König unterzeichnet Gesetz – Belgien weltweit erstes Land das Kinder euthanasiert

(Brüssel) Die Appelle der Euthanasiegegner und Lebensschützer haben nichts genützt. Nichts nützte der Appell eines kanadischen Mädchens, das trotz ärztlichem „Rat“ zur Abtreibung geboren wurde; ebenso wenig der Appell von 210.000 Bürgern, deren Unterschriften dem König der Belgier übergeben wurden mit der Aufforderung, das Gesetz zur Kindereuthanasie nicht zu unterzeichnen. Nichts nützte auch der Widerstand des Primas von Belgien, Erzbischof Leonard von Mecheln-Brüssel. König Philippe folgte hingegen dem Parlament, das in doppelter Lesung sich mit großer Mehrheit für die Ausweitung der Euthanasie auf psychisch Kranke und Kinder ohne Altereinschränkung ausgesprochen hatte. Am 13. Februar hatte das Parlament in letzter Abstimmung mit 86 gegen 44 Stimmen das „Recht“ auf Euthanasierung auch von Kleinstkindern beschlossen. Der König aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha trat damit in die Fußstapfen seines Vaters, König Albert II., der 2002 das erste Euthanasiegesetz unterzeichnete.

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1 Kommentar

  1. Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet; ein kläglich versagender König von Belgien ohne Bekennermut zum wahren Glauben; eine Marionette mehr an den Fäden des freigeistig vorwärtsgetriebenen Kult des Todes: De facto ist er ebenso durch die Tatstrafe der Exkommunikation gezeichnet ( Apostasie; canon 1364) wie bereits der in Sachen Moral und Sitte bereits völlig versagt habende spanischen König Juan Carlos. Dieser hat so gut wie jedes „- Gesetz“ des Kultes des Todes unterzeichnet. Aus einem Bericht des civitas institutes noch vor der Unterzeichnung desteuflischen Abtreibung“gesetzes“. (Im nachfolgenden Auszug muss denn auch lediglich der Name des Königs sowie die Causa für die verräterrische Unterschrift ersetzt werden; ansonsten zwei gleichwertige Täter:)

    Der Präsident der weltweit tätigen Hilfsorganisation für Ungeborene, „Human life international“, der Priester Thomas J. Euteneuer, hat den spanischen Monarchen aufgefordert, das neue Abtreibungsunrecht in Spanien nicht in Kraft zu setzen. „Die Welt schaut auf das spanische Staatsoberhaupt, Juan Carlos von Bourbon, ob er die moralische Führung der Nation fallen läßt, indem er den Todesbefehl für Millionen spanischer Babies unterzeichnet, die durch die Abtreibung umgebracht werden.“
    Der König habe schon 1985 durch seine Unterschrift unter ein erstes Abtreibungsgesetz Verantwortung für die Tötung von Millionen Babies übernommen und ebenso habe er 2005 die unmoralische Gesetzgebung der sog. Homoehe autorisiert.
    Juan Carlos wird nach der Meinung der meisten Beobachter das durch das Spanische Parlament beschlossene liberalste Abtreibungsgesetz der Welt unterzeichnen. Seine Stellung in der Verfassung wird nur noch als „zeremoniell“ beschrieben.
    Das Civitas Institut erinnert daran, daß die Rechte und Pflichten eines Königs, auch in einem parlamentarischen System, nicht geringer sein können, als die einer jeden Person, eines jeden Katholiken. Der König ist verpflichtet und hat das Recht, seinem Gewissen als Katholik zu folgen und das Gesetz abzulehnen.
    Pater Euteneuer erklärte: „Alle Katholischen Könige Spaniens, besonders Ferdinand und Isabella die Katholische, würden mit Abscheu solche falschen Gesetze verworfen und verurteilt haben. Der König hat kein Recht, als moralische Autorität der Nation abzudanken.
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    Und nach der „Unterzeichnung“ schrieb Msgr. Ignacio Barreiro, Geschäftsführer von Human Life International in Rom:
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    Wir sind sehr enttäuscht, von der Unterschrift des spanischen Staatsoberhauptes unter dieses schreckliche Gesetz zu hören . Kein Gesetz kann den König zwingen, ein böses Gesetz zu unterschreiben. Juan Carlos behält absolut das Recht, seinem Gewissen zu folgen. Kein geschriebenes Gesetz kann diese Freiheit für irgendeinen Bürger beseitigen, für einen König noch viel weniger.
    Während die spanische Gesetzgebung die Bestätigung des Königs verlangt, gebieten sowohl das Naturgesetz als auch das göttliche Gesetz, dass er die Bestätigung für ein unmoralisches Gesetz verweigere, vor allem für eines, das im Tod ungezählter ungeborener Menschen ende.
    Wir glauben, dass sich Juan Carlos nach Canon 915 die Exkommunikation latae sententiae zugezogen hat, als Folge der Inkraftsetzung dieser schwer unmoralischen Ausweitung von Abtreibung““

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