Auch Kardinäle unter Pädophilen? „Finde Lösung“ zur Zölibatsabschaffung? – Neues bizarres Papst-Interview mit Scalfari

Skurriles Interview: Papst Franziskus mit Eugenio Scalfari
Skurriles Interview Papst Franziskus Eugenio Scalfari

(Rom) Eugenio Scalfari ist eindeutig der bevorzugte atheistische Gesprächspartner von Papst Franziskus. Scalfari, Gründer und langjähriger Chefredakteur von La Repubblica, der tonangebenden linksliberalen Tageszeitung Italiens und bekennender Atheist aus einer Familie mit alter freimaurerischen Tradition, veröffentlichte in der heutigen Sonntagsausgabe der Repubblica in großer Aufmachung die Zusammenfassung eines neuen Gesprächs, das er mit dem Papst führte. Diesmal reagierte der Vatikan prompt. Vatikansprecher Pater Federico Lombardi veröffentlichte noch am Vormittag eine Erklärung. Einige Überlegungen weniger zum Inhalt (vorerst), sondern zur Form.

Am 1. Oktober des vergangenen Jahres veröffentlichte Scalfari ein sensationelles Interview mit Papst Franziskus (siehe eigenen Bericht Das vollständige Interview des Atheisten Scalfari mit Papst Franziskus – Existiert kein objektiv Gutes?) Darin gab der Papst ein Bekenntnis zum Relativismus und zum Verzicht auf die Missionierung ab und erklärte laut Scalfari die Sünde faktisch für abgeschafft. Das Interview ging auf ein Gespräch zwischen Scalfari und Papst Franziskus zurück, das am 24. September 2013 im Gästehaus Santa Marta stattfand. Zustande kam es auf Wunsch von Papst Franziskus. Das vollständige Interview wurde vom Vatikan auf dessen Internetseite unter den lehramtlichen Aussagen des Papstes veröffentlicht. Trotz heftiger Kritik an den Aussagen des Papstes gab es kein Dementi.

Die bizarren Interviews von Papst Franziskus und Eugenio Scalfari

Erst anderthalb Monate später wurde das Interview von der Internetseite gelöscht und in einer allgemeinen Erklärung festgehalten, daß päpstliche Interviews nicht Teil des offiziellen Lehramtes seien. Wenige Tage darauf enthüllte Scalfari vor der Auslandspresse in Rom Details zum Interview (siehe eigenen Bericht Hintergründe zum Papst-Interview – Scalfari: „Die Antworten des Papstes habe ich selbst formuliert“). Scalfari gab bekannt, daß er die umstrittenen Antworten des Papstes selbst formuliert hatte, allerdings mit ausdrücklicher Zustimmung des Papstes. Zudem habe er dem Papst vor Drucklegung das Interview vorgelegt und um das päpstliche Nihil obstat gebeten.

Am 30. Dezember 2013 kam Scalfari in einem Leitartikel noch einmal auf das Gespräch mit Papst Franziskus zurück und wiederholte, daß das katholische Kirchenoberhaupt faktisch die Sünde für abgeschafft erklärt habe.

In einem Schreiben vom 23. Oktober hatte sich Papst Franziskus bei Scalfari ausdrücklich für Gespräch und Interview bedankt und den Wunsch auf weitere Gespräche geäußert: „Auch mir würde es gefallen, wenn wir uns erneut treffen könnten, um die Themen zu vertiefen, über die wir unser Gespräch bei Ihrem jüngsten Besuch begonnen haben“. Das war nun der Fall.

Atemberaubend skurrile Erklärung von Vatikansprecher Lombardi

Das neue Gespräch zwischen Papst Franziskus und Eugenio Scalfari sei „herzlich und sehr interessant“ verlaufen. Themen seien vor allem der „Skandal des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger durch Kleriker und die Haltung der Kirche zur Mafia gewesen“, so Vatikansprecher Lombardi in seiner Stellungnahme.

„Dennoch, wie bereits früher unter ähnlichen Umständen, ist darauf hinzuweisen, daß das, was Scalfari dem Papst unter Anführungszeichen zuschreibt, das Ausfluß seines Gedächtnisses als Profijournalist ist, aber nicht die genaue Niederschrift von einem Tonbandmitschnitt“. Ebensowenig habe der Papst Scalfaris Text einer Überprüfung unterzogen. „Man kann und man darf daher in keiner Weise von einem Interview im üblichen Sinn des Wortes sprechen”, so der Vatikansprecher.

