Bergoglios Kritik an Regensburger Rede Benedikts XVI. zum Islam und kein Dementi

Benedikt XVI. und die Regensburger Rede
Benedikt XVI. hält 2006 die historische Regensburger Rede

(Rom) Als Papst Benedikt XVI. am 12. September 2006 im Festsaal der Universität seine historische Regensburger Rede hielt, gingen die Wellen hoch. Zu Gewaltausbrüchen kam es in der islamischen Welt. Kritik brandete aber auch von zwei nicht-moslemischen Seiten auf, die dadurch eine beachtenswerte Nähe zu erkennen gaben. Sie kam von den westlichen, religionsfernen Relativisten und von den interreligiös fixierten Teilen des Christentums. Benedikt XVI. hatte nicht nur grundsätzliche Kritik am Islam geübt, sondern ebenso am westlichen Relativismus und durch seine Rede einen direkten aktuellen Zusammenhang zwischen beiden Phänomen hergestellt.

Auf Distanz ging damals auch ein Mann im fernen Buenos Aires: Jorge Mario Kardinal Bergoglio. Anhänger des inzwischen zum Papst aufgestiegenen Argentiniers betrachten jede Kritik an ihm als Majestätsbeleidigung. Ähnliche Bedenken hegte er selbst nicht, als er Benedikt XVI. öffentlich kritisierte und sich in den Chor der lautstarken und einflußreichen Papstschelter einreihte.

Bergoglio: „Ich identifiziere mich nicht mit den Worten des Papstes“

„Ich identifiziere mich nicht mit den Worten des Papstes“, ließ der damalige Erzbischof von Buenos Aires durch seinen Pressesprecher Don Guillermo Marco bekanntgeben. Wenn ein Papst die „Werte des Islam“ nicht anerkenne, zerstöre er in zwanzig Sekunden, was in den vergangenen zwanzig Jahren aufgebaut worden sei. Bergoglios Pressesprecher äußerte die Kardinalskritik, international hörbar, in der spanischen Ausgabe des amerikanischen Wochenmagazins Newsweek.

Islamische Kritik an Benedikt XVI.
Islamische Kritik an Benedikt XVI.

In Rom war man über die „ungewöhnliche“ Kritik sehr erstaunt. Nachdem formal nicht der Kardinal, sondern sein Pressesprecher Stellung genommen hatte, forderte der Vatikan, wie in einer solchen Situationen üblich, daß Bergoglio sich von seinem Sprecher trennt oder öffentlich von dessen Aussagen distanziert. Weder zum einen noch zum anderen war der Kardinal jedoch bereit. Aus Buenos Aires kam gar keine Reaktion.

Absetzung eines Pressesprechers

Erst Mitte Dezember wurde Don Guillermo Marco als Pressesprecher durch Don Gustavo Boquín ersetzt. Eine Personalrochade, die nur mehr indirekt von wenigen Beobachtern in einen Zusammenhang mit der Kritik an Papst Benedikt XVI. gebracht wurde. Die eigentlichen Gründe waren ganz andere.
Offiziell wurde der Wechsel als „Umstrukturierung im Pressebereich“ der Erzdiözese „zur Optimierung der Beziehungen zu den Medien“ bezeichnet, wie die Internetseite von Valores Religiosos berichtete.

In argentinischen Medien wurde als Grund für die Ablösung von Guillermo Marco weniger Bergoglios Konflikt mit Papst Benedikt XVI. wegen dessen Regensburger Rede und dem Verhältnis zu den Moslems gesehen. Seit Oktober 2006 übte nämlich auch die argentinische Regierung Druck auf den Primas von Argentinien aus, sich von Marco als Pressesprecher zu trennen. Dieser hatte im Wahlkampf zu den Convencionales constituyentes, Kritik an Staatspräsident Nestor Kirchner geübt. 2007 standen in Argentinien Neuwahlen des Parlaments und des Staatsoberhauptes bevor. Um das Präsidentenamt bewarb sich Kirchners Ehefrau Cristina Fernandez de Kirchner.

Papst Franziskus mit seinem ehemaligen Pressesprecher Giullermo Marco
Papst Franziskus mit seinem ehemaligen Pressesprecher Giullermo Marco

Druck der argentinischen Regierung auf Kardinal Bergoglio

Die regierenden Peronisten um das Ehepaar Kirchner konnten keine wahlkampfstörenden, kirchlichen Interferenzen gebrauchen. Es wurde schweres Geschütz aufgefahren. Innenminster Anibal Fernandez forderte eine Distanzierung. Die erzbischöfliche Kurie gab eine Erklärung ab, daß es sich bei der Stellungnahme um eine „rein persönliche Meinung“ Marcos gehandelt habe. Weder bei der Kritik an Papst Benedikt XVI. noch bei jener von Staatspräsident Nestor Kirchner gilt dies für einen Pressesprecher jedoch als glaubhaft.

Bergoglio lehnte, wie bereits zuvor gegenüber dem Vatikan, eine Absetzung seines Sprechers ab. Die Regierung wollte Kardinal Bergoglio jedoch nicht so „billig“ davonkommen lassen. Um den Druck auf den Kardinal zu erhöhen, wurde von den Kirchner-Peronisten ab November 2006 eine zielführende Pressearbeit Marcos „völlig demontiert“, so Ellitoral. Mitte Dezember gab Erzbischof Bergoglio nach und ernannte einen neuen Pressesprcher.

Was der Vatikan nicht schaffte, schafften die Kirchner-Peronisten

Guillermo Marco selbst sagte nach Bekanntgabe der Umbesetzungen: „Es ist wahr, ich bin nicht mehr der persönliche Sprecher des Kardinals, werde aber weiterhin für die Pressearbeit der Erzdiözese Buenos Aires tätig sein.“ Marco blieb Verantwortlicher der Monatsbeilage Valores Religiosas von Clarin, der größten Tageszeitung Argentiniens und Religionsbeauftragter des argentinischen Fernsehsenders America 24 (A24). Marco ist zudem Präsident der Fundación Pastoral Universitaria, die für die Hochschulseelsorge zuständig ist.

Interreligiöse "Messe" mit Gullermo Marco, Daniel Goldman und Omar Aboud (von links)
Interreligiöse „Messe“ mit Gullermo Marco, Daniel Goldman und Omar Aboud (von links)

Interreligiöse Gleichgesinntheit und Omar Aboud

Guillermo Marco vertritt einen interreligiösen Kurs, der jenem von Kardinal Bergoglio als Erzbischof von Buenos Aires sehr nahesteht und den dieser als Papst auf universaler Ebene zu etablieren versucht. Kardinal Bergoglio pflegte in seiner Zeit in Buenos Aires einen intensiven interreligiösen Aktionismus mit einer relativ kleinen Gruppe von Vertretern anderer Religionen. Am vergangenen 15. April organisierte Marco im Festsaal der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Buenos Aires (UBA) eine „interreligiöse Messe“, so Derecho, die Internetseite der Fakultät, „um Ostern zu feiern und den Beginn des Studienjahres“ zu begehen.

