Papst suspendiert Priesterweihen in der Diözese Ciudad del Este – Ein Deja-vu?

Kardinal Santos April Apostolischer Visitator
Kardinal Santos April Apostolischer Visitator

(Asuncion) Gegen die traditionsverbundene paraguayische Diözese Ciudad del Este unter ihrem Bischof Rogelio Livieres Plana haben römische Sanktionen begonnen. Die unterschiedlichen Schlagzeilen der Sonntagsausgaben der beiden wichtigsten Tageszeitungen Paraguays ergeben zusammengenommen ein vielsagendes Bild. ABC Color titelte: „Livieres sagt, daß Bischöfe und Nuntius ihn vor dem Gesandten des Papstes verleumdet haben“. Ultima Hora titelte: „Der Papst suspendiert die Priesterweihen im Seminar von Monsignore Livieres“.

Laut Ultima Hora gab der Apostolische Visitator Kardinal Santos Abril y Castello am Ende der Visitation auf einer Pressekonferenz bekannt, daß bis auf weiteres in der Diözese keine Priesterweihen stattfinden dürfen (zu Ciudad del Este siehe eigenen Bericht Berufungsboom durch Alte Messe in Paraguay – Papst Franziskus ordnet Visitation an). Die für den 15. August angesetzten Priesterweihen mußten abgesagt werden. Dieselbe Maßnahme wurde im vergangenen Jahr auch gegen den traditionsverbundenen Orden der Franziskaner der Immakulata verhängt. „Wie vorhersehbar, führt sich Kardinal Santos Abril wie ein Piranha in einem Bidet auf, und das immer in der gleichen Linie“, kommentierte der spanische Kirchenhistoriker und katholische Blogger Francisco de la Cigoña. Von einem „brüderlichen Besuch“ könne keine Rede sein und „noch weniger von Barmherzigkeit“. Statt dessen wird das „repressive Vorgehen“ auf die lateinamerikanische Diözese ausgedehnt.

„Repressives Vorgehen“ wie gegen die Franziskaner der Immakulata

„Sind die Seminaristen zu traditionsverbunden? Haben sie dem Zweiten Vatikanischen Konzil ewigen Haß geschworen? Sind sie homosexuell? Haben sie über einem Foto von Papst Franziskus Würfel gespielt? Haben sie zu oft den Rosenkranz gebetet? Wir wissen es nicht, da kein Grund für die Maßnahme genannt wurde. Wir wissen aber, daß es sich um dieselbe Linie handelt, die gegen die Franziskaner der Immakulata angewendet wird: schwere Sanktionen ohne die Nennung eines Grundes. Die Piranhas können tun, was sie wollen und die Gläubigen haben zu applaudieren. Ich aber habe nichts zu applaudieren. Vielmehr denke ich, ein Recht zu haben, die Gründe für so drastische Maßnahmen zu erfahren. Handelt es sich nur um eine Laune von Kardinal Abril, um eine Gefälligkeit für irgendwen, oder gibt es drastische Gründe für eine so drastische Maßnahme? Doch dieser Kardinal läßt mich Schlimmstes erwarten. Sind wir Zeugen einer ziemlich tragischen Komödie, deren Ausgang bereits gleichzeitig mit der Ernennung von Kardinal Abril zum Apostolischen Visitator festgelegt wurde? Ein Drehbuch wie im Film Mission, in dem der Visitator aus Rom die Jesuitenredaktionen besucht und sich alles zeigen läßt, obwohl die Entscheidung zu deren Unterdrückung längst gefallen war? Herrschen in der Diözese Ciudad del Este viel schlimmere Zustände als in anderen Diözesen? Wenn dem so sein sollte, werde ich keinen Finger für den zu bestrafenden Bischof rühren. Oder handelt es sich um einen miserablen Racheakt, um eine vorbildhafte Diözese zu zerschlagen wo schon so viele andere in Ruinen liegen? Für den Fall ist Kardinal Abril der richtige Mann“, so de la Cigoña.

Schreiben des Papstes: „Suspendierung der Weihen bis Situation geklärt“

La Gaceta berichtete, daß der frühere Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio eine „Antipathie“ für den ebenfalls aus Argentinien stammenden Bischof Rogelio Livieres Plano von Ciudad del Este hege, den er seit vielen Jahren kenne. Daß der Apostolische Visitator Kardinal Santos Abril ein direkter ausführender Arm des Papstes ist, berichtet der Periodista Digital. Bischof Livieres gab bekannt, daß ihm Kardinal Santos Abril am Samstag ein Schreiben von Papst Franziskus überreichte, in dem die Aussetzung aller Weihen angeordnet wurde „bis die Situation geklärt ist“. Der Kardinal habe bei der Überreichung des päpstlichen Schreibens zum Bischof gesagt: „Da ich Ihren Geist des Gehorsams und der Aufmerksamkeit für die Anweisungen des Heiligen Stuhls kenne, vertraue ich darauf, daß Sie auch in diesem Fall so handeln werden.“

Bischof von anderen Bischöfen „verleumdet“?

Wie Kardinal Santos Abril gegenüber Journalisten andeutete, hätten „Informationen einiger Bischöfe“, die über den Apostolischen Nuntius Rom übermittelt wurden, zur Visitation geführt „die nun Gott sei Dank zu Ende geht und die exzellent gut endet“, so der Kardinal. Bischof Livieres hatte sich im paraguayischen Episkopat nicht nur Freunde gemacht. Den Erzbischof von Asuncion, einziger Metropolit des Landes, beschuldigte er, homosexuell zu sein, ohne daß Rom dagegen etwas unternehme. Auch für den ehemaligen Staatspräsidenten Paraguays, den ehemaligen Bischof Fernando Lugo fand er ein wenig schmeichelhaftes Wort. Der „Befreiungstheologe“ Lugo hatte für seine politische Karriere das Bischofsamt und sein Priestertum aufgegeben und, wie sich später herausstellte, Beziehungen zu mehreren Frauen unterhalten, aus denen zumindest ein Kind hervorging.

Bischof Livieres hingegen steht einer Diözese vor, die weitum, nicht nur in Paraguay unter allen Diözesen positiv heraussticht. Unter seinem Hirtenstab wuchs die Zahl der Seminaristen von 16 auf weit über 200. In den meisten Pfarreien seiner Diözese wird die Heilige Messe auch Alten Ritus zelebriert. „Damit beging der Bischof das schlimmste Verbrechen, das nach dem Konzilsdiktionar begangen werden kann“, so ein Kommentator auf dem Blog von Francisco de la Cigoña.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Teritorio Digital

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

72 Comments

  1. Dieser Kampf gegen den eigenen Glauben, ist das wirklich die Kirche Jesu Christi. Die Glieder des Leibes Jesu Christi, die im Bruderzwist stehen. Wie kann man dann noch von Dialog mit Andersgläubigen sprechen, wenn man nicht einmal unter sich eins ist. Wer will es mit einer Familie zu tun haben, deren Mitglieder miteinander im Zwist stehen. Niemand! Das 2 Vatikanische Konzil hatte diesen Familienzwist heraufbeschworen. Und der Papst macht mit. Vor Gott kann er wohl nicht sagen: Mein Name ist Hase und ich weiss von nichts.

