„Subsistit in“ auf Sakramente übertragen – Schönborns lockere „Bedingungen“ für wiederverheiratet Geschiedene

Kardinal Christoph Schönborn über die Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zur Kommunion
Kardinal Christoph Schönborn über die Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zur Kommunion

(Rom) Was der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx in Rom vertritt, wurde bereits berichtet. Was aber vertritt der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Wiens Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn in Rom? Kardinal Schönborn ergriff bereits am ersten Tag der Bischofssynode das Wort. Inzwischen gab er dem Journalisten Iacopo Scaramuzzi von Vatican Insider ein ausführliches Interview. Wir dokumentieren das vollständige Interview.

Subsistit in auf die Sakramente übertragen

Schönborn macht zunächst einen grundsätzlichen Vorschlag von größter Tragweite für „alle Sakramente“. Das umstrittene subsistit in, mit dem das Zweite Vatikanische Konzil den Anspruch aufweichte, die eine Kirche Jesu Christi zu sein, außerhalb derer es kein Heil gibt, auch auf die Sakramente zu übertragen, „besonders das Ehesakrament“. Darin stimmen die Erzbischöfe von München und Wien, Marx und Schönborn erstaunlich gut überein. Eine Formel, die keineswegs nur die wiederverheiratet Geschiedenen betrifft, sondern weit darüber hinausgeht. So sagte Marx am vergangenen Montag auf der Pressekonferenz von Radio Vatikan. An einer homosexuellen Beziehung sei ja „nicht alles schlecht, nur weil sie homosexuell ist“. Schönborn zeigte sich bereits im Frühjahr 2012 von der Beziehung eines homosexuellen Pfarrgemeinderates mit dessen Homo-Partner „beeindruckt“, kassierte den Applaus der veröffentlichten Meinung und verzichtete auf die Einhaltung des Kirchenrechts. Den zuständigen Pfarrer ließ er dafür im Stich.

Zur konkreten Frage der Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene folgt ein dichter Wortschwall. Der Kardinal sagt dabei an keiner Stelle explizit, daß wiederverheiratet Geschiedene zur Kommunion zugelassen werden sollen. Noch weniger widerspricht er jedoch dieser Forderung. Vielmehr nennt er vier Bedingungen als Vorleistung, die eine Aufweichung des Ehesakramentes rechtfertigen sollen. Bedingungen, die in Wirklichkeit gar keine Bedingungen sind, weshalb Kardinal Schönborn auch nur von „Aufmerksamkeiten“ spricht. Damit setzt Wiens Erzbischof unausgesprochen voraus, daß die Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zur Kommunion das angestrebte Ziel ist.

Die lockeren „Bedingungen“ sind ein „Bußweg“, der zu absolvieren sei. Etwa die Frage an wiederverheiratet Geschiedene ob es einen Versöhnungsversuch zwischen den Ehepartnern gegeben habe. Wenn eine Versöhnung „nicht möglich“ sei, dann sei es wichtig, so Schönborn, daß sie zumindest ihren „Zorn im Herzen“ überwinden, über das, was sie in der Ehe erlebt hätten. Schönborn jongliert mit dem, was er ausspricht und was er nicht ausspricht, aber zu verstehen gibt.

Ein ernsthafter Bußweg für wiederverheiratet Geschiedene

Eminenz, wovon haben Sie in ihrer ersten Wortmeldung in der Synodenaula gesprochen?

Ich habe empfohlen, die Vision des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Kirche zu vertiefen und eine Analogie zwischen Kirche und Sakrament herzustellen, besonders dem Ehesakrament. Seit jeher wurde die Familie als kleine Kirche, als Hauskirche, die „ecclesiola“ gesehen. Beim Zweiten Vaticanum wurde ein doktrinell sehr wichtiger Schritt in Bezug auf die anderen Kirchen und christlichen Gemeinschaften und in bezug auf die anderen Religionen getan. Die patristische Sicht versuchte immer nicht nur zu sehen, was in den anderen Religionen fehlt, sondern auch das, was positiv ist, als Verheißung, Same, Hoffnung. Und das Zweite Vaticanum hat diese patristische Sichtweise der anderen Religionen und der anderen kirchlichen Gemeinschaften aufgegriffen, um zu sagen: „sicher, die eine Kirche Christi ist konkret verwirklicht, „subsistit in“, der katholischen Kirche. Fügt aber sofort hinzu: was aber nicht daran hindert, daß auch außerhalb des Körpers der katholischen Kirche viele Elemente der Heiligung und der Wahrheit sein können, die zur katholischen Einheit drängen. Und auf der Grundlage dieses berühmten Satzes der Konzilskonstitution Lumen Gentium, Paragraph 8 wurde das ganze Dekret über die Ökumene und das ganze Dekret über die anderen Religionen Nostra Aetate formuliert. Meine Empfehlung ist einfach. Man nehme diese Analogie um zu sagen: sicher, die Fülle des Ehesakraments „subsistit“ in der katholischen Kirche, wo das Sakrament mit den drei Zielsetzungen fides, proles, sacramentum, die Treue, die Kinder und die unauflösliche Bindung gegeben sind. Das ist die Fülle des Sakraments. In Anwendung des Zweiten Vaticanum könnte man aber sagen, daß dies nicht daran hindert, daß auch außerhalb dieser Vollform des Ehesakraments vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit sein können.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Wir haben zum Beispiel in der ganzen Welt, und man sieht das sehr deutlich in den Zeugnissen der Synodenväter, die Tatsache des Zusammenlebens ohne Trauschein, ohne offizielle Ehe. Und natürlich sagt die Kirche – und sie tut gut daran, es zu sagen – daß hier etwas fehlt, der ausdrückliche sakramentale Ehebund fehlt. Aber das hindert nicht daran, daß es auch Elemente geben kann, die von diesem Versprechen fast versprochen sind: die Treue, die Achtung des einen für den Anderen, der Wille eine Familie zu gründen. Das alles ist nicht das, was wir uns von einer vollständigen Ehe erwarten, aber es ist schon etwas. Ich denke, daß uns dieser Ansatz helfen kann bei dem, was uns Papst Franziskus sehr nahelegt: begleitet sie, bevor geurteilt und Noten ausgeteilt werden, begleitet sie und macht, daß sie Schritt um Schritt, mit der Hilfe Gottes und dem Zeugnis der christlichen Paare und Familien, die Fülle des Ehesakrments entdecken.

Sie haben erzählt, das Kind wiederverheirateter Geschiedener zu sein …

Meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich 13 Jahre alt war. Für mich war es extrem schmerzlich. Ich würde sagen, daß der schwierigste Moment in meinem Leben der Abend war, an dem ich hörte, daß sich meine Eltern scheiden lassen würden. Aber wir Kinder waren nicht verloren. Die Familie – Cousins, Onkel – haben sich für uns Kinder eingesetzt, für meine Mutter, und auch für meinen Vater. Die Familie hat die gescheiterte Ehe ersetzt.

