Priesterbruderschaft St. Pius X. – Versetzungen im deutschen Distrikt

Auf der Web-Seite der Priesterbruderschaft (pius.info) wurden die diesjährigen Versetzungen bekanntgeben.

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61 Comments

  1. ja, und wie es aussieht, steht für die Kapelle in Dresden niemand zur Verfügung. Es scheint sich in Mitteldeutschland “ nicht zu lohnen “. Eine Einstellung, die sehr tief blicken läßt.

    • Dresden wird von Berlin aus versorgt.
      Ich würde eine Präsenz der FSSPX in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern auch befürworten, aber da gibt es ohnehin recht wenig Katholiken und noch weniger (wenn überhaupt) der Tradition zugewandte. Wenn es die Gläubigen wünschen, wird die FSSPX auch in diese Lande kommen.

      • @ Traddi
        Leider stimmt das so nicht ganz, denn die Gläubigen in Dresden werden nur 1mal monatlich eine Heilige Messe haben, und die liest ein Pater vom Priorat Berlin. Wir wünschen uns sehr – vorallem da es bei uns über 15 Kinder betrifft – an jedem Sonntag eine Heilige Messe und haben dies auch wiederholt dem Distriktoberen geschrieben. Infolge des Priestermangels – einige Priester sind ausgeschieden, andere älter oder kränker geworden – sieht man keine Möglichkeit.
        Sehen Sie sich mal die Verteilung der Priorate/Kapellen in Deutschland an, dann wird Ihnen einiges klar.

      • kann mich magda nur anschließen. es ist wirklich traurig, denn eigentlich sollte man hier wirklich missionieren. Auf Dauer kann man Familien mit kleinen Kindern nicht zumuten, 1x monatlich eine Messe zu haben, ganz zu schweigen von Kathechese, Einkehrtagen, oder besonders an Hochfesten und gebotenen Festtagen, an denen ja die Messpflicht besteht.

        Ich sehe darin schon eine Prüfung des lieben Gottes für unsere kleine Gemeinde, ob wir treu sind, aber auch für die Oberen, die sich klar werden müssen dass katholisches Leben nicht nur in sicheren Winkeln der Volksfrömmigkeit zu festigen ist, sondern dass der Auftrag Christi die Weite aller Geschöpfe umfasst!

  2. Die Versetzung von Pater Gensbittel nach Mexiko stimmt mich irgendwie traurig. Gut, vielleicht hat er es gewünscht, mit annähernd 50 Lebensjahren noch ein Mal einen Neuanfang zu beginnen, in einen anderen Kontinent zu wechseln.
    Beim Blick auf die Liste der Versetzungen fällt mir auf: Die Patres haben teilweise sehr lange Strecken zur jeweiligen Kapelle zurückzulegen. Hinzu kommt, dass die Gläubigen verstreut wohnen, die Kapelle, relativ weit entfernt vom Priorat, ist dann nur der Ausgangspunkt für weitere Fahrten.
    Schade, dass ein erfahrener Prior wie Pater Gensbittel dann noch nach Mexiko geht. Ist die Personaldecke bei uns in Deutschland nicht dünn genug?

    Es geht mich natürlich nichts an, wie der Distriktobere entscheidet. Ich drücke mein Bedauern aus. Tiefer trifft mich selbstverständlich die Einstellung des Distriktoberen Rom gegenüber. Sein völliges Schweigen in Bezug auf die Missbräuche von Herrn Begoglio, gewählter Papst.

    Was haben Paul VI., Johannes Paul II. und Benedikt XVI. angestellt, dass die FSSPX sie teilweise scharf, aber stets sachlich, theologisch kritisierte, während sie Herrn Bergoglio in den Mantel des Schweigens einhüllt?

    Ist das noch die Priesterbruderschaft von Erzbischof Lefebvre?

    • „Die Existenz der Bruderschaft ruht wesentlich auf den Prioraten, auf diesem Gemeinschaftsleben. … Deshalb muss genau darauf die Priorität gesetzt werden; auch wenn dann vielleicht in den einzelnen Messzentren nicht so viele Messen gelesen werden können, wie es die Gläubigen wünschen.“ (Mitteilungsblatt, Januar 2014, S. 14).

      „Die Stellungnahmen und Beziehungen zu Rom sind Sache des Generalhauses.“ (ebd., S. 17).

      • Es geht nicht darum, dass der Distriktobere Details aus möglicherweise weiter stattfindenden Einigungsgesprächen preisgibt. Doch sein Vorgänger hat sich oft deutlich zur Kirche geäußert, zu den theologischen Irrtümern, der Glaubenskrise im Zentrum der Kirche, in Rom.
        Es gehört zur Aufgabe des Priesters, nicht nur den Glauben darzulegen, sondern ihn auch gegen Irrtümer zu verteidigen. Egal, ob er Distriktoberer, Prior oder als Pater Mitarbeiter des Priors ist.
        Eine Priesterbruderschaft, die schweigend den Synkretismus hinnimmt, der den Glauben unserer Kirche verdunkelt, kann sich auf ihren Gründer, Erzbischof Lefebvre, nicht berufen. Auch nicht auf ihren Schutzpatron, den hl. Pius X.

    • Pater Gensbittel hatte (nach seiner eigenen Aussage) wohl wirklich darum gebeten, bei der nächsten für ihn anstehenden Versetzung „in die Mission“ versetzt zu werden.

      Zur Personaldecke ist leider zu sagen, dass wir Deutschen in den letzten Jahren keinen einzigen eigenen Neupriester für die Bruderschaft beigesteuert haben. Und wir bekommen deshalb genausoviele Priester in den Distrikt geschickt, wie wir abgeben werden: Genau vier Stück.

      Anstatt herumzujammern, wie schrecklich sie unter den Versetzungen leiden, sollten sich die deutschen Gläubigen lieber den Kopf zerbrechen, was sie persönlich dazu beitragen können, dass auch hierzulande die Bruderschaft eine Zukunft hat und nicht nur in Mexiko o.ä.. Sicher genügt es nicht, dass man meint, dass sich die katholische Bildung von alleine einstellt, wenn man sich einfach mal für „auserwählt“ hält. Leider schielen die Gläubigen hier viel zu sehr nach dem bequemeren Leben in der „Amtskirche“. Vielleicht wäre auch die Bruderschaft hierzulande „mutiger“, wenn die Gläubigen sich mit den jeweiligen Päpsten theologisch sachlich auseinandersetzen würden, anstatt nur die Priester als „Sedisvakantisten“ zu verdächtigen, die genau dieses tun.

      Was die weiten Fahrten der Priester zu den Kapellen angeht: Es ist gut, dass die Bruderschaft starken Wert auf die Vita communis der Priester legt. Das bewahrt die Patres vor der Vereinsamung und den entprechend damit einhergehenden Gefahren. Und die Erfahrung hat das bisher ja auch innnerhalb der Bruderschaft bestätigt.

      Doch, das ist immer noch „die Priesterbruderschaft von Erzbischof Lefebvre“, ganz gewiss. Leider sind es aber nicht mehr die Zeiten von Erzbischof Lefebvre und die Gefahren sind ganz andere.

