Pfui Teufel !

sina

Schließe mich Ihren Worten an!

Schwäbischer Katholik
Vor Kurzem schrieb ich noch einer guten Freundin: Ich bete, dass Kardinal Burke als wahrer Felsen die katholische Kirche doch irgendwie davor bewahren kann, dass die Irrlehrer Kasper, Schönborn, Marx, (Bergoglio?) usw. sie in den Abgrund führen. Den Bergoglio würde ich jetzt nicht mehr in Klammern und mit Fragezeichen setzen. Aber es ist wohl so, dass jeder, der diese Fahrt in den Abgrund verhindern will, gnadenlos aus dem Weg geschafft wird. Die Lage wirkt so hoffnungslos. Umso wichtiger ist es aber, voller Hoffnung den Rosenkranz zu beten, der uns fest mit Christus Jesus und der Heiligen Jungfrau Maria verbindet. Und… weiter lesen »
Ralph

Eine Menge Schaden ? Ich wüßte nicht, was dieser Papst außer Schaden angerichtet hätte, sobald es sich nicht um reine Routine handelt.

Franzel
Jetzt tanzen die Feinde Christi ganz ausgelassen. Der Tanz begann am 11.02.2013, einem Rosenmontag, der aber auch der Lourdes- Gedenktag ist. Der Gedenktag der Erscheinungen der Muttergottes in Lourdes bleibt, aber der Rosenmontag muß irgendwann dem Aschermittwoch weichen. Gott hatte diese eigentlich ungültige Rücktrittserklärung von Benedikt XVI. zugelassen- und „sie“, die Kirchengegner, sind darauf reingefallen. Nicht umsonst gebärden sie sich wie Verrückte. Mögen sie doch im Rausch der Trunkenheit tanzen: die Kaspers, Marxens, Schönborns und Bergoglios gegebenenfalls. Ihr bitteres Ende ist absehbar so wie nach Rosenmontag der Aschermittwoch kommt. Bis dahin die Ohren steifhalten, sich selbst immer wieder neu bekehren,… weiter lesen »
St.Georg

Ein aufrechter Streiter für die Kirche…Danke Eminenz! Schade, dass er auf Grund seiner Abberufung am zweiten Teil der Synode nicht mehr teilnehmen wird…

Markus

Vielleicht wird er ja doch teilnehmen, vielleicht sogar die Synode leiten,
als nächster Papst.
Gott wird Herrn Bergoglio sicherlich vorzeitig abberufen, wenn er wirklich vorhat, das Ehesakrament zu relativieren..
Per Mariam ad Christum.

Marcellus

Zunehmend habe ich den Verdacht, dass beim Konklave nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Aber alles kommt ans Licht. Der Lügenbaron Kasper- obschon völlig unglaubwürdig- wird im Hochgefühl seines vermeintlichen Sieges vielleicht in einer siegenstrunkenen Kumpanengruppe rauslassen, wie sie das gedreht haben, dass ein ungeeigneter, unkatholischer und unfähiger Bergoglio zu Ehren kam.

romanza

Mir wird immer klarer warum eine Möwe auf dem Schornstein gesessen hat und nicht eine Taube. Der hl. Geist war bei dem Konklave nicht anwesend.

zeitschnur
Kardinal Burke redet jetzt mutiger als noch vor einem Jahr. Vor einem Jahr hätte er sich um Kopf und Kragen geredet. Jetzt sind ihm ohnehin schon die Felle fortgeschwommen. Nun kann er also ungehemmt sprechen. Wir haben uns daran gewöhnt, dass Päpste häretische Dinge tun – sie sind der Meinung, dass „die Geschichte“ Lehrmeisterin der Kirche sei und alle Menschen von Geburt an Erlöste Anwärter auf den Himmel seien (J23), sie beten öffentlich den Menschen an und zerstören die Liturgie (P6), sie küssen den Koran und behaupten, man könne auch in der antichristlichen religion das Heil erlangen (JP2) und sie… weiter lesen »
Markus

Es ist mir neu, dass Papst Benedikt XVI das Sühneopfer Christi und das damit verbundene Messopfer geleugnet hat. Ich weiß, dass dies Erzbischof Zollitsch getan hat, aber nicht Benedikt XVI. Können Sie diese Aussage mit einer Quelle belegen?
Dafür im Voraus herzlichen Dank.
Per Mariam ad Christum.

