„Die erste Monstranz war eine Krippe“ – Predigt von Dom Jean Pateau, Abt von Fontgombault, zum Hochfest Fronleichnam

fete_dieu006Liebe Brüder und Schwestern,
meine innig geliebten Söhne!

Im wunderbaren Sakrament seines Leibes und seines Blutes gibt Jesus sich selbst als eine Speise und ein Trank, so daß wir ihn ihm wohnen und er in uns wohnt, auf daß wir für ihn leben, und in Ewigkeit leben.

Im Tabernakel erhalten die heiligen eucharistischen Gestalten die Huldigung unserer Anbetung. Obwohl das Evangelium keine Anbetung der heiligen Eucharistie erwähnt, berichtet es uns über die erste Andacht vor dem allerheiligsten Sakrament in der Menschheitsgeschichte.

In Bethlehem, wobei der Name „Haus des Brotes“ bedeutet, in einer armen Krippe, einem Ort der Stille und des Friedens, erhält Jesus die Anbetung von Maria und Joseph, einigen Hirten und den heiligen drei Königen, den weisen Männern aus dem Osten, während die Engel im Himmel die Herrlichkeit Gottes kundtun und den Menschen den Frieden verkünden, der von Gott kommt.

Wollen wir nicht durch jede Anbetung, jede Sakramentsandacht in den heiligen Stall zurückversetzt werden? Ist Jesus vielleicht so tief bewegt worden durch die Gebete einiger armer Menschen in seiner Nähe, daß er durch die Jahrhunderte jene Armen empfangen wollte, die wir sind? Die sakramentale Gegenwart gestattet uns, mit der Anbetung der Bewohner der Krippe und ihren Besuchern verbunden zu sein.

In der Schule der Hirten, laßt uns lernen, wie man anbetet, laßt uns unsere Anwesenheit in der Nähe des allerheiligsten Sakramentes erneuern. Die erste Monstranz war eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz war. Was ist eine Krippe? Was ist ein Kind? All dies ist klein, all dies ist ziemlich uninteressant. An diesem Ort verbirgt Gott sich. In der Gestalt eines kleinen Kindes erwartet er die Hirten. Entsprechend erreicht uns seine sakramentale Gegenwart heute in der Gestalt von einem Stückchen Brot.

Die Hirten empfangen die Einladung von einem Engel. Auch wir sind eingeladen, den Herrn zu besuchen. Wir müssen daher wachsam sein. Wir müssen uns die Zeit nehmen, Jesus zu begegnen und uns zu erlauben, von seinem Antlitz bezaubert zu sein. Die Hirten leben in den Feldern. Sie verbringen Tag und Nacht damit, ihre Herden zu beobachten. Sie sind kontemplativ. Sobald der Engel gesprochen hat, zögern sie nicht und ziehen nach Bethlehem. Sie kommen, sie finden, sie kehren zurück, „und priesen und lobten Gott für all das, was sie gehört und gesehen hatten“ (Lk 2,20). „Maria behielt alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen.“ (Lk 2,19)

Wie die Hirten und Maria, laßt uns nicht zögern, sondern laßt uns zu Jesus gehen. Laßt uns froh unsere Kirchen besuchen, die Bethlehems unserer Städte. Laßt uns gerne Zeit vor dem Tabernakel oder der Monstranz verbringen. Jesus, Gott mit uns, erwartet uns und bricht das Brot seines Wortes und seines Fleisches für uns.

Amen, Alleluia.

Predigt von Dom Jean Pateau, Abt von Fontgombault, zum Hochfest Fronleichnam im Jahre 2014
Übersetzung: M. Benedikt Buerger

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monique

Maria war die erste Monstranz!