  3. In der FAZ vom Sonntag (29.06. 2014) konnten wir folgendes auf S. 4 lesen:

    „Mittlerweile hat die Bruderschaft einen PR-Fachmann, der ihre Pressearbeit organisiert. „

    • Ein geistlich sehr starker Oberer, mit einer ganz klaren Linie, kann sich von einem PR-Fachmann beraten lassen, wenn er den Eindruck hat, er wird zu oft missverstanden, die Form seiner Sprache ruft Missverständnisse hervor.
      Wehe, wenn der PR-Fachmann Einfluss auf den Inhalt gewinnt. Das ist das Ende einer geistlichen Gemeinschaft, auch wenn es sich länger hinzieht.
      Hoffentlich folgt die Petrusbruderschaft diesem Beispiel nicht nach…

  4. Das sind doch alles Luxusprobleme…die Christen im Irak wären wahrscheinlich froh, wenn sie sich nur um ein paar Versetzungen Gedanken machen müßten!
    Außerdem: So weit isses von Dresden nach Berlin nicht, das wäre z.B mit Fahrgemeinschaften durchaus zu bewältigen…und wenn an so manchem Sonntag nicht mal zehn Leute zur heiligen Messe in der Kapelle Dresden erscheinen, muß man sich schon fragen, ob der zuständige Pater nicht an anderer Stelle besser aufgehoben wäre.
    Die Kosten müssen ja auch irgendwie gestemmt werden…was meines Wissens zur Zeit sowieso nur dank eines Spenders möglich ist!

    • und was ist mit den Familien mit Kleinstkindern. Denen kann man eine solche Fahrt nicht zumuten. Das wären mit Rückreise gute 5 Stunden Autofahrt und 440km Distanz, dazu die doch gewöhnlich lange Liturgie. Haben Sie kleine Kinder, die hibbelig sind, noch nicht still bleiben können, eine gesunde Eigendynamik entwickeln? Ich meine jetzt nicht ein oder zwei – nein – drei oder vier im Alter von 1J.-5J. Dann können Sie sich sicher vorstellen, was diese Eltern von solch eienm Sonntag und ggf. der hl. Messe haben… Stress!

      Und was machen wir im Winter? Bei Glätte und Eis?…

      Die geplante Messe wird dann in Dresden sicher auch nachmittags sein, so 16 Uhr, wie bisher am letzten Sonntag. Eine Uhrzeit, in der die lieben Kleinen voll auf Fahrt sind und alles andere brauchen als Stillsitzen und Mundhalten. Wenn man nach Hause kommt, gleich totmüde zu Bett gehen können.

      Und von Diaspora scheinen Sie auch nichts zu kennen. Die Gemeinde war immer sehr klein, viele kommen von auswärts noch nicht mal aus der Stadt. Zehn Leute ist schon nicht so toll, aber bei Leuten, die z.T. aus Dienstgründen nicht jeden Sonntag kommen können völlig normal, wenn man insgesamt schaut. Bei großen Gemeinden mit 100 Gemeindemitgliedern und mehr fallen eben die 5 -6 Leute die fehelen nicht auf, wärend bei 20-30 Leuten und größer war unsere kl. Schar nicht, das schon total ins Gewicht fällt.

      • Schauen Sie doch einfach mal über den Teich nach USA, wie die „Traditionalisten“ dort, das mit Kleinkindern, weiten Distanzen, schlimmen Wetterverhältnissen etc. schultern, oft auch in der „Diaspora“ unter lauter Evangelikalen. Machmal „geht“ eben keine Messe jeden Sonntag und dann ist man ja auch dispensiert. Aber dann muss man natürlich selbst für die katholische Bildung der Familie sorgen, zu Hause eine katholische Lebenskultur schaffen, damit sie die „Durststrecke“ auch ohne regelmäßige Messe katholisch überlebt. Wir haben hier in Deutschland kein wirkliches Problem mit der Bruderschaft, sondern mit der Weinerlichkeit der Gläubigen.

      • T.de Ahumada
        wir haben hier nicht die USA sondern das Problem der ungerechten Verteilung innerhalb Deutschlands. Die Bruderschaft lebt immer noch in der alten BRD.
        Typisch dafür ist u.a.eine Mitteilung des Distriktoberen, die uns verlesen wurde, typisch. Hierin begrüßte er, daß endlich zur Altötting-Wallfahrt auch ein Bus aus der Mitte Deutschland fährt. Ich erwartete freudig Leipzig oder Eisenach, was wirklich etwa die Mitte sein könnte. Nein, er meinte Bonn. Das Denken ist also noch ganz und gar das alte. Wir kommen darin kaum vor.

      • @magda
        Es mag sein, dass ein Westschweizer die deutsche Geographie nicht so ganz durchschaut. …oder er hat einfach nur die „Mitte“ der Nord-Süd-Achse gemeint. Vielleicht sollte man sich im Klaren sein, dass die meisten Busse für solche Wallfahrten von den entsprechenden Gläubigen initiert werden, wie vieles bei der Bruderschaft. – Die Bruderschaft beruht seit dem ersten Tag auf der Eigeninitiave der Gläubigen. In anderen Länder müssen auch die „Normal“-Katholiken ran, wenn sie funktionierende Strukturen haben wollen, nicht nur die Tradis. In Deutschland sind die Katholiken diese Eigeninitiative durch die flächendeckende Versorgung durch die Amtskirche aber nicht gewöhnt. Wenn sie dann bei der Tradition sind, dann haben sie ihre Versorgungsmentalität selten richtig abgelegt. – Auch in „Westdeutschland“ haben Katholiken in den ersten Jahren keine „Grundversorgung“ durch die Bruderschaft gekannt. Sie hatten damals noch das Glück auf den einen oder anderen Priester ausweichen zu können, der sich geweigert hat, die Neue Messe zu lesen. Die bessere Versorgung durch die Bruderschaft ist aber nicht deshalb da, weil man die Leute hier privilegiert hat, sondern weil hier damals schon mehr Katholiken da waren, die diese Messe wollten. Natürlich verteilt sich so die Last auf mehr Schultern. Aber die Finanzierung einer solchen Kapelle geschieht auch hier durch die Gläubigen, nicht durch die Bruderschaft. Mit Diaspora hat das also nichts zu tun. Ich weiß von einer Kapelle in einer „stockkatholischen“ Region, dass sich dort jede Familie verplichten musste, einen gewissen Betrag der laufenden Kosten zu tragen, nachdem Jemand weggefallen ist, der die Miete über die ersten Jahre hinweg fast allein gezahlt hatte. Da gab es unter den Gläubigen auch ersteinmal die Überlegung, ob es nicht preiswerter wäre, wieder jeden Sonntag Fahrgemeinschaften in nächste Priorat zu organisieren oder ggf. einen Bus zu mieten. Einige der Gläubigen hatten das vor der Kapellengründung bereits 20 Jahre so praktiziert: An jedem Sonn- und Feiertag morgens um sechs in den Zug und nachmittags um halb vier wieder zu Hause. Manche, die einen noch weiteren Weg hatten, haben schon am Samstag abend bei befreundeten Familien übernachtet, um es am nächsten Morgen zur Messe zu schaffen. Ich bin auch vier Jahre jeden Sonntag drei Stunden Auto gefahren, bevor wir uns entschieden haben, endgültig in die Nähe des Priorats zu ziehen. Seitdem sitze ich im Sommer eben an jedem Arbeitstag drei Stunden im Auto und im Winter übernachte ich in Monteurszimmern. Aber die Familie kommt täglich zur Messe.
        Man muss wissen, was einem was wert ist.
        Und wenn wir eines Tages – womit wir rechnen müssen – vielleicht gar keine Priester und Messe mehr haben werden, weil sie auch staatlich verboten wird o.ä., dann werden wir hoffentlich trotzdem katholisch bleiben.

