So spricht ein Papst – Ohne Worte

So spricht ein Papst! So spricht ein Papst? Ohne Worte(Vatikan) Papst Franziskus gewährte der auflagenstärksten katalanischen Tageszeitung La Vanguardia ein Interview.

In dem Interview werden eine Vielzahl wichtiger und ganz unterschiedlicher Themen angesprochen. In Summe vermittelt es den Eindruck eines thematischen Sammelsuriums, der durch die Antworten noch verstärkt wird. Einige saloppe Aussagen von Papst Franziskus lassen sprachlos, weshalb in Stichworten das Interview kommentarlos veröffentlicht werden soll.

Dabei sprach der Papst über seine „religiöse“ Friedensinitiativen für den Nahen Osten, daß es ein „Wahnsinn“ sei, den Holocaust zu leugnen, daß „Antisemitismus“ ihm zwar „unerklärlich“ sei, dieser aber seines Erachtens mehr in „rechten Parteien“ anzusiedeln sei als in linken, daß er sich in „erster Linie als Hirte“, aber „auch“ als Papst fühlt, daß es eine „Sünde der Götzenverehrung“ sei, daß das Geld im geltenden Wirtschaftssystem im Mittelpunkt steht, daß die Jugendarbeitslosigkeit eine „Barbarei“ ist, daß „Waffen produziert und verkauft werden“, um „die Haushalte der götzendienerischen Volkswirtschaften zu sanieren“, daß „Fundamentalismus“ ein Problem sei, das es in allen Religionen gebe, daß anfangs im Vatikan „99 Prozent“ überzeugt waren, daß seine Einladung an die Präsidenten Israels und Palästinas samt Gebet nicht zustandekommen werde, daß alle im Zusammenhang mit der Judenverfolgung Pius XII. und die Kirche kritisieren würden, „aber dabei die großen Mächte vergessen“ würden, daß er „nicht sage, Pius XII. habe keine Fehler begangen: Aber wäre es besser gewesen, anzuklagen, und noch mehr Opfer zu riskieren?“, die Kirche und Pius XII. haben viele Juden versteckt, allein „in Castel Gandolfo in seinem Zimmer, in seinem Bett wurden 42 Kinder von Juden und anderen Flüchtlingen zur Welt gebracht“, heute wäre es korrekter zu sagen, „daß man das Christentum nicht leben kann, wenn man dessen jüdische Wurzeln nicht anerkennt“: „Ich spreche nicht von Juden im Sinne der semitischen Rasse, sondern im religiösen Sinn. Ich denke, der interreligiöse Dialog dient dazu, dies zu vertiefen an der Wurzel“; Das „jüdische Christentum und das Blühen eines christlichen Judentums stellen eine Herausforderung dar, eine heiße Kartoffel, aber es ist möglich zusammenzuleben, wie es die Brüder tun“; „Ich bete jeden Tag das Stundengebet mit den Psalmen Davids. Mein Gebet ist jüdisch, und dann haben ich die Eucharistie, die christlich ist“; Armut und Demut „stehen im Mittelpunkt des Evangeliums im theologischen, nicht im soziologischen Sinn“; man könne das Christentum „nicht verstehen ohne Armut, die jedoch vom Pauperismus zu unterscheiden ist“; zur Kurienreform sagte der Papst: „ich habe keine Erleuchtung, ich habe kein persönliches Projekt. Das was ich mache, ist, zu verwirklichen, worüber die Kardinäle in den Generalkongregationen vor dem Konklave nachgedacht haben“; die „Dimension des Pfarrers“ sei die „stärkste“ in seiner Berufung: „Ich fühle mich aber auch als Papst. Das hilft mir, ernst zu machen. Meine Mitarbeiter sind sehr ernst und professionell. Ich erhalte Hilfe, um meine Pflicht zu tun. Man hat nicht den Papst-Pfarrer zu spielen. Das wäre unreif. Wenn ein Staatsoberhaupt kommt, muß ich ihm mit der Würde und dem Protokoll begegnen, das es verdient. Es stimmt, ich habe meine Probleme mit dem Protokoll, aber ich muß es beachten.“

Angesprochen auf die Sicherheit sagte das Kirchenoberhaupt: „Ich weiß, was mir geschehen kann, aber es liegt in Gottes Hand. Ich erinnere mich, daß man mir in Brasilien ein geschlossenes Papamobil mit kugelsicherem Glas vorbereitet hatte, aber ich kann ein Volk nicht in einer Sardinendose grüßen und ihm sagen, daß ich es liebe, wenn es auch aus Glas ist. Für mich ist das eine Mauer. Ich weiß, daß alles geschehen kann, aber seien wir ehrlich, in meinem Alter habe ich nicht viel zu verlieren“.

Und auch zur Fußballweltmeisterschaft nahm der Papst Stellung: „Die Brasilianer haben mich gebeten, neutral zu sein und ich halte mein Wort, und ich muß mein Wort halten, weil Brasilien und Argentinien immer Gegner sind.“

Auf die Frage, wie er erinnert werden möchte, sagte Papst Franziskus: „Ich habe nicht darüber nachgedacht, aber es gefällt mir, wenn sich einer an jemanden erinnert und sagt: ‚Er war ein guter Mensch, er hat getan, was er konnte, er war nicht so schlecht“.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Tempi

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Zeitlos
Bergoglio, wie er leibt und lebt. Seicht, banal, relativistisch. Als Stellvertreter Jesu Christi auf Erden fühlt er sich auf keinen Fall. Den Anspruch hat er nie erhoben, obwohl er untrennbar mit dem Amt des Papstes verbunden ist. „Er war ein guter Mensch, er war nicht so schlecht…“ Ob er die Kirche gut regiert hat, diese Frage scheint für ihn keine Rolle zu spielen. Dieser Dampfplauderer ruiniert das Amt des Papstes so gut und so oft er kann. Und auf den Internetseiten unserer traditionellen Priesterbruderschaften wird er immer noch als „unser Heiliger Vater“ bezeichnet. Obwohl er das partout nicht sein will.… weiter lesen »
Marlene

Er war ein guter Mensch, ER HAT GETAN WAS ER KONNTE, er war nicht so schlecht.
„Wir wolln dich heilig sehen, wir wolln dich heilig sehn, wir wolln, wir wolln – wir wolln dich heilig sehn…“ Das wäre mal ein guter Gesang für den Petersplatz..
Seine Art zu reden, wäre mir nicht so sehr ein Ärgernis, wenn er immer durchgehend klar, komplett, vernünftig und der Lehre entsprechend reden würde.
Dann wäre sein kräftiger Wortgebrauch sogar ein Vorteil.
Kann ja noch werden.

catholicus

Wie muß es wohl um das ehedem heilige Kollegium bestellt sein, wenn dieser Herr die erste Wahl desselben war? Wie wird dieses Kollegium nach den kongenialen Neuernennungen Bergoglios aussehen? Kann man etwas Besseres erwarten, wenn der Himmel nicht eingreift? „Wohl kaum“, sprach der Bock, als man ihn melken wollte….

Armin

Also wenn ich mit einem Opfer der nach dem VK II einsetzenden Glaubens- Gottlosigkeit oder einen Politiker/ Politikerin rede, also jemanden der nur weltlich nicht aber katholisch gebildet wurde, erhalte ich vermutlich die gleichen Inhaltlosen Worthülsen. Solche Antworten sind eine Schande für JEDEN katholischen Priester und geradezu verwerflich für jemanden der zum Papst gewählt wurde.

Und ich kann mir mit jedem Tag weniger vorstellen, dass im letzten Konklave Gott der Heilige Geist anwesend war.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Leo Laemmlein

http://www.lavanguardia.com/internacional/20140612/54408951579/entrevista-papa-francisco.html
Original sagt er’s noch einen Grad salopper: „Era in buen t i p o, …, no fue tan malo.“
Dort auch ein neues Foto von ihm.
🙂

Marlene

Wichtiges ausgelassen: „Era un buen tipo, HIZO LO QUE PUDO, no fue tan malo…“
😉 Esperemos que pueda un poquito más. Quien sabe: quisaz de verdad no da para más de si mismo? Solo Dios le puede aumentar ese „más“.
Rezemos y esperemos que tenga la humildad de pedirlo a Dios y aceptarlo…

Ralph

Grazie

Leo Laemmlein

Entschuldigung: un buen tipo.
(Mobil geschrieben.)

Marlene
Moment mal. Das kann man jetzt so oder so sehen. In meinen Augen sind hier auch mal echt starke Worte und vor allem klare zu finden. Zum Beispiel zu Pius XII.: Zitat in meiner Übersetzung. Frage: Eine Ihrer Projekte ist es die Archive des Vaticans über den Holocaust zu veröffentlichen. Antwort: Sie werden viel Licht (ins Dunkel) bringen. Frage: Beunruhigt/besorgt/beschäftigt Sie irgendeine Sache, die gefunden werden könnte? Antwort: Zu diesem Thema ist was mich besorgt/beschäftigt die Figur von Pius XII, der Papst, der die Kirche während des zweiten Weltkrieges geführt hat. Den (Achtung Redensart im Spanischen!) armen Pius haben sie… weiter lesen »
Marlene
Und um das gleich vorwegzunehmen: Nein, ich bin kein Jubelperser. Aber ich bin auch kein notorischer Empörer. Klar, seine Definition von Fundamentalisten ist ein wenig dürftig, aber insofern er sie an der Wortbedeutung vorbei als Gewaltbereite identifiziert, geht sein Kommentarm. E. noch. Vielleicht fehlt die Reflexion über die Wurzel der Gewalt, die in manchen Religionen schon von der Disposition her grundgelegt ist, so zB. im Koran der Buchreligion Islam usw. Das Christentum hingegen, bringt in seiner fundamentalen Radikalität – sofern es ernstgenommen „auf die Spitze getrieben wird“ Märtyrer hervor und zwar solche, die lieber die andere Backe hinhalten, die Meilen… weiter lesen »
Marlene
Dann kommt aber natürlich wieder so ein Satz, bei welchem ich mal die Krätze kriege… Vor allem, da in südamerikanischen Ländern und überhaupt auf der ganzen Welt, außer im deutshen Sprachraum – Rechts nicht das bedeutet, was es bei uns ist. Denn rechts hat bei uns die Konnotation mit der Sitzordnung in der Weimarer Republik und der NSDAP. Hinzu kommt: Schon mal was von der RAF gehört? Also, wenn die nicht zum Antijudaismus tendiert haben… Zumal das Links von heute eigentlich ziemlich gut auf die Nazis von gestern passt (Euthanasie, unwertes Leben…). Auch haben sich die Nationalsozialisten sehr wohl als… weiter lesen »
Marlene
Wie kann man so wahre starke Sätze neben so einem Unsinn finden? Also eines ist er nicht: Komplett zeitgeisthörig oder komplett mutig widerstehend. Mal ist er klar, mal unklar. Mal hat er sich informiert, mal kommt da der Unbelesene Pfarrer raus. Mal formuliert er kräftig, dass ihn die Welt eigentlich zerreißen müsste (was sie komischerweise, dann doch nicht tut), mal so anschmiegsam an die Welt, dass diese ihn nur loben kann. Der Heilige Vater ist mir bei aller Liebe eine riesige Herausforderung. Aber zu einfach werde ich mir das auch nicht machen. Positiv gesehen: DIeses Pontifikat schult mein Urteilsvermögen, die… weiter lesen »
Marlene

*somit ist mir folgende Phrase, bei aller…, zu realitätsfremd.

