Synode: „Working in progress“ im Heiligen Geist (mit etwas päpstlicher Nachhilfe)?

Bischofssynode 2014 Papst Franziskus mit Synodalen
Bischofssynode 2014 Papst Franziskus mit Synodalen

(Rom) So sieht es zumindest Kardinal Ravasi, den Papst Franziskus in das Redaktionskomitee für die Formulierung eines Abschlußberichtes über die Bischofssynode berufen hat. Die Ernennung zusätzlicher Redaktionsmitglieder durch den Papst kam überraschend und soll, wie es scheint, das „konservative“ Übergewicht kippen, das aus den Synodenwahlen hervorgegangen ist. Unterdessen haben sich Argentiniens Bischöfe hinter Kasper gestellt. Ebenso geht der gemeinsam getanzte Walzer der Kasperschen Synodenpartei mit den weltlichen Medien weiter. Neben der Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene werden nun auch „positive Signale in Richtung Homosexuelle“ verkündet.

Die Synode bildete zur Halbzeit nach Sprachen getrennte Arbeitsgruppen. Sie sollen bei der Abfassung des genannten Schlußberichts, der Relatio Synodis helfen. Die Dinge beginnen konkreter zu werden. Wie Rorate Caeli berichtete, wurde Kardinal Burke mit großem Vorsprung von den Synodalen zum Moderator der englischen Arbeitsgruppe (Anglicus) gewählt. Überhaupt wurden vorwiegend Synodalen gewählt, die durch ihre Wortmeldungen zur Verteidigung der Ehelehre aufgefallen waren. Erzbischof Kardinal Leonard von Brüssel ist Moderator der französischen Arbeitsgruppe (Gallicus). Kardinal Robles Ortega der spanischen Arbeitsgruppe (Ibericus). Soweit die Entscheidung der Synode, die damit zu verstehen gab, daß der Abschlußbericht eine klare Handschrift zur Verteidigung der katholische Ehelehre tragen soll.

Prompte Reaktion von Papst Franziskus

Sie zog umgehend eine päpstliche Reaktion nach sich vergleichbar jener beim Kardinalskonsistorium im vergangenen Februar. Als Kardinal Kasper nach seiner Rede von den meisten Rednern kritisiert wurde, eilte ihm Papst Franziskus zu Hilfe und dankte dem deutschen Kardinal überschwenglich „Danke, Danke“ und bezeichnete Kaspers Vorschlag als „Theologie auf den Knien“. Das ungewöhnliche Engagement sollte den Kardinälen mit dem Gewicht päpstlicher Autorität signalisieren, welcher Seite Bergoglios Sympathien zukommen.

Mit der Ernennung zusätzlicher Redakteure griff der Papst erneut parteiisch in den Lauf der Dinge ein und nicht zur Verteidigung der katholischen Lehre. Dieses Mal tat er es in offenem Widerspruch zur Linie der Bischofssynode. Während die Synode mehrheitlich „Konservative“ wählte, ernannte der Papst ausschließlich „Plausibilisten“, was im konkreten Fall meint, solche Kirchenvertreter, die Kaspers „Öffnung“ freundlich gegenüberstehen und eine Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zur Kommunion argumentativ für „plausibel“ halten.

Was die Medien über Kardinal Burke berichten und was die Synode wirklich denkt

In den Medien war vergangene Wochen zu lesen, daß die Wortmeldung von Kardinal Burke, eine intelligente und wortgewandte Verteidigung des Ehesakraments in der Synodenaula reserviert aufgenommen worden sei und kaum Zuspruch gefunden habe. Die Moderatorenwahl zeigt ein ganzes anderes Bild und legt die Versuche offen, die öffentliche Meinung in diesen Tagen in eine gewünschte Richtung zu lenken.

Obwohl eine solche Ernennung gar nicht vorgesehen war, änderte Papst Franziskus im laufenden Verfahren die Spielregeln und ernannte sechs zusätzliche Redaktionsmitglieder, um den Abschlußbericht der Synode zu erstellen. Art und Zeitpunkt der Ernennung weisen darauf hin, daß es sich um eine improvisierte Aktion handelt, um das unerwünschte Ergebnis der von der Synode gewählten Redakteure zu kippen. Neben dem Generalrelator Kardinal Peter Erdö, Sondersekretär Erzbischof Bruno Forte und Generalsekretär Lorenzo Baldisseri, die bereits vor der Synode vom Papst in ihrer Funktion berufen worden waren, wurden nun auch die Kardinäle Gianfranco Ravasi und Donald Wuerl (Washington), sowie der Rektor der Päpstlichen Universität Buenos Aires Victor Manuel Fernandez, Carlos Aguiar Retes und Peter Kang U-il und der Generalpropst des Jesuitenordens, Pater Adolfo Nicolas zu Redaktionsmitgliedern ernannt.

Die Haltung der neuen päpstlichen Redakteure

Kardinal Erdö zeichnete sich in seinen beiden bisherigen Berichten zu Beginn und zur Halbzeit durch Taktieren aus, indem er progressive Positionen ausspricht und doch nicht ausspricht.