zeitschnur
Er hat das in der „Einführung ins Christentum“ als eine Art „Aufrechnerei“ bezeichnet, sich gegen Anselm v. Canterbury gewandt (und dessen Schrift „Cur Deus homo?“, die er als „überholt“ darstellt). Weiter distanzierte er sich von „Sühneopfertheorien des 16. Jh“, womit nur die Kanones des Tridentninums zum Messopfer gemeint sein können, denn anderes spielte danach in der Kirche keine Rolle mehr). Sie finden das im Hauptteil II, 1. Kap. IV, 3. „Wege der Christologie“. Da ich das gerade in den letzten zwei Wochen hier ausführlich diskutiert habe und auch ausführlich zitiert, mag ich es jetzt nicht mehr wiederholen. Ratzinger bricht jedenfalls… weiter lesen »
Scholasticus
@zeitschnur Mit Ihren Vorwürfen gegen Ratzingers „Einführung in das Christentum“ sind Sie im Recht. Nur wer (aus welchen Gründen auch immer) die Augen verschließt kann leugnen, dass er in diesem Werk u.a. die von Ihnen genannten Häresien vertreten hat. Ich sehe mich allerdings außerstande, Ihre Einschätzung seiner Habilitationsschrift über den hl. Bonaventura zu teilen. Dass der Zweitgutachter Michael Schmaus den ersten Teil der Arbeit abgelehnt hat, ist für sich genommen kein Argument für mangelnde Orthodoxie Ratzingers bzw. seiner Arbeit. Vermutlich niemand außer Ratzinger selbst weiß, was in Schmaus‘ Gutachten stand, daher halte ich es für nutzlos, über die Gründe von… weiter lesen »
zeitschnur
Meine Bemerkung basiert auf Aussagen einer Person, die bei ratzinger später studiert hat, was natürlich – da haben Sie recht – schwer in einer Argumentation standhalten kann. Ich habe die Lebenserinnerungen Ratzingers gerade bei meinen Eltern, kann sie leider nicht zitieren, ersetze das notdürftig durch Wikipedia: „So hätte sich Schmaus zum einen an der in der Arbeit geäußerten Kritik an seinen Positionen in der Mediävistik gestoßen, außerdem an der Tatsache, dass Ratzinger die Arbeit unter der Betreuung Söhngens schrieb und sich nicht an ihn, Schmaus, als Mediävisten der Fakultät gewandt hatte. Ein weiterer Hauptgrund für die Ablehnung sei laut Ratzinger… weiter lesen »
rampolla
Verehrte Frau @ Zeitschnur : Leider ein sehr verkürzter Abriss in neuerdings un- gewohnt plakativer Schwarz – Weiß Technik die dann auch rhetorisch an Propaganda- sprache erinnert . Wenn Sie das Rad der Papst – und Kirchengeschichte zurückdrehen , werden Sie immer wieder in der scheinbar intakten „alten“ Kirche Blasphemien und Häresien in der höchsten Etage finden . Sie machen schlimme Andeutungen , die in ihrer Vagheit nichts erhellen , sondern nur im Schlaglicht ein „Markenzeichen“ für den jeweiligen Papst aufleuchten lassen , genauso als würde man Goethe als Frei- maurer , Wilhelm II. als Militaristen und Wowereit als Partylöwen… weiter lesen »
zeitschnur

Äh..ja? Und wovon sprechen Sie nun ganz konkret? Sie ergehen sich in Andeutungen, ganz im „deutschen Raunen“ beheimatet – ich verstehe Sie nicht…

Verzeihung, aber ich bin so undeutsch und unpoetsich, wenn es um eher Philosophisches geht, und brauche immer noch konkrete Bezüge, klare Aussagen, Ross, Reiter und Quellen.

Seien Sie also so gut, wenn Sie es interessiert, und konkretisieren Sie Ihre Kritik doch soweit, dass auch ich als Kritisierte weiß, was genau Sie überhaupt kritisieren wollen…

Traditionstreuer

Da haben wir’s: Ratzinger ein Subjektivist und damit MODERNIST reinsten Wassers. Quot erat demonstrandum! Ein Papa haereticus.

