Die Atheistin, die die Kirche zwang, ein Wunder anzuerkennen – „Inzwischen habe ich 1.400 Wunder untersucht”

Jacalyn Duffin, die Atheistin, die die Wunder des Vatikans untersucht und für echt befindet(Toronto/Rom) Die Untersuchungen der Hämatologin Jacalyn Duffin waren ausschlaggebend für die Heiligsprechung der ersten Kanadierin. „Nicht die Kirche entfernt sich von der Wissenschaft. Es sind die Wissenschaftler, die eine künstliche Mauer zwischen sich und der Kirche errichtet haben, weil sie Ignoranten sind“, so kommentiert Duffin den „ewigen“ Streit über das Verhältnis zwischen Kirche und Wissenschaft.

Als man die atheistische Wissenschaftlerin aufforderte, Untersuchungen durchzuführen, ließ man sie über den Hintergrund im Dunkeln. Als sie ihre Ergebnisse vorlegte, fragte sie: „Jetzt, wo ich meine Arbeit beendet habe, könnt ihr es mir ja sagen: Geht es um einen Justizfall oder um ein Wunder?“ Sie hätte allerdings nie ernsthaft gedacht, daß man ihr zur Antwort gibt „ein Wunder“.

Sie, die atheistische Wissenschaftlerin hatte immer an eine „Wahrheit der Geschichte und eine Ordnung der Natur“ geglaubt. Die Kirche hielt sie, wenn nicht für wissenschaftsfeindlich, so zumindest für wissenschaftsfern. Letztlich teilte sie unterschwellig die Meinung anderer Kollegen: „Die Religion ist nur eine Einbildung. Die Medizin hingegen ist wahr.“ Es sollte aber gerade die Wissenschaft sein, die Duffin dazu brachte, einen Standpunkt zu vertreten, der „meine Kollegen verrückt macht: Ich, die atheistische Wissenschaftlerin glaube an Wunder“.

Die Kanadierin Jacalyn Duffin ist 63 Jahre alt, die Hämatologin und Medizinhistorikerin lehrt an der Queen’s University und ist Autorin mehrerer Bücher. Zwei ihrer Bücher sind der „Untersuchung von mehr als 1.400 in den Vatikanarchiven dokumentierten Wundern“ gewidmet. Die ungewöhnliche Position der Kanadierin erklärt sich, wenn man um ihre entscheidende Rolle bei der Heiligsprechung von Marie-Marguerite d’Youville, die 1990 als erste Kanadierin zu den Altären erhoben wurde, weiß. Eine Erfahrung, „die mein Leben verändert hat“, so Duffin heute. Tempi führte ein Interview mit der Hämatologin und Historikerin.

Heilige und Wunder scheinen nicht Sache von Wissenschaftlern zu sein. Was hat Sie bewegt, sich dennoch damit zu befassen?

Meine Liebe zur Wissenschaft, auch wenn mein Zugang wahrscheinlich ziemlich ungewöhnlich ist.

Sind Sie Ärztin oder Historikerin?

Ich habe Medizin studiert und mich auf Bluterkrankungen spezialisiert. Nach dem Tod meines ersten Mannes habe ich einen Diplomaten geheiratet und diesen nach Paris begleitet. Dort habe ich mich schrecklich gelangweilt, da ich meinen Beruf nicht ausüben konnte. So habe ich an der Sorbonne in Geschichte promoviert, konkret um in meinem Bereich zu bleiben, in Geschichte der Medizin. Als ich nach Kanada zurückkehrte, wollte ich wieder als Ärztin arbeiten. In den Krankenhäusern sagte man mir jedoch: „Du hast Geschichte studiert, Du könntest ja jemanden umbringen“.

Damit war Ihre Arztkarriere beendet?

Keineswegs. Wann immer eine Tagung war, ging ich ins Krankenhaus und meldete mich zu Wort. Ich wollte ihnen zeigen, daß ich intelligent bin, daß ich meine Arbeit verstand und ihnen das auch beweisen wollte, auch wenn mir die Universität von Ottawa unterdessen eine Forschungsstelle angeboten hatte.

Wann kam dann die große Gelegenheit?

