„Das ist Verrat!“ – Interview von Kardinal Raymond Burke über die Bischofssynode

Kardinal Raymond Burke: "Das ist Verrat"
Kardinal Raymond Burke: „Das ist Verrat“

(Rom) Kardinal Raymond Leo Burke gefällt der Welt kaum oder gar nicht. Und er gefällt, wenn das möglich wäre, noch weniger der Kirche, die der Welt gefällt. Andererseits hat der 66 Jahre alte Amerikaner aus Richland Center in Wisconsin alles getan, um auf katholische Weise die zu sehr der Lauheit zugeneigten christlichen Gewissen aufzuschrecken. Er nimmt am Marsch für das Leben teil, er sagt, daß Politikern, die Abtreibungsgesetze unterstützen die Kommunion zu verweigern ist, er kritisiert den schnellen Vormarsch der Homo-Agenda, er läßt Papst Franziskus ausrichten, daß die Verteidigung der nicht verhandelbaren Werte nicht eine den päpstlichen Launen unterworfene Mode ist, er unterstützt den überlieferten Ritus … Und er betont immer wieder zum Leidwesen der neuen Reformatoren: „Über die Glaubenswahrheit wird nicht abgestimmt“.

Jüngst schrieb er am Sammelband „In der Wahrheit Christi bleiben. Ehe und Kommunion in der Katholischen Kirche“ (Echter Verlag, 2014) mit, der sich offen gegen die „barmherzigen“ Öffnungen von Kardinal Walter Kasper über die Familie und die Kommunion für die wiederverheiratet Geschiedenen stellt. Es erstaunt daher nicht, wenn die von Bergoglio beabsichtigen Umbauten der Römische Kurie vorsehen, daß der Kardinal vom Amt des Präfekten der Apostolischen Signatur auf den Ehrenrang eines Kardinalpatron des Souveränen Malteserordens exiliert werden soll. Unterdessen aber hat der scharfsinnige Kirchenrechtler, Sohn der ländlichen USA, auf der Bischofssynode über die Familie die Rolle des eigentlichen Gegenspielers, des Katechon übernommen gegen die der mens papale zugeschriebenen und nie dementierten „Wende“. Wie sagt die alte mehrsprachige Heilige Schrift, die offen auf dem Lesepult seines Arbeitszimmer steht, auf der Seite des Ekklesiastes: „Alles hat seine Stunde (…) es gibt eine Zeit zum Schweigen / und eine Zeit zum Reden“ (Koh 3,1.7).

„Über die Glaubenswahrheit wird nicht abgestimmt“

Interview von Alessandro Gnocchi

Was sieht man jenseits des Mediennebels, der die Synode umgibt?

Es wird eine besorgniserregende Tendenz sichtbar, weil einige die Möglichkeit behaupten, eine Praxis anzuwenden, die sich von der Glaubenswahrheit entfernt. Obwohl es offensichtlich sein müßte, daß man auf diesem Weg nicht weitergehen kann, ermutigen viele zum Beispiel gefährliche Öffnungen in der Frage der Gewährung der Kommunion an wiederverheiratet Geschiedene. Ich sehe nicht, wie man das unveränderliche Verständnis der Unauflöslichkeit der Ehe mit der Möglichkeit der Zulassung jener zur Kommunion vereinbaren könnte, die in einer ungeordneten Situation leben. Hier stellt man direkt in Frage, was unser Herr gesagt hat, als er lehrte, daß ein Mann, der sich von seiner Frau scheiden läßt und eine andere Frau heiratet, Ehebruch begeht.

Laut den Reformatoren ist diese Lehre zu hart geworden.

Sie vergessen, daß der Herr jenen die Hilfe der Gnade verheißt, die gerufen sind, die Ehe zu leben. Das bedeutet nicht, daß es nicht Schwierigkeiten und Leiden gibt, aber daß es immer eine göttliche Hilfe geben wird, um ihnen zu begegnen und bis zum Schluß treu zu sein.

Es scheint, daß Sie einen Minderheitenstandpunkt vertreten …

Vor einigen Tagen habe ich eine Fernsehsendung gesehen, in der Kardinal Kasper sagte, daß man auf dem richtigen Weg zu Öffnungen sei. Mit wenigen Worten: die 5,7 Millionen Italiener, die diese Sendung verfolgten, mußten den Eindruck gewinnen, daß die ganze Synode auf diese Linie marschiert und daß die Kirche drauf und dran ist, ihre Ehelehre zu ändern. Das aber ist, schlicht und einfach, nicht möglich. Viele Bischöfe ergreifen das Wort, um zu sagen, daß Änderungen nicht zulässig sind.

Das geht aber aus dem täglichen Briefing des vatikanischen Presseamtes nicht hervor. Das beklagte auch Kardinal Müller.

