Zensur bei Bischofssynode? – Kasper verweist auf Papst Franziskus

Kardinal Gerhard Müller warnt vor Zensur bei der Bischofssynode
Kardinal Gerhard Müller warnt vor Zensur bei der Bischofssynode

(Rom) Befürchtungen wurden bereits im Vorfeld der Bischofssynode laut, als Aussagen eines Kardinals bekannt wurden, der in fröhlicher Runde erzählte, wie man die Synode schon in die gewünschte Kasper-Richtung lenken werde (siehe Wie manipuliere ich eine Bischofssynode? – Aktionsplan gegen Ehesakrament). Nun schlägt Kardinal Gerhard Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation Alarm. Das Gespenst Zensur und Lenkung nimmt damit konkrete Züge an.

Der Kardinal protestierte dagegen, daß der Informationsfluß an die Öffentlichkeit einer Zensur unterliege. Die Wortmeldungen der Synodalen würden vor der Öffentlichkeit geheimgehalten. Da Kardinal Müller zu den Wortführern gehört, die die Glaubenslehre und Praxis verteidigen, bedeutet der Alarmruf, daß eine bestimmte Richtung benachteiligt und ein gewünschtes Bild vermitteln werden soll.

Wertloser Informationsfluß durch Presseamt des Vatikans

Wie AP berichtete, ließ der deutsche Kardinal gegenüber einem der in Rom anwesenden katholischen Fernsehsender seinem Unmut freien Lauf: „Alle Christen haben das Recht über die Wortmeldungen ihrer Bischöfe informiert zu sein.“

Eine deutliche Kritik an der Art, wie der Vatikan den Informationsfluß durch Vatikansprecher Pater Federico Lombardi SJ und seine beiden Priester-Assistenten, einer für die englischsprachigen, ein anderer für die spanischsprachigen Medien, handhabt. Was den Journalisten geboten wird, ist nicht wirklich zitierbar und damit letztlich wertlos (siehe eigenen Bericht Die verschiedenen Synoden – ungenügende Informationspolitik des Vatikans).

Vorschlag Kaspers als „Medizin schlimmer als die Krankheit“

Vor allem die Wortmeldungen der Synodalen, die sowohl die Glaubenslehre über das Ehesakrament als auch die kirchliche Praxis gegen Kardinal Walter Kasper und die Deutsche Bischofskonferenz verteidigen, fallen unter den Tisch. Um deren Aussagen zu sammeln, muß man sich auf die Suche machen und da und dort nachfragen. Das ist den Millionen zu Hause aber unmöglich. Eine kleine Stichwortsammlung. Ein Synodale sagte in der Aula, der Vorschlag Kaspers sei als „Medizin schlimmer als die Krankheit“ selbst. Beim täglichen Briefing für die Presse war davon kein Wort zu hören.

Ebensowenig von jenem Synodalen, der auf eine Schieflage der Begriffe hinwies, dem der „wiederverheiratet Geschiedenen“. In Wirklichkeit „reden wir hier von Menschen, die durch eine sakramentale Ehe verheiratet sind“, doch dieser wichtigste Umstand werde in einer verzerrenden Wortschöpfung unterschlagen, die davon ablenke und das Augenmerk auf Scheidung und Wiederverheiratung lenke.

Wieder ein anderer konterte der von Kasper und Papst Franziskus postulierten „neuen Barmherzigkeit“ und sagte, daß es auch schon vor 2014 Päpste gab und man nicht behaupten könne, daß diese nicht barmherzig gewesen seien.

Zum Stichwort „Barmherzigkeit“ erinnerte ein Synodale daran, daß alles einen Ort habe und der wichtigste Ort der Barmherzigkeit der Beichtstuhl sei. Dort zeige die Kirche seit jeher Barmherzigkeit. Wer diesen Ort aber nicht nützen wolle, beraube sich selbst der großen Barmherzigkeit, die Gott durch die Kirche ausübe, und könne nicht einfach verlangen, daß die Kirche den Ort der Barmherzigkeit an einen anderen, schlechteren Ort verlagern solle.

Kritisierter Kasper rechtfertigt sich, inderm er auf Papst Franziskus verweist

Andere Synodalen hielten Kasper und Marx entgegen, daß man nicht ständig „Barmherzigkeit, Barmherzigkeit“ rufen könne, sondern sich auch anstrengen und mehr evangelisieren müsse. Man rede immer von Formung und Unterweisung der Gläubigen, vernachlässige diese dann jedoch, aus Angst, man könnte mißverstanden werden. Auf diese Weise werde man aber garantiert nicht verstanden.

Der sensibel reagierende Kardinal Kasper rechtfertigte sich im Synodensaal gegen teils heftige Kritik an seinem Vorschlag und seinem Vorgehen damit, „daß schon er es gewesen sei, der die Initiative ergriffen habe, daß er aber vorher beim Papst nachgefragt habe…“, schreibt der Vatikanist Marco Tosatti für La Stampa. Der Kardinal sagte damit unverblümt, daß der eigentliche Stratege hinter der Operation Primatsumkehrung Praxis vor Lehre und Kommunion für die wiederverheiratet Geschiedenen Jorge Mario Bergoglio ist. Aussagen und Gesten des Papstes seit dem Konklave bestätigen diese Aussage Kaspers. Der deutsche Kardinal würde eine solche öffentliche Aussage kaum wagen, wenn sie nicht zutreffend wäre.
Die Kontrolle über den Informationsfluß bietet die Möglichkeit die öffentliche Meinung zu lenken. Im konkreten Fall scheint das vatikanische Presseamt mehr der Kasper-Partei den Rücken freizuhalten, damit diese über ihre eigenen Kanäle und durch direkte Medienkontakte den Informationsfluß lenken kann.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana

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Shuca
„Der Kardinal sagte damit unverblümt, daß der eigentliche Stratege hinter der Operation Primatsumkehrung Praxis vor Lehre und Kommunion für die wiederverheiratet Geschiedenen Jorge Mario Bergoglio ist.“ Nun da wäre keiner draufgekommen. (Das war Spaß). Rein subjektiv ist mir aufgefallen das Kardinal Kasper nachdem Bergoglio sich zum Papst hat wählen und dann als Bischof von Rom in einem Nebengebäude im Vatikan gelandet ist sehr laut geworden ist. Und der befreienden Seufzer der deutschen Bischofskonferenz ist mir auch nicht verborgen geblieben. Irgend so ein Jesuit faselt schon von einem epochalen Zeichen und glaubt das wenn es etwas negatives gibt es nicht negativ… weiter lesen »
Bernward Ohm

Um sich der besonderen Treue gegenüber dem Papst (und dem Lehramt), die den Jesuiten (zumindest formal) abverlangt wird, leichter entledigen zu können, hat sich ein Jesuit gleich zum Papst wählen lassen, der dann Päpstliche Erklärungen von sich gibt, für die die heutigen Jesuiten leichter ihren Treueeid leisten können. Das nennt man dann typisch jesuitisches Taktieren. Der Orden hätte aufgelöst bleiben sollen, als er bereits kein Salz der erde mehr war. Jetzt befinden sich diese Figuren an entscheidenden Schaltstellen (vgl. Sekretär der DEU Bischofskonferenz, der sich auch schon – obwohl katholischer Leichtmatrose – als geschäftsführender Vorsitzender geriert).

Marcellus
Und immer und immer wieder werden wir in dem bestätigt, was wir vom ersten Moment an befürchtet haben: Bergoglio ist weder gütig, noch barmherzig, noch im Gleichklang mit seinem Vorgänger und dem Lehramt der Kirche: er ist herrschsüchtig, intolerant, barmherzig nur gegenüber seinesgleichen und pfeift auf die Lehrtradition der Kirche. Von wegen theologische Diskussion- das Ergebnis der Synode stand von vorneherein fest. Nennen wir das Faktum beim Namen: Bergoglio will eine andere Kirche- aber wahrhaftig keine katholische, sondern eine der Welt angepasste, liberale und freimaurerische Kirche. Nur noch debile Schwachköpfe auf der einen Seite oder die völlig verblendeten Jubler auf… weiter lesen »
voltenauer

Ein zugegeben etwas böser satz:
„Der Fisch stinkt vom Kopf her“.

Pater Martin von Cochem
Wär nicht der Papst selbst mit im Boot, dann wär der Kasper jetzt in Not. Doch findet Rom nur noch bedrohlich, wer „Tradi“ ist und gut katholisch! Egal ob Bischof oder Pater, Kapuziner der Immaculata, die werden zuerst inspiziert und anschließend gleich abserviert. Doch spricht man trotzdem, ziemlich breit über die Barmherzigkeit ! Doch diese gilt, ihr wisst es schon, niemals für die Tradition. Da muss man schon geschieden sein, mit neuer Trulla an dem Bein, muss schwul oder auch lesbisch leben und auf die Kirchenlehr nichts geben. Für uns schickt, er vom Petris Thon den Bannstrahl wie er „Made… weiter lesen »
Athanasius

Gut gesagt!!!!

Pascal13

Wunderbar!

hicesthodie
Sehr schön, wie dieser Artikel die strategische Zusammenarbeit der vatikanischen Presse mit der Bergoglio-Kasper-Fronde aufzeigt. Es ist nämlich keineswegs so, dass immer nur die bösen weltlichen Medien quasi von außen die Kirche in eine bestimmte Richtung drängen. Sondern die Medien werden von den Progressiven knallhart zur Durchsetzung ihrer Zeile eingesetzt (wohl auch gut bezahlt!) und mit entsprechenden Informationen gefüttert. Das war so bei den diversen Bischofsmobbings, angefangen von Groer über Krenn bis zu Mixa und Tebartz, das war so beim Konzil und ist auch jetzt bei der Bischofssynode der Fall. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!? Hoffentlich! Nebenbei: Was hindert es eigentlich… weiter lesen »
zeitschnur
Wie recht Sie haben! So sehe ich das übrigens auch bei den Scalfari-Interviews: Nicht Scalfari hat Bergoglio missbraucht, sondern – so verrückt das klingt – Bergoglio Scalfari! Bergoglio hätte alle macht der Welt gehabt, Scalfari die Veröffentlichung verzerrter Wiedergaben seiner Sätze gerichtlich zu untersagen. Aber er hat nicht nur nicht das getan, sondern die Version Scalfaris ausdrücklich bejaht. Wir müssen der kalten Wahrheit ins Auge sehen: Bergoglio will, dass der Atheist für ihn spricht, er will, dass das Ehesakrament ebenso wie das Eucharsitiesakrament vollends verhöhnt wird. ich weiß, dass mir viele überlnehmen, wenn ich die Dinge so rücksichtslos ausspreche. Aber… weiter lesen »
zeitschnur

O Verzeihung – da sind wieder viele Tippfehler drin..

Engelchen

„Ein gebrochenes Verhältnis“ ist sehr zurückhaltend ausgedrückt. Ich orientiere mich höflicherweise am geschriebenen Wort. Und bei Kardinal Müller gibt es eben viel nebulöses Geschwurbel, verdrehte Sätze ohne Aussage. Verstehe, wer das will!
Ein Genuß waren hingegen immer die die glasklaren Texte von Papst Benedikt, frisch wie Brunnenwasser, treffsicher und doch melodiös und grammatisch intakt.
Sie haben recht, man muß genau hineinhören -entweder den Text zweimal lesen oder laut lesen.