  2. „Vos nobiles, nos autem ignobiles. Maledicimur, et benedicimus: persecutionem patimur, et sustinemus: blasphemamur, et obsecramus: tamquam purgamenta huius mundi facti sumus, omnium peripsima usque adhuc. — Ihr seid angesehen, wir sind verachtet. Man flucht uns, wir segnen; man verfolgt uns, wir dulden; man lästert uns, wir beten. Zum Auswurf dieser Welt sind wir geworden, zum Abschaum aller bis auf diese Stunde.“ (1 Kor 4,10.12-13)

  3. Dieser Beitrag zwingt mich zu einer Deutlichkeit in meiner Stellungnahme, die ich lange unterdrückt habe, aber jetzt nicht mehr zurückhalte: In diese Kirche unter Herrn Bergoglio, in der der 2000jährige Glaube unterdrückt, verfolgt und ausgemerzt werden soll, will die Priesterbruderschaft St. Pius X. bedenkenlos zurückkehren.
    Wer meint, dass ich übertreibe, der möge sich nur pius.info anschauen, die offizielle Homepage der FSSPX im deutschsprachigen Raum. Kaum ein Wort der Kritik, fast keine Informationen über den Tellerrand hinaus, die Gläubigen sollen in ihren kleinen Nischen schön ruhiggestellt werden. Und die Priester? Ist das zu verantworten, sich und die Gläubigen diesem Papst zu unterstellen? Haben dafür die Großeltern für den Glauben gekämpft, unter großen persönlichen Opfern Messzentren errichtet, als die Priester in der Nähe starben, Erzbischof Lefebvre um Priester gebeten? Haben sie Verachtung, Verleumdung ertragen für den Glauben, nur damit er jetzt in der Konzilskirche unter Herrn Bergoglio bis zur Unkenntlichkeit verzerrt und den Enkeln und Großenkeln ausgetrieben wird?
    Was muss noch geschehen, damit man in Menzingen, Stuttgart und in jeder Leitungsposition die Realität wahrnimmt?
    Ich appelliere an die FSSPX-Priester in Deutschland, auch wenn sich alle gelangweilt abwenden: Bewahren Sie die heilige Messe aller Zeiten! Ich frage: Woher nehmen Sie die Sicherheit, dass die Gottesdienstkongregation nicht irgendwann Hand an den überlieferten römischen Ritus legt? Sie unterstehen dann Rom, Sie haben nichts mehr zu melden, Sie haben mucksmäuschenstill zu sein. Herr Bergoglio kennt Ihnen gegenüber so wenig Gnade, wie er sie den Franziskanern der Immakulata und der Diözese Ciudad del Este kennt.
    Gut, Sie werden sagen, der „Heilige Vater Franziskus“ ist alt, wir sind jung und überleben ihn. Woher wissen Sie, dass sein Nachfolger nicht in seinen Spuren wandelt? Woher wissen Sie, dass dieser, selbst wenn er wollte, eine evtl. zerstörte Tridentinische Messe wieder herstellen würde?
    Unter Herrn Bergoglio, dem gewählten Papst, war die hl. Messe so gefährdet wie nie.
    Woher wissen Sie, was die Hintermänner, die hinter Herrn Bergoglio in seinem Schatten stehen, noch alles vorhaben?
    Wir brauchen mindestens eine Gruppierung mit Bischöfen, die unabhängig ist vom Rom des Herrn Bergoglio. Damit die Kirche fortbesteht.
    Der einzige Grund, der den Ungehorsam gegen den Papst erlaubt, ist die Rettung des Messopfers und die Bewahrung des katholischen Priestertums. Und damit die Bewahrung des Glaubens.
    Wie blind muss man eigentlich sein, jetzt keine Gefahren mehr sehen zu können?
    Sie haben schon wieder ein Beispiel vor Augen, jetzt wird sogar gegen eine blühende Diözese gekämpft, nicht mehr nur gegen einen Orden. Es stört Sie nicht.
    Sie werden sagen, es wird doch überhaupt nicht verhandelt, das sei doch ein bösartiges Gerücht. Und warum schweigen Sie, egal was geschieht?
    Wer schweigt, obwohl er sprechen könnte, macht sich mitschuldig.

    • Was soll die Kritik an der FSSPX?

      Letztlich sind es die katholischen Laien, die Schuld an der Misere sind.

      Wo findet (in Deutschland) eine Abstimmung mit den Füßen statt? Wo rennen die verbliebenen Katholiken der FSSPX die Bude ein und besuchen die Alte Messe in grosser Zahl? Wo sind die Heerscharen der Katholiken, die der FSSPX auch öffentlich den Rücken stärken?

      Wie soll es funktionieren, wenn die Katholiken NICHTS tun?

      Die FSSPX ist in dem Fall wirklich der falsche Adressat.

      • Ich höre und lese (auch schon hier) immer wieder, dass überall da, wo die „Messe aller Zeiten“ zelebriert wird, die Leute die Kirchen geradezu einrennen. Vor allem junge Menschen würden in Scharen kommen.
        Also kann Ihre Diagnose nicht zutreffen.

    • Es geht hier doch um die bedauernswerte Diözese Ciudad del Este! Wozu dieser dramatisch-alarmistische Appell an die Priesterbruderschaft, dazu samt unhaltbaren Unterstellungen („In diese Kirche unter Herrn Bergoglio […] will [s]ie… bedenkenlos zurückkehren)? Übrigens: Es gibt nur EINE KIrche, auch wenn Mgr. Williamson hartnäckig etwas anderes behauptet (vielleicht ein Remainder seiner ursprünglich anglikanischen Sozialisierung; es gibt von dort eben leider nicht nur Kard. Newmans).

      „Dieser Beitrag zwingt mich zu einer Deutlichkeit in meiner Stellungnahme, die ich lange unterdrückt habe, aber jetzt nicht mehr zurückhalte:“

      WER sind Sie denn, dass Sie Ihre Zurückhaltung als derart außerordentliche, womöglich großzügig-geduldig empfundene Leistung Ihrerseits erachten? Sie posten ja vollkommen anonym, verlangen von anderen aber rechthaberisch und quasi ultimativ, sich persönlich hinzustellen; so geht’s nicht.

    • Zeitlos, ich bin ganz Ihrer Meinung. Wahrscheinlich wird sich die ganze Situation in nächster Zeit noch verschlimmern, weil sich Rom auf freimaurerischen Abwegen befindet. Der einzige der sich mit Freude die Hânde reibt, ist der Teufel! Wir leben in der Endzeit, alles wird so eintreffen, wie es in der Offenbarung zu lesen ist. Solange unsere Priester nicht die hl. Tridentinische Messe nach Pius V. von 1570 zelebrieren, wird sich nichts zum Besseren wenden.

    • @Zeitlos
      Ich verstehe ihren Kommentar vollkommen. Sie haben recht!
      Haben Sie die öffentliche Bittschrift der glaubenstreuen Familien (Frankreich) gelesen?

    • Zeitlos@ „Dieser Beitrag zwingt mich zu einer Deutlichkeit in meiner Stellungnahme, die ich lange unterdrückt habe, aber jetzt nicht mehr zurückhalte .. die Priesterbruderschaft St. Pius X. “.

