Gotteslästerlicher Irrsinn: „Jesus und Apostel waren schwul“

Verachteter Jesus
Verachteter Jesus

(New York) Die Homo-Lobby hat wenig Skrupel und noch weniger Respekt vor den religiösen Gefühlen anderer. Der Volksmund empfiehlt bekanntlich, nicht mit den Genitalien, sondern mit dem Kopf zu denken. Doch die Gotteslästerung der Homo-Ideologen treibt immer radikalere Blüten. Es ist der Drang der jakobinischen Zwangsbeglücker, die Andersdenkende nicht ertragen.

Die Verachtung für Jesus Christus begann bereits mit seiner Geburt, als Herodes der Große Befehl erteilte, alle Neugeborenen zu töten. Die jüdischen Gegenspieler Jesu erfanden eine ganze Propagandamaschinerie übelster Verleumdungen gegen den menschgewordenen Sohn Gottes und das junge Christentum. Dazu gehörte unter anderem der Vorwurf sexueller Ausschweifungen. Als das Christentum sich auszubreiten begann, standen ihnen antike Heiden nicht nach. Einige dieser Verleumdungen übernahm der Islam vom Judentum. Bis heute geistern sie herum. Die Vorwürfe sind nichts anderes als Ausdruck der Wahrheitsleugnung. Die Pseudoargumente im Detail letztlich irrelevant. Erst vor kurzem versuchte eine amerikanische Wissenschaftlerin mit der „sensationallen“ Entdeckung Berühmtheit zu erlangen, den Beweis gefunden zu haben, daß Jesus in Wirklichkeit verheiratet war. Neuerdings wird Christus im Zuge des allgemeinen Homo-Hype zum „Homosexuellen“ umgedichtet. Die Ablehnung der Homosexualität als schwerwiegendes Verbrechen gegen Gottes Ordnung, wie es die Heiligen Schriften ohne wenn und aber lehren, sind für die Homosexualisierer von Staat und Gesellschaft ein Ärgernis. Ideologen begegnen dieser ständigen Anklage mit Spott und Verunglimpfung bis hin zur Gotteslästerung.

Jesus Christus als „bekennender Homosexueller“ verunglimpft

Erst vor kurzem strahlte der ehemals von der Sozialistischen Partei kontrollierte staatliche Fernsehsender RAI2 einen blasphemischen Sketch aus, in dem Christus als Homosexueller dargestellt wurde. Es folgten zahlreichen Reaktionen, darunter auch eine Strafanzeige. Erstaunlich war vor allem die Reaktion jener, die an der schändlichen Verunglimpfung des Gottessohnes im Staatsfernsehen nichts Schlimmes erkennen wollten. Noch erstaunlicher die Reaktion jener, die mit Feuereifer darauf beharrten, daß Jesus Christus homosexuell, ja sogar ein bekennender Homosexueller sei.

Ins Feld geführt wurde die jüngste antichristliche Manipulation, von der die Kirchengeschichte im Lauf der vergangenen zweitausend Jahre schon viele erlebt hat, auch in jüngster Zeit. Die Behauptung wurde mit „wichtigen neuen historischen Dokumenten“ begründet, die „zweifelsfrei“ die „sexuelle Orientierung“ von Christus beweisen würden.

In Wirklichkeit ist die Geschichte längst bekannt und keineswegs „neu“. Es handelt sich um jene rund 70 Fragmente von Codices, die vor etwa zehn Jahren in einer jordanischen Grotte entdeckt wurden. Einige skrupellose Autoren und Medien auf der gierigen Suche nach der Sensation, behaupteten, daß diese Funde alle Vorstellungen des Christentums und natürlich vor allem der Katholischen Kirche „revolutionieren“ würden. Doch nichts dergleichen war die Folge. Weder das Christentum noch die Katholische Kirche wurde durch die „sensationellen“ Funde in irgendeiner Weise berührt.

Michael Ruses Phantasien

Die Diskussion um den blasphemischen Sketch brachte auch wieder einen provokanten Artikel des britischen The Guardian in Umlauf, der am 4. November 2011 erschienen war. Geschrieben wurde er von Michael Ruse, einem darwinistischen Philosophen an der Florida State University. Bereits der Titel läßt keinen Zweifel über die Absicht des Autors: „Jesus as an openly gay man“. Auch der Atheist Ruse hängte sich zur Begründung an dem jordanischen Fund auf, um zu behaupten, Jesus sei ohne Zweifel ein bekennender Homosexueller gewesen. Als Atheist, der eine klare Absicht verfolgte, fiel ihm eine solche Beleidigung sicher nicht schwer.

Nachdem Michael Ruse in den USA seine Klinge mit den Christen zu Kreationismus und Intelligent Design kreuzte, gehört er seit Jahren, stets mit antichristlicher Stoßrichtung, zu den „wissenschaftlichen“ Förderern der Homosexualität.

In Ruses niederträchtigen Phantasien war nicht nur Jesus ein Homosexueller. Vielmehr habe der Gottessohn sich nur mit Homosexuellen umgeben. Die Apostel seien eine Homo-Gemeinschaft gewesen, die untereinander nicht durch die Wahrheit, sondern durch widernatürliche Befriedigung verbunden waren. Als Beleg führt der Biologiephilosoph den Hinweis im Evangelium an, daß Johannes, der Jüngste der Apostel, Jesu „Lieblingsjünger“ war. In dieser Vision, begeisterte sich Ruse, werde auch verständlich, warum Jesus von den Aposteln verlangte, mit ihren Familien zu brechen. Das sei die Aufforderung gewesen, sich seinem homosexuellen Lebensstil anzuschließen.

Die jordanischen Höhlenfunde würden, so Ruse, diese These weiter stützen. Ruse muß sich dafür allerdings erneut einer mehr als gewagten psychologisierenden Uminterpretation bedienen. Er geht in seiner Verachtung noch viel weiter und psychologisiert auch die Beziehung Jesu zur Gottesmutter. Laut Ruse seien die Katholiken, wie könnte es anders sein, der „wahren“ homosexuellen „Natur“ Christi viel näher als die Protestanten und zwar durch ihre Marienverehrung. Denn ein besonderes Verhältnis zur Mutter sei ein typisches Merkmal von Homosexuellen.

In einer so verqueren Weltsicht kann natürlich auch der heilige Joseph nicht fehlen. Das Verhältnis zwischen Jesus und Joseph sei das genaue Gegenteil zum Verhältnis mit der Mutter gewesen. In den jordanischen Fragmenten finde sich, so Ruse, eine apokryphe Stelle, in der Jesus heftig mit Joseph gestritten habe. Ruse hat eine Freudsche Lösung zur Hand: „hyperpossessive Mutter, ablehnender Vater, homosexueller Sohn“.

