Päpstliches Lob für Kasper und progressiver Bannstrahl gegen die Glaubenslehre

Kardinal Kasper und Papst Franziskus: Welche Absichten werden zur Bischofssynode mit Blick auf die wiederverheiratet Geschiedenen gehegt?Was braut sich bei der Vorbereitung der Bischofssynode hinter den Kulissen zusammen? Ist die Einberufung der Bischofssynode nur der Vorwand, um das Ehesakrament zu kappen? Sind die wiederverheiratet Geschiedenen nur der erste Schritt zu einer „neuen Moral“? War das Thema wiederverheiratet Geschiedene einer geheimen Wahlkapitulation Jorge Mario Bergoglios? Auf diese Fragen ist eine gesicherte Antworrt nicht möglich. Möglich ist jedoch eine Zusammenfassung der Ereignisse der vergangenen anderthalb Monate.

(Rom) Vor wenigen Tagen ernannte Papst Franziskus einen Untersekretär der Bischofssynode und verband dieses Amt erstmals mit der Bischofswürde. In einem Begleitschreiben an den Sekretär der Bischofssynode, Kardinal Lorenzo Baldisseri, betonte der Papst, die „Kollegialität“ in der Kirche als „Zeichen der Zeit“ stärken zu wollen. Eine Intention, die auch durch die Erhebung des Sekretärs in den Kardinalsstand und die Ernennung des Untersekretärs zum Bischof deutlich zum Ausdruck kommt. Auch das ist ein Schritt zur Vorbereitung der ersten Bischofssynode dieses Pontifikats, die Anfang Oktober stattfinden wird und auf die in der Kirche mit gemischten Gefühlen geblickt wird. Es geht die Befürchtung um, in einem synodalen Handstreich könnten, wenn nicht in diesem ersten Teil der Bischofssynode, dann im zweiten Teil, der für Herbst 2015 vorgesehen ist, Teile der katholischen Ehelehre ausgehebelt und das Ehesakrament unterminiert werden. Die Formel dazu lieferte der deutsche Theologe und Kardinal Walter Kasper. Sie lautet verständlich wiedergegeben: Die formal unangetastete Lehre durch eine neue Praxis verändern. Konkret auf dem Programm Kaspers steht die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten. Da die Betroffenen in einem Dauerzustand der öffentlichen Sünde leben, sind die wiederverheiratet Geschiedenen vom Kommunionempfang ausgeschlossen. Geht es nach den Bischofskonferenzen Deutschlands und der Schweiz soll der Kommunionempfang auch für sie über die eine oder andere neue Formel möglich werden.

Welche Rolle spielt Papst Franziskus?

Am meisten beschäftigt die Unsicherheit, welche Haltung Papst Franziskus in der Frage einnimmt und welche Rolle er bei der Bischofssynode zu spielen gedenkt. Die Tatsache, daß die Haltung eines Papstes unklar ist, stellt ein ungewöhnliches Novum in der Kirchengeschichte dar, die in jüngerer Zeit nur mit der Konzils- und unmittelbaren Nachkonzilszeit vergleichbar scheint. Tatsächlich suchen die „Veränderer“ krampfhaft die Rückkoppelung an ein „virtuelles“ Konzil (Benedikt XVI.), dessen Wiederauferstehung sie geradezu mantrahaft beschwören.

Die bisherigen Signale von Papst Franziskus in der Frage der wiederverheiratet Geschiedenen sind objektiv betrachtet wenig beruhigend. Zur Frage nahm der Papst bisher inhaltlich nicht Stellung. Einige führende Kirchenmänner, wie der nordamerikanische Vertreter im C8-Kardinalsrat Kardinal O’Malley sind zwar der Meinung, daß es unter Papst Franziskus keine Zulassung öffentlicher Sünder zu den Sakramenten geben werde. Andere Kirchenvertreter blicken unter genau umgekehrten Vorzeichen zuversichtlich auf die nahenden Bischofssynoden.

