Bischofssynode endet mit Seligsprechung von Paul VI., dem Papst von Humanae vitae – Teilnahme Benedikts XVI.

Kardinalskreierung Joseph Ratzingers durch Paul VI
Kardinalskreierung Joseph Ratzingers durch Paul VI

(Rom) Die derzeit im Vatikan versammelte außerordentliche Bischofssynode schließt am 19. Oktober mit der Seligsprechung von Paul VI., dem Papst der Enzyklika Humanae vitae. Kein Dokument des päpstlichen Lehramtes der jüngeren Zeit wurde mehr angefeindet und stieß innerkirchlich auf offeneren Widerstand und Ungehorsam als diese Enzyklika. Sie stellt die Antwort der Kirche auf die sexuelle Revolution dar und war daher antizyklisch in offenem Widerspruch zum herrschenden Zeitgeist.

Die sexuelle Revolution hatte die Enthemmung sexueller Triebe zum Ziel, die gezielt zur Enttabuisierung sexueller Verhaltensweisen, Perversionen und Identitätsstörungen führen sollte. Die ideologischen Strömungen dahinte, die das theoretische Gerüst lieferten und die Durchsetzung vorantrieben lassen sich genau benennen. Sie sind im politisch linken Spektrum angesiedelt, ob links-libertär oder marxistisch, gestützt von „Sexualwissenschaftlern“, die an perversen sexuellen Pathologien litten.

Enzyklika Humanae vitae Antwort auf sexuelle Revolution

Das Kernstück der sexuellen Revolution bildete jedoch die Antibabypille, die den Geschlechtsakt zwischen Mann und Frau von der Empfängnis trennte und auf einschneidende Weise das Verhältnis der Geschlechter zueinander, der Ehe und der Familie erschütterte. Ihre größte Förderung erlebte sie durch die häufig rassistisch motivierten Überbevölkerungsideologen. Papst Paul VI. bekräftigte dagegen die Offenheit des Geschlechtsaktes für die Weitergabe des Lebens und damit das Verbot der Kontrazeptiva.

Die Enzyklika wird häufig als „prophetisch“ bezeichnet. Zum einen weil sie im Widerspruch zum Zeitgeist entstand. Zum anderen, weil sie auch im Widerspruch zur weiterverbreiteten Haltung in der Kirche geschrieben wurde, die ein Arrangement mit dem vorherrschenden Zeitgeist suchte und künstliche Verhütungsmittel erlauben wollte. Eine entsprechende Empfehlung war sowohl von einer von Johannes XXIII. eingesetzten Studienkommission als auch einer von Paul VI. berufenen Bischofskommission ausgesprochen worden.

Der Episkopat des deutschen Sprachraumes trat nach Veröffentlichung der Enzyklika noch 1968 in offene Rebellion und verweigerte in der Königsteiner (Deutschland), Mariatroster (Österreich) und Solothurner (Schweiz) Erklärung den Gehorsam. Die genannten Erklärungen sind bis heute nicht aufgehoben worden. Die Argumentation dahinter erinnert verblüffend an jene von Kardinal Kasper zur Aufweichung des Ehesakraments: die Kluft zwischen „Lebenspraxis“ der Menschen und kirchlicher Lehre, die durch Anpassung der Lehre an die Praxis überwunden werden solle. Und der deutsche Episkopat findet sich erneut in den Fußstapfen des Ungehorsams wie bereits 1968. Ungehorsam bringt neuen Ungehorsam hervor?

Benedikt XVI. nimmt an Seligsprechung des Papstes teil, der ihn zum Kardinal kreierte

Unterdessen gab der emeritierte Papst Benedikt XVI. bekannt, daß er an der Seligsprechung Pauls VI. teilnehmen werde. Ende April hatte er bereits an der Heiligsprechung seines Vorgängers Johannes Paul II. und Johannes XXIII. teilgenommen.

Paul VI. kreierte Jospeh Ratzinger, damals Erzbischof von München-Freising zum Kardinal. Das anerkannte Wunder, mit dem der Seligsprechungsprozeß positiv abgeschlossen wurde, betrifft die Heilung eines ungeborenen Kindes Anfang der 90er Jahre in Kalifornien. Die Ärzte, die ein schwerwiegendes gesundheitliches Problem am Fötus entdeckten, empfahlen der jungen Mutter als einzig verbleibende Lösung die Tötung des Kindes durch Abtreibung.

Die Mutter weigerte sich und vertraute statt dessen auf die göttliche Vorsehung. Als Fürsprecher wandte sie sich an Paul VI. wegen dessen Enzyklika Humanae vitae zum Schutz des menschlichen Lebens.

Anerkanntes Wunder bekräftigt Verteidigung des Lebens

Das Kind kam ohne Probleme und völlig gesund zur Welt. Inzwischen ist das Kind ohne gesundheitliche Beschwerden ins Erwachsenenalter getreten. Der Postulator im Seligsprechungsverfahren bezeichnete die Heilung in „Übereinstimmung mit dem Lehramt“ des Papstes. Ein Wunder in der „Verteidigung des Lebens, der Familie und der Ehe“, der die Enzyklika gewidmet ist. Kardinal Antonio Cañizares, der soeben von Papst Franziskus als Erzbischof von Valencia nach Spanien zurückgeschickte bisherige Präfekt der Gottesdienstkongregation, sagte zu InfoVaticana, daß die Positio Pauls VI. die beeindruckendste sei, die er in seinem Leben gelesen habe.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana

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68 Comments

  1. Zu dem beschriebenen „Wunder“ ist zu sagen, dass so etwas früher niemals durchgewunken worden wäre.
    Als Wunder galt noch bis vor kurzem die auf natürliche Weise nicht erklärbare Heilung tatsächlich vorhandener Erkrankungen und nicht nur vermuteter .Die diagnostizierte „Erkrankung“ in diesem diesem Fall hätte in Folge zu einer Gehirnschädigung führen können. Daher haben die Eltern auch 14 Jahre lang gewartet, ob nicht noch ein Hirnschaden auftritt.

    Ich habe schon etliche Berichte von Frauen gelesen, denen die Ärzte wegen Krankheit des Fetus zur Abtreibung rieten und die ein vollkommen gesundes Kind zur Welt brachten und die hatten vorher zu niemandem gebetet. Im Mutterleib sind die Diagnosemöglichkeiten eben beschränkt
    Auch außerhalb des Mutterleibes gibt oft genug ärztliche Felddiagnosen, wie jeder sicher schon am eigenen Leib erfahren hat.

    Für mich ist es kein Wunder, wenn ein Kind gesund zur Welt kommt, von dem niemand 100%ig wusste ob es die Krankheit, die in irgendeiner Zukunft angeblich zu einem Hirnschaden führen könnte, auch hatte.

    • Immerhin ist es ein gutes Zeichen, dass Paul VI selig gesprochen wird. Damit bekräftigt man das Verharren in der Tradition. Aber womöglich nur mit einem Bein. Gleichzeitig könnte dies wieder als Schachzug gewertet werden, um mit dem nächsen Schritt und unter der Berufung auf den Heiligen Geist ‚über das Lehramt von Gestern‘ (Enzyclika H. V.) hinauszugehen. Denn der Hl. Geist soll ja bekanntlich wehen, wo er (Franziskus?!, es) will. Schon die gleichzeitige Heiligsprechung von J.P. II und Joh. XXIII schien mir ein solcher Schachzug zu sein, mit dem man ‚das Alte‘ hinter sich zu lassen schien. Denn wenn ich richtig informiert bin, gab es bei Joh. XXIII überhaupt kein Wunder! Indem man die Tradition mit J.P. II einigermaßen befriedigte, drückte man Johannes gleichzeitig mit durch.
      Nun noch ein Wort zu Wundern und ihrer Bedeutsamkeit:
      Wunder sind m.E. zweitrangig. Denn blicken wir auf Bruno Gröning (ehemaliger Heiler), Mirin Dajo, Joao De Deus, Wunder im Buddhismus (siehe Autobiographie eines Yogie, von Yogananda; darin das Kapitel über das Gesetz der Wunder) und berücksichtigen zudem die Heilverfahren um MIrislam Norbekov oder das Wissen der modernen Quantenphysik, kommen sog. Heilungs-Wunder überall da vor, wo die Vorstellung des Menschen größer ist, als sein (un-)bewusster Wille (zur Krankheit).
      Wunder können aber den Menschen sogar abbringen vom Geist des Guten. So bin ich mir immer noch nicht sicher, ob man sich in Brasilien bei Joao De Deus (bekanntestes Heilmedium in Volltrance) nicht einen Dämon im Tausch für die Heilung auflädt. Das zumindest hat der ev. Theologe Kurt Koch in seinen Büchern über die Gefahren des Spiritismus immer wieder herausgestellt: möglicherweise werde hier die Seele verkauft.
      Der Christ sollte wissen: Vor allem steht die LIebe! („Wer mich liebt, hält meine Gebote!“, sie sind die Worte/Logoi Gottes und Jesus ist ‚das‘ Wort/ der Logos, der mit jedem seiner Worte gemäß des Deka-Logs in Jesus stand; und das in jedem einzigen Wort; „Herr, so sprich nur ein Wort und so wird meine Seele gesund.“ Wenn also unsere Fassungskraft, die aus der Reinheit und Keuschheit kommt, nur ‚ein‘ göttliches Wort aufnimmt, wie es von Gott wesenhaft gemeint ist, geschieht Schöpfung – oder eben das Wunder.)
      Die reine Liebe (deren Frucht des Stehens/Aushaltens/Verharrens im guten des göttlichen Wortes Jesus als die ‚Ant-wort!“ Gottes ist) kann jedes Wunder bewirken. Auch das Größte: mit Jesus sein Kreuz zu tragen und im Leiden die Sünden der Welt zu sühnen (=zu wandeln in der Waschstraße der Liebe). Nach den Schauungen A.K. Emmericks waren es zu ihrer Zeit genau 7 Opferseelen, die die göttliche Gerechrigeit versöhnten.
      Das Wunder des Messopfers ist zudem das größte aller Wunder. Modernisten leugnen zwar seit Jahrzehnten den Opfercharakter. Auf mystische Weise kommt es hier aber zu einem heiligen Tausch. Jesus heilt uns in der Eucharistie (nicht selten auch körperlich), wenn wir umkehren und damit die Ursachen unserer seel. Verletzungen.