Von Erzbischof Forte stammt die plausibilistische „Herangehensweise der Milde“.

Kardinal Baldisseri äußerte sich bereits im Vorfeld der Synode abfällig über die katholische Ehelehre als „Wahnsinn“ und sprach auf der Synode unter Verweis auf Papst Franziskus von „einer Tür, die bisher verschlossen war und von der er will, daß sie geöffnet wird“.

Kardinal Ravasi tat über die Wirtschaftszeitung Il Sole24ore kund, daß sich seine anfänglichen Vorbehalte gegen Kaspers These aufgelöst hätten.

Kardinal Wuerl verteidigte in der Synodenaula die katholische Lehre, kam dann jedoch bei der Pastoral ins Straucheln: „Eine Sache ist, das Offensichtliche doktrinell zu bekräftigen, eine andere seine Anwendung auf die Art, wie die Menschen es leben.“

Der von Papst Franziskus geförderte und beförderte Titularerzbischof Fernandez fiel durch die zahlreichen Parallelen auf, die er zwischen der Entwicklung der kirchlichen Lehre durch das Zweite Vaticanum mit dem Synodenthema zog, wobei er wörtlich einige Stellen aus dem Schreiben Evangelii Gaudium von Papst Franziskus zitierte, an dessen Ausarbeitung er maßgeblich mitgewirkt haben soll.

Peter Kang U-Il, der Vorsitzende der sükoreanisschen Bischofskonferenz zeigte „Gesprächsbereitschaft“ in Richtung „Öffnung“, indem er starke Zweifel an der Vergleichbarkeit der „göttlichen Liebe der Dreifaltigkeit“ mit der menschlichen Liebe von Eheleuten bekundete. Letztere sei durch die Sünde „verletzt“ und könne daher auch nicht außerhalb der Lebensgeschichte aus Anstrengungen und Begrenztheiten betrachtet werden.

Bleibt schließlich noch der „Schwarze Papst“. Der Generalobere des Jesuitenordens, Pater Adolfo Nicolas sprach bereits „frank und frei“ davon, daß sich die Bischofssynode in Richtung „Änderung“ bewege, um sich der veränderten Wirklichkeit der heutigen Zeit anzupassen (siehe Der Schwarze Papst: Synode nicht da, „um abstrakte Ideen mit den Hieben der Doktrin zu bekräfigen“). Eine Einschätzung, die zwar auf ihn zutreffen mag, aber nicht auf die Synode. Kann er von der Synode etwas behaupten, was gar nicht zutrifft, weil er weiß, daß auf höherer Ebene die Entscheidung in eine bestimmte Richtung bereits gefallen ist und die Synode nur die äußere Staffage bilden soll?

Bei der Beantwortung dieser Frage kann ein Interview von Erzbischof Jose Maria Arancedo von Santa Fe, Vorsitzender der Argentinischen Bischofskonferenz und damit der Vertreter der argentinischen Bischöfe auf der Synode behilflich sein, das er der argentinischen Tageszeitung La Nacion gab. Erzbischof Arancedo sagte darin zwei bemerkenswerte Dinge. Erstens: „Eine Öffnung beim Thema der Geschiedenen ist möglich“. Und zweitens: Die argentinischen Bischöfe sind in dieser Frage „mit Franziskus“. Es bedürfe in der Frage der „Kühnheit der Barmherzigkeit“, so Erzbischof Arancedo. Die Aussagen festigen den Eindruck, daß die Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene die Position von Papst Franziskus ist. Demnach wäre die ganze Bischofssynode von Anfang an nur zur Durchsetzung dieses Ziels geplant gewesen.

Kardinal Ruini, der ehemalige Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, betonte, daß eine „Änderung“ der katholischen Ehelehre wegen der Klarheit der Lehre Christi „unmöglich“ sei. Ganz anders sieht das Kardinal Walter Kasper, der bereits in seiner Rede beim Kardinalskonsistorium zum Schluß kam, daß für eine Ehenichtigkeitserklärung bereits die subjektive Gewissenserforschung der Eheleute genüge. Das „Gewissen“ als Türöffner für alles? Ließ Eugenio Scalfari nicht in einem der berühmt-berüchtigten Interviews ähnliche Worte Papst Franziskus sagen?  Jedenfalls wurden die Worte vom Papst nie dementiert (siehe Wahrheit und Gewissen – Die Mißverständnisfalle im Dialog mit Ungläubigen).

Die Redaktion für das Schlußdokument befindet sich mit den Neuernennungen fest in der Hand der Plausibilisten. Sie sollen, alles deutet daraufhin, sicherstellen, daß der Papst jenes Dokument auf den Tisch bekommt, das er sich von der Synode auch erwartet.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana

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57 Comments

  1. „Es bedürfe in der Frage der „Kühnheit der Barmherzigkeit“, so Erzbischof Arancedo.“
    Spart euch eure Begriffsakrobatik. Ihr wollt die Scheidung in der heiligen Kirche einführen und deswegen muß das Sakrament der Ehe weg. Eure Kühnheit besteht nur aus Verbeugungen und Kniefällen vor dieser Welt.
    Per Mariam ad Christum.

