Dominikaner: „Früher ist das Abendmahl als Opfer angesehen worden, heute ist das anders“

Gottesdienst nach Lima-Liturgie beim 2. Ökumenischer Kirchentag: Lutheraner, Reformierte, Alt-Katholiken, Anglikaner alle an einem Tisch?(Bonn) Ist die Heilige Messe ein Opfer oder ein Mahl? Laut dem Dominikaner Frank Ewerszumrode ist es ein Mahl, weshalb es nur eine Frage der Zeit sei, daß Katholiken und Protestanten gemeinsam am „Tisch“ Platz nehmen können. „Als Katholik kann man viel von der Reformation lernen“, mit diesen Worten zitierte die Schwetzinger Zeitung den wissenschaftlichen Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Pater Ewerszumrode sprach zum Thema „Heilige  Reformatoren  oder  verirrte  Ketzer? Eine  kritische  Würdigung  der Reformation  aus  römisch-­katholischer  Sicht“ im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde in Oftersheim und kam dabei zu erstaunlichen „katholischen“ Erkenntnissen. Der Vortrag bildete den Auftakt zu der vierteiligen „Ökumenischen Vortragsreihe. Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum“.

In seinem Vortrag erläuterte der Dominikanerpater, welche Veränderungen die reformatorischen Abendmahlslehren in der Praxis für die Katholische Kirche gebracht hätten. „Meine Kirche wäre heute anders, wenn die Reformation nicht stattgefunden hätte“, führte P. Ewerszumrode aus, so sei bis in die 1960er Jahre die Heilige Messe in lateinischer Sprache gelesen worden, die Gläubigen hätten nur Brot, nicht den Kelch erhalten und das Abendmahl sei als Opfer angesehen worden, nicht als Gottes Gnade an den Menschen. „All das ist heute anders“. Was das gemeinsame Abendmahl von evangelischen und katholischen Christen betraf, bat er darum, „mit uns noch etwas Geduld“ zu haben.
Die Bibel hätte dank der Reformation für Katholiken einen neuen Stellenwert gewonnen: „In der katholischen Frömmigkeit spielte die Bibel keine Rolle. Mittlerweile ist die Heilige Schrift auch für uns die oberste Norm. Das haben wir von den Reformatoren gelernt. Auch die katholische Kirche ist eine Kirche des Wortes.“

Für Pater Frank Ewerszumrode waren die Reformatoren Lehrer der Bibel: „Es ist ein Skandal, daß daraus eine Trennung der Christenheit geworden ist, die bis heute andauert.“ Dennoch blickt er zuversichtlich in die Zukunft: „Auch wenn wir 2017 noch kein gemeinsames Abendmahl feiern werden, hat die Ökumene schon viel erreicht. Wir brauchen für das letzte, steile Stück des Weges Geduld, um tragfähige Lösungen zu finden.“ 

Die ökumenische Vortragsreihe ist ein gemeinsames Projekt der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Oftersheim. Der Dominikaner Ewerszumrode ist der einzige katholische Vortragende der Reihe.

Die katholische Pfarrgemeinde Oftersheim nennt als Beispiele für die enge Zusammenarbeit der evangelischen und katholischen Pfarrgemeinden unter anderem  „die gegenseitigen Einladungen zur Osternachtsfeier (katholische Gemeinde) und zum Auferstehungsgottesdienst (evangelische Gemeinde)“ und den „ökumenisch gestaltete Gottesdienst am Tag des Waldes – traditionell im Freien“.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Landeskirche Hannover (Screenshot)

 