    • Liebe Martina, macht doch nichts ob Wunder oder nicht, alles Conchita in der Konzilskirche des neuen Advent, Hauptsache der Neue Kurs stimmt. Paul der Schlechte wird seliggelogen, weil er die Liturgie der Kirche zerstört und den Freimaurern, Juden und Mohammedanern die Tore zur Zerstörung der Kirche und des christlichen Abendlandes geöffnet hat. Außerdem hat er nach dem Konzil alle treugebliebenen Priester, Bischöfe und Kardinäle soweit es ihm möglich war kaltgestellt und durch lienientreue Modernisten ersetzt – so wie es jetzt Bergoglio macht. Wenn das nicht genug war an heroischem Tugendgrad! Enzykliken wie „Mysterium Fidei“ oder „Humanae vitae“ waren doch nur als Opium für das damals noch verhältnismäßig große katholische Volk gedacht, damit wurde zum Schein nach rechts geblinkt, um dann umso rasanter die Linkskurve zu nehmen. Die Schizophrenie dieses Papstes war so offenkundig, daß manche sogar an einen Doppelgänger glaubten, mit dem der rechtmäßige „gute“ Paul VI. gedoubelt worden sei. Eine der vielen „konservativen“ Verzweiflungslügen derer, die ganz einfach die Realität nicht wahrhaben wollten:
      LA SALETTE IST ERFÜLLT UND ROM DER SITZ DES ANTICHRISTEN GEWORDEN! BETEN WIR DEN ROSENKRANZ UM DIE MACHT DES BÖSEN IN DER STADT DES HEILIGEN PETRUS ZU BRECHEN; AUF DASZ BALD DAS UNBEFLECKTE HERZ MARIAE TRIUMPHIERE!

      • Verglichen mit mit Franziskus war Paul VI eigentlich ein Konservativer. Der Bruch kam mit Franziskus. Anders als Bergoglio hat Montini gewisse Linien nicht überschritten. Seine Liturgie-Reform war leider verheerend; allein deshalb hätte er nie seliggespochen werden düfen. Aber in Fragen der Moral war er, anders als Franziskus verläßlich. Humanae Vitae und Populorum Progressio sind damals wie heute Weg weisende Enzykliken. Er erkannte, dass es der Kirche schlecht ging („Rauch Satans“) und er litt darunter. Er hat nur die falschen Therapien verordnet, als Folge einer fehlerhaften Analyse. Laut Franziskus geht es der Kirche heute besser als je zuvor. Sie kennt nur ein Problem, das mit allen Mitteln bekämpft werden muss: dieses Problem heißt „kirchliche Tradition“. Na dann!

  2. Allerdings sind die „Entabuisierungen“ sexueller Perversionen nicht ausschließlich im linken Lager zu finden, wie der Artikel behauptet. Allenfalls die offene Praxis ohne zu heucheln kam dann in der Linken auf.
    Wer wach in die Geschichte schaut, muss zugestehen, dass vor allem im rechten Lager entsprechende Perversionen üblich und sogar auf dem Wege zur Legalisierung waren. Auch Pius X. erinnert ja in „Pascendi“ daran, dass die Modernisten meist moralisch integer waren und dadurch punkten.
    Zu erinnern wäre auch an die „Züchtung“ reinrassiger Arier durch unverheiratete, äußerlich dem „arischen“ Ideal entsprechende Männer und Frauen im nationalsozialistischen Deutschland, das im wesentlichen überhaupt auch die kirchliche Sexualmoral und ehemalige Hochschätzung der Frau, die schon zuvor durch linke ebenso wie rechte politische Standpunkte vollkommen destabilisiert worden waren, verhöhnte. Die nächsten Opfer nach der „Endlösung der Judenfrage“ wären alle echten Katholiken gewesen, zu denen selbstverständlich Personen mit antisemitischen Einstellungen nicht zu rechnen sind. Das hatte Hitler bereits als Plan in der Schublade.
    Es ist weiter darauf hinzuweisen, dass es gerade das gehobene Bürgertum war, das die Sexualmoral aufgeweicht hatte, nachdem sich bereits der Adel jahrhundertelang zuvor im ach so christlichen Abendland jede sexuelle Perversion genehmigen durfte ohne Folgen. Schlimmste Beispiele waren Heinrich IV., oder die Borgias… (hm), aber auch ein Blick in das französische Königshaus vor der Revolution lässt einem die Sprache verschlagen: Homosex des Königs, Mätressenwirtschaft, Frivolität ohne Grenzen – wer Geld hatte, durfte das, wer nicht, der nicht!
    Das war das „rechte“ Lager, dem dann der Katholizismus auf seine Weise im 19. Jh huldigte und völlig ausblendete, was da alles schiefgelaufen war. Das gehobene Bürgetum schickte seine Söhne in die Bordelle, damit sie „Erfahrungen“ sammeln sollten vor einer Ehe, wobei die Frau natürlich jungfräulich zu sein hatte. Im Ergebnis bedeutete dies Verachtung für die Jungfrau ebenso wie für die Prostituierte. Zahlreiche historische Dokumente bezeugen diese Situation- v.a. in den katholischen Ländern. „Schuld“ war natürlich immer die Frau… Objektiv hat sich jedoch diese sexuelle Versklavung der Frau durch den Mann so massiv verschlimmert, und dies überall – egal ob rechts, links oder gar islamistisch.

    Die „Linke“ machte sich dann eigentlich nur noch dafür stark, dass nicht nur Geldbesitzer, sondern alle – auch die Frauen natürlich – dieses Lotterleben führen sollen und dürfen.

    Hier wäre es eher an der Zeit, Buße zu tun für die vergangenen Fehlhaltungen, die man unter Doppelmoral und Bigotterie grassieren ließ, und auf die alles weitere eine Reaktion gewesen sein könnte.
    Dass allerdings echte Katholiken auch damals schon dieses Schweinerei ablehnten, versteht sich von selbst.

    • Also, mir sind gewisse sexualethisch etwas unorthodoxe Rechte zehnmal lieber wie „moralisch integere“ Linke. Es war schon immer so: diese schaden der Kirche per se unendlich mehr! Das haben auch die Päpste – jedenfalls bis zum jetzigen – nie anders gesehen. Warum denn hat die Kirche den etwas schwerenötrigen Berlusconi dennoch stets unterstützt, obwohl dessen linker Konterpart Prodi rein „moralisch“ wohl integerer war?? Man darf solche Fragen nie allzu abtrakt-theoretisch betrachten, sondern muss immer fragen: Cui bono?

      • @ Traditionstreuer

        Ich habe darüber keine Grundsatzdebatte führen wollen, sondern darauf hinweisen wollen, dass es allzu einfach ist, die Enthemmung der Sexualethik alleine den „Linken“ – wie im Artikel behauptet – zuzuweisen. Tatsächlich war und ist die Enthemmung in aller Regel damit verbunden, dass man „es sich leisten kann“, enthemmt zu sein. Das Bild ist wesentlich differenzierter. Im chinesischen Kommunismus z.B. wurde lange eine sogar sehr hohe Sexualmoral vermittelt (60er/70er).

        Ansonsten offenbart Ihre Argumentation punktgenau die Doppelmoral, die man den „Erzkatholiken“ stets vorgeworfen hat.

        Ihre Argumentation passt übrigens auch hervorragend zu den Vorgängen auf der laufenden Synode – auch dort will man ja weg von „abstrakt-theoretischen“ – also „harten“ und dogmatischen Haltungen und sie lieber nach dem Cui bono-Prinzip lösen.

        Sie legen hiermit klar, dass Sie wesentlich politisch voreingenommen und eben nicht dogmatisch argumentieren.

        Und @ gloriae olivae:

        Mit dieser Art von „Tradition“ habe ich nichts am Hut.
        Ich gehöre natürlich nur zu Jesus – nicht zu irgendwelchen Seilschaften, in denen es brodelt vor lauter Ungereimtheit, Unlauterkeit und Unredlichkeit.

        Wissen Sie es nicht, dass kein Segen darauf ruht, wenn man aus strategischen Gründen voreingenommen zwei Augen zudrückt bei denen, die man für die „eigenen“ Leute hält?

        Ich möchte mir nichts vorlügen, denn täte ich das bewusst, würde ich den Herrn verraten.
        Das Problem der selbsternannten „Tradition“ ist, dass sie wohl nur noch strategisch und v.a. politisch denkt und inzwischen in so vielen philosophischen und theologischen Widersprüchen gefangen ist, dass sie sie nicht mehr lösen könnte, ohne ihre Seilschaften zu zerstören.

