Australien entzieht Weihbischof Williamson Einreisevisum

Auf Intervention von Australian Jewish News wurde vergangene Woche Bischof Williamson von den australischen Behörden das Einreisevisum annulliert. Angeblich wollte er vom 22-25. Juni nach Victoria in Australien reisen, um dort Weihen und Formungen des „Widerstandes“ zu spenden.

Im Sommer 2008 hatte Bischof Williamson in einem Interview die Judenmorde des NS-Regimes verharmlost. Die Piusbruderschaft nannte die Äußerungen Williamson inakzeptabel.

Bischof Williamson wurde im Oktober 2012 aus der Priesterbruderschaft St. Pius X. ausgeschlossen.

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zeitschnur
Das mag übertrieben sein. Es ist überzogen. Aber davon abgesehen ist vieles, sehr vieles, was dieser Bischof von sich gegeben hat, eine Schande und üble Verfremdung für den katholischen Glauben. Er ist eines der Beispiele dafür, wie alles mögliche, was „traditionell“ klingt, wie ein eiserner Helm über das gesetzt wird, was die Kirche eigentlich gelehrt hatte und es dermaßen verformt, dass die Außenwelt nun denken muss, Katholiken seien Antisemiten, doppelzüngige Zyniker, Machos und solche, die „Ideen“ mit Geist verwechseln. Ein Blick in „Kyrie eleison“ offenbart sehr schnell, wie wirr dieser Mann denkt. Ein Beispiel, ganz neu: „Kurz gesagt ist der… weiter lesen »
zeitschnur

…das heißt: nicht das mesnchliche versus göttliche Antlitz der Kirche fault, denn das geht doch nicht, weil Jesus Christus ein menschliches Antlitz hat! Und es ist nur SEIN Antlitz, das uns ein das menschliche Gesicht zurückgibt, das „gottfähig“, also fähig zur Vereinigung mit IHM ist.

Wie kann einer also sagen, der menschliche Teil dieses „Verbundes“ namens Kirche könne verfaulen! das ist nichts weniger als versteckter Arianismus, der auch das Menschliche an Christus herabwürdigt unter das Göttliche an IHM.

Zeitlos
Sorry, aber nehmen Sie bitte den Katechismus in die Hand. Nach der Lehre der katholischen Kirche hat sie eine Seele, ist sie heilig: Durch den in ihr wirkenden Christus, das hl. Messopfer, die Sakramente, den Glauben. Und sie ist menschlich verfasst, wie eine juristische Person. Und diese menschliche Verfasstheit weist immer wieder Flecken auf, dunkle Epochen. Wer nur ansatzweise die Kirchengeschichte kennt, für den ist das selbstverständlich. Diese menschliche Verfasstheit ist doch nicht identisch mit der Menschheit des Gottmenschen Jesus Christus. Das zu behaupten, ist nun wirklich häretisch. Ich gehe jedoch davon aus, dass es Ihrer Unkenntnis geschuldet ist. Bitte,… weiter lesen »
zeitschnur
Schade, dass Sie Ihre Kritik stets in giftigem und oberlehrerhaftem Volkabular vortragen… Zur Sache: Das, was an der Kirche Kirche ist, kann nicht verfaulen. Vielleicht sollten Sie selbst einmal Katechismen nicht nur zur Hand nehmen, sondern auch lesen, und v.a differenziert bedenken, möglicherweise auch zur Kenntnis mehmen, dass hier eine ältere Diskussion vorliegt: „Die Kirche ist heilig, weil heilig sind Jesus Christus (ihr unsichtbares Oberhaupt), der Geist, der sie belebt; weil in ihr heilig sind die Lehre, das Opfer und die Sakramente; weil alle Christen berufen sind, sich zu heiligen, weil viele tatsächlich heilig waren, sind und sein werden.“ (Pius… weiter lesen »
Zeitlos
Hören Sie doch bitte mit Ihren Unterstellungen auf: Ich habe doch auf die Heiligkeit, die Seele der Kirche ausdrücklich hingewiesen. Sie ist unzerstörbar. Es gibt jedoch die menschliche Verfasstheit der Kirche. Diese wird nicht nur – aber auch – von Ihnen immer wieder durch eine verkehrte Spiritualisierung verzerrt bis zur Unkenntlichkeit.. Diese menschliche Verfasstheit wurde von Jesus Christus eingesetzt, sie ist jedoch keineswegs mit ihm, mit Seiner hl. Menschheit, identisch. Wo diese Theorien, die auch Sie zu vertreten scheinen, kursieren, ist mir nicht bekannt, sie scheinen nur in winzig kleinen Gruppierungen vertreten zu werden. Sie wären mir deshalb auch gleichgültig,… weiter lesen »
zeitschnur
@ zeitlos Leider verstehen Sie nicht, was ich geschrieben habe…wahren Sie also die Contenance – Sie greifen – meist, indem Sie sogar persönlich werden und schulmeistern – an und sollten als jemand, der mit harten Bandagen kämpft, selbst wenigstens Widerspruch aushalten können. „Die Kirche kann nämlich nicht eins ohne das andere sein; das wäre ebenso widersinnig wie die Behauptung, der Mensch sei nur Leib oder nur Seele. Die Vereinigung und Zusammengehörigkeit dieser zwei Bestandteile ist zum Wesen der wahren Kirche ebenso notwendig, wie etwa die innige Vereinigung von Seele und Leib für die menschliche Natur. Die Kirche ist nicht etwas… weiter lesen »
GW
Ja, genau so ist es. Hatte von dieser abstrusen und häretischen „Faule-Apfel-Allegorie“ auf dem Blog von POS gelesen, dachte, ich seh nicht richtig ,,, – was manche für abenteuerliche pseudo-intellektuelle Seiltänze aufführen, dabei der Lehre (und letztlich auch ihrem eigenen Glauben, ohne es zu merken) massiven Schaden zufügend bzw. einen hohen Preis zahlend, um nur jaaa um den einzig logischen (wenn auch fürchterlichen) Schluß noch irgendwie drum herum zu kommen. Dann wird sogar munter protestantisiert oder gar arianisiert, „Hauptsache, wir sind keine […]!“ – Aber den o.g. Blog find ich sehr aufschlußreich, wie auch einen, tja, mal ohne Namen nennen… weiter lesen »
Maximilian Conradi

