Fatima – Welche Rolle spielt Rußland derzeit?

Unsere liebe Frau von Fatima
Unsere liebe Frau von Fatima

von Wolfram Schrems

Als Reaktion auf Fragen und Bemerkungen, die im Gefolge meiner Serie über Fatima im März/April d. J. (Der Schlüssel zum Verständnis der Glaubenskrise – Fatima und die Pflicht der Hirten Teil 1, Teil 2 und Teil 3) und deren Epilog vom 25.06.14 aufgeworfen worden sind, soll im folgenden die derzeitige Situation Rußlands thematisiert werden. Freilich handelt es sich um Kommentare, die keinerlei Kenntnisse Rußlands von innen vorweisen können. Auch die innersten Beweggründe der agierenden Personen bleiben uns naturgemäß verborgen. Es soll hier nur um einen Daraufblick und eine Bewertung im Zusammenhang mit Fatima gehen. Das scheint mir – abgesehen von der noch immer ausstehenden Weihe Rußlands – aus zwei Gründen dringlich, nämlich um einerseits vor einem naiven „ökumenischen“ Optimismus gegenüber den getrennten Ostkirchen zu warnen, aber andererseits auch, um die medial gleichgeschaltete Propaganda gegen die derzeitige russische Führung als lügenhaft und hetzerisch zu demaskieren.

Ein Wort daher zunächst zur Geschichte:

Eine kritische Anmerkung zum kirchlichen und weltlichen Osten

Angesichts einer seit einigen Jahrzehnten im kirchlichen Milieu des deutschen Sprachraums erstarkenden Ostkirchenromantik (die freilich auch gute Gründe für sich ins Treffen führen kann, besonders im Bereich der Liturgie und Spiritualität) seien einige kritische Worte zum getrennten Osten gesagt.

Das Offenkundigste des von Rom getrennten Ostens ist dessen Untergang.

Die vier antiken Patriarchate des Ostens, Jerusalem, Konstantinopel, Antiochia und Alexandria sind heute von den Zionisten bzw. Moslems beherrscht, deren temporale Gestaltungsmöglichkeiten inexistent, deren kirchliche Freiheit massiv eingeschränkt. Das Unionskonzil von Florenz-Ferrara (1439), das die gesamte weitere Kirchen- und Weltgeschichte in nicht zu überschätzender Weise segensreich hätte prägen können, wurde in Konstantinopel selbst sabotiert, der Untergang des oströmischen Reiches 1453 war somit von Zeitgenossen und Nachgeborenen leicht als Strafe Gottes interpretierbar. Analog wird man sagen müssen, daß der historische Ungehorsam gegenüber Petrus auch den anderen östlichen Kirchen offenkundig nicht zum Segen gereicht ist.

Schisma der russisch-orthodoxen Kirche von Anfang an

Die „orthodoxe“ Kirche der Moskowiter versteht sich nach dem Fall von Konstantinopel 1453 als „Drittes Rom“ und steht somit im Schisma zum wahren Rom. Die Kontinuität von der Taufe der Kiewer Rus‘ 988 bis zur gegenwärtigen russischen Orthodoxie ist aus dem Grund prekär, weil erstere lange vor dem offiziellen Datum des Schismas von 1054 bzw. dem Zerwürfnis von 1204 stattgefunden hatte.

Kiew war, soweit ich recherchieren konnte, lange Zeit sowohl „römisch“ (sogar eine wichtige akademische Stätte der Latinität) als auch „oströmisch“. Die Moskowiter, die später das Christentum annahmen, befanden sich in einer anderen Situation, die sich durch ein gewisses anti-römisches Selbstbewußtsein (im doppelten Sinn „anti“, nämlich sowohl „gegen“ als auch „anstatt“) auszeichnete. Dieses besteht im Prinzip noch immer.

Zum schismatischen Zustand kommt dazu, daß die russisch-orthodoxe Lehre nicht der vollen geoffenbarten Wahrheit entsprechen kann, naturgemäß natürlich bezüglich des päpstlichen Universalprimates und der Ablaßvollmacht, aber auch bezüglich der marianischen Dogmen.

Der ukrainische katholische Metropolit Erzbischof Andreas Scheptitski1 (1865 – 1944) sprach in diesem Zusammenhang in seinen Veröffentlichungen von den „Orthodoxen“ als von „Abweichlern“ („dissenters“ in den englischen Übersetzungen, z. B. in Antoine Arjakovsky, Conversations with Lubomyr cardinal Husar, Towards a Post-Confessional Christianity, Ukrainian Catholic University Press, L’viv 2007). „Orthodox“ ist ja eine Eigenbezeichnung, die wir als Katholiken nicht uneingeschränkt mitvollziehen können (die aber im folgenden aus Gründen der Üblichkeit weiter verwendet wird).

Die Publizistik der Orthodoxie ist zudem (man beachte: trotz konziliarem Entgegenkommen auf katholischer Seite!) seit Jahrzehnten von einer starken anti-katholischen Voreingenommenheit bzw. Polemik geprägt, manche Ostkirchen akzeptieren die katholischen Sakramente nicht, die Mönchsrepublik Athos ist dem Vernehmen nach ein besonderes Treibhaus anti-katholischen Ressentiments.

Auf diesem Hintergrund ist auch die spezielle Ablehnung der mit Rom vereinigten Ostkirchen („Griechisch-katholische Kirche“, „Uniierte“, Unionen bspw. von Brest 1596 und Uschhorod/Ungvár 1646) durch die getrennten Ostkirchen, besonders die russische, zu sehen. Auch heute findet man im Internet (nicht-offizielle) orthodoxe Stellungnahmen mit unverhohlenem Haß gegen die „Uniaten“. Soweit erinnerlich, hat bis dato noch kein Hierarch der getrennten Ostkirchen ein aufrichtiges Wort des Bedauerns für die oft sehr grausamen Verfolgungen der unierten Katholiken durch die „Orthodoxen“ ab dem 17. Jahrhundert (bspw. Martyrium des hl. Josaphat Kunzewytsch und des hl. Andreas Bobola SJ u.s.w.) gefunden.

Etwas anderes ist die Frömmigkeit oder gar persönliche Heiligkeit der Gläubigen und Geweihten im getrennten Osten:

Eine Bemerkung zur russischen Spiritualität

Was in meinem Artikel vom 25.06.14 vielleicht etwas zu harsch über die russische Frömmigkeit gesagt erschienen sein mag, soll hier etwas differenziert werden: Heidnische und abergläubische Einflüsse sind m. W. seit jeher in der Kirche des Ostens vorhanden, auch deswegen, weil die orthodoxe Kirche keine dermaßen präzise Theologie und Kanonistik hervorgebracht hat wie die römisch-katholische. Daher konnte sich auch mehr an Dissens einschleichen als im Westen, der aber auch von Heidentum und Aberglauben nie ganz frei war.

Man muß anerkennen, daß etwa die anonymen Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers (Mitte 19. Jhdt.) eine Perle der Spiritualität darstellen. Man liest dieses Buch mit großem Gewinn (und mir sind keinerlei Häresien oder Polemiken gegen die Katholische Kirche erinnerlich).