„Wenn daher der Artikel in seiner Gesamtheit auch den Sinn und den Geist des Gesprächs zwischen dem Heiligen Vater und Scalfari wiedergibt, muß mit Nachdruck betont werden, wie bereits bei einem vorherigen ‚Interview‘, das in La Repubblica erschienen ist, daß die einzelnen Aussagen in der veröffentlichten Formulierung nicht mit Sicherheit dem Papst zugeschrieben werden können.“

Was soll diese Interviewform?

Angesichts solcher Windungen eines Pressesprechers kann man sich nur an den Kopf greifen. Welcher Politiker, Staatsmann, Kirchenführer, Verbandsvorsitzende, Unternehmer, grundsätzlich welche Person des öffentlichen Lebens würde es einem Journalisten überlassen, nach freiem Ermessen und ohne jede Einschränkung die Antworten des Befragten zu formulieren und zu veröffentlichen? Eine unfaßbare Vorgangsweise, die um so unfaßbarer wird, nachdem bereits beim ersten Interview schlechte Erfahrungen gemacht wurden. Der Papst gibt ein Interview und ein bekennend kirchenfeindlicher Atheist formuliert die Antworten? Um ein solches Hasardspiel mit den Aussagen des Stellvertreters Christi auf Erden zu beschreiben, fehlen einem die Worte. Die kabarettreife Interpretationshandreichung des Vatikansprechers spricht eine klare Sprache.

Offensichtlich fand die umstrittene Art Scalfaris die Zustimmung des Papstes. Was dann auch von den umstrittenen Aussagen angenommen werden muß, die der Doyen des linken Journalismus zu Papier brachte.

Auch „Kardinäle“ unter den Pädophilen? – „Werde Lösung finden“ Zölibat abzuschaffen?

Auch im neuen Interview finden sich wieder aufsehenerregende Aussagen von Papst Franziskus aus der Feder Scalfaris, weshalb laut Presseamt des Vatikans die Gesamtaussage zwar korrekt, im Detail aber nicht eindeutig geklärt sei, was vom Papst und was von Scalfari stammt. Vatikansprecher Lombardi nahm zwei Korrekturen vor. Die dem Papst zugeschriebene Aussage, unter den pädophilen Klerikern seien auch „Kardinäle“ sei „nicht dem Papst zuzuschreiben“ Ebensowenig die Aussage zur Frage der Zölibatsaufhebung für Priester: „Die Lösungen“, für die Aufhebung des Zölibats „werde ich finden“. Im Repubblica-Artikel werden beide Aussagen eindeutig dem Papst zugeschrieben. Scalfari scheint dabei absichtlich zu tricksen. Er öffnet die Anführungszeichen, schließt sie aber nicht. Ein Versehen oder ein ausdrücklicher Hinweise, daß die unbedarften Leser manipuliert werden sollen? Eine Trickserei mit Zustimmung des Papstes?

Grundsätzlich steht mit Nachdruck die bereits im Herbst des Vorjahrs gestellte Frage im Raum: Welchen Wert haben solche Interviews außer Verwirrung zu stiften? Papst Franziskus scheint zudem beratungsresistent zu sein, denn es darf nach den Erfahrungen mit dem ersten Scalfari-Interview bezweifelt werden, daß im Vatikan jemand dem Papst zu einem weiteren Interview unter denselben Bedingungen geraten haben dürfte. Auch das neue Interview und die Umstände seines Zustandekommens werden für erhebliche Diskussionen sorgen.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Sismografo

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18 Comments

  1. P. Lombardi hat uns schon im letzten Oktober anlässlich des ersten Skandal-Interviews mit Scalfari erklärt, dass das das „Neue Genre“ päpstlicher Ansprachen ist.
    http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2013/10/das-neue-genre-papstlicher-ansprachen.html

    Hier gibt es das Zitat vom hl. Franziskus von Assisi über einen nicht kanonisch gewählten „Papst“, der ein Zerstörer sein wird, der unzählige Skandale hervorrufen wird und außerdem kirchenrechtliche Überlegungen über den „Rücktritt“ Benedikts.
    http://remnantnewspaper.com/web/index.php/articles/item/774-in-a-papal-diarchy-which-half-is-infallible

  2. Selbst Kardinal Joachim Meisner findet die Verkündigung von Papst Franziskus in Form von Interviews problematisch. Der Kardinal gab Ende letzten Jahres zu bedenken, dass dabei blieben doch manche Fragen offen blieben, die für den Unkundigen eigentlich weiter ausformuliert werden müssten.

