Die Gottesmutter gegen die Freimaurerei – Vor 400 Jahren Kirchenkrise prophezeit

Unsere liebe Frau vom guten Erfolg Quito
Unsere liebe Frau vom guten Erfolg Quito

(Quito) Zwischen 1582 und 1634 erschien die Gottesmutter und Jungfrau Maria in Quito im heutigen Ecuador der Klausurschwester Mutter Mariana de Jesus Torres. Die Allerseligste Jungfrau kündigte der Ordensfrau die Verwüstungen an, die durch die Freimaurerei im 20. Jahrhundert verursacht wurden.

Die heutige Hauptstadt Ecuadors, San Francisco de Quito, in der Mutter Mariana de Jesus lebte und die Visionen hatte, war 1534 von Spaniern gegründet worden. Ecuador bildete zur Zeit von Mutter Mariana de Jesus eine eigene 1563 gegründete Audiencia (Provinzialverwaltung) innerhalb des spanischen Vizekönigreichs Neu-Kastilien (Peru).

1577 brachen fünf spanische Schwestern des 1484 von der heiligen Beatrix da Silva Meneses in Toledo gegründeten und 1511 von Rom anerkannten Ordens von der Unbefleckten Empfängnis Mariens, besser bekannt als Konzeptionistinnen nach San Francisco de Quito auf, um den ersten Konvent in Amerika zu gründen. Mariana de Jesus Torres war eine der jungen Ordensfrauen. In der Erscheinung vom 16. Januar 1599 trug ihr die Gottesmutter auf, eine Statue genau nach ihrem Ebenbild zu schaffen, die schließlich am 2. Februar 1611 vom Bischof von Quito geweiht wurde. Das Gnadenbild wird seither als „Unsere Liebe Frau vom guten Erfolg der Reinigung“ verehrt. Maria trägt am linken Arm das Jesuskind und hält in der rechten Hand einen Bischofsstab.

Die Gottesmutter prophezeite für das 20. Jahrhundert einen großen Glaubensabfall

Mariana de Jesus Torres
Mariana de Jesus Torres

Die Gottesmutter prophezeite Mutter Mariana de Jesus, daß die Katholische Kirche von den Einflüssen des Teufels heimgesucht werde und schilderte diese zukünftigen Ereignissen bis in alle Details. Für das 20. Jahrhundert kündigte sie ihr einen großen Glaubensabfall und viele Häresien an, die den Glauben verdunkeln. Maria sagte aber auch voraus, daß jenen, die in Treue zum Glauben verharren und mit reuevollem Herzen die Gottesmutter verehren, Gnade und Vergebung aller Sünden gewährt werde. Wörtlich sagte die Gottesmutter: „Der tröstende Name ‚Mutter vom guten Erfolg‘ wird den Glauben stärken und ihn gegen allerlei Häresien und Irrwege, die im 20. Jahrhundert herumschleichen, schützen.“

In Ecuador und in Spanien wird das Fest Unserer Lieben Frau vom guten Erfolg am 2. Februar begangen. An diesem Tag, dem Fest der Darstellung Jesu im Tempel, besser bekannt als „Lichtmeß“, war die Gottesmutter Mutter Mariana de Jesus in Begleitung der Erzengel und des heiligen Franz von Assisi erschienen.

 

Einige Auszüge aus den Visionen der Ordensfrau Mariana de Jesus Torres:

„Weil in diesem armen Land der christliche Geist fehlen wird, wird das Sakrament der letzten Ölung kaum beachtet. Viele Menschen werden sterben, ohne es empfangen zu haben, entweder aus Nachlässigkeit ihrer Familien oder wegen ihrer falschen Gefühle, weil sie die Kranken davor schützen wollen, den wirklichen Ernst ihrer Lage zu sehen, oder weil sie sich, getrieben von der Heimtücke des Teufels, gegen den Geist der Katholischen Kirche auflehnen. So werden viele Seelen unzähliger Gnaden und Tröstungen beraubt und der Kraft, der sie bedürfen, um den großen Sprung aus der Zeit in die Ewigkeit zu machen.“