Das Christentum und besonders die Katholische Kirche als „homosexueller Geheimbund“

Ruse wußte auch zu berichten, warum man bisher von alldem so wenig gewußt habe: „Ein neuer Brief des Paulus, der jüngst entdeckt wurde, jener an die Athener, zeigt eine stärkere platonische Beeinflussung. Paulus von Tarsus, der ebenfalls homosexuell war und der eine klassische Ausbildung erhalten hatte, sah in der Homosexualität ein Hindernis für den Erfolg des Christentums in einem sozialen Kontext, der damals höchst homophob war. Aus diesem Grund wurden die Homosexualität von ihren Anführern, den ‚Wächtern‘ des Christentums im Geheimen praktiziert. Natürlich handelt es sich dabei um eine Tradition, die sich weiterentwickelte und durch die Geschichte anhielt.“

Für Ruse ist das Christentum, vor allem aber die Katholische Kirche damit letztlich ein homosexueller Geheimbund. Je höher die kirchlichen Würdenträger, desto tiefer ihre Initiation in den geheimen, innersten homosexuellen Zirkel.

Spintisierereien überschreiten Grenzen des Anstandes

Man könnte über solche Spintisierereien lachen, würden sie nicht Gott beleidigen, ebenso wie die Gottesmutter, die Kirche und die Heiligen. Und würde die These nicht von einem in manchen Kreisen hochgeschätzten amerikanischen Universitätsprofessor in einer der ältesten britischen Tageszeitungen, von Protestanten 1821 gegründet, vertreten. Doch zu lachen ist einem nicht zumute, anhand der skrupellosen Überschreitung jeder Grenze des Anstandes und der intellektuellen Redlichkeit.

Immerhin erwies sich Ruses Schlußsatz als das was sein ganzer Aufsatz ist, ein schändliches Luftschloß perverser Phantasien. Mit Blick auf die jordanischen Funde schrieb er: „Das Christentum wird nicht mehr dasselbe sein.“ Was Ruse als Vorhersage präsentierte, scheint heute unter ganz anderen Vorzeichen vielmehr eine Drohung zu sein.

Homosexualismus Ideologieersatz für verwaiste Marxisten?

Der Homosexualismus scheint auf kultureller Ebene in die antichristlichen Fußstapfen des Marxismus zu treten. Er tut dies mit derselben Machtlogik, die sich im Sinne Gramscis der kulturellen Hegemonie bemächtigen will. Das erklärt vielleicht, warum die Homo-Ideologie, ganz unabhängig ob von Homosexuellen oder heterosexuellen Homophilen vertreten, vor allem in jenen Kreisen anzutreffen ist, die bis vor kurzem marxistisch, neomarxistisch oder kryptomarxistisch ausgerichtet waren. Für die USA gilt das auch für die einst trotzkistische Richtung der „Liberalen“.

Friedrich Engels Vorahnung

Wo früher Marx vertreten wurde, propagiert man heute die Homo-Ideologie. Marx würde sich im Grab umdrehen. Ganz anders Friedrich Engels, der die Entwicklung bereits verstand und vorausahnte. Engels schrieb am 22. Juni 1869 seinem Freund Marx: „Das sind ja äußerst widernatürliche Enthüllungen. Die Päderasten fangen an sich zu zählen und finden, daß sie eine Macht im Staate bilden. Nur die Organisation fehlte, aber hiernach scheint sie bereits im Geheimen zu bestehen. Und da sie ja in allen alten und selbst neuen Parteien, von Rösing bis Schweitzer, so bedeutende Männer zählen, kann ihnen der Sieg nicht ausbleiben. ‚Guerre aux cons, paix aux trous-de-cul‘, wird es jetzt heißen.((„Krieg den vorderen, Frieden den hinteren Leibesöffnungen.“)) Es ist nur ein Glück, daß wir persönlich zu alt sind, als daß wir noch beim Sieg dieser Partei fürchten müßten, den Siegern körperlich Tribut zahlen zu müssen. Aber die junge Generation!“ (Karl Marx – Friedrich Engels. Werke. Gesamtausgabe, Bd. 32: Briefe (Januar 1868- Mitte Juli 1870), Berlin 1965

Heute würde Engels wohl wegen Homophobie vor Gericht gestellt werden.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Messa in Latino

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Christoph Rhein

Machen wir doch dasselbe, was die 68er-Leute gemacht haben (die mit dem Gender-Irrsinn, dem Islamismus, dem Humanismus, der Nouvelle Droite, den Irak-Kriegern, den Googles, den Amazons, der NSA, dem CIA, etc…): Erst die Institutionen zerstören und dann unter GOTTES GESETZ, der EINEN HEILIGEN KATHOLISCHEN UND APOSTOLISCHEN KIRCHE aufbauen. Aber vorher Aux les Armes a l‘Eglise!

josef
hallo wenn im negativ als Programm etwas positiv ist, dann schreit die Seele,,,,oh wie tröstlich,,,,dann erscheint eben das minimale positiv als der Lichtblick und der Weg und wird verteidigt bis aufs Letzte. Dieses wenige an positiv prägt sich dadurch viel stärker ein in der allgemeinen Meinung als viel Gutes und Positives. Das ist das Spiel der Zeit, Wenn auch nur mehr der hauch von gut vorherrscht, kann das viele negative noch verborgen bleiben, solange der Mensch nicht fähig ist tiefer zu blicken. Das ist das geniale an Franziskus, er bringt so viel Durcheinander, dass er mit dem wenigen Positiven was… weiter lesen »
zeitschnur
„Für Ruse ist das Christentum, vor allem aber die Katholische Kirche damit letztlich ein homosexueller Geheimbund. Je höher die kirchlichen Würdenträger, desto tiefer ihre Initiation in den geheimen, innersten homosexuellen Zirkel.“ – Haben Sie da nicht gestutzt bei diesem Satz? Seit Paul VI. kann man ja den Eindruck haben, dass das nicht so ganz falsch ist in der „Neuen Kirche“. Jesus – er war „ein einfacher Mann“, er war „Arbeiter“, er war Guru und Sozialreformer, er war verheiratet und schw… (ich bringe das einfach nicht über die Lippen), er war ein Wunderheiler, er war ein Obdachloser, er war ein Kapitalist,… weiter lesen »
Seefeldt