    Papst Franziskus sollte es doch wissen, dass die Strategie der Freimaurerei sich „angepasst“ hat. O-Ton Freimaurer Marsaudon:
    -
    „Nicht mehr die Vernichtung der Kirche ist das Ziel,
    sondern man sucht sie zu benützen, indem man in sie eindringt“
    -

    Im Übrigen bräuchte es zur geplanten „Entpriesterlichung“ der Kirche hin zu einer „Laienkirche“ zunächst gleichsam als „Fuss in der Türangel“ – nebst zölibatär lebender Priester – auch „verheiratete Priester“….

    • Offensichtlich fährt die Freimaurerei eine Doppelstrategie: Kirchenfeindliche Kräfte werden seit eh und je gefördert, doch zugleich greift man auch innerkirchlich an. Die „Progressisten“, die sich noch innerhalb der Kirche befinden, sind natürlich die einfachste Beute für die Logenbrüder, da sie letztlich deren verdorbene Saat darstellen.

  3. Die Presse sollte sich jetzt ENDLICH um die Aufklärung des Pädophilieskandals um Jimmy Savile (BBC) und die ebenfalls beteiligten ca. 40 Abgeordnete in UK kümmern!

  4. Auch Kardinäle unter Pädophilen?

    Der italienische Enthüllungsjournalist Gainluigi Nuzzi sprach in einem Interview von einem Kardinal der sich regelmäßig Kinder zuführen ließ!

    Das war zu sehen bei einer Doku im öffentlich rechtlichen in Deutschland.

  5. Das Interview war kein Unfall, sondern Strategie. Franziskus wollte es, und, wie Scalfari wiederum betont, hat der Papst gesagt, was er geschrieben hat. Es geht nicht um schwarz oder weiß – Franziskus sagt beides gleichzeitig: durch Scalfari und durch Lombardi. Das ist Modernismus in Reinform. Bravo, Francesco!

  6. Mein aufrichtiges Mitleid mit dem Pressesprecher P.Lombardi.Ein gebeutelter Ordensmann, der so manches Ungemach wieder auf die Reihe bringen muss.Die unqualifizierten Aussagen des Pontifex, die er abermals mit diesem Atheisten-dem Agnostikerpropheten gemacht hat sind schwere Kost.Ist da nicht eine Verliebtheit in die via negativa und eine inhärente Unbeeindruckbarkeit gegen den Unglauben treibende Kraft?Wir erleben starke Versuche, den Primat der Liebe auf Kosten jenes der Wahrheit bedenkenlos durchzusetzen.Dem guten P.Lombardi wünsche ich viel Kraft, Nerven wie Drahtseile und vor allem und trotz allem immer wieder eine gute erholsame Nacht auf diese fürchterlichen Aufregungen.

  7. (Ex S. Francisci Assisiatis et S. Antonii Paduani Opera omnia S. 430; aus dem lat. übersetzt;)

    „Nachdem er kurz vor seinem Tode die Brüder zusammengerufen hatte, warnte er sie vor zukünftigen Bedrängnissen, indem er sagte:

    „Handelt tapfer, Brüder, seid stark und hofft auf den Herrn. Grosse Zeiten der Bedrängnis und Trübsal stehen nahe bevor (wörtl.: eilen, um bevorzustehen), in denen Verwirrungen und Gefahren weltlicher und geistlicher Art überhandnehmen werden, die Liebe vieler erkalten und die Schlechtigkeit der Bösen jedes Mass übersteigen wird.