  2. Vatikan: Homosexuelle können katholische Kirche bereichern !!!!!!!!!!!!!!!!!
    Die Redaktion der ich den Zeitungsartikel schon geschickt habe wird uns demnächst informieren!

  3. Dieser Franz ist an erbärmlicher Scheinheiligkeit nicht mehr zu übertreffen… es ist ein absolutes Trauerspiel und der Tiefpunkt in fast 2000 Jahren Papsttum!

    Habe mich heute über die Austrittsmodalitäten beim Marx-Kasper-Bergoglio Klub informiert… Wenn mir das jenand vor zwei Jahren prophezeit hätte, hätte ich ihn für absolut verrückt erklärt

    • Habe schon 5 Minuten damals nach der „Wahl“ Bergoglios in GTV gepostet, dass dieser alles Heilige zerstören wird und die Armen auf den Altar legen wird. Dies habe ich getan in Kenntnis der lateinamerikanischen Jesuitenpraxis. Über mich ist man damals hergefallen als wäre ich ein Verrückter.

      • Ja, auf gtv hat es lange gedauert und viele treugebliebene Katholiken wurden wegen Kritik am Franz gekeult, was die Qualität des dortigen Forums zu Gunsten der vielen seichten Schwärmer herabsetzte. Inzwischen kann man dort aber ganz ungeniert über Fakten sprechen.

    • Austritt ist kein Ausweg !

      Es wird zu einer Kirchenspaltung kommen, wobei die „Kirche der wahren Lehre“ sich von der „Kirche des falschen Propheten, die die Sünde für nicht existent erklären will“ unterscheiden wird.
      Diese kirchl. Ereignisse sind erst der Anfang der biblisch vorhergesagten Endzeit-Bedrängnisse, die wir zu erwarten haben.

      Bleiben Sie der Kirche Christi treu !
      Menschen wie Sie als treue Christen werden die „wahre Kirche“ als Basis künftig bis zu Christi Wiederkunft tragen.

      Ich wünsche Ihnen die Kraft, die notwendig ist, dies durchzustehen mit den Gebeten der Mitchristen. Bitte handeln Sie nicht voreilig ! Christus stehe Ihnen bei !

      Und vergessen Sie nicht, dass Christus, wie versprochen, zuletzt auswählt, wer würdig ist und wer nicht. Bis er wiederkommt mit seinen Schnittern, lässt er, wie vorausgesagt, den Weizen mit dem Unkraut wachsen.
      Wir sollten Ihm nicht vorgreifen und uns selbst ausschließen.

      • Ja eben, das widerspricht such doch garnicht, außer Sie halten den Bergoglio-Kasper-Marx-Club noch für die Kirche Christi…

        Ich für meine Teil (und das ist meine persönliche Meinung) halte da die FSSPX für deutlich näher dran. Was fehlt ist ein Papst… vielleicht hilft da dann tatsächlich ein Schisma

      • Anabel
        Die Kirche ist die Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben. Sie ist nicht die Gemeinschaft der Apostaten und Gesetzlosen, die zu Unrecht den christlichen Namen okkupieren.
        Wer Jesus Christus die Treue hält, i s t ein lebendiges Glied an seinem mystischen Leib und daher Glied seiner Kirche.

    • Ich würde Sie auch davon abhalten wollen, aus dem Verein auszutreten. Verstehen kann ich Sie sehr gut, aber wir schwächen damit uns selber. Denn es ist in dieser entscheidenden Schlacht der Kirche wichtig, dass wir zusammenhalten. Solange dieses Ungetüm in Rom nicht vertrieben ist, darf es keine Streitereien mehr im glaubenstreuen Lager geben. Gerne wieder ab dem Moment, wo die Kirche wieder zurückgefunden hat zu ihrer wahren Identität. Aber jetzt spielen wir dem falschen Propheten und seinem verlogenen Anhang nur in die Arme. Wir verlieren alle viel mehr, als wir gewinnen. Denn bei allen Katastrophen seit V 2 blieb doch immer noch ein beachtlicher Rest katholischer Identität auch in der Amtskirche bestehen. Ein Bergoglio aber wird wie ein Heuschreckenschwarm alles zerstören.

  4. Kapuzinerpredigt.
    Geliebte im Herrn!

    Heut vor 130 Jahren
    wollt der Heiland offenbaren,
    was die nahe Zukunft bringt!
    Der Papst Leo sah mit Bangen,
    das die Hölle unbefangen,
    in die heil‘ ge Kirche dringt.

    Satan sprach:“Ich will zerstören,
    Deine Kirch – die Dir gehören-
    reiß ich in der Hölle Schlund!
    Aber mir ist Zeit von Nöten,
    muss des Klerus Seele töten,
    dann schlägt meine große Stund!“

    Leo hört den Heiland reden:
    „Ich will die Gewalt dir geben,
    auch die Zeit sei dir gewährt!“
    Satan:“ Ich brauch 100 Jahr,
    höchsten 130 gar,
    bis die Kirche mir gehört!