Die Zeremonie „zielte auf eine wirkliche ökumenische religiöse Begegnung“ ab mit einem „interreligiösen Gebet“, das von Hochschulseelsorger Marco, Rabbi Daniel Goldmann von der Gemeinschaft Bet El und Omar Aboud, dem Generalsekretär des Islamischen Zentrums der Republik Argentinien gesprochen wurde.
Omar Aboud ist jener Moslemvertreter, den Papst Franziskus im selben April zu seiner Reise Ende Mai einlud. Zusammen mit Omar Aboud und seinem Freund Rabbi Abraham Skorka besuchte Papst Franziskus die Klagemauer, wo sich die drei Argentinier umarmten.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Derecho/Wikicommons/InfoCatolica/Pastoral Universidad

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36 Comments

  1. Die „anzuerkennenden Werte des Islam“ ? Auszüge aus dem mit Gewalt durchsetzten und zur Gewalt aufrufenden Irrlehrenbuch „Koran“. Der angeblich „friedfertige“ Schein“Prophet“ ( falscher Prophet) Mohammed mit seinen „Lehren“….heute im Nahen Osten von den blutrünstigen islamistischen Mordbanden 1:1 umgesetzt:

    -
    Sure 5,82
    Du wirst sicherlich finden, dass unter allen Menschen die Juden und die Götzendiener (Polytheisten = Christen, weil sie an “3 Götter” glauben)
    die erbittertsten Gegner der Gläubigen sind”

    Sure 9,30
    “Allah töte sie (die Juden und Christen), weil sie euch betrogen haben”

    Sure 9,14
    “Tötet sie! Allah wird sie strafen durch eure Hände, sie zuschanden machen und euch (im Kampf) gegen sie helfen”

    Sure 9,29
    “Tötet diejenigen, die nicht an Allah glauben … und nicht die Religion der Wahrheit befolgen … ” (Koran-).

    Sure 8,17
    Und ihr habt sie nicht getötet, sondern Allah hat sie getötet…

    Sure 8, 12-14
    “Ich werde in ihre Herzen (der Kuffar) den Schrecken werfen,
    dann schlagt sie über die Nacken (enthauptet sie)
    und schlagt von ihnen alle Fingerkuppen ab,
    weil sie sich Allah und seinem Gesandten widersetzten,
    so hart ist Allah im Bestrafen”

    Sure 8,39:
    “Und tötet sie, bis es keine Versuchung mehr gibt und die Religion ganz für Allah ist”

    Sure 5,33
    “Siehe, der Lohn derer, welche sich Allah und seinem Gesandten widersetzt haben … ist, dass sie getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig verstümmelt oder aus dem Lande vertrieben werden”.

    Sure 4,89
    “Und wenn sie sich (vom Islam) abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet” (Koran-).

    Sure 9, Vers 30:
    Und es sprechen die Juden: “Uzair ist Allahs Sohn.”
    Und es sprechen die Nazarener: “Der Messias ist Allahs Sohn.”
    Solches ist das Wort ihres Mundes.
    Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von zuvor.
    Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!

    Sure 9, Vers 30:
    Die Juden sagen: ”Uzair (d.h. Esra) ist der Sohn Gottes.”
    Und die Christen sagen: “Christus ist der Sohn Gottes.”
    Das sagen sie nur so obenhin.
    Sie tun es (mit dieser ihrer Aussage) denen gleich, die früher ungläubig waren.
    Diese gottverfluchten Leute (Gott bekämpfe sie)!
    Wie können sie nur so verschroben sein!
    -

    Es liessen sich noch unzählige ähnlicher „Werte des Islam“ anfügen. Sie stehen alle im Irrlehrenbuch „Koran“, dem sich JEDER Moslem verpflichtet fühlt. Das überwiegend bezeichnende Schweigen der angeblichen Mehrheit eines (nicht existierenden ) „gemässigten Islam“ spricht für sich ! Die Ausrichtung auf Erringung der Weltherrschaft ist gesetztes Programm der Irrlehre Islam, die keine andere Religion neben sich duldet.

    • Der Koran ist Teufelswerk. Ich frage mich, ob Herr Bergoglio dieses Buch überhaupt gelesen hat, um sich ein Bild von der „Friedensreligion“ Islam zu machen.
      Es ist mir übrigens neu, dass die Juden Esra als Gottes Sohn bezeichnen oder bezeichneten.
      Was außerdem noch anzumerken ist, ist die Unverfrorenheit Bergoglios gegenüber Papst Benedikt XVI. Benedikt hätte einen Visitator in Bergoglios Diozöse schicken können, hat es aber in seiner Milde nicht getan. Benedikt war in vielen Situationen einfach zu lieb. Als Papst ist es aber notwendig, auch machmal etwas härter durchzugreifen. Man stelle sich vor, irgendein Bischof würde sich heute den Befehlen von Herrn Bergoglio wiedersetzen und somit das gleiche tun, was er selber damals getan hat. Er wäre schneller sein Amt los, als es ihm überhaupt bewusst sein würde. Zwischen der Milde Benedikts und der Terrorherrschaft Bergoglios soll also kein Blatt passen? Papst Benedikt, warum habt Ihr Bergoglio nicht schon damals seines Amtes enthoben. Dann wäre uns dieser Selbstdarsteller im Papstgewand und nicht-päpstlichen Schuhen heute ersparrt geblieben.
      Per Mariam ad Christum.

      • Warum sollte Papst Franziskus nicht den Koran kennen? Er kennt ihn und weiß genau, dass der Koran und der ganze Islam antichristlich ist. Falls wir es noch immer nicht begriffen haben: was hier abläuft, ist die versuchte Zerstörung und Ausrottung des Christentums durch die christlichen Großkirchen selbst mit dem Vatikan an der Spitze, nämlich die Kirchen, die in den ökumenistischen und interreligiösen Organisationen und Verbänden engagiert sind. Jesus Christus – abermals verraten und verkauft. Das ist keine Polemik, das ist nüchterne, überprüfbare, schrecklicheTatsache. Lest doch nur einmal die Arbeitsmaterialien des Projekts „Weißt du, wer ich bin?“ auf der Website der ACK/ Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland: http://www.oekumene-ack.de/themen/interreligioeser-dialog/projekt-weisst-du-wer-ich-bin/ – unterstützt vom Innenministerium. Und was hier auf nationaler Ebene läuft, das läuft ebenso auf europäischer und auf globaler Ebene. Wer hier nicht mitzieht, der ist ein „Fundamentalist“, der findet auch keine Arbeit in christlichen Organisationen und Verbänden, falls er danach sucht, denn dort wird schon regelmäßig in Stellenangeboten die Mitgliedschaft in einer ACK-Kirche verlangt. – Wer noch an Jesus Christus glaubt, sollte sich mit dem Gedanken des Martyriums vertraut machen.

      • @Leo Laemmlein
        das erklärt alles! Jetzt verstehe ich auch, warum man geblockt wird, wenn man auf manchen christlichen Seiten bei Thema Islam anmerkt, dass Jesus die Wahrheit ist und Muslime sich zu Jesus bekehren müssen um Frieden im Herzen zu bekommen. „Ich bin der Weg und die Wahrheit …“ Das VK 2 mit dem Gelaber, die Kirche subsistiert hat nun zur Folge, dass man nur noch Dialog führt, weil ja alle ein bischen die Wahrheit kennen. Man höre dazu das Gelaber von Kardinal Tauran. Das ist Verrat an Jesus.

