Nie Gehörtes und Gesehenes vom Stuhl Petri in der Geschichte der Kirche

Wer hätte das für möglich gehalten
Wer hätte das für möglich gehalten?

(Rom) Aus aktuellem Anlaß befaßt sich der katholische Blog „Chiesa e Postconcilio“ (Kirche und Nachkonzilszeit) mit eigenwilligen Wiedergaben der Heiligen Schrift und ihrer Interpretation durch Papst Franziskus. Nachfolgend die Übersetzung des Beitrags:

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Nie Gehörtes und Gesehenes vom Stuhl Petri

Aus dem Gästehaus Sanctæ Martæ des Vatikans, das kaum als Sitz des Heiligen Stuhls bezeichnet werden kann, ertönen nach der Sommerpause von Papst Franziskus erneut nicht nur manichäische und zweideutige Urteile ohne angemessene, erläuternde Vertiefungen, mit denen die Katholiken in zwei Gruppen unterteilt werden, sondern auch gewagte persönliche Lesarten der Heiligen Schrift. Die Zuständigen im Vatikan haben die Weiterverbreitung der „morgendlichen Meditationen“ auf den Internetseiten des Vatikans wiederaufgenommen samt Hervorhebung falscher Behauptungen.

Das jüngste Beispiel wird von Papst Franziskus dem heiligen Paulus zugeschrieben: „Ich muß mich ja meiner Sünden rühmen“. Der Apostelfürst „rühmt“ sich seiner Sünden? Man staunt und schüttelt ungläubig den Kopf. Freilich kann das nur tun, wer zumindest über ein gewisses Rüstzeug an kirchlicher Unterweisung und eine gewisse Vertrautheit mit der Heiligen Schrift verfügt.

Falsche Wiedergabe des Apostels Paulus

Der heilige Paulus spricht im 12. Kapitel des Zweiten Briefs an die Korinther nämlich keineswegs von Sünden, sondern von seiner „Schwachheit“. In der Einheitsübersetzung heißt es: „(…) was mich selbst angeht, will ich mich nicht rühmen, höchstens meiner Schwachheit“ (2 Korinther 12,5). Das griechische Wort, das der Apostel verwendet, ist ἀσθένεια (asthéneia), das eben „Schwachheit“ und nicht „Sünde“ bedeutet.

Zudem erklärt der Apostelfürst an dieser Stelle sehr genau, worin seine „Schwachheit“ besteht: „Er [der Herr] aber antwortete mir: Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit. Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Mißhandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark“ (2 Korinther 12,9-10). Die Schwachheit, von der der Apostel spricht, sind die physischen und psychischen Leiden, die er selbst aufzählt, aber nicht die Sünden.

An dieser Stelle soll nicht näher auf den eschatologische Paradigmenwechsel eingegangen werden, der sich aus dem durch Papst Franziskus falsch wiedergegebenen Zitat ergibt. Nur soviel: „O glückliche Schuld“, die felix culpa des Exultet ist nicht damit gemeint.

Wer verhindert Weiterverbreitung fehlerhafter Papst-Aussagen?

Die „freizügige“ Lesart des Evangeliums durch den Papst hat etwas Groteskes an sich und man möchte mit etwas Sorge verschämt den Schleier des Schweigens darüberbreiten. Wäre da nicht die Bedeutung, die den päpstlichen Worten durch deren mediale Verbreitung zukommt. Und wäre da nicht auch die Abwesenheit oder besser das Schweigen jener, die ihrer Verantwortung nachkommen und den Mut haben müßten, richtigzustellen, was richtigzustellen ist. Statt dessen werden die improvisierten, morgendlichen Worte des argentinischen Papstes von den vatikanischen Stellen undifferenziert weiterverbreitet und von willfährigen Vatikanisten zu „Perlen“ stilisiert.