Eines Tages fragte mich ein Kollege der Hämatologie, Knochenmarkproben anzuschauen. „Ich kann Dir über den Fall nur sagen, daß es ein zweites Gutachten von einem blinden Zeugen braucht“. Gemeint war die unbeeinflußte Analyse ohne nähere Hintergrundinformationen. Ich habe akzeptiert. Nicht weil ich dergleichen nicht schon gemacht hätte, sondern weil ich ihnen meine Fähigkeiten beweisen wollte. Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich da einließ.

Warum?

Ich dachte, die eine oder andere Probe zu analysieren. In Wirklichkeit handelte es sich um mehr als 300 Knochenmarkproben. Die Blutproben gar nicht gerechnet. Ich stürzte mich in die Arbeit und stellte fest, daß der Patient akute myeloische Leukämie (AML) hatte und damit die schlimmste Form der Leukämie, die durchschnittlich innerhalb von 18 Monaten tötet. Bereits ab der ersten Probe dachte ich, daß der Patient wahrscheinlich längst tot war. Es war das Jahr 1986, die Proben stammten aber aus dem Jahr 1978. Das von mir analysierte Knochenmark sagte aber etwas ganz anderes.

Eine Probe nach der anderen ergab, daß die Leukämie behandelt wurde und zurückging. Das allein war schon unglaublich, aber immerhin nicht unmöglich. Nach vier Monaten kehrte die Leukämie zurück und zwar so aggressiv wie zuvor. Die Bibel der Hämatologen sagt dazu, daß ein Patient, dessen Leukämie zurückgeht, aber dann wiederkehrt, garantiert verloren ist. Das sagt die Wissenschaft. Die Proben sagten mir aber, daß die Leukämie ein zweites Mal zurückging. Das widersprach dem gesamten wissenschaftlichen Wissen. Das war wirklich unglaublich, weil unmöglich. Die letzte Probe zeigte schließlich ein perfektes, gesundes Knochenmark. Ich suchte noch immer nach einer „normalen“ Erklärung. Ich versuchte mir die Hintergrundgeschichte auszumalen. Der Patient wird wohl während seiner Erholung gestorben sein. Bei der Behandlung von Leukämie können Infektionen entstehen. Ich stellte mir vor, daß die Familie des verstorbenen Patienten, die die Krankheit für überwunden glaubte, dem Arzt die Schuld am Tod des Familienangehörigen gab. Deshalb wird man von mir eine unparteiische Untersuchung gewollt haben, um zu belegen, daß der Arzt seine Arbeit korrekt gemacht hatte. So dachte ich mir das.

Wann haben Sie erfahren, daß es sich um etwas ganz anderes handelte?

Als ich meine Untersuchungen abgeschlossen hatte und die Ergebnisse ablieferte, sagte ich zu meinem Kollegen: „Nun kannst Du es mir ja sagen: Handelt es sich um einen Justizfall oder um ein Wunder?“ Als er mir sagte, daß es sich um ein Wunder handelte und die Patientin acht Jahre später noch immer am Leben war, glaubte ich meine Ohren nicht trauen zu können.

Der Vatikan bat Sie dann um Ihre Beratung beim Heiligsprechungsverfahren?

Keineswegs. Die Experten des Vatikans hatten den Fall bereits abgelehnt. Für sie konnte man nicht von einem Wunder sprechen. Sie hatten in den Proben zwar den ersten Rückgang der Krankheit erkannt, nicht aber die zweite. Da laut Wissenschaft ein Rückgang möglich ist, war für sie die Sache wissenschaftlich erklärbar, also kein Wunder. Die Wissenschaft kennt aber keinen zweiten Rückgang. Das aber war eine Beleidigung: Ich bin Wissenschaftlerin, niemand kann mich für dumm verkaufen.

Was geschah dann?

Den Postulator in Kanada machte die Ablehnung durch den Vatikan zornig. Er ging in die Berufung und erreichte eben jenen Kompromiß: Die Proben sollten noch einmal von einem „blinden“ Wissenschaftler untersucht werden. Als ich meine Untersuchungen ablieferte, wurden sie dokumentiert und mit klarer Beweisführung an den Vatikan weitergereicht. Das war für mich eine Grundsatzfrage der Wissenschaftlichkeit.

Für Sie als atheistische Wissenschaftlerin war es ein Wunder, für den Vatikan keines?

