Der Rücktritt Benedikts XVI. von einem „behinderten Pontifikat“

Papst Benedikt XVI. und ein vielfach von außen unter Dauerangriff gehaltenes und innerkirchlich behindertes Pontifikat
Papst Benedikt XVI. und ein vielfach von außen unter Dauerangriff gehaltenes und innerkirchlich behindertes Pontifikat, das mit einem Rücktritt endete.

(Rom) Cordialiter, ein Blog der katholischen Tradition mit zurückhaltender und ausgeglichener redaktioneller Linie, veröffentlichte eine durchaus für glaubwürdig zu haltende Schilderung. Glaubwürdig auch im Zusammenhang mit den Hinweisen auf jenes „behinderte Pontifikat“ von Benedikt XVI. Wie kein Papst der jüngeren Kirchengeschichte wurde Benedikt XVI. nicht von außen angegriffen, sondern auch durch offenen Ungehorsam von innen behindert.

Die Schilderung bestätigt die Existenz einer offenkundigen Dichotomie zwischen Tradition und Neo-Modernismus. Zudem macht es sichtbar, daß es neben den sogenannten „Krypto-Lefebvrianern“, von denen der Apostolische Kommissar der geschundenen Franziskaner der Immakulata sprach, auch ein starke Gruppe von Krypto-Schismatikern gibt, die sich keineswegs nur auf Teile des deutschen, österreichischen und schweizerischen Episkopats und deren Apparate beschränken.

Zum Rücktritt von Benedikt XVI.

Ich schicke voraus, daß ich den Amtsverzicht von Benedikt XVI. für gültig halte. Was ich heute schildere, berichtete mir eine liebe Freundin, die mir die Erlaubnis erteilte, die Nachricht unter der Bedingung zu veröffentlichen, daß ihr Name nicht genannt wird.

In das Klausurkloster, in dem sie lebte, kamen häufig modernistische Priester, um durch Propaganda die Schwestern zu ‚aggiornare‘ (im Deutschen würde man sagen, um die Schwestern auf die ‚Höhe der Zeit‘ zu bringen). Einer dieser Priester bat die Ordensfrauen dafür zu beten, daß Benedikt XVI. zurücktritt. Meine Bekannte, die ihre traditionsfreundliche Haltung vor diesen Priestern lieber für sich behielt, fand jedoch die Sympathie dieses einen Priesters, eines führenden Vertreters der Modernistenbewegung. Dieser vertraute ihr ziemlich ungeniert an, daß er und seinesgleichen unter dem Klerus und den Ordensleuten Tausende Unterschriften sammelten, um Papst Benedikt XVI. zum Rücktritt zu drängen.

Meine Bekannte fragte den Priester, was denn geschehen werde, falls der Heilige Vater sich weigern sollte, zurückzutreten. Darauf antwortete der Modernist, daß der Papst bereits darüber informiert worden sei: Sollte er nicht zurücktreten, werde man eine neue, von Rom getrennte Kirche gründen. Und es werde keine ‚kleine Kirche‘ sein. Laut dem, was ihm bekannt sei, wären zahlreiche Kirchenvertreter bereit, sich der neuen modernistischen Kirche anzuschließen. Der krypto-schismatische Geistliche legte zudem Wert auf die Feststellung, daß ihnen bereits präventiv die Unterstützung durch jene zugesichert worden sei, die einige führende Massenmedien kontrollieren und die die neue Kirche medial fördern würden.

Einige Zeit später am 11. Februar 2013 gab Benedikt XVI. tatsächlich seinen Amtsverzicht bekannt. Meine Bekannte teilte mir noch zahlreiche weitere Details mit, deren Veröffentlichung ich aus verschiedenen Gründen für unklug halten würde.

Nun werden viele denken: Wenn die Dinge so abliefen, dann ist der Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. ungültig. Denn um gültig zu sein, muß er aus freien Stücken und ohne jeden Zwang erfolgt sein. Mir fällt es allerdings schwer anzunehmen, daß Benedikt XVI. einen so schwerwiegenden Schritt gesetzt haben könnte, einen falschen Rücktritt zu vollziehen, um die Kirche den Händen eines falschen Papstes zu überlassen (wer auch immer im Konklave gewählt worden wäre).

Daher bin ich der Meinung, daß Benedikt XVI., als er sich von einer Flut von Verschwörern belagert sah, die zum Schisma bereit waren, dem Belastendsten, was einem Papst widerfahren kann, aber bereits 86 Jahre alt, nicht mehr die Kraft fühlte, um die Kirche wirksam zu regieren und sich der Wühlarbeit der Modernisten zu widersetzen, es vorzog, abzudanken.

Letztlich verzichtete er auf sein Amt nicht, weil er unter Druck gesetzt wurde, ansonsten wäre der Amtsverzicht ungültig, sondern weil er aufgrund seines Alters nicht mehr die physische und geistige Kraft fühlte, die er für notwendig erachtete, um sich der Modernistenbewegung entgegenzusetzen.

Rücktrittgrund zu banal für Amt und Amtsträger?