Das genannte Beispiel ist kein Einzelfall, sondern zählt zu einer länger werdenden Reihe anstößiger Bibel-„Interpretationen“. Wo aber sind die Priester, die Bischöfe, die Kardinäle, die dagegen ihre Stimme erheben und zumindest die Weiterverbreitung unausgegorener Wortmeldungen unterbinden? Statt dessen ist nicht einmal das Säuseln eines Widerspruchs zu hören? Glauben selbst Kirchenvertreter so wenig an die Macht der Wörter, daß sie falsche Ideen ebenso wie falsche Gesten für folgenlos halten?

Todesrune und John Lennons Welt „ohne Religion“

So wie niemand im Vatikan beim „vom Papst mit Nachdruck gewollten“ Interreligiösen Fußballspiel für den Frieden Einspruch dagegen erhob, obwohl das Programm vorab bekannt und angekündigt war, daß vor dem Anpfiff von der gewagt bekleideten argentinischen Sängerin Martina Stoessel mit einer zweifelhaften Todesrune auf dem Bauch (allgemein als „Friedenszeichen“ behauptet), das 1971 von John Lennon veröffentlichte Lied Imagine gesungen wurde:

Stell Dir vor, es gibt kein Paradies / Es ist ganz einfach, wenn du’s nur versuchst / Keine Hölle unter uns / Über uns nur Himmel / Stell dir vor daß alle Menschen / nur für das Heute leben / Stell dir vor es gibt keine Nationen / Das fällt einem gar nicht schwer / Nichts wofür man töten oder sterben würde / und auch keine Religion / Stell dir alle Menschen vor / die in Frieden leben.

Kohorten von „Normalisten“ werden aber bestimmt Erklärungen auch dafür zur Hand haben. Vielleicht die: „Es war ja nur ein Fußballspiel…“ Das Lied Imagine folgt ab Minute 4.40 im Video. Freunde und ich sind dem Aufruf von Riscossa Christiana gefolgt und haben statt das Fußballspiel anzuschauen, für die verfolgten Brüder und Schwestern im Nahen Osten gebetet.

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Harvesting the Fruit

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37 Comments

  1. Sehr geistreich! Hat aber den kleinen Schönheitsfehler, dass es sich bei dem Bild nicht um Paul III., sondern um Pius V. handelt. Aber ansonsten ist der Vergleich sehr treffend!!

    • Nein, das ist tatsächlich das Gesicht Pauls III. aus einem Tizianporträt, aber montiert in das Bild des das Kreuz verehrenden Pius V. von A. Kraus (1926).

    • Auch die deutsche Version dieser berüchtigten Ansprache enthält diese Blasphemie.
      Mich hat dies damals gründlich durchgeschüttelt.
      Was jedoch fast noch schlimmer ist, KEIN einziger Kleriker den ich mit der Aussage des Papstes, Jesus sei für uns zum SÜNDER geworden, konfrontiert habe, nahm daran Anstoß.

    • Veehrter Leo L. Die Aussage entspricht dem Agnus dei „der die Sünde der Welt Trägt“
      und damit , wie ein Sünder , sich stellvertretend bestrafen lässt . Jede andere Interpretation
      wäre bösartig .

      • Hä!? Zwischen „zum Sünder machen“ und „die Sünde der Welt tragen“ besteht ja wohl ein himmelschreiender Unterschied! Dabei ist zudem sonnenklar, dass die Sünde der Welt nur einer auf sich nehmen kann, der selbst ohne Sünde ist, eben ein „sündenfreies Opferlamm“, das fiel schon Orieines auf. Auch der Philipperhymnus ist da ganz eindeutig und in der Schrift, bei Johannes und in den Paulinischen Briefen, wird explizit auf die Sündelosigkeit Christi hingewiesen. So ist es unumstößliches Glaubensdogma, dass Christus frei war von jeder Sünde (Glaubensbekenntnis von Chalzedon: „in allem uns gleich, außer der Sünde!“), von der Erbsünde wie von jeder persönlichen Sünde. Es ist mir persönlich schleierhaft, wie ein katholischer Christ, noch dazu ein studierter Theologe, Jesuit , Bischof und postulierter Papst so eine Formulierung überhaupt denken und folglich (selbst unbedacht) in den Mund nehmen kann. Aber wer schon der Gottesmutter unterstellt, sie habe am Kreuz möglicherweise Gott verklagt, bei dem kann man sich im Grunde über nichts mehr wundern. Es ist ein nie dagewesener Treppenwitz der Kirchengeschichte, dass so ein Mann den Stuhl Petri besetzt.