Kaspers päpstliches Privileg

Papst Franziskus ist allerdings, trotz inhaltlichen Schweigens, derjenige, der die Bischofssynoden zum Thema Familie eingebrufen hat. Mit seiner Zustimmung richtete der von ihm ernannte neue Sekretär der Bischofssynode, der nunmehrige Kardinal Baldisseri, einen Fragebogen an alle Bischöfe der Welt. Der Umgang mit dem Fragebogen machte die Entschlossenheit progressiver Pressure Groups sichtbar, die katholische Morallehre kippen zu wollen. Selbst das führte jedoch zu keinem Umdenken in Rom. Der eingeschlagene Weg wird fortgesetzt. Statt dessen beauftragte Papst Franziskus ausgerechnet Kardinal Walter Kasper mit dem einzigen Referat beim Kardinalskonsistorium Ende Februar. Neutralität sieht anders aus. Für eine angemessene Debatte und um Ausgewogenheit zu signalisieren, hätte der Papst zwei Referenten unterschiedlicher Richtung beauftragen können. Für die pflichtgemäße Verteidigung der katholischen Ehelehre, hätte er einen orthodoxen Verferchter der Glaubenslehre beauftragen müssen. Doch nichts dergleichen. Der Papst entschied sich für Kardinal Kasper, dessen unorthodoxe Position in der Frage zumindest seit den 90er Jahren bekannt ist. Eine Position, die sowohl von Papst Benedikt XVI. als zuvor auch von Joseph Kardinal Ratzinger verworfen wurde. So wie sie nun vor dem Konsistorium bereits vom heutigen Glaubenspräfekten Gerhard Ludwig Kardinal Müller verworfen worden war. Man darf in der päpstlichen Entscheidung zugunsten Kaspers eine einseitige Parteinahme erkennen und in Kardinal Kasper wenn nicht das Sprachrohr des Papstes, so zumindest einen Versuchballon, den man aufsteigen ließ, um die Reaktionen und Widerstände zu testen.

Überschwengliches Lob des Papstes, um Kritik der Kardinäle zu dämpfen

Die Parteinahme erfuhr eine unzweideutige Unterstreichung im überschwenglichen Lob für Kasper, das Papst Franziskus am Morgen nach dessen Rede vor den Kardinälen formulierte. Die Reaktion der Kardinäle auf Kaspers Redekünste, ihnen eine listige Formel schmackhaft zu haben, war ziemlich energisch. Gegen die Roßtäuscherei, die der deutschen Theologe vorgeschlagen hatte (so zu tun, als bleibe alles gleich, während sich in Wirklichkeit alles ändert), erhob sich lauter Protest. Die meisten Wortmeldungen der Kardinäle in der Diskussion widersprachen Kasper.

Mit dem schwämerischen Lob wollte der Papst dem deutschen Kardinal offenkundig zu Hilfe eilen. Die geradezu verzückte, aber wenig glaubhafte Behauptung, daß ausgerechnet die von Kasper formulierte Strategie, sich der kirchlichen Ehelehre in einem entscheidenden Punkt zu entledigen, eine „Theologie auf den Knien“ sei, macht es schwer, eine Nähe des Papstes zu dem von Kasper vertretenen neuen Kurs abzustreiten.

Der Ghostwriter des Papstes und der freie Markt der Ideen

Die Parteinahme für Kasper und die Förderung seiner Position fand damit aber noch nicht ihr Ende. Der Ghostwriter von Papst Franziskus und damit einer seiner engsten Vertrauten, Victor Manuel Fernandez, den er zuerst zum Rektor der Katholischen Universität von Argentinien machte und dann zum Erzbischof ernannte, sagte vor kurzem, daß es eines der großen Verdienste dieses Papstes sei, „die Kirche in einen von Ängsten freien Ort des Ideenaustausches zu verwandeln, wo alle ihre Meinung sagen können und Berücksichtigung finden“. Die Kirche als freier Markt der Ideen?

Maulkorb für Kardinäle ausgenommen Kasper

Betrachtet man neutral, was beim Konsistorium am 20. und 21. Februar geschehen ist, dann wurde die Rede Kaspers dem Anspruch eines Marktes der Ideen gerecht. Nicht aber, daß jeder seine Meinung sagen kann und diese berücksichtigt wird. Die Kirche ist aber kein Ort verfahrenstechnischer Wertneutralität. Den in Rom versammelten Kardinälen, in deren Reihen ein maßgeblicher Kirchenvertreter, Benedikt XVI., fehlte, wurde vom Kardinalsdekan Angelo Sodano ausdrücklich im Namen des Papstes strikte Schweigepflicht auferlegt. Die Verpflichtung über das, was im Konsistorium gesprochen wird, Stillschweigen zu bewahren, wurde mehrfach in Erinnerung gerufen, wie jüngst auch der Vatikanist Sandro Magister bestätigte.

Diese Verpflichtung wurde jedoch von Kardinal Kasper gebrochen und zwar mit Zustimmung des Papstes. Kaum hatte der Kardinal seine umstrittene Rede im Konsistorium gehalten, kündigte er bereits in Deutschland beim Herder-Verlag deren Veröffentlichung an und ebenso in Italien beim Verlag Queriniana in Brescia die Drucklegung der Rede und seiner ihm zusätzlich beim Konsistorium eingeräumten Schlußreplik auf die Kritik der Kardinäle .

Roberto de Matteis artikulierter Widerspruch

Es war die Tageszeitung Il Foglio, die der Strategie des Kardinals (und des Papstes?) einen Strich durch die Rechnung machte und die Rede weltweit exklusiv veröffentlichte und gleich mit einem kritischen Widerspruch des katholischen Historikers Roberto de Mattei ergänzte, der Kaspers Argumentation unter Berufung auf die Kirchenväter und eine angebliche frühchristliche Praxis zerpflückte. Der Handstreich war dem Chefredakteur von Il Foglio zu verdanken, der sich bewußt war, daß jener, der als Erster kommt, die Richtung der weiteren Diskussion mitbeeinflussen kann. Kasper sollte nicht allein die Kontrolle über die Diskussion überlassen werden. Mit Roberto de Mattei wurde ein katholisches Großkaliber in Stellung gebracht. Wer die Kasper-Rede lesen wollte, kam an der von de Mattei treffsicher und überlegen formulierten Gegenposition nicht vorbei.