Die Argumentation Cordialiters bleibt in diesem Punkt schwach, da Benedikt XVI. gerade wegen der unterschwelligen, aber deutlich spürbaren Gefolgschaftsverweigerung zahlreicher Kirchenvertreter keineswegs damit rechnen durfte, daß aus einem Konklave ein von ihm gewünschter Papst hervorgehen würde. Die Stichhaltigkeit des Geschilderten läßt sich zudem mangels gesicherter Angaben schwerlich überprüfen, weshalb sie leicht vom Tisch zu fegen ist oder vorerst sogar als nachträgliches Konstrukt abgetan werden könnte. Der gute Ruf von Cordialiter bürgt für ausreichend Glaubwürdigkeit, das Dargstellte nicht zu unterschlagen.

Die Schilderung der Ordensschwester belegt nämlich auf alle Fälle, daß der spektakuläre und gänzlich aus dem Rahmen fallende Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. weiterhin Rätsel aufgibt und zahlreiche Katholiken beschäftigt. Der Rücktritt stellt einen gravierenden Schatten im Pontifikat dieses großen Denkers und Kirchenfürsten dar, der die Bewertung seiner Amtszeit schwer beschädigt hat. Letztlich auch deshalb, weil der von ihm selbst genannte und damit einzige offizielle Grund so banal erscheint. Zu banal für dieses Amt und diesen Amtsträger.

Benedikt XVI. anderthalb Jahre nach Rücktritt von „außerordentlicher geistiger Frische“

Das facht Spekulationen an, die auch weiterhin am Köcheln bleiben werden, solange Benedikt XVI. bei so guter Gesundheit ist, wie er am vergangenen Sonntag bei der nunmehr bereits zum zweiten Mal seit seinem Rücktritt für seine ehemaligen Schüler zelebrierten Heiligen Messe und dem Treffen mit seinem Schülerkreis unter Beweis stellte. Er zeigte gleichzeitig, trotz aller altersbedingten Einschränkung, intellektuell und theologisch dem regierenden Papst deutlich überlegen zu sein. Pater Stephan Horn, der Sprecher des Ratzinger-Schülerkreises berichtete auf die Frage von Radio Vatikan: „Wie war das, mit dem emeritierten Papst zu feiern?“

„Wunderbar! Die Freude des Heiligen Vaters, die feierliche Heilige Messe mit einer Ansprache über, wie er es immer macht, das Thema des Evangeliums und der Lesung. Wir hoffen, dass wir diese Ansprache eines Tages auf unserer Webseite veröffentlichen können. Er hat richtig frisch gepredigt. Das hat sich auch beim anschließenden Treffen gezeigt, dass er fast frischer gewirkt hat als vor einem Jahr. Natürlich ist er etwas älter geworden, und er spürt, dass es mit dem Gehen nicht mehr so gut ist. Aber seine geistige Frische war ganz außerordentlich.“

Das „Mordkomplott“ und das Ende des Pontifikat

Im Zusammenhang mit der Cordialiter-Schilderung ist zudem an die „gesicherte Nachricht“ zu erinnern, die Erzbischof Paolo Kardinal Romeo von Palermo seinen europäischen Reisebegleitern, in der Mehrzahl Geschäftsleute, Mitte November 2011 während einer Reise in die Volksrepublik China, bekanntgab: nämlich, daß das Pontifikat von Benedikt XVI. nur mehr höchstens ein Jahr dauern werde. Papst Benedikt XVI. wurde im Januar 2012 von Dario Kardinal Castrillon-Hoyos in einem persönlichen, absichtlich in deutscher Sprache verfaßten Brief darüber informiert.

Die präzisen Angaben über ein Ende des Pontifikats ließen die Gesprächspartner Romeos, von denen einer den Kolumbianer Castrillon-Hoyos informierte, zum Schluß kommen, daß gegen den deutschen Papst ein Mordkomplott im Gange sei. Die anonyme Notiz über Romeos China-Plaudereien an den Kardinal Castrillon-Hoyos trug das Datum 30. Dezember 2011. Den erschreckenden Begriff „Mordkomplott“ verwendete der kolumbianische Kardinal, der zum selben Schluß gekommen war, dann ausdrücklich in seinem Brief an Benedikt XVI., der ihn persönlich dem Papst überbrachte mit der Aufschrift auf dem Umschlag: „Streng vertraulich“. Vatikansprecher Pater Federico Lombardi, damals auf Brief und Inhalt angesprochen, beschränkte sich auf die Worte: „Es erscheint mir so unglaublich, daß ich es nicht einmal kommentieren will“.

Die Pfarrer-Initiativen als Druckmittel gegen Benedikt XVI.

Die Ordensfrau berichtete Cordialiter von Unterschriften von Klerikern, mit denen die Modernisten Benedikt XVI. zum Rücktritt zwingen wollten. Damit könnten die mit dem Pontifikat des deutschen Papstes seit 2006 entstandenen Pfarrer-Initiativen gemeint sein, die ihren Ausgang in Österreich nahmen und sich in den folgenden Jahren in zahlreichen westlich geprägten Ländern ausbreiteten. Im Juni 2011 folgte der „Aufruf zum Ungehorsam“. Daß sich die innerkirchliche Konfrontation entscheidend an dieser Front abspielte, zeigte die für viele Beobachter unerwartete direkte Zurechtweisung der ungehorsamen Kleriker durch Benedikt XVI. Bei der Chrisammesse am Gründonnerstag 2012, zehn Monate vor der Ankündigung seins Amtsverzichts, lehnte er für die Weltkirche vernehmbar, die Forderungen der Priester-Rebellen ab. Er nahm jene Zurechtweisung vor, zu der sich der österreichische Episkopat nicht aufraffen konnte oder wollte. Nur die „Radikalität des Gehorsams“ sei eine geeignete Voraussetzung für eine „wirkliche Erneuerung“ in der Kirche, hielt das Kirchenoberhaupt den Ungehorsamen entgegen.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Chiesa e Postconcilio