    Und der Papst ward weiß wie Puder!
    Nun hat dieses Höllenluder
    die erbetene Gewalt!
    Werden Die Prälaten siegen,
    oder werden sie erliegen,
    dieser höllischen Gestalt?

    Papst Leo, er, bestimmte weise,
    uns zur Wehr und Gott zum Preise
    das gebetet werden muss,
    zu Sankt Michael dem Streiter,
    Führer auf der Himmelsleiter,
    an der hei‘ gen Messe Schluss!

    Doch als das Konzil geendet,
    hat sich schnell das Blatt gewendet,
    schaffte das Gebet man ab.
    das war nicht zum Heil und Segen,
    kam dem Satan sehr entgegen
    und er sahnte mächtig ab.

    33 Jahr vergingen,
    und am hohen Himmel hingen,
    nun des Weltkriegs Wolken, grau!
    Da erschien am Firmamente,
    das das Blatt sich noch mal wende
    in Fatima die hohe Frau!

    Es verhallt der Botschaft drohen,
    wollte nicht zum Feuer lohen,
    das die Hölle hätt verzehrt!
    Man blieb taub ob Ihrer Bitten,
    und es ließ nicht nicht mehr kitten,
    wir entronnen nicht dem Schwert!

    Und die Kronen fielen nieder
    als in Russland, Lenins Brüder,
    stürzten unsre Welt in Not.
    Neuer Krieg es tränkt die Erde,
    rotes mit Blut, und keine wehrte,
    dem Millionenfachen Tod,

    Doch die Kriegsnot nahm kein Ende,
    in der Kirche kam die Wende
    mit dem unse‘lgen Konzil.
    Wehe denen die nicht merken,
    welche Macht dem Wort und Werken,
    gegen Seelen kriegen will.

    Um das Werk nun zu vollenden,
    und das Gottesvolk zu blenden,
    trifft sich die Synode nun.
    Totsünd soll es nicht mehr gegen,
    schwammig Wort und falsche Reden,
    sie bemänteln falsches Tun!

    Wer heut schwul ist und geschieden,
    täuscht man vor den falschen Frieden,
    wenn er hurt auch ohne End!
    Beichte, darauf kann man pfeifen,
    jeder darf sich jetzt vergreifen
    an dem Herrn im Sakrament!

    Gute kommen, Böse kommen,
    doch nicht jedem will es frommen,
    Leben bringt es, doch auch Tod.
    Bösen Tod, den Guten Leben!
    Jenen Fluch, den andren Segen,
    so verschieden wirkt das Brot!

    Wenn auch 1000 Teufel kämen,
    ihr sollt es zum Leben nehmen,
    prüfend ob ihr würdig seid:
    Greift das Höchste nicht mit Händen!
    Wollt ihr denn im Tode enden,
    in der Hölle Not und Leid?

    Muss ich nun zum Ende kommen,
    lange Predigt will nicht frommen,
    Lob sei Jesu heil‘ gem Namen!
    Liebe Christenmenschen alle,
    geht nicht in die neue Falle,
    bleibet gut katholisch.Amen

    • Ihr Gedicht kann man auf die Melodie des protestantischen Chorals „Jesus Christus herrscht als König“ (jener Choral mit der berühmten „Nur-der-Sohn,-der-ist-Ihm-gleich-Häresie in Strophe drei) auch singen. Thumbs up!

    • Wunderbar! Sind Sie eigentlich der gleiche, der unter dem Namen Paul Baldauf früher bei kath.net auch öfters gedichtet hat?

      Falls ja, und falls Sie „der Echte“ sind, kann ich ihnen sagen, dass ich Ihren Krimi „Kleriker in freiem Fall“ absolut phantastisch fand! Hoffe Sie schreiben noch einen…

      • Zu Ernst ist dafür die Geschicht,
        für Pfarrfeste, da taugt sie nicht.
        Und bei der Bänkelsängerei
        war ich auch noch nie dabei!
        Ich hab mir zwar gewählt den Reim,
        will doch kein Büttenredner sein!
        Die Form der Predigt ist es nicht,
        der Inhalt fällt nur ins Gewicht!
        Den haben Sie wohl nicht verstanden?
        ( weil sie mir Ihren Beitrag sandten)
        Statt „Zeitschnur“, wie wir sie hier kennen,
        sollten Sie sich „Zeitgeist“ nennen.
        Nur diesem kann es nicht behagen,
        wenn andere die Wahrheit sagen!
        Die Wahrheit ist ein harter Knochen,
        Es grüßet Sie Martin von Cochem.

