Bischofssynode endet mit Seligsprechung von Paul VI., dem Papst von Humanae vitae – Teilnahme Benedikts XVI.

Kardinalskreierung Joseph Ratzingers durch Paul VI
Kardinalskreierung Joseph Ratzingers durch Paul VI

(Rom) Die derzeit im Vatikan versammelte außerordentliche Bischofssynode schließt am 19. Oktober mit der Seligsprechung von Paul VI., dem Papst der Enzyklika Humanae vitae. Kein Dokument des päpstlichen Lehramtes der jüngeren Zeit wurde mehr angefeindet und stieß innerkirchlich auf offeneren Widerstand und Ungehorsam als diese Enzyklika. Sie stellt die Antwort der Kirche auf die sexuelle Revolution dar und war daher antizyklisch in offenem Widerspruch zum herrschenden Zeitgeist.

Die sexuelle Revolution hatte die Enthemmung sexueller Triebe zum Ziel, die gezielt zur Enttabuisierung sexueller Verhaltensweisen, Perversionen und Identitätsstörungen führen sollte. Die ideologischen Strömungen dahinte, die das theoretische Gerüst lieferten und die Durchsetzung vorantrieben lassen sich genau benennen. Sie sind im politisch linken Spektrum angesiedelt, ob links-libertär oder marxistisch, gestützt von „Sexualwissenschaftlern“, die an perversen sexuellen Pathologien litten.

Enzyklika Humanae vitae Antwort auf sexuelle Revolution

Das Kernstück der sexuellen Revolution bildete jedoch die Antibabypille, die den Geschlechtsakt zwischen Mann und Frau von der Empfängnis trennte und auf einschneidende Weise das Verhältnis der Geschlechter zueinander, der Ehe und der Familie erschütterte. Ihre größte Förderung erlebte sie durch die häufig rassistisch motivierten Überbevölkerungsideologen. Papst Paul VI. bekräftigte dagegen die Offenheit des Geschlechtsaktes für die Weitergabe des Lebens und damit das Verbot der Kontrazeptiva.

Die Enzyklika wird häufig als „prophetisch“ bezeichnet. Zum einen weil sie im Widerspruch zum Zeitgeist entstand. Zum anderen, weil sie auch im Widerspruch zur weiterverbreiteten Haltung in der Kirche geschrieben wurde, die ein Arrangement mit dem vorherrschenden Zeitgeist suchte und künstliche Verhütungsmittel erlauben wollte. Eine entsprechende Empfehlung war sowohl von einer von Johannes XXIII. eingesetzten Studienkommission als auch einer von Paul VI. berufenen Bischofskommission ausgesprochen worden.

Der Episkopat des deutschen Sprachraumes trat nach Veröffentlichung der Enzyklika noch 1968 in offene Rebellion und verweigerte in der Königsteiner (Deutschland), Mariatroster (Österreich) und Solothurner (Schweiz) Erklärung den Gehorsam. Die genannten Erklärungen sind bis heute nicht aufgehoben worden. Die Argumentation dahinter erinnert verblüffend an jene von Kardinal Kasper zur Aufweichung des Ehesakraments: die Kluft zwischen „Lebenspraxis“ der Menschen und kirchlicher Lehre, die durch Anpassung der Lehre an die Praxis überwunden werden solle. Und der deutsche Episkopat findet sich erneut in den Fußstapfen des Ungehorsams wie bereits 1968. Ungehorsam bringt neuen Ungehorsam hervor?

Benedikt XVI. nimmt an Seligsprechung des Papstes teil, der ihn zum Kardinal kreierte

Unterdessen gab der emeritierte Papst Benedikt XVI. bekannt, daß er an der Seligsprechung Pauls VI. teilnehmen werde. Ende April hatte er bereits an der Heiligsprechung seines Vorgängers Johannes Paul II. und Johannes XXIII. teilgenommen.

Paul VI. kreierte Jospeh Ratzinger, damals Erzbischof von München-Freising zum Kardinal. Das anerkannte Wunder, mit dem der Seligsprechungsprozeß positiv abgeschlossen wurde, betrifft die Heilung eines ungeborenen Kindes Anfang der 90er Jahre in Kalifornien. Die Ärzte, die ein schwerwiegendes gesundheitliches Problem am Fötus entdeckten, empfahlen der jungen Mutter als einzig verbleibende Lösung die Tötung des Kindes durch Abtreibung.

Die Mutter weigerte sich und vertraute statt dessen auf die göttliche Vorsehung. Als Fürsprecher wandte sie sich an Paul VI. wegen dessen Enzyklika Humanae vitae zum Schutz des menschlichen Lebens.