Plagosus Orbilius

Ich stimme Ihnen absolut zu. Wir müssen Franziskus durch Franziskus lesen. Ich habe mich der nicht ungefährlichen (für das eigene seelische Gleichgewicht) Aufgabe unterzogen, alle veröffentlichten Worte dieses Pontifikates zu sichten und die tendenziösen oder problematischen zusammenzustellen. Im bewussten Bezugnehmen und auch Absetzen zu einem bekannten anderen Internetportal habe ich sie „Franziskusperlen“ genannt. Diese veröffentliche ich sukzessive auf meinem Blog „Cetera tolle“ http://ceteratolle.blogspot.de/

Jean-Louis

Ich schließe mich Ihrer Analyse voll und ganz an.

Jack P. Oostveen
Please consider strongly the following case of a physician as an example characterizing some potential problems regarding to the pastoral character of a Council or Synod: A physician has to make a diagnose of his patient’s physical problems to find out the illness. Such act is in fact a falible act of problem analysing regarding the changing reality while the result of that diagnose is a characterization of the problem. Thereafter the physician has to find out what the best medicin will be to heal his patient and will then prescribe the medicine to his patient. This act is in… weiter lesen »
zeitschnur
Das Problem ist nichts Neues unter der Sonne – schon immer war die Menschheit krank am Zerwürfnis der Geschlechter, das das Zerwürfnis mit Gott spiegelt. Es ist alleine schon perfide so zu tun, als sei dies nun eine „neue Zeit“. Wann immer Missionare irgednwo ankamen – das Zerwürfnis der Geschlechter und die Versklavung insbesondere der Frau war überall anzutreffen. Männer erlaubten sich freien Sex und mehrere Frauen, die sie – meist einseitig – verstoßen konnten nach Belieben. Die wahren Apostel folgten aber immer der Forderung aus Jesu Worten ohne Pardon für gar niemanden! Denn die Diagnose muss immer lauten: der… weiter lesen »
hicesthodie

Und in dem von Ihnen @zeitschnur aufgezeigten Zusammenhang wird überdeutlich, dass die seit dem Konzil praktizierte „Interkulturation“ der Anfang vom Ende jeglicher Mission war. Der daraus entstandene Synkretismus ist der Nährboden für die erfolgreiche Abwerbung durch die evangelikalen Sekten. Und Bergoglio macht nun aus der Not eine Tugend, in dem er sich diesen Leuten an den Hals wirft. Welch ein Niedergang! Gott scheint diese Konzilskirche in ihrem Tanz um das Goldene Kalb „Aggiornamento“ wirklich sich selbst zu überlassen.

Jack P. Oostveen
December 2012 Pope Benedict XVI wrote: “Behind the vague expression ‚today’s world‘ lies the question of the relationship with the modern era. To clarify this, it would have been necessary to define more clearly the essential features that constitute the modern era. ‚Schema XIII‘ did not succeed in doing this. Although the Pastoral Constitution expressed many important elements for an understanding of the “modern world” and made significant contributions to the question of Christian ethics, it failed to offer substantial clarification on this point“. Ergo, the highest Magisterium is acknowledging or at least seems to indicate that regarding Vaticanum II… weiter lesen »
Traditionstreuer

Das ist wirklich ganz übel, wie Sie hier immer wieder von hinten durch die Brust ins Auge Ihren bizarren Feminismus reintragen. Damit hat die Tradition nie etwas am Hut gehabt!

zeitschnur
@ Traditionstreuer „Die“ vulgäre, selbsternannte „Tradition“ nicht, das ist bekannt, aber die Kirche schon. Jesus war sicher auch ein „übler Feminist“, als er die Verstoßung der Frau verbot und die Polygamie gleich dazu…Und noch schlimmer Maleachi: er behauptet, dass die ungerechte Behandlung der Frauen einer der Hauptgründe für den Niedergang Israels sei…wahrscheinlich auch ein Feminist, ja, anders kann das nicht sein, die ganze Welt voller Verschwörer, hach ja, seufz…man sollte die Bibel verbieten… @ James van Oostveen Das ist ein interessanter Punkt: diese beständige Rede von einer gewandelten „neuen Zeit“, ohne dass je geklärt worden wäre, was an dieser „neuen… weiter lesen »
Traditionstreuer

@Zeitschnur: in der Tat, ein Verbot der Bibel (schon der Terminus „die Bibel“ ist übrigens Protestantensprech! Wir reden von Hl. Schrift!) wäre nicht der schlechteste Gedanke. Früher gab es mal die altehrwürdige „Arkandiszilin“, die u.a. auch dem Gebrauch der Bibel betraf, welcher allein dem geweihten Stande vorbehalten blieb. Man wußte, warum. Das Volk kann mit der Bibel ohne die ihre Auslegung leitenden Tradition viel Schindluder anstellen. Nicht umsonst lehrte das III. Laterankonzil noch: Die Laien sind die Feinde des Klerus.

Leo Laemmlein

Zum Beitrag des Herrn Traditionstreuer von 14.13 Uhr frage ich: ist es Ernst, oder ist es Satire? Anscheinend gehören wir verschiedenen Religionen an.

Dario

Was ist passiert – Sinneswandel?
Nie hätte ich gedacht, dass sich ausgerechnet Kardinal Müller als furchtloser Verteidiger der kath. Glaubenslehre erweisen würde.
Deo gratias!

Carlo

Dario, was Kardinal Müller wirklich taugt, würde man zu sehen bekommen, falls es auf dieser Synode (oder danach) tatsächlich zu „pastoralen Anpassungen ohne Änderung der Lehre“ kommen sollte.