Kaspers Zorn und die Exklusivstellung im Osservatore Romano

Kasper schäumte. Noch Tage später ließ er in einem Interview mit Radio Vatikan seinem Ärger freien Lauf. Offenbar in Abwandlung der ursprünglichen Absicht und als Gegenmaßnahme zum Foglio-Streich veröffentlichte nun auch der Osservatore Romano, die offiziöse Tageszeitung des Vatikans, die Schlußreplik Kaspers und das Vorwort zur bereits in Druck befindlichen Rede.

Der Osservatore Romano konnte sich dabei auf das kräftige Lob von Papst Franziskus für Kasper berufen, nachdem zahlreiche Kardinäle gegen dessen Position zu den wiederverheiratet Geschiedenen Stellung bezogen hatten. Dieses Lob öffnete dem deutschen Kardinal das Privileg, im Osservatore Romano abgedruckt zu werden, was kaum ohne Zustimmung des Papstes so denkbar gewesen wäre.

Der Position Kaspers sollte damit innerkirchlich Sichtbarkeit und Autorität verliehen werden. Die Geheimhaltungsverpflichtung galt und gilt nach wie vor offensichtlich für alle Kardinäle und ihre Diskussionsbeiträge im Konsistorium, mit einer einzigen Ausnahme: Walter Kasper. Nur für ihn hob Papst Franziskus die Verpflichtung zum Stillschweigen auf. Warum ein solches Privileg, wenn alle „Meinungen“ berücksichtigt werden? Der Papst hängte damit allen Kardinälen, die die katholische Glaubenslehre zum Ehesakrament verteidigten, einen Maulkorb um und erlaubte einzig der abweichenden Meinung Rederecht. Das kommt einer einseitigen Bevorzugung einer bestimmten Position und der Behinderung einer anderen gleich.

Die Folge war, daß sich nicht nur der Osservatore Romano, sondern auch andere offizielle kirchliche Medien, vor allem die Zeitungen einiger Bischofskonferenzen verpflichtet fühlten, Kasper abzudrucken. Im Gegensatz zu Il Foglio fehlte allerdings jede Gegenposition. Der Einzige, dem damit das exklusive Recht eingeräumt wurde, seine Stimme in der Tageszeitung des Heiligen Stuhls zu erheben, war Kasper. Über alle anderen Kardinäle und ihre Wortmeldungen im Konsistorium herrscht bis heute Stillschweigen.

Zwei Kardinäle wehren sich: Brandmüller und Caffarra widersprechen Kasper

Nur zwei Kardinäle unter den zahlreichen, die Kasper widersprachen, meldeten sich nach dem Konsistorium öffentlich zu Wort und formulierten damit eine Position außerhalb des Konsistoriums: der Deutsche Walter Brandmüller und der Italiener Carlo Caffarra. Beide mußten dies außerhalb der offiziellen kirchlichen Medien tun: Kardinal Brandmüller mit dem Aufsatz „Den Vätern ging es um die Witwen“ in der Tageszeitung Die Tagespost, Kardinal Caffarra mit dem Interview „Widerverheiratet Geschiedene – Caffarra warnt: „Hört auf!“ in der Tageszeitung Il Foglio.

Brandmüllers Aufsatz erschien am 27. Februar, Caffarras Interview am 15. März. Der Erzbischof von Bologna sagte darin: „Rührt die von Christus gestiftete Ehe nicht an. Man beurteilt nicht Fall für Fall und man segnet nicht die Scheidung. Heuchelei ist nicht Barmherzigkeit“. Doch im Osservatore Romano fand sich weder ein Hinweis auf den Aufsatz noch auf das Interview.

Das ungleiche Gewicht

Erstaunlicherweise veröffentlichte der Avvenire, die Tageszeitung der Italienischen Bischofskonferenz, schließlich doch auch den Brandmüller Aufsatz. Allerdings erst 40 Tage nach Kasper, nur in einer Zusammenfassung und auf einer Seite und in einer Aufmachung, die wenig Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Die Veröffentlichung schien der Redaktion durch innerkirchlichen Druck abgerungen worden zu sein.

Kardinal Brandmüller zerlegte in seinem Aufsatz vor allem die Glaubwürdigkeit der Hauptquelle, auf die Kasper seine Rede stützte, das Buch von Giovanni Cereti: Divorzio, nuove nozzi e penitenza nella chiesa primitiva (Scheidung, neue Ehe und Buße in der frühen Kirche), das in seiner Erstausgabe 1977 erschienen ist und erstaunlicherweise genau in der zweite Hälfte 2013 eine Neuauflage erlebte.