Anerkanntes Wunder bekräftigt Verteidigung des Lebens

Das Kind kam ohne Probleme und völlig gesund zur Welt. Inzwischen ist das Kind ohne gesundheitliche Beschwerden ins Erwachsenenalter getreten. Der Postulator im Seligsprechungsverfahren bezeichnete die Heilung in „Übereinstimmung mit dem Lehramt“ des Papstes. Ein Wunder in der „Verteidigung des Lebens, der Familie und der Ehe“, der die Enzyklika gewidmet ist. Kardinal Antonio Cañizares, der soeben von Papst Franziskus als Erzbischof von Valencia nach Spanien zurückgeschickte bisherige Präfekt der Gottesdienstkongregation, sagte zu InfoVaticana, daß die Positio Pauls VI. die beeindruckendste sei, die er in seinem Leben gelesen habe.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana

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Zuwendungsübersicht
Martina
Zu dem beschriebenen „Wunder“ ist zu sagen, dass so etwas früher niemals durchgewunken worden wäre. Als Wunder galt noch bis vor kurzem die auf natürliche Weise nicht erklärbare Heilung tatsächlich vorhandener Erkrankungen und nicht nur vermuteter .Die diagnostizierte „Erkrankung“ in diesem diesem Fall hätte in Folge zu einer Gehirnschädigung führen können. Daher haben die Eltern auch 14 Jahre lang gewartet, ob nicht noch ein Hirnschaden auftritt. Ich habe schon etliche Berichte von Frauen gelesen, denen die Ärzte wegen Krankheit des Fetus zur Abtreibung rieten und die ein vollkommen gesundes Kind zur Welt brachten und die hatten vorher zu niemandem gebetet.… weiter lesen »
Pater Pio
Immerhin ist es ein gutes Zeichen, dass Paul VI selig gesprochen wird. Damit bekräftigt man das Verharren in der Tradition. Aber womöglich nur mit einem Bein. Gleichzeitig könnte dies wieder als Schachzug gewertet werden, um mit dem nächsen Schritt und unter der Berufung auf den Heiligen Geist ‚über das Lehramt von Gestern‘ (Enzyclika H. V.) hinauszugehen. Denn der Hl. Geist soll ja bekanntlich wehen, wo er (Franziskus?!, es) will. Schon die gleichzeitige Heiligsprechung von J.P. II und Joh. XXIII schien mir ein solcher Schachzug zu sein, mit dem man ‚das Alte‘ hinter sich zu lassen schien. Denn wenn ich richtig… weiter lesen »
catholicus
Liebe Martina, macht doch nichts ob Wunder oder nicht, alles Conchita in der Konzilskirche des neuen Advent, Hauptsache der Neue Kurs stimmt. Paul der Schlechte wird seliggelogen, weil er die Liturgie der Kirche zerstört und den Freimaurern, Juden und Mohammedanern die Tore zur Zerstörung der Kirche und des christlichen Abendlandes geöffnet hat. Außerdem hat er nach dem Konzil alle treugebliebenen Priester, Bischöfe und Kardinäle soweit es ihm möglich war kaltgestellt und durch lienientreue Modernisten ersetzt – so wie es jetzt Bergoglio macht. Wenn das nicht genug war an heroischem Tugendgrad! Enzykliken wie „Mysterium Fidei“ oder „Humanae vitae“ waren doch nur… weiter lesen »
Jean-Louis
Verglichen mit mit Franziskus war Paul VI eigentlich ein Konservativer. Der Bruch kam mit Franziskus. Anders als Bergoglio hat Montini gewisse Linien nicht überschritten. Seine Liturgie-Reform war leider verheerend; allein deshalb hätte er nie seliggespochen werden düfen. Aber in Fragen der Moral war er, anders als Franziskus verläßlich. Humanae Vitae und Populorum Progressio sind damals wie heute Weg weisende Enzykliken. Er erkannte, dass es der Kirche schlecht ging („Rauch Satans“) und er litt darunter. Er hat nur die falschen Therapien verordnet, als Folge einer fehlerhaften Analyse. Laut Franziskus geht es der Kirche heute besser als je zuvor. Sie kennt nur… weiter lesen »
zeitschnur
Allerdings sind die „Entabuisierungen“ sexueller Perversionen nicht ausschließlich im linken Lager zu finden, wie der Artikel behauptet. Allenfalls die offene Praxis ohne zu heucheln kam dann in der Linken auf. Wer wach in die Geschichte schaut, muss zugestehen, dass vor allem im rechten Lager entsprechende Perversionen üblich und sogar auf dem Wege zur Legalisierung waren. Auch Pius X. erinnert ja in „Pascendi“ daran, dass die Modernisten meist moralisch integer waren und dadurch punkten. Zu erinnern wäre auch an die „Züchtung“ reinrassiger Arier durch unverheiratete, äußerlich dem „arischen“ Ideal entsprechende Männer und Frauen im nationalsozialistischen Deutschland, das im wesentlichen überhaupt auch… weiter lesen »
Traditionstreuer

Also, mir sind gewisse sexualethisch etwas unorthodoxe Rechte zehnmal lieber wie „moralisch integere“ Linke. Es war schon immer so: diese schaden der Kirche per se unendlich mehr! Das haben auch die Päpste – jedenfalls bis zum jetzigen – nie anders gesehen. Warum denn hat die Kirche den etwas schwerenötrigen Berlusconi dennoch stets unterstützt, obwohl dessen linker Konterpart Prodi rein „moralisch“ wohl integerer war?? Man darf solche Fragen nie allzu abtrakt-theoretisch betrachten, sondern muss immer fragen: Cui bono?