      • HX7
        Trotzdem sollen wir nicht mutlos werden. Richten wir unsere ganze Mühe darauf, uns vorzubereiten, damit wir dem wiederkommenden HERRN jederzeit begegnen können, ohne – wie der Apostel sagt – beschämt zu werden. Viele Zeichen deuten darauf hin, dass Sein Kommen nahe ist.

  2. Der Vatikan reagierte sofort auf die Kritik Bergoglios, indem er einen (seiner) Untergebenen, Joaquín Piña, den Erzbischof von Puerto Iguazú von seinem Posten innert vier Tagen nachdem er ähnliche Aussagen gegenüber der Argentinische nationalen Medien gemacht hatte, entfernte, womit Kardinal Bergoglio ein klares Signal gegeben wurde, dass er der nächste sein würde, sollte er es wählen, auf seiner Meinung zu beharren. Diese Meldung habe ich überprüft. Anfang Oktober (noch keine vier Wochen nach der Regensbuger Rede) nahm Rom den Rücktritt angeblich aus Altersgünden an.
    Als Reaktion auf die Bedrohung von Rom annullierte Kardinal Bergoglio seine Pläne, nach Rom zu fliegen, und entschied sich, die zweite Synode zu boykottieren, die Papst Benedikt während seiner Amtszeit als Pontifex einberufen hatte. Diesen Teil der Meldung konnte ich nicht überprüfen.
     „Das einzige, was Bergoglio nicht geschah, war, von seiem Posten entfernt zu werden“, schrieb der nachforschende Journalist Horacio Verbitsky in seiner Kolumne in der linken Tageszeitung Página/24. „Der Vatikan war sehr schnell im Reagieren

  3. Das Zitat von Benedikt in Regensburg zeigt die vollkommen unterschiedlichen islamischen und christlichen Gottesvorstellungen, Daher zitiere ich aus der Rede um die Unterschiede deutlich zu machen

    1. Für die moslemische Lehre hingegen ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit. Khoury zitiert dazu eine Arbeit des bekannten französischen Islamologen R. Arnaldez, der darauf hinweist, daß Ibn Hazn so weit gehe zu erklären, dass Gott auch nicht durch sein eigenes Wort gehalten sei und dass nichts ihn dazu verpflichte, uns die Wahrheit zu offenbaren. Wenn er es wollte, müsse der Mensch auch Idolatrie treiben.

    2. Demgegenüber hat der kirchliche Glaube immer daran festgehalten, daß es zwischen Gott und uns, zwischen seinem ewigen Schöpfergeist und unserer geschaffenen Vernunft eine wirkliche Analogie gibt, in der zwar die Unähnlichkeiten unendlich größer sind als die Ähnlichkeiten, daß aber eben doch die Analogie und ihre Sprache nicht aufgehoben werden (vgl. Lat IV). Gott wird nicht göttlicher dadurch, daß wir ihn in einen reinen und undurchschaubaren Voluntarismus entrücken, sondern der wahrhaft göttliche Gott ist der Gott, der sich als Logos gezeigt und als Logos liebend für uns gehandelt hat und handelt. Gewiß, die Liebe „übersteigt“ die Erkenntnis und vermag daher mehr wahrzunehmen als das bloße Denken (vgl. Eph 3, 19), aber sie bleibt doch Liebe des Gottes-Logos, weshalb christlicher Gottesdienst λογικὴ λατρεία ist – Gottesdienst, der im Einklang mit dem ewigen Wort und mit unserer Vernunft steht (vgl. Röm 12, 1)

    Franziskus sagte zu den Vertretern der Muslime ein Tag nach seiner Inthronisation:

    Unter den Vertretern anderer Religionen grüßte Franziskus die Muslime, „die den einzigen, barmherzigen Gott verehren“. Ihre Anwesenheit sei ein sichtbares Zeichen des Wunsches nach wachsender gegenseitiger Achtung und Zusammenarbeit für das Wohl der Menschheit.
    Unterschiedlicher , wie zwischen Benedikt und Franziskus , können die Vorstellungen des „islamischen Gottes Allah“ nicht sein. Hier, bei Franziskus ist Allah ein barmherziger Gott, der Gottesvorstellung de Christen verwandt, dort, bei Benedikt, ein Gott, der eher einem allmächtigem Diktator gleicht, an keine Kartegorie gebunden ist und alles andere als vollkommen ist.
    Dieses sind die unterschiedlichen Positionen der beiden Päpste zum Islam. Wenn wir Benedikt folgen, hat der Islam ein zum Christentum ganz verschiedenes Gottesbild. Allah ist auch alles andere als barmherzig. Es empfiehlt sich die Rede nochmals nach zu lesen. Leider wurde vieles aus dem Original „geglättet“.

    • @ Hans

      Habe noch ein wenig nachgedacht über Ihr Posting und die entsprechenden Textstellen in Ratzingers Regensburger Rede nachgelesen.

      Dabei fiel mir etwas auf – es ist eine vulgäre Affinität zwischen Bergoglio (und all seinen papolatrischen Anhängern) und dem voluntaristischen Gottesbild:

      Benedikt trug vor:

      „Manuel II. hat wirklich (…) sagen können: Nicht mit dem „Logos“ handeln ist dem Wesen Gottes zuwider.
      Hier ist der Redlichkeit halber anzumerken, dass sich im Spätmittelalter Tendenzen der Theologie entwickelt haben… (…) Gegenüber dem sogenannten augustinischen und thomistischen Intellektualismus beginnt bei Duns Scotus eine Position des Voluntarismus, die schließlich in den weiteren Entwicklungen dahin führte zu sagen, wir kennten von Gott nur seine Voluntas ordinata. jenseits davon gebe es die Freiheit Gottes, kraft derer er auch das Gegenteil von allem, was er getan hat, hätte machen und tun können. Hier zeichnen sich Positionen ab, die denen von Ibn Hazm durchaus nahe kommen können und auf das Bild eines Willkür-Gottes zulaufen könnten, der auch nicht an die Wahrheit und das Gute gebunden ist. Die Transzendenz und Andersheit Gottes werden so weit übersteigert, dass auch unsere Vernunft, unser Sinn für das Wahre und Gute kein wirklicher Spiegel Gottes mehr sind, dessen abgründige Möglichkeiten hinter seinen tatsächlichen Entscheiden für uns ewig unzugänglich und verborgen bleiben.“ (Benedikt XVI.: Glaube und Vernunft. Die Regenburger Rede. Freiburg 2006. S. 20f)

      Dann folgt der paraphrasierte Bezug auf den Canon 2 des 4. Laterankonzils, den auch Sie nennen: Inter creatorem et creaturam non potest similitudo notari, quin inter eos maior sit dissimilitudo notanda.