Das Thema der wiederverheiratet Geschiedenen, obwohl nicht das einzige Thema, steht im Mittelpunkt der Debatte. Denken Sie, daß man am Ende der Synodendebatte soweit kommt, diese Paare in bestimmten Fällen zur Kommunion zuzulassen?

Die Synode ist kein Konzil, sie hat nicht die Aufgabe, Abstimmungen zu machen wie das Konzil. Sie spricht Empfehlungen aus, die dem Papst mitgeteilt werden, wie bei den vorhergehenden Synoden. Ich sehe vor allem das, was ich auch der Synode versucht habe darzustellen: einzuladen, die Dinge in einem größeren Rahmen zu betrachten. Jetzt haben wir den Tunnelblick. Man sieht nur das Problem der wiederverheiratet Geschiedenen. Man sieht aber nicht das Problem der größeren Familie, weil jedes Paar, das sich scheiden läßt, normalerweise Kinder hat, Eltern, vielleicht noch Großeltern, Brüder, Schwestern, Onkel … eine Scheidung betrifft nicht nur zwei Personen, sie betrifft immer ein soziales Netz, das die Familie ist. Und das, was mir schwer in der aktuellen Diskussion fehlt, ist dieser Blick auf die Familie. Die Afrikaner sagen es immer: dort gibt es die engere Familie, Eltern und Kinder und die größere Familie, der große familiäre Kontext. Wenn wir ohne diesen Kontext leben, ist es dramatisch. Die Familie ist das Überlebensnetz für die Zukunft, das sagen die Soziologen, das sagen die Zukunftsforscher unserer Gesellschaft. Wo der Staat schwächer wird, wo die Kapazität des Staates, die Individuen in Schwierigkeiten zu unterstützen endet, wird immer offensichtlicher, daß das Überlebensnetz, der Rettungsring des Individuums, die Familie ist. Über die wiederverheiratet Geschiedenen zu reden, ohne die Familie im Blick zu haben, ist auf dramatische Weise einseitig.

Und die Frage der Kommunion für die wiederverheiratet Geschiedenen?

Auch das ist eine Frage der Gemeinschaft. Man lebt in einem Familiennetz. Mein Vorschlag ist, noch bevor man sofortige praktische Entscheidung verlangt, ob die wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion zugelassen werden oder nicht, einige Fragen zu stellen. Fast ein Bußweg oder, sagen wir, ein Weg der Aufmerksamkeit. Ich habe es gestern bei der Synode gesagt.

Die erste Aufmerksamkeit müssen die Kinder sein. Wenn ein Paar sich scheiden läßt, sind die Kinder zwischen Vater und Mutter aufgeteilt, vielleicht gibt es eine neue Verbindung des einen oder des anderen. Meine Frage an die Eltern, die einen Weg der Umkehr und der Buße gehen, ist immer: Habt ihr euren Ehekonflikt auf die Schultern eurer Kinder geladen? Denn das ist das Drama, das man heute oft erlebt. Welche Schuld haben die Kinder? Warum habt ihr sie nicht rausgehalten, die ohnehin schon darunter leiden, daß die Liebe, die ihr hattet, gescheitert ist?

Die zweite Aufmerksamkeit, nach der ich in diesem Bußweg frage, ist: Was wird aus dem Gatten, der Gattin nach der Scheidung, jener der bleibt? In unseren großen Städten haben wir Tausende und Abertausende von „Scheidungswitwen“ oder „Scheidungswitwern“, die alleine bleiben, weil sie verlassen wurden. Jene, die eine neue Beziehung haben, befinden sich menschlich in einer angenehmeren, sichereren Situation. Aber jene, die alleine bleiben? Die Kirche muß aufmerksam sein gegenüber den Menschen, die leiden. Der Papst lädt uns ein, den Armen Aufmerksamkeit zu schenken: Die Armen in unserer Gesellschaft sind die Kinder der Geschiedenen und die Menschen, die alleine bleiben.

Die dritte Aufmerksamkeit, die in unseren Diskussionen völlig fehlt, betrifft die Geschichte der Schuld in der ersten Ehe für Personen, die eine neue Ehe eingegangen sind. Gab es einen Weg, zumindest einen Versuch der Versöhnung? Vielleicht ist es nicht möglich, daß diese beiden Personen wieder Gatte und Gattin werden, aber zumindest, daß es keinen Haß mehr gibt, daß es nicht mehr jenen Zorn im Herzen des einen und des anderen gibt. Ich frage sie: Wie wollt ihr die Kommunion bekommen, wenn ihr in eurem Herzen noch soviel Groll über das habt, was ihr in der Ehe erlebt habt? Es ist ein ganzer Weg der Versöhnung zu absolvieren, zumindest soweit möglich.

Es gibt noch eine vierte Aufmerksamkeit. Wir haben in unseren christlichen Gemeinschaften viele Paare, die (ihrem ehemaligen Ehegatten nach der Scheidung, Anm. Vatican Insider) die Treue halten, manchmal um einen hohen Preis, weil sie sagen, wir haben der Eine dem Anderen die Treue bis zum Tod versprochen, auch in schweren Zeiten. Welche Ermutigung gibt die Kirche diesen Paaren? Wenn alle nur von jenen sprechen, die wieder geheiratet haben, so als wären sie die ärmeren – und sicher verdienen sie große Aufmerksamkeit –, dann braucht es große Aufmerksamkeit auch für diese manchmal heroischen Paare, die das Beispiel einer Treue gegen Sturm und Brandung geben.

Ein letzter Punkt, eine letzte Aufmerksamkeit: die Aufmerksamkeit für das Gewissen. Denn jeder ist in seinem Gewissen vor Gott allein. Wir können vielleicht ein Nichtigkeitsverfahren mit Argumenten einführen, aber nur Gott allein kennt die Wahrheit meines Lebens. Und bevor man die eine oder andere Situation zur Kommunion zuläßt, ist vorher vielleicht eine Frage, auf die jeder von uns vor Gott Rechenschaft ablegen muß. Wie stehe ich, nach meinem Gewissen, vor Gott da? Das sage ich nicht als Drohung: das Gewissen ist liebevoll, weil Gott uns liebt, er spricht uns ins Herz. Man muß sich aber fragen: Was bedeutet meine Situation als Wiederverheirateter in meinem Gewissen? Generell möchte ich unterstreichen: die Tatsachen, daß es Menschen gibt, die ein so starkes Verlangen nach der Kommunion haben, sie aber nicht empfangen können, während andere sie manchmal nur aus Gewohnheit empfangen, ist eine starke Ermahnung, um uns an den Wert der Kommunion zu erinnern: wie kostbar sie ist!