zeitschnur
@ Traditionstreuer Ich habe darüber keine Grundsatzdebatte führen wollen, sondern darauf hinweisen wollen, dass es allzu einfach ist, die Enthemmung der Sexualethik alleine den „Linken“ – wie im Artikel behauptet – zuzuweisen. Tatsächlich war und ist die Enthemmung in aller Regel damit verbunden, dass man „es sich leisten kann“, enthemmt zu sein. Das Bild ist wesentlich differenzierter. Im chinesischen Kommunismus z.B. wurde lange eine sogar sehr hohe Sexualmoral vermittelt (60er/70er). Ansonsten offenbart Ihre Argumentation punktgenau die Doppelmoral, die man den „Erzkatholiken“ stets vorgeworfen hat. Ihre Argumentation passt übrigens auch hervorragend zu den Vorgängen auf der laufenden Synode – auch dort… weiter lesen »
ein besorgter Christ
Frau Zeitschnur und ich sind auch schon aneinander geraten auch über die Frauenfrage, aber mit dem was sie über die katholischen Doppelmoral schreibt, hat sie recht. Betrachtet man die Sache bei Licht, war der Fehler Heinrich des VIII; dass er auf die Idee kam, das was alle machen, er auch und wo man nicht drüber sprach, legalisiert haben wollte. IN der Sache Scheidung von Katharina von Aragon, argumentierte er damit, dass sie ja die Frau seines Bruders gewesen war, udn er sie daher gar nicht hätte heiraten dürfen, er wollte also seine Ehe anullieren lassen. Katharina konnte nachweisen, dass die… weiter lesen »
Gloria Olivae

@Zeitschnur: Merken Sie eigentlich gar nicht, wie sehr Sie mit derartigen Einlassungen, die ja beinahe schon wie aus der Feder linksautonomer Feministinnen daherkommen, der Sache der Tradition schaden? Gehören Sie überhaupt noch zur Traition??

Es ist zum Weinen, wie wir „Tradis“ uns in Selbstzerfleischung aufreiben, anstatt gemeinsam den Wall gegen den Feind zu halten.

Jean-Louis

Ganz meine Meinung. Die Reformer und Feinde der Tradition sind uns in strategischer Hinsicht haushoch überlegen. Deshalb, und weil wir uns gegenseitig bekämpfen, eilen sie von Sieg zu Sieg. Ich sage nicht, dass Zeitschnur in allem Unrecht hätte, aber es ist wirklich nicht der Zeitpunkt die „Tradis“ so schonungslos und permanent zu kritisieren. Da frage ich auch: Cui bono?Geschlossenheit heißt das Gebot der Stunde.

zeitschnur

@ Jean Louis

Verzeihung – doch: es ist die letzte Möglichkeit, die Tradition noch zu kritisieren. Denn so, wie sie auftritt (s. meine Antwort oben an @ Traditionstreuer) hat sie ohnehin schon verloren!
Darum geht es mir – und es ist für mich eine Katastrophe, dass man sich dort in der Wagenburg so eingesalzt hat, dass man es nicht mehr merkt…aber dann ist es eben auch nur eine selbsternannte Tradition, die ohnehin überflüssig ist.
Auch sie ist nur dazu installiert worden, die Kirche gründlich und genüsslich von rechts her zu zerstören.

Traditionstreuer
@Zeitschnur: Sie scheinen seit einiger Zeit obsessiv gegen „rechts“ Stimmung machen zu müssen. Sehen Sie denn nicht (mehr), dass das, wofür „rechts“ wertemäßig steht, in engster Nähe zur unwandelbaren Lehre der Kirche ist?! Der Feind stand und steht links! Alle Päpste bis zum unseligen „Konzil“ haben dies immer wieder gesagt. Deshalb kann ich mich Jean-Louis nur anschliessen: die Reihen fest geschlossen! Wir pulverisieren uns gegenseitig in der Tradition, und die Linken lachen sich ins Fäustchen. Was Disziplin und Gehorsam anlangt, können wir von denen noch jede Menge lernen. Traurig, aber wahr. Es gilt auch hier die alte Volksweisheit: wenn zwei… weiter lesen »
Pater Pio
Die Tradition gibt es nur deshalb, um die Kirche von rechts zu zerstören? Also, das ist so eindeutig falsch. Es geht der Tradition um ein Zurechtrücken, nicht um ein Zerstören. Ich finde die Erläuterungen von Zeitschnur aber in so weit legitim, als es sich bei vielen Traditionalisten in Wirklichkeit um einsame, kontaktschwache, manchmal auch neurotische Menschen handelt, die nie dazu gekommen sind, ihre Sexualität personhaft in ein Du zu integrieren. Heute gibt man sich der Ausschweifung hin, morgen bereut man wieder. Man geht auch zur Beichte; aber was bringt das, wenn der Wille zur Umkehr nicht da ist. Der Wille… weiter lesen »
Traditionstreuer

Und wenn herauskäme, dass der Pfarrer von Ars und Padre Pio hundertmal moralisch fehlgetreten wären – es würde an meiner grenzenlosen Verehrung für diese wahrhaft katholischen Heiligen, die mir eine solche Stütze im Glauben sind, kein Jota ändern!!