Ich weiß nicht, wie das Briefing gedacht ist, mir scheint aber, daß etwas nicht gut funktionieren kann, wenn die Information so manipuliert wird, daß nur eine Meinung hervorgehoben wird, anstatt getreu die unterschiedlichen, dargelegten Standpunkt wiederzugeben. Das besorgt mich sehr, weil ein beträchtlicher Teil der Bischöfe die Idee der Öffnungen nicht akzeptiert, aber nur wenige wissen davon. Man spricht nur von der Notwendigkeit, daß die Kirche sich der Welt öffnet, wie Kardinal Kasper im Februar verkündete. In Wirklichkeit ist sein Standpunkt zum Thema Familie und der Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene nicht neu. Er wurde bereits vor 30 Jahren diskutiert. Seit Februar bekam er neuen Auftrieb und man ließ ihn schuldhaft sich ausbreiten. Aber das alles muß ein Ende haben, weil es dem Glauben schweren Schaden zufügt. Bischöfe und Priester sagen mir, daß nun viele wiederverheiratet Geschiedene die Zulassung zur Kommunion verlangen, weil das Papst Franziskus ja will. In Wirklichkeit, stelle ich fest, daß er sich in dieser Frage bisher nicht geäußert hat.

Es scheint aber offenkundig, daß Kardinal Kasper und jene, die auf seiner Linie sind, mit der Unterstützung des Papstes sprechen.

Das schon. Der Papst hat Kardinal Kasper zum Synodalen ernannt und hat es zugelassen, daß die Debatte auf diesen Geleisen weiterfährt. Aber wie sagte ein anderer Kardinal: der Papst hat sich noch nicht geäußert. Ich erwarte seine Stellungnahme, die nur in Kontinuität mit der Lehre der Kirche aller Zeiten sein kann. Eine Lehre, die sich nicht geändert hat, weil sie sich nicht ändern kann.

Einige Prälaten, die die überlieferte Lehre vertreten, sagen, sollte der Papst Änderungen vornehmen, würden sie diese akzeptieren. Ist das nicht ein Widerspruch?

Ja, das ist ein Widerspruch, weil der Papst der Stellvertreter Christi auf Erden und damit der erste Diener der Glaubenswahrheit ist. Da ich die Lehre Christi kenne, kann ich nicht erkennen, wie man mit einer doktrinellen Erklärung oder einer pastoralen Praxis, die die Wahrheit ignoriert, diese Lehre zu ändern glaubt.

Trägt der vom Papst auf die Barmherzigkeit gelegte Akzent als der wichtigste, wenn nicht sogar einzige Leitgedanke der Kirche nicht auch zur Illusion bei, man könne eine von der Lehre losgelöste Pastoral praktizieren?

Es breitet sich die Idee aus, es könne eine barmherzige Kirche geben, die sich nicht um die Wahrheit kümmert. Die Idee beleidigt mich zutiefst, daß angeblich bis heute die Bischöfe und Priester nicht barmherzig gewesen seien. Ich bin in einer ländlichen Gegend der USA aufgewachsen und ich erinnere mich, als ich Kind war, daß es in unserer Pfarrei ein Paar von einer Farm nahe der unseren gab, das zur Messe in die Kirche kam, aber nie die Kommunion empfing. Als ich größer wurde, fragte ich meinen Vater nach dem Grund, und er erklärte mit großer Natürlichkeit, daß sie in einem ungeordneten Stand lebten und es akzeptierten, nicht die Kommunion empfangen zu können. Der Pfarrer war sehr freundlich mit ihnen, sehr barmherzig und setzte seine Barmherzigkeit dafür ein, daß das Paar wieder in ein mit dem katholischen Glauben übereinstimmendes Leben zurückkehrt. Ohne Wahrheit kann es keine wahre Barmherzigkeit geben. Meine Eltern haben mir beigebracht: wenn wir die Sünder lieben, müssen wir die Sünde hassen und alles tun, um die Sünder dem Bösen zu entreißen, in dem sie leben.

In Ihrem Arbeitszimmer befindet sich eine Herz-Jesu-Statue. In Ihrer Kapelle befindet sich über dem Altar eine Herz-Jesu-Darstellung. Ihr bischöflicher Wahlspruch lautet Secundum Cor Tuum. Ein Bischof kann also Barmherzigkeit und Lehre vereinen …

Ja, an der unerschöpflichen und unablässigen Quelle der Wahrheit und der Liebe, und damit des glorreichen durchbohrten Herzens Jesu, findet der Priester die Weisheit und die Kraft, die Herde in der Wahrheit und der Liebe zu führen. Der Pfarrer von Ars bezeichnete den Priester als die Liebe des Heiligsten Herzens Jesu. Der Priester vereint mit dem Heiligsten Herz Jesu wird nicht der Versuchung erliegen, der Herde etwas anderes zu sagen, als die Worte Christi, die uns unvergänglich durch die Kirche weitergegeben werden. Er wird nicht der Versuchung erliegen, die Worte der gesunden Lehre durch eine wirre und leicht dem Irrtum verfallende Sprache ersetzen.

Aber die Reformatoren behaupten, daß die Liebe für die Kirche darin besteht, der Welt hinterherzulaufen.

Das ist der Angelpunkt in den Überlegungen jener, die die Lehre oder die Disziplin ändern wollen. Das besorgt mich sehr. Man sagt, daß die Zeiten sich so stark verändert haben, daß man nicht mehr von Naturrecht und der Unauflöslichkeit der Ehe sprechen könne … Aber der Mensch hat sich nicht geändert. Er ist weiterhin der, wie Gott ihn erschaffen hat. Sicher, die Welt hat sich säkularisiert, aber das ist nur ein Grund mehr, um klar und laut die Wahrheit zu verkünden. Es ist unsere Pflicht, aber um es tun zu können, muß man, wie Johannes Paul II. in Evangelium vitae lehrt, die Dinge beim Namen nennen. Wir können nicht eine mindestens zweideutige Sprache verwenden, um der Welt zu gefallen.