      • Warum nur, ärmster Liedermann,
        schwillt gleich der rote Kamm Dir an?
        Wo ist hier Zeitgeist oder Einspruch?
        Sprungbereit ist dieser Dichter
        liest selbst Segen noch als Fluch…
        Armer Spielmann, er hört Stimmen,
        wo ein einzig Sätzelein
        sieht er tausend Frätzelein,
        deren Augen böse glimmen…
        Ja, so gabst mir Einblick Du
        aber lass es gut, s‘ist genug,
        Leg Dich hin, so kommt auch Ruh…

      • Ist auch meine Meinung ! Martin von Cochem ist alles andere als ein Bänkelsänger. Er trifft den Kern. Das ist der Unterschied zwischen der Zeitlosigkeit des Glaubens und dem Zeitgeist, der im Moment weite Teile der Kirche zu infizieren sucht.

      • Gut gegeben! Pater Martin hat auch messerscharf entlarvt, dass die ehemals geschätzte, traditionstreue Frau Zeitschnur aus unerfindlichen Gründen eine komplette conversio hingelegt und sich dem linksgrünen Zeitgeist in die Ame geworfen hat. Man lese ihre vor Feminismus und Liberalismusseligkeit strotzenden Komentare.

    • Einfach nur Spitzenklasse. Es juckt einen so richtig, einige Strophen vor der nächsten PGR- Sitzung anzustimmen und zu warten, wie lange es dauert, bis der rot geschwollene Kopf der Pastoralassistöse explodiert. Und einige Strophen sind absolut kirchentauglich: Die letzten drei- inspiriert von „Deinem Heiland“ bringen es auf den Punkt. Also wirklich: Lob, Anerkennung und Gratulation !

  5. Sollte es möglich sein, dass bald kein Unkraut mehr auf dem Felde stehen wird, nur noch mehr oder weniger Frucht? Was haben wir doch für schlaue Hirten, es scheint, sie sind gar klüger als der Herr!

  6. Wir erleiden nur Trauer, Schlaflose Nächte während wir zuschauen müssen dass dieses Schiff sinkt, dass dieses Haus zusammen fällt. Und wieso fällt es zusammen? Weil diese Kirche da (die sich in der Kirche von Rom bewegt), die sie mit Mühe versuchen IN der Kirche Gottes aufzubauen, nicht auf Christus gebaut ist sondern auf Sand! Sand Namens: MODERNISMUS, Sand Namens: Moderne Dokumente und Konzilsgeist. Dennoch rate ich jedem davon ab „amtlich“ auszutreten! Unterschreibt kein Austritt denn dadurch, unabhängig wie sich diese Modernisten da verhalten, wir würden uns rein formell und schriftlich aus der Kirche Gottes ausradieren und das dürfen wir nicht. Wir können jedoch verweigern die Steuern für modernistische Zwecke der Modernisten in Rom zahlen zu „wollen“, sagen aber nicht unterschreiben „auszutreten!“, doch wenn man von uns die Kirchensteuer nimmt, dann müssen wir sie gewähren lassen. Wir können nicht schriftlich den Austritt der Kirche Gottes die Christus ist, erklären! DAS GEHT NICHT! Es ist Verrat! Trotzdem nehmen wir uns zu Herzen was ein amerikanischer Bischof vorhergesehen hat und uns mit diesen Worten hinterlassen hat:
    „Satan wird eine Gegen-Kirche vorbereiten,diese wird der Nachäffer der Kirche sein,
    wie der Teufel der Nachäffer Gottes ist!
    Es wird alle Merkmale der Kirche haben,
    aber verkehrt herum und seines göttlichen Inhalts entleert.
    Es wird ein „Mystischer Leib“ des Antichristen sein, der mit seiner Äußerlichkeit in all seinem Aussehen, dem mystischen Leib Christi ähneln wird…
    Dann wird es paradox: die vielen Einwände mit denen die Personen im letzten Jahrhundert die Kirche abgelehnt haben, werden Gründe sein, wieso sie jetzt die
    „Gegen-Kirche“ akzeptieren werden.“
    Von Bischof Fulton Sheen

    • Schön, aber aus einer solchen „Gegenkirche“ muss man doch austreten, sobald man mitbekommt, dass man sie nolens volens mit seinen Kirchensteuern finanziert!

      • Da haben Sie nur Recht, das gebietet schon die reine Logik. Aber das ist ja die Heuchelei vieler, die einen schier verzweifeln lässt. Sie überbieten sich in treffenden Analysen der „Gegenkirche“, kündigen grossmäulig ihren fälligen Austritt an – und tun es natürlich doch nicht…

