Kardinal Kasper, der Geist des Konzils auf der Synode, und das „Jahrhundertprogramm“ des Papstes

Kardinal Kasper an der katholischen-theologischen Fakultät der Universität Wien
Kardinal Kasper an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien

(Wien) Am vergangenen Mittwoch, 15. Oktober 2014, unterbrach Walter Kardinal Kasper kurzzeitig sein mehr oder minder offensichtliches Zerstörungswerk im Rahmen der Bischofssynode, um im Rahmen des „dies facultatis“ der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien einen Vortrag zum Thema „Die ekklesiologische und ökumenische Vision von Papst Franziskus“ zu halten.

Der vollständige Text des Vortrags ist zwar nicht verfügbar, doch veröffentlichte die Katholiche Presseagentur Österreich einen ausführlichen Artikel. Darin wird Kasper mit den Worten zitiert: „Der Geist des Konzils durchweht die Synode.“ Den jüngsten und immer schärferen Äußerungen etwa der Kardinäle Müller und Burke entgegen sagte Kasper, die Arbeit der Synode finde in einem Klima von „Zuversicht, Freude und Freiheit“ statt, was auch der Zwischenbericht vom letzten Montag gezeigt habe. Kasper versuchte, die Vergangenheit der Kirche gegen Papst Franziskus auszuspielen, indem er von einer pessimistischen Grundstimmung sprach, die mit dem neuen Papst einer Aufbruchsstimmung Platz geschaffen habe. In seinem Vortrag bezeichnete der deutsche Kardinal den Heiligen Vater als „Geschenk Gottes für die Kirche und diese Zeit.

Die „Katholische Presseagentur Österreich“ schreibt in ihrem Artikel: „Das Reformprogramm, das Papst Franziskus der Kirche verordnet habe, sei ein ‚Jahrhundertprogramm‘, so Kasper, da es alle Dimensionen von Kirchesein bis hinein in die Grundhaltung jedes einzelnen Christen betreffe. Somit reichen die jetzigen Weichenstellungen laut Kasper auch weit über das Pontifikat von Franziskus hinaus; der Erfolg des Papstes […] hänge daher an der Frage, ob es gelingen wird, den Aufbruchsgeist auch in künftigen Pontifikaten am Leben zu erhalten.“ Dass man als Katholik seine „Grundhaltungen“ reformieren kann, ist natürlich äußerst fragwürdig. Der Katholik ändert seine Grundhaltungen nicht, weil die Kirche ihre Grundhaltungen nicht ändert. Die Kirche ändert ihre Grundhaltungen nicht, weil Gott sich nicht ändert. Übrigens scheint der anmaßende Kaspersche Begriff des „Jahrhundertprogramms“ kaum mit der „demütigen Kirche“ des Papstes vereinbar.

Kardinal Kasper in Wien
Kardinal Kasper in Wien

Nichtsdestotrotz verband Kardinal Kasper das Pontifikat von Papst Franziskus mit der Stimmung eines „neuen Frühlings“, sodass unter den Teilnehmern an der Bischofssynode, die in wenigen Tagen zu Ende geht, der vielbeschworene „Franziskus-Effekt“ festzustellen sei. Mit Franziskus sei ein „Paradigmenwechsel“ vollzogen worden. Entsprechend könne man ihn nicht in das „etwas abgenutzte progressiv-konservativ-Schema“ zwängen oder einer bestimmen „theologischen Schulrichtung“ zuordnen. Die „Katholische Presseagentur Österreich“ schreibt: „Vielmehr verbinde er in seinem Kirchenverständnis Elemente der Tradition mit Elementen einer ‚ecclesia semper reformanda‘ – einer Kirche, die auf Veränderung drängt. Damit stelle sich Franziskus bewusst auch in die Tradition der Konzilspäpste Johannes XXIII. und Paul VI., die das unveränderliche Evangelium ‚stets neu im Licht der Zeichen der Zeit‘ deuten wollten.“ Papst Franziskus sei ein „Mann der Praxis und der Begegnung“, der auf dem „Primat der Wirklichkeit vor der Idee“ bestehe.