      Angesichts der Entwicklungen der abendländischen Theologie jenseits des scholastischen Denkens und in der Konfrontation, die man schon vor Jahrhunderten mit der islamischen Theologie hatte, darf man den Canon des Latrankonzils von 1215 auf gar keinen Fall so übersteigern, wie dies im Protestantismus und Modernismus dann geschehen ist. Dieser Kanon war das gefundene Fressen für den Modernismus, die alte scholastische Unterscheidung zwischen Natur und Gnade endgültig fallenzulassen. Motto: wenn wir von Gott in Seiner Übernatürlichkeit eh immer nur weniger wissen als das, was wir wissen, uns womöglich vorgaukelt, lohnt es sich nicht mehr, sich mit dem Übernatürlichen, Gnadenhaften zu befassen und alles in die Natur hinein zu verrechnen bzw. sich der Willkür zu ergeben (Prädestinationsdebatte). Eine Affinität zwischen Islam und Protestantismus wurde ja schon oft festgestellt.

      Diesem modernistischen Ansatz, der jedoch auch die traditionalistische Szene überrumpelt hat, ohne dass sie es überhaupt bemerkt hat oder erfassen würde, korrespondiert tatsächlich das voluntaristische Gottesbild des Islam. Und all die Jubler tun nichts anderes als das: einem voluntaristischen Gott zujubeln, der heute so und morgen das Gegenteil verkündet – also dem Verwirrer.

      • „Eine Affinität zwischen Islam und Protestantismus wurde ja schon oft festgestellt.“ Ein recht unkonkreter, kaum fassbarer Vorwurf. Je nach den angewendeten Kriterien könnte man da auch eine Affinität des Islams mit dem Katholizismus behaupten (etwa im Blick auf Gesetzlichkeit und Werkgerechtigkeit).
        In einem gewissen Sinn hatte Papst Franziskus recht, als er sagte, Gott sei nicht katholisch. (Was seinen Satz nicht weniger provozierend und missverständlich macht.) Gott ist auch nicht protestantisch.
        Gott i s t jedoch so, wie Er sich g e o f f e n b a r t hat: „Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten“ (aufbewahrt und überliefert in der Bibel), „hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn…“ (Hebr 1,1).
        Und da besteht eben keine Affinität zum Islam. Der Gott der biblischen und inkarnatorischen Offenbarung ist unvereinbar mit dem Allah des Islams.

      • Die Affinität ist darin begründet, dass der Protestantismus ein neues Konstrukt von Natur und Gnade und die Leugnung der Analogie zwischen Schöpfer und Geschöpf eingeführt hat. Luther bezog seinen Ansatz aus dem Nominalismus (Duns Scotus).

        Die katholische Lehre ging bis zum Vat. II davon aus, dass der Gnadenstand eine tatsächliche geistige Neueinkleidung des Menschen bedeutet, eine geschenkte Übernatur, die ihn substanziell reinigt und „reformiert“ (so heißt es ja auch im Messkanon). Gerade deshalb ist Maria so wichtig, weil sich nur an ihr dieses „Konstrukt“ zur Gänze sichtbar machen lässt. An Jesus wird es insofern nicht sichtbar, als Er Gott ist und kein bloßer Mensch. Was Ihm zukommt, lässt sich nicht einfach-analog auf uns übertragen – weil wir nicht Gott sind. Was aber Maria als bloßem Menschen zukommt, kommt potenziell auch uns zu.

        Der Protestantismus lehnte jedoch die Unterscheidung von Natur und Gnade in diesem Sinne ab. Die Gerechtigkeit Christi „bedeckt“ immer nur den Sünder, an dem sich substanziell aber nichts ändert. Pecca fortiter, ermutigte Luther seine Fans: Sündige tapfer – du kannst als „alter Adam“ ja doch nicht anders. Umso repressiver dann der Moralismus im Protestantismus. Nicht der Katholizismus, sondern der Protestantismus ist werkfixiert, gibt aber dem Werk andererseits dann gar keine Chance! Darin ähnelt er dem Islam, der schärfste Unterwerfung einfordert und die Menschen verstümmelt, die nicht „parieren“, andererseits aus diesem Werk aber kaum etwas ableiten kann für den einzelnen – Gott ist auch dort ein „absconditus“, im Islam dann total, im Protestantsimus gesteht man ja wenigstens noch den offenbarten Sohn zu, aber im Liberalismus nicht einmal das – er ist da bloß ein Mensch. Wenn Sie mal lesen, wie sich Protestanten daran abgearbeitet haben, wird Ihnen schwindlig. Vorausgesetzt, es ist ein sensibler und intelligenter Mesnch – wie z.B. Jochen Klepper. Lesen Sie mal sein tagebuch („Unterm Schatten deiner Flügel“ – da können Sie diese Kluft vielleicht erahnen, die zwischen dem Protestantismus und der katholischen Lehre EXISTENTIELL besteht.

        Es gibt keine lehramtliche katholische Werkgerechtigkeit. Das ist falsch. Die Gnade geht immer nur von Gott aus, aber der Mensch muss sie aktiv ergreifen, um zum Ziel zu kommen. Insofern ist die Mitarbeit des Gläubigen unerlässlich. Und alles Gerde von der „passiven“ Rolle Mariens und der Gläubigen ist Unsinn: aktiv hat Maria „Fiat!“ gerufen. Aktiv müssen auch wir es tun! Genauso rief auch Jesus „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ das war auch keine Passivität, sondern höchstmögliche Aktivität.

        All diese Aktion aber ist aufgehoben in der Gnade und der übernatürlichen Befähigung, überhaupt in dieser Weise aktiv sein zu dürfen.

        Diesen letzten Satz werden Ihnen aber sowohl Protestanten wie Muslime kategorisch bestreiten.