Agricola

// Wenn Sie das Rad der Papst – und Kirchengeschichte zurückdrehen ,
werden Sie immer wieder in der scheinbar intakten „alten“ Kirche Blasphemien und Häresien in der höchsten Etage finden //

Werter @rampolla,
Ist das nicht reinster Relativismus, der fähig ist, jedes Nachdenken und kritische Ansinnen totzuschlagen?

Reichsrömer

Man kann S.E.Kardinal Burke für seine klaren, mutigen Worte nur danken. Allein, wo bleibt der offene Widerstand der „Konservativen“ gegen Bergoglio und seine Gesinnungsgenossen?? Dieser falsche Gehorsam, er ist die Wurzel des Übels. Diesem völlig unfähigen, der Häresie höchst verdächtigen Bischof von Rom muß man die Stirn bieten. Seine Helfeshelfer Kasper und Consorten müssen offen und öffentlich angegriffen und entlarvt werden, als die übelsten Häretiker und Intriganten die sie schon immer waren. Wo ist die Courage bei diesen noch halbwegs rechtgläubigen Exzellenzen und Eminenzen? Wann bilden sie endlich eine Allianz gegen diesen Bergoglio, diesem unfähigsten aller Päpste seit Urzeiten?

Zeitlos
Das muss richtig gestellt werden: Die Inkarnation ist nicht die „Vermählung Gottes mit dem Menschen.“ Die zweite göttliche Person ist Mensch geworden, um uns zu erlösen von der Erbschuld unserer Stammeltern. An allen Handlungen ist die Dreifaltigkeit beteiligt, Mensch geworden ist die zweite göttliche Person durch das Wirken des Heiligen Geistes Er ist geboren worden von Maria, der Jungfrau. Zu seiner Gottheit hat sie nichts beigetragen, das ist ontologisch nicht möglich. Es ist in der katholischen Kirche noch nie im Zusammenhang mit der Inkarnation von „Vermählung“ gesprochen worden. Kein Kind im Mutterschoß ist mit seiner Mutter vermählt, das Sprachbild ist… weiter lesen »
Adrien Antoine

Sehr geehrte @Zeitlos,

Für diesen Ihren ausführlichen und besonders ausgewogenen Kommentar meinen höchsten Respekt.
Chapeau!

Dorothea Schwarz

ich schließe mich Ihnen an,@Adrien Antoine…ich habe auch sehr viel von Ratzinger gelesen, bin zwar keine Theologin, meine aber, dass es natürlich ist, über den Glauben zu philosophieren.Wunderbar ist Ratzingers Buch „Glaube Wahrheit-Toleranz..“.ich habe ihn immer ,wenn man so sagen kann, als ein die Tradition erhalten wollenden Theologen gesehen.
Dennoch muss erlaubt sein, über unseren—nicht einfachen—-Glauben nachzudenken….hier meine ich bes. den Sühneopfergedanken.

zeitschnur
Das Ganze hat nur wieder mal einen zeitlosen einen Haken: Ich hatte nicht gesagt, dass „die Inkarnation die Vermählung Gottes mit dem Menschen“ sei. Vielmehr hatte ich gesagt, die Vermählung Gottes mit dem Menschen sei Voraussetzung für die Erlösung des Menschen gewesen. Laut @ zeitlos war Maria also nicht Braut des Hl. Geistes. Na schön – das war aber bis ca. 1958 Lehre der Kirche, aber bitte…es wird ja oft angemerkt, dass die Traditionalisten inzwischen selbst Modernisten sind. zeitlos begreift einfach nicht, dass man, wenn man diese Voraussetzung streicht, auch den Rest der „traditionellen“ Theologie nicht aufrecht erhalten kann. Eben… weiter lesen »
zeitschnur

Hallo zeitlos

es ist legitim, dass Sie sich ausführlich zu Themen äußern wollen, aber bitte seien Sie doch so freundlich und tun Sie das ganz für sich.

Für mich ist dieses agressive und wirre Zeug, das Sie da oben im Bezug auf meine Sätze zum besten geben, nicht satisfaktionsfähig. Duell nur auf Augenhöhe!

Traditionstreuer

Die Zicken keifen wieder. Seien Sie doch endlich gnädig und gehen dorthin, wo sie Ihrer Bestimmung nach zu stehen haben. In der Küche, mit dem Rosenkranz in der Hand.