  5. Tut mir leid, dass wusste ich nicht.
    Gibt es in Dresden (oder sonst im Bistum Dresden-Meißen) keinen anderen Ort, wo man an den FSSPX-freien Sonntagen die Messe besuchen könnte? Befreundete (Diözesan-)Priester?

    • soweit ich weiß, in Leipzig und Makreelenberg an einigen Samstagen am Abend, sonst nur 1x monatlich in der Diözese Görlitz in Jauernick, bei Görlitz, am Sonntag eine hl. Messe.

      Auch diese Fahrten sind zeitaufwendig und teilweise zu weit. Dresden ist ja auch nicht irgendein Provinzdorf. Es ist der einzige Messort der FSSPX auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gewesen und das in der Landeshauptstadt von Sachsen. Wir hatten immer auf soviel Zuwachs gehofft, um eines Tages ein eigenes kl. Gotteshaus und Priorat eröffnen zu können. Anfangs waren wir viele junge ungebundene Leute , die Kraft und Zeit investieren konnten. Zwei von uns studierten an der TU Dresden. das gab die Möglichkeit zu Apostolat. Wir organisierten Vorträge und es kamen immer wiedeer mal Leute zu uns in die Messe.
      Doch trotz vieler, die bei uns mal vorbeigeschaut haben, so wirklich hängengeblieben in unserer Gemeinde ist keiner und zuletzt hatten wir einen Todesfall einer sehr engagierten jungen Mutter von 4 Kindern zu verkraften, die von Anfang an dabei war, und den Weggang von 3 jungen Erwachsenen. Einen ins diözesane Priesterseminar Eichstätt, einen Eintritt und spätere eine Profess bei den Schwestern der FSSPX und eine junge Frau heiratet und zieht nach Österreich…

      Geblieben sind einige junge Familien und die Älteren. Irgendwie schon deprimierend

  6. Ruempel und Tradidi, glauben sie im Ernst, daß es bei uns einen Diözesanpriester gibt, der die tridentinische Messe lesen würde/dürfte/könnte? Selbst, wenn es einen solchen Priester gäbe, der regelmäßig den Novus Ordo und uns zuliebe auch mal die tridentinische Messe liest, was muß er sich wohl dabei denken? In meinen Augen kann es sich dabei nur um eine gespaltene Persönlichkeit handeln, oder um einen Menschen, der das Denken aufgegeben hat. Von ihm möchte ich keine Kommunion empfangen.
    Sie sehen dies alles, wie es scheint nur als Kleinigkeit und aus wirtschaftlicher Sicht. Ich bin mir nicht sicher, ob man Glaubensdinge so sehen darf!
    Können Sie sich vorstellen, wie schnell sich Kinder, vorallem wenn sie allmählich ins jugendliche Alter kommen, daran gewöhnen am Sonntag ausschlafen zu können. Denn den Rosenranz beten, als Ersatz, so wie es uns vom Distriktoberen empfohlen wurde, das kann man gut auch irgendwann nachmittags, wenn es gerade paßt. Und für die Kleinsten ist es sowieso kein Ersatz.
    Auch Fahrgemeinschaften sind in den Familien mit Kindern nicht möglich, da das Auto mit der Familie bereits voll belegt ist. Da die Bezahlung in Mitteldeutschland bei gleichen Ausgaben immer noch geringer ist, stellt die Fahrt nach Berlin auch ein erhebliches finanzielles Problem dar.
    Wir finden die Verteilung der Kapellen und Priester, im übrigen auch aller sonstiger Aktivitäten, einfach ungerecht. Es scheint einfach unbequem zu sein im frostigen protestantischen bis atheistischen Mitteldeutschland. Aber hier ist das eigentliche missionarische Arbeitsfeld! Wir spenden für alle möglichen Vorhaben in den alten Bundesländern – Schulen, Kloster usw…- und denken, daß auch für Dresden mal ein Spendenaufruf gestartet werden könnte, wenn die Mittel bei der Bruderschaft es nicht hergeben.

    • „Schöner wär’s wenn’s schöner wär‘ „…das ist völlig klar, aber vielleicht sollten Sie auch mal über den mitteldeutschen Tellerrand gucken: Sie schreiben hier eine ganze Litanei an Hindernissen für einen Besuch der tridentinischen Messe auf…ein Diözesanpriester wäre nicht gut genug (extra fraternitas nulla salus), den Kindern wäre eine Fahrt nach Berlin nicht zuzumuten,etc.; aber die mittlerweile bereits über 60 Jahre alten und nicht mehr wirklich gesunden Patres kann man natürlich Wochenende für Wochenende quer durch den Norden und Nordosten der Republik fahren lassen…bei jedem Wetter, also auch bei Schnee und Eis!
      Neben Dresden gibt es übrigens noch so verwöhnte West-Städte wie Hamburg und Hannover, welche ebenfalls von Berlin aus betreut werden…macht für den zuständigen Pater gut 900 km pro Wochenende…aber das muß man schließlich erwarten dürfen, oder?
      Früher hat der Staat für alles gesorgt…und jetzt muß die Kirche, bzw. die Piusbruderschaft diesen Part übernehmen; eine immer noch sehr verbreitete DDR-Denkweise!

      • G.Ruempel, tut mir leid, aber Sie haben offenbar nichts verstanden oder wollen bzw. können es nicht. Die einen schauen nicht über den alten BRD-Tellerrand, und die anderen sollen in der alten DDR-Denkweise verhaftet sein. So klappt das nicht. Haben Sie sich mal die Verteilung der Kapellen in S-Deutschland angesehen? Und wegen der Fahrerei: unser lieber kranker Pater wäre lieber für Dresden dageblieben als versetzt zu werden. Bei Schnee und Eis fuhr er übrigens mit dem Zug und wurde vom Bahnhof abgeholt.
        Ihr Bild von den DDR-Bürgern ist wohl etwas überholungsbedürftig. Die aufrechten Christen in der DDR haben so wenig wie möglich dem Staat überlassen. Sie mußten kämpfen, um sich und den Glauben zu retten, denn es gab einen massiven Kirchenkampf. Nicht zufällig treffen Sie hier so viele Atheisten an, die oftmals sogar traurig sind über ihren Atheismus aber nicht mehr anders können. Und heute steuern wir mit vollen Segeln auf genau diese Punkte, die wir 1990 als überwunden betrachteten (Abtreibung, Kitas, Gender usw..) zu, nur, daß der Staat jetzt nicht mehr „versorgt“ sondern einfach festlegt. Also lassen wir diese Ost-West-Anwürfe doch besser weg!

      • @ G. Ruempel: soweit ich weiß, war Hamburg ja bereits mal ein Priorat und von dort wäre es nach Hannover nicht so weit für Priester, für eine Seelsorge. Ich gebe Ihnen bei gutem Willen insofern recht, dass sich jeder Einzelne von uns fragen muss, wieviel ihm der überlieferte Glaube und das hl. Messopfer wert sind und was er dafür für Opfer auf sich nehmen sollte…
        Darin sind wir uns im Grundsatz sicher einig! Die Frage ist aber ob Ihr Ost-West-Denken nach 25 Jahren Deutscher Einheit noch angebracht ist! Was genau wissen Sie von den Opfern und Repressalien, denen wir unter dem DDR Regime ausgesetzt waren? Und genauso müsste man fragen, was sich Gläubige, Priester und Obere denken in der Bruderschaft bei diesem Ost-West-Denken? Sind nicht manche verwöhnt in ihrem kuscheligen Nest der Tradition, mit Kapellen ringsum im Umkreis von 30-50km, mit Levitenämtern an jedem Hochfest, Choralschola, von Ordensleuten betreuten Heimen und Schulen? Aber alles im Westen!

