Pius X. und Theodor Herzl – Geste der Entschuldigung durch Papst Franziskus?

Schulterschluss mit dem Papst(Jerusalem) Die israelische Tageszeitung Israel Hayom und der Internetradiosender Arutz Sheva berichteten wenige Tage vor Beginn des Papstbesuchs im Heiligen Land, das katholische Kirchenoberhaupt habe die Absicht, eine „Geste der Entschuldigung“ gegenüber dem Gründer des Zionismus zu setzen, wegen der „Ungerechtigkeit“, die Theodor Herzl durch den heiligen Papst Pius X. widerfahren sei. Was aber hat Pius X. dem Zionistenführer angetan? Theodor Herzl selbst berichtete.

Israel Hayom berichtete am 23. Mai: „Am kommenden Sonntag kommt Papst Franziskus nach Israel, wo er beabsichtigt, eine historische Geste der Entschuldigung für eine Ungerechtigkeit zu setzen, die vor 110 Jahren durch den Vatikan begangen wurde.
Im Jahr 1904 besuchte der Zionistenführer Theodor Herzl den Vatikan, um Papst Pius X. zu bitten, ihn bei der Errichtung eines modernen jüdischen Staates Israel, der Heimat der jüdischen Nation zu unterstützen. Doch Pius lehnte ab.“

Der Besuch von Herzls Grab

Nun plant Franziskus auf dem Herzl-Berg Herzls Grab zu besuchen, um als Zeichen der Entschuldigung einen Blumenkranz auf den Grabstein zu legen.
„Sollte das der Grund für den Besuch von Herzls Grab sein, und nicht ein von der israelischen Regierung für Staatsgäste vorgesehener Parcour, dem man sich aus diplomatischen Erwägungen kaum entziehen könnte, wäre das schwerwiegend“, so die katholische Seite Pagina Catolica in Argentinien. „Zum einen kann Papst Franziskus nicht ignorieren, daß der Zionismus nicht mit dem Judentum identisch ist, sondern eine bestimmte politische nationalistische Richtung darstellt und daß dieser Zionismus unter Christen viel Leid verursacht hat und noch immer verursacht. Zum anderen könnte eine solche Geste als Distanzierung und Verurteilung von Papst Pius X. interpretiert werden, selbst wenn dies nicht die Absicht von Franziskus sein sollte“, so Pagina Catolica.

„Die Balance bei einem Drahtseilakt zu halten, ist schwierig. Das Spiel mit Kompensationen kann auf politischem Boden gefährlich sein“, so die katholische Seite. Es scheine schwer vorstellbar, daß eine solche Geste nicht auf Kritik auf palästinensischer und muslimischer Seite stoßen würde. Wie bereits von jüdischer Seite das päpstliche Bekenntnis zur Zweistaatlichkeit in Betlehem, sein Gebet an der Trennmauer und der Aufruf zu einer „gerechten Lösung des arabisch-israelischen Konflikts“ in Jordanien kritisiert worden seien. Der Besuch des Herzl-Grabes „als Kompensation“ für diese Aussagen, Gesten und Forderungen?

Israel Hayom berichtete, daß Papstfreund Rabbi Abraham Skorka, der mit dem Papst und dem Moslem Omar Abboud Jerusalem besuchte, die israelische Tageszeitung bezeichnete die Dreiergruppe als „Heilige Dreifaltigkeit“, vor Monaten eine „definitive Geste für Israel“ angekündigt hatte.

Theodor Herzls Bericht über die Begegnung mit Papst Pius X. 1904

Am 1. Juli 1956 wurde in der Zeitschrift La Terre Retrovée ein Text Theodor Herzls über seine Begegnung mit Papst Pius X. am 26. Januar 1904 veröffentlicht:

Gestern wurde ich von Papst Pius X. empfangen. Er streckte mir die Hand entgegen, die ich nicht küßte. Er saß auf einem Stuhl, einer Art Thron für „weniger wichtige Angelegenheiten“ und lud mich ein, bei ihm zu sitzen. Der Papst ist ein ziemlich grober Dorfpfarrer, für die das Christentum wie etwas lebendiges ist, auch im Vatikan.

Ich erklärte ihm mit wenigen Worten mein Anliegen. Er aber, vielleicht verärgert, weil ich nicht seine Hand geküßt hatte, antwortete mir brüsk:

„Wir können Ihre Bewegung nicht gutheißen. Wir können die Juden nicht daran hindern, nach Jerusalem zu gehen, wir können dies aber auch niemals gutheißen. Wenn er nicht heilig war, wurde der Boden Jerusalems durch das Leben Jesu Christi geheiligt. Als Haupt der Kirche kann ich Ihnen keine andere Antwort geben. Die Juden haben Unseren Herrn nicht anerkannt. Wir können nicht das jüdische Volk anerkennen.“

Auf diese Art wurde der alte Konflikt zwischen Rom und Jerusalem, personifiziert durch mein Gegenüber und durch mich, in uns wiederbelebt. Anfangs versuchte ich mich versöhnlich zu geben. Ich hielt ihm eine kurze Rede über die Exterritorialität. Das schien ihn nicht zu beeindrucken. „Jerusalem“, sagte er, „darf um keinen Preis in die Hände der Juden fallen.“

Und was denken Sie über den derzeitigen Status, Euer Heiligkeit?

