Pfarrer tanzt in der Kirche Flamenco

Flamenco in der Kirche
Flamenco in der Kirche

(Madrid) Es muß nicht immer Tango sein, scheint sich Pfarrer José Moreno Planas gedacht haben und tanzte in der Kirche Flamenco.

Am vergangenen 16. Juli wollte Pfarrer Planas seine „ganze Freude“ der Gottesmutter „schenken“. Deshalb tanzte der lebenslustige Pfarrer am Ende der Heiligen Messe und vor Beginn der Prozession in der Kirche Flamenco. Der Bericht über den tanzenden Pfarrer erschien auf der Internetseite von Sur Digital von Malaga samt Video. Die Internetseite der Diözese Malaga übernahm zunächst den Artikel vollinhaltlich einschließlich eines Fotos und dem Video. Inzwischen wurde er dort gelöscht. Die URL-Adresse der Seite belegt aber noch ihre Existenz.

Für Pfarrer Planas ist es kein Einzelfall, daß er in der Kirche und während der Heiligen Messe das Tanzbein schwingt, wie das in einer anderen Kirche aufgenommene Video zeigt. Pfarrer Planas scheint wenig geeignet durch sein Vorbild Respekt vor dem Heiligen zu fördern, die Heiligkeit der Kirche als Haus Gottes oder die Heiligkeit der liturgischen Gewänder. Der tanzende Pfarrer scheint jedoch „die stillschweigende Unterstützung der Diözese“ zu genießen, wie Secretum Meum Mihi schreibt.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Sur Digital (Screenshot)

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michael

Ganz im Sinne von Vat. II und Papst Franziskus, hat aber keine Zukunft mehr, die Truppe sollte besser beim Musikantenstadel auftreten.

Athanasius

Ich bin geschockt, nicht nur vom Pfarrer , sondern auch von den „Gläubigen“, denen anscheinend jedes Gefühl von Ehrfurcht gegenüber Gott verloren gegangen ist. All das wird von der Kirchenhierarchie erlaubt, aber wehe es gibt Priester und Ordensleute, die eine würdige Messe und Anbetung praktizieren, dann wird sofort mit Verboten und Visitation eingeschritten. Die Selbstverherrlichung solcher Priester manifestiert den Abfall des einzelnen und die Tatsache, dass die Oberen nichts dagegen unternehmen incl. Franziskus, der als Kardinal in Argentinien in der Kirche Tange tanzen ließ, beweist den Glaubensabfall in großen Teilen der Kirchenhierarchie.

Marienzweig

Geradezu zwanghaft Lebensfreude demonstrieren zu müssen, auch in der Kirche …!
Wer dem nichts abgewinnen kann, wird womöglich zum humor- und freudlosen Miesepeter erklärt.
Schleusen öffnen sich und man darf gespannt sein, was zukünftig noch so alles an Ideen ins Kircheninnere hinein fließt.
Christus im Tabernakel scheint da nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Aber da ER ja alles verzeiht, ist hier Schamgefühl offensichtlich nicht vonnöten.
Und Respekt natürlich auch nicht!

hedi züger

Ein alter verkalkter Modernistenpfarrer, ob der die Gläubigen im christlichen Glauben bestärken kann? Dass da die Kirchen sich entleeren ist zwangsläufig. Für mich alles herkömmlich von USA Freikirchen udgl. Keine Ehrfurcht, kein Mysterium, kein Tremendum, so zerstört man die hl. Liturgie, wenn nur der Pöbel jault. Schade.

