Papst Franziskus steht am Scheideweg – Wie wird er sich entscheiden?

Papst Franziskus zeigt sich am Abend des 13. März 2013 der Weltvon Johannes Thiel

(Rom) Ein Jahr nach der Wahl von Bergoglio zum „Bischof von Rom“ ist man perplex, wenn man in Rom in einer Trattoria sitzt und den „Corriere della Sera“ aufschlägt und darin liest, wie die Tageszeitung der Banken und der Finanz dem „Papst der Armen“ zujubelt, der gegen den „reichen Norden“ donnert, dem er mehrere Male in diesem Jahr ‚Schande‘ zugerufen und gegen den er Anklage erhoben hat. Es beschleicht einen das Gefühl, an der Nase herumgeführt zu werden.

Welches Spiel wird hier gespielt? Und was soll man von der Tageszeitung La Stampa und ihrem katholischen Anhang Vatican Insider halten? Die Turiner Tageszeitung des italienischen Autokonzerns pflegt intensiv die „Franziskusmanie“, die Bergoglio eigentlich mißbilligt, wie er vor wenigen Tagen dem erwähnten „Corriere della Sera“ anvertraute. Im Schatten der Peterskuppel bleibe ich bei italienischen Beispielen und bitte die geschätzte Leserschaft, sich analoge Beispiele zu Hause, nördlich der Alpen einfach mitzudenken.

Die Tageszeitung des Fiat-Konzerns geht in ihrer Armutsoption sogar soweit, die Fanfaren für Gustavo Gutierrez zu blasen, der im Vatikan mit nur mehr nuancierten Vorbehalten „rehabilitiert“ wurde. Gutierrez ist der „Vater“ der „Befreiungstheologie“, die Christentum und Marxismus in einen Topf warf, fest schüttelte und als verkappten Kathokommunismus ausschüttete. Eine zwielichtige Bewegung, die das Leid der Menschen mißbrauchte, um sie in die Irre zu führen. Mit gutem Grund wurde sie daher von Johannes Paul II. und Joseph Kardinal Ratzinger versenkt.

Man riecht Betrug

Man riecht Betrug, wenn die Tageszeitungen der internationalen Großkonzerne und Finanzzentren ein Hosianna auf die Befreiungstheologie anstimmen. Noch mehr aber, wenn diese vom Vatikan rehabilitiert wird. Gerade in diesen Tagen erklärte Joseph Ratzinger in einem Gesprächsbuch über Johannes Paul II.:

„Die erste große Herausforderung, mit der wir konfrontiert wurden, war die Befreiungstheologie, die sich in Lateinamerika ausbreitete. Sowohl in Europa als auch in Nordamerika war die Meinung verbreitet, es gehe dabei um eine Unterstützung der Armen, weshalb dem Anliegen auf jeden Fall zuzustimmen sei. Das war ein Irrtum. Der christliche Glauben wurde als Motor für diese revolutionäre Bewegung mißbraucht, den sie in eine politische Kraft umwandelte (…). Einer solchen Verfälschung des christlichen Glaubens galt es sich entschieden zu widersetzen, auch und gerade aus Liebe zu den Armen und für den Dienst an ihnen.“

Vor kurzem gab ein führender Vertreter der Befreiungstheologie, Clodovis Boff, im Rückblick Ratzinger Recht:

„Er verteidigte den wirklichen Ausgangspunkt der Befreiungstheologie, den Einsatz für die Armen wegen des Glauben. Gleichzeitig kritisierte er den marxistischen Einfluß. Die Kirche kann nicht über die Grundsätze des Glaubens verhandeln… Wir sind einem Glauben verbunden und wenn jemand einen anderen Glauben bekennt, schließt er sich selbst aus der Kirche aus. Im hegemonischen Diskurs der Befreiungstheologie spürte ich, daß der Glauben an Christus nur im Hintergrund auftauchte. Das ‚anonyme Christentum‘ von Karl Rahner war eine große Ausrede, um Christus, das Gebet, die Sakramente und die Mission zu vernachlässigen und sich allein auf die Veränderung sozialer Strukturen zu konzentrieren.

Heute aber rehabilitiert der Vatikan die Befreiungstheologie und man staunt. Und der Bruch mit dem polnischen Papst Johannes Paul II. und dem deutschen Papst Benedikt XVI. betrifft noch weit mehr.

Abschaffung der Sünde?

Am 29. Dezember lautete der Titel des Leitartikels von Eugenio Scalfari in seiner „La Repubblica“: „Die Revolution von Franziskus: Er hat die Sünde abgeschafft“.