Pater Pio
Darin erweist sich Ihre eigene Stärke. Ich beglückwünsche Sie, wenn es so ist. Die erwähnten Heiligen waren auch nicht von Anfang an das, was sie geworden sind. Sie hatten es mit zahllosen Versuchungen zu tun. Sie waren bereit, sich selber abzusterben (im Geiste vollzogene Taufe), um dann auch im Geiste wirken zu können. Nehmen wir P. Pio und sein Leben. Viele Bücher stellen ihn als einen lieben Menschen dar, der Wunder am laufenden Band produzierte. Einzig Maria Winowska lässt tief hinter die Fassade des Paters blicken. Sie zeichnet das getreue Bild eines Paters, der sich täglich neu aufopfert für die… weiter lesen »
zeitschnur
@ Traditionstreuer Warum ich Ihren logischen Unsinn und darüber hinaus die geäußerten sündhaften Meinungen nicht „akzeptiere? Weil ich als Jünger Jesu der Wahrheit und Gerechtigkeit verpflichtet bin. Und die besagt, dass es vor Gott kein Ansehen der Person gibt. Es ist also völlig gleich, ob ein Rechter oder Linker eine Sünde tut: Sünde ist Sünde. Und wenn fälschlich Heiliggesprochene – was ich allerdings im Falle des Pfarrers von Ars für unmöglich halte, bei Padre Pio dagegen schon (JP II – was soll man da noch erwarten?!) – schwer gesündigt haben ohne Reue, dann kann ihnen auch keine Verherung als Heilige… weiter lesen »
Jean-Louis
Berlusconi war ein Hochstapler, Pinochet genau betrachtet ein Verbrecher. Die Tradition hat sich höchstens mit ihnen arrangiert, weil die Alternativen für die Kirche noch mehr Schaden angerichtet hätten. Ich erinnere mich aber an eine Stellungnahme des Vorsitzenden der IBK, Angelo Kardinal Bagnasco, einem großartigen konservativen Kirchenmann aus der Schule von Kardinal Siri, in der er dem damaligen italienischen Premier heftig ins Gewissen redete. Franco war anders, trotz demokratischer Defizite, ein auf moralische Integrität bedachter Mann mit einer Vision und ein guter Katholik, zu seiner Zeit der richtige Mann am richtigen Platz. Mir scheint, die spanischen Bischöfe sind heute noch einen… weiter lesen »
Traditionstreuer
Das General Pinochet ein „Verbrecher“ war, möchte ich als mehrfach in Chile Gewesener entschieden bestreiten. Er war, wie schon gesagt, kein Heiliger, aber welcher Politiker ist das schon? Chile stand 1973 am Abgrund von Marxismus, Befreiungstheologie, Genderismus. Pinochet hat einen schweren, mutigen und einsamen Kampf gegen diese satanischen Mächte geführt. Seine Kirche hat ohn damals, konzilstrunken wie sie war, weitgehend im Stich gelassen, bis auf wenige mutige Bischöfe. Pinochet musste tief in die Kloake gehen – dabei macht man sich unvermeidlich auch selber schmutzig. Aber nur, um alles wieder sauber zu kriegen. Vergessen wir nicht, dass Seine Exzellenz EB Lefèbrve… weiter lesen »
zeitschnur
Es ist nicht zu ertragen, was hier dahergeschwafelt wird. Eine echte Schande! Es fehlt am Geist der Unterscheidung: Dass Lefebvre erheblich daneben gegriffen hat mit einigen politischen Statements und der hirnlosen Verbindung mit der politischen Rechten, dürfte bei selbst geringem intellektuellem Aufwand klar sein. Das wäre alles verzeihlich, wenn sich darauf nicht heute ein Heer verwirrter und verführter Traditionalisten berufen würde, als wäre Lefebvre der Papst gewesen, was er aber definitiv nicht war. Im Prinzip hat er sich wohl auch bei aller verständlichen und berechtigten Kritik an Konzil, Liturgiereform etc. nur etwas angemaßt und andere Traditionsträger vom Markt gedrängt. Die… weiter lesen »
ein besorgter Christ
zum großen Teil Zustimmung nur es ist nie zu spät, dass festzustellen steht alleine Gottvater zu. Zum Thema es liegt im Menschen einen Herrscher zu wollen, einen der einem sagt, wo’s lang geht, und der Garant für das Glück ist. Und es liegt in der Natur des Menschen den Häuptling umzubringen wenn er nicht tut, was die regierten wollen. Es liegt in der Natur des Menschen das goldene Zeitalter entweder in der Vergangenheit zu verorten, oder in der Zukunft. Das Problem der frommen von der einen wie von der anderen Fraktion liegt in etwas ganz einfachem, all diese mythologische Sehnsucht… weiter lesen »
Traditionstreuer
@Zeitschnur: Was oder wer ist in Sie gefahren, dass Sie sich zu solchen Tiraden gegen die Tradition herablassen? Es ist unbegreiflich. Früher habe ich anderes, mutiges und wahres von Ihnen gelesen. Mir scheint, dass Sie zu einem letztlich doketischen und damit häretischen abstrakten ethischen Rigorismus neigen. Dieser wurde von der Lehre der Kirche immer verworfen, denn er ist protestantisch und widerspricht der vernunftbegabten Natur des Menschen. Die Kirche lehrte immer die Abwägung zwischen dem grösseren und dem geringeren Übel. Deshalb stand sie – jedenfalls die glaubenstreuen Bischöfe in ihr – klar bei den mutigen, treuen Männern, die keine „Demokraten“ waren… weiter lesen »
zeitschnur
@ Traditionstreuer Lassen Sie es gut sein – irgendwie verstehen Sie nicht, was ich sage. Katholische Lehre ist nun mal keine Abwägung, sondern immer Definition. Und was definiert ist, wird nicht mehr abgewogen. Sünde ist Sünde. Punkt. Der Ehebruch oder die Hurerei eines Monarchen ist nicht weniger schlimm als die eines armen Würstchens. Der Mord von der Hand eines Rechten ist und bleibt ein Mord und ist genauso schwerste Sünde wie der Mord durch einen Linken. Sie haben wirklich keine Ahnung – die ganze Hl. Schrift beklagt das Messen mit zweierlei Maß und kündigt denen, die das Recht der Kleinen… weiter lesen »
zeitschnur
@ besorgter christ Ich schaue einfach nur wach in die Situationen und meine Lebenserfahrung ist inzwischen auch etwas opulenter geworden. Das Guardini-Buch habe ich übrigens, das Sie auch mir anderwärts empfehlen wollen… Sehen Sie sich das Chaos doch an – die Krönung dieser satanischen Wirrnisse bieten einem die besonders vollmundigen Tradis. Weiß man das wirklich nicht mehr, dass es unter katholischen Herren Verurteilungen oder gar Hinrichtungen nur nach gerechten Prozessen geben dürfte? Wie degeneriert ist „die“ Tradition, dass hier Leute im Ernst denjenigen für häretisch halten, der an den überlieferten römischen Rechtsgrundsätzen festhalten?! Welcher Ungeist wütet in Typen, die es… weiter lesen »
Traditionstreuer

