Wieviel Gewalt steckt in Koran und Islam?

Radikale Moslems oder radikaler Islam?
Radikale Moslems oder radikaler Islam?

Die Gräueltaten von muslimischen Kriegern im Nordirak, in Nigeria und Somalia drängen immer stärker die Frage in den Vordergrund: Wie gewalthaltig ist der Islam?

Ein Gastkommentar von Hubert Hecker

Die Nachrichten von Enthauptungen und Kreuzigungen, Plünderungen und Vertreibungen gegen Christen und Jesiden im Nordirak haben die Islam-Experten der Kirche verunsichert. Kardinal Jean-Lois Tauran, der Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, zeigte sich überrascht von dem Terror der Muslime. Er hätte gedacht, dass es solche religiös begründeten Massaker und Zerstörung von Kulturorten nicht mehr geben würde. Dabei hätten ihn die Terror-Milizen von Boko Haran in Nigeria und die muslimischen Kampf-Kommandos al-Shebaab in Somalia schon seit Jahren eines Besseren belehren können.

Schönreden „des Islam“ in allen interreligiösen Dialog-Gremien

In den letzten Jahren haben kirchliche Dialog-Gremien auf allen Ebenen den Islam und seine Glaubensrichtungen schöngeredet – und nun werden sie abrupt aus ihren interreligiösen Träumen gerissen. Schnell wird die Behauptung nachgeschoben, dass die Muslime des „Islamischen Staats“ (IS) nicht den wahren oder authentischen Islam praktizieren würden. „Ich weiß“ – so Kardinal Reinhard Marx, „der Islam ist nicht das, was IS ist.“ Bisher hieß es regelmäßig, ‚den Islam’ gibt es nicht. Und nun maßt sich das kirchliche Lehramt an, sogar ‚den wahren Islam’ zu kennen.

Da es bei den Muslimen kein einheitsstiftendes Lehramt gibt, kann sich jede Glaubensrichtung mit Berufung auf Koranstellen als der ‚wahre Islam’ ausgeben und die anderen Denominationen als Abtrünnige verfluchen oder als Häretiker bekämpfen. Diese Spaltungen und inner-islamische Kämpfe sind an sich nichts Neues, da sie sich durch die Geschichte der muslimischen Länder ziehen. Nur interreligiöse Illusionisten sind davon überrascht, wenn die Terroristen des „Islamischen Staates“ (IS) sich als Anhänger des wahren Islam bekennen. Das gleiche behaupten übrigens die Schiiten von sich – und bekämpfen die sunnitischen IS-Muslime als „Ungläubige“.

Aber auch durch die Kenntnisse von islamischer Lehre und Geschichte lassen sich die kirchlichen Oberen nicht auf den Boden der Realität bringen. Der vatikanische Dialog-Präsident und wenig später Kardinal Marx forderten die Führer der Sunniten und Schiiten zu einer öffentlichen Erklärung auf, dass „der Islam“ niemals Gewalt, Mord oder Unterdrückung im Namen Gottes rechtfertigen oder zulassen würde.

In ähnlicher Weise drückte es kürzlich der Vatikan-Vertreter bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Silvano Tomasi, aus – in diesem Fall allgemein formuliert an die Führer der unterschiedlichen Religionen: Sie trügen „eine besondere Verantwortung, klarzustellen, dass keine Religion diese moralisch verwerflichen, grausamen und barbarischen Verbrechen rechtfertigen kann“.

Es ist natürlich richtig zu fordern, dass die von IS-Muslimen begangenen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ (UN-Menschenrechtskommissariat) weltweit von allen politischen und zivilgesellschaftlichen Instanzen geächtet werden – auch von den Religionsführern. Aber wieso verbindet der Vatikan die Verurteilung der muslimischen Gewalt-Exzesse mit einer Ehrenrettung aller Religionen, die allesamt niemals Gewalttätigkeit rechtfertigen würden? Ist es nicht eine Anmaßung der Kirchen-Vertreter, insbesondere die Islam-Religion von allen Aufrufen zu Gewalt, Mord und Unterdrückung reinwaschen zu wollen? Aus einer Melange an Unkenntnis und geschöntem Islam versteigt sich Kardinal Koch, Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, zu der Behauptung, dass der ‚Islamische Staat’ (IS) in seinen „ideologischen Grundlagen nichts mit der islamischen Religion zu tun“ habe.