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Kostadinov
Natürlich lädt das Ungewöhnliche des Rücktritts zu Spekulationen ein, das ist völlig menschlich und verständlich. Aber vermutlich ist die trivialste Antwort immer noch die wahrscheinlichste, wenn auch nicht die spannedste und aufregendste: Er hat es wirklich nicht mehr geschafft. Und zwar nicht geistig-geistlich-intellektuell, sondern er hätte so viele schwierige Personalentscheidungen gegen Widerstände durchboxen müssen (oder auf umgangssprachlich Leute absägen müssen) – was ja auch immens Energie kostet – daß es körperlich nicht mehr ging. Ich durfte Kardinal Ratzinger mehrfach in Regensburg erleben. Er ist ein höflicher und bescheidener, extrem angenehmer und unaufdringlicher Mensch. Aber in dem Amt in Rom bräuchte… weiter lesen »
Shuca

“ Insofern hat es Benedikt wohl versäumt, diverse Leute in der Kurie (Kasper) oder auch in manchen Bischofskonferenzen (Lehmann) rechtzeitig kaltzustellen.“
Nun Kasper ist unter Wojtyla und Ratzinger nach Rom geholt worden. Lehmann war ein Schüler Ratzingers und ist von ihm protegiert worden.
Wie sagte doch Uta Ranke-Heinemann. „Er hat doch dasselbe geschrieben wie ich“.
Es ging um die Jungfrauenschaft der Mutter Gottes. (Einführung in das Christentum).
Es ist alles nicht so einfach wie man denkt.
Per Mariam ad Christum.

arrow

Benedikt hätte sich einen „gnadenlosen“ Regenten bestellen können, der für ihn die Säuberung vorgenommen hätte.
Ein deutliches Indiz für einen ungültigen Rücktritt ist übrigens die unvollendete Enzyklika.

koplinski

Cordialiter ist eine äußerst integere Person. Wenn er dies schreibt, dann hat er genügend Beweise für seine Aussagen. Er gibt auch selbst an, dass er nicht alles veröffentlicht, was er weiß; warum, kann man sich denken, diese Dinge sind Sprengstoff für den Vatikan. – Wir glauben doch alle nicht, und viele haben es von Anfang an nicht geglaubt, dass der Rücktritt Benedikts, so, wie er das Papstamt verstanden hat, NUR wegen dem fortgeschrittenen Alter und der geringer werdenden Leistungsfähigkeit stattgefunden hat.

SabineF.

Gott stehe uns bei!
Wenn das stimmt – und ich habe das dumpfe Gefühl die Wahrheit gelesen zu haben – dann erübrigt sich alles Weitere.

Leo Laemmlein

Ich glaube nicht, dass die Androhung einer Abspaltung der wahre Rücktrittsgrund gewesen ist. Die Schismatiker hätten es nicht vermocht, auch nicht mit Hilfe der Massenmedien, die Legitimität ihres Vorgehens gegen einen regierenden echten Papst plausibel zu machen. Viel einfacher ist es da doch, wenn ein falscher Papst unter dem Schein der Legitimität die verbliebenen wahren Gläubigen abspaltet.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Eben. Und genau das ist de facto geschehen.

Leo Laemmlein

Naja, noch wird ja alles unter einem Dach zusammengehalten, und die Option, leise, ohne offenen Aufruhr die Kirche umzufunktionieren, mit Duldung der Traditionsverbundenen, ist natürlich aus Sicht der Revolutionäre vorzuziehen. So wie der kalte Putsch Febr./März 2013 einem offenen Schisma vorzuziehen war. Auch auf der bevorstehenden außerordentlichen Bischofskonferenz wird man eine veränderte, unkatholische Morallehre nicht dogmatisch explizit, sondern „nur“ pastoral einzuführen suchen. Und die Glaubenstreuen werden um der äußeren Einheit willen (die gewiss ein Gut ist, aber nicht das höchste Gut) wahrscheinlich auch diesmal Kröte schlucken.