@Zeitschnur: Sie mögen äusserlich katholisch geblieben sein, aber inwendig und in Ihrem Denken sind Sie dem Protestantismus anheim gefallen. „Allein den Willen des Vaters tun“ – reinster protestantischer Sprech. Wie erkennen wir denn allein den Willen des Vaters?? Doch allein durch das Studium und gehorsame Orientierung an der unwandelbaren heiligen Tradition. Durch nichts sonst. Alles andere – z.B. das pure „Bibellesen“ – führt geradewegs in die Irre.
Ich verstehe Sie nicht mehr, werde aber für Sie beten.

zeitschnur

@ Traditionstreuer

„Protestantensprech“?
Die Hl. Schrift ist für Sie „Protestantensprech“?
Katholiken, die ein Problem mit der Schrift haben, sind Häretiker und es gitl auch für sie dieser Satz Jesu:

„Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“ (Mt. 7, 21)

Wenn ich also alles drans etze, diesen Willen des Vaters tun zu wollen, habe ich immerhin Jesus in meinem Ansinnen auf meiner Seite.
Wen haben Sie in der Verweigerung dieser Forderung Jesu denn auch Ihrer Seite?

zeitschnur
Sorry für meine Tippfehler übrigens mal an dieser Stelle. @ Traditionstreuer Sie bleiben mir immer und jedesmal den Beweis für Ihre verheerenden Irrlehren schuldig. Sie lesen nicht nur nicht die Schrift, sondern Sie kennen auch nicht die tatsächliche, eindeutig hintelegte Lehre der Kirche. Ich bin nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich katholisch. Sie können mir geistig nicht folgen, das ist das Problem. Aber es ist nicht mein Problem, sondern Ihres. Ich wage es, außerhalb des traditionalistischen Schubladenschranks zu formulieren – dem depositum fidei habe ich deshalb aber an keiner Stelle widersprochen. Im Gegenteil – ich erinnere all dieses pseudokonservative Gefasel… weiter lesen »
Traditionstreuer
@Zeitschnur: Selbstverständlich ist die Hl. Schrift für sich genommen „Protestantansprech“, da das verheerende und häretische Prinzip „Sola scriptura“ vom Erzketzer Martinus L. erdacht wurde. Mir einzelnen Bibelstellen an den Kopf zu knallen ist eine unkatholische, durch und durch protestantische Methodik. Die Kirche hat – jedenfalls bis 1962 – immer gelehrt, dass die Hl. Schrift der Tradition untergeordnet ist und nur unter der hermeneutische Richtschnur der Tradition erschlossen und recht gelesen und verstanden werden kann. Die Schrift ist norma normata, die Tradition ist norma normans. Nicht umgekehrt, wie bei den protestantischen Häretikern. Deshalb war es bis zum unseligen „Konzil“ in weiten… weiter lesen »
ein besorgter Christ
was ich überhaupt nicht verstehe, warum man einerseits Paul Vi selig spricht und andererseits die von ihm prognostiziert moralische Verwüstung der Ehen auch nicht mir kirchlichem Segen ausstatten will. Man stellt den Prophet auf den Sockel, damit ihn keiner hört, oder was? Und ja praenatale ärztliche Diagnosen gibt es zu Hauf. Ich kenne eine Frau der hatte man ein zwergenwüchsiges Kind prognostiziert, die ganze Schwangerschaft über, jeder Ultraschall, auch ein spezial Ultraschall, ergab das. Das Kind war dann bei der Geburt exakt 52cm groß, das ist an der Grenze nach „zu groß“. Als die Mutter das dann der behandelten Ärztin… weiter lesen »
Chiara
Eine Information an die Redaktion und an alle Leser. Es ist nett zu schreiben: der Papst von Humanae Vitae, aber es gefährdet die Seele der Leser, die sich darüber erkundigen und sich dann sagen: „Gute Enzyklica, also guter („heiliger“) Papst!“ So ist das nicht! Die Wahrheit soll gesagt sein, gerade für das Wohl der Seelen und die Ehre Gottes! Dieser Papst Paul VI hat die katholische Religion zerstört. Man lese all seine Ansprachen, all seine Schriften und seine öffentlichen Verkündigungen. Er hat zum Menschenkult aufgerufen. Er hat gesagt wortwörtlich: man muss sich des alten der Kirche entledigen. Er hat gesagt… weiter lesen »