        Komisch, als es darum ging ein Kloster zu gründen, dass ja ein Missionsstützpunkt im Kleinen ist, da waren sich die Benediktiner zu schade, nach Struppen zu kommen und ein Anwesen, dass weniger baukostenintensiv ist als das Gut Reichenstein, wiederzubeleben und die Tradition hier im Osten wieder einzupflanzen! Da stimmt doch etwas nicht. Oder wenn die Schweizer sagen: wir werden für den Schweizer Distrikt gweiht und die Franzosen: wir für Frankreich…bitteschön, ist das denn katholisch?
        Als wir noch keine feste Kapelle in Dresden hatten, sind wir landauf, landab am Sonntag gefahren, als junge Leute, ich war von Anfang an dabei! Von Cottbus über Wittichenau, Hoske, Räckelwitz, Uhyst, Ostro bis nach Dresden/Wilsdruff u. rauf an die brandenburgische Grenze, um eine hl. Messe am Sonntag zu organisieren. mit Klappaltar, ganzer Sakristeiaustattung, Blumenschuck… wer bitte ist hier verwöhnt und weinerlich?
        Wir kommen in keine Kirchen mehr hinein, weil die Diözese ihren evangelischen Glaubensbrüdern vor uns schlimmen ökumenefeindlichen Traditionalisten Angst gemacht hat!
        Wir waren froh, überhaupt einen kleinen Raum für uns bekommen zu haben. Bei uns grüßt keine Glocke, kein Kirchturm, keine richtige Orgel die Gläubigen, wenn sie sonntags in eine Bürokapelle eilen!
        Ihr wisst in Westdeutschland bei eurem Wohlstand gar nicht, wie gut ihr das habt. Wir sind trotz großer Anstrengung nach 25 Jahren noch kein gemeinsames Volk geworden. Bei uns wird ausgebeutet, unter Tarif gezahlt, die Familien auseinandergerissen, weil viele um zu überleben pendeln müssen zw. Ost und West. Also hört auf, solch einen Unsinn zu verzapfen! Es reicht, dass das der Staat und die Konzerne tun. Wir als Christen sollten eins sein und das bedeutet, nach dem Vorbild der ersten Christen, Mission, Hilfe und Unterstützung derer, die sich selbst nicht helfen können und brüderliche Gemeinschaft im Glauben, so wie Christus es gelehrt hat: Seht, wie sie einander lieben, sagte man von den ersten Christen! Gilt das für uns heut auch noch?

      • @ mariokin:

        „Oder wenn die Schweizer sagen: wir werden für den Schweizer Distrikt gweiht und die Franzosen: wir für Frankreich…bitteschön, ist das denn katholisch?“

        Welcher FSSPX-Pater soll denn so etwas sagen?

        Im bundesdeutschen Priorat Kleinwallstatt (nahe Aschaffenburg) gibt es drei Patres – alle sind Schweizer (und die zwei mir näher bekannten Patres gute Patres, den dritten kenne ich für eine Einschätzung zuwenig)

    • Ja…klar, der verwöhnte Ex-Westberliner versteht aber auch so GAR nichts! In (West-) Berlin gab es lange Jahre auch nur eine kleine Hinterhofkapelle und engagierte Gläubige…und ebensowenig einen Kirchturm nebst Glocken und Orgel…vor dieser Zeit eine sogenannte „Indultmesse“ in einer Krankenhauskapelle! Sie haben natürlich vollkommen Recht: Vor lauter Wohlstand wußte hier keiner, welches prachtvolle Levitenamt er zuerst besuchen sollte!!

      Aber natürlich ist auch innerhalb der Tradition nicht alles Gold was da glänzt…und warum man sich für Reichenstein entschieden hat, ist mir auch schleierhaft.

      Aber ansonsten frage ich mich wirklich, ob nu‘ gerade ICH in alten Ost-/West-Kategorien denke, oder ob das nicht eher auf ein paar andere Kommentatoren hier zutrifft!?

    • @ magda:

      Ihnen sei etwas mehr Vorsicht in der Beurteilung von Diözesanpriestern nahegelegt. Ich wuchs in einer Diözesangemeinde auf und lernte dort und in einer Nachbargemeinde tiefgläubige Diözesanpriester kennen, die zwar im ihnen ja auferlegten Gehorsam den NOM zelebrierten, aber sich doch redlich mühten, aus dem NOM noch das Bestmögliche zu machen. Wenn ein solcher Priester neben dem NOM auch die Heilige Messe feiert, dürfen Sie ihm getrost vertrauen, er selbst wird sich wahrscheinlich über die Möglichkeit, die Heilige Messe zu feiern, freuen.

  7. @ T. de Ahumeda
    „Wer jammert herum, dass die Priester unter den Versetzungen leiden?“
    Bei mir hat noch keiner gejammert. Mir hat ein Priester persönlich gesagt, dass er oft durch die weiten Fahrten erschöpft sei. Erschöpft liest er die hl. Messe, erschöpft geht er in den Beichtstuhl, erschöpft kommt er bei den Schwerkranken und Sterbenden an. Wegen der weiten Fahrten. Er hat auch nicht gejammert, sondern das sehr ruhig gesagt, auch nicht weiter thematisiert.

    Es geht im übrigen nicht darum, in irgendeiner Form die Gläubigen zu verteidigen. Dennoch äußere ich die Überzeugung: Für die Glaubensverkündigung sind in erster Linie die Priester zuständig. Zur Glaubensverkündigung gehört nicht nur die Darlegung des Glaubens, sondern auch die Verteidigung des Glaubens vor Irrtümern.
    Nicht nur der hl. Pius X., auch Päpste vor ihm, haben als die gefährlichsten Feinde des Glaubens die innerkirchlichen Irrlehrer gekennzeichnet.
    Erzbischof Lefebvre fand die Situation vor, dass die Konzils- und Nachkonzilspäpste nicht nur nicht eingeschritten sind gegen die Neomodernisten, dass sie sie nicht nur gefördert haben, sondern dass sie teilweise selbst eine Theologie vertraten, die dem überlieferten Glauben widerspricht. Mit äußerster Glaubenstreue hat er Maßnahmen ergriffen, „damit die Kirche fortbestehe.“ Was zu seiner Exkommunikation führte.
    Zu seinen Lebzeiten musste er nicht einen „Herrn Bergoglio“ als gewählten Papst erleben. Keiner seiner Vorgänger ließ es an Respekt fehlen vor unserem Herrn Jesus Christus. Ihre teilweisen Irrtümer sind schon schlimm genug. Sie glaubten jedoch, der Kirche einen Dienst zu erweisen, wenn sie den Glauben an die neuzeitliche Philosophie anpassen wollten. Es war verhängnisvoll, zerstörerisch, aber sie waren persönlich fromm, ehrfürchtig. Und teilweise waren sie ein Bollwerk gegen Neomodernisten, die noch viel weiter gingen. Besonders Benedikt XVI. hat auch Großes für die Kirche geleistet, auch wenn seine Theologie nicht mehr vollumfänglich mit der überlieferten Theologie übereinstimmt.
    Doch was ist mit Herrn Bergoglio? Wie hat er sich eingeführt an jenem denkwürdigen Abend seiner Wahl auf der Loggia? Wie verhält er sich am Gründonnerstag, an Pfingsten, an Fronleichnam? Nicht mal eine Kniebeuge bekommt er hin bei der Wandlung, mehr als eine flüchtige Verneigung scheint ihm nicht nötig zu sein. Er kniet nieder vor jugendlichen Strafgefangenen, er kniet mit Benedikt XVI. zusammen auf einer Kniebank und vermittelt weltweit das Bild, dass wir zwei Päpste haben.
    Eine FSSPX, die dazu schweigt, die zu all seinen seichten, missverständlichen Reden schweigt, ist nicht mehr die Priesterbruderschaft von Erzbischof Lefebvre. Auch darf sie sich nicht mehr auf Pius X. berufen.
    Und jetzt sind wir mal ganz offen: Pater Udressy würde mir doch nicht erlauben, diese Zeilen zu schreiben, ohne dass ich scharf ermahnt würde. Und im Wiederholungsfall würde mir ein Kapellenverbot drohen. Das ist die Lage der Gläubigen, sehr geehrte T. de Ahumeda.