  2. Was ist schlimmer: Die Verdrehungen des Herrn Bergoglio bezüglich des Glaubens und der heiligen Schrift bis zur Blasphemie oder das Schweigen aller Kardinäle, Bischöfe, aller kirchlichen Amts- und Würdenträger?

    Wobei es sicher wäre: Wenn ein Kardinal oder ein hochrangiger Bischof dem Papst offen widerspricht, ihm nachweist, dass der gewählte Papst den katholischen Glauben nur rudimentär richtig verkündet, ansonsten verdreht und die Zitate der heiligen Schrift bis zur Unkenntlichkeit verzerrt, dann ist der Skandal öffentlich da. Dann wird offensichtlich: Ein Unwürdiger, ein Unfähiger ist zum Papst gewählt worden.

    Warum findet sich dann kein Würdenträger? Ein älterer Herr, der nichts mehr zu verlieren hat, der materiell abgesichert ist, der vernetzt ist, der nur in den Ruhestand geschickt wird, dem sonst kein Haar gekrümmt wird?

    Wie es das alles nur möglich? Unter Benedikt XVI. äußerten sie sich fast täglich, die Kardinäle Kurienerzbischöfe, alle hochrangigen Eminenzen und Exzellenzen. Sie mussten zu fast allem ihre Meinung hinausposaunen und kritisierten auch den Papst.
    Der einen äußerst präzisen, sensiblen Umgang mit den Texten der hl. Schrift pflegte. Dem ein sprachlich hochdifferenzierter Stil eigen war.

    Jetzt kuschen alle, als sei Herr Bergoglio der Diktator von Nordkorea.

    • Geehrte Zeitlos, gibt es Ihrer Meinung nach irgendetwas, das das Schweigen Papst Benedikts XVI. rechtfertigen kann? Ich finde keine ntschuldigung.
      Tut mir leid, aber mein Vertrauen in Benedikt XVI., das ich einmal hatte, ist dahin, und es wird niemals zurückkehren, es sei denn, Benedikt tut öffentlich Buße und Widerruf.

      • Benedikt wurde wie vorausgesagt vom Stuhl Petri vertrieben. Er hat kaum eine Möglichkeit sich zu äußern, er befindet sich im Exil. Aber er leidet bestimmt enorm unter dieser Situation. Beten wir um geistige Führung von oben herab. Bestimmt wird sich auch bald jemand hervortun und offiziell den Kampf antreten, wir sehen und wissen nicht alles, zudem die Massenmedien auch in Besitz gewisser Gruppen sind.

      • Nur, indem wir unser volles Vertrauen in unseren Herrn Jesus Christus setzten können wir den Frieden erlangen.
        Eine Übung die sich lohnt.
        Dahin gehen aller Groll, Argwohn, Mißtrauen….

    • Ja, was ist schlimmer: Die Verdrehungen Papst Franziskus oder das Schweigen hochrangiger Bischöfe?
      Wer wollte es auf sich nehmen, die Defizite des amtierenden, überaus beliebten Papstes aller Welt aufzuzeigen?
      Selbst wenn er materiell abgesichert und schon alt wäre, also nichts zu verlieren hätte – wer möchte diese Verantwortung und Last tragen?
      Wie würde man mit ihm kirchlicher- aber auch weltlicherseits verfahren, da ja auch manches richtig ist, was Papst Franziskus äussert.
      Nicht jeder hat Martyrer-Qualitäten!