Auch mit der in Lateinamerika weitverbreiteten Befreiungstheologie bringt der deutsche Kardinal den Papst in Verbindung. So habe dieser den befreiungstheologischen Dreischritt „sehen, urteilen, handeln“ aufgegriffen. Gleichzeitig dürfe man Franziskus nicht mit jener Art von Befreiungstheologie in Verbindung bringen, die von der Kirche verurteilt wurde. Stattdessen, so die „Katholische Presseagentur Österreich“, „baue die Befreiungstheologie Jorge Mario Bergoglios auf einer speziellen argentinischen Variante einer ‚Theologie des Volkes und der Kultur‘ auf. Diese habe starke europäische theologische und philosophische Wurzeln sowie ein hohes Maß an Sensibilität für regionale Frömmigkeiten und regionale gesellschaftliche Situationen. Statt von der Idee des Klassenkampfes sei die Befreiungstheologie des Papstes von der Idee der Versöhnung geprägt.“

Vor diesem Hintergrund sind vielleicht auch die weiteren Äußerungen von Walter Kardinal Kasper zu verstehen, wonach Franziskus eine „Partizipation des Volkes Gottes, jedes Einzelnen, an der Kirche“ im Sinn habe. Die Kirche müsse entsprechend vor allem eine Kirche „mit einem Ohr am Volk“ sein. Man dürfe das Verhältnis von kirchlicher Lehre und Evangelium nicht gegeneinander ausspielen, so Kasper. Es stellt sich unmittelbar die Frage, warum der Kardinal genau das spätestens seit Februar 2014 unerlässlich tut. Schließlich sind Lehre und Evangelium auf einer Linie, gerade und sehr deutlich, was den Ehebruch betrifft. Laut Kasper bilde die „Freude des Evangeliums“ die Grundlage jedes „richtigen Verständnisses der Lehre“. Mit seinem evangelischen Programm greife „Franziskus auf die ursprüngliche Botschaft der Kirche und ihre Sendung in der Gegenwart zurück“ – was auch immer diese Äußerung von Kasper bedeutet.

Text: M. Benedikt Buerger
Bild: katholisch.at (Screenshot)

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

26 Comments

  1. Es ist das letzte Aufbäumen der progressiven die dem Geist des Konzils anhängen. Nach Franziskus brauchen wir ein langes Pontifikat um den Schaden den er in wenigen Jahren der Kirche zugefügt hat wieder gut zumachen.

  2. „Der Geist des Konzils durchweht die Synode.“
    Daran ist nicht zu zweifeln. Ich habe schon immer geahnt das der Konzilsgeist den „Heiligen Geist“ ersetzen soll und uns zu Sklaven der Amoral dieser Welt machen soll.
    „Damit stelle sich Franziskus bewusst auch in die Tradition der Konzilspäpste Johannes XXIII. und Paul VI., die das unveränderliche Evangelium ‚stets neu im Licht der Zeichen der Zeit‘ deuten wollten.“
    Ja ich habe verstanden. Die Worte des Herrn müssen jeden Tag neu im „Lichte der Zeit“ präzisiert werden bis keiner mehr weiß wer Jesus Christus ist und wo er gewohnt hat.
    „Papst Franziskus sei ein „Mann der Praxis und der Begegnung“, der auf dem „Primat der Wirklichkeit vor der Idee“ bestehe.“
    Hoffentlich überleben wir den Angriff des Primates der Dummheit vor der Wahrheit. Ich glaube das wir alle Reserven unseres Glaubens in dieser Zeit bitter nötig haben um in den auf uns zustürmenden „Frühling Roms“ unseren Herrn und Gott nicht aus dem Augen zu verlieren.
    „Segne uns Maria“ Ich mag den Frühling aus Rom nicht.
    Per Mariam ad Christum.

    • Der „römische Frühling“ hat allerbeste Aussichten den Weg des „arabischen Frühlings“ zu gehen und der ist bereits über dem Abgrund der Hölle.