@zeitschnur, ich kann mich Ihrer Einschätzung anschließen. Über die besagte Stelle bin ich im Eleison-Kommentar auch gestolpert. Überhaupt finde ich, dass sein „Gleichnis vom faulenden Apfel“ ziemlich an den Haaren herbeigezogen und darüber hinaus physiologisch unstimmig ist. Bischof W. hat in der Vergangenheit durchaus gute Denkanstöße gegeben. Aber seit geraumer Zeit fällt mir an seinen Texten ein Zug auf, den man häufig bei Menschen trifft, die sich verrannt haben, die – vermutlich ohne es zu wollen – einen sektiererischen Weg eingeschlagen haben. Hoffentlich endet Bischof W. nicht als eine der vielen (pseudo-)traditionalistischen Sumpfblüten. Das wäre wirklich traurig.

Zeitlos
Man mag zu Bischof Williamson stehen wie man will, aber Unterstellungen hat auch er nicht, wie kein Mensch, verdient. Niemals hat er dem Sinne nach behauptet, die reine Braut, die Kirche, faule vor sich hin. Man darf davon ausgehen, dass er in der Lage ist, das äußere Erscheinungsbild der Kirche mit ihren Amtsträgern und ihre Seele, das Wirken unseres Herrn im Heiligen Geist, das Messopfer, die Sakramente, den Glauben, zu unterscheiden. Die Maßnahme von Australian Jewish News ist undemokratisch, engstirnig, rechtswidrig. Es zeigt, wie viel Macht jüdische Organisationen haben. Jede unkontrollierbare Macht, egal von welcher Institution mit welcher Weltanschauung, kann… weiter lesen »
zeitschnur
„Die Kirche ist ein Verbund aus Gottes und Menschen Angesicht. Verfaulen kann der menschliche Teil, der göttliche jedoch nicht.“ (Richard Willaimson – Quelle oben) Ja, das sind leider keine Unterstellungen. Von Unterscheidungsvermögen leider keine Spur… Wer glaubt, dass es faulende menschliche Anteile an der Kirche gibt, der glaubt nicht rechtgläubig. Was an der Kirche, sofern es sich um die Kirche handelt, menschlich ist, gründet im Gottmenschen Jesus Christus, wird geformt nach Seiner reinen Mutter Maria (Augustinus: Gussform) und ist berufen zur…Seligkeit. Der Mensch ist berufen zur Seligkeit. „Quicumque vult salvus esse, ante omnia opus est, ut teneat catholicam fidem: Quam… weiter lesen »
Zeitlos
Nochmal: Der Glaube der katholischen Kirche hat bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil immer wieder unterschieden: Zwischen der triumphierenden Kirche im Himmel, der streitenden Kirche auf Erden und der sühnenden oder leidenden Kirche im Fegefeuer. Es gehörte zum Basiswissen der Katholiken, dass die streitende Kirche hier auf Erden aus Sündern und aus Heiligen besteht. Dazu gehören auch die Päpste. Um auf Bischof Williamson zu kommen: Ich nähre mich nicht von seinen Kommentaren. Ich finde seine Wortwahl im zitierten Kommentar teilweise unglücklich. Doch was soll das Ganze hier? Dem Mann wurde die Einreise verweigert in ein Land, das er nicht nur besuchen… weiter lesen »
GW
„Die apostolische Sukzession wäre endgültig gerissen ohne gültig geweihte Bischöfe“ – ja, der Satz stimmt natürlich, so wie Sie ihn geschrieben haben. Aber die Voraussetzung ist ja (glücklicherweise) nicht gegeben – auch in Zeiten der Sedisvakanz wurde (und wird) ja prinzipiell gültig geweiht; es gelten die Kriterien ‚wie immer‘: richtige Materie, Form und Intention – völlig unabhängig davon, ob der Stuhl Petri nun besetzt ist oder nicht. Und eine Sedisvakanz mit lebenden, regierenden Päpsten ist, auch da haben Sie ja absolut Recht, ein Widerspruch in sich (ebenso allerdings, wie der Begriff des ‚papa haereticus‘!) – nur sagen die Sedisvakantisten ja… weiter lesen »
