Bischof Richard Williamson kündigt Verfassungsbeschwerde an

Das Strafurteil gegen den ehemaligen Bischof der Priesterbruderschaft St. Pius X. Richard Williamson wird demnächst Karlsruhe beschäftigen. Einen Tag nach dem Urteil des Nürnberger Oberlandesgericht (OLG) kündigten Williamsons Anwälte am Freitag eine Verfassungsbeschwerde an. Dies sei notwendig, um im Falle einer Ablehnung den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg anrufen zu können.

Williamson ist erstmals wegen Volksverhetzung rechtskräftig verurteilt. Er muss eine Geldstrafe von 1.800 Euro zahlen. Das OLG hatte mit Beschluß vom 10. April den Einspruch des Bischofs gegen ein zweitinstanzliches Urteil des Landgerichts Regensburg vom 23. September vergangenen Jahres verworfen.

(LS)

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1 Kommentar

  1. Was nützt es, keine Glaubenswahrheit zu leugnen, wenn man dafür offene Lügen und schlimmste Verbrechen, die implizit jede Glaubenswahrheit verhöhnen, unterstützt, und – anstatt für die Glaubenswahrheiten – zur Relativierung und damit Verteidung der Verbechen, vor Gericht zieht?

    Wäres mit Williamso echt, würde er seinen Kopf für Christus hinhalten und nicht für Hitler.

    Schon Jesus hat uns angekündigt, dass fromme Schwätzer kommen, die Herr und Herr sagen, aber deren Früchte faul sein werden. Das bloße Gerede und Geschreibe ist es ja eben nicht…

    Hitler war satanisch bestimmt. Ich habe sehr viel aus seinem Mund rezipiert, sowohl hörend als auch lesend – es ist eindeutig und wurde auch hier auf Katholisches neulich einmal erwähnt: kaum ein Dikatator hat sich so explizit antichristlich geäußert wie er. Man kennt solche Reden sonst nur von Satanisten. Der Holocaust ist ein Faktum. ich sate es schon: wer selbst Verluste inde reigenen Familie zu beklagen hat, weiß, wie furchtbar wahr es ist.

    Ich möchte auch nicht verschweigen, dass es in mir einen zusätzlichen Schock auslöst, wenn ein angeblich Gläubiger sich vor Gericht begibt, um für seine Hitler-Verbrechen-Vertuschungs-Haltung, die er noch dazu öffentlich kundtat, während wir der Märtyrer des Holcaust auch in der katholischen Kirche gedenken: welch ein Hohn für unsere Heiligen. haben wir das Opfer Maximilian Kolbes vergessen? Haben wir Pater Rupert Mayer vegressen? Edith Stein – die in Auschwitz ins Gas kam samt ihrer jüngerern Schwester, beides Katholiken? Nicht zu reden von all den Unbekanten?

    Nein, Jesus hat uns gewarnt vor Herr, Herr-Sagers, die den Willen des Vaters doch nicht tun wollen. Und der Wille des Vaters ist, dass wir nicht lügen und nicht den Kopf für den Antichristen hinhalten. Lassen wir uns doch nicht blenden von traditionellen Sprüchen!

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