Klarheit scheint für die Reformatoren keine Priorität zu sein, wenn sie sich zum Beispiel nicht im Widerspruch sehen, obwohl sie sich dafür einsetzen, daß die wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion zugelassen werden sollen unter der Bedingung, die Unauflöslichkeit der Ehe anzuerkennen.

Wenn jemand ehrlich die Unauflöslichkeit der Ehe vertritt, dann kann er nur den ungeordneten Stand in Ordnung bringen, in dem er sich befindet, oder sich der Kommunion enthalten. Da gibt es keine Mittelwege.

Auch nicht den der sogenannten „orthodoxen Scheidung?“

Die orthodoxe Praxis der oikonomia oder der zweiten oder dritten Bußehe ist sowohl historisch als auch aktuell sehr komplex. Auf jeden Fall hat die Katholische Kirche diese Praxis, die sie seit vielen Jahrhunderten kennt, nie angewandt, Kraft der Herrenworte, an die das Evangelium nach Matthäus erinnert (19,9).

Sollte man diese Öffnung gewähren, werden dann nicht viele andere folgen?

Natürlich. Jetzt sagt man, daß das nur in einigen Fällen gewährt würde. Wer aber die Menschen nur ein wenig kennt, weiß, gibt man in einem Fall nach, gibt man auch in allen anderen nach. Wenn die Verbindung wiederverheiratet Geschiedener als rechtmäßig zugelassen wird, werden die Tore zu allen Verbindungen aufgestoßen, die nicht nach dem Gesetz Gottes sind, weil der konzeptionelle Schutzwall beseitigt sein wird, der die gute Lehre und die gute Pastoral, die sich davon ableiten, beschützte.

Die Reformatoren sprechen häufig von einem Jesus, der bereit sei die Sünde zu tolerieren um den Menschen entgegenkommen zu können. War das wirklich so?

Ein solcher Jesus ist eine Erfindung ohne jede Entsprechung in den Evangelien. Es genügt an den Zusammenprall mit der Welt im Johannesevangelium zu denken. Jesus war der größte Gegner seiner Zeit und ist es auch heute. Ich denke an das, was er zur Frau sagte, die beim Ehebruch erwischt wurde: „Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr“ (Joh 8,11).

Die wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion zulassen, untergräbt das Ehesakrament, aber auch das Sakrament der Eucharistie. Ist das nicht eine Abirrung, die das Herz der Kirche trifft?

Im Ersten Brief an die Korinther, im Kapitel 11 lehrt der heilige Paulus, daß der, der die Eucharistie im Stand der Sünde empfängt, sich schuldig am Herrn macht und sich das Gericht zuzieht. Zur Kommunion gehen bedeutet, daß man sich in Gemeinschaft mit Christus befindet, also ihm entspricht. Viele halten dem die Idee entgegen, die Eucharistie sei nicht das Sakrament der Vollkommenen, aber das ist ein falsches Argument. Kein Mensch ist vollkommen und die Eucharistie ist das Sakrament jener, die dafür kämpfen und ringen perfekt zu sein getreu dem, was Jesus selbst verlangt: „Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist“ (Mt 5,48).
Auch wer darum kämpft, die Vollkommenheit zu erlangen, sündigt, gewiß, und wenn er sich im Stand der Todsünde befindet, kann er nicht die Kommunion empfangen. Um es wieder tun zu können, muß er seine Sünde beichten, bereuen und den festen Vorsatz haben, sie nicht mehr zu begehen. Das gilt für alle, einschließlich die wiederverheiratet Geschiedenen.

Heute wird die Teilnahme an der Eucharistie fast nicht mehr als sakramentale Handlung gesehen, sondern wie eine soziale Praxis. Sie bedeutet nicht mehr Gemeinschaft mit Gott, sondern Anerkennung durch eine Gemeinschaft. Liegt darin die Wurzel des Problems?

Es ist wahr, es breitet sich immer mehr diese protestantische Idee aus. Und das gilt nicht nur für die wiederverheiratet Geschiedenen. Man hört häufig sagen, daß in besonderen Momenten wie der Erstkommunion, der Firmung der Kinder oder Hochzeiten auch die Nicht-Katholiken die Heilige Eucharistie empfangen können. Das aber, und ich wiederhole mich, ist gegen den Glauben, es widerspricht direkt der Wahrheit über die Eucharistie.

Statt über diese Themen zu diskutieren, was sollte das Synode tun?

Die Synode ist keine demokratische Versammlung, zu der die Bischöfe zusammenkommen, um die katholische Lehre je nach Mehrheitslage zu ändern. Ich möchte, daß sie eine Gelegenheit wird, um allen Familien, die die Absicht haben und sich bemühen, ihren Glauben und ihre Berufung so gut als möglich zu leben, die Unterstützung der Hirten erhalten; daß sie eine Gelegenheit wird, um jene Männer und Frauen zu unterstützen, die trotz vieler Schwierigkeiten sich nicht von dem lossagen wollen, was das Evangelium lehrt. Das sollte die Synode über die Familie tun, statt sich in sinnlosen Diskussionen über Argumente zu verlieren, die mit der Absicht die Wahrheit zu ändern, die nicht geändert werden kann, gar nicht diskutiert werden können. Meines Erachtens wäre es besser gewesen, diese Themen vom Tisch zu nehmen, weil sie nicht zur Disposition stehen. Man sollte statt dessen darüber reden, wie man den Gläubigen helfen kann, die Wahrheit der Ehe zu leben. Man sollte über die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen reden, die zur Ehe kommen, ohne die elementarsten Dinge des Glaubens zu kennen und dann bei den ersten Schwierigkeiten zu Fall kommen.