Wie ein Heiligsprechungsverfahren seine Regeln hat, so hat sie auch die Medizin. Es gibt klare Kriterien, um das Zurückgehen einer Krankheit und einen Rückfall zu erkennen. Der Vatikan hatte sich einfach geirrt.

Wer wurde durch das Wunder geheilt?

Eine Kanadierin, die nach dem ersten Rückgang der Leukämie und nach dem Rückfall Marie-Marguerite d’Youville um Fürsprache anrief. Marie-Marguerite rief sie an, weil eine Tante der Erkrankten in den von ihr gegründeten Orden der Schwestern der Liebe von Montreal, die sogenannten Grauen Schwestern eingetreten war. Das Schöne daran ist, daß die Patientin gar nicht sonderlich religiös oder praktizierend war. Aber mit ihr betete die Familie und sogar alle Pfarreien der Stadt. Es ist unglaublich, wie viele Gebete es für ein Wunder braucht.

Am Ende konnten Sie sich auch gegenüber dem Vatikan durchsetzen?

Natürlich. Sie wollten die Wissenschaft und ich habe sie ihnen gegeben. Am 9. Dezember 1990 entschied Johannes Paul II. die Heiligsprechung von Marie-Marguerite d’Youville und lud mich dazu ein.

Eine Atheistin, die an einer Heiligsprechung teilnimmt?

Johannes Paul II. mit Jacalyn Duffin 1990Und mit einem nicht praktizierenden Juden als Ehemann noch als Draufgabe. Deshalb habe ich abgelehnt, weil das nicht mein Feld ist. Aber die Schwestern und die Ärzte, die die Patientin behandelt hatten, die übrigens noch heute lebt, haben darauf bestanden und so dachte ich mir: „Es ist die erste Heilige meiner Heimat, ich wäre doch dumm, nicht hinzugehen.“ So bin ich nach Rom gereist und es war großartig. Ich habe den Papst getroffen und war völlig erstaunt, wie offen alle waren. Alles an dieser Geschichte hat mich erstaunt.

Was im besonderen?

Ich wußte nichts über ein Heiligsprechungsverfahren. Meine Mutter war Anglikanerin, weshalb ich einen religiösen kulturellen Hintergrund besitze. Aber dann wurde ich Atheistin und dachte, daß sich die katholische Kirche mit etwas begnügt von der Art: „Mir ging es schlecht, ich habe gebetet und jetzt bin ich geheilt. Also ist es ein Wunder.“ Doch nichts dergleichen. Das Verfahren ist ein richtiger Prozeß und durch und durch technisch: Der Vatikan will nicht subjektive Meinungen, sondern objektive Fakten. Und zur Überprüfung der Fakten auf ihre Stichhaltigkeit verlangt er die neuesten und besten vorhandenen wissenschaftlichen Kenntnisse. Als man mir am Ende die Prozeßakten, die Positio super miraculo schenkte und mir sagte, daß alles genau erfaßt und in den vatikanischen Archiven aufbewahrt wird, kam mir ein ganz neuer Gedanken: Wer weiß, wie viele Wunder dort dokumentiert sind und ob die auch alle wissenschaftlich so genau belegt sind, wie das, mit dem ich zu tun hatte? Das hat mein Leben noch einmal grundlegend verändert.

Wie das?

Vor allem bot man mir aufgrund meiner Untersuchung im Kanonisierungsverfahren in Kanada eine Arbeit als Hämatologin an. Es ist wirklich paradox, daß ich dank der Kirche wieder als Ärztin arbeiten konnte. Nach meiner ersten Reise nach Rom folgten mehr als 20 weitere Reisen, die mich ins Vatikanarchiv führten. Dort analysierte ich mehr als 1.400 Wunder, die in den vergangenen 400 Jahren für Heiligsprechungsverfahren anerkannt worden waren. Es handelt sich ausnahmslos um wissenschaftlich nicht erklärbare Heilungen physischer Krankheiten. Da erkannte ich, daß Kirche und Wissenschaft eine lange gemeinsame Tradition haben.

Sie als Atheistin glauben, daß diese mehr als 1.400 Wunder geschehen sind?