Pater Pio
Zur Rettung des Satzes: „Das letzte Wort hat die menschliche Vernunft“, muss man vielleicht bemerken, dass die Vernunft ihren Sitz im Herzen hat. Vernunft ist nicht Verstand. Gott spricht nicht an der Vernunft des Menschen vorbei. Wenn wir das gauben, fallen wir in eine kalte Gesetzeskasuistik. Wir laufen auch Gefahr, wenn wir einen Papst oder Päpste stigmatisieren, dass wir hart und rechthaberisch werden. Die Menschen mögen uns dann nicht mehr zuhören. Ich neige auch dazu, im Eifer des Gefechts zu wettern, sofern ich im mich im Lager der Rechtgläubigen wähne. (Ich fühle mich ja bedroht.) Aber eine einzige Situtaion, die… weiter lesen »
Chiara
Herr P.Pio, Sie sind mir mit Ihren Kommentaren heute aufgefallen und eigenartigerweise begann ich für Sie zu beten. Vor allem Ihre Sätze heute Mittag: „Indem man die Tradition mit J.P. II einigermaßen befriedigte, drückte man Johannes gleichzeitig mit durch!“, bewegten mich sofort an Sie beim Rosenkranzgebet zu denken. Ich dachte mir: der arm hat den Namen eines heiligen Paters, aber blickt nicht durch… denn Johannes Paul befriedigt nicht die Tradition. Sie sind wahrscheinlich der erste der aber auf so eine Idee kommt. Es war mir sofort klar, dass Sie es bedürfen den katholischen Glauben zu studieren und sich von Christus… weiter lesen »
ein besorgter Christ

weise Worte werter Padre

Pater Pio

Chiara, sie haben mich erkannt. Ich kenne die Wahrheit nicht, aber ich suche sie. Deshalb tut es mir sehr wohl, dass sie für mich beten. Allein das kann mir helfen und mich weiter bringen.

Wickerl

Mit seinen Auftritten als ALTPAPST nimmt Dr. Ratzinger dem Papstamt sehr viel von seiner Würde

catholicus

Wollte sich der Expapst nicht den Blicken der Welt entziehen und nur noch dem Gebet obliegen, und jetzt eine Karnevaliade als Papst nach der anderen, zuletzt bei Bergoglios Altennachmittag auf dem Petersplatz. Das Konzilstheater wird immer grotesker!

Engelchen

Es scheint, der Altpapst läßt sich auf seine alten Tage noch instrumentalisieren.

Markus

Viel mehr Würde verliert das Papstamt aber durch Herrn Bergoglio.
Per Mariam ad Christum.

Markus

Und warum sollte Ihrer Meinung nach ein Altpapst nicht an der Seligsprechung eines anderen Altpapstes teilnehmen dürfen? Oder an der Heiligsprechung der Altpäpste Wojtila und Roncalli?
Per Mariam ad Christum.

Traditionstreuer

Dieser Altpapst ist ein Märchenonkel, der – ausgefuchst ist er ja wie kein zweiter – der Tradition leider jede Menge Sand in die Augen gestreut hat. Er wird es vor seinem Herrn verantworten müssen, wohin er die Kirche gebracht hat.

Jean-Louis

@ Traditionstreuer
Unerhört, was Sie da über den guten und genialen Papst Benedikt schreiben. Welcher Papst die Kirche in den Abgrund zu führen droht, darüber sind wir uns doch wohl einig, und dieser Papst heißt nicht Benedikt. Nur der Ratzingerianismus kann die Kirche noch retten.

Sarah

Ich freue mich über die Seligsprechung dieses großen Papstes, der die Reformen des 2. Vatikanischen Konzils auch in die Tat umsetzte!

Traditionstreuer

@Sarah: Dissidenten sind hier nicht gern gesehen. Trollen Sie sich zu den linksfreimaurerischen Portalen.