Tatsächlich wäre das, von Scalfari ersehnt (und ebenso von den weltlichen Mächten, den antikatholischen Logen und Lobbys), die größte aller Revolutionen und würde die Abschaffung der Kirche selbst bedeuten. Jesus predigte und praktizierte die Vergebung der Sünde, weil er um die Realität und Dramatik der Sünde wußte. Die Abschaffung der Sünde ist das genaue Gegenteil davon. Sie würde sogar das Opfer am Kreuz sinnlos und letztlich sogar lächerlich machen.

Daher erschien die Behauptung des „La Repubblica“-Gründers und radikalliberalen Wortführers in beschürzter Tradition wie ein Scherz, der seinem sprichwörtlichen theologischen Dilettantismus zuzuschreiben ist. Die katholischen Medien überschütteten ihn mit sarkastischen Kommentaren.

Hatte Scalfari doch recht?

Heute aber wird man zugeben müssen, daß Scalfari zum Teil recht hatte. Der Satz, „Wer bin ich, um zu urteilen?“ wiegt schwer, wird aber noch ausgeglichen durch die Anmerkung, daß zur Homosexualität gilt, was im Katechismus steht. Darum: Nicht was den Papst betrifft, hat Sclafari recht, weil dieser sich noch nicht zur Frage geäußert hat. Aber was Kardinal Kasper betrifft, den Autor der explosiven Rede vor dem Konsistorium zu den wiederverheiratet Geschiedenen. Einer Rede, die vom Papst ausdrücklich von diesem Kardinal gewollt wurde.

Kasper vertritt, wenn auch manche nun staunen werden, weil sie bei der Ordnung ihrer eigenen Schubladen etwas durcheinander kommen, die innerkirchliche Linke Martinis, des ehemaligen Erzbischofs von Mailand und Jesuiten, wie auch Bergoglio einer ist. Eine Linke, die den protestantischen Kirchen des Nordens nacheifert, und im Klartext vor der Welt die Hosen herunterlassen will. Tatsächlich existieren die protestantischen Kirchen nur mehr auf dem Papier und dank eines staatlichen Finanzierungssystems. In Wirklichkeit haben sie längst Selbstmord begangen. Es sind nur mehr die Staaten und die Katholische Kirche – was nur Martinianer verstehen werden –, die sie noch am „Leben“ halten, durch protokollarische Anerkennung und Dialog- und Gesprächsgremien.

Aus diesem Grund stürzt die Rede Kaspers in der Praxis radikal um, was Jesus (Mt 5,32 und Mt 19,9) und die Kirche immer gelehrt haben.

Mit dem Zugang der wiederverheiratet Geschiedenen zu den Sakramenten (der das gesamte Lehramt, vor allem auch jenes von Johannes Paul II. und Benedikt XVI.) kippt, wird faktisch die Abschaffung der Sünde vollzogen.

Was ist das für ein „Feldlazarett“, das Kranken einredet, gesund zu sein?

Was für ein „Feldlazarett“ ist das aber, in dem die Kranken und Verletzten nicht behandelt und geheilt werden, sondern in dem ihnen vorgegaukelt wird, daß sie gesund sind? So wird uns armen Sündern nicht geholfen. So krepieren wir Sünder nämlich wirklich. Es ist, als würde das Gesundheitsministerium alle Kranken per Gesetz für gesund erklären. Was für eine Kosteneinsparung für Staat und Krankenkassen und was für ein Betrug an den Menschen.

Tatsächlich impliziert die Sichtweise, zu der Kasper und Konsorten die Kirche drängen wollen, die Nutzlosigkeit des Bußsakraments und seiner Abschaffung. Warum wird die Beichte kaum genützt? Eine einfache Frage, auf die man in vielen Kirchenkreise die Antwort peinlich vermeidet. Weil das Sündenbewußtsein der Katholiken durch Schonkost bereits arg gelitten hat. Schonkost, die ihnen von Klerikern und Theologen verabreicht wurde. Die Abschaffung der Sünde ist der nächste „konsequente“ Schritt.

Denn warum sollte man sich auf die wiederverheiratet Geschiedenen beschränken? Wäre das nicht eine ungerechte Lex ad personam, wie mir gerade ein freundlicher italienischer Gesprächspartner in anderem Zusammenhang erklärt hat? Und was ist mit denen, die einfach wild zusammenleben? Warum sollten die beichten müssen, um die Heilige Kommunion empfangen zu können? Und die verheirateten Männer und Frauen, die einen Seitensprung begangen haben? Ehebrecher? Was für ein häßliches Wort.

Entweder Kasper oder Jesus – Beides geht nicht

Die Beispiele lassen sich fortsetzen. Die Anwendungsmöglichkeiten des abschaffenden Kasper-Prinzips sind genial grenzenlos. Allen wird auf dem Amtsweg vergeben? Kasper sagt es: „Jede Sünde kann vergeben werden“. Er unterschlägt allerdings, daß es dazu der Reue und der Buße bedarf.

