Benedikt XVI. verfaßte Kritik an Franziskus-Interview

Benedikt XVI. verfaßte Kritik zum Franziskus-Interview(Rom) Der emeritierte Papst Benedikt XVI. verfaßte zum umstrittenen Interview von Papst Franziskus in der Jesuitenzeitschrift Civiltà Cattolica vom 19. September 2013 einen umfangreichen kritischen Kommentar.

Dies gab sein persönlicher Sekretär und Präfekt des Päpstlichen Hauses, Kurienerzbischof Georg Gänswein, im Rahmen einer Sendung des ZDF zum ersten Jahrestag der Wahl von Papst Franziskus bekannt. Vier Seiten umfassen die kritischen Anmerkungen zu jenem umstrittenen Interview. Papst Franziskus sagte damals zur Kritik, daß er nicht zur Abtreibung und „Homo-Ehe“ Stellung nehme: „Wir können uns nicht immer mit der Frage um die Abtreibung befassen, mit homosexuellen Ehen, mit den Verhütungsmethoden. Das geht nicht“. Zu den begeisterten Auslassungen des Atheisten Eugenio Scalfari über das autonome Gewissen als Letztinstanz sagte er bestätigend: „Auf das Gewissen zu hören und ihm zu gehorchen bedeutet nämlich, sich angesichts des als gut oder böse Erkannten zu entscheiden. Und von dieser Entscheidung hängt ab, ob unser Handeln gut oder schlecht ist.“

Als Papst Franziskus Benedikt XVI. das Exemplar der Jesuitenzeitschrift zukommen ließ, war das Interview bereits veröffentlicht. Benedikt unterzog das Interview einer kritischen Analyse und „Papst zu Papst“ übermittelte er seinem Nachfolger wunschgemäß seine Kritik, insgesamt vier Seiten mit „interessanten“ Anmerkungen. Welche Kritik Benedikt XVI. am Interview übte, gab Erzbischof Gänswein „natürlich“ nicht bekannt.

Erzbischof Georg Gänswein sagte im ZDF-Interview:

„Als Pater Spadaro dann dem Papst Franziskus das erste Exemplar dieses Interviews, also dieses Hefts gegeben hat, hat Papst Franziskus mir dann das gegeben und gesagt, das bringen Sie jetzt Papst Benedikt, und Sie sehen die erste Seite nach dem Inhaltsverzeichnis ist leer, da soll er, Papst Benedikt soll alles hineinschreiben, was er an Kritik, wenn er es liest, hat, und mir dann weitergeben, oder mir zurückgeben, das hab ich dann zurückgegeben, Entschuldigung, das hab ich dann Papst Benedikt gebracht, also jetzt muss ich aber zitieren, was Papst Franziskus gesagt hat, also Sie sehen Heiliger Vater, hier ist eine leere Seite, und bitte hier alle Überlegungen, alle Kritikpunkte, alle Vorschläge eintragen, und ich trag dann die Beute zurück zu Papst Franziskus. Drei Tage später sagt er zu mir, hier habe ich 4 Seiten, natürlich jetzt nicht von Hand, sondern er hats dann der Schwester diktiert, in einem Brief und diesen Brief bitte Papst Franziskus geben. Er hat seine Hausaufgaben gemacht. Also dann sagt er, er hat es gelesen und ist der Bitte seines Nachfolgers nachgekommen und hat in der Tat einige, ja sagen wir so, einige Überlegungen und auch einige Anmerkungen zu bestimmten Aussagen oder zu bestimmten Fragen gemacht, von denen er meint, daß also darüber vielleicht an anderer Stelle ergänzend was zu sagen wäre. Natürlich werde ich nicht sagen was, aber das war interessant.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: UCCR

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Shuca

„Natürlich werde ich nicht sagen was, aber das war interessant.“
Interessant? Es wird langsam lächerlich. Papst 1 setzt das Gewissen an die Stelle Jesus Christus und Papst 2 schreibt eine Kritik darüber die wir natürlich nicht erfahren werden.
Ich hätte auch ein paar Überlegungen und Anmerkungen. Aber ich glaube das lasse ich lieber. Es würden den Rahmen sprengen und die Forumsleitung würde es auch richtigerweise nicht bringen.
Per Mariam ad Christum.

Ralph

An dieser Stelle sei der Forumsleitung einmal gedankt, die auch kritische Stimmen zuläßt, was nicht überall in katholischen Foren gepflegt wird. Das hier dient der Stimme der Katholiken. Der „Vorredner“ hat schon Recht, es ist mehr als sonderbar, was sich da tut. Ein amtierender Papst und ein nicht mehr amtierender Papst passen einfach nicht zusammen. Ich halte den Rücktritt daher für einen Fremdkörper, der möglicherweise bei gestiger Umnachtung eingreifen könnte. Da bin ich aber auf gefährlichem Eis.

ein besorgter Christ

Die Sache ist, die, dass zumindest ich dachte, hinter dem Rücktritt stecke eine beginnende Alterserkrankung, die auch das Gehirn angreift und Benedikt ist einfach nicht der Mensch öffentlich zu siechen, wie das JPII getan hat und was mich zumindest, tief beeindruckt hat
Menschlich habe ich von daher verstanden, dass Benedikt zurücktreten wollte und ein zurückgezogenes Leben führen wollte.
Nun bin ich gespalten , einerseits freue ich mich, den verehrten und geliebten Benedikt bei doch guter Gesundheit, und intakter geistiger Gesundheit zu sehen und davon zu hören, dass dem so ist.
Nur versteh ich dann immer weniger, warum er zurückgetreten ist.