Zeitlos
Dem Aufruf, zum Tabernakel zu gehen, kann ich aus ganzem Herzen folgen. Als Krippe werde ich ihn aber nicht ansehen. In der heutigen Zeit, in der unser Glaube wie zerfetzt wirkt, verzerrt durch einen wirren Synkretismus, halte ich genaue Formulierungen wichtiger Glaubenswahrheiten für unbedingt erforderlich. Daran fehlt es leider in der Predigt des Abtes von Fontgombault, und zwar ziemlich schwerwiegend. Die Inkarnation des Logos, des Sohnes Gottes, ist die Grundlage unseres Glaubens, das Fundament. Die Krippe ist ein allseits bekanntes Symbol, das die Herzen anrührt. Am Weihnachtsfest steht sie mit im Mittelpunkt als herausgehobenes Zeichen. Unsere Erlösung fand ihren Höhepunkt… weiter lesen »
defendor
Dort, wo die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria… …dort ist auch der HEILIGE GEIST ! Nicht umsonst ist IHRE erste und IHRE letzte Erwähnung im heiligen Evangelium im Zusammenhang mit dem HEILIGEN GEIST ! Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria ist sowohl ein lebendiger Tabernakel als auch eine lebendige Monstranz… ein  Tabernakel, denn in ihrem HERZEN verbirgt sie unseren HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS… es ist eins mit SEINEM HERZEN eine Monstranz, denn in ihrem LEBEN zeigt sieuns unseren HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS… in einer immerwährenden gnadenvollen Prozession SEINER Güte und Barmherzigkeit… Sie ist das e d e l s t e Geschöpf überhaupt! sie… weiter lesen »
defendor
Der heilige Bernhardin von Siena schreibt: - „Freunde hinterlassen ein Zeichen, vielleicht einen Ring,  aber Christus hinterlässt uns  Seinen Leib und Sein Blut,  Seine Seele und Seine Gottheit, sich Selbst, ohne etwas zurückzubehalten“ - Im Jahre 1934 erinnerte die italienische Zeitung „Osservatore Romano“ an folgenden Ausspruch des hl. Papstes Pius X.über das allerheiligste Altarsakrament: - “ „Wir alle müssen uns mit aufrichtiger Liebe dem Studium der christlichen Lehre hingeben, um zugleich mit allen übrigen Wahrheiten unserer heiligen Religion zu erkennen,  dass die Eucharistie der Mittelpunkt unseres Glaubens, das Endziel jeder Andachtsübung, die Quelle alles Guten, die Vollendung aller anderen Sakramente, der Inbegriff der… weiter lesen »
zeitschnur

Ja, wie schon @ defendor und @ monique es sagen: die erste Monstranz, die „Bundeslade“ des Neuen Bundes ist doch nicht die Krippe, sondern die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria, die IHN zuallererst zu Elisabeth getragen hat, wie wir im Rosenkranz beten.
Wie kann man die lebendige Gottesmutter gegen eine Holzkrippe vertauschen!
Es ist der Protestantismus mit seinem hölzernen Ideen, anders ist das nicht zu erklären. Denn wenn man so denkt, könnte man auch gleich die Windeln, in die Maria IHN wickelte als die noch frühere Monstranz betrachten…