    • Ich wette, die liberalen Kardinäle um Franziskus, einschließlich seiner, wissen am wenigsten, was eigentlich gespielt wird.
      Pater Paul von Brügge, belgischer Wundertäter (1824-96) sagte: „Die Liberalen sind die Schwarzkünstler des Teufels; die werden aber ein Gesicht schneiden, wenn sie in die andere Welt kommen. “ –
      Dieses verkürzte Evangelium der Armenfürsorge habe ich nie verstanden. Denn was macht der Arme, wenn er wieder auf die Beine gestellt ist? Er sündigt wie die Reichen.
      Den Hungernden und Armen im Geiste allein mit Nächstenliebe und Fürsorge zu begegnen, reicht absolut nicht aus.
      Wer zudem meint, man könne Menschen schrittweise an die Tugend heranführen, muss zunächst abklären, ob Menschen sich auch führen lassen wollen; und zwar hin zum Ideal.
      Um der Sünde keine Macht mehr zu geben, muss man die Verbindungen zu ihr abschneiden. Das tut weh und ist Liebe im Opfer.
      Ich weiß nicht mehr wo ich es las oder hörte: Jemand sagte: „Ich habe mir das Rauchen abgewöhnt, indem ich zweimal in der Woche auf das Rauchen verzichtete.“ Das gilt für alle schlechten Gewohnheiten, denen wir durch Gegenprogramme entgegen treten müssen.
      In diesem Zusammenhang passt auch die Aussage: „Beten lernt man nur durch beten. Schweigen nur durch Schweigen. Gutes tun nur durch Gutes tun.“
      In diesem Zusammenhang kann man schlussfolgern: Wer immer nur versucht, ist schon versucht; er hat schon verloren.
      Das Vorgehen in Rom scheint mir insgesamt eine Art Herumdoktern zu sein, und dies an einem Patientien, von dem man nicht weiß, welches Heilmittel bei ihm ansprechen wird.

      • Ich habe vor kurzem einen Bericht eines Journalisten gelesen, der sich zu K. Bergoglios Zeiten die Slums in Buenos Aires persönlich angeschaut hat, um die Arbeit der vom Erzbischof dorthin gesandten Priester zu recherchieren.
        Heraus kam ein Kloake an Verkommenheit mit Konkubinat, Zeugung von Kindern und prakt. Sodomie der Priester; slum priests
        Ganz Buenos Aires wusste Bescheid. Die materiell betreuten Bewohner gaben zufrieden Zeugnis ab und fanden nichts anstößiges am Tun der Priester. Die treuen Katholiken hatten niemand an den sie sich wenden konnten.

      • // In diesem Zusammenhang kann man schlussfolgern: Wer immer nur versucht, ist schon versucht; er hat schon verloren. //

        Hierzu gibt’s ja sogar im Hamlet (Dritter Akt) einige treffliche Szenen (vor allem dann in der vierten Szene):

        Erste Szene
        HAMLET
        „Ich weiß auch von euren Malereien Bescheid, recht gut. Gott hat euch ein Gesicht gegeben, und ihr macht euch ein anders; ihr schlendert, ihr trippelt, und ihr lispelt und gebt Gottes Schöpfung verhunzte Namen und gebt eure Lüsternheit als Einfalt aus. Geht mir, nichts weiter davon, es hat mich toll gemacht. Ich sage, wir wollen nichts mehr von Heiraten wissen; wer schon verheiratet ist – alle außer einem –, soll das Leben behalten; die übrigen sollen bleiben, wie sie sind. In ein Kloster, geh!“

        Zweiter Szene
        KÖNIGIN im Schauspiel.
        „Das, was die Bande zweiter Ehe flicht,
        Ist schnöde Sucht nach Vorteil, Liebe nicht.
        Es tötet noch einmal den toten Gatten,
        Dem zweiten die Umarmung zu gestatten.“

        Vierte Szene
        KÖNIGIN
        „O Hamlet, du zerspaltest mir das Herz!
        HAMLET
        O werft den schlechtern Teil davon hinweg
        Und lebt so reiner mit der andern Hälfte.
        Gute Nacht! Doch meidet meines Oheims Bett,
        Nehmt eine Tugend an, die Ihr nicht habt.
        Der Teufel Angewöhnung, der des Bösen
        Gefühl verschlingt, ist hierin Engel doch:
        Er gibt der Übung schöner, guter Taten
        Nicht minder eine Kleidung oder Tracht,
        Die gut sich anlegt. Seid zu Nacht enthaltsam,
        Und das wird eine Art von Leichtigkeit
        Der folgenden Enthaltung leihn, die nächste
        Wird dann noch leichter; denn die Übung kann
        Fast das Gepräge der Natur verändern,
        Sie zähmt den Teufel oder stößt ihn aus
        Mit wunderbarer Macht. Nochmals, schlaft wohl!
        Um Euren Segen Bitt ich, wenn Ihr selbst
        Nach Segen erst verlangt. – …“

        Ja, „denn die Übung kann / Fast das Gepräge der Natur verändern“ – üben wir uns in der Enthaltsamkeit – und im Gebet. Das Rosenkranzgebet kann uns retten.

  7. Bitte vielmals um Verzeihung, aber trotz mehrmaligem lesen haben sich wieder Fehler eigeschlichen, die zum Teil den Sinn verstellen! Hätten Sie nochmals die Güte Diese zu verbessern?
    Str.6 : Das war nicht zum Heil und Segen..
    Sr.8 : rotes Blut und keiner wehrte…
    Str.9 : in Wort und Werken
    Letzte Strophe :Ich muss nun
    Ewiges Vergelts Gott und 1000 Dank!!!
    In der uns Kapuzinern eigenen Demut grüßt Sie; ganz zerknirscht ob seinen Rechtschreibfehlern und Mängel, Ihr ergebener
    Pater Martin von Cochem

    • Danke Ihnen für Ihr Gedicht und die Aufklärung der Zusammenhänge.
      Das Gebet zum hl. Erzengel Michael bete ich seit Jahren, als ich davon mal las, am Ende jeder, fast täglichen, hl. Messe.