Brandmüller zerpflückt Hauptstütze für Kaspers Position

Für Kardinal Brandmüller gibt es nicht den geringsten Beweis, daß die Kirche in den ersten Jahrhunderten zum Kommunionempfang zuließ, wer nach einer Bußzeit eine zweite Ehe einging, obwohl der erste Ehepartner noch lebte. Eine Position, die bereits Benedikt XVI. vertrat. Zeitgleich mit der etwas versteckten Zusammenfassung des Brandmüller Aufsatzes im Avvenire, nahm Cereti in der progressiven Zeitschrift Il Regno Stellung und zeigte sich wenig einsichtig. Auf die Kritik fundierte Kritik Brandmüllers an einer haltlosen Behauptung ging Cereti erst gar nicht ein. Zu willkommen scheint seine These für den „neuen Kurs“, den Kasper im Konsistorium formuliert hatte. Cereti wörtlich:

„Ich danke Kardinal Kasper, der – ich denke in Übereinstimmung mit dem Wunsch des Papstes – genau im Zusammenhang mit dieser Praxis der frühen Kirche meine diesbezügliche Studie zitierte. Persönlich bin ich dem Herrn dankbar, mir ermöglicht zu haben, zu sehen, daß das Ergebnis meiner Forschung, für die ich in gewisser Weise mein ganzes Leben eingesetzt habe, ernsthafte Berücksichtigung finden. Wenn sie als gültig anerkannt werden, sollten sie es einerseits ermöglichen, sich der Praxis anderer christlicher Kirchen anzunähern und andererseits die Rückkehr unzähliger Menschen in allen Teilen der Erde zur Kirche und zum sakramentalen Lebens.“

Ceretis progressives Anathem gegen Verteidiger der Orthodoxie

Cereti schloß seine Wortmeldung mit einem progressiven Anathem gegen alle Andersdenkenden:

„Mich begleitet die Hoffnung, daß niemand von jenen, die dich heute der von Papst Franziskus gewünschten Wende widersetzen, einer novatianischen Position anhängen, indem sie die Vollmacht der Kirche leugnen, alle Sünden vergeben zu können und damit riskieren, sich außerhalb der kirchlichen Gemeinschaft zu stellen.“

Die Novatianer waren in den ersten Jahrhunderten eine nach dem Gegenbischof Novatian (200-258) benannte puritanische Strömung, die leugnete, daß die Kirche die Vollmacht hat, Sünden wie die Apostasie, Mord und Ehebruch zu vergeben, weshalb Menschen, die sich eines solchen Sünde schuldig gemacht hatten, für immer von den Sakramenten und aus der Kirche ausgeschlossen waren. Eine Position, die von der Kirche verworfen wurde, ihre Anhänger galten als Ketzer. Novatian selbst wurde 251 exkommuniziert. Ceretis Versuch, die Verteidiger der immergültigen kirchlichen Lehre mehr als 1700 Jahre später in die Nähe einer Häresie zu richten, läßt erkennen, mit welchen Bandagen jene, die die katholische Ehelehr umstürzten wollen, im Vorfeld der Bischofssynode kämpfen.

Zum Abschluß sei somit nur am Rande, aber keineswegs unbedeutend, darauf hingewiesen, daß Kaspers Lockerungsformel sich nicht nur auf die Frage der wiederverheiratet Geschiedenen anwenden läßt, sondern theoretisch als Universalschlüssel zur Aushebelung der gesamten Glaubenslehre durch eine „neue Praxis“.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Il Foglio/Fanpage

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20 Comments

  1. Die wollen 2017 die Reformation mit Tränen in den Augen mitfeiern. Bis dahin muß die katholische Kirche soweit verbogen werden damit sie in das ökumenische Faß passt. Natürlich stört das Sakrament der Ehe und nicht nur das massiv. Es werden ereignisreiche Jahre kommen, da bin ich mir sicher. Vielleicht schleppen die 2017 auch die Fatimamadonna nach Eisenach und stellen sie neben Katharina von Bora. Drauf haben die das. Trotzdem bin ich positiv gestimmt. Vielleicht passieren Dinge von dem ein Kardinal Walter Kasper absolut überfordert sein wird.
    Per Mariam ad Christum.

    • Keine Sorge, liebe Shuca. Sie wissen doch IHR Versprechen: „Am Ende wird Mein unbeflecktes Herz triumphieren“. Offenbar muss die Menschheit zuvor durch eine große Drangsal, um zu erkennen, wohin Gottlosigkeit und Glaubensabfall führen. Auch der KKK beschreibt das Kommende (KKK 675 ff.), und es muss die Spreu vom Weizen getrennt werden.