zeitschnur
Das scheint auch mir einfacher und aus Sicht der Modernisten „griffiger“. Dass Benedikt nicht einfach aus Gebrechlichkeit zurücktrat, muss man annehmen. Man muss annehmen, dass ihm die Last des Amtes zumindest subjektiv, aus welchen exakten Gründen auch immer, unerträglich wurde. Immerhin haben über Jahrhunderte alle Päpste diese Gebrechlichkeitsspanne ertragen…bei ihm dürfte also eine Besonderheit dazukommen, aber wir wissen nicht, welche. Von den meisten „Traditionsverbundenen“ ist wohl kaum etwas zu erwarten außer endlosem Lamento und vulgären Spekulationen bei lupenreinem Papa-Kusch oder andererseits durchgeknallten Extratouren. Benedikt hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Auch er ist so zwiespältig – einerseits eine gewisse Reha… weiter lesen »
hedi züger
Heute ist der Gedenktag Alexander III – ein Papst des hohen Mittelalters, der gegen vier Antipäpste kämpfen musste – Hauptwidersacher der Kaiser Friedrich – der aber dann doch endlich eingelenkt hat und Abbitte leistete. Das Menologium Cisterciense berichtet wie der Kaiser diesen Orden ob seiner Loyalität zum Papste sogar mit harter Gewalt bedrohte – es war die Zisterze Himmerod welche durch die inständige Fürbitte Mariens die ihre bevorstehende Ausweisung verhindert und das Herz des Kaisers erweicht hat – wie es dort heisst. Das waren Tage der Gnade in Zeiten tiefster Verstrickung in Macht und Ohnmacht – das inständige Gebet und… weiter lesen »
Franzel
Es sieht alles danach aus, daß Papst Benedikt vordergründig „aus gesundheitlichen Gründen“ zurücktrat. Aber die Anlässe dazu waren andere. Es ist bekannt, daß bspw. Erzbischof Zollitsch nach dem Rücktritt und vor der Wahl von Kardinal Bergoglio sagte, daß es in der Kirche jetzt so richtig losgehe. Auch war der Rücktritt Benedikts ungültig, weil er aus kirchenrechtlicher Sicht nie existiert hat. Das heißt, daß auch das Konklave offenbar ungültig ist Einige Zitate aus einem glaubwürdigen Bericht: „Das Dokument über die Untersuchung des Komplotts, das Papst Benedikt XVI. von den Kardinälen Herranz, Tomko und De Giorgi überreicht worden war, brachte den Papst… weiter lesen »
zeitschnur
So ganz ist mir das mit der lateinischen Syntax nicht einsichtig. Warum kann man „(per quo) mihi per manus…commissum“ nicht als Einschub verstehen? Also: „declaro me ministerio Episcopi Romae Successoris Sancti Petri, – mihi per manus Cardinalium die 19 aprilis MMV commissum – , renuntiare“ „Ich erkläre, dass ich von dem Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers des Hl. Petrus – mir durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 übertragen – verzichte.“ Also: das „commissum“ bezogen auf den Einschub, der mit „mihi“ beginnt. Innerhalb dieses Einschubs setzte man dann nicht in den Ablativ, sondern den Nominativ. Bzw.… weiter lesen »
zeitschnur

upps – das mit der Klammer und dem (per quo) ist Mist, das war ein Misstipper und sollte eigentlich aus, sorry – ich weiß, dass das Quatsch ist, verzeihung, nicht dran aufhalten…

Robert

Genauso ist es grammatikalisch richtig:
„mihi per manus Cardinalium die 19 aprilis MMV commissum“ ist ein Einschub, und commissum bezieht sich auf mihi. Absolut korrekt. commissum auf ministerio zu beziehen gibt keinen Sinn.

Marcellus

Genau das ist geschehen.

Chlodwig
Sollte die Geschichte mit den Krypto-Schismatikern stimmen, so wäre der Rücktritt Benedikts XVI. das Resultat einer eiskalten freimaurerischen Erpressung. Es liegen bekanntlich Instruktionen der Freimaurer vor, wie die katholische Kirche von innen und außen zersetzt werden kann. Die Kleriker inklusive des Papstes sollen als Menschen mit großen Schwächen öffentlich vorgeführt werden. Das Sakramentale soll sukzessive verschwinden. Die heilige Kirche soll zu einem Verein wie jeder andere degradiert werden. Daß Freimaurer-Seilschaften im Vatikan ihr Unwesen treiben, halte ich nicht für bloße „Verschwörungstheorie“. Wir Katholiken der Tradition müssen auf die Verheißung Christi vertrauen, seine Braut, die Kirche, werde niemals unter die völlige… weiter lesen »
Markus
Gott segne und behüte Papst Benedikt XVI und schenke ihm noch ein langes Leben. Vielleicht wird er ja Leo XIII als ältesten Papst übertreffen, wobei Leo XIII natürlich ältester amtierender Papst bleibt, der die Last des Papstamtes bis ins hohe Alter getragen hat. Wenn Benedikt nicht abgedankt hätte, wäre er vielleicht heute garnicht mehr am Leben, sondern vor Erschöpfung gestorben, da gerade in heutiger Zeit in der Kirche ein kaum zu bändigenes Chaos herrscht. Ich bin davon überzeugt, dass seine bloße weitere Existenz Herrn Bergoglio dahingehend hemmt, weitere Untaten zu tun, die seine Autorität als Papst noch mehr in Frage… weiter lesen »
Franzel

Noch ein Nachtrag:
katholische Intellektuelle haben bereits ein Urteil über Papst Franziskus, der von den eingebildet schlauen Kirchengegnern der Kirche ins Amt gewählt wurde, gefällt. Zusammenfassend könnte man es so sagen: gewogen und zu leicht befunden.
Papst Franziskus ist entzaubert. Welch ein Absturz! Nicht zuletzt ist das klar geworden durch das Blut der christlichen Märtyrer: daran führt für ihn wie seine Unterstützer, die „After-Kirche“ (Anna Katharina Emmerick), kein Weg vorbei.

Franzel

Korrektur zum „Nachtrag“.
Ich möchte diesen „Nachtrag“ hiermit zurücknehmen. Das Gesagte ist so nicht in Ordnung.
Ich bitte alle Leser, mir zu verzeihen, denn ich möchte niemanden zur Sünde verführen.
Danke.