      • Lieber IMEK
        Ich bevorzuge den römischen Herbst wenn die faulen Früchte von den schlechten Bäumen dem Konzilsgeist auf den Kopf fallen. Wie war doch das neue moderne Schlagwort? Achso, es muß eben alles „nachhaltig“ sein.
        Per Mariam ad Christum.

  3. Hört sich an wie eine Siegeshymne. Gloria. Sieg über Papst em. Benedikt.
    Hoffentlich nur ein Etappensieg. Papst konnte Kardinal Kasper nicht mehr werden, aber indirekt hat er durch Papst Franz doch noch obsiegt. Meint er.

    Jetzt können ja alle, die ihre Kirche verlassen haben, wieder freudig eintreten und in den kommenden Wochen werden die Gotteshäuser überquellen…

  4. Eins ist SICHER:

    Die sogenannten konservativen Bischöfe und Kardinäle werden alles, ABSOLUT ALLES, was diese Synode beschliesst, vehement verteidigen, auch wenn sie jetzt noch protestieren.

    Konservative zeichnen sich dadurch aus, dass sie IMMER vor dem Zeitgeist einknicken und zur eigenen Verteidigung den „Gehorsam“ ins Feld führen.

    • So und nicht anders ist es.
      Interessant ist es wie man auf bereits den internationalen neo-con Seiten Erdö und Consorten exkulpiert. Sie wüssten von dem all nichts etc. Auch Rorate Caeli macht sich mit seiner Mache um eine gestrige angebliche „Contre-offensive“ erneut lächerlich.
      Das Problem von Müller, Pell haben Sie sehr gut analysiert.
      Es bedürfe mächtiger Zeichen und Symbolhandlungen dieser angeblich „konservativen“ Prälaten nicht Dementis und Herumkonstruieren irgendwelcher Rechtfertigungen der Pamphlete dieser Synode um eine „orthodoxe“ Leseart zu halluzinieren.

  5. Interessant ist was der Journalist Michael Voris (von ChurchMilitant.tv) sagt und der gerade in Rom ist und LIVE berichtet. Er befragte die Kardinäle und zeigt wie der Geist der Synode ist. Er sagt, dass ein afrikanischer Bischof vor allen zu weinen begann… Er sagt: „Es hat den Level eines heiligen Krieges im Vatikan erreicht! Kardinal Burke sagt jetzt, dass der Papst selber hinaus kommen soll um der Verwirrung, die aus der Familiensynode kommt, ein Ende zu setzen. Eine Erklärung sei längst überfällig, in Anbetracht dass in den letzten 9 Monaten die Liberalen und Modernisten, die Agenda kontrolliert haben…“ mehr dazu> http://www.custos-sancto.blogspot.de/#!http://custos-sancto.blogspot.com/2014/10/rom-kardinal-burke-sagte-wutend-der.html