      Ja, die Kirche ist sichtlich am Zerfallen. Was kann man tun außer beten und womöglich still sein? Es ist nichts mehr zu retten. Letztens sagte mir noch eine bislang von mir als gläubig und vernünftig eingeschätze feine Dame nach der hl. Messe wie gut und erleichtert sie sei, daß Papst Benedikt weg ist und wie froh sie über Papst Franziskus wäre.
      Und dann frage ich mich selbst, ob ich wirklich treu bin und ob ich durchhalte zumindest in der Offenheit für die Wahrheit bzw. auch für Korrekturen wenns sein muß.

  8. Hat der Philosoph Marcel de Cortes etwa bereits frühzeitig den aufziehenden Sturm erkannt, wenn er schreibt:
    -
    „eine spirituelle Degeneration, 
    die tiefer geht als alles, was die Kirche in ihrer Geschichte erfahren hat, 
    eine Krebskrankheit, in der die Zellen sich schnell vervielfachen um das zu zerstören, 
    was noch am mystischen Leib gesund ist. 
    Es ist ein Versuch das Königreich Gottes in das Reich des Menschen zu verwandeln, 
    die Kirche, die für Anbetung Gottes geweiht wurde
    zu ersetzen durch eine Kirche, die dem Kult der Humanität dient. 
    Das ist die schrecklichste und abscheulichste aller Häresien“.
    -

  9. Beten wir, dass die Verteidiger des Ehesakraments um Burke, Leonard, Ortega hart bleiben, damit die Wahrheit bestehen bleibt. Es ist besser, dass die wenigen in der Wahrheit bleiben, als dass alle der Lüge verfallen. Nehmen wir um der Wahrheit willen ein Schisma in Kauf, denn viele sind nur drinnen um die Kirche zu zerstören!

    • @Fides
      Die von Christus gegründete Heilige Katholische Kirche wird Niemals zerstört werden! Da können sich die Untertanen des Teufels noch so sehr anstrengen. Die Kirche Christi ist dort, wo der wahre und ganze Katholische Glaube ist!

  10. Hiezu auch sehr empfehlenswert-auf Yutbe zu sehen-in english: 100% Proof Pope Franci’s is Antichrist.Und. Final Warning Video: Jesuit Pope Francis 1-666.The Mark of the Beast.Dem ist nichts beizufügen¨!

    • Aber was sagt denn Franziskus selber dazu? Er muss die ganzen Zusammenhänge doch kennen. Ich kann mir das ganze Verwirrspiel nur so erklären: Franziskus hält die katholische Kirche selber für antichristlich…

  11. Eigentlich ist alles, was man zu diesem argentinischen Nuschelpropheten sagen könnte, schon seit langem gesagt. Viele hier wußten von Anfang an, dass Bergoglios Weg in den Untergang führt- wir haben uns lediglich in der Schnelligkeit und der Unbarmherzigkeit und Verlogenheit, mit dem das geschieht verschätzt. Mit der Moral fängt es an, mit der Lehre endet es. Wer den letzten Beweis gesucht hat, dass das Tier seinen Propheten auf den Thron Petri gesetzt hat, der dürfte wohl jetzt klar sehen. Nunmehr ist aber auch mit einem ganz anderen Nachdruck die Wahl dieses Kirchenzerstörers zu hinterfragen: War sie wirklich gültig? War der Rücktritt des Papstes wirklich frei- trotz aller Beteuerungen? Sind Kardinäle in ihrer Wahl frei gewesen? Gab es im Konklave Simonie? Vergessen wir nicht, dass Bergoglio niemals das Patrimonium Petri für sich übernommen hat- er ist nach wie vor laut eigener Definition nur Bischof von Rom. Kann also jemand, der innerlich das Amt des Petrus ablehnt, überhaupt der legitime Nachfolger Petri sein? Noch dazu, wenn man sieht, dass er nur eine Absicht hat: Die Kirche dauerhaft zu spalten und zu zerstrümmern !

  12. Jetzt fehlt nur noch, daß die Bischofssynode unter Hausarrest gestellt wird und ein gewisser Volpi die Aufsicht übernimmt!
    !