Die Reformatoren denken nicht an jene Katholiken, die ihre Familie auch in dramatischen Situationen und unter Opfern zusammengehalten haben, anstatt sich ein „neues Leben“ zu machen?

Viele Menschen, die diese Mühe auf sich genommen haben, fragen nun, ob sie etwas falsch verstanden haben. Sie fragen sich, ob sie ihr Leben für sinnlose Opfer weggeworfen haben. Das alles ist nicht akzeptabel, das ist Verrat!

Denken Sie nicht, daß die Krise der Moral mit der Krise der Liturgie zusammenhängt?

Kardinal BurkeNatürlich. In der Nachkonzilszeit hat sich ein Absturz des Glaubenslebens und der kirchlichen Disziplin ereignet, der besonders durch die Krise der Liturgie sichtbar wurde. Die Liturgie ist zur anthropozentrischen Aktivität geworden. Sie spiegelt heute die Ideen des Menschen wider anstatt das Recht Gottes, angebetet zu werden, wie Er es selbst verlangt. Daher rührt auch, daß die Aufmerksamkeit im moralischen Bereich fast ausschließlich auf die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen ausgerichtet ist, anstatt auf das, was der Schöpfer in die Herzen der Geschöpfe eingeschrieben hat. Die Lex orandi ist immer an die Lex credendi gebunden. Wenn der Mensch nicht richtig betet, dann glaubt er auch nicht richtig und verhält sich daher auch nicht richtig.
Wenn ich zum Beispiel eine überlieferte Messe zelebriere, sehe ich viele schöne junge Familien mit vielen Kindern. Ich meine nicht, daß diese Familie nicht auch Probleme haben, aber es ist offensichtlich, daß sie mehr Kraft haben, ihnen zu begegnen. Das alles sagt doch etwas aus. Die Liturgie ist der vollkommenste Ausdruck, der vollständigste Ausdruck unseres Lebens in Christus und wenn das alles nachläßt oder verraten wird, wird jeder Aspekt im Leben der Gläubigen verletzt.

Was kann ein Hirte einem Katholiken sagen, der sich angesichts der Wendewinde verloren fühlt?

Die Gläubigen sollen nur Mut haben, weil der Herr Seine Kirche nie im Stich lassen wird. Denken wir daran, wie der Herr der stürmischen See Einhalt geboten hat und an Seine Worte an die Jünger: „Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen?“ (Mt 8,26). Wenn diese Zeit der Verwirrung ihren Glauben zu gefährden scheint, müssen sie sich mit noch größerer Anstrengung um ein wirklich katholisches Leben bemühen. Mir ist aber bewußt, daß in dieser Zeit zu leben, großes Leiden verursacht.

Es fällt schwer, nicht an eine Strafe zu denken.

Das denke ich vor allem für mich selbst. Wenn ich jetzt wegen der Lage der Kirche leide, dann denke ich, daß der Herr mir sagt, daß ich einer Reinigung bedarf. Und ich denke auch: wenn das Leiden so verbreitet ist, dann bedeutet das, daß es eine Reinigung gibt, der die ganze Kirche bedarf. Das aber hängt nicht von einem Gott ab, der nur darauf wartet, uns zu strafen, sondern von unseren Sünden. Wenn wir auf irgendeine Weise die Lehre, die Moral oder die Liturgie verraten haben, folgt unweigerlich ein Leiden, das uns reinigt, um uns auf den schmalen Pfad zurückzuführen.

Erstveröffentlichung: Il Foglio, 14. Oktober 2014
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

38 Comments

    • Kapuzinerpredigt:
      Gelobet sei der Herre Christ,,
      in Ewigkeit, ohn‘ alle Frist.
      Das schlimmste an der Kirchenkris,
      andächt‘ ge Christ ist doch dies,
      das keiner mehr , seit langer Frist,
      weiß noch , was ein Priester ist.
      Selbst Priestern ist es nicht bekannt,
      wie groß und heilig ist ihr Stand.t
      Sie stehen ja an dem Altar
      und bringen dort auf Golgotha
      das Opfer dar an Christi statt,
      das einst der Heiland dargebracht,
      zwar auf ganz unblutige Weise -
      das gleiche Opfer- Gott zum Preise.
      Und jeder Christ, zu allen Zeiten,
      darf unterm Kreuz mit Christus leiden.
      Steht dort wo eins Maria stand,
      geeint durch Christi Liebesband.
      Der Priester ist , wie wunderbar,
      der Opferpriester am Altar
      und Opfergabe auch zu gleich
      in seines Amte, dornenreich.
      Denn Opfern und geopfert werden,
      ist des Priesters Los auf Erden!
      Nicht das jetzt einer kommt und klagt
      ich hätte irriges gesagt!
      Natürlich weiß ich es als Christ,
      das Jesus unser Opfer ist,
      das wir als Osterlamm hier schlachten,
      doch möge jedermann beachten
      das keiner kann zum Opfer schreiten,
      ohne sich selber zu bereiten,
      sein Dasein, Haben und ja sein Leben,
      wer opfern will muss Opfer geben!
      Wir brauchen Opferpriester heute,
      nicht Manager, Finanzfachmänner,
      nicht Conférenciers, und Musikkenner,
      nicht Bürohengste!, solche Sachen,
      können getrost die Laien machen!
      Drum will ich nicht mehr lange reden,
      lasst uns für Opferpriester beten.
      Ich grüße Euch in Gottes Namen.
      Bleibet gut katholisch. Amen

  1. In einem aktuellen Interview bei „zenit“ gab der „Erneuerer“- und „Öffnungs“-Kardinal Kasper erneut Haarsträubendes von sich.