Doch die Analyse der Islam-Schriften sowie der islamischen Geschichte zeigen eine andere Wirklichkeit: Gewalt und Krieg, Eroberung und Unterdrückung im Namen Allahs.

Papst Benedikt XVI. hatte schon 2006 vor den islamischen Gewalttendenzen gewarnt

Es lohnt sich, bei der Frage nach Islam und Gewalt die Regensburger Rede von Papst Benedikt (2006) sowie die Reaktionen der islamischen Welt darauf noch einmal zu studieren. Damals hatte der inzwischen emeritierte Papst die Kritik eines byzantinischen Kaisers an den Gewaltaufrufen von Koran und Muslimen zitiert. Dagegen hatte Benedikt die christliche Vernunft-Philosophie gestellt – mit dem Resümee: „Mit Gewalt den Glauben zu verbreiten, steht im Widerspruch zum Logos, dem Wesen Gottes. Daher ist nicht vernunftmäßig zu handeln dem Wesen Gottes zuwider.“

Auf diese Passage der Papstrede hatten die linken Leitmedien im Einklang mit muslimischen Sprechern empört reagiert. Als besonders anstößig wurde kritisiert, dass Benedikt es gewagt hatte, die offensichtlichen Gewalttendenzen des Islam so deutlich zur Sprache zu bringen. Darüber hinaus hatte der Papst angedeutet, dass die Gewaltexzesse von Muslimen durch die islamische Gottesvorstellung befördert würden: Da Allah als absolut transzendent gedacht wird, „ist sein Wille an keine unserer Kategorien gebunden – und sei es die der Vernünftigkeit“ – so der Papst. Allah könnte von Menschen jede beliebige Tat fordern – also auch Gewalttätigkeiten. Dagegen stehe die biblisch-christliche Theologie, nach der Gott als ‚Logos’ die Welt erschafft und lenkt, also nicht gegen die Vernunft handelt.

Nachdem sich die erste Empörung über die Papstrede gelegt hatte, schrieben 38 – und ein Jahr später 138 – Moslem-Führer einen Rechtfertigungsbrief an den Papst. Darin behaupteten sie, dass der Islam niemals befürworten würde, was sie mit „unvernünftiger Gewalt“ umschrieben. Mit dieser Wort-Wendung war allerdings die Argumentation des Papstes schon unterlaufen.

Moslemführer reden die kriegerische Gewalt-Sure 9 schön

Noch aufschlussreicher waren die weiteren Begründungen der Moslem-Führer, gestützt auf den Koran: „Aus der Furcht Gottes heraus sollen alle Handlungen, alle Kraft und alle Gewalt der Muslime völlig auf Gott gerichtet sein.“ Als Beispiel für die menschliche Kraft und Gewalt auf Allah hin wird ein Zitat aus der Sure 9,36-39 angeführt: Wer ausziehe auf Allahs Weg, werde belohnt mit dem paradiesischen Jenseits. Die Moslem-Führer interpretieren den „Auszug auf Allahs Weg“ als gläubiges Vertrauen und Liebe zu Gott. Was sie den Lesern verschweigen ist die Kriegs-Bedeutung des „Auszugs“ im Koran-Kontext, wie es etwa in Sure 9,41 heißt: „Ziehet aus, leicht und schwer bewaffnet, und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg“.

In der Koran-Sure 9 ist mit dem „Auszug auf Allahs Weg“ eben nicht ein friedlicher Glaubensweg gemeint, sondern eindeutig der Kriegszug Mohammeds im Jahre 630 gegen die nordarabische Christenstadt Tabuk im Bereich des byzantinischen Reiches: „Oh ihr Gläubigen, kämpft wider die Ungläubigen an euren Grenzen und lasst sie die Härte in euch verspüren.“ – Sure 9,123.

Mohammeds Angriffskrieg gegen christliche Städte und Regionen – das islamische Kriegsmuster für alle weiteren muslimischen Krieger bis zu den heutigen IS-Terroristen

Die Städte und Stämme um Tabuk hatten weder einen Angriff auf arabische Positionen gezeigt noch aggressive Signale gesetzt. Ihr einziges ‚Vergehen’ war, Nicht-Muslime – „Ungläubige“ – zu sein und an der „Grenze“ zu Arabien zu leben, also in Reichweite von Mohammeds Heer.

Genau in dieser Konstellation finden sich die Christen im Nord-Irak wieder: die ISIS-Muslime fühlen sich durch Mohammed und Koran ins Recht gesetzt, einen Angriffskrieg gegen die Christen als Ungläubige zu führen, sie zu vertreiben oder zu unterwerfen, weil sie in Reichweite ihres Heeres leben.