Im Gegensatz zu Kasper, sagte Jesus aber: „Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben. Auch dem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber etwas gegen den Heiligen Geist sagt, dem wird nicht vergeben, weder in dieser noch in der zukünftigen Welt (Mt 12,31f).

Was aber ist diese Sünde, die nicht vergeben wird? Im konkreten Fall: Die Vermessenheit, zu meinen oder zu hoffen, daß man ohne Verdienste gerettet wird (praesumptio), die Zurückweisung der erkannten Wahrheit (impugnatio veritatis agnitae), das verstockte Verharren in der Sünde (obstinatio) und die mangelnde Reue bis zum Tod (impoenitentia). Ist es aber nicht genau das, wozu Kasper soeben mit einem breiten Lächeln im Gesicht aufgefordert hat?

Abschaffung der Hölle

Bei genauem Hinsehen beläßt es Kasper nicht, die Sünde abzuschaffen (und gleichzeitig die Beichte). Er schafft auch die Hölle ab. Er hat es in einem unbeachtet gebliebenen Satz getan und widerspricht auch damit diametral dem, was Jesus und die Kirche immer gelehrt haben. Der Purpurtäger sagt: „Es ist nicht vorstellbar, daß ein Mensch in ein schwarzes Loch fallen könnte, aus dem Gott ihn nicht mehr herausholen kann“. Was für eine Irrlehre. Dieses „schwarze Loch“ gibt es und wie. Jesus spricht mit klaren Worten davon: es ist die Hölle. Wir können entscheiden, ob wir dorthin gehen wollen, mit allen Ausreden dieser Welt. Gott kann uns, aus Respekt vor unserer Freiheit, nicht gegen unseren Willen retten.

Es ist sehr gefährlich, nicht an die Existenz der Hölle zu glauben. Es erinnert an die Gauner und Verbrecher, die vor jeder neuen Straftat fest daran glauben wollen, daß sie nicht erwischt werden. Was den Gaunern blüht, ist aber nichts im Vergleich zur ewigen Verdammnis. Die heilige Faustyna Kowalska, die in Sachen Barmherzigkeit wesentlich kompetenter war als Kasper, berichtet in ihrem Tagebuch, wie sie auf mystische Weise das Reich Satans schauen konnte und entdeckte dabei, daß „der Großteil der Seelen, die sich dort befinden, Seelen sind, die nicht an die Existenz der Hölle glaubten“.

Welche Verantwortung laden Theologen auf sich, die den Menschen vorgaukeln, es gäbe keine Hölle.

Die Jesuiten und Pascals Vorwurf

In der Kirchengeschichte der Neuzeit waren es die Jesuiten, die vom großen Blaise Pascal in der Mitte des 17. Jahrhunderts beschuldigt wurden, in einem dialektischen Spiel die Sünde abgeschafft zu haben und zwar mit der Ausrede, dem Sünder zu vergeben. Es lohnt sich, die Anklage Pascals nachzulesen in einer Zeit, in der ein Jesuit auf dem Papstthron sitzt. In unserer Zeit sind solche Ideen nämlich wieder in Mode gekommen.

Daran erinnerte der damalige Kardinal Ratzinger in seiner berühmten Rede vom 1. September 1990 in Rimini:

„Deswegen kann man sagen, daß die heutige Moraldiskussion dazu neigt, den Menschen von der Schuld zu befreien, indem alles so zurechtgeschneidert wird, daß die Bedingungen des Sündigens für den Einzelnen eigentlich nie eintreten können. Das bissige Wort Pascals kommt einem in den Sinn: Ecce patres, qui tollent peccata mundi! (Seht, die Väter, die die Sünde der Welt hinwegnehmen). Nach diesen ‚Moralisten“ gibt es einfach keine Schuld mehr. Natürlich ist diese Art, die Welt von der Schuld zu befreien, allzu billig. Im Stillen wissen die so befreiten Menschen sehr genau, daß das alles nicht wahr ist, daß es Sünde gibt, daß sie selbst Sünder sind und daß es eine reale Art ihrer Überwindung geben muß.“

Bereits in einem früheren Buch kritisierte Ratzinger jenes „pelagianische Denken, laut dem im Grund der gute Willen des Menschen genügen würde, um ihn zu retten“.

Apropos Pelagius: Ist es nicht Papst Franziskus, der mehrfach von „Pelagianern“ spricht, allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang?

Kardinal Ratzinger fügte damals hinzu: „In diesem Licht besehen, war der Vorwurf der Jansenisten an die Jesuiten, mit ihren Theorien das Jahrhundert zum Unglauben zur führen, nicht ganz unzutreffend.“ Es gibt allerdings nicht nur Karl Rahner, sondern auch gesunde Strömungen in der Gesellschaft Jesu.