Dann müsste er nämlich den Bettel hinschmeißen, wovor man ihm Respekt zollen müsste. Aber nicht etwa sich auf ein Nebenpöstchen, bspw. als Erzpriester einer päpstlichen Basilika, oder aber in ein deutsches Bistum wegloben lassen, womöglich analog mit dem Wunsch, den „Geruch der Schafe“ annehmen zu wollen.

Allerdings hoffe ich, dass er’s nicht beweisen muss.

Kostadinov
als aus der Diözese Regensburg stammender behaupte ich, daß Müller schon als „konservativ“ verteufelt wurde, als er dort Bischof wurde, er war von Anfang an ein rotes Tuch für die Progressiven. Als ich hier das erste Mal ins Forum gestolpert, war ich dann hocherstaunt, daß er auch für die Konservativen (unpassender Begriff, aber wie anders sagen?) ein rotes Tuch schien. Ich weiß nicht woher das kommt. Ich kann auch in diesen Äußerungen hier keinen Sinneswandel erkennen. Diese Meinung hat er auch schon als Bischof in Regensburg knallhart vertreten. Und die Liste der von ihm abgesägten Laiendarsteller, Hobbyzelebranten und 68er-Priester in… weiter lesen »
SabineF

Sehe ich ebenso. Müller war schon immer einer von uns!

hicesthodie
Nun, werter Konstantinov, das liegt einfach daran, dass Kardinal Müller als Bischof von Regensburg der FSSPX und deren Priesterseminar in Zaitzkofen das Leben ganz schön schwer gemacht hat. Er hat damit seltsamer Weise eigentlich ganz entgegen der Großzügigkeit Benedikts gehandelt hat. So ganz konnte ich mir dieses Verhalten des damaligen Bischofs von Regensburg nicht erklären. Ich denke, neben persönlichen Animositäten, die von der Kritik der FSSPX an Müller als Theologen herrühren mögen, liegt es vor allem an Kardinal Müllers Persönlichkeitsstuktur. Er hat einen Loyalitätsbegriff, bei dem für „Extrawürste“ und Kritik am Papst kein Platz ist. Er hat deshalb gemeint, sich… weiter lesen »
Kostadinov

@hicesthodie: Müller hat Zaitzkofen in der Tat das Leben schwer gemacht. aber auch umgekehrt, Williamson ist da ein bißchen zu oft in Zaitzkofen gewesen. Und jedesmal wurde Müller von der Presse gelöchert, was er zu Williamson sagt. Das ist nicht nur Müllers Dickschädel gewesen, den er jetzt hoffentlich in Rom auch noch hat und dringend braucht!

Carlo

Bischof Müller hatte auf die Priesterbruderschaft eingedroschen, um seine eigenen im Mainstream umstrittenen Maßnahmen nicht ganz so „schlimm“ aussehen zu lassen. Da kam Zaitzkofen, wo man ja noch „rechter“ ist, gerade recht; für die setzt sich niemand ein. Sollte der Regensburger Bischof dazu tatsächlich „gelöchert“ worden sein, dürfte dies ihm ganz zupass gekommen sein.

Inwiefern allerdings Mgr. Williamson in Deutschland vor seinen unsäglich verharmlosenden Äußerungen mehr aufgefallen war, als die anderen Weihbischöfe, nähme mich wunder – kann man das nachlesen ?

Kostadinov
@Carlo: also ich trag das Archiv der Mittelbayerischen Zeitung nicht mit mir rum, ich bin auf Williamson erst aufmerksam geworden, nachdem Benedikt die Exkommunikation aufgehoben hat. Danach war Williamson meines Wissens noch mehr mal in Zaitzkofen und in der Presse wurde spekuliert, ob er nicht dort eigentlich verhaftet werden müßte. Und in der heutigen Medien-Gesellschaft hast du nur noch eine Chance, wenn ein Holocaust-Leugner auf deinem Territorium auftaucht: Draufhauen auf seinen Verein… Und die Loyalitätsfrage kommt auch dazu, klar, die FSSPX hat der Konzilskirche Ärger gemacht. Das hätte ich in meiner Jugend auch so gesehen (bin ausm bistum Regensburg, Jahrgang… weiter lesen »
Carlo
@Kostadinov: Besten Dank. Mgr. Williamson war seit seinen berüchtigten – und immer noch unbereuten – Aussagen kaum mehr in Zaitzkofen gewesen. Meines Wissens betrat er erstmals letztes Jahr wieder deutschen Boden, als er das Umfeld für eine Ausweitung seines „Widerstands“ abklären wollte. Was das Verhältnis Regensburg-Zaitkofen betrifft, muss die Atmospähre zu Zeiten Mgr. Grabers – ich habe dbzgl. keine praktische Erinnerung an diese Epoche – noch entspannter gewesen sein, womöglich wegen seiner persönlichen Bekanntschaft mit Mgr. Lefebvre, gerade auch vom Konzil. Von welchem Schlag dieser Oberhirte Ihres Heimatbistums war, lässt sich erahnen, wenn man liest, dass er 1973 das Bundesverdienstkreuz… weiter lesen »
Kostadinov

@Carlo: Ja, ich war gestern in Einsiedeln, muss aber zu meiner Schande gestehen, daß ich mitm Auto war.