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Zeitlos
„Ist die hl. Messe ein Opfer oder ein Mahl?“ Wenn man sich sehr gründlich mit der Neuen Messe Paul VI. beschäftigt, kann man diese Frage stellen. Die Eucharistiefeier ist für diese Frage offen. Man muss nicht zu dem Ergebnis kommen, es ist aber prinzipiell möglich. Weil das Grundprinzip der Messe Paul VI. das „Pascha-Mysterium“ ist. Dieses ist offen sowohl zum Protestantismus als auch zum Judentum. Man befindet sich dann allerdings, wenn die Messe kein Opfer ist, nicht nur im Gegensatz zum Konzil von Trient, sondern zum 2000jährigen überlieferten Glauben der katholischen Kirche. Wann werden es die Katholiken endlich begreifen: Erzbischof… weiter lesen »
michael
@Zeitlos: „Erzbischof Lefebvre wird rehabilitiert werden müssen. Er hat die katholische Messe, das Messopfer, gerettet. Vor 2017 wird das sicher nicht geschehen. Aber irgendwann später…“ Genau so ist es! Bischof Lebfevre ist heilig, da er WIDESTANDEN hat ! Nicht fuer sich selbst, sondern fuer die hl.Messe aller Zeiten und der unverkuerzten Verkuendigung des Wortes, sei es gelegen oder wie in seinem Falle voellig ungelegen. Wo die Konzilskirche hingedriftet ist laesst sich an der „Heriligsprechungs-Paranoia“ ablesen mit der die letzten Paepste, deren Handeln teilweise im krassen Widerspruch zur Lehre Christi stehen, zur Ehre der Altaere erhoben werden. Die Altaere stehen ja… weiter lesen »
Rheingauer
So schaut es aus, wenn diese verrückten und verirrten „Katholiken“ die Reformation würdigen. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kirchenschiff_St_Kilian_Oftersheim.JPG „Die Bibel hätte dank der Reformation für Katholiken einen neuen Stellenwert gewonnen“ Was für eine unverschämte Aussage. Als würden wir Katholiken die Heilige Schrift mit einer Grillzange anfassen und uns ekeln. Als würden wir die Heilige Schrift nicht im Heiligen Meßopfer hören. Er lügt wie gedruckt. „die Gläubigen hätten nur Brot, nicht den Kelch erhalten und das Abendmahl sei als Opfer angesehen worden, nicht als Gottes Gnade an den Menschen“ Die schlimmste Aussage überhaupt im gesamten Text. Es ist unglaublich. Jegliche Stellungnahme erübrigt sich. „Was das… weiter lesen »
Tradidi

Ist dieser Pater katholisch? Mainz treibt schon seltsame Blüten.
Wahnsinn wie viele Häresien man in einem einzigen Vortrag unterbringen kann. Dieser Mann hat den katholischen Boden verlassen und sollte besser zu denen gehen, mit welchen er sich um „Einheit“ bemüht.

michael

Oftersheim ist glaube ich bei Heidelberg, daher ist wenn nicht alles täuscht der Mietling Zollitsch verantwortlich.
Ein Bischof so schlimm wie der andere, da gibt es keine 2 Meinungen.
An ihren Worten (Taten) könnt ihr sie erkennen.

„Früher ist das Abendmahl als Opfer angesehen worden, heute ist das anders“
Das Opfer Christi ist keine Anschauungsfrage, sondern ein Faktum, welches unverrueckbar dasteht, völlig interpretationsresistent.
Aber dafuer ist man wohl zu dumm !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
O Herr wirf Hirn vom Himmel und besonders auf die deutsche Kirche !

Aventin

Unglaublich, was man da lesen muss: ein Priester, der sich offenbar selbst nicht mehr als Priester sieht, sondern nur noch als Vorsitzenden einer Mahlfeier. Vielleicht wird hier aber auch ein Vorteil des Pontifikates von Franziskus deutlich, nämlich dass solche Kräfte sich nun offen äußern, und nicht mehr wie unter Benedikt und JP II den Schein waren. Sie glauben nun mit „offenem Visier“ agieren zu können, und dieser Schuss könnte durchaus nach hinten losgehen. Sollten die Auffassungen dieses Dominikaners einmal offizielle Linie der Kirche, und sei es nur derjenigen in Deutschland werden, ist ein Wechsel zu den Piusbrüdern wohl unvermeidlich.

Austria

Dieser „Wechsel“ ist für jeden treuen Katholien schon lange angeraten. Bei jeder Messe in dieser Bruderschaft wird der wahre zeitlose Katholische Glauben jedes einzelnen Gläubigen gestärkt und ungemeines Heil (eben des Heil des hl. Meßopfers) ausgeschüttet!

Andrea

ich bin schon seit knapp 2 Jahren hinübergewechselt und habe es nicht bereut! Ich empfinde es als Gnadengeschenk Gottes das ich die authentische Katholische Lehre kennenlernen durfte und das wahre heilige Meßopfern.

michael

Der protestantische Flaechenbrand in der RKK frisst sich weiter und weiter.
Ich habe aufgehoert mich ueber die Missbraeuche zu aergern und gehe nicht mehr hin.
Lieber die ueberlieferte Messe im Internet mitfeiern, wenn keine in der Naehe stattfindet.
Man kann auch ganz entspannt warten bis dieser Konzilsungeist die letzten Glaeubigen aus der Kirche herausgetrieben hat.
Es ist so ermuedend !