    Die Macht der Dämonen wird mehr als gewöhnlich losgelassen werden, die unbefleckte Reinheit unseres und der übrigen Orden wird so sehr entstellt werden, dass nur ganz wenige unter den Christen dem wahren Papst und der römischen Kirche mit aufrichtigem Herzen und vollkommener Liebe gehorchen werden:

    Jemand, der nicht kanonisch gewählt, (aber) auf dem Höhepunkt jener Drangsal zum Papsttum erhoben worden sein wird, wird sich bemühen, in raffinierter Weise (wörtl.: mit Scharfsinn) vielen das tödliche Gift (wörtl.: den Tod) seines Irrtums einzuflössen.

    Dann werden sich die Ärgernisse vervielfachen, unser Orden wird gespalten werden, viele der übrigen (Orden) werden völlig zerbrechen, weil sie dem Irrtum nicht widersprechen, sondern zustimmen werden.

    Es wird so viele Meinungen und Spaltungen im Volk, unter den Ordensleuten und im Klerus geben, dass, wenn jene Tage nicht gemäss dem Wort des Evangeliums abgekürzt würden, selbst die Auserwählten (wenn dies möglich wäre) in die Irre geführt würden, wenn sie nicht in einem so gewaltigen Sturm von der unermesslichen Barmherzigkeit Gottes geführt würden.

    Unsere Regel und Lebensweise wird dann von einigen auf das schärfste bekämpft werden.

    Es werden unermessliche Versuchungen hereinbrechen.

    Die sich dann bewähren werden, werden die Krone des Lebens empfangen.

    Wehe aber jenen, die ihre Hoffnung allein auf das Ordensleben setzend, lau werden und den Versuchungen nicht beharrlich widerstehen, die zur Prüfung der Auserwählten zugelassen werden.

    Jene aber, die mit glühendem Geist aus Liebe und Eifer für die Wahrheit an der Frömmigkeit festhalten, werden als Ungehorsame und Schismatiker Verfolgungen und Unrecht erleiden.

    Denn ihre Verfolger werden, von den bösen Geistern getrieben, behaupten, es sei eine Grosstat des Gehorsams (wörtl.: ein grosser Gehorsam) gegen Gott, derart verderbliche Menschen zu töten und von der Erde zu vertilgen.

    Es wird aber dann der Herr eine Zuflucht für die Bedrängten sein, und er wird jene retten, die auf ihn gehofft haben.

    Und um ihrem Haupt gleichförmig zu werden, werden sie zuversichtlich handeln und durch den Tod das ewige Leben erwerbend, sich dafür entscheiden, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen; und sie werden, da sie der Lüge und Treulosigkeit nicht zustimmen wollen, den Tod in keiner Weise fürchten.

    (Forts.)

    • (Forts.)

      „Die Wahrheit wird dann von manchen Predigern totgeschwiegen (wörtl.: mit Schweigen zugedeckt), von anderen zertreten und geleugnet werden.

      Die Heiligkeit des Lebenswandels wird von jenen, die sich (äusserlich) zu ihr bekennen, ins Lächerliche gezogen werden, weshalb ihnen der Herr Jesus Christus keinen würdigen Hirten, sondern einen Vertilger senden wird.“

      (habe ich hier gefunden: http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=2915.0)

      Das mit dem nicht-kanonisch gewählten Papst ist allerdings seltsam, und wer ist der WAHRE Papst? Benedikt kann es wohl kaum sein, der das ja alles erst überhaupt so weit hat kommen lassen, Mitleid hin Mitleid her, und vor ihm haben es aktiv die Päpste so weit runtergerissen. Dieser „falsche Papst“ erscheint uns ja verteilt auf mehrere Päpste…

      Der WAHRE Papst…mir fällt da ein, dass man auch zu Zeiten des Hl. Bernhard von Clairveaux sagte, dieser Heilige sei der eigentliche Papst der Kirche gewesen – das liegt daran, dass Bernhard meister Papst Eugens war und ihn streng zurechtwies – ähnlich wie wir das von der Hl. Katharianv. Siena kennen. Bernhard mahnte die Hierarchen insgesamt, über dem amtsimmanenten Problem des Aktionismus nicht völlig zu verhärten wie der Pharao und selbst verloren zu gehen und viele mit hinabzureißen.
      es ist inreressant, dass Benedikt XVI. gerade diese Mahnung mitsamt einem starken Bekenntnis zum mächtigen Schutz der Gottesmutter am 800. Gedenktag Bernhards vortrug. http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CCkQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.eduhi.at%2Fdl%2FL7-Religio-Bernhard-dt.doc&ei=ogzEU9LlGoje7AaV3YDQDg&usg=AFQjCNEomLnrOpa8WZBEkokVCP8QIO8zmg&sig2=h-OyYTXiKtA6Cj0-sd9h5g&cad=rja

      Benedikt hat in einigem zurückgerudert – aber erst als es zu spät war, und es blieb außerdem zu schwach, weil er es theologisch nicht fundierte und zu viel falsche Signale gesetzt hatte.