        Es sticht mich immer wieder die Tatsache, dass Jesus uns nicht danach fragen wird, ob wir einer Seilschaft treu waren. Er wird uns fragen, ob wir Seinen Willen erfüllt haben: das und nur das!

        Alleine die Tatsache, dass mich wieder mal einer wie @ gloriae olivae hier so rein im Sinne des Nestbeschmutzer-Vorwurfs anspricht fragt, ist wirklich deprimierend. Denn genehm ist nicht die Wahrheit, sondern offenbar ausschließlich das, was aus einer strategischen Sicht opportun ist.

      • Frau Zeitschnur und ich sind auch schon aneinander geraten auch über die Frauenfrage, aber mit dem was sie über die katholischen Doppelmoral schreibt, hat sie recht. Betrachtet man die Sache bei Licht, war der Fehler Heinrich des VIII; dass er auf die Idee kam, das was alle machen, er auch und wo man nicht drüber sprach, legalisiert haben wollte.
        IN der Sache Scheidung von Katharina von Aragon, argumentierte er damit, dass sie ja die Frau seines Bruders gewesen war, udn er sie daher gar nicht hätte heiraten dürfen, er wollte also seine Ehe anullieren lassen.
        Katharina konnte nachweisen, dass die Ehe nie vollzogen worden war und damit war die Anulliererei obsolet geworden.
        Ob Heinrich das nun ernst gemeint hat, oder nicht, das weiß ich nicht, ich vermute zwar eher nicht, aber wenn man so ein bisschen „wichtige Personen der europäischen Geschichte“ googelt, die wenigsten nahmen es mit der Ehe ernst.
        Viele die man so als die Guten im Hinterkopf hat, hatten Unmengen von Geliebten und illegitimer Kinder, und dachten sich scheinbar nichts dabei.
        Neulich hab eich in einem Schulbuch was über das „Lever“ des Sonnenkönigs gelesen, der betrachtete sein Schlafzimmer! als den Nabel der Welt und so weiter.

    • @Zeitschnur: Merken Sie eigentlich gar nicht, wie sehr Sie mit derartigen Einlassungen, die ja beinahe schon wie aus der Feder linksautonomer Feministinnen daherkommen, der Sache der Tradition schaden? Gehören Sie überhaupt noch zur Traition??

      Es ist zum Weinen, wie wir „Tradis“ uns in Selbstzerfleischung aufreiben, anstatt gemeinsam den Wall gegen den Feind zu halten.

      • Ganz meine Meinung. Die Reformer und Feinde der Tradition sind uns in strategischer Hinsicht haushoch überlegen. Deshalb, und weil wir uns gegenseitig bekämpfen, eilen sie von Sieg zu Sieg. Ich sage nicht, dass Zeitschnur in allem Unrecht hätte, aber es ist wirklich nicht der Zeitpunkt die „Tradis“ so schonungslos und permanent zu kritisieren. Da frage ich auch: Cui bono?Geschlossenheit heißt das Gebot der Stunde.

      • @ Jean Louis

        Verzeihung – doch: es ist die letzte Möglichkeit, die Tradition noch zu kritisieren. Denn so, wie sie auftritt (s. meine Antwort oben an @ Traditionstreuer) hat sie ohnehin schon verloren!
        Darum geht es mir – und es ist für mich eine Katastrophe, dass man sich dort in der Wagenburg so eingesalzt hat, dass man es nicht mehr merkt…aber dann ist es eben auch nur eine selbsternannte Tradition, die ohnehin überflüssig ist.
        Auch sie ist nur dazu installiert worden, die Kirche gründlich und genüsslich von rechts her zu zerstören.

      • @Zeitschnur: Sie scheinen seit einiger Zeit obsessiv gegen „rechts“ Stimmung machen zu müssen. Sehen Sie denn nicht (mehr), dass das, wofür „rechts“ wertemäßig steht, in engster Nähe zur unwandelbaren Lehre der Kirche ist?! Der Feind stand und steht links! Alle Päpste bis zum unseligen „Konzil“ haben dies immer wieder gesagt. Deshalb kann ich mich Jean-Louis nur anschliessen: die Reihen fest geschlossen! Wir pulverisieren uns gegenseitig in der Tradition, und die Linken lachen sich ins Fäustchen. Was Disziplin und Gehorsam anlangt, können wir von denen noch jede Menge lernen. Traurig, aber wahr.
        Es gilt auch hier die alte Volksweisheit: wenn zwei das Gleiche tun, dann ist es nicht das Gleiche. Moralische Defizite der „Rechten“ sind vom Standpunkt der Lehre aus nicht gleich schwer zu gewichten wie bei den Linken. Warum akzeptieren Sie das nicht?
        Die Kirche stand immer fest zu Berlusconi, oder früher zu Pinochet oder Franco, obwohl diese sicherlich keine Heilige waren. Aber sie waren in ihrer wertemäßigen Fundierung treue Söhne der Kirche.

      • Die Tradition gibt es nur deshalb, um die Kirche von rechts zu zerstören? Also, das ist so eindeutig falsch. Es geht der Tradition um ein Zurechtrücken, nicht um ein Zerstören.
        Ich finde die Erläuterungen von Zeitschnur aber in so weit legitim, als es sich bei vielen Traditionalisten in Wirklichkeit um einsame, kontaktschwache, manchmal auch neurotische Menschen handelt, die nie dazu gekommen sind, ihre Sexualität personhaft in ein Du zu integrieren.
        Heute gibt man sich der Ausschweifung hin, morgen bereut man wieder. Man geht auch zur Beichte; aber was bringt das, wenn der Wille zur Umkehr nicht da ist.
        Der Wille wurde seit je her gleichgesetzt mit der Liebe.
        Die Tradition ist wirchtig. Aber was will der einzelne Traditionalist?
        Ein Progressiver schadet dem Geiste Christi weniger, als ein Konservativer, der umfällt. Rein politisch mag sich das anders verhalten.
        Seien wir konservativ und verlässlich, ohne hart zu werden.
        Achten Sie einmal auf die Schwächung des Geistes, wenn aufgedeckt wird, dass eine Führergestalt heimlich unlautere Beziehungen unterhielt. Da fällt etwas in sich zusammen. Der Zweifel dringt ein. Die gemeinsame Sache wird geschwächt.
        Was wäre, wenn ein Pater Pio, ein Pfarrer von Ars plötzlich als Sünder entlarvt würden? Der konservative, bewahrende Geist der Stärke würde geschächt.
        Unter 1000 Scheinheiligen ist bekanntlich nur ein Heiliger. Und der weiß von sich in aller Demut: selbst er ist noch ein Sünder.

      • Und wenn herauskäme, dass der Pfarrer von Ars und Padre Pio hundertmal moralisch fehlgetreten wären – es würde an meiner grenzenlosen Verehrung für diese wahrhaft katholischen Heiligen, die mir eine solche Stütze im Glauben sind, kein Jota ändern!!

      • Darin erweist sich Ihre eigene Stärke. Ich beglückwünsche Sie, wenn es so ist.
        Die erwähnten Heiligen waren auch nicht von Anfang an das, was sie geworden sind. Sie hatten es mit zahllosen Versuchungen zu tun. Sie waren bereit, sich selber abzusterben (im Geiste vollzogene Taufe), um dann auch im Geiste wirken zu können.
        Nehmen wir P. Pio und sein Leben. Viele Bücher stellen ihn als einen lieben Menschen dar, der Wunder am laufenden Band produzierte. Einzig Maria Winowska lässt tief hinter die Fassade des Paters blicken. Sie zeichnet das getreue Bild eines Paters, der sich täglich neu aufopfert für die Bekehrung der Sünder. Ja, der es mit dem leibhaftigen Satan und dessen Angriffen zu tun bekommt.
        Denn wer im Worte Gottes (Gebote) treu bleibt, aus dem tritt der Teufel irgendwann aus, da er von innen nicht mehr wirken kann. Er zeigt sich nun physisch und greift auch physisch an. Er maltretiert seine Opfer, er schlägt sie blutig… Erst nach diesen Prüfungen, beginnt der Heilige ganz vereint mit dem Willen Gottes Charismen zu entfalten.
        Ich möchte aber nicht belehren, sondern nur darstellen, wie ich es sehe. Ich habe mir nicht deshalb des Namen Pio gegeben, weil ich seinen Geist schon verwirklicht hätte, sondern weil ich ihn für wahr und nachahmenswert halte. Hinzu kommt freilich immer der göttliche Anruf. Dem gilt es zu entsprechen. Glauben wir nicht, Gott sei machtlos und wir müssten ihn nun mit Gewalt verteidigen, wie Petrus dem Malchus das Ohr abhieb. GOTT WIRD SELBER EINGREIFEN, WENN DIE ZEIT DAFÜR REIF IST!

      • @ Traditionstreuer

        Warum ich Ihren logischen Unsinn und darüber hinaus die geäußerten sündhaften Meinungen nicht „akzeptiere?
        Weil ich als Jünger Jesu der Wahrheit und Gerechtigkeit verpflichtet bin. Und die besagt, dass es vor Gott kein Ansehen der Person gibt.
        Es ist also völlig gleich, ob ein Rechter oder Linker eine Sünde tut: Sünde ist Sünde. Und wenn fälschlich Heiliggesprochene – was ich allerdings im Falle des Pfarrers von Ars für unmöglich halte, bei Padre Pio dagegen schon (JP II – was soll man da noch erwarten?!) – schwer gesündigt haben ohne Reue, dann kann ihnen auch keine Verherung als Heilige gelten. Das ist alles sehr einfach und sehr logisch. Das Vaticanum I hat dagegen einen Glauben wider Vernunft und Logik anathematisiert.