Vitus

Sie haben Recht nicht mehr in die neue „Messe“ zu gehen, das ist konsequent. Erzbischof Lefebvre sagte schon, man solle lieber zuhause bleiben und beten, als die protestantisierte „Messe“ zu besuchen.

Austria

Für die Konzilskirche ist ihr Werk (fast) vollbracht. Einer Vereinigung sthet nach den Irrungen im Konzil nichts mehr im Wege. Wahrscheinlich auch immer weniger das Papsttum, denn F. betont ja immer stärker den Dezentralismus.
Die Zeichen, die auf die Endzeit hindeuten werden nun fast unübersehbar.

hedi züger
Eine grenzenlose Unverschämtheit diese reformatorischen Thesen in der catholica wieder aufzuwärmen wer die Patrologie auch nur ansatzweise kennt, weiss um die Eucharistie als Opfer Jesu Christi als unblutige Gegenwart-nicht nur als Gedächtnis-es ist das Höchste und Erhabenste unseres Glaubens.Wie sehr diese wichtige Disziplin der Theologie in der Ausbildung zu kurz kommt-exempla ut sic docent. Vorallen wird deutlich, wie diese populistischen protestantischen Aktionen wieder aufscheinen-dasselbe war unmittelbar um das Konzil rum und wird in einem crescendo immer wieder der trägen, oberflächlichen Masse propagandistisch serviert.Dagegen hilft langfristig nur:Patrologie gehört wieder her und zwar seriös doziert im kanonischen Sinne-verpflichtend für alle Alumnen-Karneval und… weiter lesen »
per arma justitiae

Vielleicht sollte der Pater noch einmal die Grundlagen der Dogmatik studieren, bevor er seine Thesen verbreitet

Martina

Seine Thesen werden seit 50 Jahren von Rom gefördert. Dogmatikprofessoeren, die so was verbreiten dürfen ihre Lehrstühle behalten und werden sogar befördert. Kard. Kasper mit seiner jüngst entfalteten „tollen“ Lehre zum Ehebruch war Dogmatikprofessor, Als Dogmatikproefssor hat er schon die Naturwunder Jesu geleugnet.
So ließe sich eine riesige Liste weltweit erstellen.

Antifebronius
„Seine Thesen werden seit 50 Jahren von Rom gefördert.“ Ach ja? Dann lesen Sie einmal „Mysterium fidei“ (Paul VI.), das „Credo des Gottesvolkes“ (Paul VI.), „Inaestimabile donum“ (Johannes Paul II.) „Ecclesia de Eucharistia“ (Johannes Paul II.), die entsprechenden Passagen des Weltkatechismus usw. Es ist eben ganz und gar nicht dasselbe, ob man Irrtümer aktiv fördert oder ob man nicht gegen sie vorgeht. Ansonsten könnte man auch die These Goldhagens, alle Deutschen seien Nazis gewesen, unbedenklich unterschreiben. Dogmatikprofessoren, die Irrtümer verbreiten, hat es leider auch schon in früheren Jahrhunderten gegeben (man denke z.B. an Josephinismus, Gallikanismus, Jansenismus), ohne daß diese von… weiter lesen »
Zeitlos
@hedi zügler Solange die Messe Paul VI. die ordentliche Form des römischen Ritus ist, solange bewegt sich die katholische Kirche auf den Protestantismus zu. Die Priester werden auf diese Messe hin ausgebildet. Das ist doch selbstverständlich, das kann man den Ausbildern noch nicht mal vorwerfen. Auf einem falschen Grundprinzip, und das ist das „Pascha-Mysterium“, lässt sich keine katholische Liturgie aufbauen. Dass das „Pascha-Mysterium“ das Grundprinzip der Eucharistiefeier ist, ist nachzulesen in der Konstitution „Sacrosanctum Concilium“, der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die Messe Paul VI. gründet auf dieser Konstitution, auch wenn sie darüber hinaus gegangen ist. Die Kommission, die im… weiter lesen »
hedi züger

Leider haben Sie Recht..In dieser ominösen Kommission war meines Wissens nicht mal ein Vertreter des östlichen Ritus vertreten-man erwog aber die Basiliusliturgiezuzulassen, was von den Protestanten vehement abgeschmettert wurde.
Waswir heute im NOM haben ist im Wesentlichen die „Messe“die Andreas Karlstatt von Bodenstein in der hl. Nacht in der Schlosskirche zu Wittenberg hielt-Luther war damals in der Reichsacht deshalb auf der Wartburg.Dieser hat das in dessen Sinne getan.
Paul VI hat das alles-taliter qualiter-tamen mutatis mutandis übernommen und alle, alle haben genickt und geschwiegen.
Er hatdas alles vor Gottes untrüglichem Gericht zu verantworten sowie alle die da mitgetan haben.