Papst Franziskus am Scheideweg

Papst Franziskus befindet sich am Scheideweg. Auf der einen Seite geht es zum Abbruch der Kirche, wohin ihn eine starke innerkirchliche Fraktion, Logen und weltliche Lobbys drängen wollen. Die innerkirchliche Fraktion scheint ihn auf den Stuhl des Petrus gehoben zu haben und ihn als einen der Ihren zu betrachten.

Die Sache scheint entschieden? Mit Blick auf die Kirchengeschichte und die Verheißungen Christi denke (und hoffe) ich, daß Papst Franziskus, wie alle Vorgänger die andere Seite wählen wird, jene der Glaubenswahrheit, der Orthodoxie und des Evangeliums, die davor bewahrt, etwas an der Glaubenslehre zu ändern und die den Haß der Welt provoziert und manchmal auch zum Martyrium führt. Bin ich naiv? Nein, ich vertraue auf den dreieinigen Gott und die Fürsprache der allerseligsten Gottesmutter Maria.

Text: Johannes Thiel
Bild: Wikicommons

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27 Comments

  1. Zitat:
    „Papst Franziskus befindet sich am Scheideweg“
    Mag sein, dass dem so nicht (mehr) ist.
    Sondern: Papst Franziskus bereitet sich eben diesen Weg, Schritt für Schritt, Tag um Tag seit seiner Wahl?
    Es gab Berichte betreffend den Tag seiner Wahl, wonach er selbst über eine mystische Erfahrung sprach, kurz bevor er die Wahl annahm. Von welcher Seite kam diese mystische Erfahrung? Vom Licht oder von der dunklen Seite?
    Bei Judas war es der Bissen, den er vom Herrn genommen hatte beim letzten Abendmahl. Seine letzte Entscheidung „am Scheideweg“. Danach fuhr Satan in ihn ein…. und er ging fort aus dem Abendmahlsaal.

  2. Am Scheideweg? Welcher Scheideweg? Diesem Papst konnte es nicht schnell genug gehen mit dem Abbiegen, bereits an jenem unseligen Abend, als er das erste Mal auf der Loggia des Petersdoms erschien und „Guten Abend“ brabbelte. Er ist bei der ersten Gelegenheit, die sich ihm bot abgerauscht und zwar Richtung La Salette, machen wir uns doch nichts vor.

    • Nach einem ganzen Jahr kann ich auch keinen Scheideweg mehr erkennen. Der Weg ist schon seit 366 Tagen eingeschlagen und wird konsequent verfolgt.

    • Wie recht sie wieder mal haben!! „Rom wird den Glauben verlieren“, sagte die Muttergottes in La Salette und wir haben dies vor Augen!

  3. Ich denke alles wird schleichend und mit einer grossen Verwirrung vor sich gehen, dass ist es des Teufels grösste Waffe, Verwirrung und Verunsicherung zu streuen…..Es wird wohl kein radikaler Wechsel stattfinden, sondern die Kirche wird schleichend und mit Vorwänden der „Menschlickeit“ umgekrempelt, ich hoffe wir und vor allem die Geistlichen erkennen die Wahrheit, beten wir innigst zum Heiligen Geist für diese Erkenntnis.

    • Sev! Das ist sehr gut gesagt. Mit einiger Sicherheit wird es so ablaufen, vorbehaltlich neuer Aspekte. Ich bin ein Optimist und formuliere etwas locker: Der liebe Gott hat immer ein As im Ärmel!

  4. Merkwürdig auch, wie ausgerechnet mit Kardinal Marx die „Option für die arme Kirche“ verkörpert werden soll …

  5. „Tageszeitung der Banken und der Finanz jubelt dem Papst der Armen zu“
    Ich erlaube mir, hier auf meinen Artikel „Papst der Armen umarmt Wohlstandsprediger“ hinzuweisen, in welchem es um die jüngste spontanökumenische Initiative des Hl. Vaters gegenüber einer theologischen Richtung geht, die jeglicher Befreiungstheologie oder auch nur einem franziskanischen Armutsideal diametral entgegensteht.
    Alle lieben Papst Franziskus. Papst Franziskus liebt alle. Ausnahmen bestätigen die Regel.