    • „Gefahren, die der Kirche drohen“: Die Thesen des Theologieprofessors Kasper
      In seiner Schrift „Gefahren, die der Kirche drohen. Hindernisse der Neuevangelisierung“ befasst sich Prof. Georg May ausführlich mit den Werken des Theologieprofessors Kasper. … Er zitiert u.a. folgende Thesen des damaligen Prof. Kasper:
      • „Der Glaube bedeutet nicht ein Fürwahrhalten von wunderbaren Tatsachen und von autoritativ vorgelegten Glaubenssätzen“.
      • „Dogmen können durchaus einseitig, oberflächlich, rechthaberisch, dumm und voreilig sein“.
      • Christus „hat sich also vermutlich weder als Messias noch als Gottesknecht oder als Gottessohn und wohl auch nicht als Menschensohn bezeichnet“.
      • Das Dogma, dass Jesus „ganz Mensch und ganz Gott ist“, sei „überholbar“.
      • Ferner schrieb er „dass wir viele Wundergeschichten der Evangelien als legendarisch bezeichnen müssen“.
      • Selbst wenn er Jesus Heilungserfolge zugesteht: „Sogenannte Naturwunder braucht man dagegen mit einiger Wahrschein-lichkeit nicht als historisch anzusehen“.
      • Die Auferweckung Jesu ist ihm „kein objektiv und neutral feststellbares historisches Faktum“.
      • Beim ältesten Osterbericht (Mk 16,1-8) meint er, „dass es sich hier nicht um historische Züge, sondern um Stilmittel handelt, die Aufmerksamkeit wecken und Spannung erzeugen sollen“. Auch andere neutestamentliche Tatsachenbehauptungen in den Oster- und Himmelfahrtsberichten sind für ihn nur „Stilmittel“.
      • Die Aussagen über die immanente Trinität oder über die Präexistenz Christi sind nach Kasper „nicht unmittelbare Glaubensaussagen, sondern theolog. Reflexionsaussagen“.
      • Auch Kasper spricht von der „Auferweckung des einzelnen im Tod“. Daher ist „auch die Rede von einem Weiterleben oder Fortleben nach dem Tod irreführend“. Ferner ist die Rede von Himmel, Hölle und Fegfeuer „eine sehr unangemessene, ja irreführende Redeweise“.
      • Mit dem „nicht ganz glücklichen Ausdruck“ Unfehlbarkeit der Kirche sei gemeint, „dass die Kirche … nicht mehr definitiv auf den Stand der Synagoge zurückfallen und Christus nicht definitiv verleugnen kann“.
      • Auch das für ökumenische Gespräche höchst wichtige, in die Worte ‚extra ecclesiam nulla salus‘ gekleidete Dogma von der universalen Heilsmittlerschaft der Kirche nannte er einen „höchst missverständlichen Satz“.
      (Die vorstehende Zusammenstellung stand in IKW 4/99.)

      • K. Kasper meine seine Wirklichkeit und seine Ideen.
        Wenn Papst FranzI. sich diese zu eigen macht, dann ist die Kirche in höchster Gefahr.

  6. Ich hatte heute Nacht einen seltsamen Traum: Papst Franziskus taucht
    ploetzlich und unerwartet als Besucher des von Kardinal Burke zelebrierten Hochamtes im Zuge der Wallfahrt der Tradition auf. Am naechsten Tag sagt er alle weiteren Synoden ab, entlaesst Kasper und Konsorten und verbietet den Neuen Ordo… Ich weiss dass das alles nie passieren wird, dennoch habe ich davon getraeumt. Aber wer weiss…

    • O welch schöner, herrlicher Traum – ich erbitte mir ein gleiches
      - aber ich für mich weiss und ich bin fest überzeugt dass vieles von diesen protestantisierenden, freimaurerischen befreiungstheologischen daher kirchenzerstörerischen Tendenzen einst voll und ganz verschwinden und vernichtet werden wird und man sie nicht nur verlacht, sondern sagen wird: wie konnte solcher Irrsinn geschehen?

      • Ja, irgendwann einmal, liebe hedi züger!
        Das erhoffe ich wie Sie, denn schließlich hat uns Jesus seinen Beistand versprochen.
        Aber vorerst, so denke ich, wird alles nur noch schlimmer werden.
        Mir scheint, mit der Kirche ist es wie mit einem Alkoholiker.
        Erst muss er am tief am Boden liegen, ehe er bereit ist, sein Fehlverhalten zu korrigieren.
        Menschen wollen offensichtlich eine bequeme Kirche, eine, die ihnen nichts abverlangt.
        Verzicht, Buße, Aufopferung – diese inneren Haltungen stehen nicht hoch im Kurs und werden auch nicht mehr vermittelt.
        „Was kann die Kirche m i r geben?“ wird gefragt und nicht: „Was kann ich GOTT schenken, wie kann i c h IHM dienen?“
        Wie oft höre ich: „Kirche, Gottesdienst – das bringt mir nichts!“
        Es muss immer etwas „bringen“!
        Dieser Ausspruch stößt mich so ab!
        Der Mensch, gefangen im jahrelang eingeübten Konsumverhalten!
        Mögen doch die Menschen erkennen, dass Gott und Konsum nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben.