GW
Ich glaube, es ist derselbe Irrtum im Bezug auf die ‚kanonische Papstwahl‘ wie bei der Taufe (dieses „Argument“ hatte ich auch irgendwo mal gelesen); eine egtl. nur notwendige Bedingung wird für eine hinreichende gehalten: notwendige, jedoch nicht hinreichende Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der einen Kirche Christi ist die Taufe; notwendige, jedoch nicht hinreichende Bedingung für das legitime Innehaben des Petrusamts ist die ‚formal nach dem kanonischen Verfahren erfolgte Wahl‘ im Konklave. Weitere Bedingung, und zwar nach dem ius divinum, ist, sowohl für die Mitgliedschaft in der Kirche als auch für das Petrusamt, eben: der ganze katholische Glaube! – Weshalb… weiter lesen »
GW
Noch zu dem „faulen Apfel“ – wieso verwendet Bischof Williamson nicht das Bild, welches Christus verwendet: das vom Weinstock und seinen Reben? – Das finde ich viel anschaulicher: wenn manche Reben abknicken, „sich abschnüren“, dann werden sie nicht mehr vom Weinstock versorgt; sie sehen dann noch eine Zeitlang einigermaßen „frisch“ aus, fangen dann aber an, zu verwelken. Genau das ist durch VII ja passiert. D.h., bei einem üppig und wild wachsenden Weinstock kann man auf den ersten Blick gar nicht erkennen, ob eine Rebe (frisch) abgeknickt ist; man muß schon entweder sehr genau hinsehen, oder warten, bis Teile des Blattwerks… weiter lesen »
GW
Ja, es ist, wie zeitschnur unten sagt; ich vergleiche mal weiter mit dem Bild vom Weinstock: also, ein vom Baum getrennter Apfel muß sowieso zur Gänze dahinschwinden, entweder verhutzeln oder ganz verfaulen oder eben aufgegessen werden. – Beim Weinstock jedoch können (fast) alle Reben abgetrennt bzw. abgeknickt werden (auch ohne daß man das sofort voll bemerken würde), ja, es kann sogar das Stämmchen selbst oberhalb der Wurzel (die sehr tief geht) abgesägt werden „mit allem, was dranhängt“, und schließlich vertrocknen (und was mit diesen Teilen geschehen wird, sagt uns Christus ja sehr … anschaulich-drastisch), und dennoch kann er wieder neu… weiter lesen »
zeitschnur
@ GW Danke für Ihre Ausführungen. Ich möchte etwas noch zu bedenken geben: Die Angst, es könnte keine Sukzession mehr geben, mag man ja menschlich und – Verzeihung – in der Kleingläubigkeit haben. Das kann jeder psychologisch verstehen. Aber es ist dennoch Kleinglaube. Mir geht mit der Orientierung an Maria erst auf, WIE kleingläubig wir da sind! Sie stand unter dem Kreuz, die ganze Tradition bekennt sie als anwesend bei der Kreuzabnahme (Pietà) und wohl auch der Grablegung – wieso sollte eine Mutter da ausgerechnet nicht anwesend sein, wenn ihr Kind begraben wird (es sei denn sie wurde gewaltsam gehindert)?… weiter lesen »
GW