Shuca

„Mir fällt es allerdings schwer anzunehmen, daß Benedikt XVI. einen so schwerwiegenden Schritt gesetzt haben könnte, einen falschen Rücktritt zu vollziehen, um die Kirche den Händen eines falschen Papstes zu überlassen (wer auch immer im Konklave gewählt worden wäre).“
Ja das fällt mir auch schwer. Er mußte wissen wer da kommt. Und er ist gekommen.
Es tut mir leid. Ich kann in der Prozession für Benedikt XVI nicht mitgehen. Vielleicht gibt es eine Zeit wo der Verstand gegen die Raffinesse keine Chance hat.
Per Mariam ad Christum.

Gundula

Wes Geistes Kind diese „Ungehorsamsinitiativen“ sind kann man ja an Herrn Zulehner ablesen. Daraus, daß er ernsthaft denkt, die traditionsgebundenen Katholiken ( in seinen Augen outlaws) würden sicher planen, Papst Franziskus zu ermorden, kann man nur auf sein eigenes Denken schließen. Er scheint Mord für ein legitimes und vorstellbares Instrument im Kampf um die Deutungshoheit und das Lehramt der Katholischen Kirche zu halten.
Da trifft er sich dann mit der Feuer-und-Schwert-Theologie der Islamisten und scheint das für modern- für aggiornamento- zu halten.

hedi züger

ist mir nicht unwahrscheinlich! gute Analyse,danke!

hicesthodie
Persönlich bin ich felsenfest davon überzeugt, dass der Rücktritt Benedikts erzwungen war. Allein, ich glaube nicht, dass er sich wegen angedrohter Kirchenspaltungen oder Mordkomplotte zu diesem Schritt bewegen ließ. Es muss ein Grund gewesen sein, der geeignet war, dem Papstamt und der Kirche schwersten Schaden zuzufügen, so dass selbst ein analytisch scharf denkender Mensch wie Benedikt im Abwägen des Für und Wider die Waffen strecken musste. So könnte ich mir beispielsweise vorstellen, dass ihm gedroht wurde, Missbrauchsfälle oder andere bislang unvorstellbare Skandale der Kirche aus der Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation an die Öffentlichkeit zu bringen, um ihn als Papst… weiter lesen »
Zeitlos
Mit Verlaub, diese Geschichte von Cordialiter ist einfach nur lächerlich. Den Neomodernisten geht es wie den Vorgängern, den Modernisten, immer nur darum, die Kirche von innen auszuhöhlen. Es ist den Neomodernisten weithin gelungen, alle wichtigen Ämter in der Kirche und den kirchlichen Medien zu besetzen. Dennoch glaube ich nicht an einen freiwilligen Rücktritt von Benedikt XVI. Ist „Vatileaks“ schon vergessen? Ist vergessen, dass Benedikt XVI. ein heimtückisches Attentat erlitten hat? Nicht körperlich. Aber er wurde seit 2006 von seinem Kammerdiener in seiner eigenen Wohnung gefilmt, seine gesamten Unterlagen wurden fotokopiert. Ebenso die seines Privatsekretärs. Dieser Papst hatte jahrelang überhaupt keine… weiter lesen »
leo
Interessante Bemerkungen. Es dürfte jedem klar sein, dass die gefährlichsten Feinde der Kirche auf den höchsten kirchlichen Posten sitzen bzw. saßen, wie etwa die Apostaten Martini und Kasper. Die meisten von ihnen hat übrigens Ratzinger/ Benedikt XVI befördert bzw. zu befördern erlaubt. Ich kann mir ebenfalls durchaus vorstellen, dass die nicht aufgeklärte Affäre Gabriele ausschlaggebend war. Dafür spricht die Tatsache, dass Ben XVI sie offensichtlich auch nicht aufklären wollte, zumindest nicht öffentlich. Es dürfte jedoch ebenfalls sicher sein, dass die Hintermänner von Gabriele dieselben sind, die die Kirche in Richtung der Forderungen von Zulehner-Schüller lenken wollen. Zumindest verbindet sie panische… weiter lesen »
Hans
Zum Rücktritt und der Bewertung von Papst Benedikt Folgendes: 1. Wer die Umstände näher bewerten will, der lese „Malachi Martin“ der „Letzte Papst“. Dr.Dr. Dr. Martin hat das Prozedere eines erzwungenen Papstrücktrittes exakt in Projektion auf den slawischen Papst Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts beschrieben. Er wählte die Romanform um die handelden Personen zu schützen. Aber zwei der handelnden Personen haben nach Berichten dieser Seite maßgeblich bei der Wahl Bergogglios mitgewirkt. Ziel der Kabale war die Beseitigung der moralischen Autorität der Kirche. Der psychologische Druck bestand u.a. in der erkennbaren Homosexualisierung des Klerus. Es werden Diözesen beschrieben, die… weiter lesen »
Franzel
Danke @Hans für Ihre Hinweise und Einschätzungen. Jetzt sind es also mindestens 2 Syntaxfehler und da Papst Benedikt Latein in Wort und Schrift bestens beherrscht, kann ein Versehen nicht vorliegen. Ein Dekret, das ungültig ist, muß jedoch nicht falsch sein habe ich gelesen. Wie auch immer: es ist so eine Sache. Es lag gewiß ein großer Psychodruck vor und da war „Vatileaks“ noch eins der geringsten Übel. Papst Benedikt hätte gewiß schon zu einem früheren Zeitpunkt seinen „Rücktritt“ erklären können, aber er hielt noch durch. Es gab auch unterschiedliche Kommentare damals zum Blitzeinschlag in die Kuppel des Petersdoms. Nach meinen… weiter lesen »
Franzel
@zeitschnur: haben Sie bitte Verständnis dafür, daß ich Ihnen selbst nicht sagen kann, warum es commisso und nicht commissum heißen soll(te). Meine Lateinkenntnisse sind dazu zu bescheiden trotz vieler Jahre Lateinunterrichts. Ich würde davon ausgehen, daß es aber so stimmt wie es in diesem Artikel zu lesen ist. Papst Benedikt hat das sicher nicht ohne Grund getan. Er ist auch nicht wirklich zurückgetreten. Nach wie vor ist er Papst und wird angesprochen mit Seine Heiligkeit oder auch Heiliger Vater. Pater Lombardi meinte ja in den ersten Tagen nach dem 11.02.2013, daß Papst Benedikt wieder in den Kardinalsstand zurückkehre oder so.… weiter lesen »
Gundula