Seefeldt

Wojtylas Festkleben am Stuhl fand ich keineswegs beeindruckend, ein Großteil der Welt sicher auch nicht, obwohl die Journaille Lobeshymnen sang.

Das siechende Papstieren ließ vielmehr die ganze Kirche, deren Oberhaupt er ja leider war, als dahinsiechend erscheinen.

So wie Wojtyla als Gesunder der Kirche schadete, schadete er ihr auch als Kranker.

ein besorgter Christ

Nun da könnten sie auch behaupten dass Christus ab seiner Gefangennahme der Kirche geschadet habe.
Ich persönlich fand, dass JPII gerade in seinen letzten Jahren ernst gemacht hat mit seinem ersten apostolische Schreiben, dass da lautet „von der heilbringenden Kraft des Leidens“.
Damit erschien er mir authentischer, als all diese Pfarrersleut und kirchlichen Caritasmitarbeiter die einem versuchen, mit dem Hinweis auf Christus zu trösten, wenn es einem schlecht geht, denen es aber selber gut geht, was den Trost irgendwie unecht macht.

Michael

Tja, da fehlen mir schlicht die Worte. Johannes Paul II. hat unendlich viel für seine Kirche geleistet. Aber was soll ich mir die Mühe machen, Ihnen groß zu antworten. Solche Aussagen über einen Jahrtausend-Papst sind schlicht nicht Ernst zu nehmen.

Seefeldt

Was Christus ab seiner Gefangennahme tat bzw. sich antun ließ, war das Sühneopfer für die Menschheit.

Im Gegensatz dazu das Festkleben Wojtylas, der durch sein Festkleben verursachte, daß die Kirche lange Zeit praktisch ohne Oberhaupt war und vielleicht auch gerade dadurch jene Zustände im Vatikan aufkamen, deretwegen Benedikt XVI. möglicherweise zurücktrat.

Und diesen Glaubensrelativierer und Glaubensverräter Wojtyla als „Jahrtausendpapst“ zu bezeichnen …

ein besorgter Christ
Das Papstamt ist kein Job, sondern das Amt des Stellvertreters Christi auf Erden. Und das Hängen am Kreuz gehört zum Sein Christi auf Erden dazu. Ergo hat Papst Johannes Paul das vorgelebt, auf das es bei Christens ankommt, nämlich sein Kreuz auf sich zu nehmen. Weiter halte ich es für illusorisch zu denken, und die Päpste seit Johannes XXIII sagen es ja andauernd, dass am Papst viel hängt. Wenn schon ein Paul VI das Fenster nicht hat schließen könnnen, wenn ein Benedikt XVI dann doch geflohen ist, und ein Franziskus aufs Regieren ganz verzichtet, dann muss Papstsein mehr und anders… weiter lesen »
Seefeldt
Der Papst führt ein ausgesprochen wichtiges Amt. Und dieses Amt kann er nur bei voller geistiger Gesundheit führen. Das aber konnte Wojtyla lange Zeit nicht mehr. Aus diesem Grunde wäre es seine Pflicht gewesen, auf das Amt zu verzichten. Durch sein Festkleben verursachte er stattdessen eine lange praktische Sedisvakanz. Ganz anders dagegen Christi Kreuzesopfer. Mit diesem Opfer erlöste Christus die Menschheit. Dagegen belastete Wojtyla mit seinem Festkleben jahrelang die katholische Christenheit. Einer der Beweggründe Benedikts XVI. dürfte sicher sein, daß er die Kirche nicht auch noch seinerseits so belasten wollte wie Wojtyla mit dessen letzten Jahren. „böse, Kurie, alles Freimaurer,… weiter lesen »
Seefeldt

Es war ja auch Wojtyla, der das Freimaurerverbot aus dem Kirchenrecht entfernte …

ein besorgter Christ

Mein lieber Seefeld, alle Päpste haben bislang an ihrem Amt „festgeklebt“.
Außer die Päpste Hippolytus und Callixtus, was jedoch ein spezialgelagerter Sonderfall war. Dann Papst Cölestin und am Ende Papst Benedikt XVI!, dazu noch ein paar Gegenpäpste, wo der Rücktritt jedoch Pflicht war!
Ansonsten bleiben alle Päpste im Amt, bis dass der Tod ihnen diese Bürde und Würde nahm!
Im Grunde erklären sie mit ihren Kommentaren über 260 Päpste zu eigensinnigen, an ihrem Stuhl klebenden Leuten!
In meinen Augen hat das öffentliche Annehmen des Leidens von JPII, vieles wieder gut gemacht und das hat ihn zu einem Heiligen gemacht!

Seefeldt

Ja, die Päpste blieben fast alle bis zu ihrem Tode im Amt – das sie allerdings meines Wissens bis zu ihrem Tode oder bis kurz vor ihrem Tode ordnungsgemäß führen konnten. Dagegen ist mir nicht bekannt, daß irgendein Papst gehirnsmäßig jahrelang beeinträchtigt war wie dieser Wojtyla, und schon diese Begebenheit sollte zu denken geben …

ein besorgter Christ

Leo XIII z.B und all die Päpste der Verfolgungszeit, z.B auch Petrus himself, die im Kerker saßen und dort nichts machen konnten.
AUch in neuerer Zeit z.b Pius VI.
Mal ganz nebenbei, ich finde weder Pfarrer, noch Bischöfe noch Kardinäle noch Päpste sollte zurücktreten dürfen.
Delegieren ja, sich vertreten lassen auch ja, aber all diese Ämter sind eine Art geistiger Vaterschaft und es ist in einer Zeit wo Väter eh ins Hintertreffen geraten sind, nicht gerade ein gutes Zeichen, wenn auch die geistige Vaterschaft nur unter dem Aspekt des „Könnens“ gesehen wird,