Nur zur Klarstellung: Christus ist (nicht: war) weder Jude noch Arier, sondern Gott – auch in seiner menschlichen Natur. Denn in der heiligsten Maria entstand kein neues Wesen, sondern nahm das bereits seiende göttliche Wesen in seiner zweiten Person menschliche Natur an.

zeitschnur

Sie haben mein Postung überhaupt nicht kapiert. Seufz…

zeitschnur
..und noch was – was glauben Sie eigentlich, warum die Kirche das Fest der Beschneidung des Herrn feiert? Mit Polarisierungen kommt man im Denken nicht weiter. Jesus war dem Fleisch nach ein Sohn Israels (dagegen: Gott ist nicht völkisch und hat keine Religion), er war dem Fleisch nach ein Mann (dagegen: Gott hat kein Geschlecht), er war dem Fleisch nach ein Mensch um die Zeitenwende (dagegen: Gott ist ewig), und er hatte dem Fleisch nach bestimmte individuelle Körpermerkmale (dagegen: Gott ist alles in allem). Alles, was Jesus dem Fleische nach zukommt, hat einen tiefen Sinn. Wir sind schließlich keine Gnostiker!… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Jesus Christus, der Gottmensch, ist ein Mann und der Abstammung nach ein Jude (kein Arier, da haben Sie recht) und wird das in alle Ewigkeit sein, und Sie erliegen, mit Verlaub, einem doketistischen Irrtum. Und wäre Christus das nicht, so hätte das, unter anderem, zur Konsequenz, dass Ihn die Juden niemals als ihren Messiaskönig anerkennen würden, und zwar völlig zu recht, was sie aber doch nach dem Zeugnis der Heiligen Schrift am Ende tun werden.

Seefeldt
@Leo Laemmlein: Die Abstammung Christi ist im Großen Glaubensbekenntnis deutlich beschrieben: „Aus dem Vater geboren vor aller Zeit“. Und über Christi Menschwerdung heißt es: „Er stieg vom Himmel herab, nahm Fleisch an … und wurde Mensch“. Christi Menschwerdung ist also keine Geburt eines neuen Wesens, sondern Menschwerdung eines bereits seienden Wesens, nämlich Gott in seiner zweiten Person. Für das jüdische Gesetz mag Christus ja als Jude gelten, aber er ist kein Jude, sondern Gott. Die Juden haben vieles von dem angekündigten Messias falsch verstanden. Sie stellten sich darunter einen machtvollen König dieser Welt vor. Aber Christi Königreich ist nicht von… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Sehr geehrter Herr Seefeldt, Jesus Christus ist Gott-Mensch, das ewige Wort Gottes, das in der Zeit Fleisch, menschliche Natur, angenommen hat, und mit dieser menschlichen Natur ist Er hypostatisch (das heißt in der Einheit einer Person) vereinigt vom Augenblick seiner Empfängnis im Schoß der Jungfrau Maria per omnia saecula saeculorum. Jesus war Sohn einer menschlichen Mutter (Gal 4,4: „geboren von einer Frau“), einer J ü d i n aus dem Hause David, wie ihr Gemahl Josef (Luk 1,27). Gott selbst sagt uns mit dem ersten Satz des Neuen Testaments: „Liber generationis Iesu Christi filii David filii Abraham – Geschlechtsregister Jesu… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Kleine Korrektur.
Israel bezieht sich auf Jakob. Juda ist der Sohn Jakobs, dem Gott selbst den Namen Israel gab.

Seefeldt
@ Leo Laemmlein: Warum betreiben Sie eigentlich das Geschäft der Christenfeinde, indem Sie Christus verjuden wollen? Sie sollten erst einmal Wesen, Person und Natur auseinanderhalten. Christus ist Gott, eines Wesens mit dem Vater, aus dem Vater geboren vor aller Zeit. Also stammt Christus von Gott Vater ab und sonst niemandem. Mensch wurde er, indem er Menschennatur annahm – ohne sich zu verändern, denn sonst hätte sich ja Gott verändert. Daß Jesus von Maria geboren wurde, bestreitet ja niemand, aber er erstand eben in Maria nicht als neues Wesen, sondern blieb auch in seiner menschlichen Natur unverändert die zweite Person des… weiter lesen »
Seefeldt

Zu meiner Person: Ich bin römischer Katholik, und in jeder Heiligen Messe bete oder singe ich das Große Glaubensbekenntnis mit – wie alle anderen auch, Priester und übrige Gläubige. Dieses Glaubensbekenntnis ist das Glaubensbekenntnis der Kirche, das Bekenntnis des christlichen Glaubens, und indem ich dieses Glaubensbekenntnis mitbete oder -singe, bekenne ich mich zu diesem Glaubensbekenntnis, diesem Glauben. Diesem Glauben bin ich treu, und in dieser Treue verteidige ich diesen Glauben gegen Verfälscher dieses Glaubens; auch gegen Verfälscher, die wie die Pharisäer Textstellen falsch auslegen und damit den ganzen Glauben verderben.

