Privilegien für Papst-Freunde – Bischofsrequiem für evangelikalen „Bischof“ Tony Palmer?

Wurde evangelikal-keltisch-anglikanischer "Bischof" Tony Palmer wie ein katholischer Bischof begraben?
Wurde evangelikal-keltisch-anglikanischer „Bischof“ Tony Palmer wie ein katholischer Bischof begraben?

(London) Tony Palmer, der evangelikal-keltisch-anglikanische Bischof und Freund von Papst Franziskus starb am vergangenen 20. Juli an den Folgen eines Motorradunfalls. Wurde Palmer wegen seiner Freundschaft mit Papst Franziskus obwohl nicht katholisch wie ein katholischer Bischof begraben?

Wie erst jetzt bekannt wurde, erkundigte sich Papst Franziskus mehrfach telefonisch im Krankenhaus in Großbritannien, in das Palmer eingeliefert worden war, nach dem Befinden seines Freundes. Palmer war im evangelikalen Umfeld zum Bischof gemacht worden, war aber von der Anglikanischen Weltgemeinschaft anerkannt. Palmer war auf evangelikaler und pfingstlerischer Seite maßgeblicher Architekt einer seit Jahresbeginn stattfindenden „Annäherung“ zwischen Papst Franziskus und führenden Vertretern dieser christlichen Strömungen.

Getrennte Christenheit wie „Apartheidsystem“ Südafrikas

Palmer, in Großbritannien geboren, aber in Südafrika aufgewachsen, arbeitete mehrere Jahre für den texanischen Fernsehprediger Kenneth Copeland im südlichen Afrika. Palmer war mit einer Italienerin verheiratet. Die beiden Kinder des Ehepaars wurden katholisch erzogen. Seine Frau war, als sie sich kennenlernten, eine nicht praktizierende Katholikin. Daß sie später ihren katholischen Glauben wiederfand, mag ein Grund für die Annäherung an die Katholische Kirche gewesen sein. Dazu gehörte auch, daß er mit seiner Frau in Italien die Charismatische Erneuerung in der Katholischen Kirche kennenlernte, die pfingstlerische und evangelikale Elemente enthält.

Der Boston Globe berichtet, daß Palmer und Bergoglio vor der Papstwahl intensiv über die getrennten Christen gesprochen und dabei den Vergleich mit dem Apartheidssystem in Südafrika bemüht hätten.

Nach Papst-Intervention wie katholischer Bischof begraben?

Am vergangenen Mittwoch wurde für Tony Palmer ein katholisches Requiem in der katholischen St. John-Kirche von Bath zelebriert. Palmer wurde auf dem katholischen Friedhof in Bath in Großbritannien beigesetzt. Papst Franziskus übermittelte eigens eine Botschaft, die von Palmers Witwe verlesen wurde. „Viele Male haben wir gemeinsam im selben Geist gebetet“, hieß es darin verbunden mit großem Lob des Papstes für Tony Palmers Wirken für die Einheit der Christen. „Wir waren große Freunde“, so Papst Franziskus. Es sei ein Verhältnis wie „Vater und Sohn“ gewesen. Die Botschaft vermittelte, laut Boston Globe, den Eindruck, Papst Franziskus wolle fortsetzen, was Tony Palmer bezüglich der Einheit der Christen begonnen habe.

Wie Gloria.tv berichtete, sei Palmer nicht nur katholisch, sondern wie ein katholischer Bischof beerdigt wurde. Der zuständige englische Ortsbischof, Msgr. Declan Lang von Clifton hatte die Sondererlaubnis erteilt, Palmer, obwohl nicht Katholik, katholisch zu bestatten, wie es Wunsch der katholischen Ehefrau und der katholischen Kinder war. Allerdings sollte Palmer wie ein Laie und nicht als „Bischof“ begraben werden. Daraufhin habe sich Papst Franziskus eingeschaltet und angeordnet, daß Tony Palmer mit dem für einen Bischof vorgesehenen Requiem beigesetzt werden solle. Ökumene oder eine Sonderform von objektiv unangemessenen Spezialprivilegien für Papst-Freunde?