zeitschnur
…die Charismatisierung der katholischen Kirche ist weit vorangeschritten…und irgendwer wird jetzt wieder sagen: wieso, es gibt eben verschiedene Formen, seiner Glaubensfreude Ausdruck zu verleihen…und wieder andere werden sagen: das sind doch nur rein äußerliche Dinge, aufs Herz kommt es an…und die ganz Bösartigen werden den Kritikern vorwerfen, ihre Kritik sei angesichts solcher Heiligen Begeisterung teuflisch, der Kritiker wird in die Schublade der Besessenen geschoben, der gegen den Geist Gottes wütet…und dann wird die Michal-Karte aus dem Ärmel gezogen, die Davids Tanz vor der Bundeslade kritisierte und deshalb verworfen wurde… Eine heillose Verwirrung! Dabei würde dem Priester kein Mensch einen Vorwurf… weiter lesen »
Carlo
@zeitschnur Kann Ihnen hier nur teilweise zustimmen. Es fehlt nämlich die Aufzeigung der unweigerlichen Konsequenz, dass die (tatsächliche oder vermeintliche) demokratische Teilhabe an der Macht freilich auch Verantwortung für die Betreffenden bedeutet. Gegenüber wem? Für den Christen doch wohl nicht vor etwas so Wolkigem wie „die Schöpfung“ oder „den Menschen“, sondern vor Gott! Wie wird er mich, mein Denken, Reden und Handeln am Letzten Tag sehen? „Liber scriptus proferetur,In quo totum continetur, unde mundus iudicetur“! Damit ich verstanden werde: Ich halte grundsätzlich nichts von „Schutz vor Verantwortung durch Entmündigung“. Im Gegenteil trete ich für Eigenverantwortung ein und möchte den Staat… weiter lesen »
zeitschnur
Ihr Posting gehört aber eher zu meinem unteren Kommentar, nicht wahr? Ehrlich gesagt, verstehe ich es nicht ganz. Ich versuche mal zu sagen, was ich verstanden zu haben glaube: Sie sagen, dass in der Demokratie der Bezugspunkt für die Verantwortung nicht klar ist? Wenn Sie das gemeint haben sollten, stimme ich Ihnen teilweise zu. Immerhin nennt unsere Verfassung in Deutschland in der Präambel noch Gott. Der Streit um die EU-Verfassung, die den Bezug auf Gott rauslassen will, wirft dann aber tatsächlich die Frage auf, wem gegenüber der Bürger und der Staat dort eigentlich seine Verantwortung trägt. Die Tatsache, dass durch… weiter lesen »
Carlo

@zeitschnur: „Wahr!“ – tatsächlich war ich „verrutscht“ – sorry.

Ich wollte keine Argumente gegen die Demokratie vorbringen, sondern die Frage nach der VERANTWORTUNG des einzelnen Bürgers zu bedenken geben, in dessen Gemeinwesen per Mehrheitsentscheid ausdrückliche Todsünden und solche gegen die Natur nicht nur zum Gesetz erhoben werden, sondern ein Eintreten gegen solche sogar verfolgt wird.

„L‘Etat, c‘est moi“ habe ich (von Ihnen) zugegebenerweise aus einem anderen Thread aufgenommen, fand es aber hier passend, weil derjenige, der so spricht, immerhin „klare Kante“ i.S. von Verantwortungsübernahme zeigt.

zeitschnur
@ Carlo Ludwig XIV. hat aber damit keine „klare Kante“ gezeigt, sondern seine Selbstherrlichkeit und Willkür zementiert – und folgerichtig ging das französische Haus auch unter. Das Grundproblem der Demokratie ist tatsächlich nicht das Ideal der Herrschaft des Volkes – das könnte man bei einem frommen Volk auch durchaus positiv gestalten. Ich finde etwas anderes daran irgendwie montrös – es ist dieses Unpersönliche. Natürlich ist nach dem Völkerrecht auch eine Nation eine juristische Person, aber damit kann kein Mensch etwas anfangen. Wir erleben, dass sich Leute wählen lassen, Mist bauen und einfach zurücktreten, abhauen, andere, den Dreck ausbaden lassen. Am… weiter lesen »
Carlo
@zeitschnur: Mit der „klaren Kante“ meinte ich sinngemäß, dass mit dem erwähnten Anspruch „l‘Etat…“. hier immerhin einer sagt: „ich übernehme Verantwortung, und ich bin mir bewusst, am Ende meiner Tage danach Rechenschaft ablegen zu müssen“. – Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen ! Dass es indes nicht zutreffen würde, der gesamten „Tradition“ kollektiv eine solche Regenbogenpressementalität zuzuschreiben, erscheinen mir persönlich folgende Positionen (oder die entsprechende Grundhaltung) Pater Schmidbergers passend, der eine Frage nach der tieferen Ursache von Spaltungen, eben auch in der Priesterbruderschaft, mit den Wirkungen der ERBSÜNDE, der alle Menschen unterliegen, erklärte. Und in anderem Zusammenhang weiter: “,Wer glaubt zu… weiter lesen »
zeitschnur
@ Carlo Danke für Ihre Antwort! Habe am Ende hinsichtlich des Themas aber etwas den Faden verloren, auch wenn das Zitat in einer anderen Hinsicht natürlich sehr interessant ist. Nein – natürlich gilt nie etwas immer für alle…es ging mir um Tendenzen und lange Denktraditionen, die teilweise in offenen Hass umkippten. Das von mir behauptete Regenbogenpressen-Denken ist m.E. im 19. Jh entstanden, nachdem die Franz. Rev. die alte Welt erschüttert hat und nach dem Wiener Kongress endgültig sichtbar wurde, dass die „alte Welt“ Europas nun zersplittern würde. Nur – wieviel dieser „alten Welt“ war Ideal, wieviel Wirklichkeit? Wenn man liest… weiter lesen »
Jupp