Konzeptionistinnenkloster Quito
Konzeptionistinnenkloster Quito

„Das Sakrament der Ehe, das den Bund Christi mit Seiner Kirche symbolisiert, wird angegriffen und im wahrsten Sinne des Wortes profaniert werden.
Die Freimaurerei, die in jener Zeit an der Macht sein wird, wird bösartige Gesetze erlassen mit dem Ziel, dieses Sakrament abzuschaffen, indem es für alle leichtgemacht wird, in der Sünde zu leben und die Zeugung unehelicher Kinder ohne den Segen der Kirche ermutigt wird. Der christliche Geist wird schnell verblassen, indem das kostbare Licht des Glaubens soweit erlischt, daß es fast zu einem totalen und allgemeinen Verfall der Sitten kommt.“

„Die Wirkungen einer weltlichen Erziehung werden zunehmen, was einer der Gründe für den Mangel an Priester- und Ordensberufungen sein wird.“

„Das heilige Weihesakrament wird verlacht, unterdrückt und verachtet werden.”

„Der Teufel wird die Priester des Herrn auf jede nur denkbare Weise verfolgen und wird mit grausamer und subtiler List vorgehen, um sie vom Geist ihrer Berufung abzubringen, und viele von ihnen verderben. Diese korrupten Priester, die den Christen ein Skandal sein werden, werden dazu führen, daß der Haß der schlechten Christen und der Feinde der Katholischen und Apostolischen Römischen Kirche auf alle Priester zurückfallen wird.“

„Dieser vermeintliche Sieg des Satans wird den guten Hirten der Kirche großes Leiden bringen.“

„Es wird fast keine Unschuld mehr in den Kindern sein noch Scham in den Frauen und in diesem Moment der großen Not für die Kirche werden jene schweigen, die sprechen müßten.
Du sollst aber wissen, geliebte Tochter, wenn Dein Name im 20. Jahrhundert bekanntgemacht werden wird, werden viele nicht glauben und behaupten, daß diese Verehrung von Gott nicht gewünscht sei.
Der Weltklerus wird viel zu wünschen übrig lassen, weil die Priester in ihren heiligen Pflichten nachlässig werden. Ohne den göttlichen Kompaß werden sie sich von dem von Gott abgesteckten Weg für das Priestertum entfernen und an den Gütern und Reichtümern hängen.“

„Die Kirche wird in dieser dunklen Nacht viel leiden müssen! In Ermangelung eines Prälaten und Vaters, der sie mit väterlicher Liebe, Sanftmut, Stärke, Weisheit und Klugheit führt, werden viele Priester ihren Geist verlieren und ihre eigenen Seelen in große Gefahr bringen. Das wird die Stunde Meines Kommens anzeigen.“

„Durch die Erlangung der Kontrolle über alle sozialen Schichten, werden die Sekten versuchen mit großer List in das Herz der Familien einzudringen und sogar die Kinder zerstören. Der Teufel wird sich rühmen, sich mit Hinterhältigkeit von den Herzen der Kinder zu ernähren. Die Unschuld der Kindheit wird fast vollständig verschwinden. So werden die Ordensberufungen verlorengehen. Und das wird ein wirkliches Unglück sein. Die Ordensleute werden ihre heiligen Pflichten aufgeben und sich vom Weg, den Gott für sie gekennzeichnet hat, entfernen.“

„Satan wird durch die Irrtümer der glaubenslosen Menschen die Kontrolle dieser Erde erlangen, die wie eine schwarze Wolke den Himmel der dem Heiligsten Herzen meines göttlichen Sohnes geweihten Res Pubblica verdunkeln werden.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Regis saeculorim immortalis/Wikicommons

 

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Tradidi
Es heißt dort auch: „Bete inständig, rufe ohne zu ermüden, weine ohne Unterlass im Innersten deines Herzens und bitte den himmlischen Vater durch das eucharistische Herz meines heiligen Sohnes, dass (…) Er der Kirche einen Prälaten schicke, welcher den Geist Seiner Priester erneuere. Diesen geliebten Sohn, den mein göttlicher Sohn und ich mit einer Vorzugsliebe umgeben, werden wir mit vielen Gnaden überhäufen, mit Herzensdemut, mit Fügsamkeit gegenüber den göttlichen Eingebungen, mit Stärke, damit er die Rechte der Kirche zu verteidigen weiß mit einem Herzen, das ihn befähigt, wie ein anderer Christus mit Großen und Kleinen umzugehen, ohne die unglücklichsten zu… weiter lesen »
Kostadinov

solche Prophezeiungen lassen leider immer zuviel Interpretationsspielraum.