„Ich weiß, es ist bedauerlich, die Türken im Besitz unserer Heiligen Stätten zu sehen. Wir müssen uns aber damit abfinden. Die Unterstützung des Wunschs der Juden, sich dort niederzulassen, ist uns unmöglich.“

Ich antwortete ihm, daß wir unsere Bewegung wegen des Leidens der Juden gegründet haben und gewillt sind, alle religiösen Fragen beiseite zu lassen.

„Gut, aber als Haupt der Katholischen Kirche können wir nicht die gleiche Haltung einnehmen. Man verursacht eine der beiden folgenden Dinge: entweder werden die Juden weiterhin ihren alten Glauben bewahren und weiterhin auf den Messias warten, von dem wir Christen glauben, daß er bereits auf die Erde gekommen ist, in diesem Fall leugnen sie die Gottheit Christi und wir können ihnen nicht helfen, oder sie gehen nach Palästina ohne irgendeine Religion zu bekennen, in diesem Fall haben wir nichts mit ihnen zu tun.
Der jüdische Glaube hat dasselbe Fundament wie unserer, wurde aber durch die Lehren Christi überholt, weshalb ich nicht anerkennen kann, daß er heute noch irgendeine Gültigkeit hat. Die Juden, die als erste Jesus Christus erkennen sollten, haben es bis heute nicht getan.“

Mir lag schon die Anmerkung auf der Zunge: „Das passiert in jeder Familie, niemand glaubt seinen nächsten Verwandten“. In Wirklichkeit sagte ich aber: „Terror und Verfolgung waren sich nicht die besten Mittel, um die Juden zu bekehren.“

Seine Antwort, war in ihrer Einfachheit ein Element der Größe:

„Unser Herr kam in die Welt ohne Macht. Er war arm. Er kam in Frieden. Er verfolgte niemanden, Er wurde sogar von seinen Aposteln verlassen. Erst später erreichte sie ihre wahre Natur. Die Kirche brauchte drei Jahrhunderte an Entwicklung. Die Juden hatten also alle Zeit, um die Gottheit Christi ohne Druck und ohne Gewalt zu akzeptieren. Aber sie entschieden sich, es nicht zu tun und haben es bis heute nicht getan.“

Aber die Juden haben schreckliche Prüfungen durchgemacht. Ich weiß nicht, ob Eure Heiligkeit die Schrecken der Tragödie kennt. Wir brauchen ein Land für diese Umherirrenden.“

„Muß es Jerusalem sein?“

Wir fordern nicht Jerusalem ohne Palästina, das jahrhundertealte Land.

„Wir können uns nicht für dieses Projekt erklären.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Infovaticana

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

49 Comments

  1. Wir wissen aus der Schrift, dass die Juden sich – jedenfalls zu einem Teil – zu dem bekehren werden, den sie durchbohrt haben. Ihre Bekehrung in größerer Anzahl wird ein Zeichen der baldigen Wiederkunft Christi sein.

    Pius X. Worte klingen hart, auf den ersten Blick, aber auf den zweiten bedeuten sie den Juden ein unerbittliches Voraugenhalten der bohrenden Frage nach Jesus: nein, meine Verehrten, so kommt ihr nicht davon! tragt ein schweres Kreuz, aber ihr wollt nicht anerkennen, dass es die Folge des Kreuzes ist, das ihr IHM aufgeladen habt. Wenn ihr IHN doch erkennen wolltet! Wir sehnen uns nach Euch als Geschwistern in Christus!
    Bis jetzt haben sich die Juden nicht erweichen lassen, IHN anzuerkennen. Das ist es, was Pius X. wiederholt und wiederholt. Und weil Pius X. IHN über alles liebt, betrübt ihn dieser Umstand. Letztendlich liegt darin auch der Ausdruck der unendlich traurigen Liebe zu den Juden…wenn ihr doch erkennen könntet, wenn ihr doch zurückkämt zu IHM…

    Aber genau das wird nach der Schrift und auch nach den Visionen einiger Heiliger wie Grignion de Montfort geschehen!

  2. Aus der katholischen Dogmatik heraus ist das vollkommen verständlich. Einzig der Neue Bund ist verbindlich. Die Juden als Volk des vermeintlich noch existenten Alten Bundes können von uns Katholiken in einer solchen Frage keine Unterstützung verlangen. Oder fragen wir etwa die Juden, uns bei der Gründung katholischer Staaten behilflich zu sein?