Bernward Ohm

Und dass die deutschen Bischöfe – wie Marx behaupetet – mehrheitlich den Abfall von der katholischen Lehre, wie ihn KAspar predigt, unterstützen wundert nicht. Je mehr zahlende Katholiken, umsomehr Geld steht ihnen zur Verfügung. Letztes BVeispiel ist eben nicht Tebartz van Elst sondern barocke Prälaten wie Marx selbst. Sein lebensstil steht dem von TvE in nichts nach. TvE besaß wenigstens n ciht dsen Opportunismus von Marx, derr immer mit den Wölfen geheult hat. Anders wäre er auch nie Kardeinal und Vorsitzender DBK geworden.

kirche
Diese besagten Bischöfe haben allesamt nur eine Aufgabe: Die kath. Kirche zu unterwandern, auszuhöhlen und auf eine Stufe mit allen anderen Religionen zu stellen. Ihre Namen kann man allesamt auf der Rotarier – Liste einsehen (vgl. „Rotarierbischöfe“). Übrigens wird in unseren Landen kaum einer Bischof, der nicht auf dieser Liste steht! Alle Chefposten, ob in Kirche und Welt, werden inzwischen durch diese einflussreichen Clubs besetzt. (Bergoglio ist Ehrenmitglied von Rotary Buones Aires)! Damit lässt sich auch erklären, dass ein Rotarier-Marx einer Rotarier-Käßmann erlaubt, im Münchner Liebfrauendom wahre Lobeshymnen über die Erfindung der Verhütungs- pille zu singen! Erkennungszeichen in den Medien:… weiter lesen »
kirche
Die besagten Bischöfe sind allesamt Miglieder bei Rotary- oder Lions-Club International und haben die Aufgabe, die kath. Kirche zu unterwandern, auszuhöhlen und schließlich mit allen Weltreligionen zusammenzuführen! (Einzusehen unter „Rotarierbischöfe“). Übrigens wird in unseren Landen kaum noch einer Bischof, der nicht o.g. Clubs zugehörig ist. Damit lässt sich auch erklären. dass ein Rotarier-Marx eine Rotarier-Käßmann im Münchner Liebfrauendom wahre Lobeshymnen auf die Erfindung der Verhütungspille singen lässt: Zusammenhalt ist oberstes Gebot, verfolgt man schließlich nur ein Ziel! Dabei geht es natürlich nur um Anbetung des Mammon und so ist man gezwungen, potentielle Kirchensteuerzahler mit allen Mitteln bei Laune zu halten.… weiter lesen »
Shuca

„Wenn die Leute die Lehre der Kirche in diesen Angelegenheiten nicht akzeptieren, dann denken sie nicht mit der Kirche. Sie müssen sich diesbezüglich selbst überprüfen und ihr Denken korrigieren oder die Kirche verlassen, falls sie [die Lehre] nicht annehmen können.“
Sie werden die Kirche nicht verlassen denn nur in der Kirche können sie ihre Ziele erreichen. Nur wenn sie in seinem Namen ihn selbst angreifen können sie das Mysterium der heiligen Kirche zerstören. Das ist raffiniert. Das Kreuz mit dem Kreuz angreifen.
Per Mariam ad Christum.

Adrien Antoine

Ein sehr tapfere Kardinal.
Und noch viel besser: er ist durch die vergangene Kämpfe noch tüchtiger geworden.
Der Malteserorden hat übrigens Stil und Qualität; das läßt sich leider von dem (im Ursprung ebenfalls militärisch organisierten) Jesuitenorden nicht sagen.

Rebekka

Ach, wenn es nur noch einige Kardinäle vom Format Burkes gäbe. Das sind wahre Katholken! Die Konfusionen mit diesem Papst sind sehr mühsam. Einmal sagt er so, und das andere Mal wieder das komplette Gegenteil. In der heutigen säkularisierten Welt bräuchten wir einen STARKEN Papst, welcher die Kirche nach dem Evangelium vertritt. Wenn Benedikt nur 10 Jahre jünger wäre!