Zeitlos
Wenn ich den Kommentar von defendor vom 20. Juli 2914 um 11.43 Uhr lese, dann verschlägt es mir die Sprache. „…ein Tabernakel, denn in ihrem HERZEN verbirgt sie unseren HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS…“ Das darf und kann nicht wahr sein, so etwas lesen zu müssen. 1. Unser Herr Jesus Christus lebt und herrscht mit Gott (Vater) in der Einheit des Heiligen Geistes als Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. 2. „… er entäußerte sich, indem er Knechtsgestalt annahm, uns Menschen gleich wurde… (Phil 2,7), indem er sich neun Monate im Schoß seiner Mutter Maria entwickelte. 3. So @defendor, und alle,… weiter lesen »
Zeitlos
Offensichtlich sind viele Katholiken zu einer angemessenen christuszentrierten Marienverehrung nicht mehr fähig. Die christusbezogene, auf die Inkarnation bezogene Marienverehrung war ein starkes Bollwerk gegen den Protestantismus. Es musste, allein wegen des Ökumenismus, geschleift werden. Das andere Extrem: Teile der Tradition verehren Maria wie eine Göttin. Es gibt für sie kein Hochfest mehr, an dem sie nicht in den Mittelpunkt geschoben wird. Die Gestalt der demütigen Jungfrau und Mutter Jesu Christi, wie sie uns im Neuen Testament begegnet, diskret, zurückhaltend, wird vollkommen verzerrt. Nie tritt sie auf, um sich in den Mittelpunkt zu stellen, sich vor die Gestalt ihres gottmenschlichen Sohnes… weiter lesen »
Remigius
Ich stimme @Zeitlos völlig zu. Ich vermute sehr stark daß die Analogie zwischen die Strahlen einer Monstranz und die strahlenförmig angeordneten Strohälme der Weihnachtskrippe DOM Jean Pateau, Abt v. Fontgombault, inspiriert haben bei seiner Predigt. Bei Mystik, hermetischen Texten und Analogien treten nicht selten sprachliche Probleme auf (gerade Synkretismus ist sehr gefürchtet)- gerade dort ist Dogmatik und Fundamentaltheologie gefragt. Fontgombault hat mich übrigens vor viele Jahren in schwierigen Zeiten in einem katholisch total havariertem Land sehr geholfen. Die CD der Abtei Fontgombault „Corpus Christi/ Fête Dieu“ mit ihrer herrlichen Gregorianik (und der gehässige Kommentar eines deutschen Gregorianikprofessors dazu) bleiben mir… weiter lesen »
defendor
@zeitlos; worüber ereifern Sie sich so ? Wo habe ich irgendeine Silbe geschrieben, dass Maria kein Geschöpf sei ?? Und wo habe ich sie zu einer „Gottheit“ erhoben ?? Meine Worte lauteten: - Sie ist das e d e l s t e Geschöpf überhaupt! sie ist der W i d e r s c h e i n der allerheiligsten Dreifaltigkeit ! - Edelste Geschöpf und Widerschein Gottes; also NICHT Abglanz; Dieser ist alleine der eingeborene Sohn Jesus Christus. Und wieso unterstellen Sie mir gar eine „heidnische Marienverehrung“. Dies ist schon ein starkes Stück und mehr als unbedacht geäußert.… weiter lesen »
Zeitlos
Nein, ich habe heidnisch sehr bedacht geäußert. Die enge Verbindung von Mutter und Sohn, ontologisch, gibt es in der heidnischen Götterwelt. Den Isis-Kult gab es noch in den ersten christlichen Jahrhunderten. Niemand sagt etwas gegen das reine Herz Mariens, ich jedenfalls nicht. Dass sie, als Mutter des menschgewordenen Gottes, mehr als alle anderen Menschen zu verehren ist, dürfte für jeden, für jede selbstverständlich sein. Doch er lebt nicht „verborgen in ihrem Herzen.“ Mit seiner Himmelfahrt tritt unser Herr ein „in die blendende Gottesherrlichkeit. Statt mit der Dornenkrone ist er nun mit ‚Ehre und Herrlichkeit‘ gekrönt. Er sitzt auf dem höchsten… weiter lesen »
zeitschnur
Wer Maria nicht versteht als reinstes und edelstes Geschöpf Gottes, der kann unmöglich die Inkarnation verstehen. Die Inkarnation wäre abstrakt und blutleer unvorstellbar, wenn man diese Aussagen zur Gottesmutter, die im übrigen von den frühesten Vätern an nachweisbar sind (!), nicht macht. Maria ist tatsächlich die lebendige Monstranz, die Bundeslade, die „sedes sapientiae“, wie die Tradition bekennt. Am bekanntesten fasst die Lauretanische Litanei zusammen, wer Maria in der Heilgeschichte ist, auch den Gedanken, dass sie die lebendige Monstranz ist. Ich darf aus dem mindestens 500 Jahre alten Text ein paar Verse zitieren: „… Du Spiegel der göttlichen Heiligkeit Du Sitz… weiter lesen »
zeitschnur
Was ich anfügen möchte, ist, dass man sich nicht von „pseudowissenschaftlichen Gedanken“ zu den Dingen anstecken lassen sollte. Das Heidentum kennt Jungfrauengeburt, es kennt Gottessöhne, es kennt jedes Motiv, das auch im christlichen Glauben vorkommt. Was besagt das denn? Ist dann alles nicht wahr, wenn auch wir diese Motive kennen? Weil ein pseudo-aufgeklärter Verstand glaubt, darüber erhaben zu sein? Der Modernismus, der sich erhaben wähnt über all diese menschlichen Strukturen, in denen sich ja immer Göttliches abbildet, auch wenn es noch so brüchig ist – eine Ahnung von der Gottebenbildlichkeit des Menschen ist ja immer geblieben – meinte, er müsse… weiter lesen »
Zeitlos
Die Lauretanische Litanei zählt zu den ganz großen Gebeten der katholischen Kirche. An Marienfesten wird sie selbstverständlich gebetet. Doch nicht an Fronleichnam (und anderen Herrenfesten). Hier haben die großen eucharistischen Hymnen des hl. Thomas von Aquin ihren Platz. Es ist und war nie Lehre der katholischen Kirche, dass wir unsern Herrn nur durch Maria verstehen. Wenn einzelne Gläubige diesen geistlichen Weg gehen, dann erlaube ich mir darüber kein Urteil. Doch katholische Lehre ist es nicht. Auf „Schritt und Tritt“ begegnet uns im Neuen Testament die hl. Menschheit Jesu Christi. Sie ist unser geistliches Vorbild. Doch dabei bleibt es nicht. Er… weiter lesen »
zeitschnur
Dass ich mich ganz auf dem Boden der Tradition befinde, im übrigen auch nichts mehr will als dies und so denke, wie ich das aus den Texten des Lehramtes so gelernt habe: Pius X. 1904: „Als nämlich zu Maria gesagt wurde: „Selig bist du, da du geglaubt hast, dass in Erfüllung gehen wird, was dir vom Herrn gesagt worden ist“, so bezog sich das auf die Empfängnis und Geburt des Sohnes Gottes. Und so empfing sie in ihrem Schoße den, der die Wahrheit selber ist, damit er, „auf einem ganz neuen Wege und durch eine ganz neue Geburt erzeugt, unsichtbar… weiter lesen »
M.S.