Ralph

Was soll das ewige Wiederholen ? Jesus wird von den Juden nicht als Gottes Sohn anerkannt. Das ist ein fundamentaler Unterschied. Was soll da noch an glaubensmäßigen Gemeinsamkeiten bleiben ? Nicht mißverstehen: Ich achte auch fremde Religionen, wenn ich sie auch nicht teile.

Chorbisch
@ Marlene, Zeitlos. Der Vorwurf, die Allierten hätten die Bahnstrecken nach Auschwitz oder andere Todeslager nicht angegriffen, obwohl sie es gekonnt hätten, ist meiner Meinung nach falsch. Es ist ein politischer Vorwurf, der für Zwecke der Gegenwart (Antiamerikanismus, pro-israelische Lobbyarbeit) instrumentalisiert werden soll, es geht nicht um korekte Darstellung geschichtlicher Ereignisse. Ich behaupte, die Aliierten wären nicht vor Mitte 1944 in der Lage gewesen, die Bahnstrecken anzugreifen, wobei bedacht werden muß, daß es mehrerer Angriffe bedarf, um eine Bahnlinie auf Dauer zu zerstören. 1942/43 war die Entfernung von England zu den in Polen liegenden Lagern zu groß, um sie zu… weiter lesen »
Shuca
„Angesprochen auf die Sicherheit sagte das Kirchenoberhaupt: „Ich weiß, was mir geschehen kann, aber es liegt in Gottes Hand.“ Mach dir keine Sorgen Bergoglio dir tut keiner was in dieser Welt. Du funktionierst wie ein programmierter Automat. Wenn du eines Tages vor Christus stehst dann weiß ich auch nicht genau was passiert. Auf jedem Fall wird es spannend. „Und auch zur Fußballweltmeisterschaft nahm der Papst Stellung: „Die Brasilianer haben mich gebeten, neutral zu sein und ich halte mein Wort, und ich muß mein Wort halten, weil Brasilien und Argentinien immer Gegner sind.“ Der hat Probleme vor Christus von denen könnte… weiter lesen »
Shuca

„Man hat nicht den Papst-Pfarrer zu spielen. Das wäre unreif. Wenn ein Staatsoberhaupt kommt, muß ich ihm mit der Würde und dem Protokoll begegnen, das es verdient. Es stimmt, ich habe meine Probleme mit dem Protokoll, aber ich muß es beachten.“
Solange man keine Probleme mit den Mächtigen dieser Welt hat sollte man das Protokoll nicht als Alibi für eigenständiges und extravakantes Denken mißbrauchen. Es ist im höchsten Maße albern. Bergoglio ich habe große Probleme mit dir und es liegt nicht am Protokoll.
Per Mariam ad Christum.

Ralph

Das stimmt. Ich habe auch Probleme mit Bergoglio. Damit stehen wir nicht allein.

Sarah

Einfach ein guter Papst, für den ich bete. Was für ein Segen für Kirche und Welt!

pro_multis

Daß Sie für ihn beten, bedeutet garantiert, daß Sie instinktiv das Richtige tun…wenn jemand viele Gebete nötig hat, dann ganz bestimmt Papst Franziskus!
Für die Welt ist er auf jeden Fall ein Segen…nur für die Kirche anscheinend nicht, aber -mal abgesehen von Benedikt XVI- setzt er da eine unselige Tradition fort.
Nach Pius XII begann so langsam aber sicher der Niedergang der heiligen Mutter Kirche…woran auch die inflationären Heiligsprechungen nichts ändern konnten!

Ralph

Das finde ich gar nicht komisch.

pro_multis

Ich auch nicht!

Ralph

Da kann ich nicht zustimmen. Man kann auch mit sehr wenig zufrieden sein. Dann wäre Bergoglio ein guter Papst. Am besten ist er, wenn er schweigt und keine Marsmenschen taufen will.

Sarah

Das ist auch nicht komisch gemeint. Das ist ein erkennbares und sicheres Faktum.

defendor
Kardinal Joachim Meisner erwähnte vor nicht allzu langer Zeit, dass er die Verkündigung von Papst Franziskus in Form von Interviews problematisch finden würde, würden doch so manche Fragen offen bleiben, die für den Unkundigen eigentlich weiter ausformuliert werden müssten. Und nun erneut ein „päpstliches Interview“ mit zahlreich zu setzenden Fragezeichen. Ob sich Papst Franziskus im künstlich erzeugten „Wir“ Gefühl nicht zunehmend verliert, wenn er sagt: - „Wir kommen manchmal aus religiösen Gründen zu sehr ernsten, sehr schwerwiegenden Widersprüchen. Fundamentalismus, zum Beispiel. WIR drei Religionen haben jeweils unsere fundamentalistischen Gruppen, klein im Verhältnis zum ganzen Rest.“ - Das „Wir“ Gefühl kann… weiter lesen »
Zeitlos
„Wie kann man so wahre starke Sätze neben so einem Unsinn finden?“ schreibt „Marlene“. Ich denke dieser Satz bringt das Problem auf den Punkt. Die Ausführungen zu Pius XII. sind wirklich „stark“, wenn man an das Schweigen seiner Vorgänger zu diesem Thema denkt. Und das Argument, die Alliierten hätten die Bahngleise nach Auschwitz bombardieren müssen, wird tabuisiert, obwohl es bekannt ist. Bergoglio ist der erste Papst, der seinen verleumdeten Vorgänger so konsequent verteidigt. Dennoch kann es nicht angehen, dass wir in all seinem seichten, banalen Gerede die „Goldkörner“ heraussuchen. Ein Papst, der so viel Unsinn redet oder so viele seichte,… weiter lesen »
ein besorgter Christ
Ja damit ist das Problem wirklich benannt: Wie kann man so wahre starke Sätze neben so einem Unsinn finden?“ schreibt „Marlene“. Ich denke dieser Satz bringt das Problem auf den Punkt. Mir kommt dieses Pontifikat langsam so vor, wie wenn der Papst alles, was er in seiner Umgebung findet, wahllos zum Fenster hinauswirft, die silbernen Löffel landen dann neben den Putzlappen. Und beim Aufprall auf dem Boden geht dann auch noch manches kaputt! Nur macht er das nicht wütend und leidenschaftlich, wie eine Ehefrau der der Kragen platzt oder ein Plünderer siegreicher Milizen, sondern irgendwie leidenschaftslos und unbewegt. So als… weiter lesen »
Carlo

„Angesprochen auf die Sicherheit sagte das Kirchenoberhaupt: […] ,Ich weiß, daß alles geschehen kann, aber seien wir ehrlich, in meinem Alter habe ich nicht viel zu verlieren‘.“

Aber wer mit Christus ist, der hat doch unabhängig seines Alters zu keinem Zeitpunkt etwas zu verlieren! Dennoch hätte man sich – sorry an Benedikt – von seinem Vorgänger diesbezüglich etwas (mehr) von dieser Haltung gewünscht.

tante bruseliese

So spricht kein Papst- aber es sprach der Bischof von Rom.
Als solchen hat er sich bei Amtseinführung bezeichnet, nie als Papst.
Das Papstamt ist verwaist. Daher jubeln die Kirchenhassmedien auch.

Sarah

Waren dann Linus, Xystus und Anaklet auch keine Päpste? Der Titel Papst kommt erst im 3. Jahrhundert auf!

Marlene

Liebe Sahra, diese haben aber dann wohl verstanden, was der Vorsitz Roms ÜBER die Agape/Caritas wirklich heißt.
Hoffentlich weiß das Rom heute noch in jeder Hinsicht.

Marlene
Dass das Papstamt verwaist ist, glaube ich allerdings nicht. Wir hatten auch andere Päpste. Selbst im Saeculum obscurum gab es gültige Päpste. (Und die Kirche ist bei aller in ihr wohnender menschlicher Selbstzerstörungswut nicht untergegangen.) Päpste wurden vor den Kardinälen sogar mal durch Kaiser eingesetzt, oder auch mal vom römischen Volk (=Familien)… Es geht wahrscheinlich tatsächlich um die Besetzung des Bischofstuhls, an diesen sind aber ganz klare Aufgaben und Verantwortungen gekoppelt. Und das hängt mit dem Primat über die Christenheit zusammen. Der rechtmäßige römische Bischofsstuhl aber in Rückführung auf die Berufung des Petrus seine Berechtigung. Wir haben bis Petrus nicht… weiter lesen »
Sarah

In der Tat, Marlene, die Päpste der Babylonischen Gefangenschaft waren Bischöfe von Rom, auch wenn sie Rom nie gesehen und ihre dortigen seelsorglichen Pflichten nie wahrgenommen haben. Daher verstehe ich auch nicht, warum ein gültiger gewählter Papst wie Franciscus kein Papst sein sollte. Ich bin wie jeder guter Katholik selbstverständlich der Meinung, dass Franciskus Papst ist. Und Gott stützt ja auch sein segensreiches Wirken.

ein besorgter Christ

wo sehen sie da ein segensreiches Wirken?
Und man hat den Eindruck, dass seit dem Friedensgebet im Nahen Osten gehaust wird, als seinen Hunnen, Wikinger und Vandalen vereint dabei auf die Christen dort loszugehen.

Armin

Sarah: Aber Kardinal Bergolgio sagt ja selbst, das er kein von Gott den Herrn erleuchteter ist, und er nur von den Kardinälen gewählt wurde (die ja dann auch ihrerseits nicht von Gott den Herrn im Konklave erleuchtet wurden), siehe den letzten Beitrag dieser Nachrichten: http://www.gloria.tv/?media=624544 Also wenn sogar schon derjenige selber zugibt, das er nicht von Gott den Herrn erleuchtet und somit von Gott den Herrn zum Papst erwählt wurde, wie kann nun der/die einfache Katholik/in behaupten das er es doch ist???????