Mir scheint, viele meiner Kollegen zu hören, die angewidert sagen: „Ah, dann glaubst Du an Wunder?“ Ich will etwas klarstellen: Es geschehen Dinge, die die Wissenschaft nicht erklären kann. Menschen, die einen Glauben haben und an Gott glauben, vertreten den Standpunkt, daß sie durch Gebet erbittet werden können. Ich habe in diesen Jahren meiner Arbeit in den Vatikanarchiven Demut gelernt. Wenn ich bestimmte Dinge nicht mit der Wissenschaft erklären kann, wer bin ich dann, um sagen zu, daß es nicht das Gebet war? Wir in der Medizin sind ziemlich arrogant und erlauben uns, diese Dinge einfach zu ignorieren. Die medizinische Wissenschaft sollte den Wundern aber mehr Aufmerksamkeit schenken, die nämlich ziemlich häufig geschehen.

Glauben Sie, daß Gott die Wunder wirkt?

Ich kann nicht erklären, wie sie geschehen und glaube nicht an Gott. Ich bin aber offen für die Möglichkeit, daß Er der Grund ist. Wenn ich Vorträge halte, auch vor katholischen Ärzten, dann gibt es immer jemanden, der mich fragt: „Aber wenn das so ist, dann müssen Sie an Gott glauben und sich zum katholischen Kirche bekehren.“ Aber dem ist nicht so. Ich bin Atheistin.

Haben Sie nie gedacht, zu konvertieren?

Ja, schon, aber dann habe ich mir gesagt: Der Glaube an Gott ist selbst schon ein Wunder. Ein Wunder, das an mir noch nicht geschehen ist. Das ist die einzige Antwort, die ich zu geben weiß oder zumindest die einzige, die die Verleumder, die sich über mich ärgern, dazu bringt, von mir abzulassen. Ich bin ein spiritueller Mensch, ich habe eine bestimmte Erziehung genossen, aber nie das Bedürfnis gespürt, zur Messe zu gehen oder zu beichten. Eine meiner Freundinnen ist zur Kirche zurückgekehrt und hat nun für ihr Leben Sinn und Bedeutung gefunden. Ich kann sie verstehen, aber für mich gilt das nicht.

Ist Ihnen bewußt, daß es heute geradezu als Häresie gilt, zu behaupten, daß Glauben und Vernunft, Kirche und Wissenschaft nicht Gegensätze sind?

Ja, und die Schuld an dieser Feindseligkeit liegt meines Erachtens bei den Wissenschaftlern, die Ignoranten sind. Sie sagen: „Wunder kann es nicht geben, deshalb geschehen auch keine“. Eine solche Leugnung der Fakten ist traurig und kontraproduktiv, denn die Knochenmarkproben der Leukämie, die ich für meine Untersuchung gesehen habe, wären eine unglaubliche Ressource, die zu studieren wäre. Doch niemand achtet darauf. Die Medizin macht sich schuldig, die Kirche zu ignorieren und eine künstliche Mauer errichtet zu haben, um sich von der Kirche abzuschotten.

Und die Kirche hat keine Schuld daran?

Na ja, die ganze Sache mit Galileo war nicht besonders hilfreich. Aber dann hat sie sich dafür entschuldigt, wofür es sich zu entschuldigen galt. Religiöse Menschen sehen keinen Widerspruch, daß der Vatikan die international besten Wissenschaftler heranzieht, um zu verstehen, ob ein Wunder auch wirklich eines ist. Für sie ist auch die Fähigkeit Wissenschaft zu betreiben, eine Gabe Gottes. Und wenn der betreffende Wissenschaftler Atheist ist, ist es in solchen Verfahren noch besser. Niemand kann dann behaupten, sie seien in ihrem Urteil nicht unabhängig.

Wie hat sich Ihr Leben nach dieser Erfahrung verändert?

Nichts von allem, was dann geschehen ist, hatte ich geplant. Erstaunlicherweise bin ich drauf und dran eine Kirchenhistorikerin zu werden, was ich mir nie und nimmer jemals vorstellen hätte können. Meine Identität hat sich verändert. Ich bin demütiger geworden und auch in meiner Arbeit besser geworden. Ich habe gelernt, meinen Patienten mehr zuzuhören. Es gibt Dinge, die sie mir sagen, die ich früher überhört habe, weil ich nur auf die Krankheit konzentriert war und auf nichts anderes, was einen Patienten betraf. Heute schaue ich mehr auf die Person und das hat meine Identität als Ärztin verändert. Und vor allem ist auch meine Haltung gegenüber der Kirche ein andere geworden.