  7. Ich denke es kommt eine Wende und wir können dafür beten. Ich hoffe, das diese Wende im Guten geschieht und nicht erst durch die Zerstörung von Rom und des Vatikans.
    Nach den Verheissungen soll nach der Zerstörung und der Vernichtung aller die gegen Gott handeln, das Friedensreich anbrechen mit einem neuen, gereinigtem Christentum auf der ganzen Erde. Dann soll es auch keinen Papst mehr geben, da das Christentum in den Herzen der Menschen verankert ist. Die noch verbleibenden Menschen würden sehr glücklich leben.

  8. Der „Geist des Konzils“ ?!
    Hw Karl Rahner und Hw Herbert Vorgrimler waren auch Herausgeber des sog.
    „Kleine Konzilskompendium“ und haben dieses jeweils mit ihren eigenen Gedankengängen in Vorworten bespickt.
    Als für das Folgende von immenser Bedeutung ist zu beachten, dass – der mittlerweile auch verstorbene – Hw Herbert Vorgrimler gern gesehener Gast bei F r e i m a u r e r-Veranstaltung war.

    Ihrer Abneigung gegen die hl. Tradition lassen sie in der Einleitung zur Konstitution über die hl. Liturgie freien Lauf:
    -
    (….)
    „Befremdet, nicht gerade verwirrt, waren jene Schichten des „gläubigen Volkes“, die Liturgie primär als Brauchtum und Folklore ansehen und den dieselben religiösen Anspruch einer erneuerten Liturgie als lästig empfinden. Es handelt sich um jene Schichten, denen die Heilssorge der Kirche zwar immer zu gelten hat, die aber keinesfalls zum Massstab kirchlicher Selbstvollzuges gemacht werden dürfen, da sie …. aus eingepflanzter Trägheit nie zum Sebstvollzug der kirchlichen Liturgie beitragen( es sei denn als Staffage bei Massendemonstrationen )
    Widerstände erheben sich aus sogenannten akademischen Kreisen, deren Anghörige ihre
    Unfähigkeit zur Kommunikation, ihren Bildungsdünkel und ihr steriles Verhältnis zur Geschichte hinter dem Anspruch besonderer Kirchlichkeit zu tarnen suchen, indem sie ihre Ressentiments als Massstab des Katholischen ausgeben. Dem Konzil war es leichter, als dies den einzelnen Bischofskonferenzen und Bischöfen geworden wäre, diese wortstarken und teilweise einflussreichen, aber in der Humanität gescheiterten tragikkomischen Randfiguren der Kirche völlig ausser acht zu lassen….“
    -

    Ist nun die Verwirrung bei der Synode auch der diesen „durchwehende Geist des Konzils“ ?

  9. Die schöne Freimaurerwelt des Lügenbarons von Rom kollidiert übelst mit der tatsächlichen Realität: Bergoglios relativistische Barmherzigkeitsdiktatur wird gnadenlos alles hinwegfegen, was sich nicht zu 100% unterordnet und bei der Zerstörung der Kirche mitmacht. Man sieht es ja: eine solche üble Gestalt wie der lügende und leugnende Kaspar wird von seinem Fürsten Bergoglio als Vorbild hingestellt. Wir alle werden Zeugen, wie alles ins Gegenteil verkehrt und alles von oben nach unten gekehrt wird. Die Früchte des Geistes alla Bergoglio sind: Streit, Uneinigkeit, Unbarmherzigkeit, Hochmut, Rücksichtslosigkeit und Intoleranz. Und behauptet wird, das gäbe es in der wunderschönen neuen Bergogliowelt nicht mehr. Allein die Tatsache, dass der Lügenbaron öffentlich auftritt und weiter lügt, dass sich die Balken biegen, beweist, dass da ein anderer als der Heilige Geist die Führung der Kirche übernommen hat. Es ist der Geist, der stets verneint. Von Buße und Umkehr ist bei den Protagonisten der neuen Freimaurerkirche nicht einmal eine Spur mehr zu entdecken. Und der Gipfel der Verhöhnung Gottes ist Kaspars Aussage, man müsse quasi dafür sorgen, dass der Nachfolger des großen Dummschwaflers unbedingt dessen Zerstörungswerk fortsetzt. Nein- Herr Kaspar- das bestimmst nicht Du, sondern ein Anderer. Du aber- wirst Dich vor diesem Anderen rechtfertigen müssen. Und dann nützt Dir all Dein Lügen und Verdrehen nichts mehr. Du magst Dich in Deinem Hochmut über uns lustig machen, aber ich bezweifle, dass dein ewiger Richter solcherlei Handlungen besonders lustig finden wird.