Besonders genannt zu werden verdient auch Wladimir Solowjews Kurze Erzählung vom Antichrist (1900), ein ganz außerordentliches Buch mit einem eindeutigen Bekenntnis zum Primat des römischen Papstes.
Zweifellos haben Russen für ihren Glauben vieles erlitten bzw. erreichten aufgrund des Glaubens eine große Dulderkraft angesichts widriger Lebensumstände. Man wird sowohl bei einfachen Menschen als auch bei Mönchen, Einsiedlern und Starzen eine vorbildliche christliche Lebenshaltung finden.

Damit zu einer Bemerkung über die politische Geschichte Rußlands:

Das Zarenreich – weder zu glorifizieren noch zu verteufeln

Es wäre nicht gerechtfertigt, die Zustände des Zarenreiches zu glorifizieren. Armut und Leibeigenschaft waren das Los vieler Menschen. Behördenwillkür und mangelnde Rechtssicherheit sind in einem autokratischen System Teil der Systemlogik. Man muß als Katholik besonders im Auge behalten, daß die Zarenherrschaft – von einigen löblichen Ausnahmen abgesehen – für die Katholiken meist Unterdrückung bedeutete, besonders für die Katholiken der hl. Union von Brest. (Aus österreichischer und deutscher Sicht ist auch zu beachten, daß das Zarenreich offenbar unter französischem Einfluß Serbien in seiner konspirativen und aggressiven Politik gegen Österreich-Ungarn und Deutschland im Vorfeld des Attentats von Sarajewo ermutigte. Somit müssen sich auch diese Mächte die Frage der Mitschuld am Krieg stellen lassen.)

Andererseits war die Zarenherrschaft des 18. und 19. Jahrhunderts nicht so schlecht, wie es heutzutage häufig suggeriert wird. Man muß Gerechtigkeit walten lassen und für historische Urteile die Üblichkeiten der jeweiligen Zeit berücksichtigen.

Die Zarenherrschaft war jedenfalls gewissermaßen paradiesisch verglichen mit dem Horror, der sich ab der Februarrevolution 1917 und erst recht mit der Machtergreifung der Bolschewiken im Oktober desselben Jahres entfaltete (vgl. Alexander Solschenyzin, Zweihundert Jahre zusammen, und Orlando Figes, A People’s Tragedy), als Massenerschießungen und inszenierte Hungersnöte Millionen von Menschenleben forderten.

Die Gestalt des Zaren führt uns aufgrund einer heute weitverbreiteten Assoziation zum aktuellen Thema:

Wer ist Wladimir Putin?

Zunächst das Evidenteste: Wir wissen es nicht, individuum est ineffabile, die ganze Motivationspsychologie und andere Pseudo-Wissenschaften sind für die Fische.

Was aber interessant ist, ist, daß ganze Heerscharen an bezahlten Schreiberlingen vorgeben zu wissen, wer er ist, was er will, was ihn motiviert, und gleichzeitig so tun, als wären sie im Besitz der moralischen Maßstäbe zu dessen Verurteilung.

Was die offenkundig gleichgeschaltete westliche Presse damit intendiert, bleibt schleierhaft. Es sei denn, es handelt sich um eine psychologische Vorbereitung der Massen auf einen Angriffskrieg gegen Rußland durch die NATO.

In Zeiten, in denen ein Kriegstreiber zum Friedensnobelpreisträger ausgerufen und ein anderer Politiker, der durch Widerstand gegen den Kriegstreiber viel Blutvergießen verhindert hat, zum Diktator erklärt wird, sind die ethischen Maßstäbe offensichtlich durcheinander geraten.

Treten wir daher einige Schritte zurück und betrachten wir die Situation so unvoreingenommen wie möglich:

Dabei gibt es derzeit mehrere Szenarien, die denkmöglich sind – als Gedankenexperimente:

- Die Auseinandersetzung Rußlands mit den USA über der Ukraine und Syrien und anderen strategischen Zielen ist reines Theater. Putin und Obama sind zum Zweck der Täuschung der Weltöffentlichkeit darin übereingekommen, Säbelrasseln zu inszenieren und dabei auch lokale Konflikte mit Toten in Kauf zu nehmen. In Wirklichkeit ist aber alles abgesprochen, Putin ggf. für sein Mitspielen und seine allfällige Auslieferung russischer Interessen gut bezahlt.

Dieses Szenario halte ich für praktisch ausgeschlossen.

- Putin ist als zutiefst geprägter KGB-Mann ein Mann des Kommunismus und strebt die Wiedererrichtung der Sowjetunion unter kommunistischen Vorzeichen an. Die Siegesparade im vergangenen Mai spielte mit stalinistischer Nostalgie. Alle Gesten orthodoxer Frömmigkeit sind reine Täuschungsmanöver, Putin ist entschiedener Atheist.

Auch dieses Szenario scheint als ganzes nicht plausibel.

Das wahrscheinlichste Szenario ist m. E., daß eine gewisse Sowjetnostalgie oder eine zaristische Großmachtnostalgie oder eine Mischung aus beiden, an sich nicht völlig kompatiblen, Elementen das Denken und Handeln Putins beeinflussen.

Putin ist vermutlich ein Patriot, der sich für sein Land verantwortlich fühlt – ob vor Gott oder der „Geschichte“ oder wem auch immer, ist natürlich nicht auszumachen. Damit unterscheidet er sich von den westlichen Politikern, die sich für die Interessen ihrer Völker offensichtlich nicht verantwortlich fühlen.

Naheliegend ist, daß Putin – wie durch die Neutralisierung etlicher „Oligarchen“ bewiesen – keinen von außen kommenden Handlungsanweisungen gehorchen, dafür aber die Integrität seines Landes und die Interessen des Volkes schützen will. Es ist durchaus naheliegend, daß internationale Kreise ihm die Demütigung gewisser „Oligarchen“ besonders die Verhaftung und Verurteilung des M. Chodorkovski (durch ein Gericht selbstverständlich) übel genommen haben und sich rächen wollen.

Daraus würde folgen, daß Putin gewisse moralische Grundsätze internalisiert hat. Vielleicht hat er sich sogar dem christlichen Glauben innerlich angenähert – zu welchem Ausmaß auch immer.

Jedenfalls sind etliche seiner Reden, in denen er dem Westen Dekadenz, sogar die Anbetung des Teufels vorwirft und in denen er sich gegen eine US-geführte unipolare Welt ausspricht, durchaus zu unterschreiben. Auch Maßnahmen zur Eindämmung der Abtreibung und zum Schutz der Jugend vor Homosexuellenpropaganda sind zu begrüßen.

Daraus folgt natürlich keine übertriebene Hoffnung, schon gar nicht irgendein politischer „Messianismus“ (wie man denen oft unterstellt, die in die medial verordnete Verteufelung Putins nicht einstimmen wollen). Der ohnehin blasphemisch wäre, weil jeder „Messianismus“ dem wahren Messias widerstreiten würde. Auch übertriebene spirituelle Erwartungen sollte man sich nicht machen.

Was aber angezeigt ist, ist, die Proportionen zu beachten, denn „die Wahrheit liegt in der Proportion“ (Hilaire Belloc): Wer als Medienschaffender streng über Putin richtet, müßte gleiche Maßstäbe an die Herrscher des „freien Westens“, der längst zur Makulatur verkommen ist, anlegen. Obama, Barroso, Juncker, Merkel, Schulz – wem fühlen sich diese Leute eigentlich verpflichtet? Gott? Ihren Völkern? Offensichtlich weder noch.