hicesthodie

Dass solche peinlichen Kommentare wie die von Zuschreiber Seelfeldt überhaupt veröffentlicht werden! Manchmal wäre “Zensur” doch ganz angebracht, nämlich dann, wenn jemand den Mund aufreißt, ohne nachzudenken! [email protected] Christ für Ihre Einlassungen, sie sprechen mir voll aus dem Herzen. Wenn jemand der Kirche in seinem Papstamt schadet, dann derjenige, der ohne hinreichenden Grund vom Kreuz flieht. Und ich will Benedikt zugutehalten, dass er für seinen unseligen und unsinnigen Rücktritt hinreichende, für uns Außstehende nicht bekannte Gründe hatte. Das, was Gänswein anführt, er hätte gesundheitlich keinen interkontinentalen Flug mehr überstanden, ist doch höchstens als schlechter Witz zu verbuchen.

M.S.

@seefeldt

„Wojtylas Festkleben am Stuhl“ wie Sie das nennen, hat uns vielleicht einen Kard. Martini als Papst erspart. Später war Martini schon anschlagen, um sich gegen Ratzinger durchzusetzen.
Was wissen wir denn, wozu etwas gut ist bzw. war, vor allem wenn so viele unbekannte Faktoren dabei sind.

Seefeldt

Auch ein gefangengenommener Papst kann wirken, ein gehirnkranker aber nicht.

Ein Pfarrer, der beispielsweise den Kelch nicht mehr halten oder wegen Gehörverlusts keine Beichte mehr hören kann – das sollte schon Beweis genug sein, daß auch ein Pfarrer zurücktreten sollte, wenn er sein Amt nicht mehr richtig führen kann.

Und so sollte eben auch ein Papst zurücktreten, wenn er sein Amt nicht mehr richtig führen kann. Zumal das Papstamt noch wichtiger als das Priesteramt ist.

ein besorgter Christ
Klar Seefeld und wenn der Pater Familias nicht mehr hören kann und auch ansonsten seine ehrlichen Pflichten nicht mehr erfüllen kann, dann soll er vom Amt des Ehemanns und Vaters eben zurücktreten! (ist ironisch gemeint) zeigt aber hoffentlich die Richtung in die es geht. Es geht nicht darum, dass der Priester bis hin zum Papst alles mögliche delegieren kann und soll und muss, sondern darum, dass durch einen Rücktritt,. im Fall des nicht mehr Könnens, die Argumentation der Kirche in Bezug auf Scheidung und auch in Bezug auf die Pflege Kranker und das Nein zur Abtreibung ins Wanken gerät. Weil… weiter lesen »
Seefeldt
Was soll das eigentlich? Es ist doch Alltag, daß Priester und Bischöfe ihr Amt niederlegen – ohne daß die Kirche deswegen geringste Probleme mit ihrer Argumentation bezüglich Scheidung, Krankenpflege und Abtreibung bekäme. Es gibt nämlich einen grundlegenden Unterschied zwischen Amt einerseits, Ehepartnerschaft, Vaterschaft usw. andererseits: Ein Amt hat Amtsträger, die wechseln können – und tatsächlich hat es ja schon viele Päpste gegeben; dagegen sollte es nur einen Ehepartner einer Person geben, und einen (biologischen) Vater kann es natürlicherweise nur einen geben. Dieser grundlegende Unterschied erlaubt es eben, sein Amt niederzulegen; er verpflichtet sogar, ein Amt niederzulegen, wenn man es nicht… weiter lesen »
ein besorgter Christ
@ Seefeld, von einer Pflicht das Amt niederzulegen, wenn der Pfarrer, Bischof und der Papst, warum auch immer „nicht mehr kann“ war bis zum 2. Vatikanum nirgendwo die Rede! Von einer Verpflichtung das Papstamt. bei nicht mehr könnnen“ niederzulegen hat rein hypothetisch zuerst Kardinal Ratzinger geredet udn das dann, im Grunde konsequent, in die Tat umgesetzt. Ich persönlich halt das für einen Fehler, wie ich auch das „in den Ruhestand schicken“ von Bischöfen und Pfarrern für einen Fehler halte, u.a. wegen der Analogie, die das Amt mit dem Sein eines Vaters hat. Weiter sagt der gleiche Kardinal Ratzinger, dass im… weiter lesen »
Seefeldt

Erst einmal zu Benedikt XVI.:

Seinen Rücktritt bedaure ich, gerade angesichts seines Nachfolgers, aber das Kirchenrecht enthält diese Möglichkeit, und daher durfte Benedikt XVI. diese Möglichkeit auch nutzen.

Natürlich kann ein Papst, übrigens auch ein Bischof oder Priester sein Amt nicht vollständig führen, da es ein übernatürliches Amt ist. Wenn ein kirchlicher Amtsträger sein Amt aber überhaupt nicht mehr führen kann -und das war bei Wojtyla der Fall-, dann ist es seine Pflicht, zurückzutreten.

Und ich halte es schon für nachdenkenswert, daß Wojtyla offenbar der erste Papst war, der schließlich überhaupt nicht mehr in der Lage war, sein Amt zu führen.

ein besorgter Christ

@ Seefeld definitiv gab es vor Papst Johannes Paul II schon andere Päpste die so krank waren, oder so gefangen, dass sie ihr Amt nicht ausführen konnten!

Seefeldt

Ach wer denn?

