Piusbruderschaft weiht fünf Priester in Deutschland

(Zaitzkofen/Oberpfalz) Am Samstag, dem 28. Juni wird Weihbischof Tissier de Mallerais im Priesterseminar Herz Jesu fünf Priester und drei Diakone weihen. Die Zeremonie im Schloßpark beginnt um 9.00 Uhr.

Bereits am Freitag, dem 13. Juni, weihte Mgr. Bernard Fellay, Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X., im Seminar in Winona/USA sieben Priester und fünf Diakone; Mgr. de Galarreta wird am Freitag, den 27. Juni in Ecône acht Seminaristen und einem Ordensmann die Gnade des Priestertums schenken und sieben andere in die Reihe der Diakone der hl. Kirche eingliedern. Damit verfügt die Priesterbruderschaft St. Pius X. in naher Zukunft über 600 Priester.

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3 Kommentare

  1. @Carlo
    Die Predigt von Bischof Tissier de Mallerais am Fronleichnamsfest habe ich natürlich gehört. Das ändert nichts daran, dass früher von pius.info alle Predigten von den Bischöfen veröffentlicht wurden, wenn sie z. B. firmten, wenn sie öffentliche Handlungen vornahmen als Bischof. Dies geschieht seit einiger Zeit nicht mehr. Die Veröffentlichung dieser Predigt war eine Ausnahme.
    Sie war sowieso eine Ausnahme. Nie wurde in der katholischen Kirche von Bischöfen oder Priestern bei der Fronleichnamsprozession das „Gebet des Engels von Fatima“ gebetet. Es findet sich nicht in den üblichen vorkonziliaren Gesang- und Gebetbüchern. Wahrscheinlich in Heften, in Spezialliteratur von Fatima-Gruppen, aber ich weiß das nicht sicher. Ich weiß nur, dass es sich im „Salve Regina“ findet, dem Gebet- und Gesangbuch der Münchener FSSPX.
    Karl Rahner hat dieses Gebet als „Unsinn“ bezeichnet, und in diesem Fall dürfte er Recht haben. Wir können nicht „Gott die Gottheit Jesu Christi aufopfern“. Laien schon gar nicht, wir sind keine Priester und Priesterinnen. Wir können unsere Leiden, unsere Nöte Gott aufopfern, aber nicht unseren Herrn Jesus Christus, die zweite göttliche Person der Dreifaltigkeit.
    Auch der Priester opfert nicht bei der Verehrung des Allerheiligsten Altarssakrament. In allen wichtigen Gebeten wird an das Leiden und Sterben unseres Herrn erinnert, doch es erfolgt bei der Verehrung des Allerheiligsten Altarssakramentes keine Opferung. Definitiv nicht! Die konsekrierte Hostie ist bereits die Opferfrucht, und an Fronleichnam wird sie verehrt. „Denkmal unseres Herrn an seinen bitteren Tod….“ betet Thomas von Aquin. Bleiben wir doch bei ihm, dem großen Verehrer des Allerheiligsten Altarssakramentes, der Theologie und Gebet in einmaliger Form in den großen eucharistischen Hymnen zum Ausdruck gebracht hat.

    • Wie schon einmal gesagt, vermute ich in erster Linie eineRessourcenfrage. Dies nicht nur in bezug auf den Übersetzungsaufwand, sondern auch mit den an eine Internet-taugliche Wiedergabe entsprechenden technischen Anforderungen, was nicht in allen Kapellen so einfach zu bewerkstelligen sein dürfte. Aber fragen Sie doch „Stuttgart“.

      Ob das Engelsgebet je während einer Prozession gebetet worden ist, weiß ich nicht. Im vorliegenden Fall war es klar Gegenstand der Homilie von Mgr. Tissier, den Sie doch, mehrfachen Einlassungen zufolge, besonders schätzen.

      Offenbar aber doch nicht so sehr: denn dass Sie sich – „in diesem Fall“ (heißt Häresie u.a. nicht „Wahl“?) – ausgerechnet auf die Seiten eines Rahner schlagen, finde ich sehr bemerkenswert. Für mich aber ist diese „Gesellschaft“ resp. dessen Glaubwürdigkeit noch viel abwegiger, als sie Thomas Kovacs anlässlich eines kleinen Disputs mit „Antifebronius“ um Mgr. Rifan in einem anderen Thread empfunden haben muss.

      Deshalb akzeptiere ich weder Ihre Belehrungen noch brauche ich auf sie einzugehen. Nehmen‘S mir’s nicht übel, dass Mgr. Tissier und andere mir eine zuverlässigere Orientierung als Sie und Karl Rahner sind. Man kann diesem Weihbischof nur dankbar sein, dies heute, wo Fatima derart relativiert wenn nicht angegriffen wird, so, wie es die Kirche immer getan hat, aufgenommen und bekräftigt zu haben.

      • Das war vorauszusehen: Wenn Karl Rahner ein Mal recht hat, werde ich zur Rahner-Anhängerin. Wenn ich ein Mal Bischof Tissier de Mallerais kritisiere, schätze ich nicht mehr.
        Ich schätze ihn nach wie vor sehr. Und ich werde auf pius-info klicken, so bald seine Predigt zur Priesterweihe veröffentlicht wird, weil ich seine Predigten immer sehr gern gehört habe.
        Und ich werde ganz unabhängig von Karl Rahner immer der Meinung sein, dass wir Gott nicht die Gottheit Jesu Christi aufopfern können. Dass nur der Priester im Messopfer die Gaben von Brot und Wein in das Fleisch und in das Blut Jesu Christi umwandelt und Gott zum Opfer darbringt. Deshalb gebührt den konsekrierten Hostien nicht nur an Fronleichnam, sondern im Tabernakel das ganze Jahr Verehrung, Anbetung.

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