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican Insider

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62 Comments

    • Ratzingers Märchenstunde der angeblichen Kontinuität der Revolution mit der Tradition wird durch seinen Musterschüler endgültig beendet.
      Mit der „subsistit“ – Klausel fällt auch ein neues Licht auf des Grafen Schönborn so gern verteidigte Homokonkubinate, die er ja im Falle Stützenhofen dem Verbleib eines aufrechten Priesters vorzog, da er in den Medien ganz entzückt von der „Reinheit“ der beiden Sodomisten schwärmte.
      Neuerdings tat er dies am Rande der „Familien“-Synode auch im Blick auf Österreichs neuesten Lichtblick, den homoperversen Transvestiten Thomas Neumann, alias Conchita Wurst: „Im bunten Garten Gottes gibt es immer auch Menschen, die sich als das jeweils andere Geschlecht fühlen – und die verdienen natürlich unseren vollen Respekt, unsere Hochachtung als Menschen“, so Kardinal Schönborn zum „Phänomen Conchita Wurst“.
      Quelle: katholisch at.
      Wahre Katholiken haben diese Hochachtung und diesen Respekt in den Augen dieses Schandbischofs wohl nicht verdient!

      • „Ratzingers Märchenstunde der angeblichen Kontinuität der Revolution mit der Tradition“ – wundervolle Formulierung! Man sieht, dass Hass durchaus kreativ sein kann.

  1. Ich werde von den sich abzeichnenden Erleichterungen keinen Gebrauch machen, weil ich Angst habe vor dem Feuer der Hölle.

    • Neeeee, ich nehm mir dann ne Zweitfrau!

      wenn ich das 68er-SozPäd-Deutsch des Kardinals richtig verstehe, geht dann ja alles…

    • Der Papst hat die Binde- und Lösegewalt!!!

      Folglich werden Sie sich nicht zu verantworten haben.

      Der Papst auch nicht, da dies in seine Autorität fällt.

    • Der Papst hat die Binde- und Lösegewalt!!!

      Folglich wirst du dich nicht zu verantworten haben.

      Der Papst auch nicht, da dies in seine Autorität fällt.

      • Ja aber der Papst kannt mit der Binde- und Lösegewalt nicht einfach machen was er will. Er kann nicht einfach etwas als wahr verurteilen, was die heilige Schrift und die Tradition der hl. Kirche klar verurteilen. Deshalb kann er auch keine Kommunion für Ehebrecher erlauben.

  2. Kapuzinerpredigt
    Liebe Andächtige im Herrn,
    Am Firmament steht mancher Stern,
    der heut noch strahlt am Himmelszelt
    und morgen schon Herunter fällt.
    Versteh den Kardinal ich Recht?
    Ist an der Sünd nicht alles schlecht?
    Gibt es hier wirklich gute Seiten?
    Ich möchte sowas strikt bestreiten!
    Zu meiner Zeit, was nicht verkehrt,
    da hat man anders gelehrt!
    Sünd bleibt Sünd und Heil bleibt Heil,
    nur eines davon wird zu Teil,
    den Sündern auf dem Erdenrund,
    der Himmel der kennt da kein „und“,
    kennt kein „vielleicht“ und kein „an sich“!
    Was Schönborn lehrt ist sicherlich
    nicht Bratenfleisch und auch nicht Fisch!
    Drum liebe Christen lasst euch raten,
    wollt ihr nicht in der Hölle braten,
    dann haltet fest an Lehr und Wort,
    hört nicht auf all die Wölfe dort.
    Auch mit Mozetta und mit Stab
    wird so ein Wolf kein zahmer Rab!
    Denn Wolf bleibt Wolf und Sünd bleibt Sünd,
    auch wenn sich scheinbar gutes find.
    Das ist nur Teil von jener Kraft,
    die böses will und“ Gutes“ schafft.
    Möge der Himmel sich erbarmen,
    Bleibet gut Katholisch .Amen

    d

    • Sehr schön!
      Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
      Es wird all diesen „Wölfen“ – oder Rotkäppchen – bei SEINER Wiederkunft das süffisante Lächeln aus dem Gesicht fallen!

      • @sina: -….bei SEINER Wiederkunft das süffisante Lächeln aus dem Gesicht fallen!! Das schon, Liebe Sina. Aber schon vorher – und zwar bald, gemäss den Prophezeiungen, wird es für diese Kirchenfürsten – vom Papst abwärts bis zu den Laien – ein grosses und unbeschreibliches Strafgericht geben. Siehe auch: Die grosse Botschaft von la Salette…

      • @Leone
        Das ist mir alles sehr klar – auch die Prophezeiungen kenne ich.
        Es ist mir nur menschlicherseits (damit meine ich den Klerus) auch nicht nur ansatzweise nachvollziehbar, wie man IHN so verraten kann!!!!
        HEUL!

  3. Also die wahre sakramentale Ehe subsisitiert in einer Ehe von Mann und Frau, die getauft und in Freiheit einander versprechen? Und wenn zwei Männer einander hingeben als wären es Weiber, dann enthält diese Verbindung Elemente der Ehe?
    Irgendwie wird es mal Zeit, Begriffe überzeitlich verbindlich zu definieren. Sonst erklären die Hermeneutiker uns noch, dass der Teufel Elemente des Göttlichen enthalte und daher durchaus legitim zu verehren ist.

    • Der Exorzist Amorth hat bestätigt, daß einige Purpurträger im Vatikan den Teufel als ihren Gott anbeten.

    • Die „Elemente-“ oder „additistische“ Theologie, wie Pfarrer Hans Milch, sie bezeichnete, ist die in den Texten des 2. Vatikanums implizierte Häresie.
      Nicht alles, was im 2. Vatikanum katholisch klingt, ist es auch. Ganz im Gegenteil, das meiste ist es eben nicht, weil ihm diese falsche Theologie zugrunde liegt.

      Wenn es „kirchliche Elemente“ außerhalb der Kirche geben kann – wie Lumen Gentium 8 behauptet – warum soll es dann nicht „eheliche Elemente“ außerhalb der Ehe geben? – Das müsste man den Leuten dann auch erst einmal erklären! ..ein Prof. Ratzinger allen voran, denn er hat uns ja dieses „Substitit“ eingebrockt!

      Ich bin mir aber sicher, es wird einige seiner Fans geben, die diesen Widerspruch abermals hinbiegen werden!

      Ich freue mich schon auf die Absurditäten, die dann behauptet werden können: Die Ehe ist dann eben nur in der katholischen Ehe voll „verwirklicht“, aber anderere Verpartnerungen weisen ebenfalls „eheliche Elemente“ auf, o.ä. Irgendwann muss es doch dem Dümmsten auffallen, was hier schiefläuft!

      …et cetero censeo, concilium Vaticanum II esse delendum.

      • TdA: Danke für diese Info.

        Aber: „…hinbiegen werden“ ?

        Nein, dessen bedient man sich nicht (mehr), schließlich müsste man sich dazu immerhin etwas anstrengen. Stattdessen ist man dazu übergegangen, sich prononciert Äussernden gegenüber vornehmlich ad hominem zu begegnen.

      • „Das müsste man den Leuten dann auch erst einmal erklären! ..ein Prof. Ratzinger allen voran, denn er hat uns ja dieses „Substitit“ eingebrockt!“
        Das ist eben die Wahrheit. Die Gefährlichkeit dieser Lehre wird auch von vielen konservativen Katholiken maßlos unterschätzt und damit auch Ratzinger.
        Per Mariam ad Christum.