An Bischof Graber in Regensburg kann ich mich nicht mehr erinnern, danach kam Manfred Müller, den mein Vater als „Schönschauer“ bezeichnete, also einen, der nur nirgendwo anecken wollte. Unter ihm wucherten die Laienzirkel und wurden manche Priester immer extravaganter in der Seelsorge. Gerhard Ludwig Müller hatte dann die ehrenvolle Aufgabe, sich bei all diesen Selbst- und Laiendarstellern unbeliebt zu machen…

defendor
Bereits im Jahre 2012 hat sich Kardinal Müller – damals noch Erzbischof – als neuer Glaubenspräfekt bez. dieser Thematik unmissverständlich geäussert. Auszug aus „Zur Unauflöslichkeit der Ehe und der Debatte um die zivil Wiederverheirateten und die Sakramente von Erzbischof Gerhard Ludwig Müller Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre“ - [….] „Immer wieder wird vorgeschlagen, man soll wiederverheiratete Geschiedene selber in ihrem Gewissen entscheiden lassen, ob sie zur Kommunion hinzutreten oder nicht. Dieses Argument, dem ein problematischer Begriff von „Gewissen“ zugrunde liegt, wurde bereits im Schreiben der Glaubenskongregation von 1994 zurückgewiesen. Natürlich müssen sich die Gläubigen bei jeder Messfeier im Gewissen… weiter lesen »
Armin
„Franz I “ hat doch schon längst bewiesen das er auf Seiten derjenigen ist die die „Kommunion“ an Ehebrecher austeilen wollen ist, siehe sein Telefonat in der er einer Argentinierin die in Ehebruch lebt, empfohlen einfach zu einen Priester zu gehen der ihr dann die Kommunion gibt. Aber es ist ja nicht nur die Lehre über das Heilige Sakrament der Ehe welches bei dieser Synode fallen gelassen werden soll, siehe die Wortmeldungen zu Vorehelichen Beziehungen, Sodomiten, chemische Verhütung. Diese Synode dient nur dazu da um Gott den Herrn und seinen Heiligen Willen zu Verraten und ist natürlich für den Vatikan… weiter lesen »
Robert

Also ich finde es gut, dass Vertraulichkeit vereinbart wurde und die einzelnen Statements nicht veröffentlicht werden. So wurde es bei den letzten Synoden auch gehandhabt. Es macht die offene Aussprache leichter, wenn man davon ausgehen kann, dass nicht jedes Wort anschließend auf die Goldwaage der Öffentlichkeit gelegt wird. Am Ende entscheidet sowieso der Papst. So wie es bei den Synoden immer der Fall war.

Arrow

Wenn sich der Papst aber gegen die Lehre entscheiden will, wonach es ja aussieht, sollte man ihm wenigstens ein paar Steine in den Weg legen. Das heißt auch, dass man ein paar Gegenargumente im Vorhinein aus der Debatte veröffentlichen sollte.

Ralph

Geht ja nicht mehr. da die Vorstellungen Kaspars schon vor diesem Treffen bekannt waren, macht jetzt die Geheimhaltung auch keinen Sinn mehr.

Leo Laemmlein

Eine Frage als Gedankenexperiment: Wenn auf dem Stuhl Petri der Gottseibeiuns selbst säße (in Verkleidung natürlich), wie müßte er es anstellen, um die katholische Kirche zu zerstören und möglichst viele Katholiken und andere Christen ins ewige Verderben zu ziehen?

Marcellus

Die Antwort kann ich Ihnen leicht geben: Schauen Sie mal Richtung Süden !

Leo Laemmlein
Nun, bei meiner Frage hatte ich das berühmte Gedankenexperiment Platons in seiner Schrift „Politeia“ (Der Staat) im Sinn. Die folgende Zusammenfassung entnehme hier einem Artikel von Marius Reiser: „Das Gedankenexperiment stammt von Platon und steht in seinem berühmten Werk über den Staat (Politeia). Im 2. Buch dieses Werkes geht es um die Frage der Gerechtigkeit, und der Diskussionspartner des Sokrates, Glaukon, stellt gleich zu Beginn eine provozierende These auf. Er behauptet nämlich, daß der Mensch, wenn er könnte, wie er wollte, jederzeit das Leben eines rücksichtslos Ungerechten vorziehen würde. Das Prinzip der Gerechtigkeit habe man unter den Menschen nur aus… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Schluss. __________ „Genau umgekehrt verhält es sich mit dem vollkommenen Gerechten. Dieser ist schlicht und ehrlich; er will nicht gut scheinen, sondern es wirklich sein. Und daß er es wirklich ist, beweist sich darin, daß er es bleibt, auch wenn es keinen Vorteil bringt und der Schein sogar gegen ihn spricht. Ja, wir müssen ihn uns so denken, daß er alles Üble nachgesagt bekommt und bei seinen Mitmenschen geradezu als ungerecht gilt, aber trotz allem unerschütterlich bei seiner Gerechtigkeit bleibt. Nachdem er nun seinen idealen Gerechten von aller scheinbaren Gerechtigkeit so befreit hat, daß er geradezu als das Gegenteil erscheint,… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Schluss des Schlusses. __________ Wie gesagt, dies liegt in der Konsequenz des radikal gefaßten Gedankenexperiments. Deshalb hat Platon auch kaum erwartet, daß dieser theoretisch konstruierte Fall jemals real eintreten könnte. Denn wie soll es jemals einen vollkommenen Gerechten geben, wenn nicht einmal Sokrates ein solcher war? Oder einen perfekten Ungerechten? Platons Gerechter ist ein ebenso theoretisches Konstrukt wie sein Ungerechter. Daß sein Ungerechter etwas ausführlicher geschildert wird und mit mehr lebensnahen Zügen als sein Gerechter, liegt daran, daß die Wirklichkeit des Lebens vom einen mehr zeigt als vom anderen, weil die Menschen in ihrer Verblendung die Gewichte anders verteilen, als… weiter lesen »
Pascal13

Franz der kann’s!

Hyronimus_Otto

@zeitschnur Tippfehler? Und ich dachte schon, das wäre der Selbsttitulierung „Sprachkünstlerin“ geschuldet 😉

zeitschnur

…ich sagte ja: Sprachkünstlerin, nicht Tippkünstlerin und nicht im Metier der konkreten Poesie….

Auch Künstler sind nur schwache Menschen…

Carlo

Aber pfiffig bemerkt von H_O !