      1.) Mehr braucht man eigentlich gar nicht lesen. Denn:
      a) Sie sind voll von sich selbst! Wie wenn Ihre Zurückhaltungen und Nicht-Zurückhaltungen die Welt in Atem halten würden – sollen – müssen – dürfen. (Schonmal komisch und verhaltens-auffällig.)
      b) Mühlhiasl sagt, daß vor dem 3.WK viele (einfachen Leut) politisieren und überall mitmischen. Jeder hat einen wichtigen Kopf, und keiner tut, was er von Gott als seine (!) Aufgabe hat. Das sehe ich bei Ihnen. Früher hat man einfach für die Oberen gebetet. Viel gebetet. Damit Gott ihnen auf die Finger schaut und gegebenfalls klopft = eingreift.

      2.) Was hat Maria in Fatima gesagt: „So viele Seelen gehen verloren, weil niemand für sie opfert und betet.“ Das hört man bei Ihrem Beitrag wirklich nicht heraus. Eher wie bei VAT2 und danach: die Laien müssen jetzt einschreiten und die Kirche retten.

      Man kann sicher mal hier oder da etwas kritisieren, disputieren und Wahrheit suchen. (Plan A) Aber bevor man ‚gezwungen ist zu einer Deutlichkeit in meiner Stellungnahme, die ich lange unterdrückt habe‘ (dramatisch), käme Plan B: aufopfern und beten. Ist viel effektiver. So hat es sogar der hl. Pfarrer von Ars gemacht, und der hatte im Gegensatz zu uns ein von Gott gegebenes Amt in der Kirche, er war Priester!!! Zuerst hat er gepredigt und mit den Leuten geredet. Als das nichts nützte, hat er sich gegeißelt, nur Kartoffeln gegessen und nachts gebetet. So hatte er Riesenerfolg. So geht das und nicht wie in Ihrem Geschreibsel.

      3.) In einem Film (finde ihn jetzt nicht beim googlen) ist Heinz Rühmann als Schüler in einer Prüfung, hat aber nur das Leben des Hasen gelernt. Deswegen kommt er bei allen Fragen des Lehrers immer auf diesen und erzählt hier seine Kenntnisse. So auch Sie, ob WM oder Syrien: „Ich muß doch jetzt mal meine Zurückhaltung zurückstellen und mit aller Deutlichkeit allen kenntlich machen….“

      Deswegen die Verwunderung mancher hier, was denn die Diozese in Paraguay mit dem Streit FSSPX gegen Widerstand zu tun habe. Falls Sie sich wundern.

  4. ich kann von hier aus nicht beurteilen, was da wirklich in Paraguay los ist, und muss mich auf den kath.info Artikel verlassen. Aber ich wette, der Flamenco-Priester aus dem anderen Artikel wird nicht suspendiert!

  5. Das Signal ist klar: Bergoglio wird nun Schritt für Schritt alle gregorianische-Messe-Zentren, seien es Diözesen, orden oder Bruderschaften innerhalb der Kirche verfolgen und zerstören. danach wird er alle, es damit außerhalb versuchen, verfolgen und zerstören.
    Noch wirkt es schleichend, unklar, der Wohlmeindende wird vermuten, es könne hier ja doch ein Problem vorliegen, von dem wir hier nichts wissen…aber das glaube ich nicht!
    Ich glaube, dass dies der zweite Streich ist. es wird einen dritten Streich geben, der noch verdeckt daherkommt. Danach wird ein nie dagewesenes Wüten zu erwarten sein.
    Bergoglio kann nicht der Heilige Vater sein – das ist unmöglich.

    • Wüten im Sinne von blutiger Verfolgung? Kann schon sein.

      Wenn ich sehe, wie sich die Deutschen für einen Krieg gegen Russland aufhetzen lassen, sollte die Hetze und blutige Verfolgung der paar Tradis kein Problem sein.

      • Nun ja, das sehe ich nicht so – was Russland betrifft. Wir sollten eigentlich kritische Distanz zu Russland halten. Mir erzählen meine aus Russland stammenden Bekannten, die auch die russischsprachigen Nachrichten und Blogs verfolgen können, Beunruhigendesüber Putin und v.a. den „Mann hinter ihm“, den Prof. Dugin. Auch westliche Medien erzählen davon, und nicht alles ist Lüge: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/auf-diesen-mann-hoert-putin-12991924-p3.html
        Den besagten Satz hat ein Bekannter von mir live auf Youtube gesehen („Wie bei jenem Internetauftritt unlängst, als Dugin, der selbst ukrainische Wurzeln hat, erklärte, alle Ukrainer müssten Vertreter der „Kiewer Junta“ „töten, töten, töten – ich sage das als Professor!“)

        Bitte – bei aller berechtigten Frustration an unserem eigenen politischen und kirchlichen Augiasstall, bitte, bleiben wir nüchtern und liefern wir uns nicht dem Wolf aus, um dem Wolf zu entfliehen! Ich habe es schon oft gesagt – aber diesen Leuten aus dem Osten ist genauso wenig zu trauen wie denen aus dem Westen.

        Was Bergoglio betrifft sehe ich eben diese schleichende, aber unbestreitbare, hinterrupfig-dreiste Vorgehensweise – wer so vorgeht, wird irgendwann ein eisernes Gebiss zeigen. Ich hoffe, ich irre mich.

      • @zeitschnur. Bitte, bleiben sie bei diesen Aussagen bei dem „ich“, wer zu ihrem „wir“ gehört, fange ich an, mich zu fragen, jedoch, es ist vermutlich, nicht wichtig. Den Link, ein ,“kunstvoll“ verdrehtes „Gespräch“ mit dem o.g. Dugin soll so wichtig sein?… L… Rede… k… Sinn. Und, was Russland, Westen usw. betrifft, es ist kritisch genug. Der Gott möge diese Menschen, uns Menschen, die Schöpfung – Seine Schöpfung… bewahren, erneut, durch Christus, die Liebe, Hoffnung und Glaube im Menschen zu erwecken… In der Liebe, auch die Barmherzigkeit und Demut… Jeder Einzelne wird aufgerufen, auf jeden Menschen kommt es an…

      • @ Zeischnur/ Was will ich sagen?Das,was sie offensichtlich,verstanden haben.Lesen sie ihren Posting durch,schauen sie sich in You Tube,woher ihr link war,wenn schon,auch mal Videos aus diesen Ländern,mal selbst an.Falls ihnen das ,,Sterben“und ,,Leiden“,irgendwelcher ,,Leute vonOsten“,oder der Palestinenser,noch etwas sagt.Mit dem ,,Christsein“,von vorne anfangen.Oder,sie können auch ein Neuroleptikum nehmen…

      • @ methodus

        Was immer Ihnen an meinem Kommentar nicht gefällt – auch dieser letzte Kommentar Ihrerseits ist allein schon sprachlos gänzlich zerfahren und unverständlich. Es kann nicht angehen, dass wir unsere ungeordneten Emotionen austoben, wenn es um Leben und Tod anderer Menschen geht!
        Ich sprach von Russland – was kommen Sie mit Palästinensern oder sonst wem daher? Davon sprach ich nicht!
        Dugin hat diesen Satz gesagt, es hilft Ihnen alles nichts.
        Und der Satz ist die Sprache eines Mörders. Wollen Sie das unterstützen oder bagatellisieren?
        Tun Sie es, aber mich werden Sie nicht überzeugen.
        man kann nicht einen bösen Geist mit einem anderen bösen Geist austreiben – am Ende hat man es mit zweien zu tun!