Der heilige Papst Pius V. war zwar tatsächlich gegen Ende seines Lebens schwer krank – aber „nur“ körperlich, geistig dagegen völlig gesund, so daß er bis zum Ende das Amt gut führen könnte. Und darauf kommt es an.

ein besorgter Christ

@ Seefeld Leo XIII war dement und man nannte das in früheren Zeiten eben, dass „die Hand Gottes schwer auf ihm lastete“ wenn der Papst, wie alle anderen Leute auch, eben zum Sterben kam und vorher, wie alle anderen Leute auch, den Weg des Loslassens und Abgebens aller Fähigkeiten gehen musste!
Sie glauben doch nicht im Ernst, dass bis zu JPII alle Päpste „gesund gestorben sind“???

Seefeldt

@ „besorgter Christ“:

Ich habe doch selbst geschrieben, daß Pius V. gegen Ende seines Lebens schwer krank war. Aber er konnte eben ungeachtet seiner Erkrankung sein Amt bis zuletzt führen.

Sie erwähnten jetzt Leo XIII. und seine Demenz. Zur Kenntnis genommen – doch wäre ein Rücktritt wohl auch damals besser gewesen.

Pascal13

Franziskus hat das theologische Niveau eines Dorfpfarrers aus Hintertupfingen. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre…

ein besorgter Christ

Nun immerhin haben wir es nun offiziell, dass zwischen Papst Franziskus und Papst Benedikt 4 Seiten Papier passen!

bavaria

Der Spruch ist eine Super-Anspielung an Gänswein.
Den werde ich jetzt immer mal bringen!

Dorothea Schwarz

ja, der Pfarrer aus Hintertupfingen….wollen wir ihn nicht beleidigen…vielleicht ist er ja soga besser als der Bischof von Rom.Aber außer uns, die wir hier lesen und schreiben, sieht das wohl niemand, oder???

Seefeldt

Man sollte die Dorfpfarrer wirklich nicht beleidigen.

In dieser Hinsicht würde mir die französische Steigerung einmal besser gefallen.

„besser als“ wäre auf französisch „plus mieux“.

Besser als dieses wäre aber:
„moins pis“.
Auf Deutsch: Weniger schlecht.

Noch schlechter als der Bergoglio zu sein – das ist eigentlich kaum vorstellbar.

Wobei ich allerdings gestehen muß: Das dachte ich schon beim Wojtyla …

Zeitlos
Was denkt sich Kurienerzbischof Gänswein, so etwas weiter zu geben? Sollen wir daran gewöhnt werden, dass es zwei Päpste gibt? Ich hatte vor der Persönlichkeit Joseph Ratzingers – Papst Benedikt XVI. Respekt. Trotz seiner widersprüchlichen Theologie. Ich hatte, sage ich ausdrücklich. Denn es soll vermittelt werden: Wir haben zusätzlich zu Bergoglio einen „Schattenpapst“, wir haben zwei Päpste. Den regierenden und den im Hintergrund. Benedikt XVI. hat kein Recht, in dieser Weise das von Jesus Christus eingesetzte Papstamt noch weiter zu demontieren. Wenn er in der Lage ist, sich auf vier Seiten kritisch zu äußern, warum ist er nicht Papst geblieben?… weiter lesen »
Tobisd Germer

Erzbischof Gänswein, Diener zweier Herren, plaudert mit in letzter Zeit ein bisschen zu viel. Und jetzt auch noch gegenüber dem linkskatholisch-kirchenkritisch ausgerichteten Zweiten Deutschen Fernsehen. Was ist der Nutzen? Letzten Endes tragen solche Aktionen dazu bei, Franzens defizitäre Theologie zu verharmlosen. Nach dem Motto: Wird schon wieder werden. Altpapst Benedikt ist ja notfalls auch noch da. Es stell sich jedoch die Frage, ob das dem Petrusamt und der Bewahrung des authentischen Glaubens wirklich dienlich ist.

Stellamaris

natürlich haben wir zwei Päpste!
Ich bin nur erstaunt,wie lange es nun schon dauert,bis man es endlich gemerkt hat.
Zwei Päpste auf Erden und bald zwei im Himmel als Heilige,das erhöht doch die Schlagkraft für den Endkampf ungemein,wir sollten uns freuen!!

Antifebronius
„Zwei Päpste auf Erden“ soll es also nun geben – und dadurch werde die „Schlagkraft“ für den „Endkampf“ erhöht. Warum dann nicht gleich drei, vier oder 50 Päpste – dann wäre die Schlagkraft gemäß dieser Sicht der Dinge noch gößer. Von wegen „Schlagkraft“: Was der Kirche seit jeher immens geschadet hat, ist die traurige Tatsache, daß viele den Glauben nicht hinreichend kennen, geschweige Gefahren für denselben wahrzunehmen fähig sind. Würde man den Katechismus wirklich kennen , begriffe man vielleicht u.a., wie sehr das Papstamt und damit die Kirche durch die völlig absurde derzeitige Situation in Rom geschädigt wird. In der… weiter lesen »
Seefeldt

Darf ich davon ausgehen, daß das Ironie war?

Heilige, wirklich heilige Päpste haben wir bereits – beispielsweise Pius V. und Pius X.

Johannes XXIII. ist aber kein Heiliger, und Wojtyla durch seine Glaubensrelativierung auch nicht.

Gott bewahre die Kirche davor, daß diese beiden eiliggesprochen werden!