Ralph

Gelenkt ist die ganze Veranstaltung von A bis Z. Das Ergebnis steht von Anfang an fest. es geht doch nur noch um Vernebelungsformulierungen.

Bernward Ohm

Wie kann bei den Entwicklungen in der Kirche, die auf dieser Synode überdeutlich werden, guten Gewissens die Sorge der Piusbruderschaft eigentlich noch kritisieren und behaupten, sie seien nicht (mehr) katholisch. Es scheint die Zeit zu kommen, dass im Interesse des Seelenheils der Menschen Ungehorsam gegen Rom sogar geboten sein kann.

Hyronimus_Otto
@defendor Zitat Gerhard Kardinal MMüller „Natürlich müssen sich die Gläubigen bei jeder Messfeier im Gewissen prüfen, ob ein Kommunionempfang möglich ist, dem eine schwere nicht gebeichtete Sünde immer entgegensteht.“ Der gemeine Gläubige hat’s doch leicht. Er bleibt der Kommunion fern, bis er die schwere Sünde sakramental gültig gebeichtet hat, ihm vom kath. Priester die Absolution erteilt worden ist und er seine ihm auferlegte Busse verrichtet hat. Der Priester, der sich kurz vor der Feier des Hl. Messopfers schwer versündigt, aber nicht mehr beichten kann, wird sich wohl das Gericht essen, sofern er nicht schleunigst die notwendige Beichte nachholt. Oder er… weiter lesen »
Shuca

„Der Priester, der sich kurz vor der Feier des Hl. Messopfers schwer versündigt, aber nicht mehr beichten kann, wird sich wohl das Gericht essen, sofern er nicht schleunigst die notwendige Beichte nachholt.“
Oder die Konsekration findet gar nicht statt. Oder glaubt hier einer das Christus dazu nicht fähig wäre?
Per Mariam ad Christum.

Marienzweig
Ein Gedankenspiel: Oder besagter Priester würde nicht absagen, sondern vor den Gläubigen bekennen, dass er infolge einer Sünde sich ausserstande sieht, die Wandlung zu vollziehen. Jene, die wissen, was Wandlung und Kommunion bedeuten und also eine sehr hohe Meinung von beidem haben, wären zwar erschrocken, würden es aber verstehen und mit Respekt anrkennen. Den lediglich zur Kommunion Rennenden würde es vermutlich nicht allzuviel bedeuten, darauf verzichten zu müssen. Die Kirche wäre einfach nur schneller aus. Anderen gäbe er ein gutes Beispiel. Das Negative des Priesters könnte also sogar noch zu etwas Positivem führen – das Nachdenken über die Kommunion und… weiter lesen »
Carlo

Geht’s noch ? Wir sind doch hier nicht im China des Mao !

hicesthodie

Das tut er nicht, sofern er seine Sünden aufrichtig bereut und den festen Willen hat, sobald als möglich die Lossprechung zu empfangen und Buße zu tun. Allerdings ist die Gefahr des Gewöhnungseffekts bei oberflächlicher Betrachtungsweise sehr groß, nach dem Motto: ach noja, dann sammle ich mal alle schweren Sünden bis zur nächsten Monatsbeichte. Nicht umsonst haben die Heiligen sehr oft den Beichtstuhl aufgesucht, denn wem viel Gnade gegeben, von dem wird auch viel Herzensreinheit gefordert.

Bernward Ohm

Kardinal Marx gibt sich immer deutlicher als leichtgewichtiger Konjunkturritter zu erkennen.
Das war leider vorhersehbar. Seine Förderungen in der Vergangenheit, die mit Liebedienerei „erarbeitet“ worden sind, stellen sich jetzt als Ergebnis von gesteigertem Opportunismus oder von langfristig angelegter Verlogenheit dar. Beides wäre aber eines Bischofs und erst recht eines Kardinals unwürdig. Als Rechtfertigungsgrund könnte er vielleicht Dummheit oder charakterliche Schwachheit in Feld führe – wäre aber für die Kirche auch blamabel.

Armin

Auch wenn seine Eminenz Kardinal Müller, Häresien in Büchern verbreitete, muss man diesen nun doch für seinen Einsatz für das Heilige Sakrament der Ehe danken. Also nicht immer nur das Negative sehen, und es ist zu vermuten, dass Kardinal Müller nach der Synode so und so aus allen vatikanischen Ämtern eliminiert wird.

Warum aber seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. ihn zum Leiter genau der Kongregation machte, die eigentlich Häresien verhindern sollte, das weiss sicher nur Gott der Herr alleine, ebenso warum und wieso Benedikt XVI feige sein Amt niederlegte.

defendor
@Hyronimus_Otto; Als Antwort auf Ihren Einwand der hl. Pierre-Julien Eymard,der über das Wesen des katholischen Priestertums schreibt: - „2. Sein Wesen Es handelt sich um eine Vollmacht der Verwandlung, die die Substanz des Brotes und Weines in den Leib und das Blut Jesu Christi wandelt. Es ist eine Vollmacht der Verherrlichung, denn eine Messe gereicht Gott zu größerer Ehre als die Huldigungen aller geschaffenen Wesen zusammengenommen, und zwar im Himmel und auf Erden. Es ist eine Vollmacht der Heiligung. Was würde die Welt ohne Zwecke und Früchte der hl. Messe sein? 3. Die Ausübung dieser Vollmacht Sie ist an den… weiter lesen »
Armin
Defendor: Es gibt klare Richtlinien der Kirche Gottes unseres Herrn, wann eine Heilige Messe „GÜLTIG“ ist, so müssen ja „Messen“ auf die diese Allgemeinen Gültigkeitsmerkmale nicht zutreffen, UNGÜTIG sein. 1: Ein gültig geweihter Priester 2: Dieser muss die Intention haben die Heilige Messe so zu feiern wie es Christus und die Kirche wünscht. 3: Die richtigen Wandlungsworte 4: Die Richtige Materie. Selbstverständlich bin ich kein Gedankenleser, aber niemand kann mir erklären das solche innerkirchlichen Freveltaten https://www.facebook.com/media/set?set=a.549988751695267.87433090.544137242280418&type=1 , http://www.gloria.tv/media/VGSaCeHK2Ef , http://www.gloria.tv/media/u99cBMQ36oR usw. usw. „gültige Messen“ sind. Und die verlinkten Beispiele sind ja nur die Spitze eines gigantischen Berges der bis in… weiter lesen »
Gerd Hengsberger