Ein Franziskus-Fan würde die Passage „Er wird mit göttlicher Milde die für den göttlichen Dienst geweihten Seelen in den Klöstern führen, ohne ihnen das Joch des Herrn schwer zu machen“ wohl auf Franziskus und die Franziskaner der Immakulata beziehen…

sorry für meinen Sarkasmus 😉

zeitschnur
EB Lefebvre dachte, dass diese Prophetie sich auf ihn selbst bezog. Aber treffen die Kriterien wirklich, so wie sie formuliert sind, auf ihn zu? Ich bin skeptisch, weil der „Prälat“, der da beschrieben wird, v.a. auch den Klöstern zugeordnet wird…auch die Fügsamkeit gegenüber göttlichen Eingebungen – was ist damit gemeint? Hatte der EB Eingebungen? Ja eher nicht, dem stand er ja eher fremd gegenüber, nach dem, was ich weiß. Und v.a. wo sind die guten Früchte? Zefällt sein werk nicht zunehmend? Ich denke eigentlich eher, dass dieser „Prälat“, von dem die Gottesmutter spricht, ein ganz anderes Gewicht einnehmen, wesentlich kraftvoller… weiter lesen »
Gregorius

So weit mir bekannt ist, war Erzbischof Lefebvre einmal bei Pater Pio. Es soll sich um eine kurze Begegnung gehandelt haben und Erzbischof Lefebvre bat Pater Pio um seinen Segen. Da soll Pater Pio selbst um den Segen des Erzbischofs gebeten haben…. http://pius.info/erzbischof/biografie/122-seerzbischofmarcellefebvrebeipadrepio1970
Jedenfalls spricht es für den Erzbischof, wenn er nicht allen möglichen Erscheinungen und Privatoffenbarungen Glauben schenkte. Mir selbst hatte ein alter Priester gesagt, dass der Erzbischof Lefebvre wenigstens noch wirklich richtige Priester heranbildet. Deswegen bin ich froh, dass es eine FSSPX gibt und verstehe nicht, dass immer wieder gegen die Piusbruderschaft gehetzt wird.

zeitschnur
Ja, das habe ich auch gehört, das mit dem Segen, aber eben auch das andere…Allerdings ist ja Pater Pio vor der Liturgiereform schon gestorben, und der Segen war in der Zeit vor dem „Ungehorsam“. Wie gesagt, Sie haben das vielleicht überlesen: EB Lefebvre bezog diese Prophetie auf sich selbst, hat sie also auch für bare Münze genommen. Ich muss allerdings gestehen, dass es mir ungute Gedanken macht, wenn einer Erscheinungen eher ablehnt, aber dann, wenn sie ihm „passen“, plötzlich für bare Münze nimmt. Der EB hat ja aus dieser Prophetie sogar die himmlische Bestätigung für seine eigenmächtigen Bischofsweihen sehen wollen…… weiter lesen »
Gregorius

Pater Pio hat die Liturgiereform zwar erlebt, aber er hat bis zu seinem Tod die Messe nach dem überlieferten Ritus gefeiert, da der NOM erst nach dem Tod Pater Pios verbindlich vorgeschrieben wurde.

zeitschnur
Noch ein Nachsatz zu eben: Es ist mir irgendwie unangenehm, wenn einer eine Erscheinung kennenlernt, den Inhalt der Prophetie liest und sagt: Ich bin derjenige, ich bin der gemeinte Prälat, das kann nur ich sein, also ran an die unerlaubte Bischofsweihe. Es wirkt auf mich irgendwie schwach, weil er überhaupt dieses „Schachzuges“ zu bedürfen schien, wo er doch sonst über Erscheinungen stand und alles aus dem depositum fidei ableiten wollte. Und ich winde mich irgendwie, weil die Selbstzuschreibung in der Kirche immer riskant ist. Niemand kann sich selbst zu etwas berufen. Und die Szene wirkte auf mich damals so, als… weiter lesen »
Elisabeth

EB Levebvre, Pater Pio und Pater Kentenich befinden sich bereits im Himmel und schauen mit grosser Sorge herab!

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