  3. Und hier mit Verlaub ,ich zitiere aus einer Ansprache von Bergoglio alias Papst F.,anlässlich seines Besuches in Jad Vaschem:“ Vielleicht konnte nicht einmal Gott(!) sich einem solchen Abgrund vorstellen“,sagte das Oberhaupt der Katholiken.Was soll denn diese Ungeheurlichkeit? Zweifelt dieser Papst an der Allmacht und Alwissenheit Gottes? Damit erweist sich Bergoglio offen als Häretiker.Wie abgestumpft sind die Christen eigentlich,wo bleibtder Protest?

    • Ja, Leone, das ist auch andern aufgefallen.
      Hinzu kommt, dass Papst Franziskus hier nur von Adam, was hier auch für den Menschen im allgemeinen steht, als dem Sohn Gottes redet. Aber er schweigt über d e n Sohn Gottes, den eingeborenen, den vielgeliebten…

    • Sogar auf Gläubige wirken immer und immer wiederkehrende Blasphemien abstumpfend. Ebensowenig wie in einer vergifteten Natur, kann man sich in einer vergifteten geistigen Atmosphäre auf Dauer gesund und schadlos halten.

    • Nicht an der Allmacht und Allwissenheit Gottes ist die größere Häresie, denken sie mal über die Konsequenzen nach, was es bedeuten würde wenn Gott wusste was passieren würde und wenn er es verhindern hätte können.

      • Karl
        Wollen Sie gegen die göttliche Offenbarung und den christlichen Glauben opponieren?
        Gott ist allwissend. Insbesondere sieht er alle zukünftigen freien Handlungen der vernünftigen Geschöpfe mit unfehlbarer Gewissheit voraus (= Dogma).
        Lesen Sie dazu bitte Hebr 4,13; Ps 138,3f; Dn 13,42; Joh 6,65.
        Hat Gott uns Menschen nicht als freie, verantwortliche Wesen geschaffen?
        Wollen Sie ihn verantwortlich machen für das Böse, das wir tun?
        Und denken Sie, wenn Sie an die Schoah denken (und an die anderen Genozide des 20. Jahrhunderts; und an den Babycaust, der jedes Jahr über 50 Millionen ungeborene Kinder verschlingt) – denken Sie nicht auch an den Kreuzestod des Herrn Jesus Christus?
        Hat Ihnen der Tod auf Golgotha nichts zu sagen?

      • @ Leo Laemmlein,
        ergänzend zu Ihrer Stellungnahme möchte ich noch hinzu fügen:

        Paulus sagt, jede Regierung kommt von Gott.
        Das hat mich doch sehr verblüfft. Wie soll man denn glauben, daß Hitler und Stalin von Gott eingesetzt wurden?
        Bis mir der Gedanke kam: Womit haben sich die Deutschen Hitler, die Russen Stalin und die Polen nicht nur ihre depperte eigene Regierung, sondern auch noch die beiden ganz Anderen verdient?

        Ich bin im Gegensatz zu den Polen kein Nationalist und auch kein roter oder brauner Sozialist. Immer ideologieresistent, dank der Gnade Gottes.

      • Wie Sie es wohl sagen wollen, so ist es:
        Ich denke nicht, dass Gott die Untaten jedes Regierenden „eingesetzt“ hat.

        Paulus sagt ja, wozu Gott Regierungen will (etwa i.Ggs. zu reinen Anarchien): um ein Gemeinwesen zu ordnen, die Guten zu stärken, die Bösen zu strafen, bedeutet: Rechtsprechen. Es geht um ein Gemeinwesen als Rechtsordnung.

        Da er selbst ja genauso mit der „Regierung“ in Konflikt kam wie schon unser Herr Jesus, kann dieser Satz des Paulus nur so gemeint sein:

        Gott will geordnete Gemeinwesen, damit wir leben können und uns nicht gegenseitig ausgeliefert sind.

        Missbraucht der Regierende diese Autorität, hat das nichts mehr mit dem zu tun, was Paulus meint. Der Regierende wird so selbst zum „Bösen“ und das Gemeinwesen seufzt danach, dass er gehen muss und über ihm Recht gesprochen wird.

        Jeder Katholik sollte der „Herrschaft des Volkes“ oder dem Nationalismus reserviert gegenüber stehen – denn die Herrschaft geht nicht vom Volk, sondern von dem aus, vor dem wir alle Rechenschaft ablegen müssen. Weiter ist die „Nation“ überhaupt keine katholische Ordnungsgröße! Es ist mir ein immer größeres Rätsel, wie gerade traditionalistische Katholiken in diese satanische Falle tappen, und dies – Verzeihung – wie mit Scheuklappen und total vernagelt.