Martina
Wir sollen offensichtlich an zwei Päpste gewöhnt werden, dass sehe ich leider auch so. Der Hauptpapst hat es auch in seinem letzten Interview gesagt. (siehe Kommentar dazu unten) Bezüglich des Ruhestand von Joseph Ratzinger: ich meine mich dunkel zu erinnern, dass er ins Kloster gehen wollte ins das schweigen und das Gebet. wenn er noch so rüstig ist alles zu kommentieren und auch reichlich öffentlich Besuch zu empfangen, und mit diesem auch noch die hl. Messe zu zelebrieren (wie z.B. mit seinem „Freundeskreis), oder im Petersdom zu erscheinen, warum ist er dann nicht Papst geblieben. Ich hatte tatsächlich gedacht er… weiter lesen »
Martina
Das angekündigte Zitat: „First, confirming exactly what Antonio Socci was widely ridiculed for suggesting, Francis explicitly declares that the Church now has two Popes—a reigning Pope and a retired Pope: “The Pope emeritus is not a statue in a museum. It is an institution. We weren’t used to it. 60 or 70 years ago, ‘bishop emeritus’ didn’t exist. It came after the (Second Vatican) Council. Today, it is an institution. The same thing must happen for the Pope emeritus. Benedict is the first and perhaps there will be others.” Notice that Francis does not say that the other Popes who… weiter lesen »
IMEK

Der Link führt zu einem lohnenswerten Artikel, der versucht die irrwitzig anmutenden Kapriolen des bisherigen Pontifikates des aktuellen Kirchenoberhaupts zu erfassen.

Stellamaris

Laut Fatima wird doch offensichtlich ein Papst ermordet und das steht noch aus.
Wenn es nun Franziskus wäre, dann hätten wir immer noch Benedikt und zwar ohne langwierige Wahl.
Vielleicht ist die Zeit dann auch zu knapp,wer weiß das schon,wir alle nicht.

Seefeldt

Benedikt XVI. ist zurückgetreten und stünde daher bei einem wie auch immer sich ereignenden Tode Bergoglios als Papst nicht zur Verfügung.

Stellamaris

warten wirs ab.

Kyrillus
Wenn Franziskus ihn bittet, Anmerkungen zu hinterlassen, und Benedikt dieser Bitte nachkommt, weshalb gebärdet er sich dann „wie ein eitler alter Mann, der es nicht erträgt, nicht mehr lobend erwähnt zu werden“??? Wenn er einer Bitte nachkommt (einer sehr sinnvollen noch dazu, ob Franziskus das selbst gespürt hat?), dann bedeutet das doch weder, dass er „überfordert ist, sich ganz dem Gebet zu widmen“, noch bedeutet es, dass er „geistlich überfordert ist, sich zurückzuhalten“. Ich schätze nicht wenige Ihrer gehaltvollen Beiträge, aber das ist doch unsachlich. Wenn Sie (in Ihrem zweiten Beitrag weiter unten) Benedikt für die Rehabilitierung der Messe aller… weiter lesen »
mariokin

Es wird an der Erstellung einer neuen Homepage bei pius.info gearbeitet, wie mir der deutsche Distriktobere und die Redaktion mitgeteilt haben.

Dorothea Schwarz

ja, das finde ich auch so. Man sollte das wenige, was man von Papst em. erfährt, nicht dramatisieren!! Wieso zwei Päpste??Papst F. handelt doch total nach seinem gusto!!
Ich habe an anderer Stelle hier im Forum gelesen, dass man froh sei, noch von Benedikt zu erfahren. Manchmal sind die Beiträge hier doch sehr engstirnig….

Dorothea Schwarz

Benedikt ist nicht eitel und hat es nicht nötig, lobend erwähnt zu werden….was für ein Schwachsinn………

Kyrillus
Was Sie sagen, das ist doch einfach die Stimme der gesunden Vernunft. Richtig, kürzlich gab es hier schon eine ähnliche Diskussion, und es wäre mir schon da schlicht unverständlich gewesen, wenn ich mit der Meinung, wir dürften froh sein, während dieses Pontifikates noch etwas Weniges vom „Papst emeritus“ zu erfahren, alleine geblieben wäre. Engstirnigkeit wirft man den an der Tradition der Kirche (an deren wahrem Antlitz) Hängenden doch von unbedarfter Seite ohnehin vor; es wäre und ist fatal, dieses Vorurteil mit kleinlichen oder halsstarrigen Aussagen zu bedienen. Es gilt eben, Garrigou-Lagranges ausgezeichnetes Wort richtig zu verstehen: „Die Kirche ist intolerant… weiter lesen »
Ralph

Das Bild ist wirr, das uns nicht nur von Franziskus abgeliefert wird. Das wirre Bild führt aber bei vielen, die mit der Kirche ernstlich befaßt sind, nicht zur Verwirrung im Glauben. Bei der „Laufkundschaft“ kann der Eindruck indes verheerend sein.

Armin

Ebenso wird ja auch der Vatileaks Bericht geheim gehalten, die wahre und echte dritte Botschaft von Fatima, usw. Was will Gänswein damit beweisen? Das er Mediengeil, aber dennoch ein Geheimnis behalten kann???

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Leo Laemmlein

Aber auch bei den andern Mitspielern, P. Benedikt und EB Gänswein, fragt man sich, wenn man von diesen Details und Umständen liest, ob ihnen immer bewusst ist, wie hoch der Einsatz ist, um den es bei diesem Spiel geht.

Mim

em. Papst Benedikt kann es halt nicht lassen – der Herr Lehrer korrigiert seinen Nachfolger. Papst Franziskus hat sehr viel Geduld mit seinem Vorgänger, den viele als den wahren Papst ansehen. So kann auch Schisma passieren.