      • Ein moralisches Element und einen Ansatzpunkt zur Anbindung an die katholische Kirche wird der hwst. Herr Kardinal-Erzbischof S. Em. Schönborn dann vermutlich auch darin erblicken können, dass der „Islamische Staat“ Christen köpft, statt sie langsam zu Tode zu foltern.

    • Mit Verlaub: Insofern der Teufel ursprünglich als gutes Wesen von Gott geschaffen ist, partizipiert er – genauso wie wir – an der Gottheit Gottes.

  4. Kardinal Schönborn argumentiert scheinbar durchaus schlüssig und gut, wenn ich Kleiner das so sagen darf. Aber die Problematiken werden nur verschoben. Denn wenn man das alles so macht wie der Herr Kardinal das vorhat, erübrigt es sich, kirchlich zu heiraten. Er spricht viele Probleme vieler Menschen an und das ist auch gut, aber… diese Schwierigkeiten können nicht ein Grund sein, die Sakramente zweitrangig werden zu lassen. Den meisten Menschen sind die Lehren der Kirche aber herzlich egal: insoweit trifft der Kardinal ins Leere. Es betrifft allerhöchstens, wenn überhaupt, entsprechend aufgepuscht zahlenmäßig ganz Wenige.

    Die Kirche hat wieder den Glaübigen zu vermitteln, daß sie mit der Taufe Kinder Gottes sind- mit Folgen. Der hl. Apsotel Paulus rät/mahnt deswegen sehr, sich nicht zu verehelichen. Und auch, wer die Begierden nicht zügeln kann, soll in der Ehe dennoch keusch sein und nur wenig „Verkehr“ üben. Das Alte „wachset und vermehrt euch“ ist durch Jesus Christus ein gut Stück weit obsolet geworden: das ist die Revoulution Christi, daß also der Mensch tatsächlich neuer Mensch wird, ohne das Fleisch zu befriedigen. Das wird auch nicht neutralisiert oder aufgehoben durch die „Hochzeit zu Kana“. Es gilt, sich der Ehe zu enthalten. Nur wenn das nicht klappt, ist Heirat angesagt. Die Ehe zwischen Mann und Frau ist ein Ort der Buße: das ist christliche Lehre. Es gilt da auch vor allem, keusch zu sein.

    Die Kirchenamtlichen mit wohlwollender Unterstützung der sog. Gläubigen haben sich aber in den letzten Jahrzehnten die Sicht der Welt zur Ehe zu eigen gemacht: Sex ist gut und sogar gesund und auch ohne Kinderwunsch selbstverständlich.
    Die meisten Priester und Bischöfe wie die meisten Getauften sind völlig durcheinander, was die Lehre Christi (in Wort und Tat von Ihm selbst ausgesprochen und unausgesprochen) betrifft und was der hl. Apsotel Paulus als Sprachrohr des Herrn für alle Zeiten gültig und bindend sagt.

    • Da haben Sie an wichtige Offenbarungslehren erinnert.
      Es ist aber leider ein „anderes Evangelium“, was heute meistens verkündigt wird – und damit stehen die Verkündiger und damit fast die komplette Hierarchie der Kirche unter dem doppelten Fluch von Galater 1,8-9.

      • Die Lesung am 06. Oktober, dem 1. Synodentag war treffgenau aus dem Brief des Paulus an die Galater 1,6-12:
        Brüder! Ich bin erstaunt, dass ihr euch so schnell von dem abwendet, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, und dass ihr euch einem anderen Evangelium zuwendet.
        Doch es gibt kein anderes Evangelium, es gibt nur einige Leute, die euch verwirren und die das Evangelium Christi verfälschen wollen.
        Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel.
        Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt, als ihr angenommen habt, der sei verflucht.
        Geht es mir denn um die Zustimmung der Menschen, oder geht es mir um Gott? Suche ich etwa Menschen zu gefallen? Wollte ich noch den Menschen gefallen, dann wäre ich kein Knecht Christi.
        Ich erkläre euch, Brüder: Das Evangelium, das ich verkündigt habe, stammt nicht von Menschen; ich habe es ja nicht von einem Menschen übernommen oder gelernt, sondern durch die Offenbarung Jesu Christi empfangen.

        Eine klare Warnung an ALLE.

      • Der erste Synodenreport schafft bereits ein Neues anderes Evangelium

        „Relatio post disceptationem“ v. Card. Péter Erdő:

        Homosexuals have gifts and qualities to offer to the Christian community: are we capable of welcoming these people, guaranteeing to them a fraternal space in our communities? Often they wish to encounter a Church that offers them a welcoming home. Are our communities capable of providing that, accepting and valuing their sexual orientation, without compromising Catholic doctrine on the family and matrimony?

        The question of homosexuality leads to a serious reflection on how to elaborate realistic paths of affective growth and human and evangelical maturity integrating the sexual dimension: it appears therefore as an important educative challenge. The Church furthermore affirms that unions between people of the same sex cannot be considered on the same footing as matrimony between man and woman. Nor is it acceptable that pressure be brought to bear on pastors or that international bodies make financial aid dependent on the introduction of regulations inspired by gender ideology.

        Without denying the moral problems connected to homosexual unions it has to be noted that there are cases in which mutual aid to the point of sacrifice constitutes a precious support in the life of the partners. Furthermore, the Church pays special attention to the children who live with couples of the same sex, emphasizing that the needs and rights of the little ones must always be given priority.

        http://press.vatican.va/content/salastampa/en/bollettino/pubblico/2014/10/13/0751/03037.html

  5. Wenn Gott tot ist, braucht sich auch keiner mehr um die Gebote scheren. Den letzten Menschen geht es um das Sozialheil, vom Seelenheil wissen sie nichts mehr. Kein Hirt und eine Herde, alle sind gleich. Eine Differenzierung in lässliche Sünde und Todsünde geht gar nicht mehr. Der letzte Mensch lebt – oder genauer – vegetiert am längsten und in der langen Zeit relativiert sich doch alles, auch jede Sünde, von selbst. Der letzte Mensch kann allerdings mit einem Priester auch nichts mehr anfangen, der braucht allenfalls noch einen Psychologen, der ihm bei der Erkenntnis hilft, dass der Hamster im Laufrad nur denkt, dass er die Karriereleiter hinaufsteigt.

  6. Was der Kardinal sagt, dafür brauche ich nicht katholisch zu sein oder einen Glauben zu haben: Die Eheprobleme verstehen auch meine atheistischen Freunden. Nun ist eine Ehe gescheitert, man hat sich nicht gerade viel um den Glauben geschert und plötzlich ist in dieser Verzweiflung der Scheidung und Heirat die Wiederzulassung zur Kommunion wichtig. Das ist doch Machwerk Satans. Für die welche allein bleiben wollen und das Kreuz auf sich nehmen, spricht sich der Kardinal dafür aus, dass die Kirche das Leiden mildern sollte. Ist nun diese Kirche insgeheim gegen Christus, dem es allein zusteht das Leid zu mildern und erträglich zu machen?