        Sie nennen sich selbst also „Traditionstreuer“, sprechen aber täglich verwerfliche Sätze aus. Ich gehe davon aus, dass Sie im Eifer des Gefechtes einfach die jeweiligen Gegenstände nicht ausreichend geprüft haben und eher Voreingenommenheiten folgen. das ist sicher menschlich, damit aber noch nicht rechtens! Aber dann wäre es hilfreich, sich erst einmal in die echte Tradition zu vertiefen und nicht gleich groß zu tönen.

        Ich sehe durch solche Perversionen im Traditionslager der eigentlichen und echten Tradition alle Felle davonschwimmen.
        Das ist meine „Obsession“.

        Wahrscheinlich fällt aber der Groschen über meine Motive bei denen, die mir mit dieser ewigen kurzsichtigen Leier kommen, erst dann, wenn die Tradition aufgesogen ist in der Häresie.

        Ich spreche hier einfach Warnungen aus über die Folgen solch unbedachten Geschwätzes!

      • Berlusconi war ein Hochstapler, Pinochet genau betrachtet ein Verbrecher. Die Tradition hat sich höchstens mit ihnen arrangiert, weil die Alternativen für die Kirche noch mehr Schaden angerichtet hätten. Ich erinnere mich aber an eine Stellungnahme des Vorsitzenden der IBK, Angelo Kardinal Bagnasco, einem großartigen konservativen Kirchenmann aus der Schule von Kardinal Siri, in der er dem damaligen italienischen Premier heftig ins Gewissen redete. Franco war anders, trotz demokratischer Defizite, ein auf moralische Integrität bedachter Mann mit einer Vision und ein guter Katholik, zu seiner Zeit der richtige Mann am richtigen Platz. Mir scheint, die spanischen Bischöfe sind heute noch einen Deut katholischer, glaubensfester, und furchtloser, als die meisten ihrer europäischen Amtsbrüder.

      • Das General Pinochet ein „Verbrecher“ war, möchte ich als mehrfach in Chile Gewesener entschieden bestreiten. Er war, wie schon gesagt, kein Heiliger, aber welcher Politiker ist das schon? Chile stand 1973 am Abgrund von Marxismus, Befreiungstheologie, Genderismus. Pinochet hat einen schweren, mutigen und einsamen Kampf gegen diese satanischen Mächte geführt. Seine Kirche hat ohn damals, konzilstrunken wie sie war, weitgehend im Stich gelassen, bis auf wenige mutige Bischöfe. Pinochet musste tief in die Kloake gehen – dabei macht man sich unvermeidlich auch selber schmutzig. Aber nur, um alles wieder sauber zu kriegen.

        Vergessen wir nicht, dass Seine Exzellenz EB Lefèbrve damals den General persönlich aufsuchte und ihm ausdrücklich seinen Dank und das Placet der Kirche (er war damals noch keineswegs exkommuniziert!) aussprach für sein Rettungswerk gegen den Marxismus.
        Und Kardinal Ratzinger hat bei einem Besuch der chilenischen Bischöfe 1998 ganz Ähnliches über die Befreiung Chiles gesagt.

      • Es ist nicht zu ertragen, was hier dahergeschwafelt wird. Eine echte Schande! Es fehlt am Geist der Unterscheidung:
        Dass Lefebvre erheblich daneben gegriffen hat mit einigen politischen Statements und der hirnlosen Verbindung mit der politischen Rechten, dürfte bei selbst geringem intellektuellem Aufwand klar sein. Das wäre alles verzeihlich, wenn sich darauf nicht heute ein Heer verwirrter und verführter Traditionalisten berufen würde, als wäre Lefebvre der Papst gewesen, was er aber definitiv nicht war. Im Prinzip hat er sich wohl auch bei aller verständlichen und berechtigten Kritik an Konzil, Liturgiereform etc. nur etwas angemaßt und andere Traditionsträger vom Markt gedrängt.

        Die Statements von Leuten, die immer behaupten, da und dort gewesen zu sein und nichts gemerkt zu haben von, sind genauso überflüssig wie die Statements der Gegenseite, die natürlich immer was gesehen hat.

        Entweder es häufen sich Fakten zu einer Sache, es gibt glaubwürdige Zeugnisse/Zeugen oder eben nicht.
        Sowohl in Chile als auch in Argentinien sind jedoch schwerste Verbrechen geschehen, die man nicht den Rechten zugestehen und den Linken vorwerfen kann – das ist ein a-katholisches Messen mit zweierlei Maß.
        Der Zweck heiligt auch und besonders der katholischen Lehre gemäß niemals verbrecherische Mittel.
        Auch Lefebvres Vertuschung der hochproblematischen Gestalt Marechal Petains ist eine Katastrophe. Wallfahrten der „Tradition“ zum Grab Petains, der sich fast kultisch hatte verehren lassen und im übrigen mit Hitler kollaborierte, sind ein echtes Armutszeugnis und lassen aufscheinen, was mit der sogenannten „Tradition“ eigentlich los ist: sie ist ebenso verblendet wir ihre Widersacherin, die Konzilskirche.

        Es ist katastrophal, dass hier offenbar niemand begreift, dass die Verirrungen der Linken keinen Heiligenschein über deren politische Widersacher auf der Rechten legen!

        Und nun das Schmankerl: es will mir nicht in den Kopf, dass hier dieselbe rechte Schickeria, die ständig gegen „den“ Westen hetzt und das freimaurerische Amerika hinter allem wahrzunehmen glaubt, nicht erfasst, dass die Herren Pinochet und Co. KG alle Geburten aus den USA sind, von den Amerikanern finanziert und höchstwahrscheinlich sogar auch installiert wurden.

        Man schreit hier nach rechtsgerichteten Führern, aber nicht nach dem Herrn und Erlöser.

        Dieses „Tradition“ ist ungefähr so verblendet wie seinerzeit Pius XI., der die freimaurerische mexikanische Regierung gegen die Cristeros unterstützte, die eigentlich in Wahrheit für die traditionellen werte standen.

        Aber was soll es – ich spüre es bis ins Mark, dass es zu spät ist angesichts dieses geistigen Desasters. Das Chaos könnte nicht schlimmer sein.
        Es ist zu spät.
        Es ist zu spät.
        Jeder wird nun seine Irrungen weiter irren, ob links ob rechts.

        Nur sehr sehr wenige fragen danach, was alleine eiem Katholiken ansteht zu fragen: was der Wille des Vaters ist.
        Leider auch hier im Forum – diese Frage ist keine einzige Taste wert.

      • zum großen Teil Zustimmung nur es ist nie zu spät, dass festzustellen steht alleine Gottvater zu.
        Zum Thema es liegt im Menschen einen Herrscher zu wollen, einen der einem sagt, wo’s lang geht, und der Garant für das Glück ist.
        Und es liegt in der Natur des Menschen den Häuptling umzubringen wenn er nicht tut, was die regierten wollen.
        Es liegt in der Natur des Menschen das goldene Zeitalter entweder in der Vergangenheit zu verorten, oder in der Zukunft.

        Das Problem der frommen von der einen wie von der anderen Fraktion liegt in etwas ganz einfachem, all diese mythologische Sehnsucht nach „Barbarossa der aus dem Kyffhäuser kommt“ und nach dem kommunistischen Endzustand findet seinen Schlusspunkt in Christus.

        Also alle Sehnsucht der Völker nach dem, wie verkehrt auch immer es ausgedrückt wird, Wahren, Schönen, Guten, hat sich erfüllt in Christus!

        Und genau deshalb ist all das was Sie beschreiben und das was Sie, wegen der Fülle von Fakten, nicht beschrieben haben, eine Abkehr dahin von wo der Mensch, unerlöst mal angefangen hat.

        Werte Zeitschnur, wir müssen damit leben, dass die Kirche schon immer und ewig von Idioten geführt wird, dass selbst die Frommen irgendwo einen blinden Fleck haben, aber deshalb darauf schließen,. dass der Weg der Kirche zu ende ist und ER nun kommt, das ist Hochmut.

        Ich versteh das schon, was sie meinen, aber meines Erachtens sind die verratenen Christeros Kämpfer und die verratenen FMI die wahren Nachfolger Christi und ja solange es noch irgendwo solche Nachfolger gibt, kann Gott der Herr unser Geschick ändern.

      • @Zeitschnur: Was oder wer ist in Sie gefahren, dass Sie sich zu solchen Tiraden gegen die Tradition herablassen? Es ist unbegreiflich. Früher habe ich anderes, mutiges und wahres von Ihnen gelesen. Mir scheint, dass Sie zu einem letztlich doketischen und damit häretischen abstrakten ethischen Rigorismus neigen. Dieser wurde von der Lehre der Kirche immer verworfen, denn er ist protestantisch und widerspricht der vernunftbegabten Natur des Menschen.

        Die Kirche lehrte immer die Abwägung zwischen dem grösseren und dem geringeren Übel. Deshalb stand sie – jedenfalls die glaubenstreuen Bischöfe in ihr – klar bei den mutigen, treuen Männern, die keine „Demokraten“ waren (was für ein schillerndes, schäbiges Wort!), aber ihre Völker nach den Werten der Kirche geführt haben. Dass dies für die heute als „Diktatoren“ verleumdeten südamerikanischen Führer der 70er, 80er Jahre gilt, hat nicht nur EB Lefebvre, sondern auch Kardinal Ratzinger, an dem ich sonst auch viel Kritik habe, oft genug gesagt.