      • Dazu zwei Zitate aus Dokumenten, die von der römisch-katholischen Kirche mitformuliert und mitunterschrieben wurden:
        1) Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre (1999):
        „Wir bekennen gemeinsam, dass der Mensch im Blick auf sein Heil völlig auf die rettende Gnade Gottes angewiesen ist. Die Freiheit, die er gegenüber den Menschen und den Dingen der Welt besitzt, ist keine Freiheit auf sein Heil hin. Das heißt, als Sünder steht er unter dem Gericht Gottes und ist unfähig, sich von sich aus Gott um Rettung zuzuwenden. Rechtfertigung geschieht allein aus Gnade.“
        2) Kleiner Ökumenischer Katechismus (gemeinsames Dokument der Griechisch-Katholischen Kirche, der Evangelisch-Lutherischen Kirche, der Evangelisch-Reformierten Kirche und der Römisch-Katholischen Kirche; hier: 5. Aufl. 2001):
        „Rechtfertigung geschieht allein durch Christus, allein aus Gnade, allein durch Glauben (Röm 3,21-28).
        - Jesus Christus ist der einzige Mittler (CA 20; KEKat 238; LG 60). Durch seine Selbsthingabe am Kreuz hat er die Schuld der Menschen gesühnt und Versöhnung mit Gott gebracht.
        Die Weltreligionen sind keine Heilswege.
        Gott will das Heil aller Menschen (1 Tim 2,4): Es gibt keine Vorherbestimmung zum ewigen Verderben (EEKat 214; Leuenberger Konkordie, Nr. 25).
        - Alle Menschen sind Sünder und bedürfen der Erlösung. Sie sind unfähig zur Selbsterlösung (KEKat 237).
        - „Gerechtigkeit Gottes“ in Röm 3,26 bedeutet: Gott ist gerecht und macht gerecht. Das Heil wird dem Menschen geschenkt – „allein aus Gnade“.
        - Rechtfertigung ist Gerecht s p r e c h u n g, Freispruch durch Gott. Sie bewirkt im Menschen Erneuerung, Heiligung, Gerecht m a c h u n g (EEKat 948; KEKat 71).
        - Der Mensch empfängt die Rechtfertigung „allein durch Glauben“ in der Taufe (EEKat 441; KEKat 240 f.).
        - Der Gerechtfertigte muß täglich um Vergebung seiner Schuld bitten: „Vater, vergib uns unsere Schuld.“ So ist er „gerecht und Sünder“ zugleich (EEKat 333; KEKat 240).
        - Glaube und Heil bleiben bedroht infolge menschlicher Schwachheit; aber der Christ darf fest auf Gottes Verheißung vertrauen (EEKat 446; KEKat 241 f.).
        - Die Rechtfertigung als Gabe ist Aufgabe. In und kraft der Gnade ist der Mensch zum Glaubenswirken gerufen, zum Handeln in der Liebe (Phil 2,12 f.; 1 Kor 15,10; Gal 5,6).
        I n d e r R e c h t f e r t i g u n g s l e h r e gibt es k e i n e t r e n n e n d e n G e g e n s ä t z e m e h r (Gemeinsame Erklärung, seit 31. Oktober 1999 verbindlich; entsprechend Lehrverurteilungen – kirchentrennend? 1986).
        Rechtfertigung ist nicht nur eine Lehre neben anderen; sie ist (nach Martin Luther) auch „A r t i k e l, m i t d e m d i e K i r c h e s t e h t u n d f ä l l t“. Sie ist Prüfstein, der an alle Lehre angelegt wird und erweist, ob sie evangeliumsgemäß ist. Die Gemeinsame Erklärung des Lutherischen Weltbunds und der katholischen Kirche bejaht die Rechtfertigung als „Kriterium, das die gesamte Lehre und Praxis der Kirche unablässig auf Christus hin orientieren will.

      • Die Erklärung wurde aber gerade auf evangelischer Seite extrem scharf kritisiert und entspricht im übrigen nicht der traditionellen katholischen Lehre, sondern der nachkonziliaren Entwicklung. Ein erhellender Artikel dazu von reformierter Seite:
        http://www.irt-ggmbh.de/downloads/kondif.pdf

        Die Frage der Fragen:

        „Von allen Beteiligten ist die Frage zu beantworten, ob die gegenseitigen Verwerfungen des 16. Jahrhunderts die jeweils gemeinte Kirche heute noch treffen, d.h. zu prüfen, ob deren Lehre von dem Irrtum bestimmt ist, den die Verwerfung jeweils abwehren wollte.“ (Lehrverurteilungen im Gespräch, Die ersten offiziellen Stellungnahmen aus den evangelischen Kirchen in Deutschland. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1993,
        S. 18)

        Was die Lehre der RKK betrifft, ist die Meinung, sie habe sich in ihren Verwerfungen geirrt ein Zeichen, dass die, die das bejahen, nicht mehr katholisch sind – so jedenfalls klingen alle lehramtlichen Verlautbarungen bis einschließlich Pius XII.!.
        Ebenso argumentieren Protestanten, die ein bisschen ernsthafter mit dem philosophischen Faktum bestimmter Dogmen und tiefer argumentatorischer Zerwürfnisse umgehen.

        Es tut mir leid, leo Lämmlein, aber A ist nicht B – da kann auch kein Gras drüber wachsen. Es gibt nur das Aufgeben von A oder B oder beidem…

      • Leider sind Sie nicht inhaltlich auf die beiden Zitate eingegangen und haben nur formell auf die Tatsache der Kritik an der Gemeinsamen Erklärung sowohl seitens traditionell reformatorischer als auch traditionell römisch-katholischer Theologen abgehoben (wenn ich mich recht erinnere, war sogar Kardinal Scheffczyk (+) einer der Kritiker). Was die katholische Kritik angeht, stehen wir vor dem gewohnten Problem, dass es das Lehramt ist, das diese Erklärung approbiert hat, und dass wiederum nur das Lehramt befugt ist, einen etwaigen Widerspruch zwischen dieser Erklärung und dem überlieferten katholischen Glaubensgut festzustellen. Von vornherein ist für Katholiken wegen des Ranges des Lehramts als nächster Glaubensregel (Regula fidei proxima) davon auszugehen, dass ein solcher Widerspruch nicht besteht und hat der Katholik, so oder so, zunächst einmal die Gehorsamspflicht. Was auch dem Nichtspezialisten auffällt (als welchen ich mich ansehe), ist, dass in beiden Zitaten die römisch-katholische Kirche (und die Orthodoxie) dem Protestantismus entgegenkommt, und ich erkläre mir das damit, dass die entsprechenden protestantischen Positionen biblisch wohlbegründet sind, wogegen sich Rom nicht mehr verschließen kann und will. In dieser Hinsicht ist das 2. Vatikanum ambivalent. Einerseits finden wir darin echte Korrekturen, welche die Kirche wieder in mehr Übereinstimmung mit dem Wort Gottes bringen, andererseits finden wir Öffnungen gegenüber der Welt und den falschen Religionen und Ideologien, die diesem selben Wort Gottes widersprechen. In beiden Fällen, im Guten wie im Schlechten, setzt sich Vatikanum 2 in Gegensatz zur Tradition. Beispiel für eine echte Korrektur: die neue Wertschätzung der Bibel. Wie Sie zB bei Charles Chiniquy, Fifty Years in the Church of Rome, erfahren können, durften Anfang des 19. Jh.s nicht einmal Priesterseminaristen die Heilige Schrift lesen, stattdessen wurden ausgiebig die antiken heidnischen Klassiker studiert.

      • Das kann ich so nicht annehmen – ich kann doch nicht sagen, dass das Lehramt recht hat, auch wenn es Dinge feststellt, die im krassen Widerspruch zur gesamten Tradition stehen.

        Da wären wir ja beim voluntaristischen Gottesbild des Islam angelangt – wenn Gott will, sagt Er heute hü und morgen hott, mein Part ist e s, mich zu ergeben?

        Das widerspricht allen dogmatischen Aussagen über Gott und Seine Treue.

        Was die Zitate betrifft, sind sie mir – wie das meiste nachkonziliare oder protestantische Reden – zu unscharf. Was soll man dazu sagen? Das sind Sätze, die viel zulassen und die die bestehenden Diffenerenzen verwischen.

      • …und was ich noch vergessen habe. Ich verstehe bei Ihrem Gedankengang nicht, wieso Sie einmal in einer voluntaristischen rgebenheit auf die Autorität des Lehramtes pochen, wenn es das sagt, was Ihnen schmeckt – auch wenn es sich damit selbst total widerspricht, das andere Mal aber persönlich beurteilen, das Lehramt habe sich nun endlich dem „Wort Gottes“ wieder angenähert, unterstellen also damit, es sei 1950 oder mindestens 500 Jahre lang davon entfernter gewesen.

        Sie wenden also unterschiedliches Maß an – je nachdem, was Ihnen näher liegt. Aber das ist doch sachlich nicht korrekt.