Ist unseren Schreiberlingen bewußt, daß der „Westen“ ein unfaßbares Desaster im Irak, in Afghanistan und in Syrien angerichtet hat und damit am Tod und der Vertreibung von Millionen Christen mitschuldig ist? Ist unseren ferngesteuerten Politikern bewußt, daß es unter anderem Putins harte Haltung war, daß die USA nicht auch noch in Syrien selbst mit verheerenden Folgen militärisch eingegriffen hat? Ist es den Kirchenführern bewußt, daß sich Rußland in Syrien ausdrücklich als Schutzmacht der Christen gegenüber den vom Westen geförderten Jihadisten verstanden hat?

Es war z. B. Russia Today, das über die Situation der Christen in Syrien berichtet hat. Die westlichen Medien haben fast durchgehend gellend geschwiegen.

Wir wissen schon, daß Nachrichtensender Propaganda machen, auch die russischen. Aber es ist aus dem Bewußtsein der gehirngewaschenen Massen im Westen verschwunden, daß die westlichen Medien nur noch eine Scheinwelt produzieren.

Daher wird man Putin einen gewissen Kredit gewähren müssen. Er ist zweifelsfrei nicht die bösartige Gestalt, als die er derzeit hingestellt wird (Übrigens: Vor etwa einem halben Jahr waren als Titelseite mehrerer deutschsprachiger Wochenzeitungen zum selben Erscheinungszeitraum [!] verfremdete Darstellungen des Gesichtes Putins zu sehen, meistens als „Joker“ oder sonst als eine Horrorgestalt. Das zeigt wieder einmal, in wie wenigen Händen die „freie“ westliche Presse ist und von welchen Kräften sie gesteuert wird. Nein, es gibt wirklich keinen Grund, sich über russische Zensurmaßnahmen zu echauffieren!).

Kommen wir zu einer Bewertung im Licht von Fatima:

Maria KnotenloeserinDie geistigen Bewegungen in Rußland – äußerst ambivalent

Daß sich die bedingungsweise Prophezeiung in Fatima erfüllt und Rußland „bekehrt“ hätte, ist – wie schon andernorts gesagt – offensichtlich nicht der Fall. Daß sich hunderttausende Menschen in Moskau stundenlang anstellen, um einer Reliquie (nämlich dem Gürtel der Gottesmutter) vom Athos die Reverenz zu erweisen (2011), ist erfreulich aber noch nicht entscheidend

Im Gegenteil scheint sich auch die Russisch-Orthodoxe Kirche von einer wahrheitsgemäßen Aufarbeitung ihrer Vergangenheit zu entfernen, nachdem sie vor kurzem den Kommunistenführer Gennadi Sjuganow mit ihrem höchsten Orden ausgezeichnet hat (!).

An die geistlichen Führer müssen naturgemäß strengere Maßstäbe angelegt werden als an die weltlichen („Wem viel gegeben ist, von dem wird viel Rechenschaft gefordert“: Lk 12, 48). Aus diesem Grund wird man als Katholik die inakzeptable pro-kommunistische Nostalgie kirchlich-orthodoxer Kreise und deren latente anti-römische Haltung viel mißbilligender beurteilen müssen als etwa die pragmatische Interessens- bzw. Realpolitik Putins zugunsten des ihm anvertrauten Volkes. Was an sich ohnehin klar ist.

(Aber auch hier ist eine Relativierung notwendig: Man wirft der Russisch-Orthodoxen Kirche in den westlichen Medien oft vor, staatshörig zu sein. Dieser Vorwurf ist grundsätzlich sicher zutreffend. Fairerweise muß man aber auch hier die Proportionen beachten und die Obrigkeitshörigkeit von ganzen Bischofskonferenzen im Westen, Österreich und Deutschland eingeschossen, thematisieren. Es ist lächerlich, die getrennten russischen Bischöfe als unwürdige Staatsknechte darzustellen und zur selben Zeit die rückhaltlose Unterwerfung fast aller deutschsprachiger katholischer Bischöfe unter den Zeitgeist und dessen politische Verwalter außer Acht zu lassen. Immerhin treten die orthodoxen Bischöfe eindeutig gegen Genderwahn, Homosexualismus und Kirchenschändung ein.)

In diesem Zusammenhang sei auch noch Professor Alexander Dugin genannt, der als Ideenlieferant bzw. als politischer Berater von Präsident Putin gilt. Ganz abgesehen davon, ob Dugin tatsächlich Einfluß auf Putin hat oder nicht (aus verschiedenen Gründen scheint das ziemlich zweifelhaft), ist die Frage nach der Qualität seiner geistigen Produktion zu stellen. Dabei wird man feststellen, daß Dugin Gutes und Wahres mit Verworrenem und Absurdem vermischt. Als Katholik wird man diese Melange als ganze unmöglich akzeptieren können.

Die Schlußfolgerung lautet also: Die Lage ist also verworren.

Das haben wir vorher auch schon gewußt.

Der Gordische Knoten könnte nur von der „Knotenlöserin“ entwirrt werden.

Das führt uns zum

Fazit

Vor etwa vier Jahren sprach ich mit einem betagten Gentleman alter Schule, einem hervorragenden Kenner Rußlands und Ostmitteleuropas, zum gegenständlichen Thema. Er äußerte dabei mit den Worten eines zeitgenössischen Autors, dessen Namen ich leider vergessen habe, sein Bedauern, daß Rußland nicht katholisch geworden sei. Solche Worte aus seinem Munde zu hören, war für mich eine große Überraschung. Damit bestätigte er wissentlich oder unwissentlich, was die Botschaft Fatimas bzw. das „Zweite Geheimnis“ ausmacht: Weihe und Bekehrung Rußland.

Hier liegt der Schlüssel zur Heilung Rußlands und zu einer Ausgießung großen Segens über die Menschheit.

Jedem denkenden Katholiken mit Geschichtsbewußtsein muß klar sein, daß das Schisma des Ostens nicht einfach schicksalshaft ist. Es beruhte auf den Entscheidungen der agierenden Personen. Es hätte nicht sein müssen. Die Geschichte hätte auch anders laufen können. Man stelle sich nur einmal auf dem Weg des Gedankenexperimentes vor, welche gewaltige spirituelle Kraft ein katholisches Rußland hätte – und wie viele Katastrophen den Völkern Rußlands und Europas erspart geblieben wären.

Mittlerweile ist die Lage aber dermaßen verworren, daß es mit politischen und diplomatischen, auch „ökumenischen“ Mitteln alleine unmöglich geworden ist, politischen Frieden, Heilung und Einheit im wahren Glauben zu erreichen.

Da Rußland wegen seines gewissen spirituell-theologischen Vakuums aufgrund seiner Trennung von der universalen Kirche zum Zielgebiet anarchistischer, marxistischer und sonstiger Subversion geworden ist, konnte es 1917 zu einer politisch und militärisch mächtigen Geißel der Menschheit werden. Es hat „seine Irrtümer“ über die ganze Welt verbreitet – bis in die Katholische Kirche hinein. Das II. Vaticanum hat sich als kolossaler Fehlgriff erwiesen, die Weigerung, den Kommunismus am Konzil ausdrücklich zu verurteilen, als schändlicher Verrat.

Diese Verwirrung war die bedingungsweise Warnung von Fatima. Sie ist eingetreten. Insofern haben die geschichtlichen Ereignisse die Prophezeiungen Fatimas eindrucksvoll bestätigt.