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Leo Laemmlein
@ Armin Sie schrieben 16. Juni 2014 um 10:18 „Aber Kardinal Bergolgio sagt ja selbst, das er kein von Gott den Herrn erleuchteter ist“ Das ist eine äußerst schwache, ja katastrophale Aussage des Papstes. Schon die Taufe ist das Sakrament der E r l e u c h t u n g – die östlichen Katholiken nennen die Taufe Mysterion der Erleuchtung (photismós). Auch sind wir, die wir durch Glauben und Taufe Wiedergeborene aus dem Geist sind, K i n d e r d e s L i c h t s ! In einem spezifischeren Sinn ist Erleuchtung (via… weiter lesen »
zeitschnur
Zitat: „Das was ich mache, ist, zu verwirklichen, worüber die Kardinäle in den Generalkongregationen vor dem Konklave nachgedacht haben“; die „Dimension des Pfarrers“ sei die „stärkste“ in seiner Berufung: „Ich fühle mich aber auch als Papst. Das hilft mir, ernst zu machen. Meine Mitarbeiter sind sehr ernst und professionell. Ich erhalte Hilfe, um meine Pflicht zu tun. Man hat nicht den Papst-Pfarrer zu spielen. Das wäre unreif. Wenn ein Staatsoberhaupt kommt, muß ich ihm mit der Würde und dem Protokoll begegnen, das es verdient. Es stimmt, ich habe meine Probleme mit dem Protokoll, aber ich muß es beachten.“ - Daraus… weiter lesen »
zeitschnur
…t!… Bergoglio fürchtet sich davor, zu binden und zu lösen. Er fürchtet sich davor, dass der Papst traditionell das objektive und lebendige Lehramt verkörpert. Er fürchtet sich davor, Dinge, die den Glauben und die Sitten betreffen, zu entscheiden. Er fürchtet sich davor, dass das, was er sagt, so sein soll, als habe es Jesus selbst gesagt. Aus allem kann man schließen, dass er nicht glaubt, dass wer „ihn hört, IHN hört“. Na gut: aber dann ist er nicht der Papst, ganz einfach. Ich bin auch keine Ehefrau, wenn der Ehewille von Anfang an gefehlt hat. Sondern eine Heiratsschwindlerin. Bergoglio trat… weiter lesen »
Ralph

Berdoglio fürchtet sich vor dem Amt. Ich fürchte mich vor Berdoglios Amtsführung. Man sieht: Die „Progressiven“ haben mit diesem Frontmann nichts zu bieten.

Eckstein

@zeitschnur

Sie meinen tatsächlich, Bergoglio fürchte sich vor „so manchem“ (siehe Ihre aufzählende Beschreibung)?
Meiner Wahrnehmung nach vermittelt Bergoglio werder in Wort, Mimik noch Gestus, dass er sich vor irgendetwas fürchtet. Vielmehr denke ich, er weiß was er tut und warum (= mit welchem Ziel), und er hat seine Freude daran (unübersehbar und bildhaft ungezählt dokumentiert).

Sarah

@ Eckstein

ich sehe das nicht anders als Sie.

Davon abgesehen, dass Lukas schlecht zwei „erste Worte Jesu“ haben kann – der Papst ist nicht Jesus. Also sollten wir eine andere Messlatte an den Papst legen als an Jesus.
Übrigens, Zeitschnur: Welche – fachliche oder institutionelle – Kompetenz haben Sie, dass Sie so über den gültig gewählten und amtierenden Papst urteilen könnten?

zeitschnur
@ Sarah Mit „erste Worte“ sind natürlich Worte gemeint, die am Anfang stehen, nicht streng ein einziges Wort oder ein einziger Satz, sondern: mit welchen Worten hat sich Jesus nach den Evangelien eingeführt? Das wissen aber auch ganz genau – Sie lassen außer Rhetorik leider kein vernünftiges Argument aufs virtuelle Papier… Aber Ihre Schlussfrage offenbart einen unglaublichen geistigen und geistlichen Tiefstand: wenn jemand etwas sagt oder fragt, was richtig oder wichtig ist, dann ist es völlig gleich, welchen institutionellen oder akademischen Rang er hat! Wissen Sie es nicht: aus dem Mund der Kinder und Säuglinge lässt sich Gott loben, und… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Man kann das erste Wort seiner öffentlichen Verkündigung hinzunehmen: Tuet Buße, denn das Reich der Himmel hat sich genaht – Paenitentiam agite (metanoeîte); appropinquavit enim regnum caelorum“ (Mt 4,17)

Leo Laemmlein

Sarah, Sie schrieben oben:
„Also sollten wir eine andere Messlatte an den Papst legen als an Jesus.“
An Jesus legen wir keine Messlatte an, sondern er i s t unser absoluter Maßstab. Das gilt auch und gerade und ganz besonders und in erster Instanz für den Papst !

Ralph

Der Subjektivismus zerstört das Gebäude. Daran kann es nicht den geringsten Zweifel geben. Der Subjektivismus entschuldigt alles und verkleistert schweres Unrecht durch allseits wohlfeile Barmherzigkeit.

Marlene
Und hier muss ich sagen, dass er das nicht ist, ein reiner Subjektivist. Die Wirklichkeit um ihn ist vielschichtiger. Diese Fairness müssen wir als achso objektive Menschen, die wir sind, ebenfalls haben. Nehmen wir uns die Heiligen zum Vorbild, welche auch unter schwierigen Hirten heilig wurden und nehmen wir ihre Sprache, Tugenden und ihre liebende Hingabe im Gehorsam zur Kirche an. Auch müssen wir aufpassen nicht leichtfertig Richter über seine Person zu werden. Zumal dies der Heilige Vater ist und auch wenn er in seinen Methoden und in seinen Aussagen streitbar ist, und Fehler begeht, dürfen wir die Achtung vor… weiter lesen »
Marlene

Aber hier schreibt ein Tauber über das Hören und ein Blinder über das Sehen, das gebe ich zu.

Ralph

Was soll denn das heißen ? Respekt ? Wo bleibt der Respekt Berdoglios vor der Kirche ? Willkür kann doch nicht an Stelle des Glaubens gesetzt werden.

Marlene
Und eine Frage, liebe Zeitschnur: Was verstehen Sie unter charismatische Veranstaltungen? Solange die Veranstaltung im Lobpreis und Lieder singen besteht, wieso nicht? Bei so vielen verlorenen Existenzen, die sich nachts über die vermeintliche Sinnlosigkeit ihres Lebens in Pubs mit Alkohol und kommerzieller Dämonsmusik die Ohren volldröhnen. Bei so viel schlechtem und lasziven Pop, ist ein guter Lobpreisabend in welchem viele Jugendliche zur Ehre Gottes Lieder singen etwas schönes- Das ist auch charismatisch. Oder in der (auch stillen) Anbetung, Die Träne, welche bei dem Loblied auf den Herrn fließt, in welchem sein Name in schönen Melodien gleichsam kauend und genießend gesungen… weiter lesen »
Marlene
Nachsatz: Und sich selbst steckt man in Schubladen indem man sich ISMEN zuspricht. Denn ISMEN bezeichnen immer auf eine Verkürzung, Übertreibung (Was ne Verkürzung ist), Überspitzung von etwas. Wie z. B. TraditionalISTISCH. „Tradtionenliebend“ würde ich noch verstehen. Oder ein „Priester des tridentinischen Ritus“, oder „der tridentinischen Tradition“. Und wieso sollten gleich alle Soutanetragenden Priester TraditionalISTISCH sein? Die Soutane ist m. E. Die Kleidung, welche ein katholischer Priester gleich welchen Ritus, ob maronitisch, malancanisch, malabarisch, byzantinisch, tridentinisch oder sogar (los steinigt mich) des Novus Ordo tragen darf und sollte. Wir sollen nüchtern und wachsam sein, nicht steinern und sauertöpfisch. Wir gehören… weiter lesen »
Ralph

Die Frage ist nur, was diese Aussagen uns bedeuten sollen. Wer ist sauertöpfisch ? Wie kommen Sie dazu ? Seltsam.

Ralph

Was soll denn da charismatisch sein ? Die Form oder was ? Machen wir uns da nichts vor. Mit Charisma sind Personen gemeint und nicht Werke !

zeitschnur
@ Marlene Sie schreiben viel und vieles durcheinander. Was man denken darf und was nicht. In welchem Stil man es denken darf und in welchem nicht. Hach…der deutsche Michel spricht, den Zeigefinger hoch, auf der Flucht vor der Sachfrage hinauf aufs hohe Ross der Metaebene…die Ausweichstelle aller ideologen. nein, verherte Marlene, so mogeln Sie sich nicht an meinen ernsthaften Fragen vorbei… Was die Definition von „charismatisch“ betrifft, können Sie ja einfach mal die gängien Begriffsdefinitionen lesen. Sie haben nämlich einen sehr verschwommenen Begriff davon, wie mir scheint. Sie reden sentimental und ohne Begründungen – wieso ist Tantum ergo, der gregorianische… weiter lesen »
Marcellus

Es ist unfassbar: Dieser Begrgoglio schafft es doch tatsächlich, immer neue Tiefseegräben der Seichtheit und Dummplauderei zu erreichen. Immern, wenn man denkt, es ginge nicht mehr schlimmer, dann ist er schon zu Stelle und plappert fröhlich den größten Unsinn vor sich her. Er hat bereits jetzt dem wahren- auf Christus gegründeten- Petrusamt unermeßlich geschadet. Wie schwachsinnig müssen diejenigen gewesen sein, die ihn gewählt haben und auch noch allen Ernstes behaupten, der Heilige Geist habe sie geleitet? Das darf doch alles nicht mehr wahr sein!

Ralph

Da war kein Heiliger Geist im Spiel. Das können wir getrost vergessen. Offenbar versuchten die Progressiven einen Vormarsch, es wollte sich wohl keiner der Geeigneteren nach Vorne trauen. Dann schickten sie eben Berdoglio. Offenbar gibt es manchen Orts durch ihn Zulauf, Laufkundschaft, die sich wieder verliert. Wir müssen auch nicht jedem nachrennen.

Marlene

Natürlich haben wir jedem nachzurennen, wo wir können!
Das nennt sich Mission und ist unser Auftrag.

Ralph

Ein Papst für alle Fälle. So sieht es fast aus. Zu allen Themen weiß er zu sagen, was Gutmenschenart ist. O nein, er spricht wichtige Themen an, damit ist er aber auch schon getan. Vielleicht macht Berdoglio einmal seine Hausaufgaben und mit Haus ist der Vatikan im eigentlichen faßbaren Sinn gemeint. Als Moderator in der Sendung „Welche Problem wurde vergessen“ kann er auch noch eingesetzt werden. Der Mann wäre als Politiker geeignet gewesen. Bei den Peronisten hätte er gut reingepaßt.

arrow

Wenn es schon ein „Wahnsinn“ ist, den Holocaust zu leugnen, wieviel wahnsinniger ist es dann, die Auferstehung des Herrn zu leugnen?

Sarah

Warum setzen Sie denn den Wahnsinn des Holocaustleugnen in Anführungszeichen? Warum nehmen Sie dieser schrecklichste aller Tragödien ihren Ernst? Wollen Sie den Holocaust relativieren? Was soll der kuriose Vergleich mit der Auferstehung?