    • Es handelt sich um eine antichristliche Machtübernahme der Kath. Kirche. Die gleichen Kräfte haben Papst Benedikt vertrieben. Die Wahre Kirche ist in den Wahren Gläubigen und Ihren Gebeten und Handlungen, sowie in den Geweihten Dienern welche mit den Wahren Gläubigen beten. Papst Benedikt gehört dazu denn er hat erklärt das er sich dem Gebet widmen wird. Jede Art von „Kirchenpolitik“ hat ausgedient.

  3. Rom verkommt zu einem Schmierentheater übelster Provinienz mit einer Katastrophe als Theaterdirektor. Die Stücke, die dort aufgeführt werden, können wirklich nur noch von Kriechern und völligen Schwachköpfen beklatscht werden. Es geht ja schon lange nicht mehr um Theologie oder verschiedene Ansichten innerhalb der Kirche, sondern um dumm-dreiste Publikumsaktionen der peinlichsten Sorte. Das Papsttum verkommt zur billigen Show. Und der völlig Ahnungslose schwafelt und nuschelt immer größeren Unsinn, der jedem Exegeten, Liturgiker oder einfach nur geistig ein wenig Interessierten die Haare zu Berge stehen läßt. Und die Schleimmassen der Kriecher und Jubler drohen den Vatikan zu überfluten.

      • @rampolla

        Ach, hören Sie doch bloß auf mit Ihrer Sachlichkeit! Auf diesen Seiten wurde schon tausendmal s a c h l i c h alles rauf und runter diskutiert. Man hat keinen Nerv mehr an sich zu halten in diesem unsäglichen Desaster, dem schändlichen Verrat und Glaubensabfall von Rom. Punkt!!!

  4. Während im Vatikan der interreligiöse Fußball rollt, spielen muslimische Kinder mit den Köpfen der Enthaupteten Fußball und erfreuen sich an Kreuzigungen. Nichts sollte mehr beschönigt werden, es ist Zeit vom Schlafe aufzustehen. Die Anleitung dazu bildet Allahs unveränderbares Wort im Koran und in der Sunna. Der Katholik Robert Spencer informiert:

    http://www.jihadwatch.org/2014/09/islamic-state-children-play-with-severed-heads-and-enjoy-crucifixions?utm_source=Jihad+Watch+Daily+Digest&utm_campaign=80e323a4f5-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email&utm_term=0_ffcbf57bbb-80e323a4f5-123443789

    Islamic State children play with severed heads and enjoy crucifixions

  5. Leider kann man den Autoren der Zuschriften nur voll zupflichten:
    Die Bedeutung des griechischen Wortes astheneia ist eindeutig. Sie bedeutet;
    -> Krankheit, körperliche Schwäche Mt 8 17.; Lk 5 15; Gal 4 16
    -> Schwäche Hinfälligkeit (der körplichen Natur)
    Auch der Kontext der griechischen Literatur lässt keine andere Deutung zu ( Wörterbuch zum NT von Walter Bauer in der Bearbeitung von Kurt und Barbara Aland)
    Sünde und Verfehlung dagegen bedeutet to Hamartäma Mk 3 28 ; 1 Kor 6 18.
    Hier wird versucht über die freie Interpretation den biblischen Worten eine neue Bedeutung zu geben. Christus sagte dazu recht eindeutig, damit wir die Geister unterscheiden können:
    An ihren Früchten sollt ihr sie ( die falschen Propheten) erkennen.

  6. Papst Benedikt XVI. betet. Das hat er selber gesagt, daß das seine Aufgabe sein werde.
    Würde er dem Papst Franziskus offen widersprechen, würde nicht allein er sich um Kopf und Kragen reden, sondern auch die Treuen, die Kleinen in der Kirche dem Gespött preisgeben. Außerdem hätte die anti-christliche Welt ein „schönes“ Schauspiel.
    @Leo Lämmlein: Ihre Gedanken hierzu sind die Gedanken, die der Teufel sich wünscht.