    Hier eine Zusammenstellung einiger seiner – gar nicht „demütigen“ ! -
    Aussagen Richtung „neue Kirche“ !?:
    -

    „In Afrika“, wo die Homosexualität tabuisiert sei, werde ihnen ( den afrikanischen Bischöfen) „natürlich“ zugehört, doch „uns“ „sollen sie nicht zu sehr erklären, was wir zu tun haben“.
    [….]
    …er (Papst Franziskus) hat es nicht gesagt- er war still gewesen, er hat sehr sorgfältig zugehört, doch es ist klar, was er will und das ist einleuchtend.
    Er möchte die Mehrheit des Episkopates bei sich und er braucht dies.
    Er kann es [die Öffnung]nicht gegen die Mehrheit des Episkopates durchführen
    [….]
    …hoffte ich, dass es eine gewisse Öffnung gebe und ich denke, dies unterstützt die Mehrheit. Dies ist der Eindruck, den ich habe, doch gibt es [bisher] keine Abstimmung.
    Doch ich denke, es könnte eine gewisse Öffnung geben. Vielleicht überlässt man dies auch dem nächsten Teil der Synode.
    [….]
    Dabei ändert sich nicht die Lehre,
    aber sie kann vertieft werden, sie kann unterschiedlich sein.
    Es gibt ein gewisses Wachstum im Verständnis des Evangeliums und der Lehre, eine Entwicklung. Unser berühmter Kardinal Newman hat über die Entwicklung der Lehre gesprochen.
    Es handelt sich nicht um eine Veränderung, sondern um eine Weiterentwicklung auf derselben Linie. Natürlich will dies der Papst und braucht dies die Welt. Wir leben in einer globalisieren Welt und man kann nicht alles von der Kurie aus regeln. Es muss einen gemeinsamen Glauben, eine gemeinsame Disziplin geben, aber eine unterschiedliche Anwendung.“
    -

    • Diese Äußerungen sind ein Skandal. Diese rassistischen Schmähungen eines Prinzen der Kirche der eigenen Brüdern im Bischofsamt sind unerträglich.
      Auch wenn der „Theologe des Papstes“ mit seinem Dienstherrn eigene Ziele verfolgen mag, kann sich ein Kardinal nicht derart über Bischöfe erheben, nur weil deren Treue zu Lehre und Tradition nicht gefällt.

      Das Evangelium wird von diesen Renegaten nur noch verzerrt wahrgenommen, ansonsten könnte der Kampf gegen die unveränderliche Wahrheit nicht so blindlings erfolgen.

      2Thess.2 1 Ihr wißt selbst, Brüder, daß wir nicht vergebens zu euch gekommen sind.2 Wir hatten vorher in Philippi viel zu leiden und wurden mißhandelt, wie ihr wißt; dennoch haben wir im Vertrauen auf unseren Gott das Evangelium Gottes trotz harter Kämpfe freimütig und furchtlos bei euch verkündet.3 Denn wir predigen nicht, um euch irrezuführen, in schmutziger Weise auszunutzen oder zu betrügen,4 sondern wir tun es, weil Gott uns geprüft und uns das Evangelium anvertraut hat, n i c h t also um den MENSCHEN, sondern um G O T T zu g e f a l l e n , der unsere Herzen prüft.5 Nie haben wir mit unseren Worten zu schmeicheln versucht, das wißt ihr, und nie haben wir aus versteckter Habgier gehandelt, dafür ist Gott Zeuge.6 Wir haben auch keine Ehre bei den Menschen gesucht, weder bei euch noch bei anderen,
      7 obwohl wir als Apostel Christi unser Ansehen hätten geltend machen können. Im Gegenteil, wir sind euch freundlich begegnet: Wie eine Mutter für ihre Kinder sorgt,8 so waren wir euch zugetan und wollten euch nicht nur am Evangelium Gottes teilhaben lassen, sondern auch an unserem eigenen Leben; denn ihr wart uns sehr lieb geworden.9 Ihr erinnert euch, Brüder, wie wir uns gemüht und geplagt haben. Bei Tag und Nacht haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen, und haben euch so das Evangelium Gottes verkündet.10 Ihr seid Zeugen, und auch Gott ist Zeuge, wie gottgefällig, gerecht und untadelig wir uns euch, den Gläubigen, gegenüber verhalten haben.11 Ihr wißt auch, daß wir, wie ein Vater seine Kinder, jeden einzelnen von euch12 ermahnt, ermutigt und beschworen haben zu leben, wie es Gottes würdig ist, der euch zu seinem Reich und zu seiner Herrlichkeit beruft.