Ralph

Durch die Anführungszeichen erfolgt hier eine besondere Heraushebung meines Ermessens und keine Infragestellung, diese ist ja gemäß § 130 StGB verboten.

Shuca

@Sarah
Ich habe zum Beispiel kein Problem meine Geburt zu leugnen aber ich würde die Auferstehung des Gottes Sohnes niemals leugnen. Verstehen sie meinen Glauben.
Per Mariam ad Christum.

Shuca

@Sarah
Eigentlich bin ich ein melancholischer Mensch. Heute ist mal wieder soweit.
Ich bitte die Mutter Gottes das deutsche Volk zu segnen denn ich habe das Gefühl das es ihm nicht gut geht und das man mit ihm schlimmes vorhat.
Wem das nicht gefällt möge mich verfluchen vor Christus.
Per Mariam ad Christum.

Shuca

@Sarah
Achso dem Geschwätz von dem Bischof von Rom nehme ich normal zur Kenntnis denn ich warte seit Jahren darauf.
Per Mariam ad Christum.

Methodus

Jetzt frage ich sie,selbsternannte ,,gute Katholik-in“,wo sie zu solchen,gezielten Fragen,,,Fangfragen“ (nach ,,Stasi Manier“)an selbständig denkende,offensichtlich christlich glaubende Menschen in dieser Diskusion,ausgebildet worden sind.Zeitgemäs ausgebildet.Sie fragen Zeitschnur,s.u.,welche …institutionelle Kompetenz sie besitzt…um gültig gewählten Papst,zu kritisieren…welche fachliche Kompetenz sie habe…welche haben sie?Müssen wir bald Parolen laiern wie sie?Das Denken und Glauben übernimmt eine Fachkraft,Institution?Wie sie? Wer ist ihre,sie stützende Institution? Und wehe,wenn einer nicht läuft…,wohin er soll…. Ihren Satz,in Hinblick an ,,das Messlatte Anlegen an Jesus und Papst,s.u.,wir sollen es ,wie sie schreiben…“,…Nein,Jesus Kristus können SIE nicht messen.Gelobt sei Jesus Kristus.

keiname

Guter Punkt, das tun ja die Juden und Moslems. Trotzdem feiert er mit denen ihre Feste, fördert ihre Religion und sagt (über Juden), dass sie auch ohne Christus gerettet werden können. Mit Holocaustleugnern würde er sich kaum treffen. Was ist ihm also wichtiger: der Holocaust (?) der Juden oder der Holocaust Christi?

Ralph

Was könnte Mission wirklich sein ? Wer nicht will, wer verstockt ist, bei dem hat alles keinen Sinn.

Silke
Nun, es wird nicht möglich sein, das Papast Franziskus es allen recht macht. Auch ich bin skeptisch ihm gegenüber, aber wir sollten aufhören alles besser zu wissen, zu streiten und nur auf Auseinadersetzungen wert zu legen. Denn was sagt die Hl. Schrift: „Wer aber etwas anderes lehrt und sich nicht an die gesunden Worte Jesu Christi, unseres Herrn, und an die Lehre unseres Glaubens hält, der ist verblendet; er versteht nichts, sondern ist krank vor lauter Auseinandersetzungen und Wortgefechten. Diese führen zu Neid, Streit, Verleumdungen, üblen Verdächtigungen und Gezänk unter den Menschen, deren Denken verdorben ist; diese Leute sind von… weiter lesen »
Ralph

Beginnen Sie doch am Anfang. wer weicht denn ständig von dem bisherigen Glaubenskontext ab ? Wer diese Frage richtig beantwortet, dem geht dieser Bibeltext auf.

Zeitlos
Es geht überhaupt nicht darum, ob ein Papst es „allen recht macht.“ Das war nie seine Aufgabe. Es geht vielmehr darum, dass der Papst den katholischen Glauben verkündet und verteidigt. Es geht auch darum, dass er würdig die Liturgie feiert. Und wenn wir unseren Glauben kennen und feststellen müssen, dass Bergoglio leichtfertig Wahres, Halbwahres, Falsches vermischt, in einer Sprache, die oft seicht, trivial, vulgär ist, die zu Missverständnissen einlädt, dann haben wir uns zu wehren. Mit Besserwisserei hat das nichts zu tun. Und wenn Bischöfe und Priester es nicht tun, wenn sie versagen, dann müssen die Laien einspringen. Es geht… weiter lesen »
zeitschnur
Meine Güte – wer legt denn Wert auf Auseinandersetzungen? Das ist ja geradezu perfide, wie Sie die Probleme, die man mit F. objektiv haben muss, interpretieren. Dieser Mann richtet die Kirche nun noch vollends zu grunde und Sie sagen den wenigen, die überhaupt klar sehen und den Mund aufmachen, auch noch, sie seien Besserwisser, Streithähne und solche, die „Wert auf Auseinandersetzungen legen“. In wenigen Jahrzehnten sagen Leute vom selben geistigen Schlage wieder: „Warum habt ihr alles tatenlos mit angesehen?“ „Warum hat keiner etwas gesagt?“ Es ändert sich nichts unter der Sonne. Mit solchen Durchhalteparolen, wie Sie und auch @ Marlene… weiter lesen »
Marienzweig
An Zeitlos und Zeitschnur! Ich bin (noch) nicht fähig oder auch nicht kompetent genug, Papst Franziskus die Autorität abzusprechen. Sie beide haben gewichtige Argumente, die gegen ihn sprechen. Ich dagegen habe nur mein Bauchgefühl, das ist zu wenig, um Urteile fällen zu dürfen. Aber ich fühle immer stärker, dass Papst Franziskus mich nicht erreicht, mir nichts sagt, dass ich keinerlei Vertrauen zu ihm habe und dass ich vor allem nicht weiß, was er vorhat und zusammen mit seinen Kardinälen umzusetzen gedenkt.. Es ist mir bewusst, dass dies rein subjektiv ist und ich eigentlich kein Recht habe, nur aufgrund eines Gefühls… weiter lesen »
zeitschnur
@ Marienzweig Es geht nicht darum, das wir Urteile „fällen“. Das klingt martialisch und mit dieser martialischen Vokabel hat man den Deutschen seit Kriegsende das Denken verboten. Wir „fällen“, wenn wir sein verhalten und Reden beurteilen, ja nicht den ganzen mann Bergoglio. Ich sage jetzt mal was Hartes, seien Sie nicht geknickt, aber es kann nicht sein, dass Sie schwermütig werden, deshalb nun also eine kalte Dusche: Es ist wirklich eine deutsche Krankheit, in jeder Kritik bereits eine mörderische narzisstische Kränkung zu sehen. Verzeihen Sie – aber Ihre Skrupel sind irrational, ich halte sie nicht für richtig. Auch kann es… weiter lesen »
Franzel
Der Papst hat hier sehr gut gesprochen. Er wohnt ja nicht im Wolkenkuckucksheim wie übrigens sein Vorgänger, der 1. Papst, auch nicht. Papst Franziskus ist zupackend und vielleicht ein wenig hemdsärmelig. Man bekommt den Eindruck, daß viele unter „Papst“ einen Schöngeist verstehen oder etwas wie eine Königin im Bienenschwarm. So wars nie gemeint. Franziskus geht an die Wurzeln und was passiert?- der große Aufschrei von Pseudo-Christen- von Personen, die nur eine Maske tragen. Auch ist das, was Franziskus sagt und macht genau die Entweltlichung, die absolut geboten ist. Das Wort vom Fundamentalismus in den 3 Religionen ist nachdenkenswert: es gibt… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Wir Katholiken, die an den Herrn Jesus Christus glauben, sollten uns verstärkt Gedanken über Offb 17+18 und die dort beschriebene Frau, die das Tier reitet, machen.
Die sogenannte Offenbarung des Johannes ist eigentlich eine Offenbarung Jesu Christi, wie schon im ersten Vers gesagt wird. Nicht weniger als sieben Seligpreisungen sind diesem letzten Buch der Heiligen Schrift ausgesprochen.

zeitschnur

..und? Jetzt wäre es natürlich interessant zu erfahren, warum Sie diese blutrünstige Frau so bedenkenswert finden? Immerhin berauscht sie sich am Blut der Heiligen. Ist grausig. Wer ist die Frau? Das Gegenbild zu der anderen Frau, die umkleidet ist von den 12 Sternen und der Sonne. Das eine ist Maria und die Kirche, was ist die andere? Die, die Maria „spielt“? Denken Sie an eine Personifizierung dieser Frau wie ja auch Maria eine konkrete menschliche Person ist?