        Außerdem führen Sie den Begriff „Wort Gottes“ in einem protestantischen Sinn ein, ohne dies genauer kenntnlich zu machen.
        Nach der katholischen Tradition ist es Sache des rechtgläubigen Lehramtes, das „Wort Gotes“ auszulegen bzw. der Auslegung einen Rahmen zu geben, den man nicht einfach überschreiten darf. Natürlich darf aber jeder Gläubige gleich welchen Geschlechtes oder Bildungsstandes die Schrift meditieren und darüber schreiben, wenn es ihm oder ihr gegeben ist. Solange es noch recht zuging, ersuchten die Rechtgläubigen dann dafür um ein „nihil obstat“ durch ihren Bischof und haben so die Lehre und das Frömmigkeitsleben bereichert Heute kann man das nun nicht mehr tun.

      • Sie machen richtige Beobachtungen an meiner Antwort, doch glaube ich nicht, dass der Begriff Voluntarismus uns hier weiterbringt.
        Was halten Sie davon, wenn wir die Angelegenheit der aktuellen Kirchenkrise bzw. Glaubenskrise als Problem betrachten und sie unter dem Aspekt der Problemlösung, Problemlösungsmodelle und -strategien angehen?
        Bewährte Schritte des Problemlösens sind: die Ist-Analyse, die Anwendung des Lösungsverfahrens, die Erreichung des gewünschten Soll-Zustands.
        Einmal vom Ende angefangen: Wozu ist Kirche da? Worum geht es dabei eigentlich? Was ist das Ziel, der „gewünschte Soll-Zustand“?

  4. Kann mir bitte jemand erklären, was in der Kirche los ist? Vor dem VK2 wurde dutlich vom Islam abgegrenzt und heute dialogisiert man, als wäre der Islam eine christliche Konfession! Der Sondergesandte, den der Vatikan in den Irak schickte sagte, es sei kein Kulturkamampf bzw. Religionskampf. Was soll es denn dann sein? Im Koran steht es doch ind IS hält sich genau an die Überlieferung und an den Koran. Anders verhielt sich Mohammed auch nicht! Da wurd in den evangelikalen Kreisen wesentlkich deutlicher gesprochen. Soll das die Kirche sein?????

    • HX7@ Sie haben einen Heiligen, der den Koran küßte und „Gott segne den Islam“ sagte. Sie haben einen Papst, welcher der Meinung ist, ein gewisser Allah und der Dreieinige Gott wäre derselbe Gott. Da fragen Sie, was in der Kirche los ist. In der Kirche ist der Teufel los!

      • Hat er davon Buße getan? Wenn nicht, dann ist das ein Sakrileg! Ein schlimmer Verrat an Jesus. Allah ist nicht der gleiche Gott wie unser Vater. Wenn die Kirche so jemand heilig spricht irrt sie gewaltig! Dann hat das extreme Konsequenzen, weil es ja eigentlich sein sollte, dass der heilige Geist der Kirche beisteht und sie vor Irrtum bewahrt. Dann war bei dieser Heiligsprechung nicht der heilige Geist mit am Wirken. Somit kann man dem Lehramt nicht mehr vertrauen – bestenfalls noch der Tradition von früher und der heiligen Schrift. Frühere Kirchenleute haben beispielsweise den Islam deutlich als Teufelswerk beurteilt, was dennoch bedeutet, die Muslime zu lieben und sie für Jesus zu gewinnen. Die aktuelle Kirche ist also von der Wahrheit abgerückt. Ist das so? Besser man stellt die Sache unmittelbar und deutlich klar, als dass man sich an irgendetwas klammert, das falsch ist und somit auch verloren geht.

    • @HX7
      Die erste Frage Ihres Kommentars stellen sich auch viele andere.
      Es ist wirklich sehr viel Unsicherheit zu bemerken und man kann nicht behaupten, dass die Kirchenspitze hier sehr viel Orientierung gibt.
      So bleibt wohl nichts anderes übrig, als sich möglichst breit selbst zu informieren und sich ein eigenes Urteil zu bilden.
      Wie klar und unmissverständlich die Äusserungen zur IS in evangelikalen Kreisen sind, weiß ich nicht.
      Von offizieller evangelischer Seite allerdings habe ich diesbezüglich noch weniger gehört als von der katholischen Kirche.
      Meine persönliche Meinung ist, dass der Islam in Richtung einer Ideologie geht.

      Was für eine moralische Qualität hat eine solche „Religion“, wenn in seinem Buch, dem Koran -und dies mehrfach- die Aufforderung zum Töten der Ungläubigen, also die Erlaubnis, Menschen umzubringen, zu vernehmen ist.

      Dagegen das Christentum im Neuen Testament:
      „Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen; …“
      Mt 5,44
      Es ist allerdings nicht ganz einfach, dieses Gebot Jesu zu befolgen in diesen Tagen und Wochen.

      Wenn ich mich recht entsinne, hatten wir auch schon mal auf einem anderen Forum einen Austausch.

  5. Ich verstehe die Aufregung nicht wirklich. Es ist doch davon auszugehen, dass Seine Heiligkeit, Papst Franziskus, damals noch als Erzbischof von Buenos Aires, nichts dementierte, weil es nichts zu dementieren gab.
    Wenn das damals seine Meinung war, wieso sollte er sie dann dementieren???

    • Hach nun ja, immerhin hatte er seinem Vorgesetzten, dem „Heiligen Vater“, öffentlich und medial ans Schienbein getreten…

      Aber klar – das ist ja nun flächendeckend eingerissen und wird von Progressisten, Modernisten und Traditionalisten gleich exzessiv, wenn auch mit je anderen Gründen ungeniert und hemmungslos-selbstüberzeugt betrieben, denn Päpste sind ja nur bei gaaanz wenigen Gelegenheiten unfehlbar, die ungefähr alle 500 Jahre mal vorkommen.

      Ja, wo ist eigentlich das Problem?
      Aber dann ist es doch toooooootal okay, wenn wir hier auch ein bisschen bergoglio-criticizing betreiben, oder etwa nicht?

    • Also ist man als Bischof doch nicht der aboluten Treue dem Papst gegenüber verpflichtet. Jeder kann sagen, dass ihm etwas nicht gefällt, ohne befürchten zu müssen, aus dem Amt gedrängt zu werden. Dann würde ich mir wünschen, dass in heutiger Zeit viele Bischöfe aufstehen würden, um gegen die Anbiederungspolitik von Herrn Bergoglio zu protestieren. Zu dementieren gibt es dann natürlich nichts, denn in der Kirche herrscht ja wohl Meinungsfreiheit. Das ist jedenfalls aus Ihrem Kommentar herauszulesen.
      Per Mariam ad Christum.

    • Als Papst müsste man dann zur Ordnung gerufen werden und einen schweren Fehler der Vergangenheit zu korrigieren sich nicht scheuen-Einsicht ist immer etwas Grosses – nicht nur um des guten Beispiels willens sondern um des wahren Lebens in Aufrichtigkeit und Wahrheit wegen. Das ist meine ganz und gar unwichtige Meinung. Sorry

  6. Papst Benedikt XVI. hatte in seiner Regensburger Rede sowohl die Freimaurerei wie auch den Islam deutlich aufs Korn genommen. Diese Rede ist eine Grundsatzrede und markiert klar den Unterschied zwischen der Erlösung durch Jesus Christus und Seiner Kirche und diesen beiden Feinden. Die meisten Amtsträger in der Kirche haben das aber nicht verstanden oder wollen es nicht, denn es stört ihre Kreise.

