„Islamischer Staat“ wird Rom erobern und Weltherrschaft erringen

Der selbsternannte Kalif
Der selbsternannte Kalif

Der selbsternannte „Kalif“ Abu Bakr al Baghdadi des „Islamischen Staates“, der sich heute über mehrere Provinzen Syriens und des Iraks erstreckt, kündigte die Eroberung Roms an. Bereits vor wenigen Tagen war im Internet vom Sympathisantenumfeld der Al-Qaida nahestehenden Islamistenmiliz Islamischer Staat eine Landkarte veröffentlicht worden, die das Gebiet zeigt, das dem neuen Kalifat unterworfen werden soll. Dazu gehören auch große Teile Europas wie die gesamte iberische Halbinsel mit Madrid, ganz Südosteuropa und sogar der Süden und Osten Österreichs mit Wien. Nun fügte „Kalif“ al Baghdadi auch Rom, die Hauptstadt der Christenheit mit dem Sitz des Papstes hinzu. Rom und Italien waren in der am vergangenen Sonntag publizierten Landkarte nicht enthalten.

„Kalif“ al Baghdadi richtete einen Appell an die Moslems der ganzen Welt, in den unter seinem Kommando errichteten Staat einzuwandern als Hort der Rechtgläubigkeit und um sich unter seiner Führung dem Dschihad anzuschließen. „Jene, die in den Islamischen Staat auswandern können, sollten es auch tun, denn die Einwanderung in den Dar al-Islam, das Haus des Islam ist eine Pflicht“, so der „Kalif“ in einer Audiobotschaft, die auf der Internetseite der Islamisten veröffentlicht wurde. Bekannt wurde der Kampfverband unter dem Namen „Islamischer Staat im Irak und der Levante“. Mit der Ausrufung des Kalifats vor wenigen Tagen erfolgt eine Umbenennung in „Islamischer Staat“.

Islamischer Staat ist wahrer „Dar al-Islam“, das Land aller Moslems

„Beeilt Euch, Moslems, in euren Staat zu kommen. Es ist euer Staat. Syrien ist nicht für die Syrer und der Irak nicht für die Iraker. Dieses Land gehört den Moslems, allen Moslems“, wird al Baghdadi vom Onlinedienst des The Telegraph zitiert. Abu Bakr al Baghdadi bezeichnet sich als rechtmäßiger erster Kalif seit der Auflösung des Osmanischen Reiches.

„Das ist mein Rat für euch. Wenn ihr ihm folgt, werdet ihr Rom erobern und Herren der Welt werden durch den Willen Allahs“. Mit diesen Worten endet die Botschaft. Als Datum für die Eroberung Madrids nannten die Islamisten das Jahr 2020. Rom, das auf der Karte von einer Eroberung noch ausgenommen war, wurde nun ausdrücklich vom neuen „Kalifen“ zum Eroberungsziel erklärt und damit die Erringung der Weltherrschaft verbunden.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Tempi

 

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1 Kommentar

  1. Dieser Kalif trumpft groß auf, und sicher hat er große Pläne. Wir hatten doch auch einmal in Köln einen Kalifen mit Familiennamen Kaplan, der von hier aus die Türkei umstürzen wollte in einen Gottesstaat und von unseren weichlichen Behörden, weil er dort viel zu erwarten hätte an Drangsal, lange nicht ausgeliefert wurde.
    Wieviel Zuspruch dieser Kalif finden wird – nun ja…das ist schwer abzuschätzen. Viele Muslime wollen mit solchen Gewalttätern nichts zu tun haben, weil sie selbst kein Interesse an einem Zwangsleben im Kartoffelsack haben. Aber es hängt von vielen Faktoren ab, ob und wann sich solche Antichristen durchsetzen können für eine gewisse, aber begrenzte Zeit. Zugleich können die normalen Muslim vor uns keine Achtung haben, wenn sie sehen, wie wir „leben“. Und sie haben Sehnsucht nach dem wahren Gott und nach Jesus, nur hat man ihnen die Frage nach dem, der alleine ihre Sehnsucht stillen kann, mit einem tödlichen Tabu abgeschottet.

    Ich sehe nur eines: Gott will diese Menschen eigentlich in Seine Religion der Liebe und der Vergebung führen, und unsere Aufgabe ist es, nicht Angst vor dieser Religion zu haben – denn sie wird IHN nicht überwinden, und würde ich das nicht glauben, wäre ich kein Christ – , sondern IHN um all diese Menschen zu bitten, Seine allerseligste Mutter um Fürsprache für diese hasserfüllten und bitteren Herzen anzuflehen und Seine Wiederkunft zu ersehnen.
    F. hat den Vatikan kontaminieren lassen.
    Es wird hart werden. Aber er ist unbelehrbar, der ihn treibt, kann nicht ER sein. Ganz einfach. Allein dieses neuerlich, schaurige Pfingstereignis und die Ereignisse, die sofort folgten und folgen, sprechen für sich.
    Das hindert aber IHN nicht daran, das, was ER sich vorgenommen hat, zu Ende zu führen.
    Nicht aufhören, IHm alles, wirklich alles zu übergeben!
    Und den Wunsch der Gottesmutter erfüllen und den Rosenkranz beten, das beste Mittel, im wahren Glauben zu bleiben, sich nicht zu überheben, wie Leo XIII. mal schrieb, eine Schule der Demut ist dieses Gebet, und der hochfahrende Geist begehrt dagegen auf, weil er ihm zu „einfach“ oder zu „marianisch“ erscheint. Der Papst hatte jedoch recht.
    Alles, alles, IHM übergeben durch Maria, in gewissem Sinn ER sein – das ist das Amt eines jeden Christen in verschiedenen Charismen und Apostolaten.

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