Sie spielen Orgel? Eine verdächtige Tätigkeit.

Meine Mutter leitete den Kirchenchor. Sie liebte die Musik. Auch mein Großvater sang im Chor und spielte Orgel. Auch ich liebe die Musik der Kirche, beschränke mich aber darauf. Deshalb kann ich wohl auch nicht gut spielen.

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Tempi

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7 Comments

  1. Na, bei diesem Statement ist es nicht unwahrscheinlich, dass diese interessante Dame in den nächsten Jahren doch noch katholisch wird.

    • Davon bin ich überzeugt – wie wunderbar wirkt doch Gott: Was mich besonders freut ist der demütige Weg, der Mut zur Wahrheit und der sanfte Weg, den Gott seine Menschen zu gehen weist.Welch eklatanter Unterschied zu gewissen verstockten, in ihrer eigenen totalitären Uberheblichkeit befangen Professoren der hl. Theologie,welche die Priesteranwärter vergiften.Doch das …

      • sorry meine Tastatur-ich wollte nur noch sagen wie kostbar, wie gross das Geschenk des Glaubens doch ist.adauge nobis fidem! mehre in uns den wahren Glauben.

  2. Für was hat sich die Kirche im Fall Galileo denn entschuldigt?

    Diese Pseudo-Entschuldigungen für die „Öffentlichkeit“ der V2-Päpste verschleiern nur für alle Suchenden die Tatsache, daß mit Galileo nicht mehr als (kirchen)rechtens und damit auch absolut nächstenliebend verfahren wurde.

    Heiliger Robert Bellarmin bitte für uns!

  3. Es darf hier erlaubt sein etwas zu sagen, was vor allem draussen, in der freien Welt, gar nicht gerne gehört wird.

    Atheismus ist (!) eine Religion. Warum?
    Es erfüllt alle Kriterien einer Religion.

    Auch die Atheisten haben ein Glaubensbekenntnis.
    Ein kurzes, aber sehr törichtes, wenn eine Bewertung gestattet ist.

    Und ein jeder Atheist, der aufrichtig ist, immer (!) die gleichen (!) Methoden und Maßstäbe anwendend, wird immer (!) zum LEBENDIGEN G–T im Namen von JESUS CHRISTUS finden müssen (!).

    Das ist ja das Schöne.

    Es gilt für alle Menschen.

    Ein wichtiges Gebot lautet ja: Du sollst icht lügen.

    Die Atheisten sind (!) nicht (!) die objektiven Menschen, schlechthin, und sie besitzen auch keine überlegene Eigenschaft.

    Das Fundament des Atheismus beruht eben auf Lügen.

    Man könnte dies noch weiter ausführen. Wenn man wollte.

    Egal welchen Weg der Mensch auch einschlägt.

    Wie sagte mal ein berühmter Arbeiter, sinngemäß? Ein Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Boden des Bechers wartet JESUS CHRISTUS.

    Ein wahrer Christ ist (!) nicht (!) religiös. Unser Vertrauen und Glaube ruht auf einem Felsen, der Wahrheit.

    Die WAHRHEIT wurde uns vom LEBENDIGEN G–T im Namen von JESUS CHRISTUS geoffenbart. Es ist G–T selbst, DER uns entgegenkam.

    Religionen sind falsche Antworten auf vom Menschen gestellte Fragen.

    Kein Wesen vermag sich eine solche Geschichte auszudenken, wie sie in DER BIBEL beschrieben ist. Das ist schier unmöglich. Absolut unmöglich und undenkbar.

    Nur G–T vermag solches.

    Und das Wundervolle ist, DIE BIBEL enthält nicht einen einzigen Fehler. Nicht einen einzigen.

    Alles ist wahr in DER BIBEL.

    Und dies ärgert auch die brutalen und bösen Atheisten.

  4. „Ich kann nicht erklären, wie sie geschehen und glaube nicht an Gott. Ich bin aber offen für die Möglichkeit, daß Er der Grund ist.“

    Ich finde das immer sehr witzig, wenn, wie im englischen Sprachraum üblich, auch von Atheisten die Pronomina für Gott (Er, Sein u. dgl.) groß geschrieben werden.
    Gott kommt doch immer wieder durch.

    Darum ist übrigens auch das Anselmianische Argument unwiderlegbar.

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