@zeitschnur
Eine Suppe ohne Salz schmeckt nicht, aber wenn man zu viel Salz reingibt, dann verdirbt man sie.
Beim Stichwort Maria ziehen Sie alle Register. Als ob man Sie persönlich angreifen würde. Das ist absolut nicht nötig. Keiner stellt die Vorzüge und Erhabenheit der Gottesmutter in Zweifel. Es ist naiv und unrealistisch, wenn man die Gefahren der neueren Marienverehrung, die es unter manchen Tradis gibt, nicht sehen will. Das Bild ist oftmals überzeichnet und genauso verfehlt wie die protestantische Unterbelichtung.

Die Befürchtungen von zeitlos sind leider nicht unbegründet. Der Schritt ins Heidentum ist kleiner als mancher meint.

defendor
@zeitschnur; vielen Dank für ihre trefflichen Darlegungen. @zeitlos; lesen Sie vielleicht die Beiträge in Ruhe nochmals durch. Dann stossen Sie auf die Nennung Marias als BRAUT DES HEILIGEN GEISTES. Dies zur Thematik Vermittlerin aller Gnaden. Wenn von „verborgen im Herzen“ die Rede ist, dann selbstredend im Hinblick auf Mariens Mit-Leiden (sieben Leiden bohren sich wie ein Schwert durch ihr Herz. Weissagung Simeons bei der Darstellung des Herrn im Tempel. Die sieben Schmerzen: Flucht nach Ägypten vor Herodes; Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel; Jesus und die Schriftgelehrten; Jesus begegnet seiner Mutter am Kreuzweg, Kreuzigung und Sterben Christi; Kreuzabnahme und Übergabe des Leichnams an… weiter lesen »
Zeitlos