Noch einmal, Bergoglio ist nicht Papst und will es nicht sein. Er ist prominenter Teil einer weltlichen Macht gg Jesus und seine Kirche. Etwas anderes zu erwarten ist überflüssig.
Es kommt jetzt darauf an darüber zu sprechen was zu tun ist damit nicht zu viele Seelen verloren gehen und die treuen Diener und Gläubigen sich schützen.

Marcellus
Wie ich bereits mehrfach angeführt habe, gehöre ich nicht zur Spezies derer, die für jedes Ereignis der Weltgeschichte die passende Prophezeiung bereit liegen haben, aber mittlerweile werde ich schon hellhörig: Gloria oliviae für S.H. Papst Benedikt XVI. trifft den Nagel auf den Kopf: Sein Pontifikat war- so umstritten es bei manchem auch sein mag- geprägt von innerkirchlichem Frieden. Er hat versucht, alte Wunden zu heilen. Sein Wesen und Sein Auftreten waren von großer Güte und Friedensliebe geprägt. Und jetzt die Dampframme Bergoglio: Was den jubelnden Schwachköpfen als angebliche Barmherzigkeit verkauft wird, ist der Ausverkauf der Kirche, ist diktatorische Unbarmherzigkeit gegen… weiter lesen »
IMEK

Ein weiterer Zeuge für das planvolle Vorgehen Bergoglios ist Padre Joagin Nunez der am 15.09. auf einem spanischsprachigen Fernsehkanal (SF) von seiner Begegnung mit FranzI. berichtet.
Ein offenbar von B. bevorzugter Priestertyp, schmuddelig im Aussehen ist nett gesagt.

Er bestätigt mit vielen Worten, dass das Kirchenhaupt ihm erzählte er werde mit der geplanten Änderung bzgl. Ehesakraments ernst machen.

IMEK

Der Priester heißt Joaquín Nunez.

Antifebronius
Neue aktuelle Veröffentlichungen bekannter (Miß-) Erfolgsautoren, erhältlich im Internet-Shop von quathsch.net, unbedingt sofort bestellen: - Fidel Bergoglio: „Das verlorene Gewissen – Ein Selbsterfahrungsbericht“ (Heft, 10 Seiten) - Walter der Kasper: „Praktischer Leitfaden zur Zerstörung der Sittlichkeit“ (Heft, 5 Seiten) - Massonico Baldisseri-Machiavelli: „Manipulation leichtgemacht.“ (gebundene Ausgabe in 2 Bänden, insgesamt 1800 Seiten) - Reinhard Brutalinski: „Die deutsche Maffia. Tagebuchaufzeichnungen aus Rom“ (Broschüre, 40 Seiten) - Jorge Mario Hoffenschock: „Warme Brüder. Anmerkungen eines deutschen Amoralisten.“ ( Broschüre, 35 Seiten) - Cristofero Bizzaro: „Gradualität. Ein Plädoyer für die Abschaffung des gesunden Menschenverstandes. Mit einem Vorwort von Margot Käsfrau.“ (Broschüre, 67 Seiten) Bei… weiter lesen »
GW

Oh, besten Dank für den Literaturtipp! Hab gerade mal nachgesehen, den Baldisseri-Machiavelli gibt’s auch als bibliophile Luxus-Ausgabe – beide Bände im Schmuckschuber aus gold-gepunztem, zelluloid-verstärktem Juchtenleder, auf handgeschöpftem Bibel-Dünndruckpapier, mit Goldschnitt und echt-seidenem Lesebändchen (in allen Regenbogenfarben), echt klasse, und mit sechshundertsechsundsechzig Euro (zahlbar in 9 Monatsraten à 74,– €) gar nicht mal so DERMASZEN überteuert!^^ – Aber das Allertollste kommt noch: bei den ersten 66 Bestellungen sind die Exemplare vom Autor HANDSIGNIERT!!!…!

Marcellus

Es gibt vom Verlag bis zum 20.10.2014 noch eine Sonderaktion: Wer ein Werk von Fidel Bergoglio kauft, kommt in eine Verlosung. Die ersten drei Gewinner werden zu einem unverbindlichen Plauderstündchen mit Bergoglio ins schöne syrisch-türkische Grenzgebiet eingeladen. Während die Vöglein singen, signiert der Verfasser jeweils ein Exemplar seines Werkes mit einigen tiefschürfigen Gedanken.

Carlo

GW Schön wieder mal etwas von Ihnen zu lesen ! Was machen Sie bloß ?

Marienzweig

Mir geht´s wie Carlo.
Ich freue mich, Ihren Namen -wenn auch nur als Kürzel- wieder einmal auftauchen zu sehen.
Viel Gutes für Sie!

GW

Als ich Antifebronius‘ exquisites „Literaturlistchen“ las, mußt‘ ich laut loslachen – was, gerade in dieser Zeit, ein echter Segen ist. Bringt ja nix, wenn man sich angesichts all dieser fürchterlichen Meldungen „in der letzten Zeit“ nur noch die Magengeschwüre herbeiärgert. DEN Gefallen dürfen wir ihnen nicht tun, den Infernalischen … – also merci vielmals 😉 !!