      • Die Zerstörung des Ordens der Franziskaner der Immakulata passt auch zu der Prophezeiung des Hl. Franziskus – es ist ja eben auch „sein“ (und Claras) Orden, wobei das Schicksal des weiblichen Zweiges dem des männlichen wohl folgt.

    • Es gibt noch viele weitere Prophezeiungen über das Papsttum (Quelle: http://www.TwoHeartsPress.com, Kelly Bowring)

      1. Im Buch der Offenbarung ist die Rede vom Falschen Propheten als Tier der Erde, das “wie ein Lamm” auftritt und der religiöse Anführer der Falschen Kirche wird. Der Falsche Prophet “täuscht die Erdenbewohner” . Es ist wichtig, sich darüber klar zu werden, dass der Falsche Prophet der größte Betrüger sein wird, der je auf Erden gelebt hat – der Inbegriff eines Wolfes im Schafspelz, der auf perfekte Weise vorgibt, etwas zu sein, was er nicht ist. Dadurch wird er viele treue Gläubige in die Irre führen und schließlich die Welt dazu bringen, den Antichristen zu verehren und anzubeten (Off. 13:12). Im Katechismus steht folgendes geschrieben: Vor dem Kommen Christi muss die Kirche eine letzte Prüfung durchmachen, die den Glauben vieler erschüttern wird… ein religiöser Lügenwahn bringt den Menschen um den Preis ihres Abfalls von der Wahrheit eine Scheinlösung ihrer Probleme. (Katechismus der Katholischen Kirche 675)

      2. Laut der berühmten Prophezeiung von St. Malachias befinden wir uns – objektiv gesehen und von großer Bedeutung – im Zeitalter des letzten Papstes. St. Malachias war ein Heiliger, der im 12. Jahrhundert lebte und dessen Prophezeiungen den letzten Papst unserer Zeit betreffen, den Papst, der nach Papst Benedikt XVI. kommt. Darüber sagt er:»Während der äußersten Verfolgung der Hl. Römischen Kirche wird Petrus der Römer auf dem Stuhl sitzen. Unter vielen Bedrängnissen wird er die Schafe weiden. An deren Ende wird die Siebenhügelstadt zerstört werden, und ein furchtbarer Richter wird das Kirchenvolk richten.

      3. Über diese Zeiten sprach die Muttergottes in La Salette folgendes: Rom wird vom Glauben abfallen und der Sitz des Antichristen werden… das ganze Universum wird in Schrecken versetzt und viele werden sich in die Irre führen lassen.Die Kirche wird dem Untergang geweiht sein… Melanie (die Seherin) erklärte, dass die Muttergottes sagte, die Kirche sei in zweierlei Hinsicht dem Untergang geweiht: 1) “die Menschen werden nicht wissen, wer der wahre Papst ist”; 2) “eine Zeitlang wird das Heilige Messopfer in den Kirchen nicht mehr (gültig) dargebracht werden.”

      4. Berichten zufolge sagte die Muttergottes durch Fr. Gobbi: Es kommt aus der Erde herauf ein Tier, das zwei Hörner wie jene eines Lammes hat, dem schwarzen Tier, das aus dem Meer steigt, zu Hilfe… eng verbunden dem Symbol des Opfers ist jenes des Priestertums. Das Tier mit den zwei Hörnern, das einem Lamm gleicht, zeigt die in das Innere der Kirche eingedrungene Freimaurerei an, das ist die kirchliche Freimaurerei, die sich vor allem unter den Mitgliedern der Hierarchie ausgebreitet hat. Diese freimaurerische Unterwanderung im Inneren der Kirche ist euch schon in Fatima von mir vorausgesagt worden, als ich euch angekündigt habe, dass Satan sich bis in die Spitze der Kirche einschleichen würde.