Die Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz der Gottesmutter wurde 1929 und danach eben nicht durchgeführt. Andererseits hat der Weiheakt von Johannes Paul II. 1984 zweifellos gewisse Segnungen hervorgebracht. Immerhin ist das Sowjetsystem mit seinem ganzen Terror verschwunden. Alte Dämonen sind aber noch immer aktiv, wie im immer noch existierenden kultischen Grabmal Lenins sinnbildlich symbolisiert.

Die jetzige spirituelle Situation Rußlands ist eben alles andere als klar, es gibt Licht und Schatten. Es ist auch denkbar, daß Rußland noch einmal eine Geißel für die apostasierten europäischen Völker wird. Ein dementsprechendes Szenario ist, daß sich die umnachteten Europäer unter amerikanischer Hegemonie zu einem Angriffskrieg auf Rußland hinreißen lassen – oder zu feindseligen Provokationen – und Rußland siegreich zurückschlägt.

Die Lage ist also nicht nur verworren sondern auch dramatisch. Ein Funke kann ungeheure Katastrophen nach sich ziehen.

Die oberste kirchliche Autorität muß daher die verlangte Weihe endlich durchführen. Das muß unsere Gebetsintention und Gegenstand unserer Petitionen sein.

Schließlich weiß der emeritierte hl. Vater Papst Benedikt über Fatima, einschließlich das „Dritte Geheimnis“, das er gelesen hat, bestens Bescheid. Er hatte dieses Wissen nur leider nicht adäquat umgesetzt. Wir hoffen, daß er dieses Wissen noch rechtzeitig einbringen kann. Es ist nicht auszudenken, was passiert, wenn dieser Akt des Glaubens noch länger hinausgeschoben wird. Andererseits kann man sich nicht vorstellen, welche Segnung der Triumph des Unbefleckten Herzens im kirchlichen und weltlichen Bereich nach sich ziehen muß, einschließlich der verheißenen Periode des Friedens.

Es würde allen wie Schuppen von den Augen fallen.

MMag. Wolfram Schrems, Linz und Wien, katholischer Theologe und Philosoph, kirchlich gesendeter Katechist

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  1. Der Einfachheit halber in phonetischer deutscher Orthographie. Ukr.: Андрей Шептицький, polnisch: Andrzej Szeptycki. Er war von seiner Herkunft her Adeliger, Pole (bzw. aus im 19. Jahrhundert polonisierter ruthenischer Familie) und Angehöriger des lateinischen Ritus. Er nahm die ukrainische Kultur und Sprache an, wechselte zum byzantinischen Ritus und wurde Basilianermönch. Er gilt als einer der Großen der Ukrainisch-Griechisch-Katholischen Kirche im 20. Jahrhundert. []
Seefeldt
Rußland wurde bereits der heiligsten Maria geweiht – nämlich am 7.VII.1952 durch Papst Pius XII., der damit auch dem Weihegebot Marias entsprach, die im zweiten Geheimnis von Fatima Rußlands Weihe durch den Papst, ohne irgendwelche sonstigen Bischöfe, gebot und verkündete. Rußland ist auch bereits bekehrt, nämlich von dem gottesfeindlichen Kommunismus. Und auch in Rußland wird die heiligste Maria verehrt, vielleicht sogar tiefer als sonstwo. Man darf auch nicht vergessen, daß Rom an der Trennung zwischen West und Ost nicht schuldlos ist; insbesondere muß dabei der von Rom begangene Wechsel der römischen Kirchensprache von Griechisch auf Latein erwähnt werden, der die… weiter lesen »
Armin
Seefeldt: leider muss ich sie enttäuschen Russland wurde eben nicht so wie es die „Aller seligste Jungfrau und Gottesgebärerin Maria“ in Fatima wünschte den „Unbefleckten Herzen Mariens“ geweiht. 13. Juni 1929 Gemäss ihrem Versprechen von 1917 erscheint die Hl. Jungfrau Sr. Lucia im Konvent in Tuy, Spanien. Sie steht auf einer Wolke neben ihrem gekreuzigten göttlichen Sohn und sagt: „Der Moment ist gekommen, in dem Gott den Heiligen Vater auffordert, es anzuordnen und durchzusetzen, dass vereint mit ihm und zur gleichen Zeit, alle Bischöfe der Welt die Weihe Russlands an Mein Unbefleckte Herz vollziehen, und er verspricht, es wegen dieses… weiter lesen »
Armin

Verzeihung die beiden letzten Wörter habe ich leider nicht mit kopiert, diese lauten „ZU BEKEHREN“.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Seefeldt

Der letzte Satz des Geheimnisses von Fatima lautet:

Der Heilige Vater wird mir Rußland weihen, das sich bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.“

Hier ist von keinem sonstigen Bischof die Rede.

Und da Papst Pius XII. Rußland ohne weitere Bischöfe weihte, können Sie davon ausgehen, daß die Sache ihre Richtigkeit hat.

Seefeldt

Gerade bei RIA.Nowosti gelesen, daß Kiew möglicherweise einen Miltäreinsatz gegen die Krim vorhat.
zur RIA-Meldung

Das wäre dann doch Krieg, zunächst zwischen Rußland der Ukraine, und wie sich dann der Westen verhielte …

In Kiew scheint der Wahnsinn zu regieren, hoffentlich nicht auch weiter westlich.

defendor
Vladimir Putin wurde übrigens geheim – sein Vater war ein Kommunist – auf Initiative seiner Mutter getauft. So traurig das Schisma auch ist; solange aber die Ostkirchen an so manchen theologischen Ungereimtheiten festhalten,  kann und wird es zu keiner Glaubenseinheit mit der Heiligen Mutter Kirche kommen. So folgt die Heilige Mutter Kirche bez. dem  „filioQUE“ der Lehre des hl. Augustinus ( die im Gegensatz zur falschen sub-ordnierten Auslegung der Ostkirche  die RICHTIGE ko-ordinierte Auslegung bekennt ),  die RICHTIGERWEISE besagt,  dass die Zeugung des eingeborenen Sohnes Gottes IN EWIGKEIT  keine „Zeitreihenfolge“ beim Hervorgehen des Heiligen Geistes zulasse und somit der Heilige Geist vom Vater  UND… weiter lesen »
Bellarminus

In der Tat gibt es theologische Ungereimtheiten seitens der Ostkirchen. Allerdings wird unsere Hl. Mutter Kirche derzeit von mutmaßlich „größeren“ Unreimtheiten in Rom überzeichnet, was die Sache – auch für jeden einzelnen glaubenstreuen Christen – nicht einfacher macht.

Immerhin ist Putin eine Ausnahmeerscheinung dahingehend, dass er sich für sein Volk tapfer und mutig gegen den westlichen Genderfaschismus stemmt – die größte Gefahr für unsere Gesellschaft.

Hans
Sehr geehrter Herr Schrems, haben Sie recht herzlichen Dank für Ihre fünfte und wie immer ausgezeichnete Folge zum Thema Russland und Fatima. Sie verweisen dabei auch auf Solowjew´s „Kurze Erzählung vom Antichrist“. Ich habe diese Schrift imme als prophetisch betrachtet. Interessant ist, dass der Staretz Johannes als erster der drei christlichen Religionsverteter, also vor dem Papst Petrus II und vor dem Sprecher der evangelischen Kirche, Prof. Pauli, den Antichrist erkannt und sich gegen ihn ausgesprochen und zu Christus bekannt hat. „Kindlein, der Antichrist“ waren seine Worte. Solowjew wählte diese Reihenfolge, obgleich er längst zur katholischen Kirche konvertiert war und sie… weiter lesen »
euca

@Hans, könnten Sie das mit dem Antichtisten bitte erklären? Ich möchte es wirklich gerne verstehen!