        Vor Gott sind die Nationen an sich selbst keine Ordnungsmächte. Bald 1500 Jahre lang spielte die „Nation“ im katholischen Europa keinerlei Rolle. Vielmehr kam das Nationaldenken erst mit dem Protestantismus auf. Zu den kuriosen Auswüchsen dieses traditionalistischen Wahrnehmungsfehlers wäre noch viel zu sagen, sprengt aber hier den Rahmen.

        Auf jeden Fall bedeutet Autorität unter Katholiken ja nie „Macht“ oder prinzipiellen „Vorrang“, sondern Amt und Charisma. Und: wem viel gegeben, von dem wird viel verlangt. Wehe also dem, der sein Amt oder Charisma missbraucht!

      • Volle Zustimmung @ zeitschnur. Ich lehne die von Ursprung und Idee her vor allem preußisch/deutsch-nationale „Reichsgründung“ von 1871, dieses von Bismarck „mit Blut und Eisen“ (so sollte es dann ja auch enden …) zusammengeschmiedete deutsche pseudo-Reich entschieden ab. Anders als das supra-nationale Heilige Römische Reich, das im national[istisch] denkenden 19. Jhd. gerne als so „verzopft“ und schwächlich belächelt und schlecht gemacht wurde (wie auch die Habsburg-Monarchie, die „Schwarz-Gelben“), in seiner Idee aber dem 19. Jhd. und der ersten Hälfte des 2o. weit voraus war – bis zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (welchen Kurs die nimmt, ist nochmal ein anderes Thema, und kein schönes …). Der (in Deutschland wohl vor allem preußisch-protestantisch geprägte – mit dezidiert antikatholischer Spitze!) Nationalismus, auch der National-Konservatismus, der Hitler 1932/33 die Steigbügel gehalten hat, ist entschieden abzulehnen. Absolut unkatholisch.

      • @Leo Laemmlein
        Nur weil der Mensch ein freies Wesen ist und er für seine Taten verantwortlich ist, heißt das nicht das Unbeteiligte, passiv und stumm sein dürfen, insbesonder dann nicht, wenn sie die Macht haben das Böse zu verhindern. Meine Ansicht ergibt sich aus der Betrachtung der Fakten.

      • karl
        Vielleicht reden wir aneinander vorbei, sozusagen über zwei verschiedene Themen.
        Was ich beanstande, ist, dass Papst Franziskus Gott die Allwissenheit abspricht. Das ist offenkundige Häresie. Damit widerspricht er direkt dem Wort Gottes. –
        Dass wir das Gute tun sollen und dem Bösen widerstehen sollen (aber nicht indem wir Böses mit Bösem vergelten), das ist doch nicht unser Streitthema, und da bin ich mit Ihnen einig, falls das Ihr Anliegen war.

      • @Leo Laemmlein 29. Mai 2014 um 12:49
        Es geht mir um das Schweigen Gottes. Wenn man am Dogma der Allwissenheit fest hält, dann ergibt sich ein Bild von Gott das mit dem bisherigen nicht viel zu tun hat.

  4. Vollstädiges ZITAT von Papst F.Hier nachfolgend:“Vielleicht konnte nicht einmal Gott sich einen solchen Fall, einen solchen Abgrund vorstellen“.

    • Pius X. starb im August 1914, also vor dem Ausbruch des 1. WK. Wenn er die Greuel erlebt hätte, die folgten,v.a. den Mord an den Armeniern durch die Türken, die ja auch das Hl. Land besetzten, dann hätte er sich vielleicht politisch etwas nuancierter geäußert.

      Ich weiß, dass in Traditonskreisen ein latenter Antisemitismus virulent ist. Ich denke, dass sich dafür bei Pius X. keine Bestätigung finden lässt. Denn er sagt formuliert ja keine Nazisprüche i.S. von „Die Jueden und die Freimaurer etc.“, sondern seine Argumentation ist rein religiös: die Juden erkennen Jesus nicht an. Man beachte, dass Pius X. nicht bestreitet, dass das Volk der Juden gebeutelt ist. Er hat, wie es aussieht, auch nicht sgegen eine Heimat für sie irgendwo auf der Welt, wo sie geschützter sind. Er möchte nur nicht Jerusalem und das Hl. Land dafür eingesetzt wissen, weil es wegen des Lebens Jesu dort heilig ist, – nur deshalb! Die Präsenz der Muslime – so sagt er – nimmt er ja auch nur hin, ist damit aber nicht glücklich.

      Wenige Jahre später, mit dem unvorstellbaren Völkermord durch die Türken, hat das Ausmaß möglicher „Verfolgbarkeit“ sich potenziert. Eine rein „geistliche“ Sichtweise war kaum mehr verantwortbar. Nur – was war dann die richtige Sichtweise? Die Abweichung des Kurses Benedikts XV., Pius XI., Pius XII. vom Kurs Pius X. – was soll man davon halten?
      Eien pauschale Antwort ist wohl kaum möglich. fest steht aber, dass besonders Pius XI. größte Schuld auf sich geladen hat, wenn es um politische Entscheidungen ging. Man denke nur an die Cristeros in Mexiko, die er dem Mord überantwortet hat, dem Mord durch eine atheistische laizistische Regierung, während sie für die Tradition des katholischen Staates kämpften…

      • zeitschnur
        Tatsache ist aber auch, dass die Propheten des Alten Bundes die Rückkehr der Juden aus der weltweiten Zerstreuung für die Endzeit vorausverkündet haben, und genau diese Sammlung ist eines der objektiven Merkmale, dass wir wirklich in den letzten Tagen (im engeren Sinn) dieses Äons leben.