GW
Ein Versuch – spontaner (aber schon älterer) Gedanke: Maria ↔ Ecclesia anti-Maria ↔ anti-Ecclesia! Keine (einzelne) menschliche Person, sondern – eine Gegenkirche, u.a. auch genau die ‚Menschenmachwerkskirche‘ der seligen Emmerick!? Wodurch werden z.B. die Märtyrer der Verfolgungszeiten doch letztlich geradezu verhöhnt, ihr Martyrium – das Vergießen ihres Blutes – als letztlich ‚vermeidbar bis überflüssig‘ deklariert? – Radikal-Ökumenismus, „Interzelebrationen“, div. „interreligiöse Friedensgebete“ (gern auch unter Leugnung des Sohnes – dessen Leugnung ein charakteristisches Merkmal des oder eines anti-Christen), Eine-Welt-Religion! Oder zum Beispiel die katholischen Märtyrer der Cromwell-Zeit, der Penal Laws? – Durch eine „Messe“, die der Cranmer’schen „verdächtig ähnlich“ sieht, um’s… weiter lesen »
GW
Bibelserver – Einheitsübersetzung – Kap. 17, Vers 1 – da klappt dann folgender Kommentar auf (s.u.). – Wir brauchen uns also keinerlei Sorgen zu machen, die Apokalypse bezieht sich AUSSCHLIESZLICH auf Ereignisse, die bereits STATTGEFUNDEN haben – sowie die „2ooo-er vatikanische Apokálypsis“, die von Fatima III mein‘ ich, ebenfalls ausschließlich mit Ereignissen zu tun hat, die zu Anfang der Achtzigerjahre bereits stattgefunden HATTEN !..:-] … „In mehreren Szenen (17,1 – 19,21; 20,4-15) wird das Endgericht über die im Vorausgehenden geschilderten feindlichen Mächte dargestellt. 1-6: Mit der «großen Hure» und «Babylon» ist die Weltmacht Rom gemeint. Das Tier, auf dem die… weiter lesen »
zeitschnur
Klingt plausibel. Emmerick sah jedoch bei dieser Menschenmachwerkskirche tatsächlich zu ihrem großen Erstaunen (denn bis zu ihrer Zeit waren die Irrlehrer und Häretiker und Zerstörer in der Kirche tatsächlich regelmäßig männlichen Geschlechtes!) „Weiberleute“, die den Petersdom abtragen. Also sollte man das vielleicht nicht unterschätzen, dass hier auch in der Apokalypse von einer Frau die Rede ist. Andererseits ist gerade wegen des Fluches, den Gott über der Schlange sprach, an sich undenkbar, dass noch einmal das abgrundtief Böse vorrangig und frontal durch eine Frau in die Welt kommt (Feindschaft zwischen Schlange und Frau). Ich halte das auch für die Erklärung dafür,… weiter lesen »
zeitschnur
Ihre Fortsetzung war vorhin noch nicht freigeschaltet, als ich antwortete. Was die Bibelwissenschaft alles weiß, und vor allem: wie definitiv sie alles weiß… Ist mir ganz egal, denn jeder weiß im Herzen, dass diese Dinge alle noch ausstehen. Das ergibt sich auch aus den noch offenen Vorgersagen Jesu selbst und auch in den Apostelbreifen, sogar im Buch Daniel… was mir noch auffiel in Ihrem zweiten Teil: die Hure reitet das Tier, das man für das röm. Kaisertum hielt. Die katholische Kirche hat das römische Kaisertum beerbt. Auch in einer solch modernistischen Lesart ergibt es noch Sinn: die Kirche wird geritten… weiter lesen »
Leo Laemmlein
zeitschnur Die moderne römisch-katholische Exegese und Bibelkommentierung geniert sich nicht, oft diametral der traditionellen Auslegung zu widersprechen, sogar dann, wenn diese den Väterkonsens widergeben. (Beispiel: Beurteilung des Buches Jona) Es genierte sich ja auch nicht die Päpstliche Bibelkommission, sich mit ihrem Schreiben „Die Interpretation der Bibel in der Kirche“ 1993 gegen ihre eigenen früheren Erklärungen zu stellen. Und so bekommen wir die bizarre Situation, dass das moderne Rom einiggeht mit historisch-kritischen Rationalisten und Feminist(inn)en, gegen bibeltreue Evangelikale, die sich hier an einer Seite mit Leo XIII. und Pius XII. wiederfinden. (Siehe den Artikel von Thomas Schirrmacher: „Die Päpstliche Bibelkommission: Bibeltreue… weiter lesen »
GW
😉 – hm, da kann ich jetzt nichts zu sagen, bin ja nur ein lausiger Laie, einer aus dem Volke, und leide nach dem Urteil eines gewissen (ehem.) Peritus (um nicht noch mehr zu sagen) ja sowieso unter einem eklatanten Mangel an Verständnis (s. meinen Kom. 18:57) und Gelahrtheit (s. Ihren Kom. 11:19, v.a. auch letzter Absatz – Zustimmung; und tröstlich!) – und fühle mich nach dem Urteil eines gewissen Bischofs totaaal diskriminiert, möchte viel lieber WELTCHRIST sein und noch mindestens fünf weitere ZdK-Kirchentagsimpulsdialogdiskussionsplatformrunden über Etymologie und Sinnwandel des Wortes ‚laicus‘ sowie meine Neurosen und voll-laikalistischen Inferioritätskomplexe gegenüber der Hierarchie… weiter lesen »
GW

[oh nein - sozusagen "um eins verrutscht" - mein Kommentar MUSZ, na ja, müßte direkt unter Ihrem Vorletzten stehen, sonst ist's evtl. mißverständlich!^^]

GW
Ach ja, ich habe noch eine Frage (jetzt wieder ganz ernsthaft): wenn Christus (uns? – ich denke: ja!) warnt (sinngemäß): „Seht ihr den Greuel an heiliger Stätte [und das tun wir, sehr deutlich, find ich!], dann geht raus aus Judäa!“ – was meint Er mit ‚Judäa‘? – Meine Vermutung: die ‚besetzte Kirche‘ (die, obwohl rechtmäßiges ‚Erbe, Besitz und Gebiet‘ des neuen Volkes Israel, [fremd-] besetzt ist, so wie das Stammland von Juda und rechtmäßiges Erbe des Israels des Alten Bundes zu Seiner Zeit schon fremdbesetzt war)! Könnte das sein? Mit ‚Judäa‘ wäre also nicht Seine Kirche selbst gemeint, sondern das,… weiter lesen »
GW
„Andererseits ist gerade wegen des Fluches, den Gott über der Schlange sprach, an sich undenkbar, dass noch einmal das abgrundtief Böse vorrangig und frontal durch eine Frau in die Welt kommt (Feindschaft zwischen Schlange und Frau)“ – das spräche für die Interpretation als ‚Bild‘ für eine Institution, nicht für eine reale (einzelne) Frau; jedoch: haben solche ‚Bilder‘, ‚Allegorien‘ oder wie man’s korrekt bezeichnet, in den Prophetien nicht (oft) mehrere Sinnebenen, mehrere Bedeutungen? – Aber nach meinem derzeitigen Wissensstand kann ich kaum mehr dazu sagen, nur halt solche ‚Plausibilitätsbetrachtungen‘ anstellen, im ‚Phantasiermodus‘ (der aber sehr wertvoll ist bei der Gewinnung von… weiter lesen »
zeitschnur
@ GW Was das Thema „Gefühle“ betrifft, wollte ich natürlich nicht sagen, dass man sie nicht haben darf, sondern sie „ordnen“ muss. Ich glaube nicht, dass die Gefühle etwas Eigenständiges in uns sind. Entweder meinen wir damit ungeordnete Triebe oder wir meinen damit Emotionen, die aber entstehen aufgrund von Wünschen, Meinungen und Urteilen, die wir zuvor schon einmal verstandesgemäß definiert haben. Uns ist das nur nicht bewusst. Nun ist hier aber zu beachten, dass wir in uns oft falsche Meinungen und Urteile, die aus der Angst, der Eigensucht oder anderem Fragwürdigem geboren sind, tragen, die sich dann in einer Situation… weiter lesen »
GW

@ zeitschnur – ich hatte noch einiges zu Ihrem Beitrag geschrieben, Thema ‚Emotionen‘, ‚Verstand‘ usw., hier in so ein Feld, aber irgendwie … war das nix^^ – habe es dann (leicht frustriert) in ein .doc kopiert, müßte noch ziemlich „daran feilen“ 😉 – aber ich behalte das im Hinterkopf, werde es vielleicht später mal, bei Gelegenheit, „anbringen“, jedenfalls soweit es mir brauchbar scheint.

GW
PS: Das ist ja ein Riesen-Thema, ist mir aufgefallen, und ziemlich grundlegend; ich glaube, das liegt auch an der Wurzel des Modernismus‘, des modernistischen „Denkens“ – ich fange gerade erst an, zu erahnen, was es damit wirklich auf sich hat. – Mir fällt auf, wie gefährlich, wie „hirnvernebelnd“ es ist, (allzu) „gefühlig“ zu denken, und auch, ohne vorher die verwendeten Begriffe scharf zu definieren (weiter unten in den Beiträgen etwa Begriffe wie ‚Vernunft‘, ‚Synthese von Glaube und Vernunft‘, ‚Evolution‘ etc. pp. – was bedeutet das alles WIRKLICH?); und daß man auch beim Denken in Bildern, in (unscharfen) Analogien, äußerst vorsichtig… weiter lesen »
zeitschnur
@ GW habe gerade gesehen, dass Sie mir gestern noch mal geantwortet hatten. Danke! Ihre Docs können Sie mir ja so mal mailen, wenn Sie viel mitzuteilen haben. Ist aber sicher auch für andere Leser hier interessant, deshalb… Das Thema interessiert mich jedenfalls brennend. Es ist eben auch mit der Renovation des „scholastischen Denkens“ verbunden, das aber nicht in einer bloßen Restauration bestehen kann, sondern die geistesgeschichtlichen Bewegungen seit 200 Jahren auf jeden Fall irgendwie noch mal „durchsieben“ muss… Ich finde das wahnsinnig spannend und bin wie Sie mit einem Berg von Sachen beshcäftigt, die ich alle noch durchdenken und… weiter lesen »
Leo Laemmlein

In der Apokalypse kommen vier Frauengestalten vor:
1. Isebel; 2.das Große Zeichen im Himmel; 3. Die Große Buhlerin auf dem Tier; 4. die Braut des Lammes.
1) Das götzendienerische Heidentum?
2) Das Israel Gottes der messianischen Zeit–Tochter Zion–Maria?
3) Die abgefallene Kirche?
4) Die wahre Kirche?

GW
Zu 1) und 2) kann ich leider nichts sagen; aber 3) und 4) würde sich ja mit dem decken, was ich oben mit ‚anti-Ecclesia‘ bezeichnet hab. Eben, dieser Gedanke kam mir auch, nur, wie gesagt, die Geheime Offenbarung ist für mich (noch) ziemlich fremdes Terrain. Ich habe sie auch bis jetzt noch nie mal ganz gelesen; ich weiß, daß im Bezug auf Fatima Kap. 8 bis 13 wohl ziemlich relevant sind (der Drache, der ein [oder zwei?] Drittel der Sterne vom Himmel fegt), und Sie sprechen 17 + 18 an; werde wohl nicht darum herum kommen, sie mal in Ruhe… weiter lesen »
GW
[Korrektur: nicht 'fremdes' Terrain, sondern 'unbekanntes'! Die Geheime Offenbarung erachte ich ja nicht als etwas 'Fremdes' - und nehme sie auch sehr ernst; ihr Inhalt wurde uns ja aus einem bestimmten Grunde geoffenbart, und nicht bloß als eine "historische Kuriosität" über die frühe römische Kaiserzeit, oder sowas. Somit halte ich diese "Rückverlegungen" für faktisch apostatisch - nach dem Motto, Johannes könne selbstverständlich nur über das berichtet haben, was bereits geschehen - und ihm bekannt war (aus seiner Erinnerung oder durch Erzählung, nicht aber durch Schauung / supra-naturale Mitteilung). So würde man ja argumentieren, 'etsi Deus non daretur!' - Wenn etwa… weiter lesen »
Cleo