Text: Giuseppe Nardi
Bild: CEEC

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38 Kommentare

  1. Das Ganze ist noch doller als oben beschrieben. „Bischof“ Palmer war es laut Boston Globe leid immer „an der Grenze zu leben“ und wollte konvertieren, um auch die hl. Kommunion wie seine katholische Familie empfangen zu könne. Kardinal Bergoglio riet ihm davon ab!! Denn man brauche „Brückenbilder“, hätte der Kardinal gesagt.
    http://www.harvestingthefruit.com/did-cardinal-bergoglio-tell-tony-palmer-not-to-convert/

    Zu Lebzeiten wurde Herrn Palmer abgeraten (!!) in die katholische Kirche einzutreten und im Tod gehandelt man ihn, einen Laien, mit null und nichtigen „Bischofs“weihen wie einen katholischen Bischof. Absurder geht es kaum noch.

    Etliche Post über das Verhältnis des aktuellen Papstes zu Tony Palmer und anderen Evangelikalen gibt es auf diesem Blog:
    http://callmejorgebergoglio.blogspot.de/

  2. Eine bischöfliche Beerdigung für einen Nicht-Katholiken geht natürlich gar nicht.

    Was soll „keltisch-anglikanisch“ sein? Anglikanische Gemeinschaft ist geläufig, aber im religiösen Kontext nicht die Zusammensetzung „keltisch-anglikanisch“.

  3. Das Petrusamt als Selbstbedienungsladen für beliebige persönliche Interessen. Bergoglio setzt neue Maßstäbe und sie jubeln und jubeln und jubeln und jubeln ……

  4. Jemand, der vielleicht wirklich katholisch werden wollte, nach katholischem Ritus zu beerdigen, kann ich vielleicht noch nachvollziehen.
    Aber eine Bestattung katholisch-bischöflicher Art sieht nicht nach Bescheidenheit aus, sondern nach Bevorzugung und mutet doch recht seltsam an.
    Wohl jenen, die mit Papst Franziskus befreundet sind – im Leben und im Tod.

  5. Erzbischof Lefebvre, der außer der Kardinalswürde alles erreichte, was ein katholischer Bischof erreichen kann, wenn er nicht Papst wird, der nicht ein Dogma leugnete, nur dass das 2. Vatikanische Konzil das „Superdogma“ ist, das nicht mehr kritisiert werden darf, wurde exkommuniziert begraben. Er wurde nie rehabilitiert. Er weigerte sich, die Messe Paul VI. zu zelebrieren, bzw. die von ihm geweihten Priester zelebrieren zu lassen. Er hielt am überlieferten römischen Ritus fest.
    Das macht ihn zur „Unperson“.

    Einen nicht katholischen Christen als Bischof zu begraben, das bedeutet nichts anderes, als eine Einheit zwischen der katholischen Kirche und den protestantischen Religionsgemeinschaften herzustellen.

    Herr Bergoglio macht es äußerst perfide und geschickt: Er handelt, er lässt Taten sprechen. In dem sicheren Wissen, dass die Praxis sich auf die Glaubenslehre auswirkt, sie letztlich zerstört.

    Sie ist schon aufgeweicht genug. Wer nicht wahrhaben will, dass Bergoglio die Kirche zerstört, der steckt den Kopf in den Sand. Und damit meine ich ausdrücklich die kleine Minderheit der Katholiken, denen unsere Kirche noch etwas bedeutet. Die meisten, wenigstens in Deutschland, wissen ab dem 2. Vatikanischen Konzil mit seinem Ökumenismus sowieso nicht mehr, dass zwischen der katholischen Kirche und den übrigen Konfessionen bedeutende Unterschiede bestehen, die nicht zu überwinden sind. Niemals.

    Die „Rückkehrökumene“, an der Pius XII. noch eisern festhielt, ist in der Konzilskirche obsolet. Machen wir uns nichts vor: Sie war es auch für Kardinal Ratzinger – Papst Benedikt XVI. Er hat sie definitiv abgelehnt, auch wenn er jetzt die Zeit nicht für reif hielt, für die Gegenwart und die nahe Zukunft eine Vereinigung mit den Protestanten strikt ausschloss.

    Das unterscheidet ihn und auch Johannes Paul II. von Herrn Bergoglio.
    Doch der Unterschied ist akzidentell, nicht wesentlich. Das 2. Vatikanische Konzil wird die katholische Kirche zu einer Art Rumpfkirche machen. Die aus lose zusammenhängenden Teilkirchen besteht. Wenn nicht ein Wunder geschieht.
    Die Rumpfkirche müssen dann die Gläubigen bilden, die dem katholischen Glauben vollumfänglich anhangen. Wie diese Spaltung verhindert werden kann, erschließt sich mir nicht. Denn alles läuft auf diese Entwicklung zu.