Mit Sicherheit hat der hl. Pius X. am Fest Fronleichnam nicht die Lauretanische Litanei gebetet, sondern „Lauda, Sion, Salvatorem…“
Mehr ist zu dieser inzwischen fruchtlosen Debatte nicht zu sagen. Außer, dass er weder in seinem Kompendium der christlichen Lehre, noch in seinem Katechismus lehrt, dass „sie und sonst niemand uns den Zugang zur Erkenntnis Christi zu eröffnen vermag.“
Der große Marienverehrer Pius X. hat ihre Rolle nie mit der Rolle des Heiligen Geistes verwechselt, wie es bei den „autonomen Marienverehrern die Regel ist…

defendor

Als Ergänzung noch das Gebet des hl. Franz von Sales:
-

Treue Ausspenderin aller Gnaden

Allerseligste Jungfrau Maria,
würdige Mutter Gottes
und treue Ausspenderin aller Gnaden,
die er uns in diesem Leben verleihen will,
bei der Liebe deines teuren Sohnes,
unseres Erlösers Jesus Christus, bitte ich dich,
mir von deinem göttlichen Bräutigam,
dem Heiligen Geist,
eine himmlische Erleuchtung
und einen guten Rat zu erwirken,
um zu erkennen, was ich tun
und wie ich mich verhalten muß
zur Verherrlichung Gottes
und zur Förderung meines Heils.
Heilige Jungfrau, mit deiner Hilfe hoffe ich
diese Gnade vom Himmel zu erlangen,
denn nächst Gott habe ich
mein ganzes Vertrauen auf dich gesetzt.
-

zeitschnur
Frau Zeitlos – Sie müssen anerkennen, dass Pius X. sich nun mal so geäußert hat, wie er es tat. was reitet Sie nur, das damit widerlegen zu wollen, dass er es nicht immer und überall gesagt hat?! Das nimmt absurde und groteske Züge an! Ihr Problem ist, dass Sie in die Marienverehrung etwas hineinprojizieren, was weder ich noch defendor noch einer der zitierten Heiligen und Päpste je gesagt hat. Sie – und auch die echauffierte M.S., die ja vollends unsachlich und denunziatorisch auftritt – sollten einen Weg zur Ruhe finden, in aller Nüchternheit, Fairness und Sachlichkeit lesen, was wir geschrieben… weiter lesen »
Zeitlos

„Ihre Argumentationen erinnern mich an den protestantischen Marienhass.“ Wie tief ist das Niveau, unter das Sie gehen wollen, Frau Jüngling?
„Sie vergessen, dass Sie ohne Sünde war““ das ist eine dreiste, unverschämte Lüge!
Das ist nun eine vollkommen neue Sicht: Sie „stand mit Ihm unterm Kreuz.“ Sind sie katholisch, sind sie christlich oder gehören Sie zu einer Mariensekte? Sie stand mit ihm unterm Kreuz?

zeitschnur
…bitte beruhigen Sie sich doch… …“sie stand mit Ihm unterm Kreuz“ meinte nicht, dass Er auch unterm Kreuz stand, sondern sie mit IHM bis unters Kreuz ging und bei Ihm blieb bis zum Tod. War unglücklich ausgedrückt. Aber das wissen Sie ganz genau, wie ich es meinte, auch wenn es unglücklich ausgedrückt war. Ich möchte Ihnen jedoch, weil Sie so schäumen, etwas zitieren, um nicht versäumt zu haben, Ihnen das vor Augen zu halten, denn Ihr Schäumen ist bestürzend und weist auf nichts Gutes hin: „Der gelehrte und fromme Suarez aus der Gesellschaft Jesu (…)und viele andere haben in Übereinstimmung… weiter lesen »
Carlo

Zeitlos: Analog derjenigen der betreffenden Bischöfe anlässlich der Aufhebung des Exkommunikationsdekrets von 1988 gegenüber BXVI. darf man „sprungbereit“ auch Ihre Haltung beschreiben bzw. als Ursache dafür nehmen, dass Sie sich auf gewisse Passagen – hier und anderswo – richtiggehend stürzen und Sachen hineininterpretieren, dass einem schwindlig wird.

Was Sie sich oben gegen Defendor geleistet haben, ist besonders lamentable.

