Narrentreiben in der Kirche oder Wie halte ich meine Kirche zum Narren?

Juhuuuuuuuuu, die Narrtei in der Kirche, oder Wie halte ich meine Kirche zum Narren?(Graz) Karneval, Fasching, Fastnacht, das närrische Treiben treibt jährlich auch in der Katholischen Kirche seine Blüten. Wo der Narrenunsinn vor dem Gotteshaus und der Heiligen Messe nicht halt macht, sollte sich der Spaß allerdings aufhören. Kardinal Kasper sprach in seinem aktuellen Interview mit der Tageszeitung Avvenire vom „Mißbrauch der Sakramente“. Liturgischen Mißbrauch abzustellen, gerade auch die „Faschingsmesse“ oder „Karnevalsmessen“ wäre ein lohnendes Betätigungsfeld für den Kardinal, doch diesbezüglich herrscht Sprachlosigkeit.


Die Pfarrei Hartberg in der Steiermark, Diözese Graz-Seckau: Eines von vielen Beispielen dieser Tage für liturgischen Mißbrauch, Ehrfurchtslosigkeit vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares und Banalisierung der Heiligen Handlungen. Kinder sind die ersten mißbrauchten dieses Treibens. Sie würden sich solche Dummheiten und Frevel nie einfallen lassen. Alles was hier angeblich „für“ Kinder und „von“ Kindern gemacht wird, ist das Produkt von Erwachsenen. Das veröffentlichte Video zeigt nicht das Hochgebet und die Kommunionspendung, weshalb nicht gesagt werden kann, wie es dabei zuging.

Das Gotteshaus und die Heilige Messe im alles profanierenden Griff der Spaßgesellschaft. Die Vergemeinschaftung des Heiligen Meßopfers durch die Narrenzunft. Banaler geht es kaum noch. Wer sich nun fragt, warum daran Anstoß genommen wird, hat den Elchtest bestanden und weiß, daß er in Glaubenslehre und Liturgie dringend Nachholbedarf hat.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Stadtpfarre Hartberg (Screenshot)

 

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3 Kommentare

  1. Alle rechtgläubigen Katholiken sollten eifrig das Herrenwort meditieren: WENN IHR DEN GRÄUEL AN HEILIGER STÄTTE SEHT….Gott läßt auf die Dauer Seiner nicht spotten.

    • Lieber Petrus, wie Recht sie haben! Mit der Einführung des neuen Messritus hat das heilige Opfer des Altares, nach der Weissagung des Daniel, aufgehört. und durch eine Feier des Herrenmahls ersetzt. (Von wenigen Kirchen und Messzentren einmal abgesehen.) Das geben die Modernisten auch zu. Oder haben sie in einer Gottesdienstordnung oder einem Pfarrbrief der Nachkonziliaren ein mal das Wort „Messopfer“ gelesen. Selbst die Wörter „Hl.Messe, Hl. Amt oder Hochamt“ sind so selten wie Glatteis in der Sahara! Man feiert sich selbst in so genannten „Eucharistiefeiern“, wobei die heilige Eucharistie praktisch keine besondere Bedeutung hat.Da würde es sogar dem Erzketzer Martin Luther grauen. Von ihm stammen die Worte die er an allzu ehrfurchts lose Gefolgsleute gerichtet hat:: „Was greift Ihr den Leib Christi mit den Händen? dergleichen taten die Landsknechte (bei ihren Greueltaten) auch und wurden nicht frömmer davon!“

      • Pater Martin v. C.
        Sie haben recht!
        Tut das gut, endlich mal jemand, der den Durchblick hat. Bin erstaunt, wie viele sog. Neo-Konservative es hier gibt!

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