Maximilian Conradi

@euca, am besten lesen Sie selbst einmal Solowjews „Kurze Erzählung vom Antichrist“. Dieses Buch ist überaus empfehlenswert und schon für weniger als 10 Euro zu haben.

zeitschnur

…gibts auch im Internet ganz kostenfrei: zum Beispiel hier http://kleinbuerger.blogspot.de/2007/03/antiquarisches.html

euca
Danke für den Bericht, aber Teilweihen haben doch durch Papst Pius XII und Papst Johannes Paul II stattgefunden! Soll das denn gar nichts gebracht haben? Und das Putin sich schützend vor die Christen Syriens gestellt hat, ging eindeutig über russischen Patriotismus und Zaren/Sowjetromantik hinaus, es hat ihm viel Ärger, und ganz sicher auch in Russland nicht nur Sympathien eingebracht! Und schlimmer als der Westen so wie er momentan ist, kann niemand sein. Ob dieser Wahrheitsverdrehung, dieser hemmungslosen, offensichtlcih falschen Propaganda, dieser beispiellosen Falschheit und Heuchelei, wäre wohl auch die DDR-Regierung vor Neid erblasst! In Russland mögen die alten Dämonen noch… weiter lesen »
hedi züger

danke für Ihre klaren Gedanken-was Sie über den Westen schreiben ist leider 1:1 zutreffend-persönlich kann ich es nur ertragen weil ich mit meinem Herzen Tag und Nacht mit der betenden Kirche Russlands verbunden bin,aber klar zur hl katholischen Kirche gehöre und deshalb vor dem Ikonostas knie und die Allerseligste Jungfrau um die Gnade der Wiedervereinigung bitte.Das aber wird nur möglich sein ohne Karneval und ohne Tango.

Hans
Erklärung an euca, Der russische Theologe, Philosoph und Dichter Vladimir Solowjew (geb 28.01.1853, gest. 31.08.1900) schrieb als letztes Werk „die kurze Erzählung vom Antichrist“. Er gehört zu den christlichen Denkern Russlands des augehenden 19. Jahrhundert.. Er erkannt die Schwäche der russisch – orthodoxen Kirche und wandte sich der katholischen Kirche zu. Vereinfacht gesagt erobert der Antichrist die Welt mit einer Botschaft des Humanismus. Auf der Höhe seiner Macht und zu Stabilisierung seines Weltreiches beruft er ein Konzil nach Jerusalem ein. Auf diesem Konzil erkennt ihn als erstes der Vertreter der Orthodoxie, der Staretz Johannes. als den Antichrist, dann der Papst… weiter lesen »
Bellarminus

Solowjews „Kurze Erzählung vom Antichrist“ gilt übrigens als ein vom Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI, besonders gewürdigtes Buch. Ich bin überzeugt, Benedikt weiß, welcher Glaubensabfall derzeit in Rom abläuft bzw. vor dem Hintergrund der Prophetien und der Offenbarung „ablaufen muss“.

Carolus

Besten Dank, lieber Wolfram Schrems, für diese überaus treffende Analyse! Insbesondere deckt sich die Darstellung Putins vollständig mit meiner Sichtweise.

PETRUS
Über die Ostkirchen kann man tatsächlich viel Kritisches sagen, was auch der Wahrheit entspricht. Für sie spricht allerdings und das sollten wir uns ins Gebetbuch schreiben: Ein solches dogmatisches und liturgisches Chaos wäre im Osten schlicht unmöglich.- Der tief an der Dogmatik orientierten Marienverehrung kann der Westen nichts Vergleichbares entgegensetzen. Und überhaupt das Konzil hat sich zu immer wiederholten Vorwürfen sehr klar geäußert: Die theologische Lehrmeinung des Konzils von Ferrara/Florenz Von Prof. Dr. Ernst Christoph Suttner, Wien Die Florentiner Konzilsväter waren in Beratungen, die knapp ein Jahr in Anspruch genommen hatten, zu dem Ergebnis gekommen, dass das kirchliche Erbe der… weiter lesen »
PETRUS

Das oben erwähnte Konzil ist das Konzil von Florenz und Ferrara.

hedi züger

laetentur caeli et terra! herrlich-und danke!

zeitschnur
Dieser Prof. Suttner in Wien, dessen Darstellung eindeutig tendenziös ist, muss allerdings auch etwas später zugstehen: „Unter den Renaissancepäpsten gab es in Rom ein kirchenamtliches Handeln, das den Florentiner Konzilsbeschlüssen entsprach, aber 1564 durch Pius IV. (1559-1565) verboten wurde; auch unter Pius V. (1566-1572) und unter Sixtus V. (1585-1590) wurde es nicht mehr zugelassen. Zwischen den zuletzt genannten Päpsten kehrte Gregor XIII.(1572-1585) den Orientalen gegenüber nochmals zu einer gewissen Offenheit zurück. Unter Klemens VIII. (1592-1605) ist man aber in Rom gänzlich davon abgerückt, die theologischen Resultate des Florentinums mit jener Selbstverständlichkeit anzuerkennen, welche den Aussagen eines ökumenischen Konzils gegenüber angemessenen… weiter lesen »
zeitschnur
Und noch eine Nachbemerkung: Prof. Suttner ist wohl ein eindeutiger und großer Modernist und Ökumeniker im Sinne des 2. Vaticanums. Das Schisma zwischen Ost und West hält er für eine Legende. Man möge sich selbst überzeugen: http://www.oki-regensburg.de/suttner0.htm Es ist ein riesiger Irrtum: die Orthodoxie steht der katholischen Tradition überhaupt nicht wirklich nahe – dafür hat sie gute Connections zum Protestantismus. Es ist vertrackt – was auf den ersten Blick und oberflächlich, geblendet aufgrund rauschender Liturgie „irgendwie verwandt“ wirkt, ist, wenn man die Details genauer ansieht, enorm weit weg vom Weströmischen. Aber wie gesagt: man muss genau hinsehen, auch tief hinsehen,… weiter lesen »
Carlo

„Es ist ein riesiger Irrtum: die Orthodoxie steht der katholischen Tradition überhaupt nicht wirklich nahe – dafür hat sie gute Connections zum Protestantismus.“

Sehr richtig, z.B. durch die gemeinsame Mitgliedschaft im „World Council of Churches WCC“ (dt. „Ökumenischer Rat der Kirchen / ÖRK“).