Leo Lämmlein, GW:
Zur Hure Babylon:
(die an den vielen Gewässern sitzt Off.17,18 denn mit ihr haben die Könige der Erde Unzucht getrieben und vom Wein ihrer Hurerei wurden die Bewohner der Erde betrunken (…) usw.
Könnte mit der grossen Hure Babylon nicht die EU gemeint sein? Die EU hat sich prostituiert: mit Macht, Geld, Einfluss, Gesetze usw. nicht nur in Europa, sondern weltweit. Und die EU nimmt immer mehr Einfluss auf die röm. kath. Kirche. Die EU-Politik drängt sich geradezu in die Kirche und übernimmt sie zusehends.
Nur so ein Gedanke…

ein besorgter Christ
Mir erscheint es müßig und nicht zielführend zu spekulieren wer wer in den Gestalten der Offenbarung ist. Die Offenbarung beschreibt in ihren wesentlichen Teilen genau das was war, ist und kommen wird, das was christliche Existenz wesenhaft, ist, nämlich Status der Verfolgung, Aufenthalt in der Wüste, bekämpft von Mächten die viel größer sind als man selber, und umgeben von Mächten, die trunken sind vom BLut der Heiligen und „huren“ mit denen die Macht und Geld haben, dazu verführt und bedrängt und versucht. Der große Irrtum der Nachkonzilszeit besteht m.E genau darin, dass man plötzlich den Widerspruch, Welt – KIrche nicht… weiter lesen »
zeitschnur
@ alle ich finde es sogar sehr wichtig udn zielführend, sich über die Apokalypse Gedanken zu machen – und nicht nur „allgemein“, sondern auch besonders. Sie irren, @ besorgter christ! Es ist auch Formel der Hl. Schrift „als die Zeit erfüllt war“. Es gibt immer eine Zeit, in der das, was vorhergesagt worden ist, konkret wird – nicht irgendwie allgemein so ganz prinzipiell, sondern speziell und real in realen Personen und Ereignissen. Andernfalls würden Sie uns dazu aufrufen, die Ankunft des Bräutigams zu verschlafen oder nicht ausreichend vorzusorgen. Sie stellen sich damit auch in Gegensatz zu den Heiligen und Vätern,… weiter lesen »
ein besorgter Christ
@ zeitschnur Die Quellsünde aller Verirrungen ist der Hochmut, und ich finde immer es steckt ne Menge Hochmut hinter der Idee, dass wir sozusagen die Auserwählten fürs letzte Gefecht seien. (Offenbarung 19 1ff und 20 ff) Ich behaupte nicht dass wir es nicht sind, jedoch warne ich vor der Verführung die in der Idee steckt, dennoch, gegen das Wort Jesu Zeiten und Fristen zu wissen. Alles was wir aus der Schrift über die Endzeit wissen lässt sich dahingehend zusammenfassen, das es furchtbar ist und sein wird, und das wir uns nicht schrecken lassen sollen, sondern es annehmen sollen wie Wehen.… weiter lesen »
zeitschnur
Nun ja, @ besorgter christ, da Sie nun mit dem anschuldigenden Geschütz des „Hochmutes“ ankommen, kann ich nur kontern: es ist möglicherweise auch ein Zeichend es Hochmutes, wenn man nicht bereit ist, anzuerkennen, dass eine zeit erfüllt ist. Dieser Hochmut, der einfach nicht sehen wollte, dass die Zeit gekommen ist, trotz deutlicher Zeichen, umschattete die Erscheinung Jesu auf Erden. Drehen Sie es also wie Sie es wollen – es sind Meta-Argumente, die nicht weiterführen. Im übrigen ist nicht klar, wie viele Israeliten sich bekehren werden. Es scheint doch nur eine kleine Zahl zu sein, wenn man die Apokalypse liest (5-… weiter lesen »
ein besorgter Christ
Ich habe keine Ahnung ob die Zeit dieser Erde erfüllt ist, ich weiß allerdings, dass man seit 2000 Jahren als Christ so leben soll, als sei sie erfüllt und sich auf die Wiederkunft des Herrn freuen soll. jedoch sind wir gewarnt vor den falschen Propheten, die kommen sollen und es ist und vorhergesagt, dass wir es schon merken werden, wenn es soweit ist. (Lukas 24). Und die Sonne scheint noch, der Mond auch und die Sterne sind noch am Himmel! Wenn man ein bisschen Ahnung von Geschichte hat, so weiß man, die Leute waren sich schon öfter sicher, dass die… weiter lesen »
zeitschnur
Na schön, @ besorgter christ – Sie konstruieren hier ein Entweder-Oder, das es so ja an sich gar nicht geben sollte. Wie leben Christen seit 2000 Jahren? Wenn Sie mich fragen: sie leben seit 2000 Jahren in Sehnsucht und Erwartung des Bräutigams. Nur die dummen Jungfrauen schlafen ein und sorgen nicht vor… Für mich war es ein Aha-Erlebnis, als ich in „Scivias“ von Hildegard deren Vision vom Ende las (also auch sie war in unmittelbarer Erwartung und Präsenz des Endes!!!): wie ein Organismus, der doch so lange immer wieder seine Homöostase aufrechthalten konnte, plötzlich in sich zusammenbricht und nicht mehr… weiter lesen »
ein besorgter Christ
aber, aber werte Zeitschnur, ich schätze schon sehr das Feuer, das aus ihren Zeilen spricht, aber Sie müssen nicht auf jeden losgehen, der Ihnen antwortet. Ich habe überhaupt nicht den von Ihnen monierten Widerspruch konstruiert, sondern geschrieben: Ich habe keine Ahnung ob die Zeit dieser Erde erfüllt ist, ich weiß allerdings, dass man seit 2000 Jahren als Christ so leben soll, als sei sie erfüllt und sich auf die Wiederkunft des Herrn freuen soll……… Es gibt nicht das entweder, wir machen so weiter wie gehabt, oder wir bereiten uns auf das Ende aller Dinge vor, sondern christliche Existenz ist seit… weiter lesen »
zeitschnur
@ besorgter christ Stattgegeben – ich hatte Sie leicht missverstanden. Allerdings scheinen auch Sie mich falsch einsortiert zu haben und Ihre Geschütze sind ja nun auch nicht gerade nur sanftmütig. Nicht jeder, der Ihnen dann widerspricht, „geht auf Sie los“, wie Sie so schön schreiben. Er widerspricht Ihnen einfach nur. Das muss erlaubt sein… Ich denke mitnichten, dass unsere Zeit besonders schlimm ist. Ich denke vielmehr, dass jede Zeit ihr Kreuz hat. Persönlich denke ich, bin ich sogar relativ – säkular gesprochen – „behütet“ aufgewachsen. Aber leider nicht mehr katholisch, das gewann ich erst viel später wieder durch die Gnade… weiter lesen »
IMEK
Ein Ende der Interviewserie ist kaum in Sicht. Mutmaßlich soll die Welt kapieren, daß eigentlich der `ìnnere Jude` von J. M. Bergoglio die eine Weltkirche regiert. Dieses nunmehr achte Interview hat Papst Franz einem guten Freund seines besten Freundes Rabbi Skorka, einem Israeli Henrique Cymerman gegeben. In der spanische Zeitung erschien nur ein kleiner Ausschnitt dieses fünfstündigen Interviews und auf CBS wird bereits die komplette Aufnahme zur Ausstrahlung geplant. Der Interviewer, der offenbar auch eine zentrale Rolle bei der Vermittlung des interreligiösen „Friedensgebet“ an Pfingsten spielte wurde demnach von Papst Franz zum „Friedensengel“ erhoben. http://www.infonews.com/2014/06/12/mundo-149093-el-angel-judio-del-papa-francisco-papa-francisco.php Demnach war der neue jüdische… weiter lesen »
IMEK
Ein Treffen zwischen H. Cymerman und Papst Franz fand am 13. Juni 2013 statt, dort stimmte Franz zu das erste Fernsehinterview zu geben. Cymerman erkärt, “The reality, as pope Francis said, is that the Catholic Church persecuted the Jewish people systematically in different periods of history. I said [to Francis] “I can not understand the Inquisition…You can not attack a Jew if you’re a good Christian, because it is the root of your faith,” said Cymerman. Then Cymerman recounts a papal joke in order to illustrate ‘the philosophy of the Pope.’ “He [Francis] repeated a joke he told in Rome,… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Mir kommt es vor, wie wenn Papst Franziskus größer sein will als unser Herr Jesus Christus. Im Gefolge von Vatikanum 2 leitet Papst Franziskus gewissermaßen ein neues Paradigma ein. Er ist gleichsam ein neuer Religionsstifter, der Prophet der endzeitlichen Eine-Welt-Religion. Wie? Während Jesus Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, das ewige Heil für jeden Menschen erlangbar machte, der an ihn und insbesondere an sein erlösendes, stellvertretendes Sühneopfer am Kreuz glaubt und sich taufen lässt, verkündet Papst Franziskus eine neue Religion, in der jeder Mensch als solcher bedingungslos schon gerettet ist: Gott ist barmherzig und liebt uns, er verzeiht uns immer alles… weiter lesen »
zeitschnur
Eine begriffliche Klärung, die notwendig scheint: „Subjektivismus“ meint, dass man die Wahrheit der Dinge von der Erkenntnisfähigkeit des Subjektes abhängig macht. Auch wenn man eine objektive Wahrheit nicht bestreitet, hält man sich nicht für befähigt, sie als solche erkennen zu können. Daraus ergibt der „Relativismus“: jeder erkennt ein bisschen was vom großen Kuchen, keiner erkennt ohne Verzerrung und Fehler. Nun hat aber die Kirche bis vor 50 Jahren stets bekräftigt, dass ihre dogmatischen Definitionen unfehlbar, also wahr seien – objektiv wahr. Was sie als „zu glauben“ vorlegte, musste von jedem geglaubt werden, egal, ob er nun alles verstand oder nicht.… weiter lesen »
IMEK

Die wahre Kirche Jesu Christi kann nur dort sein, wo auch Seine Lehre vollkommen gelehrt wird zum Heil der Seelen.
Was derzeit zu hören ist entspricht mehr der Verkündigung des Menschen (Erbe von P.Paul VI) der im Diesseits sein Wohlergehen finden soll. Dafür müssen in erster Linie gute Werke zur Beseitigung der Armut, Arbeitslosigkeit (Jugend) etc. gefordert werden.
Keiner muss sich zu Jesus Christus bekehren, schon gar nicht Muslime, Juden und eigentlich kein Atheist, denn alle sind schon erlöst und das Paradies ist einem jeden sicher.
Der Wille Gottes wird kurzerhand umfunktioniert.