      • Ja, das habe ich ja ganz oben, im allerersten Posting, bereits auch gsagt. – Wenn Sie meine Postings zu Israel, auch bei dem anderen Artikel gestern, lesen, sehen Sie ja, dass ich die judenfeindliche Haltung vieler Traditionalisten so nicht teilen kann – eben weil Gott mit ihnen noch längst nicht fertig ist und sie – wie Kardinal Lustiger mal sagte – das Unterpfand Gottes dafür sind, dass Jesus wirklich wieder kommen wird!

      • @ Zeitschnur,

        Ich bitte zu unterscheiden zwischen Anti-Judaismus und Anti-Semitismus. Letzterer ist eine Ideologie, die es wegen ihres Anderssein immer gab, aber nicht vom Christentum her begründet werden kann.

        Anders verhält es sich mit dem Anti-Judaismus. Dieser hat seine solide Grundlage im Evangelium. Er stellt aber eine maßlose Übersteuerung von Antipathie dar. Wer die Evangelien liest, kann sich deren Entstehung gut vorstellen. Aber es ist uns geboten, unsere Nächsten, ja sögar unsere Feinde zu lieben. Beides wird uns nicht vom Teufel eingegeben, daher ist jede Ideologie satanisch und menschenfeindlich.

      • „…unterscheiden zwischen Anti-Judaismus und Anti-Semitismus…“
        okay – stattgegeben. Aber den Rest verstehe ich nicht ganz. das Evangelium hat überhaupt keinereli Grundlage im Evangelium. Wo denn? Das müssten Sie mal beweisen.

        Pius X. bringt rein theologische Argumente vor. Weder ist er antijüdisch, noch antipathisch. Er deutet die Heiligkeit Israels von Jesus her udn nicht vom jüdischen Standpunkt her. das ist alles. Dass es allerdings ein Tragik schwerster Art ist, dass das auserwählte Volk, als Gott zu ihnen und durch eine von ihnen (Maria) ins Fleisch kam, GOTT abgelehnt und sogar ermordet hat und daran mehrheitlich bis heute festhält, ist auch eine Tatsache.

        Pius setzt eher einen Appell an Herzl: was ist mit Jesus, den ihr ablehnt? ER ist zu euch gekommen, aber ihr lehnt ihn bis heute ab! Was ist mit Jesus?

        Es muss jeden Katholiken schmerzen, dass es Religionen gibt, die IHN ausdrücklich ablehnen. IHN hassen. IHN sogar getötet haben.

        Aber wie gesagt: Gott kündigt Seinen Bund nicht auf, ER ist treu, obwohl sie „perfides“ IHm gegenüber sind. Warten wir es ab – manche haben sich ja schon bekehrt, und dann geschehen wahre Wunder!

      • …oh Tippfehler sorry. Es muss heißen: „Der Antijudaismus hat überhaupt keine Grundlage im Evangelium.“
        Nochmals Entschuldigung…

      • @ Zeitschnur,

        danke für die Gnade.

        Man kann auch aus Wahrheiten eine Ideologie, eine Irrlehre machen.
        Beispiel: Aus „ihr sollt überhaupt nicht schwören“ ihr dürft überhaupt nicht schwören.

        Ebenso kann man die Texte im Evangelium, die die Kreuzigung Jesu und die beginnende Christenverfolgung durch die Juden berichten, für Judenhaß mißdeuten. Von daher kommt dann eine Antipathie gegen die Juden. Das Anderssein kommt dann noch hinzu.

        Ich frage mich aber, wo ich nicht klar argumentiert haben soll. Es geht hier ausdrücklich um Irdisches.

      • Es ist unsinnig, gegen das jüdische Volk zu sein. Außerhalb der wenigen ethnischen Juden, die sich zu Christus bekennen, gibt es eine Bandbreite von ultraorthodox jüdisch bis atheistisch. So zu tun, dieses Spektrum sei engstens mit den Freimaurern verbandelt, entspringt einem Verfolgungswahn statt nüchterner Betrachtung. Kritik an der jüdischen Religion wegen ihrer perpetuierten Ablehnung Christi ja, aber Haß auf das Volk des Alten Bundes nein.