    • @Zeitschnur/ Wer „tobt“ hier seine „ungeordnete Emotionen“aus? Zerfahren? Sie dürften wissen, was „zerfahren“ bedeutet,ich auch, jedoch aus meinem Fachgebiet. Wer bagatelisiert hier was? Genug, möge Ihr selbstgerechter „Flug“ sich in Ihrer Kunst „austoben“…

      • Schön, das war ein weiterer unverschämter emotionaler Output, aber zurück auf die sachebene: überprüfen Sie doch einfach Ihre merkwürdigen Stammeleien oben noch mal.

        Leider ist mir immer noch nicht klar, um was es Ihnen auf einer einmal vermuteten Sachebene gegangen sein könnte.

  6. Der Artikel löst blankes Entsetzen aus. Wir sehen neben der organisatorischen nun die inhaltliche Zerstörung der una sancta catholica. Was noch entsetzlicher ist, wir müssen fürchten. dass die Triebfeder dazu blanker Hass ist….und der kommt mit Sicherheit nicht von Gott. Alles , was wir darüber hinaus in den Perlen und Interviews an Begriffen, wie Armut, Barmherzigkeit etc. hören sind Worthülsen ohne Inhalt.
    Opium für das Volk

    • So ist es… wir Menschen als Geschöpfe Gottes können, glaube ich, den Inhalt wiedergeben, jeder Einzelne im Herzen durch den Heiligen Geist mit Gottes Hilfe in Jesus Kristus. In Demut seinem Schöpfer gegenüber. Da ist die Kraft,nicht im „wir“ einer Menge

  7. Was denkt eigentlich Benedikt XVI. über diese hier beschriebenen Entwicklungen? Was bekommt er davon mit? Ist er umfassend und richtig informiert? Sieht er, was die Stunde geschlagen hat?

    • Tobias Germer:

      Meines Erachtens sollte man sich dies gar nicht fragen, weil es keine Rolle spielt.

      Denn wer aus freiem Willen abdankt und seinem Nachfolger im voraus öffentlich «bedingungslose Hochachtung und Gehorsam» verspricht (was grundsätzlich für Benedikts Integrität spricht), der hat sich aus der irdischen Verantwortung verabschiedet und deshalb sprichwörtlich nichts mehr zu melden.

      Wie es mit seiner dbzgl. Verantwortung vor Gott aussieht, sollten wir uns noch weniger fragen, da wir in der Regel wir mit unserer eigenen «Wäsche» genug zu tun haben.

      • Das ist so nicht richtig. Benedikt hat zwar seinem Nachfolger «bedingungslose Hochachtung und Gehorsam» versprochen, schuldet sie diesem aber nur, so lange sich sein Nachfolger unter Christus stellt und sich nicht über ihn erheben will.
        Wenn sich herausstellen sollte, dass Herr Bergoglio die Kirche bewusst zerstört, ist ihm niemand mehr zum Gehorsam verpflichtet. Dass wir deshalb noch einen zweiten lebenden Papst haben, ist deshalb ein Segen. Wenn sich Herr Bergoglio nämlich als Antipapst herausstellen würde, hätte Benedikt die Pflicht, seinen Amtsausübungsverzicht zurückzunehmen und seinen Nachfolger, der kein wahrer Nachfolger ist, zu exkommunizieren und aus dem Vatikan zu verbannen. Ich und viele andere Katholiken würden hinter Papst Benedikt XVI stehen.
        Per Mariam ad Christum.

      • @ Markus

        De facto ist Benedikt kein Papst mehr.

        Da ändern weder die weisse Bekleidung noch der flugs eingeführte Titel Papst em. nichts dran!

      • @ Carlo und Tobias Germer

        Naja, fragen darf man – ich frage mich das auch gelegentlich, was Benedikt wohl denkt? Er ist für mich wie ein irrlicht, ich frage mich, ob wir ihn alle aufgrund seines ästhetischen Auftretens faslch eingeschätzt haben. Immerhin hat er schwerwiegende Häresien von sich gegeben (ich wis das schon öfter nach, gerade hinsichtlich des Messopfers und der Sakramentenlehre) und nie zurückgenommen.

        Er ist zurückgetreten, und der Impuls „Das kann doch nicht wahr sein!“ oder „Das hat er sicher nur unter Druck getan“ hat auch anfangs mich sehr beeinflusst.
        Inzwiwchen aber glaube ich, dass er wirklich freiwillig abgetreten ist.
        Das gilt aber dann auch!
        Wir müssen der Wahrheit ins Auge sehen, auch wenn sie unerträglich ist. Es hilft doch alles nichts.

      • Frank Bell,
        haben Sie überhaupt verstanden, was ich geschrieben habe. Es geht darum, ob Herr Bergoglio ein Feind der Kirche ist oder nicht. Ich glaube nämlich immer mehr, dass er die Kirche bewusst zerstört. Außerdem ist Benedikt weiterhin Papst, genauso wie der heilige Papst Pius X, der hoffentlich vom Himmel aus über die Kirche wacht. Einmalig Papst, bleibt man immer Papst. Ob man durch Tod oder freiwilligen Amtsverzicht aus dem aktiven Petrusdienst scheidet, ist dabei gleich. Vorausgesetzt man war ein Papst, der die Kirche mit Wohlwollen geleitet hat und sie nicht bewusst zerstört. Und das glaube ich, wie bereits gesagt, immer mehr, dass dies auf Bergoglio zutrifft.
        Per Mariam ad Christum.

  8. Was maßt sich Herr Bergoglio, der doch nur Bischof von Rom sein will, überhaupt an, sich in die internen Angelegenheiten einer anderen Diozöse einzumischen. Was ist mit dem Gerede von Dezentralisierung. Alles inhaltsloses Geschwätz. Möge Herr Bergoglio bald in Rente gehen. Zeigen sich nicht schon Anzeichen einer fortgeschrittenen Demenz?
    Per Mariam ad Christum.

  9. Es war in der Kirche Gottes schon immer verdächtig, wenn man „zu erfolgreich“ die Botschaft Christi verkündete…
    Hier rechnet nun Franz I. wieder einmal persönlich mit einem Bruder in Christo ab, den er noch nie leiden konnte!

  10. Und wenn er noch so rührend auftritt, der eigentlich Schuldige an der Situation ist Benedikt. Ihm haben wir die aktuelle Lage zu verdanken. Bergoglio war immer offen, er hat sich zumindest nie verstellt.