Für den Auszug zum Krieg auf Allahs Weg brauchte Mohammed wohlgerüstete Krieger und einen großen Troß: „So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu setzten Allahs Feind und euern Feind. Und was ihr auch spendet in Allahs Weg, er wird es euch wiedergeben“ (Sure 9,60). Die Kehrseite dazu in Vers 39: „Wenn ihr nicht auszieht, wird Allah euch strafen mit schmerzlicher Strafe.“

Mohammed hielt sein Kriegsheer mit Strafdrohungen und Belohnungsversprechen zusammen: „Eins der beiden schönsten Dinge wird uns treffen: Sieg oder Märtyrertod“ – Sieg und irdische Beute oder Kampftod und Paradiesbelohnung (Sure 9,52). Auch die islamischen ISIS-Dschihadisten locken mit irdischen Wohltaten für den Krieg: Sie zahlen aus den Einnahmen der erbeuteten Ölquellen den höchsten Sold aller Nahost-Kampfgruppen.

Mohammeds Kriegszug nach Norden war beschwerlich in der Sommerhitze und deshalb begnügte er sich damit, kleinere christliche Städte und Stämme im Umkreis von Tabuk zu bekämpfen, bis sie sich bekehrten oder als Vasallen unterwarfen und Kopfsteuer-Tribut bezahlten.

Dieses Muster – Krieg, Unterwerfung, Sondersteuer – sollte für die Nachfolger Mohammeds wegweisend sein bei der Eroberung von christlichen Ländern in Syrien, ganz Nordafrika bis hin nach Spanien.

Aufruf zur Erschlagung der Polytheisten

Im Zusammenhang mit diesem Kriegszug gegen die Christen gibt Mohammed auch Anweisungen, wie die Allah-Gläubigen mit den „Polytheisten“ verfahren sollten. Er gab den Heiden und „Götzendienern“ unmittelbar nach dem Tabuk-Kriegszug noch eine Frist von vier Monaten, nach denen er ihnen den totalen Krieg erklärte: „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlagt die Götzendiener, wo ihr sie findet und packt sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen.“ – Sure 9, Vers 5.

Während Mohammed den unterworfenen und tributzahlenden Christen das nackte Leben gnädig beließ, zeigte er sich gnadenlos gegen alle „Polytheisten“. Der Koran-Vers 5 in Sure 9 ist ein Aufruf an Mohammeds Gefolgsleute, die Heiden im Namen Allahs zu ermorden. Sie konnten nur ihr Leben retten, wenn sie sich zum Islam bekannten. Das aber muss als eine Bekehrung unter erpresserischen Bedingungen gewertet werden, wenn die Wahl-Alternative der eigene gewaltsame Tod ist. Somit entwertet diese Koran-Stelle einen anderes Mohammed-Zitat, dass in Religionsdingen keine Gewalt anzuwenden sei.

Die Jesiden im heutigen Nord-Irak gelten bei den Sunniten als Polytheisten, gar als Teufelsanbeter, weil sie unter anderem einen Engel verehren, den Muslime als ‚Iblis ’ – Teufel – deuten. Auf diesem Hintergrund ist es nur allzu verständlich, dass die Jesiden um ihr Leben rennen und Hals über Kopf ins Gebirge flüchten, wenn die IS-Terroristen ihre Städte und Dörfer angreifen.

Ein Resümee:

▪ Die IS-Muslime können sich bei ihren kriegerischen Gewaltakten gegen Christen und Heiden auf zahlreiche Anweisungen Mohammeds im Koran stützen. Ihre „ideologischen Grundlagen“ sind die gewalthaltigen Suren im Koran.
▪ Die vielfachen Versprechungen Mohammeds an seine Krieger über irdisches Beutemachen und himmlische Paradies-Belohnungen sowie „schmerzliche Strafen“ bei Kriegsdienstverweigerung wirken bis heute als Gewaltverführung für junge Leute und kriegerischer Brandbeschleuniger bei Konflikten.
▪ Mit dem historischen Kriegszug von 630 gegen die Christenstadt Tabuk hat Mohammed für Geschichte und Gegenwart ein Muster vorgegeben, wie Muslime ihre Herrschaft durch Krieg und Unterwerfung, Bekehrung oder Tributzahlung ausweiten können bzw. sollten.
▪ Mohammeds Aufruf an seine Anhänger, die Heiden ‚im Hinterhalt aufzulauern oder sie zu erschlagen, wo sie angetroffen werden’ (vgl. Sure 9,5) schlägt allen Menschenrechts-Beteuerungen von Islam-Vertretern ins Gesicht.
▪ Es gibt einige friedlich-versöhnliche Stellen im Koran, aber mehr noch aggressiv-kriegerische Aufrufe zu Gewalt und Krieg, erpresserische Bekehrung oder Unterdrückung von Andersgläubigen im Namen Allahs. Von daher sind alle Versuche, den Islam als allein friedlich hinzustellen, unglaubwürdig.
▪ Bei Aufrufen, Kommentaren oder Gesprächen mit Moslem-Führern sollten diese Tatsachen nicht selbstbetrügerisch schöngefärbt werden, sondern die Muslime mit der bis heute virulenten Gewalt-Geschichte im Koran und Früh-Islam konfrontiert werden.
▪ Auch die Deutung von islamischen Theologen in Deutschland, nach der sich die Gewalt-Exzesse der IS-Muslime allein aus „desolaten soziopolitischen Umständen“ erklären ließen, sollte als Ablenkungs-Argumentation zurückgewiesen werden.

Die Aufgabe:

Um den Terror der IS-Muslime zu bekämpfen, werden Waffenlieferungen an die Kurden nicht ausreichen. Ebenso wird die wohlfeile Verurteilung von islamischem Dschihad und archaischem Scharia-Staat den Strom von gewaltverführten Jugendlichen zu den schwarzen IS-Fahnen nicht aufhalten. Auch der dogmatische Streit um den „wahren Islam“ dürfte den IS-Muslimen wenig schaden – im Gegenteil: Die IS-Milizen betonen stets ihre Nähe zu Mohammeds ursprünglichem Kampf-Islam. Diese Propagandalinie nutzen auch die Salafisten-Prediger in Deutschland, um Jugendliche für den Dschihad zu radikalisieren.

Der Islam-Wissenschaftler Carsten Polanz stellt fest:

“Die (muslimischen) Extremisten nutzen koranische Aufforderungen zum Kampf gegen die ‚Ungläubigen’ sowie abwertende Aussagen (des Korans) über Juden, Christen und Heiden, um einen permanenten Kriegszustand zu propagieren. Gewalt ist in diesem Denken als Mittel gegen angeblich islamfeindliche Mächte legitim. Der persönliche Kampfeinsatz wird als der einzig sichere Weg zum Paradies geschildert. “

Um der „Radikalisierung den Nährboden zu entziehen“, führt kein Weg daran vorbei, sich mit den Gewaltaufrufen der islamischen Grundlagenschriften auseinanderzusetzen und sie als Verstoß gegen die universale Ethik von Menschenrechten und Religionsfreiheit zu verurteilen.

Bild: Asianews

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18 Comments

  1. Viele Kardinäle (und man kann Papst Franziskus hinzufügen- s. seine Islamäußerungen in seiner Enzyklika) verzichten auf eine realistische Beurteilung des Islam und lassen sich auch wie es aussieht nicht dazu „bekehren“. Man beschwört geradezu den Islam, weil man ja Christus nicht wirklich glaubt. Wie viele hohe Geistliche sind Etikttenschwindler! Von denen kommt auch nichts, was die Taufscheinchristen mal aufwecken würde, weil sie wie gesagt keinen Glauben an Christus haben.

    Aber auch die meisten Priester, in Mitteleuropa etwa, sind eher Ungläubige- auch in ihren Reihen überwiegen die „Schönmaler“. Auch die sprechen von einer klitzekleinen Minderheit von Moslems.

    Der falsche Prophet Mohammed jedenfalls ist einer, der vom Satan gesteuert war und ja freiwillig mitgemacht hat. Der sog. Islam ist Betrug und Lüge. Die verkehrte Kirche aber wird nie und nimmer die Kraft zur Verurteilung aufbringen, kann das auch gar nicht, da sie selbst auf den Bösen hört.

    Nur die Kleinen, die Beter und sich Aufopfernden werden etwas bewirken.
    Es gibt 3 Hauptfeinde: 1. der Islam; 2. die Freimaurerei (westlich- libertär oder marxistisch/kommunistisch) und 3. die Feinde innerhalb der Kirche. Alle 3 arbeiten an einer Welt der Gewalt, einer Welt ohne Gott- ob so oder so.
    Letztlich vergeblich, denn sehr bald wird der Satan für lange Zeit in die Hölle gestürzt. Vorher aber noch- und wir befinden uns jetzt schon anfangsweise drin- wird so unglaublich viel Unheil sein.
    „Wachet und betet allezeit“ sagt der Herr.