  7. Auf “ radiovatican“ veröffentlicht:
    „Zwischenbericht der Bischofssynode: Die Notwendigkeit mutiger pastoraler Entscheidungen 
    - „relatio post disceptationem“

    In dieser „relatio“ sind seltsame und fremd klingende Töne zu hören:
    -
    [….]
    „In diesem Teil der Relation wird außerdem die Frage aufgegriffen, welche in der Synodenversammlung immer wieder gestellt wurde: Wie könne Menschen geholfen werden, deren Ehen gescheitert seien. Hier greift der Text eine Verstehens-Hilfe auf, die dem Zweiten Vatikanum entnommen ist (Lumen Gentium 8), genauer dem Begriff des „subsistit“, der schwer zu übersetzen ist. Damit will der Text den Gedanken wiedergeben, dass es *auch außerhalb sakramentaler Ehen Heiligung und Wahrheit*geben könne. Verkürzend zusammengefasst kann man sagen, dass hier die Idee wiedergegeben wird, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, Ehe und nicht Ehe, sondern Zwischentöne, eben Grade. Was wiederverheiratete Geschiedene und ihre Zulassung zu den Sakramenten anginge, brauche es einen “„geistlichen Unterscheidungsprozess““, so die Relatio.
    [….]

    Ebenso wird jedoch betont, dass es gilt, sich nicht nur auf die sakramentale Ehe zu konzentrieren, sondern auch das Positive in anderen Partnerschaften zu sehen. Gleichzeitig gelte es aber auch, die eigene Vorstellung von Ehe und Sakrament zu bezeugen.
    [….]
    Außerdem geht es um gleichgeschlechtliche Partnerschaften, auch hier nutzt der Text eine wertschätzende, keine beurteilende Sprache. Die Kirche könne ihre Partnerschaft nicht als Ehe sehen, die Relatio fragt aber, ob diese fähig sei, diese Gläubigen geschwisterlich aufzunehmen.“
    -

    • Zu einem gewissen Grad finden diese Hermeneutiker sicher auch beim Teufel „Heiligkeit“ , so dass es möglichen sein dürfte, den Widersacher „geschwisterlich aufzunehmen“. Versöhnung muss ja wohl sein.

    • Frage: „Wie könne Menschen geholfen werden, deren Ehen gescheitert [sic!] seien.“
      Antwort auf „gescheitert“, ohne hämisch sein zu wollen:
      „gescheit, gescheiter, gescheitert“.
      Da ist was dran, oder?
      Heute ist es ja modern, im Leben zu scheitern. Das macht eine Biographie erst interessant.
      „Und dann habe ich mich verändert, beruflich wie privat…“
      „Ach wie interessant.“
      „Ich glaubte, da müsse noch mehr sein im Leben als dieses alltägliche Einerlei… -
      Ich habe jetzt einen Weg gefunden, mich selber zu verwirklichen…“
      „Wie denn?“ –
      „Ich mach jetzt Yoga und besuche einen Malkursus.“
      „Ach so, alles klar, keine weiteren Fragen mehr.“

  8. Seine Eminenz Christoph Kardinal (Graf) Schönborn, der in meinen Augen mindestens ein antikatholischer Wendehals ist, der aufgrund seiner Intelligenz sehr genau weis, was er der Person (Personenkreis) sagen muss, um dieser zu schmeicheln und bei der Stange zu halten. Ja seinen Worten nach ist er katholisch, aber seinen Früchten nach ALLES andere, siehe seine geforderte Moral des Glücks für Sodomiten, welche er ja in Stützenhofen umsetzte, Ehrung von Abtreibungsbefürworterinnen mit den kirchlichen St. Gregorius-Orden, seine aktive Unterstützung von Häretikern und Schismatikern usw. usw. Aber es steht eben geschrieben im Heiligen Willen Gottes unseres Herrn, „an ihren Früchten also sollt ihr sie erkennen“ und nicht „an ihren Wörtern also sollt ihr sie erkennen“

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • Es ist unglaublich. Und dabei sagt der Name Schönborn doch eigentlich soviel wie: „Quell, Brunn, Ursprung des Schönen“., eben Schön-born.

      • Lieber Freund, geben Sie nicht zuviel auf Etymologie – vor nicht allzu langer Zeit gab es in Österreich einen Bischof, der hieß Schoiswohl (1901-1991).
        Etwas anderes ist die Frage, warum die Schönborns früher so tüchtige Bischöfe hervorgebracht haben, während derzeitige Mitglieder – von Oma Schönborn sei hier abgesehen – eher diskussionswürdig scheinen.

  9. „Meine Empfehlung ist einfach“
    Der Sophismus dieser Revoluzzerclique ist einfach nur häretisch und zerstörerisch.

    Der Herr Kardinal hat einfach die Sünde abgeschafft.

    „Jene, die eine neue Beziehung haben, befinden sich menschlich in einer angenehmeren, sichereren Situation.“
    Vor der Heiligsten Dreifaltigkeit stehen sie als EHEBRECHER solange sie nicht umkehren und bereuen.

    Demnächst wird auch noch das Gute das Gynäkologen tun, die abtreiben herausgekehrt. Kümmern die sich nicht auch um die Geburt von Kindern? Sind sie nicht wahre Wohltäter der Gesellschaft?

    Im übrigen fällt auf dass die offiziellen Vatikanmedien überwiegend Stimmen von denen veröffentlichen die tiefgreifende Änderungen begrüßen.
    Die Bewahrer der Lehre der Kirche werden allenfalls geschmäht.

    Der sich zur Kollegialität/Synodalität bekennende Papst hat ad hoc, ohne Ankündigung ausschließlich ihm wohlgesonnene liberale Synodale für die Zusammenstellung des abschließenden Berichts, der Relatio Synodi auserwählt:
    Cardinals Ravasi, Wuerl, Victor Manuel Fernández, Aguiar Retes, Bischof Peter Kang, und den Generalsuperior der Jesuiten P. Adolfo Nicolás Pachon.

    Werden die orthodoxen Vertreter weiter schweigen und sich diesen gewalttätigen Frevel gefallen lassen?
    Sie haben alles zu gewinnen, wenn sie weiter getreulich für Jesus Christus, dem Haupt der katholischen Kirche kämpfen.

    http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/10/cardinal-burke-pariah-not-for-synod.html

  10. Die Subsistit-in-Ketzerei ist doch von Dr. Wolfgang Schüler längst als Ketzerei entlarvt. Es verwundert daher, dass Eminenz Schönborn noch mit diesem abgestorbenen Ast der Theoriegeschichte operiert um darauf weitere Irrtümer aufzupflanzen. Man fragt sich, was das soll.

    • Arrow

      //Die Subsistit-in-Ketzerei ist doch von Dr. Wolfgang Schüler längst als Ketzerei entlarvt.//

      Das ist zwar so, aber wer ist Kardinal Schönborn und wer ist Dr. Schüler? Und wen interessiert heute noch, was Ketzerei ist? Und wer überhaupt vermag oder wagt heute noch zu urteilen?