      • … ich hoffen, Sie haben mein Posting nicht als ein „gegen das jüdische Volk sein“ verstanden…

        …denn das bin ich (ähem…öh…also gerade, AUSGERECHNET ich…) nun wirklich nicht…

        Ich wiederhole es immer aufs Neue: ich verstehe diese Wahnideen, denen gerade Traditionalisten so oft anhängen, überhaupt nicht. Juden sind eben als ewig Verfolgte auf Überleben erprobt und daher überall mit an der Spitze dabei. Nichts weiter. Und dies bei den gegensätzlichsten Dingen.

        Ihr Satz hier ist wichtig:

        „Kritik an der jüdischen Religion wegen ihrer perpetuierten Ablehnung Christi ja, aber Haß auf das Volk des Alten Bundes nein.“

        So ist es.

      • Dem schließe ich mich hiermit an.
        Dabei kommt es wohl weniger auf Kritik an der jüdischen Religion als vielmehr darauf an, Jesus Christus den Juden in Wort und Tat zu bezeugen. Interessantes Video: „Jesus is Messiah! From Conservative Jew to Jewish Catholic“–http://gloria.tv/?media=613129

  5. Welch eine Größe und Kraft haben die Worte des heiligen Pius X ! ‚Er nimmt kein Blatt vor den Mund, spricht wahr und klar.

  6. Was stört an dem Bild zu diesem Artikel? Vielleicht,dass Skorka etwas macht, was ich mich beim Papst nie trauen würde, selbst wenn ich Bergoglio gut kennen würde: Ich würde ihm niemals den Arm auf die Schulter legen und der Papst hätte es sich wohl auch nicht gefallen lassen sollen. Das entspricht nicht der Würde seines Amtes und zeigt deutlich wie weit das Judentum und vielleicht auch der Papst selbst von der katholischen Lehre entfernt sind . Der Papst ist der Stellvertreter Christi auf Erden und nicht der gute alte Kumpel von Skorka. An diesen subtilen Gesten kann man mitverfolgen wie sich das Papsttum sich selbst und seine Bedeutung langsam aufgibt. Alles Friede, Freude, Eierkuchen statt Christkönig

  7. Diese Aussagen von Papst Pius X. trat die Kirche am 2. Vatikanum mit Füßen, und die jetzigen Päpste tun es mehr als je zuvor, auch das was die Gottesmutter in Fatima anbot und erbat blieb auf diesem Konzil unberücksichtigt. Für diese Huldigung des Zionismus werden die orientalischen Christen wieder bitter büßen müssen, ich fürchte es sehr und die Entwicklung der letzten 5 Jahre gibt mir durch und durch Recht. Wie ein Bergoglio Papst auf die Idee kommen kann, sich für einen Pius X. zu entschuldigen das frage ich mich allen Ernstes!
    Dass er enttäuscht war wenn ihm ein Herzl den Ring nicht küsste, kann ich mir nicht vorstellen.

  8. Ich wünschte die Oberen der FSSPX würden auch wieder so klar sprechen wie der Hl. Pius X.!

  9. Danke, Herr Nardi, für diese Veröffentlichung. Diese wenigen Zeilen spiegeln die Größe des heiligen Pius X. wider, die man natürlich nur auf dem Hintergrund seines umfassenden Reformwerkes wirklich beurteilen kann.

    Hier spricht nicht ein Papst nach Manier eines Politikers, sondern der Stellvertreter Jesu Christi auf Erden, der seinem Herrn und Gott in Liebe und Treue vollkommen ergeben und verbunden ist.

    Bergoglio begreift diesen Papst überhaupt nicht. Sein häretisches Zitat spricht Bände: „Vielleicht konnte nicht einmal Gott sich einen solchen Fall, einen solchen Abgrund vorstellen.“

    Wie klein, wie billig, wie trivial, denkt dieser F. von Gott. Und er ist zum Papst gewählt worden. Ein Mann, der Gott zum Götzen macht…

    Die Konzilskirche, in ihrer sichtbaren Gestalt, befindet sich im Endstadium. Solch ein Satz wäre aus dem Munde eines jeden Papstes, auch eines liederlichen, vollkommen verweltlichten Papstes , nicht möglich. Vor dem 2. Vatikanischen Konzil.

    „Unser Herr kam in die Welt ohne Macht. Er war arm, er kam in Frieden. Er verfolgte niemanden, er wurde sogar von seinen Aposteln verlassen. Erst später erreichte sie seine wahre Natur. Die Kirche brauchte drei Jahrhunderte an Entwicklung. Die Juden hatten also alle Zeit, um die Gottheit Jesu Christi ohne Druck und ohne Gewalt zu akzeptieren. Aber sie entschieden sich, es nicht zu tun und haben es bis heute nicht getan.“

    Auch die Ikone der konservativen Katholiken, Benedikt XVI., hatte weder die geistlich-geistige Größe noch den Mut, solche Sätze auszusprechen und zu vertreten. Von den anderen Konzils- und Nachkonzilspäpsten ganz zu schweigen.