man kann sicher davon ausgehen, dass Kardinal Kasper- wie auch die Mainzer Eminenz sich den verschiedenen Ungehorsamsinitiativen angeschlossen, vielleciht subtile Obstruktion betrieben haben und durch sorgsam an die ergebene Presse gestreute Gerüchte und Desinformationen ( man denke nur an die Kooperation Lehmann- Daniel Deckers / FAZ) an den diversen antipäpstlichen Medienkampagnen mitbeteiligt waren. Beide hatten Papst Benedikt Treue und Gehorsam geschworen……und beide haben, wenn auch vielleicht als Strippenzieher im Hintergrund, am Zermürbungsfeldzug teilgenommen.

zeitschnur
Dass an der ganzen Story etwas nicht stimmt, glaube ich gerne – nur müssen wir konkrete Fakten auf den Tisch legen und die haben wir nicht. Das mit Kaspers Geburtstag habe ich gerade nachgesehen, scheint zu stimmen, Konklavebeginn war am 12. März. Allerdings gilt das mit der Vollendung des 80. jahres nicht mit dem Tag des Konklaves, sondern mit dem Tag des Beginns der Sedivakanz – also am 27. Februar 2013 (http://de.wikipedia.org/wiki/Konklave_2013). Kasper hat es gerade noch geschafft… Das mit dem Latein – ich bin eigentlich Lateiner, und mir erscheint das commissum aus den oben genannten Gründen korrekt. Zumindest kann… weiter lesen »
Reichsrömer
Es besteht für mich nicht der geringste Zweifel, daß Benedikt XVI. durch ein modernistisches Komplott zum Rücktritt gezwungen wurde. Er hat die progressistischen Kardinäle unterschätzt. Sie haben jahrelang Wühlarbeit betrieben, auch Interna an die Presse lanciert, um den Boden für den Umsturz durch systematische Zermürbung Benedikts zu bereiten. Seine schwache Haltung war nicht seiner zunehmenden Altersgebrechen geschuldet, sondern eine Folge seiner ambivalenten Haltung gegenüber dem Konzil, dem er nicht unwesentlich seinen Stempel aufgedrückt hatte. Vergessen wir nicht, daß er als Sekretär von Kardinal Frings entscheidend zu der progressiven Richtung des Konzils beigetragen hat. Er wollte die Rückreform der Liturgie, weil… weiter lesen »
ein besorgter Christ
Ich glaube nicht, dass Benedikt gezwungen wurde. Er hat schon lange vorher, noch als Kardinal davon gesprochen, das auch ein Papst zurücktreten müsse (müsse nicht könne), wenn er merke, er werde schwach. Ich hielt das immer für einen der Irrtümer, die auch sehr klugen, weisen und edlen Persönlichkeiten unterlaufen können. Das man nachgeholfen hat, beim Rücktritt, das steht sicher außer Frage, dass man Benedikt das Leben schwer gemacht hat, ist auch sicher. Das nun Benedikt gedacht hat, dass die Kardinäle einen wählen der in seine Fußstapfen tritt, mag sein. Ich nehme an Benedikt ist in bester Absicht zurückgetreten und Theorien,… weiter lesen »
Reichsrömer
Wenn man Benedikt nicht direkt zum Rücktritt gezwungen hat, so hat man zumindest massiven Druck auf ihn ausgeübt. Daß er die Möglichkeit eines Rücktrittes in Erwägung gezogen hat, ist sicher zum Teil dem unsäglich leidvollem Siechtum Johannes Paul II. geschuldet. Doch war dies nur ein Aspekt der ihn zu diesem Schritt bewogen hatte. Er sah ganz klar, daß er von Feinden umzingelt war, denen er nicht mehr Herr werden konnte und wollte, denn es waren und sind auch alte Freunde und Weggefährten darunter die es ihm zunehmend schwer machten. Es waren eben auch harte menschliche Enttäuschungen die zu diesem fatalen… weiter lesen »
Damian
Ich frage im Rückblick, - wie es geschehen konnte, dass ein schwer persönlichkeitsgestörter Butler jahrelang in den Diensten des Papstes stehen konnte, ohne dass den Verantwortlichen im Umfeld des Papstes etwas aufgefallen sein soll (zur Vatileaks-Affäre siehe meine Beiträge unter http://b-logos.de/?tag=vatileaks) - warum das Ergebnis der Untersuchung eines so schwerwiegenden Vorfalls wie Vatileaks sang- und klanglos in der Schublade verschwunden ist - wieso der persönliche Sekretär Benedikts weitgehend als einziger „Ratzingerianer“ vom Pontifikatswechsel verschont blieb und sogar weiterhin Präfekt des päpstlichen Hauses ist - warum S. E. Georg Gänswein am lautesten von allen jene absurde Behauptung aufstellt, es passe kein… weiter lesen »
leo