  6. Der wichtigste Satz dieses Beitrags, der alles zummenfasst: Es riecht nach Betrug. Wenn die Feinde der Kirche Bergoglio einmütig bejubeln, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten:
    1. Entweder haben sie gute Gründe dafür, die niemals für die Treue Bergoglios in Bezug auf die christliche Wahrheit sprechen können, oder
    2. sie lassen sich von Bergoglio täuschen bzw. an der Nase herumführen.
    Das Letztere wäre die letzte Hoffnung der treuen Katholiken, die auch nur ein bisschen das Evangelium kennen und es ernst nehmen.
    Es braucht keine wissenschaftlichen Studien um zu wissen, dass solche Leute wie Scalfari genau hinschauen, bevor sie sich von jemandem begeistern lassen. Von Naivität solcher Leute zu träumen wäre fast vermessen und zugleich schlicht dumm. Somit bleibt nur die Möglichkeit 1. mit all ihren Konsequenzen…

  7. Nachdem ich gestern gelesen habe, dass Bischof Franz sich erst Johannes XXIV.nennen wollte, überkommt mich das ungute Gefühl, dass hier wieder ein „wegweisendes“ Konzil in Vorbereitung ist…

    • Man kann auch unschwer erkennen, dass Bergoglio vom Gesicht her Roncalli sehr ähnlich sieht. Beten wir dafür, dass es nicht noch so ein unseliges Konzil geben wird, das die Kirche entgültig in den Abgrund führen wird. Die Zeit ist reif für ein zweites tridentinisches Konzil, das in der Kirche wieder Ordnung schafft, wie damals das erste tridentinische Konzil.
      Per Mariam ad Christum.

      • Soweit wird es nie kommen. Denn gemäss den Prophezeiungen und vieler Seher, wird die ERDE – unser Planet – eine Wüste werden. Die Menschen sind wahnsinnig geworden. Dazu passt die neueste Atombombe, die EUROPA ab 2015 lagern will, und ab 2020 einsatzfähig sein soll. Also ist die KRIEGSGEFAHR absolut konkret. Darüber hört man kein Wort aus dem Vatikan und Herrn Bergoglio und es ist höschstwahrscheinlich, dass er bei dem nächsten Treffen mit dem obersten Lügner vom Dienst im Weißen Haus dessen Hände freundlich schütteln wird. Bis dann kann dieser Papst wieder Allgemeinplätze verkünden, seinen ungestümen Aktionismus über uns ergehen lassen. Da ist der Papst volle Pulle, und immer mit einem Grinsen und die Faust mit Daumen nach oben gedreht.

  8. Aus obigem Bericht:
    Kasper sagt es: „Jede Sünde kann vergeben werden“. Er unterschlägt allerdings, daß es dazu der Reue und der Buße bedarf.

    Und hier nun liegt mein Problem.
    Ich habe nur wenig bis keinVertrauen in Papst Franziskus.
    Abfällig über ihn reden wollte ich trotzdem nicht, sondern einfach abwarten.
    Doch auch nach einem Jahr der Gewöhnung hat sich kein Vertrauen eingestellt.
    Nun habe ich mir überlegt, dass ich diesen Umstand beichten könnte.
    Aber ich kann doch nur etwas beichten, was ich bereue und besser machen möchte.
    Zu einem Gefühl des Vertrauens kann ich mich doch nicht zwingen!

    • Abarbeiten. wir arbeiten uns an Bergoglio nur ab. Dass er nichts zu bieten hat, war mir recht schnell klar. Das Armutsgetöns ist ja billige Propaganda gegen die „bösen“ reichen Staaten. Dass diese bei Verarmung anderen nicht helfen können, wird dabei glatt überschlagen. Auch diese Fehlbesetzung muss die kirche aushalten.

    • es geht mir genauso. Ich möchte auf keinen Fall in den Sedisvakantismus abgleiten, aber ich habe ein seit dem ersten Augenblick auf der Loggia andauerndes Mißtrauen. Ich versuche das einfach irgendwie auszusitzen, und erfreue mich währenddessen an den vielen vorkonziliaren Päpsten, die mir so heilig sind. Mit einer Beichte kann man Gefühle auch nicht austilgen. Ich denke, Gefühle und Gedanken sind an sich noch keine Sünde – sondern nur, wenn man genüßlich dabei verharrt und womöglich auch noch Früchte zeugt wie z. B. üble Nachrede, Beschimpfungen, unflätiges Sprechen.

      • Andrea, Sie schreiben:
        „Gefühle und Gedanken sind an sich noch keine Sünde – sondern nur, wenn man genüßlich dabei verharrt und womöglich auch noch Früchte zeugt wie z. B. üble Nachrede, Beschimpfungen, unflätiges Sprechen.“

        Im Schuldbekenntnis heisst es aber auch:
        „Ich habe gesündigt in G e d a n k e n , Worten und Werken…“

        Ich glaube, ich darf behaupten, noch nie wirklich abfällig über Papst Franziskus gesprochen und geschrieben zu haben.
        Also in Worten und Werken, bezüglich des Papstes, negativ gehandelt zu haben.
        Was aber immer noch bleibt, sind die negativen Gedanken und Gefühle ihm gegenüber.
        Vielleicht ist es doch einmal sinnvoll, mit einem guten Priester darüber zu sprechen.