    • Von @ Magda lerne ich: Der Distriktobere hat als Ersatz für die hl. Messe den Rosenkranz gefordert. Weiß er nicht, dass schon unsere Urgroßeltern einen Schott hatten und die hl. Messe auf Deutsch meditieren konnten? Hat er noch nie etwas gehört von der g e i s t l i c h e n Kommunion? Dazu müssen Gläubige allerdings angeleitet werden, in modernen Gesang- und Gebetbüchern ist die geistliche Kommunion nicht mehr vorgesehen. Es wäre eine Aufgabe des Distriktoberen, wenn Priestermangel besteht, die Gläubigen auf diese Möglichkeiten hinzuweisen, sie einzuüben.

      Ich erlaube mir, darauf hinzuweisen: Das Rosenkranzgebet, ein Gebet, das untrennbar zur katholischen Kirche gehört, kann dennoch nicht die geistliche Kommunion ersetzen, nicht das Meditieren der hl. Messe, wenn ein Besuch nicht möglich ist.

      Das ist kein Vorwurf an Pater Udressy. Dieses Versäumnis trifft seine Vorgänger.

      Erzbischof Lefebvre ist falsch verstanden, wenn man ihn nur als Widersacher gegen konziliare und nachkonziliare Irrtümer ansieht.

      Die hl. Messe, das Messopfer, stand im Zentrum all seines geistlichen Bemühens. Die hl. Messe sollte die Quelle sein, die unser geistliches Leben speist. Wenn diese Quelle austrocknet, weil sie zugeschüttet wird mit anderen Andachtsformen , verdorrt unser Glaube.

    • Dass uns ein Kapellenverbot droht, wenn wir zu lautstark den Papst kritisieren, das fürchte ich auch.
      Ich habe nie behauptet, dass die Priester „jammern“. Es nutzt aber auch nichts, wenn die Gläubigen sie dort unterstützen wollen, wo sie Ihnen nicht helfen können und sie sich auch gar nicht helfen lassen. Die Gläubigen sind eben nicht Mitglieder der Bruderschaft, sondern deren Nutznießer. Es ist eine Zusammenarbeit, die sich aus dem Notstand in der Kirche ergibt. Wenn es nicht mehr geht, dann geht es nicht. Die Bruderschaft muss sich nicht meinetwegen verbiegen. Ich werde es auch nicht für sie tun. Wenn der Knackpunkt kommt, werde ich meine Konsequenzen ziehen.

      • …ich muss hinzufügen, dass es auch Distrikte gibt, in denen einem die sachliche Kritik am Papst nicht so schnell zum Verhängnis wird. Das liegt daran, dass diese Kritik dort unter den Gläubigen der common sense ist und die Bruderschaft sich dem Druck der jeweiligen Realität unter den Gläubigen auch bis zu einem gewissen Grad beugen muss, wie z.B. in Frankreich. Es liegt an der Papstduselei im deutsprachigen Raum, das hier die Papstkritik gefährlicher ist. Jeder der die Päpste sachlich kritisch hinterfragt, gilt unter den Gläubigen gleich als böswillig und potentieller Sedisvakantist, auch die Priester. Und dann wird sich-beschwert und gepetzt und mit Entzug der Geldmittel gedroht. Da kann man als Priester wohl froh sein, dass es noch die Möglichkeit einer Versetzung nach Mexiko gibt.

      • „Die Gläubigen sind eben nicht Mitglieder der Bruderschaft, sondern deren Nutznießer.“

        Naja, Nutznießer auch – aber eben auch „Brötchengeber“. Was wäre die FSSPX ohne die Spenden ihrer Gläubigen?

  8. @magda

    Ich wollte niemanden beleidigen oder die ehemaligen DDR-Bürger verunglimpfen…tut mir leid, wenn es so ankam! (Ich bin mit einer ehemaligen DDR-Bürgerin verheiratet…und somit sind mir Mentalität und Denkweisen nicht unbekannt! 🙂 ).
    Eigentlich wollte ich auch nur zum Ausdruck bringen, daß bezüglich der heiligen Messen, etc. sehr viel Eigeninitiative nötig ist…warum nehmen die Gläubigen aus Dresden nicht mal Kontakt mit denen aus Berlin auf und sehen gemeinsam, was so alles machbar wäre? Sind doch gewissermaßen „Schwestergemeinden“, oder ?
    Am katholischen Nord-/Süd-Gefälle werden wir sowieso nichts ändern…aber mit einem gewissen Maß an gutem Willen (auch auf Berliner Seite) zumindest vielleicht etwas an der Situation der Dresdener Gemeinde!
    Mal sehen, wie die neuen Patres im Priorat St. Petrus so „ticken“…aber auf jeden Fall hat ein Neubeginn natürlich auch einen gewissen Reiz.

    • „Eigentlich wollte ich auch nur zum Ausdruck bringen, daß bezüglich der heiligen Messen, etc. sehr viel Eigeninitiative nötig ist…warum nehmen die Gläubigen aus Dresden nicht mal Kontakt mit denen aus Berlin auf und sehen gemeinsam, was so alles machbar wäre? Sind doch gewissermaßen „Schwestergemeinden“, oder ?
      Am katholischen Nord-/Süd-Gefälle werden wir sowieso nichts ändern…aber mit einem gewissen Maß an gutem Willen (auch auf Berliner Seite) zumindest vielleicht etwas an der Situation der Dresdener Gemeinde!
      Mal sehen, wie die neuen Patres im Priorat St. Petrus so „ticken“…aber auf jeden Fall hat ein Neubeginn natürlich auch einen gewissen Reiz.“

      Ich wollte Sie nicht kränken. Ich meinte ja auch keinen Westberliner, sondern eher Leute, von denen magda schreibt und die von der Überversorgung durch die Pribru nicht wissen, wie gut sie es haben! Danke für das letzte Statement, das tut wirklich gut! Ich wusste nicht dass Sie aus Westberlin kommen! Mit so einer Einstellung lässt sich wirklich neu anfangen. Wenn wir alle mit anpacken kann da was werden. Das glaube ich auch. Denn so funktioniert es in der Diasporakirche in unseren Breiten auch ganz gut.
      Darf ich Sie fragen, ob wir uns vielleicht in Dresden schon begegnet sind?

      • Danke für die netten Zeilen…und keine Sorge: So schnell bin ich nicht gekränkt!

        Man kann bestimmt was auf die Beine stellen…wie gesagt: Durch den Personalwechsel im Priorat werden sich neue Möglichkeiten auftun und was die Gläubigen angeht, finden sich garantiert auch ein paar, die guten Willens sind.