    Sie sprechen sich gegenseitig heilig und selig. Davor schrecken sie nicht zurück.

    Heiliger Pius X., bitte für uns!

  10. Solche Töne wie dies des letzten heiliggesprochenen Papstes möchte ich vom jetzigen Heiligen Vater hören. Aber kaum vorstellbar. Man sieht diesen gewaltigen Wandel vom hl. Pius X. über Paul VI. und Johannes Paul II. zu Franziskus.

    • Welche Töne der amtierende Papst von sich geben kann ist in einem vor vier Jahren von sich gegeben hat und dies obwohl er damals bereits als papabile galt.
      http://callmejorgebergoglio.blogspot.de/2014/03/jorge-jokes-about-our-lords-crucifixion.html

      In dieser Geschichte, die Bergoglio im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Darstellungen der Kreuzigung Jesu in der Kunst unbedingt erzählen musste, lässt Bergoglio den Schulleiter, einen katholischen Priester sagen, der einem jüdischen Vater als Grund für die erfolgreiche Umerziehung des ungezogenen Jungen angab:
      „Es war ganz einfach, am ersten Schultag packte ich ihn am Ohr und sagte auf das Kruzifix deutend `Das war ein Jude wie du, wenn du dich daneben benimmst dann wirst du in gleicher Weise enden.`“
      (“It was very simple,“ replied the priest. „On the first day I took him by the ear and said pointing to the crucifix, ‘That was a Jew like you, if you misbehave, you will end up the same.’ “ )

      Dies ist eine Leugnung des Sühnetodes Jesu am Kreuz. Die Kreuzigung wird zur Bestrafung eines Übeltäters.

      • Korrektur erster Satz
        Welche Töne der amtierende Papst von sich geben kann, ist in einem vor vier Jahren veröffentlichen Buch nachzulesen und dies obwohl er damals bereits als papabile galt.

  11. Zeitschnur, es geht nicht darum sich „politisch nuancierter “ zu äußern. Sie dürfen sehr sicher sein, dass dem heiligen Pius X. das Böse in jeder Form sehr vertraut war. Dieser Papst hat einige Jahre vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges nicht nur diesen Krieg vorausgesehen, er hat darunter gelitten, er konnte sich die Schrecken vorstellen, und er hat sie sich leidend vorgestellt, ehe sie eintrafen.
    Ihre Sätze sind schier unmöglich: „Ich weiß, dass in Traditionskreisen ein latenter Antisemitismus virulent ist. Ich denke, dass sich bei Pius X. dafür keine Bestätigung finden lässt. Denn er sagt formuliert ja keine Nazisprüche…“

    Das ist einfach nur ungeheuerlich.

    Es gibt „Traditionskreise“, in denen tatsächlich der Antisemitismus virulent ist. Das trifft aber nicht auf alle zu.

    Es gibt jedoch eine „Argumentationslinie“, die partout seit dem Holocaust die Juden an sich zu den besseren Menschen erklärt, eine Kritik an ihnen gar nicht zulässt, und alle, die es wagen, mit üblen Beleidigungen verfolgt.

    Es gab und gibt einen latenten Hass der Juden gegen Jesus Christus, die Christen, besonders gegen die katholische Kirche. Über alle Jahrhunderte. Als sie noch die Mehrheit hatten, haben sie die ersten Christen verfolgt. Als Minderheit war ihnen das nicht möglich. Wobei ich hinzufüge: Das trifft natürlich nicht auf alle Juden zu. Diese Verallgemeinerungen “ d i e Juden, d i e Traditionskreise“ sind ein nicht zu überwindendes Übel.

    Wie oft muss es gesagt werden, ich sage es, obwohl ich weiß, dass es bei unseren „Gutmenschen“ nicht verstanden wird und sie mit der Nazikeule zuschlagen: Der Holocaust ist ein entsetzliches Verbrechen, der durch überhaupt nichts zu rechtfertigen ist. Aber es war ein Verbrechen VON DEUTSCHEN AN JUDEN!

    Was hat der Italiener, Giuseppe Sarto, Pius X., allein schon rein gedanklich mit „Nazisprüchen“ zu tun? Nichts. Es ist Nonsens.

    Es sei darauf hingewiesen: Auch die italienischen Faschisten hatten nichts mit Ausrottungsprogrammen gegen die Juden zu tun, auf diese Barbarei sind deutsche Wirrköpfe verfallen.

    Abschließend: Der Papst ist kein Politiker, er ist der Stellvertreter Jesu Christi auf Erden. Er hat allen Menschen, auch den Juden, deutlich zu sagen, dass das Heil aller Menschen davon abhängt, wie sie zu dem einzigen Erlöser, dem Retter Welt, Jesus Christus stehen.