    • Mir ergeht es wie Ihnen, Marienzweig, ich komme mit diesem Papst einfach nicht klar. Ich vertraue ihm nicht, ich schätze ihn nicht und der Bericht im ZDF hat mich vor Zorn auf die Palme gebracht. Ich habe Christus selbst darum gebeten, mir zu vergeben, da ich auch die Beichte hier nicht für den richtigen Weg halte. Ich sehe mich in einer Art inneren Emigration, da ich nicht gegen das Amt des Paptes an sich mich wenden möchte.
      Ich bete für die Zukunft der Kirche.

      • In die „innere Emigration“ gehen – schlimm, wenn man das konstatieren muss.
        Aber Sie haben recht!
        Es ist eine Möglichkeit, mit den Umständen klarzukommen, wie sie nun einmal sind.
        Doch bleibt uns der Besuch der Hl. Messe.
        Wir haben teilweise (immer noch) gute Priester, die uns helfen, unseren Glauben zu vertiefen.
        Regelmäßige Exerzitien und das Lesen guter Bücher religiösen Inhalts – wir müssen uns also selbst auf den Weg machen.

        Vertrauen wir auf Jesus Christus, der versprochen hat, bei uns zu sein bis zum Ende der Welt.
        Ich hoffe allerdings, dass ER Seine Kirche noch wiedererkennt, wenn es soweit ist.

        Beten wir also für die Zukunft der katholischen Kirche und all´ ihre Glieder!
        Mögen es viele Beter werden!

      • @ Marienzweig

        Sie sagen es: man muss sich selbst auf den Weg machen. Aber leicht ist das nicht.

        Ihre Skrupel kann ich jedoch nicht nachvollziehen – es steht nirgends geschrieben, dass man angesichts eines falschen, destruktiven Hirten, der den Leib Christi schändet mit seiner Führung bzw. Nicht-Führung, auch noch selbstquälerisch jedes Wort wägen müsste. Da liegt die Petrusbruderschaft eben nun mal total falsch!

        Sie wissen so gut wie jeder erfahrene Mensch, dass die allermeisten Menschen sachbezogene, aber scharfe Kritik bereits als „Abwertung“ aufnehmen, also im Sinne einer narzisstischen Kränkung werten.
        Damit offenbaren sie aber ihr Desinteresse an der Sache. Sie wollen es nur jedem recht machen und niemanden verletzen. Es geht nur um das Ich-ich-ich und keineswegs mehr um den wahren Glauben und seine unveräußerlichen Prinzipien.
        Der Böse, dem man widerspricht, ist aber dafür bekannt, dass er sogar ruckzuck verletzt ist – schneller als jeder anständige Mensch. Das ist meine jahrzehntelange Erfahrung: der, der am engsten und intolerantesten ist, lässt keinen harten Diskurs zu. Warum? Weil er dann entlarvt würde! Also wird der Kritiker dämonisiert und zum Supersünder abgestempelt!
        Es genügt, etwas Falsches, das der Papst sagt oder tut, auch als Falschheit zu bennen und sofort gehen die Rollläden herunter: gegen den Papst darf man nichts sagen! (Dieselben Leute, die da so empfindlich sind, hatten aber keinerlei Probleme, gegenüber häretischen Bischöfen scharfe Töne vorzubringen).

        Das ist schizophren: bezieht sich die notwendige und absolut unerbittliche Kritik am Bösen, das durch Päpste präsentiert wird, auf den Papst oder auf das Böse, das er sagt und tut?
        Ich würde als vernünftiger, logisch denkender Mensch sagen: natürlich auf das Böse und Falsche, was er sagt oder tut – nicht auf ihn persönlich oder gar als Amtsinhaber!

        Es kann sich daher auch das umgekehrte Gewissenproblem stellen: Habe ich aus Ansehen der Person Deine Wahrheit verraten, liebster Herr Jesus?

        Vergessen Sie nicht auf Palmaro, den kürzlich Verstorbenen, oder auf Prof. de Mattei, die von einem gewissen Radiosender rausgeschmissen wurden, weil ihre Kritik, die mehr als berechtigt ist in der Sache (!!!), angeblich nicht mehr vertretbar, also eine Sünde sei.

        Wer klar denkt und klar kritisiert, stößt allein schon deswegen die meisten vor den Kopf, weil er nicht wischiwaschi redet.

        Katholisch heißt aber: klar sein!

      • Das Falsche, oder was wir für falsch erachten, auch falsch zu nennen, das ist schon richtig und auch notwendig.
        In erster Linie sind wir Jesus Christus verpflichtet, IHM wollen wir folgen.
        Noch vor wenigen Jahren haben Medien und die Progressiven Papst Benedikt auf sehr verletzende Weise angefeindet. Die gleichen Leute jubeln jetzt Papst Franziskus zu.
        Fällt ihm das nicht auf? Ist ihm das denn gar nicht peinlich?
        Ich habe große, sehr große Probleme mit Franziskus, spüre keine Liebe, kein Vertrauen und hoffe doch noch kindlich naiv, es möge nicht gar so schlimm kommen, wie es hier so häufig kommentiert wird.
        Oft denke ich: Wie denkt wohl Gott über Papst Franziskus? Wie mag ER den Stellvertreter Seines Sohnes bewerten?
        So wie wir?
        Wir wissen aber auch: Seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken!