Seefeldt
@ zeitschnur: „Sie haben mein Postung überhaupt nicht kapiert.“ Wieder einmal eine der bei Ihnen ja so üblichen Unterstellungen. Ich habe klargestellt, daß Christus weder Jude noch Arier, sondern auch in seiner menschlichen Natur Gott ist, sonst nichts. „was glauben Sie eigentlich, warum die Kirche das Fest der Beschneidung des Herrn feiert?“ Christus kam bekanntlich rechtlich als Sohn eines jüdischen Vaters und einer jüdischen Mutter zur Welt und unterlag daher dem jüdischen Gesetz der Beschneidungspflicht. Im übrigen deutet die Frage sehr deutlich darauf hin, daß ich das mit dem „er war kein Jude, sondern ein Arier“ durchaus richtig verstehe und… weiter lesen »
zeitschnur
Es heißt übrigens „Ehe Abraham war, bin ich“ – hmmm…. Ich weiß nicht, was Sie eigentlich wollen – das ist wirres Zeug. Sie widersprechen wahrscheinlich einfach nur, weil es Spaß macht. „Das läuft auf Wesenstrennung hinaus“ – wovon reden Sie nur hinsichtlich meiner Sätze? Ich habe nicht Wesen, sondern Naturen unterschieden. Der Gottmensch hat zwei getrennte Naturen in einer Persönlichkeit. „Ungetrennt und unvermsicht“ heißt die dogmatische Formel. Die menshcliche Natur macht eine Festlegung im geschlecht, im Aussehen, in der Volks- und Religionszugehörigkeit notwendig. Punkt. Gott hat das nicht nötig, weil er Geist ist. Und Gott hat keine Religion, sondern er… weiter lesen »
Seefeldt
@ zeitschnur: Können Sie nicht einfach mal Ihre notorischen Unterstellungen bleiben lassen, die obendrein allesamt falsch sind? Was ich will, worum es mir geht, habe ich nun wirklich klar genug dargestellt: Daß Christus auch in seiner menschlichen Natur Gott ist. Sie beginnen Ihr Posting mit einem Hmsen über das von mir gebrachten Zitat „Ehe Adam war, bin ich“. Aber so steht es nun einmal in der Heiligen Schrift, und wenn Sie theologisch nicht so erbärmlich ignorant wären, wüßten Sie, was in diesem „bin ich“ steckt. Sie können diesbezüglich ja auch einmal an das hohepriesterliche Verhör denken und Christi Antwort, die… weiter lesen »
Seefeldt
Noch eine Ergänzung zu dem „bin ich“. Es lohnt sich vor allem, über Christi Gefangennahme nachzudenken. Dort fragte er die Häscher, wen sie suchten, und als sie antworteten „Jesus von Nazareth“, sagte er „ich bin es“. Das ist ja eigentlich nichts besonderes – die folgende Reaktion der Häscher aber durchaus: Sie stürzten zu Boden. Die Antwort auf die sich aufdrängende Frage, warum sie zu Boden stürzten, liegt in der Antwort Christi – auf Hebräisch/Aramäisch dasselbe Wort, mit dem Christus dem Hohepriester antwortete, und das Christus auch benutzte, als er sagte: „Ehe Abraham war, bin ich“. Wer weiß, was „ich bin“… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Seefeld,
nur halt, dass im profanen Zusammenhang die Antwort sprachlich identisch lautet.
Hat jedenfalls nichts mit Ihrer Bestreitung des J u d e seins unseres Herrn Jesus Christus zu tun.

Seefeldt

@ Leo Laemmlein:

Sie haben anscheinend immer noch nicht verstanden, worum es bei dem „ich bin“ geht. Und gerade die Antworten an die Häscher, den Hohepriester und jene Juden, denen er erklärte, daß er bereits vor Abraham war, waren alles andere als profan. Und auch deswegen, weil er vor allen anderen Menschen und damit auch vor den Juden war, kann Christus kein Jude sein. Er ist eben GOTT, auch in seiner menschlichen Natur.

Seefeldt

Nebenbei bemerkt: Es wäre ja eigentlich natürlich gewesen, dem „Ehe Abraham war“ ein „war ich (schon da)“ folgen zu lassen. Aber Christus sagte eben „bin ich“ …
Es sei also nochmals empfohlen, über dieses „bin ich“ ebenso wie über die Reaktion der Häscher auf Christi „ich bin es“ sehr ernsthaft nachzudenken.

Leo Laemmlein
Seefeldt Die Worte Jesu über Abraham sind ein Hinweis auf Seine ewige Präexistenz als Logos, berühren aber nicht die in Rede stehende Frage nach der menschlichen Natur Christi. Wenn Sie kein Doketist sind, dann gestehen Sie Jesus jedenfalls nur eine menschliche Natur in abstracto, in ihrer Allgemeinheit, zu. Das ist aber nicht die Auffassung der katholischen Theologie. „Christus hat vielmehr die menschliche Natur in individuo angenommen. … Individua ist aber die menschliche Natur Christi, insofern sie als Natur alle individuellen Eigentümlichkeiten einer für sich bestehenden Menschennatur an sich trägt. In dieser Beziehung ist Christus ein Mensch unter andern Menschen: Primogenitus… weiter lesen »
Seefeldt
@ Leo Laemmlein: Selbstverständlich berührt Christi Wort über Abraham auch seine menschliche Natur, denn Christus sagt das „bin ich“ ja in seiner menschlichen Natur. Er sagt das „bin ich“ bzw. „ich bin es“ ja auch den Häschern auf dem Ölberg und dem Hohepriester. Und er sagt dieses „bin ich“ gerade auf den jüdischen Hinweis auf sein geringes Alter in seiner menschlichen Natur. Christus ist Gott, die zweite Person des einen göttlichen Wesens, und das sowohl in seiner göttlichen wie in seiner menschlichen Natur. „Wenn Sie kein Doketist sind“ Ich bin kein Doketist, und auch Ihre folgenden Unterstellungen sind falsch; Christus… weiter lesen »
Seefeldt
@ Leo Laemmlein: Wenn Sie aber auf das jüdische Gesetz solchen Wert legen: Vor dem jüdischen Gesetz war Jesus von seiner Menschwerdung bis zu seiner Kreuzigung Jude. Aber eben nur vor dem jüdischen Gesetz. Das jüdische Gesetz ändert nichts an Christi Wesen: Christus ist Gott, auch in seiner menschlichen Natur. Vielleicht kann Ihnen folgende Begebenheit weiterhelfen: Ein Neger kann ggf. die deutsche oder israelische Staatsbürgerschaft erwerben, aber auch ein solcher Staatsbürgerschaftserwerb ändert nichts daran, daß er ein Neger ist und auch bleibt, und das deutlich sichtbar. Und genauso ist es auch mit Jesus Christus: als Ziehsohn des heiligen Josef erhielt… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Bei dieser Gelegenheit möchte ich einmal das Büchlein von Alexander Rauch „Die Revolution der Geschlechter – Gottes Plan für Mann und Frau“ empfehlen. Es kann gratis heruntergeladen werden (pdf-Datei, 160 Seiten): http://clv-server.de/pdf/255286.pdf

Urselina

Jammern nutzt nichts. Blasphemien gab es immer und wird es immer geben. Zur Zeit sind perverse Unterhosenthemen angesagt.
Die einzige Hilfe besteht darin, das zu machen, was die Kirche über die Jahrtausende stark gemacht hat: Missionieren.
Gläubige können und müssen dafür sorgen, dass der Glaube wieder in die Gesellschaft getragen wird, dass Katholisches wieder die Grundlage wird. Hier ein erfolgversprechender Weg

Graf Bethlen

Aber wehe Ihr sagt etwas über einen gewissen Mohammed! Die halbe Welt tobt und steht in Flammen. Sind wir Christen wirklich solche Weicheier?