Leo Laemmlein
In einem frischen Interview mit Msgr. Gänswein (nachzulesen bei catholicnewsagency) sagt dieser über die unterschiedlichen „formae mentis“ von Papst Benedikt und Papst Franziskus, Benedikt sei ein Mann des Denkens, Franziskus lasse sich vom „Geist“ treffen… — “As Pope Francis has explained, his gestures are not planned; he is struck by the Spirit. This is his character, and I see this every day, working with him, accompanying him, listening to him, speaking with him.” This is “Pope Francis’ ‚forma mentis‘, or ‚way of thinking‘, since gestures are very significant for him, and this distinguishes him from Benedict XVI, being a man… weiter lesen »
zeitschnur
Das sagt uns leider nichts von Belang, ist einfach nur weltliches Geschwätz, denn Msgr. Gänswein klärt damit gar nichts. Er beschreibt allenfalls zwei „Naturen“ oder „Charaktertypen“. Für mich wäre das völlig okay – der eine ein Intellektueller, der andere mehr ein intuitiver Typ, das hat natürlich alles Platz im Reich Gottes, jedenfals prinzipiell. Es geht aber doch um etwas ganz anderes: Die Frage ist: Ist das, was B. denkt, wahr? (Ja, er kann denken, aber untstellt er seine Gabe alleine IHM?) Ist der „Geist“, der F. „trifft“, der Hl. Geist? oder ein Ungeist? Ein Verwirrer? (Diesen Eindruck von Veriwrrtheit hat… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Wenn Msgr. Gänswein – und offenbar auch Papst Benedikt – laut Interview nichts dabei findet, dass Papst Franziskus an Pfingsten zusammen mit Moslems betet, und ihm dazu nur einfällt, dass für Franziskus Gebet stärker sei als Diplomatie („prayer is stronger than diplomacy“), dann sagt das einiges über die Geisteshaltung aller erwähnten Personen. Und warum, denken Sie, ist „Geist“ in Anführungszeichen gesetzt? Zumal nach dieser Meldung vom 16. Juni 2014: — Erleuchtet oder nicht? Vatikan. Papst Franziskus erklärte am letzten Montag in einem Interview vor La Vanguardia, dass er „kein Erleuchteter“ sei. Er setze das um, was die Kardinäle vor seiner… weiter lesen »
zeitschnur
Sie beobachten da sicher etwas Richtiges. Mir fiel das schon bei Johannes XXIII. auf, dass er ja nicht sagte, der Heilige Geist habe ihm eingegeben, das Konzil einzuberufen, sondern ein übernatürlicher Lichtstrahl habe ihn und die, denen er die Idee vortrug, getroffen. Der fromme, aber verschlafene Katholik liest da wohlwollend den Heiligen Geist hinein. Der kritische und wachsame Katholik jedoch fragt sich, von woher dieser Lichtstrahl wohl kam. Dennoch geht mir das schöngeistige, pseudokatholische Gerede Gänsweins zunehmend gegen den Strich – das ist Täuschung, Täuschung, Täuschung! Blenderei, die – da haben Sie recht – auch noch vieles ungewollt offenbart. Aber… weiter lesen »
Methodus

Bei aller Sympathie zu Msgr.Gänswein….drängt sich ein Gedanke auf,welche Verbindung,Brücke,oder Filter…ist er,oder geworden,zwischen dem Papst Benedikt XVI,der noch selbst sprach und dem BILD BENEDIKT,in letztem Jahr,…medial,..usw.Auch,wenn Msgr.Gänswein,ein Schüller des Benedikts XVI,sein müsste,konnte.Glatt .(Seine Äuserung zum Rollator-Foto,einem Pressefoto..).Nun,beten,..Vater unser im Himmel…..Dein Wille geschehe…..Amen.

Ralph

Gänswein kann sich unter Franziskus halten. Was sagt uns das ? Hie und da reicht schon logisches Denken aus. da braucht man keine Bibelzitate.

dhmg
Franziskus schmeißt keine Mitarbeiter hinaus, die beliebt sind und in der Öffentlichkeit stehen. Es wäre auffällig gewesen, hätte er Gänswein oder auch den Zeremonienmeister Marini gleich nach Amtsantritt ausgetauscht. Da er ein Meister der Oberflächlichkeit und der Gesten ist, tut er soetwas natürlich nicht. Das Interview ist meines Erachtens bis dato der Gipfel der Frechheit. Es ist wahr – so spricht kein richtiger Papst. Leider gibt es auch in meiner Familie Papst Franziskus-Befürworter. Wenn ich deren falsche Begeisterung erleben muss könnte mir manchmal übel werden. Da wird allen Ernstes die Emotionslosigkeit bejubelt, mit der Franziskus öffentlich die Hl Messe hält.… weiter lesen »
Pierronne la Bretonne

Liebe deutsche Schwestern u. Brüder,
Sarah hat ganz Recht, in dieser Debatte. Ihr seit ja Alle auf dem Holzweg! Die Kirche des XXI. Jahrhundert braucht einen Papst wie Franziskus. Es wird aller höchste Zeit, daß wir mit Ihm ein Stück weiter gehen u. auf das Konzil geschtützt, den Herausforderungen unserer Zeit nicht entweichen. Ja, wie schon der jetzt heilggesprochene Papst Johannes XXIII., sagte: „Tradition heißt: das Feuer hüten, nicht die Asche aufbewahren“!

ein besorgter Christ
das Konzil wollte hinausgehen und die Welt, die als besser gedacht wurde, als die drinnen seienden rückständigen Katholiken in die Kirche holen! Genau darin lag der Irrtum wo richtiges mit falschem vermischt wurde. Richtig ist, dass es i.A. nicht richtig ist sich im Getto der eigenen Rechtgläubigkeit einzuigeln und die Menschen in der Welt sich selber zu überlassen,. obwohl es Zeiten gibt, wo das sein muss, z.B damals als das 3. Reich fest im Sattel saß. Verkehrt ist es sich als Schüler der Welt, die eh alles besser kann und besser weiß und von der man was lernen kann, über… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Liebe bretonische Schwester in Christo, Holzwege, so kann man erfahren, waren „vorgeschichtliche Bohlenwege aus hölzernen Bohlen und Schwellen, die über sumpfige Flächen führten, allerdings auch oft auf Geestinseln endeten und somit Sackgassen waren“. Zum Beispiel hier ein eisenzeitlicher Bohlenweg aus Wittmoor II: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bohlenweg_Wittmoor_histFoto.jpg Wer in einem Riesensumpf des Unglaubens und der Verderbnis erwacht, den er vorher nicht bemerkt hatte und jetzt erst gewahr wird, der ist heilfroh, wenigstens auf einem H o l z w e g zu stehen, derweil um ihn herum die Leute im Schlamm versinken. Freilich muss er sich Gedanken machen, wie er sicheren Grund unter die… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Die mal wieder unterlaufenen Schreib- und Sachfehler bitte stillschweigend im Geiste berichtigen.

zeitschnur

Bravo! Gut geantwortet!

Methodus
Ja,es ist ,,allerhöchste Zeit“,dass sie und die ihren, mit ihrem Papst Franziskus,mit Ihm(franziskus),wie sie sagen,,,ein Stück weitergehen“,sich an Konsil?stützend,wie sie schreiben,,,entweichen sie“nicht den,,Herausforderungen“ihrer Zeit…..wir,die an den Dreieinigen Gott glauben,an die wahren Heiligen,..an die Heiligen Sakramente..in der Ewigen Wahrheit…bleiben in Christus,unserem Herr.Marschieren sie froh und zärtlich mit F.in das ,von ihnen erwähnte Feuer,welches sie zitiert haben,im Feuer,in Feuer ohne Asche,ohne Errinnerung und Tradition,ohne Wurzeln,…in die Hölle.Dass sie den Namen Christi missbrauchen,für IHRE,von kranken,perversen Gehirnen ausgedachte ,neue Evolution,sogar den Namen Christi,, erhöhen an die Spitze ihrer Evolution“,es ist Sünde,sie kommen,wohin sie kommen sollen,das entscheidet Gott,nicht sie und die ihren.Gehen sie,mit ihrem, sich,neu… weiter lesen »
Franzel
Die Synthese von Glaube und Vernunft ist vor Jahrhunderten zerbrochen. Das war etwa zu dem Zeitpunkt als das Mittelalter zuende ging und die Neuzeit begann. Der Protestantismus seit dem 16. Jh. ist bereits Ausdruck dieses Phänomens und dann die sog. Wissenschaften aller Art insbesondere die Naturwissenschaften. Das Konzil von Trient mußte den neuen Entwicklungen bereits Rechnung tragen und hat andererseits versucht „zu retten was zu retten war“. Der Begriff „Gegenreformation“ hatte mir nie gefallen. Das „Gegen“, so wahr und gut es sein mag, ist letztlich nicht durchhaltbar. Sicherlich hat das 2. Vatikanische Konzil erst die neuen Realitäten anerkannt, also das… weiter lesen »
GW
Falsch! Glaube und Vernunft sind niemals auseinander gefallen – sie können nicht „auseinanderfallen“! Was soll das überhaupt bedeuten, „Glaube und Vernunft sind auseinander gefallen“? Ist der Glaube etwa „unvernünftig“? Oder muß sich die Vernunft etwa „vom Glauben emanzipieren“, womöglich, „um endlich klarer zu sehen“? Wieweit kommt denn „unsere glorreiche Vernunft“ ohne den Glauben, wie weit kommt sie, wenn sie sich von vorneherein und mit Absicht einer Erkenntnisquelle völlig verschließt? Ist das noch ‚Vernunft‘, oder nicht vielmehr selbstgewählte Blindheit? Sehen Sie sich doch an, wohin die „reine (Un-) Vernunft“ etwa einen R. Dawkins geführt hat! – Auch wenn dieses „Auseinanderfallen“ immer… weiter lesen »
Sarah

Falsch! Natürlich können Glaube und Vernunft als Synthese zerbrechen.
1) Glaube und Vernunft sind menschliche Tugenden – die kann an, sollte man pflegen und üben. Muss man aber nicht. Es ist immer auch möglich sich dagegen zu versündigen.
2) „Synthese“ kommt aus dem Griechischen, von συνθιθέναι. Das heißt: Zusammenstellen. Eine Synthese ist also etwas, das Menschen – zurecht wie im vorliegenden Falle, aber eben nicht notwendig – zusammenstellen. Nur ein einziges ist notwendig. Das ist Gott. Dabei sollten wir es belassen, wenn wir katholischen sein wollen.

GW

@ Sarah – zu unklar, ihre Worte. Ich will jetzt nicht weiter darauf eingehen – man müßte ganze Seiten vollschreiben, um das mal richtig zu stellen.

Anm. 1: Bitte die „Piphi-Regel“ beachten, bzw. die Lex Graßmann, das Hauchdissimilationsgesetz; es heißt συντιθέναι mit einem Tau in der Reduplikationssilbe!

Anm. 2: Zitat aus dem KKK, 1814: „Der Glaube ist jene göttliche [sic!] Tugend, durch die wir an Gott und an all das glauben, was er uns gesagt und geoffenbart hat und was die heilige Kirche uns zu glauben vorlegt.“

GW

["Piphi-Regel" meint: griechische Hunde können niemals 'Fifi' bzw. 'Phiphi' heißen; die erste tenuis aspirata 'ph' wird in diesem Falle zur homorganen tenuis 'p' dissimiliert; so auch oben, mit Theta > Tau.]

GW

[Außerdem ist mir das viel zu 'additistisch' gedacht - als ob der Glaube und die Vernunft zwei verschiedene "Blöcke" seien, die dann im Verstand des einzelnen "zusammengestellt" würden! Und wie sollte man dies genau definieren, das "Zusammenstellen von Glaube und Vernunft"? Nein, diesen ganzen Ansatz halte ich für falsch, für nicht zielführend; für zu unexakt - für unlogisch.]