    • Was man Papst Benedikt XVI vorwirft, ist, dass er die Kirche im Stich gelassen hat. Er wollte mit diesem Schritt der Kirche aber bestimmt nicht schaden. Er wollte kein willenloses Wesen an der Spitze sein, dass aufgrund seiner Schwäche von seinen Untergebenen ausgenutzt wird, wie Johannes Paul II. JPII wusste in seinen letzten Jahren oftmals selber nicht, was man ihm zum unterschreiben vorlegt. Das hat Benedikt als Kardinal Ratzinger aus nächster Nähe mitbekommen und wollte uns das ersparen. Er hat seinen Kardinälen vertraut und auf einen würdigen Nachfolger gehofft. Er hat nicht gewusst, dass Benedikt XVI mit halber Kraft für die Kirche noch viel gesünder wäre als Herr Bergoglio mit voller Kraft. Bei Herrn Bergoglio scheint es sogar antiproportional zu sein. Je weniger Kraft er hat, umso besser für die Kirche. Benedikt XVI hätte seinen Nachfolger einfach selber ernennen sollen. Seine Wahl wäre bestimmt auf Angelo Scola gefallen. Wenn wir Pech haben, ernennt Herr Bergoglio bei seinem Rücktritt, wenn er freiwillig abdanken sollte, seinen Nachfolger, der natürlich mit ihm auf einer Linie ist, selbst. Somit würde sich das Papsttum in gewisser Weise in eine dynastische Erbmonarchie verwandeln, das nicht mehr in der Lage wäre, sich aus diesem bergoglianischem Wahnsinn zu befreien.
      Beten wir für einen wahrhaft katholischen Papst, der hoffentlich bald kommen wird, denn jeder Tag, in dem Herr Bergoglio weiter den Stuhl Petri besetzt hält, nimmt die Kirche mehr schaden und macht es einem würdigem Nachfolger schwieriger, die Schäden zu reparieren.
      Per Mariam ad Christum.

      • Das wird so nicht mehr möglich sein! Sehen Sie denn nicht, dass im Grunde alles in Schutt und Asche liegt?
        Selbst wenn wundersamerweise ein gläubiger Papst gewählt würde von ungläubigen Kardinälen – wo sollte er anfangen?

        Jedenfalls nicht mehr im Vatikan, das ist vorbei.
        Ja: es ist vorbei.
        Ich frage mich, wann dieses Vorbei sich materialisiert – denn so hat Gott es immer gemacht. Auch der Tempel in Jerusalem wurde dann geschleift und ist bis heute in Trümmern und musste der Kirche weichen.
        Gott ließ immer eine Materialisierung der geistigen Zustände folgen.
        Wie lange wohl der Petersdom noch stehen wird?

      • Zeitschnur,
        es ist nicht vorbei. Wenn ein tatkräftiger, willensstarker und katholischer Papst Bergoglio folgen sollte, wäre es ihm möglich, die Kirche zu reinigen. Der Papst könnte sich dann untreuer Untergebener, die der Kirche schaden, entledigen und sie, ganz profan gesagt, feuern. Der Papst besitzt die Höchstgewalt, der sich jeder unterzuordnen hat. Er selbst hat sich natürlich Christus unterzuordnen. Der Papst ist auch viel mächtiger und unantastbarer als die Patriarchen der Ostkirchen. Der Papst könnte also einfach den gesamten Mitarbeiterstab der Kurie auswechseln. Das wäre möglich. Er könnte sich, da in der jungen Generation der katholische Glaube wieder aufblüht, junge, fromme und glaubenstreue Priester zur Unterstützung an die römische Kurie holen. Er könnte sich ebenso die Bischöfe der Piusbruderschaft nach Rom holen und mit ihnen die Reinigung der Kirche beraten. Es ist also möglich für einen Papst, zwar schwer, aber möglich.
        Ich selbst hoffe jedenfalls, dass der Petersdom bis ans Ende aller Zeiten in Rom thronen wird, denn ich bewundere ihn als ein Meisterwerk, das von den größten Küstlern ihrer Zeit, vielleicht sogar den größten Künstlern aller Zeiten, geschaffen wurde.
        Per Mariam ad Christum.

      • Ein schöner Traum – alles einfach auswechseln. Und dann noch leicht zwanghafte Gehorsamphantasien dazu (wann hat das eigentlich schon je jemanden, der nicht wollte, gejuckt?) und alles wird wieder gut.
        Es wird nicht wieder gut, und Sie wissen das so gut wie ich – weil es uns vorhergesagt ist!

        „Einfach“ auswechseln – nur – wo sollte er dieses reiche Personal hernehmen? Wo ist das denn jetzt? Sie meinen doch nicht all diese feigen Jammerpriester, die sich leid tun, weil die Kirche so ungläubig ist, aber niemals würden sie hier in Deutschland ihr fettes Gehalt riskieren und den Mund öffenen und reden, sagen, was gesagt werden müsste?!

        Und vor allem, welcher dieser schweigenden, feigen oder sowieso häretischen Bischöfe könnte denn ein solcher „starker Papst“ werden?

        Nein, das überzeugt mich nicht – es sei denn, der heilige Petrus wird vom Himmel zu uns geschickt – das mag ich dann eher glauben, als dass aus diesem verkommenen klerikalen Haufen ein rechter und starker Papst kommen sollte, der auch noch rechtmäßig gewählt wäre…

        Die Priester, die noch gültig geweiht sind, sind alle alt – man müsste eine ganz neue Kirche aufbauen.

      • Dass die deutsche Kirche nicht vorbildlich ist, gebe ich gerne zu. Ebenso die Kirchen in den Ländern, in denen die Kirche reich und gesättigt ist. Wir sollten unseren Blick auf die Teile der Kirche richten, die in Unterdrückung und Verfolgung leben. Der Papst könnte sich beispielsweise Priester der verfolgten chinesischen Untergrundkirche nach Rom holen. Oder Priester aus den Ländern des nahen Ostens, in denen sie die islamische Unterdrückung erleiden. Wir brauchen einen Papst aus einem dieser Länder. Dieser Papst könnte sich dann seine Vertrauten aus seinem Heimatland nach Rom holen. Die deutschen Sesselpupser-Bischöfe, wenn ich das mal so ausdrücken darf, könnte er dann ja in eines dieser Länder versetzen, in denen es größere Probleme zu bekämpfen gibt, als sie es selber je erlebt haben. Über Themen wie Homo-Ehe, Kommunion für Ehebrecher, Priesterinnen und Zölibat werden sie dann keine Gelegenheit mehr zum Grübeln haben.
        Per Mariam ad Christum.

      • Ich kann mir kein Urteil über den geistigen Zustand der Kirche in den Ländern der Verfolgung erlauben – aber auch dort scheint bei weitem nicht „alles in Ordnung“ zu sein. Verfolgung ist ja kein Gerechtigkeitsautomatismus.
        Ich sagte ja – ein schöner Traum…

        Und ich weiß auch nicht, aus welchem Land wir einen Papst brauchen. Das wüsste ja eigentlich auch nur ER alleine…

        Ich denke, dass es nicht wieder besser wird. es geht nu alles so weiter, und spüren Sie nicht auch, wie die Verfinsterung seit Jahren so zunimmt, dass es einen friert?
        So etwas lässt sich nicht einfach wieder kitten.

  11. Wenn es etwas geben sollte, das die Visitation rechtfertigt, dann muss das benannt werden.
    Wenn keine anderen Gründe als die positive Entwicklung der Diözese vorliegen, dann gibt es nichts zu visitieren.
    So schockierend und deprimierend das alles ist und auch das, was noch kommen wird – vielleicht kann es dazu beitragen, vielen die Augen zu öffnen.