        Wenn man gezwungen ist, einige Linkssubversive unschädlich zu machen, um damit einen massenhaften Mord und schlimmste sittliche Verwerfungen durch die Linken zu verhindern, ist dies nach der Lehre der Krche nicht nur erlaubt, sondern geboten. Denken Sie bitte darüber nach.

      • @ Traditionstreuer

        Lassen Sie es gut sein – irgendwie verstehen Sie nicht, was ich sage. Katholische Lehre ist nun mal keine Abwägung, sondern immer Definition.
        Und was definiert ist, wird nicht mehr abgewogen. Sünde ist Sünde. Punkt. Der Ehebruch oder die Hurerei eines Monarchen ist nicht weniger schlimm als die eines armen Würstchens. Der Mord von der Hand eines Rechten ist und bleibt ein Mord und ist genauso schwerste Sünde wie der Mord durch einen Linken.

        Sie haben wirklich keine Ahnung – die ganze Hl. Schrift beklagt das Messen mit zweierlei Maß und kündigt denen, die das Recht der Kleinen beugen, das ewige Feuer an.

        Dass Sie mir aufgrund meiner Bereitschaft, den Willen des Vaters ernstzunehmen, nun „Häresie“ vorwerfen – und zwar fürs Denken nach der Lehre der Kirche, vereinigt Sie mit den Postmodernisten. Sie sind eines der Beispiele für das, was ich mit zunehmendem Entsetzen bemerken musste.

        Mich beseelt der gleiche Mut wie damals, Verehrtester, aber Sie können mir im Moment nicht mehr folgen. Mutig ist man also für Sie solange, solange man das bestätigt, was Sie hören wollen. Sagt man etwas, was Sie nicht hören wollen, verstehen Sie Ihre kleine Welt nicht mehr.

        Für mich lohnt sich allerdings diese Debatte nicht weiter. Lassen wir es doch einfach so stehen!

      • @ besorgter christ

        Ich schaue einfach nur wach in die Situationen und meine Lebenserfahrung ist inzwischen auch etwas opulenter geworden.

        Das Guardini-Buch habe ich übrigens, das Sie auch mir anderwärts empfehlen wollen…

        Sehen Sie sich das Chaos doch an – die Krönung dieser satanischen Wirrnisse bieten einem die besonders vollmundigen Tradis.

        Weiß man das wirklich nicht mehr, dass es unter katholischen Herren Verurteilungen oder gar Hinrichtungen nur nach gerechten Prozessen geben dürfte?
        Wie degeneriert ist „die“ Tradition, dass hier Leute im Ernst denjenigen für häretisch halten, der an den überlieferten römischen Rechtsgrundsätzen festhalten?!

        Welcher Ungeist wütet in Typen, die es vollkommen okay finden – angesichts des Zwecks – Leute zu kidnappen und überm Meer einfach abzuwerfen, ohne Gerichtsprozess, ohne konkreten Schuldvorwurf und ohne Gelegenheit, sich zu verteidigen?

        Der Satan geht umher wie ein brüllender Löwe sagt uns Petrus – der geläuterte Petrus, den Jesus zuvor – weil er so dumpfbackig und eigenmächtig und gewalttätig war – mit den Worten „Vade retro me Satana!“ zurückweisen musste.

        Ist Ihnen denn nicht klar, dass die geistige Verwirrung kein Kinderspiel ist, das man kurz austauschen könnte? Sie ist so tief eingedrungen, v.a. unter den Frommen, dass wirklich kaum mehr Hoffnung ist.
        Gewiss – bei Gott ist kein Ding unmöglich. Aber es gab immer auch ein Zuspät.
        Was macht Sie so sicher, dass es nicht erreicht ist?
        Ihr Hochmut? (Verzeihen Sie die Rückfrage!)

        Die apokalyptische Perspektive der Schrift ist ja nicht dazu da, dass man sie hochmütig ignoriert, sondern in Demut anerkennt, dass sie auch einmal, zum Beispiel bald, erreicht sein könnte. Könnte.
        Könnte.

      • @Zeitschnur: Sie mögen äusserlich katholisch geblieben sein, aber inwendig und in Ihrem Denken sind Sie dem Protestantismus anheim gefallen. „Allein den Willen des Vaters tun“ – reinster protestantischer Sprech. Wie erkennen wir denn allein den Willen des Vaters?? Doch allein durch das Studium und gehorsame Orientierung an der unwandelbaren heiligen Tradition. Durch nichts sonst. Alles andere – z.B. das pure „Bibellesen“ – führt geradewegs in die Irre.
        Ich verstehe Sie nicht mehr, werde aber für Sie beten.

      • @ Traditionstreuer

        „Protestantensprech“?
        Die Hl. Schrift ist für Sie „Protestantensprech“?
        Katholiken, die ein Problem mit der Schrift haben, sind Häretiker und es gitl auch für sie dieser Satz Jesu:

        „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“ (Mt. 7, 21)

        Wenn ich also alles drans etze, diesen Willen des Vaters tun zu wollen, habe ich immerhin Jesus in meinem Ansinnen auf meiner Seite.
        Wen haben Sie in der Verweigerung dieser Forderung Jesu denn auch Ihrer Seite?

      • Sorry für meine Tippfehler übrigens mal an dieser Stelle.

        @ Traditionstreuer

        Sie bleiben mir immer und jedesmal den Beweis für Ihre verheerenden Irrlehren schuldig.
        Sie lesen nicht nur nicht die Schrift, sondern Sie kennen auch nicht die tatsächliche, eindeutig hintelegte Lehre der Kirche.

        Ich bin nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich katholisch.
        Sie können mir geistig nicht folgen, das ist das Problem.
        Aber es ist nicht mein Problem, sondern Ihres.

        Ich wage es, außerhalb des traditionalistischen Schubladenschranks zu formulieren – dem depositum fidei habe ich deshalb aber an keiner Stelle widersprochen. Im Gegenteil – ich erinnere all dieses pseudokonservative Gefasel hier nur immer wieder an das, was tatsächlich tradiert ist. IST.

        Sie dagegen verwechseln sämtliche Irrtümer Lefebvres und des politkatholischen Zombietums mit der „Tradition“. Ihre Begründung für Ihren Unsinn lautet meist, dass der oder jener (der keine Autorität hat!) es aber so oder so gesehen habe. Na und? was interessiert es die Kirche, was ein Lefebvre gemeint hat, wenn es falsch, also der gesamten hinterlegten Tradition widerspricht?

        Wer allerdings erst mal in einem solchen geistigen Terrain gelandet ist, ist bereits für das vernünftige Nachdenken oder gar ein inwendiges Hören auf die Stimme Jesu taub geworden.

        Diskussionen helfen da nichts mehr, sie drehen sich im Kreis, denn Ihre Beiträge dienen nur dazu, jede geistige Bewegung, die Sie ablehnen, mit allen, mangels Argumenten v.a. mit unlauteren und hämischen, Mitteln zu verhindern.

      • @Zeitschnur: Selbstverständlich ist die Hl. Schrift für sich genommen „Protestantansprech“, da das verheerende und häretische Prinzip „Sola scriptura“ vom Erzketzer Martinus L. erdacht wurde. Mir einzelnen Bibelstellen an den Kopf zu knallen ist eine unkatholische, durch und durch protestantische Methodik. Die Kirche hat – jedenfalls bis 1962 – immer gelehrt, dass die Hl. Schrift der Tradition untergeordnet ist und nur unter der hermeneutische Richtschnur der Tradition erschlossen und recht gelesen und verstanden werden kann. Die Schrift ist norma normata, die Tradition ist norma normans. Nicht umgekehrt, wie bei den protestantischen Häretikern.

        Deshalb war es bis zum unseligen „Konzil“ in weiten Teilen der Kirche so, dass die Laien gar keine Bibel besaßen, weil ihre Lektüre und Auslegung dem theologisch gebildeten, durch die Tradition geschulten Klerus vorbehalten blieb. Denken Sie an die altehrwürdige „Arkandiszilin“.

        Erst das „Konzil“ mit seiner protestantisierenden biblizistischen Hermeneutik hat dem Ge- und damit Missbrauch der Schrift Tor und Tür geöffnet. Eine der Hauptursachen für die Verheerungen und Verwirrungen in der Lehre und den entsetzlichen Niedergang der Tradition und des genuin Katholischen.

        Kommen Sie mir also bitte nicht mit Bibelzitaten, sondern argumentieren Sie, wenn Sie meinen, mir widersprechen zu müssen, mit der Tradition. Auch die angeführte Schriftstelle mit dem Tun des Vaterwillens kann erst durch die Schlüssel der Tradition recht gedeutet werden. Und dann zeigt sich, dass der Wille des Vaters in dem liegt, was die Kirche bis 1962 immer gelehrt hat.

  3. was ich überhaupt nicht verstehe, warum man einerseits Paul Vi selig spricht und andererseits die von ihm prognostiziert moralische Verwüstung der Ehen auch nicht mir kirchlichem Segen ausstatten will.
    Man stellt den Prophet auf den Sockel, damit ihn keiner hört, oder was?

