Die Kinder von „Musa Dagh“ heimatlos – Das Schicksal der Armenier in Syrien

Am Wochenende vom 21. bis zum 23. März wurde die syrische Kleinstadt Kassab, an der türkischen Grenze, von radikal islamischen Anhängern der al-Nusra Front angegriffen. Armenischen Quellen zufolge spielt die türkische Regierung eine große Rolle bei der Unterstützung der Islamisten. Mittlerweile ist die Stadt von den Rebellen eingenommen und ein Großteil der Bewohner geflohen.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, soll die Vertreibung der letzten Armenier in Syrien verurteilen und zum Schutz der christlichen Flüchtlinge mäßigend auf die Regierung der benachbarten Türkei einwirken. Das haben armenische Vereine in Deutschland und weltweit in einem dringenden Appell an Ban Ki-Moon gefordert.

Text: PM/LS

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3 Comments

  1. Sehr undurchsichtig. Türken in Syrien ? Das wird in den „Nachrichten“ des Mainstreams natürlich nicht gebracht. Gedenken wir Franz werfels.

    • Das kam vor ein paar Tagen in den Nachrichten. Aber natürlich sehr verzerrt. Berichtet wurde, dass ein Flugzeug der bösen syrischen Armee (also vom bösen Assad) von den guten NATO-Türken im Grenzgebiet abgeschossen worden ist.

      Das Flugzeug der Assad-Truppen hatte versucht, die flüchtenden Christen aus Kassab zu schützen und die Islamisten zurückzuwerfen. Darüber wurde selbstredend kein Wort in den deutschen Nachrichten gesagt.

      Putin ist nach wie vor der einzige nennenswerte Staatschef, der etwas für die Christen in Syrien tut.

  2. Das ist unglaublich. Nach dem bis heute politisch unkorrekten Armenischen Genozid mit toller technischer und finanzieller Unterstützung der Nazis – ÜBRIGENS BIS HEUTE NICHT AUFGEARBEITET!!!!- folgt jetzt Vernichtungswelle 2.0: Wieder sind es die Türken, WIEDER MIT DEUTSCHER UNTERSTÜTZUNG und WIEDER JUCKT ES KEINEN

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