Urselina

Ja

michael
Genau das sind auch „Fruechte“ des Konzils, wenn auch in bitterster Form. Das kommt davon, wenn man Christus nur noch historisch wahrnimmt und seine Gottheit marginalisiert. Dann ist er eben auch nur ein Mensch, mit allen Schwaechen und Staerken und da die hl. Messe eben auch nur noch ein „Menschenevent“ mit Hokuspokus als Gralserzaehlung ist, werden sogar Kirchenobere gegen solche Blasphemien nichts einzuwenden haben. Es ist wie beim sog. Friedensgebet, wenn man alles in einenTopf wirft kommt dann nur Mist dabei heraus. Wir beten eben NICHT denselben Gott an und der Verweis auf die gemeinsamen Wurzel ist mehr als irrefuehrend… weiter lesen »
defendor
Wird Blasphemie bald auch als „politisch korrekt“ erklärt ? Nun also auch pure hasserfüllte Bösartigkeit als Mittel zum Zweck der Wahrheitsbekämpfung. Immer ungehemmter agiert die Homo-Mafia. Sie weiss sich ja getragen und gehätschelt von der „humanen“ Seelenverschmutzungspolitik. Welch ein weiterer hinterlistig bösartiger wie abstossender Versuch, Gottes Schöpfungsordnung durch menschengemachten Irrsinn zu verhöhnen. Wenn ein „darwinistischer Philisoph“ seine Hirngespinste-“Studien“ in hasserfüllte Blasphemie verpackt, dann ist dies auch eine Folge seiner zur geistigen Umnachtung führenden Ideologie. Ganz wie sein Lügenbaron „Vorbild“ Darwin. Hw Spirago dazu: - „Ein Mann der Wissenschaft namens Darwin wurde einmal gefragt,  was er von Christus denke; er gab zur… weiter lesen »
Me
Vielleicht sollte man wieder zum Altbewährten greifen. Warum den modernen, (per Definition?) wertneutralen Begriff „Homosexualität“ verwenden, wenn es doch bereits einen alten Begriff gibt, der eine höchstrichterliche und endgültige Bewertung enthält, nämlich „Sodomie“. „Homosexualität“ ist sprachlich so weit von der Heiligen Schrift entfernt, dass man stets einen langen argumentativen Weg gehen muss, bei dem man auf halber Strecke von der unwilligen Zuhörerschaft verlassen wird. Bei „Sodomie“ dagegen ist es ganz einfach: Sodom(ie) -> Feuersglut. Kein wenn und kein aber. Da weiß die unwillige Zuhörerschaft sofort, woran sie ist. Aber wir sind ja so gut erzogen und tolerant und lassen uns… weiter lesen »
Stella

Zu der Diskussuion um die Menschheit Christi :
bei solchen Begriffen wie „Verjudung“ sollten wir sehr,sehr hellhörig werden,denn das hatten wir schon mal und die Früchte davon waren nicht nur faul sondern VERHEEREND!
Wollen wir das wieder??
Das alles in Schutt und Asche versinkt?
Anscheinend ja!

Kyrillus

Werter @Seefeldt, so sehr ich Ihre Beiträge für gewöhnlich schätze und nachvollziehen kann, so sehr muss auch ich Ihnen hier widersprechen.

Es reicht ja, zur Klärung der Debatte das (von Ihnen weiter oben sogar erwähnte) Symbolum Athanasianum hinzuzuziehen:

„Deus est ex substantia Patris ante saecula genitus, et homo est EX SUBSTANTIA MATRIS in saeculo natus.“
„Gott ist er aus der Wesenheit des Vaters, vor den Zeiten gezeugt, und Mensch ist er AUS DER WESENHEIT DER MUTTER, in der Zeit geboren.“

Und: „Aequalis Patri secundum divinitatem, minor Patre secundum humanitatem.“
„Dem Vater gleich der Gottheit nach, geringer als der Vater der Menschheit nach.“

Seefeldt
@ Stella: Der Ausdruck „Verjudung“ mag Ihnen mißfallen, aber er beschreibt das, worum es geht. Wie dargestellt, entwertet das ganze Christentum, wer den göttlichen Christus zu einem jüdischen Christus abzuwerten versucht. Denn Kern des Christentums ist, daß nicht irgendein Jude am Kreuze starb, sondern sich Gott am Kreuze für uns Menschen aufopferte. Das würde übrigens ebenso gelten, wenn man versuchen würde, den göttlichen Christus zu einem arischen Christus abzuwerten; das habe ich übrigens auch angedeutet. Aber niemand versucht derzeit, Christus zu einem Arier abzuwerten (auch einem solchen Versuch würde ich mich entgegenstellen); aktuell ist aber der Versuch, Christus zu einem… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Argumenten und Fragen zur Sache, die man Ihnen stellt, weichen Sie aus und antworten auf Fragen, die niemand gestellt hat. Was soll das für ein Gespräch geben? W e r bezweifelt hier das Gottsein Jesu Christi? Was hier in Frage steht, ist Seine wahre Menschheit und was diese besagt und mit einschließt. Soll ich Ihnen noch einmal eine Zusammenfassung meiner Fragen und Argumente geben? Aber vielleicht beginnen wir einfach einmal damit, zu definieren: was ist das, ein Jude? Und vor allem, was war mit „Jude“ (lat. Iudaeus, griech. Ioudaîos) zur Zeit des Herrn Jesus gemeint? Gern würde ich dazu Ihre… weiter lesen »
Seefeldt
@ Leo Laemmlein: Ich weiche weder Fragen noch Argumenten zur Sache aus. Wenn Sie so etwas behaupten, dann versuchen Sie doch einfach das nachzuweisen. Indem Sie Christus in seiner menschlichen Natur zum Juden herabsetzen, sprechen Sie Christus in seiner menschlichen Natur die Gottheit ab. Die wahre Menschheit Christi bleibt völlig unberührt davon, daß Christus auch in seiner menschlichen Natur Gott ist. Warum das so ist, habe ich gezeigt. Auch die Bedeutung „Jude“ habe ich hier klargestellt. Aber für Sie halt nochmals: Der Begriff „Jude“ ist doppeldeutig, er kann zum einen das Volk der Juden meinen, wofür ich zur Unterscheidung das… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Sehr geehrter Seefeldt, meinetwegen können wir das Thema vorläufig ruhen lassen und bei anderer Gelegenheit neu aufgreifen. Mal was zum Nachdenken aus der Sicht eines Juden, der zum Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes und Erlöser gekommen ist:: http://www.adon-jeschua.de/deutsch/christ-de.htm.