    • Jüdischer Hass gegen das Christentum ist eine ganz konkrete, religionsrechtliche Sache.
      Man muss nur einmal – nicht in antisemitischen Traktaten, sondern in offiziellen jüdischen Quellen – lesen, was im Falle, dass der jüdische Messias seine Weltherrschaft antritt, mit den Christen geschieht, die nicht ihrem trinitarischen „Götzendienst“ abschwören.

    • Viele in der Kirche sind leider Opfer einer völlig falschen Katechese, die ihren Ursprung im „Modernismus“ hat, denn in der heutigen Zeit braucht man ja nur die Wahrheit sagen oder schreiben, zum Beispiel: „Die heute lebenden Juden (Muslime) glauben nicht an denselben Gott den Herrn wie wir Christen“ oder sogar noch schlimmer „Die Juden (deren Nachfahren die heutigen Juden sind) haben dereinst Gott den Herrn gekreuzigt“ (im Gegensatz zu den Juden, die Christus erkannten und Christen wurden) und schon ist man ein Antisemit der schlimmsten Art. Und jede Missionierung zu Gott den Herrn wird durch diese Unterdrückung der Wahrheit leider unmöglich gemacht.

      Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

      • Zwar stimmt das, was Sie da beschreiben, auch, aber ich habe schon dermaßen oft in Traditionskreisen antijüdische Töne gehört – und Sie dürfen mir glauben, dass ich unterscheidungsfähig bin –, dass kein Mensch, der nicht nur hört, was er hören will, das übersehen kann.
        Auch hier im Kommentarbereich sind schon beschämend antijüdische Kommentare abgesetzt worden. Ich möchte jetzt keine Namen nennen, weil vieles auch schon länger her ist und ich es wieder aufkochen müsste. Ich weiß aber, dass ich fast immer darauf so reagiert habe hier, dass ich mich davon distanziere, weil es unkatholisch ist und eines Marienkindes nicht würdig und ich damit nicht von Außenstehenden identifiziert werden möchte.

        Sind leider Tatsachen…

        Und noch ein Hinweis: nicht jeder, der diese auffallend häufigen Entgleisungen im besagten Lager kritisiert, ist ein Opfer des Modernismus oder eines falschen Gottesbildes.

        Es wäre gut, wenn Sie einer konkreten Kritik an einer beklagenswerten Sache nicht mit bloßer Rhetorik und Ausweichmanövern parieren würden.

    • Wieder ein zeitloses Schattengefecht gegen etwas, was ich, die ich hier angegriffen werde, nicht geschrieben habe.

      Man lese einfach zur Präzisierung noch mal mein Posting und auch das, was ich sonst zu dem Thema schreibe.

  12. Am 28. Februar 2014 hieß Papst Franziskus im Vatikan eine interreligiöse Pilgergruppe willkommen, die auf der Rückreise vom Heiligen Land nach Argentinien war und aus 15 Christen, 15 Juden und 15 Moslems bestand.
    In einer improvisierten Ansprache fasste er seine interreligiöse Theologie wie folgt zusammen:
    Juden, Christen und Moslems haben denselben Vater „droben im Himmel, und unten auf der Erde“ (?!) und beten diesen an. Deshalb sind sie Brüder.
    Kurzvideo des Treffens (1:46 min):
    http://gloria.tv/?media=615245
    Ich vermute, wenn jemand genau die Freundschaften Jorge Bergoglios aus seiner argentinischen Zeit erforschen würde, würde er dem Geheimnis seiner Theologie auf die Spur kommen.
    __________

    Pope Francis welcomed an inter-religious group from Argentina made up of 15 Jews, 15 Muslims and 15 Christians. They were on their way back from a pilgrimage to the Holy Land.

    The Pope greeted each person, some of whom he already knew from time as archbishop of Buenos Aires.

    With such a familiar environment, the Pope improvised a speech focused on brotherhood. He cited Argentina as a good example, since immigration forced groups to coexist.

    POPE FRANCIS
    „The majority of us know how to coexist, it’s easier for us, and that’s a clear message. It’s a message that we have the same Father, up in Heaven, and the same Father down on earth, we adore him.”

    For the Pope, the pilgrimage his fellow Argentinians underwent is a good example of how to reach out to others and „build bridges.”

    POPE FRANCIS
    „What you have done, visiting these towns, the synagogues, mosques and Christian churches, is an act of brotherhood and a seed. A seed to build that culture of encounter that we all have to carry forward.”

    The group, which visited Jordan, Palestine and Israel, included several rabbis, imams and priests. The Pope thanked them for the visit, and after his remarks, they exchanged gifts.

    http://www.romereports.com/pg155947-pope-francis-to-jewish-muslim-and-catholic-group-we-have-the-same-father-en

  13. nochmals zu dem merkwürgigen Satz:
    :“Vielleicht konnte nicht einmal Gott sich einen solchen Fall, einen solchen Abgrund vorstellen“.
    Gott kannte und kennt Satan und seine Abgründe.

Comments are closed.