    • Genau. Zustimmung!
      Wo bleibt Euer Glauben, @Leo Lämmlein? Die – auch in diesem Forum schon benannte Stelle 2 Thess 2,7-8 – entfaltet ihren Sinn im vollzogenen Rücktritt von B16. Im Übrigen ist das Wort „zurücktreten“ lediglich an dieser Stelle in der Übersetzung von Schöningh aufgeführt…

      Ich sehe überhaupt keinen Widerspruch im Verhalten des Papstes Benedikt XVI, ob er „amtierte“ oder „emeritierte“ – Das Mosaik ist (fast) vollständig. Was noch kommt ist die Wiederkunft Christi. Darauf haben wir uns vorzubereiten.
      LG-Grigoban

      • Bevor Christus kommt, wird noch der Antichrist kommen. Bleiben wir wach, lange kann es nicht mehr dauern.

    • Franzel,
      Papst Franziskus alias Jorge Bergoglio, den Sie trotz all Ihrer Einwände und Kritik als Ihr geistliches Oberhaupt anerkennen, er ist es, der sagte, dass der Herr Jesus Christus für uns zum Sünder geworden sei und dass der hl. Apostel Paulus sich seiner Sünden rühme, nicht ich habe es gesagt. Die von Jorge Bergoglio geäußerten Gedanken nenne ich teuflisch, wie so vieles andere, was er sagt und tut – oder von welchem Geist sonst stammen solche Gedanken, wenn nicht vom Teufel. Den induktiven Schluss, was aus einem solchen Verhalten folgt, überlasse ich Ihnen und den anderen Lesern. Von einem indianischen Dichter stammt der sogenannte Ententest: „When I see a bird that walks like a duck and swims like a duck and quacks like a duck, I call that bird a duck.“ – Wenn ich einen Vogel sehe, der wie eine Ente geht und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt, nenne ich diesen Vogel eine Ente.

  7. Folgende Information, ein nachvollziehbares Faktum, sei ergänzt :

    Offb.13,
    1Und ich trat an den Sand des Meeres und sah ein Tier aus dem Meer(!) steigen,
    das hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Hörnern zehn Kronen
    und auf seinen Häuptern Namen der Lästerung.

    3Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tödlich wund; und seine
    tödliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres

    17 … daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen,
    nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens.
    18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers;
    denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist
    sechshundertsechsundsechzig.

    ASCII-CODE:
    http://www.tcp-ip-info.de/tcp_ip_und_internet/ascii.gif

    ALT 66 = B
    ALT 69 = E
    ALT 82 = R
    ALT 71 = G
    ALT 79 = O
    ALT 71 = G
    ALT 76 = L
    ALT 73 = I
    ALT 79 = O

    (Man öffne ein beliebiges Dokument am PC,
    bei gehaltener die ALT-Taste drücke die Zahl –> z.B.: 66
    entlaste die ALT-Taste und es kommt –> z.B.: B)

    Die Summe der Zahlen des Namens=BERGOGLIO im ASCII-Code ergibt:
    66+69+82+71+79+71+76+73+79 == 666 (sechshundertsechsundsechzig)

    … das ist das ERSTE TIER – bekanntlich gibt es auch ein ZWEITES TIER.