    Und ja praenatale ärztliche Diagnosen gibt es zu Hauf. Ich kenne eine Frau der hatte man ein zwergenwüchsiges Kind prognostiziert, die ganze Schwangerschaft über, jeder Ultraschall, auch ein spezial Ultraschall, ergab das.
    Das Kind war dann bei der Geburt exakt 52cm groß, das ist an der Grenze nach „zu groß“.
    Als die Mutter das dann der behandelten Ärztin so sagte, grinste die nur blöd und sagte „Ach dann war es ja doch nicht zu klein!“

  4. Eine Information an die Redaktion und an alle Leser. Es ist nett zu schreiben: der Papst von Humanae Vitae, aber es gefährdet die Seele der Leser, die sich darüber erkundigen und sich dann sagen: „Gute Enzyklica, also guter („heiliger“) Papst!“ So ist das nicht! Die Wahrheit soll gesagt sein, gerade für das Wohl der Seelen und die Ehre Gottes! Dieser Papst Paul VI hat die katholische Religion zerstört. Man lese all seine Ansprachen, all seine Schriften und seine öffentlichen Verkündigungen. Er hat zum Menschenkult aufgerufen. Er hat gesagt wortwörtlich: man muss sich des alten der Kirche entledigen. Er hat gesagt der Mensch wurde geschaffen um Mensch zu werden. Er hat gesagt: DAS LETZTE WORT HAT DIE MENSCHLICHE VERNUNFT! Er hat gesagt und geschrieben: dass dem Menschen die Ehre erwiesen werden muss, da er das Ziel ist (also das Alpha und das Omega! Und das ist Blasphemie!). Er hat ein eigenes Credo auf die Menschheit erfunden, und zwar als der erste Mann auf dem Mond gelandet war. Er hat den Menschen, die Menschheit und Vernunft in seinem CREDO dass er in den Medien und Radio Stationen laut verkündete ganz oben hingestellt und Gott ausgelassen und hat eine Anbetungs-Ehrehymnes auf den Menschen gesprochen. Und nebenbei: seiner verstorbenen Mutter hat er selber den Grabstein entworfen, es hat keinen einzigen christlichen Symbol, sondern ist ubersät mit Freimaurerzeichen. ALSOBitteschön, vergessen wir Humane Vitae, den sicher ein konservativer frommer für ihn entworfen hat und er dann aber (wieso auch immer) veröffentlichte. Bei all den Dokumenten, Predigten und Vermeldungen aller Päpste, ist dieser Papst schlimmer als alle anderen. Schlimmer noch als einige Dinge und der anderen so eben Selig gesprochenen Päpste. Übrigens zur Information: Papst Johannes Paul wurde in Kath.pedia auch noch als Papst Johannes Paul DER GROßE , notiert. Der Große weil man ihn als den größten Helden des Vatikanum II und der Ökumene> http://www.kathpedia.com/index.php?title=Liste_der_P%C3%A4pste
    Der Größte der von der Welt Anerkennung erntete, das stimmt schon. Dabei wissen wir dass die wahren Söhne Gottes keine Anerkennung und Bewunderung ernten, sondern Verspottung, Verfolgung, Misshandlung und die Kreuzigung Seitens der Gottlosen/Gottfernen. Der wahre Große des Verfalls ist jedoch Papst Paul VI. Die Kirche liegt jetzt, wenn man diesen Papst „Selig“ erklärt, völlig in Trümmern, sie hat die Talsohle erreicht. Morgen werden sie noch Martin Luther Heilig sprechen. Ich bin enttäusch. Es ist von Wunder zu sprechen, von wahrer Gnade, wenn ich diese Baustelle nicht verlasse und hoffe, ja hoffe auf eine Wiedergeburt, eine Auferstehung der Kirche Gottes!

    • Zur Rettung des Satzes: „Das letzte Wort hat die menschliche Vernunft“, muss man vielleicht bemerken, dass die Vernunft ihren Sitz im Herzen hat. Vernunft ist nicht Verstand.
      Gott spricht nicht an der Vernunft des Menschen vorbei. Wenn wir das gauben, fallen wir in eine kalte Gesetzeskasuistik.
      Wir laufen auch Gefahr, wenn wir einen Papst oder Päpste stigmatisieren, dass wir hart und rechthaberisch werden. Die Menschen mögen uns dann nicht mehr zuhören.
      Ich neige auch dazu, im Eifer des Gefechts zu wettern, sofern ich im mich im Lager der Rechtgläubigen wähne. (Ich fühle mich ja bedroht.) Aber eine einzige Situtaion, die unser Leben und unsere Erfahrungen verändert, reicht manchmal schon aus, genau die Position zu vertreten, die wir gestern noch verteufelten.
      Nehmen wir uns ein Beispiel an Jesus. Er hat mit aller Entschiedenheit gelehrt, aber gleichzeitig hat er auch allen Hass der Hölle auf sich gezogen, da er sich nicht (!) gewehrt hat (Gegengewalt, Hass als Reaktion, etc.). Im Blick auf das Kreuz sehen wir, dass Jesus die Umkehr in dem Maße bringt, wie er dem Hass mit Liebe begegnet. Jedem gewaltbereiten Menschen hält er den Spiegel ’seiner‘ Gewalt vor, so dass er sprechen kann: ‚So bin ich. So voller Hass und Gewalt.‘ Man bemerkt das häufig im Alltag: in dem Maße, wie wir auf Rechtfertigung, Entschuldigung und Vergeltung verzichten, kommt der andere zur Besinnung. Er erkennt sich im Edelmut des anderen, in seinem Opfer sieht er sich plötzlich als Täter.
      Paul VI. wie auch Joh. Paul II habe ich immer als tief fromme und heilige Männer erspürt. Nun bin ich ehrlich gesagt irritiert, wenn ich lese, dass sie im Grunde die Kirche kaputt gemacht haben.
      Wenn ich mich andererseits mit der Piusbruderschaft auseinandersetze, verstehe ich ihre Sorgen. Dann aber flößt sie mir auch Furcht ein, wenn ich sehe, wie weit sie sich auch von Menschlichkeit und Herzensliebe (hier nicht zu verstehen als Schwafelwort) wegbewegt. Andere Menschen können wir nur durch Güte an uns ziehen. Freilich dürfen wir die eigene Position dabei nicht opfern (Konzilstendenz).
      Bei Zeitschnur konnte ich lesen, dass gerade die Konservativen – wohl wegen ihrer Verdrängungen – auch die zur Perversion neigenden waren.
      Ich denke, wir müssen uns deshalb hüten, in Extreme zu verfallen. Aus dem stillen Kämmerlein heraus, lässt sich ein festes und schlüssiges Moralgebäude leicht errichten. Gehen wir aber aus unserem Schneckenhaus heraus und sind wir unter den Menschen, verändert sich auch unsere Sicht auf die Dinge. Wir werden nachsichtiger. Ja, wir laufen Gefahr selbst umzufallen und geschluckt zu werden vom Zeitgeist. Dann deuten wir plötzlich alles zu unseren eigenen Gunsten, nur andersherum aus. – Es ist wahrlich nicht leicht Glaube, Liebe und Hoffnung (i.S. von Zuversicht) miteinander zu verbinden. Beten, leben und Stehen in den Geboten: gar nicht leicht. Aber wer sagt, dass es leicht ist, Christ zu sein.

      • Herr P.Pio,
        Sie sind mir mit Ihren Kommentaren heute aufgefallen und eigenartigerweise begann ich für Sie zu beten. Vor allem Ihre Sätze heute Mittag: „Indem man die Tradition mit J.P. II einigermaßen befriedigte, drückte man Johannes gleichzeitig mit durch!“, bewegten mich sofort an Sie beim Rosenkranzgebet zu denken. Ich dachte mir: der arm hat den Namen eines heiligen Paters, aber blickt nicht durch… denn Johannes Paul befriedigt nicht die Tradition. Sie sind wahrscheinlich der erste der aber auf so eine Idee kommt. Es war mir sofort klar, dass Sie es bedürfen den katholischen Glauben zu studieren und sich von Christus und der Muttergottes, den Hl. Geist führen zu lassen. Erst jetzt sehe ich, dass Sie mein Schreiben kommentiert haben (während ich es unterlassen hatte den Ihrigen zu kommentieren). Es war wirklich ein wirkliches Fingerzeig Gottes für Sie zu beten und aus Liebe zu Ihnen und Ihrer Seele, setze ich mein Gebet für Sie fort.
        Gott helfe, leite, erleuchte und segne Sie, lieber Bruder in Christus

      • Chiara, sie haben mich erkannt. Ich kenne die Wahrheit nicht, aber ich suche sie. Deshalb tut es mir sehr wohl, dass sie für mich beten. Allein das kann mir helfen und mich weiter bringen.

  5. Mit seinen Auftritten als ALTPAPST nimmt Dr. Ratzinger dem Papstamt sehr viel von seiner Würde

    • Wollte sich der Expapst nicht den Blicken der Welt entziehen und nur noch dem Gebet obliegen, und jetzt eine Karnevaliade als Papst nach der anderen, zuletzt bei Bergoglios Altennachmittag auf dem Petersplatz. Das Konzilstheater wird immer grotesker!

    • Und warum sollte Ihrer Meinung nach ein Altpapst nicht an der Seligsprechung eines anderen Altpapstes teilnehmen dürfen? Oder an der Heiligsprechung der Altpäpste Wojtila und Roncalli?
      Per Mariam ad Christum.

    • Dieser Altpapst ist ein Märchenonkel, der – ausgefuchst ist er ja wie kein zweiter – der Tradition leider jede Menge Sand in die Augen gestreut hat. Er wird es vor seinem Herrn verantworten müssen, wohin er die Kirche gebracht hat.