Martina
Als ehemalige Protestantin fällt mir nichts mehr ein zu solchen Priestern. Das ist eine bodenlose Frechheit gegen Gott und gegen die Katholiken. Wenn sich noch vor 60 Jahren ein Priester öffentlich hingestellt hätte und gesagt Katholiken, können von Protestanten was lernen, wäre er in so hohem Bogen rausgeflogen, so schnell hätte er gar nicht gucken können und schon gar nicht wenn er den Opfercharakter des hl. Messopfers geleugnet hätte. Heute kann man zu Katholiken sagen: „Ihr seid in Wirklichkeit Protestanten!“ (habe ich schon mehrmals versucht, um sie aus ihrer Lethargie zu bringen und ist ja auch die Wahrheit.), aber ohne… weiter lesen »
zeitschnur
Alles Elend der Welt kommt daher, dass der Mensch sich von der Schlange hat verführen lassen, abgefallen ist von Gott und sein will wie Gott. Man kann auch nicht-protestantisch und keusch sein und dennoch das Elend bestärken! Sehen Sie sich doch mal die Muslime an – tolle Sexualmoral verglichen mit uns (die sind ja schon sehr auf Keuschheit, wenn sie gläubig sind!), garantiert nicht protestantisiert … und … doch … dafür hart, kalt, brutal, lieblos. Wie war das mit Glaube, Hoffnung, Liebe? Ihre Theorie vom Sündigen der Katholiken und Protestanten ist ein bisschen abenteuerlich. Wenn Sie sich in der protestantischen… weiter lesen »
zeitschnur
… also um es noch mal anders zu sagen: die diversen Verstöße gegen die 10 Gebote, auch im Bereich des 6. Gebotes, die v.a. schwerwiegende Verstöße gegen weitere Gebote zur Folge haben, wie Mord (Abtreibung), Lüge, Glaubensabfall (die Unkeuschheit an sich selbst ist wahrscheinlich keineswegs die schlimmste Sünde…hat auch Jesus so behandelt … sondern die möglichen Folgen aus ihr), also diese Verstöße gegen die 10 Gebote sind allgemein, sowohl für die Protestanten als auch die Katholiken erst nach dem 1. Weltkrieg immer salonfähiger geworden. Erst lockerte man das Eherecht des Staates (egal welcher Konfessionen!), dann folgte eines nach dem anderen.… weiter lesen »
Gregorius

Wie reagieren die kirchlichen Oberen??? Mit Schweigen und Schweigen bedeutet indirekt auch Zustimmung. Hätte dieser Pater jedoch die vorkonziliare Liturgie gefeiert, wäre er mit Schimpf und Schande vertrieben worden. Was ist aus der Kirche nur geworden??? Die Wahrheit wird unterdrückt und verfolgt und die Irrlehre feiert Triumphe….

Martina

@ Gregorius

Es ist ganz klar, wir sollen mit den Protestanten verschmolzen werden. Der WCC oder auf deutsch der Weltkirchenrat und andere ähnliche von der UN geförderte oder gegründete Vereinigungen arbeiten seit über 100 Jahren daran.

Schon lange haben sie ihre Leute auch im Vatikan sitzen:
Katholischer Erzbischof preist kommunistischen Weltkirchenrat
http://derkatholikunddiewelt.blogspot.com/2013/11/katholischer-erzbischof-preist.html

Nicht ohne Grund preist der WCC Papst Franziskus über den grünen Klee, mit ihm sei der „ökumenische Frühling“ angebrochen, als ob die vorigen Päpste (inklusive Konzilspäpste) nicht ebenso eifrig in diese Richtung gearbeitet hätten..
Ich bin gespannt was passiert, wenn der WCC verkündet, dass das „ökumenische Pfingsten“ da ist..