GW
Und vielen Dank an alle Autoren & Kommentatoren; ich lese zwar regelmäßig mit (und es tut sehr gut, zu sehen, daß es doch noch viele Menschen mit wohldurchdachten, absolut senkrechten und echt-katholischen Ansichten gibt), aber mir fällt es im Moment, ehrlich gesagt, etwas schwer, selber was (wenigstens einigermaßen) Gescheites beizutragen – wenn man sich dieses völlig verheerenden Zustands in weiten Teilen der Kirche UND der Welt so massiv bewußt wird (oder werden muß), dann … kann es einem schon mal ein bißchen die Sprache verschlagen. Weiß nicht – liegt das nun bloß an meinem persönlichen Empfinden, oder ist es tatsächlich… weiter lesen »
Kyrillus

Auch wenn ich nolens volens mal wieder hinterherhinke: Auch mich freut es, wieder von Ihnen zu hören, lieber @GW! Und Ihre Seelenlage verstehe ich nur zu gut…! So köstliche wie schneidende Ironie à la @Antifebronius kann da mitunter ein nachgerade notwendiges Ventil sein.

Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei.

Adrien Antoine
Daß von interessierter Seite versucht wird die Berichterstattung über die Synode sehr einseitig zu lenken, teils durch Nichtinformation, teils durch äusserst selektive Information, teils durch verwirrende und verblödende Meldungen der Kirchenpresse (da gibt es leider sehr viele unrühmliche Beispiele), ist klar. Genauso klar ist jedoch daß eine solche Desinformation und Geheimhaltung in den Zeiten der modernen Medien, und wohl gerade bei einer Synode mit sehr vielen älteren und gesprächigen Herren aus allen Herren Länder unmöglich ist. Sehr vieles ist schon an die aussenwelt gedrungen; viele Bischöfe und Erzbischöfe lassen ihre Aussagen über die bistumseigene Websites veröffentlichen. Eine frische Frontmeldung: Danneels… weiter lesen »
Antifebronius
Ein Förderer der Pädophilie wie Danneels wurde zu einer Familiensynode eingeladen – so etwas bringt nun tatsächlich nur ein Bergoglio fertig! Daß der Apostat Daneels sich überhaupt noch in der Öffentlichkeit sehen läßt, beweist (falls das überhaupt noch nötig war), daß er keinerlei Schamgefühl besitzt. Seinem Nachfolger macht der senile Intrigant das Leben zur Hölle, nachdem seine eigene Bilanz eine restlose Verwüstung aufweist. Z.B.: Rückgang der priesterlichen Berufungen um 99,4 %! Der belgische Modernismus zeichnet sich übrigens ganz besonders durch seine manifeste Debilität aus – insofern hat wohl der Auftritt des Daneels ein authentisches Bild vermittelt. Momentan ist Papst Franziskus… weiter lesen »
Adrien Antoine
Geehrter @Antifebronius, Danneels (mit 2 nn) hat offensichtlich nie Schamgefühl besessen. Der Mangel an Empathie ist übrigens typisch für diese Naturen und eins der wichtigsten Faktoren daß es zu fortgeseztem und rezidivierendem Verhalten kommt. Das ist richtige Psychopathologie; der Umgang damit ist in der Kirche (noch) fast nicht existent. Ihre Beschreibung der Kirche in Nordbelgien (im Süden/französischsprachigen Teil ist die Situation zum Glück deutlich besser) ist zutreffend. Der Prozentsatz (99,4%) stammt übrigens von mir und betrifft die Periode 1955-2009; es endet jedoch mit 100%, wurde doch das Seminar von Mechelen-Brussel (in Leuven) was betrifft flämische Kandidaten in 2010 nach Durchschau… weiter lesen »
Franzel
Der hl. Apostel Paulus rät allen Christen, lieber nicht zu heiraten. Er rät allen, gegen das Fleisch anzukämpfen. Diese Lehre wurde immer wieder mal vernachlässigt im Laufe der 2000 Jahre, aber immer wieder auch neu aufgefrischt. Mit der Taufe und der Firmung ist der Mensch nicht mehr Kind der Welt, sondern Kind Gottes. Und das hat Folgen, jedenfalls für den Apostel Paulus. Es bedeutet, daß soz. das Vermehrungsgebot Gottes an Adam und Eva ein gutes Stück weit nicht mehr gilt. Ein gutes Stück weit nicht mehr gilt. Die Ehe und damit das Kinderzeugen sind also nicht mehr wirklich erstrebenswert. Nur… weiter lesen »
Pater Pio
In der heutigen Zeit ist es sicher besser, allein zu bleiben, wenn man nicht einen katholischen Partner an seiner Seite hat. Zudem muss man Gott dienen wollen durch die Elternschaft und hat sich zu rechtfertigen für die Erziehung und das Seelenheil der Kinder. Das sind große Aufgaben. Pater Pio sagte „Muttersein ist ein Martyrium.“ Das sollten sich mal die emanzipierten Frauen der Moderne und Postmoderne auf der Zunge zergehen lassen. Pio sagte auch: „So viele Seelen gehen verloren, weil sie die Kinder nicht annehmen wollen, die Gott ihnen schenken will.“ (Verhütung und Abtreibung) Ich glaube, Kardinal Müller weiß auch, dass… weiter lesen »
Shuca

„In der heutigen Zeit ist es sicher besser, allein zu bleiben, wenn man nicht einen katholischen Partner an seiner Seite hat.“
Sehr interessante Gedanken die ich bestätigen tue. Aber nur katholisch wird in dieser Zeit nicht mehr reichen. Der Partner sollte schon ein großer Marienverehrer sein. Sicher ist sicher. Ein lauer katholischer Partner ist genauso gefährlich wie ein Atheist.
Per Mariam ad Christum.

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