Antifebronius

Anscheinend wurde übersehen, daß es der Hl.Vater selbst war, der Bischof Ratzinger um diese Korrekturen gebeten gat. Man müßte also, um im Vergleich zu bleiben, eher sagen: Nachdem der Nachfolger, aus sehr verständlichen Gründen, den Eindruck hatte, daß sein Interview-Text von eher dürftigem Wert ist, hat er ihn dem Herrn Lehrer zur Korrektur gegeben. Daß der Herr Lehrer darauf eingegangen ist, ist ihm wohl kaum anzulasten. Er mag es auch als Buße dafür aufgefaßt haben, daß durch seine Abdankung eine Gestalt wie Papst Franziskus überhaupt erst möglich wurde.

Zeitlos
Doch ein wirklich herausragendes Werk hat Benedikt XVI. nach meiner unmaßgeblichen Meinung vollbracht: Das Motu proprio „Summorum Pontificum und die sich darauf beziehende Instruktion. Mag es noch so unvollkommen sein, es hat den Kreis der Priester, die den überlieferten römischen Ritus zelebrieren, erweitert. Und das war dringend notwendig. Denn die FSSPX fällt seit einiger Zeit auffällig liturgisch hinter Pius X. zurück. Dieser große, heilige Papst war nicht nur ein Verteidiger des Glaubens, er war ein Reformer. Seine Reformen aufzuzählen ist hier kein Platz, dass seine rechtgläubigen vorkonziliaren Nachfolger sein Niveau nicht mehr erreichen konnten, ließe sich in einem längeren Kommentar… weiter lesen »
Martina
Tut mir leid, er hat dem hl. Messopfer des alten Ritus nicht wirklich die Verbreitung ermöglicht, denn er hat einige, ich möchte sagen Stop-fallen eingebaut, wie der lokale Priester oder der Bischof die alte Messe verbieten kann, wenn die „Einheit“ durch die alte Messe gefährdet wird und „Zwietracht“ entsteht (Art.5 und Begleitbrief an die Bischöfe). Daher hat er auch nie eingegriffen und geschwiegen, wenn sie an etlichen Stellen nicht erlaubt oder wieder verboten wurde wie z.B. bei den Franziskanern der Immaculata (Die „Untersuchung“ in dem Orden hat ja noch zu seiner Zeit begonnen). Man muss mal seine Texte genau lesen,… weiter lesen »
mariokin
Ich kann sie beruhigen, lieber zeitlos, wir haben heute selbstverständlich den 2. Fastensonntag in der Dresdner FSSPX Kapelle gefeiert! Der Tagesheilige auf der Homepage ist als Stütze gedacht, welchem Namenspatron die Kirche an jenem Tag gedenkt. Viele Leute wissen ja gar nicht mehr, wann der Festtag ihres Heiligen ist. Da der Fastensonntag aber liturgisch selbstverständlich Vorrang hat, wird heute liturgisch der Festtag des heiligen nicht begangen. Sie können ganz beruhigt sein, dass unsere Priester diese Vorschrift kennen und ihrem Bruderschaftspatron getreu sich an das Kirchenrecht halten. Keine Sorge! Im übrigen soll die Homepage neu gestaltet werden, wie mir der Distriktobere… weiter lesen »
arrow

Wann wird denn diese Philippika Benedikts wider Franzens Irrtümer und Lauheiten veröffentlicht?

Ralph

Für uns, die wir uns nicht gerade papstmäßig verwöhnt vorkommen, ist Benedikt doch eindeutig dem Jetzigen vorzuziehen. Immer werden die aufgezwungenen Themen von Bergoglio abgehandelt. Die kirche hat andere Themen.

Cleo
Muss man das glauben? Nein. Merkt ihr, dass Benedikt immer mehr als der „Böse“ hingestellt wird? Er hat gesagt, er wolle sich zurückziehen aus der Öffentlichkeit. Nun taucht er immer öfters auf – entweder für nette Fotos oder für irgendwelche dubiosen Kritiken. Und schon sieht man in ihm den „Lügner“. Was, wenn er auch dafür gezwungen wird? Dass er als Geisel herhalten muss für die Umsetzung von bösen Plänen? Für mich klingt das alles sehr nach gestellt. Glaubt ihr im Ernst, dass Papst Benedikt ein Interview von seinem Nachfolger kritisieren würde, auf dessen ausdrücklichen Wunsch und das NACH der Veröffentlichung?… weiter lesen »
hicesthodie
Sie haben sehr recht, diesen Aspekt anzusprechen. Alles ist Spekulation. Und bevor man auf Ratzinger herumhakt, sollte man bedenken, dass alles, was wir von ihm wissen oder hören vermittelt und von zweiter Hand ist. Vieles davon ist so atypisch für ihn, dass auch ich glaube, hier wird etwas inszeniert. Dies aber darf man ganz sicher annehmen: es geht darum, die religiöse Besonderheit des Papstamtes, die Verbundenheit der Menschen und ihren Glauben an dieses Amt und ihre religiöse Verehrung für deren Inhaber zu zerstören. Daher darf kein Papst mehr im Amt sterben. Es darf nie mehr geschehen, dass Millionen Gläubige zu… weiter lesen »
Markus

Die Menschen werden auch weiterhin zu einem toten Papst nach Rom pilgern können, auch wenn dieser nicht im Amt verstorben ist. Der einzige Unterschied dürfte sein, dass die Totenmesse des verstorbenen Papstes nicht vom Kardinaldekan, sondern vom Papst selbst gelesen wird.
Per Mariam ad Christum.