    • „Er handelt, er lässt Taten sprechen. In dem sicheren Wissen, dass die Praxis sich auf die Glaubenslehre auswirkt, sie letztlich zerstört.“
      Das ist halt marxistischer Materialismus und Bergoglios Gegentheologie. Wer glaubt, daß die Materie den Geist prägt, der handelt so. Der Geist jedoch prägt die Materie, weshalb wir ja auch Theo-Logie betreiben. Wir anerkennen Gott und ziehen die daraus logischen Schlüsse. (Das ist nicht alles, trifft hier halt das, worum es hier geht.) Aus dem Handeln das Gottesbild zu ändern, ist das genaue Gegenteil davon. Wer weiß (im Sinne von voraussetzt), daß es einen Gott gibt – und nicht nur (sicher wirkmächtige) Gottesbilder – wird nicht so verfahren.

      Daß, wie im Beitrag von Martina oben ausgeführt, Bergoglio Palmer vom Konvertieren in die Eine, Heilige und Katholische Kirche abhielt, das paßt da hin als eben (kirchen)politisches Kalkül: Nicht die Rettung der Seele, sondern materielle, irdische Wirkmächtigkeit sind Bergoglios Motiv. Und dies ist keine Spekulation von mir, denn ausdrücklich ist es ihm wichtig, einen „Brückenbilder“ zu haben und Bergoglio läßt das geistige sakramentale Heilsgeschehen demgegenüber zurücktreten.

      Dieser Mann ist faszinierend in seiner Stringenz. Und es ist mir unvorstellbar, daß dies vor seiner „Beamtung“ nicht schon erkennbar war. Seine Bekehrung zu Lebzeiten wäre ein Wunder. Ich rechne nicht damit: Franziskus arbeitet mit sehr großem Eifer seine Agenda ab. Vertrauen wir mit Christus, daß geschieht, was geschehen muß.

  6. Populistische Selbstherrlichkeit und eigenmächtige Effekthascherei

    In der FAZ-online fand sich eine sehr aufschlussreiche Besprechung einer Franziskusbiographie von Paul Vallely (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/mutmassungen-ueber-pater-bergoglio-zwei-buecher-ueber-papst-franziskus-waehrend-der-militaerdiktatur-13088222.html).
    Darin heißt es: „Bergoglio hat sich nach Vallelys Darstellung von einem autoritären, konservativen katholischen Priester, der die Befreiungstheologie entschieden ablehnte, gleichwohl die Fürsorge für Arme grundsätzlich nicht in Frage stellte, erst recht spät zu jener weltoffenen, fast jovialen, Randgruppen der Gesellschaft wie auch anderen Religionen zugewandten Figur entwickelt. Selbst als er 1992 Weihbischof von Buenos Aires wurde, hatte er noch an seinem herrschsüchtigen Gebaren festgehalten. (…) Vallely lässt keinen Zweifel daran, dass Bergoglio auch als Franziskus trotz seiner altersmilden Attitüde und seines volkszugewandten, unkonventionellen Verhaltens ein machtbewusster Kirchenmann geblieben ist.“
    Populistische Selbstherrlichkeit und eigenmächtige Effekthascherei sind, glaube ich, eine der ganz wesentlichen Eigenschaften Bergoglios. Und ein völlig Unverständnis dessen, was dogmatisch zulässig ist und was nicht. Sofern es nur populär wirkt, setzt er sich über alles hinweg.

    • Seinsheim: Besten Dank für den FAZ-Link!

      Aus einem der dortigen Leserbeiträge habe ich zudem gelernt, dass sich „jovial“ von Jupiter herleitet – sehr interessant und eine m.E. präzise, das Demutsgehabe entblätternde Beschreibung!

      • Ja, lieber Carlo, unter Bergoglio gilt: Quod licet IOVI non licet bovi (Frei übersetzt: Der „ioviale“ Papst darf alles, die Herde der Gläubigen aber nicht).