    Profiling:
    Add 1: (pseudo-)religiös, (pseudo-)prophetisch ==> letztlich „Propagandaminister“ für den politischen Führer und selbst „Vorsteher“ der NewWorldReligion(NWR)
    Add 2: politisch, kriegerisch ==> letztlich „Führer“ der NewWorldOrder(NWO)

  8. Der Heilige Petrus hat seine Warnung auch an uns gerichtet formuliert:
    2 1 Es gab aber auch falsche Propheten im Volk; so wird es auch bei euch falsche Lehrer geben. Sie werden verderbliche Irrlehren verbreiten und den Herrscher, der sie freigekauft hat, verleugnen; doch dadurch werden sie sich selbst bald ins Verderben stürzen.2 Bei ihren Ausschweifungen werden sie viele Anhänger finden, und ihretwegen wird der Weg der Wahrheit in Verruf kommen.
    3 In ihrer Habgier werden sie euch mit verlogenen Worten zu kaufen versuchen; aber das Gericht über sie bereitet sich schon seit langem vor, und das Verderben, das ihnen droht, schläft nicht.

  9. @Leo Lämmlein: Mein „geistliches Oberhaupt“ ist Jesus Christus.
    Als Katholik habe ich wie jeder andere Katholik die selbstverständliche Christenpflicht, den jeweiligen Papst als solchen anzuerkennen, auch wenn einem da manches oder vieles vielleicht nicht passt.
    Für mich persönlich ist nach wie vor Papst Benedikt XVI., wenn auch emeritiert, immer noch Papst. Aber der von der Kardinalsversammlung gewählte Papst Franziskus ist ebenfalls Papst. Wo sind da die Probleme?

    Wenn Sie das anders sehen, basteln Sie sich doch Ihre eigene Kirche mit Ihnen als „geistlichem Oberhaupt“.

    • @ Franzel
      .
      //Mein „geistliches Oberhaupt“ ist Jesus Christus.//
      .
      Darin sind wir uns dann ja einig.
      Danke, ich habe in Dingen des Heils keinen „Bastel“bedarf. Insbesondere genügt mir e i n Oberhaupt.
      Wenn man sieht, wie die ersten Christen lebten, gewinnt man den Eindruck, dass im Laufe der Kirchengeschichte enorm vieles hinzu“gebastelt“ wurde, was nicht mit dem „Verharren bei der Lehre der Apostel“ vereinbar ist (Apg 2,42)…

    • //die selbstverständliche Christenpflicht, den jeweiligen Papst als solchen anzuerkennen, auch wenn einem da manches oder vieles vielleicht nicht passt.//
      .
      Wenn Sie das nicht in Konflikt bringt zur Anerkennung Jesu Christi und wenn Sie wissen, wem Sie im Konfliktfall zu gehorchen haben – dann: proficiat !

    • Franzel, es kann nur einen Papst geben. Was will uns Gott damit sagen, dass Benedikt noch lebt, während ein anderer auf dem Stuhl Petri sitzt….?

  10. Man kann den Eindruck gewinnen, dass Papst Franziskus nichts von der Heiligen Schrift verstanden hat und nur seine ganz persönlichen Gedanken in sie hineinlegt. Wie kann er sonst solche Sätze hervorbringen, wie sie in der gestrigen „Perle“ zu lesen sind: „Jesus ist kein Lehrmeister, kein Mystiker, kein Professor, der von der Kathedra herab zu den Menschen spricht. Jesus betet, wählt die Sünder und will den Menschen nahe sein.“
    Dass man am besten ein Sünder sein sollte, um von Jesus berufen zu werden, das scheint die besondere Überzeugung des Papstes zu sein. Dass aber Jesus nun nicht einmal mehr ein Lehrer sein soll, das scheint seine ganz neue Erkenntnis zu sein.

    • Schatzgräber, Sie sprechen mir aus dem Herzen.

      Wenn sogar Maria, ohne Erbsünde empfangen, rein ist, wie kann man da Jesus, den Sohn Gottes, zum Sünder erklären?

      Wie heißt es doch so tröstlich im Agnus Dei:
      „Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, erbarme dich unser.“
      Jesus ist kein Sünder -wie auch?-
      ER nimmt unsere Sünden durch Seinen Tod von uns, wenn wir dieses Geschenk in Liebe, Treue und Dankbarkeit annehmen.
      Ich denke, Gott liebt uns, obwohl -und nicht weil- wir Sünder sind.