    Wenn Jesus den Kreuzweg gehen musste, zuvor gegeißelt und verhöhnt – warum sollte dies Seiner Kirche erspart bleiben, „unserer“ geliebten katholischen Kirche?
    Dass dies aber mit Hilfe der eigenen Leute geschieht, ist das Unfassbare und irgendwie das Unwirkliche daran!
    Es ist wie ein böser Traum, aus dem man erwachen möchte.

      • Vergessen wir nicht, lieber Adrien Antoine -
        am Ende des Kreuzweges wartet der Tod.
        Es waren nicht viele, die unter dem Kreuz ausharrten und so gut sie konnten, Jesus Beistand leisteten.
        Ist es also denkbar, dass auch die katholische Kirche eine Art Tod erleidet, sogar erleiden muss und auf diese Weise die Leidensgeschichte seines Stifters nacherlebt?

        Aber wir wissen und dürfen uns darüber freuen:
        Auf Karfreitag folgt Ostern!
        Man kann es auch umgekehrt beschreiben:
        Bevor es Ostern werden kann, muss der Karfreitag durchlitten werden.
        Wie der Karfreitag der Kirche aussehen könnte, dies auszumalen, schrecke ich zurück.
        Dass auch Ostern kommen kann – dafür wird der Herr sorgen!
        Wer sonst?

    • Ach, Marienzweig – da gehen keine Augen auf!
      Aber ich habe neulich plötzlich begriffen, dass die Dornenkorne auf dem Haupt Christi mit all die furchtbaren Gestalten zu tun hat, die in irgendeiner Weise IHN als Haupt hätten abbilden sollen, es aber nicht getan haben oder tun.

      • Doch, liebe Zeitschnur, Augen Einzelner -oder Vieler?- können immer aufgehen.
        Wenn nicht heute, dann morgen oder eben wenn der rechte Moment dafür gekommen ist.
        Es kommt ja nicht nur auf uns an.
        Wir wissen doch und haben es schon im eigenen Leben erfahren:
        Wir werden geführt!
        Bitte nicht gar so pessimistisch!

        Und es sind auch nicht nur die damals Beteiligten, die Jesus ans Kreuz schlugen.
        Auch wir tragen dazu bei, dass Ihm Leid geschieht, auch wir – die Großen und die Kleinen in der katholischen Kirche flechten unablässig an Seiner Dornenkrone.

      • Natürlich, aber wenn es heißt, es gebe einen großen Glaubensabfall, dann muss man das ernstnehmen und nicht als „Pessimismus“ abhaken, wenn die Ereignisse dann auch eintreffen, die uns vorhergesagt sind.
        Außerdem hilft auch nicht die pauschale Abwiegelei von wegen „Wir sind alles Sünder!“ Klar sind wir das – und doch haben auch die Wunden Christi alle eine tiefe Bedeutung.
        Die Kirche meditiert das seit Jahrhunderten – nein, es gibt auch in der Sünde keine Gleichmacherei!

      • Zeitschnur,
        auf Ihre Antwort an mich vom 30.7., 16.51 Uhr:

        Ich nehme den Glaubensabfall sogar sehr ernst und er macht mich dazu auch noch extrem traurig.
        „Abhaken“ – wie könnte man das in dieser Situation?
        Das Wort „Pessimismus“ bezog sich auf Ihre Äusserung:
        „… – da gehen keine Augen auf!“

        Das muss ja nicht so bleiben und ich hoffe, dass noch viele „sehend“ werden.“

  12. Wo sind eigentlich die Bergoglio anbetenden Jubelkatholiken? Entspricht das den von ihnen aufgestellten Gesetzen von Liberalität und Toleranz ? Von den hiesigen Kommentatoren dürfte die neue Aktion Bergoglios niemanden verwundert haben. Nach und nach läßt er seine Maske fallen. Ich habe es wieder und wieder gesagt: Dieser Mann zerstört bewußt die Kirche. Dieser neuerliche Akt geistlicher Despotie und Perversion dürfte eindeutig davon zeugen, dass das Gerede vom Heiligen Geist, der das Conclave angeblich geleitet hätte, eine Ireeführung des unheiligen Geistes war. Und die meisten Kardinäle sind in ihrer Naivität oder sogar ganz bewußt und gern darauf hereingefallen. Den nächsten Jubler, der mir in die Finger kommt, werde ich ordentlich den Kopf waschen- ich kann das Gejaule nämlich nicht mehr ertragen.

    • Diese „Jubler“ sind reißende Wölfe – ich habe heftige Schlachten mit denen hinter mir, schon 2013, u.a. auch hier im Forum. Legen Sie sich mit denen nicht freiwillig an. Nur verteidigen und beharrlich die Wahrheit aussprechen – aber nicht angreifen.
      Und meiden Sie jeden Priester, der in irgendeiner Weise Zugeständnisse an Bergoglio macht, auch wenn er hintenherum über ihn schimpfen sollte.

      Es geht zur Zeit um die Scheidung der Geister. Mir scheint, es wird nun ein tiefer Graben gegraben von Gott selbst, und jeder muss sich entscheiden, wohin er will.

    • Der Link ist vom 9. Juli 2014 – Sie sind hintendran! Vielleicht suchen Sie etwas aktuellere News auf Englisch, um uns zu überzeugen…

  13. Die diktatorische Skrupellosigkeit mit der das bergoglionische Rom gegen Orden und Diözesen vorgeht, die, gegen den allgemeinen Trend, ausreichend Ordens- und Priesterberufungen hervorbringen, weil sie der gesunden Lehre folgen, ist beispiellos. Zugleich lässt sich daran ablesen, wie groß die Angst des besetzten Roms vor dieser Renaissance wahrer Katholizität sein muss, da man sich nun endgültig die weiße Kreide von den wölfischen Pfoten streift. Dabei ist die einzige Waffe, die sie einsetzen, um die Glaubensbrüder zu knechten, die Verpflichtung auf den Gehorsam, die natürlich gar keine ist, denn niemals kann ein Bischof oder Ordensoberer gehorsam sein, wenn er sich damit gegen den wahren Glauben und das Heil der Seelen seiner ihm Anvertrauten stellt und es zulässt, dass der Wolf in den Schafstall einbricht. Da es sich hinter dieser vermeintlichen Gehorsamsverpflichtung jedoch so wunderbar vor den letzten Konsequenzen des Eintretens für die Wahrheit verstecken lässt, beugen sich die gemaßregelten Verantwortungsträger in der Regel nur zu gern unter diese Knute. Da aber die feige Tat immer noch größere Feigheit gebiert, wird mit ein zwei statuierten Exempeln bald jegliche „Opposition“ in sich zusammengebrochen sein und das Böse trägt den Sieg davon, zumindest vorerst und für gewisse Zeit, bis es beginnt, sich selbst zu zerstören. Diener Gottes, Marcel Lefebvre, bitte für Sie und uns!

    • Wenn sich Bischöfe und Priester öffentlich auflehnen würden, würde alles noch schlimmer und wäre dem eigenen Anliegen nicht gedient. Jesus sagt es ja selbst: wer deinen Mantel haben will, dem überlaß auch den Rock und wer dich nötigt eine Meile zu gehen, mit dem gehe 2 Meilen und wer dich auf die rechte Wange schlägt. dem halte auch die linke hin usw.

      Opposition ist: in Demut für den Papst Franziskus zu beten. Das Gebet in Demut entwaffnet den größten Feind.