  7. Ja, warum eigentlich nicht? Man kann alles so lange drehen und wenden, bis es irgendwie passt.
    Eigentlich kann ein Nichtkatholik nicht katholisch beerdigt werden. Ich habe aber schon mehrfach erlebt, dass das gemacht wurde – der Bischof muss eben erlauben. Im Falle Palmers mag man ein gewisses Verständnis dafür aufbringen, so wie die Lage aussieht – denn er wollte eigentlich Mitglied der Kirche werden udn wurde abgewiesen. Welch ein Irrsinn! Wozu denn dann eine katholische Beerdigung? Baut er im Tod keine Brücken mehr?
    Eigentlich alles zynisch. Es schüttelt mich richtig. Ich habe inzwischen schon öfters gehört, dass konversionswillige Protestanten abgewisen werden!
    Dass aber ein Bischofsrequiem durchgeführt wurde nach dem Willen Bergoglios sagt uns, dass Bergoglio die Diffenrenz zwischen den Konfessionen nicht für wichtig erachtet.
    Die Frage ist, wann er einen Juden oder Muslim als Katholiken beerdigen würde…..oder vielleicht umgekehrt, wenn gerade kein Priester zur Stelle, unbesehen zur rituellen jüdischen oder muslimischen Beerdigung riete?
    Das ist ein Kabarettist, dieser Bergoglio, aber ein schlechter und geistloser. Papst ist er jedenfalls niemals!

    • Solange man gültig getauft ist, die Lehre der Kirche für sich annimmt und nicht ohne Reue in der Beugestrafe der Exkommunikation befindlich ist, kann man sich jederzeit der Kirche anschließen. Problematisch sind nur verheiratete Würdenträger anderer Konfessionen, die als Priester tätig sein wollen, aber selbst für diese Ausnahmefälle gibt es mittlerweile Prozeduren, um eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden. Die Verweigerung einer Konversion kann ich mir nur vorstellen, wenn jemand beharrlich an kirchenfremden Sonderlehren festhalten will.

      • Ach @ Chlodwig! Sie argumentieren so wie diese Leute, die damals sagten: „Christenverfolgung in der UdSSR? Kann es nicht geben, schließlich garantiert die Verfassung Religionsfreiheit. Da müssen die Christen schon was ausgefressen haben.“

        So etwas läuft doch nicht auf der rechtlichen Eebene ab, sondern auf der rein irrationalen: der Priester, an den sich der Konvertit wendet, ist immer weg, wenn er kommt, verschleppt das Verfahren, versucht, ihn zu überzeugen (wie oben geschehen bei Palmer, da haben Sie doch ein Beispiel!), dass er um der Ökumene willen doch in seiner Kirche bleben solle etc. etc.

        Sie können mir nichts erzählen, weil ich diese Dinge hautnah bezeugen kann. Sie können nicht aus theoretischen Gründen bestreiten, was praktisch geschieht – haben Sie schon vergessen, dass diese Würdenträger längst in jeder Hinsicht machen, was sie wollen?

    • Sehr geehrte Frau Jüngling, wie wäre es, wenn Sie sich mal mitten in der Sommerzeit einige Wochen Internetfasten und Gewissenserforschung auferlegen würden? Sie machen sich so langsam mit Ihren tagtäglichen Tiraden gegen den rechtmässigen Papst nur noch lächerlich und schaden der Sache des traditionstreuen Katholizismus und damit der Kirche.
      Spontan fiel mir bei Ihren „Postings“ das berühmte Antigone-Wort ein, das sich in Ihrem Fall verkehrt: „Nicht mitzulieben, mitzuhassen bin ich da.“ Traurig.

      • Ah…die Platte vom „Hass“ wird wieder aufgelegt gegen den kritischen Geist.

        Wer selbständig denkt, der „hasst“. Wer dem Mainstream huldigt und hirnlos bejubelt, was ihm vorgesetzt wird, der „liebt“?

        Ist das „Traditionstreue“?

      • Hahaha! Das ist zuviel der Ehre – dass ich sozusagen als „pars pro toto“ der kritischen Geister vom argumentativ schwach bis überhaupt nicht, zahlenmäßig aber stark aufgestellten Jubelfeind so getreulich beachtet werde durch ach so viel liebevolle und geistlose Gift und Galle, die mich auch per Email, über mein Blog und telefonisch täglich und unermüdlich erreicht…das gibt lebhaftes Zeugnis von dem Geist, der Euch Witzbolde treibt…

      • Mehr amüsant als mutig, dieses anonyme Gekläffe ad hominem, meist unter neu auftauchenden Nicknames !

        Mir fällt da zur „Angeschuldigten“ spontan ein, was Mgr. Lefebvre der erst unlängst verstorbenen Mère Anne-Marie Simoulin O.P. zu sagen pflegte, nämlich dass sie der einzige Mann in ihrer Diözese sei !

        http://www.pius.info/images/stories/mitteilungsblatt/2014/mb_2014_08_nr_427.pdf (p. 34 ff.)

        Sehr passend dazu auch – quelle coïncidence ! – die gleich im Anschluss dort abgedruckte Abschlussrede jener ebenfalls so sprachgewaltigen Sr. M.-Michaela Metz an die Abiturientinnen; wirklich bewunderungswürdig !