„Glauben wir, dass die Pforten der Hölle Seinen Leib nicht überwinden werden? Glauben wir das in aller Aufrichtigkeit, ohne uns etwas zurechtzulegen über den Zustand des Lehramtes und der Kirche, ohne das Kirchenverständnis zu manipulieren und zu verfälschen?“ – JA, ich glaube, ich WILL glauben, un-be-dingt im Wortsinne (auch nicht bedingt durch meinen kleinen Verstand oder mein begrenztes Vorstellungsvermögen)! Sie sprechen mir aus dem Herzen – ER ist der Herr, Er ist der Souverän; Er fragt jeden einzelnen von uns: „Wollt nun auch ihr gehen?“ – NEIN, und eben deshalb MUSZ ich so denken, wie ich denke; ich komme gar… weiter lesen »
GW
oK, dann muß ich das natürlich zu allererst mal auf mich selber anwenden, wenn ich etwa vom „Aufführen abenteuerlicher pseudo-intellektueller Seiltänze“ schrieb (das ‚pseudo‘ hätte ich in DIESEM Falle vlt. besser weggelassen); ich kann nur sagen, daß diese Konstruktion von Bischof Williamson auf mich vielleicht so wirke, darf ihm aber natürlich NICHTS irgendwie unterstellen. Ich muß also davon ausgehen, daß auch er (jedenfalls zur Zeit, in seinem aktuellen Denken) einfach nicht anders kann (so wie ich selbst); daß er ganz aufrichtig ist. – Ich glaube, gerade in einer lebendigen Diskussion sind eine gewisse, tja, ‚pointierte Polemik‘ (das Wort jetzt i.S.… weiter lesen »
zeitschnur
@ GW Über die Aufrichtigkeit eines anderen kann ich meist nichts wissen – weder positiv noch negativ. Ob jemand nicht anders kann oder einfach nicht anders will oder sich verrannt hat (wie oben jemand schrieb) – es bleibt ein Stückweit im Dunkeln. Manchmal kennt man jemanden sehr gut, und erlebt daher schmerzlich, dass er das Gute nicht will. Auch das gibt es. Ob jemand nicht anders kann – ich weiß es einfach nicht. Aber generell gilt ganz rational: was jemand sagt, muss man auch so als „sein“ Statement seines Herzens ernstnehmen. Aber ich möchte einfach appellieren daran, unseren Herrn nicht… weiter lesen »
Christoph Rhein
Aus ekklesiologischer Sicht hat S. E. Williamson natürlich ein Problem: Er setzt nach wie vor die Einheit der Tradition zur „Konzilskirche“ voraus, also die „Hermeneutik der Kontinuität“. Insofern irrt er gewaltig, denn alles, was in der Deuterovatikanischen Kirche geschieht, ist ohne Tradition, weil diese Kirche nach dem „subsitit in“ gar nicht ist, also kein Sein hat. Und wo nichts ist, gibt es keine Tradition. Also sollte er sich nicht über das, was im Vatikan und den „Diözesen“ geschieht aufregen, da es mit der Römisch-Katholischen Kirche nichts zu tun hat. Wozu aufregen? @ Maximilian Conrad: Das ist kein sektiererischer Weg, sondern… weiter lesen »
GW
Volle Zustimmung @ Herrn Rhein – ebenso bezüglich Ihrer vielen anderen Kommentare, auch an anderem Ort. Auch diese haben mir dabei geholfen, allmählich klarer zu sehen. – Aber trotzdem habe ich (natürlich) noch viele Fragen, u.a. diese hier: für wen / welche Gruppe genau sollte Bischof Williamson konsekrieren (den ich jedoch keineswegs ‚pauschal‘ angreifen wollte; den „faulen Apfel“ und sein falsches Geschichtsbild muß ich jedoch ablehnen, klar; wie auch die Tatsache, daß er sich, wie viele andere der ‚Widerstandspriester‘, leider immer noch nicht dazu durchringen kann, nun endlich mal alle ‚ideologischen, ekklesiologischen, politischen und/oder psychologischen Scheuklappen‘ ganz fallen zu lassen,… weiter lesen »
GW