  10. Aus den sogenannten „arabischen Frühling“ wurde ja auch ein „Islamischer Winter“ und was in den Augen Kaspars der“Neue Frühling“ ist, ist nichts anders als der “ Glaubens Winter“ und was er
    „Hauch des Konzils“ nennt, nennen wahre Katholiken/innen eben „Rauch Satans“

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

  11. Was an der ganzen Situation besonders beschämend ist, das ist die Tatsache, dass es die Alten sind, die hier alles in den Kot reiten.

    Steht nicht im NT, z.B. in dem Petrusbriefen, die Jungen sollten sich den Alten unterordnen?
    (Natürlich selbstredend nicht i.S. einer Herrschafts- oder Befehlskette, aber i.S. einer guten und sinnvollen Ordnung?!) Und im AT, vor einem grauen Haupt solle man aufstehen?

    Der Topos von den hochfahrenden Jungen, die alles zerstören, ist entlarvt: jetzt sind es die alten, fetten, reichen Männer (!), als Alte und auch als Männer haben sie eine gewisse Verantwortung und missbrauchen sie, um alles in den Abgrund zu reißen.

    Was bleibt da einem jüngeren Menschen?
    Letztendlich eben nur noch die Verantwortung vor Gott, dem alleine man gehorchen soll, wenn es so steht.
    Aber eines ist auch klar: mit diesem Desaster ist ein für allemal nicht nur der Primat der Alten, sondern auch der des Klerus für immer passé.
    Das ist eine bleibende Zäsur in der Kirche, wie ich es ahne – ab jetzt ist es wirklich Jesus direkt, Maria, Heilige, ein paar heiligmäßige Priester (wenn wir Glück haben).
    Dieser Riss, dieser enorme Vertrauens- und Autoritätsverlust – kann das je wieder gekittet werden?
    Nach über 50 Jahren in diesem Stil gibt es nämlich auch keine Jungen mehr, die nicht angkränkelt wären. Jeder ist irgendwie deformiert. Kenne kaum jemadnen, der wirklich „kindlich“ glauben würde, ohne dabei kindisch zu sein.
    Maria ora pro nobis.

    • Hat das so viel mit dem Alter zu tun ?

      Es war doch vorhersehbar, dass diese Leute das, was Sie schon vor Jahrzehnten und VOR ihrer Bischofsweihe vertreten hatten, nicht ablegen würden, sollten sie eines Tages an die Schalthebel kommen (Stichwort „Zeitbomben“!).

      Männer wie Kardinal Kasper (Bischofsweihe 1989, Kurienamt 1999, Kardinal 2001) sind von oberster Stelle jahrzehntelang ganz bewusst gefördert worden, durch Päpste, die heute von ihren Nachfolgern (oder muss man sagen: vom Nachfolgerpaar ?) heute selig- und heiliggesprochen werden.

      Welch unzuverlässiger Indikator das Alter ist, zeigt auch das Beispiel Frings (alt) und Döpfner (jung), die an jener verhängnisvollen Versammlung Hand in Hand operierten. Umgekehrt denken Sie an Kardinäle wie Ottaviani ! Gegenpart – Hust – Prof. Ratzinger…

      Aber ich kann Ihnen folgen, dass die aktuellen Vorgänge eine bleibende Zäsur sind: In aller Ernsthaftig- und Selbstverständlichkeit wird – „Non mittendus canibus!“ hat ausgedient – über die Sanktionierung von Ehebruch debattiert; werden gleichgeschlechtliche Paarungen zu wertvollen Elementen befördert!

      In verantwortungsloser Weise wird vergessen:

      Sumunt boni, sumunt mali,
      Sorte tamen inaequali,
      Vitae vel interitus.