  2. Wird Franziskus die Synode dazu benutzen um die Verantwortung und Pflicht die er als Papst angenommen hat und die in diesen Dogma

    Der Papst besitzt die volle und oberste Jurisdiktionsgewalt über die gesamte Kirche nicht bloß in Sachen des Glaubens und der Sitten, sondern auch in der Kirchenzucht und der Regierung der Kirche.

    klar zum Ausdruck kommen, zu Unterwandern oder nicht wahrzunehmen? Und egal was bei dieser Bischofssynode herauskommt, wenn es nicht mit dem „Heiligen Willen Gottes unseres Herrn“ übereinstimmt, darf es von keinen Katholiken/in oder Kleriker angenommen werden. Denn Gott den Herrn ist mehr zu Gehorchen als einen Menschen.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen.

  3. P. Schmidberger, Regens des Priesterseminars in Zaitzkofen, ehemaliger Generaloberer der FSSPX, zusammengefasst, was Kardinal Kasper lehrte, als er noch als Theologe tätig war.
    Es ist eindeutig: Kasper ist Häretiker. Doch er hat sich nie besonders abgehoben von seinen Kollegen. Er war nur nicht so aggressiv, so plakativ wie Küng.
    Er wurde Bischof, er wurde Kardinal. Unter Johannes Paul II. Und wir haben demnächst zu beten: „Heiliger Johannes Paul II., bitte für uns. Ab dem 27. April.
    Es ist richtig: Bis Benedikt XVI. haben alle Konzils- und Nachkonzilspäpste die katholische Sittenlehre verteidigt. Doch sie haben den Glauben an die Gottheit Jesu Christi nicht mehr verteidigt. Theologen durften ihn auseinandernehmen. Damit ist auch der Glaube der katholischen Kirche an das Erlöserhandeln Jesu Christi zusammengebrochen.
    Es ist geradezu ein Gesetz der Logik: Wenn Jesus Christus in seiner Person nicht den für uns verborgenen Gott offenbart, wenn er nicht selbst Gott ist und demnach nicht mit göttlicher Vollmacht handelt und spricht, dann kann man seine Worte der Zeit anpassen, auch die Moral ändern, der Zeit anpassen.
    Es ist doch nicht möglich, einerseits mehr oder weniger vom Glauben abzufallen und andererseits dann noch die katholische Morallehre aufrechtzuerhalten.
    Die katholische Ehe ist genau wie der Zölibat nur zu leben mit Hilfe der göttlichen Gnade. Mit einem Leben, das sich geistlich aus dem Messopfer speist, aus den Sakramenten, der Heiligen Schrift, aus einem lebendigen Glauben an den Gottmenschen Jesus Christus, der in Seiner Kirche weiter wirkt. Bricht dieser Glaube zusammen, bricht auch die Moral zusammen, nur zeitlich verzögert.

    Es musste so kommen, wie es jetzt kommt. Die Bischöfe wissen seit Jahrzehnten, was sich an den theologischen Fakultäten abspielt. Verschämt haben sie geschwiegen, entweder aus Feigheit oder weil sie selbst abgefallen sind.

    Wir „ernten“ jetzt die Früchte, die seit Jahrzehnten gesät worden sind.

    Der Glaubenspräfekt Ratzinger hat versucht, das Schlimmste zu verhindern. Es hat ihm den wütenden Hass der Theologieprofessoren, eines Teils der Bischöfe und der Leitmedien eingetragen. Verhindern konnte er den Glaubensabfall nicht.

    Die Ernte des Zweiten Vatikanischen Konzils und der auf dieses Konzil folgenden „Reformen“ wird eingefahren. Unter Bergoglio bricht die Fassade zusammen, die Rom nur noch mit Müh‘ und Not aufrecht erhalten konnte.

    • Ihrem Befund kann ich nur beipflichten. Was sich derzeit in unserer Kirche abspielt, ist wirklich ein Anlass zu größter Sorge. Papst Franziskus scheint nicht Willens, den Kräften Einhalt zu gebieten, die das Ehesakrament aushöhlen, um es anschließend ganz zu beseitigen. Der katholische Glaube wird im Geiste von Amtsträgern wie Kardinal Kasper immer mehr zum bloßen Schein. Diese Entwicklung stellt eine ernste Bedrohung der Katholizität dar, die von progressiv protestantisch geprägten „Katholiken“ ohnehin längst nur noch als Last empfunden wird. Offenbar ist der Säkularimus heute auch mitten in der Kirche so dominant, dass die katholische Lehre nicht mehr begriffen wird. Sie dann einfach über Bord zu werfen, erscheint wie ein Befreiungsakt von einem unnötigen Ballst. Am Ende beseitigt man dann noch die Reste des Glaubens, wie es sich in der EKD längst schon vollzogen hat.

      Traurig ist, dass dieser Entwicklung vom Papst nicht gegengesteuert wird, sondern er sie noch befördert. Viele seiner Handlungen sind widersprüchlich, zweideutig und damit Zweifel fördernd. Ob ausgerechnet ein Papst den Niedergang des Glaubens amtlich verantwortet, wird man abwarten müssen. Beten wir, dass es soweit nicht kommt!