Tatsächlich scheint wohl die Bibel mit den Endzeitprophezeihungen zu stimmen.
Das hier habe ich im Netz gefunden, sehr interessant:
https://archive.org/details/DieEndzeitProphezeihungen
das PDF mal ausdrucken und mit der Bibel vergleichen.
mfG, Jupp

zeitschnur
Naja – das ist ein wilde Sammlung all der Dinge, die Leuten, die Ästhetik und Ethik mit Glauben verwechseln, nicht gefallen und nun ohne Netz und doppelten Boden in die Bibel projiziert werden. Manches trifft zu, manches ist kleinlich und schlicht falsch – Vorsicht! Es ist nicht seriös, eine Bibelstelle zu nennen und anstatt sie selbst reden zu lassen, schon vor-interpretiert darzustellen, und dies ohne den Zusammenhang zu einer apokalyptischen Sache herstellen zu können. Außerdem sind sehr viele Stellen ohne ihren Zusammenhang nicht erklärbar und gehören in der Schrift selbst keineswegs in Endzeit-Prophezeiungen, sondern Erfahrungen des Volkes Israel oder heute… weiter lesen »
ein besorgter Christ
So sehr ich jeden Versuch ablehne zu behaupten, wir befänden uns soundsoviel Tage vor der Wiederkunft Christi und dergl, sosehr muss ich konstatieren, dass wir alle verführt sind und verführt werden, Ich nehme mich da gar nicht aus, aber wir haben, selbst, wenn es uns nicht so besonders materiell gut, geht, einen Lebensstandart der ist unvergleichlich. Natürlich schimfe ich auch beständig über die Krankenkassen, mit ihren merkwürdigen Vorschriften, da Eigenbeteiligung, das übernehmen sie nicht, da bezahlen sie nur das Medikament und jenes nicht, u.s.w. ….. aber wir haben alle noch Zugang zu kompetenter Medizin, wir haben Wohnungen, die sind beheizt,… weiter lesen »
zeitschnur
Meinen Sie, dass wir durch die komplexe ökonomische Struktur total verwoben sind auch in die ideologischen Setzungen der Gegenwart? Das würde ich nämlich auch so sehen wollen. Allerdings kommen wir da niemals mehr heraus – man müsste sich einsargen. Oder aber – und das werfe ich ja der „Tradition“ vor – man spielt historische Kirche, kostümiert sich gewissermaßen nach dem nostalgisch-romantischen Traum einer vergangenen Zeit, die niemand mehr zurückholen kann und die niemand mehr wirklich verstehen oder gar originalgetreu „rekonstruieren“ könnte. Deshalb ist ja ein jeweils aktuelles Lehramt so wichtig, das das „Ewige“ bewahrt, das Überholte aber auch getrost fahren… weiter lesen »
ein besorgter Christ

Ja ich meine das so, dass wir alle hineingewoben sind in die Setzungen unserer Zeit und ja diese unkritische Glorifizierung der Vergangenheit ist in der Tat ein Problem.

Doris

@ zeitschnur

> man spielt historische Kirche, kostümiert sich gewissermaßen nach dem nostalgisch-romantischen Traum einer vergangenen Zeit,

> Traditionalisten heute längst zurückgelassene Sitten auf eigene Faust wieder aufwärmen wollen oder Anleihen bei der Orthodoxie und noch schlimmer, bei protestanischen Sekten und ihrem krassen Biblizismus machen

Könnten Sie das bitte konkretisieren? Was meinen Sie genau? Danke.