defendor
Welch ein von einem verprotestantisierten Zeitgeist-“Katholizismus“ verursachtes häretisch es Desaster und somit welch ein Verrat an unserem Herrn und Gott Jesus Christus. Dazu eine treffliche Analyse: - „Gedanken eines Katholiken zum Thema Messopfer Evangelische Christen bestehen darauf, dass das eine Opfer damals auf Kalvaria vollkommen und genug ist. Sie lehnen bewusst ein Amts-Priestertum und die Vergegenwärtigung des Opfers von Kalvaria auf dem Altar unserer Kirchen ab. Nun zieht dieser Geist langsam in die katholische Kirche ein (Keine Opferpriester, keine Opferaltäre): Die hl. Eucharistiefeier wird immer häufiger lutherisch ausgelegt und mit Wortgottesdiensten gleichgestellt! Die Hl. Messe ist nur noch „Belehrung, Mahl… weiter lesen »
arrow
„Es weicht vom Weg der Wahrheit ab, wer das heilige Opfer nur feiern will, wenn das christliche Volk zum Tische des Herrn hinzutritt; noch mehr ist im Irrtum, wer – um es als unbedingte Notwendigkeit hinzustellen, dass die Gläubigen zusammen mit dem Priester das eucharistische Mahl empfangen – arglistig behauptet, es handle sich hier nicht nur um ein Opfer, sondern zugleich um ein Opfer und ein Mahl der brüderlichen Gemeinschaft, und es sei die gemeinschaftlich empfangene Kommunion sozusagen der Höhepunkt der ganzen Opferfeier. Es muss immer wieder betont werden: Das eucharistische Opfer ist seiner Natur nach eine unblutige Hinopferung des… weiter lesen »
Antifebronius
Die hl. Messe ist ein Opfer: Verum ac proprium sacrificium, wie es das Tridentinum als Dogma definierte. Die Leugnung oder Bezweiflung eines Dogmas ist Häresie, entweder materielle oder formelle. Formell wird eine Häresie durch Hartnäckigkeit. Hartnäckigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang nicht das Festhalten an einer häretischen Position über einen längeren Zeitraum, sondern besteht darin, daß man diese Position einnimmt, obwohl man weiß, daß die Kirche die geleugnete oder bezweifelte Lehre als mit göttlichem und katholischen Glauben anzunehmende vorlegt (vgl. die Erläuterung des Begriffes Hartnäckigkeit z.B. bei Jone, Noldin, Liguori). Wird die formelle Häresie nach außen kundgetan (durch Zeichen, Worte usw.),… weiter lesen »
zeitschnur
„Christus … novum instituit pascha se ipsum ab ecclesia per sacerdotes sub signis visibilibus immolandum.“ (Trid. XXII. Sitzung I) – Christus … hat sich selbst als das neue Osterlamm eingesetzt, das unter sichtbaren Zeichen auf Anordnung der Kirche durch Priester dargebracht werden soll. - Überhaupt: hier hilft nur das Konzil von Trient. Hier ist der Link zu dem Dekret vom 11. Oktober 1551 „Sacrosancta oecumenica (3)“ über das Allerheiligste Altarsakrament: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Sacrosancta_oecumenica_%283%29_%28Wortlaut%29 (Deutsch) Nach den Canones des Konzils ist dieser Dominikaner schon x-mal im Bann. Oder 1965 ist wirklich eine neue „Kirche“ aufgemacht und die alte verworfen, oder sagen wir vertrieben… weiter lesen »
Josef
Einfach wegschauen und sich nicht einmischen. Das will Franzikus. Wen wundert es, wenn die Häresie sich ungehindert ausbreitet, da jede Kritik als unbarmherzig gilt. “ Der Mann und die Frau, die barmherzig sind“, so Franziskus abschließend, „haben ein weites, weites Herz. Sie entschuldigen sich immer bei den Anderen und denken an ihre Sünden. ‚Ja hast du gesehen, was der da getan hat?’. ‚Ich habe schon genug damit zu tun, was ich getan habe und ich mische mich nicht ein!’ Das ist der Weg der Barmherzigkeit, um die wir bitten müssen. Wenn aber wir alle, wenn alle Völker, Menschen, Familien, Stadtviertel… weiter lesen »
Antifebronius
Mit Verlaub: Diesen Text des Hl. Vaters im vorliegenden Zusammenhang anzuführen ist Wasser auf die Mühle der Modernisten und scheint ein peinliches Indiz dafür zu sein, daß manche einfach nicht differenzieren können oder wollen. Leser Joseph setzt nämlich die Verurteilung von Unbarmherzigkeit mit einer Verurteilung des Kampfes gegen lehrmäßige Irrtümer gleich. Wohlgemerkt: Nicht der Papst hat beides gleichgesetzt! Von einem bestimmten „a priori“ aus wird das vielmehr einfach als selbstverständlich unterstellt und in seine Worte hineingelesen. Ein solches Vorgehen hat nichts mehr mit der Wahrnehmung bestimmter (gravierender) Mängel des gegenwärtigen Pontifikats bzw. seiner Außenwirkung zu tun, sondern ist m.E. auf… weiter lesen »
Kyrillus

Ein sehr wichtige Unterscheidung!