Leo Laemmlein

Damit bin ich nicht einverstanden. Wie kommen Sie darauf?

zeitschnur

@ sarah will ein wenig provozieren, hat aber objektiv nur eine persönliche Aussage gemacht „Ich freue mich…“.
Auch wenn ich mich überhaupt nicht freue über diese Seligsprechung, muss jemand das Gegenteil sagen dürfen, ohne hier gleich auf so jämmerliche Weise niedergemacht zu werden.
Nein, ich freue mich überhaupt nicht!
Humanae vitae war eine Beruhigungspille für die Konservativen, ein saftiges Stück Befriedigungsfleisch für die Tradis, während der Papst Paul in aller Ungestörtheit die Liturgiereform festzurren konnte.

Pater Pio

Bleiben Sie ruhig hier. Der Gegenwind ist erfrischend, damit wir uns hier nicht ganz einmauern.

Marcellus

@ Sarah: Drücken Sie doch bitte Ihre Freude bei Ihresgleichen aus. Da werden Sie viel mehr Verständnis als hier finden. Und dann illuminieren Sie ein schönes Bildchen und verfassen eine Hymne auf den neuen Seligen.

Carlos Sierra Moreno

Welche Reformen?

Gloria Olivae

Nun, „Sarah“ bejubelt natürlich die „Reform“ der Zerstörung der Liturgie und damit des Glaubens. Denn: lex orandi – lex credendi.

Und solche Linksfreimaurer(innen) sind hier nicht gern gesehen.

catholicus

Wenn ich eine Sarah wäre, würde ich mich auch über die „Seligsprechung“ eines Papstes freuen, dem es gelungen ist, den größten Teil der sichtbaren Kirche zu zerstören. Aber noch ist nicht aller Tage Abend, Sie wissen ja, daß am Ende das Unbefleckte Herz Mariens und nicht die Synagoge Satans triumphieren wird!

Paschalis

„Die Synagoge Satans“ – das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Damit ist zum Thema Antisemitismus und Rechtskatholizismus vieles gesagt.

Apokalypse

@ Paschalis
Sie fallen aber nicht wirklich aus allen Wolken oder? Eine Leseempfehlung:
Die „Synagoge Satans“ stammt aus der Heiligen Schrift: Offenbarung des Johannes 2,9.

Traditionstreuer

Wie aktiv Satan in seiner Synagoge ist, sieht man auf entsetzliche Weise seit Monaten an dem Abchlachten der Glaubensbrüder in Nahost. Die „IS“-Mörder wurden vom zionistischen Mossad jahrelang genährt und ausgerüstet.

zeitschnur
@ alle zur Begriffsklärung Die „Synagoge Satans“ ist in der Apokalypse meint die „Versammlung/Schule Satans“. Eine Synagoge ist im Ggs. zum Tempel ein Lehrhaus, eine „Schule“. In den jüdischen Synagogen finden ja keine Zeremonien statt, die dem Tempel vorbehalten waren, nämlich die Opferriten. Am Ende der Zeiten wird sich der Antichrist in den Tempel Gottes setzen, was allrdings ohne die Errichtung eines entsprechenden Lehrgebäudes (also einer „Synagoge“) nicht möglich wäre. Da der Text im übrigen metaphorisch oder auch in einer Bildsprache ein Geheimnis birgt, wie alle prophetischen Äußerungen, ist es offen, wie er dann konkret, wenn sich die Prophetie erfüllt,… weiter lesen »
Markus

Sarah,
welche Reformen von Expapst Montini meinen Sie?

Shuca

Vielleicht ist die von Montini abgesegnete Feuerbestattung für Katholiken eine Reform. Ob er die mit Bugnini abgesprochen hatte? Wie war das noch mit den Früchten auf die wir schauen sollen?
Per Mariam ad Christum.

Theresa

Glaube ohne Liebe macht fanatisch. Leider erkennt man bei vielen Kommentaren dass die Liebe fehlt. Die Liebe ist langmütig die Liebe ist gütig………….. Ihr kennt doch alle diese Bibelstelle, oder? Schade dass es hier soviel Hass und böse Worte gibt. Für jedes unnütze Wort werden wir aber am Tage des Gerichtes Rechenschaft ablegen müssen. Ich wünsche Euch, dass ihr die Liebe Gottes in euren Herzen fühlt.

BlöBlö

Ja, aber bitte an alle Mit-Kommentatoren: die unsägliche Vokale „Hass“, sollten alle streichen.

Pascal13

Korrekt! Aber den Satan darf bzw muss man hassen – und leider ist er in unsere heilige Kirche eingedrungen und diesmal nicht als Rauch sondern in Purpur, just the facts…

Pater Pio
Ich beglückwünsche Theresa. Denn die Liebe darf nicht fehlen. Jesus stirbt ‚für‘ die Sünder. Er ziet nicht ‚gegen‘ sie in den Krieg. Zwar kämpft er, aber sein Schwert ist die Liebe. Liebe ist Harmonie, Ausgleich, Nachsicht, Lebendigkeit. Und in diesen: Entschiedenheit. Sie vereint sich mit der Klugheit, weshalb sie nachhaltig ist. Trotz dieser Worte verlangen die dialektischen Geschichtsläufe manchmal nach der Polemik, um wahr genommen zu werden. Nur steckt darin wieder die Gefahr der Verhärtung und Abkapselung. Wenn ich mich selbst betrachte – ich erwähnte das bereits – bin ich entschieden, rechtgläubig, konservativ. Ich weiß wie es geht, der Welt… weiter lesen »
Dario

@Theresa
Na was schlagen Sie denn vor, in Ihrer Liebe, Güte und Langmut, in diesem unsäglichen Desaster des Glaubensabfalls, in dem die Hirten die Seelen in die Verderbnis führen?