    Papst Franziskus schreibt in „Evangelii Gaudium“ unter Punkt 253: „…. Angesichts der Zwischenfälle eines gewalttätigen Fundamentalismus muss die Zuneigung zu den authentischen Anhängern des Islam uns dazu führen, gehässige Verallgemeinerungen zu vermeiden, denn der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Korans stehen jeder Gewalt entgegen“.

    Dieser Satz ist Wunschdenken und konterkariert weithin die richtigen und wegweisenden Überlegungen von Papst Benedikt XVI. in Regensburg. Papst Franziskus billigt dem Islam ohne sich über dessen Inhalte auszulassen eine gleichwertige Rolle neben der Kirche zu. Oder vielmehr: Papst Franziskus nimmt die genuinen Aussagen des Koran wie auch sein Menschen- und Gottesbild nicht zur Kenntnis. Das bedeutet aber auch, daß Jesus Christus für ihn nicht so ohne Weiteres der einzige Herr und Erlöser ist wie das päpstliche Dokument „Dominus Iesus“ aus dem Jahre 2000 nochmals ausdrücklich betont, und Christus („Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ usw.) und die Kirche von Anfang an verkündigten. Ansonsten wäre jede Verkündigung sinnlos.
    Papst Franziskus hat in seiner Enzyklika mit keinem Wort die Überlegungen von Papst Benedikt XVI. aufgegriffen. Das ist ein Bruch der Vernunft, ein zu Grabe Tragen der Vernunft.

    Hoffentlich lernt Papst Bergoglio angesichts der nicht mehr zu übersehenden Gewalttaten von Seiten des Islam dazu.

  7. @ the_true-life
    Das Problem ist doch ein anderes. Wir haben zwei Päpste, die einmal den Gott des Islam „Allah“ völlig anders definieren und zwar als liebenden Gott (Bergoglio) und zum anderen als Gott. der an keine Kategorien weder an die Liebe noch an die Ratio, ja nicht einmal an sein eigenes Wort gebunden ist (Benedikt XVI). Hier muss doch vom gläubigen Christen die Frage gestellt werden können, was ist wahr oder welche Gottesvorstellung entspricht dem moslemischen Glauben, der sich uns täglich als mordent, intollerant und sogar als verbrecherisch (nach unseren Kathegorien) zeigt. Kann ein liebender Gott, wie Bergoglio Allah nennt, dieses Morden seiner Anhänger befürworten? Dann kommen wir zur Kernfrage: Wenn beide Päpste den Gott Allah des Islam schon so unterschiedlich interpretieren und lehren, tun sie dieses und können sie dieses , weil sie den Gott des Christentums auch anders interpretieren und lehren, sowie dann folgerichtig die Unterschiede zwischen Allah und dem Dreieinigen Gott entweder real sehen (Benedikt XVI)oder aber aus politischen Gründen (Bergoglio) retorisch nivellieren?
    Das Päpste die Gottesfrage so unterschiedlich beantworten, ist aus meiner Sicht mit der Tradition des kirchlichen Lehramtes nicht vereinbar.

    • Benedikt bezog sich auf konkrete philosophische Definitionen des Islam – die ein voluntaristisches Gottesbild zeigen.
      Bergoglio hat einfach null Ahnung oder tut so, als sei er halb umnachtet und betulich wie ein nicht besonders heller, wohlmeinender Opa, der nicht mehr die Kraft hat, sich zu ändern und der Realität ins Auge zu sehen.
      Bei ihm fehlt doch jeder Quellenverweis. Wer sind den die „authentischen Muslime“? Und was glauebn denn die so ganz genau? Oder sind das die, die ihm etwas vertrauter erscheinen? Oder ist das nur die gute alte Schiene vom „anonymen Christen“ – im Grunde ist jeder ein erlöster Christ – er weiß ees nur noch nicht?
      Er scheint nicht zu fragen, was denn aus der Sicht des Islam „authentischer Islam“ ist – das aber hat Benedikt getan.

      • Ich habe gelesen, der Jesuit Scannone sei der geistige Ziehvater des amtierenden Papstes. Dieser wiederum eine geistige Ausgeburt des Jesuiten Karl R.
        Der Heiligen Ordensgründer der Jesuiten soll festgestellt haben, daß niemals ein Jesuit Papst werden dürfe, denn sonst würde dieser die Kirche zerstören.
        Möge sich Papst Franz noch als wahrer Sohn der Kirche beweisen.

  8. Gut. Das sagt einiges über den Kardinal und den Bischof von Buebnos Aires aus, oder vielleicht auch nicht. Zumindest nicht viel neues. Es sagt nichts aus über den Papst, welcher sich als Nachfolger Petri jetzt wohl den Aufgaben und Problemen hautnah gegenüber gestellt sieht, welche in Buenos Aires bestimmt nicht an der Tagesordnung standen. Die Perspektive kann ganz schnell wechseln. Auch innerhalb eines Pontifikates. Diese Freiheit zur ständigen Bekehrung und Erneuerung sollte ein Christ dem anderen lassen.

    Eine leichtsinnig jublerische Einschätzung von Personen des öffentlichen Lebens, welche fast an Messiaserwartungen geknüpft zu sein scheint, darf nicht einer ebenso falschen grundsätzlich feindseligen schlagzeilenheischenden Antistimmung weichen, bei der Empörung und schmutzige Wäsche an der Tagesordnung stehen. Schon gar nicht an der Person des Heiligen Vaters.
    Es ist immer eine Frage des Zeitpunktes, der Art einer Information und der beinhalteten Verantwortung und Eignung für die Öffentlichkeit.

    Die Kirchen“politik“ wird dadurch nicht beeinflusst werden.

    Weder unnötiger Personenkult, noch Jubel, noch Empörungseuphorie- die Haltung des Katholiken ist ein praktischer Realismus mit dem begründeten Optimismus der chrisltichen Heilserwartung. Nicht das menschliche Tun und seine perfekten Obmänner machen aus der Kirche die Gnadenmittlerin, sondern die einende Macht des Heiligen Geistes, der verheißene Beistand. Die Garantie des Herrn für seine Kirche liegen nicht in menschlichen Verwaltungsapparaten und Systemen, sondern in seiner Heilsordnung, in IHM selbst.
    Sie wird vielleicht gefährlich nahe am Abgrund vorbeischrammen, aber nicht untergehen.
    Und das Martyrium wird den Gehorsam der wachen Christenheit besiegeln und der Keim für neues Wachstum werden. Saulus ein arger Verfolger der Christenheit wurde zu Paulus seinem stärksten Verteidiger und Evangelisator, der schließlich das Martyrium fand.

    Petrus verleugnete den Herrn dreimal. Er kehrte um. Der Herr vergab ihm. Er wurde heilig.