        Wir sind uns sicherlich schon mal in Dresden begegnet, zuletzt evtl. vor gut zwei Wochen in der Messe am Sonntagnachmittag, da bin ich zusammen mit dem Pater und meinem Nachwuchs-Ministranten angereist.

      • Dann sind Sie der nette Meßdiener von der Beisetzung unserer lieben Verstorbenen, die unsere Kapelle bisher mit ihrem Mann so treu unterstützt hat. 😉

      • Einer von den beiden…der mit dem Weihwasserkessel. 🙂
        In Ihrer Kapelle war ich mittlerweile auch schon dreimal, unter anderem auch zweimal mit meinem „Kleenen“…wir haben in der heiligen Messe dann jeweils den Weihrauch übernommen.

        Ihre liebe Verstorbene habe ich noch kurz vor ihrem Heimgang kennenlernen dürfen, der Pater und ich haben sie auf der Rückfahrt nach Berlin kurz besucht…und es war mir ein echtes Anliegen, am Tag der Beisetzung zu ministrieren.

        In vielerlei Hinsicht eine Zeit der neuen Anfänge…

  9. G.Ruempel

    Ihren Vorschlag, mit den Berlinern Kontakt aufzunehmen – ich glaube, wir sprachen in Dresden bereits darüber? – , nehmen wir natürlich gern an und werden ihn nach unserem Urlaub Ende August verwirklichen. Vielleicht finden ja die Gläubigen gemeinsam eine Lösung. Das ist auf jeden Fall ein guter Ansatz. Es ist immer erfreulich, wenn Meinungsverschiedenheiten so enden.

  10. Wenn hier wirklich jemand Glaubt das die FSSPX nicht alles Versucht um die Gläubigen nach besten Wissen und Gewissen zu betreuen, dann sollte sich derjenige an eine andere Institution wenden um dann diese in weiterer Folge zu kritisieren. Denn dieses Gejammer hier, ist ja echt das letzte. Was glaubt ihr werden die Priester denken, die Stundenlange Anreisen auf sich nehmen um ihre Hirtenpflicht zu erfüllen, und das Gejammer hier lesen müssen?

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • Niemand spricht der Piusbruderschaft den redlichen Willen ab, ihre Gläubigen nach bestem Wissen und Gewissen zu betreuen…aber was wäre, wenn Einschränkung der Messzeiten oder Schließung des Priorates Sie selbst betreffen würde?
      Enttäuscht wären Sie doch bestimmt auch, oder?

      • Auch das Priorat das mir am nächsten liegt, wurde geschlossen und die Messzeiten wurden auch stark reduziert, aber besonders in der schweren Zeit die die FSSPX derzeit durchmacht, und es haben ja auch einige Priester diese Verlassen (Vermutlich durch die Hetze, Verleumdungen und Intrigen die von Williamson und seinen Anhängern geschürt wurden), müssen eben auch die Priester gestärkt werden. Sehen sie sich doch nur die vielen Kommentare hier auf dieser Seite an (ich meine besonders diejenigen die die Verhandlungen der FSSPX mit Rom betreffen) die gegen den Generaloberen seine Exzellenz Bischof Fellay und den Generalrat gerichtet sind und die diesen Verrat an seiner Exzellenz Erzbischof Lefebvre vorwerfen. Also nicht nur wir Gläubigen brauchen Rat, Hilfe und Unterstützung sondern auch die Priester, und wir haben überhaupt nichts davon wenn diese sozusagen von innen heraus ausbrennen, wir im Endeffekt ohne Priester dastehen und oder noch weniger Messzentren betrieben werden können. .

        Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

  11. @ T. de Ahumada

    „Wenn der Knackpunkt gekommen ist“, wohin dann, das ist die bedrängende Frage. Ich kann mich nicht trennen von der „Alten Messe“, das ist ausgeschlossen.
    Davon bin ich überzeugt: Im französischen Distrikt haben die Gläubigen in der Mehrzahl ein viel lebendigeres inneres Verhältnis zu Erzbischof Lefebvre, sie verstehen ihn viel besser, sind mit seiner Spiritualität viel vertrauter als die deutschen Gläubigen in der Mehrheit. Dann löst sich die Frage einer theologisch fundierten Papstkritik von allein, bzw. sie stellt sich erst gar nicht nicht in der Form wie bei uns in Deutschland.
    Nur kann ich nicht nach Frankreich ziehen…
    Und wenn auf die französischen Priester immer mehr Druck ausgeübt wird, dann stehen die Gläubigen auch eines Tages verlassen da.

    Sie haben offensichtlich eine Alternative „für den Knackpunkt“, und ich gönne es Ihnen von Herzen.

  12. @ Armin

    die Art und Weise, wie Sie von Bischof Williamson sprechen, kann ich nicht akzeptieren. Er ist immerhin ein geweihter Mann. Auch wenn Sie seinem Handeln bzw. seinen Worten ganz und gar ablehnend gegenüberstehen, so sollte doch eine gewissen Form gewahrt bleiben, und im übrigen sollte man in der Öffentlichkeit einen Menschen nur dann beurteilen, wenn man alle Vorgänge, die zu den Verlautbarungen geführt haben, 100%ig genau kennt. Ich bezweifle sehr, daß dies bei Ihnen der Fall ist.
    Haben Sie überhaupt schon mal mit Bischof Williamson selbst gesprochen? Es wird in unserer Zeit immer sehr vorschnell ge- und verurteilt, so als hätten wir die Weisheit mit Löffeln gefressen. Wir sollten da mehr Vorsicht walten lassen.

    • Ich kenne Bischof Williamson seit 25 Jahren sehr gut, habe ihn privat in London besucht, wir waren in Stuttgart mehrmals zusammen unter einem Dach, liebe seine Beethoven-Vorträge, kenne ihn aus Econe, wo er das Priesterweihezelt mitaufgebaut hat, war bei der Lourdes-Wallfahrt bei seiner hl.Messe, später hatte er bei der öffentl. Weihe sein bischöfl. „Jäckchen“ vergessen… Und er kennt auch mich und wollte, daß ich zu ihm in die USA komme.
      a) Ich habe in Stuttgart (ca.1993) seinen sehr versteinerten Ausdruck gesehen und wollte es erst nicht wahrhaben! Nicht mehr der lustige Schelm, der er früher war. Er fand sich als wichtigen Angelpunkt der Weltgeschichte, was sicher stimmt, aber eben nur in demütiger Form. Ohne Demut wirkt er nicht effektiv.
      b) Genauso später in London. Er sprach nur noch von schrecklichen Ereignissen. (Internet, Kommunismus…) Die Freude am Glauben, an der Liebe zu Gott, Jesus, seiner Mutter, zu den Hl., zu den Sakramenten, zu seiner Arbeit als Menschenfischer war absolut weg! Das ist bei den 3 anderen Bischöfen ganz anders. Auch bei Erzbischof Lefebvre!
      c) Das ist doch mal ein sicheres Zeichen, daß die Beschimpfungen gegen die Oberen nach der Generaloberen-Wahl eben nicht erfunden sondern sein neuer Geist waren!!!!
      d) Dies zu „übersehen“ und mit seiner Unantastbarkeit als Geweihter zu kommen, ist einfach nur dumm. Für mich geht er einen sehr, sehr gefährlichen Weg. Sein Unabhängigkeitsdenken von früher als Anglikaner wird hier gefährlich.
      e) Was ich auch sehr primitiv finde, ist das Argument: Du mußt ihn 100% kennen. Das ist ganz gegen Jesu Wort: An ihren Früchten werdet Ihr sie erkennen. Also nicht das ganze Kapital (weder von Marx noch von Kard.Marx) oder MeinKampf lesen, um die Knallköppe zu erkennen oder beurteilen zu können. Ein typisches Rahner und Küng-Argument übrigens. Sich und seine Absichten verstecken hinter „das hab ich ja gar nie gesagt“.
      Dasselbe bei Hans Urs von Balthasar: „Leere Hölle, hat er nie gesagt“. Nein, er sagte, „es könne sein, daß die Hölle leer sei“. Mit Verlaub, genauso schwachsinnig und rettet ihn nicht wirklich!!!! Verwirrt aber etwas. –> Wohl der Sinn des Ganzen!

