Papst Franziskus „ein Missionar“, entschlossen, daß sich Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen

(Rom) Der erste Privatsekretär von Papst Franziskus, Msgr. Alfred Xuereb, gab der Wochenillustrierten Oggi ein Interview, das am Donnerstag erscheint. Am Dienstag ernannte Papst Franziskus den Malteser hinter Kardinal George Pell zum stellvertretenden Leiter des neuen Wirtschafts- und Finanzdikasteriums des Vatikans. Msgr. Xuereb diente vor Papst Franziskus bereits Papst Benedikt XVI. als zweiter Privatsekretär neben Msgr. Georg Gänswein.
„Papst Franziskus weiß zur Kirche und zu den Menschen unserer Zeit zu sprechen. Und auch als Regierungsmann ist er sehr entschieden. Er ist in seinem Handeln dazu entschlossen, daß sich die Fehler der Vergangenheit nicht nur während seines Pontifikats nicht wiederholen, sondern nach Möglichkeit auch in Zukunft nicht mehr“, so Xuereb.
Mit Blick auf das vergangene Jahr: „Es war ein außergewöhnliches Jahr. Wenn ich das Wirken des Papstes als universalem Hirten und als Bischof von Rom definieren müßte, käme mir die Gestalt eines Missionars in den Sinn. Papst Franziskus geht wie ein Missionar den Menschen entgegen und ruft sie zu sich, um sie zum Herz des Evangeliums zurückzuführen.“
Vom Amtsverzicht von Benedikt XVI. „habe ich erst kurze Zeit vor der offizielle Ankündigung am 11. Februar erfahren“.

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3 Comments

  1. Man hat das Gefühl, im Irrenhaus zu sein! Wovon um alles in der Welt spricht dieser Mann? Wo missioniert denn F.? Ich dachte, er will keine Proselyten machen? Welche Fehler der Vergangenheit meint er? Die Kirche ist fast zerstört, will aber die Fehler, die sie zu ihrer stabilen Zeit machte, nicht mehr wiederholen?!
    Heißt das, dass wir nun mit der völligen Zerstörung durch F. rechnen dürfen?
    Da Xuereb die Menschen nicht mehr als Personen betrachtet, die zur Kirche finden sollen, sondern zu F., dürfen wir uns auf das Schlimmste gefasst machen.
    Dieses Schlimmste lautet: Wer nun noch der Kirche und ihrer zeitlosen Lehre anhängt, gilt als Fehlerverursacher, als Problemfall, als Autoritätsverweigerer gegenüber einer vollkommenen Lichtgestalt, als einer, der „halsstarrig“ (F.-Zitat) ist und sich einer Sünde schuldig macht, „die schlimmer ist als eine Sünde“ (auch F.-Zitat), nämlich des „Schlechtredens“ (ab jetzt ist jedes vernünftige, kritische, öffentlich oder privat geäußerte Wort bereits ein „Schlechtreden“).
    Die Vorboten für dieses Szenarios erleben wir seit einem Jahr. Es ist praktisch zu 100% unmöglich geworden, in Ruhe auf die Lehre der Kirche zu verweisen, wie sie bis vor dem Konzil war. Es war auch schon vorher schwierig, aber nun ist es unmöglich. Auch hier auf dem Forum erleben wir immer wieder, wie gerade aus der frommen, (neo-)konservativen, sowohl nüchternen als auch charismatischen Ecke, das übelste Gegeifer zu hören ist, wenn auch nur ein bisschen am Lack dieses unsäglichen Franziskus gekratzt wird. Noch nie war Papstkritik ein solches Va banque-Spiel. Ungestraft konnte man JPII oder BXVI. in Frage stellen.
    Aber nun ist es aus – diese Heilsgestalt ist unantastbar und macht sich unantastbar.
    Und die wenigsten merken es.

    • … und ich vergaß – wieso wusste dieser Mann schon „kurze Zeit vorher“ vom offiziell verkündeten Amtsverzicht Benedikts? ich dachte, alle wären über diese Information am 11.2. überrascht gewesen?

      • Gänswein hat kürzlich verlauten lassen, dass er es schon viel früher gewusst hat, aber schweigen musste.

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