  11. Bisher hat man uns immer weis gemacht, dass „subsistit in“ genau dasselbe sei wie „est“, dass also gemäß dem Konzil immer noch die katholische Kirche die wahre Kirche Christ sei! Jetzt sieht man den Pferdefuß, dass das gar nicht so gemeint war. Der Kardinal zeigt die schwerwiegenden Konsequenzen auf für die Sakramente und schließlich für die ganze katholische Morallehre.
    Wie gefährlich sind also diese Samenkörner der Täuschung in den Konzilstexten, durch die die Wahrheit schließlich auf der Strecke bleibt! Hier zeigt sich die wahre Natur des Konzils: Es war in Wirklichkeit kein katholisches Konzil, sondern ein häretisches voller Täuschung und Trug.

  12. Ist bei dem Kardinal noch nicht angekommen, dass katholische Ehen 2-3mal länger halten als andere? Und 50mal länger (erwiesen!), wenn die Gatten gemeinsam beten und den Gottesdienst besuchen?!
    In allem will man klug sein und verhadlungsbereitschaft signalisieren.
    Im übrigen scheint mir: Man hat die Medizin und schüttet sie ins Feuer (von mir aus auch in den Abguss), nur weil sie keiner einnehmen will. Das ist Paradox.
    LabalabaRababa – was kümmert uns unser Geschwätz von gestern…
    Was will die Synode eingentlich? Die Welt hört ihr ohnedies nicht zu, wenn sie Katholisches formuliert.
    Es scheint mir fast so, als wolle sich die Kirche mittels der Synode vor der Welt rehablitieren. Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.
    Die Welt wartet sozusagen darauf, dass der Sitzenbkleiber ‚kath. Kirche‘ die Versetzung doch noch irgendwie schafft.
    Ist das erledigt, werden die Verlautbarungen kurz abgenickt und man sagt: „Pah! Die haben uns auch wirklich gar nichts mehr zu sagen. Und dabei war es so unterhaltsam mit ihnen.“
    Nun frage ich? Wenn alles so menschlich, ach so menschlich ist: wozu dann überhaupt noch eine Definition des Ehesakraments, wozu noch eine Beichte. Der Mensch kanns ja doch nicht halten, was er verspricht. – Ein sehr düsteres Bild vom Menschen, wie mir scheint.
    Lasst es nur weiterhin menscheln. Der Weg zur Hölle ist ja bekanntlich gepflastert mit guten Vosätzen. Die aber werden jetzt auch noch herausgerissen und es geht direkt in den Abgrund.
    Das ist wie Steilwandspringen ohne Seil.

  13. Solange eine menschliche Seele hier auf der Erde atmet, wird sie noch von Gott lebendig gehalten. Solange ist diese Seele eine menschliche Person nach der sich der Schöpfer sehnt. Gott ist also in irgendeiner Form anwesend und somit gibt es noch in jeder Person etwas Gutes.
    Was aber hat das mit den göttlichen Gesetzen zu tun, die Jesus bestätigt hat, nach denen wir nach diesem Leben beurteilt werden?

    Ex 20
    14 Du sollst nicht ehebrechen

    Lev 18
    20 Mit der Frau deines Nächsten darfst du keinen sündhaften Umgang haben. Du würdest dich dadurch unrein machen.
    22 Du darfst mit einem Mann keinen Umgang haben wie mit einer Frau. Es wäre eine Greueltat.
    23 Auch mit keinem Tier darfst du Umgang haben und dich verunreinigen. Eine Frau darf sich nicht einem Tier zum Umgang hingeben. Dies wäre eine Schandtat.

  14. Die allerschlechteste Pastoral ist die Pastoral, die versucht die göttlichen Gesetze aufzuweichen.

    • Sehr weise. Die Wahrheit ist immer einfach.
      Pater Pio sagte:
      „Geht sonntags zur Kirche und haltet die Gebote, mehr verlangt der Herr nicht von euch.“
      Das ist alles und punkt. Die Unbußfertigen wurden aus dem Beichtstuhl jejagt: „Fort mit dir.“ – „Du hast weder Vorsatz noch Reue.“ – „Gott lässt auch nicht spielen mit sich!“
      Und die Folge – ach wie grausam – die Menschen gingen in sich, kamen wieder und bereuten aufrichtig.
      Und heute? Ein Schwall von Worten: Die Wahrheit ist nicht einfach. Überall ist ein Funke. Man muss die Verhältnisse sehen…
      Aber Leute! „Die Verhältnisse“, das sind doch unsere Prüfungen!
      Die müssen wir annehmen und vor Christus bringen im Gebet.
      Also nicht drumrumreden!

  15. Das „subsistit-in“ für die Ehe!
    Das ist doch völlig absurd. Wie soll man sich außerhalb einer Ehe „annähern“ an das, was Ehe ist?
    Entweder ich führe eine Ehe oder eben nicht. Das wäre, als wollte man sagen, wenn ein kinderloser Single sich eine Katze hält, dann könne man das als „Anfang“ familiären Zusammenlebens bezeichnen. Oder das Zusammengefangensein im Knast sei eine Vorform für eine natürliche Familie…

    Aber das erinnert mich an Bergoglios Aussage in seinem Interviewbuch mit A. Skorka, wo er behauptet, verheiratete Personen, die mit einem neuen Partner zusammenlebten, befänden sich „am Rande des Gebotes“.

    Das ist logisch bekloppt. Entweder ich halte ein Gebot oder eben nicht. Entweder etwas ist die wahre Kirche oder nicht. Entweder ich bin verheiratet oder eben nicht.

    Man müsste erst mal den Wahrheitsbegriff dieser Theologie klären.
    Aber das sagte neulich dieser Jack van Ostveeren, dass das Vaticanum II mit lauter schwammigen Begriffen operierte, die ienm bis dato noch nie einer mal präzise erklärt hat…

      • Nicht die Kirche generell und nicht seit 2000 Jahren ist so wie das heute aussieht:

        „Marias erhabene Rolle wurde jedoch mit dem Vaticanum II bis zur Unkenntlichkeit gestutzt zu einer rein natürlichen und gesichtslosen Rolle. Danach verstand man Maria nicht mehr, vergaß sie entweder ganz oder ließ sie in der Art eines Zombies wiederauferstehen. Damit war der Satan ins erhabene Brautkleid der Kirche geschlüpft.“

  16. Es ist erstaunlich, in welchem atemberaubenden Tempo ein Teil der Bischöfe von der Lehre abfallen. Offenbar ist der Glaube bei den Hirten schon so weit erodiert, dass sie es nicht einmal mehr für notwendig erachten, den Schein der Lehramtstreue zu wahren.

    Dieses Pontifikat ist überschattet von Krisen, Verfolgung von Christen bis hin zur gänzlichen Zerstörung 2 Jahrtausend alter christlicher Gemeinden im Nahen Osten. Statt Frieden sehen wir die Welt zunehmend von brutalen Bürgerkriegen gezeichnet und die Kultur des Todes breitet sich in den westlichen Ländern immer weiter aus. Die Sexualisierung der Gesellschaft versklavt den Menschen zunehmend und macht ihn zu einem Sklaven seiner Lust. Die sexuelle Ausbeutung hat dabei die Frau in einer Form entwürdigt, die man sich bislang nicht vorstellen konnte und diese Entwürdigung nimmt immer schrecklichere Formen an, wenn man an „Leihmutterschaft“ denkt.