Pater Pio
Aber die Seelen lassen sich doch gar nicht mehr führen? Sie verlangen zwar unbewusst danach, aber der ertinkende schlägt bekanntlich wild um sich, weil er in der helfenden Hand einen erneuten Feind vermutet. – Kein Papst, kein Bischof, kein Priester kann heute noch führen, wenn wir uns nicht selber auf die Hinterbeine stellen und rechte Führung suchen. Es gibt aus dieser Gesellschaft keinen Ausweg mehr, sie rennt bereits kollektiv in den Selbstmord. SIE IST – für alle W/Mahnrufe – TAUB GEWORDEN! Die Geister, die wir riefen, werden wir, um mit Goethe zu sprechen, nicht mehr los. Die eigenen Reihen brauchen… weiter lesen »
ein besorgter Christ

@ padre
Amen und lesen sie Guardini „Ende der Neuzeit“ wollte es der Frau Zeitschnur auch schon empfehlen, dessen Ende lautet „Die Einsamkeit im Glauben wird furchtbar sein“ genauso isses.
Und was draus wird, das walte Gott.

Pater Pio
Danke für den hervorragenden Lesetipp. Unglaublich, was Guardini schon zu Beginn der 50er Jahre hat kommen sehen und wie er den Menschen mit seinem verdinglichten Bewusstsein sah, nicht wahr? Ein Mensch, der sich den Sachen und Sachabläufen gleich gemacht hat, ein homo technicus, kennt keine wahre Mitmenschlichkeit mehr. Er ist ein einsamer Mensch. Der bekannte Palottinerpater Heinz Perne sang: „Wenn auch Millionen Menschen mit mir geh‘n, bleibt einsam oft mir Tag und nacht.“ Für den medial besetzten Menschen muss man die tröstende nachfolgende Zeile wohl streichen: „Gott aber kennt mich, und von Ewigkeit, da hat er schon am mich gesacht.“… weiter lesen »
Adrien Antoine

Geehrte @ Theresa,
Bei Ihrem Namen mußte ich sofort an der Hl. Theresa von Avila und ihrem wunderbar feurigem Temperament denken;
Was Ihren Aufruf zur Liebe und gegen den Haß betrifft:
Wir lieben die Hl. Kirche, stehen fest zum Glauben und kämpfen für die Wahrheit.
Und in den jetzigen barren Zeiten sage ich mit General Patton:
„Gott sollte Mitleid mit meinen Gegnern haben, ich habe es bestimmt nicht“
(Die Gegenseite sowieso auch nicht mit den Franziskanen der Immaculata)

Chiara
„Alles wurde auf die Bedürfnisse des Menschen abgestimmt! Somit erkläre man niemals, eine Religion nutzlos, wie die katholische Religion, die in ihrer Form, der am meisten wesentlichen und wirksamen, wie es die des Konzils ist (also die Konzilskirche!), verkündet, dass sie vollständig im Dienst des MENSCHEN steht!…“ : Rede bei der Schließung des Konzils am 7. Dezember 1965. http://papst-paulvi.blogspot.de/ Am 13. Juli 1969 sagte er: „Der Mensch offenbart sich als Riese. Er offenbart sich göttlich zu sein. Er offenbart sich göttlich zu sein nicht an für sich, sondern in seinem Prinzip und seinem Schicksal. DIE EHRE SEI DEM MENSCHEN, EHRE… weiter lesen »
Pater Pio

Mir dämmert, sie haben irgendwo recht. Es geht um die Huldigung des Menschen. Man glaubt, immer und jederzeit müsse man dem Menschen dienen, ihm und seinem Willen huldigen, um sich anzubiedern. Weil man das luziferische Prinzip nicht mehr aner-kennt?
Weil man angst hat um die eigenen Posten (Amtskirche der Steuerzahler).
Sarazin: Deutschland schafft sich ab.
Kirchenkritiker: Kirche schafft sich ab. (stattdessen Kirche Satans?)

Shuca

„luziferische Prinzip“
Genau das ist der Punkt. Man kann als traditioneller Katholik sich jeden Tag sagen der

Shuca

„luziferische Prinzip“
Genau das ist der Punkt. Man kann als traditioneller Katholik sich jeden Tag sagen der Typ existiert und zieht seine Kreise. Aber es ist fast unmöglich Satan auch nur annähernd in den Entwicklungen in der Kirche und dieser Welt rationell einzubinden. Diese Macht hat keinen Namen, man kann sie nicht anfassen, man kann sie nicht beschreiben und erklären ist unmöglich. Aber sie beherrscht fast alles.
Per Mariam ad Christum.

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