PS: Gerade Ihren langen Kommentar (weit mehr als Kommentar!) vom 11. Juni gelesen, Neuplatonismus und die Parallelen zur Modern[istisch]en und Konzilstheologie; mitreißend, mindestens! Und für mich völlig neu; also ein weiteres dieser (spannenden!) ‚Groß-Themen‘ …

zeitschnur
Ich möchte noch einmal – allgemein – auf die Enzyklika „Satis cognitum“ von Leo XIII. hinweisen. Hier kann man sie lesen: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Satis_cognitum_%28Wortlaut%29 Die wahre Kirche kann weder von Fäulnis befallen werden, noch kann man, wenn sie es denn doch täte, behaupten, das sei dann eben das „Menschliche“ an ihr, das Göttliche aber bliebe. Eine solche Aussage widerspricht dem rechtgläubigen Kirchenverständnis zutiefst: denn die Kirche muss sichtbar und unsichtbar zugleich sein. Eine Kirche, die man nur als „göttliche Institution“ für wahr hält, in ihrer menschlichen Erscheinung aber für prinzipiell unwahr (und das folgt logisch aus der Meinung, sie könne, was ihren… weiter lesen »
Adrien Antoine

Hochgeehrter Zeitschnur,

Für Ihre äusserst gediegene und fundierte Beiträge auf diesem Forum möchte ich herzlichst danken.
Sie haben die jetzige schwierige Situation sehr analytisch und fundamental festgestellt und meisterhaft verwortet, was viele einfache Gläubigen instinktiv anfühlten und vermuteten.
Besonders Ihr Hinweisen auf die Gottesmutter Maria hat mich tief getroffen.

Recordare, Virgo Mater, in conspectu Dei,
ut loquaris pro nobis bona,
et ut avertat indignationem suam a nobis.

Carlo

Dieser Mann ist leider nicht nur ein notorischer Verharmloser, sondern auch ein Rebell und Aufwiegler, ohne dass von ihm oder seinen Hörigen je etwas verlangt worden wäre, das gegen den Glauben gerichtet war. Ist in diesem Fall also ganz gut, wenn er, statt am anderen Ende der Welt auch noch Verwirrung zu stiften, nun auf seiner Scholle sitzenbleiben muss.

Zumal er doch versprochen hatte, seine zum Zeitpunkt seiner skandalösen Äußerungen allein auf den „Leuchter-Report“ abstellenden gegenständlichen Kenntnisse nunmehr vertiefen zu wollen. Was wohl daraus geworden ist…

Zeitlos

Folglich, weil er ein Verharmloser und ein Rebell und Aufwiegler ist, darf Australian Jewish News dafür sorgen, dass er nicht nach Australien einreisen darf. Einem solch bösen und schrecklichen Mann darf man ganz einfach das Einreisevisum verweigern. Es ist also eine Frage des rechten Glaubens, ob jemand verboten wird, in ein Land zu reisen. Der Tugendgrad entscheidet darüber. Und Organisationen wie Australian Jewish News sind die Tugendwächter.

Carlo

„There was not one Jew killed by the gas chambers. It was all lies, lies, lies.“

Auf solche Äußerungen eines Ausländers, wie dieser sie in Kanada, sinngemäß auch in den USA, in Argentinien und in Deutschland machte, scheint Australien nun mal keine Lust zu haben.

Jörg Guttenberger, Köln

Wieso wird Williamson hier als Weihbischof tituliert? Er ist ein ganz normaler, wenn auch suspendierter Bischof. Das gilt selbstverständlich, obwohl er wegen seiner politischen Äußerungen nicht ernst genommen wird.

Carlo

Nun, weil er keine Jurisdiktion besitzt und seine ursprünglichen Aufgaben allein im Spenden der Weihen und Firmungen bestand, ganz wie die Hilfsbischöfe der Diözesanoberhirten, die man im dt. Sprachraum ja auch „Weihbischof“ nennt.

Zeitlos
Dass Australian Jewish News auf solche Aussagen keine Lust hat, ist sehr gut nachvollziehbar. Doch Einreisevisen werden bekanntlich nicht nach Lust oder Unlust erteilt, das sind einfach keine Kriterien. Wenn Katholiken nach Aussagen gingen, die gegen Jesus Christus, gegen die heiligste Dreifaltigkeit, gegen den katholischen Glauben, gegen die katholische Kirche insgesamt, in blasphemischer, lügnerischer Form von Moslems, Juden, Atheisten getätigt werden, dann dürfte die Zahl der Einreiseerlaubnisse drastisch sinken weltweit. Doch Katholiken verfügen nicht über die Macht, das Ansehen, das Juden, Moslems, Atheisten entgegengebracht wird. Selbst wenn sie solch mächtige Institutionen hätten: Sie sollten es bleiben lassen. Weltanschauliche Auseinandersetzungen sollten… weiter lesen »
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