Marcellus
Bewundernswert, wie dieser Kardinal Burke in Treue zum Glauben steht. Er wird- da bin ich mir sicher- nicht umsonst das blutrote Kardinalsgewand getragen haben, denn Bergoglio wird sich mit aller Barmherzigkeit an ihm rächen. Und ebenso an allen anderen, die es wagten, bei der Kirchenzerstörungsorgie nicht mitzumachen. Die nächste Synode wird so besetzt sein, dass Bergoglio mit ihr alles durchsetzen kann. Eine alte Volksweisheit bei uns sagt: „Sag mir, mit wem du umgehst und ich sage dir, wer du bist.“ Bergoglio geht mit dem der Lüge überführten Kaspar um und lobt ihn in den höchsten Tönen. Das lässt erschütternde Einblicke… weiter lesen »
rampolla
Verehrte Frau @ zeitschnur ! Meine Bemerkungen beziehen sich auf Ihren Text vom 18.10 12h40 , sowie auf einzelne frühere Bemerkungen wie neue dogmatische Festschreibung zur Ehe , J23 Freimaurer oder mit ihnen geistig verwandt . Ihre Kurzversion der Papstgeschichte von 1958 bis heute erscheint mir durch die propagandistische Verkürzung auf ein jeweiliges charakteristisches häretisches Markenzeichen gewagt , fragwürdig und unklar .: Dass die Geschichte Lehrmeisterin der Kirche ist , lässt sich auf Schritt und Tritt nach- weisen . 1. Aus einer Glaubensgemeinschaft wird eine Organisation mit erheblicher weltlicher Macht trotz des gegenläufigen Bibelworts .2. Der Konzilsausgang des ersten Vatikanums… weiter lesen »
zeitschnur
Okay, danke – jetzt weiß ich eher, was Sie meinen: 1. Nicht die Geschichte, sondern der Heilige Geist ist der Lehrer der Kirche. 2. Was ist denn das „gegenläufige Bibelwort“ (bitte nennen Sie die Stelle)? 3. Warum sollte der Ausgang des Vat. I zwingend mit dem Verlust weltlicher Macht zu sehen sein, bzw. anders gefragt: warum „nur“ damit? das ist auch nichts weiter als eine leere Behauptung. 4. Die Liturgie ist sehr wohl zerstört worden, wenn Sie ihre „neue“ Form und v.a. die Ergebnisse sehen. Immerhin war die bisherige Form 500 Jahre inatakt – jetzt haben Sie landauf landab Chaos.… weiter lesen »
Shuca
„Dass die Geschichte Lehrmeisterin der Kirche ist , lässt sich auf Schritt und Tritt nach- weisen . “ Da ist was dran. Ohne die Kreuzigung des Gottessohnes gäbe es keine Kirche. „2. Der Konzilsausgang des ersten Vatikanums ist im Zusammenhang mit dem Verlust weltlicher Macht (kirchenstaat ) zu sehen .“ Und was gibt es darüber zu meckern? „3. Was heisst Anbetung des Menschen .“ Sagen sie es uns. „4. Die Liturgie wurde nicht zerstört sondern verändert . DIE Liturgie gibt es nicht , sondern es existieren verschiedene Formen als Verlauf historischer Entwicklung.“ Nun weiß es auch ich das die Liturgie… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Das „Philosophieren“ über den Glauben birgt Gefahren und kann auf unheilvolle Abwege führen. In der Heiligen Schrift warnt Gott vor dem Hinzuphantasieren zur göttlichen Offenbarung. Statt das Wort Gottes auszulegen, werden allerlei Spekulationen in es hineingelegt und daraus dann Glaubensinhalte und sogar -grundlagen gemacht. – Was nützt es, Maria zur Mutter der Kirche erklärt zu haben? Zuvor schon hatte man die Kirche zur Mutter der Gläubigen erklärt. Welche Basis hat das eine wiederum das andere in der Offenbarung? Ist dann also Maria –sit venia verbo!– Großmutter der Gläubigen? Es klingt sehr fromm, dass Maria Braut des Heiligen Geistes sei. Aber… weiter lesen »
zeitschnur
Und am Ende landen Sie bei einer Art islamisierten/koranisierten „Heilsbotschaft“ à la Luther. Die „Verwandtschaftsbeziehungen“ sind Metaphern und gingen aus der Präzisierung der Trinitätstheologie hervor. Da die Trinität „Drei in Einem“ ist, sind diese Relationen alle erhellend und auch in ihrer Mehrdimensionalität wahr. Es gehört allerdings etwas Tiefe dazu, das zu erfassen. Mit einer „biblischen“ Haurucktheologie (also einer islamisierten Methode, das „Heilige Buch“ zu verstehen) kommt man da kaum bei. Sie wollen sich das sparen, was die Kirche 2000 Jahre lang ausgefochten hat? Denn auch die Trinitätslehre der katholischen Kirche geht nicht unmittelbar aus der Schrift hervor, sondern aus notwendigen… weiter lesen »
rampolla
Verehrte(@ Zeitschnur 1. Die „Restauration“ der Kirche im 16. und 17. Jhdt . war überlebensnot- wendig , den Anstoß dazu gab die Reformation . Die überscharfe , absolutistische Definition von Messe , Glaube und geistlichem Amt war Reaktion auf und scharfe Abgrenzung zum Protestantismus , das Sammeln der Schafe lebensnotwendige Reaktion aus der Lehre der geschichte !!!. 2. Warum spaltete sich die Gruppe um Döllinger ab ? 3. Anbetung des Menschen hört sich verrucht gut an , aber was heisst das ? Immerhin ist der Mesch als Gottes Ebenbild erschaffen , von daher zumindest im Anspruch auf Respekt . Aber… weiter lesen »
zeitschnur
@ rampolla 1. Wenn etwas überlebensnotwendig war – warum sollte es dann heute, wo sich die Lage verschärft hat, nicht mehr sein? (Eine Bibelstelle zu 2.) haben Sie immer noch nicht geliefert… Scharfe Abgrenzungen waren nicht erst in Abgrenzung zum Protestantismus wichtig – die finden Sie bereits im NT, hart auch im 4. Jh etc. Das alles ist aber nicht methodisch deswegen wichtig, weil es hsitorisch so ist, sondern weil es logisch nicht anders geht. Ihr Argument ist also hochgradig tautologisch: Nicht alles, was sich hsitorisch äußert, kann deshalb nur „historisierend“ betrachtet werden! 2. Was soll die Frage nach Döllinger?… weiter lesen »
Shuca