Kürzlich schon zitiert:
„Die Kirche ist intolerant im Prinzip, weil sie glaubt; sie ist tolerant in der Tat, weil sie liebt. Die Feinde der Kirche sind tolerant im Prinzip, weil sie nicht glauben; sie sind intolerant in der Tat, weil sie nicht lieben.“ (Reginald Garrigou-Lagrange)

Punta Cana
Ob der Pater von seinem Vorgesetzten abgemahnt wurde? Möglicherweise, vielleicht aber auch nicht. Ein überaus beliebter Spruch scheint ja momentan zu sein „Wer bin ich, ihn zu verurteilen?“. Als Taktik, um die eigene Haut zu retten, funktioniert er aber gerade nicht. Ein Christ, der sich seiner Sünden bewusst ist und diese bereut, hat einen äußeren und inneren Maßstab, der ihm eine aufrechte Haltung gibt. Und um wieviel mehr hat eine Führungspersönlichkeit eben diese Haltung zu zeigen und den Untergebenen den rechten Weg zu weisen, wenn sie straucheln oder gar in die Irre laufen. Dazu sind doch gerade auch die Hirten… weiter lesen »
Armin
Punta Cana: Der Fisch fängt immer beim Kopf zu stinken an, und dieser Priester ist in meinen Augen nur ein Opfer der Feinde Gottes unseres Herrn und seiner Kirche, die durch das VK II an die Macht gekommen sind. Und es wäre hier nachzufragen, wer hat diesen Priester ausgebildet und wer hat diesen zum Priester geweiht?? Das Übel muss wie bei Unkraut mit der Wurzel entfernt werden, den wenn man die Wurzel belässt kommt das Unkraut wieder und erstickt die guten Früchte. Und das Übel in diesen Falle ist nun einmal das VK II und die „NEUE MESSE“ welche ja… weiter lesen »
Marienzweig

Vor dem Konzil durfte Stunden vor der Kommunion nichts gegessen werden.
Danach wurde auf eine Stunde reduziert.
Wenn die Kommunion nur noch als gemeinsames Mahl gesehen wird, spricht konsequenterweise eigentlich nichts dagegen, dass ich zuhause oder unterwegs noch kurz vorher einen Imbiss einnehme, gewissermaßen als „Vorspeise“ zum Hauptgang.
Dann also: „Guten Appetit!“

Gregorius
Vor dem Konzil war es Vorschrift, ab Mitternacht durfte man nichts mehr essen oder trinken, wenn man zur hl. Kommunion gehen wollte. In den 50igerJahren des vergangenen Jahrhunderts wurde durch Pius XII. dann dieses Gebot gelockert, Man durfte 3 Stunden vor Empfang der Kommunion nichts mehr essen und trinken -außer ein Schluck Wasser-. Allerdings hatte Pius XII. darauf hingewiesen, dass das bisherige Nüchternheitsgebot auch wo es möglich ist, eingehalten werden sollte. Die Verkürzung auf 3 Std. Nüchternheit war eigentlich entstanden, weil häufig die hl. Messe am Abend gelesen wurde, wenn ein kirchlicher Feiertag nicht staatlich gefeiert wurde und die Gläubigen… weiter lesen »
MisterX

Die Moderne als Mahl-Zeit.

Schneeflöckchen

Es kann einem nur angst und bang werden vor 2017…

Shuca

„Es kann einem nur angst und bang werden vor 2017…“
Das ist meinen Reden schon jahrelang. Ab einem bestimmten Zeitpunkt werden sie ihre ökumenische Propaganda mit Hilfe der Medien anschmeißen und zum großen Reformationsfest laden. Das Luther die 95 Thesen überhaupt nicht angeschlagen hat spielt eh keine Rolle. Die 2. Reformation läuft auf Hochtouren. Ich aber glaube es kommt was dazwischen das ihre Lust und Stimmung für immer verhageln wird. 100 Jahre Fatima so läuft das Spiel nicht zu Ende.
Per Mariam ad Christum.

michael

Nein, denn was da von den sog. Kirchen kommt ist nicht mehr Katholisch !