    • der Antichrist wird aus der Kirche hervorgehen!
      Kein noch so bösartiger Islamist, kein noch so katholikenfressender Protestant , kein hasszerfressender Atheist wird es sein, ein „von uns wird er ausgehen, aus der Kirche wird er geboren werden.
      genau deshalb ist es ja so bedenklich, was in Rom geschieht

      • P.S jedoch ist gerade bei dem Islam zu bedenken, dass auch der mal als christliche Sekte angefangen hat.
        Will hießen, man könnte ihn durchaus als einen der Vorläufer, nach dem 1. Johannes brief sehen
        Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.

        19Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehörten.

        20Ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und ihr alle wisst es.

        21Ich schreibe euch nicht, dass ihr die Wahrheit nicht wisst, sondern ich schreibe euch, dass ihr sie wisst und dass keine Lüge von der Wahrheit stammt.

        22Wer ist der Lügner – wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist: wer den Vater und den Sohn leugnet.

        23Wer leugnet, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht; wer bekennt, dass er der Sohn ist, hat auch den Vater.

        24Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch bleiben; wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, dann bleibt ihr im Sohn und im Vater.

  2. Haben wir jesusgläubige Kirchenführer????
    Die Kirche hat das neue Testament als wichtigste Glaubensgrundlage hervorgebracht. Darin sind die grundlegenden Lehren enthalten. Warum hält sich kaum noch jemand daran?
    Jesus sagt, dass nur er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Wieso führt man dann ständig Dialog, bei dem alle Religionen gemeinsam Frieden schaffen? Frieden kann nur Jesus schaffen. Dialog kann nur darauf hinauslaufen, dass Anhänger anderer Religionen auch als Mensch geachtet werden. Das ist mit dem gebot der Nächstenliebe und sogar Feindesliebe verwirklicht. Also warum macht man auf diesen Dialogen nicht deutlich, dass nur im christlichen Glauben die Menschenrechte vollkommen sind und nur Jesus als der Weg und die Wahrheit gelten? Ich finde die Großkirchen betreiben eine ekelhafte Vermischung der Religionen. Da findet ein Moslem zu Jesus und muss nun unter Todesdrohungen der Muslime versteckt leben. Und im Vatikan sind Vertreter des Islams dabei mit an einem weltweiten Frieden zu arbeiten! Ich kann da gut verstehen, dass dieser Konvertit sich von der Kirche distanziert, ja sie sogar als abgefallen bezeichnet. Wir sollten uns ernsthaft fragen, warum auch in der westlichen Welt sich die ehemaligen Muslime größtenreils in Freikirchen wiederfinden. Dass alteingesessene Kirchen in arabischen Ländern vorsichtig missionieren kann man gut verstehen. Aber dass sie nicht im SWesten klar die Botschaft verbreiten ist ein Übel. Von daher meine sorgenvolle Festelellung: Ist unsere Kirchenführung überhaupt noch gläubig?

    • „Wieso führt man dann ständig Dialog, bei dem alle Religionen gemeinsam Frieden schaffen? Frieden kann nur Jesus schaffen.“
      Weil man eine Welteinheitsreligion schaffen will.
      „Eine Welt, ein Gott wie immer der auch heißen mag.“ Interessant wird es wer an der Spitze dieser „Welteinheitsreligion“ stehen wird. Das Lamm Gottes hat uns genügend gewarnt.
      „An mir werden sich die Geister scheiden.“
      Per Mariam ad Christum.

  3. Auch Hw Martin Rhonheimer 
    - Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Hochschule Santa Croce in Rom – hat gerade für naiv „interreligiös Dialogisierende“ Ernüchterndes über den kriegerischen Islam dargelegt:
    -
    „[….]
    „Der Terror der Miliz Islamischer Staat (IS) gegen «Ungläubige» und Christen entsetzt 
    und verängstigt die westliche Öffentlichkeit. 
    Offizielle muslimische Stimmen, die diesen Terror verurteilen, sind wenige zu hören. 
    Und wenn, dann richten sie sich nur gegen die schockierende und für den Islam imageschädigende Brutalität des Vorgehens, 
    nicht gegen dessen Prinzip, oder sie verwickeln sich, 
    wie unlängst eine wenig überzeugende Fatwa von britischen Imamen, in Widersprüche. 
    Der IS (Islamische Staat) ist keine Häresie, wie diese Fatwa behauptet,
    sondern handelt genau nach dem in der Geschichte wiederkehrenden Muster kriegerischer islamischer Expansion. 
    Das 
    Vorbild ist Mohammed selbst. 
    Legitimationsgrundlage sind der Koran und das islamische Recht, die Scharia.“
    [….]
    Der IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi hat sich bekanntlich zum Kalifen ernannt. 