@rampolla
Was ist denn nun mit ihrer antiken Marienverehrung und dem Erzengel Gabriel? Ihr theologisches Gehopelle streichelt sanft das Freimaurertum und macht einen großen Bogen um das Zentrum des Glaubens. Jesus Christus – Sohn Gottes. Wenn ich mich ihr Zeug durchlese dann waren die protestantischen Bilderstürmer die die Mutter Gottes auf die Straße geschmissen haben der Jungbrunnen für die weitere Entwicklung der heiligen Kirche. Gehts noch?
Per Mariam ad Christum.

Agricola
Werter @rampolla, Ihr betrüblicher Kommentar ist durchtränkt von einer historischen, politisch-strategischen Sichtweise, die sub specie aeternitatis keinen hoffnungsvollen Gedanken des Eifers für die Verteidigung der ewig gültigen göttlichen Gesetze zeigt. Kard. Burke ist deshalb hier so „in“ weil er einer der wenigen ist, der den Dekalog und die Lehre Jesu Christi (der uns eine weitaus schärfere Auslegung des 6. Gebotes für die „Jerusalemer Urgemeinde“ hinterlassen hat) – was soll denn diese Invektive bezgl. Personenkult um Kard. Burke et al. bedeuten? „… aus der Lehre der Geschichte“ Als Christen sollten wir die Geschichte nicht überbewerten und schon gar nicht die Lehre… weiter lesen »
Agricola
Fortsetzung Nach den Worten des Freimaurers Carlos Vasquez Rangel haben sich Roncalli und Montini am selben Tag initiieren lassen. „Secondo quanto scrive Luigi Villa nel suo libro ‘Anche Giovanni XXIII beato?’ (Editrice Civiltà, Brescia 2000, pag. 56), Giovanni XXIII fu iniziato alla Massoneria a Parigi e partecipò alle Officine ad Istanbul (a tal proposito viene citata una dichiarazione fatta dal Gran Maestro del GOI Virgilio Gaito fatta ad un giornalista). E poi il Capo della Gran Logia Occidental Mexicana, il Gran Commendatore del Supremo Consiglio Carlos Vasquez Rangel, affermò nel 1992: «Angelo Roncalli e Giovanni Montini furono iniziati, lo stesso… weiter lesen »
rampolla
@ Zeitschnur 1. Die gemeinte Bibelstelle : Mein Reich ist nicht von dieser Welt ist m. E. eindeutig . und das Reich Gottes ist jenseitig gedacht , das heisst , die reine Lehre und der Glaube daran wäre auf nichts als den Christus begründet und müsste als Ideal auf „weltliche Stukturen“ verzichten , oder sie eben nur als ein Mittel auffassen und verwenden . 2. Döllinger hatte zahlreiche Sympathisanten . Warum eine ganze Reihe ihn letzendlich hängen ließen hat nichts mit Überzeugung zu tun. Sie haben zar Recht , dass das Dogma des 1. Vat. nicht unvorbereitet kam , dass… weiter lesen »
zeitschnur
1. Die Bibelstelle sagt nicht, dass die Kirche auf weltliche Strukturen verzichten muss – das geht daraus nicht hervor. Was sie sagt, ist ganz präzise dies: Es kann auf Erden kein vollkommenes Gottesreich geben, denn das ist das Himmlische Jerusalem. Wir leben darauf zu – wie genau, in welchen Formen ist hier an dieser Textstelle in keinester Weise auch nur entfernt berührt! Dass aber der Auftrag, die Lehre zu bewahren und bis an die Enden der Erde zu tragen, nicht im luftleeren und unorganisierten Raum geschehen kann, sollte einem der gesunde anthropologische Menschenverstand sagen. (Damit will ich jedoch der Raffgier… weiter lesen »
Traditionstreuer