hicesthodie

Sie glauben doch nicht im ernst, dass das Sterben und die Beerdigung eines regierenden Papstes vergleichbar ist, mit dem Tod eines bereits emeritierten Papstes, dessen Nachfolger schon im Amt ist! Nein. Der Marx hat ganz recht, wenn er sich bei Benedikt für die „Entmystifizierung des Papstamtes“ bedankt. Genau das war gewünscht! Es bleibt fortan vom Petrusamt nicht mehr viel mehr übrig, als eine Repräsentationsfigur mit Verfallsdatum. Ekelhaft!

leo
Erlauben Sie die Frage: Wer ist letztlich dafür verantwortlich, dass der Ex-Papst überhaupt da ist und möglicherweise missbraucht wird? Es war doch seine freie Entscheidung, wie er selbst das mehrfach betonte, zurückzutreten, päpstliche Insignien beizubehalten und im Vatikan zu wohnen. Man kann durchaus annehmen, dass er ein anderes Ergebnis des Konklave 2013 erwartet und gewünscht hat. Wäre es aber nicht ein Bestandteil der Klugheit, mit verschiedenen Möglichkeiten zu rechnen? Ja, möglicherweise war er so abgeschottet, dass ihm und offensichtlich sogar Gänswein eine falsche Stimmung vorgegaukelt wurde. Hätte man jedoch nicht besser auf Machenschaften auch solcher Intriganten und Strickenzieher wie Cantalamessa… weiter lesen »
Markus

Wenn er das Haus in Pentling beziehen würde, würde sich dieser Ort zu einer Art Gegenvatikan und Pilgerstätte für diejenigen entwickeln, die mit seinem Nachfolger nicht zufrieden sind. Folglich ist es besser, um weitere Spaltungen zu vermeiden, dass beide Päpste hinter den selben Mauern leben.
Per Mariam ad Christum.

leo

Pentling als Gegenvatikan.. das wär doch was 🙂 Pilgerstätte setzt voraus, dass die verehrte Person es zulässt. Jetzt pilgern doch auch schon ganze Scharen, die Meisten allerdings nur weil sie ohnehin in Rom sind. Nach Pentling würde sich wohl nicht einmal die Hälfte davon verirren. Vielleicht bis auf die bayerischen Schützenvereine. Ob diese eine Kirchenspaltung herbeiführen könnten…

Bellarminus

Ziemlich gut erkannt. Wer kann den von uns überhaupt erahnen, was Benedikt im Vatikan tatsächlich aushalten musste und welche freimaurerischen Machtspiele dort laufen.
Es ist ein Geschenk, dass Benedikt in diesen schwierigen Zeiten noch lebt. Vielleicht wird er uns alle noch führen.

ein besorgter Christ
Warum sollte Benedikt uns wieder führen? Dazu müsste er sagen „Leute, damals bei meinem Rücktritt habe ich mich geirrt, wurde erpresst, und habe deshalb geschwindelt, das war nicht freiwillig!“ Ein solches Szenario ist absurd, ich meine er war Papst! und wenn es der Papst nicht geschafft hat interne Kirchenfeinde in die Wüste zu schicken, wer soll es dann tun? Von daher glaube ich nicht an eine Freimaurerverschwörung im Vatikan, weil wer sonst, wenn nicht der Papst, hätte die entsprechenden Personen nach Timbuktu oder in die innere Mongolei versetzen können? Papst Benedikt hat aber keine solchen Akte gesetzt, die darauf schließen… weiter lesen »
Bellarminus
Die Welt ist halt sehr subtil und schwierig geworden. Vermeintlich eindeutige Überzeugungen stehen mittlerweile auf dem Kopf. Einfache und eindeutige Entscheidungen treffen zu können, ist auch für den Papst häufig nicht mehr möglich (gewesen), besonders wenn dieser von gierigen und bösen Wölfen umringt ist. Benedikt XVI war ein gewaltiger, gütiger und demütiger Katechon, der nach meiner Überzeugung in wenigen Jahren weit mehr für die Kirche herausgeholt hat, als unter diesen Voraussetzungen denkbar gewesen war. Was und wer jetzt regiert, scheint immer mehr offensichtlich zu werden. Wenn man die ganze Sache noch vor dem Hintergrund der Prophezeihungen von St. Malachias, Katharina… weiter lesen »
zeitschnur

Na wunderbar! Gackgackgack – und doch kein Ei gelegt, Monsignore!
Es hätte mich nämlich gar zu brennend interessiert nach dieser gewundenen Einleitung, was unser papa emeritus da formuliert hat, und sicher sind diese 4 Seiten dem seitenlangen Interview mit F. intellektuell haushoch überlegen und würden eine gwisse Erleichterung des Geistes erzeugen! Nur würde ich mich anschließend fragen, wer eigentlich der wahre Papst ist.

Andrea

Benedikt wurde ausdrücklich von P. Franz darum gebeten, das Interviewbuch korrekturzulesen und Kritik auszuformulieren. Zu diesem Zweck wurde Monsignore Gänswein das Buch übergeben, und er brachte es Benedikt. Benedikt tat wie ihm geheißen und übergab in einem Briefumschlag wenige Tage später Georg Gänswein seinen Kommentar für P. Franz.

Bonjour

Bis hierher ist ja alles ok, d.h. Benedikt kommt einem ausdrücklichen Wunsch seines Nachfolgers nach.

Warum aber muss Mgr. Gänswein dies auch herausposaunen? Und auch noch mit Andeutungen versehen („4 Seiten“, „interessante Anmerkungen“)?

Deshalb trifft doch genau zu, was vor kurzem weiter oben kommentiert worden ist: Gackgackgack!!