    In einem von dem zum Islam konvertierten Amerikaner Nuh Ha Mim Keller ins Englische übersetzten Kompendium der Scharia 
    – es wurde von der Al-Azhar-Universität in Kairo als authentisch zertifiziert – kann man nachlesen, was Aufgabe eines Kalifen ist: 
    «Der Kalif führt gegen Juden, Christen und Zoroastrier Krieg, 
    nachdem er sie zuerst eingeladen hat, sich der sozialen Ordnung des Islam zu fügen, indem sie die Kopfsteuer zahlen.» 
    Exakt das geschieht heute im Herrschaftsgebiet des IS.
    Die dort lebenden Christen sollen gedemütigt und unterworfen 
    und durch die Kopfsteuer zur wirtschaftlichen Ressource islamischer Herrschaft werden. 
    Mohammed hatte zunächst die Juden aus Medina vertrieben, 
    dann liess er sie massenhaft köpfen. 
    Später wurden Christen und Juden zu «Schriftbesitzern» erklärt: 
    Sie durften nun unter islamischer Herrschaft ihre Religion weiter ausüben 
    – sofern sie die Kopfsteuer zahlten und sich 
    diskriminierenden Demütigungen aller Art unterwarfen. 

    „So steht in Sure 9, 29: 
    «Kämpft gegen diejenigen, die [. . .] nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – kämpft gegen sie, bis sie kleinlaut Tribut entrichten.
    [….]
    Der Islam ist seinem Wesen nach mehr als eine Religion. 
    Er ist ein kultisches, politisches und soziales Regelwerk, 
    will religiöse und politisch-soziale Ordnung in einem sein. 
    Und er war von Anfang an kriegerisch. 
    Der Islam will das «Haus des Islam» auf der ganzen Welt verbreiten. 
    Es geht ihm dabei nicht so sehr um religiöse Bekehrung der Nichtmuslime als um ihre Unterwerfung unter die Scharia.
    [….]
    -

  4. Immerhin deutet sich eine Selbstkorrektur bei den Deutschen Bischöfen an. Endlich werden auch die ENDOGENEN FAKTOREN für die Gewaltneigung im islamischen Raum angesprochen!
    So hat der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz in einer Erklärung vom 25. 8. diesen Jahres die folgende Formulierung gefunden:
    .
    „Die überwältigende Mehrheit der friedliebenden Muslime muss sich der Frage stellen, welche Faktoren den beängstigenden Entwicklungen in der eigenen Religionsgemeinschaft zugrunde liegen. Nur auf Fehler, Versäumnisse und Schuld zu verweisen, die außerhalb der islamischen Kultur liegen, greift zu kurz.“
    .
    http://www.dbk.de/presse/details/?presseid=2613&cHash=b953eeb3da43649685fa37002a43eeb1
    .

  5. Noch ein Nachtrag und da zitiere ich Worte, die der Sühneseele Maria Myrta am 10.07.2014 gegeben wurden:
    „Oh ihr, meine geliebten Priestersöhne:
    Erhebt eure Stimmen gegen all dieses furchtbare Tun und schaut nicht zu, wie die Gottlosigkeit, ja,
    wie gottlose Menschen versuchen, die ganze Welt zu beherrschen! Ja, so viele Menschen kämpfen
    „im sogenannten Namen Gottes“. Doch, wer ist dieser Gott? Es ist SATAN. Sein Banner, sein
    schwarzes Banner, tragen die gottlosen Menschen in die Welt und glauben, so die Menschheit in
    „ihren Dienst“, in den „Dienst Satans“, zu führen. Ja, Satan ist „der Gott, welcher tötet.“ Wehe,
    wer diesem folgt.