      • 5. http://www.katholisches.info/2013/06/24/prophezeiungen-der-mystikerin-anna-katharina-emmerick-und-die-verwustung-der-kirche/

        6. . Pedro Regis, dessen Berichte von Botschaften von seinem Bischof öffentlich anerkannt werden, berichtet über die Worte der Jungfrau Maria: Der Tag wird kommen, an dem der (wahre) Papst von seinem Thron verjagt werden wird… Gesetze werden erlassen, die das Eingreifen der Kirche unterbinden werden…Im großen Endkampf wird der Rauch Satans im Hause Gottes zu spüren sein, doch das Licht des Herrn wird vorherrschen… Die fehlende Liebe zur Wahrheit und die Respektlosigkeit gegenüber den Sakramenten wird dazu führen, dass viele Geweihte an den Abgrund der Apostasie geleitet werden… Die Zukunft der Kirche wird durch eine große Spaltung und eine traurige religiöse Diktatur gekennzeichnet sein. Petrus wird Judas auf seinem Weg treffen… Betrug umgibt den Thron Petri… Es wird eine Entscheidung getroffen werden, die im Palast (dem Vatikan) große Verwirrung stiften wird… Die Zukunft wird bestimmt von Spaltungen und Skandalen in der Kirche meines Jesus‘…Verrat gelangt bis zum Throne Petri… gekennzeichnet durch einen ernsten Konflikt zwischen wahrer und falscher Kirche. Der Hl. Petrus wird sein Schiff durch große Unwetter steuern. Das Schiff Petri wird ins Schwanken geraten und es wird große Verwirrung herrschen…Ein scheinbar guter und gerechter Mann wird in der Welt erscheinen. Er wird viele Menschen täuschen, indem er große Wundertaten vollbringt. Er wird aus der südlichen Halbkugel kommen und viele Menschen werden in ihm den Heiland sehen. Seid wachsam und lasst euch nicht täuschen…Es wird zwei Throne geben, doch nur auf einem wird der echte Nachfolger Petri sitzen… ein arroganter Papst wird die Kirche spalten. Seine Anordnungen werden befolgt und alles Wertvolle wird verworfen werden. Eine große spirituelle Verwirrung bahnt sich an… der, der Petrus hätte sein können, wird zum Judas werden. Er wird dem Feind die Türen öffnen und allen gläubigen Männern und Frauen Leid zufügen… Die Kirche wird ohne Petrus sein… über Rom wird ein Krieg ausbrechen und nur wenige werden überleben.Hört auf das wahre Lehramt der Kirche und ignoriert die Lügen des Teufels.

        7. In einer neueren Prophezeiung über Papst Benedikt XVI heißt es:
        Gegen Papst Benedikt XVI ist eine Verschwörung durch eine böse Sekte innerhalb seiner eigenen Wände im Gange… Betet, dass der Papst nicht vertrieben wird. Betet, dass der Falsche Prophet nicht den Stuhl des Heiligen Vaters einnimmt, damit er seine Lügen verbreiten kann. Betet, dass jene geweihten Gottesdiener im Vatikan stark genug sein werden, um dieser bösen Verschwörung, die darauf ausgelegt ist, die katholische Kirche zu zerstören, Widerstand zu leisten. Sie planen, den Heiligen Stellvertreter Gottes, Papst Benedikt XVI., durch einen Diktator der Lügen zu ersetzen. Er wird zusammen mit dem Antichristen und seiner Gruppe eine neue Kirche gründen, um die ganze Welt zu täuschen…

      • zu Punkt 7: Diese Quelle prophezeit, dass Papst Benedikt vor seinem Tod das Papstamt aufgeben wird, und tatsächlich überraschte er EIN JAHR NACH der Prophezeiung die Welt mit der Ankündigung seines Rücktritts. Der Teufel kennt die Zukunft nicht! Die Botschaften besagen, dass Benedikt im Geheimen aus dem Amt gedrängt würde: Dafür sprechen viele Beweise, die durch Nachforschungen erbracht wurden, obwohl Benedikt selbst aussagt, sein Rücktritt wäre aus freien Stücken erfolgt. Mehrere andere Prophezeiungen aus derselben Quelle haben sich auch als wahr erwiesen.