Dazu passt die Entgleisung, andere Leser beim Klarnamen anzureden – auch wenn die Betreffende sich darüber möglicherweise nicht grämen wird, aber auch sie hatte unter Nickname geschrieben –, für sich selber die Anonymität beanspruchen.

zeitschnur
Die Debatte hebt noch etwas anderes in helle Licht des Glaubens: Fronleichnam ist das Fest der Eucharistie, es ist das Fest, an dem die Kirche sich bekennt zum Herzstück ihres Glaubens – nämlich der Gegenwart Jesu Christi im Messopfer, in der kleinen zarten, zerbrechlichen Hostie und dem Kelch des Blutes. An Fronleichnam feiert die Kirche aber auch die Tatsache, dass Gott nicht nur über Geisterlebnisse, sondern real, leibhaftig, über mannigfache Vermittlung für uns erreichbar wird. Es ist eben nicht katholische Lehre, wie zeitlos oben behauptet, man käme auch direkt zu Jesus. Niemand – niemand (!) kann ohne Mittler zu Jesus… weiter lesen »
Hagen

Nicht verwirrend. Nicht umsonst wurde früher und sehr lange an Fronleichnam die Präfation von Weihnachten genommen.

Zeitlos
Ich weiß nicht, wann die Redaktion einschreitet. Wieviele boshafte Unterstellungen sind erlaubt? Natürlich hat kein Mensch einen direkten Draht zum Heiligen Geist, zu Jesus Christus, ohne andere Menschen. Es wäre geisteskrank, so etwas zu behaupten. Und es ist krank, so etwas zu unterstellen. Es ist jedoch möglich, im geistlichen Leben eine persönliche Beziehung zu unserem Herrn zu haben, ohne dass Maria seine Mutter „vorgeschaltet“ ist. Ich erwähnte schon mal in diesem Zusammenhang Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Therese von Lisieux, Caterina von Siena, um nur einige zu nennen. Natürlich waren sie auch Marienverehrer, Marienverehrerinnen, das ist doch selbstverständlich. Wer… weiter lesen »
Carlo

„Aber unsern Herrn nicht auf eine Stufe mit ihr stellen.“

Schon wieder ! Wer von den Lesern hat das dies wo getan ?

zeitschnur
@ Carlo zeitlos schreibt oben: „Doch die Häresie, Maria habe Gott ihren Sohn aufgeopfert, sie sei die eigentlich Opfernde, lebt weiter. @ Zeitschnur vertritt sie, doch nicht sie allein.“ Das ist nicht nur Bosheit und Lüge, sondern trägt bereits wahnhafte Züge. Noch nie hat hier einer etwas derartiges vertreten! Ich schon gar nicht. Das ist doch Wahnsinn! Was ist denn hier los? @ alle Bitte, verstehen Sie meine Postings aus sich selbst heraus. Mir liegt daran, Christus immer tiefer zu verstehen, und das geht nur über Maria, wie uns viele Heilige und Päpste ja bestätigt haben. Das ist das, was… weiter lesen »
defendor
@zeitschnur und @Carlo; ich danke Ihnen für die klärenden Darlegungen; sie sollten (!) einem Jeden / einer Jeden einleuchten. Schlimm ist die hier insbesondere durch @zeitlos vorangetriebene und entgegen der Lehre der Kirche stehende gleichsam „Ächtung“ derjenigen, die im Einklang mit der Lehre der Kirche die allerseligste Jungfrau und Gottedmutter, die unbefleckt Empfangene als edelstes GESCHÖPF VEREHREN ( nicht „anbeten“) und natürlich auch Zuflucht unter ihren Schutz und Schirm suchen. Unser Herr am Kreuze: - „Joh 19,26 Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Joh… weiter lesen »
defendor
Bitte um Mariens Schutz und Schirm: – „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin; Verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren, o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin. Versöhne uns mit deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne. Amen. “ Heilige über die allerseligste Jungfrau und Gottesnutter Maria: Der heilige Bernhard von Clairvaux: - „Sie hält ihren Sohn zurück, damit Er nicht strafe; sie hält den Teufel zurück, damit er nicht schade; sie hält die Tugenden fest, damit sie nicht verderben; sie hält die Gnaden fest, damit sie nicht verwehen.“ – Der  heilige Ludwig Maria… weiter lesen »
zeitschnur
Lieber defendor, danke für Ihre Zitate! Hier habe ich noch zwei schöne Zitate für Sie, diesmal von Hildegard von Bingen: QUIA ERGO FEMINA MORTEM INSTRUXIT, CLARA VIRGO ILLAM INTEREMIT. ET IDEO EST SUMMA BENEDICTIO IN FEMINEA FORMA PRE OMNI CREATURA, QUIA DEUS FACTUS EST HOMO IN DULISSIMA ET BEATA VIRGINE. (Da uns die Frau den Tod „einbaute“, hat die strahlende Jungfrau ihn wieder „ausgebaut“. Und so liegt größte Segnung in der Gestalt der Frau - vor jedem anderen Geschöpf – , weil Gott Mensch geworden ist aus der süßesten und allerseligsten Jungfrau.) oder: O QUAM MAGNUM MIRACULUM EST, QUOD IN… weiter lesen »
euca
@ zeitschnur 21. Juni 2014 um 23:24 Sie bekommen hier auch Unterstützung, und zwar von mir, einer Nochprotestantin, die trotz der Ökumnegeilheit sämtlicher Priester und ihrer Schäfchen konvertieren wird! Sie haben recht, man kommt nur über Maria wahrhaftig zu Jesus Christus, sie schützt uns am zuverlässigsten vor Ketzerei, Häresie und Neuheidentum, selbst der atheistische Philosoph Ludwig Feurbach musste zugeben, dass da, wo die Verehrung der Jungfrau Maria abnimmt, auch der Glaube bzw. die Treue zu unserem Herren Jesus Christus abnimmt! Ich bin so protestantisch aufgewachsen wie man nur aufwachsen kann, kein Menshc hat mir je beigebracht oder gar vorgelebt, was… weiter lesen »
Carlo