Sarah
1) Sie werden es nicht glauben, aber was eine Hauchdissimilation weiß ich (die gibt es nicht nur im Griechischen, sondern auch in Sanskrit). Ich habe mich schlicht verschrieben, weil die griechische Tastaturbelegung das Tau und das Theta fast nebeneinander hat. 2) Sie schreiben, dass mein Ansatz falsch sei, begründen dies aber nicht. Ich sage nur das, was das Wort Synthese bedeutet. Wenn es eine Synthese von Glauben und Vernunft gibt (die entstanden ist und zerbrochen ist), dann heißt das allein vom Wortlaut her, dass Glaube und Vernunft prinzipiell keine Einheit sind, sondern erst vereinigt werden. Sie bilden beide autonome Regionen… weiter lesen »
GW
Ob nun θ oder τ, Fiffi oder Πίφι – Piphi, mir einerlei (wobei Graßmann ein – i.S.v. Mr. Spok / NCC-1701 USS ‚Enterprise‘ – sehr faszinierender Mensch war; wußten Sie, daß er, also Graßmann, nicht Spok, sich nicht nur mit den tenues bzw. mediæ aſpiratæ befaßt, sondern auch die Vektoren und Tensoren erfunden hat?). – Jedenfalls, wir sollten uns davor hüten, in Schein-Diskussionen zu verfallen; so frage ich analog zu zeitschnur (s.u.): Alors – que voulez vous? Faire des études dialectiques? Où est le problème? – Ich bleibe bei dem, was ich oben geschrieben. In meinem Gehirn jedenfalls (an welches,… weiter lesen »
zeitschnur
GW Oh, woher haben Sie dieses Zitat, das ist ja wirklich cool. Perfekt! Hahahaha! oder :-)))))))))))). „Je ne dis pas que le pape n’est pas pape, mais je ne dis pas qu’on ne peut pas dire que le pape n’est pas le pape.» – Alors, je dis, que le pape n‘est pas le pape.“ Ich weiß nur: „A rose is a rose is a rose!“ Also: Un pape qui est le pape, mais pas le pape, n‘est pas le pape!“ So wird ein Schuh draus. Nur wenn gilt: „Le pape est le pape est le pape“, dann gilt auch „Le… weiter lesen »
GW
@ zeitschnur – ich mag solche, ja, Kuriositäten, Sprachwitz und -spiele auch; den mußt‘ ich einfach noch bringen!^^ – Sie fragen nach meinen Quellen, ist immer heikel bzw. Glückssache, mich noch zu erinnern, wo genau ich was nun egtl. her hatte, aber hier kann ich mich noch erinnern (ist ja auch noch nicht so DERMASZEN lang her^^); also, in einem (überhaupt ganz interessanten!) pdf (ich schreib’s mal aus einander, damit’s nicht über den Kasten hier geht; einfach zw. .net/ und Arch zusammenfügen: http://strobertbellarmine.net/ Archbishop_Lefebvre_and_the_Conciliar_Popes.pdf) stand es auf Englisch. Dann hab ich meine (rudimentärsten!!) Frz.-Kenntnisse hervorgekramt und bei google versucht mit… weiter lesen »
GW
[allerdings vlt. sehr gewagt bis "kraß", was ich da geschrieben hab, na ja; aber: 'Katholisches' und viele andere Blogs sind ja auch sowas wie riesige 'Denkmaschinen', das ist genial! eine Möglichkeit, die es früher so ja gar nicht gab; jeder kann seine Gedanken - und seien es auch erstmal nur 'Entwürfe' - beisteuern, jeder kann geben und nehmen zugleich; anderer Gedanken bewerten und die eigenen bewerten lassen; für mich: sehr hilfreich! - wenn ich auf Ihrem Blog etwas kommentiere, haben Sie doch auch meine eMail-Adr., oder? aber, braucht alles viel Zeit, so vieles, was ich noch lesen / recherchieren /… weiter lesen »
Methodus

Ja,ihre Worte werden zum ,,Balast“,von ihnen erwähntem.Wenn man es sortiert,..lächelt der amtierenende Papst.

Pierronne la Bretonne

Ja, beim besorgte Christ u. bei Franzel, steht Weisheit drinn! Es geht ja nicht darum die Wahrheit leichtsinnig zu verkaufen, sondern Gegenwart u. Zukunft – trotz Postmoderne gibt es wohl noch eine Zukunft – mit dem glauben an den Auferstandenen zu erleuchten. Zum Beispiel: wir wissen Heute daß das Universum u. wir in vollem Evolutionsprozess stehen; also, erheben wir doch entlich Christus an die Spitze der Evolution! Ja, wenn wir Paulus treu sind, muß Christus unbedingt an die Spitze der Schöpfung; Schöpfung die im Jetztigen Moment weiter geht, Schöpfung durch Evolution!

GW
Ungeheuerlich, was Sie schreiben; das ist alles – nur nicht katholisch! Was soll das heißen, Christus müsse „an die Spitze der Schöpfung“? Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch!!! – Was heißt das, daß Universum und Menschen „in vollem Evolutionsprozeß“ stünden? Also in einem von Mutation und Selektion gesteuerten Prozeß – was auf das Universum definitiv NICHT zutrifft (oder wissen Sie etwas von einem Ensemble sich selbst replizierender „Universen“ in einer selektierenden „Umwelt“?); und beim Menschen – stimmt, es wird in der Tat immer erbarmungsloser selektiert, schon vor der Geburt. Völlig kranke, grundböse und absolut perverse satanische „Ideen“ aus dem… weiter lesen »
GW

Bitte entschuldigen Sie meinen harten Ton, aber mir wird bei solch einem Gedanken wirklich ganz anders – bei dem Gedanken, WIR müßten Christus an irgendeine „Spitze erheben“, wo Er doch, falls man das überhaupt so sagen kann, „die Spitze“ IST, der Pantokrator, der Allherrscher, unser König!
Und bei jeglichem Teilhardismus wird mir ebenso „ganz anders“…

GW

… solche Gedanken sind eben (allermindestens) äußerst gefährlich für den katholischen Glauben; sie klären nichts auf, sondern stiften im Gegenteil nur noch mehr Verwirrung. Als hätten wir davon nicht schon mehr als genug.

Pierronne la Bretonne

Haben Sie keine Angst, diese kühne Perspektive voller Hoffnung ist keineswegs antikatholisch, sondern sehr katolisch u. angemessen an unserer Zeit. Ja, Christus ist u. bleibt an der Spitze der Evolution WAHRER MENSCH UND WAHRER GOTT! Schmeißen Sie doch bitte nicht alles so durcheinander. Grüße Sie in Jesu u. Mariä Liebe

Carlo

Bester GW, fallen Sie doch nicht auf solche Trolls rein – dennoch habe ich aus Ihre Antworten wieder etwas gelernt – schönen Abend !

Principal

Gut gekontert, liebe(r) GW. Lassen wir uns von solchen Zeitgeistern nicht aufs Glatteis führen.

dhmg
@Pierronne la Bretonne: Bei Ihnen lese ich wenig Inhalt heraus. Wenn Papst Franziskus der richtige Papst zur heutigen Zeit ist, warum gibt es dann soviele Widersprüchlichkeiten bezüglich seiner Amtsführung und seiner Position zu heißen Themen? Mit jedem Interview steigt doch die Ratlosigkeit unter Katholiken, die er durch seine uneindeutige Kommunikation zurücklässt. Der Evolutionsbegriff hat außerdem mit der Kirche nichts zu tun. Die Evolutionstheorie stammt, wie man weiß, von Charles Darwin und steht dem Glauben an Gott als Schöpfer völlig entgegen. An Urknall und Dinosaurier, Horoskope, Esoterik usw und so fort glauben wir Christen nicht! Und was heißt bei Ihnen „auf… weiter lesen »
Methodus

Begnadet klare Worte!!! Gelobt sei Jesus Christus,in Ewigkeit,Amen.

GW
@ dhmg: „An Urknall und Dinosaurier, Horoskope, Esoterik usw und so fort glauben wir Christen nicht!“ – Bei diesem Satz muß ich – als Christ – partiell widersprechen; halten Sie etwa die Triceratopidenschädel im Frankfurter Senckenberg-Museum für ein fake? Oder waren Georges Lemaître und Eugenio Pacelli keine Christen? Ersterer war – als geweihter Priester – der „Vater des Urknalls“ (na, jedenfalls der Theorie desselben^^), und Letzterer – als Pontifex Maximus der Universalkirche – ganz angetan von Lemaîtres Theorie, welche somit gleichsam den allerhöchst-apostolischen Segen trägt. – Wir dürfen bei aller absolut notwendigen Kritik jeglichen Naturalismus‘, Materialismus‘ bzw. Szientizismus‘ uns nicht… weiter lesen »
zeitschnur

Zu viel Teilhard de Chardin gelesen? Wieso muss Christus „endlich“ an die „Spitze der Schöpfung“?
ER ist der König – wussten Sie das gar nicht, Madame Bretonne?
Lui – il est le Seigneur, le Roi, et c‘est bien égal, si on le croit – par lui, dit Saint Paul, est crée tout. PAR lui!
Alors – que voulez vous?
Faire des études évolutionistes?
Soumettre le Seigneur aux idées mortelles de la science?
Non! Jamais!

Franzel
Glaube und Vernunft sind nicht mehr eins. Wenn es nicht so wäre, wäre ja alles bestens- ist es aber seit 500 Jahren nicht mehr. Papst Bendikt XVI. hat die Dinge wahrhaft erkannt und in seiner Regensburger Rede auf den heutigen Wahnsinn der Unvernunft hingewiesen. Er sprach nicht nur von einer Pervertierung der Vernunft, sondern auch von einer Pervertierung der Religion/des Glaubens und meinte nicht allein den Islam damit, sondern auch „verkehrte Frömmler“ (ich sage das so in meiner Sprache) in der Christenheit, vorsichtig gesagt. Das ist etwa, wenn man den tridentinischen Ritus zum Kampfinstrument gegen die Kirche macht und/oder das… weiter lesen »
Pierronne la Bretonne

Hallo!
Vernünftige Äußerung, die einem festen Glauben keine Furcht einflößen mag!
Übrigens: es gibt keinen „Teilhardismus“, es gibt nur eine wunderbare Teilhardsche Perspektive, in der man als Christ des XXI. Jahrhundert auf-atmen kann! Ein wahrer Christ, bleibt immer ein gegner von Systemen die den Menschen versklaven können!
Dieu soit garde de vous!

ein besorgter Christ

Teilhard de Chardin ist doch sowas von überholt, das interessiert doch keinen Menschen mehr.
Der Mann hatte sich einfach verrannt und seine Grundidee, dass via Evolution die Welt immer besser würde, widerspricht dem biblischen Befund, und der Erfahrung.

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