Seefeldt
@ Kyrillus: Wie schon beschrieben, wird in jeder Heiligen Messe das Große Glaubensbekenntnis gebetet oder gesungen (das Athanasium dagegen allenfalls ausnahmsweise). Jeder, der in einer Heiligen Messe dieses Glaubensbekenntnis mitbetet oder -singt, bekennt sich damit zu diesem Glauben. Die Konzilsväter von Nizäa und Konstantinopel verfaßten das Große Glaubensbekenntnis mit großer Sorgfalt, und ihnen gelang ein Glaubensbekenntnis und gleichzeitig eine Glaubensvorgabe von großer Klarheit. Und es führt kein Weg daran vorbei: Das Große Glaubensbekenntnis lehrt, daß Christus aus dem Vater geboren wurde vor aller Zeit, also von Gott Vater und nur von Gott Vater stammt, und Mensch dadurch wurde, daß er… weiter lesen »
Kyrillus
Sie können „substantia“ hier sehr wohl auch mit „Wesen“ statt mit „Wesenheit“ übersetzen (Wesen eben im Sinne von Washeit, Wesenheit); das ändert nichts an der Aussage des Athanasianum. „AUS der Substanz der Mutter“ bedeutet eben nicht „in und durch Marias Substanz“ („hindurch“, wie ich ergänze, um Ihren Gedanken klar zu machen), sondern sehr wohl, dass Christi menschliche Natur (Wesen/Wesenheit) aus ihr STAMMT, im Sinne der realen Abstammung! Das werden Sie in jeder guten Dogmatik nachlesen können. Gestatten Sie, dass ich zur endgültigen Klärung der Frage und um jeden subjektiven Zweifel auszuschließen, aus derjenigen von Ludwig Ott zitiere (6. Aufl. 1963,… weiter lesen »
Kyrillus
(Fortsetzung) Wenn es so wäre, wie Sie behaupten, und Christi menschliche Natur in Tat und Wahrheit ebenso göttlicher Natur wäre, wie diejenige des Logos (ein Widerspruch, übrigens, per se!), wäre er eben nicht WAHRHAFT Mensch, ganz wie wir es sind, und Maria wäre nicht WAHRHAFT seine Mutter; d.h. sein stellvertretendes Leiden und Opfer hätte nicht seinen unendlichen Wert für uns, und unsere Verehrung der Gottesmutter wäre nicht die einer echten Mutter, auch im genetischen Sinn („dem Fleische nach“) mit Jesus verbunden! Die göttliche und die menschliche Natur sind in Christus hypostatisch vereint, d.h. die menschliche Natur ist ganz aufgenommen in… weiter lesen »
Seefeldt
@ Kyrillus: „Sie können „substantia“ hier sehr wohl auch mit „Wesen“ statt mit „Wesenheit“ übersetzen“ Zu betonen ist hier: „können“. Werden Sie sich bitte darüber im klaren, daß Übersetzungen von einer Sprache in eine andere Sprache oft mehrere Möglichkeiten bieten. Das lateinische „substantia“ ist unsere „Substanz“ geworden, und es gab im Deutschen keine Bedeutungsverschiebung dieses Wortes, weswegen sich „substantia“ eben mit „Substanz“, „Wesenheit“ und „Wesen“ übersetzen läßt. Welche Übersetzung aber vorzunehmen ist, hängt vom Zusammenhang ab. Ihre Übersetzung von „substantia“ an der fraglichen Stelle widerspricht dem Großen Glaubensbekenntnis und ist daher falsch. Falsch ist auch Ihre Interpretation meines „in und… weiter lesen »
Seefeldt
@ Kyrillus: „Wenn … Christi menschliche Natur in Tat und Wahrheit ebenso göttlicher Natur wäre, wie diejenige des Logos (ein Widerspruch, übrigens, per se!)“ Das habe ich nicht behauptet – Sie verwechseln Wesen, Person und Natur. Christus ist die zweite Person des einen göttlichen Wesens, und diese Person hat eine göttliche und eine menschliche Natur. Die beiden Naturen Christi sind selbstverständlich nicht gleich, aber sie sind untrennbar miteinander verbunden – in einer Person, in einem Wesen, wie ja auch die geistige und materielle Natur eines Menschen zwar unterschiedlich sind, aber doch keine unterschiedlichen Wesen sind, sondern zu ein und demselben… weiter lesen »
Kyrillus
@ Seefeldt: „Werden Sie sich bitte darüber im klaren, daß Übersetzungen von einer Sprache in eine andere Sprache oft mehrere Möglichkeiten bieten.“ Werter @Seefeldt, ich denke, dass Sie nicht wirklich glauben, ich müsste mir über solch selbstverständliche Sachverhalte erst noch klar werden? Weshalb aber dann die Bemerkung? Auch die Unterstellung, ich wüsste die Begriffe Wesen, Person und Natur nicht auseinanderzuhalten, ist unbegründet. Wie sollte ich nicht mit Ihnen einig gehen, was die Unterscheidung von drei Hypostasen/Personen in der einen göttlichen ousia/substantia betrifft. Die zweite Hypostase ist Mensch geworden und hat menschliche Natur angenommen, worüber das Athanasianum bekennt: „Deus est ex… weiter lesen »
Kyrillus
(Fortsetzung) Wieso sollte diese katholisch rechtgläubige Deutung von „ex substantia matris“ dem Nicäno-Konstantinopolitanum widersprechen? Heißt es doch darin vom Logos: „Et incarnatus est de Spiritu Sancto ex Maria Virgine“; die gebräuchliche Übersetzung lautet: „Er hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist VON der Jungfrau Maria“. Fleisch angenommen VON: geht es deutlicher? Ihr Zugeständnis einer „Verbindung mit dem Blutkreislauf“ ändert hingegen nichts daran, dass Sie Christi menschliche Natur als Fleisch (unmittelbar) aus dem Vater behaupten: was bedeutet, ex substantia Patris. Und DAS, verehrter @Seefeldt, widerspricht den Glaubensbekenntnissen, und zwar fundamental! Sie behaupten und erachten es als Ihr „entscheidendes“ Argument, dass „mit… weiter lesen »
Kyrillus
(Fortsetzung) Als sprechenden Abschluss noch einige Zeilen aus Tertullians „De carne Christi“. Gegen die Valentinianer gewandt schreibt Tertullian: „Wenn sie folglich behaupten, es würde den neuen Verhältnissen entsprochen haben, dass das Wort Gottes ebensowenig aus dem Fleische der Jungfrau Fleisch annahm als aus dem Samen eines Mannes, so frage ich, warum sollte es denn nicht schon etwas vollständig Neues sein, dass aus einem Leibe ein Leib hervorging, ohne aus dem Samen des Mannes erzeugt zu sein? (…) „Siehe“, heißt es, „die Jungfrau wird in ihrem Mutterleibe empfangen.“ Was wird sie denn empfangen? Doch sicher das Wort Gottes, nicht den Samen… weiter lesen »
Seefeldt
@ Kyrillus: „Werden Sie sich bitte darüber im klaren, daß Übersetzungen von einer Sprache in eine andere Sprache oft mehrere Möglichkeiten bieten.“ Werter @Seefeldt, ich denke, dass Sie nicht wirklich glauben, ich müsste mir über solch selbstverständliche Sachverhalte erst noch klar werden? Bitte nichts für ungut, aber Ihre Schreiben veranlaßten mich schon, darauf hinzuweisen. Warum, können Sie ja meinen Zeilen entnehmen. Sie wissen sicher, daß der ursprüngliche Titel Marias „theotokos“ lautet, auf lateinisch „Dei genitrix“ und auf deutsch „Gottesgebärerin“. @Zeitlos wies bereits auf dieser Seite darauf hin, und auch darauf, daß die lateinischen und deutschen Übersetzungen wegen ihrer Sperrigkeit durch… weiter lesen »
Seefeldt
@ Kyrillus (Fortsetzung): Christus wurde Mensch, ohne sich zu ändern. Indem Sie allerdings behaupten, daß Christus durch seine Menschwerdung in seinem Wesen Hebräer geworden wäre, unterstellen Sie Ihrerseits Christus eine Wesensänderung. Und nicht nur das: Wegen der Wesensgleichheit Christi unterstellen Sie damit auch Gott Vater und dem Heiligen Geist eine Wesensänderung, unterstellen Sie sowohl Gott Vater als auch dem Heiligen Geist, Hebräer geworden zu sein. Vielleicht kann Ihnen anhand dieser Konsequenzen klarwerden, wie unsinnig es ist, Christus als Wesen in seiner menschlichen Natur zum Hebräer herabzusetzen. Zum Schluß möchte ich auch Sie darauf hinweisen, daß Ihre Versuche, Christus in seiner… weiter lesen »