      Mors est malis, vita bonis,
      Vide paris sumptionis,
      Quam sit dispar exitus.

      • Nein – nicht so herum, andersherum…wir waren gewohnt, das Revoluzzertum bei den Jüngeren zu vermuten, aber das hat sich umgedreht.

        Finden Sie es nicht monströs, wenn die Unreife sich förmlich wie eine pervertierte…sagen wir … Aschezunge auf den Häuptern so vieler alter Männer sammelt?

        Klar – Alter schützt vor Torheit nicht, aber dass es sich so versammelt und gerade die alten Säcke in verheerend großer Zahl die halsstarrigsten Apostaten sind – ich finde das widernatürlich. Vielleicht können Sie es nachvollziehen.

        Ich finde es sehr wohl zu erwarten, dass einer mit dem Alter etwas klüger werden könnte…naja

        Bone pastor, panis vere,
        Jesu, nostri miserere,
        Tu nos pasce, nos tuere,
        Tu nos bona fac videre
        In terra viventium.
        Tu qui cuncta scis et vales,
        Qui nos pascis hic mortales,
        Tuos ibi commensales,
        Cohaeredes et sodales
        Fac sanctorum civium.

        Dass man es den Hunden hinwirft – ich bin nicht einverstanden, nein, ich wollte es nicht!

      • Kennen Sie jemanden, der im Alter (Kasper ist >80 !) von den Verrücktheiten seiner „Blütezeit“ nicht nur gelassen, sondern sie sogar abgeworfen hat?

        Wie Sie heute anderswo heute dargelegt haben, tat dies auch Benedikt XVI. nicht. Also, bitte Namen !

        Dass die „alten Säcke in verheerend großer Zahl die halsstarrigsten Apostaten sind“, ist Ergebnis dessen, was sie von ihren – in entsprechend mächtiger Anzahl schon vorhandenen – Lehrern aufgenommen und verinnerlicht haben.

        Die Suppe ist dadurch immer dünner geworden, so dass nicht nur unter seinen Augen, sondern sogar durch aktive-hinterhältige Steuerung des Inhabers des Petrusamtes über die Unbedenklichkeit praktizierter Homosexualität debattiert wird – auf einer Bischofssynode der Heiligen Kirche ! Wie kann dies je wieder gut gemacht werden ?

  12. Was wir hier mit dem vermeintlichen Triumph des offenen Häretikers Kasper erleben ist ein wahres Meisterstück des Satans. Ich habe in dem schmierigen Prälaten immer einen hinterhältigen Intriganten gesehen. Er ist einer der Köpfe die den Umsturz vorbereitet hatten, der im Rücktritt Benedikts und der Wahl Bergoglios seine Vollendung fand. Kasper sei förmlich beschwingt unterwegs auf der Synode, stand in der Presse, und er ist vom Sieg seiner progressiven Thesen überzeugt. Ich frage mich, wie es soweit kommen konnte? Es muß ein Wunder geschehen, damit es nicht zu einem Supergau in der Kirche kommt.

  13. Was manche als „Geist des Konzils“ betrachten, nennt der Himmel (und übrigens auch schon Papst Paul VI.) „den Rauch Satans“, der in die Kirche eingedrungen ist und ihr die Kraft zum freien Durchatmen, sprich die Lebenskraft raubt! – Von wegen Frühling der Kirche: Anstatt Grünen und Blühen. nur ein Absterben und Verwelken!

    Das Jahrhundertprogramm des Papst Fr. ist nichts anderes, als das Jahrhundertprogramm der Fr. (= Freimaurerei) – warum sollten sonst auch mitwirkende Bischöfe und Kardinäle, sobald eine Kamera auf sie gerichtet ist, mit ihren Daumen und Zeigefingern das Zeichen der Raute formen? Zu beobachten ist auch der ständig nach vorne oder oben gerichtete Zeigefinger, nach dem Motto „da geht’s lang“ – „die da oben“ (= die geheimen Logen) weisen uns diesen Weg!!!
    (vgl. „geheime Freimaurergesten“)
    Brüder (und Schwestern) seid nüchtern und wachsam!

Comments are closed.