  4. Offenbar ist Cereti der Meinung, die Kirche habe die Vollmacht, Sünden auch dann zu vergeben, wenn keine Reue und kein Vorsatz vorliegen – und wer damit nicht einverstanden sei, der sei Novatianer. Nun gut, andere denken, die Kirche würde die Absolution gegen Geld erteilen, wieder andere, man könne die Absolution vor noch zu begehenden Sünden erhalten. Wer nimmt schon solche Ignoranten ernst?

    Im übrigen sollte man nicht die Pferde scheu machen, wie es in der reichlich hochtrabenden Überschrift zu dem Artikel geschehen ist. Wer offensichtlich unsinniges Gefasel wie das von Cereti für einen „Bannstrahl“ hält, hat sich offenbar von einer objektiven Einschätzung kirchlicher bzw. kirchenpolitischer Sachverhalte verabschiedet.

    Die Thesen Kaspers haben nicht die geringste Chance, wie es u.a. die Geschehnisse beim Konsistorium deutlich gezeigt haben – Stichwort: Kollegialität. Sogar ein Mann wie der alles andere als „konservative“ Re hat dort dem teutonischen Nonsens eine überdeutliche Abfuhr erteilt. Wer sich einbildet, das Bischofskollegium ließe sich von einem Menschen wie Kasper (oder sonstwie) eine häretische Sakramentenlehre unterjubeln, muß wohl ähnlich naiv sein wie Kasper selbst.

    • Der Artikel von Herrn Nardi ist objektiv, ausgewogen und ausgesprochen vorsichtig in Ausdrucksweise und Beurteilung.
      Was in Rom abläuft, unter der Ägide des „Papstes“, ist so abscheulich, dass man ganz andere Worte dafür finden könnte.
      Vor unseren Augen vollziehen sich die Endzeitgeheimnisse der Bosheit, die von der Muttergottes in La Salette, Fatima und anderen Orten prophezeit wurden und die von der Spitze der Kirche selbst ausgehen.
      Ich fürchte, naiv sind jene, die nicht verstehen können oder wollen, dass, wenn es möglich war, einen solchen Papst auf den Stuhl Petri zu erheben, es auch möglich sein wird, das Programm, um dessentwillen er eingesetzt wurde, der Kirche aufzuerlegen – teils durch Täuschung teils mit Zwang.
      Warum solles das nicht möglich sein? Gibt es denn nicht genügend Gleichgültige und Abständige unter dem katholischen Kirchenvolk? Fehlt es unter den kirchlich aktiven Katholiken etwa an Bejublern der Unwahrheit, Verstehern des Übels, Rechtfertigern des Unrechts, Beschönigern des Hässlichen, Feiglingen mit kriecherischer Gesinnung, wetterwendischen Heuchlern, Gerhorsamen im Bösen, die nämlich den Menschen mehr gehorchen als Gott?
      Derzeit sind noch viele theologische Feinheiten abzuwägen, um zu einem begründeten Urteil zu kommen, die nur Fachleute der Dogmatik, der Moraltheologie, des Kirchenrechts und der Kirchengeschichte kennen. Vielleicht ist aber die Zeit nicht fern, wo für jeden die Alternative deutlich sein wird. Jeder wird sich dann klar bewusst für Gut oder Bös, für Gott oder Satan entscheiden müssen.

      • Wer

        a) nicht getauft ist
        b) nicht die gesamte Glaubenslehre der Kirche annimmt
        c) sich nicht der kirchlichen Hierarchie unterstellt

        ist kein Katholik. Alle drei Punkte sind konstitutiv für den Katholiken; trifft einer nicht zu, dann ist eine Person nicht katholisch.

        Daher darf man davon überzeugt sein, daß die meisten Kirchensteuerzahler in Wirklichkeit gar keine Katholiken, sondern Häretiker oder Schismatiker sind. Die wenigen, die noch katholisch sind, sind in der Regel keine Abständigen oder Feiglinge mit kriecherischer Gesinnung usw. Und wer es wagt, den Hl. Stuhl auf eigene Faust für vakant zu erklären ( siehe oben: „… unter der Ägides des ‚Papstes‘ …“) tut damit eine objektiv schismatische Gesinnung kund und befindet sich insofern in der Gesellschaft der eben erwähnten Kirchensteuerzahler.

        So mancher, der sich -im Geiste der „Warnung“ und ähnlichen Unfugs- demnächst eine Situation erhofft, in der „die Alternative Gut und Böse für jeden deutlich sein wird“, täte besser daran, zu bedenken, daß man hier und jetzt dem Teufel unter dem Schein des Guten auf den Leim gehen kann, z.B. indem man „aus Glaubenstreue“ den Glauben und/oder die Gemeinschaft mit der kirchlichen Hierarchie aufgibt.