      • @ Traditionstreuer
        Unerhört, was Sie da über den guten und genialen Papst Benedikt schreiben. Welcher Papst die Kirche in den Abgrund zu führen droht, darüber sind wir uns doch wohl einig, und dieser Papst heißt nicht Benedikt. Nur der Ratzingerianismus kann die Kirche noch retten.

  6. Ich freue mich über die Seligsprechung dieses großen Papstes, der die Reformen des 2. Vatikanischen Konzils auch in die Tat umsetzte!

    • @Sarah: Dissidenten sind hier nicht gern gesehen. Trollen Sie sich zu den linksfreimaurerischen Portalen.

      • @ sarah will ein wenig provozieren, hat aber objektiv nur eine persönliche Aussage gemacht „Ich freue mich…“.
        Auch wenn ich mich überhaupt nicht freue über diese Seligsprechung, muss jemand das Gegenteil sagen dürfen, ohne hier gleich auf so jämmerliche Weise niedergemacht zu werden.
        Nein, ich freue mich überhaupt nicht!
        Humanae vitae war eine Beruhigungspille für die Konservativen, ein saftiges Stück Befriedigungsfleisch für die Tradis, während der Papst Paul in aller Ungestörtheit die Liturgiereform festzurren konnte.

    • @ Sarah: Drücken Sie doch bitte Ihre Freude bei Ihresgleichen aus. Da werden Sie viel mehr Verständnis als hier finden. Und dann illuminieren Sie ein schönes Bildchen und verfassen eine Hymne auf den neuen Seligen.

      • Nun, „Sarah“ bejubelt natürlich die „Reform“ der Zerstörung der Liturgie und damit des Glaubens. Denn: lex orandi – lex credendi.

        Und solche Linksfreimaurer(innen) sind hier nicht gern gesehen.

    • Wenn ich eine Sarah wäre, würde ich mich auch über die „Seligsprechung“ eines Papstes freuen, dem es gelungen ist, den größten Teil der sichtbaren Kirche zu zerstören. Aber noch ist nicht aller Tage Abend, Sie wissen ja, daß am Ende das Unbefleckte Herz Mariens und nicht die Synagoge Satans triumphieren wird!

      • „Die Synagoge Satans“ – das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Damit ist zum Thema Antisemitismus und Rechtskatholizismus vieles gesagt.

      • @ Paschalis
        Sie fallen aber nicht wirklich aus allen Wolken oder? Eine Leseempfehlung:
        Die „Synagoge Satans“ stammt aus der Heiligen Schrift: Offenbarung des Johannes 2,9.

      • Wie aktiv Satan in seiner Synagoge ist, sieht man auf entsetzliche Weise seit Monaten an dem Abchlachten der Glaubensbrüder in Nahost. Die „IS“-Mörder wurden vom zionistischen Mossad jahrelang genährt und ausgerüstet.

      • @ alle zur Begriffsklärung

        Die „Synagoge Satans“ ist in der Apokalypse meint die „Versammlung/Schule Satans“. Eine Synagoge ist im Ggs. zum Tempel ein Lehrhaus, eine „Schule“. In den jüdischen Synagogen finden ja keine Zeremonien statt, die dem Tempel vorbehalten waren, nämlich die Opferriten.

        Am Ende der Zeiten wird sich der Antichrist in den Tempel Gottes setzen, was allrdings ohne die Errichtung eines entsprechenden Lehrgebäudes (also einer „Synagoge“) nicht möglich wäre.

        Da der Text im übrigen metaphorisch oder auch in einer Bildsprache ein Geheimnis birgt, wie alle prophetischen Äußerungen, ist es offen, wie er dann konkret, wenn sich die Prophetie erfüllt, tatsächlich gedeutet werden muss. Dass man hier schnell ganz daneben liegt, zeigt uns die Lage in der Zeit Jesu: trotz Prophetie erkannten ihn viele nicht, weil sie die prophetischen Zeichen längst schon „vorausbesetzt“ hatten.
        Hüten wir uns vor demselben Fehler.

        Ich mahne zur Nüchternheit und sachgemäßen Umgang mit biblischen Begriffen und darum, die katholische Tradition nicht fahrlässig in Verruf zu bringen.

      • Vielleicht ist die von Montini abgesegnete Feuerbestattung für Katholiken eine Reform. Ob er die mit Bugnini abgesprochen hatte? Wie war das noch mit den Früchten auf die wir schauen sollen?
        Per Mariam ad Christum.

  7. Glaube ohne Liebe macht fanatisch. Leider erkennt man bei vielen Kommentaren dass die Liebe fehlt. Die Liebe ist langmütig die Liebe ist gütig………….. Ihr kennt doch alle diese Bibelstelle, oder? Schade dass es hier soviel Hass und böse Worte gibt. Für jedes unnütze Wort werden wir aber am Tage des Gerichtes Rechenschaft ablegen müssen. Ich wünsche Euch, dass ihr die Liebe Gottes in euren Herzen fühlt.

    • Ja, aber bitte an alle Mit-Kommentatoren: die unsägliche Vokale „Hass“, sollten alle streichen.

    • Korrekt! Aber den Satan darf bzw muss man hassen – und leider ist er in unsere heilige Kirche eingedrungen und diesmal nicht als Rauch sondern in Purpur, just the facts…

      • Ich beglückwünsche Theresa. Denn die Liebe darf nicht fehlen. Jesus stirbt ‚für‘ die Sünder. Er ziet nicht ‚gegen‘ sie in den Krieg. Zwar kämpft er, aber sein Schwert ist die Liebe. Liebe ist Harmonie, Ausgleich, Nachsicht, Lebendigkeit. Und in diesen: Entschiedenheit. Sie vereint sich mit der Klugheit, weshalb sie nachhaltig ist.
        Trotz dieser Worte verlangen die dialektischen Geschichtsläufe manchmal nach der Polemik, um wahr genommen zu werden. Nur steckt darin wieder die Gefahr der Verhärtung und Abkapselung.
        Wenn ich mich selbst betrachte – ich erwähnte das bereits – bin ich entschieden, rechtgläubig, konservativ. Ich weiß wie es geht, der Welt den Frieden zu bringen.
        Ich bin aber auch Teil dieser Welt. Draußen habe ich es mit Geschiedenen, Homosexuellen, Ehebrechern… zu tun. Ich kann sie aber nicht verurteilen, sondern muss sehen, dass sie an einem Mangel an Liebe leiden. Goethe sagte ja bekanntlich: „Alle Menschen leiden immer schon an einem Mangel an Liebe.“
        Summasumarum, glaube ich, dass man das harte Wort in diesem Forum durchaus vertreten kann. Denn rein hirnphysiologisch, muss sich eine Erkenntnis auch als Entschlossenheit im Kopf (Verstand) festsetzen. Das ist der obere Mensch.
        Der muss aber mit dem Menschen der Mitte in Verbindung bleiben. Die Mitte ist das Herz. HIer empfängt der Mensch die Anrufungen Gottes in der Sprache der Vernunft. Es sind eigentlich Schwingungen der Liebe. Der Kopf wertet diese nun aus, muss sie nun aber wieder an das Herz zurücksenden. Die Schwingung erstirbt, wenn nur der Kopf regiert.
        An anderer Stelle sagte ich, dass wir immer die Führer (Päpste) bekommen, die wir verdienen; ja die wir selbst hervorrufen. Die Köpfe/Führer sind die Symptome unserer Herzen. Wenn die Gesellschaft krank ist, sind es auch die Köpfe.
        Das Herz aber erlischt, wenn ein Kind abgetrieben wird; wenn sich Menschen endgülige Bilder voneinander Machen (Max Frisch) und dann fertig miteinander sind… (Scheidung/Ehebruch). Hier herrschte der untere Mensch. Das andere Extrem. Und hier setzt die Moral an und die Theologie, ja eigentlich der Glaube. Wenn er tot ist, regiert nurmehr der untere Mensch. Auch hier ist der Mensch verhärtet. Er opfert das Leben, die Liebe, die Treue, den Glauben – für die Lust, die ihn versklavt und in den seelischen Tot treibt. Deshalb müssen wir lernen wieder keusch zu leben. Der Geist regiert dann den Körper, die Lust, die Liebe.
        Wie heilt man nun aber den ganzen Körper? Indem wir auf unser Herz hören. Schauen sie einmal auf alte Jesusfiguren. Diese zeigen immer auf das brennende Herz. Jesus brennt für die Menschen. Gott brennt für die Menschen.

    • @Theresa
      Na was schlagen Sie denn vor, in Ihrer Liebe, Güte und Langmut, in diesem unsäglichen Desaster des Glaubensabfalls, in dem die Hirten die Seelen in die Verderbnis führen?