Cyrill Erswill
Papst Benedikt XVI. ist – wenn auch auf geheimnisvolle Weise – weiterhin Papst. Wir können den Medien doch nicht so trauen, als wenn sie uns die Wahrheit bzw. die Hintergründe des Rücktrittes zugänglich machten, im Gegenteil. Heute ist doch ‚Alles‘ auf den Kopf gestellt. Ich erinnere mich in der Rückschau auf sein Pontifikat immer wieder mal an den Beginn und seine demütige Bitte an uns: „Betet für mich, damit ich nicht vor den Wölfen davonlaufe.“ Ich frage mich immer wieder: Habe ich, haben wir zu wenig gebetet? Haben wir die Macht des Gebetes nicht beachtet? Beachten wir sie überhaupt? Von… weiter lesen »
Cleo

Sehe ich eben auch so

arrow

Bleibt zu beantworten, warum Benedikt nicht den NOM abgeschafft hat, ja nicht einmal selbst das Meßopfer dargebracht hat.

hedi züger
Danke für diese tiefgründige Betrachtung.Da weisen sich meine anschliessenden Gedanken geradezu als Fastenbrot aus.BXVI ist und bleibt für mich ein ganz grosser Papst-seine Weisheit, sein theologisches Format,-als vielleicht letzter Kirchenvater für mich eine einsame Leuchte der Hl. Kirche so wie das sich heute zeigt! seine Güte und Grosszügigkeit, vorallem sein hohenpriesterliche Würde in Demut und christlicher Bescheidenheit für sich selbst-es ist evangelische Armut! seine klare Haltung im Kultus-für die heilige Liturgie nur das Beste und Allerschönste-ganz im Sinne des hl. Pfarrers von Ars,der für seine Paramente nur das Kostbarste wollte.Diese Transparenz des so erhabenen Amtes-das seine Person fast verschwinden liess-aber… weiter lesen »
Stellamaris

endlich mal jemand,der was verstanden hat!!
Emmerick ist gerade in der jetzigen Zeit SEHR zu empfehlen!

Joseph-P

@ Zeitlos
Ihre Kritik an der Piusbruderschaft ist ungerechtfertigt. Offenbar beruht sie auf einem Missverständnis.
Generell gilt, dass Heiligengedenktage an ein Datum gebunden sind und nicht an einen Wochentag.
So ist z.B. das Fest des Hl. Heribert immer am 16. März. Fällt es auf einen Sonntag, wird es gesamtkirchlich nicht liturgisch gefeiert. Trotzdem ist der Gedenktag am 16 . März und die „Heriberte“ feiern heute Namenstag.
Das römische Martyrologium kennt keine Ausnahme, wenn der Gedenktag auf einen Sonntag fällt. Es gibt wenige Ausnahmen wie z.B. Ostersonntag, Palmsonntag usw.
Sie können das im römischen Martyrologium von 1962 nachlesen.

Zeitlos
@Joseph-P. Natürlich haben die Heriberte auf der ganzen Welt das Recht, auch am Sonntag ihren Namenstag zu feiern. Auch werden Heiligengedenktage nicht verschoben. Ich habe mich ausdrücklich auf Pius X. bezogen. Er hat die Unsitte verboten, die sich breit gemacht hatte, dass Heiligengedenktage die Sonntagsliturgie verdrängten. Ein hl. Heribert wird dann liturgisch nicht erwähnt. So ist es Brauch in der gesamten Kirche. Wer zum Beispiel krank oder aus anderen zwingenden Gründen verhindert ist, die hl. Messe zu besuchen, wird verwirrt, wenn er die hl. Messe meditieren will und diese seltsame Art von Einführung auf pius-info liest. Sie ist verkehrt, liturgisch-pastoral… weiter lesen »
Zeitlos
Nachtrag: Mein Blick auf pius.info zwingt mich, nachzutragen: Der hl. Heribert ist verschwunden. Wobei ich beteuere: Ich habe nichts gegen ihn, fand ihn jedoch zur Einstimmung auf den 2. Fastensonntag als völlig ungeeignet. Große Heilige wochentags länger zu zitieren, empfinde ich als geistlich sehr fruchtbar. Pius.info hat am vergangenen Freitag sehr gut den hl. Pfarrer von Ars zu Wort kommen lassen. Natürlich nicht als den „Tagesheiligen“, aber als Priester, der uns auch heute noch beispielgebend in die Fastenzeit einführen kann. Große Heilige sind zeitlos. Dass Benedikt XVI. sein Pontifikat anders gestalten wollte, als es ihm möglich war, dürfte auch daran… weiter lesen »
Schwimmer

Es ist unsäglich, daß ein Papst sich nicht zu solch gesellschaftszerstörenden Themen wie Abtreibung und Homosexualität äußern möchte.
Die Kritik daran zeig, daß Papst Benedikt niemals hätte zurücktreten dürfen. Niemand erwartet von einem Papst im hohen Alter, daß er kreuz und quer durch die Welt reist und permanent in den Medien präsent ist. Auch ein Papst kann sich vertreten lassen. Bei Johannes Paul II hat es schließlich auch funktioniert. Zwei Päpste sind definitiv einer zuviel.

Pascal13

@Zeitlos: die Piusbruderschaft hat den Beitrag zum Hl. Heribert übrigens wieder von Ihrer Homepage entfernt. Offensichtlich um Missverständnisse, denen Sie ja auch unterlegen waren, zu vermeiden

Joseph-P

Der Heilige Heribert ist auf pius.info keinesfalls verschwunden. Warum sollte er auch?
Tagesheilige sind an „lhrem“ Tag immer unter „Aktuelles“ auf der Startseite.
Am Folgetag sind sie dann nicht mehr auf der Startseite, sondern in der Rubrik „Tagesheilige“ zu finden.
So einfach ist das.

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