Kyrillus
@ Seefeldt: „Sie wissen sicher, daß der ursprüngliche Titel Marias „theotokos“ lautet, auf lateinisch „Dei genitrix“ und auf deutsch „Gottesgebärerin“.“ Dass Gottesmutter ein gültiges Synonym ist, erhellt nicht nur aus der (einen Katholiken verpflichtenden) Tatsache, dass die katholische Dogmatik seit vielen Jahrhunderten davon Gebrauch macht, sondern allem voran schon daraus, dass die Heilige Schrift von der Mutter Jesu und der „Frucht Deines Leibes“ spricht. „Und meinen Sie nicht, daß das „bloße“ Austragen Gottes unendlich mehr ist als die Mutterschaft eines Menschen?“ Diese Ihre Spekulation erübrigt sich ganz und gar, denn es gehört unumstößlich zum katholischen Dogma, dass Maria nicht Christi… weiter lesen »
Kyrillus
(Fortsetzung) „(Ü)ber den Blutkreislauf gelangt auch Substanz der Mutter in das Kind, und aufgrund dieser Substanz wächst es auf, also aus Substanz der Mutter.“ Die Biologie lehrt uns, dass der Blutkreislauf des Embryos von demjenigen der Mutter durch die Plazentaschranke getrennt ist. In den Nährstoffen, die in den Blutkreislauf des Kindes gelangen, die „substantia matris“ erkennen zu wollen, wäre nichts weniger als absurd und nur unter krasser Nichtbeachtung des Gehalts des historischen Begriffes der substantia (Wesen/Wesenheit!) möglich. Werter @Seefeldt, das alles sind offensichtliche Sophismen und Ausflüchte, und ich bin ehrlich erstaunt, dass Sie dies nicht erkennen wollen. Der erwähnte Valentinus… weiter lesen »
Kyrillus
(Fortsetzung) Weiter schreiben Sie, @Seefeldt: „Indem Sie allerdings behaupten, daß Christus durch seine Menschwerdung in seinem Wesen Hebräer geworden wäre, unterstellen Sie Ihrerseits Christus eine Wesensänderung. Und nicht nur das: Wegen der Wesensgleichheit Christi unterstellen Sie damit auch Gott Vater und dem Heiligen Geist eine Wesensänderung, unterstellen Sie sowohl Gott Vater als auch dem Heiligen Geist, Hebräer geworden zu sein.“ Das sind krude Unterstellungen, @Seefeldt, und es käme mir nicht im Traum in den Sinn, Ähnliches zu behaupten! Christus ist der menschgewordene Logos, sein Wesen die göttliche Substanz. Wenn er als die zweite Person der göttlichen Dreifaltigkeit die Menschennatur in… weiter lesen »
Seefeldt
@ Kyrillus: „Ihr wiederholter Verweis auf das Große Glaubensbekenntnis kann Ihre Position nicht rechtfertigen“ Seit wann das denn nicht? Das Große Glaubensbekenntnis ist DIE Glaubensvorgabe für die Christenheit. Und das Große Glaubensbekenntnis lehrt, daß Christus von Gott Vater und nur von Gott Vater stammt. Nochmals: EINE DOGMATIK IST KEIN DOGMA, ABER DAS GROSSE GLAUBENSBEKENNTNIS IST DOGMATISCH! Wenn daher eine Dogmatik dem Großen Glaubensbekenntnis widerspricht, ist die Dogmatik falsch! „sie hat zur Bildung der menschlichen Natur Christi ALL DAS BEIGETRAGEN, WAS JEDE ANDERE MUTTER ZUR BILDUNG DER LEIBESFRUCHT BEITRÄGT. Maria ist wahrhaft G o t t e smutter, d. h. sie… weiter lesen »
Seefeldt
@ Kyrillus: die dem katholischen Dogma widerspricht Woher wollen Sie das denn haben? Darf ich Sie auf die Verklärung Christi hinweisen, die vor Christi Kreuzigung geschah? Deshalb habe ich in meinem früheren Posting ja auch davon gesprochen, dass Sie die menschliche Natur Christi nicht als das nähmen, was sie ist. Das ist offensichtlich Ihr Fehler. „Die genetische Abstammung ist zwar unter Menschen üblich, aber zum wahren Menschsein nicht notwendig – s. Jesus Christus.“ Das ist eine klassische Petitio Principii. Mit einem Zirkelschluss wird eine haarsträubende Behauptung nicht plausibler! Ist es überhaupt nicht. Wollen Sie Adam dessen wahres Menschsein absprechen? Adam… weiter lesen »
Seefeldt
@ Kyrillus (Fortsetzung): Einmal anders herum: Entweder Christus ist „vor aller Zeit geboren“ und war daher auch schon vor Abraham – dann kann er nicht von Maria abstammen, die ja erst nach Abraham kam. Oder er stammt von Maria – dann aber kann er nicht „vor aller Zeit geboren“ und vor Abraham gewesen sein. Das ist logisch zwingend, werter Kyrillus, Sie müssen jetzt nur noch entscheiden, welche dieser beiden Möglichkeiten der Heiligen Schrift und dem Großen Glaubensbekenntnis entspricht und welche nicht. dass mit der Menschwerdung keine Veränderung des Logos einherging, obgleich er Fleisch von seiner Mutter annahm Wenn Sie behaupten,… weiter lesen »
Kyrillus
Es ist genug, @Seefeldt. Wenn es einem Tertullian nicht gelingt, Sie vom verpflichtenden katholischen Glauben zu überzeugen, wie sollte es mir gelingen. Sie missverstehen und zerpflücken stichhaltige Argumente nach Ihrem Willen, der Sie nun einmal darauf beharren lässt, Maria sei nicht Christi wahrhafte Mutter, nein: Maria sei Christi Leihmutter. Abgesehen von Ihrer falschen Auslegung des Glaubensbekenntnisses können Sie freilich keine Quellen für Ihre Behauptung namhaft machen (es sei denn, gnostische). Weshalb Sie dieser Umstand nicht nachdenklich stimmt? @Leo Laemmlein hat recht, auf Hahnenkämpfe sollten wir uns nicht einlassen. Ich bedaure aufrichtig, mit Ihnen zu keinem vernünftigen Konsens gekommen zu sein!… weiter lesen »
Seefeldt
@ Kyrillus: Zu Tertullian: „Was wird sie denn empfangen? Doch sicher das Wort Gottes, nicht den Samen eines Mannes“ Das ist hier unstrittig. „Mithin, wie es ihre Sache war, zu empfangen, so gehörte ihr, was sie gebar, auch an, obschon ihr das nicht zugehörte, was sie empfing.“ Beachten Sie den Schluß. „Wenn dagegen das Wort aus sich selbst Fleisch geworden ist …“ Das behaupte ich nicht. Nochmals: „hat Fleisch angenommen“ heißt es im Großen Glaubensbekenntnis. „Nur der Leib, welcher dem Mutterschoße sein Dasein verdankt, kann von einem Mutterschoße reden.“ Und damit sind wir bei einem groben Fehler Tertullians. Christus verdankt… weiter lesen »
Kyrillus
Die „groben Fehler“ Tertullians haben Sie nicht gezeigt, @Seefeldt, Sie haben sie behauptet. Wir drehen uns im Kreis – die Argumente zur Widerlegung Ihrer Thesen finden Sie weiter oben. Weshalb sprechen Sie nicht einmal mit einem rechtgläubigen Priester über dieses Thema? Zum Abschluss einige Zeilen aus dem Catechismus Romanus, nach Beschluss des Trienter Konzils unter leitender Aufsicht des heiligen Karl Borromäus entstanden, herausgegeben 1566 auf Befehl Pius V. – Erster Teil, viertes Hauptstück, „7. Was es heißt, Christus sei aus Maria, der Jungfrau geboren“: „Hier begann sich auch zu erfüllen jene herrlichste Verheißung Gottes an Abraham, zu dem gesagt wurde,… weiter lesen »
Seefeldt
@ Kyrillus: Die groben Fehler Tertullians habe ich durchaus gezeigt. Aber für Sie nochmals: 1. Entgegen der Behauptung Tertullians verdankt Christus sein Dasein Gott Vater und nur Gott Vater, denn das Große Glaubensbekenntnis lehrt von Christus: „Aus dem Vater geboren vor aller Zeit“. 2. Tertullians Behauptung von der Abstammung Marias ist falsch. Es gibt keine Überlieferung über eine Abstammung Marias vom Hause David. Es ist sogar unwahrscheinlich, daß Maria vom Hause Davids stammt, da ja bereits Josef aus diesem Hause stammt und das Judentum in Sachen Verwandtschaftsehe sehr streng war und ist. Im übrigen haben Sie immer noch keine Stellung… weiter lesen »
Kyrillus