@Zeitschnur:
Sorry, „Soli deo gloria“ hat der – schrecklicherweise sog. „5. Evangelist“ J.S. Bach bekanntlich unter seine Werke geschrieben. Weiter oben haben Sie selber durchaus hellsichtig dargelegt, wie der Protestantismus eine einzige koranische voluntaristische Eingott-Häresie ist, total antitrinitarisch. Und jetzt kommen Sie uns mit „Soli deo gloria“. Es beweist einmal mehr, daß Sie gefährich kryptoprotestantische Züge in Ihrer verqueren Theologie haben.

Adrien Antoine

Hier hilft jetzt wohl nur die „Kaffeemühlenkantate“.

rampolla

@ shuca Ich bin kein Bilderstürmer , meiner Meinung nach sollte man aber das Christentum nicht
aus dem Zusammenhang älterer Religionen herauslösen . Ich bin kein Theologe , wenn aber meine
Texte stümperhaftes „gehoppel“ sind , wäre ich für sachliche Kritik dankbar !
Ich bin auch nicht freimaurerisch angehaucht , sehe aber die „Bruderschaft“ als ein notwendiges
Phänomen der Aufklärung , der wir , bei allen Schattenseiten , erheblichen geistigen und
gesellschaftlichen Fortschritt verdanken . Dieser Fortschritt macht es auch möglich , dass wir uns hier
kontrovers unterhalten können und zar ohne Furcht.

Shuca
@rampolla „shuca Ich bin kein Bilderstürmer “ Hatte ich auch nicht behauptet. „meiner Meinung nach sollte man aber das Christentum nicht aus dem Zusammenhang älterer Religionen herauslöse“ Welche ältere Religionen fallen ihnen da sporadisch ein? „Ich bin auch nicht freimaurerisch angehaucht , sehe aber die „Bruderschaft“ als ein notwendiges Phänomen der Aufklärung , der wir , bei allen Schattenseiten , erheblichen geistigen und gesellschaftlichen Fortschritt verdanken .“ Gesellschaftlicher Fortschritt? Sie meinen bestimmt das Ende des „finsteren Mittelalters“ wo die Sonne angeblich nur maximal 1,5 h am Tag geschienen hat. Nun das ist ja nun nach 2 Weltkriegen und der Entwicklung… weiter lesen »
Franzel
Papst Benedikt XVI. ist und war nie ein „Häretiker“. Das zu sagen, ist eine Unterstellung liebe @zeitschnur und wer sonst immer. Die sog. Aufrechnerei ist ja doch nichts anderes als zu sagen, daß der Herr sich geopfert hat als Lösegeld für unsere Sünden. Papst Benedikt hat vieles gereinigt was sich in Jahrhunderten meinetwegen angesammelt hatte und den wahren Christus verunklarte. So hatte sein Besuch in Manoppello, gegen viele Widerstände, den Sinn, uns, der gesamten Christenheit, das wahre Gesicht Gottes/Christi wieder zugänglich zu machen. Und davon sprach er fortwährend seines Pontifikats: vom Gesicht Gottes in Jesus Christus, denn unser Gott hat… weiter lesen »
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