Hinzuzufügen ist allerdings die Frage:
- Wie kann es sein, dass Gänswein nicht nur ein langjähriger Privatsekretär war und es weiterhin bleibt, sondern im Rahmen des Amtsverzichts zum Erzbischof und zu einem sehr wichtigen Posten befördert wurde?

Schwäbischer Katholik

Am 16. April 2012 erschien folgender Artikel auf der Internetseite von n-t-v:
http://www.n-tv.de/leute/buecher/Dieser-Papst-wird-zuruecktreten-article6032061.html
Der interviewte Papst-Biograf Andreas Englisch wusste wohl schon einiges, was in den darauf folgenden 12 Monaten geschehen sollte.

Kostadinov

Wie ich schon in meinem ersten Beitrag hier gepostet hatte: Benedikt hätte eine ziemlich lange Liste von Leuten absägen müssen, und dafür ist er nicht der Typ

Das bestätigt auch dieses Interview auf n-tv

Carlo
Erstaunlich, was hier alles spekuliert und für wahrscheinlich, ach, eigentlich für die Wahrheit gehalten wird. Nur das, was der betreffende Mann, Benedikt XVI., selber dazu gesagt hat, will man partout nicht glauben, nein, der Lateinprofessor soll in seiner Declaratio absichtlich einen oder gar mehrere Syntax-Fehler eingewoben haben. Wozu? Um ggf. zurückkehren zu können? Eine schöne Integrität wäre das! Dabei ist seine Haltung doch sowohl vor dem Rücktritt – man gehe bitte Jahrzehnte zurück, wir konnten ja auf diesem Forum davon lesen! – als auch seither vollkommen schlüssig! Sicher war er enttäuscht über die Illoyalität weiter Teile seiner Gefolgsleute (bspw. nach… weiter lesen »
Franzel
Wenn Sie mich hier mitmeinen sollten, lieber @carlo, dann kann ich Ihnen versichern, daß ich mir das alles nicht aus den Rippen geschnitten habe. Ich habe das gelesen, halte es auch für nachprüfbar stimmig wie bspw. die Sache mit dem „Commissum“, da es wohl doch „Commisso“ heißen sollte. Daß Papst Benedikt aber ein hervorragender Lateinkenner ist, muß ja nicht eigens betont werden. Oder etwa doch? Tatasache ist, das ist nicht meine Rede, daß bei einem päpstlichen Dokument, das auch nur einen Fehler enthält, Ungültigkeit angesagt ist. Der Papst wird sich also dabei etwas gedacht haben bzw. er wollte einen Hinweis… weiter lesen »
zeitschnur
@ Franzel Sie verschanzen sich hier aber hinter fremden Meinungen, die Sie selbst nicht überprüfen können. Ihr Argument lautet: „Wenn das der und der oder sogar ein „Professor“ -wir erstarren in Ehrfurcht – sagt, dann muss es ja stimmen.“ Das ist nicht zulässig, und das wissen Sie. Was das Latein betrifft habe ich Ihnen oben gezeigt, dass man das sehr wohl m.E. so schreiben kann. Ich habe auch erklärt, warum ich das denke – also die grammtischen, syntaktischen Gründe. Es gälte, mich hier konkret zu widerlegen. Dass auch Professoren ungerechtfertigte Spitzfindigkeiten verbraten können, habe ich in meinem Studium zur Genüge… weiter lesen »
wickerl

Man kann sich den Herrn Dr. Ratzinger schönträumen, aber er war immer ein Opprotunist, stand immer auf der Seite der Tonangebenden, und er scheute Konflikte wie Pontius Pilatus. Dass ihm das Mittun schwerer fiel als anderen glaube ich, er wusste dass er in die falsche Richtung fährt, und er tat es aus Überzeugung. Er war einer der der Moderne durch Blenden zum Durchbruch verhelfen wollte.

ein besorgter Christ

Nein er wusste dass der Zug in die falsche Richtung fährt, hielt es aber für wichtiger im Zug zu bleiben, als auszusteigen und zu warten, bis der Zug umkehrte.
Er hielt es wohl für möglich die Insassen zu überzeugen, dass man umkehren müsse.
Deshalb war er vielen lästig und andere liebten ihn, weil sie in ihm spürten, dass da jemand es ernst meinte.
Aber daraus zu folgern Benedikt sei zurückgetreten worden ist albern.