Zwar nicht zum Lachen, aber der ist dennoch gut: „…aufgrund rauschender Liturgie“.

dhmg
Das Geheimnis von Fatima vollständig zu verstehen ist unmöglich, ehe alles darin Beschriebene passiert ist. Ich persönlich, der ich nicht nur an das Geheimnis von Fatima, sondern auch an die Prophezeiungen Alois Irlmaiers glaube, finde folgendes interessant. Die Gottesmutter Maria hat die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz als Bedingung dafür genannt, dass alles Unheil abgewendet werden könne. Und Irlmaier, der den Dritten Weltkrieg mit relativ vielen Details prophezeite, hat einen Angriff Russlands auf Europa als Auslöser für den Dritten Weltkrieg geschildert. Also auch hier wieder Russland. Es dürfte eine wichtige Rolle spielen in unserer jetzigen Situation in der Geschichte.… weiter lesen »
hedi züger

sind Sie sicher?ich glaube das Gebet ist stärker und wichtiger als ein böser Verdacht-nach eigener Abschätzung.
auf die Fürbitte der Gottesgebärerin, Retter, rette uns!

Johann
Herr Schrems, wenn nun an dieser Bekehrung Russlands so viel gelegen ist, was haben wir damit gewonnen? Der Westen bleibt in seiner Apostasie, seiner Gottlosigkeit und dem modernen Heidentum stecken. Oder können wir dann sagen, wandern wir nach Russland aus, da können wir wieder katholisch sein. Eine Bekehrung Russlands sehe ich keineswegs darin, dass Russland katholisch wird wie wir. Das wäre keine Bekehrung. Was die Wiedervereinigung mit den Orthodoxen betrifft: solange die katholische Kirche immer mehr in Richtung Protestantismus abdriftet, umso grösser wird die Kluft zur Orthodoxie. Die Tradition ist natürlich der Orthodoxie am nächsten. Wie soll sich die Orthodoxie… weiter lesen »
zeitschnur

Gewonnen, wenn darauf eine „Verheißung“ liegt?
Ja – vielleicht hätte eine Bekehrung Russlands Auswirkungen auf uns? Ob wir und worin wir steckenbleiben – das wissen Sie doch gar nicht!

Marienzweig

Sie sprechen von dem „sich streitenden ungeordneten Haufen der Katholiken“.
Wie wahr!
Ich nehme diese Situation jedoch mehr als tiefen Riss wahr.
Wird dieser Haufen jemals zusammenfinden, bzw. dieser Riss irgendwann geklebt werden können?
Und wäre es -neben der Machbarkeit- überhaupt sinnvoll, zusammenzufügen, was doch in Wirklichkeit immer mehr auseinander strebt?
Die Einheit der Katholiken – wie soll das zwischen den sich immer mehr entfremdenden Lagern gehen und wie könnte diese Einheit aussehen?

zeitschnur

Diese Einheit kommt sofort zurück, sobald wir wieder einen Papst haben, der diesen Titel als Stellvertreter Christi vollinhaltlich ausfüllt

Peter1
http://www.katholisches.info/2014/07/11/fatima-welche-rolle-spielt-russland-derzeit/ „Alte Dämonen sind aber noch immer aktiv, wie im immer noch existierenden kultischen Grabmal Lenins sinnbildlich symbolisiert.“ – wo ist denn Putin, der „gewisse moralische Grundsätze internalisiert, und vielleicht sich sogar dem christlichen Glauben innerlich angenähert hat“? Was sagt er dazu? Warum handelt er nicht, um diesen kultischen Grabmal abzuschaffen? Wenn wir die kirchengeschichtliche Rhetorik abschälen und zur Kernmitteilung des Artikels vordringen, so wird sich erweisen, dass der Author – aus Naivität oder absichtlich – eine prorussische Propaganda betreibt. Seiner Naivität halber (denn es ist unmöglich, aus einer Entfernung von zweitausend Kilometer die tatsächliche Lage in Rußland zu beurteilen)… weiter lesen »
Eckstein

@Peter1

Der Beitrag enthält definitiv keinerlei prorussische Propaganda. Dies ist meines Erachtens eine Interpretation von Ihnen. Es steht Ihnen frei, Ihre Auslegung zu treffen, doch bitte kleiden Sie selbige nicht dem Autor an. Danke!

Der Autor lässt den Leser an Gedankengängen teilhaben. Das ist offen und mutig,
Auch ist nicht zu folgern, siehe Abschnitt FAZIT, dass der Autor die aktuelle kriegerische Entwicklung außer Acht lässt.

Seefeldt

Was in der Ostukraine geschieht, geht auf die Kappe der USA, die das Wegputschen der demokratisch gewählten Regierung unterstützten und nun auch die Kiewer Putschregierung in ihrem Krieg gegen die Ostukraine unterstützen – mit Geld, Waffen, Agenten und Söldnern (!).

zeitschnur
Russland sollte nach der Forderung der Muttergottes in gemeinschaft mit allen Bischöfen der Welt ihrem unbefleckten Herzen geweiht werden. Wenn die Muttergottes darauf später in eienr verkürzten Formel noch mal Bezug nimmt, bedeutet diese Verkürzung keineswegs eine inhaltliche Zurücknahme des Geforderten. Es ist eher eine pars-pro-toto-Formulierung oder linguistisch ausgesprochen eine Ellipse. Pius XII. hat nicht nur die Bischöfe weggelassen, nicht nur das Licht der Weltöffentlichkeit gescheut mit seiner schriftlichen Weihe der „Völker Russlands“, sondern auch den Sinn entstellt. Denn nicht die Völker Russlands, sondern „Russland“ sollte geweiht werden. Das ist etwas erheblich anderes! Nicht die Völker Russlands sind Träger der… weiter lesen »
Seefeldt
Also erst einmal ist festzuhalten, daß es keine Tonbandaufnahme oder eigenhändige Niederschrift der heiligsten Maria gibt. Es gibt aber eine offizielle kirchliche Verlautbarung der Botschaft von Fatima, und darin ist nur von der Weihe Rußlands durch den Papst die Rede, andere Bischöfe werden dabei nicht erwähnt. Und wenn der Papst diese Weihe alleine vornahm, kann man doch zunächst einmal davon ausgehen, daß die Sache so stimmt. Im übrigen wäre auch eine Weihe Rußlands durch alle Bischöfe zur gleichen Zeit eher unrealistisch, und warum sollte der Papst als Stellvertreter Christi nicht als Weihespender genügen? Die Weihe an die Völker Rußlands ist… weiter lesen »
Seefeldt

„Die Weihe an die Völker Rußlands …“

muß natürlich heißen:

Die Weihe der Völker Rußlands …

zeitschnur
Sie lesen leider nicht präzsie und argumentieren auch nicht präzise, werfen alles durcheinander: 1. Die billige Polemik mit der Tonbandaufnahme gilt dann für jegliche Mitteilung der Gottesmutter, auch die, die der Vatikan – aus durchschaubaren Gründen – auf seine Website gestellt hat. Fakt ist, dass uns alle Texte von Sr. Lucia übergeben sind, egal wie, und die Gottesmutter 1929 nach der 1917 erfolgten Ankündigung folgendes sagte: „Es ist der Augenblick gekommen, in dem Gott den Heiligen Vater bittet, in Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt, die Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz vozunehmen“ (Mura/Huber, S. 99) Es ist also völlig… weiter lesen »
Seefeldt
@zeitschnur: Keine persönlichen und zudem falschen Unterstellungen: zu 1. Das mit der fehlenden Tonbandaufnahme (und mit der fehlenden persönlichen Niederschrift, wo bleibt da Ihr „präzises Lesen“?) ist keine billige Polemik von mir, sondern der Hinweis darauf, daß es verschiedene Versionen gibt, daß Aussage gegen Aussage steht. Und wenn eine realistische Aussage gegen eine unrealistische Aussage steht (und die Aussage, alle Bischöfe sollten zur gleichen Zeit Rußland weihen, ist arg unrealistisch), ist die realistische Aussage vorzuziehen. Und wenn es um das Geheimnis von Fatima geht, ist die kirchliche Überlieferung dazu die erste Quelle. zu 2. Rußland ist kein Irrtumsträger mehr, war… weiter lesen »
zeitschnur
@ seefeldt Kritik an Ihrem Posting und dem rhetorisch nicht ganz lauteren Stil muss erlaubt sein. 1. Sie wiederholen nur Ihre unlauteren Unterstellungen gegen Sr. Lucia – hier steht nicht Aussage gegen Aussage. Sie sind derjenige, der eine in sich schlüssige Gesamtaussage in zwei Teile zerlegt und einen Widerspruch konstruiert, den Lucia nie gemeint hat. Landläufig nennt man so etwas „das Wort im Munde herumdrehen“. 2. Ihnen ist bekannt, dass die ganze UdSSR „bolschewisiert“ wurde und viele geistige Kinder gezeugt hat – jahrzehntelang? Und dass von denen, die auch schlimmste Täter sind, viele, sehr viele nach wie vor leben, u.a.… weiter lesen »
Seefeldt
@ zeitschnur: Sie können ja ruhig sachlich kritisieren, aber Sie sollten unsachliche, haltlose Unterstellungen wie „nicht ganz lauteren Stil“ usw. unterlassen. zu 1: Es steht die Aussage, daß Rußland nur vom Papst geweiht werden soll (so die offizielle kirchliche Wiedergabe des zweiten Geheimnisses von Fatima) gegen die Aussage, daß Rußland vom Papst und allen Bischöfen zur gleichen Zeit geweiht werden soll. Das sind nun einmal die Tatsachen. Mit einem „Wort im Munde herumdrehen“ hat das nichts zu tun, ich gebe lediglich wieder, was öffentlich kundgetan wurde, das mit dem „Wort im Munde herumdrehen“ ist daher lediglich wieder einmal eine Unsachlichkeit… weiter lesen »
Seefeldt

@ zeitschnur:

Zur Klarstellung zu 3) – meine Aussage „Ich habe nicht behauptet, daß Sie das tun“ gilt Ihren rhetorischen Fragen „habe ich von der „Konzilskirche“ gesprochen?“ und „Habe ich gesagt, dass es eine Kirche in der Kirche gibt?“