      Und wie hätte Jesus seine Jünger und die Menschen so wunderbar unterweisen können, wäre er nicht Lehrmeister gewesen?

      Ist der theologische Wissensstand von Papst Franziskus wirklich so kümmerlich?
      Jesus nur auf das Niveau eines liebenden, barmherzigen Freundes zu reduzieren?
      – Papst Franziskus sollte in sich gehen. -

      • Hochgeehrte @Marienzweig, Ihre 2 Fragen im letzten Paragraphen Ihres Postings muß man leider mit „Ja“ beantworten.
        Die Aussagen im Domus Stae. Martae einige Tage vor Ostern 2014 betr. den Gedanken der Hl. Maria unter dem Kreuz mit Benennung von Wut, Vorwürfen, Enttäuschung und jeder Menge von verletzten Gefühlen (siehe hierzu http://www.kavlaanderen.blogspot.de) waren so platt-unmöglich daß ich bis jetzt noch verletzt bin.
        Der ganze Inhalt des Dogmas und der Bedeutung der Conceptio Immaculata wurde da wie von Nashornpfoten zertrampelt.
        Man hat sich übrigens dann auch vor Ort gewaltig geschämt, alles versucht zu vertuschen (das kennen wir von anderen Kalamitäten auch) und (wiedr sehr typisch) innerhalb einer Woche kam eine Gedankenblüte um mit Marienpreis und -lob die anfängliche Unerhörlichkeit vergessen zu lassen.
        Tibi Christe splendor Patris
        Recordare Virgo

  11. Liebe @Magdalena, wenn ich das so mit allem Respekt sagen darf.
    Papst Benedikt XVI. ist nach wie vor rechtmäßiger Papst, wenn auch jetzt mit einer anderen Aufgabe. Vom Hl. Geist geführt, hat er sich gefügt und ist bekanntlich vom soz. aktiven Dienst zurückgetreten. Er hat aber nicht auf das Papstamt verzichtet wie das erwartet worden war. Pater Lombardi, der Pressesprecher, meinte damals, er würde in den Kardinalsstand zurückkehren. Nichts dergleichen: Benedikt ist Papst geblieben.

    Mir ist auch längst nicht alles klar. Es gab eine ihm zugegangene Morddrohung. Die ist absolut glaubhaft und „amtlich“. „Man“, die Freimauerer in der Kirche, hatten ihn weghaben wollen und ihm ja all die Jahre das Leben so schwer gemacht. Es gab eine hinterhältige und gemeine Verschwörung gegen ihn. Er aber hat vorgesorgt: seine Rücktrittserklärung war in nicht ganz fehlerfreiem Latein und somit zwar nicht verkehrt, aber dennoch unkorrekt. Jedes amtliche Dekret oder Dokument in fehlerhaftem Latein ist ungültig.
    Auch Erzbischof Gänswein sagt ja, daß er 2 Päpsten dient. Und er muß es doch wissen.

    Wir leben ja in den vorhergesagten apokalyptischen Zeiten (Offenbarung des Johannes): Kirche, Politik, Wirtschaft, „Gesellschaft“ usw. : man siehts ja überall brennen. Der Satan wütet wie noch nie. Der Böse ist entlarvt. Die Zahl des Tieres (666) wurde errechnet. Die Zahl steckt im „magischen Würfel“, mit dem der Satan durch die Welt zieht. Der Würfel ist in Nachäffung Gottes der Tabernakel des Satans. Früher war mal das Würfelspiel verboten.

    Papst Franziskus ist von den Kardinälen rechtmäßig gewählt; ob aber vom Hl. Geist, ist durchaus ein wenig zweifelhaft. Persönlich erkenne ich das Votum @Magdalena der Kardinäle, viele Kirchengegner darunter, an. Aber das heißt nichts.

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