      • Aber die Seelen lassen sich doch gar nicht mehr führen? Sie verlangen zwar unbewusst danach, aber der ertinkende schlägt bekanntlich wild um sich, weil er in der helfenden Hand einen erneuten Feind vermutet. – Kein Papst, kein Bischof, kein Priester kann heute noch führen, wenn wir uns nicht selber auf die Hinterbeine stellen und rechte Führung suchen.
        Es gibt aus dieser Gesellschaft keinen Ausweg mehr, sie rennt bereits kollektiv in den Selbstmord. SIE IST – für alle W/Mahnrufe – TAUB GEWORDEN!
        Die Geister, die wir riefen, werden wir, um mit Goethe zu sprechen, nicht mehr los.
        Die eigenen Reihen brauchen sicher wie die eigene Seele das entschiedene Wort, kein sanftes Gequatsche.
        Mit unseren außerplanetarischen Haarspalterein (so die Außenwirkung) weiß die Welt aber rein gar nichts anzufangen. Der Glaube ist GEHEIMNIS mehr denn je.
        Je mehr sie auf ihr Recht und die Wahrheit pochen, umso mehr wird man sie als fanatisch und krank abstempeln. Sie sind neurotisch, heißt es dann.
        Was uns bleibt, ist Zufriedenheit, Freude, Treue, Liebe VORZULEBEN und sie durch unser DASEIN auszustrahlen. Nicht, indem wir die Pseudobegriffe von Liebe bis Barmherzigkeit nur benutzen, denn sie sind von der Moderne längst ausgehöhlt, sondern um sie auf der Basis einer überzeugenden Lebensführung neu zu füllen. Dann wird das Wort immer kürzer, das Vorbild aber umso stärker. Worte in ihrer Unzahl macht nur der Verzweifelte; er versucht sich hinauszuwinden.
        Die unerschlossene Form wird den Geist nicht aufbauen. Schon Jesus blieb für viele Menschen nur Form, nur Torheit des Krreuzes, nur Gutmenschentum.
        Der lebendige Geist sucht sich hingegen die Form. Er findet sich nicht wie gezwungen in einer Form.
        Beten lehrt man beanntlich nur durch beten. Die Wahrheit erschließt sich in dem Maße, indem man die Wahrheit lebt. Die Form, hier der Begriff, will er-lebt werden.
        Damit will ich sagen: wo sind die lebendigen Gelehrten, die mit ihrer Lebensführung überzeugen und zur Nachahmung reizen? Wo sind die sichtbaren Früchte des Glaubens? Wo kann Frieden wirklich erspürt werden? Nun, da wo er verwirklicht IST. Haben wir uns im Konsumrausch nicht alle jahrelang einlullen lassen und mundtot noch dazu?! Haben wir uns nicht allzugerne eingereiht in den Geist des Wohlstands und der Behaglichkeit, der die Gerechtigkeit mit Füßen tritt?!
        Die Gerechtigkeit bahnst sich ihren Weg. Wir werden mit dem Maße gemessen, wie wir selber gemessen haben. Das Gericht bricht heute in der Gestalt des Islam über uns hinein.
        Sollte sich die Gesellschaft aus der Emanzipations-, Gender- und Konsumfalle noch lösen können, gäbe es Rettung. Anders ist uns nicht zu helfen.
        Die Piusbruderschaft ihrerseits versinnbildlicht für mich den Schrei einer ertrinkenden Kirche, die mit letzter Kraft den Untergang des ganzen Schiffes verhindern will. Aber es geht wohl unausweichlich in die Tiefe. Um das festzustellen, muss man kein Pessimist sein. Man kann nur vers., die eigenen Familien rein zu halten und das Vorb. leben.

      • @ padre
        Amen und lesen sie Guardini „Ende der Neuzeit“ wollte es der Frau Zeitschnur auch schon empfehlen, dessen Ende lautet „Die Einsamkeit im Glauben wird furchtbar sein“ genauso isses.
        Und was draus wird, das walte Gott.

      • Danke für den hervorragenden Lesetipp. Unglaublich, was Guardini schon zu Beginn der 50er Jahre hat kommen sehen und wie er den Menschen mit seinem verdinglichten Bewusstsein sah, nicht wahr? Ein Mensch, der sich den Sachen und Sachabläufen gleich gemacht hat, ein homo technicus, kennt keine wahre Mitmenschlichkeit mehr. Er ist ein einsamer Mensch.
        Der bekannte Palottinerpater Heinz Perne sang: „Wenn auch Millionen Menschen mit mir geh‘n, bleibt einsam oft mir Tag und nacht.“ Für den medial besetzten Menschen muss man die tröstende nachfolgende Zeile wohl streichen: „Gott aber kennt mich, und von Ewigkeit, da hat er schon am mich gesacht.“
        T.W. Adorno kommt zu ganz ähnlichen Analysen in seinem Aufsatz „Erziehung nach Ausschwitz“. Im NS gab es einige Bestien, die sich als Schergen des Regimes für keine Grausamkeit zu schade waren. Heute allerdings gäbe es Massen von zur Grausamkeit bereiten Menschen. -
        Was meinen Sie, was für ein Potential hinter dem Konsummenschen steckt, der plötzlich nicht mehr befriedigt wird? Er zieht für sein Handy in den Krieg.
        Gestern konnten Sie in der Zeitung von einem vierzehnjährigen Schüler lesen, der seinem Lehrer androhte ihn zu töten, weil ihm dieser das Handy weggenommen hatte. Im Treppenhaus überfiel der Schüler den 33jährigen Lehrer und versuchte ihn von hinten zu erdrosseln. Nur mit der Hilfe anderer Schüler konnte sich der Lehrer befreien, der aber heftige Verletzungen erlitt, u.a. einen Sehnenabriss.
        Die Zeitungen sind voll von diesem Menschentypus.

    • Geehrte @ Theresa,
      Bei Ihrem Namen mußte ich sofort an der Hl. Theresa von Avila und ihrem wunderbar feurigem Temperament denken;
      Was Ihren Aufruf zur Liebe und gegen den Haß betrifft:
      Wir lieben die Hl. Kirche, stehen fest zum Glauben und kämpfen für die Wahrheit.
      Und in den jetzigen barren Zeiten sage ich mit General Patton:
      „Gott sollte Mitleid mit meinen Gegnern haben, ich habe es bestimmt nicht“
      (Die Gegenseite sowieso auch nicht mit den Franziskanen der Immaculata)

  8. „Alles wurde auf die Bedürfnisse des Menschen abgestimmt! Somit erkläre man niemals, eine Religion nutzlos, wie die katholische Religion, die in ihrer Form, der am meisten wesentlichen und wirksamen, wie es die des Konzils ist (also die Konzilskirche!), verkündet, dass sie vollständig im Dienst des MENSCHEN steht!…“ : Rede bei der Schließung des Konzils am 7. Dezember 1965.
    http://papst-paulvi.blogspot.de/
    Am 13. Juli 1969 sagte er: „Der Mensch offenbart sich als Riese. Er offenbart sich göttlich zu sein. Er offenbart sich göttlich zu sein nicht an für sich, sondern in seinem Prinzip und seinem Schicksal. DIE EHRE SEI DEM MENSCHEN, EHRE SEINER WÜRDE, SEINEM GEIST UND SEINEM LEBEN!“ Das sind einige Sätze eines Montini den man am 19. Oktober selig sprechen will. Man muss etwas tun und nach Rom gehen protestieren! Don Luigi Villa: ein priester der vm Hl. Pater Pio beauftragt wurde, gegen die Freimaurerei in der Kirche zu kämpfen, berichtet und zählt die Häresien auf dieses Papstes der alles war, nur nicht katholisch sondern das Unglück der katholischen Religion-Kirche. Mehr dazu: http://papst-paulvi.blogspot.de/
    „Die Kirche des Konzils, hat sich sehr um den Menschen gekümmert, den unserer Epoche: der lebendige Mensch, der Mensch völlig mit sich selbst beschäftigt, der Mensch der sich nicht nur zum Zentrum macht von all dem was ihn interessiert, sondern der es wagt, der Anfang und der letzte Grund aller Wirklichkeit zu sein… Der säkulare und profane Humanismus ist in seiner schrecklichen Gestalt erschien und hat in einer Weise, das Konzil herausgefordert. Die Religion von Gott der sich selbst zum Menschen machte, ist der Religion des Menschen begegnet, der sich zu Gott machte. Was ist geschehen? Ein Schock, ein Kampf, ein Anathema? Soweit hätte es kommen können, doch es ist nicht geschehen. Die alte Geschichte des Samariters war das Modell der Spiritualität des Konzils. Eine grenzenlose Sympathie hat ihn gekleidet. Die Entdeckung der menschlichen Bedürfnisse… hat die Aufmerksamkeit von dieser Synode absorbiert.
    Gewähret ihm zumindest diese Verdienste, die Ihr, moderne Humanisten, auf die Transzendenz der höchsten Dinge, verzichtet und seid in der Lage, unseren neuen Humanismus zu erkennen:
    WIR HABEN DEN MENSCHENKULT! („Gaudium et spes“ n.12)
    Gottes reichen Segen

    • Mir dämmert, sie haben irgendwo recht. Es geht um die Huldigung des Menschen. Man glaubt, immer und jederzeit müsse man dem Menschen dienen, ihm und seinem Willen huldigen, um sich anzubiedern. Weil man das luziferische Prinzip nicht mehr aner-kennt?
      Weil man angst hat um die eigenen Posten (Amtskirche der Steuerzahler).
      Sarazin: Deutschland schafft sich ab.
      Kirchenkritiker: Kirche schafft sich ab. (stattdessen Kirche Satans?)

      • „luziferische Prinzip“
        Genau das ist der Punkt. Man kann als traditioneller Katholik sich jeden Tag sagen der

  9. „luziferische Prinzip“
    Genau das ist der Punkt. Man kann als traditioneller Katholik sich jeden Tag sagen der Typ existiert und zieht seine Kreise. Aber es ist fast unmöglich Satan auch nur annähernd in den Entwicklungen in der Kirche und dieser Welt rationell einzubinden. Diese Macht hat keinen Namen, man kann sie nicht anfassen, man kann sie nicht beschreiben und erklären ist unmöglich. Aber sie beherrscht fast alles.
    Per Mariam ad Christum.

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