zeitschnur
@ seefeldt Ich spare mir eine Erwiderung auf das meiste – wir drehen uns im Kreise, und ich liefere ungern Futter für Verdrehungen und die künstliche Erschaffung von Polarisierungen. Nur soviel zu 1. noch – auch hier entlarvt sich das, was ich „unlauteren Stil“ nenne. Sie dichten ein Wort hinzu in einen festgelegten Text, und das ist unlauter – verzeihung, aber das muss man sagen dürfen. Sie müssen schon den Kopf hinhalten für das, was Sie tun. Nicht das Schlechte tun und dann den angehen, der es laut anklagt … Im 2. Geheimnis von Fatima heißt es: „Um das zu… weiter lesen »
Seefeldt
@ zeitschnur: „Ich spare mir eine Erwiderung auf das meiste“ So kann man das natürlich auch schreiben, wenn man widerlegt ist, aber nicht ehrlich genug ist, das zuzugeben. „ich liefere ungern Futter für Verdrehungen und die künstliche Erschaffung von Polarisierungen.“ Ach nein – dabei verdrehen Sie doch selbst und schaffen ständig künstliche Polarisierungen. Sie zitieren aus dem zweiten Geheimnis von Fatima. Dabei sollte eigentlich sogar Ihnen auffallen, daß an keiner Stelle von anderen Bischöfen als vom Papst die Rede ist. Also stimmt meine Aussage, daß laut zweitem Geheimnis von Fatima Rußland nur, ausschließlich von dem Papst geweiht werden soll. Am… weiter lesen »
zeitschnur
Widerlegt? Sie setzen solche Sätze rhetorisch an den Anfang, um einem genervten Leser zu suggerieren, Ihr Gegner sei widerlegt. Ich habe klar gesprochen, klar argumentiert. Wer denken kann – das ist natürlich Voraussetzung – , wird zugestehen müssen, dass meine Argumente logisch sind – auch wenn er ihnen vielleicht insgesamt nicht zustimmen würde. Was nicht sein darf, das nicht sein kann – das ist die Basis Ihrer Argumente. Auch hier wieder ein Schmankerl: „Es spricht ja auch für sich, daß Sie überhaupt nicht einmal darüber nachdenken, wie eine gleichzeitige Weihe durch alle Bischöfe geschehen soll. An einem Ort? Praktisch unmöglich!… weiter lesen »
Eckstein
Der Artikel ist so gehaltvoll, dass ich diesen inzwischen zum 3. Mal gelesen haben. Die Auswahl der kirchen-/ und welt-politisch-geschichtlichen Informationen als auch aktueller Fakten finde ich äußerst interessant und aufschlussreich! Da steht viel Wissenswertes, das ich bisher nicht kannte. Für mein Verständnis ist es sehr gut gelungen, die Verbindung zur Botschaft von Fatima nachvollziehbar darzulegen. Abschnitt zu „Wer ist Wladimir Putin?“ Wohltuend aufgefallen ist mir die Unabhängigkeit des Autors von jedweder medialer oder sonstiger Meinungsdiktatur betreffend Wladimir Putin. Erfrischend. Danke an Herrn Schrems, dass Sie uns an Ihren Gedankengängen und Schlussfolgerungen teilhaben lassen. Exzerpt aus dem Abschnitt FAZIT: „Es… weiter lesen »
Pawlo
Die russischen Medien sind noch um Potenzen mehr gleichgeschaltet als es die westlichen sind! Jeder kann sich davon im russischen Fernsehen 1TV Rus überzeugen. Ein weiteres Problem in Rußland: die kommunistischen Verbrecher wurden nie entfernt, nie bestraft. Die Geheimpolizei ging weiter und hat den alten brutalen Geist. Bis auf den heutigen Tag. Dass Putin als ehemaliger KGB Oberstleutnant nun russischer Präsident ist, sagt alles! Das ist so, als wäre ein hoher GESTAPO Offizier nach dem Krieg deutscher Bundespräsident geworden! Die russische Propaganda im Westen ist sichtlich immer noch und jetzt erst recht brilliant! Wer – anders als der Autor –… weiter lesen »
Eckstein
@Pawlo Zu welchen Ergebnissen über Putin kommt denn der Autor Ihrem werten Verständnis nach, bitte? Zitat von oben – der Beginn des Abschnittes „Wer ist Wladimir Putin?“ Der Autor schreibt. „Zunächst das Evidenteste: Wir wissen es nicht, individuum est ineffabile, die ganze Motivationspsychologie und andere Pseudo-Wissenschaften sind für die Fische.“ Es lohnt sich nicht nur diesen Abschnitt über Putin, sondern den ganzen Artikel mehr als 1x zu lesen. Am besten ohne vorgefasste Meinungen oder Vorurteile. Sie können nur Gewinn daraus ziehen. Dieser Beitrag von Wolfram Schrems ist erstklassiger Journalismus, hochstehendes Niveau in Schreibstil, Sachlichkeit, Entwicklung und Abhandlung des Themas. Zudem… weiter lesen »
zeitschnur
@ Eckstein Die Aussagen Pawlos treffen allerdings schon ein Problem. Und allein Ihr Zitat aus dem Artikel zeigt, dass der Autor nicht sachlich und auch polemisch schreibt. Seitenhiebe gegen die Motivationspsychologie u. dergl. zähle ich nicht zur Sachlichkeit. Wenn Sie den Artikel genau ansehen, sehen Sie, dass er voller solcher Polemik ist und vieles viel zu kurz anreißt, manches verwirft oder annimmt, ohne es weiter zu begründen. Ich möchte allerdings dennoch sagen, dass ich ihm in vielem zustimme. Nicht sachlich ist in dem Artikel auf jeden Fall der Umgang mit Putin . Herr Schrems entwickelt Szenarien, die er für wahrscheinlich… weiter lesen »
Seefeldt
@ zeitschnur: Also zunächst einmal: Das KGB war keine Partei-Institution der KPdSU, sondern eine staatliche Institution der Sowjetunion. Und an anderer Stelle wies ich bereits darauf hin, daß nicht jedes Mitglied dieser Organisation zwangsläufig Verbrechen begangen haben muß. Wer solches unterstellt, begeht Pauschalisierung. Und so gilt auch für Putin, daß ihm persönliche Vergehen erst einmal nachgewiesen werden müssen. Wer Putin ohne konkrete Begründung verdammt, begeht daher seinerseits Vorverurteilung und Verleumdung. Und es ist keineswegs unsachlich, wenn festgestellt wird, daß über Putin hierzulande recht wenig bekannt ist, sondern entspricht den Tatsachen. Wenn angebliche Erkenntnisse der Motivationspsychologie anstelle von nicht vorhandenen Sachkenntnissen… weiter lesen »
zeitschnur
Noch ein Nachtrag, weil manche es nicht sehen wollen. 1. Russland befindet sich in einer schlimmen moralischen Situation, auch wenn dies nicht auf der Homoebene ausgetragen wird – es gibt noch andere himmelschreiende Sünden: ungerechteste soziale und ökonomische Verhältnisse – gerade in R. werden oft Leute, die gearbeitet haben, monatelang nicht ausbezahlt, sogar durch den Staat, wie man immer wieder in der Tagespresse lesen kann – und dies seit der „Wende“). Nach der Lehre der Kirche ist auch das eine himmelschreiende Sünde wie Homosexualität (http://pius.info/katechismus/650-die-vier-himmelschreienden-suenden). 2. Russland hat ein Riesenproblem mit mafiosen Strukturen, mit Prostitution und Menschehandel an. 3. Russland… weiter lesen »
Pawlo
Ein Teil der Traditionalisten ist tatsächlich bzgl. Putin vollkommen verblendet. Dort helfen – wie immer bei Ideologen – auch keine Argumente. Das zeigt die teuflische Bedrängnis in der wir uns befinden. Der Herr sagt, würden die Zeiten der Bedrängnis nicht abgekürzt, würden auch die Guten verloren gehen. Weitab von aller Propaganda genügt es, einfach die Früchte von Putins Taten zu sehen: er redet mit gespaltenerZunge (!) : fordert Frieden und schickt gleichzeitig eine kriminelle verrohte Soldateska, die er hochrüstet. Er läßt ein Zivilflugzeug abschießen. Wer glaubt, dass es Putin nicht höchstpersönlich wußte, weiß nicht, wie Rußland tickt! Nicht zum erstenmal.… weiter lesen »
Seefeldt
Verblendet sind die Putin-Feinde: Putin fordert Frieden, die verrohte Soldateska wird von den USA (Stichwort Black-Water-Söldner) und dem Kiewer Putschregime geschickt. „Er läßt ein Zivilflugzeug abschießen“ Das zeigt doch wieder einmal die ganze Verblendung der Putin-Feinde. Die US-amerikanischen und Kiewer Verleumdungen nehmen sie einfach so beim Wort. Dabei steht nicht einmal sicher fest, ob das Flugzeug abgeschossen wurde, und erst recht steht nicht fest, wer das Flugzeug abschoß (falls es denn abgeschossen wurde). Putin hätte überhaupt kein Interesse daran gehabt, das Flugzeug abzuschießen. Außerdem ist fraglich, ob die ostukrainischen Freiheitskämpfer ein für einen Flugzeugabschuß aus dieser Höhe notwendiges Waffensystem und… weiter lesen »
zeitschnur
@ Pawlo Sie sagen es! Ich bin mit zunehmender Kenntnis der innertraditionalistischen Verhältnisse zunehmend entsetzt darüber, dass dort häufig weniger Glauben als Ideologie vorherrscht und v.a. Ressentiments ausgelebt werden. Nachdem ich aber die Kirchengeschichte von Hubert Jedin genau studiere, fällt mir vieles wie Schuppen von den Augen und man kann, wenn man sich die Mühe macht, große Zusammenhänge zu durchdenken, erkennen, dass die Kirchenkrise eben auch ganz wesentlich durch die Untreue der Konservativen gegenüber dem wahren Glaubensgut ausgelöst wurde. Durch Bigotterie, Unredlichkeit und ein politisch rechtsgerichtetes Abschweifen von der wahren Lehre hin zu a-katholischen Lehren, die der Tradition täuschend ähnelten,… weiter lesen »
wickerl

Das schwerste Verbrechen der russischen Orthodoxie ist jedoch , und das hat sie mit den Lefebrveianern gemeinsam, sie haben die Erlösungslehre der Homosexualität nicht übernommen, ansonsten billige ich diesem Beitrag von Herrn Schrems ein überdurchschnittliches Pflichtschulniveau zu!

zeitschnur
Hier noch mal die Lehre der Kirche, für alle, die glauben, nur Homosexualität sei eine himmelschreiende Sünde: 1. Der vorsätzliche Totschlag (Mord); 2. die sodomitische Sünde (Homosexualität); 3. die Unterdrückung der Armen, Witwen und Waisen; 4. die Vorenthaltung oder Entziehung des Tages- oder Arbeitslohnes. Besonders letzteres ein altes russisches Problem – man lässt arbeiten und zahlt nicht. Ich fürchte, wir müssen erst voll ins Inferno rasen, bevor alle aufwachen. Unbestreitbar ziehen die USA eine antichristliche und fast dämonische Politik durch. Wer aber glaubt, dass Putin, der zwar vielleicht etwas patriotischer denkt als Obama und Merkel, nicht ein eiskalter und berechnender… weiter lesen »
zeitschnur
Schauen wir doch unsere Städte an, sie spiegeln den Würgegriff bereits wieder, von dem ich oben spreche: In manche Viertel traut sich keiner mehr rein, weil die Russen dort eine perfekte kriminelle Struktur aufgebaut haben. Ich weiß das von Technikern, die sich weigern, in solchen Vierteln noch Wartungsarbeiten durchzuführen, weil man dort seines Lebens nicht sicher ist. Und ich kenne einige Russen, die bekennnen, mit Russen und Russland nichts zu tun haben zu wollen wegen dieser Mentalitäten. In manchen Vierteln dagegen fühlt man sich wie in einem Scheichtum, selbst in den Läden bedarf es keiner deutschen Aufschrift mehr. Unterdrückte Frauen,… weiter lesen »
wpDiscuz