Cleo

Das habe ich jetzt schon einige Male gelesen, weiss aber nicht was es bedeutet. Was ist im Jahre 2017?

ein besorgter Christ

Luther Jubiläum 500 Jahre Thesenanschalg auf der Wartburg, oder so ähnlich.

ein besorgter Christ

Pardon Wittenberg, nicht Wartburg.

Christoph Rhein
Ich hatte mir eigentlich ein Schweigen zur Fastenzeit auferlegt, wie es der Hymnus der sonntäglichen Matutin eigentlich fordert, aber in diesem Falle muß ich persönlich werden: Lieber Frank, ich habe deinen Studienweg verfolgt, ich kenne deine Professoren und Dozenten. Aber was Du machst, ist sie in ein Licht zu setzen, wo sie nicht stehen wollen, allen voran Prof. Dr. Hell. Es ist verwerflich, sich hinter der akademischen Fassade, einem „Reformatoren“ in den Arm zu werfen, wie es eben von der Swoboda-Partei auf dem Maidan-Platz in Kiew gewesen ist, sich hinter ursprünglich friedlichen Demonstranten zu verstecken. Das Vorgehen gleicht dem Mißbrauch… weiter lesen »
Ivanhoe
Jesus kündigte den Höhepunkt der Not folgendermassen: Mk 13:14a,19: WENN IHR DEN UNHEILVOLLEN GREUEL AN DEM ORT SEHT, WO ER NICHT STEHEN DARF, DANN… JENE TAGE WERDEN EINE NOT BRINGEN, WIE ES NOCH NIE EINE GEGEBEN HAT, SEIT GOTT DIE WELT ERSCHUF, UND WIE ES AUCH KEINE MEHR GEBEN WIRD. Mt 24:15: WENN IHR DANN AM HEILIGEN ORT DEN UNHEILVOLLEN GREUEL STEHEN SEHT, DER DURCH DEN PROPHETEN DANIEL VORHERGESAGT WORDEN IST… Im Buch Daniel steht (11,31): ER STELLT STREITKRÄFTE AUF, DIE DAS HEILIGTUM AUF DER BURG ENTWEIHEN, DAS TÄGLICHE OPFER ABSCHAFFEN UND DEN UNHEILVOLLEN GREUEL AUFSTELLEN. Wer Ohren hat, der… weiter lesen »
michael
Diese Bibelstellen sollten Warnung genug sein. Aber die Konzilsseligen laufen froehlich tanzend und vor Oekumene triefend wie besoffen, geradewegs auf dem breiten Weg mitten hinein ins Verderben. Schlimm das niemand (ausser FSSPX) mehr laut aufschreit, ueber diesen Beliebigkeitskatholizismus. Und Joh 23, resp. Paul VI und Joh.Paul II (Korankuss, Assisi Greuel, Exkommunikation Lebfevres) haben die Kirche auf diesen verhaengnisvollen Kurs gebracht. Es ist wie bei dem Verrat des Judas Ischariot : „Der Menschensohn muss diesen Weg gehen, aber wehe dem Menschen der den Menschensohn verraet, fuer ihn waere es besser er waere nie geboren worden“ ! Analog dazu kann man sagen,… weiter lesen »
Vitus

Herzlichen Dank, für Ihren Ihren treffenden Kommentar!

Vitus

Es würde mich sehr interessieren, wieviel der Kommentatoren, die hier den NOM kritisieren und sich darüber echauffieren, jeden Sonntag die „neue Messe“ besuchen! Wetten – jede Menge!