      • Liebe Marienzweig, ich plädiere hier für Vernunft, für ratio – verzeihen Sie mir! Es geht nicht um Gefühle, die sich bei mir einstellen oder nicht, sondern darum, ob F. oder sonst ein Hirte die Lehre der Kirche verkündet und mutig bekennt und durchsetzt innerhalb und außerhalb der Kirche! Wenn jemand etwas anderes verkündet als das, was die Kirche immer gelehrt hat, dann war es noch bis vor kurzem Urteil der Kirche: anathema sit („Er sei im Bann!“).
        Es geht hier also nicht um unsere wankelmütigen und kurzsichtigen Gefühle, die sich aufgrund von was auch immer formieren, sondern es geht um objektive Aussagen und Gesten.
        Wenn ich F. kritisiere, dann geht es mir immer und ausschließlich um diese objektive Ebene.
        Ich denke übrigens, dass es darum auch all den andern Kritikern geht. Die Kritik an F. kann angesichts seiner schwerwiegenden Entgleisungen zwangsläufig nur hart ausfallen. Es ist einfach hart, was er sich leistet.
        Versuchen Sie, von der reinen Gefühlsebene auf die der ruhigen und logischen Vernunfttätigkeit zu kommen, und Sie werden auch besser einschätzen können, ob Sie hier etwas „falsch“ machen (weils ja der Papst ist!) oder ob es nicht eher falsch wäre, zu ignorieren, welchen Mann wir da an der Spitze ertragen müssen.
        M.E. müssten Sie sich fragen, warum Sie ihm nicht vertrauen. Wenn Ihre Antwort rational ist und im Einklang mit der Lehre steht, haben Sie sich doch nichts vorzuwerfen!

  9. Vielen Dank für diesen sehr stimmigen Artikel.

    Er legt den Finger auf die wohl zentrale Problematik dieses Pontifikates: die Überlagerung, das Ungleichgewicht von (de facto berechtigter) Gesellschaftskritik auf der einen – bei Verharmlosung der personalen Sünde auf der anderen Seite.

    Deshalb doch der ganze Jubel: die Welt meint zu wittern, dass es ihr leicht(er) gemacht wird. Ist es doch ungleich leichter, in den Chor der Gesellschaftskritik mit einzustimmen und die Lage der Armen dieser Welt zu bedauern, als bei sich selbst zu beginnen und zu versuchen, als Sünder transparent vor Gott und so auch vor sich selbst zu werden. Aber nur dies letztere gehört in jedem Fall zum Glauben, zum Glauben der Hl. Katholischen und Apostolischen Kirche; ersteres hingegen kann ebenso gut politisch korrekte Pseudo-Moral sein – und ist es heute auch zum größeren Teil.

    Als Holzschnitt-Beispiel: der „satte Bürger“, der zur gänzlichen Beruhigung seines (bitte: sich selbst genügenden!) Gewissens gerne für die Dritte Welt spendet. Er wird der erste sein, der sich über Franziskus‘ „arme Kirche für die Armen“ freut: darf er so doch beruhigt den Blick von der eigenen Sündhaftigkeit abwenden (was ihm – so er denn katholisch ist – auch der heimatliche Pfarrer meist nicht allzu schwer machen wird) und ihn den „Armen dieser Welt“ zuwenden, wie er sie in den Nachrichten präsentiert bekommt. Voller Behagen an der eigenen spendablen Wohlanständigkeit, überkommt ihn Rührung, wenn er diesen Papst sieht, der ihm im wesentlichen Recht zu geben scheint.

    Was hier vorgeht, ist es nicht Verhaltensphänomen einer mediengesteuerten Gesellschaft, in der Sinn für Wahrheit und Wirklichkeit gern mit politisch korrekten Weltbildern vertauscht wird?

    Wirklichkeit aber beginnt für jeden bei sich selbst: das (objektive) Verhältnis des Einzelnen, der Seele zu Gott ist es, welches die Optik für die Wirklichkeit einstellt und bestimmt, ob der Blick verzerrt bleibt oder aber immer klarer und wahrhaftiger wird. (Die „alte“ Kirche wusste das. Erst der „Gemeinschaftskult“ der letzten 50 Jahre hat übersehen, dass Gemeinschaft per se keine Qualität ist, die zum Glauben führt oder ihn mehrt; dass umgekehrt nur der wahre Glaube des je Einzelnen zu echter Gemeinschaft führt – die sich dann allerdings nicht in Händchenhalten und Ringelreihen um den „Altar“ bekundet.)