Marienzweig
Ja, es mögen alles Spekulationen sein. Sie zeigen aber, dass der Rücktritt Papst Benedikts als etwas so Ungewöhnliches empfunden wurde und noch immer wird; als etwas, dass man überhaupt nicht einordnen kann. Papst Benedikt hatte eine demütige, zurückhaltende, feine und wirklich bescheidene Art. Eine Bescheidenheit, die glaubwürdig und wohltuend war. Hätte seine Demut ihm nicht befehlen müssen, die Strapazen des Alters willig anzunehmen und getreu sein Amt weiterzuführen? Ja, man weiß, er war nicht gut zu Fuß und ist es auch heute nicht, doch jeder, der ihn besucht, bestätigt Papst Benedikts geistige Frische. Von daher gesehen, hätte er also sein… weiter lesen »
ein besorgter Christ
Völlige Zustimmung über die Ungewöhnlichkeit dieses Schrittes. Ich komm auch immer noch nicht wirklich damit klar, insbesondere weil jedes geistige Amt, im Grunde auch das des Pfarrers, viel zu groß ist für seinen Träger und erst recht das Papstamt viel zu groß ist für jeden noch so klugen und fitten Träger. Aber Benedikt hat wieder und wieder gesagt, dass ein Papst zurücktreten müsse, wohl auch unter dem Eindruck, dass man JPII am Ende alles mögliche untergeschoben hat, und wenn man die Sache ausführlich Revue passieren lässt, JPII von seinem Präfekten der Glaubenskongregation abgesehen, auch kaum einen in wirklich wichtiger Position… weiter lesen »
Marienzweig

Dass das Amt inzwischen eine schwere Last für Papst Benedikt geworden sein musste, kann ich menschlich sehr gut nachvollziehen.
Und er sich den vielfältigen Anforderungen u.U. nicht mehr gewachsen fühlte, ebenso, zumal er sich großem Widerstand gegenüber sah.
Aber gesetzt den Fall, ihm werden noch einige Jahre geschenkt, Papst Franziskus würde aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten und ein neuer Papst müsste gewählt werden …….!
Dass es so kommt ist unwahrscheinlich, aber nicht ganz unmöglich!
Das Papstamt – was wäre das noch?

Marcellus
Ich bleibe dabei, was ich an dieser Stelle vor über 1 Jahr bemerkt hatte: Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. wurde zum Rücktritt gezwungen und man hatte bereits Bergoglio als neuen Heilsbringer eingeplant. Die wenigen Kardinäle, die das perfide Spiel durchschaut hatten, waren wohl zu schwach, um die geistige Verblendung der anderen Oberhirten im Konklave auszugleichen. Sie haben den bekommen, den sie wollten, aber die heilige Kirche hat anstatt eines weisen, liebenswürdigen und tieffrommen Papstes wie Benedikt einen liturgischen Wüterich und gnadenlosen Despoten bekommen, der keinen Stein auf dem anderen lässt. Nur seine Meinung zählt und wer sich dagegen auflehnt, wird… weiter lesen »
Reichsrömer

Sehr richtig! Genauso sehe ich dies auch. Das war ein lang vorbereitetes Komplott gegen Benedikt. Ein echter Putsch der Modernisten.

Franzel
Papst Benedikt ist nicht „zurückgetreten worden“ @ein besorgter Christ. Das stimmt sicherlich, denn er hat(te) das Heft des Handelns selbst in seiner Hand behalten und war und ist bis heute Herr seiner Gedanken. Die „gesundheitlichen Gründe“ waren bestimmt nicht vorgeschoben. Er selbst fühlte sich zu schwach, um die Kirche im aktiven, täglichen Dienst noch zu leiten und wollte wohl vermeiden, daß man ihm diese Altersschwäche vorhielt. Er hatte alles gegeben und es war eigentlich nichts mehr zu sagen. Er hatte die richtige Richtung vorgegeben, auch noch in seinen letzten Tagen als er ausdrücklich das 2. Vat. Konzil einer allgemeinen Bewertung… weiter lesen »
ein besorgter Christ

Die Idee von dem guten Papst Benedikt dessen Thron vom bösen Ursurpator Franziskus besetzt wurde, erinnert an die Hollywood Version der Robin Hood Geschichte.
Historisch sieht es nämlich ein bisschen anders aus und Richard und Johann waren längst nicht so zerstritten, wie Hollywood es uns weiß machen will.
AUch übernahm Johann nach Richards Tod ganz legal die Macht und unterzeichnete die Magna Carta.
Will heißen,. die Welt ist nicht so fein säuberlich in Gute und Böse getrennt, wie wir das gerne so hätten.

Franzel
Lieber @ein besorgter Christ: Sie können ja antworten, was Sie wollen. Aber daß ich Papst Franzikus jemals als „böse“ bezeichnet hätte, das ist eine faustdicke, lügnerische Unterstellung. Ganz im Gegenteil: hier wurde ich schon oft angegangen, gerade weil ich gegenüber dem Papst Franziskus um Fairness gebeten habe. Ich hatte nie seine Persönlichkeit angefeindet und immer geschrieben, daß er viel Richtiges und Gutes sagt und tut- zweifellos. Mit katholischem „Islamismus“ hatte und habe ich nichts zu tun, also selbst ernannten „Traditionalisten“/Sektierern/Kirchenfeinden. Leider haben Sie offenkundig nicht verstanden, welch ein großes Geschenk Papst Benedikt XVI. für die Kirche ist- heute und in… weiter lesen »
ein besorgter Christ

@ Franzel das war nicht auf sie gemünzt!
Ich wollte nur die Idee, dass Benedikt zurückgetreten worden sei und sozusagen, ähnlich wie Barbarossa im Kyffhäuser, eben in Mater Ecclesia warte, bis er in höchster Not die Kirche retten soll, etwas auf den Punkt bringen.

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