Dass es solche Konversionen heute noch gibt, ist ein Wunder – Gott sei Dank & Ihnen herzliche Gratulation !

zeitschnur
@ euca danke, liebe euca, habe gerade bei dem anderen Artikel gesehen, dass Sie mir den Hinweis auf Ihr Posting hier gegeben haben. Das ist wunderschön! Gehen Sie so schnell wie möglich weg von den Protestanten. Ich kann Sie sehr gut verstehen. Zwar stamme ich aus einer katholischen Herkunft, aber schon meine Großeltern sind von diesem Glauben abgefallen. Ich habe erst durch Maria begriffen, wer Jesus ist und so zurückgefunden zum katholischen Glauben, den meine Vorfahren aufgegeben haben. Ich weiß zutiefst, dass Maria, wenn es wirklich sie selbst ist, die einem in den Weg tritt – und in meinem Fall… weiter lesen »
zeitschnur
(>) Dort erlebte ich hautnah, was es heißt, Maria „in rechter Weise“ zu verehren und anzuerkennen – man redet zwar viel von Jesus, aber man versteht letztendlich die dogmatische Norm, dass er wahrer Gott und wahrer Mensch, ungetrennt und unvermischt, ist, nicht. Daher sieht man Jesus dort mehr oder weniger nur als Menschen. Man kann Seine Gottheit nicht erfassen. Es gibt zwar eine gewisse Jesusfrömmigkeit im Pietismus, aber sie reicht nicht an das tiefe Verständnis des Dogmas heran. Es mag einzelne geben, denen Gott gnädig ist, weil er ihr Herz sieht und die Tatsache, dass sie seit Generationen aus rein… weiter lesen »
zeitschnur
(>) Und sie? Sie jubelt, sie freut sich, sie kann nicht anders, als IHN zu erheben (ein böswilliger Leser würde der Gottesmutter diesen Satz als Anmaßung auslegen: „magnificat anima mea Dominum“ – wer ist denn sie, dass ihre Seele den großen Gott erheben könnte!“) Nun – das alles ist Gott sei Dank Schriftwort und niemand kann daran vorbei… „Magnificare“ heißt: rühmen, erheben, groß machen. Der Mensch antwortet auf dieses „quia fecit mihi magna“ mit der Antwort der Liebe. Gott macht Maria groß, und ihr ganzes Sein soll Seiner Erhebung unter dem Menschengeschlecht dienen. Das ist die Sprache der Liebe. Der… weiter lesen »
Monique

Als Beobachter des Thread-Verlaufes muss ich sagen, dass Zeitlos zuerst mit Unterstellungen und ja sogar absurden Vorwürfen um sich warf, die hier nie zur Sprache kamen. Irgend etwas stimmt da nicht.

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