    Unter diesem Pontifikat verdunkelt sich die Glaubenssonne, alles gerät in den Strudel der Auflösung und der Zersetzung, so als habe Gott sein Angesicht von seinem Volk abgewandt, weil es ihm ein Gräuel geworden ist, ob all der Gottlosigkeit. Glaubensfestigkeit wird mit blinder Gesetzestreue gleichgesetzt und wer noch an dem festhält, was die Kirche seit 2 Tausend Jahren lehrt, wird als Pharisäer verlacht.

    Aber!

    Ps 40,9 Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude, deine Weisung trag ich im Herzen.

    • @ Suarez: Genau so ist es, wie Sie es beschreiben. Und wenn nach der Zerstörungsorgie auch das Geld knapp werden sollte, dann sind die Wendehälse und Jubler die ersten, die abfallen. (Insofern sie nicht schon lange innerlich Häretiker sind).

    • Der Wirrwarr ist mit Händen zu greifen @Suarez. Man riecht das ja förmlich. Man riecht ja auch förmlich wie die Menschen so sind heute: nicht mehr vernünftig.
      Das Ganze ist wie schlechte Luft, die man gezwungen ist einzuatmen, so wie wenn man in einer Stadt oder bei einer Industriezone wohnt. Die Menschen sind wie Schatten, irreal, oder wie gedopt- so kommt es mir manchmal vor.
      Es ist dies ein allgemeines Phänomen, das Leben in der oftb unbewußten Sündhaftigkeit; das leben unter einer dicken, dunklen Sündenwolke, die alle und alles bedeckt. Der Böse triumphiert wie noch nie seit Sodom und Gomorrha. Das erkennen aber die meisten nicht und können es auch nicht mehr erkennen: es ist (fast) zu spät.
      Man kann sie auch nicht bekehren diese vielen Menschen, die wie Drogenabhängige sind: so muß es wohl bei Drogenabhängigen sein stelle ich mir vor. Mein Gott, was ist dem Teufel alles gelungen!

      „Mein Gott Gnade; komm Herr Jesus; führe uns ins Licht. Zerbrich unsere Ketten.“

  17. Eminenz,
    vielen Dank für das Interview und die klärenden Aussagen, die Sie gemacht haben. Ich hatte schon befürchtet, die Synode wäre „auf dramatische Weise einseitig“.
    Sie schlagen vor, diejenigen zu begleiten und zu einer Vollform des Ehesakramentes zu führen, die diese noch nicht erreicht haben: „… daß sie Schritt um Schritt mit der Hilfe Gottes und dem Zeugnis der christlichen Paare und Familien, die Fülle des Ehesakraments entdecken“ Ist das etwas Neues, etwas das die Kirche vorher nicht getan hat? Geht es in der Synode etwa darum, das christliche Ehesakrament zu stärken, den richtigen Weg von den falschen zu trennen, ihn herauszuheben und für die Wahrheit Zeugnis zu geben? Das ist erfreulich, ich hatte wie gesagt schon befürchtet die Synode wäre „auf dramatische Weise einseitig“.

    Sie sprechen auch davon, „… die Dinge in einem größeren Rahmen zu betrachten“ und die ganze Großfamilie mit einzubeziehen. Es sei „dramatisch“, diesen Kontext ausser Acht zu lassen. Ist das etwas Neues, etwas, das die Kirche vorher nicht getan hat? Geht es in der Synode etwa darum die (Groß)familie zu stärken und die Angriffe seitens des Staates (Kinderkrippen, Ganztagsschulen…) zu bekämpfen? Das ist erfreulich, ich hatte wie gesagt schon befürchtet die Synode wäre „auf dramatische Weise einseitig“.

    In der Frage, ob wiederverheiratete Geschiedene die hl. Kommunion empfangen dürfen, unterstreichen Sie 5 „Aufmerksamkeiten“. Alle 5 sollten Katholiken bekannt sein, sie gehören zum Buß- und Beichtprozess:
    Habe ich Andere mit meinen Fehlern belastet, bin ich Anderen eine Last? Habe ich Andere im Stich gelassen, mich nicht um Notleidende gekümmert? Habe ich Andere ungerecht behandelt, benachteiligt, übervorteilt, betrogen und wenn ja, habe ich die gebotene Wiedergutmachung geleistet? Habe ich ein Versprechen gebrochen, ein Gelübde nicht gehalten? Ist das etwas Neues, etwas das es in der Kirche vorher nicht gegeben hat? Geht es in der Synode etwa darum, reuigen Sündern endlich die Beichte anzubieten? Dann vergessen Sie bitte nicht, auch noch die entscheidende 6. „Aufmerksamkeit“ hinzuzufügen: Den guten Vorsatz! Ich muss alles dafür tun, diese Sünden nicht wieder zu begehen, nur dann ist die Beichte gültig, nur dann sind die Sünden vergeben und nur dann kann auch die Kommunion empfangen werden. Wer schon vor der Beichte weiß, dass er sofort nach der Beichte willentlich wieder da weitermacht, wo er vorher aufgehört hat, dessen Sünden sind nicht vergeben.
    Das wussten Sie? Das ist erfreulich, ich hatte schon befürchtet Sie wären „auf dramatische Weise einseitig“.

  18. jeder Mensch muß sich am Ende seiner Tage dem Gericht stellen. Wir brauchen uns nicht vor dem Papst zu rechtfertigen. D.h. wir müssen versuchen einfach an den überlieferten Glauben zu orientieren. Alles wichtige in Bezug auf die Ehe steht in diesem Taschenbuch: Katholischer Katechismus von Basel http://www.sarto.de/product_info.php?info=p127_Katholischer-Katechismus-von-Basel.html
    und wenn man sich danach richtet liegt man immer richtig, egal was in Rom beschlossen wird!

    • Ich finde diese „Lösung“, wonach jeder sein eigenes Lehramt angeleitet von Texten ausüben muss, unbefriedigend, weil strukturell protestantisch. Ohne die Weisheit der Kirche versteht man die Heilige Schrift nicht. Versteht man den Katechismus ohne die Weisheit eines rechtgläubigen Katecheten?

      • Was ist, wenn es keine rechtgläubigen Katecheten mehr gibt ?
        Dann hilft nur noch der Katechismus !!
        Das meinte er !!

      • Wozu gab es eigentlich dann Katechismen, wenn man sie selbst nicht zu verstehen bräuchte?!

        Andererseits: die „Weisheit der Kirche“ wurde vom Lehramt nicht selbst zwingend hervorgebracht. Das Lehramt ist „cathedra sapientiae“, Lehrstuhl der Weisheit. Als „sedes sapientiae“ galten traditionell Maria bzw. ihre Kinder. So wurde der cathedra sapentiae sehr viel zur Prüfung vorgelegt, was ihr nicht unbedingt selbst entstammte, aber dennoch rechtgläubig, eben irgendwelchen Gläubigen, die keinen Anteil am formellen Lehramt hatten (nicht mal ein Priester oder „Katechet“ hat dies übrigens!), zuteil geworden war… – das war noch nie anders, und so konnten die verschiedenen Gnadengaben aus der ganzen Kirche einfließen in die Lehrentfaltung..