      • @ Franzel

        Dann haben deiner Meinung nach Erzbischof Lefebvre und Bischof de Castro Mayer vollkommen falsch gehandelt?

      • Das ist – mit Verlaub – Unsinn: die Hirten vor allen anderen sind gehalten, Zeugen der Wahrheit zu sein! es geht nicht um revolution im Palast, sondern um eine hörbare laute Mahnung. was wäre daran nicht in Ordnung?

        Schauen Sie sich aber doch die feisten Burschen an – auch Bergoglio wird immer umfangreicher – denen ist doch das Hemd nur näher als die Hose.

    • Hochgeehrter @hicesthodie, Sie haben es exakt auf den Punkt gebracht.
      @Franzel, wir sollten für unsere Feinde in Demut zu Unseren Herrn Jesus Christus beten: sehr richtig!

      Wir sollten uns jedoch genauso bewußt sein, welche fehlerhafte und kleine Instrumente Unser Herr Gott benutzt zum Bau und Verteidigung Seiner Kirche und des Glaubens.
      Jeder von uns ist gerufen zur Verkündigung des Evangeliums und zur Treue am Magisterium, das in der Tradition verwurzelte Lehramt der Kirche.
      Bei diesem Kampf mit dem Bösen braucht man Mut- die Demut ist ggb. Gott.

  14. @ Semper Catholicus sagt:

    > „Messe aller Zeiten“ zelebriert wird, die Leute die Kirchen geradezu einrennen.
    > Vor allem junge Menschen würden in Scharen kommen.

    Wer so etwas glaubt, hat in den letzten vier Jahre die „Alte Messe“ nicht besucht.

    Weder in der „Alten Messe“ noch im NOM gibt es einen Zuwachs an Messbesuchern.

  15. This statement from the Scranton, Pennsylvania, diocesan website explains the situation:

    Statement Regarding the Status of Reverend Carlos Urrutigoity

    http://www.dioceseofscranton.org/2014/03/15/statement-regarding-the-status-of-reverend-carlos-urrutigoity/

    The following statement clarifies how the Diocese of Scranton handled this matter:

    Diocese of Scranton
    Statement Regarding the Status of Reverend Carlos Urrutigoity

    In response to a local media report concerning the status of Reverend Carlos Urrutigoity and the Diocese of Scranton, it is documented that during his time as Bishop of Scranton, the Most Reverend Joseph Martino, D.D., Hist. E.D. took the necessary steps to suppress the Society of Saint John and to deal with the priests of the extinguished Society. Father Urrutigoity was a member of the now suppressed Society. In so doing, the Diocese reported its serious concerns about this cleric to appropriate church officials, including Bishop Rogelio Livieres, Bishop of the Diocese of Ciudad del Este, Paraguay; the Apostolic Nuncio to Paraguay; and the Apostolic Nuncio to the United States.

    In every instance, Bishop Martino clearly expressed his reservations concerning Father Urrutigoity, who was identified as posing a serious threat to young people. Bishop Martino also carefully and consistently expressed his grave doubts about this cleric’s suitability for priestly ministry and cautioned the Bishop of the Diocese of Ciudad del Este, Paraguay to not allow Father Urrutigoity to incardinate into his diocese. Despite these serious cautions, Bishop Rogelio Livieres informed the Diocese of Scranton that he was allowing Father Urrutigoity to incardinate into his Paraguay diocese.

    While the Diocese of Scranton continues its commitment to report accusations of child sexual abuse to appropriate law enforcement and governmental entities and to create safe environments for children and young people, it also recognizes the responsibility of the Universal Church to respond to such accusations responsibly, transparently and with expediency. To this end, the Diocese of Scranton continues to reiterate its efforts in this particular matter despite what appears to be a lack of reciprocity in this particular case. In acknowledging the frustration brought about by this case, the Most Reverend Joseph C. Bambera, D.D., J.C.L., Bishop of Scranton, commented, “Every case of sexual abuse is appalling and leaves profound wounds. Cases such as this demand the promise of every diocese, parish and school throughout the Church to do all we can to learn from the mistakes of the past and establish safeguards for the future.”

  16. Eine unglaubliche Geschichte! Während mit dem Laienbischof Welby der Anglikaner – er ist kein gültiggeweihter Bischof, da das Nichtvorhandensein der apostolischen Sukzession – eindeutig von Leo XIII. verstestellt – brieflich scharwänzelt – eine solch haarsträubende Aktion. Wehrt sich vom Kardinalskollegium niemand gegen solche Dinge. Schläft die ganze Truppe? „Konntet Ihr nicht eine Stunde wachen und beten – der Geist ist zwar willig doch das Fleisch ist schwach. Petrus warum verläugnest du mich?“

    • Natürlich, er ist schlimmer als ALLE anderen Päpste der Vorrenaissance, die sich moralisch versündigt haben, weil er ein Apostat ist. ER IST EIN ZEICHEN DES ANTICHRISTEN!

  17. @Frank Bell:
    Ich hatte auf die Worte von @hicesthodie, die ich respektiere (was geht Sie das an?) einige wenige Gedanken geäußert. Das ist meine Sache.

  18. Statt eines eigenen Kommentars, (ich werde immer sprachloser!) die Weissagung des hl. Franziskus von Assisi:
    (Ex S. Francisci Assisiatis et S. Antonii Paduani Opera omnia S. 430; aus dem lat. übersetzt;)
    „Nachdem er kurz vor seinem Tode die Brüder zusammengerufen hatte, warnte er sie vor zukünftigen Bedrängnissen, indem er sagte:
    „Handelt tapfer, Brüder, seid stark und hofft auf den Herrn. Grosse Zeiten der Bedrängnis und Trübsal stehen nahe bevor (wörtl.: eilen, um bevorzustehen), in denen Verwirrungen und Gefahren weltlicher und geistlicher Art überhandnehmen werden, die Liebe vieler erkalten und die Schlechtigkeit der Bösen jedes Mass übersteigen wird.
    Die Macht der Dämonen wird mehr als gewöhnlich losgelassen werden, die unbefleckte Reinheit unseres und der übrigen Orden wird so sehr entstellt werden, dass nur ganz wenige unter den Christen dem wahren Papst und der römischen Kirche mit aufrichtigem Herzen und vollkommener Liebe gehorchen werden:
    Jemand, der nicht kanonisch gewählt, (aber) auf dem Höhepunkt jener Drangsal zum Papsttum erhoben worden sein wird, wird sich bemühen, in raffinierter Weise (wörtl.: mit Scharfsinn) vielen das tödliche Gift (wörtl.: den Tod) seines Irrtums einzuflössen.
    Dann werden sich die Ärgernisse vervielfachen, unser Orden wird gespalten werden, viele der übrigen (Orden) werden völlig zerbrechen, weil sie dem Irrtum nicht widersprechen, sondern zustimmen werden.
    Es wird so viele Meinungen und Spaltungen im Volk, unter den Ordensleuten und im Klerus geben, dass, wenn jene Tage nicht gemäss dem Wort des Evangeliums abgekürzt würden, selbst die Auserwählten (wenn dies möglich wäre) in die Irre geführt würden, wenn sie nicht in einem so gewaltigen Sturm von der unermesslichen Barmherzigkeit Gottes geführt würden.
    Unsere Regel und Lebensweise wird dann von einigen auf das schärfste bekämpft werden.
    Es werden unermessliche Versuchungen hereinbrechen.
    Die sich dann bewähren werden, werden die Krone des Lebens empfangen.
    Wehe aber jenen, die ihre Hoffnung allein auf das Ordensleben setzend, lau werden und den Versuchungen nicht beharrlich widerstehen, die zur Prüfung der Auserwählten zugelassen werden.
    Jene aber, die mit glühendem Geist aus Liebe und Eifer für die Wahrheit an der Frömmigkeit festhalten, werden als Ungehorsame und Schismatiker Verfolgungen und Unrecht erleiden.
    Denn ihre Verfolger werden, von den bösen Geistern getrieben, behaupten, es sei eine Grosstat des Gehorsams (wörtl.: ein grosser Gehorsam) gegen Gott, derart verderbliche Menschen zu töten und von der Erde zu vertilgen.
    Es wird aber dann der Herr eine Zuflucht für die Bedrängten sein, und er wird jene retten, die auf ihn gehofft haben. ( gleich folgt die Fortsetzung )