    • Also, ich warte mal wieder (diesmal aber ganz demütig) mit geduldiger Barmherzigkeit auf den Einsatz der „päpstlichen“ Schande-Schande-Schande-Keule.

    • Der Papst braucht also die Mehrheit. Wozu braucht er sie? Natürlich um die Lehre von Jesus Christus zu kippen und sich der Welt völlig anzupassen. Und wie will er diese Mehrheit erreichen? Er schickt Kard. Kasper mit seiner „Theologie auf den Knieen“ ins Rennen, zusammwen mit vielen Vasalen-Bischöfen, die ihm zu Füßen liegen, und dann auch mit der Manipulation von Veröffentlichungen und Ergebnissen, dazu mit seinen Zettelchen und mit manchen anderen Tricks. Und wer nicht auf der Seite des Papstes steht und die kirchliche Lehre vertritt, der hat keine Chance mehr, der wird diskreditiert und soll schweigen, wie die Bischöfe Afrikas. Was ist das doch für ein makrabres Schauspiel, was und hier geboten wird! Und was wird sein, wenn der Papst trotz allem diese Mehrheit nicht erhält? Wird er dann zusammenbrechen und sein Amt zur Verfügung stellen?

      • Wird er dann zusammenbrechen und sein Amt zur Verfügung stellen?
        Aber nein.
        Ich schätze er müsste dann nur eine Weile länger auf den säkularen „Friedensnobelpreis“ warten,
        bis er die Pläne durchgezogen hat.

  2. „Das aber ist, schlicht und einfach, nicht möglich. Viele Bischöfe ergreifen das Wort, um zu sagen, daß Änderungen nicht zulässig sind.“
    Und ihnen wird nicht das Mikrofon abgestellt wie Kardinal Ottaviani beim Superkonzil?
    Also die Modernisierer sind auch nicht mehr das was sie mal waren. Achso heute schreiben sie kleine Zettelchen und schieben sie sich gegenseitig zu. Ich kenn das noch aus der Schule wo wir noch klein waren. Wir hatten sehr viel Spaß dabei.
    Per Mariam ad Christum.

  3. „Wenn wir auf irgendeine Weise die Lehre, die Moral oder die Liturgie verraten haben, folgt unweigerlich ein Leiden, das uns reinigt, um uns auf den schmalen Pfad zurückzuführen.“

    Ich muß jetzt dauernd an das Gebet des Habakuk denken. Es ist so beängstigend, was da in Rom passiert. Herr, in Deinem Zorn denk auch an Dein Erbarmen!

  4. THIS cardinal has balls ! (Sorry, your Eminence).

    Es ist aber irritierend, wie der Interviewer die betreffende Partei konsequent „Reformatoren“ nennt. Denn noch nicht lange her konnte man hier lesen, dass eine Re-formatio – zumindest im kirchlichen Sinne – die Wiederherstellung etwas Ent-stellten bedeutet.

    Nachdem sie mit ihren Öffnungsbestrebungen klar gegen das Evangelium handeln, müsste man die Betreffenden folglich besser REVOLUTIONÄRE nennen, Signore Gnocchi !

    • Also muss man auch die protestantische Kirche als revolutionäre Kirche bezeichnen und ihre Mitglieder Revoluzer?

      • Geehrte @Fides,
        „Die protestantische Kirche“ gibt es nicht.
        Es gibt Lutheraner, Reformierte (Kalvinisten), Hervormde, Remonstranten, Mennoniten, Hernhütterer, Anglikanen, Methodisten,Presbyterianer, Baptisten, um nur einige zu nennen.
        Es sind höchstens (und im allen Respekt für ihre Mitglieder) „kirchliche Gemeinschaften“- sehr häufig wollen sie das auch nicht sein: deshalb auch sehr häufig die Betonung des Wortes „Gemeinde“ und die Ablehnung von „Kirche“.
        Die Reformation war natürlich eine Revolution; und bis auf dem heutigen Tag verstehen viele Protestanten sich noch immer als Revolutionäre gegen die Una Sancta Catholica und gegen das Papsttum (wobei der jetzige Pontifex sicher total unerwartete Eskapaden macht).

  5. Kardinal Burke ist ein mutiger Bekenner der Wahrheit. Kein Wunder, daß er in den Augen der Neuerer im bergoglio-Regime voran Papst Franz, ein Ärgernis darstellt.
    Wie weit die Dekadenz der katholischen Religion in Rom vorangeschritten zeigt sich schon allein daran, dass man sich heutzutage über eindeutige Konstatierungen des überlieferten katholischen Glaubens schon freuen muss.