      • Frau Jüngling! Sie sind eingekerkert in Ihrem selbstgebauten Gefängnis. Kehren Sie um, lassen Sie sich vom Engel des Herrn die Genfängnispforten öffnen und ins Weite, in die Freiheit herausführen wie einst Petrus! Ich bete für Sie.

      • Weinberg, wie recht Sie haben! Wie verzehrt von Hass muss eine Seele sein, wie vom Teufel in die Irre geführt, wenn man sich über den Papst stellt und meint als Frau theologisch und institutionell kompetenter zu sein als der Heilige Vater. Dabei hat dieser von Jesus die Verheißung bekommen, in allen wesentlichen Glaubenspunkten in der katholischen Wahrheit durch den Heiligen Geist gehalten zu werden! Auch ich bete für Zeitschnur: Convertere, convertere ad Dominum.

      • Haha, lustig … oder auch nicht. Finden Sie, @ Sarah & Weinberg, das nicht ein BISZCHEN selbstgerecht und anmaßend?? – Ich bete jedenfalls für ‚uns ALLE‘ hier: erstmal für die Autoren & die Redaktion, dann für die Mit-Kommentatoren (für alle, incl. mich selbst, weiß ich doch, wie nötig ich’s habe), und auch für die Leser – daß der Herr uns alle nach Seinem Willen durchblicken lassen und uns die Erkenntnis und Einsicht schenken möge, die wir alle[!] so dringend brauchen, um in all diesem mega-Schlamassel noch durchzublicken. Und ich kann der Frau Jüngling in den allermeisten Punkten (auch ihrer älteren Kommentare hier) nur voll zustimmen. Ceterum censeo Georgium Marium Bergoglionem non esse (et numquam fuisse) Papam.

      • @ Weinberg: ja, vor zwei Wochen war Petri Kettenfeier – liegen nicht wir alle wie in Ketten, in den Ketten unserer Sündhaftigkeit, unseres Unwissens und Unverstands; müssen nicht wir alle von diesen Ketten, die wir selbst, von uns aus, niemals zerreißen könnten, befreit werden? – In der (ersten) Kollekte dieses schönen Festes bittet die Hl. Kirche (Schott, 1936): „O Gott, Du hast den heiligen Apostel Petrus von den Fesseln gelöst und unversehrt von dannen gehen lassen; so zerbrich, wir bitten Dich, die Fesseln unserer Sünden und halte alles Unheil von uns ferne. Durch unsern Herrn. Amen.“

      • @Weinberg: Null (!) zur Sache, nur Mutmaßungen zur vermeintlichen „Befindlichkeit“ der hochehrenwerten Frau Jüngling finden sich in Ihrem Beitrag. Und apodiktische Rechthaberei. Dazu später. Dabei hat sie ganz recht gesprochen mit Ihrem Hinweis auf den diesen Dingen innewohnenden Zynismus – ein Begriff, der durchaus angemessen ist für das Geschehen – und auf das ich konkret in meinem Beitrag oben eingehe.
        Ihre Verurteilung aufgrund der von Ihnen bloß fantasierten Beweggründe sind ein klarer Verstoß gegen das 8. Gebot. Niemand kann in das Herz eines Menschen sehen. Deshalb sollen wir nicht richten. Bedenken Sie auch: Wer die Wahrheit liebt, wird das Falsche hassen. Dies ist ganz recht so.
        Und von wegen Papst: Es ist völlig unsachlich (!) und ungeschichtlich (auch ahistorisch) sich und anderen Kritik am Papst zu verbieten. Und diese darf ohne jeden Zweifel soweit gehen, einen Papst nicht anzuerkennen. Denn genau das hat es in der Kirche schon mehrmals gegeben, daß Päpste zu Lebzeiten oder hernach als Nicht-Papst oder Gegenpapst erkannt wurden.
        Vielleicht wollen Sie einmal meinen Beitrag oben lesen, um zu verstehen, welche herzliche und intellektuelle Zumutung uns in Franziskus begegnet.

        @Sarah: Zum Haß und zu Franiskuskritik siehe, was ich Weinberg schrieb.

  8. Gehört nicht zum Thema, aber ist sehr wichtig:

    Am 21. September soll in einem öffentlichen Gebäude in Oklahoma (USA) eine schwarze Messe gefeiert werden. Bischof Slattery hat zu einer Novene mit Fasten und Beten aufgerufen. Bitte schließen Sie sich dieser Novene an!