      • magda schrieb übrigens nicht, daß man einen Menschen 100%ig kennen müsse, sie schrieb vielmehr: „… im übrigen sollte man in der Öffentlichkeit einen Menschen nur dann beurteilen, wenn man alle Vorgänge, die zu den Verlautbarungen geführt haben, 100%ig genau kennt.“ Also nicht hundertprozentige Kenntnis eines Menschen (das kann ohnehin nur Gott), sondern hundertprozentige Kenntnis der Vorgänge. Genaues Lesen kann vor manchem Irrtum bewahren. Und magda schrieb weiter: „Ich bezweifle sehr, daß dies bei Ihnen der Fall ist.“ Auch damit hat sie offensichtlich recht.

  13. Magda: Williamson hat einen privaten Brief der vom Generaloberen an ihn gerichtet war, einfach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, und was soll man von einen Bischof halten der sich nicht einmal an die Brüderliche Vertraulichkeit hält und der sich nicht an die Weisungen seines Generaloberen hält? Es ist genau dieser Ungehorsam der zum „Glaubens- Gottesabfalls“ und in weiterer Folge zum geistigen Schisma in der „Konzilsreligion (Konzilskirche)“ alias „Die Neue Religion (Die Neue Kirche“ führte. Und vielleicht hat ja seine Exzellenz Bischof Fellay zu lange gewartet mit den Ausschluss von Bischof Williamson“ so das dieser großen Schaden anrichten konnte.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • Beide Seiten hören, und danach ein Urteil bilden!

      Im übrigen stellen Sie die Priester, die gegangen sind, als Menschen dar, die einfach nur auf eine „Hetze“ oder auf „Intrigen“ hereingefallen sind. Glauben Sie das ernsthaft? Schätzen Sie diese Priester wirklich so ein, so gering?
      Und meine Frage, ob Sie denn mal mit Bischof Williamson gesprochen haben, um beide Seiten zu hören, haben Sie mir nicht beantwortet.

      • Magda: Wenn ich es nicht so meinte hätte ich es so nicht geschrieben, und ich schätze überhaupt keinen Priester gering ein. denn diese können vieles was ich als „Laie“ niemals vollbringen kann. Nur bin ich teilweise regelrecht am Boden zerstört wenn ich höre und sehe was einige Priester aufführen. Und sie werden ja sicher auch die Kommentare von Bischof Williamson kennen. Und ich finde es traurig wie er Stolz verkündet das es in der FSSPX „Widerstandszentren“ gibt, und er diese besucht hat. Ja es gibt nichts schlimmeres als einen Bruderkrieg.. Mehr werde ich zu diesen aus der FSSPX ausgeschlossenen Bischof nicht mehr schreiben.

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      • Wenn die Gläubigen der Piusbruderschaft jetzt anfangen, sich gegenseitig zu beharken, führt das irgendwann wirklich zur Spaltung…zumal keiner von uns wirklichen Einblick in die Vorgänge um den Ausschluß Bischof Williamsons haben dürfte, oder?

        Er hat zumindest erreicht, daß die Bruderschaft einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde und nicht heimlich, still und leise das Schicksal der Petrusbruderschaft erleiden mußte.
        Ich denke, wenn Benedikt XVI eines (hoffentlich fernen) Tages heimgerufen wird, werden sich die Ecclesia Dei-Gemeinschaften ganz schön umgucken!

        Machen wir uns doch nichts vor: Nach der letzten Papstwahl waren die meisten Tradis heilfroh, daß man nochmal davongekommen ist, und eine Einigung mit Rom aufgeschoben wurde.
        Trotz allem muß das Ziel immer Rom bleiben…Sedisvakantismus bringt nur Unheil und weitere Spaltungen; es wird garantiert nicht lange dauern, bis einer auf der Bildfläche erscheint, der es NOCH besser weiß, als Bischof Williamson.

        Ich bin der Meinung, daß wir alle hier uns nicht so sehr um die „große Kirchenkrise“ kümmern, sondern stattdessen die Tradition im persönlichen Umfeld am Leben halten sollten…da gibt es bezüglich der eigenen Familie, der Freunde und Bekannten, etc. bestimmt reichlich zu tun!
        Sich jetzt hier noch gegenseitig anzufeinden, führt vermutlich zu nichts…

  14. pro_multis, Sie haben recht. Keiner hat da einen wirklichen Einblick. Zwar habe ich ganz bewußt, so wie ich es allenthalben halte, beide Seiten gehört, aber auch das bringt mir letztlich kein ganz klares, eindeutiges Bild. Und es ist wirklich nicht gut, wenn wir uns gegenseitig beharken. Dann sollten wir uns aber auch vor solchen voreiligen Anschuldigungen hüten.

    • Nur kurz zur Info: „G. Ruempel“ wäre korrekt gewesen…“pro_multis“ ist mein alter Nickname!

  15. Diese Website hat eine fantastische Qualität: hierzu kann man nur beglückwünschen.
    Die Postings zeigen ebenfalls eine erstaunliche Qualität: kein blindr Jubilarismus, kein „Abgeben des gesunden Menschenverstands an der Garderobe“, wie es einmal ein kritischer Poster auf kath.net schrieb, kein unsinnig „Vermischtes“ aus der Welt und aus des Verweltlichten.

    Besonders interessant und qualitätsvoll die Diskussionsbeiträge von T. de Ahumada (Geburtsname übrigens von der Hl. theresa von Avila): mein größtes Respekt.

    Was „Zeitlos“ und „Zeitschnur“ betrifft: gehobene Sprache, teils gute Ideen, sehr intelligent, aber gelegentlich qua Inhalt innerlich nicht immer konsistent.(Das kennen wir von P. Franziskus zum Genüge).
    Nach genauer Durchsicht ihrer Postings stelle ich jedoch eine ausgeprägte linguistische Ähnlichkeit fest, sodaß es sich hier möglicherweise um eine Person bzw. zwei miteinander Bekannten handelt.
    In diesem Fall wäre es Internet- Trollerei, wobei natürlich die Frage aufkommt warum man soviel Energie hier vergeudet wo in dem Vatikan alles drüben und drunter geht;
    die bravere Kirchenseiten sind ziemlich langweilig geworden sind und fühlen sich durch den vielen Wirrwarr auch desorientiert; sie brauchten notwendig journalistische Unterstützung.

    • @Adrien Antoine: „Schuster bleib bei deinem Leisten!“ Heißt hier:

      Zwischen den Beiträgen einer „Zeitlos“ und jenen von „zeitschnur“ nicht nur eine „linguistische Ähnlichkeit“ feststellen zu wollen, sondern dahinter gar „möglicherweise eine Person“ zu vermuten, legt den beschränkten oder aber frechen Fremdsprachler, der Sie ja ganz offensichtlich sind, bloß (z.B. „zum Genüge“).