  6. Allgemein rettet das was ein Kardinal Burke sagt, nicht die Kirche und auch nicht seine Haut und die seiner Kollegen. Der Kardinal kann alles mögliche sagen, schön fromm und katholisch uns erklären was denn katholisch korrekt ist, und das ist kein „heldenhaftes“ Werk, sondern als Kardinal seine Pflicht, seine Aufgabe und Berufung, das zu tun! Doch lange Geschichten zu erzählen ändert derzeit rein gar nichts, jedoch vielleicht ein konsequentes JA zur Wahrheit, durch Aktionen und die Erklärung dessen was tatsächlich seit Jahren los ist: das wir es in der römisch-katholischen Kirche ein neues SCHISMA gibt und sich die Sekte in den ehemal heiligen Räumen und Kirchen der katholischen Kirche etabliert hat! und zwar: die geheime Sekte die sie als Katholische Religion einem verkaufen werden um sie dann zur Einheitsweltreligion zu ernenne.
    Und wenn ein Kardinal Burke oder ein anderer einen Papst aufruft für Ordnung zu sorgen, ist das ja nett und seine Pflicht das zu tun (wenigstens einer der soviel Vernunft und Verstand hat), doch die Umkehr Roms wird es nicht erzeugen, und die Lage wird sich nicht ändern, es verdeutlicht jedoch umso mehr die Verantwortung dieses Kardinals, den nächsten Schritt zu tun. Den Schritt dieses sinkende Schiff „in aller Öffentlichkeit“ zu verlassen und als Sekte und Schismatisch zu bezeichnen! Sich öffentlich zu „verabschieden“ von einer weiteren Zusammenarbeit mit den Zerstörern der Kirche Gottes und seinen Dienst in der Gegen-Kirche aufzugeben. Basta. Sich emeritieren lassen, sich zurück ziehen, Einsiedler zu werden, stellvertretende Buße zu tun und gesunde katholische Bücher zu schreiben. Gebe der Herr ihm diese Einsicht und die heldenhafte Courage zu „handeln“ und sich selbst zu retten!

    • Die Umkehr Roms kann auch kein anderer erzeugen, das kann nur Gott. Und Rom wird sich auch nicht bekehren, sondern vergehen, damit die neue Saat sichtbar wird

  7. Es heißt natürlich: Welteinheitsreligion, und nicht „Einheitweltsreligion“, habe mich da vertippt 😉 Sorry

  8. Der Verrat ist nicht so sehr an denen die Opfer bringen und in der Ehe an der Wahrheit Jesu Christi festhalten. Der Verrat ist an der grossen Masse, die in den Selbstbetrug und ins ewige Verderben geführt wird

  9. @Chiara:Und was tun die Tradiionstreuen?Die Petrusbruderschaft,die Prieseerbruderschaf PiusX?In ihrem jüngsten Mitteilungsblatt liest und hört man nur Leisetreterei. Dort wird Erzbischof Lefebvre zitier: „Muss man den immer die Kirchenkrise und den Papst kritisieren? Hier spricht Menzingen die Sprache der sogenannen neuen Startegie:Das bedeuet:Keine harrsche Kritik mehr zum Modernismsu,keine Kritik an Bergoglio,denn man will ja unbedingt zu einem Uebereinkommen mit der Konzilssekte kommen.Daher der heuchlerische Hinweis,man soll damit die Gkäubigen nicht erschrecken,ec,ec.Ja,so ist es.Wo bleibt denn da der Auftrag und der Kampf gegen das modernistische Rom? Aber es ist offensichtlich.Fellay will Kompatibel mir Rom sein und er ist glückllch,dem Papst die Hände zu schütteln . Dies alles bedeuetet gemeiner Verrat am gesammten Werk und Kampf Erzbischofs Lefebvre.Das ist wahrlich sehr bedrückend und traurig.

    • Leone:

      Ich verstehe nicht, diese Angriffe auf FSSPX: Dadurch zerfleischt sich die Tradition selbst und schwächst sich. gerade jetzt gilt es besonders treu hinter den Oberen zu stehen und zu vertrgauen.
      Was ist den passiert?
      Man redet mit Rom, das hat EB Msgr. Lefebvre stets gemacht. Und man gibt keinen Zentimeter nach, genau so wie der EB. Wo ist da Verrat???

      Vielleicht haben die Oberen Informationen, die wir nicht haben und sind aus strategischen Gründen „freundlich“, um die Tradition vor Katastrophen zu bewahren. Aber Freundlichkeit ist kein verrat.

      „An den Früchten wird man sie erkennen… “ Und die Früchte der FSSPX sind gigantisch.

      Verlieren wir gerade jetzt doch nicht den verstand, behalten wir die Übersicht und gleiten nicht in Histerie ab…

      … für Christus, unseren herren!