    Weitere Informationen und Videoansprache von Bischof Slattery hier: http://cnsnews.com/node/822721

  9. Und bis zu weiteren 200 mögliche Tötungen an Kranken und Betagten vom Netz genommen).
    Über Suenens wird in Belgien aus gutem Grund nicht mehr gesprochen:
    eben die bischöfliche Homepages schweigen in allen Sprachen; immer weniger wird dort auch über das 2. Vat. Konzil geschrieben, zu verheerend sind die Auswirkungen für die Gläubigen und zu groß die Angst bei dem Episkopat und seinen Adlaten daß noch mehr an die Oberfläche kommt.
    Die Charismatiker sind übrigens in Flandern nie von dem Boden gekommen.
    Der Bischof von Gent (Ostflandern) Van Looy liebäugelt etwas in jene Richtung, ist jedoch als so total jeck und irrlichternd bekannt daß dies kaum Wirkung zeigen kann.
    Echt diabolisch-anekdotisch wurde es bei der sog. „Operation Kelch“ , wo die gerichtliche Polizei im Rahmen der Durchsuchungen bei den Pädophilie- und Mißbrauchsskandalen nicht nur das Episkopat festsetzte, die Computer und Laptops durchsuchte (und bei Danneels jede Menge Schund fand) sondern auch nach einem Tip die Gräber v. Mercier und Suenens öffnete und durchsuchte.
    Der Satan springt in der Tat mit seinen eigenen Adlaten nicht sanft um.

    Dieses von hoher Stelle ausgesprochenes Lob für Suenens ist äusserst illustrativ für den Produzenten- es wird deshalb auf kerknet.be und euphorischen Kirchenblogs verschämt totgeschwiegen, wie so vieles anderes auch.
    Veritas vincit

    • Fehlt da was am Anfang – was ist an die Oberfläche über Suenens gekommen?

      Mich interessiert das deswegen, weil ich vor einiger Zeit mal nach Information über ihn suchte, aber fast nichts finden konnte. Das ist ganz merkwürdig. Es sind ja verschiedene Gerüchte über ihn in Umlauf, wohl auch, dass er heimlich eine Familie unterhielt, aber man kann das von hier aus nur schwer überprüfen.

      • Geehrte @Zeitschnur,
        Geehrte Redaktion,

        Mein hier oben gepostete Artikel ist der 2. Teil meines Postings zu Kard. Suenens (und EB Helder Camara) vor 4 Tagen.
        Vielleicht ist es möglich diesen Posting dorthin zu verschieben.

  10. Die „Einheit in Vielfalt“ wird gleichsam als „Überziehmantel“ gesehen,
    um auch protestantische Glaubensgemeinschaften irgendwie „miteinzubeziehen“.

    Wir erinnern uns an den Besuch von Papst Franziskus bei den Pfingstlern.
    So soll der Papst – gem „Lettera43″ – beteuert haben:
    -

    „Es eine Versuchung zu sagen: Ich bin die Kirche, du bist die Sekte.
    Jesus hat für die Einheit gebetet.
    Der Heilige Geist schafft die Vielfalt in der Kirche.
    Er macht die Unterschiede.
    Dann aber macht derselbe Heilige Geist die Einheit und die Kirche ist eine in der Vielfalt.
    Eine durch den Heiligen Geist versöhnte Vielfalt“
    -

    Welche schlicht wahnwitzigen Folgen ein
    „unverbindliches Pauschalangebot zur Einheit“ mit sich bringt,
    zeigen die Erklärungen des sog. „Erzbischofs“ Welby
    - in Wirklichkeit ist er ein Laie –
    von den Anglikanern….
    in einem Brief an Papst Franziskus phantasiert Herr Welby fröhlich drauflos und meint
    in Bezug auf die ebenso Laien-“Bischofs“-Schauspielerinnen:
    -
    „Frauen als Bischöfinnen trennen uns nicht“
    -

    Dazu gehört denn auch das fast inflationär gebrauchte Wort
    Kirchen-“Spaltung“ !

    Bez.des Protestantismus von einer „Spaltung“ zu reden,
    ist unhaltbar !
    Vielmehr handelt es sich um von der Kirche abgefallene protestantische Laien-Gemeinschaften !
    Daran ändern auch irgendwelche Verkleidungen als „Geistliche“ nichts.

  11. Wen wundert denn da noch etwas ? Die Kirche und mit ihr die Gläubigen werden auch diesen Papst noch überstehen. Er ist einfach nur peinlich.

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