      Frech deshalb, weil zwischen der Beiden Beiträge so viele inhaltliche Differenzen nachgelesen werden können, dass Sie entweder sehr wenig verstanden haben (was als Fremdsprachler ja keine Schande wäre), oder aber bewusst EINE quasi schizophrene Persönlichkeit unterstellen – dies ist eine Frechheit.

      Il vaut mieux que vous vous taisiez aux subitlités de la langue allemande !

      • Nicht „frech“ sondern „franc“, wie mir einmal aus dem Vatikan mitgeteilt wurde.
        Es ist eine typische Eigenschaft aus dem äussersten Norden Frankreichs, wo übrigens auch Msgr. Lefebvre herstammte (aus Tourcoing, im Westflämischen: Toerkonje).
        Es ist übrigens keine Schande das Herz auf der Zunge zu haben.

    • Durch Intelligenz und Sprachwissenschaft in den Himmel?
      Was für eine unangebrachte, taktlos- unsensible Lobhudelei an bestimmte Leute dieses Forums! „… qualitätsvoll – gehobene Sprache – gute Ideen – sehr intelligent“…
      Die restlichen Teilnehmer sind für Sie wohl nur „Minderbemittelte“, die bar jeglichen Verstandes, nur etwas zu brabbeln vermögen.

  16. Das ist aber mal ein sehr aufschlussreicher und interessanter Thread. Im Internet finden sich so gut wie keine öffentlichen Portale, in denen sich so umfangreiche Kritik von Traditionalisten und Anhängern der Pius-Bruderschaft nachlesen lässt, und dabei völlig authentisch.
    Zumal die Oberen der Pius-Bruderschaft es gerne so darstellen, als herrsche unter den Anhängern eitel Sonnenschein.
    Rosenkranz anstatt Hl. Messe, Widerstandszentren innerhalb der FSSPX, Verteidigung und Unterstützung des unsäglichen Williamson und vieles weitere mehr: Gratias ago, um es im hier vielgeliebten Latein auszudrücken. Ein Screenshot von hier zu Verwendung woanders. Wir freuen uns über viele weitere Beiträge!

    • Das Chaos innhalb der FSSPX hat erst begonnen als die Führung sich der modernen Welt angepasst hat und sich immer mehr Richtung Liberalismus bewegt. Leider fehelen Leute wie Bischof Williamson nun…

  17. @ Adrien Antoine:
    Ich darf Ihnen mitteilen: „Zeitlos“ und „Zeitschnur“ sind weder eine Person, noch haben sie jemals ein Wort von Angesicht zu Angesicht miteinander gewechselt. Mir ist von „Zeitschnur“ nur der Name bekannt, weil sie hier eigene Beitrage unter ihrem Namen veröffentlicht. Ich habe Fotos von ihr gesehen, weil ich früher mal ihren Blog angeschaut habe.
    Ihre Vermutung der „Internet-Trollerei ist nichts anderes als eine ganz üble Unterstellung.
    Weil ich Ihnen aber nicht Bosheit unterstellen möchte, gehe ich davon aus, dass sie weder meine noch @Zeitschnurs Kommentare wirklich verstanden haben. Denn eine einzige Person kann nicht so starke inhaltliche Gegensätze in sich vereinen.
    Mit dem Thema hier hat das nichts zu tun, doch die „Internet-Trollerei“ ist eine Beleidigung, die ich nicht stehen lassen kann.

    • Geehrte @Zeitlos,
      Wenn Sie und die geehrte @Zeitschnur keine identische Person sind oder sich nicht kennen, ist meine Vermutung grundlos.
      Ich habe übrigens extra „möglicherweise“ dazu geschrieben.
      Genauso habe ich ausdrücklich geschrieben: „…in diesem Falle wäre es Internet-Trollerei“- also beides miteinander strikt verknupft.
      Ich wollte Sie sicher nicht beleidigen; gut möglich daß ich Ihre und @Zeitschnurs Postings und Kommentare nicht gut verstanden habe.
      Sehen Sie es einfach als „Friendly Fire“ an.

  18. @ Adrien Antoine, diese Vermutung ist ein “ Eigentor“ und ich unterstelle Ihnen keine böse Absicht, aber es zeigt doch deutlich wessen “ Geisteskind “ Sie sind.

  19. Wieso ein „Eigentor“?
    Ich kenne die beide Poster nicht persönlich, habe bei der Lektüre Ähnlichkeiten und Differenzen wahrgenommen und eine Vermutung geäussert.
    Sie trifft offensichtlich nicht zu- umso besser.
    Was dies mit meiner „Geisteshaltung“ zu tun hat, ist mir unklar.
    Wenn Sie damit chouan oder brigand meinen aus der Vendée und aus Flandern, d‘accord.

    • @ Adrien Antoine:

      Um Ihre Fragen zu beantworten:
      Sie begingen ein „Eigentor“, weil Sie mit Ihrer Unterstellung einen Fehler begingen.
      Und der Fehler an Ihrer Geisteshaltung liegt darin, daß Sie so einfach Unterstellungen loslassen. Etwas mehr Vorsicht wäre angebracht. Und eine sorgfältigere Lektüre der Beiträge von Zeitlos und Zeitschnur hätte Ihnen zeigen können, daß es sich um zwei Schreiber handelt.

  20. In diesem Sinne kann ich nur sagen: Schuster bleibt bei euren Leisten und insbesondere beim Thema!! Ich finde es mutet doch recht befremdlich an, wenn sich auf Adrien Antoine eingeschossen wird, er kritisiert wird, weil er Ausländer ist. Na und? Wir haben doch wirklich genug Ausländer in Deutschland, nur leider recht wenige, die hier schreiben.

    Betet doch einfach mal für die Armen Seelen im Fegefeuer. Davon habt ihr mehr im Hinblick auf die Ewigkeit. Der Teufel nutzt doch das Internet auch. Schließlich ist die alte Schlange alt und schlau.
    Hier geht es nur um die Versetzungen im Distrikt und daher verstehe ich es nicht, wie man wieder auf den sogenannten Liberalismus der FSSPX zu schreiben kommt. Der heilige Williamson ist nicht ganz heilig, wie man ihn gerne darstellen möchte. Für mich persönlich jedenfalls kann ich nur sagen, dass ich die Priester der FSSPX gar nicht missen möchte und jedes Opfer in Kauf nehme, das wir als Gläubige bringen müssen. Ich wurde jedenfalls von der FSSPX nie enttäuscht und bin dankbar für jede hl. Messe die gelesen wird. Übrigens in meiner Kapelle diese Woche täglich, so dass ich arme sündhafte Kreatur es nicht schaffe jeden Tag hinzugehen. So viel zum Thema Rosenkranz statt heilige Messe. Man betreibt in dieser Aussage doch nur Augenwischerei. Betet doch für die Priester. Das ist das Beste, was ihr machen könnt.
    Und der sogenannte Widerstand sollte mal darüber nachdenken, dass er mehr schaden anrichtet als er Verbesserungen herbeiführt. So werden immer mehr Gemeinden aufgelöst und zerschlagen werden. Aber es macht ja nichts, wenn der Widerstand irgendwann so aussehen möchte wie El Palmar, dann bitte sehr.

    Jedenfalls danke auch an Adrien Antoine, der hier gerne mitschreibt.

    Vive la France.

    Und es lebe natürlich das kurmainzische Herrschaftsgebiet

    Gott zum Gruße
    Kurmainzer

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