zeitschnur
Ich schreibe hier im Forum ja genug über Konkretes, deshalb hier nur soviel: Die Tradition hat einen enorm großen blinden Fleck. Sie deutet die Geschichte als den Kampf der Freimaurerei gegen die gute und wahre Kirche, die ihren Halt aus der Monarchie und einer patriarchalischen, hierarchischen Gesellschaft bezogen haben soll. Die parlamentarische Demokratie wird dementsprechend dämonisiert. Nun steht weder in der Hl. Schrift noch in den Dogmen eine solche Auffassung der Wirklichkeit. Es handelt sich um ein ideologisches Vorurteil – denn die Beziehung zwischen Thron und Altar war erstens nicht die ganzen 2000 Jahre gerade eine freundschaftliche, noch war sie… weiter lesen »
zeitschnur
Nachtrag: Ich meine, dass diese Wahrnehmung „Es gab eine gute alte Welt und die zerfällt nun zu einer bösen neuen Welt“ verabsolutiert wird. Es wird übersehen, dass in der Schrift nicht gesagt wird, der „Mensch des Verderbens“ (Anitchrist) erscheine irgendwann nach einer guten und frommen Periode, sondern er wirke bereits jetzt (also damals zur Zeit der ersten Christen!), werde aber noch durch etwas aufgehalten. Diesen Aufhaltenden ausgerechnet an der Monarchie festzumachen, ist irgendwie ahistorisch, zumal der Monarch zur Zeit der ersten Christen eindeutig antichristliche Züge trägt! Es ist also nicht die Demokratie mit all ihren möglichen Implikationen (als antike griechische… weiter lesen »
Martina
Man macht erst alle Leute unkeusch, indem man 5 Jahrzehnte nicht mehr über das 6. Gebot und die Sünden dagegen predigen lässt, dann merken sie 100%ig nicht mehr, wenn die „Geistlichkeit“ auch den Gelüsten des Bauches fröhnt , statt den Geist Gott ähnlich zu machen, indem an sündenlos und voller heroischer Tugenden, sprich heilig lebt. Solchermaßen agitierten „Gläubigen“ erklären zu wollen was eigentlich die katholische Morallehre wäre, ist ein gefährliches Anliegen. Sie können nämlich ziemlich aggressiv werden, wenn man ihnen erklärt, dass die Pflege der Gelüste des Bauches nicht zum katholischen Leben gehört. Wie gut das alles schon seit 50… weiter lesen »
doro

Blöder geht es nicht mehr!!! Und die Menschen ergötzen sich vor so einen Unfug!!!

Ralph

Der Gemende hat es offenbar gefallen. Ich finde es lächerlich und peinlich.

Marienzweig

Geradezu zwanghaft Lebensfreude demonstrieren zu müssen – wem das nicht behagt, steht vermutlich im Verdacht, ein freudloser Miesepeter zu sein.
Die Schleusen liturgischen Missbrauchs haben sich mittlerweile geöffnet. Herauskommen wird wohl noch einiges, worüber wir uns die Augen reiben werden.
Aber die hl. Messe muss halt ein wenig aufgepeppt werden, ansonsten erstarrt sie in Langeweile, mag so mancher Priester -ist er wirklich einer?- wohl denken.
Wäre hinausgehen keine Alternative?

Chlodwig

Die heilige Messe vergegenwärtigt das dramatischste Ereignis der Menschheitsgeschichte, nämlich die Aufopferung des Gottmenschen Jesus Christus, um der Menschheit eine Möglichkeit zur Erlösung bieten zu können. Sie ist weder „langweilig“, noch darf sie zu einem kabarettistischen Spektakel verzerrt werden. Dies muß man insbesondere den jungen Christen klarmachen, damit sie den strengen Rahmen der Liturgie nachvollziehen können.

seinsheim

Und dann wundern die sich, dass die Gläubigen scharenweise zu den Pfingstkirchlern abwandern….

zeitschnur

Wieso – diese Flamenco-Show ist doch eindeutig charismatisch angehaucht! Man muss nicht mehr abwandern – den Pfingstgeist haben wir seit „dem“ Konzil nun auch in der RKK.

Stella

„charismatisch“ ist gut!!
Wenn ich nicht irre,ist der Flamenco ein ausgesprochen erotischer Tanz,wie ja auch der Tango.
Die Frau erinnert mich ein bischen an die berühmt/berüchtigte Salome…
Ich konnte das Video nicht ohne Beklemmung ansehen und ich war in meinen jüngeren Jahren wahrlich kein Kind von Traurigkeit auf dem Tanzboden, wie ich ehrlich zugeben muß.