  19. Fortsetzung der Weissagung des hl. Franziskus:
    Und um ihrem Haupt gleichförmig zu werden, werden sie zuversichtlich handeln und durch den Tod das ewige Leben erwerbend, sich dafür entscheiden, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen; und sie werden, da sie der Lüge und Treulosigkeit nicht zustimmen wollen, den Tod in keiner Weise fürchten.
    „Die Wahrheit wird dann von manchen Predigern totgeschwiegen (wörtl.: mit Schweigen zugedeckt), von anderen zertreten und geleugnet werden.
    Die Heiligkeit des Lebenswandels wird von jenen, die sich (äusserlich) zu ihr bekennen, ins Lächerliche gezogen werden, weshalb ihnen der Herr Jesus Christus keinen würdigen Hirten, sondern einen Vertilger senden wird.“

    • So in ähnlicher Weise hat es mir ein Priester mal gesagt.
      Er sagte (ungefährer Wortlaut):
      Sie haben den guten (Papst) nicht gewollt/vertrieben…..
      Jetzt erhalten sie den Papst, den sie verdienen…
      Die Kirche muss den Kreuzweg bis zum Ende gehen. Bevor sie gereinigt wieder im Glanze erstrahlen kann….

  20. @ BERNHARD: Kein Zweifel- der hl. Franziskus, ausgestattet mit besonderen Gnadengaben, beschreibt haargenau die augenblickliche Situation. Bergoglio führt offen Krieg gegen die Kirche: er verhöhnt, relativiert, verfolgt und zerstört. Punktgenau vorhergesagt durch den hl. Franziskus, dessen Namen der Ursupator auch noch wie zum Hohn angenommen hat. Ich bin felsenfest überzeugt, dass Bergoglio niemals etwas zustoßen wird, denn er wird beschützt- aber wohl nicht von den heiligen Engel und Schutzengeln. Wenn es jemals gerechtfertigter war, dann jetzt: Das Gebet zum Heiligen Erzengel Michael. Der alte Widersacher hat sich wieder erhoben und streitet wider Gott und seine Gebote. Der 29.09.2014 sollte für jeden treuen Katholiken zum Tag der flehentlichen Bitte und des vertrauenden Gebetes sein. Heiliger Erzengel Michael beschütze uns im Kampfe wider den Teufel und seinen Anhang.

    • Dieses Gebet zum Hl. Erzengel Michael ist sehr mächtig.
      Nicht umsonst hat man den Hl. Erzengel Michael samt und sonders (einschließlich Gebet zum ihm) aus den Kirchen entsorgt! – Bis auf Ausnahmen -
      Beten wir doch in dieser Angelegenheit wieder dieses kraftvolle Gebet (am besten die lange Form) und nehmen wir die Verehrung des Kostbaren Blutes Christi wieder auf. Satan hasst diese Verehrung besonders, da sie sehr stark ist.
      Doch eines ist mir gewiss: Das Licht am Ende des Tunnels ist da! Nur müssen wir da durch! Da hilft nichts. Die geheime Offenbarung des Joh. entfaltet sich vor unseren Augen. Doch merken tun es leider nur Wenige! (Z.Zt. jedenfalls. Vielleicht wachen die Jubelchristen noch auf – wer weiß?!

  21. Wenn die Hinweise, die oben durch Verweis auf bestimmte Links gegeben wurden, stimmen, dann ist es notwendig, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde und die Weihen verschoben werden!
    Denn wenn der im Februar 2014 zum Generalvikar der Diözese Ciudad del Este ernannte Carlos Urrutigoity (der übrigens in der Priesterbruderschaft S. Pius X geweiht worden war, dann aber dort entlassen wurde) wirklich, wie von der Diözese Scranton behauptet, sich an Jugendlichen sexuell vergangen haben sollte, muss dieser Fall untersucht werden, auch eventuelle Vorfälle im Priesterseminar, bis wirklich Klarheit über die Stichhaltigkeit diese Anklagen und über allfällige ähnliche Vorfälle herrscht!

    • Da wäre ich ziemlich vorsichtig. Erstens gehört es zur Pflicht eines guten Vaters (Papst) einen Visitator zu ernennen, der unbestechlich, aber wohlwollend ist. Kardinal Abril mit seinen „Vorbehalten“ gegen den überlieferten Ritus scheint diese Kriterien nicht zu erfüllen. Zweitens gab es gegen Carlos Urrutigoity eine Untersuchung, die die Vorwürfe nicht erhärten konnte. Drittens: Warum wurden die Priesterweihen gestoppt, wenn es um Carlos Urrutigoity gehen soll? Dieser stand in keinem direkten Zusammenhang mit dem Priesterseminar und war von Bischof Livieres bereits vor Beginn der Visitation als Generalvikar entbunden und für „neue Aufgaben“ freigestellt worden. Viertens: Was kontrolliert werden muss, hat kontrolliert zu werden. Dann aber nicht einseitig, sondern konsequent. Warum die Visitation der Diözese Ciudad del Este? Wegen Carlos Urrutigoity? Warum dann nicht auch eine Visitation der Erzdiözese Asuncion, wo der Erzbischof im Verdacht unstatthaften Verhaltens steht? Die Einseitigkeit darf nicht übersehen werden. Sie sagt vielleicht mehr über die eigentlichen Beweggründe aus. In Paraguay wird wild herumspekuliert. Kein Wunder, angesichts der Schweigepolitik des „neuen“ Vatikans, der bereitwillig und teils grundlos gegen Vertreter der Tradition vorgeht, und gleichzeitig auf beiden Augen blind ist, wenn es um die Häresien, liturgischen Mißbräuche der Progressiven geht. Fünftens: Die Erfahrung mit der Zerschlagung des Priesterseminars von Bischof Kurt Krenn (das weitaus größte aller Diözesen) und der Vernichtung des Bischofs selbst, lassen mich sehr zurückhaltend sein, wenn ich die Kohorten Roms anrücken sehe.

  22. Da braucht es keine Verleumdung, der Papst versucht von sich aus, krampfhaft das Pastoralkonzil zu retten

Comments are closed.