    Der wahre GOTT ist der GOTT des LEBENS und ER tötet nie!
    Deshalb bitte ich euch wieder, meine geliebten Kinder:
    Betet und tut Buße. Achtet auf die Zeichen, die jetzt kommen werden. Seid wachsam! Seid wachsam! Betet, betet, betet.“

  6. Die Beschwörungsformel:“Das hat alles mit dem Islam nichts zu tun“ findet offenbar immer weniger Zuspruch. Die täglichen Horrormeldungen und Schreckensbilder aus allen Teilen der islamischen Welt bewirken endlich ein Umdenken.
    .
    Trotzdem könnte man fragen, warum es eigentlich so lange gebraucht hat, bis die Leute das Naheliegende auch auszusprechen wagen: die Wurzel der islamischen Gewaltaffinität liegen im Koran und in der Prophetenbiographie. Offensichtlich war es die Hoffnung man könne die Wirklichkeit SCHÖNREDEN. Man hat da auf eine Form von Wortmagie gesetzt, frei nach dem Motto: Wenn wir nur oft genug die kontrafaktische Botschaft wiederholen, Islam bedeute Frieden u. dergl., dann werde sich der Islam schon dazu bequemen, unseren Erwartungen zu entsprechen und d.h. sich von seinen eigenen Grundlagen zu entfernen. Welch eine alberne Fehleinschätzung! Als ob ein Metzger seine Verkaufstheke nur noch mit Tofu-Produkten auffüllt, weil irgendjemand sich vor der Metzgerei postiert und gebetsmühlenhaft wiederholt:
    .
    „Ein deutscher Metzger hat nichts mit Tierschlachtungen zu tun!“

    • „Satanische Verse“- der Koran.

      In „Nostra Aetate“, ein Dokument, das urpsrünglich keine Aussagen über den „Islam“ treffen wollte, steht drin, warum heute in der Christenheit so ein Durcheinander bzgl. der Einschätzung des „Islam“ herrscht. Der sog. Islam ist keine christliche Häresie und konnte deswegen zu keiner Zeit als solche verurteilt werden.
      Es ist überhaupt so vieles ungeklärt. Aber was man anhand der Korantexte durchaus sagen kann, ist, daß der Koran ganz und gar anti-christlich ist, anti-evangelisch (also Gegner des Evangeliums Jesu Christi ist). Und da helfen auch nicht die wenigen Aussagen, die etwas anderes suggerieren. Der Teufel benutzt viele Masken und kann sich verstellen.
      Mohammed, falls eine solche Figur überhaupt gelebt hat, ist ein falscher Prophet und ein Blutsauger. Er ist ein Prophet des Bösen. Der „Islam“ ist satanisch und wimmelt von Unvernünftigem. Der Koran: das sind „satanische Verse:“

      • An dem Dokument „Nostra Aetate“ ist aber bedenkenswert, dass es zwar den Muslimen „Respekt“ zollt, nicht aber dem Islam! Schauen Sie mal nach!

  7. Einen herzlichen Dank an den Autor, dass er die Gewaltbereitschaft des Islam so klar herausgestellt hat und auf die Regensburger Rede von Papst Benedikt verwiesen hat.
    Benedikt entete damals viel Widerspruch und in besonderer Weise vom damaligen Kardinal
    Bergoglio, der sich in Bezug auf den interreligiösen Dialog dazu verstieg zu sagen:
    „Papst Benedikt’s Aussage widerspiegelt nicht meine eigenen Meinungen“, erklärt der damalige Erzbischof von Buenos Aires. „Diese Statements werden dazu dienen, innert 20 Sekunden die sorgfältige Aufbauarbeit einer Beziehung mit dem Islam, die Papst Johannes Paul II. über die letzten zwanzig Jahre bewerkstelligt hat, zu vernichten.
    Ein weiter Hinweis von Benedikt bezüglich der unterschiedlichen Auslegung der Koranstellen erscheint mit in der Grundsatzbetrachtung wichtig:
    In der von Professor Khoury herausgegebenen siebten Gesprächsrunde (διάλεξις – Kontroverse) kommt der Kaiser auf das Thema des Djihād, des heiligen Krieges zu sprechen. Der Kaiser wußte sicher, daß in Sure 2, 256 steht: Kein Zwang in Glaubenssachen – es ist wohl eine der frühen Suren aus der Zeit, wie uns ein Teil der Kenner sagt, in der Mohammed selbst noch machtlos und bedroht war. Aber der Kaiser kannte natürlich auch die im Koran niedergelegten – später entstandenen – Bestimmungen über den heiligen Krieg. (wörtl.Zitat aus der Rede)

  8. Den dialogverliebten, bzw. dialogbesessenen Kirchenvertretern mag vorgehalten werden:

    Wohin hat der Dialog Eva‘ s mit der Schlange geführt?
    Am Ende Stand sie nackt da und hatte das ewige Leben verloren

    Ein hoher Preis dürfte auch zu bezahlen sein, wenn man derart verbohrt mit Vertretern falscher Religionen dialogisiert.