        Heute haben wir das Problem, dass es kein rechtmäßiges und auch zugleich rechtgläubiges Lehramt mehr gibt.
        In dieser Lage hat der Gläubige sogar die Pflicht, sich an der regula fidei remota zu orientieren und sich davor zu hüten, sich selbst an die Stelle der verlorenen regula fidei proxima zu setzen.

  19. Ohne im Detail auf diesen Beitrag des Kath.Info. , wie auch auf die wie immer sehr emotionalen Kommentare einzugehen möchte ich folgende Anregung geben:
    KATECHISMUS DER KATHOLISCHEN KIRCHE
    Neuübersetzung auf Grund der EDITIO TYPICA LATINA
    Oldenbourg St. Benno-Verlag Paulusverlag
    (korrigierter Nachdruck der Ausgabe von 2003) 2005
    Oldenbourg, D-81671 München ISBN 978-3-486-58145-4
    Oldenbourg, A-1030 Wien ISBN 978-3-7029-0554-5
    St. Benno Verlag, D-04159 Leipzig ISBN 978-3-7462-2170-0
    Paulusverlag, CH-1700 Freiburg ISBN 978-3-7228-0702-7

    DAS SAKRAMENT DER EHE § 1601 – § 1666

    Ich nehme an, daß alle die hier Kommentare in das Netz stellen den gesamten Text das Sakrament der Ehe betreffend im nachkonziliaren derzeitigen Kathechismus der Katholischen Kirche gelesen oder sogar studiert haben und daher k e n n e n.
    Möglicherweise wird er von manchen ob seines neueren Herausgabedatums nicht anerkannt.
    Um aber über die Regeltreue von Bischöfen, Priestern und uns Laien im Jahre 2014 zu befinden ist es allerdings a b s o l u t erforderlich die geltenden Texte zu k e n n e n !!!

  20. Wenn hier sich jemand über die Anwendung des „subsistit in“ auf die Sakramente aufregt, so sollte er die Tatsachen des ganzen im Auge behalten:
    1) Das „subsistit in“ (LG 8.2) IST FORMALE HÄRESIE!!! Warum? Es wird „in Übereinstimmung mit der Tradition“ (KEIN ZITAT!!! – NUR VERWEIS AUF DIE FUßNOTE!!) erklärt, daß folgendes gilt: „haec…Ecclesia…subsitit in“. Warum nicht das Zitat mit „est“? Es handelt sich hier um eine dem Neo-Neuplatonismus entnommene Wendung der Emanation der Kirche, die sehr gut in das Teilhard-De-Chardin-System der Emergenz paßt, die Kirche also (der MYSTISCHE LEIB CHRISTI !) nur noch eine Emanation aus der realen Kirche ist, welche natürlich unbestimmt bleibt, vielmehr nur in ihren Apprpriationen gezeichnet wird, wie es im Theologischen Exordium über das Wesen der Kirche (LG 1-9) ja geschieht. Die Kirche ist also nur EINE Form der Kirche, aus der „Substanz“ „Kirche“ geformt und als Volk Gottes geordnet. Die Identität von der EINEN HEILIGEN KATHOLISCHEN UND APOSTOLISCHEN KIRCHE mit der RÖMISCH-KATHOLISCHEN Kirche wird damit geleugnet.
    2) Tatsache ist, daß sobald das Wesen der Kirche aus ihrem Identitätsverhältnis entfernt wird, auch der Mystische Leib Christi aus der Identität entfernt wird. Daraus folgt, daß der in der Kirche SICHTBARE UND REALE Christus nur noch „subsistiert“! Damit setzten die Konzilsväter IMPLIZIT eine WANDELBARKEIT CHRISTI voraus, was vom Konzil von Chalzedon kategorisch unter Anathema gestellt worden ist und eh hapax die Unwandelbarkeit der Naturen Christi zum „DEPOSITUM FIDEI“ zugehörig festgestellt worden ist – in Übereinstimmung mit der Tradition, wie die Zitate aus der Heiligen Schrift, die später folgen belegen!
    3) Tatsache ist, daß dieser Latitudinarismus VERURTEILT worden ist und verdammt worden ist, daß mit LG 8.2 zugleich die „Elemente-Theologie“, die schon vorher auf die Heilige Liturgie angewandt worden ist, nun auch auf das Dogma übertragen worden ist!
    4) Tatsache ist, daß es HEUTE VOR EXAKT 50 JAHREN geschehen ist, daß Tromp von anderen Perit solange „bearbeitet“ worden ist, bias er am Morgen des 13. Oktober zusammengebrochen seine Relatio an Kardinal Frings übergab, der damit, mit dem ZWEITEN VOTUM EINES GEWISSEN JOSEPH ALOIS RATZINGER in der Tasche zu Kardinal Ottaviani gegangen ist und gesagt hat: „DIe Deutschen Bischöfe stimmen alle unamnimiter für das „Subsistit in“. Nehmen sie es bitte nun in das Schema auf!“ – mit den Folgen.
    Was wir heute erleben ist nichts anderes als die „Hermeneutik der Kontinuität“! War nicht Bergoglio alias Papst Franziskus ngetreten, „die Patina, die sich über das Zweite Vatikanische Konzil gelegt hat, abzukratzen und den „Geist der Reform“ aus der Flasche zu lassen“ (Zusatschreiben zur Einladung an das Konsistorium vom 20.-22. Februar 2014).
    UND GENAU DAS GESCHIEHT HEUTE, DIE ANWENDUNG DES II. VATIKANISCHEN KONZILS!!!
    Vielen Dank, Eure Eminenz, für diese entlarvenden Worte!
    ROMA, ROMA, CONVERTERE AD DOMINUM DEUM TUUM!!!

  21. Kardinal Schönborn mag kein „Jud“ sein, aber ein Judas ist er ganz sicher. Im übrigen kann man diesen Herrn Kardinal – wie auch seine Glaubensbrüder Marx, Kasper und die ganze Wischi-Waschi Konilsputztruppen, ruhigen Gewissens als wahre Opportunisten, Relativisten bezeichnen. Jetzt, wo sie „Ihren Papst“ in Rom gekrönt haben, ziemt es sich für sie, Honigkuchen zu verteilen. Und da man sich nicht dazu schade ist, die Katze aus dem Sack zu lassen, kann man natürlich immer ein Puddinggesicht aufsetzen. Hauptache immer lächeln. Aber wie das Leben so ist, kommts ja immer so – oder meistens, immer anders als man denkt. Die Leute sind allerdings längst nicht so dumm oder naiv, wie diese Konzilsbanausen denken. Die Ernüchtderung folgt auf dem Fusse, wenn’s eines Tages um das „Eingemache“ geht, und das wird der folgende Finanz-Crash sein, und der Collaps der Konzilskirche. Dann wird ihnen das Lächeln schon noch vergehen. Das Kasperl-Theater dürfte dann Geschichte sein…

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