        „Den Teufel merkt das Völkchen nie, und wenn er es beim Kragen hätte…“

    • Sehen Sie nicht, was sich in der Kirche seit 50 Jahren abspielt? Sie reden vom Pferde-scheu-machen? Sie bezweifeln, dass Kaspers Thesen Chancen haben – und das obwohl F. ihn seit einem Jahr ständig besonders heraushebt, lobt und bevorzugt? Sie sehen nicht, dass im Erzbistum Freiburg z.B. längst schon per bischöflicher Handreichung eine Art kleine Wiederverheiratungsritus eingeführt wurde – ohne dass Rom das strikt verbot?
      Ich kann zu Ihrem Beitrag nur sagen: Auf Wiedersehen in der Realität!
      Es wäre schön, wenn Sie recht hätten. Aber jeder, der die Kirche liebt und sie zu seinem Lebensmittelpunkt erkoren hat, weiß, dass es so ist wie es der Artikel beschreibt.

      • Es ist bedauerlich, daß manche anscheinend kaum in der Lage sind, die Aussagen anderer überhaupt zu begreifen. Noch bedauerlicher ist es, wenn dann diese Aussagen auch noch der Kritik unterzogen werden.

        Man lese einmal nach, in welchem präzisen Sinne die Thesen Kaspers im kritisierten Beitrag als chancenlos bezeichnet werden.

        „Wer die Kirche liebt und sie zu seinem Lebensmittelpunkt erkoren hat“ dürfte darüberhinaus auch einmal die Glaubenslehre der Kirche in bezug auf ihre Unfehlbarkeit und Indefektibiliät zur Kenntnis nehmen und wende diese Lehre, sofern er dazu in der Lage ist, auf die jetzige Situation an. Wer meint, man könne zwar die Kirche lieben, aber ihre Lehre ignorieren oder die Kirche betreffende Sachverhalte unabhängig von dieser Lehre beurteilen, tut damit keinen (Glaubens-) Realismus kund. Abgesehen noch von dem Faktum, was sich -erwartungsgemäß- auf dem Konsistorium zugetragen hat.

        Wer sprach übrigens zu wem in welcher Situation die Worte: „Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“

      • Schön, dass Sie sich auf die Unfehlbarkeit der Kirche beziehen. Dann dürfte Ihnen sicher auch bekannt sein, was im KKK 675 ff. über die letzte Prüfung der Kirche und den religiösen Lügenwahn um den Preis des Abfalls von der Wahrheit als Scheinlösung ihrer Probleme steht. Der Anfang vom Ende hat bereits begonnen.

        Hat nicht Pater Franz Schmidberger gerade erst eindrucksvoll aufgezeigt, welches gefährliche und gotteslästerliche Gedankengut Kardinal Kaspar in sich trägt? Kein Wunder, als Schüler von Hans Küng, oder?

      • „Der Anfang vom Ende hat bereits begonnen“, so „wußten“ es die verschiedensten Apokalyptiker aller Jahrhunderte immer wieder, und doch blieb das Weltende aus. Aber darauf ist hier nicht näher einzugehen.

        Jedenfalls wird auch dann, wenn das Weltende kommt, die Kirche gemäß der Verheißung des Herrn nicht untergehen. Das aber bedeutet, daß es immer Träger des Lehramtes geben wird, denn ohne Träger des Lehramtes gibt es keine Kirche. Da Häretiker nicht Träger des Lehramtes sein können, ist der völlige Abfall des gesamten Weltepiskopates -sei es zu welchem Zeitpunkt auch immer, also auch gegen das Weltende hin- ausgeschlossen. Und somit ist auch ausgeschlossen, daß die These Kaspers jemals Lehre des Gesamtepiskopates werden wird.

        Es geht selbtsverständlich nicht darum, die Thesen Kaspers (Kasper heißt der Mann, nicht Kaspar) oder den Ernst der Lage zu verharmlosen, sondern darum, eben diese Lage im Lichte der unveränderlichen katholischen Glaubenslehre zu beurteilen. Und wer dies tut, der weiß, daß man sich, wenn man der Herde des Herrn, seiner einzig wahren römisch-katholischen Kirche, angehört, nach den Worten des Herrn niemals zu fürchten braucht, mag die Lage noch so bedrohlich sein oder scheinen.

        Wer „aus Glaubenstreue“ Panik verbreitet, widerspricht damit mindestens einschlußweise den Worten Christi, zerstört den Glaubensgeist und tut das Werk des Teufels – und zwar besonders effizient, da unter dem Schein des Guten.

        Was hat man z.B. in den letzten Jahrzehnten nicht alles an hirnrissigen sogenannten Privatoffenbarungen gehört, in denen die Leute geradezu in die Hysterie getrieben wurden. Die Zeit, die die Leute investiert haben, um das Geschwätz der sogenannten Seher zur Kenntnis zu nehmen, hätten sie besser verwandt, indem sie einen unserer altbewährten Katechismen gelesen hätten, Exerzitien gemacht hätten usw.