  9. @dilexi decorem domus tuae: Das stimmt, was Sie schreiben- das ist mir auch aufgefallen, daß da offenkundig unterschieden wird.
    Im 5. Gebot sagt der eine und Dreifaltige Gott, daß man nicht töten soll. Und der fleischgewordene Gott Jesus Christus spricht sogar davon, seinem Feind nicht zu zürnen, sondern für ihn zu beten. Kirchlicherseits ist nur Notwehr erlaubt- das kann auch Tötung des Angreifers bedeuten, wenn etwa ein Vater seine Ehefrau oder Tochter vor menschlichen Bestien schützen will.

    Im Koran aber ruft „Allah“ zum brutalen Mord auf. Allah ist mithin nicht der Eine und Dreifaltige, der wahre Gott, sondern ein Götze und Mohammed ein Lügenprophet.
    Die Erklärung in N.AE. kann unmöglich richtig sein. Wen immer Moslems anbeten, es ist nicht der wahre Gott. Der Gott des Islam ist blutrünstig und komplett anti-evangelisch, wenn auch manche Passagen im Koran sich scheinbar anders lesen. Der Gott des Islam ist vom Bösen.

    Leider läßt es die Kirche an Klaraussagen vermissen (vielleicht ist das eine Überforderung) und deswegen das große Durcheinander. Die Träger der schwarzen Fahne im Irak sind echte Moslems, Anbeter Satans.
    Wer nicht für Christus ist, ist gegen ihn, und die Moslems sind ausgesprochen gegen den einzigen Herrn und Erlöser. Der Islam ist ein Betrug sondersgleichen; seine Zeit läuft heute, aktuell in diesen apokalyptischen Zeiten, ab- meine Ansicht.

    • Nostra aetate ist jedenfalls kein Dokument, dass die Nobilitierung des Islam betreibt. Selbst gegenüber dem, was den Muslimen zugute gehalten wird, dem Gefühl von absoluter Ehrfurcht vor dem Allmächtigen nämlich, klingt in dem Dokument sehr viel Skepsis an, wenn es dann heisst: „sie mühen sich, … seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen“. (Wir wissen doch, was der Arbeitgeber meint, wenn er im Zeugnis schreibt: „er bemühte sich, die ihm übertragenen Aufgaben zufriedenstellend zu erledigen…“. Es bedeutet: „Bemühung“ war wohl zu registrieren, leider aber kein Erfolg!)
      Abschliessend werden die Muslime an die universalen sittlichen Prinzipien und die Wahrung von Frieden und Freiheit erinnert. Und dies scheint mir ganz an die richtige Adresse gesprochen, finden Sie nicht?

  10. @dilexi decorem domus tuae
    Ihrem letzten Satz stimme ich gerne uneingeschränkt zu, wenn ich das so sagen darf.
    Das Problem ist: Moslems haben zu den „universalen Prinzipien“ keinen Bezug.

    Zu diesen Prinzipien, die viel wert sein mögen und wenig kosten- Stichwort horrende Kinderabtreibung usw.- , fehlt all diesen Menschen die Grundlage, nämlich der Glaube an Jesus Christus als Gott-Mensch und Erlöser. Es fehlt die Hl. Schrift, insbesondere natürlich die Evangelien. Ohne den Glauben an Christus gibts keine „Menschenrechte“ usw. Der Humus für alles Gute ist Jesus Christus selbst. „Ohne mich könnt ihr nichts“- genauso ist es.
    Ohne den Herrn keine Erlösung, keine echte Freiheit (nicht mal das Bewußtsein davon), keine Menschenrechte außer für die Machthaber usw.

    Nostra Aetate müßte im Hinblick auf die Moslems oder den Islam dringend verbessert werden m.Er. oder besser ganz gestrichen werden. NAE verursacht nur Chaos.
    Ursprünglich sollte auch nichts über die Moslems drinstehen, aber es gab einige Konzilsteilnehmer, die sich da mit der Brechstange „durchgesetzt“ hatten- gegen alle Vernunft.

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