    „Political correctness“ hingegen wird heute nicht nur immer deutlicher zum Surrogat substantieller Moral; sie ist die von den Medien zugeschliffene (Zerr-)Brille, durch die der „Normalbürger“ – leider oft auch der gleichgeschaltete „Katholik“ – meint der Wirklichkeit begegnen zu müssen.

    Ob der Papst also mit seiner „armen Kirche für die Armen“ nicht eher diese politisch korrekte, medienkonforme Optik bedient, statt den wahrhaftigen Blick des Glaubens?
    Ja, tatsächlich: „Es beschleicht einen das Gefühl, an der Nase herumgeführt zu werden.“

  10. Bergoglos Gerede langweilt nur noch. Ich nehme es nur noch en passant gelegentlich zur Kenntnis.

  11. „Die Sache scheint entschieden? Mit Blick auf die Kirchengeschichte und die Verheißungen Christi denke (und hoffe) ich, daß Papst Franziskus, wie alle Vorgänger die andere Seite wählen wird, jene der Glaubenswahrheit, der Orthodoxie und des Evangeliums, die davor bewahrt, etwas an der Glaubenslehre zu ändern und die den Haß der Welt provoziert und manchmal auch zum Martyrium führt. Bin ich naiv?“ –

    Vielen Dank an den Autor für diese sehr zutreffende Analyse – einschließlich der der eigenen Naivität am Schluss. Denn, lieber Herr Thiel, Ihre vollkommen zutreffende Beschreibung der Schizophrenie des Franziskus, lässt keinerlei Hoffnung darauf zu, dass er nach einem inzwischen ein ganzes Jahr lang schon falschen Weg eine Vollbremsung machen und umkehren könnte.
    Und vom falschen Weg aus plötzlich auszubrechen ins freie Feld wie die Helden in einem Kinofilm, um durchs Gstrüpp wieder auf den rechten Weg zu finden…ja, auch so etwas kommt mal vor, aber es ist selten, extrem selten und müsste auch mit einer klaren, zumindest geistigen Umkehr geschehen. Andernfalls wäre es ein triebgesteuertes „Ich-kann-so-nicht-mehr-weiter“ ohne weitere geistige Begründung und führte nur in neue Irrungen…
    Sie sehen, ich bin nicht so optimistisch. Auch sehe ich die Vorgängerpäpste in wesentlich düstererem Licht. Ihre Eskapaden und Teufeleien wirken nur in der bergoglio’schen Finsternis nun noch wie helle Sterne. Im Licht der Lehre aber sind auch sie Totengräber der Kirche in der Agonie: selbst der hochintelligente Benedikt XVI., den ich sehr schätzte deswegen, war nicht imstande, ehrlich zuzugeben, dass es zwischen klaren Widersprüchen keine „Kontinuität“ geben kann. Er war unehrlich, auch hinsichtlich der Erscheinung von Fatima, und dies an den Schlüsselstellen – was nützen dann all die guten schönen anderen Reden?

    Die Verheißung Christi gilt nicht dem Papst direkt, sondern in der Tat der Kirche! Christus baut die Kirche auf den „Felsen“, aber dass die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden – das liegt wahrlich nicht an Petrus (das sagt die Verheißung überhaupt nicht!), sondern am Ende nur an IHM, IHM, und noch mal IHM, weil die Kirche Sein Leib ist und Er sie liebt als „Sein Eigentum“, als „sich selbst“, – nicht, weil die Menschen darin alles qua Amt zwangsläufig richtigmachen müssten. Es gibt den bösen Willen. Es gibt auch Judas, der genauso erwählt war wie alle anderen. Und er war nicht als „Überflüssiger“ von Anfang an erwählt, sondern als Geliebter und aus eigenem Willen Verlorener. Für ihn musste ein Ersatz erwählt werden.
    Das kann auch am Ende für Petrus gelten…

    • Zeitschnur: Sie kommen der Wahrheit sehr nahe. Es geht um die Kirche und es geht um unsere Seelen. Christus ist Sieger, in allen Zeiten. Es geht um uns. Wem wenden wir uns zu? Lassen wir uns verblenden oder behalten wir in unserem Glauben den klaren Blick auf unseren Erlöser Jesus Christus? Und das gilt für jeden einzelnen, auch für die ranghohen Mitglieder unserer Heiligen Mutter Kirche.
      Das ist hier die Frage.

    • Bergogio hat keinen Einfluss auf die, die im glauben sind. Dafür ist seine Darstellung überhaupt nicht geeignet. Seine Sprüche sind uns fremd. Sein inszenierter Kult peinlich.
      Er ist ein Ärgernis auf dem Stuhl Petri. Das nehme man zur Kenntnis.

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