    Die Opposition zur Regensburger Rede war Mainstream. Unter der Mehrheit der Kardinäle und der Bischöfe. Es war der Chorus der Medien, Pressesprecher haben oft auch nicht eine andere Aufgabe als den Medien gefällige Empörung, Freude oder Anteilnahme zu säuseln, um das Image des Bischofssitzes aufrechtzuerhalten. Bloß nicht in Beschuss kommen.

    Dennoch ist nun dieser Kardinal von damals Papst geworden. Er ist ein rechtmäßiger Nachfolger auf dem Stuhl Petri und hat sicherlich auch schon Gespräche mit dem Papa emeritus geführt.

    Wenn der Papa emeritus ihm vergeben hat und – was wir nicht wissen- mit ihm darüber gesprochen hat, er dieses gebeichtet hat, ist das ganz klar eine Episode, welche abgeschlossen ist. Erst recht für uns, die wir nun dem Papst Franciscus (nicht B.!) unterstellt sind.

    Hat die Haltung von damals, wenn sie eindeutig seine war, Einflüsse auf die Haltung von heute?
    Vielleicht. Dennoch ist die aktuelle Haltung die entscheidende.

    • Außerdem gibt es jetzt zwei Möglichkeiten.
      1. unchristliche Verzweiflung. Behinhaltet: Eine ansteckende Jammerepidemie, Sauertopfgesichter, Selbstmitleid mit sich als dem einzig wachen Rebell, anonymes Internetschimpfen, Verkriechen in autonome Kirchenkreise, Verdammung des gesamten zweiten Vatikanums. Verdammung der Irrenden.

      2. christlicher realitätsorientierter praktischer Optimismus.
      Beinhaltet: Die FREUDE des Auferstandenen. Nüchternes Annehmen der Realität als Herausforderung und Aufgabe. Lobpreis und Dank für diese Aufgabe. Neben dem vielen Schlechten das Gute nicht vergessen. Den Vorsatz, selbst so heilig zu werden, wie ich das von anderen erwarte. Das Wissen: Gott schreibt aber auch auf krummen Zeilen gerade. Wer ist diese krumme Zeile? Wo ist der primäre Wirkungskreis?
      Sühne und Gebet. Eine haarscharfe Unterscheidung zwischen Sprache und Gehalt, Politik, Doktrin und Rezeption des Vaticanums II. Eine ebenso scharfe Unterscheidung zwischen der vielfach bemühten Floskel „Geist des Vaticanums II“ und den tatsächlichen Konzilstexten, und nachsynodalen apostolischen Schreiben, sowie etlichen Direktorien.
      Eine neu entfachte gereinigte Treue und Liebe zur Kirche!
      Ein neu entfachter missionarischer Eifer: Wo viele irren, gibt es viele zu bekehren! LOS!
      Unterstützung der schon jetzt leidenden Märtyrerkirche! TUN.
      Aufklärung als Hilfe zum Sehen: LIEBE den Irrenden, aber hasse den Irrtum.

      Zu den Muslimen Europas: Wenn auch nur jedem Christen klar wäre, wieviele Muslime (insbesondere Frauen und Mädchen) nach der Barmherzigkeit des christlichen Gottes dürsten!!!

  9. @Marlene: ich stimme ihnen gerne zu bzgl. dessen, was Sie hier geschrieben haben.

    Wenn Sie von Personenkult schreiben, dann ist das in und außerhalb der Kirche bzgl. Papst Franziskus eindeutig der Fall. Ob ihm das selbst behagt oder nicht. Papst Benedikt XVI., der es ja den Gegnern in der Kirche nicht einfach machte, ist für diese wohl abgehakt, obwohl er nach wie vor Papst ist, wenn auch sein Dienst „nur“ noch soz. passiver Art ist- im Gebet und Leiden für die Kirche.
    Es ist uunglaublich wie viele Priester jetzt den Namen Franziskus in den Mund nehmen und vorher um seine beiden Vorgänger eher schweigsam waren bzw. in Gegnerschaft standen. Da stimmt offenkundig etwas nicht.

    Papst Franziskus, den ich als Person schätze, gibt leider genug Anlaß zu Nachfragen- auch was seine Einstellung zum „Islam“ betrifft. In seiner Enzyklika ist er doch über das Ziel deutlich hinausgeschossen. Hat ein Papst das nötig sich entgegen aller Erfahrungen der letzten 14- 13 Jahrhunderte so unkritisch über den „Islam“ zu äußern? Nein, hat er nicht. Jetzt wird er von den Moslems belehrt. Diese revidieren nämlich seine Aussagen zum „friedlichen Islam“ und stellen ihn bloß. Es heißt aber jetzt aus Priestermund (habe ich gehört in einer Predigt), daß das ja nur kleine Minderheiten seien.

    Der „Islam“, und das ist von Beginn seines Auftretens bekannt, steht in Generschaft zu Jesus Christus. Wie kommt es, daß Christen von den Moslems so grausam all die Jahrhunderte hindurch gequält und ermordet und Frauen und Mädchen vergewaltigt wurden und werden?

    Ich bin nicht negativ gegen alle Moslems eingestellt. Viele leiden ja selbst unter diesem Konstrukt „Islam“. Persönlich hatte ich schon mal eine positive(re) Einstellung zum sog. Islam, auch wg „Nostra Aetate“. Ich hatte mich sogar dazu gegen meine Überzeugung, also zu einer positiven Einstellung, durchgerungen und dachte, daß ich falsch läge.
    Ein Papst aber wird kaum ohne Gesichtsverlust eine realistischere Einschätzung des Islam vornehmen können. Das ist mehr als problematisch für Papst Franziskus persönlich wie die gesamte Kirche, denn das Blut der Märtyrer widerlegt ihn mehr als tausend gelehrte Abhandlungen.

    • Ja man könnte fast spöttisch sagen, so ist das wenn die Gedanken in den Hirnen der Theologen nicht in der Realität wurzeln.
      man schafft dann, weil man via Wolkenkuckucksheim Probleme umgehen will, nur noch mehr und gewaltigere Probleme, wie wir aktuell sehen.
      Man hat den Islam sowas von dermaßen hochgelobt, dass man
      a) die Realität dieser Religion nciht mehr gesehen hat, deshalb
      b) die Menschen, die dem Islam unterworfen sind, Erst recht drin eingesperrt hat. weil c) ja viele von denen froh waren hier zu sein und ganz normal leben zu können

      Chresterton hat das schon in seiner Thomas von Aquin Biografie thematisiert.

  10. Ganz ehrlich, natuerlich konnte Bergoglio mit Benedikt und seinen Reden nichts anfangen, weil er sich theologisch auf absolutem Klippschulniveau befindet.
    Seine Einlassungen, von blauaeugigen Spinnern „Perlen“ genannt sind in Wirklichkeit banalste Sprueche, die eines Papstes nur mit viel Wohlwollen überhaupt noch würdig sind.
    Bergoglio und sein Pontifikat sind fuer mich nur noch zum Krempeln, unfassbar was Christus sich zumuten laesst.
    Aber ich denke, er ist sowieso nicht mehr in dieser „Post vatikanischen Konzils Schwatzbude“, sondern dort wo Katholizismus und Christentum gelebt und vor ALLEM gestorben wird.
    Das hat niemand besser vorausgesehen als der heiligmäßige Bischof Lebfevre.
    Bergoglio sollte bald Geschichte sein.

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