Aventin
Lieber Vitus, zum Beispiel ich bin jemand der jeden Sonntag die heilige Messe im NOM besucht, auch weil an meinem Wohnort die Messe im außerordentlichen Ritus nur einmal im Monat und ausschließlich von den Piusbrüdern angeboten wird. Von denen kommt jeman meines Wissens eigens aus etwa 170 Km Entfernung angereist. Bislang habe ich immer noch eine -mag sein von außen eingepflanzte- innere Distanz zu den Piusbrüdern. Würde mich bei der Petrusbruderschaft leichter tun. Hinzukommt: ich bin nach wie vor der Meinung, dass auch der NOM in würdiger Form gefeiert werden kann. Der Fehler ist nicht der NOM als solcher, sondern… weiter lesen »
Vitus
Lieber Aventin, der NOM ist ein Fehler als solcher. Die „Neue Messe“ ist kein eindeutiges Bekenntnis des katholischen Glaubens so wie die überlieferte Hl. Messe, sondern doppeldeutig und protestantisch. Wenn wir beten wie wir glauben, folgt daraus, dass wir nicht in und mit der Neuen Messe auf protestantische Art beten und dabei Katholiken bleiben können. Die Frage der Hl. Messe hat eine zentrale Bedeutung. Es geht dabei nicht nur um die Zelebrationsrichtung. Der NOM ist eine fundamentale Erneuerung, eine totale Änderung und Neuschöpfung. Die Herren Progressisten nahmen nicht nur geringfügige, unbedeutende Änderungen vor! Hand in Hand mit der neuen Messe… weiter lesen »
michael
Sorry, aber die Denke der der NOM zugrunde liegt, ist diametral und daher KANN der NOM mit Wuerde, aber nie vollgueltig gefeiert werden, weil der Opfercharakter nicht mehr unumschraenkt gilt. Der NOM hat Mahlcharakter unter Herunterstufung des Priesters als einem unter vielen (Konzelebrations Unsitte), daher ist das Ganze, egal wie wuerdig dargebracht, leider nicht umumschraenkt gueltig. Die Petrusbruderschaft ist gut und wichtig, hat aber mit der Abspaltung von FSSPX einen Riesenfehler gemacht, weil man sich dem Wohl und Wehe der Bischoefe ausgeliefert hat. Diese gaengeln und torpedieren alles in Richtung Tradition und Wehe es kommt Protest, dann kann man die… weiter lesen »
Wickerl

Ratzinger betonte ja in einem Interview ALS PAPST was für ein Anhänger der Ökumene er doch immer gewesen sei!

Ralph

Was kann man lernen ? Das Lied vom Relativismus und der Vergänglichkeit aller christlichen Werte ? Was hätten wir von einer gemeinsamen Phantasiefeier ? Rein gar nichts. Warum sollte man ausgerechnet von den Protestanten lernen und von welchen unter ihnen ? Vielleicht lernen wir auch noch etwas von den Orthodoxen und sind auf lernender Wanderschaft in der Schnitzeljagd dieser und jener Meinungen. Was lernen die Anderen dann von uns ? Was soll denn das ganze Getue ? Ich verstehe das nicht.

michael
Kleiner Erklaerungsversuch lieber Ralph. Alle diese Mietlinge im Kirchenkostuem hangen dem alten Hegelschen Prinzip an, was in der Politik gehen mag, aber fuer die Religion deren Vernichtung bedeutet. These – Antithese = Synthese das ist Dialektik, aber KEIN Glauben mehr. Schauen wir uns das Bild an, treffender geht es nciht mehr. Einer glaubt an die Wandlung, andere nicht, als Resultat stehen alle wie Doofis herum und glauben an ein bischen von allem, was aber zu nichts verpflichtet. Das ist Gurkentruppenniveau, jeder einzelne Maetyrer/in wird mit diesem Foto verhoehnt und verlacht, denn von diesen Typen wuerde kein Einziger irgendjemand oder irgendetwas… weiter lesen »
Vitus

Schade um die verlorene Zeit – Sie haben recht! Ich empfinde es geradezu als eine Sünde solchen Verräter- Veranstaltungen beizuwohnen.

Reichsrömer
Die Kirche kann sich erst erneuern wenn die Konzilsfanatiker von den Schalthebeln in Rom verschwunden sind. Ihre Zeit geht unweigerlich zu Ende. Alle sind nahe der 80 oder weit darüber. Auch Bergoglio ist in sehr fortgeschrittenen Alter. Für die nachfolgende Generation ist das Konzil Geschichte. Diese Generation hat nicht mehr den irrationalen Fortschrittsglauben und diese ökumenische Besoffenheit, wie Michael es so treffend bemerkte. Sie hinterfragen das Konzil. Doch ob der Schaden den diese Konzilsseligen angerichtet haben jemals geheilt werden kann? Daß ist doch zu bezweifeln. Doch bald wird das Blatt sich entscheidend wenden. Ich bin davon überzeugt. Vertrauen wir auf… weiter lesen »
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