  5. Was ist, wenn jemand in einem Dauerzustand einer nicht-öffentlichen Sünde lebt?

    Wenn also nur er und eventuell der Beichtvater davon wissen?

    Hätte er nicht ebenso das Recht, zur Hl. Kommunion zu gehen?

    Wie kann er durch den Kommunionempfang sündigen, die wiederverheirateten Geschiedenen aber nicht?

    • @ Frank Bell:

      Wer im Zustand der Todsünde ist, hat, wie Sie sicher wissen, niemals ein Recht, zu kommunizieren; ein solcher Kommunionempfang stellt eine neuerliche Todsünde dar.

      Wenn man als Priester nur aus der Beichte weiß, daß jemand, der an der Kommunionbank erscheint, nicht im Gnadenstand ist ( dies kann z.B. der Fall sein, wenn man der betreffenden Person kurz vorher Absolution die verweigern mußte, weil sie eine schwere Sünde nicht oder nicht hinreichend bereut hat) muß man-wegen des absolut unverletzlichen Beichtgeheimnisses- die hl. Kommunion spenden. Der Kommunikant selbst würde, wie gesagt, schwer sündigen. Handelt es sich um „wiedervereiratete Geschiedene“ , deren Lebensumstände am betreffenden Ort bekannt sind, muß der Priester die Kommunionspendung verweigern. Tut er es nicht, wirkt er mit an der Sünde des Ärgernisses (scandalum). Über die Tragweite dieser Sünde hat sich der Herr eindeutig geäußert („Wehe dem Menschen, durch den Ärgernis kommt…“).

      Unerträglich ist das Geschwätz derer, die zur Rechtfertigung derartigen Verhaltens „pastorale Gründe“ anführen. Was man so alles „Pastoral“ nennt… Niemand kann natürlich die eigentliche Motivation solcher Geistlicher kennen. Trotzdem wird man es nicht verübeln können, wenn der Gedanke an ein Wort des hl. Paulus aufkommt: „Wenn ich noch Menschen gefallen will, dann bin ich kein Diener Christi.“

    • Wer in schwerer Sünde lebt, darf ohne Umkehr nicht kommunizieren. Ist doch egal, ob das wer weiß oder nicht. Gott jedenfalls und die Engel und Heiligen sehen es. Und unsere liebe Gottesmutter. Will man da dann klammheimlich „mogeln“?

  6. Papst Franziskus sendet unterschiedliche Signale. Vieles von dem, was er sagt ist richtig und aufrüttelnd. Unser Herr und Erlöser ist packend, lebendig und will keine Lauen. Papst Franziskus spricht oftmals so, als hätte er die Aufzeichnungen etwa von Maria Valtorta gelesen.
    Auf der anderen Seite scheint er offenkundig Probleme mit Lehren und Dogmen zu haben.
    Möglicherweise ist er der Logenpapst, von dem Hans Baum in: „Die Apokalyptische Frau aller Völker“ spricht.
    Vielleicht haben es die Freimaurer tatsächlich geschafft, einen Kardinal an die Spitze der Kirche zu hieven.

  7. Schon die Methode einer Synode kann zu nichts Gutem führen. Und so ist sie auch nur Instrument eines schon jetzt angestrebtem Ergebnisses.

    • Das sehe ich auch so! Denn genaugenommen gibt es hier nichts zu beratschlagen. Die Lehre der RKK war immer klar.
      Alles andere ist eine Sache der Katechese und genau das kann auch nicht durch eine Synode mal schnell wieder auf die Füße gesetzt werden.

  8. Ja, es war Kardinal Ratzinger, der als Präfekt der Glaubenskongregation Dr. Krenn als Erzbischof von Wien verhinderte, und der gegen Kardinal Kaspar keinen Einwand hatte, Ratzingerfans fahrt alle zur Heiligsprechung von Johannes XXIII. und Johannes Paul II. nach Rom und werdet selig dabei. Mich wundert, dass man bei dieser Gelegenheit nicht auch noch Dr. Ratzinger gleich mit heilig spricht. Das wäre doch wirklich ein echter Reformschritt: eine Heiligsprechung zu Lebzeiten.

    • Wie wir alle doch ganz genau wissen, wurde Papst Benedikt XVI. schon immer auf Schärfste angegriffen und bekämpft. Vor allem mit unlauteren Mitteln, Intrigen und Lügen – ganz besonders aus den kirchlichen Kreisen heraus – und nicht erst, als er Papst wurde. Es wäre also sicher angebracht, einmal bei Kardinal Schönborn nachzufragen, wie er das geschafft hat, bzw. welche Lügengeschichten er wem hierzu aufgetischt hat. Wenn ich mich nicht irre, hat der hochverehrte Herr Schrems das ohnehin hier schon mal geschrieben, bei dem Nachruf auf Hochwürden Krenn.

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