„Wäre Jesus in seiner menschlichen Natur bloß ein Jude gewesen, wäre sein Kreuzesopfer wertlos und damit das Christentum haltlos.“

Ein letztes Mal: Die Argumente zur Widerlegung auch dieser

U N G E H E U E R L I C H E N

These, werter @Seefeldt, sind eingebracht. Ich kann Ihnen wirklich nur raten, darüber einmal mit einem rechtgläubigen, klugen Priester zu sprechen!

Seefeldt
@ Kyrillus: Meiner Aussage, daß Christi Kreuzigung nur Wert hat, wenn dort Gott gekreuzigt wurde, sind Sie bis jetzt immer ausgewichen. Von einer Widerlegung der Aussage kann schon gar keine Rede sein. Und ungeheuerlich ist daran überhaupt nichts, meine Aussage trifft die Sache vielmehr im Kern. Und nochmals: Die Kernbotschaft des Christentums lautet, daß Gott in seiner menschlichen Natur sich am Kreuze für die Menschen aufopferte. GOTT, wohlbemerkt, nicht irgendein Jude! Nur Gott konnte und durch sein Kreuzesopfer von den Sünden erlösen! Es ist genau aus diesem Grunde vielmehr ungeheuerlich, zu behaupten, daß Christus ein Jude gewesen sei. Denn mit… weiter lesen »
Seefeldt
@ Kyrillus: Zum Thema Abstammung noch folgendes: Sie schrieben einmal „was gehört denn zum WAHRHAFTEN Menschsein? In grundsätzlichstem Sinne die genetische Abstammung aus einer Ahnenlinie!“ Wie anhand Adams nachgewiesen, ist das so nicht richtig, denn Adam war wahrer Mensch, ohne von irgendwem abzustammen. Und doch ist Ihre Aussage insofern richtig, als tatsächlich die Abstammung zum Wesen einer Person gehört (für Adam ist es wesentlich, daß er von niemandem abstammt). Nun ist Christus eine Person, die zweite Person des einen göttlichen Wesens. Nachdem er aus dem Vater geboren war vor aller Zeit, stammt er zweifellos von Gott Vater ab. Wie verhält… weiter lesen »
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