        8. Nach der Prophezeiung des Hl. Pius X. : Ich sah einen meiner Nachfolger, der denselben Namen wie ich (Josef, Anmerkung) trug, über die Leichname seiner Brüder fliehen. Er findet Zuflucht in einem Versteck; doch nach einer kurzen Atempause stirbt er eines grausamen Todes.

  8. genau so wie geplant,,,was soll der Wirbel,,,,,Verwirrung und Chaos sind die Handschrift des Zerstörers,,,und seiner Diener

  9. Es ist nicht daran zu rütteln: Franziskus ist in korrekter Wahl gewählt und damit legales Oberhaupt der katholischen Kirche. Wir müssen uns damit abfinden, dass der Feind Unkraut säen kann, sogar bis in die oberste Spitze der Kirche. Und das Unheil ist dann fast unvorstellbar, weil es eine solche Gewalt entfacht. Aber gerade dann gilt immer noch, dass man Gott mehr gehorchen müss als einem solchen Menschen.

  10. „Was soll dieser Interviewform?“- hier hat Hr. Giuseppe Nardi die wichtige Frage gestellt.
    Hier denke ich an den größten altgriechischen Historiker Thukydides, der im Vorwort zu seinem „Pelopponesischem Krieg“ bezüglich Reden (und da gehören auch Interviews dazu) schrieb:
    „Was nun in den Reden hüben und drüben vorgebracht wurde,…, davon die wörtliche Genauigkeit wiederzugeben war schwierig für mich, sowohl wo ich selber zuhörte wie auch für meine Gewährsleute von anderwärts“(Es gab damals keine Aufnahmegeräte).
    „Nur wie in meiner Meinung nach ein jeder in seiner Lage etwas sprechen mußte, so stehen die Reden da, in möglichst engem Anschluß an den Gesamtsinn des in Wirklichkeit gesagten“ (zit. nach Wikipedia).
    Zu berücksichtigen war die gesellschaftliche Situation (peri toon aiei parontoon), die an den Redner gestellte Anforderungen (ta deonta) (seine Pflichte/officia) und die politische(systemische) Gesamthaltung des Sprechers (tes sumpases gnoomes).
    Auf diese Interviews bezogen (die wiederholte Anwendung zeigt daß der Interviewgeber es interessant und nützlich findet) : in der jetzigen (auch kirchen)gesellschaftlichen schwierigen und verwirrten Situation kommt die die Gesamthaltung des Interviewgebers(Sprechers) zu Geltung (ich gehe davon aus daß P.Franziscus primär keine Reklame für Scalfaro machen möchte- letztere scheint mir das ebenfalls so zu sehen))- sehr problematisch wird es jedoch wenn nach den an den Interviewgeber/Sprecher gestellte Forderungen geschaut wird(ta deonta-seine Pflichte, officia).
    Hier wird im Vatikan an der Spitze und auch tiefer eisern geschwiegen, nicht hingeguckt, die gesagte und breit mit Werbung veröffentlichte Interviews in aller Stille plötzlich schnell vom Internet entfernt.

    Der große Knackpunkt ist nämlich daß Thukydides bei seiner Methode das Bestehen der Wahrheit voraussetzt- die aletheia-; für die Christenheit seit jeher nicht nur das „Richtige“(“Nicht-Falsche“), sondern natürlich Jesus Christus selbst, „der Weg, die Wahrheit und das Leben“.

    Es ist kennzeichnend daß schon 1976 Msgr. EB Lefebvre bei seinen damaligen Gesprächen in Rom mit den obersten Kardinälen und Curienmitgliedern und bei den hartnäckigen Grabenkämpfen, die besonders über die liturgische Problemen gingen, am Ende einer intensiven Diskussion zu einem Kardinal sagte: “ Meine Eminenz, sowohl Sie als ich wissen daß es hier fundamental nicht über die Liturgie, sondern über die Wahrheit geht“.

    40 Jahre später wird diese hellsichtige Aussage voll bestätigt durch das Tohuwabohu mit den Interviews, durch die desorientierenden Aktionen- und die Frage:“Warum“ und „cui bono?“(“Wem nützt es?) kann jeder selber beabtworten.

    Tibi Christe splendor Patris

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