      • Seher geehrter Herr/Frau? Austria, schauen Sie mal was ich gefunden habe:
        Erzbischof Lefebvre sagte: „Nehmen wir mal an, dass uns Rom nach einer Weile rufen wird, um uns zu sehen, und sich mit uns unterhalten, ich werde es sein bei der Gelegenheit Forderungen zu stellen! (…) Ich stelle die Bedingungen und werde die Fragen auf der Ebene der Lehre erheben: „Sind Sie mit den großen Enzykliken der großen Päpste einverstanden? Sind Sie einverstanden mit Quanta Cura von Papst Pius IX.? Immortale Dei und Libertas von Papst Leo XIII. Pascendi von Pius X., Humani Generis von Pius XII.? Sind Sie in völliger Gemeinschaft mit diesen Päpsten und ihren Ansprüchen? Akzeptieren Sie auch den Antimodernismuseid? Sind Sie für die soziale Herrschaft unseres Herrn Jesus Christus? Denn wenn sie die Lehren seiner Vorgänger nicht akzeptieren, ist es nutzlos uns zu sprechen! Denn wenn sie es nicht akzeptieren das Konzil zu reformieren, mit der Berücksichtigung der Lehre der vorherigen Päpste, ist kein Dialog möglich. Es ist nutzlos.“(Nr. 66 fideliter, 1988).
        Bevor also ein Bischof FELLAY nach Rom geht und das auch noch öffentlich voll Freude bekannt gibt, müssen die Modernisten ausdrücklich die Fehler öffentlich bekennen, und das tun sie eben nicht! Also hören Sie auf mit Schönmalerei. Ihre Meinung die Sie da haben, kann man erwarten wenn sie nicht zu den treuen Söhnen von Lefevbre gehören. Der Erzbischof sagte noch was anderes und zwar der Zeitung „Spiritual Journey“: „Die Priester, die katholisch bleiben wollen, haben eine strenge Pflicht, sich von der Konzilskirche zu trennen, bis sie (Rom) die Tradition der Kirche und den katholischen Glauben neu entdeckt haben wird.“
        Der Erzbischof und auch der gesunde Menschenverstand sagen:ein Dialog mit Modernisten macht keinen Sinn, man kann auch nicht Satan mit Christus versöhnen. Erst warten, dass ROM es ist, der den Schritt auf die Tradition zumacht und wahre Absicht zeigt „katholisch“ zu werden! Nicht die Perle: CHRISTUS,Seelen, vor die Hunde werfen. Sie haben vollkommen Recht, Sie haben es selber geschrieben: „An den Früchten wird man sie erkennen… Und die Früchte der FSSPX sind gigantisch.“ Was sind denn die Früchte? Das einzige an Frucht was übrig bleibt ist das, was der arme Erzbischof mit aller Mühe reingebracht hat und nur noch wenige im Herzen pflegen! Gehorsam zum Erzbischof findet man nicht, also ist es Verrat. Übrigens gehören Sie sicher nicht zur FSSPX, ein wahrer FSSPX Gläubiger hält vom Erzbischof sehr viel und verlang es auch von den Oberen und der Erzbischof sagte: man soll mit den Zerstörern der Kirche nicht Händeschütteln.

  10. Alessandro Gnocchi fragt im Interview:
    „Einige Prälaten, die die überlieferte Lehre vertreten, sagen, sollte der Papst Änderungen vornehmen, würden sie diese akzeptieren. Ist das nicht ein Widerspruch?“

    Wie ist das möglich?
    Sind sie Papst Franziskus Gehorsam schuldig oder nicht doch zuallererst dem Herrn?
    Wie könnten sie dieses Einknicken mit ihrem Gewissen vereinbaren und wie wollten sie dies den Gläubigen vermitteln?
    Es ist kaum zu fassen!

  11. Was ich auf der Synode für das Beunruhigendste halte, ist die ganz offensichtliche Sympathie von Papst Franziskus für die Homosexualität. Barmherzigkeit mit krankhaft Betroffenen ist ja in Ordnung, aber was er und seine Komplizen anstreben, ist weitaus mehr. Es gibt bereits jetzt eine äußerst machtvolle Homolobby in der Kirche bis hinauf in die Führungsspitze. Ich habe darüber gearbeitet und bitte Sie alle dringend, mein Buch zu lesen, damit Sie verstehen, was in unserer Kirche und Gesellschaft vor sich geht. Es ist ein Krieg mit dem Ziel der Auslöschung des Christentums. Bitte wachen Sie endlich auf! http://www.amazon.de/Die-Heimliche-Diktatur-homosexuelle-machtgierigen/dp/1500978558/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1413542796&sr=1-1&keywords=angelika+dominique+seibel

  12. Interessant ist was der Journalist Michael Voris (von ChurchMilitant.tv) sagt und der gerade in Rom ist und LIVE berichtet. Er befragte die Kardinäle und zeigt wie der Geist der Synode ist. Er sagt, dass ein afrikanischer Bischof vor allen zu weinen begann… Er sagt: „Es hat den Level eines heiligen Krieges im Vatikan erreicht! Kardinal Burke sagt jetzt, dass der Papst selber hinaus kommen soll um der Verwirrung, die aus der Familiensynode kommt, ein Ende zu setzen. Eine Erklärung sei längst überfällig, in Anbetracht dass in den letzten 9 Monaten die Liberalen und Modernisten, die Agenda kontrolliert haben…“ mehr dazu> http://www.custos-sancto.blogspot.de/#!http://custos-sancto.blogspot.com/2014/10/rom-kardinal-burke-sagte-wutend-der.html

    • Was kümmert sich die Partei von Bischof Williamson eigentlich darum, was in der „Konzilskirche“ vonstatten geht ?

      • Er ist doch katholisch getauft, gefirmt und geweiht und hat eines der besten katholischen Priesterausbildung erhalten, so dass sicher manche meinen, dass er es mit der Orthodoxie anscheinend zu genau meint 😉 ? Ich weiß nicht.
        Aber ich denke, dass er sich nicht groß um die Konzilskirche kümmert. Er hat doch andere Dinge zu tun. Oder? Wie kommen Sie darauf?

      • Tja, vergessen Sie die Mitwirkungspflicht des Christen nicht. Ohne die nützen die von Ihnen genannten Vorzüge ja nichts, im Gegenteil haben sie beim Betreffenden Eitelkeit, spöttischem Gehabe, Ungehorsam, Intrigantentum und Rebellion nachweislich nicht verhindert.

        Und da die von Ihnen verlinkte Custos-Site den Web-Auftritt des Genannten bewirbt, Verehrteste…

Comments are closed.