Shuca

Nun es ist die Zeit, wo die Konzilskirche auf Entertainment setzt. Die Gottesdienstbesucher, die von der „Heiligen Messe“ entwöhnt worden sind, wollen Unterhaltung. Ach was soll es „Derwische tanzen im Vatican“.
http://www.zenit.org/de/articles/tanzende-derwische-des-turkischen-mevlevi-ordens-zu-gast-im-vatikan
Per Mariam ad Christum.

zeitschnur
Bin gerade Ihrem Link gefolgt: Da haben wir wieder die Sufis! Das war neulich schon Thema hinsichtlich einer Veranstaltung in einer Salzburger Kirche. Und vielleicht hatte @ Leo Lämmlein in einem seiner Kommentare dort recht, dass durch diese mystische Richtung des Islam der Christ gewissermaßen mit Zuckerbrot der Peitsche zugeführt werden soll. Der wohlmeindende Katholik findet das interessant, muss die hohe ästhetische Qualität und auch die Tiefe der Gedanken und Empfindungen zugestehen – aber es ist eben nicht die Tiefe des Dreifaltigen, obwohl es die Gaben nutzt, der der Schöpfer uns gegeben hat, um eigentlich IHN zu preisen. Wer wird… weiter lesen »
Zeitlos
Die Messe Paul VI., die untrennbar mit dem 2. Vatikanischen Konzil verbunden ist, ist die Ursache dieses widerlichen Spektakels. Natürlich gab es im überlieferten römischen Ritus auch Lauheit, Oberflächlichkeit, Routine bei Gläubigen und Priestern. Es gab immer Mitläufer, Gläubige, die sich dem sie umgebenden Milieu angepasst haben, die an einem lebendigen, persönlichen Glauben nicht interessiert waren. Das muss man gar nicht erwähnen, ich sage es nur vorsichtshalber. Dass nicht unterstellt wird, die Vergangenheit durch eine rosaroten Brille zu sehen. Doch Skandale, Liturgiemissbräuche waren den Katholiken zutiefst fremd. Der Ritus, theozentrisch und auf die Erlösung, das Kreuzesopfer Jesu Christi bezogen, ließ… weiter lesen »
Shuca

@Zeitlos
„Natürlich hat Paul VI. das nicht gewollt. Auch nicht sein Liturgiearchitekt A. Bugnini. Sie haben es nicht gewollt. Aber dennoch verursacht.“
Ihr Wort in Gottes Ohr. Wenn das nicht stimmt können wir nur hoffen das die Gnade des Herrn größer ist als unser Verstand es jemals begreifen wird . Wenn ich in dieser Zeit Papst gewesen wäre hätte ich Bugnini nicht nach Teheran geschickt sondern hätte ihn exkommuniziert und den Konzilsgeist hätte ich den Genickschuß verpasst. Die freimaurerische säkulare Welt hätte natürlich eine Fehlgeburt erlitten aber das wäre mir egal gewesen.
Per Mariam ad Christum.

Shuca

Aber das wäre noch nicht alles. Ich würde den Konzilstheologen der die „Subsistit-in-Lehre“ mit Hilfe protestantischer Freunde in die heilige Kirche reingepresst hat suchen und finden. Und dann würde ich ihm sämtliche Federn ausreißen und ihn nackt über die Alpen zurück jagen. Natürlich versteht der normale Katholik mich nicht. Macht nichts, alles hat seine Zeit und ich bin kein Voodoopriester der in Assisi um den Krieg in dieser Welt gebettelt hat. Oh Entschuldigung es ging ja in Assisi um Frieden in dieser Welt. Jetzt sind wir aber alle gespannt wie dieser Frieden aussieht.
Per Mariam ad Christum.

Wickerl

So etwas nennt man “ Entblödung“.

Tommy

Freude am Glauben ist großartig! Aber welche „Freuden“ sehen wir hier?
Der Herr Pfarrer ist ja ganz hin und weg… von seiner „Haushälterin“ 😉

doro

Solch einen Priester wird wahrscheinlich nichts passieren, aber bei uns ist ein Priester als Religionslehrer von Bischöflichen Amt gekündigt worden, weil er vom Fegefeuer ,Hölle gesprochen hat! Kündigungsgrund zu konservativ und gestrig und wahrscheinlich zu katholisch!

Marcellus
Dem flotten Tänzer passiert nichts. Unter der herrschenden Diktatur werden ausschließlich diejenigen verfolgt, die dem großen Reformator im Wege stehen. Denn diese sind ja personifizierte Zeugen, was wirkliche Demut und Anbetung Gottes bedeutet. Und da fällt es im direkten Vergleich schon auf, wie oberflächlich der Herrscher von eigenen Gnaden ist. Jetzt ist die Stunde, in der unser Heiliger Vater Papst Benedikt XVI nicht mehr schweigen darf, auch um den Preis der Ganzhingabe. Er hat in dieser Welt nichts mehr zu verlieren. Aber er darf nicht mehr schweigen und sich mitschuldig machen an der Verwüstung des Tempel Gottes. Lieber Heiliger Vater:… weiter lesen »
Wickerl

Entblödung nennt man so etwas

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