    • Volpi muss es richten, schon alleine da der Großinquisitor Müller ja dann auch in Árrest ist 😉

      • Arrest is a Zipfel vun der Wurscht…

        Nein, der Kardinal Müller bleibt da standhaft, das ist ein Mainzer Dickschädel, der lässt sich niemals unter Hausarrest stellen oder bergolgiorisieren …

  13. verehrte @ Chiara! Turbulente Zeiten mit den damit verbundenen Untergangsstimmungen sind so
    alt wie die Papst – und Kirchengeschichte . Es gabt immer wieder sittenlose und im Glauben laxe
    Päpste und Bischöfe , denen es mehr um weltliche und geistliche Macht und um ein Luxusleben
    als Fürsten ging als um spirituelle Führerschaft . Auch die Idee vom Antichristen , der auf dem
    päpstlichen Thron sitzt , ist , am Beispiel von Luther und Papst Leo X. , nicht neu . Leo hat sich
    über den Christenglauben mokiert , und sah das Papsttum als ein Mittel zu erhöhtem Lebensgenuss .
    Wir sollten aus historischer Perspektive die Kirche nicht romantisch verbrämen , ebensowenig wie
    eine Lehre , die aus den Zeugnissen von Glaubenden abgeleitet wurde , die wiederum deutbar
    waren und bleiben .Das heutige Chaos ist im Grunde hausgemacht , und das geschmähte letzte
    Konzil war im Grunde viel zu spät dran mit seiner gut gemeinten , aber eben nicht guten Antwort auf
    die Moderne . Diese Antwort hätte im 19. Jahrhundert , nach der Aufklärung erfolgen müssen . Es
    war ein tödlicher Fehler , das moderne Denken zu unterdrücken und bedeutende Literatur auf den
    Index zu setzen . Was jetzt in Rom ausgehandelt wird ,ist den meisten Katholiken egal , da sie
    laut Fragebogen die Morallehre sowieso nicht mehr verstehen . Vielleicht sollte sich die Kirche
    aus der Sexualmoral überhaupt zurückziehen , denn sie ist aus vielerlei Gründen in diesem Punkt
    verwundbar .

    • Trotz der Feststellungen einer wiederkehrenden Dekadenz, sind die gegenwärtigen Abirrungen nicht vergleichbar. Denn wurde früher Wasser gepredigt und Wein gesoffen, wird heute freizügig nur noch Wein gesoffen. Das ist m.E. etwas anderes.
      Wer letztlich die Scham verloren hat, dem ist nur noch zu sagen: Dir ist nicht mehr beizukommen.
      Sicher ist zudem richtig, dass in der gegenwärtigen Zeit kaum jemand auf die Kirche hört (Sexualmoral). Dennoch ist es wichtig, für die Zeiten der Krise und des gesellschaftlichen Untergangs, den Geist des Evangeliums wach zu halten.
      Was im Moment geschieht , ist jedoch eine Überzeichnung, Verdeckung, ja Pervertierung dieses Geistes.
      Wie soll das sterbende Abendland da noch gesunden?
      Wenn wir zudem sehen, was im Moment Schule macht, dass nämlich ca. 31.000 Is-Kämper nicht aufgehalten werden können, dann können wir uns sicherlich ausmalen, was eine nicht geschlossene säkulare und pluralistische Gesellschaft einer Aggression von zunehmender Stärke entgegen zu setzen hat. Nämlich nichts!
      Mehrfach habe ich hier schon den etwas anrüchigen Satz gelesen, der Fisch stinke vom Kopfe her. Wenn im Oberstübchen Chaos herrschat, kann der kräftigste Arm sich nicht zur Wehr setzen.
      Zudem wissen wir aus der Physik, wie sich Massen, also letztlich Energien verhalten. Das Gesetz der Gravitation herrscht überall im Kosmos.
      Jetzt zeigen noch einige Prälaten Widerstand, der aber nach außen kaum mehr wahrgenommen wird. Wir hier in/auf ‚katholisches.info‘ sind einige wenige, deren Sicht auf die Synode eine dem Mainstream entgegengesetzte ist.
      Wenn wir klar sehen wollen, so müssen wir tatsächlich zugeben: Das Ergebnis stand von vornherein fest und die Synode ist nur Augenwischerei.
      Verharren wir deshalb im Gebet und setzen unsere Hoffnung auf Christus.

  14. Die einen tragen sich mit Austrittsgedanken, die anderen dichten. Besser läßt sich die Zerrissenheit wirklich nicht darstellen 😊,

    • Es wäre wahrlich kein Verlust, wenn Sie Sich von hier trollen würden, da Sie entweder nicht begriffen haben, um was es geht oder es nicht begreifen wollen, weil der Modernismus Ihnen das Hirn vernebelt. Niemand hindert Sie, Ihrer neuen Kirche und deren Macher Bergoglio zuzujubeln, aber tun Sie das bei Ihresgleichen und belästigen Sie uns nicht damit. Im Übrigen können Sie froh sein, dass wir hier nicht so tolerant und barmherzig sind wie Bergoglio, der ein Exempel nach dem anderen bei nicht systemkonformen Diskutanten statuiert. Ihren Zynismus bezüglich der User hier können Sie Sich ebenfalls sparen, denn das sind ohne Ausnahme ehrenwerte und treue Katholiken, die das hochachten, was seit Jahrtausenden Christen als Märtyrer in den Tod gehen ließ. Und Sie haben wahrlich nicht die geringste Berechtigung, Sich darüber lustig zu machen ! Von Ihresgleichen habe ich die Schnauze schon lange gestrichen voll!

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